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Luganer See Must Sees












Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
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Geographical
Architektonische Highlights
Museen
Kulturzentren
Piazza della Riforma
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
© MAIRDUMONT
Das ist vielleicht die schönste Abendunterhaltung: gemütlich in einem der wunderbaren Cafés sitzen und einfach zusehen, wie die übrige Welt vorbeiflaniert.
- Piazza della Riforma, 6900 Lugano
- http://www.ticino.ch/
- info@luganoregion.com
Valle di Muggio
Landschaftliche Highlights © fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
© fotoember, Thinkstock
Not macht bekanntlich erfinderisch. Und im Muggiotal war die Not lange sehr groß. Im Karstgebiet des Monte Generoso versickerte das Wasser zu schnell für eine effektive Landwirtschaft. Um über die Runden zu kommen, mussten sich die Einheimischen also etwas einfallen lassen. Sie errichteten sogenannte nevere (in den Boden eingelassene Kühlgruben, die im Winter mit Schnee gefüllt wurden, um im Sommer die Milchprodukte lagern zu können), roccoli (mehrstöckige Turmbauten, um Vögel zu fangen), graa (Dörrhäuser für Kastanien) und bolle (künstliche Teiche für die Viehtränkung). Dazu findet man in dem 10 km langen Tal noch Wassermühlen, Köhlerplätze, Brunnen und Trockenmauern, mit denen die Bauern der steilen Landschaft möglichst viel Ackerfläche abrangen. Das Museo Etnografico della Valle di Muggio hat dieses heute nicht mehr genutzte Kulturerbe restauriert und mit einem ausgeschilderten Wanderweg verbunden. So ist ein einzigartiges Freilichtmuseum entstanden, das seinen Sitz in der Casa Cantoni in Cabbio hat, wo regelmäßig thematische Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Talgeschichte organisiert werden.
- Cabbio
- https://www.ticino.ch/
Viale alle Cantine
TouristenattraktionenRund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Rund 40 Prozent der Tessiner Merlottrauben werden im Mendrisiotto zu Wein verarbeitet. Gelagert werden die edlen Tropfen seit Menschengedenken in den Felsenkellern an den Ausläufern des Monte Generoso nördlich der Altstadt von Mendrisio. Im Innern des karstigen Bergmassivs gibt es unzählige Höhlen, aus denen kühle Luft nach draußen dringt. Die Einheimischen machten sich dieses Phänomen zunutze. So entstand die Straße der Weinkeller. Die zweistöckigen Gebäude in Gelb, Rot, Braun und Ocker, die eine verblüffende Bauzeile bilden, gehen auf das 18.Jh. zurück. Zum Schutz der Fassaden vor der Sonne wurden auf der anderen Straßenseite Bäume gepflanzt. Das macht den Viale alle Cantine heute zu einer wunderbaren Flanierund Genussmeile. Lohnend ist beispielsweise ein Besuch der Fratelli Valsangiacomo SA, die Degustationen organisiert. Vorzüglich speisen kannst du im Grotto Bundi oder im Antico Grotto Ticino. In beiden Lokalen werden lokale Spezialitäten wie Polenta und brasato serviert.
- Viale alle Cantine, Mendrisio
Montagnola
Geographical © piovesempre, Thinkstock
Insider-Tipp Auf Hesses Spuren wandeln
In dem malerischen Bergdorf hat der Dichter Hermann Hesse 40 Jahre lang gelebt. Ein Teil der Casa Camuzzi, wo Hesse logierte, ist heute das Hermann-Hesse-Museum. Im engen Haus öffnet sich die weite Welt des Autors, der hier u. a. „Siddhartha“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“ schrieb: sein Streit mit der Fremdenpolizei, seine Bibliothek, die sanften Aquarelle. Inspiration dafür war die romantische Landschaft, die du auf einem zweistündigen Rundgang (Audioguide im Museum) selbst erleben kannst. Stationen: Hesses Grab, seine Lieblingsorte und das Grotto del Cavicc, wo du – wie einst Hesse – unbedingt einen Happen zu dir nehmen solltest.
- 6926 Montagnola
- https://www.collinadoro.com/
© piovesempre, Thinkstock
Insider-Tipp Auf Hesses Spuren wandeln
In dem malerischen Bergdorf hat der Dichter Hermann Hesse 40 Jahre lang gelebt. Ein Teil der Casa Camuzzi, wo Hesse logierte, ist heute das Hermann-Hesse-Museum. Im engen Haus öffnet sich die weite Welt des Autors, der hier u. a. „Siddhartha“, „Narziß und Goldmund“ und „Das Glasperlenspiel“ schrieb: sein Streit mit der Fremdenpolizei, seine Bibliothek, die sanften Aquarelle. Inspiration dafür war die romantische Landschaft, die du auf einem zweistündigen Rundgang (Audioguide im Museum) selbst erleben kannst. Stationen: Hesses Grab, seine Lieblingsorte und das Grotto del Cavicc, wo du – wie einst Hesse – unbedingt einen Happen zu dir nehmen solltest.
- 6926 Montagnola
- https://www.collinadoro.com/
Monte Generoso
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
© Glow Images
Viele (Wander-)Wege führen auf den 1704 m hohen Gipfel. Als Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu Fuß eignen sich insbesondere die Orte Rovio, Arogno – Übernachtungstipp: La Pignatta – Mendrisio und Muggio. Wer nicht schwitzen mag, nimmt die Zahnradbahn ab Capolago. Diese wurde bereits 1891 gebaut, weil die traumhafte Aussicht auf die Poebene und die Alpen die Besucher schon damals in den Bann zog. Ende 2016 ist eine neue Gipfelattraktion hinzugekommen: ein von Mario Botta konzipiertes Aussichtsrestaurant in Form einer Bergblume. Wer das Innenleben des Bergs erforschen will, besucht die Grotta dell’Orso (Bärenhöhle) mit ihren prähistorischen Funden. Wagemutige unternehmen einen Flug mit dem Gleitschirm; das Team Team Volo Libero Monte Generoso bietet Tandemsprünge an.
Collina d'Oro
Landschaftliche Highlights © Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
© Claudia Hake, Shutterstock
Auf dem "Hermann-Hesse-Weg" können Wanderer die sogenannte Collina d'Oro erkunden, den aussichtsreichen "Goldhügel".
- Montagnola
Santa Maria degli Angioli
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
© MAIRDUMONT
Lasse dich vom bescheidenen Äußeren nicht beirren: Die Kirche am südlichen Ende der Via Nassa beherbergt mit dem riesigen Kreuzigungsfresko ein kunsthistorisches Juwel. Erschaffen wurde das gewaltige, eindrucksvolle Renaissancewandbild von Bernardino Luini (1480– 1532), einem Schüler Leonardos.
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://santamariadegliangioli.ch/
- +41 91 922 01 12
Centro
Geographical © MAIRDUMONT
Im teilweise autofreien Zentrum mit seinen schmalen Gassen, die von Arkaden gesäumt werden, hat man ein Gefühl von hochsympathischer Lebensart. Lugano ließ frühe Reisende im 19.Jh. begeistert schreiben, dass es ein "niedliches Kleinbild von Neapel" sei. Die belebten Arkadengassen heißen Via Nassa und Via Pessina.
- 6900 Lugano
© MAIRDUMONT
Im teilweise autofreien Zentrum mit seinen schmalen Gassen, die von Arkaden gesäumt werden, hat man ein Gefühl von hochsympathischer Lebensart. Lugano ließ frühe Reisende im 19.Jh. begeistert schreiben, dass es ein "niedliches Kleinbild von Neapel" sei. Die belebten Arkadengassen heißen Via Nassa und Via Pessina.
- 6900 Lugano
Museo Hermann Hesse Montagnola
Museen © Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
© Remy Steinegger, Museo Hermann Hesse
Im Hesse-Museum finden Wechselausstellungen und Lesungen statt. Das originelle Gebäude wurde 1855 von Agostino Camuzzi erbaut, der u.a. für Zar Nikolaus I. an der Eremitage in St. Petersburg mitwirkte. Es ist in den Hermann- Hesse-Weg eingebunden, auf dem du die sogenannte Collina d’Oro, den aussichtsreichen „Goldhügel“, erkunden kannst. Endpunkt des Spaziergangs ist die Kirche Sant’Abbondio in Gentilino mit einer herrlichen Zypressenallee. Auf dem Friedhof liegt nicht nur Hesse begraben, sondern auch der Dadaist Hugo Ball (1886–1927) und dessen Gefährtin Emmy Ball-Hennings (1885–1948).
- 6926 Montagnola
- http://www.hessemontagnola.ch/
- +41 91 993 37 70
Monte San Salvatore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
© MAIRDUMONT
Eine Standseilbahn befördert die Gäste in zwölf Minuten auf Luganos zweiten Hausberg (912 m) mit spektakulärer Rundsicht. Neben einer Kirche befinden sich auf dem Gipfel noch ein Restaurant mit einer Aussichtsterrasse sowie ein Museum, das Fossilien und Gestein der Region zeigt sowie Auskunft über die Blitz- und Höhlenforschung am Berg gibt, der insgesamt sieben Höhlen hat. Eine klassische Wanderung führt vom San Salvatore durch den Kastanienwald hinunter ins Dorf Carona. Dort kannst du in der Villa Carona exzellent speisen und romantisch übernachten. Die Via Ferrata (Einstieg bei der Mittelstation der Seilbahn) ist ein Klettersteig, der es auch Nichtalpinisten erlaubt, sich an schwierige Felswände zu wagen – Hilfsmittel wie Stahlseile, Stufen und Felshaken machen es möglich.
- Via delle Scuole, 6900 Paradiso
- https://www.montesansalvatore.ch/
LAC Lugano Arte e Cultura
Kulturzentren © trabantos, Shutterstock
Lugano war lange Zeit eine Kulturstadt von Weltruf – bis Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza 1993 beschloss, seine umfangreiche Kunstsammlung von der Villa Favorita nach Madrid zu verlegen. Knapp zwei Jahrzehnte benötigte Lugano, um sich von diesem Schock zu erholen. Mit dem LAC will sich die Stadt nun wieder als kultureller Brückenkopf zwischen Norden und Süden profilieren. Im ehemaligen Hotel Palace, dessen Fassade aus der Belle Époque erhalten geblieben ist, sowie in einem Neubau wurde am südlichen Ende der Via Nassa für 270 Mio. Franken ein Museums- und Bühnenkomplex geschaffen. Neben Wechselausstellungen moderner Kunst ist das LAC Ort für Ballett- und Theateraufführungen sowie Konzerte
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://www.luganolac.ch/
- +41 58 866 42 22
© trabantos, Shutterstock
Lugano war lange Zeit eine Kulturstadt von Weltruf – bis Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza 1993 beschloss, seine umfangreiche Kunstsammlung von der Villa Favorita nach Madrid zu verlegen. Knapp zwei Jahrzehnte benötigte Lugano, um sich von diesem Schock zu erholen. Mit dem LAC will sich die Stadt nun wieder als kultureller Brückenkopf zwischen Norden und Süden profilieren. Im ehemaligen Hotel Palace, dessen Fassade aus der Belle Époque erhalten geblieben ist, sowie in einem Neubau wurde am südlichen Ende der Via Nassa für 270 Mio. Franken ein Museums- und Bühnenkomplex geschaffen. Neben Wechselausstellungen moderner Kunst ist das LAC Ort für Ballett- und Theateraufführungen sowie Konzerte
- Piazza Bernardino Luini 6, 6900 Lugano
- http://www.luganolac.ch/
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Stadtzentrum
Geographical © Sebastian Carugati, Shutterstock
Hoch spannend ist es, in Mendrisio im Umkreis weniger Hundert Meter den architektonischen Bemühungen um die Bildung eines Stadtzentrums nachzuspüren. Unübersehbar und erhaben thront die aus dem 19.Jh. stammende Pfarrkirche Santi Cosma e Damiano mitten im Städtchen an der Piazza del Ponte. Mächtig wirkt die Kuppel, edel das Innere des neoklassizistischen Bauwerks. Im Norden der zentralen Piazza del Ponte befindet sich der mittelalterliche historische Kern, im Süden desselben Plätzchens breitet sich das Viertel aus dem 17.und 18.Jh. aus – der Corso Bello, die autofreie Flaniermeile. Noch weiter südlich ist im Palazzo Turconi, dem ehemaligen Spital, die Architekturakademie untergebracht. Die Plastikskulptur im Eingangsbereich stammt von Niki de Saint-Phalle. Rund 500 Studierende hängen hier an den Lippen von Architekturkoryphäen wie Mario Botta und Aurelio Galfetti. Westlich der Piazza del Ponte, an der Via Lavizzari, ragt der modernste Komplex in die Luft: Mario Bottas Kreation Piazzale alla Valle, ein etwas künstlich und kühl wirkender Stadtplatz, umrahmt von Geschäften.
- Mendrisio
- https://www.ticino.ch/
© Sebastian Carugati, Shutterstock
Hoch spannend ist es, in Mendrisio im Umkreis weniger Hundert Meter den architektonischen Bemühungen um die Bildung eines Stadtzentrums nachzuspüren. Unübersehbar und erhaben thront die aus dem 19.Jh. stammende Pfarrkirche Santi Cosma e Damiano mitten im Städtchen an der Piazza del Ponte. Mächtig wirkt die Kuppel, edel das Innere des neoklassizistischen Bauwerks. Im Norden der zentralen Piazza del Ponte befindet sich der mittelalterliche historische Kern, im Süden desselben Plätzchens breitet sich das Viertel aus dem 17.und 18.Jh. aus – der Corso Bello, die autofreie Flaniermeile. Noch weiter südlich ist im Palazzo Turconi, dem ehemaligen Spital, die Architekturakademie untergebracht. Die Plastikskulptur im Eingangsbereich stammt von Niki de Saint-Phalle. Rund 500 Studierende hängen hier an den Lippen von Architekturkoryphäen wie Mario Botta und Aurelio Galfetti. Westlich der Piazza del Ponte, an der Via Lavizzari, ragt der modernste Komplex in die Luft: Mario Bottas Kreation Piazzale alla Valle, ein etwas künstlich und kühl wirkender Stadtplatz, umrahmt von Geschäften.
- Mendrisio
- https://www.ticino.ch/
Madonna d'Ongero
Architektonische HighlightsDie in einer Waldlichtung etwa zehn Fußminuten von Carona gelegene Wallfahrtskirche Madonna d’Ongero erreichst du über einen Kreuzweg. Mit ihrem prachtvollen Hauptaltar und den sehenswerten Fresken und Stuckaturen zählt sie zu den eindrucksvollsten barocken Kunstdenkmälern im Tessin.
- Via Madonna d'Ongero 1, Carona
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 649 71 87
Die in einer Waldlichtung etwa zehn Fußminuten von Carona gelegene Wallfahrtskirche Madonna d’Ongero erreichst du über einen Kreuzweg. Mit ihrem prachtvollen Hauptaltar und den sehenswerten Fresken und Stuckaturen zählt sie zu den eindrucksvollsten barocken Kunstdenkmälern im Tessin.
- Via Madonna d'Ongero 1, Carona
- http://www.ticino.ch/
- +41 91 649 71 87
Gandria
Geographical © Anton_Ivanov, Shutterstock
Wohl kaum ein Ort im Tessin wird so oft fotografiert wie dieses Dorf am Luganer See. Nur zu Fuß kann man die schmalen Gassen und Treppen durchstreifen und den Zauber des sich terrassenförmig staffelnden ehemaligen Fischerdorfs auf sich wirken lassen. Mit dem Schiff gelangt man bequem auf die gegenüberliegende Seeseite zu den Cantine di Gandria, den Felsenkellern, in denen die Weine der Umgebung gelagert werden. Dort ist in einer ehemaligen Grenzwachtkaserne das eidgenössische Zollmuseum Museo delle Dogane Svizzero untergebracht. In einer modern inszenierten Ausstellung werden die Tricks gezeigt, mit denen die Schmuggler und Wilderer in der Vergangenheit versuchten, die Zollgesetze zu umgehen – u.a. mit einem kleinen Eigenbau-U-Boot. Es wurde mitsamt seiner Ladung von gut 1t Salami beschlagnahmt.
- 6978 Gandria
- http://www.lugano.ch/
- info@luganoregion.com
© Anton_Ivanov, Shutterstock
Wohl kaum ein Ort im Tessin wird so oft fotografiert wie dieses Dorf am Luganer See. Nur zu Fuß kann man die schmalen Gassen und Treppen durchstreifen und den Zauber des sich terrassenförmig staffelnden ehemaligen Fischerdorfs auf sich wirken lassen. Mit dem Schiff gelangt man bequem auf die gegenüberliegende Seeseite zu den Cantine di Gandria, den Felsenkellern, in denen die Weine der Umgebung gelagert werden. Dort ist in einer ehemaligen Grenzwachtkaserne das eidgenössische Zollmuseum Museo delle Dogane Svizzero untergebracht. In einer modern inszenierten Ausstellung werden die Tricks gezeigt, mit denen die Schmuggler und Wilderer in der Vergangenheit versuchten, die Zollgesetze zu umgehen – u.a. mit einem kleinen Eigenbau-U-Boot. Es wurde mitsamt seiner Ladung von gut 1t Salami beschlagnahmt.
- 6978 Gandria
- http://www.lugano.ch/
- info@luganoregion.com
Via Nassa
TouristenattraktionenEinst war die rund 500 m lange Straße der Ort, wo die Fischer sich trafen und ihre Ware verkauften – daher auch der Name nassa, auf Deutsch „Reuse“. Mit diesem alten Netzsystem wurden nämlich die Fische gefangen. Der Handel in der verkehrsfreien Via Nassa mit ihren schönen Arkaden ist so alt wie die Straße selbst. Heute wird in den exklusiven Uhren-und Schmuckgeschäften sowie Modeboutiquen alles feilgeboten, was das Herz begeht – falls es das Portemonnaie zu bezahlen vermag. Überdies gibt es noch eine Reihe von Geschäften, in denen auch Otto Normalverbraucher Einkäufe tätigen kann. So lockt etwa die Buchhandlung Fuchs & Reposo in Hausnummer 21 seit Jahren internationale Kundschaft an. Auf einen Schwatz mit Besitzer Ernst Fuchs kam jahrzehntelang auch Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse vorbei.
- Via Nassa, Lugano
Einst war die rund 500 m lange Straße der Ort, wo die Fischer sich trafen und ihre Ware verkauften – daher auch der Name nassa, auf Deutsch „Reuse“. Mit diesem alten Netzsystem wurden nämlich die Fische gefangen. Der Handel in der verkehrsfreien Via Nassa mit ihren schönen Arkaden ist so alt wie die Straße selbst. Heute wird in den exklusiven Uhren-und Schmuckgeschäften sowie Modeboutiquen alles feilgeboten, was das Herz begeht – falls es das Portemonnaie zu bezahlen vermag. Überdies gibt es noch eine Reihe von Geschäften, in denen auch Otto Normalverbraucher Einkäufe tätigen kann. So lockt etwa die Buchhandlung Fuchs & Reposo in Hausnummer 21 seit Jahren internationale Kundschaft an. Auf einen Schwatz mit Besitzer Ernst Fuchs kam jahrzehntelang auch Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse vorbei.
- Via Nassa, Lugano