Litauen - Kurische Nehrung Top Sehenswürdigkeiten

Gediminas-Turm
Museen
Vilnius
Kryziu Kalnas
Touristenattraktionen
Šiauliai
Kurische Nehrung
Landschaftliche Highlights
Kurische Nehrung
Gotisches Ensemble
Architektonische Highlights
Vilnius
Šv. Onos bažnycia
Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum
Museen
Kaunas
Rašytojo Thomo Manno memorialinis muziejus
Museen
Nida
Vilniaus universitetas
Touristenattraktionen
Vilnius
Aukštaitija National Park
Botanische Gärten & Parks
Palūšė
Raganų kalnas
Touristenattraktionen
Juodkrantė
Dzūkijos nacionalinio parko
Botanische Gärten & Parks
Merkinė
Nemunas Delta Regional Park
Botanische Gärten & Parks
Rusné
Orvidų sodyba
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Gargždelė
Parnidis-Düne
Touristenattraktionen
Nidden
Ausros Vartai
Touristenattraktionen
Vilnius
Gediminas-Prospekt
Touristenattraktionen
Vilnius
Pilies Gatvė
Touristenattraktionen
Vilnius
Grūto Parkas
Botanische Gärten & Parks
Druskininkai
Bernsteinmuseum Palanga
Museen
Palanga
Gediminas Kalnas
Touristenattraktionen
Vilnius
Aleksotas-Bahn
Architektonische Highlights
Kaunas
Vingio Parkas
Botanische Gärten & Parks
Vilnius
Petro Ir Povilo Baznycia
Touristenattraktionen
Vilnius
Šv. Apaštalu Petro ir Pauliaus bažnycia
Vilnius TV Tower
Touristenattraktionen
Vilnius
Vilniaus Grafikos Meno Centras
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Vilnius
Gintaro Galerija
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Vilnius
Vytautas the Great War Museum
Museen
Kaunas
Lietuvos Nacionalinis Muziejus
Museen
Vilnius
The Castle Museum
Museen
Klaipėda
Alka
Museen
Telšiai
Lietuvos etnografijos muziejus
Museen
Rumšiškės

    Museen

    Museen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Gediminas-Turm

    Museen
    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Der wuchtige Gediminas-Turm auf dem 142m hohen Burgberg ist das Wahrzeichen von Vilnius. Den Aufstieg lohnt allein schon der Blick, der sich vom Burgberg und noch schöner von der Plattform des achteckigen Backsteinturms auf die Dächer der Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum, das Aukštutinės pilies muziejus an die Obere Burg, die hier einst stand – gegründet 1323 von Großfürst Gediminas, der Litauen mächtig und Vilnius zur Hauptstadt machte.

    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Der wuchtige Gediminas-Turm auf dem 142m hohen Burgberg ist das Wahrzeichen von Vilnius. Den Aufstieg lohnt allein schon der Blick, der sich vom Burgberg und noch schöner von der Plattform des achteckigen Backsteinturms auf die Dächer der Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum, das Aukštutinės pilies muziejus an die Obere Burg, die hier einst stand – gegründet 1323 von Großfürst Gediminas, der Litauen mächtig und Vilnius zur Hauptstadt machte.


  • Kryziu Kalnas

    Touristenattraktionen
    • © krivinis, Shutterstock

    Ein Hügel übersät mit Kreuzen erhebt sich mitten in unbewohnter Umgebung. Seit der Zarenzeit stecken Pilger hier Kreuze in den Boden, hinterlassen kleine Jesusfiguren oder auch papierene Botschaften – niemand kann zählen, wie viele christliche Symbole hier angebracht wurden. Wenn du auch ein Kreuz hinterlassen willst: Am Parkplatz werden welche verkauft. Ca. 170 km von Klaipėda. Fahr auf der A 11 nach Šiauliai. Dann auf der A 12 in Richtung Rīga, dem Wegweiser Kryžių kalnas folgen.

    • © krivinis, Shutterstock

    Ein Hügel übersät mit Kreuzen erhebt sich mitten in unbewohnter Umgebung. Seit der Zarenzeit stecken Pilger hier Kreuze in den Boden, hinterlassen kleine Jesusfiguren oder auch papierene Botschaften – niemand kann zählen, wie viele christliche Symbole hier angebracht wurden. Wenn du auch ein Kreuz hinterlassen willst: Am Parkplatz werden welche verkauft. Ca. 170 km von Klaipėda. Fahr auf der A 11 nach Šiauliai. Dann auf der A 12 in Richtung Rīga, dem Wegweiser Kryžių kalnas folgen.


  • Kurische Nehrung

    Landschaftliche Highlights
    • © Majonit, Shutterstock

    Bis zu 70 m hoch aufragende Wanderdünen, malerische Fischerdörfer, Kiefernwälder und nicht enden wollender strand: Die Kurische Nehrung zählt zweifellos zu den eigenartigsten und schönsten Küstenlandschaften Europas. Das fand schon Wilhelm von Humboldt: Man müsse sie gesehen haben, solle einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen, schwärmte er 1809.Thomas Mann ließ sich hier ein Sommerhaus bauen, Impressionisten wie Lovis Corinth malten gegen ihre Zivilisationsmüdigkeit an. Fast 100 km lang und an der schmalsten Stelle nur 350 m breit, trennt die säbelförmig geschwungene Landzunge die Ostsee vom Kurischen Haff, einer Süßwasserlagune dreimal so groß wie der Bodensee. Die Kurische Nehrung ist heute geteiltes Land. Ihr Norden gehört zu Litauen, die südliche Hälfte zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg). Beide Seiten haben die Nehrung zum Nationalpark erklärt, die Unesco nahm sie 2001 in das Weltnaturerbe auf. Beachte die strengen Schutzgebote! Am Nationalparkeingang bei Alksnynė müssen Autofahrer eine Umweltgebühr (20 Euro/ Hauptsaison, 5/Nebensaison) entrichten. Von Klaipėda setzen Fähren zur Nehrung über. In den Kosten für die Passage (Auto 12,30 Euro) ist die Rückfahrt jeweils inbegriffen.

    • © Majonit, Shutterstock

    Bis zu 70 m hoch aufragende Wanderdünen, malerische Fischerdörfer, Kiefernwälder und nicht enden wollender strand: Die Kurische Nehrung zählt zweifellos zu den eigenartigsten und schönsten Küstenlandschaften Europas. Das fand schon Wilhelm von Humboldt: Man müsse sie gesehen haben, solle einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen, schwärmte er 1809.Thomas Mann ließ sich hier ein Sommerhaus bauen, Impressionisten wie Lovis Corinth malten gegen ihre Zivilisationsmüdigkeit an. Fast 100 km lang und an der schmalsten Stelle nur 350 m breit, trennt die säbelförmig geschwungene Landzunge die Ostsee vom Kurischen Haff, einer Süßwasserlagune dreimal so groß wie der Bodensee. Die Kurische Nehrung ist heute geteiltes Land. Ihr Norden gehört zu Litauen, die südliche Hälfte zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg). Beide Seiten haben die Nehrung zum Nationalpark erklärt, die Unesco nahm sie 2001 in das Weltnaturerbe auf. Beachte die strengen Schutzgebote! Am Nationalparkeingang bei Alksnynė müssen Autofahrer eine Umweltgebühr (20 Euro/ Hauptsaison, 5/Nebensaison) entrichten. Von Klaipėda setzen Fähren zur Nehrung über. In den Kosten für die Passage (Auto 12,30 Euro) ist die Rückfahrt jeweils inbegriffen.


  • Gotisches Ensemble

    Architektonische Highlights
    • Šv. Onos bažnycia© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Mitten aus dem rauschenden Barock, der Vilnius prägt, leuchtet ziegelrot eine Perle der Backsteingotik: Die anmutige, aus 33 Ziegelarten erschaffene Annakirche. Gegen die filigran verspielte Symmetrie ihres Westgiebels wirkt die 1519 erbaute Bernhardinerkirche nebenan schlicht und schwer. Zusammen bilden die ungleichen Geschwister das berühmte Gotische Ensemble. Annakirche. Ein drittes Gotteshaus steht gegenüber: die Renaissancekirche St. Michael. Wen litauische Baustile interessieren: Sie beherbergt das Architekturmuseum. Gleich hinter dem Gotischen Ensemble schmiegt sich der Sereikiškės-Park in die Flussschleife der Vilnia. Die ehemaligen Klostergärten, älteste Parkanlage der Stadt, sind herrlich für eine Pause von der vielen Baukunst.

    • Šv. Onos bažnycia© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Mitten aus dem rauschenden Barock, der Vilnius prägt, leuchtet ziegelrot eine Perle der Backsteingotik: Die anmutige, aus 33 Ziegelarten erschaffene Annakirche. Gegen die filigran verspielte Symmetrie ihres Westgiebels wirkt die 1519 erbaute Bernhardinerkirche nebenan schlicht und schwer. Zusammen bilden die ungleichen Geschwister das berühmte Gotische Ensemble. Annakirche. Ein drittes Gotteshaus steht gegenüber: die Renaissancekirche St. Michael. Wen litauische Baustile interessieren: Sie beherbergt das Architekturmuseum. Gleich hinter dem Gotischen Ensemble schmiegt sich der Sereikiškės-Park in die Flussschleife der Vilnia. Die ehemaligen Klostergärten, älteste Parkanlage der Stadt, sind herrlich für eine Pause von der vielen Baukunst.


  • Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum

    Museen

    Der Maler und Komponist Mikolajus Konstantinus Čiurlionis (1875–1911) ist der litauische Nationalkünstler. Hier hängen etwa 360 seiner Gemälde und Zeichnungen. Im Musiksaal lässt sich nacherleben, wie das empfindsame Universalgenie aus der Waldstadt Druskininkai seine symbolistische Malerei in Klänge umsetzte.

    Der Maler und Komponist Mikolajus Konstantinus Čiurlionis (1875–1911) ist der litauische Nationalkünstler. Hier hängen etwa 360 seiner Gemälde und Zeichnungen. Im Musiksaal lässt sich nacherleben, wie das empfindsame Universalgenie aus der Waldstadt Druskininkai seine symbolistische Malerei in Klänge umsetzte.


  • Rašytojo Thomo Manno memorialinis muziejus

    Museen
    • © Michele Ursi, Shutterstock

    An der Küste bei Nida gönnte sich der Literaturnobelpreisträger ein Sommerhaus. Die kleine Ausstellung zeigt einige Fotos und Schriftstücke des Literaten, außerdem werden hier Tagungen und im Juli das Thomas-Mann-Festival veranstaltet.

    • © Michele Ursi, Shutterstock

    An der Küste bei Nida gönnte sich der Literaturnobelpreisträger ein Sommerhaus. Die kleine Ausstellung zeigt einige Fotos und Schriftstücke des Literaten, außerdem werden hier Tagungen und im Juli das Thomas-Mann-Festival veranstaltet.


  • Vilniaus universitetas

    Touristenattraktionen
    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Eine Stadt in der Stadt. Der palastartige Gebäudekomplex der „Alma Mater Vilnensis“, 1579 aus einem Jesuitenkolleg hervorgegangen und älteste Hochschule des Baltikums, ist so oft erweitert worden, dass er zwölf (!) Innenhöfe umschließt. Besonders schön ist der Große Hof mit seinen Arkadengängen, gerahmt von der spätbarocken Johanniskirche. Ihr freistehender Glockenturm ist der höchste der Altstadt (68 m). Die einstige Universitätskirche ist heute Wissenschaftsmuseum.Sehenswert sind die beiden prachtvoll ausgestalteten Lesesäle der Unibibliothek, deren Bestand aus 5 Mio. Bänden, 180 000 mittelalterlichen Handschriften und über tausend historischen Atlanten zu den wertvollsten Europas gehört. Um die Bibliothek zu besichtigen, melde dich im Littera-Buchladen gleich vorn im Bibliothekshof. Dort gibt es auch ein kostenloses Faltblatt über die Uni.

    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Eine Stadt in der Stadt. Der palastartige Gebäudekomplex der „Alma Mater Vilnensis“, 1579 aus einem Jesuitenkolleg hervorgegangen und älteste Hochschule des Baltikums, ist so oft erweitert worden, dass er zwölf (!) Innenhöfe umschließt. Besonders schön ist der Große Hof mit seinen Arkadengängen, gerahmt von der spätbarocken Johanniskirche. Ihr freistehender Glockenturm ist der höchste der Altstadt (68 m). Die einstige Universitätskirche ist heute Wissenschaftsmuseum.Sehenswert sind die beiden prachtvoll ausgestalteten Lesesäle der Unibibliothek, deren Bestand aus 5 Mio. Bänden, 180 000 mittelalterlichen Handschriften und über tausend historischen Atlanten zu den wertvollsten Europas gehört. Um die Bibliothek zu besichtigen, melde dich im Littera-Buchladen gleich vorn im Bibliothekshof. Dort gibt es auch ein kostenloses Faltblatt über die Uni.


  • Aukštaitija National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Photographer Lili, Shutterstock

    Der Nationalpark in Oberlitauen (100 km nordöstlich von Vilnius) ist einer der einsamsten, schönsten und romantischsten. Litauer schätzen die Abgeschiedenheit des seen- und waldreichen Gebiets ganz am Rand der EU. Auf 300 km2 ist der Park von Wander- und Radwegen durchzogen. Mit Booten erkundest du Wasserläufe und Seen, vielerorts gibt es Badestellen. Das Infozentrum des Nationalparks liegt im Dörfchen Palūše. Hier gibt’s eine gute Karte des Reservats, seiner Wanderrouten und Campingplätze, das Center vermietet auch Sommerhäuser und Zimmer, organisiert Touren und hält Infos rund um das Thema Wassersport bereit. Tgl. fahren sieben Züge ab Vilnius, Fahrzeit 2 Std. bis Ignalina, dann Taxi zum Örtchen Palūšė.

    • © Photographer Lili, Shutterstock

    Der Nationalpark in Oberlitauen (100 km nordöstlich von Vilnius) ist einer der einsamsten, schönsten und romantischsten. Litauer schätzen die Abgeschiedenheit des seen- und waldreichen Gebiets ganz am Rand der EU. Auf 300 km2 ist der Park von Wander- und Radwegen durchzogen. Mit Booten erkundest du Wasserläufe und Seen, vielerorts gibt es Badestellen. Das Infozentrum des Nationalparks liegt im Dörfchen Palūše. Hier gibt’s eine gute Karte des Reservats, seiner Wanderrouten und Campingplätze, das Center vermietet auch Sommerhäuser und Zimmer, organisiert Touren und hält Infos rund um das Thema Wassersport bereit. Tgl. fahren sieben Züge ab Vilnius, Fahrzeit 2 Std. bis Ignalina, dann Taxi zum Örtchen Palūšė.


  • Raganų kalnas

    Touristenattraktionen

    Der Hexenberg liegt bei Juodkrantė auf halber Strecke von Nida nach Klaipėda. Entlang eines Rundwanderwegs (3/4 Std.) um einen bewaldeten Hügel haben litauische Künstler liebevoll geschnitzte Holzgeister, Hexen und Kobolde aufgestellt. Start an der Durchgangsstraße, die hier L. Rėzos gatvė heißt, bei Nr. 48, am Straßenrand weist die Holzhexe mit Axt den Weg.

    Der Hexenberg liegt bei Juodkrantė auf halber Strecke von Nida nach Klaipėda. Entlang eines Rundwanderwegs (3/4 Std.) um einen bewaldeten Hügel haben litauische Künstler liebevoll geschnitzte Holzgeister, Hexen und Kobolde aufgestellt. Start an der Durchgangsstraße, die hier L. Rėzos gatvė heißt, bei Nr. 48, am Straßenrand weist die Holzhexe mit Axt den Weg.


  • Dzūkijos nacionalinio parko

    Botanische Gärten & Parks
    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Tiefe Kiefern- und Fichtenwälder prägenden 1991 gegründeten größten Nationalpark Litauens, eine stille Wildnis nahe der Grenze zu Weißrussland. Eingebettet in den Park liegen 46 Seen, etwa 30 Flüsse, denkmalgeschützte Gehöfte und Dörfer, in denen Pferdegespanne ebenso alltäglich sind wie Kräuterkunde und Imkerei. Alljährlich in der ersten Augustwoche kann man in Zervynos, Puvočiai, Lynežeris und anderen Ethno-Dörfern während der „Tage des Handwerks“ Korbflechtern, Töpfern und Leinwebern zuschauen.

    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Tiefe Kiefern- und Fichtenwälder prägenden 1991 gegründeten größten Nationalpark Litauens, eine stille Wildnis nahe der Grenze zu Weißrussland. Eingebettet in den Park liegen 46 Seen, etwa 30 Flüsse, denkmalgeschützte Gehöfte und Dörfer, in denen Pferdegespanne ebenso alltäglich sind wie Kräuterkunde und Imkerei. Alljährlich in der ersten Augustwoche kann man in Zervynos, Puvočiai, Lynežeris und anderen Ethno-Dörfern während der „Tage des Handwerks“ Korbflechtern, Töpfern und Leinwebern zuschauen.


  • Nemunas Delta Regional Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Martynas Lukasenkinas, Shutterstock

    Memelland-Romantik pur. Üppige Niedermoorwiesen und Fischerdörfer prägen das weite Delta des Nemunas, des Memelstroms, der sich kurz vor Erreichen des Kurischen Haffs in sechs Nebenarme teilt. Sehenswert sind das Inselstädtchen Rusnė mit seiner Backsteinkirche und das malerische Haffdorf Mingė – etwas übertrieben auch „litauisches Venedig“ genannt, weil der Fluss hier so etwas wie die Dorfstraße ist und die etwa 150 Ew. mehr Boot als Autofahren. Unbedingt einplanen solltest du einen Abstecher nach Ventė mit seinem Leuchtturm von 1852 am wettergegerbten Kap. Das Windenburger Eck, Ventėsragas, ist seit 1929 Sitz einer Vogelwarte, in der pro Jahr etwa 60000 Vögel beringt werden. Die Ornithologen zeigen ihre Arbeit und die überdimensionalen Vogelfangreusen gern, es gibt auch ein kleines Museum, das über die artenreiche Avifauna des Memeldeltas informiert. Das Hotel Šturmų švyturys in Sturmai, 2 km nördlich von Ventė, bietet komfortable Unterkunft. Das schmucke Holzhaus in traditionellem Kurenstil steht direkt am Haff, mit einem eigenen kleinen Hafen und Blick auf die Dünenketten der Kurischen Nehrung.

    • © Martynas Lukasenkinas, Shutterstock

    Memelland-Romantik pur. Üppige Niedermoorwiesen und Fischerdörfer prägen das weite Delta des Nemunas, des Memelstroms, der sich kurz vor Erreichen des Kurischen Haffs in sechs Nebenarme teilt. Sehenswert sind das Inselstädtchen Rusnė mit seiner Backsteinkirche und das malerische Haffdorf Mingė – etwas übertrieben auch „litauisches Venedig“ genannt, weil der Fluss hier so etwas wie die Dorfstraße ist und die etwa 150 Ew. mehr Boot als Autofahren. Unbedingt einplanen solltest du einen Abstecher nach Ventė mit seinem Leuchtturm von 1852 am wettergegerbten Kap. Das Windenburger Eck, Ventėsragas, ist seit 1929 Sitz einer Vogelwarte, in der pro Jahr etwa 60000 Vögel beringt werden. Die Ornithologen zeigen ihre Arbeit und die überdimensionalen Vogelfangreusen gern, es gibt auch ein kleines Museum, das über die artenreiche Avifauna des Memeldeltas informiert. Das Hotel Šturmų švyturys in Sturmai, 2 km nördlich von Ventė, bietet komfortable Unterkunft. Das schmucke Holzhaus in traditionellem Kurenstil steht direkt am Haff, mit einem eigenen kleinen Hafen und Blick auf die Dünenketten der Kurischen Nehrung.


  • Orvidų sodyba

    Museen

    Das „Absurditätenmuseum“ der Steinmetzfamilie Orvydas entstand als Ort des Widerstandes gegen die sowjetischen Besatzer: ein von winkligen Gassen und Wegen durchzogenes Labyrinth aus Grabsteinen, Findlingen, Marienbildern, Kruzifixen und behauenen Baumstämmen. Mehrfach versuchten Moskaus Statthalter, diese nationale Kultstätteräumen zulassen. Erst nach einem Besuch Michail Gorbatschows 1980 auf dem Hof hörten die Repressalien auf. Hinter Salantai in Richtung Plungė abbiegen,bis Gargždelė fahren.

    Das „Absurditätenmuseum“ der Steinmetzfamilie Orvydas entstand als Ort des Widerstandes gegen die sowjetischen Besatzer: ein von winkligen Gassen und Wegen durchzogenes Labyrinth aus Grabsteinen, Findlingen, Marienbildern, Kruzifixen und behauenen Baumstämmen. Mehrfach versuchten Moskaus Statthalter, diese nationale Kultstätteräumen zulassen. Erst nach einem Besuch Michail Gorbatschows 1980 auf dem Hof hörten die Repressalien auf. Hinter Salantai in Richtung Plungė abbiegen,bis Gargždelė fahren.


  • Parnidis-Düne

    Touristenattraktionen
    • © vvvita, Shutterstock

    Fast 200 steile Stufen sind es hinauf zur Parniddener Düne, doch den Aufstieg belohnt ein grandioses Panorama von der Aussichtsplattform mit ihrer „verunglückten“ Sonnenuhr (ein schwerer Orkan stürzte 1999 den gerade aufgestellten steinernen Obelisken um) über die „litauische Sahara“. Weit fliegt der Blick nach Süden über das mächtigste Wanderdünenfeld Europas, die Hohe Düne (Didžiojikopa). Haff, Ostsee, Küstenwald und meilenweit Sand, pastellfarben schattiert und vom Wind in immerneue bizarre Formen geschliffen – ein Bild elementarer Kraft. Man ahnt, wie unaufhaltsam diese bleichen Ungeheuer einst über die Dörfer herfielen und 14 von ihnen verschluckten. Auch Nida, vormals Nidden, 1385 erstmals als Noyden erwähnt und damit eine der ältesten Siedlungen der Nehrung, versandete drei Mal. Die Wanderdünen sind eigentlich ein Werk ökologischen Raubbaus. Der Treibsand setzte sich erst in Bewegung, als Siedler und Kriegsleute im Mittelalter den Nehrungswald abholzten – bald türmte der Wind riesige Dünenketten auf, die Wald, Felder und Dörfer unter sich begruben. Erst im 19.Jh. gelang es ostpreußischen Förstern, dem Flugsand durch Bepflanzung mit Bergkiefern seinen Schrecken zu nehmen. Seither hat man die Nehrung so stark aufgeforstet, dass die berühmten Dünen nun ihrerseits bedroht sind – die Riesen verhungern! Die Hohe Düne hat in den letzten 25 Jahren fast 10 m an Höhe verloren. Nach dem Abstieg nimmst du am Ende der Treppe den Pfad nach rechts und wanderst am Haffufer entlang zum steilen Sturzhang der Hohen Düne. Überwältigend! Beachte aber die Verbotsschilder, die auf das Grobštas-Naturreservat hinweisen. Die Parniddener Düne erreichst du über den Wanderweg in Verlängerung der Naglių oder mit dem Auto von der Taikos aus.

    • 93124 Nidden
    • © vvvita, Shutterstock

    Fast 200 steile Stufen sind es hinauf zur Parniddener Düne, doch den Aufstieg belohnt ein grandioses Panorama von der Aussichtsplattform mit ihrer „verunglückten“ Sonnenuhr (ein schwerer Orkan stürzte 1999 den gerade aufgestellten steinernen Obelisken um) über die „litauische Sahara“. Weit fliegt der Blick nach Süden über das mächtigste Wanderdünenfeld Europas, die Hohe Düne (Didžiojikopa). Haff, Ostsee, Küstenwald und meilenweit Sand, pastellfarben schattiert und vom Wind in immerneue bizarre Formen geschliffen – ein Bild elementarer Kraft. Man ahnt, wie unaufhaltsam diese bleichen Ungeheuer einst über die Dörfer herfielen und 14 von ihnen verschluckten. Auch Nida, vormals Nidden, 1385 erstmals als Noyden erwähnt und damit eine der ältesten Siedlungen der Nehrung, versandete drei Mal. Die Wanderdünen sind eigentlich ein Werk ökologischen Raubbaus. Der Treibsand setzte sich erst in Bewegung, als Siedler und Kriegsleute im Mittelalter den Nehrungswald abholzten – bald türmte der Wind riesige Dünenketten auf, die Wald, Felder und Dörfer unter sich begruben. Erst im 19.Jh. gelang es ostpreußischen Förstern, dem Flugsand durch Bepflanzung mit Bergkiefern seinen Schrecken zu nehmen. Seither hat man die Nehrung so stark aufgeforstet, dass die berühmten Dünen nun ihrerseits bedroht sind – die Riesen verhungern! Die Hohe Düne hat in den letzten 25 Jahren fast 10 m an Höhe verloren. Nach dem Abstieg nimmst du am Ende der Treppe den Pfad nach rechts und wanderst am Haffufer entlang zum steilen Sturzhang der Hohen Düne. Überwältigend! Beachte aber die Verbotsschilder, die auf das Grobštas-Naturreservat hinweisen. Die Parniddener Düne erreichst du über den Wanderweg in Verlängerung der Naglių oder mit dem Auto von der Taikos aus.

    • 93124 Nidden

  • Ausros Vartai

    Touristenattraktionen
    • © krivinis, Shutterstock

    Das um 1520 erbaute Aušros-Tor ist das einzige noch erhaltene (von einst neun) in der alten Stadtmauer. Nebenan in der klassizistischen Torkapelle knien Tag für Tag Tausende Gläubige vor der Barmherzigen Muttergottes nieder und beten. Die in Gold, Silber und Edelsteine gefasste Schwarze Madonna, stammt angeblich von der Krim, gilt als wundertätig und ist ein Wallfahrtsort für Katholiken aus ganz Osteuropa. Auf der Aušros vartu mit ihren schönen gotischen und barocken Bürgerhäusern führt der Weg vom Tor aus in die südliche Altstadt und am Basiliuskloster und der Philharmonie vorbei. Die prächtige byzantinische Heiliggeistkirche (Šv. Dvasios cerkvė) gleich zu Beginn rechts stammt aus einer Zeit, als in diesem Stadtteil vor allem russische Kaufleute lebten. Heute kannst du hier während der Gottesdienste entrückten Chorgesängen lauschen (tgl. ab 17 Uhr, Frauen sollten ein Kopftuch tragen!). Links vor dem Tor liegt der Eingang, der zur Kapelle hinaufführt.

    • © krivinis, Shutterstock

    Das um 1520 erbaute Aušros-Tor ist das einzige noch erhaltene (von einst neun) in der alten Stadtmauer. Nebenan in der klassizistischen Torkapelle knien Tag für Tag Tausende Gläubige vor der Barmherzigen Muttergottes nieder und beten. Die in Gold, Silber und Edelsteine gefasste Schwarze Madonna, stammt angeblich von der Krim, gilt als wundertätig und ist ein Wallfahrtsort für Katholiken aus ganz Osteuropa. Auf der Aušros vartu mit ihren schönen gotischen und barocken Bürgerhäusern führt der Weg vom Tor aus in die südliche Altstadt und am Basiliuskloster und der Philharmonie vorbei. Die prächtige byzantinische Heiliggeistkirche (Šv. Dvasios cerkvė) gleich zu Beginn rechts stammt aus einer Zeit, als in diesem Stadtteil vor allem russische Kaufleute lebten. Heute kannst du hier während der Gottesdienste entrückten Chorgesängen lauschen (tgl. ab 17 Uhr, Frauen sollten ein Kopftuch tragen!). Links vor dem Tor liegt der Eingang, der zur Kapelle hinaufführt.


  • Gediminas-Prospekt

    Touristenattraktionen
    • © Borisb17, Shutterstock

    Die Lebensader der Neuen Stadt führt von der Kathedrale schnurgerade in westliche Richtung über den Lukiškiųaikštė bis hinunter zum Parlament am Nepriklausomybės aikšte, dem Unabhängigkeitsplatz. Es ist die Magistrale des modernen Vilnius, Hauptgeschäftsstraße, megawestlicher Prachtboulevard, Laufsteg der Schönen und der Nachtschwärmer. Unterwegs kommst du am Schauspielhaus mit der ausdrucksstarken Skulptur der „Fest der drei Musen“ vorbei und kreuzst dann die Vilniaus am Savivaldybės aikštė, dem wohl belebtesten Platz der Innenstadt mit dem neuen Rathaus und dem Regierungspalast. Am Parlamentsgebäude, in dem sich auch die Martynas-Mažvy das Nationalbibliothek befindet, sollen Reste der Barrikaden die Erinnerung an die Dramatik des Januar 1991 wachhalten, als Litauen seine zurückerkämpfte Freiheit verteidigte.

    • Gedimino p, 01104 Vilnius
    • © Borisb17, Shutterstock

    Die Lebensader der Neuen Stadt führt von der Kathedrale schnurgerade in westliche Richtung über den Lukiškiųaikštė bis hinunter zum Parlament am Nepriklausomybės aikšte, dem Unabhängigkeitsplatz. Es ist die Magistrale des modernen Vilnius, Hauptgeschäftsstraße, megawestlicher Prachtboulevard, Laufsteg der Schönen und der Nachtschwärmer. Unterwegs kommst du am Schauspielhaus mit der ausdrucksstarken Skulptur der „Fest der drei Musen“ vorbei und kreuzst dann die Vilniaus am Savivaldybės aikštė, dem wohl belebtesten Platz der Innenstadt mit dem neuen Rathaus und dem Regierungspalast. Am Parlamentsgebäude, in dem sich auch die Martynas-Mažvy das Nationalbibliothek befindet, sollen Reste der Barrikaden die Erinnerung an die Dramatik des Januar 1991 wachhalten, als Litauen seine zurückerkämpfte Freiheit verteidigte.

    • Gedimino p, 01104 Vilnius

  • Pilies Gatvė

    Touristenattraktionen
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Die Burgstraße, die älteste Straße der Altstadt, verband einst die Untere Burg mit dem Marktplatz. Wunderschön restaurierte Kaufmannshäuser, verwinkelt abzweigende Gassen, mittelalterliche Hinterhöfe, Kirchen und alte Klöster laden zum Bummeln ein. Die Pilies und ihre Verlängerung Didžioji gatvė, die Große Straße, sind berühmt für ihr Kunsthandwerk, den großen Souvenirmarkt und viele Straßencafés.

    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Die Burgstraße, die älteste Straße der Altstadt, verband einst die Untere Burg mit dem Marktplatz. Wunderschön restaurierte Kaufmannshäuser, verwinkelt abzweigende Gassen, mittelalterliche Hinterhöfe, Kirchen und alte Klöster laden zum Bummeln ein. Die Pilies und ihre Verlängerung Didžioji gatvė, die Große Straße, sind berühmt für ihr Kunsthandwerk, den großen Souvenirmarkt und viele Straßencafés.


  • Grūto Parkas

    Botanische Gärten & Parks
    • © demamiel62, Shutterstock

    Goodbye, Genossen: Im Wald von Grūtas, haben die gestürzten Götzen aus Litauens Sowjetära Asyl gefunden. Der Reigen der steinernen und bronzenen Heroen in dem 20 ha großen Skulpturenpark reicht von Marx bis Stalin, dazwischen jede Menge Lenins, KGB-Gründer Dsershinksi und etliche litauische Kommunisten. Viehwaggons, Gulag-Wachtürme und Stacheldraht schaffen makabre Lageratmosphäre. Initiator dieser Mahnstätte für die 260000 Opfer der Sowjetrepression ist Pilzzucht-Millionär Viliumas Malinauskas, dessen Vater sowie viele seiner Angehörigen in sibirischen Straflagern umkamen.

    • © demamiel62, Shutterstock

    Goodbye, Genossen: Im Wald von Grūtas, haben die gestürzten Götzen aus Litauens Sowjetära Asyl gefunden. Der Reigen der steinernen und bronzenen Heroen in dem 20 ha großen Skulpturenpark reicht von Marx bis Stalin, dazwischen jede Menge Lenins, KGB-Gründer Dsershinksi und etliche litauische Kommunisten. Viehwaggons, Gulag-Wachtürme und Stacheldraht schaffen makabre Lageratmosphäre. Initiator dieser Mahnstätte für die 260000 Opfer der Sowjetrepression ist Pilzzucht-Millionär Viliumas Malinauskas, dessen Vater sowie viele seiner Angehörigen in sibirischen Straflagern umkamen.


  • Bernsteinmuseum Palanga

    Museen
    • © Birute Vijeikiene, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lieber nicht verpassen

    4500 Bernsteinexponate sind zu sehen, viele davon mit eingeschlossenen Insekten. Das Museum ist untergebracht im Anwesen des litauischen Grafen Tiškevičius, auf dessen Sammlung die Ausstellung basiert. Im Park liegt der Birute-Hügel, eine heidnische Kultstätte, er gilt als Geheimtipp für Liebespaare.

    • © Birute Vijeikiene, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lieber nicht verpassen

    4500 Bernsteinexponate sind zu sehen, viele davon mit eingeschlossenen Insekten. Das Museum ist untergebracht im Anwesen des litauischen Grafen Tiškevičius, auf dessen Sammlung die Ausstellung basiert. Im Park liegt der Birute-Hügel, eine heidnische Kultstätte, er gilt als Geheimtipp für Liebespaare.


  • Gediminas Kalnas

    Touristenattraktionen
    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lieber schweben

    Den Aufstieg lohnt schon allein der Blick, der sich vom 140 m hohen Hügel und noch besser vom wuchtigen achteckigen Gediminas-Turm (Gedimino bokštas) auf die Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum an die Obere Burg, die hier einmal thronte. Schon fußmüde? Dann gibt es vom Hof des Alten Arsenals aus auch eine kleine Seilbahn zum Burgberg hinauf.

    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lieber schweben

    Den Aufstieg lohnt schon allein der Blick, der sich vom 140 m hohen Hügel und noch besser vom wuchtigen achteckigen Gediminas-Turm (Gedimino bokštas) auf die Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum an die Obere Burg, die hier einmal thronte. Schon fußmüde? Dann gibt es vom Hof des Alten Arsenals aus auch eine kleine Seilbahn zum Burgberg hinauf.


  • Aleksotas-Bahn

    Architektonische Highlights
    • © Regina M art, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schaut auf diese Stadt!

    Wirklich witzig sind die 100 Jahre alten Standseilbahnen. Die Aleksotas-Bahn rumpelt in 90 Sekunden ihre 70 m auf und ab, am Ende der großen Vytauto-Brücke. Oben wartet eine Aussichtsplattform mit tollem Blick auf Altstadt und Fluss.

    • © Regina M art, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schaut auf diese Stadt!

    Wirklich witzig sind die 100 Jahre alten Standseilbahnen. Die Aleksotas-Bahn rumpelt in 90 Sekunden ihre 70 m auf und ab, am Ende der großen Vytauto-Brücke. Oben wartet eine Aussichtsplattform mit tollem Blick auf Altstadt und Fluss.


  • Vingio Parkas

    Botanische Gärten & Parks
    • © Anna Lurye, Shutterstock

    Der größte, älteste und beliebteste aller Stadtparks liegt in einer weiten Flussschleife der Vilnia. Auf und vor der großen Amphitheaterbühne ist im Sommer immer etwas los. Alle vier Jahre finden hier die legendären Liederfeste statt. Ein Teil des Parks ist als botanischer Garten der Universität reserviert. Vergnügungspark im Vingis-Park und Fahrradverleih.

    • © Anna Lurye, Shutterstock

    Der größte, älteste und beliebteste aller Stadtparks liegt in einer weiten Flussschleife der Vilnia. Auf und vor der großen Amphitheaterbühne ist im Sommer immer etwas los. Alle vier Jahre finden hier die legendären Liederfeste statt. Ein Teil des Parks ist als botanischer Garten der Universität reserviert. Vergnügungspark im Vingis-Park und Fahrradverleih.


  • Petro Ir Povilo Baznycia

    Touristenattraktionen
    • Šv. Apaštalu Petro ir Pauliaus bažnycia© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    • © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Fürsten, Bettler, Kinder, Greise, Tod und Teufel: 2000 Stuckfiguren schauen von Wänden, Bögen und Kuppel auf den Betrachter herab. Und nicht ein Gesicht, nicht eine Pose, nicht ein einziges Motiv wiederholt sich! 20 Jahre brauchten die italienischen Meister für dieses schönste Werk des litauischen Hochbarock.

    • Šv. Apaštalu Petro ir Pauliaus bažnycia© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    • © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Fürsten, Bettler, Kinder, Greise, Tod und Teufel: 2000 Stuckfiguren schauen von Wänden, Bögen und Kuppel auf den Betrachter herab. Und nicht ein Gesicht, nicht eine Pose, nicht ein einziges Motiv wiederholt sich! 20 Jahre brauchten die italienischen Meister für dieses schönste Werk des litauischen Hochbarock.


  • Vilnius TV Tower

    Touristenattraktionen
    • © Giedrius Akelis, Shutterstock

    Litauens Wolkenkratzer misst stolze 326m, von der Aussichtsplattform hat man bei klarem Wetter 60km Fernsicht, die sich im Drehrestaurant Paukščiųtakas auf 165m auch bei einem Cappuccino genießen lässt. An ein tragisches Kapitel litauischer Geschichte erinnern Mahnmale und eine bedrückende Ausstellung im Erdgeschoss: Hier fanden 14 unbewaffnete Litauer den Tod, als sowjetische Spezialeinheiten den Fernsehturm am 13.Jan.1991 stürmten.

    • © Giedrius Akelis, Shutterstock

    Litauens Wolkenkratzer misst stolze 326m, von der Aussichtsplattform hat man bei klarem Wetter 60km Fernsicht, die sich im Drehrestaurant Paukščiųtakas auf 165m auch bei einem Cappuccino genießen lässt. An ein tragisches Kapitel litauischer Geschichte erinnern Mahnmale und eine bedrückende Ausstellung im Erdgeschoss: Hier fanden 14 unbewaffnete Litauer den Tod, als sowjetische Spezialeinheiten den Fernsehturm am 13.Jan.1991 stürmten.


  • Vilniaus Grafikos Meno Centras

    Museen

    Wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler. Das größte Zentrum dieser Art im Baltikum. Das Café im Parterre ist ein beliebter Treff der Kunstszene.

    Wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler. Das größte Zentrum dieser Art im Baltikum. Das Café im Parterre ist ein beliebter Treff der Kunstszene.


  • Gintaro Galerija

    Museen

    Kazimieras Mizgiris und seiner Frau fallen täglich neue Dinge ein, die man aus Bernstein machen kann.

    Kazimieras Mizgiris und seiner Frau fallen täglich neue Dinge ein, die man aus Bernstein machen kann.


  • Vytautas the Great War Museum

    Museen

    Waffen aus der litauischen Geschichte – vom Jagd bogen bis zur Kanone. Interessant ist die Dokumentation über die beiden Atlantikflieger Steponas Darius und Stasys Girėnas, die am 15.Juli 1933 nach 6411km, nur 650 km vor ihrem Ziel, dem Kaunasser Flughafen, abstürzten und ums Leben kamen. Im Glockenturm im Museumsgarten ist ein 35 Glocken-Carillon installiert, ein chromatisch abgestimmter Glockensatz, der mittels einer Klaviatur gespielt wird.

    Waffen aus der litauischen Geschichte – vom Jagd bogen bis zur Kanone. Interessant ist die Dokumentation über die beiden Atlantikflieger Steponas Darius und Stasys Girėnas, die am 15.Juli 1933 nach 6411km, nur 650 km vor ihrem Ziel, dem Kaunasser Flughafen, abstürzten und ums Leben kamen. Im Glockenturm im Museumsgarten ist ein 35 Glocken-Carillon installiert, ein chromatisch abgestimmter Glockensatz, der mittels einer Klaviatur gespielt wird.


  • Lietuvos Nacionalinis Muziejus

    Museen
    • © Sergiy Artsaba, Shutterstock

    Die Geschichte Litauens von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Das größte Museum des Landes im Neuen Arsenal auf den Überresten der Unteren Burg zeigt 700000 Exponate aus Archäologie, Volkskunst, Architektur. Vor dem Museum thront herrschaftlich König Mindaugas.

    • © Sergiy Artsaba, Shutterstock

    Die Geschichte Litauens von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Das größte Museum des Landes im Neuen Arsenal auf den Überresten der Unteren Burg zeigt 700000 Exponate aus Archäologie, Volkskunst, Architektur. Vor dem Museum thront herrschaftlich König Mindaugas.


  • The Castle Museum

    Museen

    Nur Reste sind erhalten von der Keimzelle Klaipėdas an der Danė Mündung, dem 1252 vom Livländischen Orden gegründeten „castrum memele“. Der Name beruhte auf einem Irrtum: Die Ritter nahmen an, der Fluss sei die Memel. Interssante kleine Ausstellung im Burgmuseum.

    Nur Reste sind erhalten von der Keimzelle Klaipėdas an der Danė Mündung, dem 1252 vom Livländischen Orden gegründeten „castrum memele“. Der Name beruhte auf einem Irrtum: Die Ritter nahmen an, der Fluss sei die Memel. Interssante kleine Ausstellung im Burgmuseum.


  • Alka

    Museen

    Die Geschichte von Telšiai und Zemaiten. Das Museum besitzt eine ansehnliche Gemäldesammlung, darunter ein Werk von Lucas Cranach d. Ä.: „Die Anbetung der Könige".

    Die Geschichte von Telšiai und Zemaiten. Das Museum besitzt eine ansehnliche Gemäldesammlung, darunter ein Werk von Lucas Cranach d. Ä.: „Die Anbetung der Könige".


  • Lietuvos etnografijos muziejus

    Museen
    • © MoLarjung, Shutterstock

    Aus dem ganzen Land zusammengetragen und originalgetreu wieder aufgebaut: Bauernhöfe, Dorfschulen, Windmühlen, Brunnen, Backöfen. Litauen im Kleinen, jede Region hat ihr eigenes Dörfchen. Mit inzwischen mehr als 180 Gebäuden und 88000 Exponaten auf einer Fläche von 200 ha zählt es zu den größten Freilichtmuseen Europas. Nimm dir Zeit für einen Bummel durch Rumšiškės (20 km östlich von Kaunas). Am Wochenende oft schöne Kunsthandwerkermärkte und Folklorefeste.

    • © MoLarjung, Shutterstock

    Aus dem ganzen Land zusammengetragen und originalgetreu wieder aufgebaut: Bauernhöfe, Dorfschulen, Windmühlen, Brunnen, Backöfen. Litauen im Kleinen, jede Region hat ihr eigenes Dörfchen. Mit inzwischen mehr als 180 Gebäuden und 88000 Exponaten auf einer Fläche von 200 ha zählt es zu den größten Freilichtmuseen Europas. Nimm dir Zeit für einen Bummel durch Rumšiškės (20 km östlich von Kaunas). Am Wochenende oft schöne Kunsthandwerkermärkte und Folklorefeste.