Litauen - Kurische Nehrung Must Sees

Gediminas-Turm
Museen
Vilnius
Kryziu Kalnas
Touristenattraktionen
Šiauliai
Kurische Nehrung
Landschaftliche Highlights
Kurische Nehrung
Gotisches Ensemble
Architektonische Highlights
Vilnius
Šv. Onos bažnycia
Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum
Museen
Kaunas
Klaipėda
Geographical
Klaipėda
Rašytojo Thomo Manno memorialinis muziejus
Museen
Nida
Vilnius
Geographical
Vilnius
Vilniaus universitetas
Touristenattraktionen
Vilnius
Aukštaitija National Park
Botanische Gärten & Parks
Palūšė
Druskininkai
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Druskininkai
Trakai
Geographical
Trakai
Raganų kalnas
Touristenattraktionen
Juodkrantė
Dzūkijos nacionalinio parko
Botanische Gärten & Parks
Merkinė
Rumšiškės
Geographical
Rumšiškės
Nemunas Delta Regional Park
Botanische Gärten & Parks
Rusné
Orvidų sodyba
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Gargždelė
Parnidis-Düne
Touristenattraktionen
Nidden
Ausros Vartai
Touristenattraktionen
Vilnius
Altstadt Vilnius
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Gediminas-Prospekt
Touristenattraktionen
Vilnius
Pilies Gatvė
Touristenattraktionen
Vilnius
Grūto Parkas
Botanische Gärten & Parks
Druskininkai
Birštonas
Geographical
Birštonas
Smiltynė
Geographical
Smiltynė

    Museen

    Touristenattraktionen

    Museen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks


  • Gediminas-Turm

    Museen
    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Der wuchtige Gediminas-Turm auf dem 142m hohen Burgberg ist das Wahrzeichen von Vilnius. Den Aufstieg lohnt allein schon der Blick, der sich vom Burgberg und noch schöner von der Plattform des achteckigen Backsteinturms auf die Dächer der Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum, das Aukštutinės pilies muziejus an die Obere Burg, die hier einst stand – gegründet 1323 von Großfürst Gediminas, der Litauen mächtig und Vilnius zur Hauptstadt machte.

    • © Grisha Bruev, Shutterstock

    Der wuchtige Gediminas-Turm auf dem 142m hohen Burgberg ist das Wahrzeichen von Vilnius. Den Aufstieg lohnt allein schon der Blick, der sich vom Burgberg und noch schöner von der Plattform des achteckigen Backsteinturms auf die Dächer der Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum, das Aukštutinės pilies muziejus an die Obere Burg, die hier einst stand – gegründet 1323 von Großfürst Gediminas, der Litauen mächtig und Vilnius zur Hauptstadt machte.


  • Kryziu Kalnas

    Touristenattraktionen
    • © krivinis, Shutterstock

    Ein Hügel übersät mit Kreuzen erhebt sich mitten in unbewohnter Umgebung. Seit der Zarenzeit stecken Pilger hier Kreuze in den Boden, hinterlassen kleine Jesusfiguren oder auch papierene Botschaften – niemand kann zählen, wie viele christliche Symbole hier angebracht wurden. Wenn du auch ein Kreuz hinterlassen willst: Am Parkplatz werden welche verkauft. Ca. 170 km von Klaipėda. Fahr auf der A 11 nach Šiauliai. Dann auf der A 12 in Richtung Rīga, dem Wegweiser Kryžių kalnas folgen.

    • © krivinis, Shutterstock

    Ein Hügel übersät mit Kreuzen erhebt sich mitten in unbewohnter Umgebung. Seit der Zarenzeit stecken Pilger hier Kreuze in den Boden, hinterlassen kleine Jesusfiguren oder auch papierene Botschaften – niemand kann zählen, wie viele christliche Symbole hier angebracht wurden. Wenn du auch ein Kreuz hinterlassen willst: Am Parkplatz werden welche verkauft. Ca. 170 km von Klaipėda. Fahr auf der A 11 nach Šiauliai. Dann auf der A 12 in Richtung Rīga, dem Wegweiser Kryžių kalnas folgen.


  • Kurische Nehrung

    Landschaftliche Highlights
    • © Majonit, Shutterstock

    Bis zu 70 m hoch aufragende Wanderdünen, malerische Fischerdörfer, Kiefernwälder und nicht enden wollender strand: Die Kurische Nehrung zählt zweifellos zu den eigenartigsten und schönsten Küstenlandschaften Europas. Das fand schon Wilhelm von Humboldt: Man müsse sie gesehen haben, solle einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen, schwärmte er 1809.Thomas Mann ließ sich hier ein Sommerhaus bauen, Impressionisten wie Lovis Corinth malten gegen ihre Zivilisationsmüdigkeit an. Fast 100 km lang und an der schmalsten Stelle nur 350 m breit, trennt die säbelförmig geschwungene Landzunge die Ostsee vom Kurischen Haff, einer Süßwasserlagune dreimal so groß wie der Bodensee. Die Kurische Nehrung ist heute geteiltes Land. Ihr Norden gehört zu Litauen, die südliche Hälfte zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg). Beide Seiten haben die Nehrung zum Nationalpark erklärt, die Unesco nahm sie 2001 in das Weltnaturerbe auf. Beachte die strengen Schutzgebote! Am Nationalparkeingang bei Alksnynė müssen Autofahrer eine Umweltgebühr (20 Euro/ Hauptsaison, 5/Nebensaison) entrichten. Von Klaipėda setzen Fähren zur Nehrung über. In den Kosten für die Passage (Auto 12,30 Euro) ist die Rückfahrt jeweils inbegriffen.

    • © Majonit, Shutterstock

    Bis zu 70 m hoch aufragende Wanderdünen, malerische Fischerdörfer, Kiefernwälder und nicht enden wollender strand: Die Kurische Nehrung zählt zweifellos zu den eigenartigsten und schönsten Küstenlandschaften Europas. Das fand schon Wilhelm von Humboldt: Man müsse sie gesehen haben, solle einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen, schwärmte er 1809.Thomas Mann ließ sich hier ein Sommerhaus bauen, Impressionisten wie Lovis Corinth malten gegen ihre Zivilisationsmüdigkeit an. Fast 100 km lang und an der schmalsten Stelle nur 350 m breit, trennt die säbelförmig geschwungene Landzunge die Ostsee vom Kurischen Haff, einer Süßwasserlagune dreimal so groß wie der Bodensee. Die Kurische Nehrung ist heute geteiltes Land. Ihr Norden gehört zu Litauen, die südliche Hälfte zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg). Beide Seiten haben die Nehrung zum Nationalpark erklärt, die Unesco nahm sie 2001 in das Weltnaturerbe auf. Beachte die strengen Schutzgebote! Am Nationalparkeingang bei Alksnynė müssen Autofahrer eine Umweltgebühr (20 Euro/ Hauptsaison, 5/Nebensaison) entrichten. Von Klaipėda setzen Fähren zur Nehrung über. In den Kosten für die Passage (Auto 12,30 Euro) ist die Rückfahrt jeweils inbegriffen.


  • Gotisches Ensemble

    Architektonische Highlights
    • Šv. Onos bažnycia© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Mitten aus dem rauschenden Barock, der Vilnius prägt, leuchtet ziegelrot eine Perle der Backsteingotik: Die anmutige, aus 33 Ziegelarten erschaffene Annakirche. Gegen die filigran verspielte Symmetrie ihres Westgiebels wirkt die 1519 erbaute Bernhardinerkirche nebenan schlicht und schwer. Zusammen bilden die ungleichen Geschwister das berühmte Gotische Ensemble. Annakirche. Ein drittes Gotteshaus steht gegenüber: die Renaissancekirche St. Michael. Wen litauische Baustile interessieren: Sie beherbergt das Architekturmuseum. Gleich hinter dem Gotischen Ensemble schmiegt sich der Sereikiškės-Park in die Flussschleife der Vilnia. Die ehemaligen Klostergärten, älteste Parkanlage der Stadt, sind herrlich für eine Pause von der vielen Baukunst.

    • Šv. Onos bažnycia© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Mitten aus dem rauschenden Barock, der Vilnius prägt, leuchtet ziegelrot eine Perle der Backsteingotik: Die anmutige, aus 33 Ziegelarten erschaffene Annakirche. Gegen die filigran verspielte Symmetrie ihres Westgiebels wirkt die 1519 erbaute Bernhardinerkirche nebenan schlicht und schwer. Zusammen bilden die ungleichen Geschwister das berühmte Gotische Ensemble. Annakirche. Ein drittes Gotteshaus steht gegenüber: die Renaissancekirche St. Michael. Wen litauische Baustile interessieren: Sie beherbergt das Architekturmuseum. Gleich hinter dem Gotischen Ensemble schmiegt sich der Sereikiškės-Park in die Flussschleife der Vilnia. Die ehemaligen Klostergärten, älteste Parkanlage der Stadt, sind herrlich für eine Pause von der vielen Baukunst.


  • Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum

    Museen

    Der Maler und Komponist Mikolajus Konstantinus Čiurlionis (1875–1911) ist der litauische Nationalkünstler. Hier hängen etwa 360 seiner Gemälde und Zeichnungen. Im Musiksaal lässt sich nacherleben, wie das empfindsame Universalgenie aus der Waldstadt Druskininkai seine symbolistische Malerei in Klänge umsetzte.

    Der Maler und Komponist Mikolajus Konstantinus Čiurlionis (1875–1911) ist der litauische Nationalkünstler. Hier hängen etwa 360 seiner Gemälde und Zeichnungen. Im Musiksaal lässt sich nacherleben, wie das empfindsame Universalgenie aus der Waldstadt Druskininkai seine symbolistische Malerei in Klänge umsetzte.


  • Klaipėda

    Geographical
    • © tetraphotos, Shutterstock

    Klaipeda an der Mündung des Kurischen Haffs in die Ostsee ist Litauens „Tor zur Welt“. Wirtschaftlicher Motor und Scharnier des Aufschwungs, den die drittgrößte Stadt des Landes seit Jahren nimmt, ist der Hafen. In Klaipėda fließen deutsche und litauische Geschichte ineinander. Fast sieben Jahrhunderte lang, von ihrer Gründung 1252 bis zum Kriegsende 1945, hieß die Stadt Memel und gehörte zu Ostpreußen. In der kleinen Altstadt mit ihren schachbrettförmig angelegten Straßen, den Speichern und Fachwerkhäusern ist immer noch der Charme der alten memelländischen Hansestadt zu spüren. Nach dem Krieg erhielt sie ihren frühmittelalterlichen litauischen Siedlungsnamen zurück, wie er im 9.Jh. erstmals aus dem Dunkel der Geschichte auftaucht: Klaipėda

    • © tetraphotos, Shutterstock

    Klaipeda an der Mündung des Kurischen Haffs in die Ostsee ist Litauens „Tor zur Welt“. Wirtschaftlicher Motor und Scharnier des Aufschwungs, den die drittgrößte Stadt des Landes seit Jahren nimmt, ist der Hafen. In Klaipėda fließen deutsche und litauische Geschichte ineinander. Fast sieben Jahrhunderte lang, von ihrer Gründung 1252 bis zum Kriegsende 1945, hieß die Stadt Memel und gehörte zu Ostpreußen. In der kleinen Altstadt mit ihren schachbrettförmig angelegten Straßen, den Speichern und Fachwerkhäusern ist immer noch der Charme der alten memelländischen Hansestadt zu spüren. Nach dem Krieg erhielt sie ihren frühmittelalterlichen litauischen Siedlungsnamen zurück, wie er im 9.Jh. erstmals aus dem Dunkel der Geschichte auftaucht: Klaipėda


  • Rašytojo Thomo Manno memorialinis muziejus

    Museen
    • © Michele Ursi, Shutterstock

    An der Küste bei Nida gönnte sich der Literaturnobelpreisträger ein Sommerhaus. Die kleine Ausstellung zeigt einige Fotos und Schriftstücke des Literaten, außerdem werden hier Tagungen und im Juli das Thomas-Mann-Festival veranstaltet.

    • © Michele Ursi, Shutterstock

    An der Küste bei Nida gönnte sich der Literaturnobelpreisträger ein Sommerhaus. Die kleine Ausstellung zeigt einige Fotos und Schriftstücke des Literaten, außerdem werden hier Tagungen und im Juli das Thomas-Mann-Festival veranstaltet.


  • Vilnius

    Geographical
    • © MNStudio, Shutterstock

    An Sommertagen scheint Vilnius Rom oder Bari näher zu sein als Rīga. Rauschender Barock und Boheme-Charme prägen den besonderen Charakter der Litauischen Hauptstadt (540 000 ew.). In Nordosteuropas größter Altstadt drängen sich prachtvoll restaurierte Bürger - wie Kaufmannshäuser und nicht weniger als 50 Kirchen umeinander. Alles scheint hier Geschichte zu atmen: die einstigen Klöster mit ihren verwinkelten Innenhöfen, die Universität, älteste des Baltikums und eine Stadt in der Stadt, der Großfürstenpalast am Kathedralenplatz, wiederaufgebaut zur 1000-Jahr-Feier Litauens. Zugleich wachsen Hochhäuser aus Glas und Stahl in die Skyline, etwa der fast 130 m hohe Europos-Turm. Und Stararchitekt Daniel Libeskind bereichert das Stadtbild künftig mit einem geschwungenen Wolkenkratzer und dem Museum für Moderne Kunst, kurz Mo genannt, das 2018 eröffnet wurde.

    • © MNStudio, Shutterstock

    An Sommertagen scheint Vilnius Rom oder Bari näher zu sein als Rīga. Rauschender Barock und Boheme-Charme prägen den besonderen Charakter der Litauischen Hauptstadt (540 000 ew.). In Nordosteuropas größter Altstadt drängen sich prachtvoll restaurierte Bürger - wie Kaufmannshäuser und nicht weniger als 50 Kirchen umeinander. Alles scheint hier Geschichte zu atmen: die einstigen Klöster mit ihren verwinkelten Innenhöfen, die Universität, älteste des Baltikums und eine Stadt in der Stadt, der Großfürstenpalast am Kathedralenplatz, wiederaufgebaut zur 1000-Jahr-Feier Litauens. Zugleich wachsen Hochhäuser aus Glas und Stahl in die Skyline, etwa der fast 130 m hohe Europos-Turm. Und Stararchitekt Daniel Libeskind bereichert das Stadtbild künftig mit einem geschwungenen Wolkenkratzer und dem Museum für Moderne Kunst, kurz Mo genannt, das 2018 eröffnet wurde.


  • Vilniaus universitetas

    Touristenattraktionen
    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Eine Stadt in der Stadt. Der palastartige Gebäudekomplex der „Alma Mater Vilnensis“, 1579 aus einem Jesuitenkolleg hervorgegangen und älteste Hochschule des Baltikums, ist so oft erweitert worden, dass er zwölf (!) Innenhöfe umschließt. Besonders schön ist der Große Hof mit seinen Arkadengängen, gerahmt von der spätbarocken Johanniskirche. Ihr freistehender Glockenturm ist der höchste der Altstadt (68 m). Die einstige Universitätskirche ist heute Wissenschaftsmuseum.Sehenswert sind die beiden prachtvoll ausgestalteten Lesesäle der Unibibliothek, deren Bestand aus 5 Mio. Bänden, 180 000 mittelalterlichen Handschriften und über tausend historischen Atlanten zu den wertvollsten Europas gehört. Um die Bibliothek zu besichtigen, melde dich im Littera-Buchladen gleich vorn im Bibliothekshof. Dort gibt es auch ein kostenloses Faltblatt über die Uni.

    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Eine Stadt in der Stadt. Der palastartige Gebäudekomplex der „Alma Mater Vilnensis“, 1579 aus einem Jesuitenkolleg hervorgegangen und älteste Hochschule des Baltikums, ist so oft erweitert worden, dass er zwölf (!) Innenhöfe umschließt. Besonders schön ist der Große Hof mit seinen Arkadengängen, gerahmt von der spätbarocken Johanniskirche. Ihr freistehender Glockenturm ist der höchste der Altstadt (68 m). Die einstige Universitätskirche ist heute Wissenschaftsmuseum.Sehenswert sind die beiden prachtvoll ausgestalteten Lesesäle der Unibibliothek, deren Bestand aus 5 Mio. Bänden, 180 000 mittelalterlichen Handschriften und über tausend historischen Atlanten zu den wertvollsten Europas gehört. Um die Bibliothek zu besichtigen, melde dich im Littera-Buchladen gleich vorn im Bibliothekshof. Dort gibt es auch ein kostenloses Faltblatt über die Uni.


  • Aukštaitija National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Photographer Lili, Shutterstock

    Der Nationalpark in Oberlitauen (100 km nordöstlich von Vilnius) ist einer der einsamsten, schönsten und romantischsten. Litauer schätzen die Abgeschiedenheit des seen- und waldreichen Gebiets ganz am Rand der EU. Auf 300 km2 ist der Park von Wander- und Radwegen durchzogen. Mit Booten erkundest du Wasserläufe und Seen, vielerorts gibt es Badestellen. Das Infozentrum des Nationalparks liegt im Dörfchen Palūše. Hier gibt’s eine gute Karte des Reservats, seiner Wanderrouten und Campingplätze, das Center vermietet auch Sommerhäuser und Zimmer, organisiert Touren und hält Infos rund um das Thema Wassersport bereit. Tgl. fahren sieben Züge ab Vilnius, Fahrzeit 2 Std. bis Ignalina, dann Taxi zum Örtchen Palūšė.

    • © Photographer Lili, Shutterstock

    Der Nationalpark in Oberlitauen (100 km nordöstlich von Vilnius) ist einer der einsamsten, schönsten und romantischsten. Litauer schätzen die Abgeschiedenheit des seen- und waldreichen Gebiets ganz am Rand der EU. Auf 300 km2 ist der Park von Wander- und Radwegen durchzogen. Mit Booten erkundest du Wasserläufe und Seen, vielerorts gibt es Badestellen. Das Infozentrum des Nationalparks liegt im Dörfchen Palūše. Hier gibt’s eine gute Karte des Reservats, seiner Wanderrouten und Campingplätze, das Center vermietet auch Sommerhäuser und Zimmer, organisiert Touren und hält Infos rund um das Thema Wassersport bereit. Tgl. fahren sieben Züge ab Vilnius, Fahrzeit 2 Std. bis Ignalina, dann Taxi zum Örtchen Palūšė.


  • Druskininkai

    Geographical
    • © Veja, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spür die Kraft!

    Die Waldstadt (13 000 Ew.) am Nemunas im südlichen Zipfel Litauens gleicht einem großen Park mit Sanatorien, alten und vielen neu(reich)en Villen, mehreren Seen und einer Luft wie aus Samt. Das Klima und Mineralwasserquellen machen Druskininkai (Druska bedeutet Salz) seit über 200 Jahren zu einem bedeutenden Kurbad im Baltikum. Wer das „litauische Karlsbad“ besucht, will sich erholen – oder gesund werden. So war es schon 1794, als der polnische König Druskininkai per Dekret zur Heilstätte erhob. Heute fällt hier vor allem an den Wochenenden die Business-Society aus Vilnius ein, um vom Stress des Jobs zu entspannen. In dem Health Resort Gydykla des Druskininkai Spa Hotel am Kurpark gibt es Moorund Kräuterbäder, Mineralwasserschwimmen und therapeutische Massagen auch als günstiges Tagespaket. Kinder ziehen wohl den Aquapark Druskininkai vor, Litauens größtes Spaßbad. In 18 verschiedenen Pools, einem atemberaubenden Rutschentower und künstlichen Stromschnellen steht Badespaß ganz oben. Noch eine tolle Attraktion hat das Städtchen aber zu bieten, nämlich die Seilbahn über den Fluss zur Snow Arena, einer riesigen Halle, in der du ganzjährig Ski fahren kannst – mit Equipment-Verleih und Einweisung. Im Grūtas-Park 5 km östlich von Druskininkai haben auf einem 20 ha großen Gelände die gestürzten Götzen der Sowjetära Asyl gefunden: Marx, Stalin, Dserschinski – Gründer der KGB-Vorgängerin Tscheka, allerhand litauische Kommunistenköpfe und viele viele Lenins. Und gleich um die Ecke der Stadt beginnt der kleine, aber feine Nationalpark Dzūkija. Auch hier gibt’s Wanderwege, Aussichtstürme und sogar eine große, gläserne Pyramide bei Merkinė, die spirituelle Kraft spenden soll, wenn man sich in ihr aufhält. Nichts wie hin!

    • Druskininkai
    • © Veja, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spür die Kraft!

    Die Waldstadt (13 000 Ew.) am Nemunas im südlichen Zipfel Litauens gleicht einem großen Park mit Sanatorien, alten und vielen neu(reich)en Villen, mehreren Seen und einer Luft wie aus Samt. Das Klima und Mineralwasserquellen machen Druskininkai (Druska bedeutet Salz) seit über 200 Jahren zu einem bedeutenden Kurbad im Baltikum. Wer das „litauische Karlsbad“ besucht, will sich erholen – oder gesund werden. So war es schon 1794, als der polnische König Druskininkai per Dekret zur Heilstätte erhob. Heute fällt hier vor allem an den Wochenenden die Business-Society aus Vilnius ein, um vom Stress des Jobs zu entspannen. In dem Health Resort Gydykla des Druskininkai Spa Hotel am Kurpark gibt es Moorund Kräuterbäder, Mineralwasserschwimmen und therapeutische Massagen auch als günstiges Tagespaket. Kinder ziehen wohl den Aquapark Druskininkai vor, Litauens größtes Spaßbad. In 18 verschiedenen Pools, einem atemberaubenden Rutschentower und künstlichen Stromschnellen steht Badespaß ganz oben. Noch eine tolle Attraktion hat das Städtchen aber zu bieten, nämlich die Seilbahn über den Fluss zur Snow Arena, einer riesigen Halle, in der du ganzjährig Ski fahren kannst – mit Equipment-Verleih und Einweisung. Im Grūtas-Park 5 km östlich von Druskininkai haben auf einem 20 ha großen Gelände die gestürzten Götzen der Sowjetära Asyl gefunden: Marx, Stalin, Dserschinski – Gründer der KGB-Vorgängerin Tscheka, allerhand litauische Kommunistenköpfe und viele viele Lenins. Und gleich um die Ecke der Stadt beginnt der kleine, aber feine Nationalpark Dzūkija. Auch hier gibt’s Wanderwege, Aussichtstürme und sogar eine große, gläserne Pyramide bei Merkinė, die spirituelle Kraft spenden soll, wenn man sich in ihr aufhält. Nichts wie hin!

    • Druskininkai

  • Trakai

    Geographical
    • © asta.sabonyte, Shutterstock

    Das Städtchen (6200 Ew.) war einst Hauptstadt des litauischen Reiches. Malerisch gelegen, umgeben von vier miteinander verbundenen Seen, ist es heute ein sehr beliebtes Ausflugsziel (30 km ab Vilnius), vor allem bei Seglern und geschichtlich Interessierten. Die große gotische Inselburg ist besonders sehenswert. Übernachten: Akmeninė, 10 km nördlich von Trakai, versteckt zwischen Galvės- und Akmenos-See, romantisch-einsam und erholsam in traditionellen reetgedeckten Häusern. In dieser Gegend leben noch einige Karaiter (Karaäer), Nachfahren einer strenggläubigen altjüdischen Sekte. Karaiter-Museum; Karaitische Spezialitäten kannst du hier versuchen: Kybynlar

    • Trakai
    • © asta.sabonyte, Shutterstock

    Das Städtchen (6200 Ew.) war einst Hauptstadt des litauischen Reiches. Malerisch gelegen, umgeben von vier miteinander verbundenen Seen, ist es heute ein sehr beliebtes Ausflugsziel (30 km ab Vilnius), vor allem bei Seglern und geschichtlich Interessierten. Die große gotische Inselburg ist besonders sehenswert. Übernachten: Akmeninė, 10 km nördlich von Trakai, versteckt zwischen Galvės- und Akmenos-See, romantisch-einsam und erholsam in traditionellen reetgedeckten Häusern. In dieser Gegend leben noch einige Karaiter (Karaäer), Nachfahren einer strenggläubigen altjüdischen Sekte. Karaiter-Museum; Karaitische Spezialitäten kannst du hier versuchen: Kybynlar

    • Trakai

  • Raganų kalnas

    Touristenattraktionen

    Der Hexenberg liegt bei Juodkrantė auf halber Strecke von Nida nach Klaipėda. Entlang eines Rundwanderwegs (3/4 Std.) um einen bewaldeten Hügel haben litauische Künstler liebevoll geschnitzte Holzgeister, Hexen und Kobolde aufgestellt. Start an der Durchgangsstraße, die hier L. Rėzos gatvė heißt, bei Nr. 48, am Straßenrand weist die Holzhexe mit Axt den Weg.

    Der Hexenberg liegt bei Juodkrantė auf halber Strecke von Nida nach Klaipėda. Entlang eines Rundwanderwegs (3/4 Std.) um einen bewaldeten Hügel haben litauische Künstler liebevoll geschnitzte Holzgeister, Hexen und Kobolde aufgestellt. Start an der Durchgangsstraße, die hier L. Rėzos gatvė heißt, bei Nr. 48, am Straßenrand weist die Holzhexe mit Axt den Weg.


  • Dzūkijos nacionalinio parko

    Botanische Gärten & Parks
    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Tiefe Kiefern- und Fichtenwälder prägenden 1991 gegründeten größten Nationalpark Litauens, eine stille Wildnis nahe der Grenze zu Weißrussland. Eingebettet in den Park liegen 46 Seen, etwa 30 Flüsse, denkmalgeschützte Gehöfte und Dörfer, in denen Pferdegespanne ebenso alltäglich sind wie Kräuterkunde und Imkerei. Alljährlich in der ersten Augustwoche kann man in Zervynos, Puvočiai, Lynežeris und anderen Ethno-Dörfern während der „Tage des Handwerks“ Korbflechtern, Töpfern und Leinwebern zuschauen.

    • © JuliusKielaitis, Shutterstock

    Tiefe Kiefern- und Fichtenwälder prägenden 1991 gegründeten größten Nationalpark Litauens, eine stille Wildnis nahe der Grenze zu Weißrussland. Eingebettet in den Park liegen 46 Seen, etwa 30 Flüsse, denkmalgeschützte Gehöfte und Dörfer, in denen Pferdegespanne ebenso alltäglich sind wie Kräuterkunde und Imkerei. Alljährlich in der ersten Augustwoche kann man in Zervynos, Puvočiai, Lynežeris und anderen Ethno-Dörfern während der „Tage des Handwerks“ Korbflechtern, Töpfern und Leinwebern zuschauen.


  • Rumšiškės

    Geographical
    • © MoLarjung, Shutterstock

    Litauen im Kleinen. Im Ethnografischen Freilichtmuseum, 10 km südöstlich von Kaunas am Ufer des Stausees, sind alle Regionen mit ihren typischen Häusern vertreten. Keine Modelle, sondern aus dem ganzen Land zusammengetragen und originalgetreu wiederaufgebaut: Windmühlen, Dorfschulen, Bauernhöfe und Tagelöhnerkaten, Bienenstöcke, Backöfen. Jede Region hat ihr eigenes Dörfchen. Nimm dir für Rumšiškės einen Tag Zeit: Allein ein Rundweg durch das parkartige Gelände ist 7 km lang. Unterwegs findet sich – im Žemaitija-Dorf – ein Wirtshaus aus dem 19.Jh. mit niederlitauischer Küche. Am Wochenende oft Folklorefeste oder Kunsthandwerksmärkte.

    • 56040 Rumšiškės
    • © MoLarjung, Shutterstock

    Litauen im Kleinen. Im Ethnografischen Freilichtmuseum, 10 km südöstlich von Kaunas am Ufer des Stausees, sind alle Regionen mit ihren typischen Häusern vertreten. Keine Modelle, sondern aus dem ganzen Land zusammengetragen und originalgetreu wiederaufgebaut: Windmühlen, Dorfschulen, Bauernhöfe und Tagelöhnerkaten, Bienenstöcke, Backöfen. Jede Region hat ihr eigenes Dörfchen. Nimm dir für Rumšiškės einen Tag Zeit: Allein ein Rundweg durch das parkartige Gelände ist 7 km lang. Unterwegs findet sich – im Žemaitija-Dorf – ein Wirtshaus aus dem 19.Jh. mit niederlitauischer Küche. Am Wochenende oft Folklorefeste oder Kunsthandwerksmärkte.

    • 56040 Rumšiškės

  • Nemunas Delta Regional Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Martynas Lukasenkinas, Shutterstock

    Memelland-Romantik pur. Üppige Niedermoorwiesen und Fischerdörfer prägen das weite Delta des Nemunas, des Memelstroms, der sich kurz vor Erreichen des Kurischen Haffs in sechs Nebenarme teilt. Sehenswert sind das Inselstädtchen Rusnė mit seiner Backsteinkirche und das malerische Haffdorf Mingė – etwas übertrieben auch „litauisches Venedig“ genannt, weil der Fluss hier so etwas wie die Dorfstraße ist und die etwa 150 Ew. mehr Boot als Autofahren. Unbedingt einplanen solltest du einen Abstecher nach Ventė mit seinem Leuchtturm von 1852 am wettergegerbten Kap. Das Windenburger Eck, Ventėsragas, ist seit 1929 Sitz einer Vogelwarte, in der pro Jahr etwa 60000 Vögel beringt werden. Die Ornithologen zeigen ihre Arbeit und die überdimensionalen Vogelfangreusen gern, es gibt auch ein kleines Museum, das über die artenreiche Avifauna des Memeldeltas informiert. Das Hotel Šturmų švyturys in Sturmai, 2 km nördlich von Ventė, bietet komfortable Unterkunft. Das schmucke Holzhaus in traditionellem Kurenstil steht direkt am Haff, mit einem eigenen kleinen Hafen und Blick auf die Dünenketten der Kurischen Nehrung.

    • © Martynas Lukasenkinas, Shutterstock

    Memelland-Romantik pur. Üppige Niedermoorwiesen und Fischerdörfer prägen das weite Delta des Nemunas, des Memelstroms, der sich kurz vor Erreichen des Kurischen Haffs in sechs Nebenarme teilt. Sehenswert sind das Inselstädtchen Rusnė mit seiner Backsteinkirche und das malerische Haffdorf Mingė – etwas übertrieben auch „litauisches Venedig“ genannt, weil der Fluss hier so etwas wie die Dorfstraße ist und die etwa 150 Ew. mehr Boot als Autofahren. Unbedingt einplanen solltest du einen Abstecher nach Ventė mit seinem Leuchtturm von 1852 am wettergegerbten Kap. Das Windenburger Eck, Ventėsragas, ist seit 1929 Sitz einer Vogelwarte, in der pro Jahr etwa 60000 Vögel beringt werden. Die Ornithologen zeigen ihre Arbeit und die überdimensionalen Vogelfangreusen gern, es gibt auch ein kleines Museum, das über die artenreiche Avifauna des Memeldeltas informiert. Das Hotel Šturmų švyturys in Sturmai, 2 km nördlich von Ventė, bietet komfortable Unterkunft. Das schmucke Holzhaus in traditionellem Kurenstil steht direkt am Haff, mit einem eigenen kleinen Hafen und Blick auf die Dünenketten der Kurischen Nehrung.


  • Orvidų sodyba

    Museen

    Das „Absurditätenmuseum“ der Steinmetzfamilie Orvydas entstand als Ort des Widerstandes gegen die sowjetischen Besatzer: ein von winkligen Gassen und Wegen durchzogenes Labyrinth aus Grabsteinen, Findlingen, Marienbildern, Kruzifixen und behauenen Baumstämmen. Mehrfach versuchten Moskaus Statthalter, diese nationale Kultstätteräumen zulassen. Erst nach einem Besuch Michail Gorbatschows 1980 auf dem Hof hörten die Repressalien auf. Hinter Salantai in Richtung Plungė abbiegen,bis Gargždelė fahren.

    Das „Absurditätenmuseum“ der Steinmetzfamilie Orvydas entstand als Ort des Widerstandes gegen die sowjetischen Besatzer: ein von winkligen Gassen und Wegen durchzogenes Labyrinth aus Grabsteinen, Findlingen, Marienbildern, Kruzifixen und behauenen Baumstämmen. Mehrfach versuchten Moskaus Statthalter, diese nationale Kultstätteräumen zulassen. Erst nach einem Besuch Michail Gorbatschows 1980 auf dem Hof hörten die Repressalien auf. Hinter Salantai in Richtung Plungė abbiegen,bis Gargždelė fahren.


  • Parnidis-Düne

    Touristenattraktionen
    • © vvvita, Shutterstock

    Fast 200 steile Stufen sind es hinauf zur Parniddener Düne, doch den Aufstieg belohnt ein grandioses Panorama von der Aussichtsplattform mit ihrer „verunglückten“ Sonnenuhr (ein schwerer Orkan stürzte 1999 den gerade aufgestellten steinernen Obelisken um) über die „litauische Sahara“. Weit fliegt der Blick nach Süden über das mächtigste Wanderdünenfeld Europas, die Hohe Düne (Didžiojikopa). Haff, Ostsee, Küstenwald und meilenweit Sand, pastellfarben schattiert und vom Wind in immerneue bizarre Formen geschliffen – ein Bild elementarer Kraft. Man ahnt, wie unaufhaltsam diese bleichen Ungeheuer einst über die Dörfer herfielen und 14 von ihnen verschluckten. Auch Nida, vormals Nidden, 1385 erstmals als Noyden erwähnt und damit eine der ältesten Siedlungen der Nehrung, versandete drei Mal. Die Wanderdünen sind eigentlich ein Werk ökologischen Raubbaus. Der Treibsand setzte sich erst in Bewegung, als Siedler und Kriegsleute im Mittelalter den Nehrungswald abholzten – bald türmte der Wind riesige Dünenketten auf, die Wald, Felder und Dörfer unter sich begruben. Erst im 19.Jh. gelang es ostpreußischen Förstern, dem Flugsand durch Bepflanzung mit Bergkiefern seinen Schrecken zu nehmen. Seither hat man die Nehrung so stark aufgeforstet, dass die berühmten Dünen nun ihrerseits bedroht sind – die Riesen verhungern! Die Hohe Düne hat in den letzten 25 Jahren fast 10 m an Höhe verloren. Nach dem Abstieg nimmst du am Ende der Treppe den Pfad nach rechts und wanderst am Haffufer entlang zum steilen Sturzhang der Hohen Düne. Überwältigend! Beachte aber die Verbotsschilder, die auf das Grobštas-Naturreservat hinweisen. Die Parniddener Düne erreichst du über den Wanderweg in Verlängerung der Naglių oder mit dem Auto von der Taikos aus.

    • 93124 Nidden
    • © vvvita, Shutterstock

    Fast 200 steile Stufen sind es hinauf zur Parniddener Düne, doch den Aufstieg belohnt ein grandioses Panorama von der Aussichtsplattform mit ihrer „verunglückten“ Sonnenuhr (ein schwerer Orkan stürzte 1999 den gerade aufgestellten steinernen Obelisken um) über die „litauische Sahara“. Weit fliegt der Blick nach Süden über das mächtigste Wanderdünenfeld Europas, die Hohe Düne (Didžiojikopa). Haff, Ostsee, Küstenwald und meilenweit Sand, pastellfarben schattiert und vom Wind in immerneue bizarre Formen geschliffen – ein Bild elementarer Kraft. Man ahnt, wie unaufhaltsam diese bleichen Ungeheuer einst über die Dörfer herfielen und 14 von ihnen verschluckten. Auch Nida, vormals Nidden, 1385 erstmals als Noyden erwähnt und damit eine der ältesten Siedlungen der Nehrung, versandete drei Mal. Die Wanderdünen sind eigentlich ein Werk ökologischen Raubbaus. Der Treibsand setzte sich erst in Bewegung, als Siedler und Kriegsleute im Mittelalter den Nehrungswald abholzten – bald türmte der Wind riesige Dünenketten auf, die Wald, Felder und Dörfer unter sich begruben. Erst im 19.Jh. gelang es ostpreußischen Förstern, dem Flugsand durch Bepflanzung mit Bergkiefern seinen Schrecken zu nehmen. Seither hat man die Nehrung so stark aufgeforstet, dass die berühmten Dünen nun ihrerseits bedroht sind – die Riesen verhungern! Die Hohe Düne hat in den letzten 25 Jahren fast 10 m an Höhe verloren. Nach dem Abstieg nimmst du am Ende der Treppe den Pfad nach rechts und wanderst am Haffufer entlang zum steilen Sturzhang der Hohen Düne. Überwältigend! Beachte aber die Verbotsschilder, die auf das Grobštas-Naturreservat hinweisen. Die Parniddener Düne erreichst du über den Wanderweg in Verlängerung der Naglių oder mit dem Auto von der Taikos aus.

    • 93124 Nidden

  • Ausros Vartai

    Touristenattraktionen
    • © krivinis, Shutterstock

    Das um 1520 erbaute Aušros-Tor ist das einzige noch erhaltene (von einst neun) in der alten Stadtmauer. Nebenan in der klassizistischen Torkapelle knien Tag für Tag Tausende Gläubige vor der Barmherzigen Muttergottes nieder und beten. Die in Gold, Silber und Edelsteine gefasste Schwarze Madonna, stammt angeblich von der Krim, gilt als wundertätig und ist ein Wallfahrtsort für Katholiken aus ganz Osteuropa. Auf der Aušros vartu mit ihren schönen gotischen und barocken Bürgerhäusern führt der Weg vom Tor aus in die südliche Altstadt und am Basiliuskloster und der Philharmonie vorbei. Die prächtige byzantinische Heiliggeistkirche (Šv. Dvasios cerkvė) gleich zu Beginn rechts stammt aus einer Zeit, als in diesem Stadtteil vor allem russische Kaufleute lebten. Heute kannst du hier während der Gottesdienste entrückten Chorgesängen lauschen (tgl. ab 17 Uhr, Frauen sollten ein Kopftuch tragen!). Links vor dem Tor liegt der Eingang, der zur Kapelle hinaufführt.

    • © krivinis, Shutterstock

    Das um 1520 erbaute Aušros-Tor ist das einzige noch erhaltene (von einst neun) in der alten Stadtmauer. Nebenan in der klassizistischen Torkapelle knien Tag für Tag Tausende Gläubige vor der Barmherzigen Muttergottes nieder und beten. Die in Gold, Silber und Edelsteine gefasste Schwarze Madonna, stammt angeblich von der Krim, gilt als wundertätig und ist ein Wallfahrtsort für Katholiken aus ganz Osteuropa. Auf der Aušros vartu mit ihren schönen gotischen und barocken Bürgerhäusern führt der Weg vom Tor aus in die südliche Altstadt und am Basiliuskloster und der Philharmonie vorbei. Die prächtige byzantinische Heiliggeistkirche (Šv. Dvasios cerkvė) gleich zu Beginn rechts stammt aus einer Zeit, als in diesem Stadtteil vor allem russische Kaufleute lebten. Heute kannst du hier während der Gottesdienste entrückten Chorgesängen lauschen (tgl. ab 17 Uhr, Frauen sollten ein Kopftuch tragen!). Links vor dem Tor liegt der Eingang, der zur Kapelle hinaufführt.


  • Altstadt Vilnius

    Geographical
    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    In Nordosteuropas größter Altstadt drängen sich prachtvoll restaurierte Bürger- wie Kaufmannshäuser und nicht weniger als 50 Kirchen umeinander.

    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    In Nordosteuropas größter Altstadt drängen sich prachtvoll restaurierte Bürger- wie Kaufmannshäuser und nicht weniger als 50 Kirchen umeinander.


  • Gediminas-Prospekt

    Touristenattraktionen
    • © Borisb17, Shutterstock

    Die Lebensader der Neuen Stadt führt von der Kathedrale schnurgerade in westliche Richtung über den Lukiškiųaikštė bis hinunter zum Parlament am Nepriklausomybės aikšte, dem Unabhängigkeitsplatz. Es ist die Magistrale des modernen Vilnius, Hauptgeschäftsstraße, megawestlicher Prachtboulevard, Laufsteg der Schönen und der Nachtschwärmer. Unterwegs kommst du am Schauspielhaus mit der ausdrucksstarken Skulptur der „Fest der drei Musen“ vorbei und kreuzst dann die Vilniaus am Savivaldybės aikštė, dem wohl belebtesten Platz der Innenstadt mit dem neuen Rathaus und dem Regierungspalast. Am Parlamentsgebäude, in dem sich auch die Martynas-Mažvy das Nationalbibliothek befindet, sollen Reste der Barrikaden die Erinnerung an die Dramatik des Januar 1991 wachhalten, als Litauen seine zurückerkämpfte Freiheit verteidigte.

    • Gedimino p, 01104 Vilnius
    • © Borisb17, Shutterstock

    Die Lebensader der Neuen Stadt führt von der Kathedrale schnurgerade in westliche Richtung über den Lukiškiųaikštė bis hinunter zum Parlament am Nepriklausomybės aikšte, dem Unabhängigkeitsplatz. Es ist die Magistrale des modernen Vilnius, Hauptgeschäftsstraße, megawestlicher Prachtboulevard, Laufsteg der Schönen und der Nachtschwärmer. Unterwegs kommst du am Schauspielhaus mit der ausdrucksstarken Skulptur der „Fest der drei Musen“ vorbei und kreuzst dann die Vilniaus am Savivaldybės aikštė, dem wohl belebtesten Platz der Innenstadt mit dem neuen Rathaus und dem Regierungspalast. Am Parlamentsgebäude, in dem sich auch die Martynas-Mažvy das Nationalbibliothek befindet, sollen Reste der Barrikaden die Erinnerung an die Dramatik des Januar 1991 wachhalten, als Litauen seine zurückerkämpfte Freiheit verteidigte.

    • Gedimino p, 01104 Vilnius

  • Pilies Gatvė

    Touristenattraktionen
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Die Burgstraße, die älteste Straße der Altstadt, verband einst die Untere Burg mit dem Marktplatz. Wunderschön restaurierte Kaufmannshäuser, verwinkelt abzweigende Gassen, mittelalterliche Hinterhöfe, Kirchen und alte Klöster laden zum Bummeln ein. Die Pilies und ihre Verlängerung Didžioji gatvė, die Große Straße, sind berühmt für ihr Kunsthandwerk, den großen Souvenirmarkt und viele Straßencafés.

    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Die Burgstraße, die älteste Straße der Altstadt, verband einst die Untere Burg mit dem Marktplatz. Wunderschön restaurierte Kaufmannshäuser, verwinkelt abzweigende Gassen, mittelalterliche Hinterhöfe, Kirchen und alte Klöster laden zum Bummeln ein. Die Pilies und ihre Verlängerung Didžioji gatvė, die Große Straße, sind berühmt für ihr Kunsthandwerk, den großen Souvenirmarkt und viele Straßencafés.


  • Grūto Parkas

    Botanische Gärten & Parks
    • © demamiel62, Shutterstock

    Goodbye, Genossen: Im Wald von Grūtas, haben die gestürzten Götzen aus Litauens Sowjetära Asyl gefunden. Der Reigen der steinernen und bronzenen Heroen in dem 20 ha großen Skulpturenpark reicht von Marx bis Stalin, dazwischen jede Menge Lenins, KGB-Gründer Dsershinksi und etliche litauische Kommunisten. Viehwaggons, Gulag-Wachtürme und Stacheldraht schaffen makabre Lageratmosphäre. Initiator dieser Mahnstätte für die 260000 Opfer der Sowjetrepression ist Pilzzucht-Millionär Viliumas Malinauskas, dessen Vater sowie viele seiner Angehörigen in sibirischen Straflagern umkamen.

    • © demamiel62, Shutterstock

    Goodbye, Genossen: Im Wald von Grūtas, haben die gestürzten Götzen aus Litauens Sowjetära Asyl gefunden. Der Reigen der steinernen und bronzenen Heroen in dem 20 ha großen Skulpturenpark reicht von Marx bis Stalin, dazwischen jede Menge Lenins, KGB-Gründer Dsershinksi und etliche litauische Kommunisten. Viehwaggons, Gulag-Wachtürme und Stacheldraht schaffen makabre Lageratmosphäre. Initiator dieser Mahnstätte für die 260000 Opfer der Sowjetrepression ist Pilzzucht-Millionär Viliumas Malinauskas, dessen Vater sowie viele seiner Angehörigen in sibirischen Straflagern umkamen.


  • Birštonas

    Geographical
    • © Audrius Merfeldas, Shutterstock

    Schon die alten Heiden wussten um die heilsame Wirkung der Salzquellen von Birštonas. Heute ist das Städtchen im Nemunas Schleifen-Regionalpark, 40km östlich von Marijampole, der nach Druskininkai beliebteste Waldklimakurort Litauens und balneologisches Therapiebad, in dessen Sanatorien Tulpė und Versmėsich im Jahr fast 20000 Kurgäste erholen. Das Versmė-Sanatorium bietet auch Touristen renovierte Zimmer. Das berühmte Mineralwasser kannst du im gelben Brunnenhaus am Vytautas-Denkmal kosten. Sehenswert ist das Heimatgeschichtliche Museum. Den schönsten Blick auf die Schleifen des Nemunas hast du vom Vytautas-Hügel, auf dem im 13.Jh. eine Burg stand.

    • Birštonas
    • © Audrius Merfeldas, Shutterstock

    Schon die alten Heiden wussten um die heilsame Wirkung der Salzquellen von Birštonas. Heute ist das Städtchen im Nemunas Schleifen-Regionalpark, 40km östlich von Marijampole, der nach Druskininkai beliebteste Waldklimakurort Litauens und balneologisches Therapiebad, in dessen Sanatorien Tulpė und Versmėsich im Jahr fast 20000 Kurgäste erholen. Das Versmė-Sanatorium bietet auch Touristen renovierte Zimmer. Das berühmte Mineralwasser kannst du im gelben Brunnenhaus am Vytautas-Denkmal kosten. Sehenswert ist das Heimatgeschichtliche Museum. Den schönsten Blick auf die Schleifen des Nemunas hast du vom Vytautas-Hügel, auf dem im 13.Jh. eine Burg stand.

    • Birštonas

  • Smiltynė

    Geographical
    • © Adomas Tirksliunas, Shutterstock

    Der nördlichste Ort der Nehrung, das ehemalige Sandkrug 18 km von Juodkrantė, entstand aus einer karčiama, einer Kneipe – eben dem Sandkrug. Schon 1429 wird der erstmals erwähnt. Ein nachgebautes Fischerdorf lässt heute noch gut das karge Nehrungsleben vor 150 Jahren nachempfinden. Wenn du dich über die einzigartige Flora und Fauna der Nehrung informieren willst, besuch das Nationalpark-Museum. Im Infozentrum nebenan organisiert man auch Exkursionen und Führungen. Ganz im Norden der Nehrung, die kurioserweise Süderspitze heißt, thront das alte Preußenfort Kopgalis von 1866, das heute ein in Litauen einzigartiges Meeresmuseum beherbergt. Smiltynė hat einen der schönsten Strände der Nehrung, schneeweiß und breit. Übernachten kannst du günstig und ruhig im Hotel Palva am Yachthafen.

    • 93100 Smiltynė
    • © Adomas Tirksliunas, Shutterstock

    Der nördlichste Ort der Nehrung, das ehemalige Sandkrug 18 km von Juodkrantė, entstand aus einer karčiama, einer Kneipe – eben dem Sandkrug. Schon 1429 wird der erstmals erwähnt. Ein nachgebautes Fischerdorf lässt heute noch gut das karge Nehrungsleben vor 150 Jahren nachempfinden. Wenn du dich über die einzigartige Flora und Fauna der Nehrung informieren willst, besuch das Nationalpark-Museum. Im Infozentrum nebenan organisiert man auch Exkursionen und Führungen. Ganz im Norden der Nehrung, die kurioserweise Süderspitze heißt, thront das alte Preußenfort Kopgalis von 1866, das heute ein in Litauen einzigartiges Meeresmuseum beherbergt. Smiltynė hat einen der schönsten Strände der Nehrung, schneeweiß und breit. Übernachten kannst du günstig und ruhig im Hotel Palva am Yachthafen.

    • 93100 Smiltynė