Lissabon und Umgebung Top Sehenswürdigkeiten

Castelo de São Jorge
Architektonische Highlights
Lisboa
Castelo de São Jorge
Cabo da Roca
Landschaftliche Highlights
Azóia
Cabo da Roca
Mosteiro dos Jerónimos
Architektonische Highlights
Lisboa
Museu Calouste Gulbenkian
Museen
Lisboa
Museu Calouste Gulbenkian
Museu Nacional do Azulejo
Museen
Lisboa
Praça do Comércio
Touristenattraktionen
Lisboa
Praça do Comércio
Torre de Belém
Architektonische Highlights
Lisboa
Eléctrico 28E
Touristenattraktionen
Lisboa
MAAT
Museen
Lissabon
Miradouro da Graça
Touristenattraktionen
Lisboa
Palácio Nacional de Mafra
Architektonische Highlights
Mafra
Palácio Nacional de Mafra
Rossio
Touristenattraktionen
Lisboa
Rossio
Oceanário de Lisboa
Zoologische Gärten
Lisboa
Museu da Marinha
Museen
Lisboa
Museu da Marinha
Igreja São Roque
Architektonische Highlights
Lisboa
Igreja São Roque
Praça da Figueira
Touristenattraktionen
Lisboa
Jardim da Estrela
Botanische Gärten & Parks
Lisboa
Jardim da Estrela
Assembleia da República
Architektonische Highlights
Lisboa
Palácio dos Marqueses de Fronteira
Architektonische Highlights
Lisboa
Ponte 25 de Abril
Touristenattraktionen
Lisboa
Ponte 25 de Abril
Museu de Artes Decorativas
Museen
Lisboa
Museu do Oriente
Museen
Lisboa
Ask Me Centro Tejo
Museen
Lisboa
Miradouro São Pedro de Alcântara
Touristenattraktionen
Lisboa
Miradouro de Santa Catarina
Touristenattraktionen
Lisboa
Miradouro Senhora do Monte
Touristenattraktionen
Lisboa
Elevador da Bica
Touristenattraktionen
Lisboa
Elevador da Bica
Mosteiro da Madre de Deus
Architektonische Highlights
Lisboa
Convento de S. Francisco
Architektonische Highlights
Lisboa
Palácio Foz
Architektonische Highlights
Lisboa

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Touristenattraktionen

    Zoologische Gärten

    Botanische Gärten & Parks


  • Castelo de São Jorge

    Architektonische Highlights
    • Castelo de São Jorge© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    360-Grad- Liveansichten

    Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.

    • Castelo de São Jorge© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    360-Grad- Liveansichten

    Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.


  • Cabo da Roca

    Landschaftliche Highlights
    • Cabo da Roca© MAIRDUMONT

    Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.

    • Cabo da Roca© MAIRDUMONT

    Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.


  • Mosteiro dos Jerónimos

    Architektonische Highlights
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sunset-Besuch ohne Anstehen

    Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.

    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sunset-Besuch ohne Anstehen

    Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.


  • Museu Calouste Gulbenkian

    Museen
    • Museu Calouste Gulbenkian© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tafeln wie der alte Gulbenkian

    Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.

    • Museu Calouste Gulbenkian© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tafeln wie der alte Gulbenkian

    Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.


  • Museu Nacional do Azulejo

    Museen
    • © hydebrink, Shutterstock

    Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.

    • © hydebrink, Shutterstock

    Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.


  • Praça do Comércio

    Touristenattraktionen
    • Praça do Comércio© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der Umami-Geschmacksflash!

    Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.

    • Praça do Comércio, 1100 Lisboa
    • Praça do Comércio© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Der Umami-Geschmacksflash!

    Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.

    • Praça do Comércio, 1100 Lisboa

  • Torre de Belém

    Architektonische Highlights
    • © MAIRDUMONT

    Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.

    • © MAIRDUMONT

    Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.


  • Eléctrico 28E

    Touristenattraktionen
    • © eyewave, Thinkstock

    Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim Moniz und Campo Ourique verkehrt und für die Strecke etwa 40 Minuten braucht. Die Schienen ziehen sich in Baixa durch schmale Gassen, vorbei an der Sé und der Kirche São Vicente de Fora, und machen eine weite Schleife rund um den Burgberg. Es ruckt und rattert, im holzverkleideten Innern drücken Anstiege die Fahrgäste zurück in die Kunstlederbänkchen. Die Tramfahrt ist Zeitreise und Sightseeing zugleich, gibt Einblick in ein Stück Lissabonner Alltag und ist ein preiswertes Vergnügen!

    • © eyewave, Thinkstock

    Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim Moniz und Campo Ourique verkehrt und für die Strecke etwa 40 Minuten braucht. Die Schienen ziehen sich in Baixa durch schmale Gassen, vorbei an der Sé und der Kirche São Vicente de Fora, und machen eine weite Schleife rund um den Burgberg. Es ruckt und rattert, im holzverkleideten Innern drücken Anstiege die Fahrgäste zurück in die Kunstlederbänkchen. Die Tramfahrt ist Zeitreise und Sightseeing zugleich, gibt Einblick in ein Stück Lissabonner Alltag und ist ein preiswertes Vergnügen!


  • MAAT

    Museen
    • © Sara Depraetere, Unsplash
    Insider-Tipp
    Brunch mit Flussblick

    Lissabons Antwort auf die Londoner Tate Modern Gallery: Das Museum für Architektur, Kunst und Technologie ist mit seinem gewagten Bogenlook s ein Hingucker am Tejo. Der großzügige Bau mit seinen spannenden Installationen und dynamischen Dialogen zwischen Architekten und Künstlern ist schön als Ziel für einen 7 km langen Spaziergang am Fluss entlang: z. B. von der Torre de Belém oder vom Mosteiro dos Jerónimos bis zum Cais do Sodré. Das alte Elektrizitätsmuseum im roten Backsteingebäude ist jetzt Teil des MAAT. Praktisch ist der Brückenübergang zum Kutschenmuseum. Das lichte, coole MAAT Café & Kitchen ist frei zugänglich. Am Wochenende bruncht du dich zwischen 10 und 12 Uhr mit kunstaffinen Lissabonnern ins Wochenende.

    • © Sara Depraetere, Unsplash
    Insider-Tipp
    Brunch mit Flussblick

    Lissabons Antwort auf die Londoner Tate Modern Gallery: Das Museum für Architektur, Kunst und Technologie ist mit seinem gewagten Bogenlook s ein Hingucker am Tejo. Der großzügige Bau mit seinen spannenden Installationen und dynamischen Dialogen zwischen Architekten und Künstlern ist schön als Ziel für einen 7 km langen Spaziergang am Fluss entlang: z. B. von der Torre de Belém oder vom Mosteiro dos Jerónimos bis zum Cais do Sodré. Das alte Elektrizitätsmuseum im roten Backsteingebäude ist jetzt Teil des MAAT. Praktisch ist der Brückenübergang zum Kutschenmuseum. Das lichte, coole MAAT Café & Kitchen ist frei zugänglich. Am Wochenende bruncht du dich zwischen 10 und 12 Uhr mit kunstaffinen Lissabonnern ins Wochenende.


  • Miradouro da Graça

    Touristenattraktionen
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Neue Perspektiven

    Bäume, Tische, Stühle, Café-Kiosk: Der Aussichtspunkt mit dem „goldenen Blick“ ist der Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen gewidmet und ein beliebter Treffpunkt zum Sonnenuntergang. Toller Blick zur Burg und über die Baixa. Jetzt bietet auch das Augustiner-Konvent nebenan eine Rooftop-Experience. Seit 2024 bringt dich der Funicular da Graça alle 10 Min. runter in die Mouraria.

    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Neue Perspektiven

    Bäume, Tische, Stühle, Café-Kiosk: Der Aussichtspunkt mit dem „goldenen Blick“ ist der Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen gewidmet und ein beliebter Treffpunkt zum Sonnenuntergang. Toller Blick zur Burg und über die Baixa. Jetzt bietet auch das Augustiner-Konvent nebenan eine Rooftop-Experience. Seit 2024 bringt dich der Funicular da Graça alle 10 Min. runter in die Mouraria.


  • Palácio Nacional de Mafra

    Architektonische Highlights
    • Palácio Nacional de Mafra© MAIRDUMONT

    Die Kleinstadt Mafra steht ganz im Zeichen des barocken Palastes, einer überdimensionierten Kombination aus Königsresidenz und Kloster. Initiator dieser Anlage war im 18.Jh. König João V.

    • Palácio Nacional de Mafra© MAIRDUMONT

    Die Kleinstadt Mafra steht ganz im Zeichen des barocken Palastes, einer überdimensionierten Kombination aus Königsresidenz und Kloster. Initiator dieser Anlage war im 18.Jh. König João V.


  • Rossio

    Touristenattraktionen
    • Rossio© MAIRDUMONT

    Hier schlägt das Herz der Tejo-City und rundherum pulsiert das Leben. Der Platz mit dem kunstvollen Wellenmosaik wird von den traditionsreichen Cafés Suiça (oft von Straßenmusikern belagert) und Nicola flankiert. An der Nordseite liegt das klassizistische Nationaltheater Dona Maria II. Rechts davon, etwas nach hinten versetzt, die Igreja São Domingos, wo einst die Inquisition ihre Urteile verlas. Vor der Kirche erinnern Mahnmale an die Juden-Hetzjagd im Jahr 1506, die hier ihren Anfang nahm. Ein paar Schritte entfernt liegt der neo-manuelinische Bahnhof Rossio mit den sehenswerten hufeisenförmigen Eingängen und einem Starbucks, wo man es sich bei fair gehandeltem Kaffee, tollem Blick und Wi-Fi gutgehen lassen kann. Um den Rossio herum gibt's Minibars, die Ginginja-Kirschlikör ausschenken, der generationen- und klassenübergreifend gern genommen wird. Metro (grün) Rossio

    • Praça Dom Pedro IV, 1250 Lisboa
    • Rossio© MAIRDUMONT

    Hier schlägt das Herz der Tejo-City und rundherum pulsiert das Leben. Der Platz mit dem kunstvollen Wellenmosaik wird von den traditionsreichen Cafés Suiça (oft von Straßenmusikern belagert) und Nicola flankiert. An der Nordseite liegt das klassizistische Nationaltheater Dona Maria II. Rechts davon, etwas nach hinten versetzt, die Igreja São Domingos, wo einst die Inquisition ihre Urteile verlas. Vor der Kirche erinnern Mahnmale an die Juden-Hetzjagd im Jahr 1506, die hier ihren Anfang nahm. Ein paar Schritte entfernt liegt der neo-manuelinische Bahnhof Rossio mit den sehenswerten hufeisenförmigen Eingängen und einem Starbucks, wo man es sich bei fair gehandeltem Kaffee, tollem Blick und Wi-Fi gutgehen lassen kann. Um den Rossio herum gibt's Minibars, die Ginginja-Kirschlikör ausschenken, der generationen- und klassenübergreifend gern genommen wird. Metro (grün) Rossio

    • Praça Dom Pedro IV, 1250 Lisboa

  • Oceanário de Lisboa

    Zoologische Gärten
    • © Fotokon, Shutterstock

    Das vom Tejo umspülte Ozeanarium zählt zu den besten in Südwesteuropa. Nachgebildet wurden Lebensräume wie Antarktis und Nordatlantik. Große Glasfronten öffnen sich zum Hauptbassin mit Atlantischen Braunhaien, Rochen und Schwarzspitzen-Riffhaien. In kleineren Aquarien schaut man Muränen auf die Flossen, und es gibt Sonderbereiche mit Pinguinen, Seeottern, Riesenkrabben und Korallen. Soundeffekte, ein Stückchen begehbarer Regenwald und Einblicke in die maritime Forschungsstation runden den Besuch ab.

    • © Fotokon, Shutterstock

    Das vom Tejo umspülte Ozeanarium zählt zu den besten in Südwesteuropa. Nachgebildet wurden Lebensräume wie Antarktis und Nordatlantik. Große Glasfronten öffnen sich zum Hauptbassin mit Atlantischen Braunhaien, Rochen und Schwarzspitzen-Riffhaien. In kleineren Aquarien schaut man Muränen auf die Flossen, und es gibt Sonderbereiche mit Pinguinen, Seeottern, Riesenkrabben und Korallen. Soundeffekte, ein Stückchen begehbarer Regenwald und Einblicke in die maritime Forschungsstation runden den Besuch ab.


  • Museu da Marinha

    Museen
    • Museu da Marinha© Glow Images

    Für Freunde des Modellbaus ist das Marinemuseum ein Paradies. Es ist vollgestopft mit Schiffsmodellen von antik bis zeitgenössisch: Fischerboote, Walfangschiffe, Rudergaleeren, Fregatten, Karavellen, Segelyachten, Kreuzer, Kriegsschiffe, Öltanker. Die Seefahrernation Portugal setzte sich und dem Zeitalter der Entdeckungen mit diesem Museum vor 150 Jahren ein Denkmal. Von den goldenen Zeiten zeugen auch Navigationshilfsmittel wie Landkarten, nautische Instrumente und Bordgeräte, Logbücher sowie Gemälde. Nur ein paar 100 Meter entfernt stach vor mehr als 500 Jahren die Armada von Kapitän Vasco da Gama in See.

    • Museu da Marinha© Glow Images

    Für Freunde des Modellbaus ist das Marinemuseum ein Paradies. Es ist vollgestopft mit Schiffsmodellen von antik bis zeitgenössisch: Fischerboote, Walfangschiffe, Rudergaleeren, Fregatten, Karavellen, Segelyachten, Kreuzer, Kriegsschiffe, Öltanker. Die Seefahrernation Portugal setzte sich und dem Zeitalter der Entdeckungen mit diesem Museum vor 150 Jahren ein Denkmal. Von den goldenen Zeiten zeugen auch Navigationshilfsmittel wie Landkarten, nautische Instrumente und Bordgeräte, Logbücher sowie Gemälde. Nur ein paar 100 Meter entfernt stach vor mehr als 500 Jahren die Armada von Kapitän Vasco da Gama in See.


  • Igreja São Roque

    Architektonische Highlights
    • Igreja São Roque© Glow Images

    Die 1566 erbaute Jesuitenkirche überstand das große Erdbeben 1755 fast unbeschadet. Glanzstück der acht Seitenkapellen ist die Johannes dem Täufer gewidmete Capela de São João Baptista vorne links vom Altar. König João V. gab sie 1742 in Rom in Auftrag. Es wurden die besten Künstler beschäftigt und Carrara-Marmor, Elfenbein, Gold, Silber und Edelsteine verwendet. Nach der Segnung durch den Papst wurde die Kapelle in Einzelteilen nach Lissabon verschifft und dort wieder in jahrelanger Arbeit aufgebaut.

    • Igreja São Roque© Glow Images

    Die 1566 erbaute Jesuitenkirche überstand das große Erdbeben 1755 fast unbeschadet. Glanzstück der acht Seitenkapellen ist die Johannes dem Täufer gewidmete Capela de São João Baptista vorne links vom Altar. König João V. gab sie 1742 in Rom in Auftrag. Es wurden die besten Künstler beschäftigt und Carrara-Marmor, Elfenbein, Gold, Silber und Edelsteine verwendet. Nach der Segnung durch den Papst wurde die Kapelle in Einzelteilen nach Lissabon verschifft und dort wieder in jahrelanger Arbeit aufgebaut.


  • Praça da Figueira

    Touristenattraktionen
    • © ansharphoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kaffee & Kuchen à la Lisboa

    Nur durch eine Häuserreihe ist dieser Platz vom berühmteren Rossio getrennt. Markenzeichen: die Tauben, die um das Reiterstandbild von König João I. herumflattern, und Skateboarder. In Nr. 18: die älteste Konditorei der Stadt, die Confeitaria Nacional, bekannt für leckeren Bolo-Rei – Hefekranz mit kandierten Früchten im ersten Stock in einer gediegenen Zeitkapsel.

    • Praça da Figueira 9-3, 1250 Lisboa
    • © ansharphoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kaffee & Kuchen à la Lisboa

    Nur durch eine Häuserreihe ist dieser Platz vom berühmteren Rossio getrennt. Markenzeichen: die Tauben, die um das Reiterstandbild von König João I. herumflattern, und Skateboarder. In Nr. 18: die älteste Konditorei der Stadt, die Confeitaria Nacional, bekannt für leckeren Bolo-Rei – Hefekranz mit kandierten Früchten im ersten Stock in einer gediegenen Zeitkapsel.

    • Praça da Figueira 9-3, 1250 Lisboa

  • Jardim da Estrela

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardim da Estrela© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Willkommen im Fado- Garten

    Hübscher Stadtpark vor der Basílica da Estrela mit alten Bäumen, Holzbänken unter Platanen, einem kleinen Terrassencafé und Teichen; in der Mitte ein filigraner Jugendstil-Musikpavillon. Über den oberen Ausgang ist es nicht weit zur Rua de São Bento mit ihren reizenden Läden (wochentags) und dem letzten Wohnsitz der Fado-Queen Amália Rodrigues. Zwischen April und Oktober gibt‘s Nachmittagsfado live im Garten der großen fadista.

    • Jardim da Estrela© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Willkommen im Fado- Garten

    Hübscher Stadtpark vor der Basílica da Estrela mit alten Bäumen, Holzbänken unter Platanen, einem kleinen Terrassencafé und Teichen; in der Mitte ein filigraner Jugendstil-Musikpavillon. Über den oberen Ausgang ist es nicht weit zur Rua de São Bento mit ihren reizenden Läden (wochentags) und dem letzten Wohnsitz der Fado-Queen Amália Rodrigues. Zwischen April und Oktober gibt‘s Nachmittagsfado live im Garten der großen fadista.


  • Assembleia da República

    Architektonische Highlights
    • © TMP_An_Instant_of_Time, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gartenromantik für alle

    Im Palácio de São Bento tagt hinter einer strahlend weißen neoklassizistischen Säulenfront das Parlament, hinten im Garten hat der Premierminister seinen Sitz. Auch unter Premier Luis Montenegro (PSD), Nachfolger António Costas (PS), bleibt der Garten sonntags für den Plebs geöffnet. Freitreppen, flankiert von marmornen Löwen, führen zum Palast (19.Jh.), der auf den Ruinen des Benediktinerkonvents São Bento de Saúde erbaut wurde.

    • © TMP_An_Instant_of_Time, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gartenromantik für alle

    Im Palácio de São Bento tagt hinter einer strahlend weißen neoklassizistischen Säulenfront das Parlament, hinten im Garten hat der Premierminister seinen Sitz. Auch unter Premier Luis Montenegro (PSD), Nachfolger António Costas (PS), bleibt der Garten sonntags für den Plebs geöffnet. Freitreppen, flankiert von marmornen Löwen, führen zum Palast (19.Jh.), der auf den Ruinen des Benediktinerkonvents São Bento de Saúde erbaut wurde.


  • Palácio dos Marqueses de Fronteira

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Funkelndes Blau

    Besonders schön an dem herrschaftlichen Palast im Stadtteil Benfica ist die romantische Gartenanlage. Der erste Marquês de Fronteira ließ das Palais im 17.Jh. als Jagdpavillon errichten. Besonders toll sind die Azulejos. Götter, Planeten, Sternzeichen, Vögel, Katzen und Affen verzieren Bänke und Fassaden auf der Veranda. Die prachtvoll geflieste Galerie der Könige dominiert den unteren Teil des Gartens. Tiefblau leuchten die Azulejos in der Sonne und spiegeln sich im Teich davor wider.

    Insider-Tipp
    Funkelndes Blau

    Besonders schön an dem herrschaftlichen Palast im Stadtteil Benfica ist die romantische Gartenanlage. Der erste Marquês de Fronteira ließ das Palais im 17.Jh. als Jagdpavillon errichten. Besonders toll sind die Azulejos. Götter, Planeten, Sternzeichen, Vögel, Katzen und Affen verzieren Bänke und Fassaden auf der Veranda. Die prachtvoll geflieste Galerie der Könige dominiert den unteren Teil des Gartens. Tiefblau leuchten die Azulejos in der Sonne und spiegeln sich im Teich davor wider.


  • Ponte 25 de Abril

    Touristenattraktionen
    • Ponte 25 de Abril© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Selfie-Time für Schwindelfreie

    Hm, die elegante Ponte 25 (Vinte e cinco) de Abril erinnert doch an was ... Ja, an die Golden Gate Bridge in San Francisco! Diktator Salazar ließ sie bei der Einweihung 1966 auf seinen Namen taufen. Nach dem Sturz des Regimes wurde die Brücke umbenannt. Seitdem erinnert sie Lissabons Pendler jeden Tag an die Nelkenrevolution vom 25.April 1974.Fünf Fahrspuren führen in 70 m Höhe über den Fluss. 1999 wurden für eine Bahnverbindung in den Süden Portugals Schienentrassen unter die Fahrbahn gehängt. Cool: Statt hochzuschielen und sich zu fragen, wie‘s wohl da oben ist, darf man jetzt dank der Pillar 7 Bridge Experience auf einen der Brücken-Sockel hoch. Erstmal durch den – spannend gemachten – Museumsteil hocharbeiten, dann spektakuläre Fotos schießen auf der engen Glasplattform über dem Nichts. Besonders toll bei Sonnenuntergang! Bei der visuellen Schau neben dem Souvenirshop erlebst du die Brücke virtuell aus der Perspektive eines Brückenarbeiters. Top: Du kannst hier hier auch selbst unter der Brücke klettern.

    • Ponte 25 de Abril© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Selfie-Time für Schwindelfreie

    Hm, die elegante Ponte 25 (Vinte e cinco) de Abril erinnert doch an was ... Ja, an die Golden Gate Bridge in San Francisco! Diktator Salazar ließ sie bei der Einweihung 1966 auf seinen Namen taufen. Nach dem Sturz des Regimes wurde die Brücke umbenannt. Seitdem erinnert sie Lissabons Pendler jeden Tag an die Nelkenrevolution vom 25.April 1974.Fünf Fahrspuren führen in 70 m Höhe über den Fluss. 1999 wurden für eine Bahnverbindung in den Süden Portugals Schienentrassen unter die Fahrbahn gehängt. Cool: Statt hochzuschielen und sich zu fragen, wie‘s wohl da oben ist, darf man jetzt dank der Pillar 7 Bridge Experience auf einen der Brücken-Sockel hoch. Erstmal durch den – spannend gemachten – Museumsteil hocharbeiten, dann spektakuläre Fotos schießen auf der engen Glasplattform über dem Nichts. Besonders toll bei Sonnenuntergang! Bei der visuellen Schau neben dem Souvenirshop erlebst du die Brücke virtuell aus der Perspektive eines Brückenarbeiters. Top: Du kannst hier hier auch selbst unter der Brücke klettern.


  • Museu de Artes Decorativas

    Museen
    Insider-Tipp
    Einblicke für Auserwählte

    Die Familie Espírito Santo, eine der reichsten Portugals, hat wertvolle Stücke aus ihrem Privatbesitz gestiftet. Neben Möbeln werden im Museum für angewandte Kunst im noblen Palácio Azurara aus dem 17.Jh. Tapisserien und Teppiche, Azulejos, Porzellan und Silber gezeigt. Hübsches Café im ersten Stock. Richtig spannend wird’s bei einer Führung hinter die Kulissen, zwischen Troddeln, filigraner Schmiedekunst und Golddruck.

    Insider-Tipp
    Einblicke für Auserwählte

    Die Familie Espírito Santo, eine der reichsten Portugals, hat wertvolle Stücke aus ihrem Privatbesitz gestiftet. Neben Möbeln werden im Museum für angewandte Kunst im noblen Palácio Azurara aus dem 17.Jh. Tapisserien und Teppiche, Azulejos, Porzellan und Silber gezeigt. Hübsches Café im ersten Stock. Richtig spannend wird’s bei einer Führung hinter die Kulissen, zwischen Troddeln, filigraner Schmiedekunst und Golddruck.


  • Museu do Oriente

    Museen
    Insider-Tipp
    Orient-Sparexpress

    Im imposanten Orientmuseum, einem ehemaligen Stockfischlager (Achtung: bisschen düster!), geht es um die portugiesische Präsenz in Asien. Antiquitäten, Bilder und Kunstobjekte erzählen von der großen Zeit der portugiesischen Entdecker – die Portugiesen waren die ersten „Langnasen“, die in Japan Handel trieben. Die Missionsbestrebungen liefen weniger gut, wie Martin Scorseses Film „Silence“ (2017) zeigte. Zu sehen gibt es Volkskunst und Trachten, Masken, Gemälde und Kultgegenstände. Am besten den Besuch mit einem Kulturevent verbinden: Workshops, Oper, Pop oder aktuelle Kunst aus China, Theater, Tanz, Yoga-Sessions, Kino, Orientrestaurant. Attraktiv ist die Kombi aus Eintrittspreis und und Mittagessen im Restaurant im 5.Stock.

    Insider-Tipp
    Orient-Sparexpress

    Im imposanten Orientmuseum, einem ehemaligen Stockfischlager (Achtung: bisschen düster!), geht es um die portugiesische Präsenz in Asien. Antiquitäten, Bilder und Kunstobjekte erzählen von der großen Zeit der portugiesischen Entdecker – die Portugiesen waren die ersten „Langnasen“, die in Japan Handel trieben. Die Missionsbestrebungen liefen weniger gut, wie Martin Scorseses Film „Silence“ (2017) zeigte. Zu sehen gibt es Volkskunst und Trachten, Masken, Gemälde und Kultgegenstände. Am besten den Besuch mit einem Kulturevent verbinden: Workshops, Oper, Pop oder aktuelle Kunst aus China, Theater, Tanz, Yoga-Sessions, Kino, Orientrestaurant. Attraktiv ist die Kombi aus Eintrittspreis und und Mittagessen im Restaurant im 5.Stock.


  • Ask Me Centro Tejo

    Museen
    Insider-Tipp
    Chillen am Tejo-Ufer

    Auf der anderen Straßenseite, in der frisch sanierten Art-déco-Fährstation Sul e Sul-este, erzählt das Centro Tejo (gleichzeitig Tourist-Info) die Story des Flusses, ohne den es kein Lissabon gäbe. Ein Riesen-3D-Modell der Mündung, schöne Azulejos, Infos zu Natur und Architektur. Im angeschlossenen Ufercafé 1884 sitzt du drinnen oder draußen direkt am Fluss.

    Insider-Tipp
    Chillen am Tejo-Ufer

    Auf der anderen Straßenseite, in der frisch sanierten Art-déco-Fährstation Sul e Sul-este, erzählt das Centro Tejo (gleichzeitig Tourist-Info) die Story des Flusses, ohne den es kein Lissabon gäbe. Ein Riesen-3D-Modell der Mündung, schöne Azulejos, Infos zu Natur und Architektur. Im angeschlossenen Ufercafé 1884 sitzt du drinnen oder draußen direkt am Fluss.


  • Miradouro São Pedro de Alcântara

    Touristenattraktionen
    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Dieser miradouro ist fast ein kleiner Stadtpark. Unter Bäumen sprudelt ein Springbrunnen, Holzbänke laden zum Verweilen ein. Herrliche Sicht auf das alte Lissabon mit den Vierteln Mouraria und Alfama, Kirchtürmen, Kuppeln und Castelo de São Jorge.

    • © Samuel Borges Photography, Shutterstock

    Dieser miradouro ist fast ein kleiner Stadtpark. Unter Bäumen sprudelt ein Springbrunnen, Holzbänke laden zum Verweilen ein. Herrliche Sicht auf das alte Lissabon mit den Vierteln Mouraria und Alfama, Kirchtürmen, Kuppeln und Castelo de São Jorge.


  • Miradouro de Santa Catarina

    Touristenattraktionen

    Die renovierte Aussichtsterrasse ist wie geschaffen für laue Sommernächte. Weiter Blick über Hafen und Tejo. Am Café-Kiosk neben der "Adamastor"-Skulptur (tgl. ab mittags, wetterabhängig), treffen sich Lebenskünstler und jugendliches Szenevolk. Auch toll: die Aussichtsterrasse des (kinderfreundlichen) noobai-Cafés daneben. Eléctrico 28 Calhariz-Bica

    Die renovierte Aussichtsterrasse ist wie geschaffen für laue Sommernächte. Weiter Blick über Hafen und Tejo. Am Café-Kiosk neben der "Adamastor"-Skulptur (tgl. ab mittags, wetterabhängig), treffen sich Lebenskünstler und jugendliches Szenevolk. Auch toll: die Aussichtsterrasse des (kinderfreundlichen) noobai-Cafés daneben. Eléctrico 28 Calhariz-Bica


  • Miradouro Senhora do Monte

    Touristenattraktionen
    • © Nenad Basic, Shutterstock

    Am höchsten miradouro der Stadt liegen dir Lissabon und der Tejo malerisch zu Füßen. Wenn die Wallfahrtskapelle mal auf ist, unbedingt einen Blick auf die Cadeira de São Gens werfen, einen Steinthron aus dem 12.Jh. hinter Glas, auf dem Portugiesinnen immer noch eine leichte Geburt erbeten – die Küsterin öffnet dafür die Vitrine! Viele lassen sich von Tuk-Tuks den harten Aufstieg abnehmen, sodass sich hier Dutzende dieser Vehikel stapeln. Nett die kleinen Wägelchen, die Limonade, Kaffee und Pasteis de Nata verkaufen.

    • © Nenad Basic, Shutterstock

    Am höchsten miradouro der Stadt liegen dir Lissabon und der Tejo malerisch zu Füßen. Wenn die Wallfahrtskapelle mal auf ist, unbedingt einen Blick auf die Cadeira de São Gens werfen, einen Steinthron aus dem 12.Jh. hinter Glas, auf dem Portugiesinnen immer noch eine leichte Geburt erbeten – die Küsterin öffnet dafür die Vitrine! Viele lassen sich von Tuk-Tuks den harten Aufstieg abnehmen, sodass sich hier Dutzende dieser Vehikel stapeln. Nett die kleinen Wägelchen, die Limonade, Kaffee und Pasteis de Nata verkaufen.


  • Elevador da Bica

    Touristenattraktionen
    • Elevador da Bica© MAIRDUMONT

    Der kleinste elevador führt von der Rua da Boavista hinauf zur Calçada do Combro ganz in der Nähe des Chiado. Der Oldie stammt aus dem Jahr 1892.Teilweise ist die kurze Schienentrasse so eng, dass du den Anwohnern fast in die Töpfe gucken kannst.

    • Elevador da Bica© MAIRDUMONT

    Der kleinste elevador führt von der Rua da Boavista hinauf zur Calçada do Combro ganz in der Nähe des Chiado. Der Oldie stammt aus dem Jahr 1892.Teilweise ist die kurze Schienentrasse so eng, dass du den Anwohnern fast in die Töpfe gucken kannst.


  • Mosteiro da Madre de Deus

    Architektonische Highlights
    • © Alessandro Cristiano, Shutterstock

    Vom 1509 erbauten Konvent steht nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.

    • © Alessandro Cristiano, Shutterstock

    Vom 1509 erbauten Konvent steht nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.


  • Convento de S. Francisco

    Architektonische Highlights

    Das Museum für zeitgenössische Kunst ist im restaurierten Convento de S. Francisco untergebracht. In den alten Ziegelgewölben gibt es Skulpturen und Bilder portugiesischer und französischer Künstler zu sehen. Schönes Terrassencafé.

    Das Museum für zeitgenössische Kunst ist im restaurierten Convento de S. Francisco untergebracht. In den alten Ziegelgewölben gibt es Skulpturen und Bilder portugiesischer und französischer Künstler zu sehen. Schönes Terrassencafé.


  • Palácio Foz

    Architektonische Highlights
    • © hydebrink, Shutterstock

    Im Palácio Foz am Rande des Praça dos Restauradores war unter Diktator Salazar die Propagandazentrale des Landes untergebracht. Heute befindet sich hier die Touristeninfo.

    • © hydebrink, Shutterstock

    Im Palácio Foz am Rande des Praça dos Restauradores war unter Diktator Salazar die Propagandazentrale des Landes untergebracht. Heute befindet sich hier die Touristeninfo.