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Lissabon und Umgebung Top Sehenswürdigkeiten
























Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Museen
Touristenattraktionen
Zoologische Gärten
Botanische Gärten & Parks
Castelo de São Jorge
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp 360-Grad- Liveansichten
Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.
- Rua de Santa Cruz do Castelo, 1100-129 Lisboa
- http://castelodesaojorge.pt/
- +351 21 880 0620
- info@castelodesaojorge.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp 360-Grad- Liveansichten
Die wohl schönste, wenn auch teuerste Aussicht über Lissabon und den Fluss gibts auf dem Burghügel. Hier stand einst eine Maurenburg, die 1147 von Portugals erstem König Afonso Henriques erobert wurde. Von der königlichen Residenz sind nur noch Reste übrig, die meisten Mauern stammen aus einer Renovierungsaktion des Diktators Salazar in den 1940er-Jahren. Trotzdem ist es phantastisch, auf den Türmen und Wehrgängen herumzuklettern und die Stadt von oben zu betrachten. Das geht übrigens auch in der Camera obscura in der Torre Ulisses mit ihrem ausgeklügelten optischen System.
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Cabo da Roca
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.
- Estrada do Cabo da Roca, 2705 Azóia
- http://www.cm-sintra.pt/
- +351 21 928 0081
© MAIRDUMONT
Naturgewalten wüten an diesem Kap 40km westlich von Lissabon. Beim Leuchtturm in 144m Höhe führen Pfade zu den Vorsprüngen über der Steilküste. Auf der Suche nach tollen Stränden folgt man dem Küstenverlauf Richtung Norden an die Praia Grande. Mit ca. 1km Länge hält der "große Strand", was er verspricht.
- Estrada do Cabo da Roca, 2705 Azóia
- http://www.cm-sintra.pt/
- +351 21 928 0081
Mosteiro dos Jerónimos
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Sunset-Besuch ohne Anstehen
Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.
- Praça do Império, 1400-206 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Sunset-Besuch ohne Anstehen
Es sollte stets das Erste sein, was vom Schiff aus bei der Ankunft in Lissabon zu sehen war: das Hieronymuskloster, Prunkstück des goldenen Zeitalters der Entdeckungen, Ruhestätte der großen Landessöhne, seit 1983 Unesco-Welterbe. König Manuel I., der Glückliche (o Venturoso) genannt, weil seine Seeleute ihm ein Weltreich mitbrachten, legte 1501 den Grundstein. Beflügelt von den Seefahrergeschichten schufen seine Baumeister üppige orientalische Verzierungen. Erst Jahrhunderte später sollte der eigenwillige Baustil zwischen Gotik und Renaissance den Namen Manuelinik erhalten. Nach dem Tod König Manuels I. im Jahr 1521 dauerte es noch fast 50 Jahre, bis das Kloster stand. Wer durch die beiden meisterlich gefertigten Portale tritt, findet im Inneren sechs Pfeiler, die sich zu Palmen auffächern und einen Himmel aus Sternen und Quadraten bilden. Unter der Empore befinden sich zwei prächtige Sarkophage: Der von Vasco da Gama ist verziert mit Karavellen, Weltkugel und Kreuzrittersymbol, rechts gegenüber steht der des Nationaldichters Luís de Camões, geschmückt mit Federkiel, Lorbeerkranz und Leier. Der Autor des portugiesischen Nationalepos Os Lusíadas liegt allerdings nicht hier, er starb 1580 völlig verarmt an der Pest und wurde in einem Lissabonner Massengrab beigesetzt. In Nischen beim Hochaltar stehen, getragen von marmornen Elefanten, die königlichen Sarkophage. Märchenhaft ist der doppelstöckige Kreuzgang: Mit seinen filigranen, üppigen Verzierungen gilt er als einer der schönsten der Welt – ein würdiger Rahmen für das Grab Fernando Pessoas, des großen modernistischen Dichters. Dem Kreuzgang ist ein Refektorium angeschlossen. Hier aßen die Mönche unter einem herrlichen Netzgewölbe und später zwischen Azulejo-Paneelen aus dem 18.Jh. mit der Story von Josef und seinen Brüdern: ein spannender Comic Strip! Übrigens: Wer am späten Nachmittag kommt, genießt goldenes Licht und weniger Volksauftrieb.
- Praça do Império, 1400-206 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt
Museu Calouste Gulbenkian
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Tafeln wie der alte Gulbenkian
Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.
- Avenida de Berna 45a, 1067-001 Lisboa
- http://gulbenkian.pt/
- +351 21 782 3000
- museu@gulbenkian.pt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Tafeln wie der alte Gulbenkian
Das größte Museum der Stadt ist gleichzeitig das schönste, wenn auch nicht von außen. Im Gulbenkian-Museum warten rund 1000 Werke der einzigartigen Kunstsammlung, die der armenische Ölmagnat Calouste Sarkis Gulbenkian Lissabon hinterlassen hat – als Dank für das gewährte Asyl im Zweiten Weltkrieg. Die Hälfte der ständigen Ausstellung zeigt orientalisches Kunsthandwerk: Tapisserien, Azulejos, Teppiche, Bücher, Schriften, Porzellan- und Glaswaren aus der Türkei, Persien, Syrien und China. In weiteren Räumen sind Bilder und Skulpturen europäischer Meister zu sehen: Werke von Rubens, Rembrandt, Frans Hals, Turner, Gainsborough, Manet, Degas, Renoir und Rodin. Außerdem: Stilmöbel, Porzellane und silberne Tafeldekorationen, vor allem französische Glanzstücke des 18.Jhs. Jugendstilfans kommen im René-Lalique-Raum auf ihre Kosten. In der Cafetaria mit Außengastronomie ist die Qualität top. Das Universum von „Mr Five Percent“, der mit einer Fünf-Prozent-Marge bei seinen Öl-Deals zu immensem Reichtum kam und nur das Feinste vom Feinsten erstand, erlaubt tiefe Einblicke in die Kunstgeschichte. Im lauschigen Gulbenkian-Park mischt du dich unter die Einheimischen. Das angeschlossene Museum für moderne Kunst (CAM) feierte 2024 seine gloriose Wiedereröffnung im gewagten organischen Bau eines japanischen Architekten. Um die Ecke gibt‘s auch das Restaurant zum Thema: Im Ararate werden armenische Spezialitäten serviert.
- Avenida de Berna 45a, 1067-001 Lisboa
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- +351 21 782 3000
- museu@gulbenkian.pt
Museu Nacional do Azulejo
Museen © hydebrink, Shutterstock
Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.
- Rua Madre de Deus 4, 1900-312 Lisboa
- http://www.museunacionaldoazulejo.pt/
- +351 21 810 0340
- mnazulejo@imc-ip.pt
© hydebrink, Shutterstock
Das Kachelmuseum ist ein Muss für jeden Lissabon-Besucher. Die umfangreiche Sammlung von Azulejos aus Portugal, den Niederlanden und Spanien bietet einen interessanten Querschnitt durch die historische Entwicklung der für Portugal so typischen Kunst der Kachelmalerei - von den maurischen Anfängen bis ins 21.Jh. Prunkstück ist das 35 m lange Azulejopanorama Lissabons vor dem Erdbeben. Untergebracht ist das Museum im Convento da Madre de Deus. Vom 1509 erbauten Konvent steht aber nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.
- Rua Madre de Deus 4, 1900-312 Lisboa
- http://www.museunacionaldoazulejo.pt/
- +351 21 810 0340
- mnazulejo@imc-ip.pt
Praça do Comércio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Umami-Geschmacksflash!
Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.
- Praça do Comércio, 1100 Lisboa
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Der Umami-Geschmacksflash!
Als im 15.Jh. die Karavellen der Entdecker mit Gewürzen, Edelmetallen und Sklaven hier anzulanden begannen, brach das Königshaus die Zelte oben im Castelo ab und zog hierher, an den „Handelsplatz“, auch als Terreiro do Paço (Palastplatz) bekannt. Von dem riesigen Palast, den sich die Royals an die Westseite stellte, ließ das Erdbeben von 1755 nichts übrig. Die Herrscher selbst hatten Glück – sie hielten sich zu der Zeit im Westen der Stadt auf. Die Reiterstatue in der Platzmitte zeigt Josef I. in heroischer Pose, in Wahrheit ließ sich der Herr 20 Jahre lang nicht in der Stadt blicken. Es war sein oberster Minister Marquês de Pombal, der die Zügel in die Hand nahm und die zerstörte Stadt wieder aufbaute. Mit seinen jetzt gelb gestrichenen Fassaden und mehr Gastronomie als Ministerien entlang seiner schönen Arkaden, ist der große Platz ideal für Papstmessen und andere feierliche Anlässe, vom 25.-April-Gedenkkonzert bis zum Silvestertreff fürs Feuerwerk. Der Patio da Galé bietet eine Touristinformation und Gastronomie neben der ehemaligen Hauptpost, wo in den 1940er-Jahren jüdische Flüchtlinge auf ihr Visum, auf Schiffstickets und andere schicksalsentscheidende Korrespondenz warteten. Gegenüber lockt das Biermuseum mit cervejas aus den ehemaligen Kolonien. Das Lisboa Story Centre führt spannend durch Lissabons Geschichte. Die Holzstruktur am Eingang symbolisiert den Pombaline-Stil, der hinter allen Fassaden der Baixa steckt und als Schutz vor Erdbeben entwickelt worden war. Im Restaurant Can the Can unter den Arkaden gibt‘s eine kulinarische Rarität zu probieren und zu kaufen: eine Fisch-Würzsauce, wie sie schon die alten Römer durch Fermentieren von Sadinen in Fischtanks herstellten.
- Praça do Comércio, 1100 Lisboa
Torre de Belém
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.
- Avenida de Brasília, 1400 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt
© MAIRDUMONT
Der kunstvoll im manuelinischen Stil gehaltene Wehrturm erinnert an die Zeit, als die portugiesischen Entdecker mit ihren Karavellen von hier aus in See stachen. Unter der Ägide von König Manuel I. 1515-21 errichtet, diente der Turm eher zum Empfang der voll beladenen Schiffe aus aller Welt als zur Verteidigung der breiten Flussmündung. Einst stand das Schmuckstück auf einer kleinen Insel mitten im Tejo. Im Laufe der Jahrhunderte versandete der Fluss, und so ist der Torre heute vom Ufer aus zugänglich. Über einen kurzen Steg geht es ins Innere. Hier liegen einige Kanonen, auf der Terrasse steht die Statue der Schutzheiligen des Erfolges, Madona do Bom Sucesso, die bereits die Schiffe der Entdecker begrüßte. Von der Terrasse im vierten Stock hat man aus ca. 35 m Höhe eine gute Sicht auf die umliegenden Stadtviertel und den Tejo.
- Avenida de Brasília, 1400 Lisboa
- http://www.museusemonumentos.pt/
- +351 21 362 0034
- mjeronimos@igespar.pt
Eléctrico 28E
Touristenattraktionen © eyewave, Thinkstock
Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim Moniz und Campo Ourique verkehrt und für die Strecke etwa 40 Minuten braucht. Die Schienen ziehen sich in Baixa durch schmale Gassen, vorbei an der Sé und der Kirche São Vicente de Fora, und machen eine weite Schleife rund um den Burgberg. Es ruckt und rattert, im holzverkleideten Innern drücken Anstiege die Fahrgäste zurück in die Kunstlederbänkchen. Die Tramfahrt ist Zeitreise und Sightseeing zugleich, gibt Einblick in ein Stück Lissabonner Alltag und ist ein preiswertes Vergnügen!
- Lisboa
- http://www.carris.pt/
© eyewave, Thinkstock
Die Straßenbahnen (eléctricos) sind Lissabons altertümlichste und sympathischste Dickbäuche. Hier treffen alle Bevölkerungsschichten aufeinander. Legendär ist die Linie 28 E, die zwischen Martim Moniz und Campo Ourique verkehrt und für die Strecke etwa 40 Minuten braucht. Die Schienen ziehen sich in Baixa durch schmale Gassen, vorbei an der Sé und der Kirche São Vicente de Fora, und machen eine weite Schleife rund um den Burgberg. Es ruckt und rattert, im holzverkleideten Innern drücken Anstiege die Fahrgäste zurück in die Kunstlederbänkchen. Die Tramfahrt ist Zeitreise und Sightseeing zugleich, gibt Einblick in ein Stück Lissabonner Alltag und ist ein preiswertes Vergnügen!
- Lisboa
- http://www.carris.pt/
MAAT
Museen © Sara Depraetere, Unsplash
Insider-Tipp Brunch mit Flussblick
Lissabons Antwort auf die Londoner Tate Modern Gallery: Das Museum für Architektur, Kunst und Technologie ist mit seinem gewagten Bogenlook s ein Hingucker am Tejo. Der großzügige Bau mit seinen spannenden Installationen und dynamischen Dialogen zwischen Architekten und Künstlern ist schön als Ziel für einen 7 km langen Spaziergang am Fluss entlang: z. B. von der Torre de Belém oder vom Mosteiro dos Jerónimos bis zum Cais do Sodré. Das alte Elektrizitätsmuseum im roten Backsteingebäude ist jetzt Teil des MAAT. Praktisch ist der Brückenübergang zum Kutschenmuseum. Das lichte, coole MAAT Café & Kitchen ist frei zugänglich. Am Wochenende bruncht du dich zwischen 10 und 12 Uhr mit kunstaffinen Lissabonnern ins Wochenende.
- Av. Brasília, 1300-598 Lissabon
- http://www.maat.pt/
- +351 21 002 8130
© Sara Depraetere, Unsplash
Insider-Tipp Brunch mit Flussblick
Lissabons Antwort auf die Londoner Tate Modern Gallery: Das Museum für Architektur, Kunst und Technologie ist mit seinem gewagten Bogenlook s ein Hingucker am Tejo. Der großzügige Bau mit seinen spannenden Installationen und dynamischen Dialogen zwischen Architekten und Künstlern ist schön als Ziel für einen 7 km langen Spaziergang am Fluss entlang: z. B. von der Torre de Belém oder vom Mosteiro dos Jerónimos bis zum Cais do Sodré. Das alte Elektrizitätsmuseum im roten Backsteingebäude ist jetzt Teil des MAAT. Praktisch ist der Brückenübergang zum Kutschenmuseum. Das lichte, coole MAAT Café & Kitchen ist frei zugänglich. Am Wochenende bruncht du dich zwischen 10 und 12 Uhr mit kunstaffinen Lissabonnern ins Wochenende.
- Av. Brasília, 1300-598 Lissabon
- http://www.maat.pt/
- +351 21 002 8130
Miradouro da Graça
Touristenattraktionen © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Insider-Tipp Neue Perspektiven
Bäume, Tische, Stühle, Café-Kiosk: Der Aussichtspunkt mit dem „goldenen Blick“ ist der Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen gewidmet und ein beliebter Treffpunkt zum Sonnenuntergang. Toller Blick zur Burg und über die Baixa. Jetzt bietet auch das Augustiner-Konvent nebenan eine Rooftop-Experience. Seit 2024 bringt dich der Funicular da Graça alle 10 Min. runter in die Mouraria.
- Largo da Graça, Lisboa
- http://www.cm-lisboa.pt/
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Insider-Tipp Neue Perspektiven
Bäume, Tische, Stühle, Café-Kiosk: Der Aussichtspunkt mit dem „goldenen Blick“ ist der Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen gewidmet und ein beliebter Treffpunkt zum Sonnenuntergang. Toller Blick zur Burg und über die Baixa. Jetzt bietet auch das Augustiner-Konvent nebenan eine Rooftop-Experience. Seit 2024 bringt dich der Funicular da Graça alle 10 Min. runter in die Mouraria.
- Largo da Graça, Lisboa
- http://www.cm-lisboa.pt/
Palácio Nacional de Mafra
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Kleinstadt Mafra steht ganz im Zeichen des barocken Palastes, einer überdimensionierten Kombination aus Königsresidenz und Kloster. Initiator dieser Anlage war im 18.Jh. König João V.
- Terreiro Dom João V, 2640-492 Mafra
- http://www.palaciodemafra.pt/
- +351 261 817 550
© MAIRDUMONT
Die Kleinstadt Mafra steht ganz im Zeichen des barocken Palastes, einer überdimensionierten Kombination aus Königsresidenz und Kloster. Initiator dieser Anlage war im 18.Jh. König João V.
- Terreiro Dom João V, 2640-492 Mafra
- http://www.palaciodemafra.pt/
- +351 261 817 550
Rossio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Hier schlägt das Herz der Tejo-City und rundherum pulsiert das Leben. Der Platz mit dem kunstvollen Wellenmosaik wird von den traditionsreichen Cafés Suiça (oft von Straßenmusikern belagert) und Nicola flankiert. An der Nordseite liegt das klassizistische Nationaltheater Dona Maria II. Rechts davon, etwas nach hinten versetzt, die Igreja São Domingos, wo einst die Inquisition ihre Urteile verlas. Vor der Kirche erinnern Mahnmale an die Juden-Hetzjagd im Jahr 1506, die hier ihren Anfang nahm. Ein paar Schritte entfernt liegt der neo-manuelinische Bahnhof Rossio mit den sehenswerten hufeisenförmigen Eingängen und einem Starbucks, wo man es sich bei fair gehandeltem Kaffee, tollem Blick und Wi-Fi gutgehen lassen kann. Um den Rossio herum gibt's Minibars, die Ginginja-Kirschlikör ausschenken, der generationen- und klassenübergreifend gern genommen wird. Metro (grün) Rossio
- Praça Dom Pedro IV, 1250 Lisboa
© MAIRDUMONT
Hier schlägt das Herz der Tejo-City und rundherum pulsiert das Leben. Der Platz mit dem kunstvollen Wellenmosaik wird von den traditionsreichen Cafés Suiça (oft von Straßenmusikern belagert) und Nicola flankiert. An der Nordseite liegt das klassizistische Nationaltheater Dona Maria II. Rechts davon, etwas nach hinten versetzt, die Igreja São Domingos, wo einst die Inquisition ihre Urteile verlas. Vor der Kirche erinnern Mahnmale an die Juden-Hetzjagd im Jahr 1506, die hier ihren Anfang nahm. Ein paar Schritte entfernt liegt der neo-manuelinische Bahnhof Rossio mit den sehenswerten hufeisenförmigen Eingängen und einem Starbucks, wo man es sich bei fair gehandeltem Kaffee, tollem Blick und Wi-Fi gutgehen lassen kann. Um den Rossio herum gibt's Minibars, die Ginginja-Kirschlikör ausschenken, der generationen- und klassenübergreifend gern genommen wird. Metro (grün) Rossio
- Praça Dom Pedro IV, 1250 Lisboa
Oceanário de Lisboa
Zoologische Gärten © Fotokon, Shutterstock
Das vom Tejo umspülte Ozeanarium zählt zu den besten in Südwesteuropa. Nachgebildet wurden Lebensräume wie Antarktis und Nordatlantik. Große Glasfronten öffnen sich zum Hauptbassin mit Atlantischen Braunhaien, Rochen und Schwarzspitzen-Riffhaien. In kleineren Aquarien schaut man Muränen auf die Flossen, und es gibt Sonderbereiche mit Pinguinen, Seeottern, Riesenkrabben und Korallen. Soundeffekte, ein Stückchen begehbarer Regenwald und Einblicke in die maritime Forschungsstation runden den Besuch ab.
- Esplanada Dom Carlos I, 1990 Lisboa
- http://www.oceanario.pt/
- +351 21 891 7000
- info@oceanario.pt
© Fotokon, Shutterstock
Das vom Tejo umspülte Ozeanarium zählt zu den besten in Südwesteuropa. Nachgebildet wurden Lebensräume wie Antarktis und Nordatlantik. Große Glasfronten öffnen sich zum Hauptbassin mit Atlantischen Braunhaien, Rochen und Schwarzspitzen-Riffhaien. In kleineren Aquarien schaut man Muränen auf die Flossen, und es gibt Sonderbereiche mit Pinguinen, Seeottern, Riesenkrabben und Korallen. Soundeffekte, ein Stückchen begehbarer Regenwald und Einblicke in die maritime Forschungsstation runden den Besuch ab.
- Esplanada Dom Carlos I, 1990 Lisboa
- http://www.oceanario.pt/
- +351 21 891 7000
- info@oceanario.pt
Museu da Marinha
Museen © Glow Images
Für Freunde des Modellbaus ist das Marinemuseum ein Paradies. Es ist vollgestopft mit Schiffsmodellen von antik bis zeitgenössisch: Fischerboote, Walfangschiffe, Rudergaleeren, Fregatten, Karavellen, Segelyachten, Kreuzer, Kriegsschiffe, Öltanker. Die Seefahrernation Portugal setzte sich und dem Zeitalter der Entdeckungen mit diesem Museum vor 150 Jahren ein Denkmal. Von den goldenen Zeiten zeugen auch Navigationshilfsmittel wie Landkarten, nautische Instrumente und Bordgeräte, Logbücher sowie Gemälde. Nur ein paar 100 Meter entfernt stach vor mehr als 500 Jahren die Armada von Kapitän Vasco da Gama in See.
- Praça do Império, 1400 Lisboa
- http://ccm.marinha.pt/
- +351 21 097 7388
- geral.museu@marinha.pt
© Glow Images
Für Freunde des Modellbaus ist das Marinemuseum ein Paradies. Es ist vollgestopft mit Schiffsmodellen von antik bis zeitgenössisch: Fischerboote, Walfangschiffe, Rudergaleeren, Fregatten, Karavellen, Segelyachten, Kreuzer, Kriegsschiffe, Öltanker. Die Seefahrernation Portugal setzte sich und dem Zeitalter der Entdeckungen mit diesem Museum vor 150 Jahren ein Denkmal. Von den goldenen Zeiten zeugen auch Navigationshilfsmittel wie Landkarten, nautische Instrumente und Bordgeräte, Logbücher sowie Gemälde. Nur ein paar 100 Meter entfernt stach vor mehr als 500 Jahren die Armada von Kapitän Vasco da Gama in See.
- Praça do Império, 1400 Lisboa
- http://ccm.marinha.pt/
- +351 21 097 7388
- geral.museu@marinha.pt
Igreja São Roque
Architektonische Highlights © Glow Images
Die 1566 erbaute Jesuitenkirche überstand das große Erdbeben 1755 fast unbeschadet. Glanzstück der acht Seitenkapellen ist die Johannes dem Täufer gewidmete Capela de São João Baptista vorne links vom Altar. König João V. gab sie 1742 in Rom in Auftrag. Es wurden die besten Künstler beschäftigt und Carrara-Marmor, Elfenbein, Gold, Silber und Edelsteine verwendet. Nach der Segnung durch den Papst wurde die Kapelle in Einzelteilen nach Lissabon verschifft und dort wieder in jahrelanger Arbeit aufgebaut.
- Largo Trindade Coelho, 1250 Lisboa
- http://museusaoroque.scml.pt/
- +351 21 346 0361
© Glow Images
Die 1566 erbaute Jesuitenkirche überstand das große Erdbeben 1755 fast unbeschadet. Glanzstück der acht Seitenkapellen ist die Johannes dem Täufer gewidmete Capela de São João Baptista vorne links vom Altar. König João V. gab sie 1742 in Rom in Auftrag. Es wurden die besten Künstler beschäftigt und Carrara-Marmor, Elfenbein, Gold, Silber und Edelsteine verwendet. Nach der Segnung durch den Papst wurde die Kapelle in Einzelteilen nach Lissabon verschifft und dort wieder in jahrelanger Arbeit aufgebaut.
- Largo Trindade Coelho, 1250 Lisboa
- http://museusaoroque.scml.pt/
- +351 21 346 0361
Praça da Figueira
Touristenattraktionen © ansharphoto, Shutterstock
Insider-Tipp Kaffee & Kuchen à la Lisboa
Nur durch eine Häuserreihe ist dieser Platz vom berühmteren Rossio getrennt. Markenzeichen: die Tauben, die um das Reiterstandbild von König João I. herumflattern, und Skateboarder. In Nr. 18: die älteste Konditorei der Stadt, die Confeitaria Nacional, bekannt für leckeren Bolo-Rei – Hefekranz mit kandierten Früchten im ersten Stock in einer gediegenen Zeitkapsel.
- Praça da Figueira 9-3, 1250 Lisboa
© ansharphoto, Shutterstock
Insider-Tipp Kaffee & Kuchen à la Lisboa
Nur durch eine Häuserreihe ist dieser Platz vom berühmteren Rossio getrennt. Markenzeichen: die Tauben, die um das Reiterstandbild von König João I. herumflattern, und Skateboarder. In Nr. 18: die älteste Konditorei der Stadt, die Confeitaria Nacional, bekannt für leckeren Bolo-Rei – Hefekranz mit kandierten Früchten im ersten Stock in einer gediegenen Zeitkapsel.
- Praça da Figueira 9-3, 1250 Lisboa
Jardim da Estrela
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Willkommen im Fado- Garten
Hübscher Stadtpark vor der Basílica da Estrela mit alten Bäumen, Holzbänken unter Platanen, einem kleinen Terrassencafé und Teichen; in der Mitte ein filigraner Jugendstil-Musikpavillon. Über den oberen Ausgang ist es nicht weit zur Rua de São Bento mit ihren reizenden Läden (wochentags) und dem letzten Wohnsitz der Fado-Queen Amália Rodrigues. Zwischen April und Oktober gibt‘s Nachmittagsfado live im Garten der großen fadista.
- Praça da Estrela, 1400 Lisboa
- http://www.carris.pt/
- +351 21 397 4818
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Willkommen im Fado- Garten
Hübscher Stadtpark vor der Basílica da Estrela mit alten Bäumen, Holzbänken unter Platanen, einem kleinen Terrassencafé und Teichen; in der Mitte ein filigraner Jugendstil-Musikpavillon. Über den oberen Ausgang ist es nicht weit zur Rua de São Bento mit ihren reizenden Läden (wochentags) und dem letzten Wohnsitz der Fado-Queen Amália Rodrigues. Zwischen April und Oktober gibt‘s Nachmittagsfado live im Garten der großen fadista.
- Praça da Estrela, 1400 Lisboa
- http://www.carris.pt/
- +351 21 397 4818
Assembleia da República
Architektonische Highlights © TMP_An_Instant_of_Time, Shutterstock
Insider-Tipp Gartenromantik für alle
Im Palácio de São Bento tagt hinter einer strahlend weißen neoklassizistischen Säulenfront das Parlament, hinten im Garten hat der Premierminister seinen Sitz. Auch unter Premier Luis Montenegro (PSD), Nachfolger António Costas (PS), bleibt der Garten sonntags für den Plebs geöffnet. Freitreppen, flankiert von marmornen Löwen, führen zum Palast (19.Jh.), der auf den Ruinen des Benediktinerkonvents São Bento de Saúde erbaut wurde.
- R. de São Bento, Lisboa
- http://www.parlamento.pt/
- +351 21 391 9000
© TMP_An_Instant_of_Time, Shutterstock
Insider-Tipp Gartenromantik für alle
Im Palácio de São Bento tagt hinter einer strahlend weißen neoklassizistischen Säulenfront das Parlament, hinten im Garten hat der Premierminister seinen Sitz. Auch unter Premier Luis Montenegro (PSD), Nachfolger António Costas (PS), bleibt der Garten sonntags für den Plebs geöffnet. Freitreppen, flankiert von marmornen Löwen, führen zum Palast (19.Jh.), der auf den Ruinen des Benediktinerkonvents São Bento de Saúde erbaut wurde.
- R. de São Bento, Lisboa
- http://www.parlamento.pt/
- +351 21 391 9000
Palácio dos Marqueses de Fronteira
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Funkelndes Blau
Besonders schön an dem herrschaftlichen Palast im Stadtteil Benfica ist die romantische Gartenanlage. Der erste Marquês de Fronteira ließ das Palais im 17.Jh. als Jagdpavillon errichten. Besonders toll sind die Azulejos. Götter, Planeten, Sternzeichen, Vögel, Katzen und Affen verzieren Bänke und Fassaden auf der Veranda. Die prachtvoll geflieste Galerie der Könige dominiert den unteren Teil des Gartens. Tiefblau leuchten die Azulejos in der Sonne und spiegeln sich im Teich davor wider.
- Largo São Domingos de Benfica 1, 1500-554 Lisboa
- http://www.fronteira-alorna.pt/
- +351 21 778 2023
- fronteiraalorna@mail.telepac.pt
Insider-Tipp Funkelndes Blau
Besonders schön an dem herrschaftlichen Palast im Stadtteil Benfica ist die romantische Gartenanlage. Der erste Marquês de Fronteira ließ das Palais im 17.Jh. als Jagdpavillon errichten. Besonders toll sind die Azulejos. Götter, Planeten, Sternzeichen, Vögel, Katzen und Affen verzieren Bänke und Fassaden auf der Veranda. Die prachtvoll geflieste Galerie der Könige dominiert den unteren Teil des Gartens. Tiefblau leuchten die Azulejos in der Sonne und spiegeln sich im Teich davor wider.
- Largo São Domingos de Benfica 1, 1500-554 Lisboa
- http://www.fronteira-alorna.pt/
- +351 21 778 2023
- fronteiraalorna@mail.telepac.pt
Ponte 25 de Abril
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Selfie-Time für Schwindelfreie
Hm, die elegante Ponte 25 (Vinte e cinco) de Abril erinnert doch an was ... Ja, an die Golden Gate Bridge in San Francisco! Diktator Salazar ließ sie bei der Einweihung 1966 auf seinen Namen taufen. Nach dem Sturz des Regimes wurde die Brücke umbenannt. Seitdem erinnert sie Lissabons Pendler jeden Tag an die Nelkenrevolution vom 25.April 1974.Fünf Fahrspuren führen in 70 m Höhe über den Fluss. 1999 wurden für eine Bahnverbindung in den Süden Portugals Schienentrassen unter die Fahrbahn gehängt. Cool: Statt hochzuschielen und sich zu fragen, wie‘s wohl da oben ist, darf man jetzt dank der Pillar 7 Bridge Experience auf einen der Brücken-Sockel hoch. Erstmal durch den – spannend gemachten – Museumsteil hocharbeiten, dann spektakuläre Fotos schießen auf der engen Glasplattform über dem Nichts. Besonders toll bei Sonnenuntergang! Bei der visuellen Schau neben dem Souvenirshop erlebst du die Brücke virtuell aus der Perspektive eines Brückenarbeiters. Top: Du kannst hier hier auch selbst unter der Brücke klettern.
- Ponte 25 de Abril, 1250 Lisboa
- http://www.lusoponte.pt/
- +351 21 294 7920
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Selfie-Time für Schwindelfreie
Hm, die elegante Ponte 25 (Vinte e cinco) de Abril erinnert doch an was ... Ja, an die Golden Gate Bridge in San Francisco! Diktator Salazar ließ sie bei der Einweihung 1966 auf seinen Namen taufen. Nach dem Sturz des Regimes wurde die Brücke umbenannt. Seitdem erinnert sie Lissabons Pendler jeden Tag an die Nelkenrevolution vom 25.April 1974.Fünf Fahrspuren führen in 70 m Höhe über den Fluss. 1999 wurden für eine Bahnverbindung in den Süden Portugals Schienentrassen unter die Fahrbahn gehängt. Cool: Statt hochzuschielen und sich zu fragen, wie‘s wohl da oben ist, darf man jetzt dank der Pillar 7 Bridge Experience auf einen der Brücken-Sockel hoch. Erstmal durch den – spannend gemachten – Museumsteil hocharbeiten, dann spektakuläre Fotos schießen auf der engen Glasplattform über dem Nichts. Besonders toll bei Sonnenuntergang! Bei der visuellen Schau neben dem Souvenirshop erlebst du die Brücke virtuell aus der Perspektive eines Brückenarbeiters. Top: Du kannst hier hier auch selbst unter der Brücke klettern.
- Ponte 25 de Abril, 1250 Lisboa
- http://www.lusoponte.pt/
- +351 21 294 7920
Museu de Artes Decorativas
MuseenInsider-Tipp Einblicke für Auserwählte
Die Familie Espírito Santo, eine der reichsten Portugals, hat wertvolle Stücke aus ihrem Privatbesitz gestiftet. Neben Möbeln werden im Museum für angewandte Kunst im noblen Palácio Azurara aus dem 17.Jh. Tapisserien und Teppiche, Azulejos, Porzellan und Silber gezeigt. Hübsches Café im ersten Stock. Richtig spannend wird’s bei einer Führung hinter die Kulissen, zwischen Troddeln, filigraner Schmiedekunst und Golddruck.
- Largo Portas do Sol 2, 1100-411 Lisboa
- http://www.fress.pt/
- +351 21 881 4640
- museu@fress.pt
Insider-Tipp Einblicke für Auserwählte
Die Familie Espírito Santo, eine der reichsten Portugals, hat wertvolle Stücke aus ihrem Privatbesitz gestiftet. Neben Möbeln werden im Museum für angewandte Kunst im noblen Palácio Azurara aus dem 17.Jh. Tapisserien und Teppiche, Azulejos, Porzellan und Silber gezeigt. Hübsches Café im ersten Stock. Richtig spannend wird’s bei einer Führung hinter die Kulissen, zwischen Troddeln, filigraner Schmiedekunst und Golddruck.
- Largo Portas do Sol 2, 1100-411 Lisboa
- http://www.fress.pt/
- +351 21 881 4640
- museu@fress.pt
Museu do Oriente
MuseenInsider-Tipp Orient-Sparexpress
Im imposanten Orientmuseum, einem ehemaligen Stockfischlager (Achtung: bisschen düster!), geht es um die portugiesische Präsenz in Asien. Antiquitäten, Bilder und Kunstobjekte erzählen von der großen Zeit der portugiesischen Entdecker – die Portugiesen waren die ersten „Langnasen“, die in Japan Handel trieben. Die Missionsbestrebungen liefen weniger gut, wie Martin Scorseses Film „Silence“ (2017) zeigte. Zu sehen gibt es Volkskunst und Trachten, Masken, Gemälde und Kultgegenstände. Am besten den Besuch mit einem Kulturevent verbinden: Workshops, Oper, Pop oder aktuelle Kunst aus China, Theater, Tanz, Yoga-Sessions, Kino, Orientrestaurant. Attraktiv ist die Kombi aus Eintrittspreis und und Mittagessen im Restaurant im 5.Stock.
- Avenida de Brasília, Lisboa
- http://www.foriente.pt/
- +351 21 358 5200
- info@museudooriente.pt
Insider-Tipp Orient-Sparexpress
Im imposanten Orientmuseum, einem ehemaligen Stockfischlager (Achtung: bisschen düster!), geht es um die portugiesische Präsenz in Asien. Antiquitäten, Bilder und Kunstobjekte erzählen von der großen Zeit der portugiesischen Entdecker – die Portugiesen waren die ersten „Langnasen“, die in Japan Handel trieben. Die Missionsbestrebungen liefen weniger gut, wie Martin Scorseses Film „Silence“ (2017) zeigte. Zu sehen gibt es Volkskunst und Trachten, Masken, Gemälde und Kultgegenstände. Am besten den Besuch mit einem Kulturevent verbinden: Workshops, Oper, Pop oder aktuelle Kunst aus China, Theater, Tanz, Yoga-Sessions, Kino, Orientrestaurant. Attraktiv ist die Kombi aus Eintrittspreis und und Mittagessen im Restaurant im 5.Stock.
- Avenida de Brasília, Lisboa
- http://www.foriente.pt/
- +351 21 358 5200
- info@museudooriente.pt
Ask Me Centro Tejo
MuseenInsider-Tipp Chillen am Tejo-Ufer
Auf der anderen Straßenseite, in der frisch sanierten Art-déco-Fährstation Sul e Sul-este, erzählt das Centro Tejo (gleichzeitig Tourist-Info) die Story des Flusses, ohne den es kein Lissabon gäbe. Ein Riesen-3D-Modell der Mündung, schöne Azulejos, Infos zu Natur und Architektur. Im angeschlossenen Ufercafé 1884 sitzt du drinnen oder draußen direkt am Fluss.
- Avenida Infante Dom Henrique 1B, 1100-016 Lisboa
- http://www.visitlisboa.com/
- +351 21 116 3426
Insider-Tipp Chillen am Tejo-Ufer
Auf der anderen Straßenseite, in der frisch sanierten Art-déco-Fährstation Sul e Sul-este, erzählt das Centro Tejo (gleichzeitig Tourist-Info) die Story des Flusses, ohne den es kein Lissabon gäbe. Ein Riesen-3D-Modell der Mündung, schöne Azulejos, Infos zu Natur und Architektur. Im angeschlossenen Ufercafé 1884 sitzt du drinnen oder draußen direkt am Fluss.
- Avenida Infante Dom Henrique 1B, 1100-016 Lisboa
- http://www.visitlisboa.com/
- +351 21 116 3426
Miradouro São Pedro de Alcântara
Touristenattraktionen © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Dieser miradouro ist fast ein kleiner Stadtpark. Unter Bäumen sprudelt ein Springbrunnen, Holzbänke laden zum Verweilen ein. Herrliche Sicht auf das alte Lissabon mit den Vierteln Mouraria und Alfama, Kirchtürmen, Kuppeln und Castelo de São Jorge.
- Rua de São Pedro de Alcântara, Lisboa
- http://www.cm-lisboa.pt/
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Dieser miradouro ist fast ein kleiner Stadtpark. Unter Bäumen sprudelt ein Springbrunnen, Holzbänke laden zum Verweilen ein. Herrliche Sicht auf das alte Lissabon mit den Vierteln Mouraria und Alfama, Kirchtürmen, Kuppeln und Castelo de São Jorge.
- Rua de São Pedro de Alcântara, Lisboa
- http://www.cm-lisboa.pt/
Miradouro de Santa Catarina
TouristenattraktionenDie renovierte Aussichtsterrasse ist wie geschaffen für laue Sommernächte. Weiter Blick über Hafen und Tejo. Am Café-Kiosk neben der "Adamastor"-Skulptur (tgl. ab mittags, wetterabhängig), treffen sich Lebenskünstler und jugendliches Szenevolk. Auch toll: die Aussichtsterrasse des (kinderfreundlichen) noobai-Cafés daneben. Eléctrico 28 Calhariz-Bica
- Rua de Santa Catarina, Lisboa
- http://www.cm-lisboa.pt/
Die renovierte Aussichtsterrasse ist wie geschaffen für laue Sommernächte. Weiter Blick über Hafen und Tejo. Am Café-Kiosk neben der "Adamastor"-Skulptur (tgl. ab mittags, wetterabhängig), treffen sich Lebenskünstler und jugendliches Szenevolk. Auch toll: die Aussichtsterrasse des (kinderfreundlichen) noobai-Cafés daneben. Eléctrico 28 Calhariz-Bica
- Rua de Santa Catarina, Lisboa
- http://www.cm-lisboa.pt/
Miradouro Senhora do Monte
Touristenattraktionen © Nenad Basic, Shutterstock
Am höchsten miradouro der Stadt liegen dir Lissabon und der Tejo malerisch zu Füßen. Wenn die Wallfahrtskapelle mal auf ist, unbedingt einen Blick auf die Cadeira de São Gens werfen, einen Steinthron aus dem 12.Jh. hinter Glas, auf dem Portugiesinnen immer noch eine leichte Geburt erbeten – die Küsterin öffnet dafür die Vitrine! Viele lassen sich von Tuk-Tuks den harten Aufstieg abnehmen, sodass sich hier Dutzende dieser Vehikel stapeln. Nett die kleinen Wägelchen, die Limonade, Kaffee und Pasteis de Nata verkaufen.
- Rua Senhora do Monte 50, Lisboa
- http://www.visitlisboa.com/
© Nenad Basic, Shutterstock
Am höchsten miradouro der Stadt liegen dir Lissabon und der Tejo malerisch zu Füßen. Wenn die Wallfahrtskapelle mal auf ist, unbedingt einen Blick auf die Cadeira de São Gens werfen, einen Steinthron aus dem 12.Jh. hinter Glas, auf dem Portugiesinnen immer noch eine leichte Geburt erbeten – die Küsterin öffnet dafür die Vitrine! Viele lassen sich von Tuk-Tuks den harten Aufstieg abnehmen, sodass sich hier Dutzende dieser Vehikel stapeln. Nett die kleinen Wägelchen, die Limonade, Kaffee und Pasteis de Nata verkaufen.
- Rua Senhora do Monte 50, Lisboa
- http://www.visitlisboa.com/
Elevador da Bica
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Der kleinste elevador führt von der Rua da Boavista hinauf zur Calçada do Combro ganz in der Nähe des Chiado. Der Oldie stammt aus dem Jahr 1892.Teilweise ist die kurze Schienentrasse so eng, dass du den Anwohnern fast in die Töpfe gucken kannst.
- Rua de Sao Paulo 234, Lisboa
- http://lisbonservicedapartments.com/
© MAIRDUMONT
Der kleinste elevador führt von der Rua da Boavista hinauf zur Calçada do Combro ganz in der Nähe des Chiado. Der Oldie stammt aus dem Jahr 1892.Teilweise ist die kurze Schienentrasse so eng, dass du den Anwohnern fast in die Töpfe gucken kannst.
- Rua de Sao Paulo 234, Lisboa
- http://lisbonservicedapartments.com/
Mosteiro da Madre de Deus
Architektonische Highlights © Alessandro Cristiano, Shutterstock
Vom 1509 erbauten Konvent steht nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.
- Rua Madre de Deus 4, Lisboa
- http://www.monumentos.pt/
© Alessandro Cristiano, Shutterstock
Vom 1509 erbauten Konvent steht nur noch das manuelinische Portal. Im restaurierten Kirchenschiff und der Sakristei gibt es eine Fülle von barocken, vergoldeten Holzschnitzarbeiten zu sehen.
- Rua Madre de Deus 4, Lisboa
- http://www.monumentos.pt/
Convento de S. Francisco
Architektonische HighlightsDas Museum für zeitgenössische Kunst ist im restaurierten Convento de S. Francisco untergebracht. In den alten Ziegelgewölben gibt es Skulpturen und Bilder portugiesischer und französischer Künstler zu sehen. Schönes Terrassencafé.
- Rua Serpa Pinto 4, Lisboa
- http://www.museuartecontemporanea.gov.pt/
- +351 21 343 2148
Das Museum für zeitgenössische Kunst ist im restaurierten Convento de S. Francisco untergebracht. In den alten Ziegelgewölben gibt es Skulpturen und Bilder portugiesischer und französischer Künstler zu sehen. Schönes Terrassencafé.
- Rua Serpa Pinto 4, Lisboa
- http://www.museuartecontemporanea.gov.pt/
- +351 21 343 2148
Palácio Foz
Architektonische Highlights © hydebrink, Shutterstock
Im Palácio Foz am Rande des Praça dos Restauradores war unter Diktator Salazar die Propagandazentrale des Landes untergebracht. Heute befindet sich hier die Touristeninfo.
- Praça dos Restauradores 13, Lisboa
- +351 21 322 1201
© hydebrink, Shutterstock
Im Palácio Foz am Rande des Praça dos Restauradores war unter Diktator Salazar die Propagandazentrale des Landes untergebracht. Heute befindet sich hier die Touristeninfo.
- Praça dos Restauradores 13, Lisboa
- +351 21 322 1201