- Reiseführer
- Europa
- Griechenland
- Südliche Ägäis
- Rhodos (Insel)
- Líndos und der SüdenHighlightsMust Sees
Líndos und der Süden Must Sees




Architektonische Highlights
Restaurants
Geographical
Architektonische Highlights
Restaurants
Geographical
Bars
Akrópolis
Architektonische Highlights © Glow Images
Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.
- 851 07 Líndos
- http://lindos-rhodes.gr/
© Glow Images
Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.
- 851 07 Líndos
- http://lindos-rhodes.gr/
Ekklisía tis panagías
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Heiliger Wauwau
Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.
- 851 07 Líndos
© Glow Images
Insider-Tipp Heiliger Wauwau
Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.
- 851 07 Líndos
The Old Monólithos
Restaurants- regional
In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte Zucchiniblüten zwischen Mai und August oder Schnecken nach Regenfällen.
- 851 08 Monólithos
- +30 2246 061276
In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte Zucchiniblüten zwischen Mai und August oder Schnecken nach Regenfällen.
- 851 08 Monólithos
- +30 2246 061276
Líndos
Geographical © leoks, Shutterstock
Insider-Tipp Heiliger mit Hundekopf
Líndos ist ein Bilderbuchdorf. Weiße Häuser ziehen sich von einer Bucht mit breitem Sandstrand über einen Hügelkamm bis zur fast völlig von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Darüber ragen die Mauern einer Kreuzritterburg auf, der Akropolis von Líndos. In den mit Cafés und Geschäften gesäumten Gassen des Dorfs sind Esel und Maultiere die einzigen Verkehrsmittel. Innerhalb der Burgmauern ragen die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel. Innen vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18.Jh. ausgeschmückt ist die Marienkirche. Eines der Bildfelder an der rechten Seitenwand unten zeigt eine sehr seltene und seltsame Darstellung des hl. Christophorus mit Hundekopf. Die vielen Tavernen des Orts sind größtenteils in restaurierten Kapitänshäusern aus vergangenen Jahrhunderten untergebracht und bieten abends von ihren coolen Dachterrassen aus einen unvergesslichen Blick auf die angestrahlte Akropolis.
- 851 07 Líndos
© leoks, Shutterstock
Insider-Tipp Heiliger mit Hundekopf
Líndos ist ein Bilderbuchdorf. Weiße Häuser ziehen sich von einer Bucht mit breitem Sandstrand über einen Hügelkamm bis zur fast völlig von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Darüber ragen die Mauern einer Kreuzritterburg auf, der Akropolis von Líndos. In den mit Cafés und Geschäften gesäumten Gassen des Dorfs sind Esel und Maultiere die einzigen Verkehrsmittel. Innerhalb der Burgmauern ragen die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel. Innen vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18.Jh. ausgeschmückt ist die Marienkirche. Eines der Bildfelder an der rechten Seitenwand unten zeigt eine sehr seltene und seltsame Darstellung des hl. Christophorus mit Hundekopf. Die vielen Tavernen des Orts sind größtenteils in restaurierten Kapitänshäusern aus vergangenen Jahrhunderten untergebracht und bieten abends von ihren coolen Dachterrassen aus einen unvergesslichen Blick auf die angestrahlte Akropolis.
- 851 07 Líndos
Asklipió
Geographical © Mariusz Switulski, Shutterstock
Insider-Tipp Kreuzfahrt mal anders
In der fast 1000 Jahre alten Marienkirche im Dorfzentrum von Asklipió siehst du einmal die echte – die biblische – Apokalypse im Bild. Ein frommer Mann hat sie im 17.Jh. an eine Wand im Kircheninneren gemalt. Da begegnest du den furchterregenden apokalyptischen Reitern und dem aus der Tiefe der Erde aufsteigenden Antichrist. Auch alle anderen Wände des Gotteshauses gleichen einem Bilderbuch, sind geschmückt mit Heiligen und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Gleich neben der Kirche lohnen drei kleine Museen einen Besuch: das Sakralmuseum mit Ikonen und alten Evangeliaren, das volkskundliche Museum, das eine interessante Sammlung landwirtschaftlicher Geräte zeigt, und eine alte Olivenpresse. Gegenüber von Kirche und Museen kannst du in der Taverne Nikóla gut rhodisch essen. Probier doch mal die Landwurst mit Zitrone statt Senf. Danach bist du gestärkt für den kurzen, ausgeschilderten Aufstieg zur Burgruine, von der aus sich ein grandioser Blick auf Küste und Meer bietet. Garnieren kannst du den Abstecher nach Asklipió außerdem mit einer vorab zu buchenden Kreuzfahrt ganz anderer Art: einer Donkey Cruise. Einige Familien aus der Region haben einer ganzen Schar älterer Esel ein schönes neues Heim im Grünen gegeben. Wer von ihnen noch kräftig ist, trägt Urlauber auf eineinhalb bis dreistündigen Touren durch die Gegend, vorbei an alten Wassermühlen und kleinen Kapellen. Man kann aber auch nur hinfahren, um die lieben Tiere zu füttern und zu streicheln.
- 851 09 Asklipió
© Mariusz Switulski, Shutterstock
Insider-Tipp Kreuzfahrt mal anders
In der fast 1000 Jahre alten Marienkirche im Dorfzentrum von Asklipió siehst du einmal die echte – die biblische – Apokalypse im Bild. Ein frommer Mann hat sie im 17.Jh. an eine Wand im Kircheninneren gemalt. Da begegnest du den furchterregenden apokalyptischen Reitern und dem aus der Tiefe der Erde aufsteigenden Antichrist. Auch alle anderen Wände des Gotteshauses gleichen einem Bilderbuch, sind geschmückt mit Heiligen und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Gleich neben der Kirche lohnen drei kleine Museen einen Besuch: das Sakralmuseum mit Ikonen und alten Evangeliaren, das volkskundliche Museum, das eine interessante Sammlung landwirtschaftlicher Geräte zeigt, und eine alte Olivenpresse. Gegenüber von Kirche und Museen kannst du in der Taverne Nikóla gut rhodisch essen. Probier doch mal die Landwurst mit Zitrone statt Senf. Danach bist du gestärkt für den kurzen, ausgeschilderten Aufstieg zur Burgruine, von der aus sich ein grandioser Blick auf Küste und Meer bietet. Garnieren kannst du den Abstecher nach Asklipió außerdem mit einer vorab zu buchenden Kreuzfahrt ganz anderer Art: einer Donkey Cruise. Einige Familien aus der Region haben einer ganzen Schar älterer Esel ein schönes neues Heim im Grünen gegeben. Wer von ihnen noch kräftig ist, trägt Urlauber auf eineinhalb bis dreistündigen Touren durch die Gegend, vorbei an alten Wassermühlen und kleinen Kapellen. Man kann aber auch nur hinfahren, um die lieben Tiere zu füttern und zu streicheln.
- 851 09 Asklipió
Mojito Beach Bar
BarsAls Rundreisender muss man nach Gennádi nicht hineinfahren. Unbedingt halten solltest du aber zwischen Gennádi und Lachaniá an der Mojito Beach Bar. Ein großes Schild und ein pinkfarbener Traktor machen an der Küstenstraße auf sie aufmerksam. Aloe vera wächst direkt am Haus; Wirt Andréas und seine Frau Dóra benötigen sie für frisch gepressten Saft und spezielle Mojitos. Zwischen Terrasse und Meer stehen knallbunte Tische und Stühle im Sand, auf hölzernen Plattformen in den Bäumen. Drinks und Snacks gibt’s auch an den Liegestühlen. Hängematten sind aufgespannt, sechs Cabanas stehen Tag und Nacht kostenlos für Gäste bereit, die ein Nickerchen machen oder auch hier übernachten wollen. Einmal die Woche machen Peruaner Livemusik, so mancher Stammgast hat sein eigenes Instrument dabei.
- 85109 Notia Rodos
- http://www.mojito-beachbar.gr/
Als Rundreisender muss man nach Gennádi nicht hineinfahren. Unbedingt halten solltest du aber zwischen Gennádi und Lachaniá an der Mojito Beach Bar. Ein großes Schild und ein pinkfarbener Traktor machen an der Küstenstraße auf sie aufmerksam. Aloe vera wächst direkt am Haus; Wirt Andréas und seine Frau Dóra benötigen sie für frisch gepressten Saft und spezielle Mojitos. Zwischen Terrasse und Meer stehen knallbunte Tische und Stühle im Sand, auf hölzernen Plattformen in den Bäumen. Drinks und Snacks gibt’s auch an den Liegestühlen. Hängematten sind aufgespannt, sechs Cabanas stehen Tag und Nacht kostenlos für Gäste bereit, die ein Nickerchen machen oder auch hier übernachten wollen. Einmal die Woche machen Peruaner Livemusik, so mancher Stammgast hat sein eigenes Instrument dabei.
- 85109 Notia Rodos
- http://www.mojito-beachbar.gr/