Lettland Top Sehenswürdigkeiten

Melngalvju nams
Architektonische Highlights
Riga
Melngalvju nams
Doma baznīca
Architektonische Highlights
Riga
Brīvības piemineklis (Freiheitsdenkmal)
Touristenattraktionen
Riga
Rundāles pils
Architektonische Highlights
Latvija
Rundāles pils
Gauja National Park
Landschaftliche Highlights
Sigulda
Aglona Basilica
Architektonische Highlights
Aglona
Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs
Museen
Rīga
Nationalpark Slītere
Landschaftliche Highlights
Kurland
Liepājas Svētās Trīsvienības evaņģēliski luteriskā baznīca
Architektonische Highlights
Liepāja
Livonijas Ordeņa pils
Architektonische Highlights
Ventspils
Daugava-Schleifen (Daugavas Loki)
Landschaftliche Highlights
Krāslava
Jelgavas pils
Architektonische Highlights
Jelgava
Latvijas Okupācijas muzejs
Museen
Rīga
Rīgas Sv. Pētera baznīca
Architektonische Highlights
Rīga
Piejuras brivdabas muzejs
Museen
Ventspils
Daugavpils cietoksnis
Architektonische Highlights
Daugavpils
Teiču dabas rezervāts
Landschaftliche Highlights
Bezirk Varakļāni
Vidzems Steinstrand
Landschaftliche Highlights
Tūja
Krustpils pils
Architektonische Highlights
Jēkabpils
Selonian Courtyard (Sēļu sēta)
Museen
Jēkabpils
Academia Petrina
Architektonische Highlights
Jelgava
Kap Kolka
Landschaftliche Highlights
Kolkas pagasts
Lido Atputas Centrs
Touristenattraktionen
Riga
Mezaparks
Touristenattraktionen
Riga
Riga National Zoological Garden
Zoologische Gärten
Riga
Latvijas Nacionalais Makslas
Museen
Riga
Tris Brali
Museen
Riga
Rīgas pils
Architektonische Highlights
Riga
Kirche von Cesis
Architektonische Highlights
Cēsis
Zviedru varti
Touristenattraktionen
Riga
Zviedru varti

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Zoologische Gärten


  • Melngalvju nams

    Architektonische Highlights
    • Melngalvju nams© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Im Zweiten Weltkrieg abgebrannt, in den späten 1990er-Jahren mit Millionenaufwand wieder aufgebaut. Neben dem gotischen Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft stehen Roland und Rathaus – auch diese Bauten sind Relikte der deutschen Herrschaft.

    • Melngalvju nams© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Im Zweiten Weltkrieg abgebrannt, in den späten 1990er-Jahren mit Millionenaufwand wieder aufgebaut. Neben dem gotischen Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft stehen Roland und Rathaus – auch diese Bauten sind Relikte der deutschen Herrschaft.


  • Doma baznīca

    Architektonische Highlights
    • © dimbar76, Shutterstock

    Die größte Kirche des Baltikums entstand als Auftragswerk des Rīgaer Stadtgründers Bischof Albert (sein Denkmal steht im Domhof). Schon den Grundstein ließ Albert 1211, der geplanten gewaltigen Ausmaße von St. Marien wegen, vorsorglich außerhalb der Stadtmauer legen. Allein der Rohbau mit 2 m dicken Mauern kostete 50 Jahre, und auch danach wurde so viel an der Kathedrale herumgebaut, dass ihre Architektur drei Epochen vereint: Romanik, Gotik und schließlich Barock, aus dem ein Teil der prachtvollen Ausstattung stammt. Ein grandioses Meisterwerk ist die Walcker-Orgel von 1884, mit 6718 Pfeifen eine der größten und klangschönsten der Welt.

    • © dimbar76, Shutterstock

    Die größte Kirche des Baltikums entstand als Auftragswerk des Rīgaer Stadtgründers Bischof Albert (sein Denkmal steht im Domhof). Schon den Grundstein ließ Albert 1211, der geplanten gewaltigen Ausmaße von St. Marien wegen, vorsorglich außerhalb der Stadtmauer legen. Allein der Rohbau mit 2 m dicken Mauern kostete 50 Jahre, und auch danach wurde so viel an der Kathedrale herumgebaut, dass ihre Architektur drei Epochen vereint: Romanik, Gotik und schließlich Barock, aus dem ein Teil der prachtvollen Ausstattung stammt. Ein grandioses Meisterwerk ist die Walcker-Orgel von 1884, mit 6718 Pfeifen eine der größten und klangschönsten der Welt.


  • Brīvības piemineklis (Freiheitsdenkmal)

    Touristenattraktionen
    • © joyfull, Shutterstock

    Nationales Wahrzeichen. Drei goldene Sterne reckt „Milda“, die anmutige Mädchengestalt, auf ihrer 42 m hohen Säule dem Himmel entgegen. Sie symbolisieren die Provinzen Latgale, Kurzeme und Vidzeme – Lettlands nationale Einheit. Den Sowjets war das 1935 errichtete Monument mit der Aufschrift Tevzemei un Brīvībai („Für Vaterland und Freiheit“) ein Dorn im Auge, doch es anzurühren, wagten sie nicht. Eine stündlich wechselnde Ehrenwache schützt heute die Würde des Orts.

    • © joyfull, Shutterstock

    Nationales Wahrzeichen. Drei goldene Sterne reckt „Milda“, die anmutige Mädchengestalt, auf ihrer 42 m hohen Säule dem Himmel entgegen. Sie symbolisieren die Provinzen Latgale, Kurzeme und Vidzeme – Lettlands nationale Einheit. Den Sowjets war das 1935 errichtete Monument mit der Aufschrift Tevzemei un Brīvībai („Für Vaterland und Freiheit“) ein Dorn im Auge, doch es anzurühren, wagten sie nicht. Eine stündlich wechselnde Ehrenwache schützt heute die Würde des Orts.


  • Rundāles pils

    Architektonische Highlights
    • Rundāles pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    „Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert

    • Rundāles pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    „Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert


  • Gauja National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Aleksey Stemmer, Shutterstock

    Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.

    • © Aleksey Stemmer, Shutterstock

    Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.


  • Aglona Basilica

    Architektonische Highlights
    • © Lev Levin, Shutterstock

    Aglona ist so etwas wie das lettische Rom. Zu seiner strahlend weißen Basilika, die zum örtlichen Domikanerkloster gehört, pilgern jährlich Zehntausende am 15.August zu Mariä Himmelfahrt. Nicht wegen der idyllischen Lage zwischen zwei Seen rund 55 km südwestlich von Rēzekne entfernt, sondern der heilenden und spirituellen Wirkung der Agloner Muttergottes (17.Jh.) wegen. Das Gemälde soll schon einige Wunder vollbracht haben und seinetwegen ist das Gotteshaus eins von acht internationalen Heiligtümern der Katholiken. 2018 hielt Papst Franziskus hier eine Messe, genau 25 Jahre nach Johannes Paul II.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    Aglona ist so etwas wie das lettische Rom. Zu seiner strahlend weißen Basilika, die zum örtlichen Domikanerkloster gehört, pilgern jährlich Zehntausende am 15.August zu Mariä Himmelfahrt. Nicht wegen der idyllischen Lage zwischen zwei Seen rund 55 km südwestlich von Rēzekne entfernt, sondern der heilenden und spirituellen Wirkung der Agloner Muttergottes (17.Jh.) wegen. Das Gemälde soll schon einige Wunder vollbracht haben und seinetwegen ist das Gotteshaus eins von acht internationalen Heiligtümern der Katholiken. 2018 hielt Papst Franziskus hier eine Messe, genau 25 Jahre nach Johannes Paul II.


  • Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs

    Museen
    • © Nadezhda Kharitonova, Shutterstock

    Alt-Lettland auf 100 ha: Über 100 Gebäude aus allen Provinzen des Landes wurden hier auf einem Areal am JuglasSee (etwa 10 km östlich der Innenstadt) zusammengetragen: Bauernhöfe, hölzerne Bockwindmühlen, ein ganzes Fischerdörfchen, eine Kirche sogar. Im Museumsladen gibt’s traditionelles Kunstgewerbe.

    • © Nadezhda Kharitonova, Shutterstock

    Alt-Lettland auf 100 ha: Über 100 Gebäude aus allen Provinzen des Landes wurden hier auf einem Areal am JuglasSee (etwa 10 km östlich der Innenstadt) zusammengetragen: Bauernhöfe, hölzerne Bockwindmühlen, ein ganzes Fischerdörfchen, eine Kirche sogar. Im Museumsladen gibt’s traditionelles Kunstgewerbe.


  • Nationalpark Slītere

    Landschaftliche Highlights
    • © Dace Kundrate, Shutterstock

    In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (160 km nordwestlich) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Am Kap stehen Trümmer eines Leuchtturms am „Strand der zwei Meere“, wie die Einheimischen die einsame sturmumtoste Spitze zwischen Ostsee und Rīgaer Bucht nennen. Ein weiteres Seezeichen steht 5 km im Landesinneren (!): der rote Leuchtturm Slīteres bāka beim Dorf Slītere. Den Aufstieg zur Galerie belohnt aus 60 m Höhe ein grandioser Ostseeweitblick bis zur estnischen Insel Saaremaa. Der Weg vom Kolkas rags nach Ventspils führt an sechs ethnografisch geschützten Fischerdörfern vorbei, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. Nationalparkzentrum: Dundaga.

    • © Dace Kundrate, Shutterstock

    In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (160 km nordwestlich) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Am Kap stehen Trümmer eines Leuchtturms am „Strand der zwei Meere“, wie die Einheimischen die einsame sturmumtoste Spitze zwischen Ostsee und Rīgaer Bucht nennen. Ein weiteres Seezeichen steht 5 km im Landesinneren (!): der rote Leuchtturm Slīteres bāka beim Dorf Slītere. Den Aufstieg zur Galerie belohnt aus 60 m Höhe ein grandioser Ostseeweitblick bis zur estnischen Insel Saaremaa. Der Weg vom Kolkas rags nach Ventspils führt an sechs ethnografisch geschützten Fischerdörfern vorbei, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. Nationalparkzentrum: Dundaga.


  • Liepājas Svētās Trīsvienības evaņģēliski luteriskā baznīca

    Architektonische Highlights

    Die 1758 von der deutschen Gemeinde erbaute dreischiffige Hallenkirche bringt jeden Besucher mit ihrem prächtigen Sandsteinzierrat und einem Wunder des Orgelbaus zum Schwärmen. Das im Jahr 1855 geschaffene viermanualige Instrument zählt mit seinen 131 Registern und über 7000 Pfeifen zu den größten und bedeutendsten mechanischen Orgeln der Welt.

    Die 1758 von der deutschen Gemeinde erbaute dreischiffige Hallenkirche bringt jeden Besucher mit ihrem prächtigen Sandsteinzierrat und einem Wunder des Orgelbaus zum Schwärmen. Das im Jahr 1855 geschaffene viermanualige Instrument zählt mit seinen 131 Registern und über 7000 Pfeifen zu den größten und bedeutendsten mechanischen Orgeln der Welt.


  • Livonijas Ordeņa pils

    Architektonische Highlights
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Ventspils heißt übersetzt Burg an der Venta, und einen Besuch der 1290 erbauten Ordensfestung solltest du nicht versäumen. Die Burg ist gerade aufwändig restauriert worden und nun wieder stolzes Wahrzeichen der Stadt. Drinnen gibt’s ein gemütliches Café sowie ein sehr sehenswertes Museum, in dem eine landesweit einzigartige digitale Ausstellung über die Geschichte des Baltikums informiert.

    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Ventspils heißt übersetzt Burg an der Venta, und einen Besuch der 1290 erbauten Ordensfestung solltest du nicht versäumen. Die Burg ist gerade aufwändig restauriert worden und nun wieder stolzes Wahrzeichen der Stadt. Drinnen gibt’s ein gemütliches Café sowie ein sehr sehenswertes Museum, in dem eine landesweit einzigartige digitale Ausstellung über die Geschichte des Baltikums informiert.


  • Daugava-Schleifen (Daugavas Loki)

    Landschaftliche Highlights
    • © Laura Kezbere, Shutterstock

    Neunmal wechselt die Daugava auf dem 25 km langen Abschnitt zwischen Daugavpils und Krāslava die Richtung und wird dabei zum geologischen Freilichtmuseum mit Fels hängen und steilen Böschungen. Das Urstromtal ist erdgeschichtlich der älteste Teil Lettlands: Gemessen am Alter des vor 350 Mio. Jahren gewachsenen Sandsteins an den Ufern die letzte Eiszeit, deren schmelzende Gletscher das Tal ausspülten, erst ein paar Sekunden her. Mehrere Lehrpfade und schöne Aussichtspunkte auf alten Burghügeln längs des mäandrierenden Flusses erschließen den 120 km² großen, waldreichen Naturpark. Am eindrucksvollsten erlebst du die Daugava-Schleifen, von denen jede einen eigenen Namen trägt, auf einer Bootstour.

    • 5601 Krāslava
    • © Laura Kezbere, Shutterstock

    Neunmal wechselt die Daugava auf dem 25 km langen Abschnitt zwischen Daugavpils und Krāslava die Richtung und wird dabei zum geologischen Freilichtmuseum mit Fels hängen und steilen Böschungen. Das Urstromtal ist erdgeschichtlich der älteste Teil Lettlands: Gemessen am Alter des vor 350 Mio. Jahren gewachsenen Sandsteins an den Ufern die letzte Eiszeit, deren schmelzende Gletscher das Tal ausspülten, erst ein paar Sekunden her. Mehrere Lehrpfade und schöne Aussichtspunkte auf alten Burghügeln längs des mäandrierenden Flusses erschließen den 120 km² großen, waldreichen Naturpark. Am eindrucksvollsten erlebst du die Daugava-Schleifen, von denen jede einen eigenen Namen trägt, auf einer Bootstour.

    • 5601 Krāslava

  • Jelgavas pils

    Architektonische Highlights
    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.

    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.


  • Latvijas Okupācijas muzejs

    Museen
    • © stockmadness, Shutterstock

    Die Geschichte des lettischen Volkes während der deutschen Besatzung und der Sowjetzeit. „Schwarzer Sarg“ wird der Bau von den Rīgaern genannt.

    • © stockmadness, Shutterstock

    Die Geschichte des lettischen Volkes während der deutschen Besatzung und der Sowjetzeit. „Schwarzer Sarg“ wird der Bau von den Rīgaern genannt.


  • Rīgas Sv. Pētera baznīca

    Architektonische Highlights
    • © ilolab, Shutterstock

    Rīgas höchste und schönste Kirche wurde erstmals 1209, damals als Holzbau, erwähnt. Der metallene Turm, 1973 fertig gestellt und 123,5 m hoch, prägt die Stadtansicht. Ein Lift bringt dich 72 m hinauf zur zweiten Galerie, von wo man Altstadt, Ostsee und die Daugava im Blick hat.

    • © ilolab, Shutterstock

    Rīgas höchste und schönste Kirche wurde erstmals 1209, damals als Holzbau, erwähnt. Der metallene Turm, 1973 fertig gestellt und 123,5 m hoch, prägt die Stadtansicht. Ein Lift bringt dich 72 m hinauf zur zweiten Galerie, von wo man Altstadt, Ostsee und die Daugava im Blick hat.


  • Piejuras brivdabas muzejs

    Museen
    • © Xzelen Rain, Shutterstock

    Boote und Gerätschaften, Reusen, Netze, Fischerkaten, eine Windmühle und was sonst noch so alles mit dem Leben der lettischen Fischer zu tun hat: Nimm dir ausgiebig Zeit für diese sehenswerte Ausstellung, es lohnt sich. Von Mai bis September bummelt eine historische Schmalspurbahn über das Gelände des Freilichtmuseums am Strandpark.

    • © Xzelen Rain, Shutterstock

    Boote und Gerätschaften, Reusen, Netze, Fischerkaten, eine Windmühle und was sonst noch so alles mit dem Leben der lettischen Fischer zu tun hat: Nimm dir ausgiebig Zeit für diese sehenswerte Ausstellung, es lohnt sich. Von Mai bis September bummelt eine historische Schmalspurbahn über das Gelände des Freilichtmuseums am Strandpark.


  • Daugavpils cietoksnis

    Architektonische Highlights
    • © Aleksandrs Muiznieks, Shutterstock

    Die Festung Daugavpils, einige Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum am rechten Ufer der Daugava gelegen, ist eine Bastion der Zarenzeit, zwischen 1810 und 1850 von Petersburger Festungsingenieuren auf den Trümmern von Vorgängerburgen hochgezogen: ein trapezförmiger Komplex aus acht Forts, einer Zitadelle, Außen- und Innenwall sowie einem Brückenkopf am anderen Flussufer. Teile der Anlage können besichtigt werden.

    • © Aleksandrs Muiznieks, Shutterstock

    Die Festung Daugavpils, einige Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum am rechten Ufer der Daugava gelegen, ist eine Bastion der Zarenzeit, zwischen 1810 und 1850 von Petersburger Festungsingenieuren auf den Trümmern von Vorgängerburgen hochgezogen: ein trapezförmiger Komplex aus acht Forts, einer Zitadelle, Außen- und Innenwall sowie einem Brückenkopf am anderen Flussufer. Teile der Anlage können besichtigt werden.


  • Teiču dabas rezervāts

    Landschaftliche Highlights

    Um Lettlands größtes Hochmoor 14 km westlich von Rēzekne an der Straße nach Jēkabpils ranken sich uralte Mythen. Ob tatsächlich dunkle Geister seine Sumpfwälder bevölkern – glaub es oder nicht. Bewiesen ist: Sagenhaft seltene Pflanzen und Tiere leben hier, riesige Steinadler etwa, Fischotter und Wölfe. In den Sumpfwiesen blühen wilde Orchideen, und Wissenschaftler haben einige Schmetterlinge entdeckt, die hier die Eiszeit überlebten.

    • Bezirk Varakļāni

    Um Lettlands größtes Hochmoor 14 km westlich von Rēzekne an der Straße nach Jēkabpils ranken sich uralte Mythen. Ob tatsächlich dunkle Geister seine Sumpfwälder bevölkern – glaub es oder nicht. Bewiesen ist: Sagenhaft seltene Pflanzen und Tiere leben hier, riesige Steinadler etwa, Fischotter und Wölfe. In den Sumpfwiesen blühen wilde Orchideen, und Wissenschaftler haben einige Schmetterlinge entdeckt, die hier die Eiszeit überlebten.

    • Bezirk Varakļāni

  • Vidzems Steinstrand

    Landschaftliche Highlights
    • © Sergei25, Shutterstock

    Ein Stück Ostsee wie aus der Urzeit: Der 14 km lange Abschnitt zwischen Tūja und Meleki ist eine Meeresküste wilder Schönheit. Steil fallen zerklüftete Kliffe zum Strand ab, der mit zahllosen Steinen übersät ist. Nördlich von Kap Kumrags ragt eine 200 m lange, bis zu 8 m hohe, rote Sandsteinwand aus der Tiefe der Erdgeschichte auf: Veczemju klintis. Regen und Brandung haben tiefe Spalten, Grotten und Höhlen aus den Felsen herausgewaschen. Vidzemes Steinstrand steht unter Naturschutz.

    • 4022 Tūja
    • © Sergei25, Shutterstock

    Ein Stück Ostsee wie aus der Urzeit: Der 14 km lange Abschnitt zwischen Tūja und Meleki ist eine Meeresküste wilder Schönheit. Steil fallen zerklüftete Kliffe zum Strand ab, der mit zahllosen Steinen übersät ist. Nördlich von Kap Kumrags ragt eine 200 m lange, bis zu 8 m hohe, rote Sandsteinwand aus der Tiefe der Erdgeschichte auf: Veczemju klintis. Regen und Brandung haben tiefe Spalten, Grotten und Höhlen aus den Felsen herausgewaschen. Vidzemes Steinstrand steht unter Naturschutz.

    • 4022 Tūja

  • Krustpils pils

    Architektonische Highlights
    • © Jana Land, Shutterstock

    Von dem gotischen Original blieb kaum mehr übrig als der Schlossturm und der imposante kreuzrippengewölbte Weinkeller, so oft ist die 1237 als erzbischöfliche Festung gegründete Kreuzburg im Lauf der Jahrhunderte von ihren jeweiligen Besitzern umgebaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie der Sowjetarmee als Kaserne und verkam ziemlich. Seit 1994 steht die Bastion wieder für Besichtigungen offen, hier findest du auch das Geschichtsmuseum von Jēkabpils.

    • © Jana Land, Shutterstock

    Von dem gotischen Original blieb kaum mehr übrig als der Schlossturm und der imposante kreuzrippengewölbte Weinkeller, so oft ist die 1237 als erzbischöfliche Festung gegründete Kreuzburg im Lauf der Jahrhunderte von ihren jeweiligen Besitzern umgebaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie der Sowjetarmee als Kaserne und verkam ziemlich. Seit 1994 steht die Bastion wieder für Besichtigungen offen, hier findest du auch das Geschichtsmuseum von Jēkabpils.


  • Selonian Courtyard (Sēļu sēta)

    Museen

    Geh auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Typische Bauernhäuser, eine Windmühle und diverse Gerätschaften in diesem Museum vermitteln Ihnen einen authentischen und sehr lebendigen Eindruck vom Leben im Semgallen des frühen 19.Jhs. Schmiede, Müller und Weber arbeiten wie anno dazumal, und wer will, kann sich in den historischen Handwerkstechniken auch selbst üben. Manchmal gibt’s frisches Brot nach alten südlettischen Rezepten. An das Museum grenzt ein kleiner botanischer Garten, in dem Bäume wachsen, die in Lettland als Exoten gelten, Esskastanie und Walnuss zum Beispiel.

    Geh auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Typische Bauernhäuser, eine Windmühle und diverse Gerätschaften in diesem Museum vermitteln Ihnen einen authentischen und sehr lebendigen Eindruck vom Leben im Semgallen des frühen 19.Jhs. Schmiede, Müller und Weber arbeiten wie anno dazumal, und wer will, kann sich in den historischen Handwerkstechniken auch selbst üben. Manchmal gibt’s frisches Brot nach alten südlettischen Rezepten. An das Museum grenzt ein kleiner botanischer Garten, in dem Bäume wachsen, die in Lettland als Exoten gelten, Esskastanie und Walnuss zum Beispiel.


  • Academia Petrina

    Architektonische Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    So nobel studierte einst Lettlands Elite: Das barock-klassizistische Schmuckstück barg die erste höhere Bildungsanstalt des Landes. An der Academia Petrina lernte Krišjānis Barons, der legendäre „Vater der Dainas“, ebenso wie spätere Präsidenten Lettlands, Litauens und Polens. Gegründet wurde die Lehranstalt 1775 von Herzog Peter Biron, der dazu das Schloss der Zarin Anna umbauen ließ. Im 35 m hohen Turm richtete man ein astronomisches Observatorium ein. Heute beherbergt die Academia ein Museum.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    So nobel studierte einst Lettlands Elite: Das barock-klassizistische Schmuckstück barg die erste höhere Bildungsanstalt des Landes. An der Academia Petrina lernte Krišjānis Barons, der legendäre „Vater der Dainas“, ebenso wie spätere Präsidenten Lettlands, Litauens und Polens. Gegründet wurde die Lehranstalt 1775 von Herzog Peter Biron, der dazu das Schloss der Zarin Anna umbauen ließ. Im 35 m hohen Turm richtete man ein astronomisches Observatorium ein. Heute beherbergt die Academia ein Museum.


  • Kap Kolka

    Landschaftliche Highlights
    • © Tanya Keisha, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf steilen Pfaden ins Herz der Natur

    In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (Kap Kolka) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Nördlich von Ventspils begann eine ewige Schotterpiste die Küste entlang bis zum Kap. Inzwischen ist alles asphaltiert, aber die tolle, einsame Wildwest-Atmosphäre ist geblieben. Unterwegs gibt’s Traumstrände mit ganz wenigen Menschen und Bilderbuch-Sonnenuntergängen, etwa am Leuchtturm Miķeļtornis mit gleich zwei guten Campingplätzen. Und am kleinen Nationalpark samt Slītere-Leuchtturm (Slīteres bāka) beim Dorf Slītere (die 60 m hinaufsteigen, bei tollem Wetter reicht der Blick bis zur estnischen Insel Saaremaa!) kommt man fast vorbei, es ist nur ein kleiner Abstecher Richtung Dundaga. Direkt neben dem Leuchtturm geht eine steile Treppe hinunter zu einem kleinen Rundweg auf Stegen durch die Schutzzone. Außerdem seitlich, kurz vorm Kap Kolka: sechs ethnografisch geschützte Fischerdörfer, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. An der Landspitze Kap Kolka selbst treffen sich die offene Ostsee und die Rīgaer Bucht, du kannst es mit eigenen Augen sehen. Auch dort ein toller Strand, ein Aussichtsturm und trotz der Schönheit viel Gelassenheit und Ruhe. Nimm den kostenlosen Parkplatz aus Süden kommend am Kreisverkehr nach links.

    • © Tanya Keisha, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf steilen Pfaden ins Herz der Natur

    In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (Kap Kolka) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Nördlich von Ventspils begann eine ewige Schotterpiste die Küste entlang bis zum Kap. Inzwischen ist alles asphaltiert, aber die tolle, einsame Wildwest-Atmosphäre ist geblieben. Unterwegs gibt’s Traumstrände mit ganz wenigen Menschen und Bilderbuch-Sonnenuntergängen, etwa am Leuchtturm Miķeļtornis mit gleich zwei guten Campingplätzen. Und am kleinen Nationalpark samt Slītere-Leuchtturm (Slīteres bāka) beim Dorf Slītere (die 60 m hinaufsteigen, bei tollem Wetter reicht der Blick bis zur estnischen Insel Saaremaa!) kommt man fast vorbei, es ist nur ein kleiner Abstecher Richtung Dundaga. Direkt neben dem Leuchtturm geht eine steile Treppe hinunter zu einem kleinen Rundweg auf Stegen durch die Schutzzone. Außerdem seitlich, kurz vorm Kap Kolka: sechs ethnografisch geschützte Fischerdörfer, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. An der Landspitze Kap Kolka selbst treffen sich die offene Ostsee und die Rīgaer Bucht, du kannst es mit eigenen Augen sehen. Auch dort ein toller Strand, ein Aussichtsturm und trotz der Schönheit viel Gelassenheit und Ruhe. Nimm den kostenlosen Parkplatz aus Süden kommend am Kreisverkehr nach links.


  • Lido Atputas Centrs

    Touristenattraktionen
    • © funkenstienname, Shutterstock

    Man nennt das wohl Erlebnis-Gastronomie: Die größte Lido-Filiale bietet alle möglichen Spiele für Kinder und die beste Eislaufbahn Rīgas. Für die Eltern gibt's ein Brew Pub.

    • © funkenstienname, Shutterstock

    Man nennt das wohl Erlebnis-Gastronomie: Die größte Lido-Filiale bietet alle möglichen Spiele für Kinder und die beste Eislaufbahn Rīgas. Für die Eltern gibt's ein Brew Pub.


  • Mezaparks

    Touristenattraktionen
    • © Alfiya Safuanova, Shutterstock

    Familienspaß XXL im Rīgaer Waldpark am See Ķīš: Frisbee-Golf, Seilgarten, BMXTrasse, lange Jogging- und Skaterwege, Badeplatz mit Bootverleih, Zoo, viele kostenlose Events und das mächtige Stadion der Sängerfeste. Im Winter Langlaufloipen und Eisbahn.

    • © Alfiya Safuanova, Shutterstock

    Familienspaß XXL im Rīgaer Waldpark am See Ķīš: Frisbee-Golf, Seilgarten, BMXTrasse, lange Jogging- und Skaterwege, Badeplatz mit Bootverleih, Zoo, viele kostenlose Events und das mächtige Stadion der Sängerfeste. Im Winter Langlaufloipen und Eisbahn.


  • Riga National Zoological Garden

    Zoologische Gärten
    • © Bokstaz, Shutterstock

    Elche, Eisbären, Elefanten: Über 3000 Tiere leben im Rīgaer Zoo, dem einzigen des Landes. Liebling aller Rīgaer Kinder ist die junge Elefantendame Zuzite.

    • © Bokstaz, Shutterstock

    Elche, Eisbären, Elefanten: Über 3000 Tiere leben im Rīgaer Zoo, dem einzigen des Landes. Liebling aller Rīgaer Kinder ist die junge Elefantendame Zuzite.


  • Latvijas Nacionalais Makslas

    Museen

    Prunkstücke des eleganten Kunstpalasts sind die Gemälde des Symbolismus, Jugendstils und Impressionismus, etwa von Janis Rozentāls, Johann Walter, Vilhelms Purvītis, Gustavs Šķilter.

    Prunkstücke des eleganten Kunstpalasts sind die Gemälde des Symbolismus, Jugendstils und Impressionismus, etwa von Janis Rozentāls, Johann Walter, Vilhelms Purvītis, Gustavs Šķilter.


  • Tris Brali

    Museen
    • © Zhank0, Shutterstock

    Geschwister sind diese drei Giebelhäuser eigentlich nicht. Auch wenn sie sich so schön aneinanderlehnen – sie entstanden zu ganz verschiedenen Zeiten. Das Haus Nr. 17 mit dem gotischen Stufengiebel ganz rechts stammt aus dem 15.Jh. und ist sozusagen der „große Bruder“, es gilt als Rīgas ältestes Wohnhaus. Der gelbe Giebel in der Mitte dagegen trägt Züge holländischen Barocks und die Jahreszahl 1646.Der Bruder Nr. 19 links stammt aus dem 18.Jh., hier ist das lettische Architekturmuseum untergebracht.

    • © Zhank0, Shutterstock

    Geschwister sind diese drei Giebelhäuser eigentlich nicht. Auch wenn sie sich so schön aneinanderlehnen – sie entstanden zu ganz verschiedenen Zeiten. Das Haus Nr. 17 mit dem gotischen Stufengiebel ganz rechts stammt aus dem 15.Jh. und ist sozusagen der „große Bruder“, es gilt als Rīgas ältestes Wohnhaus. Der gelbe Giebel in der Mitte dagegen trägt Züge holländischen Barocks und die Jahreszahl 1646.Der Bruder Nr. 19 links stammt aus dem 18.Jh., hier ist das lettische Architekturmuseum untergebracht.


  • Rīgas pils

    Architektonische Highlights
    • © Jelena Safronova, Shutterstock

    Erbaut um 1330, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt 1515.Der Heiliggeistturm und die nördliche Schlossmauer sind die ältesten erhaltenen Teile. Im 18.und 19.Jh. wurde es in größerem Stil umgebaut. Heute ist das Schloss Sitz des Staatspräsidenten und des lettischen Nationalmuseums. Außerdem residieren hier auch noch das Museum für ausländische Kunst und das Museum für Literatur, Theater und Musik.

    • © Jelena Safronova, Shutterstock

    Erbaut um 1330, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt 1515.Der Heiliggeistturm und die nördliche Schlossmauer sind die ältesten erhaltenen Teile. Im 18.und 19.Jh. wurde es in größerem Stil umgebaut. Heute ist das Schloss Sitz des Staatspräsidenten und des lettischen Nationalmuseums. Außerdem residieren hier auch noch das Museum für ausländische Kunst und das Museum für Literatur, Theater und Musik.


  • Kirche von Cesis

    Architektonische Highlights
    • © Liene B, Shutterstock

    Die gotische Kirche entstand 1282–97 als Gotteshaus der Schwertbrüder. Man kann auch den Turm besteigen. Kostet einen Euro, dafür gibt’s oben eine schöne Aussicht auf Stadt, Burg und Gauja-Tal. Sehens- wie hörenswert: die Orgel von 1906, gebaut von Eberhard Walcker, wie auch Rīgas Domorgel.

    • © Liene B, Shutterstock

    Die gotische Kirche entstand 1282–97 als Gotteshaus der Schwertbrüder. Man kann auch den Turm besteigen. Kostet einen Euro, dafür gibt’s oben eine schöne Aussicht auf Stadt, Burg und Gauja-Tal. Sehens- wie hörenswert: die Orgel von 1906, gebaut von Eberhard Walcker, wie auch Rīgas Domorgel.


  • Zviedru varti

    Touristenattraktionen
    • Zviedru varti© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Zviedru varti (Schwedentor) ist das einzige noch erhaltene Stadttor in Riga. Laut Überlieferung entstand das Tor 1698 auf sehr unkonventionelle Art: Die Schweden, damalige Machthaber Rigas, suchten nach einem Weg schneller von ihrer Kaserne außerhalb der Stadtmauer in das Stadtzentrum zu gelangen. Kurz entschlossen brachen sie ein Loch in die Mauer. Dieses wurde später zum Tor ausgebaut.

    • Zviedru varti© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Zviedru varti (Schwedentor) ist das einzige noch erhaltene Stadttor in Riga. Laut Überlieferung entstand das Tor 1698 auf sehr unkonventionelle Art: Die Schweden, damalige Machthaber Rigas, suchten nach einem Weg schneller von ihrer Kaserne außerhalb der Stadtmauer in das Stadtzentrum zu gelangen. Kurz entschlossen brachen sie ein Loch in die Mauer. Dieses wurde später zum Tor ausgebaut.