Lettland Must Sees

Melngalvju nams
Architektonische Highlights
Riga
Melngalvju nams
Altstadt von Riga
Geographical
Riga
Doma baznīca
Architektonische Highlights
Riga
Jurmala
Geographical
Jūrmala
Brīvības piemineklis (Freiheitsdenkmal)
Touristenattraktionen
Riga
Rundāles pils
Architektonische Highlights
Latvija
Rundāles pils
Gauja National Park
Landschaftliche Highlights
Sigulda
Sigulda
Geographical
Sigulda
Kuldīga
Geographical
Kuldīga
Aglona Basilica
Architektonische Highlights
Aglona
Riga
Geographical
Riga
Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs
Museen
Rīga
Nationalpark Slītere
Landschaftliche Highlights
Kurland
Neu-Rīga
Geographical
Rīga
Liepājas Svētās Trīsvienības evaņģēliski luteriskā baznīca
Architektonische Highlights
Liepāja
Kurzeme Altstadt
Geographical
Kurzeme
Livonijas Ordeņa pils
Architektonische Highlights
Ventspils
Daugava-Schleifen (Daugavas Loki)
Landschaftliche Highlights
Krāslava
Cēsis
Geographical
Cēsis
Jelgavas pils
Architektonische Highlights
Jelgava
Jugendstilviertel Rīga
Geographical
Riga
Liepāja
Geographical
Liepāja
Daugavpils
Geographical
Daugavpils
Latvijas Okupācijas muzejs
Museen
Rīga
Rīgas Sv. Pētera baznīca
Architektonische Highlights
Rīga
Piejuras brivdabas muzejs
Museen
Ventspils
Daugavpils cietoksnis
Architektonische Highlights
Daugavpils
Teiču dabas rezervāts
Landschaftliche Highlights
Bezirk Varakļāni
Vidzems Steinstrand
Landschaftliche Highlights
Tūja
Krustpils pils
Architektonische Highlights
Jēkabpils

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Museen


  • Melngalvju nams

    Architektonische Highlights
    • Melngalvju nams© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Im Zweiten Weltkrieg abgebrannt, in den späten 1990er-Jahren mit Millionenaufwand wieder aufgebaut. Neben dem gotischen Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft stehen Roland und Rathaus – auch diese Bauten sind Relikte der deutschen Herrschaft.

    • Melngalvju nams© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Im Zweiten Weltkrieg abgebrannt, in den späten 1990er-Jahren mit Millionenaufwand wieder aufgebaut. Neben dem gotischen Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft stehen Roland und Rathaus – auch diese Bauten sind Relikte der deutschen Herrschaft.


  • Altstadt von Riga

    Geographical
    • © RossHelen, Shutterstock

    Vecrīga, die herausgeputzte Altstadt mit ihren winkligen Gassen, Kirchen, alten Klosterhöfen, Kaufmannsund Gildehäusern, und das berühmte Jugendstilviertel der Neustadt gleich nebenan vereinen aus 800-jähriger Geschichte so viel Baukunst, dass die Unesco Rīga 1997 zum Weltkulturerbe ernannte.

    • © RossHelen, Shutterstock

    Vecrīga, die herausgeputzte Altstadt mit ihren winkligen Gassen, Kirchen, alten Klosterhöfen, Kaufmannsund Gildehäusern, und das berühmte Jugendstilviertel der Neustadt gleich nebenan vereinen aus 800-jähriger Geschichte so viel Baukunst, dass die Unesco Rīga 1997 zum Weltkulturerbe ernannte.


  • Doma baznīca

    Architektonische Highlights
    • © dimbar76, Shutterstock

    Die größte Kirche des Baltikums entstand als Auftragswerk des Rīgaer Stadtgründers Bischof Albert (sein Denkmal steht im Domhof). Schon den Grundstein ließ Albert 1211, der geplanten gewaltigen Ausmaße von St. Marien wegen, vorsorglich außerhalb der Stadtmauer legen. Allein der Rohbau mit 2 m dicken Mauern kostete 50 Jahre, und auch danach wurde so viel an der Kathedrale herumgebaut, dass ihre Architektur drei Epochen vereint: Romanik, Gotik und schließlich Barock, aus dem ein Teil der prachtvollen Ausstattung stammt. Ein grandioses Meisterwerk ist die Walcker-Orgel von 1884, mit 6718 Pfeifen eine der größten und klangschönsten der Welt.

    • © dimbar76, Shutterstock

    Die größte Kirche des Baltikums entstand als Auftragswerk des Rīgaer Stadtgründers Bischof Albert (sein Denkmal steht im Domhof). Schon den Grundstein ließ Albert 1211, der geplanten gewaltigen Ausmaße von St. Marien wegen, vorsorglich außerhalb der Stadtmauer legen. Allein der Rohbau mit 2 m dicken Mauern kostete 50 Jahre, und auch danach wurde so viel an der Kathedrale herumgebaut, dass ihre Architektur drei Epochen vereint: Romanik, Gotik und schließlich Barock, aus dem ein Teil der prachtvollen Ausstattung stammt. Ein grandioses Meisterwerk ist die Walcker-Orgel von 1884, mit 6718 Pfeifen eine der größten und klangschönsten der Welt.


  • Jurmala

    Geographical
    • © LIOX, Shutterstock

    20 km vor den Toren Rīgas liegt der Badeort Jūrmala (56 000 Ew.). Ein Städtchen, das schon zur Zeit der Wende vom 19.zum 20.Jh. von den Rīgaern als eleganter Kur- und Badeort entdeckt wurde. Feinsandiger, 30 km langer Strand, flaches Wasser und eine lange Flaniermeile machen den heutigen Reiz aus. Und die verspielten Holzhäuser, die leider immer mehr kitschigen Sommerpalästen „neuer Russen“ weichen, die hier im Sommer den Ton angeben. So günstig wie gemütlich übernachtest du in der Villa Jūrmala. Klasse Burger und gute Livemusik serviert man im stilvollen Roof BBQ.

    • © LIOX, Shutterstock

    20 km vor den Toren Rīgas liegt der Badeort Jūrmala (56 000 Ew.). Ein Städtchen, das schon zur Zeit der Wende vom 19.zum 20.Jh. von den Rīgaern als eleganter Kur- und Badeort entdeckt wurde. Feinsandiger, 30 km langer Strand, flaches Wasser und eine lange Flaniermeile machen den heutigen Reiz aus. Und die verspielten Holzhäuser, die leider immer mehr kitschigen Sommerpalästen „neuer Russen“ weichen, die hier im Sommer den Ton angeben. So günstig wie gemütlich übernachtest du in der Villa Jūrmala. Klasse Burger und gute Livemusik serviert man im stilvollen Roof BBQ.


  • Brīvības piemineklis (Freiheitsdenkmal)

    Touristenattraktionen
    • © joyfull, Shutterstock

    Nationales Wahrzeichen. Drei goldene Sterne reckt „Milda“, die anmutige Mädchengestalt, auf ihrer 42 m hohen Säule dem Himmel entgegen. Sie symbolisieren die Provinzen Latgale, Kurzeme und Vidzeme – Lettlands nationale Einheit. Den Sowjets war das 1935 errichtete Monument mit der Aufschrift Tevzemei un Brīvībai („Für Vaterland und Freiheit“) ein Dorn im Auge, doch es anzurühren, wagten sie nicht. Eine stündlich wechselnde Ehrenwache schützt heute die Würde des Orts.

    • © joyfull, Shutterstock

    Nationales Wahrzeichen. Drei goldene Sterne reckt „Milda“, die anmutige Mädchengestalt, auf ihrer 42 m hohen Säule dem Himmel entgegen. Sie symbolisieren die Provinzen Latgale, Kurzeme und Vidzeme – Lettlands nationale Einheit. Den Sowjets war das 1935 errichtete Monument mit der Aufschrift Tevzemei un Brīvībai („Für Vaterland und Freiheit“) ein Dorn im Auge, doch es anzurühren, wagten sie nicht. Eine stündlich wechselnde Ehrenwache schützt heute die Würde des Orts.


  • Rundāles pils

    Architektonische Highlights
    • Rundāles pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    „Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert

    • Rundāles pils© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    „Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert


  • Gauja National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Aleksey Stemmer, Shutterstock

    Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.

    • © Aleksey Stemmer, Shutterstock

    Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.


  • Sigulda

    Geographical
    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Die quirlige Kleinstadt (35 km südwestlich von Cēsis) ist das touristische Zentrum des Nationalparks. Die Gauja schneidet sich hier besonders tief in die Sandsteinfelsen und spülte an seinen Ufern Lettlands schönste und größte Höhlen aus: die Große Teufelshöhle (Lielā Velnala), die Viktorhöhle (Viktorala) und die mythenumwobene, 20 m tiefe Gutmans Höhle (Gūtmaņa ala). Landesweit berühmt ist Sigulda wegen seiner Burgen, die die Talschlucht wie Zinnen säumen: Turaida und Krimulda. Die Bischofsburg Turaida thronte seit 1213 über der Gauja, bis sie im Großen Nordischen Krieg zerstört wurde. 1953 begann man, sie detailgetreu aufzubauen. Vom 30 m hohen Burgfried aus bietet sich ein traumhafter Blick über einen Teil des mit 917 km2 größten Nationalpark des Baltikums. Noch atemberaubender ist nur die Aussicht aus der Seilbahn, die von Sigulda zur Burg Krimulda hinüberfährt. In der Stadt selbst sind das Neue Schloss und die alte Ordensburg sehenswert.

    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Die quirlige Kleinstadt (35 km südwestlich von Cēsis) ist das touristische Zentrum des Nationalparks. Die Gauja schneidet sich hier besonders tief in die Sandsteinfelsen und spülte an seinen Ufern Lettlands schönste und größte Höhlen aus: die Große Teufelshöhle (Lielā Velnala), die Viktorhöhle (Viktorala) und die mythenumwobene, 20 m tiefe Gutmans Höhle (Gūtmaņa ala). Landesweit berühmt ist Sigulda wegen seiner Burgen, die die Talschlucht wie Zinnen säumen: Turaida und Krimulda. Die Bischofsburg Turaida thronte seit 1213 über der Gauja, bis sie im Großen Nordischen Krieg zerstört wurde. 1953 begann man, sie detailgetreu aufzubauen. Vom 30 m hohen Burgfried aus bietet sich ein traumhafter Blick über einen Teil des mit 917 km2 größten Nationalpark des Baltikums. Noch atemberaubender ist nur die Aussicht aus der Seilbahn, die von Sigulda zur Burg Krimulda hinüberfährt. In der Stadt selbst sind das Neue Schloss und die alte Ordensburg sehenswert.


  • Kuldīga

    Geographical
    • © Jelena Safronova, Shutterstock

    Lettlands schönste Kleinstadt (13 000 Ew., ca. 90 km nordöstlich von Liepāja) sieht tatsächlich so aus, als sei hier vor hundert Jahren die Uhr einfach stehen geblieben. Nirgends im Baltikum wurden die Holzhäuser so gut erhalten. Unter Herzog Jakob war es Hauptstadt Kurlands und hatte sogar eigene Kolonien (Tobago und Teile Sambias). Auch den breitesten Wasserfall Europas lohnt es sich von der steinernen Ventabrücke (Ventas tilts) aus dem 19.Jh. aus anzuschauen. Gute Übernachtung findest du in einer alte Mühle ca. 10 km außerhalb: Mazsālijas.

    • © Jelena Safronova, Shutterstock

    Lettlands schönste Kleinstadt (13 000 Ew., ca. 90 km nordöstlich von Liepāja) sieht tatsächlich so aus, als sei hier vor hundert Jahren die Uhr einfach stehen geblieben. Nirgends im Baltikum wurden die Holzhäuser so gut erhalten. Unter Herzog Jakob war es Hauptstadt Kurlands und hatte sogar eigene Kolonien (Tobago und Teile Sambias). Auch den breitesten Wasserfall Europas lohnt es sich von der steinernen Ventabrücke (Ventas tilts) aus dem 19.Jh. aus anzuschauen. Gute Übernachtung findest du in einer alte Mühle ca. 10 km außerhalb: Mazsālijas.


  • Aglona Basilica

    Architektonische Highlights
    • © Lev Levin, Shutterstock

    Aglona ist so etwas wie das lettische Rom. Zu seiner strahlend weißen Basilika, die zum örtlichen Domikanerkloster gehört, pilgern jährlich Zehntausende am 15.August zu Mariä Himmelfahrt. Nicht wegen der idyllischen Lage zwischen zwei Seen rund 55 km südwestlich von Rēzekne entfernt, sondern der heilenden und spirituellen Wirkung der Agloner Muttergottes (17.Jh.) wegen. Das Gemälde soll schon einige Wunder vollbracht haben und seinetwegen ist das Gotteshaus eins von acht internationalen Heiligtümern der Katholiken. 2018 hielt Papst Franziskus hier eine Messe, genau 25 Jahre nach Johannes Paul II.

    • © Lev Levin, Shutterstock

    Aglona ist so etwas wie das lettische Rom. Zu seiner strahlend weißen Basilika, die zum örtlichen Domikanerkloster gehört, pilgern jährlich Zehntausende am 15.August zu Mariä Himmelfahrt. Nicht wegen der idyllischen Lage zwischen zwei Seen rund 55 km südwestlich von Rēzekne entfernt, sondern der heilenden und spirituellen Wirkung der Agloner Muttergottes (17.Jh.) wegen. Das Gemälde soll schon einige Wunder vollbracht haben und seinetwegen ist das Gotteshaus eins von acht internationalen Heiligtümern der Katholiken. 2018 hielt Papst Franziskus hier eine Messe, genau 25 Jahre nach Johannes Paul II.


  • Riga

    Geographical
    • © Olesya Kuznetsova, Shutterstock

    Rīga nimmt gern für sich in Anspruch, die einzige wirkliche Großstadt (640 000 Ew.) des Baltikums zu sein. Jeder dritte Bewohner Lettlands lebt hier. Auch den Reisenden zieht diese pulsierende Metropole an der Daugava schnell in ihren Bann. Vecrīga, die herausgeputzte Altstadt mit ihren winkligen Gassen, Kirchen, alten Klosterhöfen, Kaufmanns- und Gildehäusern, und das berühmte Jugendstilviertel der Neustadt vereinen aus 800-jähriger Geschichte so viel Baukunst, dass die Unesco Rīga 1997 zum Weltkulturerbe ernannte. Die Altstadt überlassen die Locals im Sommer den Besuchern. Das urbane Herz schlägt dann zwischen Lāčplēša und Miera iela. Mit schönen Straßencafés, kleinen Geschäften und viel Kulturleben. Um die Miera iela trifft sich abends auch die Szene. Früher lag hier das deutsche Brauhausviertel. Ambitionierte Kleinbrauer, etwa Labietis oder Ziemeļu Enkurs, knüpfen wieder an die Tradition an. Spannende Kontraste zwischen Wolkenkratzern, Plattenbau und dem größten Holzhausbestand bietet die westliche Flussseite, die Flussinsel Ķīpsala lockt mit eleganten Holzvillen und schönem Panoramablick.

    • © Olesya Kuznetsova, Shutterstock

    Rīga nimmt gern für sich in Anspruch, die einzige wirkliche Großstadt (640 000 Ew.) des Baltikums zu sein. Jeder dritte Bewohner Lettlands lebt hier. Auch den Reisenden zieht diese pulsierende Metropole an der Daugava schnell in ihren Bann. Vecrīga, die herausgeputzte Altstadt mit ihren winkligen Gassen, Kirchen, alten Klosterhöfen, Kaufmanns- und Gildehäusern, und das berühmte Jugendstilviertel der Neustadt vereinen aus 800-jähriger Geschichte so viel Baukunst, dass die Unesco Rīga 1997 zum Weltkulturerbe ernannte. Die Altstadt überlassen die Locals im Sommer den Besuchern. Das urbane Herz schlägt dann zwischen Lāčplēša und Miera iela. Mit schönen Straßencafés, kleinen Geschäften und viel Kulturleben. Um die Miera iela trifft sich abends auch die Szene. Früher lag hier das deutsche Brauhausviertel. Ambitionierte Kleinbrauer, etwa Labietis oder Ziemeļu Enkurs, knüpfen wieder an die Tradition an. Spannende Kontraste zwischen Wolkenkratzern, Plattenbau und dem größten Holzhausbestand bietet die westliche Flussseite, die Flussinsel Ķīpsala lockt mit eleganten Holzvillen und schönem Panoramablick.


  • Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs

    Museen
    • © Nadezhda Kharitonova, Shutterstock

    Alt-Lettland auf 100 ha: Über 100 Gebäude aus allen Provinzen des Landes wurden hier auf einem Areal am JuglasSee (etwa 10 km östlich der Innenstadt) zusammengetragen: Bauernhöfe, hölzerne Bockwindmühlen, ein ganzes Fischerdörfchen, eine Kirche sogar. Im Museumsladen gibt’s traditionelles Kunstgewerbe.

    • © Nadezhda Kharitonova, Shutterstock

    Alt-Lettland auf 100 ha: Über 100 Gebäude aus allen Provinzen des Landes wurden hier auf einem Areal am JuglasSee (etwa 10 km östlich der Innenstadt) zusammengetragen: Bauernhöfe, hölzerne Bockwindmühlen, ein ganzes Fischerdörfchen, eine Kirche sogar. Im Museumsladen gibt’s traditionelles Kunstgewerbe.


  • Nationalpark Slītere

    Landschaftliche Highlights
    • © Dace Kundrate, Shutterstock

    In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (160 km nordwestlich) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Am Kap stehen Trümmer eines Leuchtturms am „Strand der zwei Meere“, wie die Einheimischen die einsame sturmumtoste Spitze zwischen Ostsee und Rīgaer Bucht nennen. Ein weiteres Seezeichen steht 5 km im Landesinneren (!): der rote Leuchtturm Slīteres bāka beim Dorf Slītere. Den Aufstieg zur Galerie belohnt aus 60 m Höhe ein grandioser Ostseeweitblick bis zur estnischen Insel Saaremaa. Der Weg vom Kolkas rags nach Ventspils führt an sechs ethnografisch geschützten Fischerdörfern vorbei, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. Nationalparkzentrum: Dundaga.

    • © Dace Kundrate, Shutterstock

    In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (160 km nordwestlich) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Am Kap stehen Trümmer eines Leuchtturms am „Strand der zwei Meere“, wie die Einheimischen die einsame sturmumtoste Spitze zwischen Ostsee und Rīgaer Bucht nennen. Ein weiteres Seezeichen steht 5 km im Landesinneren (!): der rote Leuchtturm Slīteres bāka beim Dorf Slītere. Den Aufstieg zur Galerie belohnt aus 60 m Höhe ein grandioser Ostseeweitblick bis zur estnischen Insel Saaremaa. Der Weg vom Kolkas rags nach Ventspils führt an sechs ethnografisch geschützten Fischerdörfern vorbei, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. Nationalparkzentrum: Dundaga.


  • Neu-Rīga

    Geographical

    Neu-Rīga wuchs schnell, nachdem Zar Nikolaus II. 1857 erlaubt hatte, die Festungswälle zu schleifen – längst platzte die Altstadt aus allen Nähten. Der nostalgisch verwinkelte Charme Vecrīgas ist der Neustadt fremd, geprägt wird dieser Stadtteil von breit anlegten Boulevards wie dem Brīvības, der Hauptachse Rīgas. In der Neustadt entstanden während des wirtschaftlichen Aufschwungs Anfang des 20.Jhs. die meisten der 800 Jugendstilhäuser, für die Rīga so berühmt ist.

    • Brīvības iela, Rīga

    Neu-Rīga wuchs schnell, nachdem Zar Nikolaus II. 1857 erlaubt hatte, die Festungswälle zu schleifen – längst platzte die Altstadt aus allen Nähten. Der nostalgisch verwinkelte Charme Vecrīgas ist der Neustadt fremd, geprägt wird dieser Stadtteil von breit anlegten Boulevards wie dem Brīvības, der Hauptachse Rīgas. In der Neustadt entstanden während des wirtschaftlichen Aufschwungs Anfang des 20.Jhs. die meisten der 800 Jugendstilhäuser, für die Rīga so berühmt ist.

    • Brīvības iela, Rīga

  • Liepājas Svētās Trīsvienības evaņģēliski luteriskā baznīca

    Architektonische Highlights

    Die 1758 von der deutschen Gemeinde erbaute dreischiffige Hallenkirche bringt jeden Besucher mit ihrem prächtigen Sandsteinzierrat und einem Wunder des Orgelbaus zum Schwärmen. Das im Jahr 1855 geschaffene viermanualige Instrument zählt mit seinen 131 Registern und über 7000 Pfeifen zu den größten und bedeutendsten mechanischen Orgeln der Welt.

    Die 1758 von der deutschen Gemeinde erbaute dreischiffige Hallenkirche bringt jeden Besucher mit ihrem prächtigen Sandsteinzierrat und einem Wunder des Orgelbaus zum Schwärmen. Das im Jahr 1855 geschaffene viermanualige Instrument zählt mit seinen 131 Registern und über 7000 Pfeifen zu den größten und bedeutendsten mechanischen Orgeln der Welt.


  • Kurzeme Altstadt

    Geographical
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Ockergelb, blassblau, lindgrün und ein bisschen verwittert lehnen die hölzernen Kaufmanns- und Handwerkerhäuschen aus dem 18.und 19.Jh. aneinander, ein Bild wie aus der Zeit gefallen. In der Baznīcas, die vom Rathausplatz nach Norden abzweigt, lohnen die herzogliche Hofapotheke (Nr. 10) und das älteste Holzhaus Kuldīgas (Nr. 8), das prächtige Anwesen eines reichen deutschen Kaufmanns aus dem Jahr 1670, einen Besuch.

    • 3621 Kurzeme
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Ockergelb, blassblau, lindgrün und ein bisschen verwittert lehnen die hölzernen Kaufmanns- und Handwerkerhäuschen aus dem 18.und 19.Jh. aneinander, ein Bild wie aus der Zeit gefallen. In der Baznīcas, die vom Rathausplatz nach Norden abzweigt, lohnen die herzogliche Hofapotheke (Nr. 10) und das älteste Holzhaus Kuldīgas (Nr. 8), das prächtige Anwesen eines reichen deutschen Kaufmanns aus dem Jahr 1670, einen Besuch.

    • 3621 Kurzeme

  • Livonijas Ordeņa pils

    Architektonische Highlights
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Ventspils heißt übersetzt Burg an der Venta, und einen Besuch der 1290 erbauten Ordensfestung solltest du nicht versäumen. Die Burg ist gerade aufwändig restauriert worden und nun wieder stolzes Wahrzeichen der Stadt. Drinnen gibt’s ein gemütliches Café sowie ein sehr sehenswertes Museum, in dem eine landesweit einzigartige digitale Ausstellung über die Geschichte des Baltikums informiert.

    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Ventspils heißt übersetzt Burg an der Venta, und einen Besuch der 1290 erbauten Ordensfestung solltest du nicht versäumen. Die Burg ist gerade aufwändig restauriert worden und nun wieder stolzes Wahrzeichen der Stadt. Drinnen gibt’s ein gemütliches Café sowie ein sehr sehenswertes Museum, in dem eine landesweit einzigartige digitale Ausstellung über die Geschichte des Baltikums informiert.


  • Daugava-Schleifen (Daugavas Loki)

    Landschaftliche Highlights
    • © Laura Kezbere, Shutterstock

    Neunmal wechselt die Daugava auf dem 25 km langen Abschnitt zwischen Daugavpils und Krāslava die Richtung und wird dabei zum geologischen Freilichtmuseum mit Fels hängen und steilen Böschungen. Das Urstromtal ist erdgeschichtlich der älteste Teil Lettlands: Gemessen am Alter des vor 350 Mio. Jahren gewachsenen Sandsteins an den Ufern die letzte Eiszeit, deren schmelzende Gletscher das Tal ausspülten, erst ein paar Sekunden her. Mehrere Lehrpfade und schöne Aussichtspunkte auf alten Burghügeln längs des mäandrierenden Flusses erschließen den 120 km² großen, waldreichen Naturpark. Am eindrucksvollsten erlebst du die Daugava-Schleifen, von denen jede einen eigenen Namen trägt, auf einer Bootstour.

    • 5601 Krāslava
    • © Laura Kezbere, Shutterstock

    Neunmal wechselt die Daugava auf dem 25 km langen Abschnitt zwischen Daugavpils und Krāslava die Richtung und wird dabei zum geologischen Freilichtmuseum mit Fels hängen und steilen Böschungen. Das Urstromtal ist erdgeschichtlich der älteste Teil Lettlands: Gemessen am Alter des vor 350 Mio. Jahren gewachsenen Sandsteins an den Ufern die letzte Eiszeit, deren schmelzende Gletscher das Tal ausspülten, erst ein paar Sekunden her. Mehrere Lehrpfade und schöne Aussichtspunkte auf alten Burghügeln längs des mäandrierenden Flusses erschließen den 120 km² großen, waldreichen Naturpark. Am eindrucksvollsten erlebst du die Daugava-Schleifen, von denen jede einen eigenen Namen trägt, auf einer Bootstour.

    • 5601 Krāslava

  • Cēsis

    Geographical
    • © Ikars, Shutterstock

    Ringgassen, Kaufmannshäuser, gotische Giebel und über allem eine trutzige Ordensburg, die am besten erhaltene im Baltikum: Cēsis (20000 Ew.), das „Herz der Vidzeme“, zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu Lettlands schönsten Städten. Vieles sieht noch oder wieder so aus wie im 15.Jh., als das einstige Wenden als Hansestadt zu Wohlstand aufstieg und neben Rīga die einzige lettische Stadt war, die eigene Münzen prägen durfte. 800 Jahre Geschichte hat Cēsis den Urkunden nach auf dem Buckel. Schon viel früher freilich bauten die wendischen Heiden hier eine Burg. Doch wer auch immer als Erster an diesen Ort kam, Wenden, Liven oder Ritter – heute kommen vor allem Touristen. Cēsis, im Herzen des Gauja-Nationalparks gelegen, avanciert im Sommer zum nationalen Ausflugsziel.

    • © Ikars, Shutterstock

    Ringgassen, Kaufmannshäuser, gotische Giebel und über allem eine trutzige Ordensburg, die am besten erhaltene im Baltikum: Cēsis (20000 Ew.), das „Herz der Vidzeme“, zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu Lettlands schönsten Städten. Vieles sieht noch oder wieder so aus wie im 15.Jh., als das einstige Wenden als Hansestadt zu Wohlstand aufstieg und neben Rīga die einzige lettische Stadt war, die eigene Münzen prägen durfte. 800 Jahre Geschichte hat Cēsis den Urkunden nach auf dem Buckel. Schon viel früher freilich bauten die wendischen Heiden hier eine Burg. Doch wer auch immer als Erster an diesen Ort kam, Wenden, Liven oder Ritter – heute kommen vor allem Touristen. Cēsis, im Herzen des Gauja-Nationalparks gelegen, avanciert im Sommer zum nationalen Ausflugsziel.


  • Jelgavas pils

    Architektonische Highlights
    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.

    • © Valdis Skudre, Shutterstock

    Wer heute in Lettland Landwirtschaft studiert, lernt seine Feldfruchtlektionen in feudalem Ambiente: Im Barockschloss Jelgava residiert die staatliche Agrarakademie. Erbaut wurde es für Ernst Johann Biron, einen Liebhaber von Zarin Anna Iwanowna. Kaum zum Herzog von Kurland ernannt, ließ der sich ab 1738 auf den Wällen der alten Ordensburg eine fürstliche Residenz errichten und beauftragte dafür einen Megastar der damaligen Baumeisterzunft: den St. Petersburger Hofarchitekten Bartolomeo Francesco Rastrelli. Dreieinhalb Jahrzehnte zog sich der Bau der barocken, am Ende schon deutlich klassizistisch geprägten Dreiflügelanlage hin. Erst 1772 bezog die Herzogsfamilie das neue Schloss. Biron hatte von dem Prunk nicht mehr viel: Er starb im selben Jahr. Das Schicksal des Schlosses spiegelt Lettlands wechselhafte Geschichte wider. Im November 1918 steckten Monarchisten Schloss Jelgava in Brand, 1944 wurde es fast völlig zerstört. Zwar baute man es immer wieder auf, von seinem ursprünglichen Aussehen hat das Schloss dabei aber viel verloren. So kam ein Westflügel hinzu, der den einst offenen Ehrenhof schloss. Geblieben ist die wundervolle Aussicht auf die Prachtfassade, die sich am schönsten vom rechten Ufer der Lielupe her bietet. Unter der Südostecke des Schlosses liegt die Gruft der Herzöge von Kurland, in der die Mitglieder der Familien Kettler und Biron ihre letzte Ruhe fanden. Das Grabgewölbe mit den 30 Särgen kann besichtigt werden. Im Schloss gibt’s außerdem eine sehenswerte Ausstellung über die Geschichte der Herzogsresidenz.


  • Jugendstilviertel Rīga

    Geographical

    In Rīgas Neustadt entstanden während des Wirtschaftsbooms Anfang des 20.Jhs. die meisten der fast 800 berühmten Jugendstilhäuser. Lettische und russische Architekten, allen voran Michail Eisenstein, schufen in der Euphorie der Nationalen Romantik ganze Straßenzüge in operettenhafter Pracht.

    In Rīgas Neustadt entstanden während des Wirtschaftsbooms Anfang des 20.Jhs. die meisten der fast 800 berühmten Jugendstilhäuser. Lettische und russische Architekten, allen voran Michail Eisenstein, schufen in der Euphorie der Nationalen Romantik ganze Straßenzüge in operettenhafter Pracht.


  • Liepāja

    Geographical
    • © flycam.lv, Shutterstock

    Die „Stadt des Winds“ ist Sommerhauptstadt der Letten. Das Sonnenlicht erweckt die drittgrößte Stadt (76 000 Ew.) des Lands, früher als Libau im Hanseverbund, zum Leben. Dann wird der feinsandige Strand zum Lebensmittelpunkt, entspannte Lebenslust überall. Für den passenden Soundtrack sorgen das Sommer Sound Festival (Anfang August) am Strand, der coole Rockclub Fontaine Palace und die spektakuläre Konzerthalle. Aus dem Stadtbild verschwindet das Grau und Jugendstilglanz kommt zum Vorschein. Die gewaltsame Abschottung (als militärische Sperrzone) unter den Sowjets förderte den unabhängigen Spirit Liepājas.

    • © flycam.lv, Shutterstock

    Die „Stadt des Winds“ ist Sommerhauptstadt der Letten. Das Sonnenlicht erweckt die drittgrößte Stadt (76 000 Ew.) des Lands, früher als Libau im Hanseverbund, zum Leben. Dann wird der feinsandige Strand zum Lebensmittelpunkt, entspannte Lebenslust überall. Für den passenden Soundtrack sorgen das Sommer Sound Festival (Anfang August) am Strand, der coole Rockclub Fontaine Palace und die spektakuläre Konzerthalle. Aus dem Stadtbild verschwindet das Grau und Jugendstilglanz kommt zum Vorschein. Die gewaltsame Abschottung (als militärische Sperrzone) unter den Sowjets förderte den unabhängigen Spirit Liepājas.


  • Daugavpils

    Geographical
    • © rayrunner, Shutterstock

    Lettlands zweitgrößte Stadt (85 000 Ew.), 90 km im Südwesten von Rēzekne, wirbt vor allem mit einem Künstler, der dort 1903 als Marcus Rothkowitz geboren wurde – in Dvinsk, wie die Stadt damals unter russischer Herr schaft hieß. In den USA, wohin seine Familie emigrierte, hieß er Mark Rothko und malte gerne einfarbige Rechtecke – damit traf er den Nerv des Kunstmarkts, seine Werke sind heute Vermögen wert. Sechs Originale sind der Stolz des Mark Rothko Art Centre, der gut gestalteten Festung der Hochkultur inmitten von Daugavpils Plattenbauten, die auch Konzertbühne und Tagungsort ist. Man kann im Rothko-Museum günstig und gut übernachten. Sehenswert sind in Daugavpils auch die klassizistischen und eklektizistischen Gebäude in der Fußgängerzone Rīgas iela sowie die Jugendstilhäuser und die neogotischen Backsteinbauten in der Saules iela. Nicht zu vergessen die massige Festung (Cietoknis) aus der Zarenzeit nordwestlich des Stadtzentrums am Ufer der Daugava.

    • © rayrunner, Shutterstock

    Lettlands zweitgrößte Stadt (85 000 Ew.), 90 km im Südwesten von Rēzekne, wirbt vor allem mit einem Künstler, der dort 1903 als Marcus Rothkowitz geboren wurde – in Dvinsk, wie die Stadt damals unter russischer Herr schaft hieß. In den USA, wohin seine Familie emigrierte, hieß er Mark Rothko und malte gerne einfarbige Rechtecke – damit traf er den Nerv des Kunstmarkts, seine Werke sind heute Vermögen wert. Sechs Originale sind der Stolz des Mark Rothko Art Centre, der gut gestalteten Festung der Hochkultur inmitten von Daugavpils Plattenbauten, die auch Konzertbühne und Tagungsort ist. Man kann im Rothko-Museum günstig und gut übernachten. Sehenswert sind in Daugavpils auch die klassizistischen und eklektizistischen Gebäude in der Fußgängerzone Rīgas iela sowie die Jugendstilhäuser und die neogotischen Backsteinbauten in der Saules iela. Nicht zu vergessen die massige Festung (Cietoknis) aus der Zarenzeit nordwestlich des Stadtzentrums am Ufer der Daugava.


  • Latvijas Okupācijas muzejs

    Museen
    • © stockmadness, Shutterstock

    Die Geschichte des lettischen Volkes während der deutschen Besatzung und der Sowjetzeit. „Schwarzer Sarg“ wird der Bau von den Rīgaern genannt.

    • © stockmadness, Shutterstock

    Die Geschichte des lettischen Volkes während der deutschen Besatzung und der Sowjetzeit. „Schwarzer Sarg“ wird der Bau von den Rīgaern genannt.


  • Rīgas Sv. Pētera baznīca

    Architektonische Highlights
    • © ilolab, Shutterstock

    Rīgas höchste und schönste Kirche wurde erstmals 1209, damals als Holzbau, erwähnt. Der metallene Turm, 1973 fertig gestellt und 123,5 m hoch, prägt die Stadtansicht. Ein Lift bringt dich 72 m hinauf zur zweiten Galerie, von wo man Altstadt, Ostsee und die Daugava im Blick hat.

    • © ilolab, Shutterstock

    Rīgas höchste und schönste Kirche wurde erstmals 1209, damals als Holzbau, erwähnt. Der metallene Turm, 1973 fertig gestellt und 123,5 m hoch, prägt die Stadtansicht. Ein Lift bringt dich 72 m hinauf zur zweiten Galerie, von wo man Altstadt, Ostsee und die Daugava im Blick hat.


  • Piejuras brivdabas muzejs

    Museen
    • © Xzelen Rain, Shutterstock

    Boote und Gerätschaften, Reusen, Netze, Fischerkaten, eine Windmühle und was sonst noch so alles mit dem Leben der lettischen Fischer zu tun hat: Nimm dir ausgiebig Zeit für diese sehenswerte Ausstellung, es lohnt sich. Von Mai bis September bummelt eine historische Schmalspurbahn über das Gelände des Freilichtmuseums am Strandpark.

    • © Xzelen Rain, Shutterstock

    Boote und Gerätschaften, Reusen, Netze, Fischerkaten, eine Windmühle und was sonst noch so alles mit dem Leben der lettischen Fischer zu tun hat: Nimm dir ausgiebig Zeit für diese sehenswerte Ausstellung, es lohnt sich. Von Mai bis September bummelt eine historische Schmalspurbahn über das Gelände des Freilichtmuseums am Strandpark.


  • Daugavpils cietoksnis

    Architektonische Highlights
    • © Aleksandrs Muiznieks, Shutterstock

    Die Festung Daugavpils, einige Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum am rechten Ufer der Daugava gelegen, ist eine Bastion der Zarenzeit, zwischen 1810 und 1850 von Petersburger Festungsingenieuren auf den Trümmern von Vorgängerburgen hochgezogen: ein trapezförmiger Komplex aus acht Forts, einer Zitadelle, Außen- und Innenwall sowie einem Brückenkopf am anderen Flussufer. Teile der Anlage können besichtigt werden.

    • © Aleksandrs Muiznieks, Shutterstock

    Die Festung Daugavpils, einige Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum am rechten Ufer der Daugava gelegen, ist eine Bastion der Zarenzeit, zwischen 1810 und 1850 von Petersburger Festungsingenieuren auf den Trümmern von Vorgängerburgen hochgezogen: ein trapezförmiger Komplex aus acht Forts, einer Zitadelle, Außen- und Innenwall sowie einem Brückenkopf am anderen Flussufer. Teile der Anlage können besichtigt werden.


  • Teiču dabas rezervāts

    Landschaftliche Highlights

    Um Lettlands größtes Hochmoor 14 km westlich von Rēzekne an der Straße nach Jēkabpils ranken sich uralte Mythen. Ob tatsächlich dunkle Geister seine Sumpfwälder bevölkern – glaub es oder nicht. Bewiesen ist: Sagenhaft seltene Pflanzen und Tiere leben hier, riesige Steinadler etwa, Fischotter und Wölfe. In den Sumpfwiesen blühen wilde Orchideen, und Wissenschaftler haben einige Schmetterlinge entdeckt, die hier die Eiszeit überlebten.

    • Bezirk Varakļāni

    Um Lettlands größtes Hochmoor 14 km westlich von Rēzekne an der Straße nach Jēkabpils ranken sich uralte Mythen. Ob tatsächlich dunkle Geister seine Sumpfwälder bevölkern – glaub es oder nicht. Bewiesen ist: Sagenhaft seltene Pflanzen und Tiere leben hier, riesige Steinadler etwa, Fischotter und Wölfe. In den Sumpfwiesen blühen wilde Orchideen, und Wissenschaftler haben einige Schmetterlinge entdeckt, die hier die Eiszeit überlebten.

    • Bezirk Varakļāni

  • Vidzems Steinstrand

    Landschaftliche Highlights
    • © Sergei25, Shutterstock

    Ein Stück Ostsee wie aus der Urzeit: Der 14 km lange Abschnitt zwischen Tūja und Meleki ist eine Meeresküste wilder Schönheit. Steil fallen zerklüftete Kliffe zum Strand ab, der mit zahllosen Steinen übersät ist. Nördlich von Kap Kumrags ragt eine 200 m lange, bis zu 8 m hohe, rote Sandsteinwand aus der Tiefe der Erdgeschichte auf: Veczemju klintis. Regen und Brandung haben tiefe Spalten, Grotten und Höhlen aus den Felsen herausgewaschen. Vidzemes Steinstrand steht unter Naturschutz.

    • 4022 Tūja
    • © Sergei25, Shutterstock

    Ein Stück Ostsee wie aus der Urzeit: Der 14 km lange Abschnitt zwischen Tūja und Meleki ist eine Meeresküste wilder Schönheit. Steil fallen zerklüftete Kliffe zum Strand ab, der mit zahllosen Steinen übersät ist. Nördlich von Kap Kumrags ragt eine 200 m lange, bis zu 8 m hohe, rote Sandsteinwand aus der Tiefe der Erdgeschichte auf: Veczemju klintis. Regen und Brandung haben tiefe Spalten, Grotten und Höhlen aus den Felsen herausgewaschen. Vidzemes Steinstrand steht unter Naturschutz.

    • 4022 Tūja

  • Krustpils pils

    Architektonische Highlights
    • © Jana Land, Shutterstock

    Von dem gotischen Original blieb kaum mehr übrig als der Schlossturm und der imposante kreuzrippengewölbte Weinkeller, so oft ist die 1237 als erzbischöfliche Festung gegründete Kreuzburg im Lauf der Jahrhunderte von ihren jeweiligen Besitzern umgebaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie der Sowjetarmee als Kaserne und verkam ziemlich. Seit 1994 steht die Bastion wieder für Besichtigungen offen, hier findest du auch das Geschichtsmuseum von Jēkabpils.

    • © Jana Land, Shutterstock

    Von dem gotischen Original blieb kaum mehr übrig als der Schlossturm und der imposante kreuzrippengewölbte Weinkeller, so oft ist die 1237 als erzbischöfliche Festung gegründete Kreuzburg im Lauf der Jahrhunderte von ihren jeweiligen Besitzern umgebaut worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie der Sowjetarmee als Kaserne und verkam ziemlich. Seit 1994 steht die Bastion wieder für Besichtigungen offen, hier findest du auch das Geschichtsmuseum von Jēkabpils.