Leipzig Top Sehenswürdigkeiten

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Romanushaus
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Gohliser Schlösschen
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    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

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    Landschaftliche Highlights


  • Johannapark

    Botanische Gärten & Parks
    • Johannapark© MAIRDUMONT

    1955 wurden verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark. Er wurde von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus.

    • Friedrich-Ebert-Straße, 04275 Leipzig
    • Johannapark© MAIRDUMONT

    1955 wurden verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark. Er wurde von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus.

    • Friedrich-Ebert-Straße, 04275 Leipzig

  • Clara-Zetkin-Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Animaflora PicsStock, Shutterstock

    Leipzigs Stadtpark Nummer eins: Gärten im Stil des 19.Jhs., Wald- und Auenlandschaften fügen sich hier harmonisch aneinander. Im Sommer sind die Wiesen von Studenten belagert, im Winter ist Familienrodeln angesagt. Clara Zetkin (1857-1933) war die Begründerin der sozialistischen Frauenbewegung. Unter ihrem Namen wurden 1955 verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Marschnerstraße. Er wurde seinerzeit von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus. Daran schließt sich bis zum Elsterflutbett der ehemalige König-Albert-Park mit Blumenrabatten und einer Parkbühne an, auf der ab und an auch Popkonzerte stattfinden. Beim Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gehört die Parkbühne zu den Hauptspielorten. Jenseits des Elsterflutbetts erstreckt sich das Auenwald-Gebiet "Die Nonne" mit einem weitverzweigten Netz von Rad- und Spazierwegen. Wenn im Frühjahr der Bärlauch blüht, "duftet" es hier sehr intensiv. Der wilde Knoblauch ist als Gewürz und Gemüse auf den Speisekarten der Leipziger Restaurants angesagt.

    • © Animaflora PicsStock, Shutterstock

    Leipzigs Stadtpark Nummer eins: Gärten im Stil des 19.Jhs., Wald- und Auenlandschaften fügen sich hier harmonisch aneinander. Im Sommer sind die Wiesen von Studenten belagert, im Winter ist Familienrodeln angesagt. Clara Zetkin (1857-1933) war die Begründerin der sozialistischen Frauenbewegung. Unter ihrem Namen wurden 1955 verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Marschnerstraße. Er wurde seinerzeit von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus. Daran schließt sich bis zum Elsterflutbett der ehemalige König-Albert-Park mit Blumenrabatten und einer Parkbühne an, auf der ab und an auch Popkonzerte stattfinden. Beim Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gehört die Parkbühne zu den Hauptspielorten. Jenseits des Elsterflutbetts erstreckt sich das Auenwald-Gebiet "Die Nonne" mit einem weitverzweigten Netz von Rad- und Spazierwegen. Wenn im Frühjahr der Bärlauch blüht, "duftet" es hier sehr intensiv. Der wilde Knoblauch ist als Gewürz und Gemüse auf den Speisekarten der Leipziger Restaurants angesagt.


  • Mädler-Passage

    Architektonische Highlights
    • Mädler-Passage© MAIRDUMONT

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.

    • Mädler-Passage© MAIRDUMONT

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.


  • Völkerschlachtdenkmal

    Touristenattraktionen
    • Völkerschlachtdenkmal© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Fast 1 Mio. Besucher zieht der riesige Denkmalsbau Jahr für Jahr an. Er wurde 1913 eingeweiht - 100 Jahre, nachdem die europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig Napoleon und seine Truppen in die Flucht geschlagen hatten. Die Feierlichkeiten im Oktober 1913 waren ein nationales Ereignis. Der Kaiser reiste an, deutsche Fürsten und Vertreter der Herrscherhäuser Schwedens, Russlands und Österreichs. Randnotiz: Die Sachsen gehörten 1813 zu den Verlierern, sie schlugen sich nämlich für den französischen Despoten. Im Denkmal dokumentiert eine Ausstellung die Baugeschichte. In der Krypta halten 16 steinerne Krieger Totenwache. Die kolossalen allegorischen Figuren in der Ruhmeshalle (Tapferkeit, Glaubensstärke, Opferfreude und Volkskraft) ragen 10 m in die Höhe. Dagegen muten die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle geradezu winzig an. Die gute Akustik kommt bei einer Aufführung des Völkerschlachtdenkmal-Chores zur Geltung. Beeindruckend ist der Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Wem der Aufstieg über die 364 Stufen zu anstrengend ist, kann auch den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang nehmen. Im Forum 1813 am Fuß des Denkmals ist eines der Schlachtfelder rund um Leipzig nachgestellt. 3500 Zinnfiguren zeigen auf einer 18 m2 großen Fläche den Kampf um das Dorf Probstheida, dessen Ausgang Napoleons Herrschaft in Europa brechen sollte. Außerdem sind 350 Originalexponate von Uniformen bis zu Münzen zu sehen.

    • Völkerschlachtdenkmal© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Fast 1 Mio. Besucher zieht der riesige Denkmalsbau Jahr für Jahr an. Er wurde 1913 eingeweiht - 100 Jahre, nachdem die europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig Napoleon und seine Truppen in die Flucht geschlagen hatten. Die Feierlichkeiten im Oktober 1913 waren ein nationales Ereignis. Der Kaiser reiste an, deutsche Fürsten und Vertreter der Herrscherhäuser Schwedens, Russlands und Österreichs. Randnotiz: Die Sachsen gehörten 1813 zu den Verlierern, sie schlugen sich nämlich für den französischen Despoten. Im Denkmal dokumentiert eine Ausstellung die Baugeschichte. In der Krypta halten 16 steinerne Krieger Totenwache. Die kolossalen allegorischen Figuren in der Ruhmeshalle (Tapferkeit, Glaubensstärke, Opferfreude und Volkskraft) ragen 10 m in die Höhe. Dagegen muten die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle geradezu winzig an. Die gute Akustik kommt bei einer Aufführung des Völkerschlachtdenkmal-Chores zur Geltung. Beeindruckend ist der Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Wem der Aufstieg über die 364 Stufen zu anstrengend ist, kann auch den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang nehmen. Im Forum 1813 am Fuß des Denkmals ist eines der Schlachtfelder rund um Leipzig nachgestellt. 3500 Zinnfiguren zeigen auf einer 18 m2 großen Fläche den Kampf um das Dorf Probstheida, dessen Ausgang Napoleons Herrschaft in Europa brechen sollte. Außerdem sind 350 Originalexponate von Uniformen bis zu Münzen zu sehen.


  • Zoo Leipzig

    Zoologische Gärten
    • © CDuschinger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fußballstars hautnah

    Hast du schon einmal Elefanten beim Tauchen beobachtet? Die Unterwasserscheibe im Elefantentempel des Leipziger Zoos macht’s möglich. Mitten in der City erlebst du ferne Kontinente mit ihren exotischen Bewohnern: Du durchstreifst die Kiwara-Savanne mit Zebras, Antilopen und Giraffen, die Menschenaffenanlage „Pongoland“, Asien mit dem Elefantentempel, die Tigertaiga oder die Lippenbärenschlucht. Für Kids gibt es Klettergelegenheiten, Spielplätze und zwei Streichelzooareale. In der charmanten Anlage aus dem 19.Jh. finden mehr als 620 Arten Platz. Im Gondwanaland, einer überdachten Tropenhalle mit verschlungenen Dschungelpfaden und einem Baumwipfelpfad, leben Exoten wie der Schabrackentapir und ein Komodowaran. Hier ist es schwül – schließ Mantel und Pullover deshalb in den Fächern gleich hinter dem Eingang zum Gondwanaland ein. Entspannt erlebst du die Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, während zu beiden Seiten die Entstehungsgeschichte der Welt im Zeitraffer an dir vorbeizieht. Die günstigere Abendkarte gibt es ab 3 Stunden vor Schließung.

    • © CDuschinger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fußballstars hautnah

    Hast du schon einmal Elefanten beim Tauchen beobachtet? Die Unterwasserscheibe im Elefantentempel des Leipziger Zoos macht’s möglich. Mitten in der City erlebst du ferne Kontinente mit ihren exotischen Bewohnern: Du durchstreifst die Kiwara-Savanne mit Zebras, Antilopen und Giraffen, die Menschenaffenanlage „Pongoland“, Asien mit dem Elefantentempel, die Tigertaiga oder die Lippenbärenschlucht. Für Kids gibt es Klettergelegenheiten, Spielplätze und zwei Streichelzooareale. In der charmanten Anlage aus dem 19.Jh. finden mehr als 620 Arten Platz. Im Gondwanaland, einer überdachten Tropenhalle mit verschlungenen Dschungelpfaden und einem Baumwipfelpfad, leben Exoten wie der Schabrackentapir und ein Komodowaran. Hier ist es schwül – schließ Mantel und Pullover deshalb in den Fächern gleich hinter dem Eingang zum Gondwanaland ein. Entspannt erlebst du die Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, während zu beiden Seiten die Entstehungsgeschichte der Welt im Zeitraffer an dir vorbeizieht. Die günstigere Abendkarte gibt es ab 3 Stunden vor Schließung.


  • Museum in der "Runden Ecke"

    Museen
    • Museum in der "Runden Ecke"© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Wendegeschichte in Reinkultur. In der Nacht zum 5.Dezember 1989 besetzten engagierte Bürger nach einer Montagsdemonstration das Stasigebäude am Dittrichring und machten der Angstherrschaft des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ein Ende.

    • Museum in der "Runden Ecke"© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Wendegeschichte in Reinkultur. In der Nacht zum 5.Dezember 1989 besetzten engagierte Bürger nach einer Montagsdemonstration das Stasigebäude am Dittrichring und machten der Angstherrschaft des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ein Ende.


  • Markt

    Touristenattraktionen
    • © LaMiaFotografia, Shutterstock

    Das Herzstück der Innenstadt: zentraler Treffpunkt und Ort für Feste vor der malerischen Kulisse des Renaissance-Rathauses. Ab dem 15.Jh. bauten Kaufleute hier ihre Häuser. Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam an dem Haus vorbei, und die Zollabgaben füllten zuverlässig das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage". Sehenswert ist die historische Fassade mit dem Staffelgiebel. Der Markt war bis 1824 auch Schauplatz von Hinrichtungen. Als letzter wurde der Perückenmacher Woyzeck enthauptet, weil er seine Geliebte erstochen hatte. Georg Büchners gleichnamiges Drama machte Woyzeck weltbekannt. Im Zweiten Weltkrieg verlor der Markt z.T. sein Gesicht: Vier historische Bauten auf der Westseite wurden zerstört. Die neue Marktgalerie, 2001-03 erbaut, zitiert mir ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs., die mit Geschäften, Bar und Restaurant eine Verbindung zur Klostergasse herstellt. Daneben schließt sich die ruhigere Handwerkerpassage von 1845/46 an.

    • © LaMiaFotografia, Shutterstock

    Das Herzstück der Innenstadt: zentraler Treffpunkt und Ort für Feste vor der malerischen Kulisse des Renaissance-Rathauses. Ab dem 15.Jh. bauten Kaufleute hier ihre Häuser. Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam an dem Haus vorbei, und die Zollabgaben füllten zuverlässig das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage". Sehenswert ist die historische Fassade mit dem Staffelgiebel. Der Markt war bis 1824 auch Schauplatz von Hinrichtungen. Als letzter wurde der Perückenmacher Woyzeck enthauptet, weil er seine Geliebte erstochen hatte. Georg Büchners gleichnamiges Drama machte Woyzeck weltbekannt. Im Zweiten Weltkrieg verlor der Markt z.T. sein Gesicht: Vier historische Bauten auf der Westseite wurden zerstört. Die neue Marktgalerie, 2001-03 erbaut, zitiert mir ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs., die mit Geschäften, Bar und Restaurant eine Verbindung zur Klostergasse herstellt. Daneben schließt sich die ruhigere Handwerkerpassage von 1845/46 an.


  • Kunstkraftwerk Leipzig

    Museen

    Ein Architekt und ein Statistik-Professor tun sich zusammen, investieren in ein altes Heizwerk und rufen eine großartige Kunst-Location ins Leben. Den „Rundgang“ haben Künstler mit faszinierenden Licht- und Objektinstallationen versehen.

    Ein Architekt und ein Statistik-Professor tun sich zusammen, investieren in ein altes Heizwerk und rufen eine großartige Kunst-Location ins Leben. Den „Rundgang“ haben Künstler mit faszinierenden Licht- und Objektinstallationen versehen.


  • Messehofpassage

    Architektonische Highlights

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage (Neumarkt 14) aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße able-sen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass derBau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassage (Neumarkt 16): moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage (Neumarkt 14) aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße able-sen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass derBau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassage (Neumarkt 16): moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.


  • Bundesverwaltungsgericht

    Architektonische Highlights
    • Bundesverwaltungsgericht© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Viele Leipziger haben noch den rußgeschwärzten Koloss in Erinnerung, in dem bis 1996 das Bildermuseum untergebracht war. Das ehemalige Reichsgericht wurde von Ludwig Hoffmann und Peter Dybwad errichtet (1888-95). Hier fanden spektakuläre Prozesse statt, u.a. 1907 der Hochverratsprozess gegen Karl Liebknecht und 1933 die Verhandlung nach dem Reichstagsbrand. Nach umfangreicher Sanierung zog 2002 das Bundesverwaltungsgericht ein. Besonders gelungen ist die Verbindung von alter Architektur und moderner Verwaltung. Das Dach wurde um eine Etage für Büros aufgestockt (von außen kaum sichtbar), die ehemalige Kutscheneinfahrt in eine Kantine umfunktioniert. Die Eingangshalle, ein kleines Museum und der Große Sitzungssaal können ohne Anmeldung besichtigt werden.

    • Bundesverwaltungsgericht© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Viele Leipziger haben noch den rußgeschwärzten Koloss in Erinnerung, in dem bis 1996 das Bildermuseum untergebracht war. Das ehemalige Reichsgericht wurde von Ludwig Hoffmann und Peter Dybwad errichtet (1888-95). Hier fanden spektakuläre Prozesse statt, u.a. 1907 der Hochverratsprozess gegen Karl Liebknecht und 1933 die Verhandlung nach dem Reichstagsbrand. Nach umfangreicher Sanierung zog 2002 das Bundesverwaltungsgericht ein. Besonders gelungen ist die Verbindung von alter Architektur und moderner Verwaltung. Das Dach wurde um eine Etage für Büros aufgestockt (von außen kaum sichtbar), die ehemalige Kutscheneinfahrt in eine Kantine umfunktioniert. Die Eingangshalle, ein kleines Museum und der Große Sitzungssaal können ohne Anmeldung besichtigt werden.


  • Neue Messe

    Touristenattraktionen
    • Neue Messe© MAIRDUMONT

    Nach drei Jahren Bauzeit wurde 1996 das rund 100 ha große Gelände in Seehausen am nördlichen Stadtrand eröffnet. Mittelpunkt ist die halbrunde, gigantische Glas-Stahl-Konstruktion des Architektenteams von Volkwin Marg. Sie ist gut 240 m lang, 80 m breit und fast 30 m hoch. An dem kühnen Gebilde wirkte auch Ian Ritchie mit, der Konstrukteur der Glaspyramide des Pariser Louvre. Die 5500 Fensterscheiben des Messepalasts werden von einem eigens dafür entwickelten Reinigungsroboter geputzt. Ein schmaler Turm, der gleichzeitig als Schornstein dient, trägt das traditionelle Leipziger Messe-Signet.

    • Neue Messe© MAIRDUMONT

    Nach drei Jahren Bauzeit wurde 1996 das rund 100 ha große Gelände in Seehausen am nördlichen Stadtrand eröffnet. Mittelpunkt ist die halbrunde, gigantische Glas-Stahl-Konstruktion des Architektenteams von Volkwin Marg. Sie ist gut 240 m lang, 80 m breit und fast 30 m hoch. An dem kühnen Gebilde wirkte auch Ian Ritchie mit, der Konstrukteur der Glaspyramide des Pariser Louvre. Die 5500 Fensterscheiben des Messepalasts werden von einem eigens dafür entwickelten Reinigungsroboter geputzt. Ein schmaler Turm, der gleichzeitig als Schornstein dient, trägt das traditionelle Leipziger Messe-Signet.


  • Thomaskirche

    Architektonische Highlights
    • Thomaskirche© Glow Images
    Insider-Tipp
    Himmlische Sphärenmusik

    Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit den Thomanern, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum, und ihrem berühmtesten Kantor: Johann Sebastian Bach. Vor dem Südportal erinnert Carl Seffners Bach-Denkmal von 1908 an den Komponisten. Seine sterblichen Überreste wurden 1950 aus der zerstörten Johanniskirche hierher überführt. Die Wurzeln des Thomanerchores liegen im 13.Jh. Damals gab es bereits einen Kirchenbau an der Stelle der heutigen Thomaskirche. Er wurde Ausgangspunkt des von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner Chorherrenstifts; die Schüler dieser Institution erhielten u. a. eine Ausbildung in liturgischen Gesängen. Motetten und Kantaten kannst du freitags und samstags lauschen, wenn die Thomaner nicht gerade auf Reisen sind und keine Schulferien haben. Am Pfingstsonntag 1539 predigte hier Martin Luther – dieser Tag gilt als Einführung der Reformation in Sachsen. Luther und Bach sind zwei der farbigen Fenster im Chorraum gewidmet. Das jüngste Fenster auf der Südseite wurde 2009 vom Leipziger Maler David Schnell entworfen. Es trägt den Titel „Frieden“. Der Kirchenbau selbst wurde mehrfach umgestaltet. 1496 ersetzte man das romanische Kirchenschiff durch eine spätgotische Halle. Sie wird überspannt von einem Dach, das mit 63 Grad Neigung das steilste Leipzigs ist. Der 68 m hohe Turm bekam 1702 seine barocke Haube. Die Grünfläche vor der Kirche ist zu einem beliebten Treffpunkt für junge Leute geworden.

    • Thomaskirche© Glow Images
    Insider-Tipp
    Himmlische Sphärenmusik

    Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit den Thomanern, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum, und ihrem berühmtesten Kantor: Johann Sebastian Bach. Vor dem Südportal erinnert Carl Seffners Bach-Denkmal von 1908 an den Komponisten. Seine sterblichen Überreste wurden 1950 aus der zerstörten Johanniskirche hierher überführt. Die Wurzeln des Thomanerchores liegen im 13.Jh. Damals gab es bereits einen Kirchenbau an der Stelle der heutigen Thomaskirche. Er wurde Ausgangspunkt des von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner Chorherrenstifts; die Schüler dieser Institution erhielten u. a. eine Ausbildung in liturgischen Gesängen. Motetten und Kantaten kannst du freitags und samstags lauschen, wenn die Thomaner nicht gerade auf Reisen sind und keine Schulferien haben. Am Pfingstsonntag 1539 predigte hier Martin Luther – dieser Tag gilt als Einführung der Reformation in Sachsen. Luther und Bach sind zwei der farbigen Fenster im Chorraum gewidmet. Das jüngste Fenster auf der Südseite wurde 2009 vom Leipziger Maler David Schnell entworfen. Es trägt den Titel „Frieden“. Der Kirchenbau selbst wurde mehrfach umgestaltet. 1496 ersetzte man das romanische Kirchenschiff durch eine spätgotische Halle. Sie wird überspannt von einem Dach, das mit 63 Grad Neigung das steilste Leipzigs ist. Der 68 m hohe Turm bekam 1702 seine barocke Haube. Die Grünfläche vor der Kirche ist zu einem beliebten Treffpunkt für junge Leute geworden.


  • Nikolaikirche

    Architektonische Highlights
    • Nikolaikirche© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Eine Orgel wie ein Sportwagen

    Friedensgebete, Lichterketten, Demonstrationen – seit dem Wendeherbst 1989 ist St. Nikolai als Keimzelle der friedlichen Revolution bekannt. Schon immer spielte die älteste erhaltene Kirche Leipzigs eine wichtige Rolle im politischen Leben. In der Nähe der Kirche siedelten sich im 12.Jh. verstärkt Kaufleute an – ihrem Schutzpatron Nikolaus ist sie geweiht. In der Nikolaikirche bestand J. S. Bach seine Probe fürs Kantorenamt. Den romanischen Ursprung erkennt man noch an der Westfassade. 1555 entstand der Mittelturm, der Anfang des 18.Jhs. seine barocke Haube bekam und auf 75 m erhöht wurde. Im Inneren ist die größte Kirche der Stadt schicht gestaltet. Aus korinthischen Säulen sprießen Palmwedel. So verlieh Stadtbaudirektor Dauthe der gotischen Hallenkirche 1784–97 eine klassizistische Anmutung. Auch heute noch versammeln sich Gläubige montags um 17 Uhr zu Friedensgebeten. Die farbigen Lichtsteine von Tilo Schulz auf dem Platz vor der Kirche erinnern wie die Nachbildung der Dautheschen Säule und der bis zum Überlaufen gefüllte Granitbrunnen an den friedlichen Widerstand. Die erneuerte Ladegast-Orgel mit Spieltisch im Porsche- Design ist ebenso sehens- wie hörenswert!

    • Nikolaikirche© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Eine Orgel wie ein Sportwagen

    Friedensgebete, Lichterketten, Demonstrationen – seit dem Wendeherbst 1989 ist St. Nikolai als Keimzelle der friedlichen Revolution bekannt. Schon immer spielte die älteste erhaltene Kirche Leipzigs eine wichtige Rolle im politischen Leben. In der Nähe der Kirche siedelten sich im 12.Jh. verstärkt Kaufleute an – ihrem Schutzpatron Nikolaus ist sie geweiht. In der Nikolaikirche bestand J. S. Bach seine Probe fürs Kantorenamt. Den romanischen Ursprung erkennt man noch an der Westfassade. 1555 entstand der Mittelturm, der Anfang des 18.Jhs. seine barocke Haube bekam und auf 75 m erhöht wurde. Im Inneren ist die größte Kirche der Stadt schicht gestaltet. Aus korinthischen Säulen sprießen Palmwedel. So verlieh Stadtbaudirektor Dauthe der gotischen Hallenkirche 1784–97 eine klassizistische Anmutung. Auch heute noch versammeln sich Gläubige montags um 17 Uhr zu Friedensgebeten. Die farbigen Lichtsteine von Tilo Schulz auf dem Platz vor der Kirche erinnern wie die Nachbildung der Dautheschen Säule und der bis zum Überlaufen gefüllte Granitbrunnen an den friedlichen Widerstand. Die erneuerte Ladegast-Orgel mit Spieltisch im Porsche- Design ist ebenso sehens- wie hörenswert!


  • Bachmuseum im Bosehaus

    Museen
    Insider-Tipp
    Wo Bach entspannte

    Verkannt, vergessen, ausgebeutet. Im Leben des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, heute gern Musikgenie genannt, ging beileibe nicht alles glatt. In Leipzig wollten sie ihn erst gar nicht. Den Posten des Thomaskantors bekam er erst, nachdem zwei andere abgesagt hatten. Der kreative Druck war ungemein hoch: Jede Woche lieferte der Komponist eine neue Kantate ab – und zu Hause quengelten viele Kinder. Kein Wunder, dass Bach und seine Frau Anna Magdalena in den 27 Jahren ihrer Leipziger Zeit (1723–50) gerne mal bei Boses nebenan vorbeischauten. Bei den reichen Kaufleuten ging es ruhiger und eleganter zu. Heute gewährt das Bosehaus dem Bachmuseum Asyl, und einige persönliche Gegenstände aus dem Leben des großen Barock-Komponisten sind dort zu finden. Viele Ausstellungsteile sind interaktiv, und das Motto „selbst probieren“ ist Leitfaden der Präsentation. Im Sommersaal finden wie zu Bachs Zeiten intime Hauskonzerte statt, und der charmante Garten ist ein Ruhepol mitten in der Stadt.

    Insider-Tipp
    Wo Bach entspannte

    Verkannt, vergessen, ausgebeutet. Im Leben des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, heute gern Musikgenie genannt, ging beileibe nicht alles glatt. In Leipzig wollten sie ihn erst gar nicht. Den Posten des Thomaskantors bekam er erst, nachdem zwei andere abgesagt hatten. Der kreative Druck war ungemein hoch: Jede Woche lieferte der Komponist eine neue Kantate ab – und zu Hause quengelten viele Kinder. Kein Wunder, dass Bach und seine Frau Anna Magdalena in den 27 Jahren ihrer Leipziger Zeit (1723–50) gerne mal bei Boses nebenan vorbeischauten. Bei den reichen Kaufleuten ging es ruhiger und eleganter zu. Heute gewährt das Bosehaus dem Bachmuseum Asyl, und einige persönliche Gegenstände aus dem Leben des großen Barock-Komponisten sind dort zu finden. Viele Ausstellungsteile sind interaktiv, und das Motto „selbst probieren“ ist Leitfaden der Präsentation. Im Sommersaal finden wie zu Bachs Zeiten intime Hauskonzerte statt, und der charmante Garten ist ein Ruhepol mitten in der Stadt.


  • Museum der bildenden Künste

    Museen

    Das Bildermuseum gehört zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Gebäudes auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und gewaltige Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs des Älteren.

    Das Bildermuseum gehört zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Gebäudes auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und gewaltige Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs des Älteren.


  • Antiken Museum

    Museen

    Ein kleines Juwel ist das Antikenmuseum in den lichten Räumen der Alten Nikolaischule. Der Rundgang führt zu den Schätzen verschiedener Kunstgattungen aus der Antike.

    Ein kleines Juwel ist das Antikenmuseum in den lichten Räumen der Alten Nikolaischule. Der Rundgang führt zu den Schätzen verschiedener Kunstgattungen aus der Antike.


  • Feinkost

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Bring die „Löffelfamilie“ zum Löffeln

    In den Höfen des ehemaligen VEBFeinkost-Geländes hat sich eine alternative Szene angesiedelt. Zu DDR-Zeiten wurden hier Konserven und Suppen hergestellt. Heute sind Läden von der Fahrradwerkstatt bis zum Batikshop eingezogen, es gibt einen Flohmarkt und im Sommer Freilichtkino-Vorführungen. Heißgeliebt von allen Leipzigern: Die Leuchtreklame der „Löffelfamilie“ an der Außenwand. Per SMS oder Anruf kannst du sie 3 Minuten lang zum Leuchten bringen und mit deiner Spende ihren Erhalt sichern.

    Insider-Tipp
    Bring die „Löffelfamilie“ zum Löffeln

    In den Höfen des ehemaligen VEBFeinkost-Geländes hat sich eine alternative Szene angesiedelt. Zu DDR-Zeiten wurden hier Konserven und Suppen hergestellt. Heute sind Läden von der Fahrradwerkstatt bis zum Batikshop eingezogen, es gibt einen Flohmarkt und im Sommer Freilichtkino-Vorführungen. Heißgeliebt von allen Leipzigern: Die Leuchtreklame der „Löffelfamilie“ an der Außenwand. Per SMS oder Anruf kannst du sie 3 Minuten lang zum Leuchten bringen und mit deiner Spende ihren Erhalt sichern.


  • Botanischer Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • © All around the Earth, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bunte Flatterei im Sonnenlicht

    Gegründet wurde der Botanische Garten im 16.Jh. als Kräuter- und Heilpflanzengarten. Zu seinen beliebtesten Attraktionen gehören die Schaugewächshäuser mit Palmen-und Farnhaus, Kakteen- und Orchideenausstellung. Im Sommer tummeln sich im Schmetterlingshaus farbenprächtige Falter. Auf dem 3 ha großen Gelände werden heute ca. 9000 Pflanzenarten unterschiedlicher Vegetationszonen kultiviert.

    • © All around the Earth, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bunte Flatterei im Sonnenlicht

    Gegründet wurde der Botanische Garten im 16.Jh. als Kräuter- und Heilpflanzengarten. Zu seinen beliebtesten Attraktionen gehören die Schaugewächshäuser mit Palmen-und Farnhaus, Kakteen- und Orchideenausstellung. Im Sommer tummeln sich im Schmetterlingshaus farbenprächtige Falter. Auf dem 3 ha großen Gelände werden heute ca. 9000 Pflanzenarten unterschiedlicher Vegetationszonen kultiviert.


  • Hochschule für Musik und Theater

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Klassik light

    Kenner gehen in die Hochschule für Musik und Theater, wenn sie fein selektierte Klassik, Jazz oder Musicals hören wollen. Die Konzerte sind oft kostenfrei, werden aber von talentierten Nachwuchskünstlern gespielt, die in jede Aufführung viel Herzblut, Vorbereitung und Ausdruck legen. Sehenswert: der moderne Konzertsaal, der hinter dem ehrwürdigen, von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründeten Konservatorium angebaut wurde. Besonders beliebt sind die unkonventionellen szenischen Inszenierungen und Musicals der Studenten, die jede Menge Spaß versprechen.

    Insider-Tipp
    Klassik light

    Kenner gehen in die Hochschule für Musik und Theater, wenn sie fein selektierte Klassik, Jazz oder Musicals hören wollen. Die Konzerte sind oft kostenfrei, werden aber von talentierten Nachwuchskünstlern gespielt, die in jede Aufführung viel Herzblut, Vorbereitung und Ausdruck legen. Sehenswert: der moderne Konzertsaal, der hinter dem ehrwürdigen, von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründeten Konservatorium angebaut wurde. Besonders beliebt sind die unkonventionellen szenischen Inszenierungen und Musicals der Studenten, die jede Menge Spaß versprechen.


  • City-Hochhaus

    Architektonische Highlights
    • City-Hochhaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal tief durchatmen

    Mit 142 m ist er das höchste Gebäude der Stadt und das zweithöchste der neuen Bundesländer: Der früher auch „Weisheitszahn“ genannte Turm entstand in den 1970er-Jahren als Teil des Universitätskomplexes und erinnert formal an ein aufgeschlagenes Buch. Die Uni ist ausgezogen, der Turm heute ein Bürogebäude mit beliebtem Panoramarestaurant in der 27.und 28.Etage. Die Aussichtsplattform auf 120 m Höhe bietet einen prachtvollen Blick über die Stadt und dient als erste Anlaufstelle hervorragend zur Orientierung.

    • City-Hochhaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal tief durchatmen

    Mit 142 m ist er das höchste Gebäude der Stadt und das zweithöchste der neuen Bundesländer: Der früher auch „Weisheitszahn“ genannte Turm entstand in den 1970er-Jahren als Teil des Universitätskomplexes und erinnert formal an ein aufgeschlagenes Buch. Die Uni ist ausgezogen, der Turm heute ein Bürogebäude mit beliebtem Panoramarestaurant in der 27.und 28.Etage. Die Aussichtsplattform auf 120 m Höhe bietet einen prachtvollen Blick über die Stadt und dient als erste Anlaufstelle hervorragend zur Orientierung.


  • Hauptbahnhof

    Architektonische Highlights
    • Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    • Leipzig Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Aussichtspunkt Parkdeck

    Die historischen Mauern (1909–13) bergen 24 Bahnsteige und ein modernes Einkaufszentrum. 1997 eröffnete unter dem Namen „Promenaden Hauptbahnhof“ eine Shoppingmall, eingelassen in den 270 m langen Querbahnsteig. Freitreppen, Wartesäle und die imposanten Eingangshallen präsentieren sich historisch saniert. Das monumentale Bauwerk steht auf 3125 Stahlbetonpfählen, die in den sumpfigen Grund der Parthe-Niederung gerammt wurden. Einen schönen Blick über die gesamte Anlage genießt du vom obersten Deck des Parkhauses Ost.

    • Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    • Leipzig Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Aussichtspunkt Parkdeck

    Die historischen Mauern (1909–13) bergen 24 Bahnsteige und ein modernes Einkaufszentrum. 1997 eröffnete unter dem Namen „Promenaden Hauptbahnhof“ eine Shoppingmall, eingelassen in den 270 m langen Querbahnsteig. Freitreppen, Wartesäle und die imposanten Eingangshallen präsentieren sich historisch saniert. Das monumentale Bauwerk steht auf 3125 Stahlbetonpfählen, die in den sumpfigen Grund der Parthe-Niederung gerammt wurden. Einen schönen Blick über die gesamte Anlage genießt du vom obersten Deck des Parkhauses Ost.


  • Mendelssohn-Haus

    Museen
    Insider-Tipp
    Selbst den Taktstock schwingen

    Die 5,3 km lange Notenspur verbindet Wohn- und Arbeitsstätten namhafter Komponisten, die in Leipzig lebten. Eine der Stationen ist das Mendelssohn-Haus. Hier wohnte Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu seinem Tod 1847.Leipzig hat dem Komponisten viel zu verdanken: Er entdeckte die fast schon vergessenen Bach-Oratorien wieder, gründete das Musikkonservatorium und mehrte den Ruhm des Gewandhausorchesters als dessen Kapellmeister. Das Arbeitszimmer konnte auf der Basis eines historischen Bildes mit Originalmöbeln rekonstruiert werden. Im Musiksalon finden wie einst stimmungsvolle Sonntagskonzerte statt (11 Uhr). Umfassend neu gestaltet, zeigt das Museum nun die Musiktradition des Hauses in modernem Gewand. Einmalig ist das Effektorium im Erdgeschoss: Hier kannst du am digitalen Pult selbst ein virtuelles Orchester oder einen virtuellen Chor dirigieren.

    Insider-Tipp
    Selbst den Taktstock schwingen

    Die 5,3 km lange Notenspur verbindet Wohn- und Arbeitsstätten namhafter Komponisten, die in Leipzig lebten. Eine der Stationen ist das Mendelssohn-Haus. Hier wohnte Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu seinem Tod 1847.Leipzig hat dem Komponisten viel zu verdanken: Er entdeckte die fast schon vergessenen Bach-Oratorien wieder, gründete das Musikkonservatorium und mehrte den Ruhm des Gewandhausorchesters als dessen Kapellmeister. Das Arbeitszimmer konnte auf der Basis eines historischen Bildes mit Originalmöbeln rekonstruiert werden. Im Musiksalon finden wie einst stimmungsvolle Sonntagskonzerte statt (11 Uhr). Umfassend neu gestaltet, zeigt das Museum nun die Musiktradition des Hauses in modernem Gewand. Einmalig ist das Effektorium im Erdgeschoss: Hier kannst du am digitalen Pult selbst ein virtuelles Orchester oder einen virtuellen Chor dirigieren.


  • Hochschule für Grafik und Buchkunst

    Museen
    Insider-Tipp
    Junge Talente scouten

    Alle haben sie hier gelernt: David Schnell, Tim Eitel, Julia Schmidt. Die Maler der Neuen Leipziger Schule erobern schon seit einiger Zeit die (Kunst-)Welt im Sturm. Klingende Namen hatte die Schule immer zu bieten. Zu DDR-Zeiten unterrichteten hier Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer und Arno Rink. Interessante Nachwuchstalente entdeckst du beim HGB-Rundgang im Februar oder beim Diplom-Rundgang im Juli.

    Insider-Tipp
    Junge Talente scouten

    Alle haben sie hier gelernt: David Schnell, Tim Eitel, Julia Schmidt. Die Maler der Neuen Leipziger Schule erobern schon seit einiger Zeit die (Kunst-)Welt im Sturm. Klingende Namen hatte die Schule immer zu bieten. Zu DDR-Zeiten unterrichteten hier Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer und Arno Rink. Interessante Nachwuchstalente entdeckst du beim HGB-Rundgang im Februar oder beim Diplom-Rundgang im Juli.


  • GRASSI Museum für Angewandte Kunst

    Museen
    • Museum für Angewandte Kunst© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Ausgewähltes Design

    Die drei Grassi-Sammlungen – das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Völkerkunde und das Museum für Musikinstrumente – gruppieren ihre Ausstellungsräume mit über 10 000 m2 Fläche rund um zwei grüne Innenhöfe. Das rötliche Gebäude mit Elementen aus dem in Leipzig gerne verwendeten Porphyrtuff wurde von 1925 bis 1929 im Stil des Art déco gebaut. Das in den letzten Jahren vollständig sanierte Museum ist ein architektonisches Juwel. Außen wurde die ananasförmige Dachbekrönung als markantes Wahrzeichen wiederhergestellt. Fenster und Treppenhäuser gestaltete der bekannte Bauhaus-Meister Josef Albers. In die ochsenblutrote Halle mit den dreieckigen Säulen solltest du unbedingt einen Blick werfen. Museum für Völkerkunde (Dauerausstellung Eintritt frei): Auch die Leipziger Ethnologie befindet sich im Zuge der Kolonialismus- und Provenienzdebatte im Umbruch. Es wird nach neuen Wegen gesucht, die umfangreiche Sammlung von rund 200 000 Objekten zu präsentieren. Dabei soll die einseitig europäische Perspektive – der koloniale Ansatz – in vielfältige Blickwinkel münden. Das Haus wird in ein Netzwerkmuseum umgewandelt, in dem unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen. Den Anfang machten Kunstwerke aus Afrika, die in faszinierenden neuen Zusammenhängen gezeigt werden. Das Museum hat den zweitgrößten Bestand in Deutschland und zählt zu den bedeutendsten seiner Art in Europa. Museum für Musikinstrumente: Spezifisch für die Musikstadt Leipzig ist diese umfangreiche Sammlung der Universität, die aus einer Privatsammlung hervorgegangen ist. Das Museum besitzt rund 5000 historische Instrumente und Musikautomaten, viele aus der Bachzeit. Klangbeispiele machen die Musik vergangener Zeiten hörbar. Museum für Angewandte Kunst: 1920 fand die erste Grassimesse statt – da war das Museum noch gar nicht fertig – und wurde bald zum Impulsgeber der „Moderne“. Besonders die Bauhaus-Künstler aus Weimar und Dessau zeigten ihre Entwürfe für Möbel sowie Gebrauchsgegenstände und begründeten damit den Ruf des Museums. Die Sammlung umfasst aber längst nicht nur Kunsthandwerk des 20.Jhs. Zu den ältesten Stücken gehört eine Elfenbeinschnitzerei aus der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.), das den Erzengel Michael darstellt. Sehenswert sind auch die Inneneinrichtungen aus allen Epochen (1.Rundgang), ein gewaltiges sächsisches Kruzifix (15.Jh.) und der römische Tapetensaal (18.Jh.) aus dem Schloss Eythra. Er wurde gerettet, bevor das Herrenhaus dem Braunkohletagebau zum Opfer fiel. Höhepunkt ist der 3.Rundgang „Vom Jugendstil bis zur Gegenwart“, der Meisterwerke modernen Designs und Kunsthandwerks wie z. B. Mies van der Rohes Barcelona-Chair von 1929 zeigt. Alljährlich Ende Oktober zur Grassimesse wird das Museum mit den Grünanlagen ein riesiger Marktplatz.

    • Museum für Angewandte Kunst© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Ausgewähltes Design

    Die drei Grassi-Sammlungen – das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Völkerkunde und das Museum für Musikinstrumente – gruppieren ihre Ausstellungsräume mit über 10 000 m2 Fläche rund um zwei grüne Innenhöfe. Das rötliche Gebäude mit Elementen aus dem in Leipzig gerne verwendeten Porphyrtuff wurde von 1925 bis 1929 im Stil des Art déco gebaut. Das in den letzten Jahren vollständig sanierte Museum ist ein architektonisches Juwel. Außen wurde die ananasförmige Dachbekrönung als markantes Wahrzeichen wiederhergestellt. Fenster und Treppenhäuser gestaltete der bekannte Bauhaus-Meister Josef Albers. In die ochsenblutrote Halle mit den dreieckigen Säulen solltest du unbedingt einen Blick werfen. Museum für Völkerkunde (Dauerausstellung Eintritt frei): Auch die Leipziger Ethnologie befindet sich im Zuge der Kolonialismus- und Provenienzdebatte im Umbruch. Es wird nach neuen Wegen gesucht, die umfangreiche Sammlung von rund 200 000 Objekten zu präsentieren. Dabei soll die einseitig europäische Perspektive – der koloniale Ansatz – in vielfältige Blickwinkel münden. Das Haus wird in ein Netzwerkmuseum umgewandelt, in dem unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen. Den Anfang machten Kunstwerke aus Afrika, die in faszinierenden neuen Zusammenhängen gezeigt werden. Das Museum hat den zweitgrößten Bestand in Deutschland und zählt zu den bedeutendsten seiner Art in Europa. Museum für Musikinstrumente: Spezifisch für die Musikstadt Leipzig ist diese umfangreiche Sammlung der Universität, die aus einer Privatsammlung hervorgegangen ist. Das Museum besitzt rund 5000 historische Instrumente und Musikautomaten, viele aus der Bachzeit. Klangbeispiele machen die Musik vergangener Zeiten hörbar. Museum für Angewandte Kunst: 1920 fand die erste Grassimesse statt – da war das Museum noch gar nicht fertig – und wurde bald zum Impulsgeber der „Moderne“. Besonders die Bauhaus-Künstler aus Weimar und Dessau zeigten ihre Entwürfe für Möbel sowie Gebrauchsgegenstände und begründeten damit den Ruf des Museums. Die Sammlung umfasst aber längst nicht nur Kunsthandwerk des 20.Jhs. Zu den ältesten Stücken gehört eine Elfenbeinschnitzerei aus der Karolingerzeit (um 800 n. Chr.), das den Erzengel Michael darstellt. Sehenswert sind auch die Inneneinrichtungen aus allen Epochen (1.Rundgang), ein gewaltiges sächsisches Kruzifix (15.Jh.) und der römische Tapetensaal (18.Jh.) aus dem Schloss Eythra. Er wurde gerettet, bevor das Herrenhaus dem Braunkohletagebau zum Opfer fiel. Höhepunkt ist der 3.Rundgang „Vom Jugendstil bis zur Gegenwart“, der Meisterwerke modernen Designs und Kunsthandwerks wie z. B. Mies van der Rohes Barcelona-Chair von 1929 zeigt. Alljährlich Ende Oktober zur Grassimesse wird das Museum mit den Grünanlagen ein riesiger Marktplatz.


  • Red Bull Arena

    Touristenattraktionen
    • © Nina Alizada, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fußballstars hautnah

    Schau vorbei, wenn die Roten Bullen hier gerade ein b Heimspiel geben – die Stimmung ist elektrisierend! Zu DDR-Zeiten war das „Stadion der 100 000“ Deutschlands größte Sportarena. 47 069 Fans passen in die Arena, die im Jahr 2000 anstelle des alten Stadions neu gebaut wurde und inzwischen Red Bull Arena heißt. Führungen zeigen das Innere des RBL-Reichs – Presseräume, Umkleiden und VIP-Bereiche. Bei den sehr zu empfehlenden Führungen am Spieltag siehst du mit etwas Glück die Spieler gerade durch den Tunnel einlaufen.

    • © Nina Alizada, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fußballstars hautnah

    Schau vorbei, wenn die Roten Bullen hier gerade ein b Heimspiel geben – die Stimmung ist elektrisierend! Zu DDR-Zeiten war das „Stadion der 100 000“ Deutschlands größte Sportarena. 47 069 Fans passen in die Arena, die im Jahr 2000 anstelle des alten Stadions neu gebaut wurde und inzwischen Red Bull Arena heißt. Führungen zeigen das Innere des RBL-Reichs – Presseräume, Umkleiden und VIP-Bereiche. Bei den sehr zu empfehlenden Führungen am Spieltag siehst du mit etwas Glück die Spieler gerade durch den Tunnel einlaufen.


  • Wildpark

    Zoologische Gärten
    • © Sergey_S_Sitnikov, Shutterstock

    Urwüchsig und natürlich wie der Auwald, in dessen Mitte er liegt, ist auch der Wildpark. Mitten in der Stadt leben hier auf 42 ha Wald rund 250 Tiere. An den Wochenenden ist der Wildpark ein beliebtes Ausflugsziel, denn er ist mit der Straßenbahn erreichbar und bietet außer Luchsen, Elchen, Ottern und Wildschweinen auch zwei schöne Spielplätze, Kamel- und Ponyreiten sowie eine kleine Ausstellung. Zum Aufwärmen ist der Besuch des urigen russischen Teehauses zu empfehlen, das im Stil einer Blockhütte gebaut ist.

    • © Sergey_S_Sitnikov, Shutterstock

    Urwüchsig und natürlich wie der Auwald, in dessen Mitte er liegt, ist auch der Wildpark. Mitten in der Stadt leben hier auf 42 ha Wald rund 250 Tiere. An den Wochenenden ist der Wildpark ein beliebtes Ausflugsziel, denn er ist mit der Straßenbahn erreichbar und bietet außer Luchsen, Elchen, Ottern und Wildschweinen auch zwei schöne Spielplätze, Kamel- und Ponyreiten sowie eine kleine Ausstellung. Zum Aufwärmen ist der Besuch des urigen russischen Teehauses zu empfehlen, das im Stil einer Blockhütte gebaut ist.


  • Rosental

    Botanische Gärten & Parks
    • © katatonia82, Shutterstock

    Weiter Landschaftspark zwischen Innenstadt und Gohlis. Hier kann man einen Blick auf die Afrika- Savanne des Zoos erhaschen. Im hinteren, waldigen Teil erhebt sich der 1896 aus Müll errichtete "Scherbelberg". Darauf steht ein 20 m hoher Aussichtsturm.

    • © katatonia82, Shutterstock

    Weiter Landschaftspark zwischen Innenstadt und Gohlis. Hier kann man einen Blick auf die Afrika- Savanne des Zoos erhaschen. Im hinteren, waldigen Teil erhebt sich der 1896 aus Müll errichtete "Scherbelberg". Darauf steht ein 20 m hoher Aussichtsturm.


  • Auensee

    Landschaftliche Highlights
    • Auensee© Glow Images

    Gemütlich zuckelt die Parkeisenbahn um den kleinen See im nördlichen Auenwald im Ortsteil Wahren. Attraktion ist die Dampflok von 1925 im Liliputformat, die meist an Wochenenden auf die Schiene darf.

    • Gustav-Esche-Straße, 04159 Leipzig
    • Auensee© Glow Images

    Gemütlich zuckelt die Parkeisenbahn um den kleinen See im nördlichen Auenwald im Ortsteil Wahren. Attraktion ist die Dampflok von 1925 im Liliputformat, die meist an Wochenenden auf die Schiene darf.

    • Gustav-Esche-Straße, 04159 Leipzig

  • Romanushaus

    Architektonische Highlights
    • Romanushaus© MAIRDUMONT

    Opulent gestaltetes, barockes Palais von 1703.Viele Leipziger verbinden das Romanushaus mit dem legendären Richterschen Kaffeehaus, das 1784 hier seine Pforten öffnete.

    • Romanushaus© MAIRDUMONT

    Opulent gestaltetes, barockes Palais von 1703.Viele Leipziger verbinden das Romanushaus mit dem legendären Richterschen Kaffeehaus, das 1784 hier seine Pforten öffnete.


  • Gohliser Schlösschen

    Architektonische Highlights
    • Gohliser Schlösschen© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Ein feudaler Sommersitz, den sich Kaufmann und Ratsherr Caspar Richter damals weit vor den Toren der Stadt errichten ließ. Die Innenräume wurden im Stil des Frühklassizismus gestaltet.

    • Gohliser Schlösschen© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal

    Ein feudaler Sommersitz, den sich Kaufmann und Ratsherr Caspar Richter damals weit vor den Toren der Stadt errichten ließ. Die Innenräume wurden im Stil des Frühklassizismus gestaltet.