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KunstgalerienInsider-Tipp Kunst und Kommerz
Mehrere interessante Galerien haben sich auf dem Gelände des alten Industriekomplexes von 1884 angesiedelt, darunter z. B. die renommierte Galerie Eigen + Art, die Galerie Jochen Hempel und die freie Galerie der Spinnerei in Halle 14.Beim Frühjahrs- und beim Herbstrundgang zeigen an einem Wochenende alle Galerien neue Ausstellungen. Auch Künstler öffnen ihre Ateliers.
- Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig
- http://www.spinnerei.de/
- +49 341 4980222
Insider-Tipp Kunst und Kommerz
Mehrere interessante Galerien haben sich auf dem Gelände des alten Industriekomplexes von 1884 angesiedelt, darunter z. B. die renommierte Galerie Eigen + Art, die Galerie Jochen Hempel und die freie Galerie der Spinnerei in Halle 14.Beim Frühjahrs- und beim Herbstrundgang zeigen an einem Wochenende alle Galerien neue Ausstellungen. Auch Künstler öffnen ihre Ateliers.
- Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig
- http://www.spinnerei.de/
- +49 341 4980222
Johannapark
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
1955 wurden verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark. Er wurde von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus.
- Friedrich-Ebert-Straße, 04275 Leipzig
© MAIRDUMONT
1955 wurden verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark. Er wurde von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus.
- Friedrich-Ebert-Straße, 04275 Leipzig
Clara-Zetkin-Park
Botanische Gärten & Parks © Animaflora PicsStock, Shutterstock
Leipzigs Stadtpark Nummer eins: Gärten im Stil des 19.Jhs., Wald- und Auenlandschaften fügen sich hier harmonisch aneinander. Im Sommer sind die Wiesen von Studenten belagert, im Winter ist Familienrodeln angesagt. Clara Zetkin (1857-1933) war die Begründerin der sozialistischen Frauenbewegung. Unter ihrem Namen wurden 1955 verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Marschnerstraße. Er wurde seinerzeit von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus. Daran schließt sich bis zum Elsterflutbett der ehemalige König-Albert-Park mit Blumenrabatten und einer Parkbühne an, auf der ab und an auch Popkonzerte stattfinden. Beim Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gehört die Parkbühne zu den Hauptspielorten. Jenseits des Elsterflutbetts erstreckt sich das Auenwald-Gebiet "Die Nonne" mit einem weitverzweigten Netz von Rad- und Spazierwegen. Wenn im Frühjahr der Bärlauch blüht, "duftet" es hier sehr intensiv. Der wilde Knoblauch ist als Gewürz und Gemüse auf den Speisekarten der Leipziger Restaurants angesagt.
- Ferdinand-Lassalle-Straße, 04109 Leipzig
- http://www.leipzig.de/
- +49 341 1230
© Animaflora PicsStock, Shutterstock
Leipzigs Stadtpark Nummer eins: Gärten im Stil des 19.Jhs., Wald- und Auenlandschaften fügen sich hier harmonisch aneinander. Im Sommer sind die Wiesen von Studenten belagert, im Winter ist Familienrodeln angesagt. Clara Zetkin (1857-1933) war die Begründerin der sozialistischen Frauenbewegung. Unter ihrem Namen wurden 1955 verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Marschnerstraße. Er wurde seinerzeit von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus. Daran schließt sich bis zum Elsterflutbett der ehemalige König-Albert-Park mit Blumenrabatten und einer Parkbühne an, auf der ab und an auch Popkonzerte stattfinden. Beim Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gehört die Parkbühne zu den Hauptspielorten. Jenseits des Elsterflutbetts erstreckt sich das Auenwald-Gebiet "Die Nonne" mit einem weitverzweigten Netz von Rad- und Spazierwegen. Wenn im Frühjahr der Bärlauch blüht, "duftet" es hier sehr intensiv. Der wilde Knoblauch ist als Gewürz und Gemüse auf den Speisekarten der Leipziger Restaurants angesagt.
- Ferdinand-Lassalle-Straße, 04109 Leipzig
- http://www.leipzig.de/
- +49 341 1230
Moritzbastei
ClubsDer bekannteste Studentenclub der Stadt ist labyrinthisch im alten Gemäuer der Bastei aus dem 16.Jh. angelegt. Vom Frühstück über Lesungen, Konzerte, Kino, Poetry und Song Slam bis zur Disko am späten Abend ist hier immer was los. Kurfürst Moritz von Sachsen hatte seinerzeit Leipzigs Baumeister Hieronymus Lotter beauftragt, den Ort wehrhaft auszubauen. Später entstand auf den Grundmauern die erste Bürgerschule der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg überwucherte lange dichtes Grün die Trümmer, bevor in den 1970er-Jahren die Stunde der Studenten schlug: 1974 guckten sie sich das Gelände für ihren Club aus. 1982 wurde der Gesamtbau eröffnet.
- Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig
- http://www.moritzbastei.de/
- +49 341 702590
Der bekannteste Studentenclub der Stadt ist labyrinthisch im alten Gemäuer der Bastei aus dem 16.Jh. angelegt. Vom Frühstück über Lesungen, Konzerte, Kino, Poetry und Song Slam bis zur Disko am späten Abend ist hier immer was los. Kurfürst Moritz von Sachsen hatte seinerzeit Leipzigs Baumeister Hieronymus Lotter beauftragt, den Ort wehrhaft auszubauen. Später entstand auf den Grundmauern die erste Bürgerschule der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg überwucherte lange dichtes Grün die Trümmer, bevor in den 1970er-Jahren die Stunde der Studenten schlug: 1974 guckten sie sich das Gelände für ihren Club aus. 1982 wurde der Gesamtbau eröffnet.
- Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig
- http://www.moritzbastei.de/
- +49 341 702590
Gewandhaus
Theater © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Opernarien im Park
Mit 185 Mitgliedern gilt das Gewandhausorchester als das weltweit größte Ensemble mit Berufsmusikern. Die opulente Ausstattung ist zum einen der Geschichte des Traditionshauses geschuldet, zum anderen aber auch dem doppelten Einsatz in Oper und Gewandhaus sowie bei Chorkonzerten mit den Thomanern, bei Festivals und Kammerkonzerten in der ganzen Stadt. Das Gewandhaus blickt auf einer Reihe erstklassiger Kapellmeister zurück, von Felix Mendelssohn Bartholdy und Wilhelm Furtwängler über Kurt Masur und Herbert Blomstedt bis zu Riccardo Chailly. Derzeit wird das Orchester von Andris Nelsons geleitet. Im Sommer finden sich die Leipziger zu Tausenden für die Open-Air-Konzerte Klassik airleben im Rosental ein. Auch das renommierte MDR-Symphonieorchester spielt im Gewandhaus.
- Augustusplatz 8, 04109 Leipzig
- http://www.gewandhausorchester.de/
- +49 341 1270280
- ticket@gewandhaus.de
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Opernarien im Park
Mit 185 Mitgliedern gilt das Gewandhausorchester als das weltweit größte Ensemble mit Berufsmusikern. Die opulente Ausstattung ist zum einen der Geschichte des Traditionshauses geschuldet, zum anderen aber auch dem doppelten Einsatz in Oper und Gewandhaus sowie bei Chorkonzerten mit den Thomanern, bei Festivals und Kammerkonzerten in der ganzen Stadt. Das Gewandhaus blickt auf einer Reihe erstklassiger Kapellmeister zurück, von Felix Mendelssohn Bartholdy und Wilhelm Furtwängler über Kurt Masur und Herbert Blomstedt bis zu Riccardo Chailly. Derzeit wird das Orchester von Andris Nelsons geleitet. Im Sommer finden sich die Leipziger zu Tausenden für die Open-Air-Konzerte Klassik airleben im Rosental ein. Auch das renommierte MDR-Symphonieorchester spielt im Gewandhaus.
- Augustusplatz 8, 04109 Leipzig
- http://www.gewandhausorchester.de/
- +49 341 1270280
- ticket@gewandhaus.de
Mädler-Passage
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.
- Neumarkt 14, 04109 Leipzig
- http://www.maedlerpassage.de/
- +49 341 216340
- mail@maedlerpassage.de
© MAIRDUMONT
Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.
- Neumarkt 14, 04109 Leipzig
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- +49 341 216340
- mail@maedlerpassage.de
Völkerschlachtdenkmal
Touristenattraktionen © Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
Fast 1 Mio. Besucher zieht der riesige Denkmalsbau Jahr für Jahr an. Er wurde 1913 eingeweiht - 100 Jahre, nachdem die europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig Napoleon und seine Truppen in die Flucht geschlagen hatten. Die Feierlichkeiten im Oktober 1913 waren ein nationales Ereignis. Der Kaiser reiste an, deutsche Fürsten und Vertreter der Herrscherhäuser Schwedens, Russlands und Österreichs. Randnotiz: Die Sachsen gehörten 1813 zu den Verlierern, sie schlugen sich nämlich für den französischen Despoten. Im Denkmal dokumentiert eine Ausstellung die Baugeschichte. In der Krypta halten 16 steinerne Krieger Totenwache. Die kolossalen allegorischen Figuren in der Ruhmeshalle (Tapferkeit, Glaubensstärke, Opferfreude und Volkskraft) ragen 10 m in die Höhe. Dagegen muten die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle geradezu winzig an. Die gute Akustik kommt bei einer Aufführung des Völkerschlachtdenkmal-Chores zur Geltung. Beeindruckend ist der Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Wem der Aufstieg über die 364 Stufen zu anstrengend ist, kann auch den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang nehmen. Im Forum 1813 am Fuß des Denkmals ist eines der Schlachtfelder rund um Leipzig nachgestellt. 3500 Zinnfiguren zeigen auf einer 18 m2 großen Fläche den Kampf um das Dorf Probstheida, dessen Ausgang Napoleons Herrschaft in Europa brechen sollte. Außerdem sind 350 Originalexponate von Uniformen bis zu Münzen zu sehen.
- Prager Straße, 04103 Leipzig
- http://www.stiftung-voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de/
- +49 341 2416870
© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
Fast 1 Mio. Besucher zieht der riesige Denkmalsbau Jahr für Jahr an. Er wurde 1913 eingeweiht - 100 Jahre, nachdem die europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig Napoleon und seine Truppen in die Flucht geschlagen hatten. Die Feierlichkeiten im Oktober 1913 waren ein nationales Ereignis. Der Kaiser reiste an, deutsche Fürsten und Vertreter der Herrscherhäuser Schwedens, Russlands und Österreichs. Randnotiz: Die Sachsen gehörten 1813 zu den Verlierern, sie schlugen sich nämlich für den französischen Despoten. Im Denkmal dokumentiert eine Ausstellung die Baugeschichte. In der Krypta halten 16 steinerne Krieger Totenwache. Die kolossalen allegorischen Figuren in der Ruhmeshalle (Tapferkeit, Glaubensstärke, Opferfreude und Volkskraft) ragen 10 m in die Höhe. Dagegen muten die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle geradezu winzig an. Die gute Akustik kommt bei einer Aufführung des Völkerschlachtdenkmal-Chores zur Geltung. Beeindruckend ist der Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Wem der Aufstieg über die 364 Stufen zu anstrengend ist, kann auch den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang nehmen. Im Forum 1813 am Fuß des Denkmals ist eines der Schlachtfelder rund um Leipzig nachgestellt. 3500 Zinnfiguren zeigen auf einer 18 m2 großen Fläche den Kampf um das Dorf Probstheida, dessen Ausgang Napoleons Herrschaft in Europa brechen sollte. Außerdem sind 350 Originalexponate von Uniformen bis zu Münzen zu sehen.
- Prager Straße, 04103 Leipzig
- http://www.stiftung-voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de/
- +49 341 2416870
Zoo Leipzig
Zoologische Gärten © CDuschinger, Shutterstock
Insider-Tipp Fußballstars hautnah
Hast du schon einmal Elefanten beim Tauchen beobachtet? Die Unterwasserscheibe im Elefantentempel des Leipziger Zoos macht’s möglich. Mitten in der City erlebst du ferne Kontinente mit ihren exotischen Bewohnern: Du durchstreifst die Kiwara-Savanne mit Zebras, Antilopen und Giraffen, die Menschenaffenanlage „Pongoland“, Asien mit dem Elefantentempel, die Tigertaiga oder die Lippenbärenschlucht. Für Kids gibt es Klettergelegenheiten, Spielplätze und zwei Streichelzooareale. In der charmanten Anlage aus dem 19.Jh. finden mehr als 620 Arten Platz. Im Gondwanaland, einer überdachten Tropenhalle mit verschlungenen Dschungelpfaden und einem Baumwipfelpfad, leben Exoten wie der Schabrackentapir und ein Komodowaran. Hier ist es schwül – schließ Mantel und Pullover deshalb in den Fächern gleich hinter dem Eingang zum Gondwanaland ein. Entspannt erlebst du die Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, während zu beiden Seiten die Entstehungsgeschichte der Welt im Zeitraffer an dir vorbeizieht. Die günstigere Abendkarte gibt es ab 3 Stunden vor Schließung.
- Pfaffendorfer Straße 29, 04105 Leipzig
- http://www.zoo-leipzig.de/
- +49 341 5933385
- office@zoo-leipzig.de
© CDuschinger, Shutterstock
Insider-Tipp Fußballstars hautnah
Hast du schon einmal Elefanten beim Tauchen beobachtet? Die Unterwasserscheibe im Elefantentempel des Leipziger Zoos macht’s möglich. Mitten in der City erlebst du ferne Kontinente mit ihren exotischen Bewohnern: Du durchstreifst die Kiwara-Savanne mit Zebras, Antilopen und Giraffen, die Menschenaffenanlage „Pongoland“, Asien mit dem Elefantentempel, die Tigertaiga oder die Lippenbärenschlucht. Für Kids gibt es Klettergelegenheiten, Spielplätze und zwei Streichelzooareale. In der charmanten Anlage aus dem 19.Jh. finden mehr als 620 Arten Platz. Im Gondwanaland, einer überdachten Tropenhalle mit verschlungenen Dschungelpfaden und einem Baumwipfelpfad, leben Exoten wie der Schabrackentapir und ein Komodowaran. Hier ist es schwül – schließ Mantel und Pullover deshalb in den Fächern gleich hinter dem Eingang zum Gondwanaland ein. Entspannt erlebst du die Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, während zu beiden Seiten die Entstehungsgeschichte der Welt im Zeitraffer an dir vorbeizieht. Die günstigere Abendkarte gibt es ab 3 Stunden vor Schließung.
- Pfaffendorfer Straße 29, 04105 Leipzig
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- office@zoo-leipzig.de
Museum in der "Runden Ecke"
Museen © Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
Wendegeschichte in Reinkultur. In der Nacht zum 5.Dezember 1989 besetzten engagierte Bürger nach einer Montagsdemonstration das Stasigebäude am Dittrichring und machten der Angstherrschaft des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ein Ende.
- Dittrichring 24, 04109 Leipzig
- http://www.runde-ecke-leipzig.de/
- +49 341 9612443
- mail@runde-ecke-leipzig.de
© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
Wendegeschichte in Reinkultur. In der Nacht zum 5.Dezember 1989 besetzten engagierte Bürger nach einer Montagsdemonstration das Stasigebäude am Dittrichring und machten der Angstherrschaft des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ein Ende.
- Dittrichring 24, 04109 Leipzig
- http://www.runde-ecke-leipzig.de/
- +49 341 9612443
- mail@runde-ecke-leipzig.de
Markt
Touristenattraktionen © LaMiaFotografia, Shutterstock
Das Herzstück der Innenstadt: zentraler Treffpunkt und Ort für Feste vor der malerischen Kulisse des Renaissance-Rathauses. Ab dem 15.Jh. bauten Kaufleute hier ihre Häuser. Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam an dem Haus vorbei, und die Zollabgaben füllten zuverlässig das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage". Sehenswert ist die historische Fassade mit dem Staffelgiebel. Der Markt war bis 1824 auch Schauplatz von Hinrichtungen. Als letzter wurde der Perückenmacher Woyzeck enthauptet, weil er seine Geliebte erstochen hatte. Georg Büchners gleichnamiges Drama machte Woyzeck weltbekannt. Im Zweiten Weltkrieg verlor der Markt z.T. sein Gesicht: Vier historische Bauten auf der Westseite wurden zerstört. Die neue Marktgalerie, 2001-03 erbaut, zitiert mir ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs., die mit Geschäften, Bar und Restaurant eine Verbindung zur Klostergasse herstellt. Daneben schließt sich die ruhigere Handwerkerpassage von 1845/46 an.
- Markt, 04109 Leipzig
- http://www.leipzig.de/
- +49 341 1235929
© LaMiaFotografia, Shutterstock
Das Herzstück der Innenstadt: zentraler Treffpunkt und Ort für Feste vor der malerischen Kulisse des Renaissance-Rathauses. Ab dem 15.Jh. bauten Kaufleute hier ihre Häuser. Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam an dem Haus vorbei, und die Zollabgaben füllten zuverlässig das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage". Sehenswert ist die historische Fassade mit dem Staffelgiebel. Der Markt war bis 1824 auch Schauplatz von Hinrichtungen. Als letzter wurde der Perückenmacher Woyzeck enthauptet, weil er seine Geliebte erstochen hatte. Georg Büchners gleichnamiges Drama machte Woyzeck weltbekannt. Im Zweiten Weltkrieg verlor der Markt z.T. sein Gesicht: Vier historische Bauten auf der Westseite wurden zerstört. Die neue Marktgalerie, 2001-03 erbaut, zitiert mir ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs., die mit Geschäften, Bar und Restaurant eine Verbindung zur Klostergasse herstellt. Daneben schließt sich die ruhigere Handwerkerpassage von 1845/46 an.
- Markt, 04109 Leipzig
- http://www.leipzig.de/
- +49 341 1235929
Kunstkraftwerk Leipzig
MuseenEin Architekt und ein Statistik-Professor tun sich zusammen, investieren in ein altes Heizwerk und rufen eine großartige Kunst-Location ins Leben. Den „Rundgang“ haben Künstler mit faszinierenden Licht- und Objektinstallationen versehen.
- Saalfelder Straße 8 b, Leipzig
- http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com/
- info@kunstkraftwerk-leipzig.com
Ein Architekt und ein Statistik-Professor tun sich zusammen, investieren in ein altes Heizwerk und rufen eine großartige Kunst-Location ins Leben. Den „Rundgang“ haben Künstler mit faszinierenden Licht- und Objektinstallationen versehen.
- Saalfelder Straße 8 b, Leipzig
- http://www.kunstkraftwerk-leipzig.com/
- info@kunstkraftwerk-leipzig.com
Kümmel-Apotheke
CafésSehen und gesehen werden – einen besseren Platz dafür gibt es in Leipzig nicht: An der Rotunde der Mädlerpassage liegt dieses Edel-Bistro, ein Refugium für Flaneure.
- Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig
- http://www.kuemmel-apotheke.de/
- +49 341 9608705
- info@kuemmel-apotheke.de
Sehen und gesehen werden – einen besseren Platz dafür gibt es in Leipzig nicht: An der Rotunde der Mädlerpassage liegt dieses Edel-Bistro, ein Refugium für Flaneure.
- Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig
- http://www.kuemmel-apotheke.de/
- +49 341 9608705
- info@kuemmel-apotheke.de
Messehofpassage
Architektonische HighlightsWeltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage (Neumarkt 14) aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße able-sen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass derBau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassage (Neumarkt 16): moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.
- Neumarkt 16, 04109 Leipzig
- http://osteopro.de/
Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage (Neumarkt 14) aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße able-sen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass derBau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassage (Neumarkt 16): moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.
- Neumarkt 16, 04109 Leipzig
- http://osteopro.de/
Bundesverwaltungsgericht
Architektonische Highlights © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Viele Leipziger haben noch den rußgeschwärzten Koloss in Erinnerung, in dem bis 1996 das Bildermuseum untergebracht war. Das ehemalige Reichsgericht wurde von Ludwig Hoffmann und Peter Dybwad errichtet (1888-95). Hier fanden spektakuläre Prozesse statt, u.a. 1907 der Hochverratsprozess gegen Karl Liebknecht und 1933 die Verhandlung nach dem Reichstagsbrand. Nach umfangreicher Sanierung zog 2002 das Bundesverwaltungsgericht ein. Besonders gelungen ist die Verbindung von alter Architektur und moderner Verwaltung. Das Dach wurde um eine Etage für Büros aufgestockt (von außen kaum sichtbar), die ehemalige Kutscheneinfahrt in eine Kantine umfunktioniert. Die Eingangshalle, ein kleines Museum und der Große Sitzungssaal können ohne Anmeldung besichtigt werden.
- Simsonplatz 1, 04107 Leipzig
- http://www.bverwg.de/
- +49 341 20070
© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Viele Leipziger haben noch den rußgeschwärzten Koloss in Erinnerung, in dem bis 1996 das Bildermuseum untergebracht war. Das ehemalige Reichsgericht wurde von Ludwig Hoffmann und Peter Dybwad errichtet (1888-95). Hier fanden spektakuläre Prozesse statt, u.a. 1907 der Hochverratsprozess gegen Karl Liebknecht und 1933 die Verhandlung nach dem Reichstagsbrand. Nach umfangreicher Sanierung zog 2002 das Bundesverwaltungsgericht ein. Besonders gelungen ist die Verbindung von alter Architektur und moderner Verwaltung. Das Dach wurde um eine Etage für Büros aufgestockt (von außen kaum sichtbar), die ehemalige Kutscheneinfahrt in eine Kantine umfunktioniert. Die Eingangshalle, ein kleines Museum und der Große Sitzungssaal können ohne Anmeldung besichtigt werden.
- Simsonplatz 1, 04107 Leipzig
- http://www.bverwg.de/
- +49 341 20070
Neue Messe
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Nach drei Jahren Bauzeit wurde 1996 das rund 100 ha große Gelände in Seehausen am nördlichen Stadtrand eröffnet. Mittelpunkt ist die halbrunde, gigantische Glas-Stahl-Konstruktion des Architektenteams von Volkwin Marg. Sie ist gut 240 m lang, 80 m breit und fast 30 m hoch. An dem kühnen Gebilde wirkte auch Ian Ritchie mit, der Konstrukteur der Glaspyramide des Pariser Louvre. Die 5500 Fensterscheiben des Messepalasts werden von einem eigens dafür entwickelten Reinigungsroboter geputzt. Ein schmaler Turm, der gleichzeitig als Schornstein dient, trägt das traditionelle Leipziger Messe-Signet.
- Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
- http://www.leipziger-messe.de/
- +49 341 6780
© MAIRDUMONT
Nach drei Jahren Bauzeit wurde 1996 das rund 100 ha große Gelände in Seehausen am nördlichen Stadtrand eröffnet. Mittelpunkt ist die halbrunde, gigantische Glas-Stahl-Konstruktion des Architektenteams von Volkwin Marg. Sie ist gut 240 m lang, 80 m breit und fast 30 m hoch. An dem kühnen Gebilde wirkte auch Ian Ritchie mit, der Konstrukteur der Glaspyramide des Pariser Louvre. Die 5500 Fensterscheiben des Messepalasts werden von einem eigens dafür entwickelten Reinigungsroboter geputzt. Ein schmaler Turm, der gleichzeitig als Schornstein dient, trägt das traditionelle Leipziger Messe-Signet.
- Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
- http://www.leipziger-messe.de/
- +49 341 6780
Thomaskirche
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Himmlische Sphärenmusik
Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit den Thomanern, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum, und ihrem berühmtesten Kantor: Johann Sebastian Bach. Vor dem Südportal erinnert Carl Seffners Bach-Denkmal von 1908 an den Komponisten. Seine sterblichen Überreste wurden 1950 aus der zerstörten Johanniskirche hierher überführt. Die Wurzeln des Thomanerchores liegen im 13.Jh. Damals gab es bereits einen Kirchenbau an der Stelle der heutigen Thomaskirche. Er wurde Ausgangspunkt des von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner Chorherrenstifts; die Schüler dieser Institution erhielten u. a. eine Ausbildung in liturgischen Gesängen. Motetten und Kantaten kannst du freitags und samstags lauschen, wenn die Thomaner nicht gerade auf Reisen sind und keine Schulferien haben. Am Pfingstsonntag 1539 predigte hier Martin Luther – dieser Tag gilt als Einführung der Reformation in Sachsen. Luther und Bach sind zwei der farbigen Fenster im Chorraum gewidmet. Das jüngste Fenster auf der Südseite wurde 2009 vom Leipziger Maler David Schnell entworfen. Es trägt den Titel „Frieden“. Der Kirchenbau selbst wurde mehrfach umgestaltet. 1496 ersetzte man das romanische Kirchenschiff durch eine spätgotische Halle. Sie wird überspannt von einem Dach, das mit 63 Grad Neigung das steilste Leipzigs ist. Der 68 m hohe Turm bekam 1702 seine barocke Haube. Die Grünfläche vor der Kirche ist zu einem beliebten Treffpunkt für junge Leute geworden.
- Thomaskirchhof 18, 04109 Leipzig
- http://www.thomaskirche.org/
- +49 341 22224100
- info@thomaskirche.org
© Glow Images
Insider-Tipp Himmlische Sphärenmusik
Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit den Thomanern, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum, und ihrem berühmtesten Kantor: Johann Sebastian Bach. Vor dem Südportal erinnert Carl Seffners Bach-Denkmal von 1908 an den Komponisten. Seine sterblichen Überreste wurden 1950 aus der zerstörten Johanniskirche hierher überführt. Die Wurzeln des Thomanerchores liegen im 13.Jh. Damals gab es bereits einen Kirchenbau an der Stelle der heutigen Thomaskirche. Er wurde Ausgangspunkt des von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner Chorherrenstifts; die Schüler dieser Institution erhielten u. a. eine Ausbildung in liturgischen Gesängen. Motetten und Kantaten kannst du freitags und samstags lauschen, wenn die Thomaner nicht gerade auf Reisen sind und keine Schulferien haben. Am Pfingstsonntag 1539 predigte hier Martin Luther – dieser Tag gilt als Einführung der Reformation in Sachsen. Luther und Bach sind zwei der farbigen Fenster im Chorraum gewidmet. Das jüngste Fenster auf der Südseite wurde 2009 vom Leipziger Maler David Schnell entworfen. Es trägt den Titel „Frieden“. Der Kirchenbau selbst wurde mehrfach umgestaltet. 1496 ersetzte man das romanische Kirchenschiff durch eine spätgotische Halle. Sie wird überspannt von einem Dach, das mit 63 Grad Neigung das steilste Leipzigs ist. Der 68 m hohe Turm bekam 1702 seine barocke Haube. Die Grünfläche vor der Kirche ist zu einem beliebten Treffpunkt für junge Leute geworden.
- Thomaskirchhof 18, 04109 Leipzig
- http://www.thomaskirche.org/
- +49 341 22224100
- info@thomaskirche.org
Nikolaikirche
Architektonische Highlights © Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Eine Orgel wie ein Sportwagen
Friedensgebete, Lichterketten, Demonstrationen – seit dem Wendeherbst 1989 ist St. Nikolai als Keimzelle der friedlichen Revolution bekannt. Schon immer spielte die älteste erhaltene Kirche Leipzigs eine wichtige Rolle im politischen Leben. In der Nähe der Kirche siedelten sich im 12.Jh. verstärkt Kaufleute an – ihrem Schutzpatron Nikolaus ist sie geweiht. In der Nikolaikirche bestand J. S. Bach seine Probe fürs Kantorenamt. Den romanischen Ursprung erkennt man noch an der Westfassade. 1555 entstand der Mittelturm, der Anfang des 18.Jhs. seine barocke Haube bekam und auf 75 m erhöht wurde. Im Inneren ist die größte Kirche der Stadt schicht gestaltet. Aus korinthischen Säulen sprießen Palmwedel. So verlieh Stadtbaudirektor Dauthe der gotischen Hallenkirche 1784–97 eine klassizistische Anmutung. Auch heute noch versammeln sich Gläubige montags um 17 Uhr zu Friedensgebeten. Die farbigen Lichtsteine von Tilo Schulz auf dem Platz vor der Kirche erinnern wie die Nachbildung der Dautheschen Säule und der bis zum Überlaufen gefüllte Granitbrunnen an den friedlichen Widerstand. Die erneuerte Ladegast-Orgel mit Spieltisch im Porsche- Design ist ebenso sehens- wie hörenswert!
- Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig
- http://www.nikolaikirche.de/
- +49 341 1245380
© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Eine Orgel wie ein Sportwagen
Friedensgebete, Lichterketten, Demonstrationen – seit dem Wendeherbst 1989 ist St. Nikolai als Keimzelle der friedlichen Revolution bekannt. Schon immer spielte die älteste erhaltene Kirche Leipzigs eine wichtige Rolle im politischen Leben. In der Nähe der Kirche siedelten sich im 12.Jh. verstärkt Kaufleute an – ihrem Schutzpatron Nikolaus ist sie geweiht. In der Nikolaikirche bestand J. S. Bach seine Probe fürs Kantorenamt. Den romanischen Ursprung erkennt man noch an der Westfassade. 1555 entstand der Mittelturm, der Anfang des 18.Jhs. seine barocke Haube bekam und auf 75 m erhöht wurde. Im Inneren ist die größte Kirche der Stadt schicht gestaltet. Aus korinthischen Säulen sprießen Palmwedel. So verlieh Stadtbaudirektor Dauthe der gotischen Hallenkirche 1784–97 eine klassizistische Anmutung. Auch heute noch versammeln sich Gläubige montags um 17 Uhr zu Friedensgebeten. Die farbigen Lichtsteine von Tilo Schulz auf dem Platz vor der Kirche erinnern wie die Nachbildung der Dautheschen Säule und der bis zum Überlaufen gefüllte Granitbrunnen an den friedlichen Widerstand. Die erneuerte Ladegast-Orgel mit Spieltisch im Porsche- Design ist ebenso sehens- wie hörenswert!
- Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig
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Ilses Erika
ClubsKultclub: Im Keller herrscht schon mit fünf Leuten Partystimmung. Es finden wechselnd Shows, Konzerte und Disko statt.
- Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig
- http://www.ilseserika.de/
- gudrun@ilseserika.de
Kultclub: Im Keller herrscht schon mit fünf Leuten Partystimmung. Es finden wechselnd Shows, Konzerte und Disko statt.
- Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig
- http://www.ilseserika.de/
- gudrun@ilseserika.de
FALCO The!
Restaurants- französisch
Ein Michelin-Stern und etliche Auszeichnungen: Das Falco in der 27.Etage des Westin Hotels steht für höchste Kochkunst. Der Abend beginnt mit einem Aperitif an der Bar und dem Blick über Leipzig. Danach gibt es leichte französische Küche.
- Gerberstraße 15, 04105 Leipzig
- +49 341 9882727
- info@falco-leipzig.de
Ein Michelin-Stern und etliche Auszeichnungen: Das Falco in der 27.Etage des Westin Hotels steht für höchste Kochkunst. Der Abend beginnt mit einem Aperitif an der Bar und dem Blick über Leipzig. Danach gibt es leichte französische Küche.
- Gerberstraße 15, 04105 Leipzig
- +49 341 9882727
- info@falco-leipzig.de
Café Cantona
Cafés- international
Als Huldigung an den Ex-Fußballstar und Schauspieler Eric Cantona gucken die Fans auf DDR-Mobiliar Fußballspiele und Tatort. Gute, günstige Küche von Burger bis Wok-Tofu. Sonnige Terasse
- Windmühlenstraße 29, 04107 Leipzig
- +49 341 2254302
Als Huldigung an den Ex-Fußballstar und Schauspieler Eric Cantona gucken die Fans auf DDR-Mobiliar Fußballspiele und Tatort. Gute, günstige Küche von Burger bis Wok-Tofu. Sonnige Terasse
- Windmühlenstraße 29, 04107 Leipzig
- +49 341 2254302
NaTo
PubsSchon zu DDR-Zeiten traf sich in dem grünen Flachbau die alternative Szene. Internationales Programmkino mit Filmreihen, außerdem Konzerte, Lesungen, Kneipe und Improvisationstheater.
- Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig
- http://www.nato-leipzig.de/
- +49 341 3014397
- info@nato-leipzig.de
Schon zu DDR-Zeiten traf sich in dem grünen Flachbau die alternative Szene. Internationales Programmkino mit Filmreihen, außerdem Konzerte, Lesungen, Kneipe und Improvisationstheater.
- Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig
- http://www.nato-leipzig.de/
- +49 341 3014397
- info@nato-leipzig.de
Bachmuseum im Bosehaus
MuseenInsider-Tipp Wo Bach entspannte
Verkannt, vergessen, ausgebeutet. Im Leben des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, heute gern Musikgenie genannt, ging beileibe nicht alles glatt. In Leipzig wollten sie ihn erst gar nicht. Den Posten des Thomaskantors bekam er erst, nachdem zwei andere abgesagt hatten. Der kreative Druck war ungemein hoch: Jede Woche lieferte der Komponist eine neue Kantate ab – und zu Hause quengelten viele Kinder. Kein Wunder, dass Bach und seine Frau Anna Magdalena in den 27 Jahren ihrer Leipziger Zeit (1723–50) gerne mal bei Boses nebenan vorbeischauten. Bei den reichen Kaufleuten ging es ruhiger und eleganter zu. Heute gewährt das Bosehaus dem Bachmuseum Asyl, und einige persönliche Gegenstände aus dem Leben des großen Barock-Komponisten sind dort zu finden. Viele Ausstellungsteile sind interaktiv, und das Motto „selbst probieren“ ist Leitfaden der Präsentation. Im Sommersaal finden wie zu Bachs Zeiten intime Hauskonzerte statt, und der charmante Garten ist ein Ruhepol mitten in der Stadt.
- Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig
- http://www.bachmuseumleipzig.de/
- +49 341 9137202
- museum@bach-leipzig.de
Insider-Tipp Wo Bach entspannte
Verkannt, vergessen, ausgebeutet. Im Leben des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, heute gern Musikgenie genannt, ging beileibe nicht alles glatt. In Leipzig wollten sie ihn erst gar nicht. Den Posten des Thomaskantors bekam er erst, nachdem zwei andere abgesagt hatten. Der kreative Druck war ungemein hoch: Jede Woche lieferte der Komponist eine neue Kantate ab – und zu Hause quengelten viele Kinder. Kein Wunder, dass Bach und seine Frau Anna Magdalena in den 27 Jahren ihrer Leipziger Zeit (1723–50) gerne mal bei Boses nebenan vorbeischauten. Bei den reichen Kaufleuten ging es ruhiger und eleganter zu. Heute gewährt das Bosehaus dem Bachmuseum Asyl, und einige persönliche Gegenstände aus dem Leben des großen Barock-Komponisten sind dort zu finden. Viele Ausstellungsteile sind interaktiv, und das Motto „selbst probieren“ ist Leitfaden der Präsentation. Im Sommersaal finden wie zu Bachs Zeiten intime Hauskonzerte statt, und der charmante Garten ist ein Ruhepol mitten in der Stadt.
- Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig
- http://www.bachmuseumleipzig.de/
- +49 341 9137202
- museum@bach-leipzig.de
Academixer
TheaterPolitisches Kabarett, das Ensemble glänzt mit schauspielerischem Talent. Unbequem bis zur Bauhaus Bestuhlung. In der Kneipe ("Mixer"), sitzt du neben den Künstlern.
- Kupfergasse 2, 04109 Leipzig
- http://www.academixer.com/
- +49 341 21787878
- info@academixer.com
Politisches Kabarett, das Ensemble glänzt mit schauspielerischem Talent. Unbequem bis zur Bauhaus Bestuhlung. In der Kneipe ("Mixer"), sitzt du neben den Künstlern.
- Kupfergasse 2, 04109 Leipzig
- http://www.academixer.com/
- +49 341 21787878
- info@academixer.com
Sächsische Pfeifenstube
Sonstige LädenDer Laden von Lutz Merker ist eine Augenweide für jeden Pfeifenliebhaber. Pfeifen jedweder Form werden präsentiert, angefertigt oder repariert. Im OG befindet sich ein begehbarer Humidor mit großer Zigarrenauswahl.
- Peterssteinweg 5, 04107 Leipzig
- http://www.pfeifenstube.de/
- +49 341 2124938
Der Laden von Lutz Merker ist eine Augenweide für jeden Pfeifenliebhaber. Pfeifen jedweder Form werden präsentiert, angefertigt oder repariert. Im OG befindet sich ein begehbarer Humidor mit großer Zigarrenauswahl.
- Peterssteinweg 5, 04107 Leipzig
- http://www.pfeifenstube.de/
- +49 341 2124938
Galerie am Nikolaikirchhof
Sonstige LädenDie Keramik von Hedwig Bollhagen hat viele Fans: Im schlichten Streifen gehalten, wirkt sie nach Jahrzehnten noch modern.
- Ritterstraße 5, 04109 Leipzig
- http://www.galerie-am-nikolaikirchhof.net/
- +49 341 9605677
Die Keramik von Hedwig Bollhagen hat viele Fans: Im schlichten Streifen gehalten, wirkt sie nach Jahrzehnten noch modern.
- Ritterstraße 5, 04109 Leipzig
- http://www.galerie-am-nikolaikirchhof.net/
- +49 341 9605677
Museum der bildenden Künste
MuseenDas Bildermuseum gehört zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Gebäudes auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und gewaltige Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs des Älteren.
- Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
- http://www.mdbk.de/
- +49 341 216990
- mdbk@leipzig.de
Das Bildermuseum gehört zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Gebäudes auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und gewaltige Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs des Älteren.
- Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
- http://www.mdbk.de/
- +49 341 216990
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Ganos Kaffee-Kontor & Rösterei
DelikatessenladenSlow Coffee - hier werden die Bohnen in der eigenen Rösterei bis zu 30 Min. lang frisch geröstet. So ist der Kaffee säureärmer und besser verträglich. Die Bohnen dazu kommen aus aller Welt, von Peru bis Australien. Dienstagnachmittags ist Schaurösten.
- Dittrichring 6, 04109 Leipzig
- http://www.ganos.de/
- +49 341 2127310
Slow Coffee - hier werden die Bohnen in der eigenen Rösterei bis zu 30 Min. lang frisch geröstet. So ist der Kaffee säureärmer und besser verträglich. Die Bohnen dazu kommen aus aller Welt, von Peru bis Australien. Dienstagnachmittags ist Schaurösten.
- Dittrichring 6, 04109 Leipzig
- http://www.ganos.de/
- +49 341 2127310
Pilot
Restaurants- international
Kneipe und Restaurant im Schauspiel. Zu jeder Tageszeit zu empfehlen wegen der frischen Küche, dem guten Bier und der riesigen Teebar.
- Bosestraße 1, 04109 Leipzig
- http://pilot-leipzig.de/
- +49 341 96289550
Kneipe und Restaurant im Schauspiel. Zu jeder Tageszeit zu empfehlen wegen der frischen Küche, dem guten Bier und der riesigen Teebar.
- Bosestraße 1, 04109 Leipzig
- http://pilot-leipzig.de/
- +49 341 96289550
Gourmétage
DelikatessenladenGute Auswahl an Wein, Whiskey und Feinkost. Man kann gleich im Laden probieren.
- Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig
- http://www.gourmetage.com/
- +49 341 9611090
Gute Auswahl an Wein, Whiskey und Feinkost. Man kann gleich im Laden probieren.
- Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig
- http://www.gourmetage.com/
- +49 341 9611090
Zeidler Holzkunst
Sonstige LädenHier gibt es eine große Auswahl an traditionellem Schnitzwerk aus dem Erzgebirge: Räuchermännel, Weihnachtspyramiden, Schwibbögen, Engel und vieles mehr.
- Im Alten Rathaus 1, 04109 Leipzig
- http://www.dregeno.de/
- +49 341 1248347
Hier gibt es eine große Auswahl an traditionellem Schnitzwerk aus dem Erzgebirge: Räuchermännel, Weihnachtspyramiden, Schwibbögen, Engel und vieles mehr.
- Im Alten Rathaus 1, 04109 Leipzig
- http://www.dregeno.de/
- +49 341 1248347