Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Mit Billigwein auftauchenDu hast Franzosen kennengelernt, und sie haben dich eingeladen. Dann lauf bloß nicht in den Supermarkt, um eine Flasche Wein zu kaufen. Investier in einen schönen Tropfen aus der örtlichen Kellerei oder von einem privaten Winzer. Franzosen messen am Wein den Grad der Freundschaft und Sympathie – und das sollte dir etwas wert sein.
Falsch angezogen seinOb beim Wandern in Bergen und Schluchten, beim Höhlenbesuch oder beim Segeln: Auch im tiefen Süden kann es plötzlich sehr kalt werden, besonders in einer Höhle. Nimm immer ein warme Fleecejacke oder einen Windbreaker mit, wenn du unterwegs bist.
Gleich DuzenTu sagen Franzosen erst, wenn sie jemanden richtig gut kennen. Unter jüngeren Leuten ist das Duzen zwar verbreiteter, doch selbst da nicht immer üblich. Beliebt ist die Kombi Vorname + vous. Sieze (vous) also besser erst, bis Franzosen das Du anbieten.
MeckernFranzosen reagieren sehr empfindlich, wenn man sie kritisiert – besonders, wenn die Kritik nach deutscher Art direkt und offen ausgeübt wird. Besser kommt es an, wenn man erst lobt, und dann im Nachsatz die Kritik als Verbesserungsvorschlag anbringt. So wahrt der andere sein Gesicht und weiß doch genau, was dich stört.
Wild campenSo verlockend ein schönes Plätzchen in freier Natur sein mag, um dort für eine Nacht sein Zelt aufzuschlagen – überleg es dir besser dreimal, ob das wirklich sein muss. Viele Grundbesitzer sehen es ausgesprochen ungern. Schon anders verhält es sich, wenn du vorher um Erlaubnis fragst.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Kaffee3,50 Euro für eine Tasse am Tisch
Bahnmaximal 5,90 Euro für die Strecke Narbonne–Carcassonne
Weinab 5 Euro für eine Karaffe (0,25 l)
Museum8–18 Euro für den Eintritt in größere Museen
Benzinum 1,80 Euro für 1 l Super 95
Fahrradab 80 Euro für die Miete pro Woche

Feiertage

1. Januar

  • Jour de l‘An (Neujahr)

April

  • Lundi de Pâques (Ostermontag)

1. Mai

  • Fête du Travail (Tag der Arbeit)

8. Mai

  • Victoire 1945 (Kriegsende 1945)

Mai

  • Ascension (Christi Himmelfahrt)

Mai/Juni

  • Lundi de Pentecôte (Pfingstmontag)

14. Juli

  • Fête Nationale (Nationalfeiertag)

15. August

  • Assomption (Mariä Himmelfahrt)

1. November

  • Toussaint (Allerheiligen)

11. November

  • Armistice 1918 (Kriegsende 1918)

25. Dezember

  • Noël (Weihnachten)

Veranstaltungen

Karfreitag

  • Procession de la Sanch: Büßerprozession in Perpignan

Anfang April

  • Primavera d’Elne: Markt in Elne

Mai/Juni

  • Fête de la Transhumance: Feier zum Almauftrieb von Aubrac; an einem Sonntag um den 25. Mai

  • Feria de la Pentecôte: Eine Woche lang feiert Nîmes mit Corridas in der Arena, Bällen und Konzerten.

Juni/Juli

  • Montpellier Danse: zweiwöchiges Ballett- und Tanzfestival. montpellierdanse.com

  • Fête Nationale: Um 22.30 Uhr wird Carcassonne magisch beleuchtet, um Mitternacht schickt ganz Frankreich Feuerwerk in den Himmel. 14. Juli

  • Festival de la Sardane: 400 kostümierte Tänzer, hinreißende Musik, Ende Juli in Céret.

Juli/ August

  • Festival Pablo Casals: Internationales Kammermusikfestival von Prades. Mitte Juli–Mitte August Béziers, Nîmes und Perpignan: Donnerstags ist lange Einkaufsnacht mit Straßentheater, Musik und Tanz – kostenlos!

  • Les Déferlantes: Viertägiges Open- Air-Rockfestival, Argelès-sur-Mer Festival de Peyrepertuse: riesiges Mittelalterfest Anfang August

  • Tournoi de Chevalerie: Ritterspiele in der Cité von Carcassonne

  • Feria de Béziers: viertägiges Volksfest um den 15. August – mit Musik, Tanz, Stierkämpfen und viel Stimmung

  • Fête de St-Louis: Fischerstechenkämpfe (Joutes Nautiques) in Sète am Namenstag des Heiligen Mitte August

September

  • Festival Visa pour l’Image: Internationales Fotojournalismusfestival in Perpignan. visapourlimage.com

Ankommen

Anreise

Die Autoroute du Soleil (A 7) über Lyon und Orange durchs Rhônetal ist die schnellste Verbindung, aber im Sommer chronisch überlastet. Parallel dazu verläuft die legendäre Route Nationale 7 – da sie mautfrei ist, ist auch sie eine stauträchtige Strecke. Bei Orange biegt die A 9 (La Languedocienne) ins Languedoc ab. Sie verbindet Nîmes mit Montpellier, Béziers, Narbonne und führt als La Catalane über Perpignan nach Barcelona. Die D 6 ab Orange und die N 106 ab Nîmes bringen dich in die Cevennen.

Von Paris aus kommst du via Orléans und Vierzon auf der A 20 über Limoges und Toulouse nach Carcassonne; oder du nimmst die mit Ausnahme des Viadukts von Millau mautfreie, aussichtsreiche A 75 über Clermont-Ferrand nach Béziers. Die Maut französischer Autobahnen ist abhängig vom Alter und Zustand der Strecke, der Mautrechner autoroutes.fr ermittelt die Kosten. Frankreich will in den nächsten Jahren seine festen Mautstellen durch eine digitale Mauterfassung ersetzen. Kameras lesen dann die Kennzeichen, die Maut muss anschließend an Raststättenterminals oder innerhalb von drei Tagen online beglichen werden. Wer eine E-Maut-Box besitzt (Bip & Go, Maut1.de oder andere Anbieter), erhält am Monatsende eine Abrechnung. Besorg dir vor der Abfahrt die Crit’Air- Plakette (3,11 Euro, mit Versand 4,61 Euro, Onlinebestellung, auch deutschsprachig: certificat-air.gouv.fr): Immer mehr Städte und Regionen richten Umweltzonen („ZFE-m“) – teilweise auch auf Autobahnen – ein, die nur mit dieser nach Schadstoffklassen gestaffelten Vignette befahren werden dürfen.

Der reservierungspflichtige TGV (train à grande vitesse) Rhein-Rhône bringt dich täglich in rund sechs Stunden von Frankfurt nach Avignon, wo Anschluss besteht an den TGV nach Barcelona mit Halt in Nîmes, Montpellier, Narbonne und Perpignan. Gute Zugverbindungen bestehen auch von der Schweiz aus. Weiter ins Landesinnere geht es meist nicht mehr mit der Bahn, sondern mit Bussen der SNCF (sncfconnect.com/de-de/, lio-occitanie.fr) oder regionaler Betreiber.

Der wichtigste Flughafen ist Montpellier, der von den großen Airlines, aber auch von Billigfliegern angesteuert wird. Die kleineren Flughäfen Béziers, Nîmes und Carcassonne fliegt Ryanair via London an. Nah am Roussillon liegt auf spanischer Seite der Flughafen Girona, den Ryanair anfliegt.

Schnell und günstig bist du mit den Fernbussen der SNCF-Tochter Ouibus (oui.sncf/bus) und mit BlaBlaBus (de.blablabus.com/de) unterwegs. Von Deutschland aus starten u. a. Eurolines (eurolines.de) und Flixbus (flixbus.de) zu verschiedenen Zielen im Languedoc- Roussillon. Eine Fahrt von Berlin nach Montpellier dauert im günstigsten Fall gut 21 Stunden und kostet ab 80 Euro. Hilfreich bei der Reiseplanung ist das Portal de.omio.com/bus/frankreich

Einreise

Eine Ausweiskontrolle findet in der Regel nicht statt. Dennoch müssen EU-Bürger und Schweizer einen gültigen Pass oder Personalausweis (und ggf. Führer- und Fahrzeugschein) bei sich haben. Das gilt auch für Kinder, sofern sie nicht im Pass der Eltern eingetragen sind.

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Waren für den privaten Bedarf frei ein- und ausgeführt werden. Richtwerte hierfür sind zum Beispiel 800 Zigaretten, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen. Für Schweizer gelten erheblich niedrigere Freimengen. zoll.de, ezv.admin.ch

Klima & Reisezeit

An den Küsten ist das Klima ganzjährig mild; im Sommer kann es bis zu 40 Grad heiß werden. In den Bergen putzt die tramontane an rund 200 Tagen mit eiskalten, bis zu 160 km/h schnellen Böen den Himmel frei, der marin bringt Regen übers Land.

Weiterkommen

Auto

Das Autobahnnetz Frankreichs ist mautpflichtig. Höchstgeschwindigkeiten: auf Autobahnen 130, bei Regen 110 km/h, National- und Departement-Straßen 80, mit Mittelbarriere 90, in Ortschaften 50 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.Motorräder müssen auch am Tag mit Abblendlicht fahren, für alle Verkehrsteilnehmer gilt das bei Regen und Nebel.

Vorgeschrieben ist das Mitführen von Warnweste (für jeden Passagier!) im Wageninneren und Warndreieck, das im Kofferraum liegen darf. Für alle, die mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil mit einem zulässigen Gewicht über 3,5 t unterwegs sind, ist der Angle- Mort-Aufkleber (toter Winkel) Pflicht.

Schon bei geringen Tempolimitüberschreitungen drohen hohe Geldbußen. Pannenhilfe (dépanneur-remorqueur) vermitteln die Polizei (Tel. 17) bzw. die Notrufsäulen an der Autobahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die größeren Städte sind tagsüber problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In Montpellier ist das Netz von Bussen, Straßenbahn und Radwegen so gut, dass ein Urlaub ohne Auto kein Problem ist (tam-voyages.com). Im spärlicher besiedelten Hinterland orientieren sich Bus und Bahn an den Zeiten von Schule und Arbeit.

Im Departement Pyrénées-Orientales kosten alle Busse unabhängig von der Länge der gefahrenen Strecke nur 1 Euro, in den anderen Departements 1 oder 2 Euro, selten mehr. Bei der Bahn gibt es am gesamten ersten Wochenende im Monat oder nur Samstag oder Sonntag eine begrenzte Zahl an Zugtickets für 1 Euro. Auch wer sie nicht erhält, kann sich in Okzitanien über deutlich niedrigere ÖPNV-Tarife als im restlichen Land freuen – die Region sponsert den Nahverkehr massiv und hat sich zum Ziel gesetzt, ihn weiter auszubauen. short.travel/lgr20

Stadträder & E-Bikes

Erst installierten Montpellier (tamvoyages.com), Nîmes (tangobus.fr) und Perpignan (sankeo.com) unkomplizierte Stadtradsysteme, jetzt erobern E-Bikes die Berge und Küsten. Mit ihnen geht es z. B. von Cucugnan (audecathare-evasion.com) aus zu den Katharerburgen oder in die Pyrenäen. Fred Maugery (onaturel66.com) liefert seine Powerräder bis ans Urlaubsdomizil. Der eigene Drahtesel reist in den TER-Regionalzügen der SNCF (sncf-connect.com/de-de/, lio-occitanie.fr) kostenlos mit.

Vor Ort

Auskunft im Internet

– Atout France (Französische Zentrale für Tourismus): france.fr/de

– Region Occitanie: tourisme-occitanie.com

– Departement Aude: audetourisme.com

– Departement Aveyron: tourisme-aveyron.com

– Departement Gard: tourismegard.com

– Departement Hérault: herault-tourisme.com

– Departement Lozère: lozere-tourisme.com

– Departement Pyrénées-Orientales: tourisme-pyreneesorientales.com

– Ferienhäuser und -wohnungen: gites-de-france.fr

– Wein: vins-languedoc-roussillon.fr, languedoc-wines.com.

Reiseziele und Routen für Radurlauber: francevelotourisme.com

Camping

Die meisten Campingplätze – mitunter riesige Anlagen – liegen an der Küste. Du findest sie online auf campingfrance.com oder camping-infrankreich.com.

FKK

In rund einem Dutzend FKK-Zentren kannst du hüllenlos braun werden – in kleinen, zwischen den Dünen versteckten clubs naturistes oder in großen wie dem größten FKK-Dorf der Welt, dem Cap d‘Agde Naturiste Village. naturisme.fr, campingo.com

Geld & Kreditkarten

Auch in Frankreich werden durch Karten- und Mobilzahlung die Geldautomaten immer weniger. Das Zahlen mit ec- oder Kreditkarten (Mastercard, Visa), Apple und Google Pay ist wesentlich verbreiteter als in Deutschland, auch bei kleineren Beträgen. Doch in ländlichen Regionen ist Bargeld noch die beste Option.

Internetzugang & WLAN

Frankreich ist bestens für mobilen Internetzugang ausgerüstet. Auf öffentlichen Plätzen, in Parks, Einkaufszentren und Museen sind WLAN-Verbindungen fast allgegenwärtig.

Kurtaxe

Taxe de séjour wird in der Saison für alle Unterkünfte, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze erhoben, allerdings ist der Zeitraum für die einzelnen Badeorte nicht einheitlich. Der Betrag reicht von ca. 20 Cent bis knapp 2 Euro pro Person und Tag.

Telefon & Handy

Vorwahlen: nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041.Nach Frankreich wählt man 0033, dann die Teilnehmernummer, ohne die Null am Anfang. In manchen Regionen wie den Schluchten des Tarn, am Mont Lozère oder in einigen Tälern der Pyrenäen finden mobile Telefone kein Netz.

Trinkgeld

Im Restaurant wird um fünf bis zehn Prozent aufgerundet, vorausgesetzt natürlich, du warst mit dem Service zufrieden. Man lässt sich aber zunächst immer das gesamte Wechselgeld wiedergeben und den gewünschten Betrag dann auf dem Tisch liegen. Auch Taxifahrer, Hotelportier und Zimmerservice freuen sich über ein Trinkgeld.

Unterkunft

Die Preisunterschiede zwischen der Hochsaison im Juli/August und den ruhigeren Monaten sind enorm. Internationale Hotelketten bieten selbst in Großstädten wie Montpellier zum Teil ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dasselbe gilt für die weit verbreiteten Häuser der Kette Logis de France (logishotels.com).

Die lokalen Verkehrsämter haben die Adressen von chambres d’hôtes, der französischen Version des Bed & Breakfast. Der Dachverband für Gästezimmer, Ferienhäuser und Ferienwohnungen ist Gîtes de France (gites-defrance.com). Weitere Dachverbände für Gästezimmer in Frankreich sind Fleurs de Soleil (fleursdesoleil.fr) oder Clévacances (clevacances.com).

Eine Fülle von Adressen bietet der Nationalverband Accueil Paysan (accueilpaysan.com): neben klassischen Gästezimmern vor allem die in Frankreich sehr beliebten Ferienwohnungen auf dem Land (gîte rural), aber auch Biobauernhöfe. Allerdings können solche Unterkünfte, vor allem in der Saison, oft erst ab einer Mietzeit von einer Woche, normalerweise von Samstag bis Samstag, gebucht werden.

Jugendherbergen oder Hostels gibt es im Bereich dieses Reiseführers z. B. in Nîmes, Quillan und Millau, Carcassonne, Sète oder Perpignan.

Fotografieren

In Frankreich gibt es – anders als in Deutschland – keine Panoramafreiheit: Jeder Bau darf nur fürs eigene Fotoalbum geknipst werden. Das gilt besonders streng für private Häuser. In der Praxis wird das Fotografieren von berühmten Bauten toleriert. Ob Kunst in Museen fotografiert und veröffentlicht werden darf, entscheiden das Urheberrecht und die Hausordnung der Museen.

Öffnungszeiten

Frankreich hat kein Ladenschlussgesetz wie Deutschland. Geschäfte öffnen meist montags bis samstags von 9 bis 19 Uhr, kleinere Läden machen eine Mittagspause. Große Shoppingmalls, Einkaufszentren und Lebensmittelläden öffnen häufig auch sonntags oder sonntagvormittags, dafür haben einige dann am Montagvormittag geschlossen.

Toiletten

Wer im Café aufs Klo gehen will, kauft vorab einen Kaffee am Tresen oder ein anderes Getränk. Am Strand findest du kostenlose öffentliche Toiletten, in der Stadt haben Museen die saubersten WCs.

Veranstaltungen

Konzerte, Ausstellungen und viele andere Kulturveranstaltungen: Mit den Cartes Blanches kannst du in der Region Okzitanien Kunst und Kultur kostenlos erleben – Infos dazu gibt es für die Events in der Tagespresse.

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Konsulat in Marseille

10, place de la Joliette | Tel. 04 91 16 75 20 | allemagneenfrance.diplo.de

Österreichische Botschaft in Paris

6, rue Fabert | Tel. 01 40 63 30 63 | bmeia.gv.at

Schweizer Konsulat in Marseille

7, rue d’Arcole | Tel. 04 96 10 14 10 | eda.admin.ch

Gesundheit

Auch mit der Europäischen Krankenversicherungskarte EHIC musst du – außer im Krankenhaus – in den meisten Fällen Arzt- und Apothekenkosten zunächst selbst auslegen und reichst die Belege der heimischen Kasse dann zur Erstattung ein. Um einen eventuellen Eigenanteil abzudecken, ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Notruf

Polizei, Notarzt, Feuerwehr: Tel. 1 12

Brandgefahr

Komm auf keinen Fall auf die Idee, im Freien ein Feuer zu entfachen! Die Waldbrandgefahr ist im Sommer in Südfrankreich extrem hoch.

Diebstahl

Im Sommer sind Autoaufbrüche an touristischen Hotspots an der Tagesordnung. Lass nichts im Innenraum liegen – natürlich erst recht keine Wertsachen –, schon gar nicht an Parkplätzen am Strand. Und lass das Handschuhfach offen und nimm ggf. auch die Mautbox von der Scheibe! Am besten stellst du deinen Wagen nachts in Hotelgaragen bzw. auf gesicherten Parkplätzen ab – ohne jedes Gepäck.

Im Sommer ist besonders die A 9 zwischen Montpellier und Barcelona Ziel von Banden, die mit Ablenkungs- oder Täuschungsmanövern Touristen ausrauben. Sehr beliebt ist diese Masche: An Raststätten oder Tankstellen weist man dich auf ein technisches Problem an deinem Fahrzeug hin – meist hinten auf der rechten Seite. Der falsche barmherzige Samariter geht dann mit dir zum rechten Hinterreifen. Währenddessen dringt ein Komplize ins Fahrzeug ein und ergreift alles, was wertvoll erscheint. Ebenfalls beliebt: Mit Störsendern wird das Signal des Funkschlüssels unterbrochen oder es wird ein Unfall fingiert, um dich zum Anhalten zu verleiten.

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