Kykladen Must Sees

Mýkonos
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Mýkonos
Mousío Proϊstorikís Thíras
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Léfkes
Akrotíri
Touristenattraktionen
Akrotíri
Firá
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Firá
Dílos
Landschaftliche Highlights
Dílos
Pýrgos
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Pýrgos
Panagía Episcopí
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Mésa Gonía
Kókkini Paralía (Red Beach)
Strände
Akrotíri
Fáros (Leuchtturm)
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Akrotiri
Ammoúdi
Touristenattraktionen
Ammoúdi
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Archaiologikó Mousío
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Firá
Léfkes
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Léfkes
Emborió
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Emborió
Moní Chozoviótissas
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Panagía Evangelístria
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Náxos
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Náxos
Náoussa
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Náoussa
Kápari
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Firá
Katholisches Viertel
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Firá
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Kamári
Mati Art Gallery
Kunstgalerien
Firá
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Firá
Baxédes Beach
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Oia
Naousa Marina
Touristenattraktionen
Naousa

    Geographical

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    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Strände

    Schiffe und Fähren

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    Kinos

    Kunstgalerien


  • Mýkonos

    Geographical
    • © Gargolas, Thinkstock

    Der Inselhauptort ist weitgehend autofrei. Nur kleine Motorrad-Dreiräder passen durch die engen Gassen. Fliegende Händler verkaufen Obst und andere Waren noch immer direkt vom Esel herunter. Der besondere Charme des Städtchens offenbart sich v.a. in den stillen Nebengassen, an denen sich noch keine Geschäfte angesiedelt haben. Die Tría Pigádia, drei nebeneinander gelegene Zisternenschächte im Ortskern, zeugen noch von der Zeit vor 1956.Damals mussten sich die Mykonioten ihr Trinkwasser aus diesen Zisternen holen. Heute stammt das kühle Nass größtenteils aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und von Tankschiffen. Besonders fotogen sind das Stadtviertel Little Venice, dessen Häuser zum Teil unmittelbar ans Meer grenzen, und die Marienkirche, die auf einer Erhebung nahe dem Meer steht, die im Mittelalter die fränkische Burg trug. Zum Stadtbild gehören auch die vielen Windmühlen am oberen Ortsrand und der historische Fischerhafen mit Cafés, einer Kapelle und dem markanten Inselrathaus.

    • Mýkonos
    • © Gargolas, Thinkstock

    Der Inselhauptort ist weitgehend autofrei. Nur kleine Motorrad-Dreiräder passen durch die engen Gassen. Fliegende Händler verkaufen Obst und andere Waren noch immer direkt vom Esel herunter. Der besondere Charme des Städtchens offenbart sich v.a. in den stillen Nebengassen, an denen sich noch keine Geschäfte angesiedelt haben. Die Tría Pigádia, drei nebeneinander gelegene Zisternenschächte im Ortskern, zeugen noch von der Zeit vor 1956.Damals mussten sich die Mykonioten ihr Trinkwasser aus diesen Zisternen holen. Heute stammt das kühle Nass größtenteils aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und von Tankschiffen. Besonders fotogen sind das Stadtviertel Little Venice, dessen Häuser zum Teil unmittelbar ans Meer grenzen, und die Marienkirche, die auf einer Erhebung nahe dem Meer steht, die im Mittelalter die fränkische Burg trug. Zum Stadtbild gehören auch die vielen Windmühlen am oberen Ortsrand und der historische Fischerhafen mit Cafés, einer Kapelle und dem markanten Inselrathaus.

    • Mýkonos

  • Mousío Proϊstorikís Thíras

    Museen
    • © Milan Gonda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Akrotíri verstehen

    Manches muss man einfach wissen. Das spannendste Museum der Insel entführt dich in die Zeiten, als die Germanen noch in Höhlen schliefen, auf Santorin aber schon die erste Hochkultur Europas in voller Blüte war. Das Museum beherbergt vor allem Funde, die seit 1976 bei den Ausgrabungen von Akrotíri gemacht wurden. Der Rundgang im Eingangsgeschoss verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn: In Raum B erklären Tafeln sehr gut und ausführlich, aber leider nur auf Englisch und Griechisch die Geologie und Entstehungsgeschichte Santorins. In einer Vitrine gleich rechts sind in älteren Lavaschichten gefundene Abdrücke von Pflanzenteilen und Tieren ausgestellt, darunter Abdrücke von 60 000 Jahre alten Olivenbaumblättern. Als Nächstes zeigt eine Wandvitrine Kykladen-Idole aus der Zeit zwischen etwa 2800 und 2400 v. Chr. Meist handelt es sich um weibliche Figuren. Typisch sind der flache Kopf mit der langen Nase, der fast phallusförmige, lange Hals, die andeutungsweise herausgearbeiteten Brüste und die vor der Brust verschränkten Arme sowie die Andeutung des Schamdreiecks. Ein Blickfang ist das große Modell der Ausgrabungsstätte von Akrotíri. Wer noch nicht dort war, bekommt hier einen ersten Eindruck vom städtischen Charakter dieser Siedlung, die ihre Glanzzeit zwischen 1700 und 1600 v. Chr. erlebte. In den folgenden Räumen verdeutlichen die Archäologen, was für eine hohe Wohnkultur die Menschen damals hatten und wie gut ihre Gesellschaft organisiert war. So siehst du in der ersten Vitrine hinter dem Modell von Akrotíri Gipsabgüsse von in der Vulkanasche gefundenen Abdrücken eines hölzernen Stuhls und eines dreibeinigen Tischs, einen tragbaren tönernen Backofen und zwei lang gestreckte tönerne Bänkchen in Hundeform, die als Halterungen für Fleischspieße dienten, ähnlich den heutigen Souvláki-Spießchen. Das nächste frei stehende Objekt überrascht: eine Badewanne. Vom ausgeklügelten Maßsystem Akrotíris zeugen weitere Vitrinen, in denen u. a. Gewichte zu sehen sind. Der zweite Teil des Museumsrundgangs im Eingangsgeschoss ist den weltberühmten Wandmalereien von Akrotíri gewidmet. Zunächst wird die Technik erklärt. In diversen Schälchen sind Farbpigmente und 3700 Jahre alte Kalkreste zu sehen. Ein runder Hausaltar in Form eines dreibeinigen Tischchens zeigt, dass auf Akrotíri nicht nur die Wände bemalt wurden, sondern auch viele kleine Objekte: Hier zieren Delfine den Altar. Der letzte Saal im Eingangsgeschoss präsentiert zwei Fresken aus dem 17.Jh. v. Chr. Das eine zeigt nicht näher definierbare vierbeinige Säugetiere, das andere acht herumtollende Affen. Gerade bei diesem Affenfresko wird deutlich, welche Freiheit des Ausdrucks die Maler jener Zeit bereits gefunden hatten. Jeder Affe ist anders, sieben werden im Profil, einer frontal gezeigt. Abschließend siehst du dann ein einzigartiges Kunstwerk, das erst am 12.Dez. 1999 in Akrotíri gefunden wurde: einen goldenen Steinbock aus dem 17.Jh. v. Chr., der auf feinen Goldplättchen steht. Der Fund ist nicht nur wegen seiner einmaligen Schönheit sensationell, sondern auch weil die Bewohner Akrotíris fast all ihren Besitz aus Edelmetall mitgenommen hatten, als sie vor dem drohenden Vulkanausbruch geflohen waren. Er macht Hoffnung auf mehr Kunstwerke dieser Art, denn 97 Prozent der Stadtfläche Akrotíris warten noch auf die Spaten und Pinsel der Archäologen. Im 2022 neu eröffneten Untergeschoss des Museums sind dann – modern arrangiert – großflächige Wandmalereien aus Akrotíri ausgestellt, die bislang im Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen waren. Jetzt hat man sie endlich auf ihre Entstehungsinsel zurückgebracht. Bewunderung ist an dieser Stelle auch mal für die Archäologen und Restaurateure angebracht, die diese großen Fresken in jahrelanger Puzzlearbeit wieder zusammengesetzt und ergänzt haben. Die Originalteilchen sind dabei leicht auszumachen: Die Ergänzungen – Archäologen haben sie aus den vorhandenen Teilen hier, in Athen und in Iraklio auf Kreta abgeleitet – wurden auf die Wand gemalt, die Originale sind darüber erhaben.

    • © Milan Gonda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Akrotíri verstehen

    Manches muss man einfach wissen. Das spannendste Museum der Insel entführt dich in die Zeiten, als die Germanen noch in Höhlen schliefen, auf Santorin aber schon die erste Hochkultur Europas in voller Blüte war. Das Museum beherbergt vor allem Funde, die seit 1976 bei den Ausgrabungen von Akrotíri gemacht wurden. Der Rundgang im Eingangsgeschoss verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn: In Raum B erklären Tafeln sehr gut und ausführlich, aber leider nur auf Englisch und Griechisch die Geologie und Entstehungsgeschichte Santorins. In einer Vitrine gleich rechts sind in älteren Lavaschichten gefundene Abdrücke von Pflanzenteilen und Tieren ausgestellt, darunter Abdrücke von 60 000 Jahre alten Olivenbaumblättern. Als Nächstes zeigt eine Wandvitrine Kykladen-Idole aus der Zeit zwischen etwa 2800 und 2400 v. Chr. Meist handelt es sich um weibliche Figuren. Typisch sind der flache Kopf mit der langen Nase, der fast phallusförmige, lange Hals, die andeutungsweise herausgearbeiteten Brüste und die vor der Brust verschränkten Arme sowie die Andeutung des Schamdreiecks. Ein Blickfang ist das große Modell der Ausgrabungsstätte von Akrotíri. Wer noch nicht dort war, bekommt hier einen ersten Eindruck vom städtischen Charakter dieser Siedlung, die ihre Glanzzeit zwischen 1700 und 1600 v. Chr. erlebte. In den folgenden Räumen verdeutlichen die Archäologen, was für eine hohe Wohnkultur die Menschen damals hatten und wie gut ihre Gesellschaft organisiert war. So siehst du in der ersten Vitrine hinter dem Modell von Akrotíri Gipsabgüsse von in der Vulkanasche gefundenen Abdrücken eines hölzernen Stuhls und eines dreibeinigen Tischs, einen tragbaren tönernen Backofen und zwei lang gestreckte tönerne Bänkchen in Hundeform, die als Halterungen für Fleischspieße dienten, ähnlich den heutigen Souvláki-Spießchen. Das nächste frei stehende Objekt überrascht: eine Badewanne. Vom ausgeklügelten Maßsystem Akrotíris zeugen weitere Vitrinen, in denen u. a. Gewichte zu sehen sind. Der zweite Teil des Museumsrundgangs im Eingangsgeschoss ist den weltberühmten Wandmalereien von Akrotíri gewidmet. Zunächst wird die Technik erklärt. In diversen Schälchen sind Farbpigmente und 3700 Jahre alte Kalkreste zu sehen. Ein runder Hausaltar in Form eines dreibeinigen Tischchens zeigt, dass auf Akrotíri nicht nur die Wände bemalt wurden, sondern auch viele kleine Objekte: Hier zieren Delfine den Altar. Der letzte Saal im Eingangsgeschoss präsentiert zwei Fresken aus dem 17.Jh. v. Chr. Das eine zeigt nicht näher definierbare vierbeinige Säugetiere, das andere acht herumtollende Affen. Gerade bei diesem Affenfresko wird deutlich, welche Freiheit des Ausdrucks die Maler jener Zeit bereits gefunden hatten. Jeder Affe ist anders, sieben werden im Profil, einer frontal gezeigt. Abschließend siehst du dann ein einzigartiges Kunstwerk, das erst am 12.Dez. 1999 in Akrotíri gefunden wurde: einen goldenen Steinbock aus dem 17.Jh. v. Chr., der auf feinen Goldplättchen steht. Der Fund ist nicht nur wegen seiner einmaligen Schönheit sensationell, sondern auch weil die Bewohner Akrotíris fast all ihren Besitz aus Edelmetall mitgenommen hatten, als sie vor dem drohenden Vulkanausbruch geflohen waren. Er macht Hoffnung auf mehr Kunstwerke dieser Art, denn 97 Prozent der Stadtfläche Akrotíris warten noch auf die Spaten und Pinsel der Archäologen. Im 2022 neu eröffneten Untergeschoss des Museums sind dann – modern arrangiert – großflächige Wandmalereien aus Akrotíri ausgestellt, die bislang im Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen waren. Jetzt hat man sie endlich auf ihre Entstehungsinsel zurückgebracht. Bewunderung ist an dieser Stelle auch mal für die Archäologen und Restaurateure angebracht, die diese großen Fresken in jahrelanger Puzzlearbeit wieder zusammengesetzt und ergänzt haben. Die Originalteilchen sind dabei leicht auszumachen: Die Ergänzungen – Archäologen haben sie aus den vorhandenen Teilen hier, in Athen und in Iraklio auf Kreta abgeleitet – wurden auf die Wand gemalt, die Originale sind darüber erhaben.


  • Thera

    Touristenattraktionen
    • © Allard One, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Diskreter Hinweis gesucht

    Auch Archäologiemuffel flashen die Überreste der Inselhauptstadt des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Sie liegen ganz oben auf dem gewaltigen Felsrücken Mésa Vounó, der mit seinen steilen Wänden zwischen Kamári und Períssa in die Ägäis hineinragt. Auf seinem Kamm stand über 1000 Jahre lang die Hauptsiedlung der Insel. Der deutsche Baron Hiller von Gärtringen grub sie zwischen 1886 und 1902 auf eigene Kosten unter einer bis zu 6 m dicken Erd- und Ascheschicht aus. Zwischen 1990 und 1994 führten Berliner Archäologen noch einmal eine Nachuntersuchung durch. Die alte Stadt Thera wurde um 1000 v. Chr. von dorischen Siedlern gegründet, die vom griechischen Festland kamen. Die meisten Gebäudereste stammen jedoch aus hellenistischer Zeit, als die in Ägypten ansässigen Herrscher aus der Dynastie der Ptolemäer die südlichen Ägäischen Inseln kontrollierten. Sie machten Santorin zu einem bedeutenden Marinestützpunkt. In römischer Zeit verlor Alt- Thera wieder an Bedeutung, und unter der byzantinischen Herrschaft wurde es im 7.Jh. schließlich ganz aufgegeben. Die Besichtigung beginnt bei der kleinen Kapelle Ágios Stéfanos, die in die Überreste einer frühchristlichen Basilika hineingebaut wurde. Auf einem Fundament aus antiken Quadern erhebt sich das inzwischen stark stützungsbedürftige Mauerwerk aus verschiedenfarbigen Lavabrocken, die beiden Tonnengewölbedächer werden von je einem antiken Säulenstumpf gekrönt. Durch eine brüchige Holztür kannst du auch ins Kircheninnere hineinschauen. Auf der Kamári zugewandten Seite des Hügelkamms geht es nun zum Témenos des Artemidóros. Dieser ptolemäische Admiral ließ das mehreren Göttern geweihte Heiligtum anlegen. In Felsreliefs sind der Adler als Symbol für Göttervater Zeus, der Löwe als Symbol für den in Alt-Thera besonders verehrten Gott Apoll, der Delfin des Meeresgotts Poseidon und das Bildnis des Artemidóros selbst zu erkennen. Später öffnet sich der Weg auf die antike agorá, den Marktplatz. Er ist über 100 m lang, aus Platzgründen aber ungewöhnlich schmal. Moderne Bänke unter windgebeugten Bäumen laden zur Rast ein. In der Mitte der zentralen agorá führt eine Treppe zu den Grundmauern eines Tempels für Diónysos hinauf, den antiken Gott des Weins, des Theaters und orgiastischer Fruchtbarkeit. Ihm ist auch das Relief am Treppenzugang geweiht, bei dem zwei Kreise Hoden andeuten – vielleicht ein römischer Wegweiser zu einem Freudenhaus. Schließlich stehst du an einem der schönsten Flecken der antiken Stadt: über den Resten des antiken Theaters aus dem 2.Jh. v. Chr. Etwa 1500 Zuschauer fanden auf seinen Rängen Platz; der gesamte Hohlraum darunter wurde als Zisterne genutzt. Von hier an ist der weitere Weg Richtung Kap manchmal gesperrt. Falls er offen ist, gelangst du zu einer großen Felsterrasse, die in dorischer Zeit das religiöse Zentrum eines Kults zu Ehren des Apoll war. Bei den Feierlichkeiten tanzten nackte Jünglinge. Die Namen der Schönsten unter ihnen haben Festbesucher neben den Namen verschiedener Götter in den Fels eingeritzt. Die ältesten dieser Graffiti stammen aus dem 7.Jh. v. Chr. An der Felsterrasse steht auch der Tempel des Apollon aus dem 6.Jh. v. Chr., den du betreten darfst. Innen erkennst du ein kleines Torgebäude, das auf einen Hof führt. Dort stand ursprünglich der eigentliche Tempel. Dieser hatte ein flaches Dach und war in einen Vorraum und den Hauptraum, die cella mit dem Kultbild des Gotts, unterteilt. In einer Grotte unterhalb der Terrasse wurden der Gott des Handels und der Diebe, Hermes (römisch: Merkur), und der legendäre Vorfahr aller Dorer, Herakles (römisch: Herkules), verehrt. Vom Theater aus führt ein Weg über den Scheitel des Mésa Vounó auf die Períssa zugewandte Seite des Hügels hinüber. Du kommst zunächst am Heiligtum der ägyptischen Götter aus dem 2.Jh. v. Chr. vorbei. Es handelt sich dabei um eine Felsterrasse. In den in den Fels gehauenen Nischen standen Weihegaben für die Götter, auf einer aus dem Fels geschlagenen Bank ihre Statuen. Anschließend passierst du eine gut erhaltene Zisterne, die ausgedehnten Fundamente des Palasts des ptolemäischen Statthalters und des gymnasions, der Übungsstätte für die Ring- und Faustkämpfer in der ptolemäischen Garnison.

    • Eparchiaki Odós Mesarias-Archeas Thiras, 847 00 Profítis Ilías
    • +30 2286 081939
    • kaepka@culture.gr
    • © Allard One, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Diskreter Hinweis gesucht

    Auch Archäologiemuffel flashen die Überreste der Inselhauptstadt des ersten vorchristlichen Jahrtausends. Sie liegen ganz oben auf dem gewaltigen Felsrücken Mésa Vounó, der mit seinen steilen Wänden zwischen Kamári und Períssa in die Ägäis hineinragt. Auf seinem Kamm stand über 1000 Jahre lang die Hauptsiedlung der Insel. Der deutsche Baron Hiller von Gärtringen grub sie zwischen 1886 und 1902 auf eigene Kosten unter einer bis zu 6 m dicken Erd- und Ascheschicht aus. Zwischen 1990 und 1994 führten Berliner Archäologen noch einmal eine Nachuntersuchung durch. Die alte Stadt Thera wurde um 1000 v. Chr. von dorischen Siedlern gegründet, die vom griechischen Festland kamen. Die meisten Gebäudereste stammen jedoch aus hellenistischer Zeit, als die in Ägypten ansässigen Herrscher aus der Dynastie der Ptolemäer die südlichen Ägäischen Inseln kontrollierten. Sie machten Santorin zu einem bedeutenden Marinestützpunkt. In römischer Zeit verlor Alt- Thera wieder an Bedeutung, und unter der byzantinischen Herrschaft wurde es im 7.Jh. schließlich ganz aufgegeben. Die Besichtigung beginnt bei der kleinen Kapelle Ágios Stéfanos, die in die Überreste einer frühchristlichen Basilika hineingebaut wurde. Auf einem Fundament aus antiken Quadern erhebt sich das inzwischen stark stützungsbedürftige Mauerwerk aus verschiedenfarbigen Lavabrocken, die beiden Tonnengewölbedächer werden von je einem antiken Säulenstumpf gekrönt. Durch eine brüchige Holztür kannst du auch ins Kircheninnere hineinschauen. Auf der Kamári zugewandten Seite des Hügelkamms geht es nun zum Témenos des Artemidóros. Dieser ptolemäische Admiral ließ das mehreren Göttern geweihte Heiligtum anlegen. In Felsreliefs sind der Adler als Symbol für Göttervater Zeus, der Löwe als Symbol für den in Alt-Thera besonders verehrten Gott Apoll, der Delfin des Meeresgotts Poseidon und das Bildnis des Artemidóros selbst zu erkennen. Später öffnet sich der Weg auf die antike agorá, den Marktplatz. Er ist über 100 m lang, aus Platzgründen aber ungewöhnlich schmal. Moderne Bänke unter windgebeugten Bäumen laden zur Rast ein. In der Mitte der zentralen agorá führt eine Treppe zu den Grundmauern eines Tempels für Diónysos hinauf, den antiken Gott des Weins, des Theaters und orgiastischer Fruchtbarkeit. Ihm ist auch das Relief am Treppenzugang geweiht, bei dem zwei Kreise Hoden andeuten – vielleicht ein römischer Wegweiser zu einem Freudenhaus. Schließlich stehst du an einem der schönsten Flecken der antiken Stadt: über den Resten des antiken Theaters aus dem 2.Jh. v. Chr. Etwa 1500 Zuschauer fanden auf seinen Rängen Platz; der gesamte Hohlraum darunter wurde als Zisterne genutzt. Von hier an ist der weitere Weg Richtung Kap manchmal gesperrt. Falls er offen ist, gelangst du zu einer großen Felsterrasse, die in dorischer Zeit das religiöse Zentrum eines Kults zu Ehren des Apoll war. Bei den Feierlichkeiten tanzten nackte Jünglinge. Die Namen der Schönsten unter ihnen haben Festbesucher neben den Namen verschiedener Götter in den Fels eingeritzt. Die ältesten dieser Graffiti stammen aus dem 7.Jh. v. Chr. An der Felsterrasse steht auch der Tempel des Apollon aus dem 6.Jh. v. Chr., den du betreten darfst. Innen erkennst du ein kleines Torgebäude, das auf einen Hof führt. Dort stand ursprünglich der eigentliche Tempel. Dieser hatte ein flaches Dach und war in einen Vorraum und den Hauptraum, die cella mit dem Kultbild des Gotts, unterteilt. In einer Grotte unterhalb der Terrasse wurden der Gott des Handels und der Diebe, Hermes (römisch: Merkur), und der legendäre Vorfahr aller Dorer, Herakles (römisch: Herkules), verehrt. Vom Theater aus führt ein Weg über den Scheitel des Mésa Vounó auf die Períssa zugewandte Seite des Hügels hinüber. Du kommst zunächst am Heiligtum der ägyptischen Götter aus dem 2.Jh. v. Chr. vorbei. Es handelt sich dabei um eine Felsterrasse. In den in den Fels gehauenen Nischen standen Weihegaben für die Götter, auf einer aus dem Fels geschlagenen Bank ihre Statuen. Anschließend passierst du eine gut erhaltene Zisterne, die ausgedehnten Fundamente des Palasts des ptolemäischen Statthalters und des gymnasions, der Übungsstätte für die Ring- und Faustkämpfer in der ptolemäischen Garnison.

    • Eparchiaki Odós Mesarias-Archeas Thiras, 847 00 Profítis Ilías
    • +30 2286 081939
    • kaepka@culture.gr

  • Vyzantinós Drómos

    Touristenattraktionen
    • © Maria Kosa, Shutterstock

    Die mittelalterliche Byzantinische Straße führt über jahrhundertealtes Pflaster und kleine Brücken durch unberührte Natur der Insel Páros.

    • © Maria Kosa, Shutterstock

    Die mittelalterliche Byzantinische Straße führt über jahrhundertealtes Pflaster und kleine Brücken durch unberührte Natur der Insel Páros.


  • Akrotíri

    Touristenattraktionen
    • © arrowsg, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Schau auf die Karten!

    Die Ausgrabungen von Akrotíri sind das griechische Pompeji. Allerdings hat man hier keine Toten gefunden – und keinerlei metallene Objekte. Das legt die Vermutung nahe, dass die Bewohner der Stadt vor der großen Eruption durch Erdbeben oder kleinere Vulkanausbrüche gewarnt worden waren und mitsamt ihrer wertvollsten Habe, wozu damals alles aus Metall zählte, flüchteten. In Akrotíri blieben bis zu vier Etagen hohe Hausfassaden erhalten und Amphoren, die noch so stehen wie zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs. Ganze Straßenzüge sind erkennbar. In etlichen Häusern haben Archäologen Fresken gefunden, die in viele Einzelteile zerschlagen waren, und mühsam wieder zusammengesetzt. Sie befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen und im Prähistorischen Museum in Firá, doch vermitteln Postkarten, die es an der Kasse zu den Ausgrabungen gibt, einen guten Eindruck von ihrer Anmut und Schönheit.

    • © arrowsg, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Schau auf die Karten!

    Die Ausgrabungen von Akrotíri sind das griechische Pompeji. Allerdings hat man hier keine Toten gefunden – und keinerlei metallene Objekte. Das legt die Vermutung nahe, dass die Bewohner der Stadt vor der großen Eruption durch Erdbeben oder kleinere Vulkanausbrüche gewarnt worden waren und mitsamt ihrer wertvollsten Habe, wozu damals alles aus Metall zählte, flüchteten. In Akrotíri blieben bis zu vier Etagen hohe Hausfassaden erhalten und Amphoren, die noch so stehen wie zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs. Ganze Straßenzüge sind erkennbar. In etlichen Häusern haben Archäologen Fresken gefunden, die in viele Einzelteile zerschlagen waren, und mühsam wieder zusammengesetzt. Sie befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen und im Prähistorischen Museum in Firá, doch vermitteln Postkarten, die es an der Kasse zu den Ausgrabungen gibt, einen guten Eindruck von ihrer Anmut und Schönheit.


  • Firá

    Geographical
    • © Artur Felixovich, Thinkstock

    Firá mit seinen 1850 Ew. ist der Sitz der Inselverwaltung. Die heute mit Firá am Kraterrand zusammengewachsenen Dörfer Firostefáni und Imerovígli sowie das kraterabgewandt gelegene Kontochóri waren einmal eigenständige Orte, sind jedoch inzwischen eingemeindet worden. Die vielen Kreuzfahrttouristen haben meistens weder Zeit noch Lust, sich über die alten Ortsgrenzen von Firá hinauszubegeben. So herrscht hier immer dann viel Betrieb in den Hauptgassen, wenn sie da sind. Firo­ stefáni und Imerovígli stehen Firá in Schönheit in nichts nach, sind aber sehr viel ruhiger. Abenteuerlich in die Kraterwände hineingebaute Hotels, gute Restaurants und Tavernen gibt es in allen drei Ortsteilen. Nur in puncto Nachtleben können die kleineren Schwestern nicht mit Firá mithalten.

    • 847 00 Firá
    • © Artur Felixovich, Thinkstock

    Firá mit seinen 1850 Ew. ist der Sitz der Inselverwaltung. Die heute mit Firá am Kraterrand zusammengewachsenen Dörfer Firostefáni und Imerovígli sowie das kraterabgewandt gelegene Kontochóri waren einmal eigenständige Orte, sind jedoch inzwischen eingemeindet worden. Die vielen Kreuzfahrttouristen haben meistens weder Zeit noch Lust, sich über die alten Ortsgrenzen von Firá hinauszubegeben. So herrscht hier immer dann viel Betrieb in den Hauptgassen, wenn sie da sind. Firo­ stefáni und Imerovígli stehen Firá in Schönheit in nichts nach, sind aber sehr viel ruhiger. Abenteuerlich in die Kraterwände hineingebaute Hotels, gute Restaurants und Tavernen gibt es in allen drei Ortsteilen. Nur in puncto Nachtleben können die kleineren Schwestern nicht mit Firá mithalten.

    • 847 00 Firá

  • Dílos

    Landschaftliche Highlights
    • © papadimitriou, Thinkstock
    • © papadimitriou, Thinkstock

    So wie Mykonos heute das touristische Zentrum der Kykladen ist, war die kleine Nachbarinsel Dílos in der Antike das kultische und zeitweise auch das kommerzielle Zentrum des Archipels. Heute leben auf Dílos, das in seiner Glanzzeit im 2.Jh. v.Chr. bis zu 30.000 Bewohner zählte, nur noch einige Wächter mit ihren Familien. Sie bewachen das ausgedehnteste Grabungsgelände Griechenlands. Dílos galt den Griechen als Geburtsinsel ihrer Götter Apoll und Artemis. Ihnen huldigten zahlreiche Inselstaaten und Herrscher durch Weihegeschenke, insbesondere durch Skulpturen und Bauten. In hellenistischer und v.a. in römischer Zeit war Dílos zugleich auch der bedeutendste Handelsplatz in der Ägäis, zumal die Römer die Insel zum Freihafen erklärten. Auf Dílos entstand ein riesiger Sklavenmarkt, auf dem an manchen Tagen bis zu 10.000 Menschen ihren Besitzer wechselten. 88 v.Chr. wurde Dílos von den Soldaten des Königs Mithridates VI. von Pontos zerstört. Von diesem Überfall, der 20.000 Delier das Leben kostete, erholte sich die Insel nicht mehr. Schon im 2.Jh. lebten dort nur noch einige Tempeldiener. Heute führt vom Bootsanleger eine breite Straße an antiken Marktplätzen vorbei zum heiligen Bezirk, den man durch die Ruinen der Propyläen mit ihren vier Stufen betritt. Vorbei an den Resten mehrerer Tempel gelangt man zur Löwenterrasse. Die fünf prächtigen Löwen aus naxischem Marmor, die über 2500 Jahre lang hier standen, wurden im Jahr 2000 ins Museum von Delos gebracht - hier wurden Kopien aufgestellt. Auf der anderen Seite des modernen Anlegers zieht sich die antike Wohnstadt den Hang hinauf. Hier sind in mehreren Hausruinen schöne Mosaike aus dem 2.Jh. v.Chr. erhalten. Vorbei am Theater aus dem 3.Jh. v.Chr., das 5500 Zuschauern Platz bot, kann man schließlich noch auf den 112 m hohen Inselberg Kinthos steigen, von dem aus die Ausgrabungen gut zu überblicken sind.

    • Dílos
    • © papadimitriou, Thinkstock
    • © papadimitriou, Thinkstock

    So wie Mykonos heute das touristische Zentrum der Kykladen ist, war die kleine Nachbarinsel Dílos in der Antike das kultische und zeitweise auch das kommerzielle Zentrum des Archipels. Heute leben auf Dílos, das in seiner Glanzzeit im 2.Jh. v.Chr. bis zu 30.000 Bewohner zählte, nur noch einige Wächter mit ihren Familien. Sie bewachen das ausgedehnteste Grabungsgelände Griechenlands. Dílos galt den Griechen als Geburtsinsel ihrer Götter Apoll und Artemis. Ihnen huldigten zahlreiche Inselstaaten und Herrscher durch Weihegeschenke, insbesondere durch Skulpturen und Bauten. In hellenistischer und v.a. in römischer Zeit war Dílos zugleich auch der bedeutendste Handelsplatz in der Ägäis, zumal die Römer die Insel zum Freihafen erklärten. Auf Dílos entstand ein riesiger Sklavenmarkt, auf dem an manchen Tagen bis zu 10.000 Menschen ihren Besitzer wechselten. 88 v.Chr. wurde Dílos von den Soldaten des Königs Mithridates VI. von Pontos zerstört. Von diesem Überfall, der 20.000 Delier das Leben kostete, erholte sich die Insel nicht mehr. Schon im 2.Jh. lebten dort nur noch einige Tempeldiener. Heute führt vom Bootsanleger eine breite Straße an antiken Marktplätzen vorbei zum heiligen Bezirk, den man durch die Ruinen der Propyläen mit ihren vier Stufen betritt. Vorbei an den Resten mehrerer Tempel gelangt man zur Löwenterrasse. Die fünf prächtigen Löwen aus naxischem Marmor, die über 2500 Jahre lang hier standen, wurden im Jahr 2000 ins Museum von Delos gebracht - hier wurden Kopien aufgestellt. Auf der anderen Seite des modernen Anlegers zieht sich die antike Wohnstadt den Hang hinauf. Hier sind in mehreren Hausruinen schöne Mosaike aus dem 2.Jh. v.Chr. erhalten. Vorbei am Theater aus dem 3.Jh. v.Chr., das 5500 Zuschauern Platz bot, kann man schließlich noch auf den 112 m hohen Inselberg Kinthos steigen, von dem aus die Ausgrabungen gut zu überblicken sind.

    • Dílos

  • Pýrgos

    Geographical
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos

  • Panagía Episcopí

    Architektonische Highlights
    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.

    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.


  • Kókkini Paralía (Red Beach)

    Strände
    • © Alla Laurent, Shutterstock
    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Als Kókkini Paralía oder Red Beach bezeichnet man den Strand südlich des Ortes Akrotíri. Den Namen erhielt der idylisch gelegene Strand auf Grund des roten Vulkangesteins, dessen Felsen die Kulisse der sich davor befindenden Bucht bilden. Der Strand ist leider nur zu Fuß zu erreichen.

    • 84700 Akrotíri
    • © Alla Laurent, Shutterstock
    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Als Kókkini Paralía oder Red Beach bezeichnet man den Strand südlich des Ortes Akrotíri. Den Namen erhielt der idylisch gelegene Strand auf Grund des roten Vulkangesteins, dessen Felsen die Kulisse der sich davor befindenden Bucht bilden. Der Strand ist leider nur zu Fuß zu erreichen.

    • 84700 Akrotíri

  • Fáros (Leuchtturm)

    Architektonische Highlights
    • © Despina Fountoulaki, Shutterstock

    Über der äußersten Südwestspitze Santorins weist in 110 m Höhe ein Leuchtturm Schiffen den Weg in die Caldera. Eine gut ausgebaute Asphaltstraße führt hin. Den Leuchtturm selbst darf man nicht betreten, aber vom über Trampelpfade erreichbaren Kap unmittelbar vor dem Turm genießt man einen einzigartigen Blick über den gesamten Krater sowie nach Firá, Oía und zur Insel Thirasía. Die letzte Taverne vor Erreichen des Leuchtturms, O Giorgáros, ist zugleich auch die südlichste Taverne der Kykladen. Die Familie des Wirts besitzt selbst drei Fischerboote. Spezialität des Hauses ist der rock fish, eine bunte Mischung kleiner Fische, die unmittelbar vor Santorins Lavaküste gefangen wird. Die Preise sind für santorinische Verhältnisse sehr günstig

    • © Despina Fountoulaki, Shutterstock

    Über der äußersten Südwestspitze Santorins weist in 110 m Höhe ein Leuchtturm Schiffen den Weg in die Caldera. Eine gut ausgebaute Asphaltstraße führt hin. Den Leuchtturm selbst darf man nicht betreten, aber vom über Trampelpfade erreichbaren Kap unmittelbar vor dem Turm genießt man einen einzigartigen Blick über den gesamten Krater sowie nach Firá, Oía und zur Insel Thirasía. Die letzte Taverne vor Erreichen des Leuchtturms, O Giorgáros, ist zugleich auch die südlichste Taverne der Kykladen. Die Familie des Wirts besitzt selbst drei Fischerboote. Spezialität des Hauses ist der rock fish, eine bunte Mischung kleiner Fische, die unmittelbar vor Santorins Lavaküste gefangen wird. Die Preise sind für santorinische Verhältnisse sehr günstig


  • Ammoúdi

    Touristenattraktionen
    • © t.natchai, Shutterstock
    Insider-Tipp
    In die Wellen werfen

    Einen „Hafen“ wie diesen hast du wahrscheinlich noch nie gesehen. Der schmale Kai drängt sich unter die Lavawände des Kraters, bietet Platz für ein paar Tavernen, mehr nicht. Auf dem Wasser liegen nur ganz kleine Boote; außerdem legt das kleine Fährboot hinüber zur Nachbarinsel Thirasiá ein paarmal täglich hier an. Von der Lóndsa-Burg aus verläuft ein stufenreicher Weg direkt dort hinunter. Wer lieber mit dem Auto fahren möchte, stellt es ca. 500 m vor dem Hafen am Schotterparkplatz ab und wird dann mit einem Shuttle zu den Tavernen gefahren. Du kannst das letzte Stück aber auch laufen. Ein etwa 250 m langer Pfad führt von den Tavernen nach Süden in Richtung Kap Ágios Nikólaos, dem das Inselchen Ágios Nikólaos mit einer kleinen Kapelle vorgelagert ist. Mutige können über ein paar Stufen ins Meer steigen und die 15 m zum Inselchen hinüberschwimmen (Badeschuhe sind ratsam). Alle anderen gucken den Klippenspringern zu.

    • Ammoúdi
    • © t.natchai, Shutterstock
    Insider-Tipp
    In die Wellen werfen

    Einen „Hafen“ wie diesen hast du wahrscheinlich noch nie gesehen. Der schmale Kai drängt sich unter die Lavawände des Kraters, bietet Platz für ein paar Tavernen, mehr nicht. Auf dem Wasser liegen nur ganz kleine Boote; außerdem legt das kleine Fährboot hinüber zur Nachbarinsel Thirasiá ein paarmal täglich hier an. Von der Lóndsa-Burg aus verläuft ein stufenreicher Weg direkt dort hinunter. Wer lieber mit dem Auto fahren möchte, stellt es ca. 500 m vor dem Hafen am Schotterparkplatz ab und wird dann mit einem Shuttle zu den Tavernen gefahren. Du kannst das letzte Stück aber auch laufen. Ein etwa 250 m langer Pfad führt von den Tavernen nach Süden in Richtung Kap Ágios Nikólaos, dem das Inselchen Ágios Nikólaos mit einer kleinen Kapelle vorgelagert ist. Mutige können über ein paar Stufen ins Meer steigen und die 15 m zum Inselchen hinüberschwimmen (Badeschuhe sind ratsam). Alle anderen gucken den Klippenspringern zu.

    • Ammoúdi

  • Lóndsa-Burg

    Architektonische Highlights
    • © Kilmer Media, Shutterstock

    Einer der schönsten Aussichtspunkte auf ganz Santorin ist die Ruine des Kastells am äußersten Ortsrand von Oía. Von hier aus überblickst du nicht nur weite Teile des Kraters und des Dorfs, sondern hast auch einen ungestörten Blick auf die Nachbarinseln Íos und Folégandros, bei klarem Wetter sogar bis Síkinos. Im Mittelalter residierte hier die venezianische Adelsfamilie der Argýri; schon im 19.Jh. war die Burg weitgehend verfallen. Jetzt hat man sie sozusagen als Aussichtsplattform wiederhergerichtet, auf der sich insbesondere zur Zeit des Sonnenuntergangs die Besucher drängen.

    • © Kilmer Media, Shutterstock

    Einer der schönsten Aussichtspunkte auf ganz Santorin ist die Ruine des Kastells am äußersten Ortsrand von Oía. Von hier aus überblickst du nicht nur weite Teile des Kraters und des Dorfs, sondern hast auch einen ungestörten Blick auf die Nachbarinseln Íos und Folégandros, bei klarem Wetter sogar bis Síkinos. Im Mittelalter residierte hier die venezianische Adelsfamilie der Argýri; schon im 19.Jh. war die Burg weitgehend verfallen. Jetzt hat man sie sozusagen als Aussichtsplattform wiederhergerichtet, auf der sich insbesondere zur Zeit des Sonnenuntergangs die Besucher drängen.


  • Bootsfahrt (Capetan Yiángos)

    Schiffe und Fähren
    • © Lisandro Luis Trarbach, Shutterstock

    Was für ein Tag! In über neun Stunden bringt dich das romantisch-altmodische Boot „Capetan Yiangos“ rund um die Insel. Fährt an wahnwitzige Felsen ran, damit du sie im Vorübergleiten anfassen kannst. Passiert fast alle 100 Inselstrände, sodass du auswählen kannst, wo es an den nächsten Tagen zum Baden hingeht.

    • © Lisandro Luis Trarbach, Shutterstock

    Was für ein Tag! In über neun Stunden bringt dich das romantisch-altmodische Boot „Capetan Yiangos“ rund um die Insel. Fährt an wahnwitzige Felsen ran, damit du sie im Vorübergleiten anfassen kannst. Passiert fast alle 100 Inselstrände, sodass du auswählen kannst, wo es an den nächsten Tagen zum Baden hingeht.


  • Volkan on the Rocks

    Restaurants
    • griechisch
    Insider-Tipp
    Der perfekte Insta-Post

    Im vielleicht schönstgelegenen Restaurant des Orts, in dem das Frühstück bis 15 Uhr serviert wird, sitzt du auf einer großen, schattigen Terrasse direkt über der Caldera und hast den besten Blick auf das etwas tiefer gelegene Firá. Besonders faszinierend ist die Aussicht, wenn abends die Beleuchtung angeht und trotzdem noch viel Licht für gute Fotos da ist. Eine der Terrassen dient jeden Abend zweimal als Open-Air-Kino. Gezeigt wird „Mamma Mia“ – natürlich inklusive Calderablick.

    Insider-Tipp
    Der perfekte Insta-Post

    Im vielleicht schönstgelegenen Restaurant des Orts, in dem das Frühstück bis 15 Uhr serviert wird, sitzt du auf einer großen, schattigen Terrasse direkt über der Caldera und hast den besten Blick auf das etwas tiefer gelegene Firá. Besonders faszinierend ist die Aussicht, wenn abends die Beleuchtung angeht und trotzdem noch viel Licht für gute Fotos da ist. Eine der Terrassen dient jeden Abend zweimal als Open-Air-Kino. Gezeigt wird „Mamma Mia“ – natürlich inklusive Calderablick.


  • Archaiologikó Mousío

    Museen
    • © Panos Karas, Shutterstock

    Das Museum enthält vorwiegend Funde aus Alt-Thera. Besonders beachtenswert ist die Sammlung von Vasen aus geometrischer und klassischer Zeit.

    • © Panos Karas, Shutterstock

    Das Museum enthält vorwiegend Funde aus Alt-Thera. Besonders beachtenswert ist die Sammlung von Vasen aus geometrischer und klassischer Zeit.


  • Léfkes

    Geographical
    • © Apostolos Mantzouranis, Shutterstock

    Dieses große Bergdorf, einst vor den Augen vorüberfahrender Piraten gut versteckt, ist ein schönes Beispiel für die typische Kykladenarchitektur. Von der verträumten kleinen "platía" aus führt in etwa einer Stunde ein Fußweg, der weitgehend identisch ist mit der mittelalterlichen Byzantinischen Straße, über jahrhundertealtes Pflaster und kleine Brücken durch unberührte Natur hinunter nach Pródromos.

    • 844 00 Léfkes
    • © Apostolos Mantzouranis, Shutterstock

    Dieses große Bergdorf, einst vor den Augen vorüberfahrender Piraten gut versteckt, ist ein schönes Beispiel für die typische Kykladenarchitektur. Von der verträumten kleinen "platía" aus führt in etwa einer Stunde ein Fußweg, der weitgehend identisch ist mit der mittelalterlichen Byzantinischen Straße, über jahrhundertealtes Pflaster und kleine Brücken durch unberührte Natur hinunter nach Pródromos.

    • 844 00 Léfkes

  • Emborió

    Geographical
    • © Thirasia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antikes Recycling

    Emborío (1790 Ew.) ist eines der interessantesten Dörfer im Binnenland der Insel. Mit etwas Fantasie lässt sich hier gut erkennen, wie Santorins Dörfer im Mittelalter aussahen. Dabei ist besonders schöne kykladische Architektur einmal abseits der santorinischen Sonderformen in Erosionsrinnen und am Caldera-Rand zu erleben. Ein etwa zweistündiger Aufenthalt reicht dafür aus, es sei denn, du machst es dir in einem der Cafés im alten Ortskern gemütlich. Der Linienbus auf der Strecke von Firá nach Períssa hält direkt am Hauptplatz des Dorfs, auf dem es auch genügend Parkmöglichkeiten gibt. Ein blauer Wegweiser mit der Aufschrift „Traditional Area“ weist dir den Weg zum Ziel: dem höchsten Punkt von Emborío. Es geht an der Hauptkirche und Grundschule entlang hügelan, bis der breite Weg vor einer klassizistischen Villa endet. Geh hier nach rechts – schon nach wenigen Metern stehst du vor dem To Kafenedáki tou Emporioú, einem winzigen kafenío mit nur vier Tischen unter Weinlaub. Mit etwas Glück bekommst du einen Platz für eine (Ingwer-)Limonade, einen Kaffee oder ein Stück baklavá mit Vanilleeis. Gegenüber ragt die Kirche Christós mit ihrem markanten Glockenstuhl auf. Auf dem Kieselmosaik des Hofs steht ein kleines Taufbecken aus Marmor. Links an der Kirche vorbei geht es weiter bergauf: Du passierst die kleine Kapelle Agía Theodosía und die blaue Kuppel der ein Stück tiefer liegenden Kirche Ágios Spirídonas, bevor du den höchsten Punkt von Emborío, das Kástro-Viertel, erreichst. Der Weg dorthin führt durch eine schmale, überbaute Treppengasse, die einst ein Stadttor war. Die kleinen Häuser rund um die Kirche Panagía Mesaní mit ihrem markanten Turm aus dem 16.Jh. wurden zu charmanten Unterkünften umgestaltet. Wer an der Südseite der Kirche entlanggeht, entdeckt einen zweiten überwölbten Ausgang. Auch hier, außerhalb des Kástro-Viertels, zeigt sich, was mittelalterliche Dörfer aus venezianischer Zeit auf den Kykladen ausmacht: Die äußere Häuserreihe hatte kaum Fenster und diente als eine Art Stadtmauer. Nach einer Fotopause in den engen Gassen des Kástro-Viertels geht es wieder zurück. Halte dich rechts und du landest beim Old Barber Shop. Rasieren musst du dich hier nicht, vielmehr serviert Kóstas auf dem kleinen Platz oder der Terrasse mit Meerblick Salate, Gegrilltes und leckere soutzoukákia saganáki (Hackbällchen in Tomatensauce mit Feta). Gleich nebenan lohnt noch ein Stopp im Amóni: Angelikí Katsirá fertigt in ihrem Atelier originellen Silberschmuck, manchmal auch in Kombination mit Perlen oder Stein. Danach läufst du entlang der hier hinabführenden Gasse zurück zum Hauptplatz. Wer an Kunstgeschichte interessiert ist, findet an der Straße nach Firá direkt gegenüber dem Ortsanfangsschild von Emborío ein Schmankerl. Dort ist die kleine Kapelle Ágios Nikólaos Marmarítis noch leicht als antiker Tempel aus dem 3.Jh. v. Chr. zu erkennen. Er ist nur etwa 3 x 4,5 m groß, unverputzt und säulenlos. Sechs Lagen mächtiger Marmorblöcke bilden seine Mauern, die dreiteilige Türwandung überspannt ein Giebelfeld (Innenbesichtigung nicht möglich).

    • 847 03 Emborió
    • © Thirasia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antikes Recycling

    Emborío (1790 Ew.) ist eines der interessantesten Dörfer im Binnenland der Insel. Mit etwas Fantasie lässt sich hier gut erkennen, wie Santorins Dörfer im Mittelalter aussahen. Dabei ist besonders schöne kykladische Architektur einmal abseits der santorinischen Sonderformen in Erosionsrinnen und am Caldera-Rand zu erleben. Ein etwa zweistündiger Aufenthalt reicht dafür aus, es sei denn, du machst es dir in einem der Cafés im alten Ortskern gemütlich. Der Linienbus auf der Strecke von Firá nach Períssa hält direkt am Hauptplatz des Dorfs, auf dem es auch genügend Parkmöglichkeiten gibt. Ein blauer Wegweiser mit der Aufschrift „Traditional Area“ weist dir den Weg zum Ziel: dem höchsten Punkt von Emborío. Es geht an der Hauptkirche und Grundschule entlang hügelan, bis der breite Weg vor einer klassizistischen Villa endet. Geh hier nach rechts – schon nach wenigen Metern stehst du vor dem To Kafenedáki tou Emporioú, einem winzigen kafenío mit nur vier Tischen unter Weinlaub. Mit etwas Glück bekommst du einen Platz für eine (Ingwer-)Limonade, einen Kaffee oder ein Stück baklavá mit Vanilleeis. Gegenüber ragt die Kirche Christós mit ihrem markanten Glockenstuhl auf. Auf dem Kieselmosaik des Hofs steht ein kleines Taufbecken aus Marmor. Links an der Kirche vorbei geht es weiter bergauf: Du passierst die kleine Kapelle Agía Theodosía und die blaue Kuppel der ein Stück tiefer liegenden Kirche Ágios Spirídonas, bevor du den höchsten Punkt von Emborío, das Kástro-Viertel, erreichst. Der Weg dorthin führt durch eine schmale, überbaute Treppengasse, die einst ein Stadttor war. Die kleinen Häuser rund um die Kirche Panagía Mesaní mit ihrem markanten Turm aus dem 16.Jh. wurden zu charmanten Unterkünften umgestaltet. Wer an der Südseite der Kirche entlanggeht, entdeckt einen zweiten überwölbten Ausgang. Auch hier, außerhalb des Kástro-Viertels, zeigt sich, was mittelalterliche Dörfer aus venezianischer Zeit auf den Kykladen ausmacht: Die äußere Häuserreihe hatte kaum Fenster und diente als eine Art Stadtmauer. Nach einer Fotopause in den engen Gassen des Kástro-Viertels geht es wieder zurück. Halte dich rechts und du landest beim Old Barber Shop. Rasieren musst du dich hier nicht, vielmehr serviert Kóstas auf dem kleinen Platz oder der Terrasse mit Meerblick Salate, Gegrilltes und leckere soutzoukákia saganáki (Hackbällchen in Tomatensauce mit Feta). Gleich nebenan lohnt noch ein Stopp im Amóni: Angelikí Katsirá fertigt in ihrem Atelier originellen Silberschmuck, manchmal auch in Kombination mit Perlen oder Stein. Danach läufst du entlang der hier hinabführenden Gasse zurück zum Hauptplatz. Wer an Kunstgeschichte interessiert ist, findet an der Straße nach Firá direkt gegenüber dem Ortsanfangsschild von Emborío ein Schmankerl. Dort ist die kleine Kapelle Ágios Nikólaos Marmarítis noch leicht als antiker Tempel aus dem 3.Jh. v. Chr. zu erkennen. Er ist nur etwa 3 x 4,5 m groß, unverputzt und säulenlos. Sechs Lagen mächtiger Marmorblöcke bilden seine Mauern, die dreiteilige Türwandung überspannt ein Giebelfeld (Innenbesichtigung nicht möglich).

    • 847 03 Emborió

  • Moní Chozoviótissas

    Architektonische Highlights
    • © Martin M303, Shutterstock

    Das Kloster, bereits um 800 gegründet und wie ein Adlernest in die südliche Steilküste hineingebaut, wird noch von einigen Mönchen bewohnt.

    • © Martin M303, Shutterstock

    Das Kloster, bereits um 800 gegründet und wie ein Adlernest in die südliche Steilküste hineingebaut, wird noch von einigen Mönchen bewohnt.


  • Panagía Evangelístria

    Architektonische Highlights
    • © Panos Karas, Shutterstock

    Zu dieser Wallfahrtskirche gehört ein Komplex von Gästezimmern und Museen. Im Kirchhof lagern die Wallfahrer auf Decken beim mitgebrachten Picknick. Die Marienikone in der Kirche ist nach dem Glauben der orthodoxen Christen wundertätig und wurde vom Evangelisten Lukas eigenhändig gemalt. Sie ist reich geschmückt und nimmt in der Kirche einen Ehrenplatz ein. Unter den zahlreichen Weihegaben befinden sich neben wertvollen Ampeln auch Modelle von Segelschiffen und Autos, Haustieren, Waffen sowie Körperteilen. Diese und andere Weihegaben hängen von der Decke herab. Im Zwischengeschoss unter der Kirche nehmen die Pilger in einer Kapelle an dem Platz, an dem die heilige Ikone gefunden wurde, aus einer Quelle Wasser, das Segen verspricht, und ein wenig von der Erde, die die Ikone barg.

    • © Panos Karas, Shutterstock

    Zu dieser Wallfahrtskirche gehört ein Komplex von Gästezimmern und Museen. Im Kirchhof lagern die Wallfahrer auf Decken beim mitgebrachten Picknick. Die Marienikone in der Kirche ist nach dem Glauben der orthodoxen Christen wundertätig und wurde vom Evangelisten Lukas eigenhändig gemalt. Sie ist reich geschmückt und nimmt in der Kirche einen Ehrenplatz ein. Unter den zahlreichen Weihegaben befinden sich neben wertvollen Ampeln auch Modelle von Segelschiffen und Autos, Haustieren, Waffen sowie Körperteilen. Diese und andere Weihegaben hängen von der Decke herab. Im Zwischengeschoss unter der Kirche nehmen die Pilger in einer Kapelle an dem Platz, an dem die heilige Ikone gefunden wurde, aus einer Quelle Wasser, das Segen verspricht, und ein wenig von der Erde, die die Ikone barg.


  • Náxos

    Geographical
    • © EvalCo, Thinkstock

    Die Hauptstadt der gleichnamigen Insel ist äußerst geschäftig. Entlang der Uferfront konzentrieren sich Cafés, Restaurants und Geschäfte. An den sich südlich anschließenden Stränden ist ein ausgedehntes Hotelviertel entstanden. Wie ein Hort der Stille mutet inmitten der modernen Häuser die Altstadt an, die sich die Hänge eines rund 50 m hohen Hügels am Hafen emporzieht, dessen oberer Teil seit 1207 durch eine mächtige Burgmauer geschützt war. Enge, zum Teil überbaute Gassen führen an Häusern vorbei, die Wappen fränkischer Adelsfamilien tragen. Auf dem kleinen Gipfelplateau des Kástro-Viertels erheben sich die römisch-katholische Kathedrale aus dem 17.Jh. und die ehemalige Residenz des katholischen Bischofs. Am nördlichen Rand der Altstadt steht nahe der Hauptstraße nach Engarés die orthodoxe Kathedrale der Insel. Hier befindet sich ein Museum, in das Ausgrabungen einer mykenischen Siedlung aus dem 14.-11.Jh. v.Chr. und Familiengräber aus geometrischer Zeit (900-700 v.Chr.) integriert sind. Eine kleine Felsinsel im Norden des Hafenbeckens, über einen kurzen Damm mit der Stadt verbunden, trägt ein weithin sichtbares monumentales Marmortor, "portára" genannt. Es ist der Überrest eines um 530 v.Chr. begonnenen monumentalen Tempels, der jedoch nie vollendet wurde, und heute der idealer Standort ist, um den Sonnenuntergang zu erleben. Unterhalb des Damms kann auch gebadet werden.

    • Náxos
    • © EvalCo, Thinkstock

    Die Hauptstadt der gleichnamigen Insel ist äußerst geschäftig. Entlang der Uferfront konzentrieren sich Cafés, Restaurants und Geschäfte. An den sich südlich anschließenden Stränden ist ein ausgedehntes Hotelviertel entstanden. Wie ein Hort der Stille mutet inmitten der modernen Häuser die Altstadt an, die sich die Hänge eines rund 50 m hohen Hügels am Hafen emporzieht, dessen oberer Teil seit 1207 durch eine mächtige Burgmauer geschützt war. Enge, zum Teil überbaute Gassen führen an Häusern vorbei, die Wappen fränkischer Adelsfamilien tragen. Auf dem kleinen Gipfelplateau des Kástro-Viertels erheben sich die römisch-katholische Kathedrale aus dem 17.Jh. und die ehemalige Residenz des katholischen Bischofs. Am nördlichen Rand der Altstadt steht nahe der Hauptstraße nach Engarés die orthodoxe Kathedrale der Insel. Hier befindet sich ein Museum, in das Ausgrabungen einer mykenischen Siedlung aus dem 14.-11.Jh. v.Chr. und Familiengräber aus geometrischer Zeit (900-700 v.Chr.) integriert sind. Eine kleine Felsinsel im Norden des Hafenbeckens, über einen kurzen Damm mit der Stadt verbunden, trägt ein weithin sichtbares monumentales Marmortor, "portára" genannt. Es ist der Überrest eines um 530 v.Chr. begonnenen monumentalen Tempels, der jedoch nie vollendet wurde, und heute der idealer Standort ist, um den Sonnenuntergang zu erleben. Unterhalb des Damms kann auch gebadet werden.

    • Náxos

  • Náoussa

    Geographical
    • © milangonda, Thinkstock

    Náoussa war einmal ein stilles, kleines Fischerdorf. Der alte Ortskern mit seinen engen, überdeckten Gassen, kleinen Kapellen und jahrhundertealten Häusern ist in den letzten Jahren jedoch mit atemberaubender Geschwindigkeit von Hotel- und Apartmentneubauten umstellt worden. Doch am venezianischen Hafen merkt man noch immer wenig davon - dort liegen wie eh und je dicht gedrängt die Fischerboote, und an der Kaimauer reiht sich ein Lokal an das andere. Diese locken nicht nur mit guten Fischgerichten, sondern auch mit romantischer Hafenkulisse. Auf der Mole stehen die Reste einer kleinen venezianischen Hafenfestung - Náoussa hat wohl den schönsten Hafen der Kykladen.

    • 844 01 Náoussa
    • © milangonda, Thinkstock

    Náoussa war einmal ein stilles, kleines Fischerdorf. Der alte Ortskern mit seinen engen, überdeckten Gassen, kleinen Kapellen und jahrhundertealten Häusern ist in den letzten Jahren jedoch mit atemberaubender Geschwindigkeit von Hotel- und Apartmentneubauten umstellt worden. Doch am venezianischen Hafen merkt man noch immer wenig davon - dort liegen wie eh und je dicht gedrängt die Fischerboote, und an der Kaimauer reiht sich ein Lokal an das andere. Diese locken nicht nur mit guten Fischgerichten, sondern auch mit romantischer Hafenkulisse. Auf der Mole stehen die Reste einer kleinen venezianischen Hafenfestung - Náoussa hat wohl den schönsten Hafen der Kykladen.

    • 844 01 Náoussa

  • Kápari

    Restaurants
    • regional

    Die Terrasse dieses Restaurants ist von duftenden Bougainvilleen umgeben, der kleine Innenraum mit nur wenigen Plätzen ist an kühleren Abenden urgemütlich. Der Wirt und seine Frau zaubern kreative santorinische Küche auf Basis alter Rezepte. Die handbemalten Steine, die die Rechnung davor schützen, vom Winde verweht zu werden, dürfen die Gäste als Souvenir mit nach Hause nehmen.

    Die Terrasse dieses Restaurants ist von duftenden Bougainvilleen umgeben, der kleine Innenraum mit nur wenigen Plätzen ist an kühleren Abenden urgemütlich. Der Wirt und seine Frau zaubern kreative santorinische Küche auf Basis alter Rezepte. Die handbemalten Steine, die die Rechnung davor schützen, vom Winde verweht zu werden, dürfen die Gäste als Souvenir mit nach Hause nehmen.


  • Seilbahn

    Touristenattraktionen
    • © kavalenkau, Shutterstock

    Vielleicht hast du ja Glück und die Warteschlange der Kreuzfahrturlauber vor der Bergstation ist gerade ganz kurz. Dann nutze die Chance zu einer coolen Fahrt in den Krater hinein zum alten Hafen Skála. Zweimal sechs aneinandergekoppelte Kabinen verbinden Firá seit Anfang der 1980er-Jahre mit seinem alten Hafen. In zwei Minuten überwinden sie 225 m Höhenunterschied. Die aus Österreich stammende Seilbahn ist ein Geschenk des Reeders Evángelos Nómikos an seine Heimatinsel gewesen und gehört heute der Gemeinde.

    • © kavalenkau, Shutterstock

    Vielleicht hast du ja Glück und die Warteschlange der Kreuzfahrturlauber vor der Bergstation ist gerade ganz kurz. Dann nutze die Chance zu einer coolen Fahrt in den Krater hinein zum alten Hafen Skála. Zweimal sechs aneinandergekoppelte Kabinen verbinden Firá seit Anfang der 1980er-Jahre mit seinem alten Hafen. In zwei Minuten überwinden sie 225 m Höhenunterschied. Die aus Österreich stammende Seilbahn ist ein Geschenk des Reeders Evángelos Nómikos an seine Heimatinsel gewesen und gehört heute der Gemeinde.


  • Katholisches Viertel

    Geographical

    Das nördlich der Stadt gelegene Katholische Viertel entstand zu der Zeit, als sich der katholische Glaube auf der Insel ausbreitete. Die Katholiken ließen sich hier nieder und bauten u. a. Krankenhäuser und Schulen. Heute gehören nur noch wenige Prozent der Bevölkerung dem katholischen Glauben an. Das Viertel bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Katharinenkloster von 1823 oder die Kathedrale Ágios Ioánnis Baptistís. Ein Spaziergang lohnt sich hier allemal.

    • 84700 Firá

    Das nördlich der Stadt gelegene Katholische Viertel entstand zu der Zeit, als sich der katholische Glaube auf der Insel ausbreitete. Die Katholiken ließen sich hier nieder und bauten u. a. Krankenhäuser und Schulen. Heute gehören nur noch wenige Prozent der Bevölkerung dem katholischen Glauben an. Das Viertel bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Katharinenkloster von 1823 oder die Kathedrale Ágios Ioánnis Baptistís. Ein Spaziergang lohnt sich hier allemal.

    • 84700 Firá

  • Open Air Cinema

    Kinos

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.


  • Mati Art Gallery

    Kunstgalerien

    1989 gründeten der Bildhauer Yórgos Kýpris und die griechische Künstler­gruppe „Studio 71“ auf Santorin eine Galerie, die auf der Insel einzigartig ist. Das liebste Motiv von Yórgos Kýpris sind Fische in einer Form, die sie als Opfer menschlichen Appetits zeigt – also meist abgenagt oder in Dosen gepresst. In diesem Zustand kannst du sie als ästhetische Skulpturen, Wand­ und Standobjekte, Schmuckanhänger und mancherlei mehr erwerben. Als Materialien verwendet der Künstler dafür wie für seine Boote jeglicher Form überwiegend Bronze und Pressglas, aber auch Stahl und Eisen.

    1989 gründeten der Bildhauer Yórgos Kýpris und die griechische Künstler­gruppe „Studio 71“ auf Santorin eine Galerie, die auf der Insel einzigartig ist. Das liebste Motiv von Yórgos Kýpris sind Fische in einer Form, die sie als Opfer menschlichen Appetits zeigt – also meist abgenagt oder in Dosen gepresst. In diesem Zustand kannst du sie als ästhetische Skulpturen, Wand­ und Standobjekte, Schmuckanhänger und mancherlei mehr erwerben. Als Materialien verwendet der Künstler dafür wie für seine Boote jeglicher Form überwiegend Bronze und Pressglas, aber auch Stahl und Eisen.


  • Orthodox Metropolitan Cathedral

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Der schneeweiße, weithin sichtbare Kuppelbau am Kraterrand von Firá ist eine der Landmarken der Insel. Er wurde erst 1956/57 errichtet, nachdem die alte orthodoxe Kathedrale von 1827 beim Erdbeben zerstört worden war. Schon auf den ersten Blick beeindruckt der Innenraum durch seine prachtvolle Ausstattung mit wertvollen Kristallleuchtern und einer kunstvollen Ikonostase. Das Schönste aber sind die großflächigen Malereien, die die Innenwände und -decken überziehen. Sie stammen von dem 1945 in Éxo Goniá auf Santorin geborenen und heute noch auf der Insel lebenden Maler Christóphoros Assímis und wurden von den orthodoxen Gläubigen der Insel finanziert. Wer den Darstellungen in dieser Mariä Lichtmess geweihten Kathe drale nur ein wenig Zeit widmet, wird den orthodoxen Glauben und die orthodoxe Kirchenkunst besser verstehen lernen. Betrachten Sie zunächst die Ausmalung der Kuppel. Sie bildet den höchsten Punkt im Kirchenraum, steht symbolisch für den Himmel. Deswegen ist in der Kuppelwölbung orthodoxer Kirchen fast immer Christus als Pantokrátoras, als Allesbeherrscher, dargestellt. In den Zwickeln der Kuppel sind hier wie fast überall in orthodoxen Kirchen die vier Evangelisten zu sehen. Sie leiten von der himmlischen Sphäre zur irdischen des Kirchenraums über – denn nur durch die Evangelisten haben die Menschen ja von Christi Erscheinen gehört. Blicken Sie nun zunächst einmal nach vorn in Richtung Ikonostase. Über dieser Bilderwand, die den Kirchenraum vom Altarraum trennt, ist Mariä Verkündigung dargestellt. Von links eilt der Erzengel Gabriel herbei, der Maria verkündet, dass sie Gottes Sohn gebären wird, und damit beginnt die Lebensgeschichte Jesu. Ihr Ende ist in unmittelbarer Nähe zu sehen, nämlich auf der Unterseite des Bogens zum Altarraum. Da ist Christi Himmelfahrt dargestellt. Die verschie- densten Stationen der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu sind das Thema weiterer Fresken im übrigen Kirchenraum. In der Apsis sind zudem einige Stationen aus dem Marienleben verewigt.

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    Der schneeweiße, weithin sichtbare Kuppelbau am Kraterrand von Firá ist eine der Landmarken der Insel. Er wurde erst 1956/57 errichtet, nachdem die alte orthodoxe Kathedrale von 1827 beim Erdbeben zerstört worden war. Schon auf den ersten Blick beeindruckt der Innenraum durch seine prachtvolle Ausstattung mit wertvollen Kristallleuchtern und einer kunstvollen Ikonostase. Das Schönste aber sind die großflächigen Malereien, die die Innenwände und -decken überziehen. Sie stammen von dem 1945 in Éxo Goniá auf Santorin geborenen und heute noch auf der Insel lebenden Maler Christóphoros Assímis und wurden von den orthodoxen Gläubigen der Insel finanziert. Wer den Darstellungen in dieser Mariä Lichtmess geweihten Kathe drale nur ein wenig Zeit widmet, wird den orthodoxen Glauben und die orthodoxe Kirchenkunst besser verstehen lernen. Betrachten Sie zunächst die Ausmalung der Kuppel. Sie bildet den höchsten Punkt im Kirchenraum, steht symbolisch für den Himmel. Deswegen ist in der Kuppelwölbung orthodoxer Kirchen fast immer Christus als Pantokrátoras, als Allesbeherrscher, dargestellt. In den Zwickeln der Kuppel sind hier wie fast überall in orthodoxen Kirchen die vier Evangelisten zu sehen. Sie leiten von der himmlischen Sphäre zur irdischen des Kirchenraums über – denn nur durch die Evangelisten haben die Menschen ja von Christi Erscheinen gehört. Blicken Sie nun zunächst einmal nach vorn in Richtung Ikonostase. Über dieser Bilderwand, die den Kirchenraum vom Altarraum trennt, ist Mariä Verkündigung dargestellt. Von links eilt der Erzengel Gabriel herbei, der Maria verkündet, dass sie Gottes Sohn gebären wird, und damit beginnt die Lebensgeschichte Jesu. Ihr Ende ist in unmittelbarer Nähe zu sehen, nämlich auf der Unterseite des Bogens zum Altarraum. Da ist Christi Himmelfahrt dargestellt. Die verschie- densten Stationen der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu sind das Thema weiterer Fresken im übrigen Kirchenraum. In der Apsis sind zudem einige Stationen aus dem Marienleben verewigt.


  • Baxédes Beach

    Strände
    • © Traveller76, Shutterstock

    Fast 3 km lang ist der Lavakies- und Grobsandstrand, der sich vor einer hellen Bimssteinwand an der Ägäis entlangzieht. Er reicht vom Kap Mavrópetra im Norden bis zum Kap Koloúmbos im Süden, ist noch weitgehend unverbaut und gewährt einen weiten Blick über die Ägäis. Nur an wenigen Stellen stehen Tavernen und ein paar Pensionen am Steilufer oder auf der Landseite der Uferstraße. Den mittleren Strandbereich bezeichnet man auch als Parádissos Beach, den östlichen als Koloúmbos Beach. Sonnenschirme und Liegestühle werden nirgends vermietet, Wassersportangebote gibt es nicht. Während der Hauptsaison verkehrt mehrmals täglich ein Bus zwischen Oía und dem Strand.

    • Oia
    • © Traveller76, Shutterstock

    Fast 3 km lang ist der Lavakies- und Grobsandstrand, der sich vor einer hellen Bimssteinwand an der Ägäis entlangzieht. Er reicht vom Kap Mavrópetra im Norden bis zum Kap Koloúmbos im Süden, ist noch weitgehend unverbaut und gewährt einen weiten Blick über die Ägäis. Nur an wenigen Stellen stehen Tavernen und ein paar Pensionen am Steilufer oder auf der Landseite der Uferstraße. Den mittleren Strandbereich bezeichnet man auch als Parádissos Beach, den östlichen als Koloúmbos Beach. Sonnenschirme und Liegestühle werden nirgends vermietet, Wassersportangebote gibt es nicht. Während der Hauptsaison verkehrt mehrmals täglich ein Bus zwischen Oía und dem Strand.

    • Oia

  • Naousa Marina

    Touristenattraktionen
    • © Sven Hansche, Shutterstock

    Kann ein Hafen schöner sein? Wenn du abends an diesem Kleinod aus venezianer Zeit in einer der Fischtavernen oder Bars sitzt, magst du das kaum glauben.

    • © Sven Hansche, Shutterstock

    Kann ein Hafen schöner sein? Wenn du abends an diesem Kleinod aus venezianer Zeit in einer der Fischtavernen oder Bars sitzt, magst du das kaum glauben.