Kreta Must Sees

Mandraki
Touristenattraktionen
Réthimno
Knossós
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Knossós
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Préveli
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Préveli
Chaniá
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Chaniá
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Mátala
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Mátala
Moni Arkádi
Architektonische Highlights
Arkádi
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Oropédio Lasíthiou
Landschaftliche Highlights
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Archaiologikó Mouseío Irakleíou
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Farangi tis Samariás
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Fortézza
Touristenattraktionen
Réthimno
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Goúrnia
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Pachiá Ámmos
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Káto Zákros
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Káto Zákros
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Loutró
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Chamézi
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Moni Chrysoskalítissa
Architektonische Highlights
Chrysoskalítissa
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Architektonische Highlights
Réthimno
Moní Kapsá
Architektonische Highlights
Kaló Neró
Moní Kapsá
Akrotíri
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Chaniá
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Oropédio Nídas
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Anógia
Oropédio Nídas
Vái
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Éla
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Chaniá
Knossós
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Réthimno

    Touristenattraktionen

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    Geographical

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Strände

    Pubs

    Restaurants


  • Mandraki

    Touristenattraktionen

    Früher ankerten hier die Schiffe der Serenissima, heute sind es Yachten und Fischerboote. Die Venezianer bauten die Mole, die Osmanen den Leuchtturm. Aus dieser Zeit stammen auch die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit schönen Balkonen und Portalen. Bei manchen lässt sich an der Fassade noch ein verwittertes Adelswappen erkennen. Vor diesen Häusern stehen die Tische und Stühle von Fischtavernen dicht gedrängt, lassen kaum noch Platz für Passanten.

    Früher ankerten hier die Schiffe der Serenissima, heute sind es Yachten und Fischerboote. Die Venezianer bauten die Mole, die Osmanen den Leuchtturm. Aus dieser Zeit stammen auch die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit schönen Balkonen und Portalen. Bei manchen lässt sich an der Fassade noch ein verwittertes Adelswappen erkennen. Vor diesen Häusern stehen die Tische und Stühle von Fischtavernen dicht gedrängt, lassen kaum noch Platz für Passanten.


  • Knossós

    Touristenattraktionen
    • Knossós© Glow Images

    Der minoische Palast von Knossós sollte am Anfang jeder Beschäftigung mit kretischer Archäologie stehen. In den phantasievollen Rekonstruktionen des Ausgräbers Sir Arthur Evans, der nach 1900 über 40 Jahre lang in Knossós gearbeitet hat, liegt der Schlüssel zum besseren Verstehen der anderen minoischen Paläste und Villen. Der Komplex des Herrschafts-, Verwaltungs- und Kultzentrums von Kreta zwischen 2000 und 1450 v.Chr. bestand aus ca. 1400 Räumen, einige Gebäude waren bis zu vier Etagen hoch. Zentrum des Palasts bildete der 53 m lange und 28 m breite Zentralhof, der wohl Schauplatz kultischer Spiele und Endpunkt prachtvoller Prozessionen war. Vom Westhof des Palasts führte ein verwinkelter Prozessionskorridor auf den Zentralhof. An seiner Westseite legte Evans mehrere interessante Räume frei. Die Pfeilerkrypta wird als Kapelle interpretiert, die abgehenden Räume sollen Schatzkammern gewesen sein. In einem der Räume steht ein Thron aus Alabaster einem Wasserbecken gegenüber. Um die Wände ziehen sich steinerne Bänke. Man erreichte diesen Thronsaal durch einen Vorraum mit weiteren Sitzbänken an den Längswänden und der Kopie eines hölzernen Throns. Evans hielt ihn für ein Vorzimmer, in dem die Minoer auf eine Audienz beim Minos warteten. Der Herrscher saß dort auf dem Thron und hielt vor sich im Wasserbecken Schlangen als Symbol seiner Macht. Vielleicht irrte Evans aber auch, und der Thron blieb frei für eine Gottheit, so wie das in Ägypten mit dem "Thron der Isis" der Fall war. Überhaupt sollte man sich beim Besuch von Knossós klarmachen, dass wir keinerlei schriftliche Quellen über die minoische Zeit besitzen und dass alle Rückschlüsse aus den Bodenfunden auf das Leben im Palast überwiegend spekulativ sind.

    • Knossós© Glow Images

    Der minoische Palast von Knossós sollte am Anfang jeder Beschäftigung mit kretischer Archäologie stehen. In den phantasievollen Rekonstruktionen des Ausgräbers Sir Arthur Evans, der nach 1900 über 40 Jahre lang in Knossós gearbeitet hat, liegt der Schlüssel zum besseren Verstehen der anderen minoischen Paläste und Villen. Der Komplex des Herrschafts-, Verwaltungs- und Kultzentrums von Kreta zwischen 2000 und 1450 v.Chr. bestand aus ca. 1400 Räumen, einige Gebäude waren bis zu vier Etagen hoch. Zentrum des Palasts bildete der 53 m lange und 28 m breite Zentralhof, der wohl Schauplatz kultischer Spiele und Endpunkt prachtvoller Prozessionen war. Vom Westhof des Palasts führte ein verwinkelter Prozessionskorridor auf den Zentralhof. An seiner Westseite legte Evans mehrere interessante Räume frei. Die Pfeilerkrypta wird als Kapelle interpretiert, die abgehenden Räume sollen Schatzkammern gewesen sein. In einem der Räume steht ein Thron aus Alabaster einem Wasserbecken gegenüber. Um die Wände ziehen sich steinerne Bänke. Man erreichte diesen Thronsaal durch einen Vorraum mit weiteren Sitzbänken an den Längswänden und der Kopie eines hölzernen Throns. Evans hielt ihn für ein Vorzimmer, in dem die Minoer auf eine Audienz beim Minos warteten. Der Herrscher saß dort auf dem Thron und hielt vor sich im Wasserbecken Schlangen als Symbol seiner Macht. Vielleicht irrte Evans aber auch, und der Thron blieb frei für eine Gottheit, so wie das in Ägypten mit dem "Thron der Isis" der Fall war. Überhaupt sollte man sich beim Besuch von Knossós klarmachen, dass wir keinerlei schriftliche Quellen über die minoische Zeit besitzen und dass alle Rückschlüsse aus den Bodenfunden auf das Leben im Palast überwiegend spekulativ sind.


  • Préveli

    Geographical
    • © lornet, Shutterstock

    Der Name Préveli steht für drei Sehenswürdigkeiten: ein Kloster, eine romantische Klosterruine und eine mit Palmen bestandene Schlucht.

    • Préveli
    • © lornet, Shutterstock

    Der Name Préveli steht für drei Sehenswürdigkeiten: ein Kloster, eine romantische Klosterruine und eine mit Palmen bestandene Schlucht.

    • Préveli

  • Chaniá

    Geographical
    • Chaniá© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Am schönsten ist der Anblick der quicklebendigen Großstadt im Winterhalbjahr. Da rücken die über 2000 m hohen Weißen Berge in der klaren Luft zum Greifen nah an die Altstadt heran, lassen sie wie ein historisches Bild vor einer Traumkulisse erscheinen. In der oft dunstigen Sommerluft wirkt das Gebirge nur halb so hoch. Dann gilt die Aufmerksamkeit stärker dem Meer und den langen Stränden, die noch im Stadtgebiet beginnen und weit nach Westen reichen. Im Sommer herrscht auch in den gewundenen Altstadtgassen mit ihren vielgeschossigen venezianischen und türkischen Häusern, unzähligen Läden und Tavernen Hochbetrieb. In der Altstadt stehen auch die meisten kleinen Hotels, oft stilvoll venezianisch oder kretisch möbliert. Häufig fällt der Blick von den Hotelbalkonen auf das lang gestreckte, von Cafés und Tavernen gesäumte Becken des Hafens von Chaniá, in dem heute nur noch Sport- und Ausflugsboote liegen. Landseitig sind noch große Teile der historischen Stadtmauern erhalten, hinter denen sich die weitläufige Neustadt erstreckt. In dieser liegt Kretas schönster Stadtpark - am Tag wie am Abend eine erlebenswerte Oase inmitten des brodelnden Verkehrs.

    • Chaniá© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Am schönsten ist der Anblick der quicklebendigen Großstadt im Winterhalbjahr. Da rücken die über 2000 m hohen Weißen Berge in der klaren Luft zum Greifen nah an die Altstadt heran, lassen sie wie ein historisches Bild vor einer Traumkulisse erscheinen. In der oft dunstigen Sommerluft wirkt das Gebirge nur halb so hoch. Dann gilt die Aufmerksamkeit stärker dem Meer und den langen Stränden, die noch im Stadtgebiet beginnen und weit nach Westen reichen. Im Sommer herrscht auch in den gewundenen Altstadtgassen mit ihren vielgeschossigen venezianischen und türkischen Häusern, unzähligen Läden und Tavernen Hochbetrieb. In der Altstadt stehen auch die meisten kleinen Hotels, oft stilvoll venezianisch oder kretisch möbliert. Häufig fällt der Blick von den Hotelbalkonen auf das lang gestreckte, von Cafés und Tavernen gesäumte Becken des Hafens von Chaniá, in dem heute nur noch Sport- und Ausflugsboote liegen. Landseitig sind noch große Teile der historischen Stadtmauern erhalten, hinter denen sich die weitläufige Neustadt erstreckt. In dieser liegt Kretas schönster Stadtpark - am Tag wie am Abend eine erlebenswerte Oase inmitten des brodelnden Verkehrs.


  • Mátala

    Geographical
    • © Tupungato, Shutterstock

    In den 1960er-Jahren erlangte das damals sehr abgeschiedene Fischerdorf Weltruhm als Hippieparadies. Heute ist es um ein Vielfaches gewachsen, zieht sich entlang zweier Straßen weit landeinwärts. Geblieben sind der breite Sandstrand, die inzwischen zum Kneipenviertel umfunktionierten Fischerhäuser und die Höhlen, in denen die Hippies lebten. Individualurlauber wohnen strandnah in kleinen Pensionen, Pauschalreisende in neueren, kleinen Hotels Richtung Inland. Hinzu kommen täglich viele Tagesausflügler. So ist Mátala einer der bedeutendsten Badeorte der Südküste, besitzt aber immer noch legeres Flair.

    • 702 00 Mátala
    • © Tupungato, Shutterstock

    In den 1960er-Jahren erlangte das damals sehr abgeschiedene Fischerdorf Weltruhm als Hippieparadies. Heute ist es um ein Vielfaches gewachsen, zieht sich entlang zweier Straßen weit landeinwärts. Geblieben sind der breite Sandstrand, die inzwischen zum Kneipenviertel umfunktionierten Fischerhäuser und die Höhlen, in denen die Hippies lebten. Individualurlauber wohnen strandnah in kleinen Pensionen, Pauschalreisende in neueren, kleinen Hotels Richtung Inland. Hinzu kommen täglich viele Tagesausflügler. So ist Mátala einer der bedeutendsten Badeorte der Südküste, besitzt aber immer noch legeres Flair.

    • 702 00 Mátala

  • Moni Arkádi

    Architektonische Highlights
    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Das wehrhafte Kloster auf einem 500 m hoch gelegenen Bergplateau ist Kretas Nationalheiligtum, einst schrecklicher Schauplatz der Rebellion gegen die osmanische Herrschaft.

    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Das wehrhafte Kloster auf einem 500 m hoch gelegenen Bergplateau ist Kretas Nationalheiligtum, einst schrecklicher Schauplatz der Rebellion gegen die osmanische Herrschaft.


  • Oropédio Lasíthiou

    Landschaftliche Highlights
    • Oropédio Lasíthiou© Glow Images
    Insider-Tipp
    Wo Zorbas tanzt

    Auch ein Tag ohne Meer kann schön sein. Vielleicht sogar so schön, dass du ganz spontan eine Nacht in purer Ländlichkeit auf Kretas größter Hochebene verträumen möchtest. Möglich ist das ohne Probleme. Von Stalída an der Küstenautobahn aus windet sich eine exzellente Straße in großzügigen Serpentinen in die Vorberge des Díkti-Gebirges hinauf. Ein Blick zurück auf die Küste lässt staunen: Wie sympathisch klein sind doch selbst die großen kretischen Touristenzentren Chersónisos und Mália verglichen mit jenen an spanischen oder türkischen Küsten. Das erste Bergdorf, Mochós, empfängt dich gleich mit einem der schönsten Dorfplätze Kretas – Zeit für einen ersten Kaffee. Auf der Platía von Mochós organisieren die Wirte im Sommer auch stimmungsvolle Kretische Dorfabende mit Musik und Volkstanz. In Krási siehst du die älteste Platane der Insel auf dem Platz vorm großen venezianischen Brunnen. Im Kloster Kerá Kardiótissa wunderst du dich über eine reisefreudige Marienikone. Der Legende nach wurde sie dreimal von Türken nach Istanbul entführt, kam aber jedes Mal eigenständig zurück. Bei ihrer letzten Flucht brachte sie angeblich nicht nur die Kette, sondern auch gleich die Säule mit, an die die Türken sie gefesselt hatten. Auch die sind im Kloster zu sehen: die Kette an der Ikone in der Kirche und die Säule auf dem Klosterhof. Dann passierst du das Homo Sapiens Museum. Es zeigt auf rührend naive Weise, wie sich ein 2018 verstorbener Zöllner die Entwicklung der Menschheit von der frühesten Steinzeit bis zur Mondlandung vorstellte. Zur Mittagszeit bist du dann auf der Passhöhe Selí Ambélou, wo im gleichnamigen Panoramarestaurant täglich ab 11.30 Uhr ein leckerer Schweinebraten aus dem Holzbackofen auf dich wartet. Er wird mit Kartoffeln von der Lassíthi-Hochebene serviert. Dieses ringsum von hohen Bergen umschlossene Plateau ist 10 km lang und 5 km breit. Über 20 Dörfer säumen seinen Rand, um möglichst wenig des so fruchtbaren Bodens zu vergeuden. Nur drei Minuten dauert die Fahrt von der Passhöhe auf die 800 m hoch gelegene Ebene. Hier begrüßen dich einige mit Stoff bespannte Windräder. Noch bis in die 1970er-Jahre hinein standen solche Windräder zu Tausenden auf der Lassíthi, um Grundwasser zu schöpfen. Inzwischen wurden sie fast alle durch Motorpumpen ersetzt. Hauptziel der vielen Touristenbusse hier oben ist die Tropfsteinhöhle Diktéon Ándron oberhalb des Dorfs Psychró. Ein Kultort war sie schon im 2.Jahrtausend v. Chr. Hier wurde der Legende nach Göttervater Zeus von Ziegen aufgezogen, weil seine Mutter Rhea fürchtete, Vater Kronos würde den Sohn wie schon dessen Geschwister als künftigen Konkurrenten verschlingen. Du kannst zur Höhle auf Maultieren hinaufreiten. Die Höhle ist elektrifiziert (festes Schuhwerk ist unbedingt anzuraten!). Am Parkplatz unterhalb der Höhle lohnt ein Spaziergang durch den privaten Themenpark Greek Mythology. Du begegnest Göttern, Helden und fantastischen Kreaturen in Form von Figuren, die mit Liebe zum Detail gefertigt wurden. Erklärungen bietet der deutschsprachige Audioguide. Individualreisenden bietet Lassíthi noch viel mehr. Du kannst durch die stillen, ursprünglich gebliebenen Dörfer bummeln, kurze Spaziergänge zwischen den Feldern unternehmen, Ländlichkeit pur erleben. In der Taverne Vilaéti in Ágios Konstantínos an der Hauptstraße genießt du allerlei kretische Spezialitäten aus lokalen Zutaten direkt von der Ebene.

    • Mochós
    • Oropédio Lasíthiou© Glow Images
    Insider-Tipp
    Wo Zorbas tanzt

    Auch ein Tag ohne Meer kann schön sein. Vielleicht sogar so schön, dass du ganz spontan eine Nacht in purer Ländlichkeit auf Kretas größter Hochebene verträumen möchtest. Möglich ist das ohne Probleme. Von Stalída an der Küstenautobahn aus windet sich eine exzellente Straße in großzügigen Serpentinen in die Vorberge des Díkti-Gebirges hinauf. Ein Blick zurück auf die Küste lässt staunen: Wie sympathisch klein sind doch selbst die großen kretischen Touristenzentren Chersónisos und Mália verglichen mit jenen an spanischen oder türkischen Küsten. Das erste Bergdorf, Mochós, empfängt dich gleich mit einem der schönsten Dorfplätze Kretas – Zeit für einen ersten Kaffee. Auf der Platía von Mochós organisieren die Wirte im Sommer auch stimmungsvolle Kretische Dorfabende mit Musik und Volkstanz. In Krási siehst du die älteste Platane der Insel auf dem Platz vorm großen venezianischen Brunnen. Im Kloster Kerá Kardiótissa wunderst du dich über eine reisefreudige Marienikone. Der Legende nach wurde sie dreimal von Türken nach Istanbul entführt, kam aber jedes Mal eigenständig zurück. Bei ihrer letzten Flucht brachte sie angeblich nicht nur die Kette, sondern auch gleich die Säule mit, an die die Türken sie gefesselt hatten. Auch die sind im Kloster zu sehen: die Kette an der Ikone in der Kirche und die Säule auf dem Klosterhof. Dann passierst du das Homo Sapiens Museum. Es zeigt auf rührend naive Weise, wie sich ein 2018 verstorbener Zöllner die Entwicklung der Menschheit von der frühesten Steinzeit bis zur Mondlandung vorstellte. Zur Mittagszeit bist du dann auf der Passhöhe Selí Ambélou, wo im gleichnamigen Panoramarestaurant täglich ab 11.30 Uhr ein leckerer Schweinebraten aus dem Holzbackofen auf dich wartet. Er wird mit Kartoffeln von der Lassíthi-Hochebene serviert. Dieses ringsum von hohen Bergen umschlossene Plateau ist 10 km lang und 5 km breit. Über 20 Dörfer säumen seinen Rand, um möglichst wenig des so fruchtbaren Bodens zu vergeuden. Nur drei Minuten dauert die Fahrt von der Passhöhe auf die 800 m hoch gelegene Ebene. Hier begrüßen dich einige mit Stoff bespannte Windräder. Noch bis in die 1970er-Jahre hinein standen solche Windräder zu Tausenden auf der Lassíthi, um Grundwasser zu schöpfen. Inzwischen wurden sie fast alle durch Motorpumpen ersetzt. Hauptziel der vielen Touristenbusse hier oben ist die Tropfsteinhöhle Diktéon Ándron oberhalb des Dorfs Psychró. Ein Kultort war sie schon im 2.Jahrtausend v. Chr. Hier wurde der Legende nach Göttervater Zeus von Ziegen aufgezogen, weil seine Mutter Rhea fürchtete, Vater Kronos würde den Sohn wie schon dessen Geschwister als künftigen Konkurrenten verschlingen. Du kannst zur Höhle auf Maultieren hinaufreiten. Die Höhle ist elektrifiziert (festes Schuhwerk ist unbedingt anzuraten!). Am Parkplatz unterhalb der Höhle lohnt ein Spaziergang durch den privaten Themenpark Greek Mythology. Du begegnest Göttern, Helden und fantastischen Kreaturen in Form von Figuren, die mit Liebe zum Detail gefertigt wurden. Erklärungen bietet der deutschsprachige Audioguide. Individualreisenden bietet Lassíthi noch viel mehr. Du kannst durch die stillen, ursprünglich gebliebenen Dörfer bummeln, kurze Spaziergänge zwischen den Feldern unternehmen, Ländlichkeit pur erleben. In der Taverne Vilaéti in Ágios Konstantínos an der Hauptstraße genießt du allerlei kretische Spezialitäten aus lokalen Zutaten direkt von der Ebene.

    • Mochós

  • Archaiologikó Mouseío Irakleíou

    Museen
    • © Borjaika, Shutterstock

    Kein anderes Museum der Welt besitzt mehr Funde aus minoischer Zeit. Viele erzählen aus dem täglichen Leben vor über 3500 Jahren. Man sieht Nachbildungen minoischer Fassaden aus Fayenceplättchen, ein Spielbrett für ein Würfelspiel, Tonmodelle von Häusern, Schiffen, Schmuck und eine große Zahl von Siegeln. Zu den wertvollsten Stücken in der Ausstellung gehören ein Stierkopfrhyton aus Steatit (Speckstein) mit Augen aus Bergkristall und einem Maul aus Perlmutt sowie ein Rhyton (Trink- und Spendegefäß) aus schimmerndem Bergkristall. Faszinierend ist der 3500 Jahre alten Dískos von Festós. Seine spiralförmig angeordneten 241 Hieroglyphen wurden mit Stempeln in die Tonscheibe gedrückt und konnten bisher nicht sicher entziffert werden. Eindrucksvoll sind die - allerdings fantasievoll ergänzten - Wandmalereien aus dem Palast von Knossós und minoischen Villen.

    • © Borjaika, Shutterstock

    Kein anderes Museum der Welt besitzt mehr Funde aus minoischer Zeit. Viele erzählen aus dem täglichen Leben vor über 3500 Jahren. Man sieht Nachbildungen minoischer Fassaden aus Fayenceplättchen, ein Spielbrett für ein Würfelspiel, Tonmodelle von Häusern, Schiffen, Schmuck und eine große Zahl von Siegeln. Zu den wertvollsten Stücken in der Ausstellung gehören ein Stierkopfrhyton aus Steatit (Speckstein) mit Augen aus Bergkristall und einem Maul aus Perlmutt sowie ein Rhyton (Trink- und Spendegefäß) aus schimmerndem Bergkristall. Faszinierend ist der 3500 Jahre alten Dískos von Festós. Seine spiralförmig angeordneten 241 Hieroglyphen wurden mit Stempeln in die Tonscheibe gedrückt und konnten bisher nicht sicher entziffert werden. Eindrucksvoll sind die - allerdings fantasievoll ergänzten - Wandmalereien aus dem Palast von Knossós und minoischen Villen.


  • Farangi tis Samariás

    Landschaftliche Highlights
    • © proslgn, Shutterstock

    Diese Schlucht in den Weißen Bergen Westkretas ist mit 18 km eine der längsten und auch eine der tiefsten Europas. Bis zu 600 m hohe, senkrechte Felswände säumen sie, an der engsten Stelle, der "Eisernen Pforte", misst sie gerade mal drei bis vier Meter. Wer diesen Touristenmagneten ohne Menschenmassen erleben will, fährt besser schon am Morgen des Vortags hinauf.

    • © proslgn, Shutterstock

    Diese Schlucht in den Weißen Bergen Westkretas ist mit 18 km eine der längsten und auch eine der tiefsten Europas. Bis zu 600 m hohe, senkrechte Felswände säumen sie, an der engsten Stelle, der "Eisernen Pforte", misst sie gerade mal drei bis vier Meter. Wer diesen Touristenmagneten ohne Menschenmassen erleben will, fährt besser schon am Morgen des Vortags hinauf.


  • Fortézza

    Touristenattraktionen
    • Fortézza© MAIRDUMONT

    Von der venezianischen Burg aus dem 16.Jh. stehen noch die Außenmauern. Dahinter sind auf einem wildromantischen Gelände lediglich die Ruinen verschiedener Gebäude sowie eine christliche Kapelle, eine Moschee und zahlreiche Zisternen erhalten geblieben. Im Sommer finden in der Fortézza kulturelle Veranstaltungen unterm Sternenhimmel statt.

    • Fortézza© MAIRDUMONT

    Von der venezianischen Burg aus dem 16.Jh. stehen noch die Außenmauern. Dahinter sind auf einem wildromantischen Gelände lediglich die Ruinen verschiedener Gebäude sowie eine christliche Kapelle, eine Moschee und zahlreiche Zisternen erhalten geblieben. Im Sommer finden in der Fortézza kulturelle Veranstaltungen unterm Sternenhimmel statt.


  • Goúrnia

    Touristenattraktionen
    • Goúrnia© Glow Images

    Ausgrabung der minoischen Stadt Goúrnia. Die Grundmauern der 3500 Jahre alten Häuser sind gut erhalten, teilweise erkennt man, dass Treppen ins Obergeschoss führten.

    • Goúrnia© Glow Images

    Ausgrabung der minoischen Stadt Goúrnia. Die Grundmauern der 3500 Jahre alten Häuser sind gut erhalten, teilweise erkennt man, dass Treppen ins Obergeschoss führten.


  • Káto Zákros

    Touristenattraktionen
    • Káto Zákros© Glow Images

    Archäologen legen seit 1962 den vierten minoischen Palast der Insel frei, der etwa 300 Räume hatte. Er steht in einer kleinen, grünen Küstenebene und war als einziger der kretischen Paläste nie geplündert worden. Er ist weitgehend nach dem Schema der anderen Paläste gebaut, eine Besonderheit ist die Bronzegießerei links des Weges vom Eingang zum Zentralhof. Eindrucksvoll ist auch das innen verputzte Brunnenbassin in der Mitte eines Raums, der vor 3500 Jahren ein Thronsaal gewesen sein könnte. Nicht nur Kinder werden sich an den vielen großen Sumpfschildkröten erfreuen, die sich in Scharen auf den 3500 Jahre alten Gemäuern sonnen, zwischen denen oft kniehoch das Wasser steht.

    • Káto Zákros© Glow Images

    Archäologen legen seit 1962 den vierten minoischen Palast der Insel frei, der etwa 300 Räume hatte. Er steht in einer kleinen, grünen Küstenebene und war als einziger der kretischen Paläste nie geplündert worden. Er ist weitgehend nach dem Schema der anderen Paläste gebaut, eine Besonderheit ist die Bronzegießerei links des Weges vom Eingang zum Zentralhof. Eindrucksvoll ist auch das innen verputzte Brunnenbassin in der Mitte eines Raums, der vor 3500 Jahren ein Thronsaal gewesen sein könnte. Nicht nur Kinder werden sich an den vielen großen Sumpfschildkröten erfreuen, die sich in Scharen auf den 3500 Jahre alten Gemäuern sonnen, zwischen denen oft kniehoch das Wasser steht.


  • Loutró

    Geographical
    • © photohampster, Thinkstock

    Der Weiler an der Südküste der Insel ist nur per Schiff von Paleochóra oder Chóra Sfakíon aus zu erreichen. Man badet von Felsen aus und in kleinen Buchten.

    • Loutró
    • © photohampster, Thinkstock

    Der Weiler an der Südküste der Insel ist nur per Schiff von Paleochóra oder Chóra Sfakíon aus zu erreichen. Man badet von Felsen aus und in kleinen Buchten.

    • Loutró

  • Vámos

    Geographical
    • © yiannisscheidt, Shutterstock

    Das zwischen Weingärten gelegene Vámos ist der Hauptort der sehr ländlich gebliebenen und noch wenig besuchten Region Apokóronas. Die meisten Häuser stammen hier aus dem 19.Jh. Etwa zwei Dutzend von ihnen können als Ferienhäuser gemietet werden.

    • 730 08 Vámos
    • © yiannisscheidt, Shutterstock

    Das zwischen Weingärten gelegene Vámos ist der Hauptort der sehr ländlich gebliebenen und noch wenig besuchten Region Apokóronas. Die meisten Häuser stammen hier aus dem 19.Jh. Etwa zwei Dutzend von ihnen können als Ferienhäuser gemietet werden.

    • 730 08 Vámos

  • Krítsa

    Geographical
    • © ABBPhoto, Thinkstock

    Das schöne, aber schon viel besuchte Bergdorf mit etlichen Souvenirgeschäften, Cafés und Tavernen besitzt am unteren Ortsrand direkt an der Zufahrtsstraße von Ágios ein Juwel byzantinischer Kunst: die Kirche Panagía i Kerá mit fast vollständig erhaltenen Wandmalereien aus dem 15.-17.Jh. In der Mitte der Kuppel symbolisieren vier Engel den Himmel. Am unteren Rand sind Propheten des Alten Testaments dargestellt, die das Kommen Christi vorausgesagt hatten. In den zum Kirchenschiff überleitenden Zwickeln sind wie üblich Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu sehen, durch deren Schriften die Menschen von Jesus erfahren. Auch für theologisch Unbewanderte dürfte die Darstellung der Höllenstrafen an der Westwand beeindruckend sein.

    • 720 51 Krítsa
    • © ABBPhoto, Thinkstock

    Das schöne, aber schon viel besuchte Bergdorf mit etlichen Souvenirgeschäften, Cafés und Tavernen besitzt am unteren Ortsrand direkt an der Zufahrtsstraße von Ágios ein Juwel byzantinischer Kunst: die Kirche Panagía i Kerá mit fast vollständig erhaltenen Wandmalereien aus dem 15.-17.Jh. In der Mitte der Kuppel symbolisieren vier Engel den Himmel. Am unteren Rand sind Propheten des Alten Testaments dargestellt, die das Kommen Christi vorausgesagt hatten. In den zum Kirchenschiff überleitenden Zwickeln sind wie üblich Matthäus, Markus, Lukas und Johannes zu sehen, durch deren Schriften die Menschen von Jesus erfahren. Auch für theologisch Unbewanderte dürfte die Darstellung der Höllenstrafen an der Westwand beeindruckend sein.

    • 720 51 Krítsa

  • Festós

    Geographical
    • © Vasilii L, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Traumhafter Ausblick

    Erst Knossós, dann Festós – das wäre für die beiden bedeutendsten minoischen Palaststädte Kretas die richtige Reihenfolge. Wenn du zuvor in Knossós warst, kannst du dir nämlich besser vorstellen, wie Festós vor 3500 Jahren aussah – heute sind dort kaum mehr als Grundmauern erhalten. Die allerdings liegen landschaftlich besonders schön auf einem Hügelplateau mit Blick auf Psilorítisund Asteroúsia-Gebirge. Selbst wenn du das Eintrittsgeld sparen willst, lohnt der Abstecher: die Terrasse des Grabungscafés ist die schönste der Insel – und die minoische Stadt hast du da auch ganz nah vor Augen. Bist du aber sehr stark am minoischen Kreta interessiert, fahr noch 2 km weiter zur Ausgrabung des kleinen minoischen Palasts von Agía Triáda in einem schattigen Wäldchen.

    • © Vasilii L, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Traumhafter Ausblick

    Erst Knossós, dann Festós – das wäre für die beiden bedeutendsten minoischen Palaststädte Kretas die richtige Reihenfolge. Wenn du zuvor in Knossós warst, kannst du dir nämlich besser vorstellen, wie Festós vor 3500 Jahren aussah – heute sind dort kaum mehr als Grundmauern erhalten. Die allerdings liegen landschaftlich besonders schön auf einem Hügelplateau mit Blick auf Psilorítisund Asteroúsia-Gebirge. Selbst wenn du das Eintrittsgeld sparen willst, lohnt der Abstecher: die Terrasse des Grabungscafés ist die schönste der Insel – und die minoische Stadt hast du da auch ganz nah vor Augen. Bist du aber sehr stark am minoischen Kreta interessiert, fahr noch 2 km weiter zur Ausgrabung des kleinen minoischen Palasts von Agía Triáda in einem schattigen Wäldchen.


  • Vóri

    Geographical

    Das stille Dorf am Rand der Messará-Ebene besitzt das interessanteste kretische Museum für Volkskunde. Ansprechend präsentiert und auf Englisch erklärt, sieht man Exponate aus allen Lebensbereichen der letzten Jahrhunderte.

    • 702 00 Vóri

    Das stille Dorf am Rand der Messará-Ebene besitzt das interessanteste kretische Museum für Volkskunde. Ansprechend präsentiert und auf Englisch erklärt, sieht man Exponate aus allen Lebensbereichen der letzten Jahrhunderte.

    • 702 00 Vóri

  • Zarós

    Geographical
    • © Mike Drosos, Shutterstock

    Das große Dorf in 340 m Höhe am Südhang des Ída-Gebirges ist für Forellenzucht und die vielen schönen Wandermöglichkeiten bekannt. Zwei gute Forellentavernen liegen an der Stichstraße zum kleinen Bergsee von Zarós.

    • © Mike Drosos, Shutterstock

    Das große Dorf in 340 m Höhe am Südhang des Ída-Gebirges ist für Forellenzucht und die vielen schönen Wandermöglichkeiten bekannt. Zwei gute Forellentavernen liegen an der Stichstraße zum kleinen Bergsee von Zarós.


  • Léndas

    Geographical
    • © DbDo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wie Adam & Eva

    Weit weg von jedem Massentourismus hieß schon immer die Devise von Rucksacktouristen. So strömen sie denn seit 50 Jahren hierher und merken nicht, dass auch sie eine Masse sind. Sei‘s drum: Das sehr einsam an der Südküste gelegene Örtchen pflegt seine Klientel, lässt vieles beim Alten. Inzwischen wohnt man nicht mehr in den leer geräumten Schlafzimmern der Großeltern und in Schuppen, sondern in modernen Gästezimmern und Studios, aber hält in den urigen Strandtavernen immer noch Händchen, badet nackt am Dískos Beach und trinkt abends seinen Wein auf Terrassen direkt überm Wasser. Sogar ein wenig Kultur hat die Geschichte zurückgelassen: Am Dorfrand liegen die Reste eines römischen Heiligtums für Äskulap, den Gott der Heilkunst. Der bei jungen Individualurlaubern und Campern ganzjährig beliebte Küstenort besteht nur aus einigen Häusern und Tavernen. Die weiß gekalkten Häuser sind von hübschen kleinen Blumengärten umgeben, vor dem Ort selbst liegt ein kurzer Sand- Kies-Strand, an dem man auch Boote mieten kann.

    • 704 00 Léndas
    • © DbDo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wie Adam & Eva

    Weit weg von jedem Massentourismus hieß schon immer die Devise von Rucksacktouristen. So strömen sie denn seit 50 Jahren hierher und merken nicht, dass auch sie eine Masse sind. Sei‘s drum: Das sehr einsam an der Südküste gelegene Örtchen pflegt seine Klientel, lässt vieles beim Alten. Inzwischen wohnt man nicht mehr in den leer geräumten Schlafzimmern der Großeltern und in Schuppen, sondern in modernen Gästezimmern und Studios, aber hält in den urigen Strandtavernen immer noch Händchen, badet nackt am Dískos Beach und trinkt abends seinen Wein auf Terrassen direkt überm Wasser. Sogar ein wenig Kultur hat die Geschichte zurückgelassen: Am Dorfrand liegen die Reste eines römischen Heiligtums für Äskulap, den Gott der Heilkunst. Der bei jungen Individualurlaubern und Campern ganzjährig beliebte Küstenort besteht nur aus einigen Häusern und Tavernen. Die weiß gekalkten Häuser sind von hübschen kleinen Blumengärten umgeben, vor dem Ort selbst liegt ein kurzer Sand- Kies-Strand, an dem man auch Boote mieten kann.

    • 704 00 Léndas

  • Chamézi

    Geographical
    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Auf einer Hügelkuppe südöstlich des urwüchsigen Bergdorfs stehen die Grundmauern des einzigen ovalen Gutshofs aus minoischer Zeit. Zwischen meterhohen Riesenfenchelstängeln, duftendem Thymian, Salbei und Oregano genießt du einen grandiosen Blick über Land und Meer. Um hinzukommen, biegst du nach dem westlichen Ortsende auf der ersten Passhöhe unterhalb von zwei Windmühlenstümpfen nach links auf einen Feldweg ab, der nach 700 m vor der Ausgrabungsstätte endet.

    • Chamézi
    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Auf einer Hügelkuppe südöstlich des urwüchsigen Bergdorfs stehen die Grundmauern des einzigen ovalen Gutshofs aus minoischer Zeit. Zwischen meterhohen Riesenfenchelstängeln, duftendem Thymian, Salbei und Oregano genießt du einen grandiosen Blick über Land und Meer. Um hinzukommen, biegst du nach dem westlichen Ortsende auf der ersten Passhöhe unterhalb von zwei Windmühlenstümpfen nach links auf einen Feldweg ab, der nach 700 m vor der Ausgrabungsstätte endet.

    • Chamézi

  • Xerókambos

    Geographical
    • © Petr Fiala, Shutterstock

    Obwohl nun seit Jahren über Asphaltstraßen erreichbar, ist die Streusiedlung Xerókambos im äußersten Südosten der Insel noch ein Geheimtipp für Liebhaber stiller Strände. Davon gibt es hier gleich mehrere: kleine, verschwiegene Buchten an der Ost- und den 500 m langen, 20 m breiten Sandstrand Ámbelos Beach an der Südküste. Einige wenige Tavernen und Pensionen halten viel Abstand voneinander, Sonnenschirme werden nirgends vermietet. Zwischen den Stränden haben Archäologen auf einem niedrigen Plateau neben einer Nikolaus-Kapelle spärliche Grundmauern einer Siedlung aus hellenistischer Zeit freigelegt.

    • Xerókambos
    • © Petr Fiala, Shutterstock

    Obwohl nun seit Jahren über Asphaltstraßen erreichbar, ist die Streusiedlung Xerókambos im äußersten Südosten der Insel noch ein Geheimtipp für Liebhaber stiller Strände. Davon gibt es hier gleich mehrere: kleine, verschwiegene Buchten an der Ost- und den 500 m langen, 20 m breiten Sandstrand Ámbelos Beach an der Südküste. Einige wenige Tavernen und Pensionen halten viel Abstand voneinander, Sonnenschirme werden nirgends vermietet. Zwischen den Stränden haben Archäologen auf einem niedrigen Plateau neben einer Nikolaus-Kapelle spärliche Grundmauern einer Siedlung aus hellenistischer Zeit freigelegt.

    • Xerókambos

  • Moni Chrysoskalítissa

    Architektonische Highlights
    • Moni Chrysoskalítissa© Glow Images

    Einsam auf einem niedrigen Fels überm Meer liegt das modern wirkende, kleine weiße Kloster. Es wurde in seiner wechselvollen Geschichte oft aufgegeben, 1944 zerstörten die Deutschen viele seiner Gebäude. Im Hinterland des Klosters sind im letzten Jahrzehnt mehrere neue Häuser entstanden, in denen Zimmer vermietet werden. Seitdem fährt im Sommer sogar ein Bus von Chaniá und Kissámos hierher.

    • Moni Chrysoskalítissa© Glow Images

    Einsam auf einem niedrigen Fels überm Meer liegt das modern wirkende, kleine weiße Kloster. Es wurde in seiner wechselvollen Geschichte oft aufgegeben, 1944 zerstörten die Deutschen viele seiner Gebäude. Im Hinterland des Klosters sind im letzten Jahrzehnt mehrere neue Häuser entstanden, in denen Zimmer vermietet werden. Seitdem fährt im Sommer sogar ein Bus von Chaniá und Kissámos hierher.


  • Loggia

    Architektonische Highlights

    In diesem Versammlungshaus diskutierte früher der venezianische Adel über politische und wirtschaftliche Themen. Es wurde gut restauriert und dient heute als offizieller Museumsladen, in dem Kopien von Museumsstücken aus ganz Griechenland verkauft werden.

    In diesem Versammlungshaus diskutierte früher der venezianische Adel über politische und wirtschaftliche Themen. Es wurde gut restauriert und dient heute als offizieller Museumsladen, in dem Kopien von Museumsstücken aus ganz Griechenland verkauft werden.


  • Moní Kapsá

    Architektonische Highlights
    • Moní Kapsá© Glow Images

    Das im 15.Jh. gegründete, teilweise in den Fels gebaute Kloster ist wegen seiner schönen Lage einen Besuch wert. Verehrt werden v.a. Johannes der Täufer und Josíf Gerondojánnis, der hier im 19.Jh. als Wunderheiler Erfolge erzielte. Direkt unterhalb des Klosters bietet sich ein kleiner Kieselsteinstrand mit alten schattenspendenden Tamarisken zu einer Picknick- und Badepause an.

    • Moní Kapsá© Glow Images

    Das im 15.Jh. gegründete, teilweise in den Fels gebaute Kloster ist wegen seiner schönen Lage einen Besuch wert. Verehrt werden v.a. Johannes der Täufer und Josíf Gerondojánnis, der hier im 19.Jh. als Wunderheiler Erfolge erzielte. Direkt unterhalb des Klosters bietet sich ein kleiner Kieselsteinstrand mit alten schattenspendenden Tamarisken zu einer Picknick- und Badepause an.


  • Akrotíri

    Landschaftliche Highlights
    • © kartouchken, Thinkstock

    Die Halbinsel, die sich östlich von Chaniá ins Meer schiebt, trägt den Flughafen der Stadt und eine Raketenabschussbasis der NATO. In den über 500 m hohen Bergen im Norden lohnen die noch bewohnten Klöster Agía Triáda aus dem 17.Jh. und Moni Guvernétu aus dem 16.Jh. einen Besuch. Von Guvernétu aus gibt es schöne Wanderwege zur Höhlenkirche der Panagía, zur Tropfsteinhöhle Jéro Spíleo und zum heute verlassenen Kloster Katholikó.

    • 731 00 Chaniá
    • © kartouchken, Thinkstock

    Die Halbinsel, die sich östlich von Chaniá ins Meer schiebt, trägt den Flughafen der Stadt und eine Raketenabschussbasis der NATO. In den über 500 m hohen Bergen im Norden lohnen die noch bewohnten Klöster Agía Triáda aus dem 17.Jh. und Moni Guvernétu aus dem 16.Jh. einen Besuch. Von Guvernétu aus gibt es schöne Wanderwege zur Höhlenkirche der Panagía, zur Tropfsteinhöhle Jéro Spíleo und zum heute verlassenen Kloster Katholikó.

    • 731 00 Chaniá

  • Bálos

    Strände

    Der schöne Sandstrand lädt zu einem Bad ein.

    Der schöne Sandstrand lädt zu einem Bad ein.


  • Oropédio Nídas

    Landschaftliche Highlights
    • Oropédio Nídas© Glow Images

    Die Hochebene in fast 1400 m Höhe gehört zum Dorf Anógia. Sie ist über eine 21 km lange Straße von dort aus zu erreichen und dient v.a. als Schaf- und Ziegenweide. Der Wirt der staatseigenen Taverne mit einigen Fremdenbetten zeigt Wanderfreunden den Weg zur 1540 m hoch gelegenen, berühmten, für Besucher allerdings gesperrten Ída-Höhle, in der zahllose Opfergaben wie Gold- und Silberschmuck, Speerspitzen und Siegel aus minoischer bis römischer Zeit gefunden wurden. Die Höhle galt wie die von Psichró auf der Lassíthi-Hochebene als Geburtshöhle des Gottes Zeus und war ein altes Wallfahrtsheiligtum.

    • Anógia
    • Oropédio Nídas© Glow Images

    Die Hochebene in fast 1400 m Höhe gehört zum Dorf Anógia. Sie ist über eine 21 km lange Straße von dort aus zu erreichen und dient v.a. als Schaf- und Ziegenweide. Der Wirt der staatseigenen Taverne mit einigen Fremdenbetten zeigt Wanderfreunden den Weg zur 1540 m hoch gelegenen, berühmten, für Besucher allerdings gesperrten Ída-Höhle, in der zahllose Opfergaben wie Gold- und Silberschmuck, Speerspitzen und Siegel aus minoischer bis römischer Zeit gefunden wurden. Die Höhle galt wie die von Psichró auf der Lassíthi-Hochebene als Geburtshöhle des Gottes Zeus und war ein altes Wallfahrtsheiligtum.

    • Anógia

  • Vái

    Strände
    • Vái© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Der Strand am Rand eines ausgedehnten, für Besucher aber gesperrten Palmenhains ist im Sommer zwar völlig überlaufen, lohnt aber der einzigartigen Landschaft wegen einen Besuch.

    • Vái© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Der Strand am Rand eines ausgedehnten, für Besucher aber gesperrten Palmenhains ist im Sommer zwar völlig überlaufen, lohnt aber der einzigartigen Landschaft wegen einen Besuch.


  • Éla

    Pubs
    • regional

    Die Musiktaverne wird in einem 1988 ausgebrannten und seitdem dachlosen venezianischen Haus betrieben. Jeden Abend wird hier bouzoúki und Gitarre gespielt. Tagsüber spenden ausfahrbare Sonnendächer Schatten. Auf der Karte stehen viele kretische Spezialitäten, besonders lecker ist der Frischkäse "misíthra". Rakí und Obst zum Nachtisch gehen auf Kosten des Hauses.

    Die Musiktaverne wird in einem 1988 ausgebrannten und seitdem dachlosen venezianischen Haus betrieben. Jeden Abend wird hier bouzoúki und Gitarre gespielt. Tagsüber spenden ausfahrbare Sonnendächer Schatten. Auf der Karte stehen viele kretische Spezialitäten, besonders lecker ist der Frischkäse "misíthra". Rakí und Obst zum Nachtisch gehen auf Kosten des Hauses.


  • Knossós

    Restaurants
    • regional
    Insider-Tipp
    Ohne Anmache

    „Kráchtes“ nennen Kreter die Kellner, die jeden Passanten ansprechen, um ihn in ihr Lokal locken zu wollen. „Lockvogel“ nennt sich das auf Deutsch. Nur die familiäre Taverne Knossós verzichtet auf solche „Lockvögel“. Die charmante Wirtin heißt Maria. Zwei ihrer Tanten stehen in der Küche, sie selbst lenkt mit viel Charme den Service. Der Fisch wird schnörkellos serviert – vom Grill mit Öl und Zitrone als einziger Sauce.

    Insider-Tipp
    Ohne Anmache

    „Kráchtes“ nennen Kreter die Kellner, die jeden Passanten ansprechen, um ihn in ihr Lokal locken zu wollen. „Lockvogel“ nennt sich das auf Deutsch. Nur die familiäre Taverne Knossós verzichtet auf solche „Lockvögel“. Die charmante Wirtin heißt Maria. Zwei ihrer Tanten stehen in der Küche, sie selbst lenkt mit viel Charme den Service. Der Fisch wird schnörkellos serviert – vom Grill mit Öl und Zitrone als einziger Sauce.