Kos-Stadt Top Sehenswürdigkeiten

Casa Romana
Touristenattraktionen
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Kástro tis Neratziás
Touristenattraktionen
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Kástro tis Neratziás
Westliches Grabungsgebiet
Touristenattraktionen
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Odéon
Museen
Kos
Palazzo di Giustizia
Architektonische Highlights
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Plátanos tou Ippokráti
Landschaftliche Highlights
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Archaiologikó Mousío
Museen
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Agía Paraskeví
Architektonische Highlights
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Pyli tou Forou
Touristenattraktionen
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Defterdar Mosque
Architektonische Highlights
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Gazi Hassan Pasha Mosque
Architektonische Highlights
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Agorá
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Albergo Gelsomino
Architektonische Highlights
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Mandráki
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Gymnasion
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Alexander-Altar
Architektonische Highlights
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Das Türkische Bad
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Synagoge
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Kneipen Straße
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Kos Stadt

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Museen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights


  • Casa Romana

    Touristenattraktionen
    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.

    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.


  • Kástro tis Neratziás

    Touristenattraktionen
    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.

    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.


  • Westliches Grabungsgebiet

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen herumkraxeln und auf jede Mauer steigen. Eidechsen wuseln herum, im Frühjahr überzieht ein Blütenteppich die archäologische Stätte zwischen Altstadt, Odéon und Casa Romana. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptstraßen dieses antiken Bezirks, deren altes Pflaster stellenweise gut erhalten blieb. Die lange Säulenreihe, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten. Die eindrucksvollsten Mauerreste waren Teil römischer Thermen, in die später eine frühchristliche Basilika hineingebaut wurde. Mehrere Bodenmosaike ehemaliger Villen sind eine eingehende Betrachtung wert. Am nördlichen Rand des Grabungsgebiets liegt unter einem modernen Schutzdach das größte Mosaik. Ein Saum voller amüsanter Darstellungen wilder Tiere umzieht ein rechteckiges Bildfeld, das das Urteil des Páris zeigt. Zwei weitere Mosaike mit Unterhaltungswert warten am östlichen Ende des Grabungsgebiets unter kleineren Schutzdächern an ihrem Originalfundort. Die dargestellten drei Gladiatoren müssen zu ihrer Zeit so populär gewesen sein wie heutzutage Fußballprofis, denn sie werden durch Inschriften sogar namentlich genannt: Aigialos, Zephyros und Ylas. Auf dem Mosaik kämpft der halbnackte Zephyros mit Dreizack und Kurzschwert in den Händen gegen Ylas, der Helm, Schild und Brustpanzer trägt. Das zweite Mosaik erklärt, wie unser Kontinent zu seinem Namen kam: Göttervater Zeus hat sich in die junge phönizische Königstochter Europa verliebt. Er entführt sie in Gestalt eines weißen Stiers nach Kreta und macht sie zu seiner Frau. Der Erdteil trägt fortan den Namen der schönen Prinzessin. Im Mosaik ist die Entführungsszene dargestellt. Ein Delphin begleitet die beiden auf ihrer Reise über das Meer, ein Eros mit der Glutfackel des Begehrens in der Hand führt den Stier.

    • 853 00 Kos
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen herumkraxeln und auf jede Mauer steigen. Eidechsen wuseln herum, im Frühjahr überzieht ein Blütenteppich die archäologische Stätte zwischen Altstadt, Odéon und Casa Romana. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptstraßen dieses antiken Bezirks, deren altes Pflaster stellenweise gut erhalten blieb. Die lange Säulenreihe, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten. Die eindrucksvollsten Mauerreste waren Teil römischer Thermen, in die später eine frühchristliche Basilika hineingebaut wurde. Mehrere Bodenmosaike ehemaliger Villen sind eine eingehende Betrachtung wert. Am nördlichen Rand des Grabungsgebiets liegt unter einem modernen Schutzdach das größte Mosaik. Ein Saum voller amüsanter Darstellungen wilder Tiere umzieht ein rechteckiges Bildfeld, das das Urteil des Páris zeigt. Zwei weitere Mosaike mit Unterhaltungswert warten am östlichen Ende des Grabungsgebiets unter kleineren Schutzdächern an ihrem Originalfundort. Die dargestellten drei Gladiatoren müssen zu ihrer Zeit so populär gewesen sein wie heutzutage Fußballprofis, denn sie werden durch Inschriften sogar namentlich genannt: Aigialos, Zephyros und Ylas. Auf dem Mosaik kämpft der halbnackte Zephyros mit Dreizack und Kurzschwert in den Händen gegen Ylas, der Helm, Schild und Brustpanzer trägt. Das zweite Mosaik erklärt, wie unser Kontinent zu seinem Namen kam: Göttervater Zeus hat sich in die junge phönizische Königstochter Europa verliebt. Er entführt sie in Gestalt eines weißen Stiers nach Kreta und macht sie zu seiner Frau. Der Erdteil trägt fortan den Namen der schönen Prinzessin. Im Mosaik ist die Entführungsszene dargestellt. Ein Delphin begleitet die beiden auf ihrer Reise über das Meer, ein Eros mit der Glutfackel des Begehrens in der Hand führt den Stier.

    • 853 00 Kos

  • Odéon

    Museen
    • © Manolis Smalios, Shutterstock

    In dem kleinen römischen Theater aus dem 2.Jh. fanden in der Antike musikalische und pantomimische Aufführungen sowie Lyrikveranstaltungen statt. Ursprünglich war der gesamte Bau mit seinen 15 Sitzreihen überdacht. Die Katakomben unter den Rängen wurden teilweise als Läden genutzt. Heute begleitet dort eine sphärische Klanginstallation den Besucher durch eine Ausstellung zur Geschichte des römischen Theaterbaus.

    • © Manolis Smalios, Shutterstock

    In dem kleinen römischen Theater aus dem 2.Jh. fanden in der Antike musikalische und pantomimische Aufführungen sowie Lyrikveranstaltungen statt. Ursprünglich war der gesamte Bau mit seinen 15 Sitzreihen überdacht. Die Katakomben unter den Rängen wurden teilweise als Läden genutzt. Heute begleitet dort eine sphärische Klanginstallation den Besucher durch eine Ausstellung zur Geschichte des römischen Theaterbaus.


  • Palazzo di Giustizia

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Reines Gewissen?

    Neben allem Übel bescherten die italienischen Besatzer Kos in den Jahren 1928–36 auch etwas bleibend Schönes: verspielte Architektur mit Elementen der westlichen Gotik und orientalischer Baukunst. Ein gutes Beispiel ist das Gerichtsgebäude – fast ein kleiner Palast zwischen der Uferstraße und der Platane des Hippokrates. Der 1928 eingeweihte Bau dient auch heute noch teilweise als Gericht; außerdem sind hier verschiedene Behörden und das koische Forstamt untergebracht. Wag dich ruhig hinein, denn der Innenhof ist sehr sehenswert, falls man darin nicht zwangsweise untergebracht wird. Erhalten blieben aus der italienischen Besatzungszeit auch die Markthalle, das Archäologische Museum und das Albergo Gelsomino direkt am Meer, das 2018/19 in ein kleines Luxushotel umgewandelt wurde.

    Insider-Tipp
    Reines Gewissen?

    Neben allem Übel bescherten die italienischen Besatzer Kos in den Jahren 1928–36 auch etwas bleibend Schönes: verspielte Architektur mit Elementen der westlichen Gotik und orientalischer Baukunst. Ein gutes Beispiel ist das Gerichtsgebäude – fast ein kleiner Palast zwischen der Uferstraße und der Platane des Hippokrates. Der 1928 eingeweihte Bau dient auch heute noch teilweise als Gericht; außerdem sind hier verschiedene Behörden und das koische Forstamt untergebracht. Wag dich ruhig hinein, denn der Innenhof ist sehr sehenswert, falls man darin nicht zwangsweise untergebracht wird. Erhalten blieben aus der italienischen Besatzungszeit auch die Markthalle, das Archäologische Museum und das Albergo Gelsomino direkt am Meer, das 2018/19 in ein kleines Luxushotel umgewandelt wurde.


  • Plátanos tou Ippokráti

    Landschaftliche Highlights
    • © Pavel Baidin, Shutterstock

    Auf einem kleinen Platz zwischen dem Zugang zur Burg und der Hadji-Hassan-Moschee grünt noch immer eine Platane, deren Alter Biologen auf fast 2000 Jahre schätzen. Eine koische Legende macht sie sogar noch älter. Hippokrates soll sie selbst gepflanzt, darunter geruht und seine Schüler unterrichtet haben. Eine andere Legende berichtet, der Apostel Paulus habe unter dieser Platane das Christentum gepredigt. Ihr genaues Alter lässt sich jedoch nicht feststellen, da es keine Jahresringe gibt: Der Baum ist innen weitgehend hohl, ihre verbliebenen Reste müssen gestützt werden.

    • Platía Platanoú, 853 00 Kos
    • © Pavel Baidin, Shutterstock

    Auf einem kleinen Platz zwischen dem Zugang zur Burg und der Hadji-Hassan-Moschee grünt noch immer eine Platane, deren Alter Biologen auf fast 2000 Jahre schätzen. Eine koische Legende macht sie sogar noch älter. Hippokrates soll sie selbst gepflanzt, darunter geruht und seine Schüler unterrichtet haben. Eine andere Legende berichtet, der Apostel Paulus habe unter dieser Platane das Christentum gepredigt. Ihr genaues Alter lässt sich jedoch nicht feststellen, da es keine Jahresringe gibt: Der Baum ist innen weitgehend hohl, ihre verbliebenen Reste müssen gestützt werden.

    • Platía Platanoú, 853 00 Kos

  • Archaiologikó Mousío

    Museen

    Der 1936 errichtete Bau aus der italienischen Besatzungszeit präsentiert seine Sammlungen in mehreren Räumen. Ein erster Höhepunkt des Rundgangs befindet sich im Innenhof des Museums, dem Atrium: ein farbiges Bodenmosaik aus dem 3.Jh., also aus römischer Zeit. Das Werk wird ins 2.oder 3.Jh. datiert. Im vom Atrium aus östlich gelegenen Saal befinden sich weitere römische Statuen. Auffällig sind zwei Statuen der vielbrüstigen Artemis. Ob es sich bei den Formen auf ihrem Oberkörper aber tatsächlich um Brüste oder um Stierhoden handelt, ist unter Fachleuten umstritten: Nach Meinung einiger Archäologen war es im großen Artemis-Tempel von Ephesos in Kleinasien üblich, der Marmorstatue der Göttin die Hoden geopferter Tiere anzuheften. Der größte Saal des Museums zeigt v.a. hellenistische Statuen. In einem Raum am Nordende steht die kunsthistorisch wertvollste Skulptur des Museums, eine nachdenklich schauende Männerfigur aus dem 4.Jh. v.Chr. Sie stellt wahrscheinlich den Arzt Hippokrates dar.

    Der 1936 errichtete Bau aus der italienischen Besatzungszeit präsentiert seine Sammlungen in mehreren Räumen. Ein erster Höhepunkt des Rundgangs befindet sich im Innenhof des Museums, dem Atrium: ein farbiges Bodenmosaik aus dem 3.Jh., also aus römischer Zeit. Das Werk wird ins 2.oder 3.Jh. datiert. Im vom Atrium aus östlich gelegenen Saal befinden sich weitere römische Statuen. Auffällig sind zwei Statuen der vielbrüstigen Artemis. Ob es sich bei den Formen auf ihrem Oberkörper aber tatsächlich um Brüste oder um Stierhoden handelt, ist unter Fachleuten umstritten: Nach Meinung einiger Archäologen war es im großen Artemis-Tempel von Ephesos in Kleinasien üblich, der Marmorstatue der Göttin die Hoden geopferter Tiere anzuheften. Der größte Saal des Museums zeigt v.a. hellenistische Statuen. In einem Raum am Nordende steht die kunsthistorisch wertvollste Skulptur des Museums, eine nachdenklich schauende Männerfigur aus dem 4.Jh. v.Chr. Sie stellt wahrscheinlich den Arzt Hippokrates dar.


  • Agía Paraskeví

    Architektonische Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Die 1932/33 erbaute Bischofskirche von Kos steht weithin sichtbar auf einer Terrasse über der Markthalle der Stadt. Innen ist sie vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgeschmückt, die zumeist zwischen 1984 und 1989 entstanden. Diese Fresken wurden von koischen Familien gestiftet, deren Namen im unteren Teil des Bildfelds zu lesen sind.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Die 1932/33 erbaute Bischofskirche von Kos steht weithin sichtbar auf einer Terrasse über der Markthalle der Stadt. Innen ist sie vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgeschmückt, die zumeist zwischen 1984 und 1989 entstanden. Diese Fresken wurden von koischen Familien gestiftet, deren Namen im unteren Teil des Bildfelds zu lesen sind.


  • Pyli tou Forou

    Touristenattraktionen

    Prächtige Bougainvilleen ranken sich am Tor der Steuern empor, durch das man von der Platía Eleftherías aus auf die Odós Nafklírou gelangt. Es trägt seinen Namen wohl deshalb, weil hier im Mittelalter die Kaufleute, die Waren in Kos anbieten wollten, ihren Zoll zu entrichten hatten.

    • Odós Nafklírou, 853 00 Kos

    Prächtige Bougainvilleen ranken sich am Tor der Steuern empor, durch das man von der Platía Eleftherías aus auf die Odós Nafklírou gelangt. Es trägt seinen Namen wohl deshalb, weil hier im Mittelalter die Kaufleute, die Waren in Kos anbieten wollten, ihren Zoll zu entrichten hatten.

    • Odós Nafklírou, 853 00 Kos

  • Defterdar Mosque

    Architektonische Highlights
    • © Oleg Stankevich, Shutterstock

    Die Moschee am Hauptplatz der Stadt stammt aus dem Jahr 1725.Doch heute steigt kein Muezzin mehr auf ihr Minarett und niemand kommt zum Freitagsgebet. Stattdessen sind in der Moschee jetzt einige kleine Läden und das sehr empfehlenswerte Café Aenáos untergebracht.

    • Irodotou 11, 853 00 Kos
    • © Oleg Stankevich, Shutterstock

    Die Moschee am Hauptplatz der Stadt stammt aus dem Jahr 1725.Doch heute steigt kein Muezzin mehr auf ihr Minarett und niemand kommt zum Freitagsgebet. Stattdessen sind in der Moschee jetzt einige kleine Läden und das sehr empfehlenswerte Café Aenáos untergebracht.

    • Irodotou 11, 853 00 Kos

  • Gazi Hassan Pasha Mosque

    Architektonische Highlights
    • © NadineRoedder, Shutterstock

    Die 1786 erbaute Moschee, die wegen ihrer offenen Bogenhalle auch als Loggienmoschee bezeichnet wird, gleicht eher einem kleinen Palast als einem islamischen Gotteshaus. Nur das hohe Minarett und der Reinigungsbrunnen direkt neben der Platane des Hippokrates, dessen Kuppel von antiken korinthischen Säulen getragen wird, weisen von außen auf ihre religiöse Funktion hin. Ihr Innenraum wird heute nicht mehr genutzt. Leider ist es weder möglich, das Innere zu besichtigen, noch ist es erlaubt, das Minarett zu besteigen. Lediglich im Untergeschoss sind einige Souvenirgeschäfte beheimatet.

    • Platía Platanoú, 853 00 Kos
    • © NadineRoedder, Shutterstock

    Die 1786 erbaute Moschee, die wegen ihrer offenen Bogenhalle auch als Loggienmoschee bezeichnet wird, gleicht eher einem kleinen Palast als einem islamischen Gotteshaus. Nur das hohe Minarett und der Reinigungsbrunnen direkt neben der Platane des Hippokrates, dessen Kuppel von antiken korinthischen Säulen getragen wird, weisen von außen auf ihre religiöse Funktion hin. Ihr Innenraum wird heute nicht mehr genutzt. Leider ist es weder möglich, das Innere zu besichtigen, noch ist es erlaubt, das Minarett zu besteigen. Lediglich im Untergeschoss sind einige Souvenirgeschäfte beheimatet.

    • Platía Platanoú, 853 00 Kos

  • Agorá

    Touristenattraktionen
    • © Sergey Kelin, Shutterstock

    Der antike Marktplatz der Stadt ist ein zwar sehr romantisches, aber auch sehr wenig aussagekräftiges Ruinenfeld. Mit dem Bau der Agorá wurde bereits im 4.Jh. v.Chr. begonnen. Im Mittelalter standen über ihrer etwa 180 x 80 m großen Grundfläche die Häuser des Ritterviertels von Kos, das auch in der Zeit der türkischen Fremdherrschaft noch bewohnt war. Ein Erdbeben legte es am 23.April 1933 in Schutt und Asche. Das Beben erreichte eine Stärke von 8,5 auf der Richterskala, dauerte nur 27 Sekunden und kostete 170 Menschen das Leben. Italienische Archäologen konnten der Katastrophe auch eine positive Seite abgewinnen: Sie durften nun die mittelalterlichen Hausruinen einreißen lassen und sich auf die Suche nach den antiken Spuren darunter begeben. Sie entdeckten dabei die heute durch zwei wieder aufgerichtete Säulen markierten Überreste einer langen Säulenhalle mit Geschäften. Korinthische Kapitelle kennzeichnen den Standort eines Aphrodite-Heiligtums. Im Osten des Geländes sind Spuren einer frühchristlichen Basilika auszumachen. In der Südwestecke des Geländes steht noch ein Teil eines mittelalterlichen Wehrturms.

    • © Sergey Kelin, Shutterstock

    Der antike Marktplatz der Stadt ist ein zwar sehr romantisches, aber auch sehr wenig aussagekräftiges Ruinenfeld. Mit dem Bau der Agorá wurde bereits im 4.Jh. v.Chr. begonnen. Im Mittelalter standen über ihrer etwa 180 x 80 m großen Grundfläche die Häuser des Ritterviertels von Kos, das auch in der Zeit der türkischen Fremdherrschaft noch bewohnt war. Ein Erdbeben legte es am 23.April 1933 in Schutt und Asche. Das Beben erreichte eine Stärke von 8,5 auf der Richterskala, dauerte nur 27 Sekunden und kostete 170 Menschen das Leben. Italienische Archäologen konnten der Katastrophe auch eine positive Seite abgewinnen: Sie durften nun die mittelalterlichen Hausruinen einreißen lassen und sich auf die Suche nach den antiken Spuren darunter begeben. Sie entdeckten dabei die heute durch zwei wieder aufgerichtete Säulen markierten Überreste einer langen Säulenhalle mit Geschäften. Korinthische Kapitelle kennzeichnen den Standort eines Aphrodite-Heiligtums. Im Osten des Geländes sind Spuren einer frühchristlichen Basilika auszumachen. In der Südwestecke des Geländes steht noch ein Teil eines mittelalterlichen Wehrturms.


  • Albergo Gelsomino

    Architektonische Highlights
    • © imagIN.gr photography, Shutterstock

    Auf den meisten Inseln des Dodekanes haben die Italiener kulturelle Spuren hinterlassen. Auf Kos war z.B. ihre Bautätigkeit während der faschistischen Vorkriegsära zwischen 1928 und 1936 besonders rege. Ein interessanter Bau aus der italienischen Besatzungszeit ist das 1929 errichtete Albergo Gelsomino.

    • © imagIN.gr photography, Shutterstock

    Auf den meisten Inseln des Dodekanes haben die Italiener kulturelle Spuren hinterlassen. Auf Kos war z.B. ihre Bautätigkeit während der faschistischen Vorkriegsära zwischen 1928 und 1936 besonders rege. Ein interessanter Bau aus der italienischen Besatzungszeit ist das 1929 errichtete Albergo Gelsomino.


  • Mandráki

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Am „Ziegenpferch“-Hafen der Insel ist das Städtchen für viele am schönsten. Ausflugsboote und Segelyachten, ein paar kleine Fischerboote und meist auch ein Schnellboot der Küstenwache liegen im tropfenförmigen Becken, das im Osten die alten Mauern der alten Johanniterburg mit ihren Zinnen romantisch begrenzen. Wenn abends die Lichter angehen, ist die Atmosphäre besonders stimmungsvoll. Auch einheimische Familien flanieren dann auf der breiten Promenade auf und ab, die Crews der Ausflugsschiffe werben mit Fotoalben und Videos für ihre Bootstouren am nächsten Tag. Dann ist es schwer, sich vorzustellen, dass hier einst die Schreie der Galeerensklaven zu hören waren, dass hier in der Antike Heilungssuchende auf ihrer Reise zum Asklípion an Land gingen, dass von hier die Johanniter zu ihren Kaperfahrten aufbrachen. Da lebt man doch lieber im Hier und Heute.

    • Akti Kountouriotou, 853 00 Kos
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Am „Ziegenpferch“-Hafen der Insel ist das Städtchen für viele am schönsten. Ausflugsboote und Segelyachten, ein paar kleine Fischerboote und meist auch ein Schnellboot der Küstenwache liegen im tropfenförmigen Becken, das im Osten die alten Mauern der alten Johanniterburg mit ihren Zinnen romantisch begrenzen. Wenn abends die Lichter angehen, ist die Atmosphäre besonders stimmungsvoll. Auch einheimische Familien flanieren dann auf der breiten Promenade auf und ab, die Crews der Ausflugsschiffe werben mit Fotoalben und Videos für ihre Bootstouren am nächsten Tag. Dann ist es schwer, sich vorzustellen, dass hier einst die Schreie der Galeerensklaven zu hören waren, dass hier in der Antike Heilungssuchende auf ihrer Reise zum Asklípion an Land gingen, dass von hier die Johanniter zu ihren Kaperfahrten aufbrachen. Da lebt man doch lieber im Hier und Heute.

    • Akti Kountouriotou, 853 00 Kos

  • Gymnasion

    Touristenattraktionen
    • © Sergey Berestetsky, Shutterstock

    Die lange Säulenreihe des westlichen Grabungsgeländes, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten.

    • Kos
    • © Sergey Berestetsky, Shutterstock

    Die lange Säulenreihe des westlichen Grabungsgeländes, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten.

    • Kos

  • Alexander-Altar

    Architektonische Highlights

    In der Schule lernen alle kleinen Griechen, dass Alexander der Große ein heldenhafter König war, der Griechenlands Kultur vor etwas über 2300 Jahren bis nach Nordindien trug. Als Menschenschlächter darf man ihn in Hellas nicht bezeichnen. Wie er sich selbst sah, lese – auch auf Deutsch – auf diesem arg kitschigen Denkmal: Da ruft ausgerechnet dieser junge Mann in einem in Stein gemeißelten Brief die Völker der Erde zu ewigem Frieden auf, den er geschaffen habe.

    • P. Tsaldari 7, 853 00 Kos

    In der Schule lernen alle kleinen Griechen, dass Alexander der Große ein heldenhafter König war, der Griechenlands Kultur vor etwas über 2300 Jahren bis nach Nordindien trug. Als Menschenschlächter darf man ihn in Hellas nicht bezeichnen. Wie er sich selbst sah, lese – auch auf Deutsch – auf diesem arg kitschigen Denkmal: Da ruft ausgerechnet dieser junge Mann in einem in Stein gemeißelten Brief die Völker der Erde zu ewigem Frieden auf, den er geschaffen habe.

    • P. Tsaldari 7, 853 00 Kos

  • Das Türkische Bad

    Museen
    • © imagIN.gr photography, Shutterstock

    Leider ist das schön restaurierte türkische Bad nur noch Museum. Schon die Italiener legten es still und lagerten Meersalz darin.

    • © imagIN.gr photography, Shutterstock

    Leider ist das schön restaurierte türkische Bad nur noch Museum. Schon die Italiener legten es still und lagerten Meersalz darin.


  • Synagoge

    Architektonische Highlights

    Wichtig in diesen Zeiten: Eine kleine Synagoge in der Altstadt erinnert daran, dass es auf Kos wie auf vielen griechischen Inseln auch eine kleine jüdische Gemeinde gab, bis die deutschen Nazitruppen kamen. Alle einhundert Juden, die man ergreifen konnte, wurden in deutsche Vernichtungslager gebracht; keiner kehrte zurück.

    Wichtig in diesen Zeiten: Eine kleine Synagoge in der Altstadt erinnert daran, dass es auf Kos wie auf vielen griechischen Inseln auch eine kleine jüdische Gemeinde gab, bis die deutschen Nazitruppen kamen. Alle einhundert Juden, die man ergreifen konnte, wurden in deutsche Vernichtungslager gebracht; keiner kehrte zurück.


  • Kneipen Straße

    Touristenattraktionen

    Die "Bar Street" in Kos Stadt ist weit bekannt für die vielen Bars und Kneipen, lange Party-Nächte und feiernde Jugendliche. Eine Bar reiht sich an die andere - die Wahl fällt meistens auf die Bar mit den letzten freien Plätzen.

    • Pl. Plessa, Kos Stadt

    Die "Bar Street" in Kos Stadt ist weit bekannt für die vielen Bars und Kneipen, lange Party-Nächte und feiernde Jugendliche. Eine Bar reiht sich an die andere - die Wahl fällt meistens auf die Bar mit den letzten freien Plätzen.

    • Pl. Plessa, Kos Stadt