Kleinpolen Top Sehenswürdigkeiten

Muzeum Czartoryskich
Museen
Krakau
Collegium Maius
Architektonische Highlights
Kraków
Kopalnia Soli Wieliczka
Touristenattraktionen
Wieliczka
Sukiennice
Architektonische Highlights
Kraków
Sukiennice
Kościół Bożego Ciała
Architektonische Highlights
Kraków
Kościół Bożego Ciała
Kościół Franciszkanów
Architektonische Highlights
Kraków
Kościoł Franciszkanów
Kościół Mariacki
Architektonische Highlights
Kraków
Kościół Mariacki
Miejsce Pamięci Auschwitz-Birkenau
Touristenattraktionen
Oświęcim
Miejsce Pamięci Auschwitz-Birkenau
Rynek Główny
Touristenattraktionen
Kraków
Zamek Królewski na Wawelu
Touristenattraktionen
Kraków
Wawel
Synagoga Remuh
Architektonische Highlights
Kraków
Ulica Kanonicza
Touristenattraktionen
Kraków
Ulica Kanonicza
Fabryka Schindlera
Museen
Kraków
Dunajec-Tal
Landschaftliche Highlights
Wirzochslawice
Dom Mehoffera
Architektonische Highlights
Kraków
Mury Obronne
Architektonische Highlights
Kraków
Mury Obronne
Kosciól Sw. Anny
Architektonische Highlights
Kraków
Kosciól Sw. Anny
Kosciól Sw. Piotra I Pawla
Architektonische Highlights
Kraków
Plac Nowy
Touristenattraktionen
Kraków
Planty
Botanische Gärten & Parks
Kraków
Planty
Ogród zoologiczny
Zoologische Gärten
Kraków
Muzeum Tadeusza Kantora/Cricoteca
Museen
Kraków
Droga Królewska
Touristenattraktionen
Kraków
Krzysztofory Palast
Architektonische Highlights
Kraków
Muzeum Fotografii w Krakowie - MuFo Rakowicka
Museen
Kraków
Park Jordana
Botanische Gärten & Parks
Kraków
Las Wolski
Botanische Gärten & Parks
Kraków
Synagoga Stara
Architektonische Highlights
Kraków
Synagoga Stara
Apteka Pod Orłem
Museen
Kraków
Akwarium i Muzeum Przyrodnicze PAN
Zoologische Gärten
Kraków

    Museen

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    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Zoologische Gärten


  • Muzeum Czartoryskich

    Museen
    • © Neirfy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit Wissen im Ohr

    Nach der Neueröffnung strahlt das älteste Museum des Landes in altem Glanz mit viel Gold, Glas und eindrucksvollen Kronleuchtern. Die Tickets gelten für die Dauerausstellungen und eine kleine temporäre Schau, deren Inhalt alle drei Monate wechselt. Hier werden Drucke und Bücher aus der Czartoryski-Bibliothekt ausgestellt. Für viele aber ist das Highlight Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“. Bring Zeit mit, wenn du die weniger bekannte Schwester der Mona Lisa in der Gemäldegalerie des Museums im zweiten Stock besuchst: Meist steht eine Schlange vor dem Raum mit dem Da-Vinci-Werk. Aber es lohnt sich! Schließlich, so sagen viele, die das Porträt von Cecilia Gallerani, der Geliebten des Mailänder Herzogs Lodovico Sforza, schon gesehen haben, sei die junge Dame noch zauberhafter als ihr berühmtes Pariser Pendant mit dem rätselhaften Lächeln. Das älteste polnische Museum von 1786 ist eine Stiftung der Fürstin Izabela Czartoryska. Deren Sinn stand nicht unbedingt danach, Kunst zu sammeln, sondern das Andenken an die großen Persönlichkeiten der polnischen Geschichte zu erhalten. Deswegen kann dieser patriotische Teil der Sammlung etwas ermüdend geraten für jemanden, der kein Spezialist in polnischer Geschichte ist. Aber da gibt es ja noch den erwähnten zweiten Stock mit einer der wertvollsten Kunstsammlungen Europas. Hier leuchtet, neben dem Da Vinci, Rembrandts „Landschaft mit dem barmherzigen Samariter“, hier warten viele weitere Gemälde und Skulpturen, dazu Schmuck, ägyptische Kunst oder Werke aus dem Fernen Osten. Überwältigt von all der Schönheit? Im wunderschönen, mit Glas überdachten Innenhof des Palasts kannst du im Café bei Kuchen und kleinen Snacks das Gesehene verarbeiten. Lohnend ist der sehr gute Audioguide, der dich durch die Ausstellung führt. Die nummerierten Tickets gelten für eine konkrete Uhrzeit, man kann sie 31 Tage vor dem Besuch übers Internet kaufen, eine begrenzte Anzahl gibt’s am Schalter.

    • © Neirfy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mit Wissen im Ohr

    Nach der Neueröffnung strahlt das älteste Museum des Landes in altem Glanz mit viel Gold, Glas und eindrucksvollen Kronleuchtern. Die Tickets gelten für die Dauerausstellungen und eine kleine temporäre Schau, deren Inhalt alle drei Monate wechselt. Hier werden Drucke und Bücher aus der Czartoryski-Bibliothekt ausgestellt. Für viele aber ist das Highlight Leonardo da Vincis „Dame mit dem Hermelin“. Bring Zeit mit, wenn du die weniger bekannte Schwester der Mona Lisa in der Gemäldegalerie des Museums im zweiten Stock besuchst: Meist steht eine Schlange vor dem Raum mit dem Da-Vinci-Werk. Aber es lohnt sich! Schließlich, so sagen viele, die das Porträt von Cecilia Gallerani, der Geliebten des Mailänder Herzogs Lodovico Sforza, schon gesehen haben, sei die junge Dame noch zauberhafter als ihr berühmtes Pariser Pendant mit dem rätselhaften Lächeln. Das älteste polnische Museum von 1786 ist eine Stiftung der Fürstin Izabela Czartoryska. Deren Sinn stand nicht unbedingt danach, Kunst zu sammeln, sondern das Andenken an die großen Persönlichkeiten der polnischen Geschichte zu erhalten. Deswegen kann dieser patriotische Teil der Sammlung etwas ermüdend geraten für jemanden, der kein Spezialist in polnischer Geschichte ist. Aber da gibt es ja noch den erwähnten zweiten Stock mit einer der wertvollsten Kunstsammlungen Europas. Hier leuchtet, neben dem Da Vinci, Rembrandts „Landschaft mit dem barmherzigen Samariter“, hier warten viele weitere Gemälde und Skulpturen, dazu Schmuck, ägyptische Kunst oder Werke aus dem Fernen Osten. Überwältigt von all der Schönheit? Im wunderschönen, mit Glas überdachten Innenhof des Palasts kannst du im Café bei Kuchen und kleinen Snacks das Gesehene verarbeiten. Lohnend ist der sehr gute Audioguide, der dich durch die Ausstellung führt. Die nummerierten Tickets gelten für eine konkrete Uhrzeit, man kann sie 31 Tage vor dem Besuch übers Internet kaufen, eine begrenzte Anzahl gibt’s am Schalter.


  • Collegium Maius

    Architektonische Highlights
    • © Lukasz Kurbiel, Shutterstock

    Die Jagiellonen-Universität ist die älteste polnische Hochschule und eine der ältesten der Welt, gegründet wurde sie 1364 von König Kasimir dem Großen. Aus dieser Zeit stammt auch das Collegium Maius, das älteste Universitätsgebäude der Stadt mit seinem gotischen Innenhof. Besonders sehenswert ist das sogenannte Kristallgewölbe in den Arkaden des Innenhofs, das eher an ein Kloster als an ein Universitätsgebäude erinnert. Wenn du nicht gerade zur Zeit des Glockenspiels hier bist, das alle zwei Stunden besonders viele Besucher anlockt und mit dem "Gaudeamus Igitur" endet, kannst du dich im Café im original gotischen Keller ins 15.Jh. zurückversetzen lassen, als Nikolaus Kopernikus hier studierte. Sein Denkmal schmückte bis in die 1960er-Jahre den Innenhof, neben Papst Johannes Paul II. ist er der bekannteste Student der Universität. Nicht verpassen solltest du das Universitätsmuseum: Im Rahmen einer ca. 40-minütigen Führung geht es in die prachtvollen gotischen Räume der Bibliothek, des Speiseraums der Professoren und der großen Aula.

    • © Lukasz Kurbiel, Shutterstock

    Die Jagiellonen-Universität ist die älteste polnische Hochschule und eine der ältesten der Welt, gegründet wurde sie 1364 von König Kasimir dem Großen. Aus dieser Zeit stammt auch das Collegium Maius, das älteste Universitätsgebäude der Stadt mit seinem gotischen Innenhof. Besonders sehenswert ist das sogenannte Kristallgewölbe in den Arkaden des Innenhofs, das eher an ein Kloster als an ein Universitätsgebäude erinnert. Wenn du nicht gerade zur Zeit des Glockenspiels hier bist, das alle zwei Stunden besonders viele Besucher anlockt und mit dem "Gaudeamus Igitur" endet, kannst du dich im Café im original gotischen Keller ins 15.Jh. zurückversetzen lassen, als Nikolaus Kopernikus hier studierte. Sein Denkmal schmückte bis in die 1960er-Jahre den Innenhof, neben Papst Johannes Paul II. ist er der bekannteste Student der Universität. Nicht verpassen solltest du das Universitätsmuseum: Im Rahmen einer ca. 40-minütigen Führung geht es in die prachtvollen gotischen Räume der Bibliothek, des Speiseraums der Professoren und der großen Aula.


  • Kopalnia Soli Wieliczka

    Touristenattraktionen
    • © Santi Rodriguez, Shutterstock

    Das Salzbergwerk in Wieliczka (10 km südlich), seit 1978 Unesco-Weltkulturerbe, ist eine der größten Attraktionen des Krakauer Umlands. Vom 13.Jh. an war die Mine für Krakau und die ganze Monarchie eine der wichtigsten Einnahmequellen, in der Glanzzeit im 15.Jh. machte der Salzhandel mehr als 30 Prozent des Gesamteinkommens aus. Der Abbau wurde bis ins 20.Jh. betrieben, heute wird nur noch wenig Salz gewonnen. Unter Tage gibt es mehr als 300 km labyrinthartige Wege auf neun Etagen. Die größte Attraktion auf der "Touristenroute" - neben den 20 m hohen Kammern und einem Salzsee - ist die Kaplica św. Kingi (Kapelle der seligen Kinga), wo alles, selbst der Kronleuchter, die Altäre und der Fußboden, aus reinem Salz ist. Unter Tage findest du ein Restaurant und Souvenirläden. Pullover nicht vergessen: nur 14 Grad!

    • © Santi Rodriguez, Shutterstock

    Das Salzbergwerk in Wieliczka (10 km südlich), seit 1978 Unesco-Weltkulturerbe, ist eine der größten Attraktionen des Krakauer Umlands. Vom 13.Jh. an war die Mine für Krakau und die ganze Monarchie eine der wichtigsten Einnahmequellen, in der Glanzzeit im 15.Jh. machte der Salzhandel mehr als 30 Prozent des Gesamteinkommens aus. Der Abbau wurde bis ins 20.Jh. betrieben, heute wird nur noch wenig Salz gewonnen. Unter Tage gibt es mehr als 300 km labyrinthartige Wege auf neun Etagen. Die größte Attraktion auf der "Touristenroute" - neben den 20 m hohen Kammern und einem Salzsee - ist die Kaplica św. Kingi (Kapelle der seligen Kinga), wo alles, selbst der Kronleuchter, die Altäre und der Fußboden, aus reinem Salz ist. Unter Tage findest du ein Restaurant und Souvenirläden. Pullover nicht vergessen: nur 14 Grad!


  • Sukiennice

    Architektonische Highlights
    • Sukiennice© Glow Images
    Insider-Tipp
    Segensreiche Caféterrasse

    Die Tuchhallen in der Mitte des Marktplatzes sind eines der Wahrzeichen der Stadt. Hier wurde mit begehrten Artikeln des Mittelalters – Tuche, Stoffe, Salz – gehandelt: Krakau lag an der Salzstraße und besaß Privilegien, die es zur reichsten Stadt der polnischen Monarchie machten. Das Gebäude entstand im 14.Jh. und wurde im 16.und 19.Jh. umgebaut. Die lange Halle mit den Arkaden an der Längsseite wird von einer Renaissanceattika geschmückt, die von Skulpturen in Form von Fratzen gekrönt wird. Bis heute dienen die Tuchhallen dem Handel: Im Erdgeschoss findest du Souvenirläden mit Kunsthandwerk aus allen Regionen Polens. Im ersten Stock ist die Galeria Sztuki Polskiej XIX wieku (Galerie der polnischen Malerei und Bildhauerkunst des 19.Jhs.), eine Sammlung gigantischer Historienbilder und polnischer Porträt- und Landschaftsmalerei. Ein Genuss für die Sinne: das Café Szał mit Blick auf die Marienkirche. Im Museum Rynek Podziemny (Unterirdischer Marktplatz) spazierst du unter dem Marktplatz durch das mittelalterliche Krakau. Besonders interessant sind der Friedhof und die Krämerläden, die hier im Kleinformat rekonstruiert wurden, oder die Gegenstände, die während der archäologischen Arbeiten auftauchten. Auf Bildschirmen werden die wichtigsten Aspekte der Stadtgeschichte dargestellt (auch auf Deutsch).

    • Sukiennice© Glow Images
    Insider-Tipp
    Segensreiche Caféterrasse

    Die Tuchhallen in der Mitte des Marktplatzes sind eines der Wahrzeichen der Stadt. Hier wurde mit begehrten Artikeln des Mittelalters – Tuche, Stoffe, Salz – gehandelt: Krakau lag an der Salzstraße und besaß Privilegien, die es zur reichsten Stadt der polnischen Monarchie machten. Das Gebäude entstand im 14.Jh. und wurde im 16.und 19.Jh. umgebaut. Die lange Halle mit den Arkaden an der Längsseite wird von einer Renaissanceattika geschmückt, die von Skulpturen in Form von Fratzen gekrönt wird. Bis heute dienen die Tuchhallen dem Handel: Im Erdgeschoss findest du Souvenirläden mit Kunsthandwerk aus allen Regionen Polens. Im ersten Stock ist die Galeria Sztuki Polskiej XIX wieku (Galerie der polnischen Malerei und Bildhauerkunst des 19.Jhs.), eine Sammlung gigantischer Historienbilder und polnischer Porträt- und Landschaftsmalerei. Ein Genuss für die Sinne: das Café Szał mit Blick auf die Marienkirche. Im Museum Rynek Podziemny (Unterirdischer Marktplatz) spazierst du unter dem Marktplatz durch das mittelalterliche Krakau. Besonders interessant sind der Friedhof und die Krämerläden, die hier im Kleinformat rekonstruiert wurden, oder die Gegenstände, die während der archäologischen Arbeiten auftauchten. Auf Bildschirmen werden die wichtigsten Aspekte der Stadtgeschichte dargestellt (auch auf Deutsch).


  • Kościół Bożego Ciała

    Architektonische Highlights
    • Kościół Bożego Ciała© Glow Images

    Die Pfarrkirche von Kazimierz am ehemaligen Marktplatz ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Stadt. Eine Legende erzählt, dass über dem Bauplatz, einem früheren Sumpf, wochenlang ein merkwürdiges Licht zu sehen war. Als Arbeiter dort zu graben begannen, fanden sie eine Monstranz, die aus einer Krakauer Kirche verschwunden war. Die monumentale mittelalterliche Kirche von 1340 wurde im 18.Jh. barockisiert. Besonders sehenswert sind der Hauptaltar und die Kanzel in Form eines Boots.

    • Kościół Bożego Ciała© Glow Images

    Die Pfarrkirche von Kazimierz am ehemaligen Marktplatz ist eine der schönsten gotischen Kirchen der Stadt. Eine Legende erzählt, dass über dem Bauplatz, einem früheren Sumpf, wochenlang ein merkwürdiges Licht zu sehen war. Als Arbeiter dort zu graben begannen, fanden sie eine Monstranz, die aus einer Krakauer Kirche verschwunden war. Die monumentale mittelalterliche Kirche von 1340 wurde im 18.Jh. barockisiert. Besonders sehenswert sind der Hauptaltar und die Kanzel in Form eines Boots.


  • Kościół Franciszkanów

    Architektonische Highlights
    • Kościoł Franciszkanów© Glow Images
    Insider-Tipp
    In der Sonne leuchten die Kunstwerke

    Wenn draußen ein schöner Tag ist, dann ist das der beste Moment, um die neogotische Kirche zu besuchen. Denn die Sonne lässt die Farben der fantastischen Bleiglasfenster leuchten und das Innere der Kirche regelrecht erglühen. Die Fenster stammen – ebenso wie die meisten floralen Wandgemälde – vom Jugendstilkünstler Stanisław Wyspiański. Großartig ist das Fenster von der „Erschaffung der Welt“ über dem Haupteingang.

    • Kościoł Franciszkanów© Glow Images
    Insider-Tipp
    In der Sonne leuchten die Kunstwerke

    Wenn draußen ein schöner Tag ist, dann ist das der beste Moment, um die neogotische Kirche zu besuchen. Denn die Sonne lässt die Farben der fantastischen Bleiglasfenster leuchten und das Innere der Kirche regelrecht erglühen. Die Fenster stammen – ebenso wie die meisten floralen Wandgemälde – vom Jugendstilkünstler Stanisław Wyspiański. Großartig ist das Fenster von der „Erschaffung der Welt“ über dem Haupteingang.


  • Kościół Mariacki

    Architektonische Highlights
    • Kościół Mariacki© Glow Images
    Insider-Tipp
    Aussicht nur für die Schnellsten

    Der größte Schatz der Marienkirche, der prächtigsten gotischen Basilika der Stadt aus dem 14.Jh., ist der Krakauer Hochaltar des Künstlers Veit Stoß, der aus Nürnberg kam und zwölf Jahre diesem Werk widmete. Ab 1477 arbeitete er an dem 11 x 13 m großen Meisterwerk aus Eichen- und Lindenholz, veredelt mit Blattgold. Der Altar erstrahlt im alten Glanz, nachdem er sechs Jahre lang saniert worden ist, um das ursprüngliche mittelalterliche Aussehen wiederherzustellen. Dazu gehören auch die Farben, die sich nun wieder jenen angenähert haben, die vor 500 Jahren zum Einsatz kamen. Auch die Figur des aus einem Stück Sandstein gearbeiteten gekreuzigten Christus im südlichen Seitenschiff stammt von Veit Stoß. Da die Marienkirche mehrmals umgebaut wurde, findest du außen und innen eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen. Den schönsten Blick über die Stadt genießt du vom 82 m hohen Turm der Kirche. Aber Achtung, die Zahl der Tickets ist begrenzt – daher am besten gleich, wenn die Kasse der Kirche öffnet Eintrittskarten kaufen. Lift gibt es keinen, du musst die 271 Stufen also aus eigener Kraft bewältigen. Zur vollen Stunde erklingt vom höheren der beiden Türme live der hejnał, die „zweite Nationalhymne Polens“.

    • Kościół Mariacki© Glow Images
    Insider-Tipp
    Aussicht nur für die Schnellsten

    Der größte Schatz der Marienkirche, der prächtigsten gotischen Basilika der Stadt aus dem 14.Jh., ist der Krakauer Hochaltar des Künstlers Veit Stoß, der aus Nürnberg kam und zwölf Jahre diesem Werk widmete. Ab 1477 arbeitete er an dem 11 x 13 m großen Meisterwerk aus Eichen- und Lindenholz, veredelt mit Blattgold. Der Altar erstrahlt im alten Glanz, nachdem er sechs Jahre lang saniert worden ist, um das ursprüngliche mittelalterliche Aussehen wiederherzustellen. Dazu gehören auch die Farben, die sich nun wieder jenen angenähert haben, die vor 500 Jahren zum Einsatz kamen. Auch die Figur des aus einem Stück Sandstein gearbeiteten gekreuzigten Christus im südlichen Seitenschiff stammt von Veit Stoß. Da die Marienkirche mehrmals umgebaut wurde, findest du außen und innen eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen. Den schönsten Blick über die Stadt genießt du vom 82 m hohen Turm der Kirche. Aber Achtung, die Zahl der Tickets ist begrenzt – daher am besten gleich, wenn die Kasse der Kirche öffnet Eintrittskarten kaufen. Lift gibt es keinen, du musst die 271 Stufen also aus eigener Kraft bewältigen. Zur vollen Stunde erklingt vom höheren der beiden Türme live der hejnał, die „zweite Nationalhymne Polens“.


  • Miejsce Pamięci Auschwitz-Birkenau

    Touristenattraktionen
    • Miejsce Pamięci Auschwitz-Birkenau© Glow Images

    Wie kaum ein anderer Name steht der des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau für die unvorstellbaren Gräueltaten der Nationalsozialisten. Im größten deutschen Vernichtungslager wurden mehr als 1,2 Mio. Menschen - überwiegend Juden - ermordet. Heute befinden sich auf dem 190 ha großen Gelände bei Oświęcim eine Gedenkstätte und ein Museum. Die Organisation des ursprünglichen Arbeitslagers zeigt, mit welch perfider technokratischer Kälte die Besatzer ans Werk gingen: Während die Menschen im Lager III (Monowitz) in der Fabrik der Buna-Werke (IG-Farben) schuften mussten, wurden die Häftlinge in Auschwitz I im Straßen- und Wohnungsbau eingesetzt. Hier - im größten Teil des Lagers - waren Wohnbaracken, Gefängnis, Todeszellen, Verwaltung und die Wohngebäude des Lagerkommandanten Rudolf Höß und seiner Familie. Den zynischen Satz "Arbeit macht frei" kann man bis heute am Haupteingangstor von Auschwitz I lesen. Das wahre Grauen passierte in Auschwitz II (Birkenau): In vier großen Gaskammern wurden die Menschen ermordet und in den Krematorien verbrannt - die Wohnbaracken aus Holz waren nur provisorisch. Der Besuch in Auschwitz berührt - und schockiert - zutiefst, weshalb Besucher sich und vor allem ihre Kinder gut darauf vorbereiten und mindestens 5 Std. Zeit einplanen sollten.

    • Miejsce Pamięci Auschwitz-Birkenau© Glow Images

    Wie kaum ein anderer Name steht der des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau für die unvorstellbaren Gräueltaten der Nationalsozialisten. Im größten deutschen Vernichtungslager wurden mehr als 1,2 Mio. Menschen - überwiegend Juden - ermordet. Heute befinden sich auf dem 190 ha großen Gelände bei Oświęcim eine Gedenkstätte und ein Museum. Die Organisation des ursprünglichen Arbeitslagers zeigt, mit welch perfider technokratischer Kälte die Besatzer ans Werk gingen: Während die Menschen im Lager III (Monowitz) in der Fabrik der Buna-Werke (IG-Farben) schuften mussten, wurden die Häftlinge in Auschwitz I im Straßen- und Wohnungsbau eingesetzt. Hier - im größten Teil des Lagers - waren Wohnbaracken, Gefängnis, Todeszellen, Verwaltung und die Wohngebäude des Lagerkommandanten Rudolf Höß und seiner Familie. Den zynischen Satz "Arbeit macht frei" kann man bis heute am Haupteingangstor von Auschwitz I lesen. Das wahre Grauen passierte in Auschwitz II (Birkenau): In vier großen Gaskammern wurden die Menschen ermordet und in den Krematorien verbrannt - die Wohnbaracken aus Holz waren nur provisorisch. Der Besuch in Auschwitz berührt - und schockiert - zutiefst, weshalb Besucher sich und vor allem ihre Kinder gut darauf vorbereiten und mindestens 5 Std. Zeit einplanen sollten.


  • Rynek Główny

    Touristenattraktionen
    • © Velishchuk Yevhen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alle Tickets hier!

    Mit 200 m langen Seiten ist er einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas. In der Mitte stehen seit dem Mittelalter die eleganten Tuchhallen, in denen traditionelles Kunsthandwerk aus ganz Polen verkauft wird. Unter den Tuchhallen befindet sich das spektakuläre Museum des Unterirdischen Markts. Und oben entdeckt man die Galerie Polnischer Meister des 19.Jhs. mit Aussichtsterrasse und Café. „Krakaus Geschichte vom Anfang bis ohne Ende“ wird locker-leicht im Krzysztofory Palast erzählt – schau dir Krakaus Krippen an, fantastische Gebilde mit viel Glitter. Übrigens bekommst du hier die Tickets für fast alle Museen Krakaus! In der Marienkirche aus dem 14.Jh. kannst du den herrlichen Marienaltar von Veit Stoß bewundern, ein spätmittelalterliches Meisterwerk. Zu jeder vollen Stunde bläst ein Feuerwehrmann vom höheren Turm der Kirche den Alarmruf, der Krakau im 13.Jh. einst vor einem Mongolenangriff bewahrt hatte. Wer möchte, kann zum Turmbläser hochsteigen und den wunderbaren Ausblick genießen.

    • © Velishchuk Yevhen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alle Tickets hier!

    Mit 200 m langen Seiten ist er einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas. In der Mitte stehen seit dem Mittelalter die eleganten Tuchhallen, in denen traditionelles Kunsthandwerk aus ganz Polen verkauft wird. Unter den Tuchhallen befindet sich das spektakuläre Museum des Unterirdischen Markts. Und oben entdeckt man die Galerie Polnischer Meister des 19.Jhs. mit Aussichtsterrasse und Café. „Krakaus Geschichte vom Anfang bis ohne Ende“ wird locker-leicht im Krzysztofory Palast erzählt – schau dir Krakaus Krippen an, fantastische Gebilde mit viel Glitter. Übrigens bekommst du hier die Tickets für fast alle Museen Krakaus! In der Marienkirche aus dem 14.Jh. kannst du den herrlichen Marienaltar von Veit Stoß bewundern, ein spätmittelalterliches Meisterwerk. Zu jeder vollen Stunde bläst ein Feuerwehrmann vom höheren Turm der Kirche den Alarmruf, der Krakau im 13.Jh. einst vor einem Mongolenangriff bewahrt hatte. Wer möchte, kann zum Turmbläser hochsteigen und den wunderbaren Ausblick genießen.


  • Zamek Królewski na Wawelu

    Touristenattraktionen
    • Wawel© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sommerliche Perspektiven

    Streichhölzer sollten im Schloss eigentlich tabu sein, so oft, wie es in seinen Mauern seit dem allerersten Bau aus dem 11.Jh. gebrannt hat. Ein Feuer etwa war der Grund, warum sich König Zygmunt Stary als Bauherr betätigen konnte: Er ließ die Residenz als erste im Land im Renaissancestil wieder aufbauen (1504–1536). Italienische Künstler aus Florenz erschufen das monumentale dreistöckige Gebäude mit seinem heute traumhaft schön renovierten Arkadeninnenhof. Bis Ende des 16.Jhs. diente das Schloss den polnischen Monarchen als offizielle Residenz – bis erneut ein Brand dazu führte, dass König Zygmunt III. Waza mit dem Hof nach Warschau zog. Aufgebaut wurde es nun im barocken Stil, diente aber nur noch als Wochenendschloss, wurde später immer wieder besetzt und geplündert und schließlich renoviert. Das Schloss ist heute ein Museum, alle Räume sind zugänglich. Einer der vielen Schätze ist die Sammlung von Wandteppichen aus dem 16.Jh., die auf Bestellung von König Zygmunt August aus Wolle, Seide, Gold- und Silberfäden in Brüssel gewebt wurden und als eine der schönsten der Welt gilt. Sie wurden nach Maß für die Räume gefertigt, schmückten ursprünglich fast alle Wände und erzählen drei große biblische Geschichten: die von Adam und Eva, vom Turmbau zu Babel und von der Arche Noah. Der Kronschatz befindet sich im Erdgeschoss des ältesten Teils des Schlosses, hier siehst du die gotischen Reste der früheren Burg und vor allem das Szczerbiec, das Krönungsschwert der polnischen Könige. In der benachbarten Rüstkammer werden Waffen vom 15.bis 19.Jh. und mittelalterliche Rüstungen gezeigt. Die Eintrittskarten für alle Wawel-Abteilungen kosten 180 Pln, du kannst aber auch einzelne Ausstellungen besuchen. Du kaufst die Tickets am besten frühestens eine Woche vor deinem gewünschten Termin online. Vor Ort bekommst du sie entweder direkt hinter dem Eingangstor oder im Informationszentrum. Während der Hochsaison gibt es hier allerdings lange Warteschlangen von Besuchern: Die tägliche Zahl von Eintrittskarten ist begrenzt, die Tickets gelten zudem jeweils nur für bestimmte Zeitfenster. Nur wer früh erscheint, kommt ohne große Warterei an Karten. Beim Informationszentrum finden sich nicht nur die Kassen, sondern auch Toiletten, Souvenirgeschäfte, eine Poststelle, Restaurants und Cafés. Achtung: Fotografieren ist in den Innenräumen nicht erlaubt! Rucksäcke müssen an der Garderobe abgegeben werden, ebenso scharfe Gegenstände (z. B. Taschenmesser, Nagelfeile etc.). Im Sommer hast du einen fabelhaften Blick von der Terasse des Cafés Wawel.

    • Wawel© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sommerliche Perspektiven

    Streichhölzer sollten im Schloss eigentlich tabu sein, so oft, wie es in seinen Mauern seit dem allerersten Bau aus dem 11.Jh. gebrannt hat. Ein Feuer etwa war der Grund, warum sich König Zygmunt Stary als Bauherr betätigen konnte: Er ließ die Residenz als erste im Land im Renaissancestil wieder aufbauen (1504–1536). Italienische Künstler aus Florenz erschufen das monumentale dreistöckige Gebäude mit seinem heute traumhaft schön renovierten Arkadeninnenhof. Bis Ende des 16.Jhs. diente das Schloss den polnischen Monarchen als offizielle Residenz – bis erneut ein Brand dazu führte, dass König Zygmunt III. Waza mit dem Hof nach Warschau zog. Aufgebaut wurde es nun im barocken Stil, diente aber nur noch als Wochenendschloss, wurde später immer wieder besetzt und geplündert und schließlich renoviert. Das Schloss ist heute ein Museum, alle Räume sind zugänglich. Einer der vielen Schätze ist die Sammlung von Wandteppichen aus dem 16.Jh., die auf Bestellung von König Zygmunt August aus Wolle, Seide, Gold- und Silberfäden in Brüssel gewebt wurden und als eine der schönsten der Welt gilt. Sie wurden nach Maß für die Räume gefertigt, schmückten ursprünglich fast alle Wände und erzählen drei große biblische Geschichten: die von Adam und Eva, vom Turmbau zu Babel und von der Arche Noah. Der Kronschatz befindet sich im Erdgeschoss des ältesten Teils des Schlosses, hier siehst du die gotischen Reste der früheren Burg und vor allem das Szczerbiec, das Krönungsschwert der polnischen Könige. In der benachbarten Rüstkammer werden Waffen vom 15.bis 19.Jh. und mittelalterliche Rüstungen gezeigt. Die Eintrittskarten für alle Wawel-Abteilungen kosten 180 Pln, du kannst aber auch einzelne Ausstellungen besuchen. Du kaufst die Tickets am besten frühestens eine Woche vor deinem gewünschten Termin online. Vor Ort bekommst du sie entweder direkt hinter dem Eingangstor oder im Informationszentrum. Während der Hochsaison gibt es hier allerdings lange Warteschlangen von Besuchern: Die tägliche Zahl von Eintrittskarten ist begrenzt, die Tickets gelten zudem jeweils nur für bestimmte Zeitfenster. Nur wer früh erscheint, kommt ohne große Warterei an Karten. Beim Informationszentrum finden sich nicht nur die Kassen, sondern auch Toiletten, Souvenirgeschäfte, eine Poststelle, Restaurants und Cafés. Achtung: Fotografieren ist in den Innenräumen nicht erlaubt! Rucksäcke müssen an der Garderobe abgegeben werden, ebenso scharfe Gegenstände (z. B. Taschenmesser, Nagelfeile etc.). Im Sommer hast du einen fabelhaften Blick von der Terasse des Cafés Wawel.


  • Synagoga Remuh

    Architektonische Highlights
    • © eFesenko, Shutterstock

    In Kazimierz sind alle sieben Synagogen erhalten geblieben, und in der Remuh-Synagoge aus dem 16.Jh. werden am Schabas (also am Freitag nach Sonnenuntergang und am Samstag) und an anderen jüdischen Festen regelmäßig Gottesdienste abgehalten. Ihr Inneres ist sehr schlicht und unverziert und entspricht dem Verbot im Alten Testament, in der Kunst Schmuckmotive aus der lebendigen Welt zu entlehnen. Die orthodoxe Aufteilung in getrennte Bereiche für Männer und Frauen ist architektonisch auch heute noch zu sehen. Der angrenzende Alte jüdische Friedhof (Stary Cmentarz) wird heute nicht mehr genutzt - die Beisetzungen finden auf dem Neuen Friedhof statt, ist aber wegen der vielen alten Grabsteine sehr sehenswert. Das größte Grabmal ist das von Iserles Remuh, der von seinen Glaubensbrüdern wie ein Heiliger verehrt wird und im 16.Jh. der Rabbiner der Gemeinde war. Die Juden aus aller Welt pilgern zu seinem Grab, denn dort sollen ihre Gebete garantiert erhört werden. Rechts vom Friedhofseingang siehst du die in die östliche Mauer eingelassenen Reste von macewas (jüdische Grabsteine), die während der Renovierungsarbeiten in den 1950-er Jahren gefunden wurden. Die Krakauer nennen sie "Klagemauer" nach dem Pendant in Jerusalem. Für den Besuch in der Synagoge und auf dem Friedhof müssen sich Männer die Köpfe bedecken - solltest du keine Mütze dabeihaben, so kannst du eine kippa kostenlos in der Synagoge ausleihen.

    • © eFesenko, Shutterstock

    In Kazimierz sind alle sieben Synagogen erhalten geblieben, und in der Remuh-Synagoge aus dem 16.Jh. werden am Schabas (also am Freitag nach Sonnenuntergang und am Samstag) und an anderen jüdischen Festen regelmäßig Gottesdienste abgehalten. Ihr Inneres ist sehr schlicht und unverziert und entspricht dem Verbot im Alten Testament, in der Kunst Schmuckmotive aus der lebendigen Welt zu entlehnen. Die orthodoxe Aufteilung in getrennte Bereiche für Männer und Frauen ist architektonisch auch heute noch zu sehen. Der angrenzende Alte jüdische Friedhof (Stary Cmentarz) wird heute nicht mehr genutzt - die Beisetzungen finden auf dem Neuen Friedhof statt, ist aber wegen der vielen alten Grabsteine sehr sehenswert. Das größte Grabmal ist das von Iserles Remuh, der von seinen Glaubensbrüdern wie ein Heiliger verehrt wird und im 16.Jh. der Rabbiner der Gemeinde war. Die Juden aus aller Welt pilgern zu seinem Grab, denn dort sollen ihre Gebete garantiert erhört werden. Rechts vom Friedhofseingang siehst du die in die östliche Mauer eingelassenen Reste von macewas (jüdische Grabsteine), die während der Renovierungsarbeiten in den 1950-er Jahren gefunden wurden. Die Krakauer nennen sie "Klagemauer" nach dem Pendant in Jerusalem. Für den Besuch in der Synagoge und auf dem Friedhof müssen sich Männer die Köpfe bedecken - solltest du keine Mütze dabeihaben, so kannst du eine kippa kostenlos in der Synagoge ausleihen.


  • Ulica Kanonicza

    Touristenattraktionen
    • Ulica Kanonicza© Glow Images
    Insider-Tipp
    Abendbesuch bei den Domherren

    In der schönen, schmalen Gasse ist jedes Haus einen Blick wert. Am Tag ist jede Menge los, denn hier verläuft der letzte Teil des Königswegs, der zum Schloss führt. Deshalb lohnt ein Spaziergang an einem warmen Abend entlang der angestrahlten Gebäude. Der Name der Straße bezieht sich auf ihre Anwohner: Die Kanoniker des Domkapitels waren die Berater des Bischofs und bauten sich hier am Fuß des Hügels ihre Paläste. Besonders interessant sind die Fassaden und reich geschmückten Portale der Häuser Nr. 1, 3, 9, 13 und 15, hinter den gotischen Fassaden finden sich oft Renaissancearkaden-Innenhöfe, die ans Königsschloss erinnern.

    • Ulica Kanonicza, Kraków
    • Ulica Kanonicza© Glow Images
    Insider-Tipp
    Abendbesuch bei den Domherren

    In der schönen, schmalen Gasse ist jedes Haus einen Blick wert. Am Tag ist jede Menge los, denn hier verläuft der letzte Teil des Königswegs, der zum Schloss führt. Deshalb lohnt ein Spaziergang an einem warmen Abend entlang der angestrahlten Gebäude. Der Name der Straße bezieht sich auf ihre Anwohner: Die Kanoniker des Domkapitels waren die Berater des Bischofs und bauten sich hier am Fuß des Hügels ihre Paläste. Besonders interessant sind die Fassaden und reich geschmückten Portale der Häuser Nr. 1, 3, 9, 13 und 15, hinter den gotischen Fassaden finden sich oft Renaissancearkaden-Innenhöfe, die ans Königsschloss erinnern.

    • Ulica Kanonicza, Kraków

  • Fabryka Schindlera

    Museen

    Im Fabrikgebäude der Deutsche Emailwarenfabrik (D.E.F.) von Oskar Schindler hat das Städtische Museum Krakau die sehr anschaulische Dauerausstellung "Krakau unter der Nazi-Okkupation 1939-1945" über das Schicksal der jüdischen und nicht-jüdischen Stadtbewohner eingerichtet. Über drei Etagen begleiten die Besucher die Krakauer Bevölkerung durch die Besatzungszeit, erleben die furchtbaren Zustände im Getto mit und schließlich die Befreiung durch die Rote Armee im Januar 1945.Der original erhaltene Büroraum erinnert an Oskar Schindler, der in seiner Fabrik zunächst hauptsächlich Emaillewaren für die deutsche Armee und später Munition produzierte. Am Anfang nur auf seinen Gewinn bedacht, entschloss er sich im März 1943, als das Getto von den Nazis liquidiert wurde, mehr als 1100 Juden vor den Konzentrationslagern unter dem Vorwand zu retten, sie als kriegswichtige Arbeiter zu benötigen. Schindlers Eingreifen wurde spätestens mit Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" 1993 weltbekannt.

    Im Fabrikgebäude der Deutsche Emailwarenfabrik (D.E.F.) von Oskar Schindler hat das Städtische Museum Krakau die sehr anschaulische Dauerausstellung "Krakau unter der Nazi-Okkupation 1939-1945" über das Schicksal der jüdischen und nicht-jüdischen Stadtbewohner eingerichtet. Über drei Etagen begleiten die Besucher die Krakauer Bevölkerung durch die Besatzungszeit, erleben die furchtbaren Zustände im Getto mit und schließlich die Befreiung durch die Rote Armee im Januar 1945.Der original erhaltene Büroraum erinnert an Oskar Schindler, der in seiner Fabrik zunächst hauptsächlich Emaillewaren für die deutsche Armee und später Munition produzierte. Am Anfang nur auf seinen Gewinn bedacht, entschloss er sich im März 1943, als das Getto von den Nazis liquidiert wurde, mehr als 1100 Juden vor den Konzentrationslagern unter dem Vorwand zu retten, sie als kriegswichtige Arbeiter zu benötigen. Schindlers Eingreifen wurde spätestens mit Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" 1993 weltbekannt.


  • Dunajec-Tal

    Landschaftliche Highlights
    • © Pawel Kazmierczak, Shutterstock

    Das Pieniny-Gebirge ist vor allem wegen des malerischen Dunajec-Tals berühmt. Ein beliebtes Ausflugsvergnügen sind Fahrten auf Flößen unter den bis zu 300 m hoch aufragenden Bergwänden. Die Flöße werden von Góralen in ihren schönen Trachten über die Stromschellen gelenkt.

    • Dunajec, Wirzochslawice
    • © Pawel Kazmierczak, Shutterstock

    Das Pieniny-Gebirge ist vor allem wegen des malerischen Dunajec-Tals berühmt. Ein beliebtes Ausflugsvergnügen sind Fahrten auf Flößen unter den bis zu 300 m hoch aufragenden Bergwänden. Die Flöße werden von Góralen in ihren schönen Trachten über die Stromschellen gelenkt.

    • Dunajec, Wirzochslawice

  • Dom Mehoffera

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Atem holen im Malergarten

    Es ist, als wäre man bei einem der größten Maler des Jugendstils zum Besuch eingeladen, so lebensnah wirkt das Haus mit seiner originalen Einrichtung, den Familienfotos und Andenken. Józef Mehoffer (1869–1946) kaufte das Geburtshaus von Stanisław Wyspiański, eine neoklassizistische Villa in Nowy Świat, im Jahr 1932 und lebte hier mit seiner Familie bis zu seinem Tod. Zu sehen sind auch die Bilder und Projekte des Künstlers, zu denen etwa die Glasfenster der Kathedrale in Freiburg gehören. An das Haus grenzt der Garten – eine grüne Oase mitten in der Stadt, mit dem Café MeHo perfekt für eine Pause.

    Insider-Tipp
    Atem holen im Malergarten

    Es ist, als wäre man bei einem der größten Maler des Jugendstils zum Besuch eingeladen, so lebensnah wirkt das Haus mit seiner originalen Einrichtung, den Familienfotos und Andenken. Józef Mehoffer (1869–1946) kaufte das Geburtshaus von Stanisław Wyspiański, eine neoklassizistische Villa in Nowy Świat, im Jahr 1932 und lebte hier mit seiner Familie bis zu seinem Tod. Zu sehen sind auch die Bilder und Projekte des Künstlers, zu denen etwa die Glasfenster der Kathedrale in Freiburg gehören. An das Haus grenzt der Garten – eine grüne Oase mitten in der Stadt, mit dem Café MeHo perfekt für eine Pause.


  • Mury Obronne

    Architektonische Highlights
    • Mury Obronne© Glow Images
    Insider-Tipp
    Sommerkunst mit Ritterschlag

    Die Barbakane und die Mauern kannst du besteigen: Die höheren Etagen bieten eine interessante Aussicht über die Stadt. In einer Ausstellung wird Entstehung und Geschichte der Anlage dargestellt, zwei- bis dreimal im Jahr ergänzt durch interessante temporäre Schauen. Innerhalb der Mauern bieten Künstler im Sommer unter freiem Himmel Akte, Stillleben und Landschaftsidyllen zum Verkauf an, außerdem werden hier regelmäßig Konzerte und Ritterspiele veranstaltet.

    • Mury Obronne© Glow Images
    Insider-Tipp
    Sommerkunst mit Ritterschlag

    Die Barbakane und die Mauern kannst du besteigen: Die höheren Etagen bieten eine interessante Aussicht über die Stadt. In einer Ausstellung wird Entstehung und Geschichte der Anlage dargestellt, zwei- bis dreimal im Jahr ergänzt durch interessante temporäre Schauen. Innerhalb der Mauern bieten Künstler im Sommer unter freiem Himmel Akte, Stillleben und Landschaftsidyllen zum Verkauf an, außerdem werden hier regelmäßig Konzerte und Ritterspiele veranstaltet.


  • Kosciól Sw. Anny

    Architektonische Highlights
    • Kosciól Sw. Anny© Glow Images
    Insider-Tipp
    Schöner ist keine andere

    Hier geht es akademisch zu: Die dreischiffige Basilika mit ihrer besonders reichen Ausstattung ist seit dem frühen 18.Jh. die Kirche für die Studenten und Professoren der nahen Universität. Baltasar Fontana schmückte sie mit Stuck und illusionistischen Malereien, jener Kunstform, die in ihren Bildern Dreidimensionalität und Raumtiefe darzustellen versucht. Die Kirche, nach Plänen des Hofarchitekten Tylman van Gameren 1703 fertiggestellt, gilt nicht nur als das beste Beispiel für den späten Barock in Krakau sondern auch als eins der schönsten Gebäude des 18.Jhs. in ganz Polen. Das Glockenspiel und die herrlich klingende alte Orgel ergänzen den Augen- zum Ohrenschmaus.

    • Kosciól Sw. Anny© Glow Images
    Insider-Tipp
    Schöner ist keine andere

    Hier geht es akademisch zu: Die dreischiffige Basilika mit ihrer besonders reichen Ausstattung ist seit dem frühen 18.Jh. die Kirche für die Studenten und Professoren der nahen Universität. Baltasar Fontana schmückte sie mit Stuck und illusionistischen Malereien, jener Kunstform, die in ihren Bildern Dreidimensionalität und Raumtiefe darzustellen versucht. Die Kirche, nach Plänen des Hofarchitekten Tylman van Gameren 1703 fertiggestellt, gilt nicht nur als das beste Beispiel für den späten Barock in Krakau sondern auch als eins der schönsten Gebäude des 18.Jhs. in ganz Polen. Das Glockenspiel und die herrlich klingende alte Orgel ergänzen den Augen- zum Ohrenschmaus.


  • Kosciól Sw. Piotra I Pawla

    Architektonische Highlights
    • © Maykova Galina, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Und die Erde dreht sich eben doch!

    Die Erde dreht sich – und in dieser Kirche kann man das Phänomen hautnah erleben. Von der fantastischen Kuppeldecke wird nämlich ein Foucaultsches Pendel herabgelassen, durch dessen Schwingungen die Erdrotation nachgewiesen wird. Das barocke, erfrischend luftige Gotteshaus von anno 1597 ist eine exakte Kopie der römischen Jesuitenkirche Il Gesù – manche behaupten, dass bei der Krakauer Version die Proportionen sogar noch besser passen. Vergiss nicht in die Krypta hinabzusteigen: kein dunkles Loch, sondern helle, liebevoll restaurierte Gewölbe, die die letzte Ruhestätte berühmter Polen sind. In der Kirche werden im Sommer oft Konzerte gegeben, die auf Plakaten am Eingang angekündigt werden. Da es dann auch innen kalt ist, solltest du beim Konzertbesuch immer einen Pullover mitnehmen.

    • © Maykova Galina, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Und die Erde dreht sich eben doch!

    Die Erde dreht sich – und in dieser Kirche kann man das Phänomen hautnah erleben. Von der fantastischen Kuppeldecke wird nämlich ein Foucaultsches Pendel herabgelassen, durch dessen Schwingungen die Erdrotation nachgewiesen wird. Das barocke, erfrischend luftige Gotteshaus von anno 1597 ist eine exakte Kopie der römischen Jesuitenkirche Il Gesù – manche behaupten, dass bei der Krakauer Version die Proportionen sogar noch besser passen. Vergiss nicht in die Krypta hinabzusteigen: kein dunkles Loch, sondern helle, liebevoll restaurierte Gewölbe, die die letzte Ruhestätte berühmter Polen sind. In der Kirche werden im Sommer oft Konzerte gegeben, die auf Plakaten am Eingang angekündigt werden. Da es dann auch innen kalt ist, solltest du beim Konzertbesuch immer einen Pullover mitnehmen.


  • Plac Nowy

    Touristenattraktionen
    • © Andrzej Rostek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nicht verpassen: Kult-Snack!

    Originelle Restaurants, hippe Clubs und Kultkneipen wie das Alchemia, die im Sommer unter freiem Himmel servieren, reihen sich um den Platz und machen ihn damit zu einem Mittelpunkt jungen Lebens im Viertel. Seine besondere Attraktivität aber zieht er daraus, dass hier die Vergangenheit lebendig ist: Der Platz hat bis heute seine Handelsfunktion behalten, obwohl sich das Warenangebot gewandelt hat. An den kleinen Imbissständen in der Halle Okrąglak, bis 1939 ein koscheres Geflügelschlachthaus, bekommst du leckere zapiekanka. Der Kultsnack, der zwischen 15 und 20 Pln kostet, ist eine reichlich belegte, überbackene Baguette-Hälfte. Am bekanntesten Imbiss, U Endziora, musst du Schlange stehen. Jeden Tag findet auf dem Plac Nowy ein Lebensmittel- und Blumenmarkt statt und am Wochenende ein kleiner Flohmarkt. Am Samstag findest du Antiquitäten, darunter hin und wieder alte jüdische Silberwaren.

    • Plac Nowy, Kraków
    • © Andrzej Rostek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nicht verpassen: Kult-Snack!

    Originelle Restaurants, hippe Clubs und Kultkneipen wie das Alchemia, die im Sommer unter freiem Himmel servieren, reihen sich um den Platz und machen ihn damit zu einem Mittelpunkt jungen Lebens im Viertel. Seine besondere Attraktivität aber zieht er daraus, dass hier die Vergangenheit lebendig ist: Der Platz hat bis heute seine Handelsfunktion behalten, obwohl sich das Warenangebot gewandelt hat. An den kleinen Imbissständen in der Halle Okrąglak, bis 1939 ein koscheres Geflügelschlachthaus, bekommst du leckere zapiekanka. Der Kultsnack, der zwischen 15 und 20 Pln kostet, ist eine reichlich belegte, überbackene Baguette-Hälfte. Am bekanntesten Imbiss, U Endziora, musst du Schlange stehen. Jeden Tag findet auf dem Plac Nowy ein Lebensmittel- und Blumenmarkt statt und am Wochenende ein kleiner Flohmarkt. Am Samstag findest du Antiquitäten, darunter hin und wieder alte jüdische Silberwaren.

    • Plac Nowy, Kraków

  • Planty

    Botanische Gärten & Parks
    • Planty© Glow Images
    Insider-Tipp
    Eine Runde um die Stadt

    Schwerter zu Pflugscharen! Und Festungsmauern zu lauschigen Parks: Die 4 km lange Grünanlage, die die Altstadt umgibt, entstand dort, wo früher Mauern und Wassergräben waren. Hol tief Luft beim Schlendern duch die Planty mit ihren Alleen, Teichen, Blumenbeeten und Wiesen und erleb die Stadt aus einer anderen Perspektive – von außen. Nebenbei kannst du die größte Sammlung an Denkmälern unter freiem Himmel bewundern, die im 19.und 20.Jh. entstanden ist. Die Skulpturen stellen große polnische Künstler wie etwa den Maler Artur Grottger dar, aber auch fiktive Figuren aus der polnischen Literatur. Außerdem stehen hier viele Bänke mit QR-Codes, über die man über das Smartphone Bekanntschaft mit den Werken von Schriftstellern und Dichtern wie Stanisław Lem, Jerzy Pilch, Joseph Conrad, Georg Trakl oder Herta Müller machen kann. Für Jogger ist die 20 ha große Grünfläche perfektes Trainingsgebiet.

    • Planty© Glow Images
    Insider-Tipp
    Eine Runde um die Stadt

    Schwerter zu Pflugscharen! Und Festungsmauern zu lauschigen Parks: Die 4 km lange Grünanlage, die die Altstadt umgibt, entstand dort, wo früher Mauern und Wassergräben waren. Hol tief Luft beim Schlendern duch die Planty mit ihren Alleen, Teichen, Blumenbeeten und Wiesen und erleb die Stadt aus einer anderen Perspektive – von außen. Nebenbei kannst du die größte Sammlung an Denkmälern unter freiem Himmel bewundern, die im 19.und 20.Jh. entstanden ist. Die Skulpturen stellen große polnische Künstler wie etwa den Maler Artur Grottger dar, aber auch fiktive Figuren aus der polnischen Literatur. Außerdem stehen hier viele Bänke mit QR-Codes, über die man über das Smartphone Bekanntschaft mit den Werken von Schriftstellern und Dichtern wie Stanisław Lem, Jerzy Pilch, Joseph Conrad, Georg Trakl oder Herta Müller machen kann. Für Jogger ist die 20 ha große Grünfläche perfektes Trainingsgebiet.


  • Ogród zoologiczny

    Zoologische Gärten
    • © travellifestyle, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Waldidylle mit Pinguinen

    Der Zoo von 1927 ist einer der ältesten im Land. Auf 20 ha leben über 1500 Tiere, darunter 32 Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Auch die schöne Lage des Zoos im Wolski-Wald ist einen Ausflug wert, vor allem im Mai, wenn Azaleen und Rhododendren blühen.

    • © travellifestyle, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Waldidylle mit Pinguinen

    Der Zoo von 1927 ist einer der ältesten im Land. Auf 20 ha leben über 1500 Tiere, darunter 32 Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Auch die schöne Lage des Zoos im Wolski-Wald ist einen Ausflug wert, vor allem im Mai, wenn Azaleen und Rhododendren blühen.


  • Muzeum Tadeusza Kantora/Cricoteca

    Museen
    • © Daniel Turbasa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rooftop-Weichsel-Panorama

    Ein Hingucker am Ufer der Weichsel: Das alte Elektrizitätswerk, das sich unter einem wuchtigen, durchlöcherten Stahlbau duckt, beeindruckt schon allein durch seine Architektur das Dokumentationszentrum für die Kunst von Tadeusz Kantor (1915–1990). Der Theaterregisseur, Maler, Aktionskünstler, Bühnenbildner, Schriftsteller und Schauspieler wurde europaweit berühmt durch das Stück „Die tote Klasse“, mit seiner experimentellen Theatergruppe Cricot2 sprengte er die Grenzen zwischen bildender Kunst und Theater. Mit Buchladen und einmaligem Blick über die Stadt aus der obersten Café-Etage.

    • © Daniel Turbasa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rooftop-Weichsel-Panorama

    Ein Hingucker am Ufer der Weichsel: Das alte Elektrizitätswerk, das sich unter einem wuchtigen, durchlöcherten Stahlbau duckt, beeindruckt schon allein durch seine Architektur das Dokumentationszentrum für die Kunst von Tadeusz Kantor (1915–1990). Der Theaterregisseur, Maler, Aktionskünstler, Bühnenbildner, Schriftsteller und Schauspieler wurde europaweit berühmt durch das Stück „Die tote Klasse“, mit seiner experimentellen Theatergruppe Cricot2 sprengte er die Grenzen zwischen bildender Kunst und Theater. Mit Buchladen und einmaligem Blick über die Stadt aus der obersten Café-Etage.


  • Droga Królewska

    Touristenattraktionen
    • © Tomasz Mazon, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Dame mit Hermelin

    Geh nach der Wawel-Besichtigung in die ul. Grodzka. Am Plac św. Marii Magdaleny stellen rechter Hand die prächtige barocke St.-Peter-und-Paul-Kirche (Kościół św. Piotra i Pawła) mit den zwölf Aposteln über dem Tor und die karge romanische St.-Andreas-Kirche (Kościół św. Andrzeja) einen interessanten Kontrast dar. Sehr schön auch an der nächsten Kreuzung (rechts) die gotische Dominikaner- und (links) die Franziskanerkirche, wo du die Jugendstilfenster des Malers Stanisław Wyspi-ański bewundern kannst. Über den Marktplatz gehst du in die ul. Flori-ańska, eine Fußgängerzone mit reich dekorierten Bürgerhäusern. In Nr. 45 findest du die Jama Michalika, eines der traditionsreichsten Cafés der Stadt, wo einst Künstler ihre Rechnungen mit Zeichnungen und Karikaturen an den Wänden beglichen. Am Ende der Straße befindet sich das Florianstor (Brama Floriańska) aus dem 14.Jh., dahinter die mächtige Barbakane, ein rundes Vorwerk aus dem 15.Jh., Teil der einstigen Stadtmauer. Ein Abstecher führt zum Museum Czartoryski mit Polens wertvollstem Gemälde, einem Werk von Leonardo da Vinci.

    • Ulica Grodzka, Kraków
    • © Tomasz Mazon, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Dame mit Hermelin

    Geh nach der Wawel-Besichtigung in die ul. Grodzka. Am Plac św. Marii Magdaleny stellen rechter Hand die prächtige barocke St.-Peter-und-Paul-Kirche (Kościół św. Piotra i Pawła) mit den zwölf Aposteln über dem Tor und die karge romanische St.-Andreas-Kirche (Kościół św. Andrzeja) einen interessanten Kontrast dar. Sehr schön auch an der nächsten Kreuzung (rechts) die gotische Dominikaner- und (links) die Franziskanerkirche, wo du die Jugendstilfenster des Malers Stanisław Wyspi-ański bewundern kannst. Über den Marktplatz gehst du in die ul. Flori-ańska, eine Fußgängerzone mit reich dekorierten Bürgerhäusern. In Nr. 45 findest du die Jama Michalika, eines der traditionsreichsten Cafés der Stadt, wo einst Künstler ihre Rechnungen mit Zeichnungen und Karikaturen an den Wänden beglichen. Am Ende der Straße befindet sich das Florianstor (Brama Floriańska) aus dem 14.Jh., dahinter die mächtige Barbakane, ein rundes Vorwerk aus dem 15.Jh., Teil der einstigen Stadtmauer. Ein Abstecher führt zum Museum Czartoryski mit Polens wertvollstem Gemälde, einem Werk von Leonardo da Vinci.

    • Ulica Grodzka, Kraków

  • Krzysztofory Palast

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Crazy Krippe

    Im Prunkpalast spazierst du im Historischen Museum (Muzeum Historyczne Miasta Krakowa) durch die Stadtgeschichte, die mal multimedial, mal mit Originalstücken bzw. raumfüllenden Inszenierungen attraktive Einblicke ermöglicht. Das Highlight ist eine überdimensionale, knallbunte und begehbare Krakauer Krippe, in der du dich wie Alice im Wunderland fühlst! Auch wenn du nicht ins Museum willst, lohnt ein Blick ins schöne, frei zugängliche Erdgeschoss, in dem sich die Zentrale für alle Krakauer Museen befindet.

    Insider-Tipp
    Crazy Krippe

    Im Prunkpalast spazierst du im Historischen Museum (Muzeum Historyczne Miasta Krakowa) durch die Stadtgeschichte, die mal multimedial, mal mit Originalstücken bzw. raumfüllenden Inszenierungen attraktive Einblicke ermöglicht. Das Highlight ist eine überdimensionale, knallbunte und begehbare Krakauer Krippe, in der du dich wie Alice im Wunderland fühlst! Auch wenn du nicht ins Museum willst, lohnt ein Blick ins schöne, frei zugängliche Erdgeschoss, in dem sich die Zentrale für alle Krakauer Museen befindet.


  • Muzeum Fotografii w Krakowie - MuFo Rakowicka

    Museen
    Insider-Tipp
    Bilderkosmos

    Im schicken Glas-Backstein- Bau hinter dem Hauptbahnhof wird in spannenden Stationen und Installationen alles rund um die Fotografie vorgestellt: ihre Entstehung und Geschichte, ihre dokumentarischen und künstlerischen Facetten. Sehenswert!

    Insider-Tipp
    Bilderkosmos

    Im schicken Glas-Backstein- Bau hinter dem Hauptbahnhof wird in spannenden Stationen und Installationen alles rund um die Fotografie vorgestellt: ihre Entstehung und Geschichte, ihre dokumentarischen und künstlerischen Facetten. Sehenswert!


  • Park Jordana

    Botanische Gärten & Parks
    • © bayazed, Shutterstock

    Auf rund 20 ha gibt hier es Spazierwege, Kinderspielplätze, Fußball- und Volleyballfelder und außerdem einen kleinen See, auf dem man Tretboot fahren kann. Der Park von 1889 ist Polens ältester und er wurde extra für Kinder und Jugendliche, für Spiel und Sport eingerichtet. Auf der anderen Straßenseite liegt zudem die größte Wiese der Stadt namens Błonia, auf der sich die Kleinen ebenfalls austoben können.

    • © bayazed, Shutterstock

    Auf rund 20 ha gibt hier es Spazierwege, Kinderspielplätze, Fußball- und Volleyballfelder und außerdem einen kleinen See, auf dem man Tretboot fahren kann. Der Park von 1889 ist Polens ältester und er wurde extra für Kinder und Jugendliche, für Spiel und Sport eingerichtet. Auf der anderen Straßenseite liegt zudem die größte Wiese der Stadt namens Błonia, auf der sich die Kleinen ebenfalls austoben können.


  • Las Wolski

    Botanische Gärten & Parks

    Las Wolski, der Wolski-Wald, ist die grüne Lunge Krakaus, 435 ha groß und der größte Waldlandschaftspark Polens. Hier findet man über 40 km Spazier- und Radwege, den Zoologischen Garten und das Eremitenkloster der Kamaldulenser.

    • Kraków

    Las Wolski, der Wolski-Wald, ist die grüne Lunge Krakaus, 435 ha groß und der größte Waldlandschaftspark Polens. Hier findet man über 40 km Spazier- und Radwege, den Zoologischen Garten und das Eremitenkloster der Kamaldulenser.

    • Kraków

  • Synagoga Stara

    Architektonische Highlights
    • Synagoga Stara© MAIRDUMONT

    In der gotischen Synagoge, die in der Renaissance umgebaut wurde, befindet sich heute ein jüdisches Museum. Der Tempel stammt aus dem ausgehenden 15.Jh. und ist die älteste Synagoge Polens. Schon von außen ist die traditionelle Aufteilung in einen Männer- und einen Frauenteil zu sehen. Das Museum erzählt die Geschichte des jüdischen Alltags: Messer zum Schächten, Instrumente zum Beschneiden, Kronen und Glocken für die Tora.

    • Synagoga Stara© MAIRDUMONT

    In der gotischen Synagoge, die in der Renaissance umgebaut wurde, befindet sich heute ein jüdisches Museum. Der Tempel stammt aus dem ausgehenden 15.Jh. und ist die älteste Synagoge Polens. Schon von außen ist die traditionelle Aufteilung in einen Männer- und einen Frauenteil zu sehen. Das Museum erzählt die Geschichte des jüdischen Alltags: Messer zum Schächten, Instrumente zum Beschneiden, Kronen und Glocken für die Tora.


  • Apteka Pod Orłem

    Museen

    Preise: Erwachsene PLN 6.00.

    Mi - So: 09:00 Uhr - 17:00 Uhr. Die Öffnungszeiten können saisonal variieren!

    Preise: Erwachsene PLN 6.00.

    Mi - So: 09:00 Uhr - 17:00 Uhr. Die Öffnungszeiten können saisonal variieren!


  • Akwarium i Muzeum Przyrodnicze PAN

    Zoologische Gärten

    Nirgendwo sonst in Polen sieht man so viele exotische Fische, Amphibien und Reptilien. Außer verschiedenen Schlangen, Eidechsen, Schildkröten und Fröschen können hier auch an einem Korallenriff lebende Fische und leuchtende Exemplare aus der Tiefsee bewundert werden. Exotisch in dieser Umgebung - und zwar nicht nur wegen der Herkunft aus den Regenwäldern Kolumbiens - ist ein Pärchen Lisztaffen.

    Nirgendwo sonst in Polen sieht man so viele exotische Fische, Amphibien und Reptilien. Außer verschiedenen Schlangen, Eidechsen, Schildkröten und Fröschen können hier auch an einem Korallenriff lebende Fische und leuchtende Exemplare aus der Tiefsee bewundert werden. Exotisch in dieser Umgebung - und zwar nicht nur wegen der Herkunft aus den Regenwäldern Kolumbiens - ist ein Pärchen Lisztaffen.