Kinki Must Sees

Fushimi-Inari-Schrein
Architektonische Highlights
Kyoto
Aquarium Kaiyukan
Museen
Osaka
Ise-Jingu
Touristenattraktionen
Ise
Himeji-Jo
Architektonische Highlights
Himeji
Kinkaku-Ji
Architektonische Highlights
Kyoto
Kiyomizudera
Architektonische Highlights
Kyoto
Nijo-Schloss
Architektonische Highlights
Kyoto
Katsura-Rikyu
Architektonische Highlights
Kyoto
Todai-Ji
Architektonische Highlights
Nara
Dontonbori
Geographical
Osaka
Koya-San
Landschaftliche Highlights
Koyasan

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Landschaftliche Highlights


  • Fushimi-Inari-Schrein

    Architektonische Highlights
    • © Takashi Images, Shutterstock

    Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.

    • © Takashi Images, Shutterstock

    Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.


  • Aquarium Kaiyukan

    Museen
    • © Iamsom, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Licht- und Tierwechsel

    Dieses sensationelle Aquarium ist eins der größten der Welt! Nach dem Gang durch einen Unterwasser-Glastunnel kannst du in 14 Großaquarien die Flora und Fauna von Naturzonen rund um den Pazifik erkunden. Haie und Mantas drehen, flankiert von Fischschwärmen, in einem riesigen Tank ihre Runden; Fütterungen sind um 10.30 und 15 Uhr. Seelöwen, Delfine und Pinguine zeigen sich von ihrer spielerischen Seite. Faszinierend sind auch die kleineren Aquarien mit zarten Quallen. Jeden Tag um 17 Uhr verwandelt sich der Tag in Nacht – und zeigt ganz neue Seiten der Unterwasserwelten.

    • © Iamsom, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Licht- und Tierwechsel

    Dieses sensationelle Aquarium ist eins der größten der Welt! Nach dem Gang durch einen Unterwasser-Glastunnel kannst du in 14 Großaquarien die Flora und Fauna von Naturzonen rund um den Pazifik erkunden. Haie und Mantas drehen, flankiert von Fischschwärmen, in einem riesigen Tank ihre Runden; Fütterungen sind um 10.30 und 15 Uhr. Seelöwen, Delfine und Pinguine zeigen sich von ihrer spielerischen Seite. Faszinierend sind auch die kleineren Aquarien mit zarten Quallen. Jeden Tag um 17 Uhr verwandelt sich der Tag in Nacht – und zeigt ganz neue Seiten der Unterwasserwelten.


  • Ise-Jingu

    Touristenattraktionen
    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Der Shinto-Schrein aus dem 3.Jh., 135 km südlich von Nagoya, ist eines der größten Heiligtümer Japans. Jedes Jahr pilgern 6 Mio. Menschen in die Stadt Ise, um den Schrein - eine weitläufige Anlage mit zwei Haupt- und einer Vielzahl von Nebenschreinen - zu sehen. Jedes der mehr als 200 Gebäude wird alle 20 Jahre abgerissen und originalgetreu an einer angrenzenden Stelle wieder aufgebaut. Die seit Jahrhunderten überlieferte Handwerkstechnik verzichtet dabei auf Metallnägel. Bei Fertigstellung wird die zugeordnete Gottheit in einem Ritual - Sengo no Gi - in ihre neue Heimstatt geführt. Seit 1958 können auch westliche Besucher dieser Zeremonie beiwohnen. Die wichtigsten Schreingebäude - vor allem der Innere Schrein Naiku - sind der kaiserlichen Familie und den Hohepriestern vorbehalten. Die meisten Nebengebäude weisen aber eine ähnliche Architektur auf. Vom Weg, der an der Westseite des Naiku zum separaten Schrein Aramatsuri-nomiya führt, hast du einen fast unverbauten Blick auf das Heiligtum. An Sonnentagen leuchtet der Zypressenwald mit den goldenen Enden des Dachgestühls um die Wette. Im Naiku wird ein Spiegel der Sonnenkönigin Amaterasu aufbewahrt. Angeblich liegt er von einem Brokatbeutel umhüllt auf einem hölzernen Sockel. Wenn die Verpackung altersrissig geworden ist, wird eine neue darüber gestülpt, ohne dass man den heiligen Spiegel berührt. Seit diese höfische Insignie im 3.Jh. hierher gebracht wurde, hat sie kein menschliches Auge mehr erblickt. Der Tenno hätte dazu zwar das Recht, aber es ist nicht überliefert, dass er je davon Gebrauch gemacht hätte.

    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Der Shinto-Schrein aus dem 3.Jh., 135 km südlich von Nagoya, ist eines der größten Heiligtümer Japans. Jedes Jahr pilgern 6 Mio. Menschen in die Stadt Ise, um den Schrein - eine weitläufige Anlage mit zwei Haupt- und einer Vielzahl von Nebenschreinen - zu sehen. Jedes der mehr als 200 Gebäude wird alle 20 Jahre abgerissen und originalgetreu an einer angrenzenden Stelle wieder aufgebaut. Die seit Jahrhunderten überlieferte Handwerkstechnik verzichtet dabei auf Metallnägel. Bei Fertigstellung wird die zugeordnete Gottheit in einem Ritual - Sengo no Gi - in ihre neue Heimstatt geführt. Seit 1958 können auch westliche Besucher dieser Zeremonie beiwohnen. Die wichtigsten Schreingebäude - vor allem der Innere Schrein Naiku - sind der kaiserlichen Familie und den Hohepriestern vorbehalten. Die meisten Nebengebäude weisen aber eine ähnliche Architektur auf. Vom Weg, der an der Westseite des Naiku zum separaten Schrein Aramatsuri-nomiya führt, hast du einen fast unverbauten Blick auf das Heiligtum. An Sonnentagen leuchtet der Zypressenwald mit den goldenen Enden des Dachgestühls um die Wette. Im Naiku wird ein Spiegel der Sonnenkönigin Amaterasu aufbewahrt. Angeblich liegt er von einem Brokatbeutel umhüllt auf einem hölzernen Sockel. Wenn die Verpackung altersrissig geworden ist, wird eine neue darüber gestülpt, ohne dass man den heiligen Spiegel berührt. Seit diese höfische Insignie im 3.Jh. hierher gebracht wurde, hat sie kein menschliches Auge mehr erblickt. Der Tenno hätte dazu zwar das Recht, aber es ist nicht überliefert, dass er je davon Gebrauch gemacht hätte.


  • Himeji-Jo

    Architektonische Highlights
    • © Studio Driehoek, Shutterstock

    Die „Burg der Burgen“ gilt als spektakulärste Festungsanlage und eins der architektonischen Wahrzeichen Japans. Das faszinierende Bauwerk, das zu den Nationalschätzen Japans gehört, war auch Kulisse für diverse Samuraifilme. Die schneeweiße Fassade auf dem Hügel von Himeji ist schon aus dem Shinkansen zu sehen. Das im 14.Jh. errichtete Bauwerk, wegen seiner schlichten Schönheit auch „Burg des weißen Reihers“ genannt, wurde von verschiedenen Fürstenclans immer weiter ausgebaut und in der heutigen Form 1609 fertiggestellt. Schon zur damaligen Zeit galt die Burg als Sensation, weil sie weithin sichtbar und die 46 m hohe Wehranlage extrem gut befestigt war. Im Innern sieht man wie in vielen japanischen Burgen eine „blinde Etage“ - ein Stockwerk ohne Zwischendecke -, wo sich die Insassen relativ sicher verstecken konnten. Nach einer aufwendigen Renovierung strahlt die weiträumige Anlage seit 2015 wieder in neuem Glanz. Himeji ist voller spannender Geschichten um mächtige Feudalherren, stolze Samurais, eine glückliche Prinzessin - und einen Schlossgeist. Das Dienstmädchen Okiku wurde beschuldigt, zehn kostbare Porzellanteller zerbrochen zu haben, und zur Strafe im Schlossbrunnen ertränkt. In stürmischen Nächten hört man sie angeblich aus der Tiefe des Brunnens das Geschirr zählen. Besonders schön ist ein Besuch im April, wenn über 1000 Kirschbäume auf dem Burggelände blühen.

    • © Studio Driehoek, Shutterstock

    Die „Burg der Burgen“ gilt als spektakulärste Festungsanlage und eins der architektonischen Wahrzeichen Japans. Das faszinierende Bauwerk, das zu den Nationalschätzen Japans gehört, war auch Kulisse für diverse Samuraifilme. Die schneeweiße Fassade auf dem Hügel von Himeji ist schon aus dem Shinkansen zu sehen. Das im 14.Jh. errichtete Bauwerk, wegen seiner schlichten Schönheit auch „Burg des weißen Reihers“ genannt, wurde von verschiedenen Fürstenclans immer weiter ausgebaut und in der heutigen Form 1609 fertiggestellt. Schon zur damaligen Zeit galt die Burg als Sensation, weil sie weithin sichtbar und die 46 m hohe Wehranlage extrem gut befestigt war. Im Innern sieht man wie in vielen japanischen Burgen eine „blinde Etage“ - ein Stockwerk ohne Zwischendecke -, wo sich die Insassen relativ sicher verstecken konnten. Nach einer aufwendigen Renovierung strahlt die weiträumige Anlage seit 2015 wieder in neuem Glanz. Himeji ist voller spannender Geschichten um mächtige Feudalherren, stolze Samurais, eine glückliche Prinzessin - und einen Schlossgeist. Das Dienstmädchen Okiku wurde beschuldigt, zehn kostbare Porzellanteller zerbrochen zu haben, und zur Strafe im Schlossbrunnen ertränkt. In stürmischen Nächten hört man sie angeblich aus der Tiefe des Brunnens das Geschirr zählen. Besonders schön ist ein Besuch im April, wenn über 1000 Kirschbäume auf dem Burggelände blühen.


  • Kinkaku-Ji

    Architektonische Highlights
    • © marcociannarel, Shutterstock

    „Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.

    • © marcociannarel, Shutterstock

    „Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.


  • Kiyomizudera

    Architektonische Highlights
    • © f11photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Liebe mit göttlicher Hilfe

    Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.

    • © f11photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Liebe mit göttlicher Hilfe

    Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.


  • Nijo-Schloss

    Architektonische Highlights
    • © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock

    Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.

    • © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock

    Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.


  • Katsura-Rikyu

    Architektonische Highlights
    • © Sands0013, Shutterstock

    Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).

    • © Sands0013, Shutterstock

    Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).


  • Todai-Ji

    Architektonische Highlights
    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nasenöhr

    Schon der Weg durch das imposante dunkle Holztor aus der Kamakura-Zeit ist beeindruckend. Links und rechts blicken dich riesige, finster dreinschauende Nio-Schutzgötter an. 752 als Haupttempel aller buddhistischen Tempel in Japan gegründet, ist die Haupthalle des Todai-ji eins der größten Holzgebäude der Welt. In der Halle thront eine 15 m hohe Buddhastatue aus Bronze auf einer Lotusblüte. Dort steht auch eine Säule mit einem Loch auf Bodenhöhe, deren Größe angeblich dem Nasenloch des großen Buddhas entspricht. Wenn es dir gelingt, dich durch diese Öffnung zu zwängen, dann ist dir Erleuchtung garantiert – im nächsten Leben.

    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nasenöhr

    Schon der Weg durch das imposante dunkle Holztor aus der Kamakura-Zeit ist beeindruckend. Links und rechts blicken dich riesige, finster dreinschauende Nio-Schutzgötter an. 752 als Haupttempel aller buddhistischen Tempel in Japan gegründet, ist die Haupthalle des Todai-ji eins der größten Holzgebäude der Welt. In der Halle thront eine 15 m hohe Buddhastatue aus Bronze auf einer Lotusblüte. Dort steht auch eine Säule mit einem Loch auf Bodenhöhe, deren Größe angeblich dem Nasenloch des großen Buddhas entspricht. Wenn es dir gelingt, dich durch diese Öffnung zu zwängen, dann ist dir Erleuchtung garantiert – im nächsten Leben.


  • Dontonbori

    Geographical
    • © akarapong, Shutterstock

    Das quirlige Viertel am gleichnamigen Fluss ist Osakas angesagtes Flanier- und Nightlife-Meile mit Fußgängerwegen, Theatern, glitzernden Neonreklamen und kitschig-bunten Reklamen für Restaurants. Auf dieser Straße drängeln sich Karaokebars, Pachinko-Spielhallen und andere Vergnügungsstätten. Achtung: Lassen Sie sich nicht in Nepplokale locken! Die große Krabbe am Restaurant Kani-Doraku gilt als Symbol der Gegend, in der man nach Einbruch der Dunkelheit ohne Bedenken spazieren kann - eigentlich muss. Man kann übrigens auch diese Glitzerwelt von der Brücke Ebiso bashi aus der Distanz betrachten. Sie ist beliebter Treffpunkt der Osakaer Jugend und der zahlreichen chinesischen Touristen.

    • © akarapong, Shutterstock

    Das quirlige Viertel am gleichnamigen Fluss ist Osakas angesagtes Flanier- und Nightlife-Meile mit Fußgängerwegen, Theatern, glitzernden Neonreklamen und kitschig-bunten Reklamen für Restaurants. Auf dieser Straße drängeln sich Karaokebars, Pachinko-Spielhallen und andere Vergnügungsstätten. Achtung: Lassen Sie sich nicht in Nepplokale locken! Die große Krabbe am Restaurant Kani-Doraku gilt als Symbol der Gegend, in der man nach Einbruch der Dunkelheit ohne Bedenken spazieren kann - eigentlich muss. Man kann übrigens auch diese Glitzerwelt von der Brücke Ebiso bashi aus der Distanz betrachten. Sie ist beliebter Treffpunkt der Osakaer Jugend und der zahlreichen chinesischen Touristen.


  • Koya-San

    Landschaftliche Highlights
    • © Marc van Vuren, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Mönchen schlafen

    Erleb das spirituelle Japan: Tief in den dicht bewaldeten Bergen von Wakayama liegt der Kongobu-ji, der Haupttempel des Shingon-Buddhismus, den Kobo Daishi vor 1200 Jahren nach Japan brachte. Um den Steingarten Banryutei haben sich weitere 100 Tempel angesiedelt. Verpass nicht den riesigen Okunoin-Friedhof mit Kobo Daishis Mausoleum. Übernachte in einem Tempel samt vegetarischer Mönchsküche und Morgenmeditation.

    • 648-0211 Koyasan
    • © Marc van Vuren, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Mönchen schlafen

    Erleb das spirituelle Japan: Tief in den dicht bewaldeten Bergen von Wakayama liegt der Kongobu-ji, der Haupttempel des Shingon-Buddhismus, den Kobo Daishi vor 1200 Jahren nach Japan brachte. Um den Steingarten Banryutei haben sich weitere 100 Tempel angesiedelt. Verpass nicht den riesigen Okunoin-Friedhof mit Kobo Daishis Mausoleum. Übernachte in einem Tempel samt vegetarischer Mönchsküche und Morgenmeditation.

    • 648-0211 Koyasan