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Karlshof

Karlshof Sehenswertes & Restaurants

Wilczy Szaniec
Touristenattraktionen
Ketrzyn (Gmina)
Zamek w Kętrzynie
Architektonische Highlights
Kętrzyn
Kościół pw. Św. Jerzego
Architektonische Highlights
Kętrzyn
Stara Kamienica
Restaurants
Kętrzyn
Rastenburg
Geographical
Rastenburg

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Restaurants

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  • Wilczy Szaniec

    Touristenattraktionen
    • © Robert Szymanski, Shutterstock

    Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.

    • © Robert Szymanski, Shutterstock

    Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.


  • Zamek w Kętrzynie

    Architektonische Highlights
    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Die 1329 zum Schutz vor den pruzzischen Barten und den Litauern gegründete Ordensburg ist eines der bedeutendsten Denkmale gotischer Militärarchitektur im einstigen Ostpreußen. Die Burg wurde mehrfach verwüstet, wieder auf- und umgebaut. Umgeben ist sie von einer Wehranlage mit 13 Basteien. Im Burgmuseum ist neben einer Ausstellung über Rastenburg in der Vorkriegszeit die Reiterstandarte Friedrichs von der Groeben (1645–1712) interessant. Der deutsche Adliger kämpfte im polnischen Heer unter König Johann III. Sobieski.

    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Die 1329 zum Schutz vor den pruzzischen Barten und den Litauern gegründete Ordensburg ist eines der bedeutendsten Denkmale gotischer Militärarchitektur im einstigen Ostpreußen. Die Burg wurde mehrfach verwüstet, wieder auf- und umgebaut. Umgeben ist sie von einer Wehranlage mit 13 Basteien. Im Burgmuseum ist neben einer Ausstellung über Rastenburg in der Vorkriegszeit die Reiterstandarte Friedrichs von der Groeben (1645–1712) interessant. Der deutsche Adliger kämpfte im polnischen Heer unter König Johann III. Sobieski.


  • Kościół pw. Św. Jerzego

    Architektonische Highlights
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Die dreischiffige Wehrkirche St. Georg mit ihrem 48 m hohen Glockenturm, 1370 geweiht, war einmal Teil der Stadtmauer und sieht selbst wie eine kleine gotische Burg aus. Im Kontrast dazu wirken die schönen Kristallgewölbe (um 1515) innen umso filigraner.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Die dreischiffige Wehrkirche St. Georg mit ihrem 48 m hohen Glockenturm, 1370 geweiht, war einmal Teil der Stadtmauer und sieht selbst wie eine kleine gotische Burg aus. Im Kontrast dazu wirken die schönen Kristallgewölbe (um 1515) innen umso filigraner.


  • Stara Kamienica

    Restaurants
    • international

    Edel-rustikal im Stil eines historischen Bürgerpalais eingerichtet, am Rathausplatz. Auf der Speisekarte gibt es eine traditionell altpolnische und eine eher mediterrane Abteilung. Im Sommer sitzt man schön im Hof. Das Haus bietet auch vier einfache Gästezimmer unterm Dach.

    Edel-rustikal im Stil eines historischen Bürgerpalais eingerichtet, am Rathausplatz. Auf der Speisekarte gibt es eine traditionell altpolnische und eine eher mediterrane Abteilung. Im Sommer sitzt man schön im Hof. Das Haus bietet auch vier einfache Gästezimmer unterm Dach.


  • Rastenburg

    Geographical
    • © ArturHenryk, Shutterstock

    Kętrzyn (27 200 Ew.) wird vor allem mit der Wolfsschanze, Adolf Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen, in Verbindung gebracht. Dass es in Kętrzyn eine gut erhaltene Ordensburg und eine imposante Wehrkirche gibt, überrascht die meisten Besucher dagegen positiv. Ganz bewusst kehrt Kętrzyn daher spielerisch in die Zeit des Ordensstaats und der polnischen Aufstände gegen die Ritter zurück. Jedes Jahr im August reisen hier „Ritter“ aus ganz Polen an, um sich in verschiedenen Waffengattungen zu messen. Minnesang, Spanferkelbraten, Korbflechten, Kerzenziehen und andere Handwerke gehören ebenfalls zu diesen Ritterspielen.

    • © ArturHenryk, Shutterstock

    Kętrzyn (27 200 Ew.) wird vor allem mit der Wolfsschanze, Adolf Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen, in Verbindung gebracht. Dass es in Kętrzyn eine gut erhaltene Ordensburg und eine imposante Wehrkirche gibt, überrascht die meisten Besucher dagegen positiv. Ganz bewusst kehrt Kętrzyn daher spielerisch in die Zeit des Ordensstaats und der polnischen Aufstände gegen die Ritter zurück. Jedes Jahr im August reisen hier „Ritter“ aus ganz Polen an, um sich in verschiedenen Waffengattungen zu messen. Minnesang, Spanferkelbraten, Korbflechten, Kerzenziehen und andere Handwerke gehören ebenfalls zu diesen Ritterspielen.