Kanarische Inseln Top Sehenswürdigkeiten

Casas de los Balcones
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La Orotava
Casa de los Balcones
Catedral de Santa Ana
Architektonische Highlights
Las Palmas de Gran Canaria
Catedral de Santa Ana
Montañas de Anaga
Landschaftliche Highlights
Taganana
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Puerto de la Cruz
Loro Parque
Pico de las Nieves
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Cruz de Tejeda
Pico de las Nieves
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Punta de la Entallada
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Oasis Wildlife
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La Lajita
Pico de la Zarza
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Charco de los Clicos
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El Golfo
Charco de los Clicos
Cueva de los Verdes
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Punta de las Mujeres
Cueva de los Verdes
Jameos del Agua
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Jardín de Cactus
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Guatiza
Jardín de Cactus
Salinas de Janubio
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Yaiza
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La Geria
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Masdache
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El Pinar de El Hierro
Parque Nacional de Garajonay
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Los Aceviños
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Parque Natural Los Tilos
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Arucas
Roque Nublo
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Ayacata
Roque Nublo
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La Esperanza
Dunas de Maspalomas
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Maspalomas
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Barranco de las Peñitas
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Vega de Río de las Palmas
Barranco de las Peñitas
Roque de los Muchachos
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Garafia
Punta de Jandía
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Puerta de la Cruz

    Touristenattraktionen

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    Architektonische Highlights

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    Botanische Gärten & Parks

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  • Casas de los Balcones

    Touristenattraktionen
    • Casa de los Balcones© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
    • Casas de los Balcones© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal

    In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft. 1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Teppichmuseum (Museo de las Alfombras) beherbergt: Allerdings handelt es sich hier nicht um gewebte Werke, sondern um aus Lavasand gelegte Bodenbeläge, wie sie an Fronleichnam zum Einsatz kommen. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der größten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist.

    • Casa de los Balcones© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
    • Casas de los Balcones© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal

    In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft. 1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Teppichmuseum (Museo de las Alfombras) beherbergt: Allerdings handelt es sich hier nicht um gewebte Werke, sondern um aus Lavasand gelegte Bodenbeläge, wie sie an Fronleichnam zum Einsatz kommen. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der größten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist.


  • Catedral de Santa Ana

    Architektonische Highlights
    • Catedral de Santa Ana© MAIRDUMONT

    Der Bau der fünfschiffigen Hauptkirche von Las Palmas begann 1497 und wurde 1570 wegen Geldmangels unterbrochen. Erst Anfang des 19.Jhs. konnte die Kathedrale vollendet werden. Dies spiegelt sich in der Architektur des Gotteshauses wider. Das Rippengewölbe ist gotisch, die Fassade neoklassizistisch. Innen stehen ein barocker Hochaltar und verschiedene Werke kanarischer Künstler.

    • Catedral de Santa Ana© MAIRDUMONT

    Der Bau der fünfschiffigen Hauptkirche von Las Palmas begann 1497 und wurde 1570 wegen Geldmangels unterbrochen. Erst Anfang des 19.Jhs. konnte die Kathedrale vollendet werden. Dies spiegelt sich in der Architektur des Gotteshauses wider. Das Rippengewölbe ist gotisch, die Fassade neoklassizistisch. Innen stehen ein barocker Hochaltar und verschiedene Werke kanarischer Künstler.


  • Montañas de Anaga

    Landschaftliche Highlights
    • Montañas de Anaga© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wanderpfad für alle Sinne

    Nordöstlich von Santa Cruz und La Laguna steigen immer kurvenreichere Straßen in das kühle Anaga-Gebirge hinauf. Jahrmillionen lang hat in der abgelegenen Region, die auch heute kaum besiedelt ist, der Lorbeerwald überlebt. Selbst den Spaniern, die die Wälder der Insel anfangs rücksichtslos rodeten, waren die steilen Höhen zu unwegsam. Von den knorrigen Ästen der Lorbeerbäume hängen – Greisenbärten gleich – meterlange Flechten. Wie Schwämme saugen sie die Feuchtigkeit aus den in dicken Schwaden aufsteigenden, nebligen Passatwolken auf. Reißt der Dunst auf, bieten Aussichtspunkte, die miradores, eine tolle Fernsicht. Der höchste ist mit 992 m der Pico del Inglés, von dem der Blick zur Atlantikbrandung bei Punta del Hidalgo und zum Strand Las Teresitas schweift. Beim Mirador Cruz del Carmen führen markierte Wanderwege durch die urwüchsige Bergwelt. Den Prospekt dazu gibt’s im Besucherzentrum.Probier’s mal mit dem Camino de los Sentidos, einem urigen, einstündigen Rundweg in den „verwunschenen Wald“. Gegenüber des Besucherzentrums kannst du dich im Bistro La Gangochera mit Gerichten aus regionalen Zutaten stärken. Der größte Ort des Gebirges ist Taganana in einem weiten Tal unterhalb hoher Bergzinnen. Die dreischiffige Kirche Nuestra Señora de las Nieves aus dem Jahr 1506 birgt ein wertvolles Triptychon, ein dreiteiliges Altarbild, im flämischen Stil aus derselben Zeit. Unten an der Küste liegen die Weiler Roque de las Bodegas und Benijo mit Fischlokalen vor wilder Brandung. Bleibst du oben auf dem Grat, erreichst du den Mirador El Bailadero, der dir einen Panoramablick auf die Steilhänge und die Küste eröffnet.

    • TF-12, 38130 Taganana
    • Montañas de Anaga© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wanderpfad für alle Sinne

    Nordöstlich von Santa Cruz und La Laguna steigen immer kurvenreichere Straßen in das kühle Anaga-Gebirge hinauf. Jahrmillionen lang hat in der abgelegenen Region, die auch heute kaum besiedelt ist, der Lorbeerwald überlebt. Selbst den Spaniern, die die Wälder der Insel anfangs rücksichtslos rodeten, waren die steilen Höhen zu unwegsam. Von den knorrigen Ästen der Lorbeerbäume hängen – Greisenbärten gleich – meterlange Flechten. Wie Schwämme saugen sie die Feuchtigkeit aus den in dicken Schwaden aufsteigenden, nebligen Passatwolken auf. Reißt der Dunst auf, bieten Aussichtspunkte, die miradores, eine tolle Fernsicht. Der höchste ist mit 992 m der Pico del Inglés, von dem der Blick zur Atlantikbrandung bei Punta del Hidalgo und zum Strand Las Teresitas schweift. Beim Mirador Cruz del Carmen führen markierte Wanderwege durch die urwüchsige Bergwelt. Den Prospekt dazu gibt’s im Besucherzentrum.Probier’s mal mit dem Camino de los Sentidos, einem urigen, einstündigen Rundweg in den „verwunschenen Wald“. Gegenüber des Besucherzentrums kannst du dich im Bistro La Gangochera mit Gerichten aus regionalen Zutaten stärken. Der größte Ort des Gebirges ist Taganana in einem weiten Tal unterhalb hoher Bergzinnen. Die dreischiffige Kirche Nuestra Señora de las Nieves aus dem Jahr 1506 birgt ein wertvolles Triptychon, ein dreiteiliges Altarbild, im flämischen Stil aus derselben Zeit. Unten an der Küste liegen die Weiler Roque de las Bodegas und Benijo mit Fischlokalen vor wilder Brandung. Bleibst du oben auf dem Grat, erreichst du den Mirador El Bailadero, der dir einen Panoramablick auf die Steilhänge und die Küste eröffnet.

    • TF-12, 38130 Taganana

  • Loro Parque

    Botanische Gärten & Parks
    • Loro Parque© Martin Sasse, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Wer es ganz genau wissen will ...

    Der größte Zoo der Kanaren: Von Gorillas über Bengaltiger bis hin zu Löwen werdet ihr hier viele Tiere sehen. In der riesigen Freiluftvoliere „Katandra“ klettert ihr über Leitern und Hängebrücken bis in die Wipfel der Bäume, um Vögel aus nächster Nähe zu betrachten. Königs- und Felsenpinguine leben unter einer gewaltigen Kuppel, aus der Schnee rieselt. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich 20 000 Fische. Haien und Mantas kann man sich in einem Unterwassertunnel bis auf wenige Zentimeter Abstand nähern. Dazu Delfinund Seelöwenshows; und auch Schwertwale vollführen Kunststücke in ihrem riesigen Becken. Was die (kleinen) Zuschauer begeistert, ist Tierschützern ein Dorn im Auge: So groß das Becken auch sein mag, so argumentieren sie, wird es für Tiere, die im Meer Tausende Kilometer zurücklegen, immer zu klein sein. Im Grunde gilt diese Kritik für alle Tiere in Gefangenschaft und zielt auf die Abschaffung von Zoos. Immerhin engagieren sich die Betreiber des Loro Parque im Umwelt- und Tierschutz und sponsern entsprechende Forschungsstipendien.Wer mehr darüber und auch über das technische Knowhow hinter den Zookulissen erfahren will, bucht eine Loro Explore Tour.

    • Loro Parque© Martin Sasse, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Wer es ganz genau wissen will ...

    Der größte Zoo der Kanaren: Von Gorillas über Bengaltiger bis hin zu Löwen werdet ihr hier viele Tiere sehen. In der riesigen Freiluftvoliere „Katandra“ klettert ihr über Leitern und Hängebrücken bis in die Wipfel der Bäume, um Vögel aus nächster Nähe zu betrachten. Königs- und Felsenpinguine leben unter einer gewaltigen Kuppel, aus der Schnee rieselt. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich 20 000 Fische. Haien und Mantas kann man sich in einem Unterwassertunnel bis auf wenige Zentimeter Abstand nähern. Dazu Delfinund Seelöwenshows; und auch Schwertwale vollführen Kunststücke in ihrem riesigen Becken. Was die (kleinen) Zuschauer begeistert, ist Tierschützern ein Dorn im Auge: So groß das Becken auch sein mag, so argumentieren sie, wird es für Tiere, die im Meer Tausende Kilometer zurücklegen, immer zu klein sein. Im Grunde gilt diese Kritik für alle Tiere in Gefangenschaft und zielt auf die Abschaffung von Zoos. Immerhin engagieren sich die Betreiber des Loro Parque im Umwelt- und Tierschutz und sponsern entsprechende Forschungsstipendien.Wer mehr darüber und auch über das technische Knowhow hinter den Zookulissen erfahren will, bucht eine Loro Explore Tour.


  • Pico de las Nieves

    Landschaftliche Highlights
    • Pico de las Nieves© Glow Images

    Mit 1949 m über dem Meeresspiegel ist die "Schneespitze" Gran Canarias höchster Berg. Tatsächlich schneit es hier manchmal im Winter. Einzigartig ist die Fernsicht von der Straße über weite Teile der Insel. An klaren Tagen scheint Teneriffas Teide zum Greifen nah: Mit dem Fernglas erkennt man von einem anderen Punkt aus sogar die kleine Schwester Gomera. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bergkuppe, dem Pozo de la Nieve Grande (nahe den Antennen), erspäht man an besonders klaren Tagen den Südzipfel Fuerteventuras. Auf den Berggipfel selbst kann man nicht steigen. Er ist Teil einer militärischen Horchanlage und gesichertes Sperrgebiet.

    • Cruz de Tejeda
    • Pico de las Nieves© Glow Images

    Mit 1949 m über dem Meeresspiegel ist die "Schneespitze" Gran Canarias höchster Berg. Tatsächlich schneit es hier manchmal im Winter. Einzigartig ist die Fernsicht von der Straße über weite Teile der Insel. An klaren Tagen scheint Teneriffas Teide zum Greifen nah: Mit dem Fernglas erkennt man von einem anderen Punkt aus sogar die kleine Schwester Gomera. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bergkuppe, dem Pozo de la Nieve Grande (nahe den Antennen), erspäht man an besonders klaren Tagen den Südzipfel Fuerteventuras. Auf den Berggipfel selbst kann man nicht steigen. Er ist Teil einer militärischen Horchanlage und gesichertes Sperrgebiet.

    • Cruz de Tejeda

  • Museo y Parque Arqueológico Cueva Pintada

    Museen
    • © RossHelen, Shutterstock

    Der archäologische Park bietet Zugang zur berühmten "Bemalten Höhle", deren farbige geometrische Wandmalereien das stärkste Zeugnis der Ureinwohner sind. Die Höhle ist Mittelpunkt einer teils ausgegrabenen, teils rekonstruierten Siedlung mit Dutzenden von Rundbauten. Einige kann man von innen begehen und so einen Eindruck der altkanarischen Wohnkultur gewinnen. An Multimediastationen sind Hintergrundinformationen abrufbar. Im Museum werden Funde ausgestellt, die während der Ausgrabungsarbeiten geborgen wurden: kleine Idolfiguren, Tonsiegel, Schmuckstücke und Werkzeug. Im Museumsladen kann man auch altkanarisch inspiriertes Kunsthandwerk erwerben: von Schmuck über Keramik bis zu Textil- und Webarbeiten.

    • © RossHelen, Shutterstock

    Der archäologische Park bietet Zugang zur berühmten "Bemalten Höhle", deren farbige geometrische Wandmalereien das stärkste Zeugnis der Ureinwohner sind. Die Höhle ist Mittelpunkt einer teils ausgegrabenen, teils rekonstruierten Siedlung mit Dutzenden von Rundbauten. Einige kann man von innen begehen und so einen Eindruck der altkanarischen Wohnkultur gewinnen. An Multimediastationen sind Hintergrundinformationen abrufbar. Im Museum werden Funde ausgestellt, die während der Ausgrabungsarbeiten geborgen wurden: kleine Idolfiguren, Tonsiegel, Schmuckstücke und Werkzeug. Im Museumsladen kann man auch altkanarisch inspiriertes Kunsthandwerk erwerben: von Schmuck über Keramik bis zu Textil- und Webarbeiten.


  • Punta de la Entallada

    Landschaftliche Highlights
    • © globalstock, Shutterstock

    Eine asphaltierte Straße führt zum Südostkap auf dessen höchstem Punkt ein fotogener Leuchtturm steht.

    • 35629 Las Playitas
    • © globalstock, Shutterstock

    Eine asphaltierte Straße führt zum Südostkap auf dessen höchstem Punkt ein fotogener Leuchtturm steht.

    • 35629 Las Playitas

  • El Jable

    Landschaftliche Highlights
    • © Philip Lange, Thinkstock

    Die Wanderdünen El Jable sind das größte Glanzlicht der Insel. Diese vom Nordostpassat unablässig in Bewegung gehaltenen weißen Sandberge bilden mit ihren von typischer Flora begrünten Tälern und seltenen Tieren ein kostbares Ökosystem. Seit 1982 steht es unter Naturschutz, doch da war ein Teil seines Nordsaums schon bebaut. Die Verlockung, durch Baugenehmigungen am Rande der Dünen die Gemeindekasse zu füllen, war für die Gemeindeväter von La Oliva, zu deren Sprengel Corralejo gehört, lange Zeit unwiderstehlich. Es wurden Hotels errichtet, die das natürliche Gleichgewicht der Dünenlandschaft und damit sogar deren Bestand gefährden. Beachten sollte man, dass das Fahren in den Dünen streng bestraft wird.

    • © Philip Lange, Thinkstock

    Die Wanderdünen El Jable sind das größte Glanzlicht der Insel. Diese vom Nordostpassat unablässig in Bewegung gehaltenen weißen Sandberge bilden mit ihren von typischer Flora begrünten Tälern und seltenen Tieren ein kostbares Ökosystem. Seit 1982 steht es unter Naturschutz, doch da war ein Teil seines Nordsaums schon bebaut. Die Verlockung, durch Baugenehmigungen am Rande der Dünen die Gemeindekasse zu füllen, war für die Gemeindeväter von La Oliva, zu deren Sprengel Corralejo gehört, lange Zeit unwiderstehlich. Es wurden Hotels errichtet, die das natürliche Gleichgewicht der Dünenlandschaft und damit sogar deren Bestand gefährden. Beachten sollte man, dass das Fahren in den Dünen streng bestraft wird.


  • Centro de Interpretación de los Molinos

    Museen
    • © Pawel Kazmierczak, Shutterstock

    In einer restaurierten Windmühle und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden gewährt eine schön präsentierte Sammlung Einblick in die auf Fuerteventura traditionsreiche Geschichte des Müllerhandwerks und des Mühlenbaus.

    • © Pawel Kazmierczak, Shutterstock

    In einer restaurierten Windmühle und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden gewährt eine schön präsentierte Sammlung Einblick in die auf Fuerteventura traditionsreiche Geschichte des Müllerhandwerks und des Mühlenbaus.


  • Mirador Montaña de la Muda

    Touristenattraktionen
    • © Tamara Kulikova, Shutterstock

    Von einem Parkplatz führt ein kleiner Fußweg zur eigentlichen Aussichtsplattform. Von hier überblickt man einen Großteil des Nordwestens der Insel, v.a. aber hat man einen hervorragenden Blick auf den Berg Tindaya. Wenn man frühmorgens bald nach dem Sonnenaufgang hier ist, erlebt man dessen rötliche Gesteinsfärbung besonders intensiv.

    • © Tamara Kulikova, Shutterstock

    Von einem Parkplatz führt ein kleiner Fußweg zur eigentlichen Aussichtsplattform. Von hier überblickt man einen Großteil des Nordwestens der Insel, v.a. aber hat man einen hervorragenden Blick auf den Berg Tindaya. Wenn man frühmorgens bald nach dem Sonnenaufgang hier ist, erlebt man dessen rötliche Gesteinsfärbung besonders intensiv.


  • Oasis Wildlife

    Botanische Gärten & Parks
    • © Rednic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Inselschätze, sonntags frisch

    Ursprünglich als Oasis Park von einer einheimischen Familie 1985 gegründet, ist dieser Zoo einen Besuch wert. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es verschiedene Tiershows, die Kamelsafari und einen beeindruckenden botanischen Garten zu sehen. Wer lieber für sich sein möchte, der fühlt sich bei den meterhohen Kakteen im oberen Teil des Parks wohl und findet hier auch eine Veranstaltung zu den majestätischen Greifvögeln. Besonders beliebt sind die Seelöwenshow und auch die Krokodilshow. Für Familien mit Kindern wurde der Spielplatz mit Schattenplätzen attraktiv gestaltet und ist sicher ein Highlight für die Kleinen. Das Gelände ist dicht bewachsen und dank dieser schattigen Oase eine Ausflugsidee auch in den Sommermonaten. Plan besser den ganzen Tag ein. Die Restaurants auf dem Gelände sorgen für das leibliche Wohl. In den letzten Jahren setzt der Park bewusst auf Artenschutzprogramme und nutzt das Gelände als Auffangstation für Tiere. Übrigens steht das Kamel für die Geschichte Fuerteventuras und kam ursprünglich im 15.Jh. von Afrika auf die Kanaren. Sonntags findet auf dem Gelände vor dem eigentlichen Zooeingang der lohnende Mercado Agro-Artesanal statt, der größte Markt für Inselprodukte von Kohlkopf bis Keramik, von Seifen bis Soßen – sehr bunt, sehr lohnend!

    • © Rednic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Inselschätze, sonntags frisch

    Ursprünglich als Oasis Park von einer einheimischen Familie 1985 gegründet, ist dieser Zoo einen Besuch wert. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es verschiedene Tiershows, die Kamelsafari und einen beeindruckenden botanischen Garten zu sehen. Wer lieber für sich sein möchte, der fühlt sich bei den meterhohen Kakteen im oberen Teil des Parks wohl und findet hier auch eine Veranstaltung zu den majestätischen Greifvögeln. Besonders beliebt sind die Seelöwenshow und auch die Krokodilshow. Für Familien mit Kindern wurde der Spielplatz mit Schattenplätzen attraktiv gestaltet und ist sicher ein Highlight für die Kleinen. Das Gelände ist dicht bewachsen und dank dieser schattigen Oase eine Ausflugsidee auch in den Sommermonaten. Plan besser den ganzen Tag ein. Die Restaurants auf dem Gelände sorgen für das leibliche Wohl. In den letzten Jahren setzt der Park bewusst auf Artenschutzprogramme und nutzt das Gelände als Auffangstation für Tiere. Übrigens steht das Kamel für die Geschichte Fuerteventuras und kam ursprünglich im 15.Jh. von Afrika auf die Kanaren. Sonntags findet auf dem Gelände vor dem eigentlichen Zooeingang der lohnende Mercado Agro-Artesanal statt, der größte Markt für Inselprodukte von Kohlkopf bis Keramik, von Seifen bis Soßen – sehr bunt, sehr lohnend!


  • Pico de la Zarza

    Landschaftliche Highlights
    • © Willy Groten, Shutterstock

    Der auch als Pico de Jandía bekannte Gipfel ist mit 807 m der höchste der ganzen Insel. Erreichbar ist er nur zu Fuß, wobei es etwa 3 Std. ständig bergauf geht, am Anfang und gegen Ende recht steil, dazwischen liegen aber auch weniger anstrengende Passagen. Sofern der Gipfel nicht gerade in einer Passatwolke hängt, ist die Aussicht von oben überwältigend. Die Chancen dafür sind morgens meist besser als nachmittags. In dieser Höhe spenden die Passatwolken vergleichsweise viel Feuchtigkeit, sodass zwischen den Felsbrocken allerlei schutzwürdige Pflanzen gedeihen.

    • Morro Jable
    • © Willy Groten, Shutterstock

    Der auch als Pico de Jandía bekannte Gipfel ist mit 807 m der höchste der ganzen Insel. Erreichbar ist er nur zu Fuß, wobei es etwa 3 Std. ständig bergauf geht, am Anfang und gegen Ende recht steil, dazwischen liegen aber auch weniger anstrengende Passagen. Sofern der Gipfel nicht gerade in einer Passatwolke hängt, ist die Aussicht von oben überwältigend. Die Chancen dafür sind morgens meist besser als nachmittags. In dieser Höhe spenden die Passatwolken vergleichsweise viel Feuchtigkeit, sodass zwischen den Felsbrocken allerlei schutzwürdige Pflanzen gedeihen.

    • Morro Jable

  • Charco de los Clicos

    Landschaftliche Highlights
    • Charco de los Clicos© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Sahnig, süß und soft – mmmhhh!

    Wie die Feuerberge hat auch die tiefgrüne Lagune Charco de los Clicos (Eintrittsgebühr geplant) schon in etlichen Science-Fiction-Filmen mitgespielt. Sichelförmig liegt sie im Bogen eines zur Hälfte im Meer versunkenen Kraterkessels, dessen Wände durch Winderosion zernagt sind. Die Färbung des Wassers, das durch Verdunstung des einsickernden Meerwassers einen höheren Salzgehalt als das Meer hat, wird durch eine besondere Algenart bewirkt. Der Kontrast zum pechschwarzen Lavasand und dem dunkelblauen Atlantik mit der weißen Gischt brennt geradezu in den Augen und bietet einen tollen Anblick. Vom Parkplatz am Ortseingang des Dorfs El Golfo links kannst du das eindrucksvolle Naturphänomen von oben sehen. Jenseits der Lagune endet die Landstraße im Fischerdorf El Golfo. Man mag es kaum glauben, doch der gesamte Ort – samt Hotel und Restaurants – ist vom Abriss bedroht. Laut spanischem Küstengesetz sind nämlich Häuser, die bei Ebbe weniger als 100 m vom Meer entfernt liegen, illegal. Da schon an vielen anderen Küsten der Kanaren in solchen oder ähnlichen Fällen rabiat abgerissen wurde, befürchtet man in El Golfo das Schlimmste. Noch aber beherbergt der Ort einige der besten Fischlokale Lanzarotes. Gegessen wird auf schönen Terrassen nahe dem Meer! Empfehlenswert und gut sind die Restaurants Lago Verde und Bogavante. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet Casa Rafa mit kleiner Karte, großen Portionen und gutem Hauswein! Probier auf jeden Fall auch die Desserts von Señor Rafa, der emsig umherwuselt: das leckere hausgemachte Eis in ausgefallenen Geschmacksrichtungen sowie die luftig-zarte Käsetorte (tarta de queso).

    • 35570 El Golfo
    • Charco de los Clicos© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Sahnig, süß und soft – mmmhhh!

    Wie die Feuerberge hat auch die tiefgrüne Lagune Charco de los Clicos (Eintrittsgebühr geplant) schon in etlichen Science-Fiction-Filmen mitgespielt. Sichelförmig liegt sie im Bogen eines zur Hälfte im Meer versunkenen Kraterkessels, dessen Wände durch Winderosion zernagt sind. Die Färbung des Wassers, das durch Verdunstung des einsickernden Meerwassers einen höheren Salzgehalt als das Meer hat, wird durch eine besondere Algenart bewirkt. Der Kontrast zum pechschwarzen Lavasand und dem dunkelblauen Atlantik mit der weißen Gischt brennt geradezu in den Augen und bietet einen tollen Anblick. Vom Parkplatz am Ortseingang des Dorfs El Golfo links kannst du das eindrucksvolle Naturphänomen von oben sehen. Jenseits der Lagune endet die Landstraße im Fischerdorf El Golfo. Man mag es kaum glauben, doch der gesamte Ort – samt Hotel und Restaurants – ist vom Abriss bedroht. Laut spanischem Küstengesetz sind nämlich Häuser, die bei Ebbe weniger als 100 m vom Meer entfernt liegen, illegal. Da schon an vielen anderen Küsten der Kanaren in solchen oder ähnlichen Fällen rabiat abgerissen wurde, befürchtet man in El Golfo das Schlimmste. Noch aber beherbergt der Ort einige der besten Fischlokale Lanzarotes. Gegessen wird auf schönen Terrassen nahe dem Meer! Empfehlenswert und gut sind die Restaurants Lago Verde und Bogavante. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet Casa Rafa mit kleiner Karte, großen Portionen und gutem Hauswein! Probier auf jeden Fall auch die Desserts von Señor Rafa, der emsig umherwuselt: das leckere hausgemachte Eis in ausgefallenen Geschmacksrichtungen sowie die luftig-zarte Käsetorte (tarta de queso).

    • 35570 El Golfo

  • Cueva de los Verdes

    Touristenattraktionen
    • Cueva de los Verdes© Glow Images

    Die Cueva de los Verdes ist Teil eines 7,5 km langen Lavatunnels, des Túnel de la Atlántida. Die Höhle entstand beim Ausbruch des Monte Corona vor 5000 Jahren. Die Lavaströme, die damals ins Meer flossen, erkalteten an der Oberfläche schnell, während das Magma darunter weiterströmte. Als die Eruptionen aufhörten, flossen die Reste hinaus und hinterließen so auf verschiedenen Ebenen Gänge und Hohlräume, die zusammen 40 m Höhe erreichen und weit ins Meer hinausgehen. Zur Zeit der Piratenüberfälle diente die Cueva de los Verdes als Zufluchtstätte, da sie gut versteckt lag. Im Jahr 1618 entdeckten allerdings algerische Freibeuter die Höhle durch Verrat und verschleppten Hunderte Gefangene in die Sklaverei. 2 km und 45 Minuten lang ist die geführte Tour durch die bizarre Welt im Innern der Lava. Raffinierte Beleuchtung und esoterische Musik lassen die Wanderung wie einen Traum erscheinen. Auf halbem Weg wird in einem weiten Auditorium Rast gemacht. Ein Erlebnis sind die Konzerte im Auditorium der Höhle.

    • Cueva de los Verdes© Glow Images

    Die Cueva de los Verdes ist Teil eines 7,5 km langen Lavatunnels, des Túnel de la Atlántida. Die Höhle entstand beim Ausbruch des Monte Corona vor 5000 Jahren. Die Lavaströme, die damals ins Meer flossen, erkalteten an der Oberfläche schnell, während das Magma darunter weiterströmte. Als die Eruptionen aufhörten, flossen die Reste hinaus und hinterließen so auf verschiedenen Ebenen Gänge und Hohlräume, die zusammen 40 m Höhe erreichen und weit ins Meer hinausgehen. Zur Zeit der Piratenüberfälle diente die Cueva de los Verdes als Zufluchtstätte, da sie gut versteckt lag. Im Jahr 1618 entdeckten allerdings algerische Freibeuter die Höhle durch Verrat und verschleppten Hunderte Gefangene in die Sklaverei. 2 km und 45 Minuten lang ist die geführte Tour durch die bizarre Welt im Innern der Lava. Raffinierte Beleuchtung und esoterische Musik lassen die Wanderung wie einen Traum erscheinen. Auf halbem Weg wird in einem weiten Auditorium Rast gemacht. Ein Erlebnis sind die Konzerte im Auditorium der Höhle.


  • Jameos del Agua

    Touristenattraktionen
    • Jameos del Agua© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wie die Cueva de los Verdes gehören die Jameos del Agua zum Tunnelsystem Atlántida. Durch zwei große Einbrüche (jameos) der Lavadecke warfen bis Ende der 1960er-Jahre die Bauern ihren Müll. Es ist César Manrique zu verdanken, dass die jameos gereinigt und gerettet wurden. Er formte aus dem Naturdenkmal ein bezauberndes Kunstwerk. Sie steigen hinab durch einen breiten Trichter, dessen Wände mit subtropischen Pflanzen bewachsen sind. Im See leben weiße Minikrebse: Da diese Art ausschließlich im Dunkeln existiert, haben sich die Augen vollständig zurückgebildet. Eine Hinweistafel warnt davor, Münzen ins Wasser zu werfen. Die blinden Krebse würden durch die entstehenden Metalloxide vergiftet. Hinter dem meditativ wirkenden See legte Manrique im gleißenden Sonnenlicht, das durch das zweite Loch in der Lavadecke hereinfällt, einen blendend weißen Pool mit türkis schimmerndem Wasser an. Ihm folgt in der nächsten Tunnelröhre ein Auditorium mit exquisiter Akustik. Hier finden Konzerte (z.T. mit Folkloreshow) statt.

    • Jameos del Agua© Olaf Lumma, DuMont Reisebildportal

    Wie die Cueva de los Verdes gehören die Jameos del Agua zum Tunnelsystem Atlántida. Durch zwei große Einbrüche (jameos) der Lavadecke warfen bis Ende der 1960er-Jahre die Bauern ihren Müll. Es ist César Manrique zu verdanken, dass die jameos gereinigt und gerettet wurden. Er formte aus dem Naturdenkmal ein bezauberndes Kunstwerk. Sie steigen hinab durch einen breiten Trichter, dessen Wände mit subtropischen Pflanzen bewachsen sind. Im See leben weiße Minikrebse: Da diese Art ausschließlich im Dunkeln existiert, haben sich die Augen vollständig zurückgebildet. Eine Hinweistafel warnt davor, Münzen ins Wasser zu werfen. Die blinden Krebse würden durch die entstehenden Metalloxide vergiftet. Hinter dem meditativ wirkenden See legte Manrique im gleißenden Sonnenlicht, das durch das zweite Loch in der Lavadecke hereinfällt, einen blendend weißen Pool mit türkis schimmerndem Wasser an. Ihm folgt in der nächsten Tunnelröhre ein Auditorium mit exquisiter Akustik. Hier finden Konzerte (z.T. mit Folkloreshow) statt.


  • Jardín de Cactus

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardín de Cactus© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. Etwa 1420 verschiedene Arten hat César Manrique hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle versammelt. Der Kaktusgarten war seine letzte Arbeit. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.

    • Jardín de Cactus© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Jardín de Cactus am Ortsende widmet sich ganz der stacheligen Welt der Kakteen. Etwa 1420 verschiedene Arten hat César Manrique hier im weiten Kessel eines ehemaligen Steinbruchs am Fuß einer restaurierten Gofiomühle versammelt. Der Kaktusgarten war seine letzte Arbeit. Schwarze Lavasteinchen und hohe Steinsäulen verstärken noch das seltsame Ambiente - so ist es nicht verwunderlich, dass man sich vorkommt wie in einer fremden Welt.


  • Salinas de Janubio

    Touristenattraktionen
    • Salinas de Janubio© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gigantisch glitzernd

    Lange Reihen kleiner und großer rechteckiger Felder in schillerndem Braun, Rot, Grau und Schwarz – wie ein riesiger Setzkasten liegt die Saline von Janubio unterhalb der Straße nach Playa Blanca. In der Vergangenheit war die Meersalzgewinnung lebenswichtig für die Fischer, weil sie mit dem Salz ihren wertvollen Fang konservierten. Windräder pumpten das Meerwasser in die größten, 40 m hoch gelegenen Becken. Von denen wurde es dann in mehreren ausgeklügelten Verdunstungsstufen in die kleinsten Becken abgelassen. Dort harkten Arbeiter schließlich das herauskristallisierte Salz zusammen. Im 19.Jh. wurden hier noch mehr als 10 000 t jährlich gewonnen. Heute ist der Ertrag geringer. Kaufen kannst dudas grobkörnige, wohlschmeckende Meersalz am Rand der Salzfelder in der Bodega de Janubio. Anders als Industriesalz, das in großen Vakuumverdampfungsanlagen produziert wird, ist Meersalz ein rein natürliches Produkt, das manuell gewonnen wird. So behält es alle seine Mineralien, ist reich an Kalzium, Magnesium und Jod. Einen schönen Blick auf die Salinen hast du vom Restaurant Mirador Las Salinas – tolle Farbspiele bei Sonnenuntergang! Und gut essen kannst du hier ebenfalls: Wie wäre es mit pescado a la sal, in Salzkruste schonend gegartem Fisch? Um die Salinen von Nahem anzusehen, spazierst du nach dem Essen über den Lavastrand unterhalb der Anlage.

    • Salinas de Janubio© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gigantisch glitzernd

    Lange Reihen kleiner und großer rechteckiger Felder in schillerndem Braun, Rot, Grau und Schwarz – wie ein riesiger Setzkasten liegt die Saline von Janubio unterhalb der Straße nach Playa Blanca. In der Vergangenheit war die Meersalzgewinnung lebenswichtig für die Fischer, weil sie mit dem Salz ihren wertvollen Fang konservierten. Windräder pumpten das Meerwasser in die größten, 40 m hoch gelegenen Becken. Von denen wurde es dann in mehreren ausgeklügelten Verdunstungsstufen in die kleinsten Becken abgelassen. Dort harkten Arbeiter schließlich das herauskristallisierte Salz zusammen. Im 19.Jh. wurden hier noch mehr als 10 000 t jährlich gewonnen. Heute ist der Ertrag geringer. Kaufen kannst dudas grobkörnige, wohlschmeckende Meersalz am Rand der Salzfelder in der Bodega de Janubio. Anders als Industriesalz, das in großen Vakuumverdampfungsanlagen produziert wird, ist Meersalz ein rein natürliches Produkt, das manuell gewonnen wird. So behält es alle seine Mineralien, ist reich an Kalzium, Magnesium und Jod. Einen schönen Blick auf die Salinen hast du vom Restaurant Mirador Las Salinas – tolle Farbspiele bei Sonnenuntergang! Und gut essen kannst du hier ebenfalls: Wie wäre es mit pescado a la sal, in Salzkruste schonend gegartem Fisch? Um die Salinen von Nahem anzusehen, spazierst du nach dem Essen über den Lavastrand unterhalb der Anlage.


  • La Geria

    Landschaftliche Highlights
    • La Geria© Glow Images

    Wie ein Geniestreich von Landschaftsarchitekten wirkt die berühmte Landschaft La Geria. Das großartige Weinanbaugebiet in unmittelbarer Nähe der Vulkanberge erschließt sich einem noch intensiver auf den Nebenrouten. Dort zeigt sich eindrucksvoll, dass es die Natur selbst ist, die zunächst einmal mit feinen, graugrünen Flechten neues Leben in das tote Land bringt. Erst viel später können dann Bauern mit Gemüse und Obstpflanzen nachrücken, um ein neues Stück Land urbar zu machen.

    • La Geria© Glow Images

    Wie ein Geniestreich von Landschaftsarchitekten wirkt die berühmte Landschaft La Geria. Das großartige Weinanbaugebiet in unmittelbarer Nähe der Vulkanberge erschließt sich einem noch intensiver auf den Nebenrouten. Dort zeigt sich eindrucksvoll, dass es die Natur selbst ist, die zunächst einmal mit feinen, graugrünen Flechten neues Leben in das tote Land bringt. Erst viel später können dann Bauern mit Gemüse und Obstpflanzen nachrücken, um ein neues Stück Land urbar zu machen.


  • El Sabinar

    Landschaftliche Highlights
    • © Oliver Hoffmann, Thinkstock

    Hier oben pfeift ständig ein starker Wind über die karge Landschaft. Er hat die knorrigen Bäume des berühmten Wacholderwaldes in einen extremen Drehwuchs gezwungen und tief bis auf die Erde gebeugt. Die großen, mehrere Hundert Jahre alten Wacholderbäume sind einmalig auf der Welt und ein Wahrzeichen der Insel. Malerisch stehen sie zwischen uralten Lesesteinmauern und grünen Wolfsmilchgewächsen an einem sanft zum Meer hin abfallenden Hang. Besonders beeindruckend wirken sie, wenn ihre bizarren Formen in die vom Wind gepeitschten Passatnebel getaucht werden.

    • HI45, 38900 Punta del Verodal
    • © Oliver Hoffmann, Thinkstock

    Hier oben pfeift ständig ein starker Wind über die karge Landschaft. Er hat die knorrigen Bäume des berühmten Wacholderwaldes in einen extremen Drehwuchs gezwungen und tief bis auf die Erde gebeugt. Die großen, mehrere Hundert Jahre alten Wacholderbäume sind einmalig auf der Welt und ein Wahrzeichen der Insel. Malerisch stehen sie zwischen uralten Lesesteinmauern und grünen Wolfsmilchgewächsen an einem sanft zum Meer hin abfallenden Hang. Besonders beeindruckend wirken sie, wenn ihre bizarren Formen in die vom Wind gepeitschten Passatnebel getaucht werden.

    • HI45, 38900 Punta del Verodal

  • Ermita de Santo

    Touristenattraktionen
    • © ksl, Shutterstock

    Der schwindelerregende Blick in die Tiefe auf die abgelegene Westküste von La Gomera ist umwerfend.

    • © ksl, Shutterstock

    Der schwindelerregende Blick in die Tiefe auf die abgelegene Westküste von La Gomera ist umwerfend.


  • Punto de Orchilla

    Landschaftliche Highlights
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    In der Zeit der Antike galt dieser Punkt als das Ende der Welt und später verlief hier für mehr als 200 Jahre der Nullmeridian. Heute markiert ein Leuchtturm ("faro") diesen südwestlichsten Punkt Europas. Eine große Faszination geht von der absoluten Stille der umgebenden Vulkanlandschaft aus, deren karge Lavafelder und Vulkankegel durch ihre Formstrenge bestechen. In Richtung Westen gibt es nur noch die schier unendlichen Weiten des Atlantischen Ozeans. Nur wenig bekannt, aber einzigartig ist die große Höhle beim Leuchtturm. Etwa in der Mitte gibt es eine Einsturzstelle, durch die das Tageslicht von oben einfällt. Beim hinteren Ausgang rechts an der Treppe vorbei führt ein enger Tunnel abwärts und man erreicht kurz darauf die Stelle, an der früher die Lava ins Meer floss. Vor dem Leuchtturm biegt links eine Piste ab, die bei einem Badeplatz mit Grillstelle endet. Von einem betonierten Plateau aus gelangt man über eine Treppe problemlos ins Wasser. Baden ist allerdings auch hier wegen der unberechenbaren Unterströmung nicht ganz ungefährlich.

    • HI503, 38917 El Pinar de El Hierro
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    In der Zeit der Antike galt dieser Punkt als das Ende der Welt und später verlief hier für mehr als 200 Jahre der Nullmeridian. Heute markiert ein Leuchtturm ("faro") diesen südwestlichsten Punkt Europas. Eine große Faszination geht von der absoluten Stille der umgebenden Vulkanlandschaft aus, deren karge Lavafelder und Vulkankegel durch ihre Formstrenge bestechen. In Richtung Westen gibt es nur noch die schier unendlichen Weiten des Atlantischen Ozeans. Nur wenig bekannt, aber einzigartig ist die große Höhle beim Leuchtturm. Etwa in der Mitte gibt es eine Einsturzstelle, durch die das Tageslicht von oben einfällt. Beim hinteren Ausgang rechts an der Treppe vorbei führt ein enger Tunnel abwärts und man erreicht kurz darauf die Stelle, an der früher die Lava ins Meer floss. Vor dem Leuchtturm biegt links eine Piste ab, die bei einem Badeplatz mit Grillstelle endet. Von einem betonierten Plateau aus gelangt man über eine Treppe problemlos ins Wasser. Baden ist allerdings auch hier wegen der unberechenbaren Unterströmung nicht ganz ungefährlich.

    • HI503, 38917 El Pinar de El Hierro

  • Parque Nacional de Garajonay

    Landschaftliche Highlights
    • © RAndrey, Thinkstock

    Wie eine Oase liegt dieser Mischwald aus Lorbeerbäumen und Baumheide in der wilden, zerrissenen Gebirgslandschaft, 900 bis 1400 m über dem Meeresspiegel. Einem grünen Kragen gleich schlingt er sich um den höchsten Gipfel, den Garajonay (1487 m), bedeckt den Grat der Insel und fließt gen Norden die steilen Hänge hinunter, wo er sich in unzugängliche Schluchten schmiegt. Ursprünglich war fast ganz La Gomera von diesen Wäldern bedeckt. Aber durch Kahlschlag und Rodungen wurden große Bestände vernichtet. Noch in den 1960er-Jahren gab es Bestrebungen, den gesamten Wald abzuholzen. Doch auf Betreiben von Naturschützern wurden die restlichen knapp 40 km2 Wald 1981 unter Naturschutz gestellt und zum Nationalpark erklärt. Vier Jahre später nahm die Unesco den in seiner Ausformung und Größe einmaligen Lorbeerwald in die Liste schützenswerter Naturgüter auf. Mittelpunkt des Nationalparks ist das Cedro-Tal, das sich vom Fuß des Garajonay Richtung Norden erstreckt. Ganzjährig fließt hier ein sprudelnder Bach, den besonders beeindruckende Lorbeerbäume säumen, umrankt von Efeu und behangen mit einem Gewirr aus Lianengewächsen. Der schmale Pfad entlang des steinigen Flussbetts führt immer wieder über kleine Holzbrücken, vorbei an Wasserfällen und einer verwunschenen Kapelle, die malerisch an einer Lichtung liegt.

    • © RAndrey, Thinkstock

    Wie eine Oase liegt dieser Mischwald aus Lorbeerbäumen und Baumheide in der wilden, zerrissenen Gebirgslandschaft, 900 bis 1400 m über dem Meeresspiegel. Einem grünen Kragen gleich schlingt er sich um den höchsten Gipfel, den Garajonay (1487 m), bedeckt den Grat der Insel und fließt gen Norden die steilen Hänge hinunter, wo er sich in unzugängliche Schluchten schmiegt. Ursprünglich war fast ganz La Gomera von diesen Wäldern bedeckt. Aber durch Kahlschlag und Rodungen wurden große Bestände vernichtet. Noch in den 1960er-Jahren gab es Bestrebungen, den gesamten Wald abzuholzen. Doch auf Betreiben von Naturschützern wurden die restlichen knapp 40 km2 Wald 1981 unter Naturschutz gestellt und zum Nationalpark erklärt. Vier Jahre später nahm die Unesco den in seiner Ausformung und Größe einmaligen Lorbeerwald in die Liste schützenswerter Naturgüter auf. Mittelpunkt des Nationalparks ist das Cedro-Tal, das sich vom Fuß des Garajonay Richtung Norden erstreckt. Ganzjährig fließt hier ein sprudelnder Bach, den besonders beeindruckende Lorbeerbäume säumen, umrankt von Efeu und behangen mit einem Gewirr aus Lianengewächsen. Der schmale Pfad entlang des steinigen Flussbetts führt immer wieder über kleine Holzbrücken, vorbei an Wasserfällen und einer verwunschenen Kapelle, die malerisch an einer Lichtung liegt.


  • Barranco del Infierno

    Landschaftliche Highlights
    • © Konstantin Shabalin, Shutterstock

    Am oberen Ende der Calle de los Molinos beginnt eine schöne Wanderung hinein in den Barranco del Infierno. Auf einem ehemaligen Hirtenweg kommen Wanderer in die raue Bergwelt, die hier ohne Schatten und fast vegetationslos ist. Erst später, wenn man sich der engen, schattigen "Höllenschlucht" nähert, durch die ein Bach sprudelt, kommt dichter Pflanzenwuchs zum Vorschein. Wenn es zuvor genug geregnet hat, gibt es am Ende der Klamm sogar einen Wasserfall zu bestaunen, der über etwa 80 m herabstürzt.

    • © Konstantin Shabalin, Shutterstock

    Am oberen Ende der Calle de los Molinos beginnt eine schöne Wanderung hinein in den Barranco del Infierno. Auf einem ehemaligen Hirtenweg kommen Wanderer in die raue Bergwelt, die hier ohne Schatten und fast vegetationslos ist. Erst später, wenn man sich der engen, schattigen "Höllenschlucht" nähert, durch die ein Bach sprudelt, kommt dichter Pflanzenwuchs zum Vorschein. Wenn es zuvor genug geregnet hat, gibt es am Ende der Klamm sogar einen Wasserfall zu bestaunen, der über etwa 80 m herabstürzt.


  • Parque Natural Los Tilos

    Landschaftliche Highlights
    • © Michael Thaler, Shutterstock

    Hier beginnen die Farn- und Lorbeerwälder, die 1985 von der Unesco als Biosphärenreservat unter Naturschutz gestellt wurden. Ein einfaches Restaurant, die Casa Demetrio und ein kleiner Picknickplatz mit Grillplätzen, Wasser und Feuerholz unter mächtigen Lorbeerbäumen sind für eine Rast ideal. Daneben gibt es ein Besucherzentrum, das über Flora, Fauna und Wanderwege informiert.

    • © Michael Thaler, Shutterstock

    Hier beginnen die Farn- und Lorbeerwälder, die 1985 von der Unesco als Biosphärenreservat unter Naturschutz gestellt wurden. Ein einfaches Restaurant, die Casa Demetrio und ein kleiner Picknickplatz mit Grillplätzen, Wasser und Feuerholz unter mächtigen Lorbeerbäumen sind für eine Rast ideal. Daneben gibt es ein Besucherzentrum, das über Flora, Fauna und Wanderwege informiert.


  • Roque Nublo

    Landschaftliche Highlights
    • Roque Nublo© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Wie der Faustkeil eines Riesen ragt das bekannteste Wahrzeichen Gran Canarias in den Himmel: der 1813 m hohe "Wolkenfels", ebenfalls ein Basaltblock, der 80 m hoch auf einem Tafelberg steht. Wie der Roque Bentayga war auch er den Urkanariern heilig. Zwei Plateaus eröffnen grandiose Fernsichten über weite Teile der Insel und bis nach Teneriffa. Auf die beiden steinernen Begleiter des Roque Nublo, Fraile und Rana sollte man ebenfalls achten. Je nachdem, wo man sich gerade befindet, erkennt man mit ein wenig Fantasie tatsächlich die Profile eines Mönchs (spanisch: fraile) und eines Froschs (spanisch: rana) in den Felsen. Folgt man der Straße weiter bergauf, erreicht man nach wenigen Minuten einen der beliebtesten Picknickplätze der Canarios in den Llanos de la Pez. Die Grillplätze und Tische sind an den Wochenenden voll besetzt, Einheimische kommen mit ihren Familien gerne zum Ausspannen in schöner Landschaft hierher: Für kontaktfreudige Touristen ist das eine gute Gelegenheit, sich mal unter das Volk zu mischen. Ein paar Meter weiter liegen für diese Breitengrade ungewöhnliche Birnen- und Apfelbaumplantagen.

    • Ayacata
    • Roque Nublo© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Wie der Faustkeil eines Riesen ragt das bekannteste Wahrzeichen Gran Canarias in den Himmel: der 1813 m hohe "Wolkenfels", ebenfalls ein Basaltblock, der 80 m hoch auf einem Tafelberg steht. Wie der Roque Bentayga war auch er den Urkanariern heilig. Zwei Plateaus eröffnen grandiose Fernsichten über weite Teile der Insel und bis nach Teneriffa. Auf die beiden steinernen Begleiter des Roque Nublo, Fraile und Rana sollte man ebenfalls achten. Je nachdem, wo man sich gerade befindet, erkennt man mit ein wenig Fantasie tatsächlich die Profile eines Mönchs (spanisch: fraile) und eines Froschs (spanisch: rana) in den Felsen. Folgt man der Straße weiter bergauf, erreicht man nach wenigen Minuten einen der beliebtesten Picknickplätze der Canarios in den Llanos de la Pez. Die Grillplätze und Tische sind an den Wochenenden voll besetzt, Einheimische kommen mit ihren Familien gerne zum Ausspannen in schöner Landschaft hierher: Für kontaktfreudige Touristen ist das eine gute Gelegenheit, sich mal unter das Volk zu mischen. Ein paar Meter weiter liegen für diese Breitengrade ungewöhnliche Birnen- und Apfelbaumplantagen.

    • Ayacata

  • Cumbre Dorsal

    Landschaftliche Highlights
    • © Cristian Puscasu, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Pause im Hexenhäuschen

    Die 42 km lange Strecke auf der schmalen Gebirgskette von La Laguna zum Teide-Nationalpark ist die schönste, die du auf Teneriffa mit dem Auto fahren kannst. Durch ein Kaleidoskop von Landschaften geht es bis auf 2300 m Höhe. Westlich der alten Hauptstadt sonnen sich Kakteen und Orangenbäume in der dürren Hochebene, deren Zentrum La Esperanza ist, ein adrettes, verschlafenes Dorf. Oberhalb beginnt der Esperanza-Wald. Dichter Kiefernforst und hoher Eukalyptus kühlen den Boden, Farne finden Schatten, Lorbeer- und Tannenpflanzungen sollen dem jahrhundertelangen Kahlschlag entgegentreten. Das rustikal eingerichtete Lokal Las Lagunetas lädt zu schmackhafter Hausmannskost mitten im Wald – fast märchenhaft ist die Stimmung hier, wenn’s draußen neblig-feucht ist! Vom Mirador Montaña Grande in 1120 m Höhe erblickst du La Palma, später auf der anderen Seite Gran Canaria. Oft abrupt ist der Eintritt in den Nebelwald. Am b Mirador de Ortuño zeigt sich erstmals der im Winter schneebedeckte Gipfel des Teide. Im Sommer sind die sieben roten Feuerwachttürme, von denen einer links auftaucht, rund um die Uhr besetzt – Waldbrände sind die größte Gefahr für diese Region. In 2000 m Höhe ist dann die Baumgrenze erreicht. Die Felsen sind schroff, kurzstämmige Kiefern, Ginster und niedrige Sträucher trotzen den oft rauen Winden und den großen Temperaturschwankungen. Gezackte Lavagrate, schwarze, bleigraue und rote Aschefelder zeugen von den Vulkanausbrüchen der Jahrmillionen – der letzte liegt über hundert Jahre zurück. Kurz nach den weißen Türmen des Observatoriums erreichst du das Centro de Visitantes El Portillo, das Informationszentrum des Nationalparks, den Eingang zur Kraterlandschaft am Fuß des Teide.

    • TF-24, 38290 La Esperanza
    • © Cristian Puscasu, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Pause im Hexenhäuschen

    Die 42 km lange Strecke auf der schmalen Gebirgskette von La Laguna zum Teide-Nationalpark ist die schönste, die du auf Teneriffa mit dem Auto fahren kannst. Durch ein Kaleidoskop von Landschaften geht es bis auf 2300 m Höhe. Westlich der alten Hauptstadt sonnen sich Kakteen und Orangenbäume in der dürren Hochebene, deren Zentrum La Esperanza ist, ein adrettes, verschlafenes Dorf. Oberhalb beginnt der Esperanza-Wald. Dichter Kiefernforst und hoher Eukalyptus kühlen den Boden, Farne finden Schatten, Lorbeer- und Tannenpflanzungen sollen dem jahrhundertelangen Kahlschlag entgegentreten. Das rustikal eingerichtete Lokal Las Lagunetas lädt zu schmackhafter Hausmannskost mitten im Wald – fast märchenhaft ist die Stimmung hier, wenn’s draußen neblig-feucht ist! Vom Mirador Montaña Grande in 1120 m Höhe erblickst du La Palma, später auf der anderen Seite Gran Canaria. Oft abrupt ist der Eintritt in den Nebelwald. Am b Mirador de Ortuño zeigt sich erstmals der im Winter schneebedeckte Gipfel des Teide. Im Sommer sind die sieben roten Feuerwachttürme, von denen einer links auftaucht, rund um die Uhr besetzt – Waldbrände sind die größte Gefahr für diese Region. In 2000 m Höhe ist dann die Baumgrenze erreicht. Die Felsen sind schroff, kurzstämmige Kiefern, Ginster und niedrige Sträucher trotzen den oft rauen Winden und den großen Temperaturschwankungen. Gezackte Lavagrate, schwarze, bleigraue und rote Aschefelder zeugen von den Vulkanausbrüchen der Jahrmillionen – der letzte liegt über hundert Jahre zurück. Kurz nach den weißen Türmen des Observatoriums erreichst du das Centro de Visitantes El Portillo, das Informationszentrum des Nationalparks, den Eingang zur Kraterlandschaft am Fuß des Teide.

    • TF-24, 38290 La Esperanza

  • Dunas de Maspalomas

    Landschaftliche Highlights
    • Dunas de Maspalomas© Glow Images

    Die Dünen von Maspalomas sind eines der großartigsten Naturphänomene Gran Canarias. 1,5 km weit stoßen sie an ihrer breitesten Stelle ins Landesinnere vor. 418 ha Sand, durchsetzt mit einer eigenen Flora, die seit 1987 unter Naturschutz steht. Die Dünen bestehen v.a. aus von der Brandung zerriebenem, angespültem Korallen- und Muschelkalk. Im Westen werden die Dunas vom Charca de Maspalomas begrenzt, einem Brack- und Süßwassertümpel, in dem u.a. Reiher, Enten, Moorhühner und Regenpfeifer Station machen (gute Infotafel auf der Promenade). Seit er geschützt ist, sind viele der durch den Bauboom vertriebenen Tiere zurückgekehrt und brüten im Schilf und in den Binsen am Ufer. Fische haben sich angesiedelt, Algen und Gräser zeigen an, dass das Wasser wieder sauberer geworden ist.

    • Dunas de Maspalomas© Glow Images

    Die Dünen von Maspalomas sind eines der großartigsten Naturphänomene Gran Canarias. 1,5 km weit stoßen sie an ihrer breitesten Stelle ins Landesinnere vor. 418 ha Sand, durchsetzt mit einer eigenen Flora, die seit 1987 unter Naturschutz steht. Die Dünen bestehen v.a. aus von der Brandung zerriebenem, angespültem Korallen- und Muschelkalk. Im Westen werden die Dunas vom Charca de Maspalomas begrenzt, einem Brack- und Süßwassertümpel, in dem u.a. Reiher, Enten, Moorhühner und Regenpfeifer Station machen (gute Infotafel auf der Promenade). Seit er geschützt ist, sind viele der durch den Bauboom vertriebenen Tiere zurückgekehrt und brüten im Schilf und in den Binsen am Ufer. Fische haben sich angesiedelt, Algen und Gräser zeigen an, dass das Wasser wieder sauberer geworden ist.


  • Barranco de las Peñitas

    Landschaftliche Highlights
    • Barranco de las Peñitas© Glow Images

    Jenseits der Staumauer des Embalse de las Peñitas senkt sich ein Pfad in zwei Kehren in diese wildromantische Felsschlucht hinab, die ein beliebtes Ziel für Wanderungen ist und mit der weiß getünchten Kapelle "Ermita de la Peña" einen kühlen, stillen Ort der Rast bietet. Zuweilen, wenn der Wind über die Felsen streicht, ertönt ein unheimliches Klagen, wie wenn ein Geisterchor intonierte. Wanderungen erfordern stellenweise Trittsicherheit, und natürlich sollte man unbedingt Wasser mitnehmen.

    • 35628 Vega de Río de las Palmas
    • Barranco de las Peñitas© Glow Images

    Jenseits der Staumauer des Embalse de las Peñitas senkt sich ein Pfad in zwei Kehren in diese wildromantische Felsschlucht hinab, die ein beliebtes Ziel für Wanderungen ist und mit der weiß getünchten Kapelle "Ermita de la Peña" einen kühlen, stillen Ort der Rast bietet. Zuweilen, wenn der Wind über die Felsen streicht, ertönt ein unheimliches Klagen, wie wenn ein Geisterchor intonierte. Wanderungen erfordern stellenweise Trittsicherheit, und natürlich sollte man unbedingt Wasser mitnehmen.

    • 35628 Vega de Río de las Palmas

  • Roque de los Muchachos

    Landschaftliche Highlights
    • © Nikiforov Alexander, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Was für eine Aussicht!

    Mit 2426 m ist der Roque de los Muchachos La Palmas höchster Berg, sein Gipfel ist Startpunkt mehrerer Wanderwege. Erste Station ist das architektonisch futuristisch inspirierte Besucherzentrum, das interaktiv, mit Fotos und einem 8-minütigen Film das Sonnensystem erläutert. Einen Kilometer weiter passierst du das Gelände einer der modernsten Sternwarten der Welt mit seltsam anmutenden (Riesen-)Teleskopen. Wer das Observatorium besichtigen will, kann das nur bei einer ca. 70-minütigen Tour. Noch etwas höher liegt der Gipfel des Roque de los Muchachos. In 10 bis 15 Minuten läufst du vorbei an den drei zackigen „Burschen“ (muchachos) zu einer Aussichtskanzel. Von hier hast du bei gutem Wetter einen herrlichen Blick in die Caldera de Taburiente und siehst die Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro.

    • Hoya Grande s/n, 38787 Garafia
    • © Nikiforov Alexander, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Was für eine Aussicht!

    Mit 2426 m ist der Roque de los Muchachos La Palmas höchster Berg, sein Gipfel ist Startpunkt mehrerer Wanderwege. Erste Station ist das architektonisch futuristisch inspirierte Besucherzentrum, das interaktiv, mit Fotos und einem 8-minütigen Film das Sonnensystem erläutert. Einen Kilometer weiter passierst du das Gelände einer der modernsten Sternwarten der Welt mit seltsam anmutenden (Riesen-)Teleskopen. Wer das Observatorium besichtigen will, kann das nur bei einer ca. 70-minütigen Tour. Noch etwas höher liegt der Gipfel des Roque de los Muchachos. In 10 bis 15 Minuten läufst du vorbei an den drei zackigen „Burschen“ (muchachos) zu einer Aussichtskanzel. Von hier hast du bei gutem Wetter einen herrlichen Blick in die Caldera de Taburiente und siehst die Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro.

    • Hoya Grande s/n, 38787 Garafia

  • Punta de Jandía

    Landschaftliche Highlights
    • © Philip Lange, Thinkstock

    Der äußerste Westzipfel der Insel, die Punta de Jandía, wird fälschlich oft als Südkap bezeichnet, streng geografisch gesehen liegt Morro Jable jedoch eindeutig südlicher. Die Fahrt zur Punta de Jandía über staubige, holprige Pisten hat noch immer etwas Abenteuerliches - ein Geländewagen ist deshalb die bessere Wahl. Bei klarer Sicht ist am Horizont Gran Canaria zu entdecken.

    • © Philip Lange, Thinkstock

    Der äußerste Westzipfel der Insel, die Punta de Jandía, wird fälschlich oft als Südkap bezeichnet, streng geografisch gesehen liegt Morro Jable jedoch eindeutig südlicher. Die Fahrt zur Punta de Jandía über staubige, holprige Pisten hat noch immer etwas Abenteuerliches - ein Geländewagen ist deshalb die bessere Wahl. Bei klarer Sicht ist am Horizont Gran Canaria zu entdecken.