Spielstätten der Fußball-WM 2018: Jekaterinburg© oneinchpunch, iStock

Reiseführer
Jekaterinburg

Ist erwähnt in Reiseführer:

Wer mit dem Zug ankommt, steigt nicht in Jekaterinburg, sondern in Swerdlowsk aus. Bis heute haben die Russischen Eisenbahnen den sowjetischen Namen der größten Stadt im Ural (1,3 Mio. Ew.) im Fahrplan beibehalten.

Die Geschichte der Stadt ist eng mit der letzten Zarenfamilie der Romanow-Dynastie verbunden: Hier wurden Zar Nikolaus II. und seine Familie im Juli 1918 ermordet. Der Anstifter zu diesem Mord soll Jakob Swerdlow gewesen sein, nach dem die Stadt 1924 benannt wurde. Zar Peter I. hatte Jekaterinburg 1723 am Fluss Isset gegründet. Er benannte die neue Stadt nach der Schutzheiligen der Bergleute, die zugleich Namenspatronin seiner Frau war: Jekaterina. Heute ist die Stadt das Kultur-, Finanz- und Forschungszentrum des Ural.

Jekaterinburg Sehenswertes & Restaurants

Kirche auf dem Blut
Architektonische Highlights
Yekaterinburg
Mamma's Biscuit House
Restaurants
Verkh-Isetskiy Rayon
Museum of History of stone-cutting and jewelry
Museen
Yekaterinburg
Muzey Prirody
Museen
Yekaterinburg

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Museen

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Museen


  • Kirche auf dem Blut

    Architektonische Highlights
    • © Valeri Potapova, Shutterstock

    Das 65 m hohe orthodoxe Gotteshaus im pseudo-byzantinischen Stil wurde am Sterbeort der letzten Zarenfamilie errichtet. Hier stand zuvor das Haus des Kaufmanns Ipatjew, in dem Zar Nikolaus II. und seine Angehörigen nach der Oktoberrevolution erschossen wurden. Nach 1924 beherbergte das Gebäude ein Revolutionsmuseum. 1977 wurde es auf Erlass des örtlichen Parteichefs abgerissen, der später der erste Präsident Russlands werden sollte: Boris Jelzin. Zunächst erinnerte ein Eisenkreuz an das Schicksal der Zarenfamilie. Erst 2003, zum 85.Todestag, wurde die Blutskathedrale eingeweiht. In einem Flügel befindet sich das sogenannte „Erschießungszimmer“, das aus Ziegeln des Ipatjew-Hauses erbaut wurde.

    • © Valeri Potapova, Shutterstock

    Das 65 m hohe orthodoxe Gotteshaus im pseudo-byzantinischen Stil wurde am Sterbeort der letzten Zarenfamilie errichtet. Hier stand zuvor das Haus des Kaufmanns Ipatjew, in dem Zar Nikolaus II. und seine Angehörigen nach der Oktoberrevolution erschossen wurden. Nach 1924 beherbergte das Gebäude ein Revolutionsmuseum. 1977 wurde es auf Erlass des örtlichen Parteichefs abgerissen, der später der erste Präsident Russlands werden sollte: Boris Jelzin. Zunächst erinnerte ein Eisenkreuz an das Schicksal der Zarenfamilie. Erst 2003, zum 85.Todestag, wurde die Blutskathedrale eingeweiht. In einem Flügel befindet sich das sogenannte „Erschießungszimmer“, das aus Ziegeln des Ipatjew-Hauses erbaut wurde.


  • Mamma's Biscuit House

    Restaurants
    • international

    Riesige Kuchenauswahl, gute Salate, oft recht voll. Rund um die Uhr geöffnet.

    Riesige Kuchenauswahl, gute Salate, oft recht voll. Rund um die Uhr geöffnet.


  • Museum of History of stone-cutting and jewelry

    Museen
    • © Diego Fiore, Shutterstock

    Filigrane Schmuckstücke des 19.und 20.Jhs.

    • © Diego Fiore, Shutterstock

    Filigrane Schmuckstücke des 19.und 20.Jhs.


  • Muzey Prirody

    Museen

    Die Ausstellung dokumentiert die industrielle Entwicklung der Region. Das Museum ist in einer ehemaligen Stahlfabrik untergebracht.

    Die Ausstellung dokumentiert die industrielle Entwicklung der Region. Das Museum ist in einer ehemaligen Stahlfabrik untergebracht.