Japan Top Sehenswürdigkeiten

Roppongi Hiruzu
Architektonische Highlights
Tokyo
Meiji-jingū
Architektonische Highlights
Tokyo
Sensoji
Architektonische Highlights
Tokyo
Sensoji
Hamarikyu Onshi Teien
Botanische Gärten & Parks
Tokyo
Tokyo Skytree
Architektonische Highlights
Tokyo
Fuji-san
Landschaftliche Highlights
Fujiyoshida-shi
Toshogu
Touristenattraktionen
Nikko
Miyajima
Landschaftliche Highlights
Miyajima
Fushimi-Inari-Schrein
Architektonische Highlights
Kyoto
Aquarium Kaiyukan
Museen
Osaka
Shiretoko National Park
Botanische Gärten & Parks
Shari
Jigokudani Yaen Kōen
Botanische Gärten & Parks
Yamanochi
Whale Watching auf Okinawa
Touristenattraktionen
Zamami-jima
Naoshima
Landschaftliche Highlights
Naoshima
Shibuya Kreuzung
Touristenattraktionen
Shibuya City
Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless
Museen
Tokio
Tokyo Metropolitan Government Building
Architektonische Highlights
Tokyo
Tokyo Chosha
Tokyo Kokuritsu Hakubutsukan
Museen
Tokyo
Daibutsu
Touristenattraktionen
Kamakura-shi
Towada-Hachimantai-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Takizawa
Matsushima-Bucht
Landschaftliche Highlights
Shiogama
Ise-Jingu
Touristenattraktionen
Ise
Himeji-Jo
Architektonische Highlights
Himeji
Friedenspark (Heiwa-Koen)
Botanische Gärten & Parks
Hiroshima
Kinkaku-Ji
Architektonische Highlights
Kyoto
Kiyomizudera
Architektonische Highlights
Kyoto
Nijo-Schloss
Architektonische Highlights
Kyoto
Katsura-Rikyu
Architektonische Highlights
Kyoto
Todai-Ji
Architektonische Highlights
Nara
Koraku-En
Botanische Gärten & Parks
Okayama

    Architektonische Highlights

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    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen


  • Roppongi Hiruzu

    Architektonische Highlights
    • © yoshi0511, Shutterstock

    "Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.

    • © yoshi0511, Shutterstock

    "Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.


  • Meiji-jingū

    Architektonische Highlights
    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im Zeichen des Ginkgos

    Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.

    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im Zeichen des Ginkgos

    Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.


  • Sensoji

    Architektonische Highlights
    • Sensoji© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wenn’s hilft!?

    Im Viertel Asakusa pocht noch das Herz der alten Edo-Hauptstadt. Immer der Nase nach zum berühmtesten Tempel Tokios, dem Senso-ji: Erst gehst du unter der riesigen Papierlaterne des „Donnertors“ (Kaminarimon) hindurch, dann die Ladenstraße Nakamise-dori entlang, wo Verkäufer ningyoyaki backen und o-manju frittieren – beides Leckereien aus süßem Bohnenmus im Teigmantel. Weiter geht’s zu einem Weihrauchbottich vor dem Tempel. Mach’s wie die Japaner, und fächel dir Weihrauch an Stellen zu, wo es zwickt oder das Haar schütter wird. Der kleinere Asakusa-Schrein daneben ist den Fischern gewidmet, die im Jahr 628 eine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus einem Fluss zogen und so den Grundstein für das Heiligtum legten.

    • Sensoji© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wenn’s hilft!?

    Im Viertel Asakusa pocht noch das Herz der alten Edo-Hauptstadt. Immer der Nase nach zum berühmtesten Tempel Tokios, dem Senso-ji: Erst gehst du unter der riesigen Papierlaterne des „Donnertors“ (Kaminarimon) hindurch, dann die Ladenstraße Nakamise-dori entlang, wo Verkäufer ningyoyaki backen und o-manju frittieren – beides Leckereien aus süßem Bohnenmus im Teigmantel. Weiter geht’s zu einem Weihrauchbottich vor dem Tempel. Mach’s wie die Japaner, und fächel dir Weihrauch an Stellen zu, wo es zwickt oder das Haar schütter wird. Der kleinere Asakusa-Schrein daneben ist den Fischern gewidmet, die im Jahr 628 eine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus einem Fluss zogen und so den Grundstein für das Heiligtum legten.


  • Hamarikyu Onshi Teien

    Botanische Gärten & Parks
    • © Scirocco340, Shutterstock

    Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.

    • © Scirocco340, Shutterstock

    Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.


  • Tokyo Skytree

    Architektonische Highlights
    • © CHEN MIN CHUN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hoch soll’n se leben!

    Genau 634 m ragt der „Himmelsbaum“, der größte freistehende Funkturm der Welt, in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung waren die Tickets auf Wochen ausverkauft. Kein Wunder, denn der Blick auf die gesamte Kanto-Region aus 350 bzw. 450 m Höhe ist unschlagbar. Du oder einer der Mitreisenden hat im Besuchsmonat Geburtstag? Unbedingt am Ticketschalter Bescheid sagen, und schon wird man Ehrengast – nebst kleinem Geschenk! Im Sockel des Turms sowie in den angrenzenden Gebäuden gibt es hunderte Shops, Lokale, das Sumida-Aquarium mit Quallenschule und vieles mehr. Schon die Aufzüge, teilweise mit Glasdach, sind ein Hingucker.

    • © CHEN MIN CHUN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hoch soll’n se leben!

    Genau 634 m ragt der „Himmelsbaum“, der größte freistehende Funkturm der Welt, in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung waren die Tickets auf Wochen ausverkauft. Kein Wunder, denn der Blick auf die gesamte Kanto-Region aus 350 bzw. 450 m Höhe ist unschlagbar. Du oder einer der Mitreisenden hat im Besuchsmonat Geburtstag? Unbedingt am Ticketschalter Bescheid sagen, und schon wird man Ehrengast – nebst kleinem Geschenk! Im Sockel des Turms sowie in den angrenzenden Gebäuden gibt es hunderte Shops, Lokale, das Sumida-Aquarium mit Quallenschule und vieles mehr. Schon die Aufzüge, teilweise mit Glasdach, sind ein Hingucker.


  • Fuji-san

    Landschaftliche Highlights
    • © finallast, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Einmal auf dem Mond laufen

    Wer an Japan denkt, dem kommt garantiert die perfekte Schönheit des majestätischen Fuji-san in den Sinn. Im Juli und August ist eine Besteigung des 3776 m hohen Vulkans mit etwas Vorbereitung gut möglich. Voraussetzungen sind zwei Tage Zeit, gute Kondition und Gesundheit, bergfeste Kleidung (Wanderschuhe, warme und regenfeste Jacke, Regenhose, Handschuhe und Mütze), Taschenlampe und vorsorglich eine Dose Sauerstoff für die dünnere Luft über 3000 m (erhältlich im Sporthandel). Die Anfahrt zur fünften Bergstation der Yoshida-Route dauert etwa zweieinhalb Stunden, Busse der Firmen Keio und Fujikyu fahren im Sommer regelmäßig vom Dach des Shinjuku-Bahnhofs bis zur fünften Station auf 2500 m Höhe. Von der Bergstation aus geht es in vier bis sechs Stunden zu Fuß zum Gipfel des schlafenden Vulkans (der letzte Ausbruch war 1776), für den Abstieg solltest du drei Stunden einplanen. Manche Gipfelstürmer übernachten in einer der Berghütten entlang des Weges. Besonders beliebt ist der Aufstieg bei Nacht, denn so kann man zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des heiligen Berges stehen – ein einmaliges Erlebnis! Nebenbei entkommt man so der Tageshitze und dem Sonnenschein, denn am Fuji gibt es keinen einzigen Baum. Du möchtest wissen, wie es sich anfühlt, auf dem Mond zu laufen? Dann sprinte beim Abstieg vom Fuji-san die Sunabashiri-Route herab. Die ist so steil, aber auch sehr weich und sandig, dass man nur in Riesenschritten springen kann. Zwei Dinge solltest du dennoch bedenken: Der Fuji ist ein ernst zu nehmender Berg, entsprechend kann das Wetter Kapriolen schlagen und es kann auch im Sommer im Gipfelbereich Frost geben. Außerdem reicht die Höhe aus, um bei empfindlichen Menschen, egal wie fit, leichte Symptome der Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit) zu verursachen. Jede Saison erklimmen bis zu 300 000 Menschen den Gipfel – 3/4 davon auf der Yoshida-Route, und die meisten nachts. Am einfachsten buchst du eine organisierte Tour mit Fujiyama Guides, denn die kümmern sich auch um die Anmeldung und Gebühren.

    • © finallast, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Einmal auf dem Mond laufen

    Wer an Japan denkt, dem kommt garantiert die perfekte Schönheit des majestätischen Fuji-san in den Sinn. Im Juli und August ist eine Besteigung des 3776 m hohen Vulkans mit etwas Vorbereitung gut möglich. Voraussetzungen sind zwei Tage Zeit, gute Kondition und Gesundheit, bergfeste Kleidung (Wanderschuhe, warme und regenfeste Jacke, Regenhose, Handschuhe und Mütze), Taschenlampe und vorsorglich eine Dose Sauerstoff für die dünnere Luft über 3000 m (erhältlich im Sporthandel). Die Anfahrt zur fünften Bergstation der Yoshida-Route dauert etwa zweieinhalb Stunden, Busse der Firmen Keio und Fujikyu fahren im Sommer regelmäßig vom Dach des Shinjuku-Bahnhofs bis zur fünften Station auf 2500 m Höhe. Von der Bergstation aus geht es in vier bis sechs Stunden zu Fuß zum Gipfel des schlafenden Vulkans (der letzte Ausbruch war 1776), für den Abstieg solltest du drei Stunden einplanen. Manche Gipfelstürmer übernachten in einer der Berghütten entlang des Weges. Besonders beliebt ist der Aufstieg bei Nacht, denn so kann man zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des heiligen Berges stehen – ein einmaliges Erlebnis! Nebenbei entkommt man so der Tageshitze und dem Sonnenschein, denn am Fuji gibt es keinen einzigen Baum. Du möchtest wissen, wie es sich anfühlt, auf dem Mond zu laufen? Dann sprinte beim Abstieg vom Fuji-san die Sunabashiri-Route herab. Die ist so steil, aber auch sehr weich und sandig, dass man nur in Riesenschritten springen kann. Zwei Dinge solltest du dennoch bedenken: Der Fuji ist ein ernst zu nehmender Berg, entsprechend kann das Wetter Kapriolen schlagen und es kann auch im Sommer im Gipfelbereich Frost geben. Außerdem reicht die Höhe aus, um bei empfindlichen Menschen, egal wie fit, leichte Symptome der Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit) zu verursachen. Jede Saison erklimmen bis zu 300 000 Menschen den Gipfel – 3/4 davon auf der Yoshida-Route, und die meisten nachts. Am einfachsten buchst du eine organisierte Tour mit Fujiyama Guides, denn die kümmern sich auch um die Anmeldung und Gebühren.


  • Toshogu

    Touristenattraktionen
    • © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock

    Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu. Es gilt dem ersten großen Shogun und Begründer der Tokugawa-Dynastie, die Japan vor über 250 Jahre regierte. Der 1634 von einem Enkel in Auftrag gegebene Schreinkomplex wurde in zwei Jahren von 15 000 Handwerkern und den besten Künstlern jener Zeit in ungewöhnlicher Prachtfülle errichtet. Die Anlage spiegelt bewusst Reichtum und Macht des Tokugawa-Klans wider. Der Weg in den Schreinbezirk führt an der heiligen Shinkyo-Brücke vorbei über viele Steinstufen durch ein riesiges Tor, neben dem eine Pagode steht. An jedem Bauwerk - darunter die drei heiligen Speicher mit geschnitzten Elefanten und der heilige Stall mit den berühmten drei Affen, die nichts hören, sagen und sehen wollen - findest du außergewöhnliche Kunstwerke. Das Prunkstück der Anlage ist das mit Millionen Goldfolien und kostbaren Schnitzereien geschmückte „Sonnenlichttor“ Yomei-mon.

    • © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock

    Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu. Es gilt dem ersten großen Shogun und Begründer der Tokugawa-Dynastie, die Japan vor über 250 Jahre regierte. Der 1634 von einem Enkel in Auftrag gegebene Schreinkomplex wurde in zwei Jahren von 15 000 Handwerkern und den besten Künstlern jener Zeit in ungewöhnlicher Prachtfülle errichtet. Die Anlage spiegelt bewusst Reichtum und Macht des Tokugawa-Klans wider. Der Weg in den Schreinbezirk führt an der heiligen Shinkyo-Brücke vorbei über viele Steinstufen durch ein riesiges Tor, neben dem eine Pagode steht. An jedem Bauwerk - darunter die drei heiligen Speicher mit geschnitzten Elefanten und der heilige Stall mit den berühmten drei Affen, die nichts hören, sagen und sehen wollen - findest du außergewöhnliche Kunstwerke. Das Prunkstück der Anlage ist das mit Millionen Goldfolien und kostbaren Schnitzereien geschmückte „Sonnenlichttor“ Yomei-mon.


  • Miyajima

    Landschaftliche Highlights
    • © Sean Pavone, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlaf auf der heiligen Insel

    Das Inselchen Miyajima („Schreininsel”) ist eines der beliebtesten Reiseziele Japans. Bekannt ist vor allem das große, orangerote torii-Tor, das bei Flut über dem Wasser zu schweben scheint. Es ist der Eingang zum 1168 gegründeten Schrein Itsukushimajinja. Aber keine Sorge, zum Schrein kommst du trockenen Fußes auf Uferpfaden. Willst du doch ein bisschen Abkühlung, warte auf die Ebbe: Dann kannst du selbst durch das Tor schreiten. Bis 23 Uhr ist der Schrein beleuchtet und magisch schön. Pack auf jeden Fall bequeme Schuhe ein, ein Ausflug per Seilbahn zum Berggipfel lohnt sich. Mit Glück siehst du dort auch wilde Affen. Retour geht es entweder mit der Seilbahn oder – wenn du genug Puffer einplanst – über Wanderwege; sie führen an einer bereits seit 1200 Jahren brennenden Flamme vorbei. Übernachte in einem ryokan, dann bleibt für alles genug Zeit, Rehe-Beobachten am Ufer inklusive.

    • Miyajima
    • © Sean Pavone, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlaf auf der heiligen Insel

    Das Inselchen Miyajima („Schreininsel”) ist eines der beliebtesten Reiseziele Japans. Bekannt ist vor allem das große, orangerote torii-Tor, das bei Flut über dem Wasser zu schweben scheint. Es ist der Eingang zum 1168 gegründeten Schrein Itsukushimajinja. Aber keine Sorge, zum Schrein kommst du trockenen Fußes auf Uferpfaden. Willst du doch ein bisschen Abkühlung, warte auf die Ebbe: Dann kannst du selbst durch das Tor schreiten. Bis 23 Uhr ist der Schrein beleuchtet und magisch schön. Pack auf jeden Fall bequeme Schuhe ein, ein Ausflug per Seilbahn zum Berggipfel lohnt sich. Mit Glück siehst du dort auch wilde Affen. Retour geht es entweder mit der Seilbahn oder – wenn du genug Puffer einplanst – über Wanderwege; sie führen an einer bereits seit 1200 Jahren brennenden Flamme vorbei. Übernachte in einem ryokan, dann bleibt für alles genug Zeit, Rehe-Beobachten am Ufer inklusive.

    • Miyajima

  • Fushimi-Inari-Schrein

    Architektonische Highlights
    • © Takashi Images, Shutterstock

    Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.

    • © Takashi Images, Shutterstock

    Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.


  • Aquarium Kaiyukan

    Museen
    • © Iamsom, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Licht- und Tierwechsel

    Dieses sensationelle Aquarium ist eins der größten der Welt! Nach dem Gang durch einen Unterwasser-Glastunnel kannst du in 14 Großaquarien die Flora und Fauna von Naturzonen rund um den Pazifik erkunden. Haie und Mantas drehen, flankiert von Fischschwärmen, in einem riesigen Tank ihre Runden; Fütterungen sind um 10.30 und 15 Uhr. Seelöwen, Delfine und Pinguine zeigen sich von ihrer spielerischen Seite. Faszinierend sind auch die kleineren Aquarien mit zarten Quallen. Jeden Tag um 17 Uhr verwandelt sich der Tag in Nacht – und zeigt ganz neue Seiten der Unterwasserwelten.

    • © Iamsom, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Licht- und Tierwechsel

    Dieses sensationelle Aquarium ist eins der größten der Welt! Nach dem Gang durch einen Unterwasser-Glastunnel kannst du in 14 Großaquarien die Flora und Fauna von Naturzonen rund um den Pazifik erkunden. Haie und Mantas drehen, flankiert von Fischschwärmen, in einem riesigen Tank ihre Runden; Fütterungen sind um 10.30 und 15 Uhr. Seelöwen, Delfine und Pinguine zeigen sich von ihrer spielerischen Seite. Faszinierend sind auch die kleineren Aquarien mit zarten Quallen. Jeden Tag um 17 Uhr verwandelt sich der Tag in Nacht – und zeigt ganz neue Seiten der Unterwasserwelten.


  • Shiretoko National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © rayints, Shutterstock

    Abgelegener geht nicht! Die Halbinsel Shiretoko im äußersten Nordosten von Hokkaido ist UNESCO-Weltnaturerbe und ein Muss für Naturliebhaber. Größtenteils nur zu Fuß oder per Boot zugänglich, siehst du die dort lebenden Braunbären am besten vom Wasser aus. Über die Mitte der bis zur Baumgrenze dicht bewachsenen Halbinsel zieht sich ein Grat mit mehreren Bergen, darunter der 1665 m hohe Berg Rausu. Seinen Gipfel erreichst du über eine sehr anstrengende, aber beliebte Wanderung. Viele tragen Glöckchen am Rucksack, um die Bären vor Menschen zu warnen. Die Inseln vor Shiretoko sind nicht zugänglich. Sie werden seit Ende des Zweiten Weltkriegs von Russland besetzt, aber von Japan beansprucht.

    • © rayints, Shutterstock

    Abgelegener geht nicht! Die Halbinsel Shiretoko im äußersten Nordosten von Hokkaido ist UNESCO-Weltnaturerbe und ein Muss für Naturliebhaber. Größtenteils nur zu Fuß oder per Boot zugänglich, siehst du die dort lebenden Braunbären am besten vom Wasser aus. Über die Mitte der bis zur Baumgrenze dicht bewachsenen Halbinsel zieht sich ein Grat mit mehreren Bergen, darunter der 1665 m hohe Berg Rausu. Seinen Gipfel erreichst du über eine sehr anstrengende, aber beliebte Wanderung. Viele tragen Glöckchen am Rucksack, um die Bären vor Menschen zu warnen. Die Inseln vor Shiretoko sind nicht zugänglich. Sie werden seit Ende des Zweiten Weltkriegs von Russland besetzt, aber von Japan beansprucht.


  • Jigokudani Yaen Kōen

    Botanische Gärten & Parks
    • © Saethapoeng TRIECHORB, Shutterstock

    Japanmakaken lieben es, im Winter in heißen Quellen zu baden. Von den vielen Touristen, die sie dabei in diesem engen Flusstal beobachten, lassen sie sich nicht stören.

    • © Saethapoeng TRIECHORB, Shutterstock

    Japanmakaken lieben es, im Winter in heißen Quellen zu baden. Von den vielen Touristen, die sie dabei in diesem engen Flusstal beobachten, lassen sie sich nicht stören.


  • Whale Watching auf Okinawa

    Touristenattraktionen
    • © OttoPhoto, Shutterstock

    Von Ende Dezember bis Anfang April tummeln sich um Okinawa viele Wale – eine geniale Gelegenheit, die Ozeanriesen aus nächster Nähe zu beobachten. Nimm ein Schnellboot (50 Min.) oder die Fähre (120 Min.) von Naha zur Insel Zamami-jima in der Inselgruppe Kerama-shoto.

    • Zamami-jima
    • © OttoPhoto, Shutterstock

    Von Ende Dezember bis Anfang April tummeln sich um Okinawa viele Wale – eine geniale Gelegenheit, die Ozeanriesen aus nächster Nähe zu beobachten. Nimm ein Schnellboot (50 Min.) oder die Fähre (120 Min.) von Naha zur Insel Zamami-jima in der Inselgruppe Kerama-shoto.

    • Zamami-jima

  • Naoshima

    Landschaftliche Highlights
    • © Miyuki39, Shutterstock

    Rund 20 Minuten dauert die Überfahrt zur Insel Naoshima. Schon von Weitem siehst du am Ufer eine riesige Kreuzung aus Kürbis und Marienkäfer – das Markenzeichen der Künstlerin Yayoi Kusama.

    • 761-3110 Naoshima
    • © Miyuki39, Shutterstock

    Rund 20 Minuten dauert die Überfahrt zur Insel Naoshima. Schon von Weitem siehst du am Ufer eine riesige Kreuzung aus Kürbis und Marienkäfer – das Markenzeichen der Künstlerin Yayoi Kusama.

    • 761-3110 Naoshima

  • Shibuya Kreuzung

    Touristenattraktionen
    • © Sean Pavone, Shutterstock
    • © Sean Pavone, Shutterstock

    In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.

    • © Sean Pavone, Shutterstock
    • © Sean Pavone, Shutterstock

    In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.


  • Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless

    Museen

    Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.

    Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.


  • Tokyo Metropolitan Government Building

    Architektonische Highlights
    • Tokyo Chosha© MAIRDUMONT

    Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.

    • Tokyo Chosha© MAIRDUMONT

    Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.


  • Tokyo Kokuritsu Hakubutsukan

    Museen

    Hier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Äbte des Tempels Kaneiji residierten. Das pompöse, 2004 renovierte Hauptgebäude ist den japanischen Kunstschätzen vorbehalten. Unter den fast 90.000 Objekten - Gemälde, Kalligrafien, Skulpturen, Textilien, Keramiken, Schwerter und Rüstungen - wurden 84 als Nationalschätze, weitere 521 als wichtiger Kulturbesitz klassifiziert. Alles Vorhandene auf einmal zu präsentieren ist unmöglich, darum werden die Exponate mehrmals im Jahr gewechselt. Im April/Mai und Oktober/November werden zudem Sonderausstellungen gezeigt. Das rechte Nebengebäude, Toyōkan, ist der Kunst anderer asiatischer Länder gewidmet. Hier sind ebenfalls zweimal jährlich größere Sonderausstellungen zu sehen. Das kleinste und älteste Gebäude zur Linken - Hyōkeikan - wurde in neobarockem Stil 1909 zur Hochzeit des Kronprinzen und späteren Taishō-Kaisers fertig gestellt. In seinen neun Ausstellungsräumen beherbergt es archäologische Funde aus Japan. Neben den Töpferwaren aus der Mittleren Jōmon-Zeit (3500 bis 2000 v.Chr.) faszinieren v.a. die tönernen Haniwa-Figuren - Menschen, Tiere, Häuser und Boote - die vom 3.bis zum 7.Jh. als Grabbeigaben dienten. Hinter dem Hyōkeikan liegt das Schatzhaus des Tempels Hōryūji in Nara, ein wahres Kleinod unter den Kunststätten, das entsprechend behutsam behandelt wird. Mit Rücksicht auf die mehr als 1000-jährigen Objekte - viele aus Holz oder Papier - die der Hōryūji 1887 dem kaiserlichen Haushalt in Tokio überließ, ist es nur einmal wöchentlich zugänglich. Auch bei Regen oder wenn die Luftfeuchtigkeit 70% übersteigt, bleibt das Schatzhaus geschlossen.

    Hier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Äbte des Tempels Kaneiji residierten. Das pompöse, 2004 renovierte Hauptgebäude ist den japanischen Kunstschätzen vorbehalten. Unter den fast 90.000 Objekten - Gemälde, Kalligrafien, Skulpturen, Textilien, Keramiken, Schwerter und Rüstungen - wurden 84 als Nationalschätze, weitere 521 als wichtiger Kulturbesitz klassifiziert. Alles Vorhandene auf einmal zu präsentieren ist unmöglich, darum werden die Exponate mehrmals im Jahr gewechselt. Im April/Mai und Oktober/November werden zudem Sonderausstellungen gezeigt. Das rechte Nebengebäude, Toyōkan, ist der Kunst anderer asiatischer Länder gewidmet. Hier sind ebenfalls zweimal jährlich größere Sonderausstellungen zu sehen. Das kleinste und älteste Gebäude zur Linken - Hyōkeikan - wurde in neobarockem Stil 1909 zur Hochzeit des Kronprinzen und späteren Taishō-Kaisers fertig gestellt. In seinen neun Ausstellungsräumen beherbergt es archäologische Funde aus Japan. Neben den Töpferwaren aus der Mittleren Jōmon-Zeit (3500 bis 2000 v.Chr.) faszinieren v.a. die tönernen Haniwa-Figuren - Menschen, Tiere, Häuser und Boote - die vom 3.bis zum 7.Jh. als Grabbeigaben dienten. Hinter dem Hyōkeikan liegt das Schatzhaus des Tempels Hōryūji in Nara, ein wahres Kleinod unter den Kunststätten, das entsprechend behutsam behandelt wird. Mit Rücksicht auf die mehr als 1000-jährigen Objekte - viele aus Holz oder Papier - die der Hōryūji 1887 dem kaiserlichen Haushalt in Tokio überließ, ist es nur einmal wöchentlich zugänglich. Auch bei Regen oder wenn die Luftfeuchtigkeit 70% übersteigt, bleibt das Schatzhaus geschlossen.


  • Daibutsu

    Touristenattraktionen
    • © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock

    Zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Kamakuras zählt der Daibutsu (Großer Buddha), ein mächtiges, ca. 12 m hohes Bronzemonument aus dem Jahr 1252.

    • © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock

    Zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Kamakuras zählt der Daibutsu (Großer Buddha), ein mächtiges, ca. 12 m hohes Bronzemonument aus dem Jahr 1252.


  • Towada-Hachimantai-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © jiraphoto, Shutterstock

    Eine der letzten Wildnisse Japans mit Vulkanen, dampfenden Geysiren, brodelnden Schlammteichen, dem Kratersee Towada und dem vulkanischen Plateau Hachimantai. Der Iwate-Berg (2038 m) wird als „Fuji des Nordens“ verehrt, auch wenn er mit seinen zwei Gipfeln dem Original nicht ähnelt. Das Tamagawa Onsen auf dem Hachimantai-Plateau gilt mit extrem heißem, säurehaltigem und leicht radioaktivem Wasser als eine der besten Heilquellen Japans. Der Ort Hachimantai Chojo ist Hauptausgangspunkt für Ausflüge. Vom Bahnhof Morioka fahren Busse nach Hachimantai Chojo. In 50 Minuten bringen dich Ausflugsboote zu den Touristenzentren Yasumiya und Nenokuchi.

    • 020-0618 Takizawa
    • © jiraphoto, Shutterstock

    Eine der letzten Wildnisse Japans mit Vulkanen, dampfenden Geysiren, brodelnden Schlammteichen, dem Kratersee Towada und dem vulkanischen Plateau Hachimantai. Der Iwate-Berg (2038 m) wird als „Fuji des Nordens“ verehrt, auch wenn er mit seinen zwei Gipfeln dem Original nicht ähnelt. Das Tamagawa Onsen auf dem Hachimantai-Plateau gilt mit extrem heißem, säurehaltigem und leicht radioaktivem Wasser als eine der besten Heilquellen Japans. Der Ort Hachimantai Chojo ist Hauptausgangspunkt für Ausflüge. Vom Bahnhof Morioka fahren Busse nach Hachimantai Chojo. In 50 Minuten bringen dich Ausflugsboote zu den Touristenzentren Yasumiya und Nenokuchi.

    • 020-0618 Takizawa

  • Matsushima-Bucht

    Landschaftliche Highlights
    • © Omjai Chalard, Shutterstock

    Vor dem kleinen Ort 20 km nordöstlich von Sendai erstreckt sich die imposante Bucht mit über 260 kiefernbestandenen Inselchen. Sie zählt zu den „drei schönsten Ansichten“ Japans. Die meisten Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Oft ragen nur die Bergspitzen mit bizarr geformten Bäumen über das Wasser. Die Gegend war vom Beben am 11.März 2011 betroffen, was im Tourist-Infozentrum eindrucksvoll dokumentiert ist. Ungebrochen ist die Beliebtheit der außergewöhnlichen Szenerie, die von den berühmtesten Dichtern des Landes besungen wurde - und dementsprechend überlaufen ist. Fahren Sie mit der Bahn bis Shiogama oder Matsushima-Kaigan. Von dort erreichen Sie die Anlegestellen der Rundfahrtboote.

    • Shiogama
    • © Omjai Chalard, Shutterstock

    Vor dem kleinen Ort 20 km nordöstlich von Sendai erstreckt sich die imposante Bucht mit über 260 kiefernbestandenen Inselchen. Sie zählt zu den „drei schönsten Ansichten“ Japans. Die meisten Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Oft ragen nur die Bergspitzen mit bizarr geformten Bäumen über das Wasser. Die Gegend war vom Beben am 11.März 2011 betroffen, was im Tourist-Infozentrum eindrucksvoll dokumentiert ist. Ungebrochen ist die Beliebtheit der außergewöhnlichen Szenerie, die von den berühmtesten Dichtern des Landes besungen wurde - und dementsprechend überlaufen ist. Fahren Sie mit der Bahn bis Shiogama oder Matsushima-Kaigan. Von dort erreichen Sie die Anlegestellen der Rundfahrtboote.

    • Shiogama

  • Ise-Jingu

    Touristenattraktionen
    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Der Shinto-Schrein aus dem 3.Jh., 135 km südlich von Nagoya, ist eines der größten Heiligtümer Japans. Jedes Jahr pilgern 6 Mio. Menschen in die Stadt Ise, um den Schrein - eine weitläufige Anlage mit zwei Haupt- und einer Vielzahl von Nebenschreinen - zu sehen. Jedes der mehr als 200 Gebäude wird alle 20 Jahre abgerissen und originalgetreu an einer angrenzenden Stelle wieder aufgebaut. Die seit Jahrhunderten überlieferte Handwerkstechnik verzichtet dabei auf Metallnägel. Bei Fertigstellung wird die zugeordnete Gottheit in einem Ritual - Sengo no Gi - in ihre neue Heimstatt geführt. Seit 1958 können auch westliche Besucher dieser Zeremonie beiwohnen. Die wichtigsten Schreingebäude - vor allem der Innere Schrein Naiku - sind der kaiserlichen Familie und den Hohepriestern vorbehalten. Die meisten Nebengebäude weisen aber eine ähnliche Architektur auf. Vom Weg, der an der Westseite des Naiku zum separaten Schrein Aramatsuri-nomiya führt, hast du einen fast unverbauten Blick auf das Heiligtum. An Sonnentagen leuchtet der Zypressenwald mit den goldenen Enden des Dachgestühls um die Wette. Im Naiku wird ein Spiegel der Sonnenkönigin Amaterasu aufbewahrt. Angeblich liegt er von einem Brokatbeutel umhüllt auf einem hölzernen Sockel. Wenn die Verpackung altersrissig geworden ist, wird eine neue darüber gestülpt, ohne dass man den heiligen Spiegel berührt. Seit diese höfische Insignie im 3.Jh. hierher gebracht wurde, hat sie kein menschliches Auge mehr erblickt. Der Tenno hätte dazu zwar das Recht, aber es ist nicht überliefert, dass er je davon Gebrauch gemacht hätte.

    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Der Shinto-Schrein aus dem 3.Jh., 135 km südlich von Nagoya, ist eines der größten Heiligtümer Japans. Jedes Jahr pilgern 6 Mio. Menschen in die Stadt Ise, um den Schrein - eine weitläufige Anlage mit zwei Haupt- und einer Vielzahl von Nebenschreinen - zu sehen. Jedes der mehr als 200 Gebäude wird alle 20 Jahre abgerissen und originalgetreu an einer angrenzenden Stelle wieder aufgebaut. Die seit Jahrhunderten überlieferte Handwerkstechnik verzichtet dabei auf Metallnägel. Bei Fertigstellung wird die zugeordnete Gottheit in einem Ritual - Sengo no Gi - in ihre neue Heimstatt geführt. Seit 1958 können auch westliche Besucher dieser Zeremonie beiwohnen. Die wichtigsten Schreingebäude - vor allem der Innere Schrein Naiku - sind der kaiserlichen Familie und den Hohepriestern vorbehalten. Die meisten Nebengebäude weisen aber eine ähnliche Architektur auf. Vom Weg, der an der Westseite des Naiku zum separaten Schrein Aramatsuri-nomiya führt, hast du einen fast unverbauten Blick auf das Heiligtum. An Sonnentagen leuchtet der Zypressenwald mit den goldenen Enden des Dachgestühls um die Wette. Im Naiku wird ein Spiegel der Sonnenkönigin Amaterasu aufbewahrt. Angeblich liegt er von einem Brokatbeutel umhüllt auf einem hölzernen Sockel. Wenn die Verpackung altersrissig geworden ist, wird eine neue darüber gestülpt, ohne dass man den heiligen Spiegel berührt. Seit diese höfische Insignie im 3.Jh. hierher gebracht wurde, hat sie kein menschliches Auge mehr erblickt. Der Tenno hätte dazu zwar das Recht, aber es ist nicht überliefert, dass er je davon Gebrauch gemacht hätte.


  • Himeji-Jo

    Architektonische Highlights
    • © Studio Driehoek, Shutterstock

    Die „Burg der Burgen“ gilt als spektakulärste Festungsanlage und eins der architektonischen Wahrzeichen Japans. Das faszinierende Bauwerk, das zu den Nationalschätzen Japans gehört, war auch Kulisse für diverse Samuraifilme. Die schneeweiße Fassade auf dem Hügel von Himeji ist schon aus dem Shinkansen zu sehen. Das im 14.Jh. errichtete Bauwerk, wegen seiner schlichten Schönheit auch „Burg des weißen Reihers“ genannt, wurde von verschiedenen Fürstenclans immer weiter ausgebaut und in der heutigen Form 1609 fertiggestellt. Schon zur damaligen Zeit galt die Burg als Sensation, weil sie weithin sichtbar und die 46 m hohe Wehranlage extrem gut befestigt war. Im Innern sieht man wie in vielen japanischen Burgen eine „blinde Etage“ - ein Stockwerk ohne Zwischendecke -, wo sich die Insassen relativ sicher verstecken konnten. Nach einer aufwendigen Renovierung strahlt die weiträumige Anlage seit 2015 wieder in neuem Glanz. Himeji ist voller spannender Geschichten um mächtige Feudalherren, stolze Samurais, eine glückliche Prinzessin - und einen Schlossgeist. Das Dienstmädchen Okiku wurde beschuldigt, zehn kostbare Porzellanteller zerbrochen zu haben, und zur Strafe im Schlossbrunnen ertränkt. In stürmischen Nächten hört man sie angeblich aus der Tiefe des Brunnens das Geschirr zählen. Besonders schön ist ein Besuch im April, wenn über 1000 Kirschbäume auf dem Burggelände blühen.

    • © Studio Driehoek, Shutterstock

    Die „Burg der Burgen“ gilt als spektakulärste Festungsanlage und eins der architektonischen Wahrzeichen Japans. Das faszinierende Bauwerk, das zu den Nationalschätzen Japans gehört, war auch Kulisse für diverse Samuraifilme. Die schneeweiße Fassade auf dem Hügel von Himeji ist schon aus dem Shinkansen zu sehen. Das im 14.Jh. errichtete Bauwerk, wegen seiner schlichten Schönheit auch „Burg des weißen Reihers“ genannt, wurde von verschiedenen Fürstenclans immer weiter ausgebaut und in der heutigen Form 1609 fertiggestellt. Schon zur damaligen Zeit galt die Burg als Sensation, weil sie weithin sichtbar und die 46 m hohe Wehranlage extrem gut befestigt war. Im Innern sieht man wie in vielen japanischen Burgen eine „blinde Etage“ - ein Stockwerk ohne Zwischendecke -, wo sich die Insassen relativ sicher verstecken konnten. Nach einer aufwendigen Renovierung strahlt die weiträumige Anlage seit 2015 wieder in neuem Glanz. Himeji ist voller spannender Geschichten um mächtige Feudalherren, stolze Samurais, eine glückliche Prinzessin - und einen Schlossgeist. Das Dienstmädchen Okiku wurde beschuldigt, zehn kostbare Porzellanteller zerbrochen zu haben, und zur Strafe im Schlossbrunnen ertränkt. In stürmischen Nächten hört man sie angeblich aus der Tiefe des Brunnens das Geschirr zählen. Besonders schön ist ein Besuch im April, wenn über 1000 Kirschbäume auf dem Burggelände blühen.


  • Friedenspark (Heiwa-Koen)

    Botanische Gärten & Parks
    • © rweisswald, Shutterstock

    Über diesem früheren Bankenzentrum lag das Hypozentrum der Explosion. Wichtigste Gedenkstätte ist der Kenotaph, ein leeres Grabmal mit Satteldach. Seine ewige Flamme soll so lange brennen, bis die letzte Nuklearwaffe auf der Welt abgeschafft ist. Am Turm für die Seelen der 200 000 Opfer steht geschrieben: „Ruhet in Frieden. Dieser Fehler wird sich nicht wiederholen.“

    • © rweisswald, Shutterstock

    Über diesem früheren Bankenzentrum lag das Hypozentrum der Explosion. Wichtigste Gedenkstätte ist der Kenotaph, ein leeres Grabmal mit Satteldach. Seine ewige Flamme soll so lange brennen, bis die letzte Nuklearwaffe auf der Welt abgeschafft ist. Am Turm für die Seelen der 200 000 Opfer steht geschrieben: „Ruhet in Frieden. Dieser Fehler wird sich nicht wiederholen.“


  • Kinkaku-Ji

    Architektonische Highlights
    • © marcociannarel, Shutterstock

    „Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.

    • © marcociannarel, Shutterstock

    „Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.


  • Kiyomizudera

    Architektonische Highlights
    • © f11photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Liebe mit göttlicher Hilfe

    Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.

    • © f11photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Liebe mit göttlicher Hilfe

    Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.


  • Nijo-Schloss

    Architektonische Highlights
    • © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock

    Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.

    • © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock

    Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.


  • Katsura-Rikyu

    Architektonische Highlights
    • © Sands0013, Shutterstock

    Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).

    • © Sands0013, Shutterstock

    Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).


  • Todai-Ji

    Architektonische Highlights
    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nasenöhr

    Schon der Weg durch das imposante dunkle Holztor aus der Kamakura-Zeit ist beeindruckend. Links und rechts blicken dich riesige, finster dreinschauende Nio-Schutzgötter an. 752 als Haupttempel aller buddhistischen Tempel in Japan gegründet, ist die Haupthalle des Todai-ji eins der größten Holzgebäude der Welt. In der Halle thront eine 15 m hohe Buddhastatue aus Bronze auf einer Lotusblüte. Dort steht auch eine Säule mit einem Loch auf Bodenhöhe, deren Größe angeblich dem Nasenloch des großen Buddhas entspricht. Wenn es dir gelingt, dich durch diese Öffnung zu zwängen, dann ist dir Erleuchtung garantiert – im nächsten Leben.

    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nasenöhr

    Schon der Weg durch das imposante dunkle Holztor aus der Kamakura-Zeit ist beeindruckend. Links und rechts blicken dich riesige, finster dreinschauende Nio-Schutzgötter an. 752 als Haupttempel aller buddhistischen Tempel in Japan gegründet, ist die Haupthalle des Todai-ji eins der größten Holzgebäude der Welt. In der Halle thront eine 15 m hohe Buddhastatue aus Bronze auf einer Lotusblüte. Dort steht auch eine Säule mit einem Loch auf Bodenhöhe, deren Größe angeblich dem Nasenloch des großen Buddhas entspricht. Wenn es dir gelingt, dich durch diese Öffnung zu zwängen, dann ist dir Erleuchtung garantiert – im nächsten Leben.


  • Koraku-En

    Botanische Gärten & Parks
    • © terimma, Shutterstock

    Die 1700 fertig gestellte Grünanlage war der erste Garten Japans mit ausgedehnten Rasenflächen, die von prachtvoll arrangierten Bambussen, Kiefern und Kirschbäumen gekrönt werden.

    • © terimma, Shutterstock

    Die 1700 fertig gestellte Grünanlage war der erste Garten Japans mit ausgedehnten Rasenflächen, die von prachtvoll arrangierten Bambussen, Kiefern und Kirschbäumen gekrönt werden.