Italien - Der Nordwesten Top Sehenswürdigkeiten

Museo Nazionale del Cinema
Museen
Torino
Museo Nazionale del Cinema
Museo Egizio
Museen
Torino
Acquario Di Genova
Zoologische Gärten
Genova
Sacra Di San Michele
Architektonische Highlights
Chiusa di San Michele
Giardini Botanici Hanbury
Botanische Gärten & Parks
Ventimiglia
Giardini Botanici Hanbury
Grotte di Toirano
Landschaftliche Highlights
Toirano
Abbazia di San Fruttuoso
Architektonische Highlights
San Fruttuoso
Isole Borromee
Landschaftliche Highlights
Isole Borromee
Lago d’Orta
Landschaftliche Highlights
Lago d’Orta
Mont Blanc
Landschaftliche Highlights
Chamonix-Mont-Blanc
Mont Blanc
Alpi Apuane
Landschaftliche Highlights
Castelnuovo di Garfagnana
Cimitero di Staglieno
Touristenattraktionen
Genova
Cimitero di Staglieno
La Laterna
Touristenattraktionen
Genova
Cattedrale San Lorenzo
Architektonische Highlights
Genova
Cattedrale San Lorenzo
Castello della Manta
Architektonische Highlights
Manta
Castello della Manta
Basilica di San Salvatore dei Fieschi
Architektonische Highlights
Cogorno
Monferrato
Landschaftliche Highlights
Asti
Asti
Via Garibaldi
Touristenattraktionen
Genova
Via Garibaldi
Galleria di Palazzo Reale
Museen
Genova
Museo del Castello di San Giorgio
Museen
La Spezia
Sacro Monte
Landschaftliche Highlights
Varallo
Forte Di Fenestrelle
Architektonische Highlights
Fenestrelle
Reggia di Venaria Reale
Architektonische Highlights
Venaria Reale
Abbazia di Santa Maria di Vezzolano
Architektonische Highlights
Albugnano
Abbazia di Santa Maria di Vezzolano
Oasi Zegna
Landschaftliche Highlights
Ferla
Basilica Sant’Andrea
Architektonische Highlights
Vercelli
Nationalpark Gran Paradiso
Botanische Gärten & Parks
Aosta
Monte Mottarone
Landschaftliche Highlights
Stresa
Valle Maira
Landschaftliche Highlights
Piemont
Langhe
Landschaftliche Highlights
Alba

    Museen

    Zoologische Gärten

    Museen

    Zoologische Gärten

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen


  • Museo Nazionale del Cinema

    Museen
    • Museo Nazionale del Cinema© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, in dem die Turiner Kultur und Architektur des 19.Jhs. ausgestellt wird. Der künftige Sitz des italienischen, nationalen Filmmuseums.

    • Museo Nazionale del Cinema© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt, in dem die Turiner Kultur und Architektur des 19.Jhs. ausgestellt wird. Der künftige Sitz des italienischen, nationalen Filmmuseums.


  • Museo Egizio

    Museen
    • © PK289, Shutterstock

    Eines der größten ägyptischen Museen in Europa. Es gibt hier Statuen, Sarkophage, Mumien, Waffen, Papyri. Beachtenswerte Funde aus dem Grab des Ehepaares Kha und Merit.

    • © PK289, Shutterstock

    Eines der größten ägyptischen Museen in Europa. Es gibt hier Statuen, Sarkophage, Mumien, Waffen, Papyri. Beachtenswerte Funde aus dem Grab des Ehepaares Kha und Merit.


  • Acquario Di Genova

    Zoologische Gärten
    • © Trenetta80, Shutterstock

    Im berühmten Aquarium im Alten Hafen leben 6000 Tierarten aus Meer und Küstenbereich. „Stars“ sind die Haie, Lieblinge die Delphine und die Pinguine. Von den Einnahmen wird viel investiert in den Wissenschafts- und Tierschutzbereich, der als beispielhaft gilt, mit Forschungsprojekten und Umweltaktionen. Auch kommen ständig Attraktionen aus der Tierwelt hinzu, zuletzt ein artgerechtes Terrarium mit Schildkröten aus Madagaskar.

    • © Trenetta80, Shutterstock

    Im berühmten Aquarium im Alten Hafen leben 6000 Tierarten aus Meer und Küstenbereich. „Stars“ sind die Haie, Lieblinge die Delphine und die Pinguine. Von den Einnahmen wird viel investiert in den Wissenschafts- und Tierschutzbereich, der als beispielhaft gilt, mit Forschungsprojekten und Umweltaktionen. Auch kommen ständig Attraktionen aus der Tierwelt hinzu, zuletzt ein artgerechtes Terrarium mit Schildkröten aus Madagaskar.


  • Sacra Di San Michele

    Architektonische Highlights
    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.

    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Eine 1000-jährige Abtei, die rund 700 m über dem Talgrund auf einem Felsgrat steil in den Himmel ragt. „Mont St-Michel von Italien“ wird die Abtei wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem normannischen Klosterberg gern genannt. Wie ein Wehr gegen alle aus dem Tal, aus dem Westen kommenden Gefahren wirkt sie auf den Besucher. Im 12.Jh. entstand hier ein Benediktinerkloster mit zugehöriger Kirche, die in einer architektonischen Meisterleistung den gesamten Berggipfel umschließt.


  • Giardini Botanici Hanbury

    Botanische Gärten & Parks
    • Giardini Botanici Hanbury© Hedda Eid, DuMont Reisebildportal

    Angehende Gärtner und Botaniker reißen sich um ein Praktikum in diesem Pflanzenparadies. Die Brüder Thomas und Daniel Hanbury aus England haben diesen berühmten Terrassengarten mit herrlichem Panorama auf 18 ha ab 1867 angelegt: eine einzigartige Mischung mediterraner und exotischer Vegetation aus Asien, Lateinamerika, Afrika. Auf schattigen Wegen spaziert man den Hang hinunter bis ans Meer.

    • Giardini Botanici Hanbury© Hedda Eid, DuMont Reisebildportal

    Angehende Gärtner und Botaniker reißen sich um ein Praktikum in diesem Pflanzenparadies. Die Brüder Thomas und Daniel Hanbury aus England haben diesen berühmten Terrassengarten mit herrlichem Panorama auf 18 ha ab 1867 angelegt: eine einzigartige Mischung mediterraner und exotischer Vegetation aus Asien, Lateinamerika, Afrika. Auf schattigen Wegen spaziert man den Hang hinunter bis ans Meer.


  • Grotte di Toirano

    Landschaftliche Highlights
    • © s74, Shutterstock

    Im kleinen Ort Toirano wurde eine Vielzahl von Grotten entdeckt. Drei davon sind zugänglich. Sie wurden aufbereitet, sodass Besucher bei einem Spaziergang Stalakmiten und Stalaktiten bestaunen können. Manche der Räume mussten dafür erst einmal trocken gelegt werden. Man fand Spuren von Neandertalern und Bären in den Höhlen. Die Funde beweisen außerdem, dass die Grotten von den Römern als Begräbnisstätte genutzt worden sind. Bei der Führung erhalten Besucher interessante Informationen über die Funde und die Naturentwicklung in den Höhlen.

    • © s74, Shutterstock

    Im kleinen Ort Toirano wurde eine Vielzahl von Grotten entdeckt. Drei davon sind zugänglich. Sie wurden aufbereitet, sodass Besucher bei einem Spaziergang Stalakmiten und Stalaktiten bestaunen können. Manche der Räume mussten dafür erst einmal trocken gelegt werden. Man fand Spuren von Neandertalern und Bären in den Höhlen. Die Funde beweisen außerdem, dass die Grotten von den Römern als Begräbnisstätte genutzt worden sind. Bei der Führung erhalten Besucher interessante Informationen über die Funde und die Naturentwicklung in den Höhlen.


  • Abbazia di San Fruttuoso

    Architektonische Highlights
    • © Boris-B, Shutterstock

    Von Rapallo, Santa Margherita, Camogli und Portofino aus kann man diese Abtei per Schiff oder zu Fuß erreichen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich diese Tour keinesfalls entgehen lassen, denn die Pfade durch immergrüne Macchia hoch überm Meer gehören zum Schönsten, was man hier erleben kann. Das um die erste Jahrtausendwende von Benediktinern gegründete Kloster liegt malerisch in einer Felsbucht an der Spitze der Halbinsel von Portofino. In der Krypta liegen mehrere Mitglieder der in Ligurien allgegenwärtigen Doria-Familie begraben.

    • © Boris-B, Shutterstock

    Von Rapallo, Santa Margherita, Camogli und Portofino aus kann man diese Abtei per Schiff oder zu Fuß erreichen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich diese Tour keinesfalls entgehen lassen, denn die Pfade durch immergrüne Macchia hoch überm Meer gehören zum Schönsten, was man hier erleben kann. Das um die erste Jahrtausendwende von Benediktinern gegründete Kloster liegt malerisch in einer Felsbucht an der Spitze der Halbinsel von Portofino. In der Krypta liegen mehrere Mitglieder der in Ligurien allgegenwärtigen Doria-Familie begraben.


  • Isole Borromee

    Landschaftliche Highlights
    • © N Semprevivo, Shutterstock

    Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.

    • Isole Borromee
    • © N Semprevivo, Shutterstock

    Es müssen große Gefühle gewesen sein, die Graf Vitaliano Borromeo seiner Frau Isabella d’Adda gegenüber hegte. Denn nur um ihr eine Freude zu machen, verwandelte er die belanglose, 300 m lange Felseninsel gegenüber von Stresa in die Isola Bella. 20 Jahre dauerten die Arbeiten zu einem der prachtvollsten Barockensembles Oberitaliens. Der reich ausgestattete Palast mit großzügigen Freitreppen und eigener Pinakothek, mit Spiegelgalerie und muschelgeschmückten Tuffsteingrotten lohnt allein schon den Besuch, doch die eigentliche Sensation sind die Gärten. In zehn großen Stufen steigen sie pyramidenförmig nach oben auf, durchsetzt mit Laubengängen und Muschelgrotten, steinernen Nymphen und geometrisch zugeschnittenen Beeten.

    • Isole Borromee

  • Lago d’Orta

    Landschaftliche Highlights
    • © Anilah, Shutterstock

    Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.

    • Lago d’Orta
    • © Anilah, Shutterstock

    Cenerentola, Aschenputtel, wird der 30 Autominuten von Stresa entfernte, nur gut 12 km lange Lago d’Orta mitunter genannt, weil der westlichste der Seen viel weniger bekannt ist als seine drei großen Nachbarn. Doch „Aschenputtel“geizt nicht mit Reizen! Wetten, dass Sieder malerische Ortskern von Orta San Giulio (1200 Ew.) mit seinen engen Gassen und Arkaden begeistern wird? In den Cafés und Boutiquen rund um die Piazza Motta, wo seit 1228 immer am Mittwoch ein Markt statt findet, vergeht die Wartezeit auf das Taxiboot wie im Flug. Ein Ausflug auf die nur 400 m entfernte Isola di San Giulio mit der gleichnamigen romanischen Basilika ist ein Muss. Auf dem Inselrundweg Via del Silenzio können Sie über den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sinnieren. Wieder zurück, können Sie von der Piazza Motta auf dem alten Pilgerweg zum Sacro Monte di Orta hinaufmarschieren. Sie lernen dabei das Who’s who der katholischen Heiligen kennen, säumen doch exakt 376 lebensgroße Statuen den Weg hoch zur Kapelle mit der schönen Aussichtsterrasse. Wenn Sie sich am Abend ein sündhaft teures Vergnügen leisten wollen, reservieren Sie einen Tisch bei Starkoch Antonino Cannavacciuolo, der im Hotel Villa Crespi aufkocht. Als Alternative bietet sich die Taverna Antico Agnello ein stilvolles B & B finden. Dass die meisten Einheimischen nicht vom Gastgewerbe, sondern von der Metallverarbeitung leben, werden Sie in Omegna feststellen. Am Nordende des Sees sind Firmen wie Bialetti, Lagostina oder Alessi zu Hause. Zum Shoppen lädt das Alessi-Outlet ein: Vom Wasserkocher über Salzstreuer bis hin zum Chromtoaster finden Sie hier durchgestylte Haushaltsgeräte. Eine mähnlichen Handwerk wird in Quarna Sotto gefrönt, wo Saxofone noch von Handhergestellt werden. An den Besuch im dortigen Museum für Blasinstrumente werden Sie sich nicht nur dann gern erinnern, wenn Sie die Gelegenheit haben, den Klängen des Orta Jazz Festivals zu lauschen, das im Juli auf der Piazza Motta stattfindet.

    • Lago d’Orta

  • Mont Blanc

    Landschaftliche Highlights
    • Mont Blanc© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Mont Blanc ist mit 4810 m Höhe der höchste Berg der Alpen.

    • Mont Blanc© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Mont Blanc ist mit 4810 m Höhe der höchste Berg der Alpen.


  • Alpi Apuane

    Landschaftliche Highlights
    • © Elithium, Shutterstock
    • © Elithium, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blüten am Abgrund

    Bis auf 2000 m erhebt sich der Gebirgszug aus dem Tyrrhenischen Meer. An der Küstenseite blühen im Winter Zitronenbäume, während in den inneren Tälern noch bis Mai Schnee liegt. Dort tummeln sich selten gewordene Mufflons und Steinadler. Festes Schuhwerk ist Pflicht! Ein guter Einstieg ist z. B. der Orto Botanico Pietro Pellegrini bei Pian della Fioba. Der Pfad windet sich von den Zitronenbäumen zig Höhenmeter durch die Vegetationszonen, links seltene, farbenfrohe Orchideen, rechts der Abgrund. Deswegen sind immer Führer dabei. Bei rechtzeitiger Anmeldung sind die einstündigen Führungen auch auf Deutsch möglich. Mit 1500 Schächten, Grotten und Höhlen gleichen die Apuanischen Alpen einem durchlöcherten Käse. Touristisch erschlossen sind drei, darunter die riesige Grotta Antro del Corchia mit einem Gewirr aus Tunneln, Quellen und Marmorhallen. Noch immer ist sie nicht vollständig erkundet. Angeboten werden zweistündige Führungen (Treffpunkt im Ort), rutschfeste Schuhe sind nötig! Traurige Berühmtheit erlangte Sant’Anna di Stazzema: 1944 metzelten SS-Schergen hier 560 Zivilisten nieder. Die Zeitzeugenberichte im Museo Storico della Resistenza erinnern daran. Wen es weiter hinaufzieht, dem sei der Naturpark Parco Regionale delle Alpi Apuane empfohlen.

    • © Elithium, Shutterstock
    • © Elithium, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blüten am Abgrund

    Bis auf 2000 m erhebt sich der Gebirgszug aus dem Tyrrhenischen Meer. An der Küstenseite blühen im Winter Zitronenbäume, während in den inneren Tälern noch bis Mai Schnee liegt. Dort tummeln sich selten gewordene Mufflons und Steinadler. Festes Schuhwerk ist Pflicht! Ein guter Einstieg ist z. B. der Orto Botanico Pietro Pellegrini bei Pian della Fioba. Der Pfad windet sich von den Zitronenbäumen zig Höhenmeter durch die Vegetationszonen, links seltene, farbenfrohe Orchideen, rechts der Abgrund. Deswegen sind immer Führer dabei. Bei rechtzeitiger Anmeldung sind die einstündigen Führungen auch auf Deutsch möglich. Mit 1500 Schächten, Grotten und Höhlen gleichen die Apuanischen Alpen einem durchlöcherten Käse. Touristisch erschlossen sind drei, darunter die riesige Grotta Antro del Corchia mit einem Gewirr aus Tunneln, Quellen und Marmorhallen. Noch immer ist sie nicht vollständig erkundet. Angeboten werden zweistündige Führungen (Treffpunkt im Ort), rutschfeste Schuhe sind nötig! Traurige Berühmtheit erlangte Sant’Anna di Stazzema: 1944 metzelten SS-Schergen hier 560 Zivilisten nieder. Die Zeitzeugenberichte im Museo Storico della Resistenza erinnern daran. Wen es weiter hinaufzieht, dem sei der Naturpark Parco Regionale delle Alpi Apuane empfohlen.


  • Cimitero di Staglieno

    Touristenattraktionen
    • Cimitero di Staglieno© MAIRDUMONT

    Kein schlichter Friedhof, sondern eine regelrechte Totenstadt am nördlichen Stadtrand mit monumentalen und pompösen Grabstätten in der schmachtendnaturalistischen Trauerbildhauerei, wie sie im 19.Jh en vogue war.

    • Cimitero di Staglieno© MAIRDUMONT

    Kein schlichter Friedhof, sondern eine regelrechte Totenstadt am nördlichen Stadtrand mit monumentalen und pompösen Grabstätten in der schmachtendnaturalistischen Trauerbildhauerei, wie sie im 19.Jh en vogue war.


  • La Laterna

    Touristenattraktionen
    • © Andrea Izzotti, Shutterstock

    Das Wahrzeichen Genuas, 1543 umgebaut, ist ein Turm aus zwei Abschnitten, darüber Bögen. Die Lichtsignale in 117 m Höhe haben eine Reichweite von über 50 km.

    • © Andrea Izzotti, Shutterstock

    Das Wahrzeichen Genuas, 1543 umgebaut, ist ein Turm aus zwei Abschnitten, darüber Bögen. Die Lichtsignale in 117 m Höhe haben eine Reichweite von über 50 km.


  • Cattedrale San Lorenzo

    Architektonische Highlights
    • Cattedrale San Lorenzo© MAIRDUMONT

    In der Lünette über dem Hauptportal sieht man den hl. Laurentius, dem der Dom geweiht ist, auf dem Rost – sein Martyrium: eine von vielen plastisch­anschaulich in Stein gemeißelten Geschichten an der Domfassade. Die Kirche haben so viele Einflüsse und Epochen geprägt wie die Stadt selbst. Wunder dich nicht, wenn dir etwas römisch oder byzantinisch vorkommt: Das steckt alles tatsächlich in der Fassade. Blickfang im Innern ist die Johannes dem Täufer geweihte Marmorkapelle im linken Seitenschiff. Die englische Granate im rechten Seitenschiff landete 1941 während einer Bombardierung Genuas in der Kirche, explodierte wundersamerweise aber nicht. Unbedingt besuchenswert ist das reizvoll modern gestaltete Domschatzmuseum. Es hütet den sogenannten Heiligen Gral, eine smaragdgrüne, sechseckige Glasschale, die der Legende nach das Blut Christi, den Wein des Abendmahls, enthalten haben soll.

    • Cattedrale San Lorenzo© MAIRDUMONT

    In der Lünette über dem Hauptportal sieht man den hl. Laurentius, dem der Dom geweiht ist, auf dem Rost – sein Martyrium: eine von vielen plastisch­anschaulich in Stein gemeißelten Geschichten an der Domfassade. Die Kirche haben so viele Einflüsse und Epochen geprägt wie die Stadt selbst. Wunder dich nicht, wenn dir etwas römisch oder byzantinisch vorkommt: Das steckt alles tatsächlich in der Fassade. Blickfang im Innern ist die Johannes dem Täufer geweihte Marmorkapelle im linken Seitenschiff. Die englische Granate im rechten Seitenschiff landete 1941 während einer Bombardierung Genuas in der Kirche, explodierte wundersamerweise aber nicht. Unbedingt besuchenswert ist das reizvoll modern gestaltete Domschatzmuseum. Es hütet den sogenannten Heiligen Gral, eine smaragdgrüne, sechseckige Glasschale, die der Legende nach das Blut Christi, den Wein des Abendmahls, enthalten haben soll.


  • Castello della Manta

    Architektonische Highlights
    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.

    • Castello della Manta© MAIRDUMONT

    Im 15.Jh. wurde die Festung in einen prächtigen Herrschaftssitz umgebaut, der von einem großen Park umgeben ist. Berühmt ist das Anwesen vor allem wegen seiner Fresken in der Sala Baronale. Sie illustrieren Gedichte und sind Ausdruck der untergehenden, eleganten Hofkultur des Mittelalters.


  • Basilica di San Salvatore dei Fieschi

    Architektonische Highlights
    • © Fabio Lotti, Shutterstock

    Von Cogorno führt ein kurzer Abzweig zur alten, verwunschenen Basilica San Salvatore dei Fieschi, einem der schönsten Beispiele für den typisch ligurischen, romanisch-gotischen Baustil mit seinem helldunklen Streifenmuster aus Kalk- und Schiefergestein.

    • © Fabio Lotti, Shutterstock

    Von Cogorno führt ein kurzer Abzweig zur alten, verwunschenen Basilica San Salvatore dei Fieschi, einem der schönsten Beispiele für den typisch ligurischen, romanisch-gotischen Baustil mit seinem helldunklen Streifenmuster aus Kalk- und Schiefergestein.


  • Monferrato

    Landschaftliche Highlights
    • Asti© MAIRDUMONT

    Es heißt, die Astigiani führen besonders wild Auto – ein Versuch, die in der 70 000-­Ew.­-Stadt allseits präsente Historie durch flottes Auftreten zu kompensieren? Tatsache ist: Asti war im Mittelalter die mächtigste und wohlhabendste Stadtrepublik des Piemont, reich genug, um sich von der drohenden Zerstörung durch Kaiser Barbarossa einfach loszukaufen. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich im Zentrum wunderbarerweise fast komplett erhalten; nur wenige Barockfassaden „stören“ das Bild der Patrizierhäuser, Geschlechtertürme und gotischen Kirchen. Asti ist auch heute noch ein lebhaftes Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, allen voran der Wein. Die herbstliche Weinmesse Douja d’Or ist die wichtigste des Piemont – und bester Beweis dafür, dass man mit Asti nicht nur Spumante verbinden darf.

    • Asti© MAIRDUMONT

    Es heißt, die Astigiani führen besonders wild Auto – ein Versuch, die in der 70 000-­Ew.­-Stadt allseits präsente Historie durch flottes Auftreten zu kompensieren? Tatsache ist: Asti war im Mittelalter die mächtigste und wohlhabendste Stadtrepublik des Piemont, reich genug, um sich von der drohenden Zerstörung durch Kaiser Barbarossa einfach loszukaufen. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich im Zentrum wunderbarerweise fast komplett erhalten; nur wenige Barockfassaden „stören“ das Bild der Patrizierhäuser, Geschlechtertürme und gotischen Kirchen. Asti ist auch heute noch ein lebhaftes Handelszentrum für landwirtschaftliche Produkte aus der Region, allen voran der Wein. Die herbstliche Weinmesse Douja d’Or ist die wichtigste des Piemont – und bester Beweis dafür, dass man mit Asti nicht nur Spumante verbinden darf.


  • Via Garibaldi

    Touristenattraktionen
    • Via Garibaldi© MAIRDUMONT

    Jede Hausnummer an dieser kurzen Straße (250 m) mitten im Zentrum steht für einen prachtvollen Renaissancepalazzo der steinreichen Bankiers- und Händlerfamilien des goldenen Zeitalters Genuas, des 16./17.Jhs. In viele kann man hineinschauen, denn sie sind heute Banken, Handelskammer, Museen mit wertvollen Gemäldesammlungen. Prachtvolle Palazzi voller Kunst aus der Zeit, als Genua die reichste Stadt Europas war.

    • Via Garibaldi© MAIRDUMONT

    Jede Hausnummer an dieser kurzen Straße (250 m) mitten im Zentrum steht für einen prachtvollen Renaissancepalazzo der steinreichen Bankiers- und Händlerfamilien des goldenen Zeitalters Genuas, des 16./17.Jhs. In viele kann man hineinschauen, denn sie sind heute Banken, Handelskammer, Museen mit wertvollen Gemäldesammlungen. Prachtvolle Palazzi voller Kunst aus der Zeit, als Genua die reichste Stadt Europas war.


  • Galleria di Palazzo Reale

    Museen
    • © Manakin, Thinkstock
    • © Manakin, Thinkstock

    In diesem monumentalen Palast residierten die italienischen Könige während ihrer Genuaaufenthalte. Das erste Geschoss beherbergt eine wertvolle Gemäldesammlung. In den Hängegärten des Königlichen Palasts spaziert man über kunstvoll gelegtes Pflaster.

    • © Manakin, Thinkstock
    • © Manakin, Thinkstock

    In diesem monumentalen Palast residierten die italienischen Könige während ihrer Genuaaufenthalte. Das erste Geschoss beherbergt eine wertvolle Gemäldesammlung. In den Hängegärten des Königlichen Palasts spaziert man über kunstvoll gelegtes Pflaster.


  • Museo del Castello di San Giorgio

    Museen
    • © saiko3p, Shutterstock

    Ja, der Blick über den Golf ist mal wieder grandios. Das hat bestimmt geholfen, als die Festung im Mittelalter die Seerepublik Genua gegen de Rivalen Pisa absichern sollte. Aber eigentlich interessant ist, was das Archäologische Museum zeigt: die geheimnisvollen Stelen aus der Lunigiana – Steinfiguren, Männer- und Frauengestalten, aus vermutlich vorrömischer Zeit. Man fand sie im Grenzgebiet zur Toskana, der Lunigiana, einfach so auf Feldern und im Wald. Nicht nur ihre Gestaltung ist spannend. Steckt da ein Kult dahinter? Und wenn ja, welcher? Das Kastell ist über eine Treppe von der Via XX Settembre zu erreichen sowie über einen kostenlosen Aufzug gegenüber dem My One Hotel.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Ja, der Blick über den Golf ist mal wieder grandios. Das hat bestimmt geholfen, als die Festung im Mittelalter die Seerepublik Genua gegen de Rivalen Pisa absichern sollte. Aber eigentlich interessant ist, was das Archäologische Museum zeigt: die geheimnisvollen Stelen aus der Lunigiana – Steinfiguren, Männer- und Frauengestalten, aus vermutlich vorrömischer Zeit. Man fand sie im Grenzgebiet zur Toskana, der Lunigiana, einfach so auf Feldern und im Wald. Nicht nur ihre Gestaltung ist spannend. Steckt da ein Kult dahinter? Und wenn ja, welcher? Das Kastell ist über eine Treppe von der Via XX Settembre zu erreichen sowie über einen kostenlosen Aufzug gegenüber dem My One Hotel.


  • Sacro Monte

    Landschaftliche Highlights
    • © elitravo, Shutterstock

    Das „neue Jerusalem“ wird die 200 m über Varallo gelegene Pilgerstätte (1497–1650) genannt: In 44 Kapellen und einer Basilika stellen 800 lebensgroße Figuren aus Holz und Terrakotta vor freskiertem Hintergrund den Leidensweg Christi bis hin zur Auferstehung dar. Einige Szenen schuf Gaudenzio Ferrari. Der Sacro Monte von Varallo ist ein besonders gelungener Schachzug der Gegenreformatoren: Der Theatralik und Eindringlichkeit der Szenen können sich Besucher schwer entziehen.

    • Corso Roma 8, 13019 Varallo
    • © elitravo, Shutterstock

    Das „neue Jerusalem“ wird die 200 m über Varallo gelegene Pilgerstätte (1497–1650) genannt: In 44 Kapellen und einer Basilika stellen 800 lebensgroße Figuren aus Holz und Terrakotta vor freskiertem Hintergrund den Leidensweg Christi bis hin zur Auferstehung dar. Einige Szenen schuf Gaudenzio Ferrari. Der Sacro Monte von Varallo ist ein besonders gelungener Schachzug der Gegenreformatoren: Der Theatralik und Eindringlichkeit der Szenen können sich Besucher schwer entziehen.

    • Corso Roma 8, 13019 Varallo

  • Forte Di Fenestrelle

    Architektonische Highlights
    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.

    • © Marcus Wallin, Shutterstock

    Zu den Höhepunkten einer Fahrt durch die Val del Chisone gehört die Festung von Fenestrelle, deren gigantische Ausmaße unvorbereitete Reisende geradezu erschrecken können. Erbaut im 18.Jh. von den damals das Tal besetzt haltenden Franzosen, zieht sich das Wehr (nach der chinesischen Mauer das zweitgrößte Mauerwerk der Welt!) 3 km lang und 635 Höhenmeter den Berg hinauf. Die Anlage besteht aus verschiedenen Forts, verbunden durch den berühmten „Treppentunnel“ mit 3850 Stufen. Mit dem Bau von Fenestrelle haben die Franzosen zweifellos übertrieben, aber man muss sich auch vor Augen halten, dass immer wieder Kriegsheere über die Westalpen zogen und die Passtäler deshalb zu schützen waren. Über den Montgenèvrepass und die Val del Chisone waren vermutlich schon Hannibal und seine Elefanten nach Italien gelangt.


  • Reggia di Venaria Reale

    Architektonische Highlights
    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Die größte und ehrgeizigste Anlage ist die Reggia di Venaria Reale, eine Art Versailles der Savoyer. Auf 10 ha des grandiosen Parks verteilen sich wunderschön angeordnete Obst- und Gemüseplantagen.

    • © Claudio Divizia, Shutterstock
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Die größte und ehrgeizigste Anlage ist die Reggia di Venaria Reale, eine Art Versailles der Savoyer. Auf 10 ha des grandiosen Parks verteilen sich wunderschön angeordnete Obst- und Gemüseplantagen.


  • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano

    Architektonische Highlights
    • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Was da so bescheiden zwischen Wald und Weinbergen liegt, gilt als wichtigstes romanisches Bauwerk des Piemont. Das ehemalige Augustinerkloster wurde der Legende zufolge 773 von Karl dem Großen gegründet; die Kirche stammt aus dem 11./12.Jh. Besonders schön sind die Fassade mit ihren über drei Etagen aufsteigenden Säulen (beachte die in den Stein gehauenen, freizügigen Szenen unterhalb der Bogen!), der Hauptaltar mit vier Terrakottafiguren (Spätgotik) und ein Kreuzgang mit Fresken aus dem Leben Marias.

    • Abbazia di Santa Maria di Vezzolano© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal

    Was da so bescheiden zwischen Wald und Weinbergen liegt, gilt als wichtigstes romanisches Bauwerk des Piemont. Das ehemalige Augustinerkloster wurde der Legende zufolge 773 von Karl dem Großen gegründet; die Kirche stammt aus dem 11./12.Jh. Besonders schön sind die Fassade mit ihren über drei Etagen aufsteigenden Säulen (beachte die in den Stein gehauenen, freizügigen Szenen unterhalb der Bogen!), der Hauptaltar mit vier Terrakottafiguren (Spätgotik) und ein Kreuzgang mit Fresken aus dem Leben Marias.


  • Oasi Zegna

    Landschaftliche Highlights
    • © Marco Maggesi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stippvisite im Mittelalter

    Die vom Textilunternehmer Ermenegildo Zegna in den 1930er-Jahren erdachte und finanzierte Oase ist nicht etwa ein Stoffdiscount, sondern ein Naturparadies. Basis ist die 26 km lange Panoramica Zegna, die Provinzstraße 232, die Trivero über Valle Mosso und Bielmonte mit Rosazza verbindet. Zwischen 800 und 1500 m hoch gelegen, ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Skitouren. Danach entspannst du vielleicht beim „Waldbaden“ im Bosco del Sorriso, Kinder können sich im Klettergarten, auf dem Abenteuerspielplatz und auf der Rodelbahn Rolba Run in Bielmonte austoben. Ihren höchsten Punkt erreicht die Panoramica Zegna 25 km nördlich von Biella in Bielmonte, einem sommers wie winters beliebten Urlaubsort. Nahe Trivero, beim Dorf Pray, ist eine der vielen im 19.Jh. im Biellese entstandenen Webereien zu besichtigen, die Fabbrica della Ruota. Die 1964 stillgelegte Anlage ist heute Dokumentationszentrum, Archiv und Museum. 5 km weiter liegt das gut erhaltene mittelalterliche Dorfidyll Guardabosone, durch das du einen romantischen Spaziergang machen kannst, um dich dann in der Osteria La Barrique mit Tatar mit Artischocken oder Eselsgulasch zu stärken. Feine Weine, auch glasweise!

    • © Marco Maggesi, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stippvisite im Mittelalter

    Die vom Textilunternehmer Ermenegildo Zegna in den 1930er-Jahren erdachte und finanzierte Oase ist nicht etwa ein Stoffdiscount, sondern ein Naturparadies. Basis ist die 26 km lange Panoramica Zegna, die Provinzstraße 232, die Trivero über Valle Mosso und Bielmonte mit Rosazza verbindet. Zwischen 800 und 1500 m hoch gelegen, ist sie Ausgangspunkt für Wanderungen, Rad- und Skitouren. Danach entspannst du vielleicht beim „Waldbaden“ im Bosco del Sorriso, Kinder können sich im Klettergarten, auf dem Abenteuerspielplatz und auf der Rodelbahn Rolba Run in Bielmonte austoben. Ihren höchsten Punkt erreicht die Panoramica Zegna 25 km nördlich von Biella in Bielmonte, einem sommers wie winters beliebten Urlaubsort. Nahe Trivero, beim Dorf Pray, ist eine der vielen im 19.Jh. im Biellese entstandenen Webereien zu besichtigen, die Fabbrica della Ruota. Die 1964 stillgelegte Anlage ist heute Dokumentationszentrum, Archiv und Museum. 5 km weiter liegt das gut erhaltene mittelalterliche Dorfidyll Guardabosone, durch das du einen romantischen Spaziergang machen kannst, um dich dann in der Osteria La Barrique mit Tatar mit Artischocken oder Eselsgulasch zu stärken. Feine Weine, auch glasweise!


  • Basilica Sant’Andrea

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Dem Gottessohn ganz nah sein

    Nicht der Dom, sondern diese ab 1472 von Leon Battista Alberti entworfene majestätische Basilika ist die Herzenskirche der Mantuaner. Die Fassade ist klassisch, der Glockenturm mit gotischen Elementen gestaltet. Innen sind das Grab des Malers Andrea Mantegna und sein Werk „Die Heilige Familie und Johannes der Täufer“ interessant. Den eigentlichen Anlass für den Besuch des pompösen Gotteshauses findest du aber in der Krypta: die Phiolen mit dem angeblichen Blut Jesu. Der Soldat, der dem Gottessohn einen Speer in die Seite rammte, soll es der Legende nach aufgefangen haben, woraufhin es seinen Weg nach Mantua fand ... Geschmückt ist es mit vielen Gebeten, Dankeszetteln und Wünschen von Gläubigen.

    Insider-Tipp
    Dem Gottessohn ganz nah sein

    Nicht der Dom, sondern diese ab 1472 von Leon Battista Alberti entworfene majestätische Basilika ist die Herzenskirche der Mantuaner. Die Fassade ist klassisch, der Glockenturm mit gotischen Elementen gestaltet. Innen sind das Grab des Malers Andrea Mantegna und sein Werk „Die Heilige Familie und Johannes der Täufer“ interessant. Den eigentlichen Anlass für den Besuch des pompösen Gotteshauses findest du aber in der Krypta: die Phiolen mit dem angeblichen Blut Jesu. Der Soldat, der dem Gottessohn einen Speer in die Seite rammte, soll es der Legende nach aufgefangen haben, woraufhin es seinen Weg nach Mantua fand ... Geschmückt ist es mit vielen Gebeten, Dankeszetteln und Wünschen von Gläubigen.


  • Nationalpark Gran Paradiso

    Botanische Gärten & Parks
    • © West Edge, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rendezvous mit Hornträgern

    Die Regionen Aostatal und Piemont teilen sich diesen 450 km2 großen Nationalpark, in dem Gämsen, Murmeltiere, Hermeline, Bartgeier und Steinadler leben. In seiner Mitte ragt der Gran Paradiso empor, 4061 m hoch – er ist der am leichtesten zu besteigende Viertausender der Alpen. Die Landschaft ist überaus reizvoll; einige eiskalte Bergseen laden zur Erfrischung und selbst Gletscher hat der Park zu bieten – ein Neuntel seiner Oberfläche ist von ewigem Eis bedeckt. Der Park ist ein Refugium für Alpensteinböcke, die im 19.Jh. wegen intensiver Bejagung anderswo in den Alpen ausgerottet waren. 1821 stellten die Behörden die 100 verbliebenen Steinböcke des Gran Paradiso unter Schutz, seit 1856 schützten Wildhüter die liebste Jagdbeute von König Vittorio Emanuele II. Ein ausgedehntes Wegenetz, u. a. mit aus Savoyerzeiten erhaltenen Jagdwegen und -hütten, durchzieht die fünf Täler des Parks. Auf dem Trekking dello Stambecco durchstreifst du das Reich der Steinböcke (Fernglas mitnehmen!): Der abwechslungsreiche Wanderweg (40 km, fünf Übernachtungen) durch dichte Wälder und Torfmoore, über Grasland, Wiesen und Geröllhalden bringt dich in eine der spektakulärsten Landschaften Italiens.

    • © West Edge, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rendezvous mit Hornträgern

    Die Regionen Aostatal und Piemont teilen sich diesen 450 km2 großen Nationalpark, in dem Gämsen, Murmeltiere, Hermeline, Bartgeier und Steinadler leben. In seiner Mitte ragt der Gran Paradiso empor, 4061 m hoch – er ist der am leichtesten zu besteigende Viertausender der Alpen. Die Landschaft ist überaus reizvoll; einige eiskalte Bergseen laden zur Erfrischung und selbst Gletscher hat der Park zu bieten – ein Neuntel seiner Oberfläche ist von ewigem Eis bedeckt. Der Park ist ein Refugium für Alpensteinböcke, die im 19.Jh. wegen intensiver Bejagung anderswo in den Alpen ausgerottet waren. 1821 stellten die Behörden die 100 verbliebenen Steinböcke des Gran Paradiso unter Schutz, seit 1856 schützten Wildhüter die liebste Jagdbeute von König Vittorio Emanuele II. Ein ausgedehntes Wegenetz, u. a. mit aus Savoyerzeiten erhaltenen Jagdwegen und -hütten, durchzieht die fünf Täler des Parks. Auf dem Trekking dello Stambecco durchstreifst du das Reich der Steinböcke (Fernglas mitnehmen!): Der abwechslungsreiche Wanderweg (40 km, fünf Übernachtungen) durch dichte Wälder und Torfmoore, über Grasland, Wiesen und Geröllhalden bringt dich in eine der spektakulärsten Landschaften Italiens.


  • Monte Mottarone

    Landschaftliche Highlights
    • © Davesayit, Shutterstock

    Der Aussichtsberg (1491 m) verlockt zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und im Winter zum Skifahren. Seit 2010 gibt es auch eine 800 m lange, ganzjährig geöffnete Rodelbahn. Bicicò mit Büro in der Seilbahnstation organisiert Bikeausflüge und Klettertouren im Felsenpark. Informativ ist ein Streifzug durch den botanischen Garten Alpinia auf halber Höhe mit über 700 Arten von Alpen- und Heilpflanzen. Die private Panoramastraße Strada Borromea ist mautpflichtig.

    • 28838 Stresa
    • © Davesayit, Shutterstock

    Der Aussichtsberg (1491 m) verlockt zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und im Winter zum Skifahren. Seit 2010 gibt es auch eine 800 m lange, ganzjährig geöffnete Rodelbahn. Bicicò mit Büro in der Seilbahnstation organisiert Bikeausflüge und Klettertouren im Felsenpark. Informativ ist ein Streifzug durch den botanischen Garten Alpinia auf halber Höhe mit über 700 Arten von Alpen- und Heilpflanzen. Die private Panoramastraße Strada Borromea ist mautpflichtig.

    • 28838 Stresa

  • Valle Maira

    Landschaftliche Highlights
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont
    • © ALESSANDRO GIAMELLO, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hol die Ziehharmonika!

    Die vier Täler um Cuneo führen schluchtartig ins Gebirge eingegraben auf Frankreich zu; alle lohnen einen Besuch. Immer wieder trifft man auf Spuren okzitanischer Kultur und Sprache, denn diese Täler wurden von Frankreich aus besiedelt. Besonders interessant ist die Val Maira, in der gleich am Eingang, 20 km nordwestlich von Cuneo beim Dorf Villar San Costanzo nahe Dronero, ein Wunderwerk der Natur zu bestaunen ist: die ca. 120 ciciu, durch Erosion entstandene Felsformationen, die wie versteinerte Riesenpilze zwischen Birken und Kastanien stehen. Wie Vogelnester kleben uralte Dörfer an den Berghängen. Das Leben in der Abgeschiedenheit war nur mit Einfallsreichtum zu meistern. Die Menschen aus dem Dorf Elva etwa zogen als Haarsammler und Perückenmacher durch Norditalien auf der Suche nach Frauen, die ihren Zopf für ein Halstuch oder eine Spitze einzutauschen bereit waren. Aus dem Haar entstanden in Paris und London Perücken für Aristokraten und Lords. In der Pfarrkirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Serre leuchten wunderschöne Fresken des flämischen Malers Hans Clemer. Die alten Wirtschaftswege bilden heute den Rundwanderweg percorsi occitani, der ohne große Höhendifferenzen ins Tal hinein- und auf der anderen Seiten wieder hinausführt. Die 60 Stunden lassen sich in zehn bis 14 Etappen unterteilen; natürlich sind auch Einzeletappen möglich. Ein guter Startpunkt ist bei Stroppo das Centro Culturale Borgata San Martino, ein wunderschönes Gasthaus mit Kulturprogramm. Im Agriturismo Al Chersogno in San Michele di Prazzo isst du nicht nur okzitanische Gerichte, sondern erlebst mit etwas Glück auch okzitanische Musik und Tänze.

    • Piemont

  • Langhe

    Landschaftliche Highlights

    Ein Feinschmeckerziel sind diese zwei Hügellandschaften voller Weinberge und Burgen: das Monferrato um Asti (76 000 Ew.) 45 km östlich mit schönem, mittelalterlichem Stadtkern und die Langhe um Alba, ein malerisches Städtchen (25 000 Ew.) mit mittelalterlichen Turmhäusern (case-torri).

    • Alba

    Ein Feinschmeckerziel sind diese zwei Hügellandschaften voller Weinberge und Burgen: das Monferrato um Asti (76 000 Ew.) 45 km östlich mit schönem, mittelalterlichem Stadtkern und die Langhe um Alba, ein malerisches Städtchen (25 000 Ew.) mit mittelalterlichen Turmhäusern (case-torri).

    • Alba