Heidelberg - Östliche Altstadt Top Sehenswürdigkeiten

Völkerkundemuseum vPST
Museen
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Untere Straße
Touristenattraktionen
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Marktplatz
Touristenattraktionen
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Marktplatz
Zum Ritter Sankt Georg
Architektonische Highlights
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Heidelberger Bergbahn
Touristenattraktionen
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Heidelberger Bergbahn
Schloss Heidelberg
Architektonische Highlights
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Schloss Heidelberg
Alte Brücke
Touristenattraktionen
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Alte Brücke
Universitätsbibliothek
Museen
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Universitätsplatz
Touristenattraktionen
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Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
Museen
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Studentenkarzer
Museen
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Jesuitenkirche
Architektonische Highlights
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Heiliggeistkirche
Architektonische Highlights
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Grünanlage Klingenteich
Landschaftliche Highlights
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Neue Universität
Architektonische Highlights
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Ingrimstraße
Touristenattraktionen
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Karlstor
Touristenattraktionen
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Peterskirche
Architektonische Highlights
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Molkenkur
Touristenattraktionen
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Universitätsmuseum
Museen
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Deutsches Apotheken-Museum
Museen
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Schlossgarten Heidelberg
Botanische Gärten & Parks
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Schlossgarten Heidelberg
Schlosshof Heidelberg
Touristenattraktionen
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Palais Boisserée
Architektonische Highlights
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Palais Graimberg
Architektonische Highlights
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Hexenturm
Architektonische Highlights
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Heuscheuer
Architektonische Highlights
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Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma
Museen
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Museum Haus Cajeth
Museen
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Friedrichsbau
Museen
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    Museen

    Museen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Völkerkundemuseum vPST

    Museen

    In der hinteren Altstadt befindet sich das Palais Weimar. Um 1710 erbaut, ist es eine der ältesten Stadtresidenzen Heidelbergs und heute Sitz des Völkerkundemuseums der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst, sowie Sitz der Stiftung. Das barocke Palais blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Benannt nach seinem letzten Besitzer, dem Prinzen Wilhelm von Sachsen-Weimar-Eisenach, wurde es 1921 von dem Stiftungsgründer Victor Goldschmidt zur Unterbringung seiner vielseitigen Sammlungen erworben.

    Die Sammlungen des heutigen Völkerkundemuseums sind äußerst vielseitung. Neben historischen Fotografien umfassen die umfangreichen Bestände erlesene Kunstwerke und ethnographische Objekte aus Asien, Afrika, Ozeanien und Altamerika, die in jährlich mehrfach wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Unterhalb des Gartens, in den Arkaden am Neckarmünzplatz, ist die stiftungseigene Sammlung außereuropäischer Boote untergebracht.

    Öffnungszeiten: Mi – Sa: 14 – 18 Uhr, So und Feiertag: 11 – 18Uhr

    Öffentliche Führungen zu den Ausstellungen: jeden 1.und 3.Sonntag im Monat, 14.30 Uhr

    Privatführungen auf Anfrage

    

    In der hinteren Altstadt befindet sich das Palais Weimar. Um 1710 erbaut, ist es eine der ältesten Stadtresidenzen Heidelbergs und heute Sitz des Völkerkundemuseums der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst, sowie Sitz der Stiftung. Das barocke Palais blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Benannt nach seinem letzten Besitzer, dem Prinzen Wilhelm von Sachsen-Weimar-Eisenach, wurde es 1921 von dem Stiftungsgründer Victor Goldschmidt zur Unterbringung seiner vielseitigen Sammlungen erworben.

    Die Sammlungen des heutigen Völkerkundemuseums sind äußerst vielseitung. Neben historischen Fotografien umfassen die umfangreichen Bestände erlesene Kunstwerke und ethnographische Objekte aus Asien, Afrika, Ozeanien und Altamerika, die in jährlich mehrfach wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Unterhalb des Gartens, in den Arkaden am Neckarmünzplatz, ist die stiftungseigene Sammlung außereuropäischer Boote untergebracht.

    Öffnungszeiten: Mi – Sa: 14 – 18 Uhr, So und Feiertag: 11 – 18Uhr

    Öffentliche Führungen zu den Ausstellungen: jeden 1.und 3.Sonntag im Monat, 14.30 Uhr

    Privatführungen auf Anfrage

    


  • Untere Straße

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.

    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.


  • Marktplatz

    Touristenattraktionen
    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.

    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.


  • Zum Ritter Sankt Georg

    Architektonische Highlights
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.


  • Heidelberger Bergbahn

    Touristenattraktionen
    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.

    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.


  • Schloss Heidelberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.

    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.


  • Alte Brücke

    Touristenattraktionen
    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.

    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.


  • Universitätsbibliothek

    Museen
    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.

    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.


  • Universitätsplatz

    Touristenattraktionen
    • © Neurobite, Thinkstock

    Auf den Terrassenstühlen, wo früher ein großes Tor den Eingang in die Stadt markierte, herrscht im Sommer Hochbetrieb. Kein Wunder, von hier aus gibt es viel zu entdecken. Vor allem beim Eintreten in die Alte Aula in der ersten Etage des Barockgebäudes der Alten Universität bleibt Ihnen die Spucke weg. Ein Gänsehautmoment! Hier weht Ihnen noch immer der akademische Geist entgegen. Überall siehst du Bildnisse und Büsten von Gründern und Förderern der Universität und ihren wichtigsten Gelehrten. Wie das ganze Gebäude diente die Aula einst der Lehre. Heute ist sie der Hauptrepräsentationsraum der Universität. Ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten sind das einbezogene Universitätsmuseum und das östliche angebaute Pedellenhaus mit dem Studentenkarzer. An der Südseite des Platzes thront die Neue Universität – ein sachlicher Bau, der ab 1931 dank einer millionenschweren Spende von Amerikanern die benötigten Hörsaalkapazitäten schuf. Malerisch präsentiert sich der kleine Innenhof, der die Neue Universität mit dem Hexenturm Teil der alten Stadtmauer) verbindet. Am Ausgang steht an der Seminarstr. 2 das Collegium Academicum, für viele das schönste Barockgebäude der Stadt. Die dreiflügelige Anlage entstand 1750 als Jesuitenkonvikt. Im 19. Jh. diente es nacheinander als Irrenanstalt, Klinik und Kaserne. Und nach dem Zweiten Weltkrieg sollte es als selbst verwaltetes Studentenwohnheim zur „demokratischen Umerziehung der deutschen Jugend“ beitragen. Das bunte Leben im „C. A.“ mit Theaterbühne, Musikkeller und linkspolitischen Diskussions zirkeln missfiel der Universitätsleitung seinerzeit schon lange, weshalb das Gebäude 1978 für die Universitätsverwaltung frei gemacht wurde. An der Ecke zur Grabengasse steht schließlich die Universitätsbibliothek als prunkvoller roter Sandsteinbau.

    • © Neurobite, Thinkstock

    Auf den Terrassenstühlen, wo früher ein großes Tor den Eingang in die Stadt markierte, herrscht im Sommer Hochbetrieb. Kein Wunder, von hier aus gibt es viel zu entdecken. Vor allem beim Eintreten in die Alte Aula in der ersten Etage des Barockgebäudes der Alten Universität bleibt Ihnen die Spucke weg. Ein Gänsehautmoment! Hier weht Ihnen noch immer der akademische Geist entgegen. Überall siehst du Bildnisse und Büsten von Gründern und Förderern der Universität und ihren wichtigsten Gelehrten. Wie das ganze Gebäude diente die Aula einst der Lehre. Heute ist sie der Hauptrepräsentationsraum der Universität. Ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten sind das einbezogene Universitätsmuseum und das östliche angebaute Pedellenhaus mit dem Studentenkarzer. An der Südseite des Platzes thront die Neue Universität – ein sachlicher Bau, der ab 1931 dank einer millionenschweren Spende von Amerikanern die benötigten Hörsaalkapazitäten schuf. Malerisch präsentiert sich der kleine Innenhof, der die Neue Universität mit dem Hexenturm Teil der alten Stadtmauer) verbindet. Am Ausgang steht an der Seminarstr. 2 das Collegium Academicum, für viele das schönste Barockgebäude der Stadt. Die dreiflügelige Anlage entstand 1750 als Jesuitenkonvikt. Im 19. Jh. diente es nacheinander als Irrenanstalt, Klinik und Kaserne. Und nach dem Zweiten Weltkrieg sollte es als selbst verwaltetes Studentenwohnheim zur „demokratischen Umerziehung der deutschen Jugend“ beitragen. Das bunte Leben im „C. A.“ mit Theaterbühne, Musikkeller und linkspolitischen Diskussions zirkeln missfiel der Universitätsleitung seinerzeit schon lange, weshalb das Gebäude 1978 für die Universitätsverwaltung frei gemacht wurde. An der Ecke zur Grabengasse steht schließlich die Universitätsbibliothek als prunkvoller roter Sandsteinbau.


  • Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

    Museen

    Im Geburtshaus des ehemaligen Reichspräsidenten geben Originalmobiliar und Dokumente einen eindrucksvollen Rückblick auf das Leben und die politischen Ereignisse um 1900.

    Im Geburtshaus des ehemaligen Reichspräsidenten geben Originalmobiliar und Dokumente einen eindrucksvollen Rückblick auf das Leben und die politischen Ereignisse um 1900.


  • Studentenkarzer

    Museen

    Wenn Heidelberger Studenten bis An­fang des 20.Jhs. vorgaben, im „Sans­souci“, „Palais Royal“ oder gar im „Grand Hotel“ zu übernachten, dann handelte es sich unzweifelhaft um eine Zelle im Stu­dentenkarzer, einem Studentengefäng­nis. Nach blutigen Raufereien, Einbrü­chen in Gärten und Weinbergen drohte bis 1914 ein Arrest zwischen drei Tagen und vier Wochen – allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen.

    Wenn Heidelberger Studenten bis An­fang des 20.Jhs. vorgaben, im „Sans­souci“, „Palais Royal“ oder gar im „Grand Hotel“ zu übernachten, dann handelte es sich unzweifelhaft um eine Zelle im Stu­dentenkarzer, einem Studentengefäng­nis. Nach blutigen Raufereien, Einbrü­chen in Gärten und Weinbergen drohte bis 1914 ein Arrest zwischen drei Tagen und vier Wochen – allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen.


  • Jesuitenkirche

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Nicht bei jedem beliebt ...

    In der Innenstadt fast abseits und deshalb in angenehmer Stille liegt die Jesuitenkirche, das größte katholische Gotteshaus der Stadt, umgeben von anderen großen Jesuitenbauten wie dem ehemaligen Collegium Carolinum und dem ehemaligen Jesuitengymnasium. Die Baugeschichte der Kirche seit der Grundsteinlegung 1711 ist von Veränderungen geprägt. Als der Turm 1872 vollendet war, erlitt das barocke Kirchenschiff eine pompöse Neugestaltung, die in späteren Restaurierungen nicht nur zurückgenommen, sondern ins Gegenteil verkehrt wurde. Heute macht genau dieser Kontrast den Reiz der Kirche aus: In dem barocken Bau verbirgt sich ein heller, luftiger und moderner Ort. Highlight von Dezember bis Anfang Februar: Die realistische Weihnachtskrippe, die mit kunstvoll und teils schrill gestalteten Puppen auf aktuelle Missstände aufmerksam macht – und dabei auch die katholische Kirche nicht verschont.

    Insider-Tipp
    Nicht bei jedem beliebt ...

    In der Innenstadt fast abseits und deshalb in angenehmer Stille liegt die Jesuitenkirche, das größte katholische Gotteshaus der Stadt, umgeben von anderen großen Jesuitenbauten wie dem ehemaligen Collegium Carolinum und dem ehemaligen Jesuitengymnasium. Die Baugeschichte der Kirche seit der Grundsteinlegung 1711 ist von Veränderungen geprägt. Als der Turm 1872 vollendet war, erlitt das barocke Kirchenschiff eine pompöse Neugestaltung, die in späteren Restaurierungen nicht nur zurückgenommen, sondern ins Gegenteil verkehrt wurde. Heute macht genau dieser Kontrast den Reiz der Kirche aus: In dem barocken Bau verbirgt sich ein heller, luftiger und moderner Ort. Highlight von Dezember bis Anfang Februar: Die realistische Weihnachtskrippe, die mit kunstvoll und teils schrill gestalteten Puppen auf aktuelle Missstände aufmerksam macht – und dabei auch die katholische Kirche nicht verschont.


  • Heiliggeistkirche

    Architektonische Highlights
    • © Tobias Arhelger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Tricksereien!

    Außer dem Hotel Zum Ritter ist der gotische Kirchenbau am Marktplatz das einzige Gebäude der Stadt, das von den Zerstörungen während des Pfälzischen Erbfolgekriegs verschont blieb. In der ersten Hälfte des 15.Jhs. erbaut, erfüllte das Gotteshaus religiöse und weltliche Funktionen: Grablege der Kurfürsten, katholische, dann evangelische Pfarrkirche, Festsaal der Universität und Aufbewahrungsort der einstmals bedeutendsten europäischen Büchersammlung, der Bibliotheca Palatina. Der Bücherschatz wurde auf den Emporen aufbewahrt, was die eigentümliche Breite der beiden Seitenschiffe und die enge Form des Kirchenschiffs erklärt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Bibliothek Beute der katholischen Liga und ging 1623 als Geschenk an den Papst. Wie heftig Heidelberg in Spätmittelalter und beginnender Neuzeit in den Bann von Religionsstreitigkeiten gezogen wurde, zeigte bis 1936 eine Trennmauer, die die Kirche in eine katholische und eine evangelische Hälfte teilte. Der anstrengende Aufstieg auf den Kirchturm wird mit einer besonderen Perspektive auf die Altstadt belohnt. Einen spannenden Einblick in den Alltag im Mittelalter bietet die Außenmauer der Kirche: Neben den Verkaufsnischen sind Brezeln verschiedener Größe in den Stein graviert. Mit ihrer Hilfe konnten Käufer prüfen, ob ihre Brezel dem gültigen Mindestmaß entsprach. Die Brezelsuche funktioniert am besten bei geschlossenen Verkaufsständen!

    • © Tobias Arhelger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Tricksereien!

    Außer dem Hotel Zum Ritter ist der gotische Kirchenbau am Marktplatz das einzige Gebäude der Stadt, das von den Zerstörungen während des Pfälzischen Erbfolgekriegs verschont blieb. In der ersten Hälfte des 15.Jhs. erbaut, erfüllte das Gotteshaus religiöse und weltliche Funktionen: Grablege der Kurfürsten, katholische, dann evangelische Pfarrkirche, Festsaal der Universität und Aufbewahrungsort der einstmals bedeutendsten europäischen Büchersammlung, der Bibliotheca Palatina. Der Bücherschatz wurde auf den Emporen aufbewahrt, was die eigentümliche Breite der beiden Seitenschiffe und die enge Form des Kirchenschiffs erklärt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Bibliothek Beute der katholischen Liga und ging 1623 als Geschenk an den Papst. Wie heftig Heidelberg in Spätmittelalter und beginnender Neuzeit in den Bann von Religionsstreitigkeiten gezogen wurde, zeigte bis 1936 eine Trennmauer, die die Kirche in eine katholische und eine evangelische Hälfte teilte. Der anstrengende Aufstieg auf den Kirchturm wird mit einer besonderen Perspektive auf die Altstadt belohnt. Einen spannenden Einblick in den Alltag im Mittelalter bietet die Außenmauer der Kirche: Neben den Verkaufsnischen sind Brezeln verschiedener Größe in den Stein graviert. Mit ihrer Hilfe konnten Käufer prüfen, ob ihre Brezel dem gültigen Mindestmaß entsprach. Die Brezelsuche funktioniert am besten bei geschlossenen Verkaufsständen!


  • Grünanlage Klingenteich

    Landschaftliche Highlights
    • © Nina Zorina, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeit für eine Pause

    Ein verborgenes Idyll: die einzige Heidelberger Grünanlage mit einem Wasserfall. Die Anlage, die schon Ende des 19.Jhs. bestand, lädt mit verschiedenen Sitzgelegenheiten und einer Aussichtsterrasse zum Luftholen und Entspannen ein. Besonders im Sommer findest du hier ein schönes Plätzchen für ein Picknick.

    • Klingenteichstraße, 69117 Heidelberg
    • © Nina Zorina, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeit für eine Pause

    Ein verborgenes Idyll: die einzige Heidelberger Grünanlage mit einem Wasserfall. Die Anlage, die schon Ende des 19.Jhs. bestand, lädt mit verschiedenen Sitzgelegenheiten und einer Aussichtsterrasse zum Luftholen und Entspannen ein. Besonders im Sommer findest du hier ein schönes Plätzchen für ein Picknick.

    • Klingenteichstraße, 69117 Heidelberg

  • Neue Universität

    Architektonische Highlights
    • © g215, Shutterstock

    Der Name Neue Universität als Sammelbegriff für die Bebauung des zentralen Universitätsplatzes trifft nur auf das Vorlesungsgebäude zu, das 1930/31 am Universitätsplatz errichtet wurde. Ansonsten besteht der ganze Komplex rund um den Universitätsplatz aus historischer Bausubstanz. Eine Besichtigung lohnen besonders die Alte Universität und der angebaute Studentenkarzer, der Hexenturm als Teil der ehemaligen Stadtmauer, das Barockgebäude Collegium Academicum (Seminarstr. 2) und die Universitätsbibliothek.

    • © g215, Shutterstock

    Der Name Neue Universität als Sammelbegriff für die Bebauung des zentralen Universitätsplatzes trifft nur auf das Vorlesungsgebäude zu, das 1930/31 am Universitätsplatz errichtet wurde. Ansonsten besteht der ganze Komplex rund um den Universitätsplatz aus historischer Bausubstanz. Eine Besichtigung lohnen besonders die Alte Universität und der angebaute Studentenkarzer, der Hexenturm als Teil der ehemaligen Stadtmauer, das Barockgebäude Collegium Academicum (Seminarstr. 2) und die Universitätsbibliothek.


  • Ingrimstraße

    Touristenattraktionen

    Die Ingrimstraße durchkreuzt ein Stück der Altstadt. Dieses Viertel zwischen Hauptstraße und Zwingerstraße zeugt mit Namen wie Oberbadgasse und Mittelbadgasse von der mittelalterlichen Badekultur in Heidelberg. Zu den Bewohnern von Floringasse und Ingrimstraße gehört Klaus Staeck, der freche Plakatmaler und langjährige Präsident der Akademie der Künste, mit Staeck’s Galerie (Floringasse 10). Bekannt wurde Staeck durch seine politisch-satirischen Werke. Seine Arbeiten, für die er mit dem August-Bebel-Preis ausgezeichnet wurde, umfassen ca. 300 Plakate und zahlreiche Fotos. Ein paar kleine Antiquariate und der Jazzkeller Cave 54 passen hier gut ins Bild

    • Ingrimstraße, 69117 Heidelberg

    Die Ingrimstraße durchkreuzt ein Stück der Altstadt. Dieses Viertel zwischen Hauptstraße und Zwingerstraße zeugt mit Namen wie Oberbadgasse und Mittelbadgasse von der mittelalterlichen Badekultur in Heidelberg. Zu den Bewohnern von Floringasse und Ingrimstraße gehört Klaus Staeck, der freche Plakatmaler und langjährige Präsident der Akademie der Künste, mit Staeck’s Galerie (Floringasse 10). Bekannt wurde Staeck durch seine politisch-satirischen Werke. Seine Arbeiten, für die er mit dem August-Bebel-Preis ausgezeichnet wurde, umfassen ca. 300 Plakate und zahlreiche Fotos. Ein paar kleine Antiquariate und der Jazzkeller Cave 54 passen hier gut ins Bild

    • Ingrimstraße, 69117 Heidelberg

  • Karlstor

    Touristenattraktionen

    Das Karlstor wurde 1775–81 als Huldigung der Stadtväter an Kurfürst Karl Theodor nach dem Vorbild eines römischen Ehrentors errichtet. Zu Bauzeiten war dieser Triumphbogen der Heidelberger Bürgerschaft ein Dorn im Auge, denn sie bezahlte damit die Ehrung eines Kurfürsten, der in Mannheim – später in München – residierte und so die Bedeutung Heidelbergs erheblich schmälerte. Im benachbarten Karlstorbahnhof stehen die Signale seit 1996 immer auf Abfahrt. Es sind allerdings keine Züge, denen diese Weisung gilt – hier fahren die Gäste des Kulturzentrums abends auf Musik, Theater und Film ab. Neben dem Tor liegt das Stauwehr mit Schleuse und Wehrsteg über den Neckar. Am Eingang zur Hauptstraße befindet sich das Areal der Herrenmühle, die 1962 nach 600-jähriger Geschichte stillgelegt wurde.

    Das Karlstor wurde 1775–81 als Huldigung der Stadtväter an Kurfürst Karl Theodor nach dem Vorbild eines römischen Ehrentors errichtet. Zu Bauzeiten war dieser Triumphbogen der Heidelberger Bürgerschaft ein Dorn im Auge, denn sie bezahlte damit die Ehrung eines Kurfürsten, der in Mannheim – später in München – residierte und so die Bedeutung Heidelbergs erheblich schmälerte. Im benachbarten Karlstorbahnhof stehen die Signale seit 1996 immer auf Abfahrt. Es sind allerdings keine Züge, denen diese Weisung gilt – hier fahren die Gäste des Kulturzentrums abends auf Musik, Theater und Film ab. Neben dem Tor liegt das Stauwehr mit Schleuse und Wehrsteg über den Neckar. Am Eingang zur Hauptstraße befindet sich das Areal der Herrenmühle, die 1962 nach 600-jähriger Geschichte stillgelegt wurde.


  • Peterskirche

    Architektonische Highlights
    • © mapman, Shutterstock

    Die Pfarrkirche der Heidelberger Altstadt ist sogar älter als Heidelberg selbst – sie ist noch vor der Stadtgründung 1220 gebaut worden. Damals lag sie außen an der Stadtmauer (Grabengasse). Der mittelalterliche kleine Kirchhof und die um 1490 neugotisch erneuerte Kirche selbst galten bis ins 19.Jh. als vornehme Begräbnisstätten. Noch heute erinnern an den Innen- und Außenwänden der Kircheinsgesamt rund 150 Grabdenkmäler an Universitätsprofessoren und kurfürstliche Hofleute. Eine Ehrentafel ist der Humanistin Olympia Fulvia Morata gewidmet. Die italienische Wissenschaftlerin galt als eine der hochgebildeten Frauen ihrer Zeit; sie starb 1555.

    • © mapman, Shutterstock

    Die Pfarrkirche der Heidelberger Altstadt ist sogar älter als Heidelberg selbst – sie ist noch vor der Stadtgründung 1220 gebaut worden. Damals lag sie außen an der Stadtmauer (Grabengasse). Der mittelalterliche kleine Kirchhof und die um 1490 neugotisch erneuerte Kirche selbst galten bis ins 19.Jh. als vornehme Begräbnisstätten. Noch heute erinnern an den Innen- und Außenwänden der Kircheinsgesamt rund 150 Grabdenkmäler an Universitätsprofessoren und kurfürstliche Hofleute. Eine Ehrentafel ist der Humanistin Olympia Fulvia Morata gewidmet. Die italienische Wissenschaftlerin galt als eine der hochgebildeten Frauen ihrer Zeit; sie starb 1555.


  • Molkenkur

    Touristenattraktionen

    Auf den Überresten einer Burg baute ein findiger Porzellanmaler 1853 die Molkenkuranstalt, deren Name sich von der damals in Mode gekommenen Heilanwendung von Milchprodukten ableitet. Heute wird das Haus als Hotelrestaurant betrieben und steht unter Denkmalschutz. Seit 1890 bringt die Bergbahn ihre Passagiere zur Molkenkur und von dort weiter auf den Gipfel des Königstuhls. Wer den Abstieg zu Fuß nimmt, sieht mit der einzigen Villa am Molkenkurweg 1 den Ort, an dem Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“) einst Ferien machte.

    Auf den Überresten einer Burg baute ein findiger Porzellanmaler 1853 die Molkenkuranstalt, deren Name sich von der damals in Mode gekommenen Heilanwendung von Milchprodukten ableitet. Heute wird das Haus als Hotelrestaurant betrieben und steht unter Denkmalschutz. Seit 1890 bringt die Bergbahn ihre Passagiere zur Molkenkur und von dort weiter auf den Gipfel des Königstuhls. Wer den Abstieg zu Fuß nimmt, sieht mit der einzigen Villa am Molkenkurweg 1 den Ort, an dem Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“) einst Ferien machte.


  • Universitätsmuseum

    Museen

    Seit 1996 befindet sich das Universitätsmuseum in den drei Erdgeschossräumen des zweiflügeligen Gebäudes der Alten Universität. In chronologischer Abfolge werden hier 600 Jahre Universitätsgeschichte nachvollziehbar.

    Seit 1996 befindet sich das Universitätsmuseum in den drei Erdgeschossräumen des zweiflügeligen Gebäudes der Alten Universität. In chronologischer Abfolge werden hier 600 Jahre Universitätsgeschichte nachvollziehbar.


  • Deutsches Apotheken-Museum

    Museen

    Seit 1957 hat das Deutsche Apothekenmuseum im Heidelberger Schloss sein Domizil. In der ehemaligen Schlossküche sind heute neben der alten Arzneimittelsammlung "Materia medica" Apothekengefäße und Geräte aus alter Zeit ausgestellt.

    Seit 1957 hat das Deutsche Apothekenmuseum im Heidelberger Schloss sein Domizil. In der ehemaligen Schlossküche sind heute neben der alten Arzneimittelsammlung "Materia medica" Apothekengefäße und Geräte aus alter Zeit ausgestellt.


  • Schlossgarten Heidelberg

    Botanische Gärten & Parks
    • Schlossgarten Heidelberg© MAIRDUMONT

    Von Friedrich V. als "Hortus Palatinus" angelegt, war dem "Garten der Pfalz" durch den Dreißigjährigen Krieg seine geplante Entfaltung nicht gegönnt. Seit 2007 setzt sich eine Stiftung für eine Wiederherstellung des ehemaligen Renaissancegartens ein.

    • Schlossgarten Heidelberg© MAIRDUMONT

    Von Friedrich V. als "Hortus Palatinus" angelegt, war dem "Garten der Pfalz" durch den Dreißigjährigen Krieg seine geplante Entfaltung nicht gegönnt. Seit 2007 setzt sich eine Stiftung für eine Wiederherstellung des ehemaligen Renaissancegartens ein.


  • Schlosshof Heidelberg

    Touristenattraktionen
    • © Shujaa_777, Shutterstock

    Der Hof des Schlosses zeigt die Vorlieben der Hausherren deutlich auf. Ob Friedrichsbau oder Ruprechtsbau, immer wieder wurde ein Stück zur Vollendung beigetragen. Bemerkenswert ist die formenreiche Fassade im Renaissancestil.

    • © Shujaa_777, Shutterstock

    Der Hof des Schlosses zeigt die Vorlieben der Hausherren deutlich auf. Ob Friedrichsbau oder Ruprechtsbau, immer wieder wurde ein Stück zur Vollendung beigetragen. Bemerkenswert ist die formenreiche Fassade im Renaissancestil.


  • Palais Boisserée

    Architektonische Highlights
    • © clearlens, Shutterstock

    Das Palais wurde in den Jahren 1703 bis 1705 erbaut. Im formschönen Bau befand sich früher eine Sammlung von mittelalterlichen Tafelgemälden, heute beherbergt es das Institut für Germanistik.

    • © clearlens, Shutterstock

    Das Palais wurde in den Jahren 1703 bis 1705 erbaut. Im formschönen Bau befand sich früher eine Sammlung von mittelalterlichen Tafelgemälden, heute beherbergt es das Institut für Germanistik.


  • Palais Graimberg

    Architektonische Highlights

    Das Palais Graimberg befindet sich an der Ecke des Kornmarkts und wurde im 18.Jh. erbaut. 1839 wurde das Gebäude von Graf Charles de Graimberg umgebaut und als Privatwohnsitz sowie zur Ausstellung diverser Requisiten aus dem Heidelberger Schloss genutzt.

    Das Palais Graimberg befindet sich an der Ecke des Kornmarkts und wurde im 18.Jh. erbaut. 1839 wurde das Gebäude von Graf Charles de Graimberg umgebaut und als Privatwohnsitz sowie zur Ausstellung diverser Requisiten aus dem Heidelberger Schloss genutzt.


  • Hexenturm

    Architektonische Highlights
    • © clearlens, Shutterstock

    Der Hexenturm war bis 1392 Teil der westlichen Stadtbefestigung und ist gleichzeitig deren einziger Überrest. Im 20.Jh. wurde der Turm in das Gebäude der Neuen Universität integriert.

    • © clearlens, Shutterstock

    Der Hexenturm war bis 1392 Teil der westlichen Stadtbefestigung und ist gleichzeitig deren einziger Überrest. Im 20.Jh. wurde der Turm in das Gebäude der Neuen Universität integriert.


  • Heuscheuer

    Architektonische Highlights

    In der Heuscheuer, wo seit 1965 Vorlesungen gehalten werden, mussten die Bürger der Stadt seit Mitte des 18.Jhs. ihren Zehnt abgeben. Für das sichtbare Bruchsteingemäuer verwendeten die Erbauer Trümmer aus dem 1693 zerstörten Heidelberg.

    In der Heuscheuer, wo seit 1965 Vorlesungen gehalten werden, mussten die Bürger der Stadt seit Mitte des 18.Jhs. ihren Zehnt abgeben. Für das sichtbare Bruchsteingemäuer verwendeten die Erbauer Trümmer aus dem 1693 zerstörten Heidelberg.


  • Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma

    Museen

    Die in Europa einzigartige Einrichtung dokumentiert in mehreren Ausstellungen die über 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland. Zentrale Themen sind die Verfolgung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch die kulturellen Beiträge der Sinti und Roma, wie beispielsweise der Geigenbau. Umfangreiches Veranstaltungsprogramm (Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte, Exkursionen).

    Die in Europa einzigartige Einrichtung dokumentiert in mehreren Ausstellungen die über 600-jährige Geschichte der Sinti und Roma in Deutschland. Zentrale Themen sind die Verfolgung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch die kulturellen Beiträge der Sinti und Roma, wie beispielsweise der Geigenbau. Umfangreiches Veranstaltungsprogramm (Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte, Exkursionen).


  • Museum Haus Cajeth

    Museen

    Die Heidelberger Sammlung "Primitive Malerei im 20.Jh." des Museums Haus Cajeth in dem schönen Barockhaus, das 1735 für den kurpfälzischen Münzwart Anton Cajeth erbaut wurde, zeigt eine Auswahl von Bildern herausragender Primitiver Maler.

    Die Heidelberger Sammlung "Primitive Malerei im 20.Jh." des Museums Haus Cajeth in dem schönen Barockhaus, das 1735 für den kurpfälzischen Münzwart Anton Cajeth erbaut wurde, zeigt eine Auswahl von Bildern herausragender Primitiver Maler.


  • Friedrichsbau

    Museen

    Im Friedrichsbau des Schlosses hat eine dauerhafte Präsentation von Tafelsilber Einzug gehalten. Es sind wertvolle Stücke, die zu den Geschenken zur goldenen Hochzeit des Großherzogs Friedrich und seiner Gemahlin Luise 1906 gehörten.

    Im Friedrichsbau des Schlosses hat eine dauerhafte Präsentation von Tafelsilber Einzug gehalten. Es sind wertvolle Stücke, die zu den Geschenken zur goldenen Hochzeit des Großherzogs Friedrich und seiner Gemahlin Luise 1906 gehörten.