Heidelberg - Östliche Altstadt Must Sees

Untere Straße
Touristenattraktionen
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Marktplatz
Touristenattraktionen
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Marktplatz
Zum Ritter Sankt Georg
Architektonische Highlights
Heidelberg
Heidelberger Bergbahn
Touristenattraktionen
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Heidelberger Bergbahn
Schloss Heidelberg
Architektonische Highlights
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Schloss Heidelberg
Alte Brücke
Touristenattraktionen
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Alte Brücke
Universitätsbibliothek
Museen
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Universitätsplatz
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Seppl
Pubs
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Pop
Restaurants
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Romer
Restaurants
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Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
Museen
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Studentenkarzer
Museen
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Zimmertheater
Theater
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Parfümerie Frosch
Sonstige Läden
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Café Knösel
Cafés
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Cave 54
Clubs
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Grüner Engel Absinthemonde
Delikatessenladen
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Der kleine Spanier
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    Theater

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    Delikatessenladen


  • Untere Straße

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.

    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.


  • Marktplatz

    Touristenattraktionen
    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.

    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.


  • Zum Ritter Sankt Georg

    Architektonische Highlights
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.


  • Heidelberger Bergbahn

    Touristenattraktionen
    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.

    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.


  • Schloss Heidelberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.

    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.


  • Alte Brücke

    Touristenattraktionen
    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.

    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.


  • Universitätsbibliothek

    Museen
    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.

    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.


  • Universitätsplatz

    Touristenattraktionen
    • © Neurobite, Thinkstock

    Auf den Terrassenstühlen, wo früher ein großes Tor den Eingang in die Stadt markierte, herrscht im Sommer Hochbetrieb. Kein Wunder, von hier aus gibt es viel zu entdecken. Vor allem beim Eintreten in die Alte Aula in der ersten Etage des Barockgebäudes der Alten Universität bleibt Ihnen die Spucke weg. Ein Gänsehautmoment! Hier weht Ihnen noch immer der akademische Geist entgegen. Überall siehst du Bildnisse und Büsten von Gründern und Förderern der Universität und ihren wichtigsten Gelehrten. Wie das ganze Gebäude diente die Aula einst der Lehre. Heute ist sie der Hauptrepräsentationsraum der Universität. Ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten sind das einbezogene Universitätsmuseum und das östliche angebaute Pedellenhaus mit dem Studentenkarzer. An der Südseite des Platzes thront die Neue Universität – ein sachlicher Bau, der ab 1931 dank einer millionenschweren Spende von Amerikanern die benötigten Hörsaalkapazitäten schuf. Malerisch präsentiert sich der kleine Innenhof, der die Neue Universität mit dem Hexenturm Teil der alten Stadtmauer) verbindet. Am Ausgang steht an der Seminarstr. 2 das Collegium Academicum, für viele das schönste Barockgebäude der Stadt. Die dreiflügelige Anlage entstand 1750 als Jesuitenkonvikt. Im 19. Jh. diente es nacheinander als Irrenanstalt, Klinik und Kaserne. Und nach dem Zweiten Weltkrieg sollte es als selbst verwaltetes Studentenwohnheim zur „demokratischen Umerziehung der deutschen Jugend“ beitragen. Das bunte Leben im „C. A.“ mit Theaterbühne, Musikkeller und linkspolitischen Diskussions zirkeln missfiel der Universitätsleitung seinerzeit schon lange, weshalb das Gebäude 1978 für die Universitätsverwaltung frei gemacht wurde. An der Ecke zur Grabengasse steht schließlich die Universitätsbibliothek als prunkvoller roter Sandsteinbau.

    • © Neurobite, Thinkstock

    Auf den Terrassenstühlen, wo früher ein großes Tor den Eingang in die Stadt markierte, herrscht im Sommer Hochbetrieb. Kein Wunder, von hier aus gibt es viel zu entdecken. Vor allem beim Eintreten in die Alte Aula in der ersten Etage des Barockgebäudes der Alten Universität bleibt Ihnen die Spucke weg. Ein Gänsehautmoment! Hier weht Ihnen noch immer der akademische Geist entgegen. Überall siehst du Bildnisse und Büsten von Gründern und Förderern der Universität und ihren wichtigsten Gelehrten. Wie das ganze Gebäude diente die Aula einst der Lehre. Heute ist sie der Hauptrepräsentationsraum der Universität. Ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten sind das einbezogene Universitätsmuseum und das östliche angebaute Pedellenhaus mit dem Studentenkarzer. An der Südseite des Platzes thront die Neue Universität – ein sachlicher Bau, der ab 1931 dank einer millionenschweren Spende von Amerikanern die benötigten Hörsaalkapazitäten schuf. Malerisch präsentiert sich der kleine Innenhof, der die Neue Universität mit dem Hexenturm Teil der alten Stadtmauer) verbindet. Am Ausgang steht an der Seminarstr. 2 das Collegium Academicum, für viele das schönste Barockgebäude der Stadt. Die dreiflügelige Anlage entstand 1750 als Jesuitenkonvikt. Im 19. Jh. diente es nacheinander als Irrenanstalt, Klinik und Kaserne. Und nach dem Zweiten Weltkrieg sollte es als selbst verwaltetes Studentenwohnheim zur „demokratischen Umerziehung der deutschen Jugend“ beitragen. Das bunte Leben im „C. A.“ mit Theaterbühne, Musikkeller und linkspolitischen Diskussions zirkeln missfiel der Universitätsleitung seinerzeit schon lange, weshalb das Gebäude 1978 für die Universitätsverwaltung frei gemacht wurde. An der Ecke zur Grabengasse steht schließlich die Universitätsbibliothek als prunkvoller roter Sandsteinbau.


  • Seppl

    Pubs

    Im Winter 1883/84 schlichtete Joseph Ditteney, der damalige Besitzer des Lokals, durch eine Einladung den heftigen Zwist verschiedener Studentencorps. Die fünf Corps revanchierten sich durch das Geschenk je eines Glasfensters mit Wappenritter.

    Im Winter 1883/84 schlichtete Joseph Ditteney, der damalige Besitzer des Lokals, durch eine Einladung den heftigen Zwist verschiedener Studentencorps. Die fünf Corps revanchierten sich durch das Geschenk je eines Glasfensters mit Wappenritter.


  • Pop

    Restaurants
    • italienisch

    Ein Relikt der 1960er und 1970er Jahre, als sich die Untere Straße noch nicht so wohlfrisiert zeigte. Im schrillen Interieur mit Autokühlerhauben an der Decke werden leckere Speisen zubereitet. Die Inneneinrichtung steht unter Denkmalschutz.

    Ein Relikt der 1960er und 1970er Jahre, als sich die Untere Straße noch nicht so wohlfrisiert zeigte. Im schrillen Interieur mit Autokühlerhauben an der Decke werden leckere Speisen zubereitet. Die Inneneinrichtung steht unter Denkmalschutz.


  • Romer

    Restaurants
    • international

    Das edle Ambiente erfreut die Gäste sowohl im Restaurant als auch in dem schönen Innenhof mit den großen Sonnenschirmen, wo im Sommer alte Mauern für ein angenehmes Klima sorgen.

    Das edle Ambiente erfreut die Gäste sowohl im Restaurant als auch in dem schönen Innenhof mit den großen Sonnenschirmen, wo im Sommer alte Mauern für ein angenehmes Klima sorgen.


  • Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

    Museen

    Im Geburtshaus des ehemaligen Reichspräsidenten geben Originalmobiliar und Dokumente einen eindrucksvollen Rückblick auf das Leben und die politischen Ereignisse um 1900.

    Im Geburtshaus des ehemaligen Reichspräsidenten geben Originalmobiliar und Dokumente einen eindrucksvollen Rückblick auf das Leben und die politischen Ereignisse um 1900.


  • Studentenkarzer

    Museen

    Wenn Heidelberger Studenten bis An­fang des 20.Jhs. vorgaben, im „Sans­souci“, „Palais Royal“ oder gar im „Grand Hotel“ zu übernachten, dann handelte es sich unzweifelhaft um eine Zelle im Stu­dentenkarzer, einem Studentengefäng­nis. Nach blutigen Raufereien, Einbrü­chen in Gärten und Weinbergen drohte bis 1914 ein Arrest zwischen drei Tagen und vier Wochen – allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen.

    Wenn Heidelberger Studenten bis An­fang des 20.Jhs. vorgaben, im „Sans­souci“, „Palais Royal“ oder gar im „Grand Hotel“ zu übernachten, dann handelte es sich unzweifelhaft um eine Zelle im Stu­dentenkarzer, einem Studentengefäng­nis. Nach blutigen Raufereien, Einbrü­chen in Gärten und Weinbergen drohte bis 1914 ein Arrest zwischen drei Tagen und vier Wochen – allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen.


  • Zimmertheater

    Theater

    Das 1950 gegründete Privattheater ist weit über Heidelberg bekannt. In unmittelbarer Nähe zur Bühne erlebt das Publikum zumeist zeitgenössische Stücke.

    Das 1950 gegründete Privattheater ist weit über Heidelberg bekannt. In unmittelbarer Nähe zur Bühne erlebt das Publikum zumeist zeitgenössische Stücke.


  • Parfümerie Frosch

    Sonstige Läden

    Es ist eine alteingesessene kleine Parfümerie, die seit weit über sechzig Jahren für beste dekorative und pflegende Kosmetik steht. Hier findet man alles, was Körper und Seele gut tut. Die Beratung ist erstklassig und sehr persönlich.

    Es ist eine alteingesessene kleine Parfümerie, die seit weit über sechzig Jahren für beste dekorative und pflegende Kosmetik steht. Hier findet man alles, was Körper und Seele gut tut. Die Beratung ist erstklassig und sehr persönlich.


  • Café Knösel

    Cafés
    • regional

    Ein uriges, aber sehr beliebtes Café im Herzen der Stadt. In dem gemütlichen Salon teilen sich ältere Damen, Liebespaare, Professoren und auch einige Touristen gern die Tische.

    Ein uriges, aber sehr beliebtes Café im Herzen der Stadt. In dem gemütlichen Salon teilen sich ältere Damen, Liebespaare, Professoren und auch einige Touristen gern die Tische.


  • Cave 54

    Clubs

    Der Gewölbekeller in der Altstadt, in den du über eine schmale Wendeltreppe hinabsteigst, gilt als ältester Studentenjazzclub Deutschlands. Zahlreiche internationale Größen wie Louis Armstrong oder Carlos Santana spielten schon hier. Heute steigen hier Partys und Jazznights.

    Der Gewölbekeller in der Altstadt, in den du über eine schmale Wendeltreppe hinabsteigst, gilt als ältester Studentenjazzclub Deutschlands. Zahlreiche internationale Größen wie Louis Armstrong oder Carlos Santana spielten schon hier. Heute steigen hier Partys und Jazznights.


  • Grüner Engel Absinthemonde

    Delikatessenladen

    Weltweit gibt es 600 Sorten Absinth, 280 Varianten der berühmt-berüchtigten Kräuterspirituose sind hier zu bekommen. Schon der außergewöhnlich gestaltete Laden selbst lohnt einen Blick.

    Weltweit gibt es 600 Sorten Absinth, 280 Varianten der berühmt-berüchtigten Kräuterspirituose sind hier zu bekommen. Schon der außergewöhnlich gestaltete Laden selbst lohnt einen Blick.


  • Der kleine Spanier

    Restaurants
    • spanisch

    Einen schöneren Platz, um im Sommer draußen zu sitzen, als vor dem kleinen Lokal direkt an der Alten Brücke wirst du kaum finden. Aber auch drinnen ist’s schön, und die leckere spanische Küche ist zum Niederknien! Gute Weinauswahl und Spezialitätenladen in der Unteren Straße.

    Einen schöneren Platz, um im Sommer draußen zu sitzen, als vor dem kleinen Lokal direkt an der Alten Brücke wirst du kaum finden. Aber auch drinnen ist’s schön, und die leckere spanische Küche ist zum Niederknien! Gute Weinauswahl und Spezialitätenladen in der Unteren Straße.