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Halbinsel Peloponnes Top Sehenswürdigkeiten






















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Alt Korinth
Touristenattraktionen © Dimitris Panas, Shutterstock
Insider-Tipp Porno oder was?
Im Vorort Alt-Korinth hat man nicht nur die Kirche mitten im Dorf gelassen, sondern auch gleich noch zwei antike Tempel und andere Bauten des Altertums. Die hat auch schon der Apostel Paulus gesehen, als er im Jahr 51 in der antiken Weltstadt war. An die dort von ihm gegründete christliche Gemeinde schrieb er auch die in die Bibel aufgenommenen Korintherbriefe. Heute ist Archéa Kórinthos nur noch ein sehr beschauliches Dorf mit grandioser Aussicht auf hohe Berge, grüne Küstenebenen und den Korinthischen Golf. Wer hier seine Peloponnes-Rundreise startet, wird fast schon zur Entschleunigung gezwungen. Das antike Korinth war bereits im 8.Jh. v. Chr. eines der bedeutendsten Gemeinwesen Griechenlands. Sein großer Vorteil war die Nähe zweier geschützter Landeplätze: am Saronischen und am Korinthischen Golf, also sowohl dem Westen als auch dem Osten der antiken Welt zugewandt. 146 v. Chr. wurde das alte Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht, weil die Korinther sich gegen Rom gestellt hatten. Deswegen sind im Ausgrabungsgelände heute auch kaum Spuren aus der griechischen Antike erhalten. Erst 100 Jahre später gründete Cäsar die Stadt neu. Als der Apostel Paulus sie ihrer großen jüdischen Gemeinde wegen im Jahr 51 oder 52 besuchte, war sie bereits wieder eine blühende Großstadt. Erdbeben in den Jahren 375 und 551 zerstörten auch sie. Archäologen haben seit 1892 das Stadtzentrum mit seinen Tempeln, Markthallen und Brunnen freigelegt. Schon auf dem Weg vom Eingang der Ausgrabungsstätte zum Museum siehst du links einen gewaltigen Felsblock mit eingearbeiteten Brunnenkammern, die Glauke-Quelle. Dahinter erheben sich die sieben noch aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollo-Tempels. Jede ist monolithisch, also aus einem Stück gearbeitet, und beeindruckt durch harmonische Proportionen. Ursprünglich umgaben den um 550 v. Chr. errichteten Tempel 38 solcher Säulen. Unmittelbar am Museum steht der Octavia-Tempel mit drei deutlich andersartigen Säulen. Sie sind aus Säulentrommeln zusammengesetzt und mit einem verspielten korinthischen Kapitell bekrönt. Ihnen fehlt die würdevolle Strenge der Säulen des Apollo-Tempels. Der Bau ist ja auch 600 Jahre jünger und stammt aus römischer Zeit. Besonders interessant im Archäologischen Museum sind die ausgestellten Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7.Jh. v. Chr. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume mit Ornamenten wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Schön sind auch die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2.Jh. n. Chr. Einzigartig sind die vielen tönernen männlichen Genitalien und weiblichen Brüste in einem der fünf Museumssäle. Ähnlich wie heute noch in allen orthodoxen und manchen katholischen Kirchen wurden diese Votivtäfelchen den Göttern geweiht, wenn der Mensch Probleme mit den entsprechenden Körperteilen hatte und die Unsterblichen um Hilfe bat. Nach dem Museumsbesuch betrittst du über eine Treppe die agorá, den Marktplatz der antiken Stadt. Ihn säumten weitere Tempel, Säulenhallen mit Geschäften und öffentliche Gebäude wie Gericht und Stadtarchiv. Im Zentrum des Platzes ist eine auf die agorá vorspringende Terrasse als bema markiert. Von dieser Rednertribüne aus soll der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben. Etwa 30 m südlich der bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschenken ausweisen: In ihnen wurden Getränke kühl gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite der agorá führen Treppen auf die mit Marmor gepflasterte Lechaion-Straße hinunter. Sie verband das Zentrum der Stadt mit dem Hafen am Korinthischen Golf und führt heute zum Ausgang des Grabungsgeländes. Gleich rechts der Treppen sind die eindrucksvollen Überreste der schönsten Brunnenanlage Korinths zu sehen, des Peirene-Brunnens aus dem 2.Jh. Gehst du nach dem Verlassen des Grabungsgeländes zu dessen Eingang zurück, sind rechts der Straße die Reste des römischen Odeons zu sehen, eines überdachten Musiktheaters. Unterhalb davon schließen sich die Ränge des großen Theaters an, das Platz für mehr als 15 000 Zuschauer bot.
- 201 00 Korinthos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2741 031207
© Dimitris Panas, Shutterstock
Insider-Tipp Porno oder was?
Im Vorort Alt-Korinth hat man nicht nur die Kirche mitten im Dorf gelassen, sondern auch gleich noch zwei antike Tempel und andere Bauten des Altertums. Die hat auch schon der Apostel Paulus gesehen, als er im Jahr 51 in der antiken Weltstadt war. An die dort von ihm gegründete christliche Gemeinde schrieb er auch die in die Bibel aufgenommenen Korintherbriefe. Heute ist Archéa Kórinthos nur noch ein sehr beschauliches Dorf mit grandioser Aussicht auf hohe Berge, grüne Küstenebenen und den Korinthischen Golf. Wer hier seine Peloponnes-Rundreise startet, wird fast schon zur Entschleunigung gezwungen. Das antike Korinth war bereits im 8.Jh. v. Chr. eines der bedeutendsten Gemeinwesen Griechenlands. Sein großer Vorteil war die Nähe zweier geschützter Landeplätze: am Saronischen und am Korinthischen Golf, also sowohl dem Westen als auch dem Osten der antiken Welt zugewandt. 146 v. Chr. wurde das alte Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht, weil die Korinther sich gegen Rom gestellt hatten. Deswegen sind im Ausgrabungsgelände heute auch kaum Spuren aus der griechischen Antike erhalten. Erst 100 Jahre später gründete Cäsar die Stadt neu. Als der Apostel Paulus sie ihrer großen jüdischen Gemeinde wegen im Jahr 51 oder 52 besuchte, war sie bereits wieder eine blühende Großstadt. Erdbeben in den Jahren 375 und 551 zerstörten auch sie. Archäologen haben seit 1892 das Stadtzentrum mit seinen Tempeln, Markthallen und Brunnen freigelegt. Schon auf dem Weg vom Eingang der Ausgrabungsstätte zum Museum siehst du links einen gewaltigen Felsblock mit eingearbeiteten Brunnenkammern, die Glauke-Quelle. Dahinter erheben sich die sieben noch aufrecht stehenden dorischen Säulen des Apollo-Tempels. Jede ist monolithisch, also aus einem Stück gearbeitet, und beeindruckt durch harmonische Proportionen. Ursprünglich umgaben den um 550 v. Chr. errichteten Tempel 38 solcher Säulen. Unmittelbar am Museum steht der Octavia-Tempel mit drei deutlich andersartigen Säulen. Sie sind aus Säulentrommeln zusammengesetzt und mit einem verspielten korinthischen Kapitell bekrönt. Ihnen fehlt die würdevolle Strenge der Säulen des Apollo-Tempels. Der Bau ist ja auch 600 Jahre jünger und stammt aus römischer Zeit. Besonders interessant im Archäologischen Museum sind die ausgestellten Vasen. Die Übernahme orientalischer Formen und Motive im 7.Jh. v. Chr. ist gut zu erkennen. Typisch sind die Darstellung von Tieren und Fabelwesen und die Füllung der Zwischenräume mit Ornamenten wie Blatt- und Klecksrosetten in der Zeit um 600 v. Chr. Schön sind auch die römischen Fußbodenmosaike aus dem 1./2.Jh. n. Chr. Einzigartig sind die vielen tönernen männlichen Genitalien und weiblichen Brüste in einem der fünf Museumssäle. Ähnlich wie heute noch in allen orthodoxen und manchen katholischen Kirchen wurden diese Votivtäfelchen den Göttern geweiht, wenn der Mensch Probleme mit den entsprechenden Körperteilen hatte und die Unsterblichen um Hilfe bat. Nach dem Museumsbesuch betrittst du über eine Treppe die agorá, den Marktplatz der antiken Stadt. Ihn säumten weitere Tempel, Säulenhallen mit Geschäften und öffentliche Gebäude wie Gericht und Stadtarchiv. Im Zentrum des Platzes ist eine auf die agorá vorspringende Terrasse als bema markiert. Von dieser Rednertribüne aus soll der Apostel Paulus zu den Korinthern gesprochen haben. Etwa 30 m südlich der bema begrenzte eine 165 m lange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschenken ausweisen: In ihnen wurden Getränke kühl gehalten. Auf der gegenüberliegenden Seite der agorá führen Treppen auf die mit Marmor gepflasterte Lechaion-Straße hinunter. Sie verband das Zentrum der Stadt mit dem Hafen am Korinthischen Golf und führt heute zum Ausgang des Grabungsgeländes. Gleich rechts der Treppen sind die eindrucksvollen Überreste der schönsten Brunnenanlage Korinths zu sehen, des Peirene-Brunnens aus dem 2.Jh. Gehst du nach dem Verlassen des Grabungsgeländes zu dessen Eingang zurück, sind rechts der Straße die Reste des römischen Odeons zu sehen, eines überdachten Musiktheaters. Unterhalb davon schließen sich die Ränge des großen Theaters an, das Platz für mehr als 15 000 Zuschauer bot.
- 201 00 Korinthos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2741 031207
Burg von Mykene
Architektonische Highlights © Constantinos Iliopoulos, Shutterstock
Die Mauern der fast 3500 Jahre alten Burg von Mykene auf einem Hügel am Rand der argolischen Ebene 25 km nördlich von Nauplia wirken noch immer mächtig und abweisend. Hier residierten einst Könige wie Atreus, Agamemnon und Orest, lebten Frauen wie Elektra und Klytaimnestra.
- 212 00 Mykines
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2751 076585
© Constantinos Iliopoulos, Shutterstock
Die Mauern der fast 3500 Jahre alten Burg von Mykene auf einem Hügel am Rand der argolischen Ebene 25 km nördlich von Nauplia wirken noch immer mächtig und abweisend. Hier residierten einst Könige wie Atreus, Agamemnon und Orest, lebten Frauen wie Elektra und Klytaimnestra.
- 212 00 Mykines
- http://odysseus.culture.gr/
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Archaeological Museum of Olympia
Museen © ConstantinosA, Shutterstock
Zu den Schätzen des Museums gehören die marmornen Skulpturen, die die Giebelfelder des Zeus-Tempels schmückten, und die zwölf Metopen von den Stirnseiten des Tempels. Die Metopen zeigen die zwölf Heldentaten des Herakles vom Kampf mit dem Nemeischen Löwen bis zur Entführung des Höllenhunds Zerberus aus dem Totenreich. Die Figuren aus den Giebelfeldern illustrieren den Kampf zwischen Lapithen und Kentauren sowie die Vorbereitungen zum Wagenrennen zwischen dem mythischen Helden Pelops und König Oinomaos. Einmaliges historisches Zeugnis ist ein Becher, der in der Werkstatt des Phidias gefunden wurde. Er trägt auf dem Boden die Inschrift „Ich gehöre dem Phidias“ und scheint der Trinkbecher des berühmten Bildhauers zu sein. Zwei Statuen im Museum gehören zu den größten Kunstwerken der Antike: Die hochklassische Statue der Siegesgöttin Nike aus der Mitte des 5.Jhs. v. Chr. stand ursprünglich auf einer 9 m hohen Säule vor dem Zeus-Tempel und schien von dort oben auf die Menschen herabzuschweben. Die Statue des Hermes, geschaffen von Praxiteles, einem der namentlich bekannten großen Bildhauer der Antike, zeigt den Götterboten, wie er den kleinen Dionysos zu den Nymphen bringt, bei denen er aufwachsen soll. Zu den sehenswerten kleineren Objekten gehören ein mykenischer Helm aus Eberzähnen und ein Bronzepferd (um 800 v. Chr.). Ein gelungenes römisches Werk ist eine große Stierstatue, die äußerst lebensecht wirkt.
- 270 65 Archea Olimpia
- http://ancientolympiamuseum.com/
- +30 2624 022742
© ConstantinosA, Shutterstock
Zu den Schätzen des Museums gehören die marmornen Skulpturen, die die Giebelfelder des Zeus-Tempels schmückten, und die zwölf Metopen von den Stirnseiten des Tempels. Die Metopen zeigen die zwölf Heldentaten des Herakles vom Kampf mit dem Nemeischen Löwen bis zur Entführung des Höllenhunds Zerberus aus dem Totenreich. Die Figuren aus den Giebelfeldern illustrieren den Kampf zwischen Lapithen und Kentauren sowie die Vorbereitungen zum Wagenrennen zwischen dem mythischen Helden Pelops und König Oinomaos. Einmaliges historisches Zeugnis ist ein Becher, der in der Werkstatt des Phidias gefunden wurde. Er trägt auf dem Boden die Inschrift „Ich gehöre dem Phidias“ und scheint der Trinkbecher des berühmten Bildhauers zu sein. Zwei Statuen im Museum gehören zu den größten Kunstwerken der Antike: Die hochklassische Statue der Siegesgöttin Nike aus der Mitte des 5.Jhs. v. Chr. stand ursprünglich auf einer 9 m hohen Säule vor dem Zeus-Tempel und schien von dort oben auf die Menschen herabzuschweben. Die Statue des Hermes, geschaffen von Praxiteles, einem der namentlich bekannten großen Bildhauer der Antike, zeigt den Götterboten, wie er den kleinen Dionysos zu den Nymphen bringt, bei denen er aufwachsen soll. Zu den sehenswerten kleineren Objekten gehören ein mykenischer Helm aus Eberzähnen und ein Bronzepferd (um 800 v. Chr.). Ein gelungenes römisches Werk ist eine große Stierstatue, die äußerst lebensecht wirkt.
- 270 65 Archea Olimpia
- http://ancientolympiamuseum.com/
- +30 2624 022742
Olympia
Architektonische Highlights © Mark and Anna Photography, Shutterstock
Kein Sport-Event ist älter als die Olympischen Spiele. Es ist schon ein tolles Gefühl, da zu stehen, wo alles begann: in Olympia. Fast 1200 Jahre lang trafen sich hier die Athleten alle vier Jahre zu ihren Wettkämpfen. Ob unsere modernen Spiele es so lange schaffen? Seit dem Jahr 776 v. Chr. ist die Geschichte der Spiele nachweisbar. Bis 472 v. Chr. wurden alle Wettkämpfe an einem einzigen Tag ausgetragen, danach wurde die Dauer der Spiele auf fünf Tage ausgeweitet. Nur freie männliche Griechen (und in römischer Zeit dann auch Römer) durften teilnehmen. Die Sieger erhielten einen Ölzweig und wurden in ihren Heimatstädten mit Ehren überhäuft. Ausgetragen wurden die Spiele zu Ehren von Zeus. Ihm war das Heiligtum vor allem geweiht. Als die heidnischen Kulte 395 n. Chr. verboten wurden, war das auch das Aus für die olympischen Wettkämpfe. Erst 1896 wurden sie mit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen wieder zum Leben erweckt.
- 270 65 Archea Olimpia
- http://hhticket.gr/
- +30 2624 022517
© Mark and Anna Photography, Shutterstock
Kein Sport-Event ist älter als die Olympischen Spiele. Es ist schon ein tolles Gefühl, da zu stehen, wo alles begann: in Olympia. Fast 1200 Jahre lang trafen sich hier die Athleten alle vier Jahre zu ihren Wettkämpfen. Ob unsere modernen Spiele es so lange schaffen? Seit dem Jahr 776 v. Chr. ist die Geschichte der Spiele nachweisbar. Bis 472 v. Chr. wurden alle Wettkämpfe an einem einzigen Tag ausgetragen, danach wurde die Dauer der Spiele auf fünf Tage ausgeweitet. Nur freie männliche Griechen (und in römischer Zeit dann auch Römer) durften teilnehmen. Die Sieger erhielten einen Ölzweig und wurden in ihren Heimatstädten mit Ehren überhäuft. Ausgetragen wurden die Spiele zu Ehren von Zeus. Ihm war das Heiligtum vor allem geweiht. Als die heidnischen Kulte 395 n. Chr. verboten wurden, war das auch das Aus für die olympischen Wettkämpfe. Erst 1896 wurden sie mit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit in Athen wieder zum Leben erweckt.
- 270 65 Archea Olimpia
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Temple of Zeus
Architektonische Highlights © slava296, Shutterstock
Religiöser Mittelpunkt des Heiligtums war der Zeus-Tempel im Zentrum der Ausgrabungen. Sein Unterbau demonstriert ebenso wie die vielen herumliegenden, mächtigen Säulentrommeln seine einstige Größe. Im Innern stand eines der sieben antiken Weltwunder: eine 14 m hohe Statue des Zeus aus Gold, Silber, Elfenbein und Edelsteinen. Der Künstler Phidias schuf sie in einer Werkstatt, deren Überreste der Westseite des Zeus-Tempels unmittelbar gegenüberlagen. Nördlich an die Werkstatt des Phidias schloss sich das Leonidaíon an, eine Herberge für Ehrengäste aus dem 4.Jh. v. Chr., die in römischer Zeit durch ein Wasserbecken verschönert wurde. Nördlich der Werkstatt des Phidias ist auch die große Palästra aus dem 3.Jh. v. Chr. deutlich zu erkennen, in der die Ringkämpfe ausgetragen wurden. Im Nordteil des Innenhofs ist das Rillenpflaster zu sehen, das den Kämpfern mehr Standsicherheit verleihen sollte. Im Norden des Zeus-Tempels fällt der Unterbau des Hera-Tempels ins Auge, dessen Säulen teilweise wieder aufgerichtet wurden.
- 270 65 Archea Olimpia
- http://odysseus.culture.gr/
© slava296, Shutterstock
Religiöser Mittelpunkt des Heiligtums war der Zeus-Tempel im Zentrum der Ausgrabungen. Sein Unterbau demonstriert ebenso wie die vielen herumliegenden, mächtigen Säulentrommeln seine einstige Größe. Im Innern stand eines der sieben antiken Weltwunder: eine 14 m hohe Statue des Zeus aus Gold, Silber, Elfenbein und Edelsteinen. Der Künstler Phidias schuf sie in einer Werkstatt, deren Überreste der Westseite des Zeus-Tempels unmittelbar gegenüberlagen. Nördlich an die Werkstatt des Phidias schloss sich das Leonidaíon an, eine Herberge für Ehrengäste aus dem 4.Jh. v. Chr., die in römischer Zeit durch ein Wasserbecken verschönert wurde. Nördlich der Werkstatt des Phidias ist auch die große Palästra aus dem 3.Jh. v. Chr. deutlich zu erkennen, in der die Ringkämpfe ausgetragen wurden. Im Nordteil des Innenhofs ist das Rillenpflaster zu sehen, das den Kämpfern mehr Standsicherheit verleihen sollte. Im Norden des Zeus-Tempels fällt der Unterbau des Hera-Tempels ins Auge, dessen Säulen teilweise wieder aufgerichtet wurden.
- 270 65 Archea Olimpia
- http://odysseus.culture.gr/
Loúsios-Tal
Landschaftliche Highlights © Andronos Haris, Shutterstock
Absolutes Highlight ist aber eine Wanderung durchs tiefe, sattgrüne Loúsios-Tal. Dabei kannst du dir in Gortína die Überreste zweier Tempel, einer Säulenanlage und einer Badeanlage anschauen, bevor du dem Fernwanderweg E4 zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos folgst. Acht Mönche leben da in einem sechsgeschossigen Bau aus dem 16.Jh., der sich ganz abenteuerlich in einen waagerechten Felsspalt zwängt. Die hölzernen Galerien zu betreten, erfordert schon einiges Gottvertrauen.
- Gortynia Municipality, 220 07 Stemnitsa
- http://www.monopatiapolitismou.gr/
© Andronos Haris, Shutterstock
Absolutes Highlight ist aber eine Wanderung durchs tiefe, sattgrüne Loúsios-Tal. Dabei kannst du dir in Gortína die Überreste zweier Tempel, einer Säulenanlage und einer Badeanlage anschauen, bevor du dem Fernwanderweg E4 zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos folgst. Acht Mönche leben da in einem sechsgeschossigen Bau aus dem 16.Jh., der sich ganz abenteuerlich in einen waagerechten Felsspalt zwängt. Die hölzernen Galerien zu betreten, erfordert schon einiges Gottvertrauen.
- Gortynia Municipality, 220 07 Stemnitsa
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Égina
Landschaftliche Highlights © rb3legs, Shutterstock
Schon von der Akrópolis aus ist sie meist deutlich zu sehen: Ägina, die größte Insel im Saronischen Golf (13 200 Ew.). Von Piräus aus fahren Fähren und Schnellschiffe im Stundentakt hinüber (Fahrzeit 40–90 Min.). Das Städtchen vermittelt authentisches Inselgefühl. Mit dem Linienbus gelangst du durch Pistazienhaine auf die andere Inselseite mit dem klassischen Aféa-Tempel aus dem 5.Jh., der erstaunlich gut erhalten ist.
- Égina
- http://www.discoveraegina.gr/en/
- info@discoveraegina.gr
© rb3legs, Shutterstock
Schon von der Akrópolis aus ist sie meist deutlich zu sehen: Ägina, die größte Insel im Saronischen Golf (13 200 Ew.). Von Piräus aus fahren Fähren und Schnellschiffe im Stundentakt hinüber (Fahrzeit 40–90 Min.). Das Städtchen vermittelt authentisches Inselgefühl. Mit dem Linienbus gelangst du durch Pistazienhaine auf die andere Inselseite mit dem klassischen Aféa-Tempel aus dem 5.Jh., der erstaunlich gut erhalten ist.
- Égina
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- info@discoveraegina.gr
Mykene
Architektonische Highlights © RODKARV, Shutterstock
Nach Mykene ist eine der drei großen Epochen der antiken griechischen Geschichte benannt: die mykenische Zeit. Diese erste Hochkultur auf europäischem Festland erlebte ihre Blüte zwischen 1400 und 1200 v. Chr. Die Mauern der fast 3500 Jahre alten Burg von Mykene auf einem Hügel am Rand der argolischen Ebene 25 km nördlich von Nauplia wirken noch immer mächtig und abweisend. Hier residierten einst Könige wie Atreus, Agamemnon und Orest, lebten Frauen wie Elektra und Klytaimnestra. Der Name Mykene ist aber auch untrennbar mit Heinrich Schliemann verbunden, der 1876 aus den Königsgräbern von Mykene bedeutende Kunstwerke aus purem Gold mit einem Gesamtgewicht von 14 kg barg. Ein Teil von ihnen ist im Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen. Auf dem Weg zu den Ausgrabungen pas- sieren Sie auf der Straße vom heutigen Dorf Mikínes zum Burghügel zunächst das Schatzhaus des Atreus. In Wahrheit ist es ein Kuppelgrab aus dem frühen 13.Jh. v. Chr. Eine 36 m lange und 6 m breite Passage, in der Fachsprache drómos genannt, führt auf ein 5,4 m hohes Tor mit dem für die mykenische Architektur typischen Entlastungsdreieck zu. Dahinter liegt das 13,5 m hohe Kuppelgrab mit 14,5 m Durchmesser, das innen einem Bienenkorb gleicht. Eine echte Wölbung konnte man damals noch nicht bauen; sie wird hier dadurch vorgetäuscht, dass die Mauerringe nach oben zu immer enger werden und dabei jeweils den unteren um einige wenige Zentimeter überkragen. Die eigentliche Grabkammer bildete der kleine Seitenraum, der sich an den Bienenkorb anschließt. Zwei weitere Kuppelgräber liegen gleich hinter dem Kassenhäuschen am modernen Eingang zur Burg von Mykene: Das mit erhaltener, teilweise restaurierter Kuppel wird Grab der Klytaimnestra genannt und stammt aus der Zeit um 1200 v. Chr.; das mit eingestürzter Kuppel ist etwa 300 Jahre älter und wird als Grab des Aigisthos bezeichnet. Der Hauptweg führt vom Eingang zum berühmten Löwentor aus der Zeit um 1250 v. Chr. Es besteht aus vier tonnenschweren Steinen. Über dem oberen Torblock ist aus der Burgmauer wiededas für mykenische Tore typische Entlastungsdreieck ausgespart. So wird verhindert, dass das Gewicht der Mauer auf dem oberen Torblock lastet. Hier ist es nun aber durch eine etwa 70 cm dicke Steinplatte mit einem einzigartigen Relief verkleidet, das als eines der bedeutendsten Kunstdenkmäler der mykenischen Zeit gilt. Im Zentrum des Reliefs trägt eine Säule, die auf einem Altar ruht, das Dachgebälk eines Gebäudes, vielleicht des Königspalasts. Zwei Löwen stehen mit ihren Vorderpranken auf dem Altar. Ihre Köpfe, die vermutlich aus Bronze gearbeitet waren, fehlen heute. Das Relief sollte Besuchern der Burg wahrscheinlich die Macht der Könige verkünden und ihnen zugleich andeuten, dass sie sich einem heiligen Bezirk nähern. Hinter dem Tor liegt gleich rechter Hand der Gräberkreis, den Heinrich Schliemann freilegte. In den fünf von ihm ent- deckten Grabschächten aus dem 16.Jh. v. Chr. fand er 19 Skelette, goldene Totenmasken und mit Blattgold bedeckte Gewänder, Schmuck, Waffen und Gefäße. Als die Toten bestattet wurden, lagen die Gräber außerhalb der damaligen Burgmauer. Als der Palast im 14.Jh. v. Chr. erweitert wurde und nun auch die Gräber umfasste, gestaltete man sie zu einem Heiligtum um. Der Platz über den Gräbern wurde aufgeschüttet und mit Steinplatten belegt. Ringsherum wurde eine Doppel- reihe senkrecht stehender Steinplatten aufgestellt. Sie waren oben eingekerbt, trugen Holzbalken, auf die wiederum Steinplatten gelegt wurden. Ein Kultplatz war entstanden, der anders als ein gewöhnlicher Friedhof innerhalb der Mauern verbleiben konnte. Vom Gräberkreis führt der Weg zur Kuppe des Burghügels, auf dem Spuren des königlichen Palasts, des Megaron, erhalten sind. Er stand größtenteils auf künstlich geschaffenen Terrassen. In der Mitte des Thronsaals markiert eine leichte Erdaufschüttung die Stelle des Herdfeuers. An ihren vier Ecken sind Säulenbasen zu erkennen. Der Thron stand an der Südseite des 11,5 mal 13 m großen Saals. Im Norden der Burg führt ein unterirdischer Gang zu einem Brunnen. Er wurde über eine unterirdische Tonröhrenleitung mit Wasser aus einer 360 m entfernten Quelle versorgt. Von hier führt der Weg weiter zum kleinen, modernen Museum mit Repliken der Schliemannschen Goldfunde und Resten mykenischer Fresken sowie den einzigen Toiletten weit und breit. Im modernen Dorf Mikínes sind die Restaurants auf Massenabfertigung eingestellt. Reisende, die die Ausgrabungen in den kühleren und besucherarmen Morgen- oder Abendstunden besuchen wollen, können hier auch übernachten. Schon Heinrich Schliemann schlief im sehr einfachen Hotel Belle Helene. Moderner ist das Hotel La Petite Planète. Beide Hotels liegen an der Hauptstraße. Außerdem werden viele Privatzimmer vermietet.
© RODKARV, Shutterstock
Nach Mykene ist eine der drei großen Epochen der antiken griechischen Geschichte benannt: die mykenische Zeit. Diese erste Hochkultur auf europäischem Festland erlebte ihre Blüte zwischen 1400 und 1200 v. Chr. Die Mauern der fast 3500 Jahre alten Burg von Mykene auf einem Hügel am Rand der argolischen Ebene 25 km nördlich von Nauplia wirken noch immer mächtig und abweisend. Hier residierten einst Könige wie Atreus, Agamemnon und Orest, lebten Frauen wie Elektra und Klytaimnestra. Der Name Mykene ist aber auch untrennbar mit Heinrich Schliemann verbunden, der 1876 aus den Königsgräbern von Mykene bedeutende Kunstwerke aus purem Gold mit einem Gesamtgewicht von 14 kg barg. Ein Teil von ihnen ist im Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen. Auf dem Weg zu den Ausgrabungen pas- sieren Sie auf der Straße vom heutigen Dorf Mikínes zum Burghügel zunächst das Schatzhaus des Atreus. In Wahrheit ist es ein Kuppelgrab aus dem frühen 13.Jh. v. Chr. Eine 36 m lange und 6 m breite Passage, in der Fachsprache drómos genannt, führt auf ein 5,4 m hohes Tor mit dem für die mykenische Architektur typischen Entlastungsdreieck zu. Dahinter liegt das 13,5 m hohe Kuppelgrab mit 14,5 m Durchmesser, das innen einem Bienenkorb gleicht. Eine echte Wölbung konnte man damals noch nicht bauen; sie wird hier dadurch vorgetäuscht, dass die Mauerringe nach oben zu immer enger werden und dabei jeweils den unteren um einige wenige Zentimeter überkragen. Die eigentliche Grabkammer bildete der kleine Seitenraum, der sich an den Bienenkorb anschließt. Zwei weitere Kuppelgräber liegen gleich hinter dem Kassenhäuschen am modernen Eingang zur Burg von Mykene: Das mit erhaltener, teilweise restaurierter Kuppel wird Grab der Klytaimnestra genannt und stammt aus der Zeit um 1200 v. Chr.; das mit eingestürzter Kuppel ist etwa 300 Jahre älter und wird als Grab des Aigisthos bezeichnet. Der Hauptweg führt vom Eingang zum berühmten Löwentor aus der Zeit um 1250 v. Chr. Es besteht aus vier tonnenschweren Steinen. Über dem oberen Torblock ist aus der Burgmauer wiededas für mykenische Tore typische Entlastungsdreieck ausgespart. So wird verhindert, dass das Gewicht der Mauer auf dem oberen Torblock lastet. Hier ist es nun aber durch eine etwa 70 cm dicke Steinplatte mit einem einzigartigen Relief verkleidet, das als eines der bedeutendsten Kunstdenkmäler der mykenischen Zeit gilt. Im Zentrum des Reliefs trägt eine Säule, die auf einem Altar ruht, das Dachgebälk eines Gebäudes, vielleicht des Königspalasts. Zwei Löwen stehen mit ihren Vorderpranken auf dem Altar. Ihre Köpfe, die vermutlich aus Bronze gearbeitet waren, fehlen heute. Das Relief sollte Besuchern der Burg wahrscheinlich die Macht der Könige verkünden und ihnen zugleich andeuten, dass sie sich einem heiligen Bezirk nähern. Hinter dem Tor liegt gleich rechter Hand der Gräberkreis, den Heinrich Schliemann freilegte. In den fünf von ihm ent- deckten Grabschächten aus dem 16.Jh. v. Chr. fand er 19 Skelette, goldene Totenmasken und mit Blattgold bedeckte Gewänder, Schmuck, Waffen und Gefäße. Als die Toten bestattet wurden, lagen die Gräber außerhalb der damaligen Burgmauer. Als der Palast im 14.Jh. v. Chr. erweitert wurde und nun auch die Gräber umfasste, gestaltete man sie zu einem Heiligtum um. Der Platz über den Gräbern wurde aufgeschüttet und mit Steinplatten belegt. Ringsherum wurde eine Doppel- reihe senkrecht stehender Steinplatten aufgestellt. Sie waren oben eingekerbt, trugen Holzbalken, auf die wiederum Steinplatten gelegt wurden. Ein Kultplatz war entstanden, der anders als ein gewöhnlicher Friedhof innerhalb der Mauern verbleiben konnte. Vom Gräberkreis führt der Weg zur Kuppe des Burghügels, auf dem Spuren des königlichen Palasts, des Megaron, erhalten sind. Er stand größtenteils auf künstlich geschaffenen Terrassen. In der Mitte des Thronsaals markiert eine leichte Erdaufschüttung die Stelle des Herdfeuers. An ihren vier Ecken sind Säulenbasen zu erkennen. Der Thron stand an der Südseite des 11,5 mal 13 m großen Saals. Im Norden der Burg führt ein unterirdischer Gang zu einem Brunnen. Er wurde über eine unterirdische Tonröhrenleitung mit Wasser aus einer 360 m entfernten Quelle versorgt. Von hier führt der Weg weiter zum kleinen, modernen Museum mit Repliken der Schliemannschen Goldfunde und Resten mykenischer Fresken sowie den einzigen Toiletten weit und breit. Im modernen Dorf Mikínes sind die Restaurants auf Massenabfertigung eingestellt. Reisende, die die Ausgrabungen in den kühleren und besucherarmen Morgen- oder Abendstunden besuchen wollen, können hier auch übernachten. Schon Heinrich Schliemann schlief im sehr einfachen Hotel Belle Helene. Moderner ist das Hotel La Petite Planète. Beide Hotels liegen an der Hauptstraße. Außerdem werden viele Privatzimmer vermietet.
Kanal von Korinth
Landschaftliche Highlights © Antoine2K, Shutterstock
Insider-Tipp Kanalkreuzfahrten für alle
Es ist der helle Wahnsinn! Von der alten Straßenbrücke über den imposantesten Kanal Europas stürzen sich Cracks aus aller Welt beim Bungeesprung zwischen den Felswänden 45 m in die Tiefe und werden vom Seil erst dicht überm Wasser abgefedert. Wer es gemütlicher mag, begegnet dem Kanal auf die sanftere Art vom Dampfer „Argo“ aus, der in Isthmía am östlichen Kanalausgang zu einstündigen Kanalfahrten startet. Und Stoiker blicken auf den Kanal einfach nur von der alten Straßenbrücke. Warte auf die großen Pötte, die die 6,3 km lange Wasserstraße zwischen bis zu 76 m hohen Felswänden nutzen.
- Korinthos
© Antoine2K, Shutterstock
Insider-Tipp Kanalkreuzfahrten für alle
Es ist der helle Wahnsinn! Von der alten Straßenbrücke über den imposantesten Kanal Europas stürzen sich Cracks aus aller Welt beim Bungeesprung zwischen den Felswänden 45 m in die Tiefe und werden vom Seil erst dicht überm Wasser abgefedert. Wer es gemütlicher mag, begegnet dem Kanal auf die sanftere Art vom Dampfer „Argo“ aus, der in Isthmía am östlichen Kanalausgang zu einstündigen Kanalfahrten startet. Und Stoiker blicken auf den Kanal einfach nur von der alten Straßenbrücke. Warte auf die großen Pötte, die die 6,3 km lange Wasserstraße zwischen bis zu 76 m hohen Felswänden nutzen.
- Korinthos
Kloster Méga Spíleo
Architektonische Highlights © elgreko, Shutterstock
Insider-Tipp Für Süßschnäbel
Zum Mönchsein gehört Gottvertrauen. Das beweist auch dieses siebenstöckige Kloster, das wie mit dem dahinter aufragenden Fels verwachsen scheint. Der Name bezieht sich auf eine Grotte im Klosterkomplex, in der die Klostergründer der Legende nach 840 eine wundertätige Marienikone fanden. 1943 wurde das Kloster von deutschen Truppen zerstört; die heutigen Bauten stammen nahezu alle aus der Nachkriegszeit. Im Großrestaurant Grand Chalet an der Hauptstraße direkt unterhalb des Klosters ist das Angebot an griechischen Kuchen und anderen Süßspeisen besonders groß. Extrem lecker sind hier die warm servierten Teigbällchen loukoumádes mit Honig, Sesam und Walnuss. Die Souvenirabteilung des Restaurants führt regionale Kulinaria.
- Kalavryta
- +30 2692 022401
© elgreko, Shutterstock
Insider-Tipp Für Süßschnäbel
Zum Mönchsein gehört Gottvertrauen. Das beweist auch dieses siebenstöckige Kloster, das wie mit dem dahinter aufragenden Fels verwachsen scheint. Der Name bezieht sich auf eine Grotte im Klosterkomplex, in der die Klostergründer der Legende nach 840 eine wundertätige Marienikone fanden. 1943 wurde das Kloster von deutschen Truppen zerstört; die heutigen Bauten stammen nahezu alle aus der Nachkriegszeit. Im Großrestaurant Grand Chalet an der Hauptstraße direkt unterhalb des Klosters ist das Angebot an griechischen Kuchen und anderen Süßspeisen besonders groß. Extrem lecker sind hier die warm servierten Teigbällchen loukoumádes mit Honig, Sesam und Walnuss. Die Souvenirabteilung des Restaurants führt regionale Kulinaria.
- Kalavryta
- +30 2692 022401
Fortress Palamidi
Architektonische Highlights © Gurgen Bakhshetyan, Shutterstock
Jetzt kannst du beweisen, wie fit du bist: Lauf die 850 schweißtreibenden Stufen von der Altstadt aus zur größten nauplischen Festung hinauf. Weithin sichtbar überragt die venezianische Burg aus dem frühen 18.Jh. auf einem 220 m hohen Berg die Stadt. Die Venezianer wussten, warum sie den Fels befestigten: Von hier aus hatten sie 1686 die Türken auf Akronauplia erfolgreich beschossen und zur Übergabe gezwungen. Benannt ist die Festung nach Palamides, einer Gestalt aus Homers Epos „Ilias“. Er galt als Erfinder der Buchstaben, der Maßeinheiten, des Rechnens und der Würfelspiele. Weicheier erreichen die Festung, die als stärkste Griechenlands gilt, auch über eine 3 km lange Asphaltstraße. Linienbusse fahren allerdings nicht hinauf.
- Palamidiou, 211 00 Nauplia
- http://www.argolisculture.gr/
- +30 2752 028036
© Gurgen Bakhshetyan, Shutterstock
Jetzt kannst du beweisen, wie fit du bist: Lauf die 850 schweißtreibenden Stufen von der Altstadt aus zur größten nauplischen Festung hinauf. Weithin sichtbar überragt die venezianische Burg aus dem frühen 18.Jh. auf einem 220 m hohen Berg die Stadt. Die Venezianer wussten, warum sie den Fels befestigten: Von hier aus hatten sie 1686 die Türken auf Akronauplia erfolgreich beschossen und zur Übergabe gezwungen. Benannt ist die Festung nach Palamides, einer Gestalt aus Homers Epos „Ilias“. Er galt als Erfinder der Buchstaben, der Maßeinheiten, des Rechnens und der Würfelspiele. Weicheier erreichen die Festung, die als stärkste Griechenlands gilt, auch über eine 3 km lange Asphaltstraße. Linienbusse fahren allerdings nicht hinauf.
- Palamidiou, 211 00 Nauplia
- http://www.argolisculture.gr/
- +30 2752 028036
Didima
Touristenattraktionen © Heracles Kritikos, Shutterstock
Eine Natursehenswürdigkeit ersten Ranges erwartet Reisende 60 km südöstlich 500 m abseits der Asphaltstraße im Hochtal von Dídima. Ein Wegweiser führt auf gutem Feldweg zu den Spílea Didimón. Am verkarsteten Berghang voraus ist im graugrünen Fels schon deutlich ein brauner Krater auszumachen. Man gelangt an einen Drahtzaun: Hier muss man halten. Jenseits des nicht überall unüberwindlichen Zauns blickt man plötzlich in einen 40 m tiefen Krater mit mehr als 100 m Durchmesser. In Wirklichkeit ist es kein Krater, sondern eine Doline: eine ehemalige Karsthöhle, deren Decke eingestürzt ist. Der Boden ist von Büschen, Gräsern und Bäumen bewachsen; in die senkrecht abfallenden Wände sind zwei weiße Kapellen gebaut. Eine Treppe führt dort, wo der Feldweg den Zaun erreicht, zu einer dieser Kapellen hinunter, in der Freskenreste aus dem 15.Jh. erhalten sind. Von dieser ersten Doline aus können Sie zu Fuß noch etwa 400 m weitergehen zur zweiten Doline, die man schon vorher bei der Anfahrt von Weitem gesehen hat. Sie ist zwar etwas größer, gleichwohl aber weniger eindrucksvoll als die erste.
- 213 00 Didima
© Heracles Kritikos, Shutterstock
Eine Natursehenswürdigkeit ersten Ranges erwartet Reisende 60 km südöstlich 500 m abseits der Asphaltstraße im Hochtal von Dídima. Ein Wegweiser führt auf gutem Feldweg zu den Spílea Didimón. Am verkarsteten Berghang voraus ist im graugrünen Fels schon deutlich ein brauner Krater auszumachen. Man gelangt an einen Drahtzaun: Hier muss man halten. Jenseits des nicht überall unüberwindlichen Zauns blickt man plötzlich in einen 40 m tiefen Krater mit mehr als 100 m Durchmesser. In Wirklichkeit ist es kein Krater, sondern eine Doline: eine ehemalige Karsthöhle, deren Decke eingestürzt ist. Der Boden ist von Büschen, Gräsern und Bäumen bewachsen; in die senkrecht abfallenden Wände sind zwei weiße Kapellen gebaut. Eine Treppe führt dort, wo der Feldweg den Zaun erreicht, zu einer dieser Kapellen hinunter, in der Freskenreste aus dem 15.Jh. erhalten sind. Von dieser ersten Doline aus können Sie zu Fuß noch etwa 400 m weitergehen zur zweiten Doline, die man schon vorher bei der Anfahrt von Weitem gesehen hat. Sie ist zwar etwas größer, gleichwohl aber weniger eindrucksvoll als die erste.
- 213 00 Didima
Monastery Elonas
Architektonische Highlights © Joaquin Ossorio Castillo, Shutterstock
Fährt man vom knapp 100 km südöstlich gelegenen Leonídio durch die Schlucht des Flusses Dafnó ins Párnongebirge hinauf, erblickt man nach einigen Kilometern plötzlich wie ein Trugbild das blendend weiße Kloster viele Hundert Meter höher an der Steilwand eines Felsens. Kein Weg scheint hinaufzuführen – und doch ist man ein paar Kilometer weiter auf dem Parkplatz unmittelbar vor dem Kloster. Ein Fußweg führt von hier unter Felsüberhängen hindurch auf die kleine Terrasse, auf der sich Kirche und Kloster an und unter den Fels zwängen. Ist die Kirche verschlossen, läutet man die Glocke und sofort kommt eine Nonne herbei, um die Tür zu öffnen. Unter der Kirchendecke hängen zahllose Öllampen dicht an dicht, gestiftet von Gläubigen, denen ein Gebet im Kloster geholfen hat. Andere stifteten den Ikonen ein wertvolles Oklad, einen Überzug aus edlen Metallen, auf dem getrieben und ziseliert genau das dargestellt ist, was zuvor auf der Ikone gemalt zu sehen war. Besonders schön ist die Ikone Mariens als Leben spendender Quell mit großartigen Darstellungen der Kranken und Lahmen, die diesen Brunnen vor einem Kloster in Konstantinopel aufzusuchen pflegten, um geheilt zu werden.
- 223 00 Kosmas
- +30 2757 022297
© Joaquin Ossorio Castillo, Shutterstock
Fährt man vom knapp 100 km südöstlich gelegenen Leonídio durch die Schlucht des Flusses Dafnó ins Párnongebirge hinauf, erblickt man nach einigen Kilometern plötzlich wie ein Trugbild das blendend weiße Kloster viele Hundert Meter höher an der Steilwand eines Felsens. Kein Weg scheint hinaufzuführen – und doch ist man ein paar Kilometer weiter auf dem Parkplatz unmittelbar vor dem Kloster. Ein Fußweg führt von hier unter Felsüberhängen hindurch auf die kleine Terrasse, auf der sich Kirche und Kloster an und unter den Fels zwängen. Ist die Kirche verschlossen, läutet man die Glocke und sofort kommt eine Nonne herbei, um die Tür zu öffnen. Unter der Kirchendecke hängen zahllose Öllampen dicht an dicht, gestiftet von Gläubigen, denen ein Gebet im Kloster geholfen hat. Andere stifteten den Ikonen ein wertvolles Oklad, einen Überzug aus edlen Metallen, auf dem getrieben und ziseliert genau das dargestellt ist, was zuvor auf der Ikone gemalt zu sehen war. Besonders schön ist die Ikone Mariens als Leben spendender Quell mit großartigen Darstellungen der Kranken und Lahmen, die diesen Brunnen vor einem Kloster in Konstantinopel aufzusuchen pflegten, um geheilt zu werden.
- 223 00 Kosmas
- +30 2757 022297
Voidokiliábucht
Landschaftliche HighlightsAm nördlichen Ende der Bucht von Navaríno 60 km westlich von Kalamáta liegt unterhalb der Festung Pýlos zwischen Osmanaga-Lagune und Ionischem Meer einer der schönsten Badestrände Griechenlands: die „Rinderbauchbucht“. Kilometerlang erstreckt sich feiner Sand vor hohen Dünen. Faszinierend anzusehen ist bei Wind die Brandung am schmalen Durchlass zum offenen Meer. Am Burgberg ist eine Grotte zu erkennen, die Höhle des Nestor genannt wird; von hier aus führt ein steiler Pfad hinauf zur über antiken Mauern in fränkischer Zeit erbau- ten, stark einsturzgefährdeten Burg. Das der Bucht am nächsten gelegene Dorf ist Petrochóri. Nur wenig nördlich des Dorfs beginnt das weitläufige Gelän- de des Costa Navarino Resorts, der bedeutendsten touristischen Neuentwicklung Griechenlands in diesem Jahrhundert. Zwei Hotels bieten hier 767 Zimmer und Suiten an, die zwischen 40 und 192 m² groß sind: das The Romanos Resort und das The Westin Resort. Zum Resort gehören zwei 18-Loch-Golfplätze, entworfen von Bernhard Langer und Robert Trent Jones jr. Während der Erdarbeiten für das Resort wurden zahlreiche antike Funde gemacht, die in einem eigenen Museum auf dem Hotelgelände ausgestellt werden sollen. Für Golfplätze und Hotelbauten mussten über 6500 alte Olivenbäume umgepflanzt werden, bei Neuanpflanzungen wurde bewusst auf exotische Arten verzichtet. Weitläufige Parkanlagen mit phantasievoll gestal teten Pools, eine Badelandschaft, Radwege, Joggingpfade und das Hotel Sand-Castle speziell für Kinder wurden angelegt. Zudem bietet das Anazoe Spa ein umfassendes Wellnessangebot von der Eisgrotte bis zur Kräutersauna. Die Gäste können tauchen, klettern und an geführten naturkundlichen Wanderungen teilnehmen; es gibt Kurse für griechische Küche und auch traditionelles Handwerk wird vorgestellt. Bei „Philosophischen Spaziergängen“ unter 1000-jährigen Olivenbäumen kannst du mit Professoren über Gott und die Welt nachdenken. Selbst wenn Costa Navarino voll belegt ist, gibt es am Abend in den gastronomischen Einrichtungen kein Drängeln. Insgesamt 19 Cafés, Bars, Pubs und Restaurants erwarten ihre Gäste. Das gesamte Großprojekt hat wegen seiner einschneidenden Landschaftsveränderungen zwar viel Kritik erfahren. Andere heben jedoch hervor, dass es 1200 neue Arbeitsplätze und zahlreiche neue internationale Flugverbindungen in die Region schuf, die auch den Einheimischen und kleinen Hotels zugutekommen.
- Pilos
Am nördlichen Ende der Bucht von Navaríno 60 km westlich von Kalamáta liegt unterhalb der Festung Pýlos zwischen Osmanaga-Lagune und Ionischem Meer einer der schönsten Badestrände Griechenlands: die „Rinderbauchbucht“. Kilometerlang erstreckt sich feiner Sand vor hohen Dünen. Faszinierend anzusehen ist bei Wind die Brandung am schmalen Durchlass zum offenen Meer. Am Burgberg ist eine Grotte zu erkennen, die Höhle des Nestor genannt wird; von hier aus führt ein steiler Pfad hinauf zur über antiken Mauern in fränkischer Zeit erbau- ten, stark einsturzgefährdeten Burg. Das der Bucht am nächsten gelegene Dorf ist Petrochóri. Nur wenig nördlich des Dorfs beginnt das weitläufige Gelän- de des Costa Navarino Resorts, der bedeutendsten touristischen Neuentwicklung Griechenlands in diesem Jahrhundert. Zwei Hotels bieten hier 767 Zimmer und Suiten an, die zwischen 40 und 192 m² groß sind: das The Romanos Resort und das The Westin Resort. Zum Resort gehören zwei 18-Loch-Golfplätze, entworfen von Bernhard Langer und Robert Trent Jones jr. Während der Erdarbeiten für das Resort wurden zahlreiche antike Funde gemacht, die in einem eigenen Museum auf dem Hotelgelände ausgestellt werden sollen. Für Golfplätze und Hotelbauten mussten über 6500 alte Olivenbäume umgepflanzt werden, bei Neuanpflanzungen wurde bewusst auf exotische Arten verzichtet. Weitläufige Parkanlagen mit phantasievoll gestal teten Pools, eine Badelandschaft, Radwege, Joggingpfade und das Hotel Sand-Castle speziell für Kinder wurden angelegt. Zudem bietet das Anazoe Spa ein umfassendes Wellnessangebot von der Eisgrotte bis zur Kräutersauna. Die Gäste können tauchen, klettern und an geführten naturkundlichen Wanderungen teilnehmen; es gibt Kurse für griechische Küche und auch traditionelles Handwerk wird vorgestellt. Bei „Philosophischen Spaziergängen“ unter 1000-jährigen Olivenbäumen kannst du mit Professoren über Gott und die Welt nachdenken. Selbst wenn Costa Navarino voll belegt ist, gibt es am Abend in den gastronomischen Einrichtungen kein Drängeln. Insgesamt 19 Cafés, Bars, Pubs und Restaurants erwarten ihre Gäste. Das gesamte Großprojekt hat wegen seiner einschneidenden Landschaftsveränderungen zwar viel Kritik erfahren. Andere heben jedoch hervor, dass es 1200 neue Arbeitsplätze und zahlreiche neue internationale Flugverbindungen in die Region schuf, die auch den Einheimischen und kleinen Hotels zugutekommen.
- Pilos
Mani
Landschaftliche Highlights © Pit Stock, Shutterstock
Exotischer und bizarrer ist Griechenland kaum irgendwo. Steile Küsten fast ohne Strände und Häfen sowie das unzugängliche, bis zu 2407 m hohe Taigéttos-Gebirge prägen die Máni, den mittleren der drei großen Finger des Peloponnes. Der Zugang war und ist nur auf zwei Wegen möglich, von Kalamáta und Gíthio her. Im Süden ist die Máni extrem trocken, im Norden grün, aber stark zerklüftet. Überall fallen in den Dörfern wehrhafte, bis zu 20 m hohe Türme auf; manche Dörfer scheinen nur aus ihnen zu bestehen. Diese trutzigen Familienburgen mit Schießscharten in den bis zu 1,5 m dicken Mauern sind das sichtbarste Zeichen einer Geschichte, die geprägt ist vom unerbittlichen Widerstand gegen fremde Eroberer sowie von selbstzerstörerischen Blutfehden untereinander. Sie wurden manchmal sogar innerhalb eines Dorfs von Wohnturm zu Wohnturm ausgetragen – und das noch bis Mitte des 19.Jhs. Heute sind viele Dörfer der Máni nahezu menschenleer; manche Wohntürme verfallen, andere wurden zu stimmungsvollen Hotels oder Ferienhäusern umgestaltet. Es lohnt sich, darin einige Tage zu wohnen und Streifzüge durch diese eigenwillige griechische Kultur- und Naturlandschaft zu unternehmen.
- Peloponnes
© Pit Stock, Shutterstock
Exotischer und bizarrer ist Griechenland kaum irgendwo. Steile Küsten fast ohne Strände und Häfen sowie das unzugängliche, bis zu 2407 m hohe Taigéttos-Gebirge prägen die Máni, den mittleren der drei großen Finger des Peloponnes. Der Zugang war und ist nur auf zwei Wegen möglich, von Kalamáta und Gíthio her. Im Süden ist die Máni extrem trocken, im Norden grün, aber stark zerklüftet. Überall fallen in den Dörfern wehrhafte, bis zu 20 m hohe Türme auf; manche Dörfer scheinen nur aus ihnen zu bestehen. Diese trutzigen Familienburgen mit Schießscharten in den bis zu 1,5 m dicken Mauern sind das sichtbarste Zeichen einer Geschichte, die geprägt ist vom unerbittlichen Widerstand gegen fremde Eroberer sowie von selbstzerstörerischen Blutfehden untereinander. Sie wurden manchmal sogar innerhalb eines Dorfs von Wohnturm zu Wohnturm ausgetragen – und das noch bis Mitte des 19.Jhs. Heute sind viele Dörfer der Máni nahezu menschenleer; manche Wohntürme verfallen, andere wurden zu stimmungsvollen Hotels oder Ferienhäusern umgestaltet. Es lohnt sich, darin einige Tage zu wohnen und Streifzüge durch diese eigenwillige griechische Kultur- und Naturlandschaft zu unternehmen.
- Peloponnes
Schmalspur-Zahnradbahn
TouristenattraktionenJetzt wird's abenteuerlich. Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn (Spurweite 75 cm) und fährst von Diakoptó am Meer 22,4 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita.
- 250 03 Diakopto
- http://www.odontotos.com/
- +30 2691 043206
Jetzt wird's abenteuerlich. Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn (Spurweite 75 cm) und fährst von Diakoptó am Meer 22,4 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita.
- 250 03 Diakopto
- http://www.odontotos.com/
- +30 2691 043206
Faraggi Vouraikou
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Fühl dich wie ein Trapper
Jetzt wirds abenteuerlich! Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn und fährst von Diakoptó am Meer gut 22 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita. Etwa eine Stunde dauert die Fahrt. Erst geht es noch durch sanfte Gärten und Haine, dann in die Vouraíkosschlucht hinein. Du passierst Wasserfälle und Tunnel, überquerst ein Dutzend mal einen rauschenden Bach auf geländerlosen Brücken. Manchmal stoppt der Zug: Dann werden die Zahnräder ausoder wieder eingefahren. Wer mag, unterbricht die Fahrt und steigt steil bergan zum Kloster Méga Spíleo hinauf – und wer noch einen besonderen Kick braucht, läuft die Strecke zwischen den Schienen zurück nach Diakoptó durch Tunnel und über Brücken – das ist der offizielle Verlauf des Europäischen Fernwanderwegs E 4.
- 250 01 Kalavryta Province
Insider-Tipp Fühl dich wie ein Trapper
Jetzt wirds abenteuerlich! Du besteigst einen Waggon der Schmalspur-Zahnradbahn und fährst von Diakoptó am Meer gut 22 km weit hinauf ins 735 m hoch gelegene Kalávrita. Etwa eine Stunde dauert die Fahrt. Erst geht es noch durch sanfte Gärten und Haine, dann in die Vouraíkosschlucht hinein. Du passierst Wasserfälle und Tunnel, überquerst ein Dutzend mal einen rauschenden Bach auf geländerlosen Brücken. Manchmal stoppt der Zug: Dann werden die Zahnräder ausoder wieder eingefahren. Wer mag, unterbricht die Fahrt und steigt steil bergan zum Kloster Méga Spíleo hinauf – und wer noch einen besonderen Kick braucht, läuft die Strecke zwischen den Schienen zurück nach Diakoptó durch Tunnel und über Brücken – das ist der offizielle Verlauf des Europäischen Fernwanderwegs E 4.
- 250 01 Kalavryta Province
Naós Afaias
Touristenattraktionen © Dimitris Panas, Shutterstock
Bedeutendste Sehenswürdigkeit auf Ägina ist der Aféa-Tempel (Aphaia-Tempel) oberhalb des Badeorts Agía Marína. Der dorische Tempel aus dem 5.Jh. v.Chr. ist relativ gut erhalten, 23 Säulen stehen aufrecht.
- 180 10 Égina
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2297 032398
© Dimitris Panas, Shutterstock
Bedeutendste Sehenswürdigkeit auf Ägina ist der Aféa-Tempel (Aphaia-Tempel) oberhalb des Badeorts Agía Marína. Der dorische Tempel aus dem 5.Jh. v.Chr. ist relativ gut erhalten, 23 Säulen stehen aufrecht.
- 180 10 Égina
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Póros
Landschaftliche Highlights © S-F, Shutterstock
Insel gefällig? Fahr nach Galatás an der Ostküste der Argolis. Von dort pendeln Personenfähren rund um die Uhr in nur fünf Minuten nach Póros hinüber, dem bildschönen Hauptort der gleichnamigen Insel. Da spazierst du durch enge Gassen zum markanten Uhrturm hinauf und relaxt anschließend in einem der vielen Cafés an der fast 2 km langen Uferstraße. Pass aber auf, dass dich nicht der Inselsammel-Bazillus erwischt und dich mit der Nissomanie infiziert!
© S-F, Shutterstock
Insel gefällig? Fahr nach Galatás an der Ostküste der Argolis. Von dort pendeln Personenfähren rund um die Uhr in nur fünf Minuten nach Póros hinüber, dem bildschönen Hauptort der gleichnamigen Insel. Da spazierst du durch enge Gassen zum markanten Uhrturm hinauf und relaxt anschließend in einem der vielen Cafés an der fast 2 km langen Uferstraße. Pass aber auf, dass dich nicht der Inselsammel-Bazillus erwischt und dich mit der Nissomanie infiziert!
Archeologikos Choros Basses
Architektonische Highlights © Inu, Shutterstock
Der Anblick des einsam in den Bergen gelegenen Apollon-Tempels von Bassae ließ zwei Jahrhunderte lang die Herzen aller Griechenlandreisenden höherschlagen. Kein anderer Tempel außerhalb Athens war besser erhalten und architektonisch interessanter. Jetzt ist er zum Schutz in ein futuristisch anmutendes Zelt gehüllt, Säulen und Gebälk werden durch Rohre und Stützen verunziert. Der Tempel darf nicht mehr betreten werden, eine eingehende Betrachtung ist wegen der Enge des Zelts kaum möglich. Dennoch lohnen Landschaft und Gesamterlebnis die Fahrt hinauf!
- 270 61 Ichalia
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2626 022275
© Inu, Shutterstock
Der Anblick des einsam in den Bergen gelegenen Apollon-Tempels von Bassae ließ zwei Jahrhunderte lang die Herzen aller Griechenlandreisenden höherschlagen. Kein anderer Tempel außerhalb Athens war besser erhalten und architektonisch interessanter. Jetzt ist er zum Schutz in ein futuristisch anmutendes Zelt gehüllt, Säulen und Gebälk werden durch Rohre und Stützen verunziert. Der Tempel darf nicht mehr betreten werden, eine eingehende Betrachtung ist wegen der Enge des Zelts kaum möglich. Dennoch lohnen Landschaft und Gesamterlebnis die Fahrt hinauf!
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Tiryns
Architektonische Highlights © Alla Khananashvili, Shutterstock
Die mykenische Burg von Tiryns (14.– 12.Jh. v. Chr.) 5 km nördlich ist anders als die Burg von Mykene nicht auf einem Hügel, sondern unmittelbar in der fruchtbaren Ebene erbaut worden. Deswegen brauchte sie besonders mächtige Mauern. Ihre Stärke schwankt zwischen 4 und 17 m. Sie sind auf 725 m Länge aus riesigen, vieleckigen Steinblöcken zusammengesetzt. Spätere Generationen hielten sie für das Werk von einäugigen Riesen, nach denen dieser Mauertypus denn auch als Kyklopenmauer bezeichnet wird. In der Burg findet man wie in Mykene die Grundmauern des Megaron, also des königlichen Palasts. Eine imponierende Eigenart dieser Burg sind die berühmten Galerien – spitzbogig eingewölbte Gänge. Sie dienten zum Teil als Lagerräume, zum Teil als Schutz für die im Verteidigungsfall besonders wichtigen Zisternen. Tiryns wurde im 12.Jh. v. Chr. durch einen Brand zerstört und danach nicht wieder aufgebaut; die immer noch laufenden Ausgrabungen stehen unter der Regie des Deutschen Archäologischen Instituts in Athen. Sie liegen nahe der Hauptstraße von Nauplia nach Árgos.
- Tiryns
© Alla Khananashvili, Shutterstock
Die mykenische Burg von Tiryns (14.– 12.Jh. v. Chr.) 5 km nördlich ist anders als die Burg von Mykene nicht auf einem Hügel, sondern unmittelbar in der fruchtbaren Ebene erbaut worden. Deswegen brauchte sie besonders mächtige Mauern. Ihre Stärke schwankt zwischen 4 und 17 m. Sie sind auf 725 m Länge aus riesigen, vieleckigen Steinblöcken zusammengesetzt. Spätere Generationen hielten sie für das Werk von einäugigen Riesen, nach denen dieser Mauertypus denn auch als Kyklopenmauer bezeichnet wird. In der Burg findet man wie in Mykene die Grundmauern des Megaron, also des königlichen Palasts. Eine imponierende Eigenart dieser Burg sind die berühmten Galerien – spitzbogig eingewölbte Gänge. Sie dienten zum Teil als Lagerräume, zum Teil als Schutz für die im Verteidigungsfall besonders wichtigen Zisternen. Tiryns wurde im 12.Jh. v. Chr. durch einen Brand zerstört und danach nicht wieder aufgebaut; die immer noch laufenden Ausgrabungen stehen unter der Regie des Deutschen Archäologischen Instituts in Athen. Sie liegen nahe der Hauptstraße von Nauplia nach Árgos.
- Tiryns
Argosaronische Inseln
Landschaftliche HighlightsVon den sechs bewohnten Argosaronischen, die verwaltungsmäßig noch zu Attika gehören, obwohl sie teilweise dem Peloponnes viel näher liegen, sind drei bequem im Rahmen einer organisierten Tageskreuzfahrt zu besuchen: Ägina, Póros und Hydra.
- Nisiá tou Argosaronikoú
Von den sechs bewohnten Argosaronischen, die verwaltungsmäßig noch zu Attika gehören, obwohl sie teilweise dem Peloponnes viel näher liegen, sind drei bequem im Rahmen einer organisierten Tageskreuzfahrt zu besuchen: Ägina, Póros und Hydra.
- Nisiá tou Argosaronikoú
Akrokorinth
Touristenattraktionen © Andrey Starostin, Shutterstock
Aus der Küstenebene von Korinth erhebt sich ein mächtiger, 575 m hoher Fels, auf dem die Mauern und Zinnen einer weitläufigen Burganlage zu erkennen sind. Sie stammen aus fränkisch-byzantinischer, venezianischer und türkischer Zeit und sind teilweise auf Quaderreihen aus der Antike errichtet. Der einzige Zugang im Westen der Festung ist durch einen dreifachen Mauerring mit drei Toren besonders stark gesichert. In der Antike standen in Akrokorinth mehrere Tempel, von denen heute jedoch keine nennenswerten Spuren mehr erhalten sind. Auf dem höchsten Punkt des Felsens wurde der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt. Zwei Stunden sollten Sie für einen Rund- gang unbedingt veranschlagen, es lässt sich aber auch gut noch mehr Zeit hier oben verbringen. Der Fernblick ist grandios, im Spätwinter bis in den Frühsommer hinein blühen Abertausende von Wildblumen. Besucher sind rar und die Stille betäubt die Sinne.
- 20007 Korinth
© Andrey Starostin, Shutterstock
Aus der Küstenebene von Korinth erhebt sich ein mächtiger, 575 m hoher Fels, auf dem die Mauern und Zinnen einer weitläufigen Burganlage zu erkennen sind. Sie stammen aus fränkisch-byzantinischer, venezianischer und türkischer Zeit und sind teilweise auf Quaderreihen aus der Antike errichtet. Der einzige Zugang im Westen der Festung ist durch einen dreifachen Mauerring mit drei Toren besonders stark gesichert. In der Antike standen in Akrokorinth mehrere Tempel, von denen heute jedoch keine nennenswerten Spuren mehr erhalten sind. Auf dem höchsten Punkt des Felsens wurde der Liebesgöttin Aphrodite gehuldigt. Zwei Stunden sollten Sie für einen Rund- gang unbedingt veranschlagen, es lässt sich aber auch gut noch mehr Zeit hier oben verbringen. Der Fernblick ist grandios, im Spätwinter bis in den Frühsommer hinein blühen Abertausende von Wildblumen. Besucher sind rar und die Stille betäubt die Sinne.
- 20007 Korinth
Folklore Museum of Corinth
MuseenModern gestaltete Präsentation von Trachten, Kunsthandwerk und Wohnformen auf drei Etagen. Die Mitarbeiter geben gern auf Englisch Erklärungen, wenn man es wünscht.
- Odós Ermoú, Korinth
- http://www.laografikokorinthou.gr/
- +30 2741 071690
Modern gestaltete Präsentation von Trachten, Kunsthandwerk und Wohnformen auf drei Etagen. Die Mitarbeiter geben gern auf Englisch Erklärungen, wenn man es wünscht.
- Odós Ermoú, Korinth
- http://www.laografikokorinthou.gr/
- +30 2741 071690
Akrópolis
Architektonische Highlights © Lev Levin, Shutterstock
An der Stelle der antiken Akrópolis erstreckt sich ein schöner Park mit den Überresten einer mittelalterlichen Burg. Der Blick auf Stadt, Hafen, Meer und Festland ist von hier aus besonders reizvoll.
© Lev Levin, Shutterstock
An der Stelle der antiken Akrópolis erstreckt sich ein schöner Park mit den Überresten einer mittelalterlichen Burg. Der Blick auf Stadt, Hafen, Meer und Festland ist von hier aus besonders reizvoll.
Archaeological Museum of Patras
MuseenDer typische Museumsmief ist hier nicht zu spüren. Der moderne, zu 100% aus EU-Fördergeldern finanzierte Bau aus edlen Materialien ist geräumig und licht, lässt den Objekten sehr viel Platz. Große römische Bodenmosaike aus dem 3.Jh. hängen hier zwecks besserer Betrachtung senkrecht an den Wänden. Zwischen den ansatzweise rekonstruierten Mauern einer römischen Stadtvilla erkennt man, dass da sogar ein kleiner Wasserfall in die Badewanne floss. Dem Thema „Tod in der Antike“ ist ein eigener großer Saal gewidmet, in dem du die unterschiedlichsten Bestattungsformen siehst.
- 264 42 Patras
- http://www.ampatron.gr/
- +30 261 361 6177
Der typische Museumsmief ist hier nicht zu spüren. Der moderne, zu 100% aus EU-Fördergeldern finanzierte Bau aus edlen Materialien ist geräumig und licht, lässt den Objekten sehr viel Platz. Große römische Bodenmosaike aus dem 3.Jh. hängen hier zwecks besserer Betrachtung senkrecht an den Wänden. Zwischen den ansatzweise rekonstruierten Mauern einer römischen Stadtvilla erkennt man, dass da sogar ein kleiner Wasserfall in die Badewanne floss. Dem Thema „Tod in der Antike“ ist ein eigener großer Saal gewidmet, in dem du die unterschiedlichsten Bestattungsformen siehst.
- 264 42 Patras
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Agios Andreas
Architektonische Highlights © Axtem, Shutterstock
Köpfchen ist gefragt. Die große Kirche birgt in ihrer vorderen Kapelle als Reliquie den Schädel des Apostels Andreas. An ihm zu beten, kann nach Meinung der Gläubigen wahre Wunder wirken. Darum ist hier meist viel los. Der Innenraum in der Hauptkirche ist fast vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgestattet, die in diesem modernen Gotteshaus viel klarer zu erkennen sind als in mittelalterlichen Gemäuern. Äußerst fotogen sind die zahlreichen kleinen Kuppeln um die schlanke, sehr hohe Zentralkuppel.
- Evmilou 4, 262 22 Patra
- http://www.agiosandreas.gr/
- +30 261 033 0644
© Axtem, Shutterstock
Köpfchen ist gefragt. Die große Kirche birgt in ihrer vorderen Kapelle als Reliquie den Schädel des Apostels Andreas. An ihm zu beten, kann nach Meinung der Gläubigen wahre Wunder wirken. Darum ist hier meist viel los. Der Innenraum in der Hauptkirche ist fast vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgestattet, die in diesem modernen Gotteshaus viel klarer zu erkennen sind als in mittelalterlichen Gemäuern. Äußerst fotogen sind die zahlreichen kleinen Kuppeln um die schlanke, sehr hohe Zentralkuppel.
- Evmilou 4, 262 22 Patra
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Romaiki Odos
Architektonische HighlightsIn den 1980er-Jahren legten Archäologen eine zweibogige römische Brücke frei, die vom 4.bis 6.Jh. in Gebrauch war. Sie ist 21 m lang und 4,25 m breit, ihre gepflasterte Fahrbahn liegt auf dem heutigen Straßenniveau.
- Aretha 49, 264 43 Patras
- http://odysseus.culture.gr/
In den 1980er-Jahren legten Archäologen eine zweibogige römische Brücke frei, die vom 4.bis 6.Jh. in Gebrauch war. Sie ist 21 m lang und 4,25 m breit, ihre gepflasterte Fahrbahn liegt auf dem heutigen Straßenniveau.
- Aretha 49, 264 43 Patras
- http://odysseus.culture.gr/
Archaeological Museum of Nafplio
Museen © Walencienne, Shutterstock
Mykenisches auf zwei Etagen einer venezianischen Kaserne aus dem Jahr 1713.Hier können Sie die Rüstung eines mykenischen Kriegers aus dem 15.Jh. v. Chr. sehen und Reste eines Freskos mit zwei Delphinen aus dem 13.Jh. Sie belegen, dass die Innenräume mykenischer Paläste mit Wandmalereien geschmückt waren.
- Platía Syndágmatos, 231 00 Nafplio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2752 027502
© Walencienne, Shutterstock
Mykenisches auf zwei Etagen einer venezianischen Kaserne aus dem Jahr 1713.Hier können Sie die Rüstung eines mykenischen Kriegers aus dem 15.Jh. v. Chr. sehen und Reste eines Freskos mit zwei Delphinen aus dem 13.Jh. Sie belegen, dass die Innenräume mykenischer Paläste mit Wandmalereien geschmückt waren.
- Platía Syndágmatos, 231 00 Nafplio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2752 027502
Lion of the Bavarians
TouristenattraktionenZum Gedenken an mehrere Hundert bayerische Soldaten, die 1833/34 in Nauplia an Typhus starben, ließ Bayernkönig Ludwig I. in einen kleines Fels auf dem Gebiet der heutigen Neustadt einen bayerischen Löwen als großes Relief in den Stein meißeln.
- Michail Iatrou 24, Nauplia
- http://www.nafplio.gr/
Zum Gedenken an mehrere Hundert bayerische Soldaten, die 1833/34 in Nauplia an Typhus starben, ließ Bayernkönig Ludwig I. in einen kleines Fels auf dem Gebiet der heutigen Neustadt einen bayerischen Löwen als großes Relief in den Stein meißeln.
- Michail Iatrou 24, Nauplia
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