Griechische Inseln - Ägäis Must Sees

Thérmes Kallithéas
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Kallithea
Thérmes Kallithéas
Akrópolis
Architektonische Highlights
Líndos
Akrópolis
Palatí tou megálou magístrou ton ippotón
Architektonische Highlights
Ródos
Filérimos
Landschaftliche Highlights
Ialissós (Triánta)
Archaiologikó Mousío
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Ródos
Ekklisía tis panagías
Architektonische Highlights
Líndos
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Limáni Mandráki
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Ródos
Paliá Póli
Geographical
Ródos
Néa Agorá
Architektonische Highlights
Ródos
Néa Agorá
Koiláda ton petaloúdon
Botanische Gärten & Parks
Petaloúdes
Koiláda ton petaloúdon
Ágios Stéfanos
Architektonische Highlights
Kéfalos
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Platáni
Asklípion
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Kos
Níssiros
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Kástro tis Neratziás
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Kos
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Mandraki
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Préveli
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Chaniá
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Moni Arkádi
Architektonische Highlights
Arkádi
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Elafonísi
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Elafonísi
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Oropédio Lasíthiou
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Mochós
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Spinalónga (Kalidón)
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Spinalónga
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Kaldéra
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Mýkonos
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Mýkonos

    Strände

    Architektonische Highlights

    Strände

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    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Märkte und Flohmärkte


  • Thérmes Kallithéas

    Strände
    • Thérmes Kallithéas© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel ...

    Anders baden: kein Sand, dafür ein Minifjord mit niedrigen Felsufern, eine chillige Beachbar, Liegen unter Palmen. Fürs Auge die orientalisch anmutende Kuppel eines Brunnenhauses aus italienischer Zeit. Früh zu kommen lohnt sich, denn es wird hier trotz hoher Preise sehr voll.

    • Thérmes Kallithéas© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel ...

    Anders baden: kein Sand, dafür ein Minifjord mit niedrigen Felsufern, eine chillige Beachbar, Liegen unter Palmen. Fürs Auge die orientalisch anmutende Kuppel eines Brunnenhauses aus italienischer Zeit. Früh zu kommen lohnt sich, denn es wird hier trotz hoher Preise sehr voll.


  • Akrópolis

    Architektonische Highlights
    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.

    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.


  • Palatí tou megálou magístrou ton ippotón

    Architektonische Highlights
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.

    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.


  • Filérimos

    Landschaftliche Highlights
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)

  • Archaiologikó Mousío

    Museen
    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.

    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.


  • Ekklisía tis panagías

    Architektonische Highlights
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos

  • Limáni Mandráki

    Touristenattraktionen
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos

  • Paliá Póli

    Geographical
    • © Murat An, Shutterstock

    Die Altstadt von Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. Schon 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.

    • © Murat An, Shutterstock

    Die Altstadt von Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. Schon 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.


  • Néa Agorá

    Architektonische Highlights
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos

  • Koiláda ton petaloúdon

    Botanische Gärten & Parks
    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.

    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.


  • Ágios Stéfanos

    Architektonische Highlights
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos

  • Asklípion

    Touristenattraktionen
    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.

    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.


  • Embrós Thérme

    Touristenattraktionen
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Mit Baden-Baden oder Norderney ist das Thermalbad von Kos nicht zu vergleichen. Es besteht nur aus einem schlichten Pumpenhäuschen und einem Steinkreis, der im Meer direkt am Strand ein Becken mit ca. 10 m Durchmesser bildet. Dort vermischt sich das aus einer Quelle im Fels entspringende, bis zu 40 °C heiße Thermalwasser mit dem Meerwasser. Eine Analyse der Technischen Universität München hat ihm bescheinigt, dass es Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter sowie bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege besitzt.

    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Mit Baden-Baden oder Norderney ist das Thermalbad von Kos nicht zu vergleichen. Es besteht nur aus einem schlichten Pumpenhäuschen und einem Steinkreis, der im Meer direkt am Strand ein Becken mit ca. 10 m Durchmesser bildet. Dort vermischt sich das aus einer Quelle im Fels entspringende, bis zu 40 °C heiße Thermalwasser mit dem Meerwasser. Eine Analyse der Technischen Universität München hat ihm bescheinigt, dass es Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter sowie bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege besitzt.


  • Paléa Pýli

    Touristenattraktionen
    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.

    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.


  • Casa Romana

    Touristenattraktionen
    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.

    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.


  • Markthalle

    Märkte und Flohmärkte
    • © Borisb17, Thinkstock

    Die kleine, von den Italienern 1934 erbaute und inzwischen voll klimatisierte Markthalle findet, was Sauberkeit und Ordnung betrifft, in ganz Griechenland nicht ihresgleichen. Das ursprüngliche Angebot an frischem Obst und Gemüse wird heute aber immer mehr von kulinarischen und anderen Souvenirs für die Urlauber verdrängt. So kann man hier die von der Insel Rhodos stammende Mandelmilch soumáda oder süß eingelegte Karotten aus der nordgriechischen Stadt Kavála ebenso erstehen wie Kräuter, Schwämme und Muschelschalen. Typisch für Kos selbst sind die süß eingelegten Minitomaten, Wassermelonenstücke und Auberginenscheiben (glikó omatáki, glikó melitzanáki, glikó karpoúzi). Am Brunnen direkt in der Markthalle kann man das frisch gekaufte Obst waschen und bedenkenlos genießen. Bezahlt wird an Kassen an den Ausgängen der Halle.

    • © Borisb17, Thinkstock

    Die kleine, von den Italienern 1934 erbaute und inzwischen voll klimatisierte Markthalle findet, was Sauberkeit und Ordnung betrifft, in ganz Griechenland nicht ihresgleichen. Das ursprüngliche Angebot an frischem Obst und Gemüse wird heute aber immer mehr von kulinarischen und anderen Souvenirs für die Urlauber verdrängt. So kann man hier die von der Insel Rhodos stammende Mandelmilch soumáda oder süß eingelegte Karotten aus der nordgriechischen Stadt Kavála ebenso erstehen wie Kräuter, Schwämme und Muschelschalen. Typisch für Kos selbst sind die süß eingelegten Minitomaten, Wassermelonenstücke und Auberginenscheiben (glikó omatáki, glikó melitzanáki, glikó karpoúzi). Am Brunnen direkt in der Markthalle kann man das frisch gekaufte Obst waschen und bedenkenlos genießen. Bezahlt wird an Kassen an den Ausgängen der Halle.


  • Níssiros

    Landschaftliche Highlights
    • © dinosmichail, Shutterstock

    Níssiros ist ein aus der Ägäis aufsteigender Vulkan mit einem 3500 m langen und 1500 m breiten, vollständig erhaltenen Krater, in dem Schlammlöcher blubbern und Schwefeldämpfe aufsteigen. Eine Asphaltstraße führt ins Zentrum des Kraters hinunter. Auf dem Kraterrand liegen die beiden weißen Dörfer Nikiá und Emboriós. Von Nikiá mit einem kleinen, modern gestalteten Vulkan-Museum kann man auf den Kratergrund hinab wandern. Den romantischen Hafen- und Hauptort Mandráki mit kleinem Archäologischem Museum und einem der intimsten Dorfplätze der Ägäis überragt die Ruine einer Kreuzritterburg.

    • © dinosmichail, Shutterstock

    Níssiros ist ein aus der Ägäis aufsteigender Vulkan mit einem 3500 m langen und 1500 m breiten, vollständig erhaltenen Krater, in dem Schlammlöcher blubbern und Schwefeldämpfe aufsteigen. Eine Asphaltstraße führt ins Zentrum des Kraters hinunter. Auf dem Kraterrand liegen die beiden weißen Dörfer Nikiá und Emboriós. Von Nikiá mit einem kleinen, modern gestalteten Vulkan-Museum kann man auf den Kratergrund hinab wandern. Den romantischen Hafen- und Hauptort Mandráki mit kleinem Archäologischem Museum und einem der intimsten Dorfplätze der Ägäis überragt die Ruine einer Kreuzritterburg.


  • Lagoúdi

    Geographical
    • © straga, Shutterstock

    Der kleine Weiler ist von den Urlaubermassen weitgehend verschont geblieben. Auf der Dorfstraße können Hähne gefahrlos stolzieren, im Dorf-Kafeníon scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Dorfmittelpunkt ist die etwas erhöht gelegene Marienkirche Panagía Theotókou Genesíou, die der Geburt Mariens geweiht ist.

    • Lagoúdi
    • © straga, Shutterstock

    Der kleine Weiler ist von den Urlaubermassen weitgehend verschont geblieben. Auf der Dorfstraße können Hähne gefahrlos stolzieren, im Dorf-Kafeníon scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Dorfmittelpunkt ist die etwas erhöht gelegene Marienkirche Panagía Theotókou Genesíou, die der Geburt Mariens geweiht ist.

    • Lagoúdi

  • Kástro tis Neratziás

    Touristenattraktionen
    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.

    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.


  • Mandraki

    Touristenattraktionen

    Früher ankerten hier die Schiffe der Serenissima, heute sind es Yachten und Fischerboote. Die Venezianer bauten die Mole, die Osmanen den Leuchtturm. Aus dieser Zeit stammen auch die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit schönen Balkonen und Portalen. Bei manchen lässt sich an der Fassade noch ein verwittertes Adelswappen erkennen. Vor diesen Häusern stehen die Tische und Stühle von Fischtavernen dicht gedrängt, lassen kaum noch Platz für Passanten.

    Früher ankerten hier die Schiffe der Serenissima, heute sind es Yachten und Fischerboote. Die Venezianer bauten die Mole, die Osmanen den Leuchtturm. Aus dieser Zeit stammen auch die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit schönen Balkonen und Portalen. Bei manchen lässt sich an der Fassade noch ein verwittertes Adelswappen erkennen. Vor diesen Häusern stehen die Tische und Stühle von Fischtavernen dicht gedrängt, lassen kaum noch Platz für Passanten.


  • Knossós

    Touristenattraktionen
    • Knossós© Glow Images

    Der minoische Palast von Knossós sollte am Anfang jeder Beschäftigung mit kretischer Archäologie stehen. In den phantasievollen Rekonstruktionen des Ausgräbers Sir Arthur Evans, der nach 1900 über 40 Jahre lang in Knossós gearbeitet hat, liegt der Schlüssel zum besseren Verstehen der anderen minoischen Paläste und Villen. Der Komplex des Herrschafts-, Verwaltungs- und Kultzentrums von Kreta zwischen 2000 und 1450 v.Chr. bestand aus ca. 1400 Räumen, einige Gebäude waren bis zu vier Etagen hoch. Zentrum des Palasts bildete der 53 m lange und 28 m breite Zentralhof, der wohl Schauplatz kultischer Spiele und Endpunkt prachtvoller Prozessionen war. Vom Westhof des Palasts führte ein verwinkelter Prozessionskorridor auf den Zentralhof. An seiner Westseite legte Evans mehrere interessante Räume frei. Die Pfeilerkrypta wird als Kapelle interpretiert, die abgehenden Räume sollen Schatzkammern gewesen sein. In einem der Räume steht ein Thron aus Alabaster einem Wasserbecken gegenüber. Um die Wände ziehen sich steinerne Bänke. Man erreichte diesen Thronsaal durch einen Vorraum mit weiteren Sitzbänken an den Längswänden und der Kopie eines hölzernen Throns. Evans hielt ihn für ein Vorzimmer, in dem die Minoer auf eine Audienz beim Minos warteten. Der Herrscher saß dort auf dem Thron und hielt vor sich im Wasserbecken Schlangen als Symbol seiner Macht. Vielleicht irrte Evans aber auch, und der Thron blieb frei für eine Gottheit, so wie das in Ägypten mit dem "Thron der Isis" der Fall war. Überhaupt sollte man sich beim Besuch von Knossós klarmachen, dass wir keinerlei schriftliche Quellen über die minoische Zeit besitzen und dass alle Rückschlüsse aus den Bodenfunden auf das Leben im Palast überwiegend spekulativ sind.

    • Knossós© Glow Images

    Der minoische Palast von Knossós sollte am Anfang jeder Beschäftigung mit kretischer Archäologie stehen. In den phantasievollen Rekonstruktionen des Ausgräbers Sir Arthur Evans, der nach 1900 über 40 Jahre lang in Knossós gearbeitet hat, liegt der Schlüssel zum besseren Verstehen der anderen minoischen Paläste und Villen. Der Komplex des Herrschafts-, Verwaltungs- und Kultzentrums von Kreta zwischen 2000 und 1450 v.Chr. bestand aus ca. 1400 Räumen, einige Gebäude waren bis zu vier Etagen hoch. Zentrum des Palasts bildete der 53 m lange und 28 m breite Zentralhof, der wohl Schauplatz kultischer Spiele und Endpunkt prachtvoller Prozessionen war. Vom Westhof des Palasts führte ein verwinkelter Prozessionskorridor auf den Zentralhof. An seiner Westseite legte Evans mehrere interessante Räume frei. Die Pfeilerkrypta wird als Kapelle interpretiert, die abgehenden Räume sollen Schatzkammern gewesen sein. In einem der Räume steht ein Thron aus Alabaster einem Wasserbecken gegenüber. Um die Wände ziehen sich steinerne Bänke. Man erreichte diesen Thronsaal durch einen Vorraum mit weiteren Sitzbänken an den Längswänden und der Kopie eines hölzernen Throns. Evans hielt ihn für ein Vorzimmer, in dem die Minoer auf eine Audienz beim Minos warteten. Der Herrscher saß dort auf dem Thron und hielt vor sich im Wasserbecken Schlangen als Symbol seiner Macht. Vielleicht irrte Evans aber auch, und der Thron blieb frei für eine Gottheit, so wie das in Ägypten mit dem "Thron der Isis" der Fall war. Überhaupt sollte man sich beim Besuch von Knossós klarmachen, dass wir keinerlei schriftliche Quellen über die minoische Zeit besitzen und dass alle Rückschlüsse aus den Bodenfunden auf das Leben im Palast überwiegend spekulativ sind.


  • Préveli

    Geographical
    • © lornet, Shutterstock

    Der Name Préveli steht für drei Sehenswürdigkeiten: ein Kloster, eine romantische Klosterruine und eine mit Palmen bestandene Schlucht.

    • Préveli
    • © lornet, Shutterstock

    Der Name Préveli steht für drei Sehenswürdigkeiten: ein Kloster, eine romantische Klosterruine und eine mit Palmen bestandene Schlucht.

    • Préveli

  • Chaniá

    Geographical
    • Chaniá© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Am schönsten ist der Anblick der quicklebendigen Großstadt im Winterhalbjahr. Da rücken die über 2000 m hohen Weißen Berge in der klaren Luft zum Greifen nah an die Altstadt heran, lassen sie wie ein historisches Bild vor einer Traumkulisse erscheinen. In der oft dunstigen Sommerluft wirkt das Gebirge nur halb so hoch. Dann gilt die Aufmerksamkeit stärker dem Meer und den langen Stränden, die noch im Stadtgebiet beginnen und weit nach Westen reichen. Im Sommer herrscht auch in den gewundenen Altstadtgassen mit ihren vielgeschossigen venezianischen und türkischen Häusern, unzähligen Läden und Tavernen Hochbetrieb. In der Altstadt stehen auch die meisten kleinen Hotels, oft stilvoll venezianisch oder kretisch möbliert. Häufig fällt der Blick von den Hotelbalkonen auf das lang gestreckte, von Cafés und Tavernen gesäumte Becken des Hafens von Chaniá, in dem heute nur noch Sport- und Ausflugsboote liegen. Landseitig sind noch große Teile der historischen Stadtmauern erhalten, hinter denen sich die weitläufige Neustadt erstreckt. In dieser liegt Kretas schönster Stadtpark - am Tag wie am Abend eine erlebenswerte Oase inmitten des brodelnden Verkehrs.

    • Chaniá© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Am schönsten ist der Anblick der quicklebendigen Großstadt im Winterhalbjahr. Da rücken die über 2000 m hohen Weißen Berge in der klaren Luft zum Greifen nah an die Altstadt heran, lassen sie wie ein historisches Bild vor einer Traumkulisse erscheinen. In der oft dunstigen Sommerluft wirkt das Gebirge nur halb so hoch. Dann gilt die Aufmerksamkeit stärker dem Meer und den langen Stränden, die noch im Stadtgebiet beginnen und weit nach Westen reichen. Im Sommer herrscht auch in den gewundenen Altstadtgassen mit ihren vielgeschossigen venezianischen und türkischen Häusern, unzähligen Läden und Tavernen Hochbetrieb. In der Altstadt stehen auch die meisten kleinen Hotels, oft stilvoll venezianisch oder kretisch möbliert. Häufig fällt der Blick von den Hotelbalkonen auf das lang gestreckte, von Cafés und Tavernen gesäumte Becken des Hafens von Chaniá, in dem heute nur noch Sport- und Ausflugsboote liegen. Landseitig sind noch große Teile der historischen Stadtmauern erhalten, hinter denen sich die weitläufige Neustadt erstreckt. In dieser liegt Kretas schönster Stadtpark - am Tag wie am Abend eine erlebenswerte Oase inmitten des brodelnden Verkehrs.


  • Mátala

    Geographical
    • © Tupungato, Shutterstock

    In den 1960er-Jahren erlangte das damals sehr abgeschiedene Fischerdorf Weltruhm als Hippieparadies. Heute ist es um ein Vielfaches gewachsen, zieht sich entlang zweier Straßen weit landeinwärts. Geblieben sind der breite Sandstrand, die inzwischen zum Kneipenviertel umfunktionierten Fischerhäuser und die Höhlen, in denen die Hippies lebten. Individualurlauber wohnen strandnah in kleinen Pensionen, Pauschalreisende in neueren, kleinen Hotels Richtung Inland. Hinzu kommen täglich viele Tagesausflügler. So ist Mátala einer der bedeutendsten Badeorte der Südküste, besitzt aber immer noch legeres Flair.

    • 702 00 Mátala
    • © Tupungato, Shutterstock

    In den 1960er-Jahren erlangte das damals sehr abgeschiedene Fischerdorf Weltruhm als Hippieparadies. Heute ist es um ein Vielfaches gewachsen, zieht sich entlang zweier Straßen weit landeinwärts. Geblieben sind der breite Sandstrand, die inzwischen zum Kneipenviertel umfunktionierten Fischerhäuser und die Höhlen, in denen die Hippies lebten. Individualurlauber wohnen strandnah in kleinen Pensionen, Pauschalreisende in neueren, kleinen Hotels Richtung Inland. Hinzu kommen täglich viele Tagesausflügler. So ist Mátala einer der bedeutendsten Badeorte der Südküste, besitzt aber immer noch legeres Flair.

    • 702 00 Mátala

  • Moni Arkádi

    Architektonische Highlights
    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Das wehrhafte Kloster auf einem 500 m hoch gelegenen Bergplateau ist Kretas Nationalheiligtum, einst schrecklicher Schauplatz der Rebellion gegen die osmanische Herrschaft.

    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal
    • Moni Arkádi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    Das wehrhafte Kloster auf einem 500 m hoch gelegenen Bergplateau ist Kretas Nationalheiligtum, einst schrecklicher Schauplatz der Rebellion gegen die osmanische Herrschaft.


  • Elafonísi

    Landschaftliche Highlights
    • Elafonísi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    5 km südlich von Chrisoskalítissa liegt ein südseehafter Strand, dem das kleine Inselchen Elafonísi vorgelagert ist. Im Sommer ist es mit dem kretischen Festland durch einen Sandstreifen verbunden, sodass das Meer hier wie eine Lagune wirkt, die in vielen Blau- und Grüntönen schimmert. Das Ufer fällt kinderfreundlich sanft ab, Schatten spenden Sonnenschirme. Es gibt Imbissbuden und Tavernen.

    • Elafonísi
    • Elafonísi© Tobias Gerber, DuMont Reisebildportal

    5 km südlich von Chrisoskalítissa liegt ein südseehafter Strand, dem das kleine Inselchen Elafonísi vorgelagert ist. Im Sommer ist es mit dem kretischen Festland durch einen Sandstreifen verbunden, sodass das Meer hier wie eine Lagune wirkt, die in vielen Blau- und Grüntönen schimmert. Das Ufer fällt kinderfreundlich sanft ab, Schatten spenden Sonnenschirme. Es gibt Imbissbuden und Tavernen.

    • Elafonísi

  • Oropédio Lasíthiou

    Landschaftliche Highlights
    • Oropédio Lasíthiou© Glow Images
    Insider-Tipp
    Wo Zorbas tanzt

    Auch ein Tag ohne Meer kann schön sein. Vielleicht sogar so schön, dass du ganz spontan eine Nacht in purer Ländlichkeit auf Kretas größter Hochebene verträumen möchtest. Möglich ist das ohne Probleme. Von Stalída an der Küstenautobahn aus windet sich eine exzellente Straße in großzügigen Serpentinen in die Vorberge des Díkti-Gebirges hinauf. Ein Blick zurück auf die Küste lässt staunen: Wie sympathisch klein sind doch selbst die großen kretischen Touristenzentren Chersónisos und Mália verglichen mit jenen an spanischen oder türkischen Küsten. Das erste Bergdorf, Mochós, empfängt dich gleich mit einem der schönsten Dorfplätze Kretas – Zeit für einen ersten Kaffee. Auf der Platía von Mochós organisieren die Wirte im Sommer auch stimmungsvolle Kretische Dorfabende mit Musik und Volkstanz. In Krási siehst du die älteste Platane der Insel auf dem Platz vorm großen venezianischen Brunnen. Im Kloster Kerá Kardiótissa wunderst du dich über eine reisefreudige Marienikone. Der Legende nach wurde sie dreimal von Türken nach Istanbul entführt, kam aber jedes Mal eigenständig zurück. Bei ihrer letzten Flucht brachte sie angeblich nicht nur die Kette, sondern auch gleich die Säule mit, an die die Türken sie gefesselt hatten. Auch die sind im Kloster zu sehen: die Kette an der Ikone in der Kirche und die Säule auf dem Klosterhof. Dann passierst du das Homo Sapiens Museum. Es zeigt auf rührend naive Weise, wie sich ein 2018 verstorbener Zöllner die Entwicklung der Menschheit von der frühesten Steinzeit bis zur Mondlandung vorstellte. Zur Mittagszeit bist du dann auf der Passhöhe Selí Ambélou, wo im gleichnamigen Panoramarestaurant täglich ab 11.30 Uhr ein leckerer Schweinebraten aus dem Holzbackofen auf dich wartet. Er wird mit Kartoffeln von der Lassíthi-Hochebene serviert. Dieses ringsum von hohen Bergen umschlossene Plateau ist 10 km lang und 5 km breit. Über 20 Dörfer säumen seinen Rand, um möglichst wenig des so fruchtbaren Bodens zu vergeuden. Nur drei Minuten dauert die Fahrt von der Passhöhe auf die 800 m hoch gelegene Ebene. Hier begrüßen dich einige mit Stoff bespannte Windräder. Noch bis in die 1970er-Jahre hinein standen solche Windräder zu Tausenden auf der Lassíthi, um Grundwasser zu schöpfen. Inzwischen wurden sie fast alle durch Motorpumpen ersetzt. Hauptziel der vielen Touristenbusse hier oben ist die Tropfsteinhöhle Diktéon Ándron oberhalb des Dorfs Psychró. Ein Kultort war sie schon im 2.Jahrtausend v. Chr. Hier wurde der Legende nach Göttervater Zeus von Ziegen aufgezogen, weil seine Mutter Rhea fürchtete, Vater Kronos würde den Sohn wie schon dessen Geschwister als künftigen Konkurrenten verschlingen. Du kannst zur Höhle auf Maultieren hinaufreiten. Die Höhle ist elektrifiziert (festes Schuhwerk ist unbedingt anzuraten!). Am Parkplatz unterhalb der Höhle lohnt ein Spaziergang durch den privaten Themenpark Greek Mythology. Du begegnest Göttern, Helden und fantastischen Kreaturen in Form von Figuren, die mit Liebe zum Detail gefertigt wurden. Erklärungen bietet der deutschsprachige Audioguide. Individualreisenden bietet Lassíthi noch viel mehr. Du kannst durch die stillen, ursprünglich gebliebenen Dörfer bummeln, kurze Spaziergänge zwischen den Feldern unternehmen, Ländlichkeit pur erleben. In der Taverne Vilaéti in Ágios Konstantínos an der Hauptstraße genießt du allerlei kretische Spezialitäten aus lokalen Zutaten direkt von der Ebene.

    • Mochós
    • Oropédio Lasíthiou© Glow Images
    Insider-Tipp
    Wo Zorbas tanzt

    Auch ein Tag ohne Meer kann schön sein. Vielleicht sogar so schön, dass du ganz spontan eine Nacht in purer Ländlichkeit auf Kretas größter Hochebene verträumen möchtest. Möglich ist das ohne Probleme. Von Stalída an der Küstenautobahn aus windet sich eine exzellente Straße in großzügigen Serpentinen in die Vorberge des Díkti-Gebirges hinauf. Ein Blick zurück auf die Küste lässt staunen: Wie sympathisch klein sind doch selbst die großen kretischen Touristenzentren Chersónisos und Mália verglichen mit jenen an spanischen oder türkischen Küsten. Das erste Bergdorf, Mochós, empfängt dich gleich mit einem der schönsten Dorfplätze Kretas – Zeit für einen ersten Kaffee. Auf der Platía von Mochós organisieren die Wirte im Sommer auch stimmungsvolle Kretische Dorfabende mit Musik und Volkstanz. In Krási siehst du die älteste Platane der Insel auf dem Platz vorm großen venezianischen Brunnen. Im Kloster Kerá Kardiótissa wunderst du dich über eine reisefreudige Marienikone. Der Legende nach wurde sie dreimal von Türken nach Istanbul entführt, kam aber jedes Mal eigenständig zurück. Bei ihrer letzten Flucht brachte sie angeblich nicht nur die Kette, sondern auch gleich die Säule mit, an die die Türken sie gefesselt hatten. Auch die sind im Kloster zu sehen: die Kette an der Ikone in der Kirche und die Säule auf dem Klosterhof. Dann passierst du das Homo Sapiens Museum. Es zeigt auf rührend naive Weise, wie sich ein 2018 verstorbener Zöllner die Entwicklung der Menschheit von der frühesten Steinzeit bis zur Mondlandung vorstellte. Zur Mittagszeit bist du dann auf der Passhöhe Selí Ambélou, wo im gleichnamigen Panoramarestaurant täglich ab 11.30 Uhr ein leckerer Schweinebraten aus dem Holzbackofen auf dich wartet. Er wird mit Kartoffeln von der Lassíthi-Hochebene serviert. Dieses ringsum von hohen Bergen umschlossene Plateau ist 10 km lang und 5 km breit. Über 20 Dörfer säumen seinen Rand, um möglichst wenig des so fruchtbaren Bodens zu vergeuden. Nur drei Minuten dauert die Fahrt von der Passhöhe auf die 800 m hoch gelegene Ebene. Hier begrüßen dich einige mit Stoff bespannte Windräder. Noch bis in die 1970er-Jahre hinein standen solche Windräder zu Tausenden auf der Lassíthi, um Grundwasser zu schöpfen. Inzwischen wurden sie fast alle durch Motorpumpen ersetzt. Hauptziel der vielen Touristenbusse hier oben ist die Tropfsteinhöhle Diktéon Ándron oberhalb des Dorfs Psychró. Ein Kultort war sie schon im 2.Jahrtausend v. Chr. Hier wurde der Legende nach Göttervater Zeus von Ziegen aufgezogen, weil seine Mutter Rhea fürchtete, Vater Kronos würde den Sohn wie schon dessen Geschwister als künftigen Konkurrenten verschlingen. Du kannst zur Höhle auf Maultieren hinaufreiten. Die Höhle ist elektrifiziert (festes Schuhwerk ist unbedingt anzuraten!). Am Parkplatz unterhalb der Höhle lohnt ein Spaziergang durch den privaten Themenpark Greek Mythology. Du begegnest Göttern, Helden und fantastischen Kreaturen in Form von Figuren, die mit Liebe zum Detail gefertigt wurden. Erklärungen bietet der deutschsprachige Audioguide. Individualreisenden bietet Lassíthi noch viel mehr. Du kannst durch die stillen, ursprünglich gebliebenen Dörfer bummeln, kurze Spaziergänge zwischen den Feldern unternehmen, Ländlichkeit pur erleben. In der Taverne Vilaéti in Ágios Konstantínos an der Hauptstraße genießt du allerlei kretische Spezialitäten aus lokalen Zutaten direkt von der Ebene.

    • Mochós

  • Spinalónga (Kalidón)

    Landschaftliche Highlights
    • Spinalónga© MAIRDUMONT

    Als „Insel der Aussätzigen“ hat die venezianische Festungsinsel Spinalónga (Kalidón) touristische Karriere gemacht: Von 1913–57 war sie Verbannungsort für Leprakranke. Innerhalb der mittelalterlichen Mauern lebten sie in völliger Isolation in einem von ihnen selbst erbauten Dorf und wurden auch hier bestattet. Unter den Leprakranken gab es Handwerker und Bauern, einen Frisör und sogar einen Priester; Ehen wurden geschlossen und Kinder geboren. Gesunde Neugeborene wurden ihren Müttern aber sofort weggenommen und in ein Waisenhaus auf Kreta gebracht. Eine medizinische Betreuung der Leprakranken gab es bis auf sporadische Besuche eines Arztes nicht. Nur etwa 1 km lang ist der Weg rund um die Insel. Die Fahrt mit dem Ausflugsschiff lohnt nicht nur des leichten Gruselns wegen, das einen beim Besuch dieser Stätte überkommt, sondern auch wegen der abwechslungsreichen Küstenszenerie. Die Teilnahme an einem in der eigenen Sprache geführten Ausflug ist besonders zu empfehlen, da die Fremdenführer die grausame alte Zeit sehr anschaulich wieder aufleben lassen.

    • Spinalónga
    • Spinalónga© MAIRDUMONT

    Als „Insel der Aussätzigen“ hat die venezianische Festungsinsel Spinalónga (Kalidón) touristische Karriere gemacht: Von 1913–57 war sie Verbannungsort für Leprakranke. Innerhalb der mittelalterlichen Mauern lebten sie in völliger Isolation in einem von ihnen selbst erbauten Dorf und wurden auch hier bestattet. Unter den Leprakranken gab es Handwerker und Bauern, einen Frisör und sogar einen Priester; Ehen wurden geschlossen und Kinder geboren. Gesunde Neugeborene wurden ihren Müttern aber sofort weggenommen und in ein Waisenhaus auf Kreta gebracht. Eine medizinische Betreuung der Leprakranken gab es bis auf sporadische Besuche eines Arztes nicht. Nur etwa 1 km lang ist der Weg rund um die Insel. Die Fahrt mit dem Ausflugsschiff lohnt nicht nur des leichten Gruselns wegen, das einen beim Besuch dieser Stätte überkommt, sondern auch wegen der abwechslungsreichen Küstenszenerie. Die Teilnahme an einem in der eigenen Sprache geführten Ausflug ist besonders zu empfehlen, da die Fremdenführer die grausame alte Zeit sehr anschaulich wieder aufleben lassen.

    • Spinalónga

  • Kaldéra

    Landschaftliche Highlights
    • © Eugen3B, Shutterstock

    Diese Caldera ist etwa 3 km lang und 1 km breit, bis zu 698 m hoch steigt der Kraterrand auf. Eine Hälfte ist so grün, dass darauf sogar Kühe weiden, die andere gleicht dagegen einer Mondlandschaft. In diese hat sich noch einmal der etwa 350 m lange und 250 m breite Stéfanos-Krater eingegraben. An mehreren Stellen steigen Schwefeldämpfe auf und häufig sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu sehen. Weitere vier Sekundärkrater liegen in der Nähe, sind aber nur schwer zugänglich.

    • Eparchiaki Odós Mandraki, 853 03 Nikiá
    • © Eugen3B, Shutterstock

    Diese Caldera ist etwa 3 km lang und 1 km breit, bis zu 698 m hoch steigt der Kraterrand auf. Eine Hälfte ist so grün, dass darauf sogar Kühe weiden, die andere gleicht dagegen einer Mondlandschaft. In diese hat sich noch einmal der etwa 350 m lange und 250 m breite Stéfanos-Krater eingegraben. An mehreren Stellen steigen Schwefeldämpfe auf und häufig sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu sehen. Weitere vier Sekundärkrater liegen in der Nähe, sind aber nur schwer zugänglich.

    • Eparchiaki Odós Mandraki, 853 03 Nikiá

  • Mýkonos

    Geographical
    • © Gargolas, Thinkstock

    Der Inselhauptort ist weitgehend autofrei. Nur kleine Motorrad-Dreiräder passen durch die engen Gassen. Fliegende Händler verkaufen Obst und andere Waren noch immer direkt vom Esel herunter. Der besondere Charme des Städtchens offenbart sich v.a. in den stillen Nebengassen, an denen sich noch keine Geschäfte angesiedelt haben. Die Tría Pigádia, drei nebeneinander gelegene Zisternenschächte im Ortskern, zeugen noch von der Zeit vor 1956.Damals mussten sich die Mykonioten ihr Trinkwasser aus diesen Zisternen holen. Heute stammt das kühle Nass größtenteils aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und von Tankschiffen. Besonders fotogen sind das Stadtviertel Little Venice, dessen Häuser zum Teil unmittelbar ans Meer grenzen, und die Marienkirche, die auf einer Erhebung nahe dem Meer steht, die im Mittelalter die fränkische Burg trug. Zum Stadtbild gehören auch die vielen Windmühlen am oberen Ortsrand und der historische Fischerhafen mit Cafés, einer Kapelle und dem markanten Inselrathaus.

    • Mýkonos
    • © Gargolas, Thinkstock

    Der Inselhauptort ist weitgehend autofrei. Nur kleine Motorrad-Dreiräder passen durch die engen Gassen. Fliegende Händler verkaufen Obst und andere Waren noch immer direkt vom Esel herunter. Der besondere Charme des Städtchens offenbart sich v.a. in den stillen Nebengassen, an denen sich noch keine Geschäfte angesiedelt haben. Die Tría Pigádia, drei nebeneinander gelegene Zisternenschächte im Ortskern, zeugen noch von der Zeit vor 1956.Damals mussten sich die Mykonioten ihr Trinkwasser aus diesen Zisternen holen. Heute stammt das kühle Nass größtenteils aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und von Tankschiffen. Besonders fotogen sind das Stadtviertel Little Venice, dessen Häuser zum Teil unmittelbar ans Meer grenzen, und die Marienkirche, die auf einer Erhebung nahe dem Meer steht, die im Mittelalter die fränkische Burg trug. Zum Stadtbild gehören auch die vielen Windmühlen am oberen Ortsrand und der historische Fischerhafen mit Cafés, einer Kapelle und dem markanten Inselrathaus.

    • Mýkonos