Griechenland Top Sehenswürdigkeiten

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    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

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    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Museen


  • Ethnikós Kípos

    Botanische Gärten & Parks
    • Ethnikós Kípos© MAIRDUMONT

    Mitten im Großstadttrubel Athens liegt eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Nationalgarten. Im Schatten hoher Palmen und vieler alter Bäume kann man hier Athener Volksleben genießen. An einem kleinen Teich werden Enten gefüttert und mit Sesam bestreute Brotkringel verkauft. Außerdem gibt es einen großen Kinderspielplatz. Eine grüne Ruhe-Oase im Herzen der Stadt, angelegt von einer Oldenburger Prinzessin. Verlockend sind die Bänke unter Palmen, ein Ententeich und ein weltentrücktes Café.

    • Ethnikós Kípos© MAIRDUMONT

    Mitten im Großstadttrubel Athens liegt eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Nationalgarten. Im Schatten hoher Palmen und vieler alter Bäume kann man hier Athener Volksleben genießen. An einem kleinen Teich werden Enten gefüttert und mit Sesam bestreute Brotkringel verkauft. Außerdem gibt es einen großen Kinderspielplatz. Eine grüne Ruhe-Oase im Herzen der Stadt, angelegt von einer Oldenburger Prinzessin. Verlockend sind die Bänke unter Palmen, ein Ententeich und ein weltentrücktes Café.


  • Metéora-Klöster

    Architektonische Highlights
    • © SerrNovic, Thinkstock

    Bereits die Fahrt zu den Metéora-Klöstern ist ein beeindruckendes Naturerlebnis, und man kommt nahe am antiken Götterberg Olymp vorbei. Am Ziel steht man staunend vor den mit Klöstern gekrönten Felsen. Die eindrucksvolle Gebirgskulisse verbindet sich hier mit den mittelalterlichen Klöstern zu einer weltweit einzigartigen Landschaft. Die Klöster dürfen auch von Frauen besichtigt werden.

    • © SerrNovic, Thinkstock

    Bereits die Fahrt zu den Metéora-Klöstern ist ein beeindruckendes Naturerlebnis, und man kommt nahe am antiken Götterberg Olymp vorbei. Am Ziel steht man staunend vor den mit Klöstern gekrönten Felsen. Die eindrucksvolle Gebirgskulisse verbindet sich hier mit den mittelalterlichen Klöstern zu einer weltweit einzigartigen Landschaft. Die Klöster dürfen auch von Frauen besichtigt werden.


  • Naos tis Olympíou Diós

    Touristenattraktionen
    • Naos tis Olympíou Diós© MAIRDUMONT

    Die mächtigsten Säulen Athens gehören zum Olympieion, dem Tempel des Olympischen Zeus. 15 stehen noch aufrecht, eine 16.Säule ist liegend intakt geblieben. Einst besaß der Tempel 104 fast 17 m hohe Marmorsäulen mit einem Gesamtgewicht von 15.500 t. Die Baugeschichte des Tempels erstreckt sich über mehr als 700 Jahre. Erste Arbeiten für einen - allerdings kleineren - Zeus-Tempel an dieser Stelle begannen unter dem Tyrannen Peisistratos vor 550 v.Chr. Seine Söhne Hippias und Hipparch nahmen dann als Erste diesen Riesentempel in Angriff. Erst unter dem römischen Kaiser Hadrian wurde der Tempel um 130 n.Chr. vollendet. In seinem Innern wurden eine Zeus-Statue aus Elfenbein und Gold verehrt und ein Reiterstandbild des Kaisers. Erdbeben zerstörten den Tempel dann im Lauf der Jahrhunderte.

    • Naos tis Olympíou Diós© MAIRDUMONT

    Die mächtigsten Säulen Athens gehören zum Olympieion, dem Tempel des Olympischen Zeus. 15 stehen noch aufrecht, eine 16.Säule ist liegend intakt geblieben. Einst besaß der Tempel 104 fast 17 m hohe Marmorsäulen mit einem Gesamtgewicht von 15.500 t. Die Baugeschichte des Tempels erstreckt sich über mehr als 700 Jahre. Erste Arbeiten für einen - allerdings kleineren - Zeus-Tempel an dieser Stelle begannen unter dem Tyrannen Peisistratos vor 550 v.Chr. Seine Söhne Hippias und Hipparch nahmen dann als Erste diesen Riesentempel in Angriff. Erst unter dem römischen Kaiser Hadrian wurde der Tempel um 130 n.Chr. vollendet. In seinem Innern wurden eine Zeus-Statue aus Elfenbein und Gold verehrt und ein Reiterstandbild des Kaisers. Erdbeben zerstörten den Tempel dann im Lauf der Jahrhunderte.


  • Platía Sintágmatos

    Touristenattraktionen
    • © smoxx, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Museum in der Metro

    Der Repräsentationsplatz der Hauptstadt, „Platz der Verfassung“ (Platía Sintágmatos) genannt, ist ein regelmäßiges Viereck mit Bänken und Grünanlagen, das vom Straßenverkehr umbrandet wird. Die Randbebauung ist modern, aus dem 19.Jh. stammen nur die großen Hotels King George II und Grande Bretagne sowie das ehemalige Königsschloss am oberen Platzende. Letzteres entstand in den Jahren 1834–38 und dient heute als Parlament sowie als Sitz des Präsidenten. Vor dem Schloss halten Evzonen, Wachsoldaten in historischer Tracht, Ehrenwache vor dem Grabmal des Unbekannten Soldaten, zu jeder vollen Stunde machen sie ein paar markante Schritte, an jedem Sonntag um 11 Uhr findet ein großer Wachwechsel statt. Unter dem Platz gibt es ebenfalls Sehenswertes: In Athens prachtvollster Metrostation sind viele antike Funde ausgestellt, auf die man während der Bauarbeiten gestoßen ist.

    • Platía Sintágmatos, Athína
    • © smoxx, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Museum in der Metro

    Der Repräsentationsplatz der Hauptstadt, „Platz der Verfassung“ (Platía Sintágmatos) genannt, ist ein regelmäßiges Viereck mit Bänken und Grünanlagen, das vom Straßenverkehr umbrandet wird. Die Randbebauung ist modern, aus dem 19.Jh. stammen nur die großen Hotels King George II und Grande Bretagne sowie das ehemalige Königsschloss am oberen Platzende. Letzteres entstand in den Jahren 1834–38 und dient heute als Parlament sowie als Sitz des Präsidenten. Vor dem Schloss halten Evzonen, Wachsoldaten in historischer Tracht, Ehrenwache vor dem Grabmal des Unbekannten Soldaten, zu jeder vollen Stunde machen sie ein paar markante Schritte, an jedem Sonntag um 11 Uhr findet ein großer Wachwechsel statt. Unter dem Platz gibt es ebenfalls Sehenswertes: In Athens prachtvollster Metrostation sind viele antike Funde ausgestellt, auf die man während der Bauarbeiten gestoßen ist.

    • Platía Sintágmatos, Athína

  • Archaía Agorá

    Touristenattraktionen
    • Archaía Agorá© MAIRDUMONT

    Das Herz der antiken Stadt Athen schlug auf ihrem Markt- und Versammlungsplatz, der Agorá. Auf einer annähernd quadratischen Fläche von etwa 120 mal 120 m hatten viele politische Institutionen ihren Sitz, Götter ihre Tempel, Helden ihre Statuen. Hier provozierte der Philosoph Sokrates die Athener, hier verbrachten Dichter wie Aischylos und Euripides, Politiker wie Perikles und Themistokles, Denker wie Platon und Aristoteles viele Stunden. Die Agorá bildete über 1000 Jahre lang, vom 5.Jh. v.Chr. bis 580 n.Chr., den Mittelpunkt des kommerziellen und gesellschaftlichen Lebens. Was davon übrig blieb, stammt freilich aus ganz unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch in der Antike veränderte sich das Stadtbild ja ständig. Das Bild, das die Agorá heute vermittelt, gehört am ehesten noch in die römische Zeit um Christi Geburt. Zwei Bauten bestimmen den Eindruck: im Osten die Stoá des Attalos, im Westen der Hephaistos-Tempel. Die Stoá des Attalos ist eine 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle, in der wahrscheinlich Läden untergebracht waren. Stoen wie diese umgaben die Agorá auf allen vier Seiten. Die heutige Stoá ist freilich kein antiker Bau, sondern die Rekonstruktion eines im 2.Jh. v.Chr. von Herodes Atticus gestifteten Baus. Das wirtschaftliche und soziale Herz des antiken Athen inmitten eines schönen Gartengeländes.

    • Archaía Agorá© MAIRDUMONT

    Das Herz der antiken Stadt Athen schlug auf ihrem Markt- und Versammlungsplatz, der Agorá. Auf einer annähernd quadratischen Fläche von etwa 120 mal 120 m hatten viele politische Institutionen ihren Sitz, Götter ihre Tempel, Helden ihre Statuen. Hier provozierte der Philosoph Sokrates die Athener, hier verbrachten Dichter wie Aischylos und Euripides, Politiker wie Perikles und Themistokles, Denker wie Platon und Aristoteles viele Stunden. Die Agorá bildete über 1000 Jahre lang, vom 5.Jh. v.Chr. bis 580 n.Chr., den Mittelpunkt des kommerziellen und gesellschaftlichen Lebens. Was davon übrig blieb, stammt freilich aus ganz unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch in der Antike veränderte sich das Stadtbild ja ständig. Das Bild, das die Agorá heute vermittelt, gehört am ehesten noch in die römische Zeit um Christi Geburt. Zwei Bauten bestimmen den Eindruck: im Osten die Stoá des Attalos, im Westen der Hephaistos-Tempel. Die Stoá des Attalos ist eine 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle, in der wahrscheinlich Läden untergebracht waren. Stoen wie diese umgaben die Agorá auf allen vier Seiten. Die heutige Stoá ist freilich kein antiker Bau, sondern die Rekonstruktion eines im 2.Jh. v.Chr. von Herodes Atticus gestifteten Baus. Das wirtschaftliche und soziale Herz des antiken Athen inmitten eines schönen Gartengeländes.


  • Akrópolis

    Touristenattraktionen
    • Akrópolis© MAIRDUMONT

    Athens Akrópolis ist das bekannteste Monument der griechischen Antike. Den Griechen gilt sie als Nationaldenkmal, auf dessen heiligem Boden die Aufseher nicht einmal den Verzehr eines Sandwiches gestatten. Die Akrópolis (griech. Hochstadt) erhebt sich auf einem 156 m hohen Felssockel über der Ebene von Athen. Nach drei Seiten hin fällt der Fels uneinnehmbar steil ab, nur von Westen her ist er zugänglich. Der Blick reicht bei klarer Sicht bis zu den Inseln im Saronischen Golf, Sálamis und Ägina. In der Antike war der Akrópolis-Fels ein idealer Burgberg, der optimalen Schutz vor Feinden bot. Was Besucher heute sehen, vermittelt in Wahrheit einen durchaus schiefen Eindruck. Geblieben sind von den Bauten aus vier Jahrtausenden nämlich nur das Beulé-Tor, die Propyläen, der Nike-Tempel, das Erechtheion und der Parthenon. Diese Bauten prägten v.a. das Bild, das sich die Menschen in den beiden letzten Jh. von der klassischen Antike machten. Die Griechen restaurieren die Bauten heute einem Idealbild gemäß, auf das sich der Stolz ihrer Nation mitbegründet. Manche Kritiker nennen die Akrópolis auch "eine künstliche Ruine". Sie bemängeln, dass in den letzten 160 Jahren alles abgerissen wurde, was nicht ins Bild der Archäologen und Altertumswissenschaftler passte. In der Tat: Im Parthenon erhob sich eine Moschee mit Minarett, in den antiken Gemäuern befanden sich ein Palast und ein Harem. Überall, wo Besucher heute über nacktes Gestein schreiten, standen Ställe und Häuser mit Gärten, drängten sich in den Gassen Menschen und Tiere. Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung auf dem Akrópolis-Felsen stammen aus der zweiten Hälfte des 2.Jts. v.Chr., also aus mykenischer Zeit. Damals stand auf seinem höchsten Punkt der Palast eines Königs. Mit der Einwanderung der dorischen Griechen um 1050 v.Chr. ging das mykenische Königtum unter, der Palast zerfiel. Im 8.Jh. v.Chr. diente die Akrópolis nicht mehr als Sitz eines herausgehobenen Herrschers, denn Athen wurde von gleichberechtigten Adelssippen gemeinsam regiert. Die Akrópolis war jetzt Heiligtum für eine Vielzahl von Gottheiten. Diese wurden nicht nur in Gestalt von Statuen, sondern auch als Naturerscheinungen verehrt. Im Freien und in kleinen Holzbauten waren zahllose Weihegaben aufgestellt, auf Altären wurden Tieropfer dargebracht. Der erste monumentale Tempel der Akrópolis entstand erst im frühen 6.Jh. v.Chr. Er war der Göttin Athena geweiht, die dadurch eindeutig aus der Vielzahl der Gottheiten herausgehoben wurde. Erst um 530 v.Chr. entstanden auf dem Akrópolis-Felsen die ersten reinen Steinbauten. Der mit breiter Unterstützung des einfachen, unter der Adelsherrschaft leidenden Volkes 546 v.Chr. an die Macht gekommene Tyrann Peisistratos und seine Söhne Hipparch und Hippias wollten sich wohl auch selbst ein Denkmal setzen, als sie den alten Athena-Tempel weitgehend niederreißen und durch einen ganz aus Stein gestalteten ersetzen ließen. Außerdem entstand während dieser Tyrannis ein erstes Eingangstor zur Akrópolis und zudem noch ein Heiligtum für die bis dahin v.a. in Brauron verehrte Artemis. All diese Bauten wurden von den Persern vernichtet, vor denen sich die Athener im Jahre 480 v.Chr. völlig auf die Insel Sálamis zurückzogen. Als sie nach der Seeschlacht von Sálamis und der sich 479 v.Chr. anschließenden Landschlacht von Platää zurückkehrten, fanden sie auf der Akrópolis nur noch ein Ruinenfeld vor. 30 Jahre lang blieb es so. Die Ruinen sollten Mahnung und Erinnerung zugleich an die gefährdete Freiheit sein. Athen wandelte sich in den nächsten Jahren zu einem radikaldemokratischen Staat, in dem die Volksversammlung der männlichen freien Vollbürger alle Entscheidungen zu treffen hatte. Das Volk von Athen beschloss um 450 v.Chr., auf dem Akrópolis-Felsen die vier Bauten zu errichten, die Besucher heute bewundern: Parthenon, Nike-Tempel, Propyläen und Erechtheion.

    • Akrópolis© MAIRDUMONT

    Athens Akrópolis ist das bekannteste Monument der griechischen Antike. Den Griechen gilt sie als Nationaldenkmal, auf dessen heiligem Boden die Aufseher nicht einmal den Verzehr eines Sandwiches gestatten. Die Akrópolis (griech. Hochstadt) erhebt sich auf einem 156 m hohen Felssockel über der Ebene von Athen. Nach drei Seiten hin fällt der Fels uneinnehmbar steil ab, nur von Westen her ist er zugänglich. Der Blick reicht bei klarer Sicht bis zu den Inseln im Saronischen Golf, Sálamis und Ägina. In der Antike war der Akrópolis-Fels ein idealer Burgberg, der optimalen Schutz vor Feinden bot. Was Besucher heute sehen, vermittelt in Wahrheit einen durchaus schiefen Eindruck. Geblieben sind von den Bauten aus vier Jahrtausenden nämlich nur das Beulé-Tor, die Propyläen, der Nike-Tempel, das Erechtheion und der Parthenon. Diese Bauten prägten v.a. das Bild, das sich die Menschen in den beiden letzten Jh. von der klassischen Antike machten. Die Griechen restaurieren die Bauten heute einem Idealbild gemäß, auf das sich der Stolz ihrer Nation mitbegründet. Manche Kritiker nennen die Akrópolis auch "eine künstliche Ruine". Sie bemängeln, dass in den letzten 160 Jahren alles abgerissen wurde, was nicht ins Bild der Archäologen und Altertumswissenschaftler passte. In der Tat: Im Parthenon erhob sich eine Moschee mit Minarett, in den antiken Gemäuern befanden sich ein Palast und ein Harem. Überall, wo Besucher heute über nacktes Gestein schreiten, standen Ställe und Häuser mit Gärten, drängten sich in den Gassen Menschen und Tiere. Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung auf dem Akrópolis-Felsen stammen aus der zweiten Hälfte des 2.Jts. v.Chr., also aus mykenischer Zeit. Damals stand auf seinem höchsten Punkt der Palast eines Königs. Mit der Einwanderung der dorischen Griechen um 1050 v.Chr. ging das mykenische Königtum unter, der Palast zerfiel. Im 8.Jh. v.Chr. diente die Akrópolis nicht mehr als Sitz eines herausgehobenen Herrschers, denn Athen wurde von gleichberechtigten Adelssippen gemeinsam regiert. Die Akrópolis war jetzt Heiligtum für eine Vielzahl von Gottheiten. Diese wurden nicht nur in Gestalt von Statuen, sondern auch als Naturerscheinungen verehrt. Im Freien und in kleinen Holzbauten waren zahllose Weihegaben aufgestellt, auf Altären wurden Tieropfer dargebracht. Der erste monumentale Tempel der Akrópolis entstand erst im frühen 6.Jh. v.Chr. Er war der Göttin Athena geweiht, die dadurch eindeutig aus der Vielzahl der Gottheiten herausgehoben wurde. Erst um 530 v.Chr. entstanden auf dem Akrópolis-Felsen die ersten reinen Steinbauten. Der mit breiter Unterstützung des einfachen, unter der Adelsherrschaft leidenden Volkes 546 v.Chr. an die Macht gekommene Tyrann Peisistratos und seine Söhne Hipparch und Hippias wollten sich wohl auch selbst ein Denkmal setzen, als sie den alten Athena-Tempel weitgehend niederreißen und durch einen ganz aus Stein gestalteten ersetzen ließen. Außerdem entstand während dieser Tyrannis ein erstes Eingangstor zur Akrópolis und zudem noch ein Heiligtum für die bis dahin v.a. in Brauron verehrte Artemis. All diese Bauten wurden von den Persern vernichtet, vor denen sich die Athener im Jahre 480 v.Chr. völlig auf die Insel Sálamis zurückzogen. Als sie nach der Seeschlacht von Sálamis und der sich 479 v.Chr. anschließenden Landschlacht von Platää zurückkehrten, fanden sie auf der Akrópolis nur noch ein Ruinenfeld vor. 30 Jahre lang blieb es so. Die Ruinen sollten Mahnung und Erinnerung zugleich an die gefährdete Freiheit sein. Athen wandelte sich in den nächsten Jahren zu einem radikaldemokratischen Staat, in dem die Volksversammlung der männlichen freien Vollbürger alle Entscheidungen zu treffen hatte. Das Volk von Athen beschloss um 450 v.Chr., auf dem Akrópolis-Felsen die vier Bauten zu errichten, die Besucher heute bewundern: Parthenon, Nike-Tempel, Propyläen und Erechtheion.


  • Akrópolis

    Architektonische Highlights
    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.

    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.


  • Palatí tou megálou magístrou ton ippotón

    Architektonische Highlights
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.

    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.


  • Likavittós

    Landschaftliche Highlights
    • Likavittós© MAIRDUMONT

    Der 277 m hohe Kalksteinfelsen beherrscht mehr noch als der Akrópolishügel das Bild Athens. Er erhebt sich über das Häusermeer mit einem grünen Gartenkragen, aus dem ein kahler Felskopf herausragt. Angenehme Spazierwege und eine Standseilbahn im Innern des Berges führen zum Gipfel, auf dem eine kleine, um 1990 neu im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalte Kapelle dem heiligen Georg geweiht ist. An den seltenen klaren Tagen kann man von hier aus nicht nur die Athen umgebenden Berge, sondern auch die Insel Ägina und die Gipfel des Peloponnes erkennen. Auch der Sonnenuntergang ist von hier aus ein Erlebnis. Ganz Athen - einschließlich der Akrópolis - liegt hier zu Ihren Füßen.

    • Likavittós© MAIRDUMONT

    Der 277 m hohe Kalksteinfelsen beherrscht mehr noch als der Akrópolishügel das Bild Athens. Er erhebt sich über das Häusermeer mit einem grünen Gartenkragen, aus dem ein kahler Felskopf herausragt. Angenehme Spazierwege und eine Standseilbahn im Innern des Berges führen zum Gipfel, auf dem eine kleine, um 1990 neu im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalte Kapelle dem heiligen Georg geweiht ist. An den seltenen klaren Tagen kann man von hier aus nicht nur die Athen umgebenden Berge, sondern auch die Insel Ägina und die Gipfel des Peloponnes erkennen. Auch der Sonnenuntergang ist von hier aus ein Erlebnis. Ganz Athen - einschließlich der Akrópolis - liegt hier zu Ihren Füßen.


  • Filérimos

    Landschaftliche Highlights
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)

  • Ethnikó Archeologiko Mousio

    Museen
    • Ethnikó Archeologiko Mousio© MAIRDUMONT

    Der 1860 fertig gestellte Bau birgt die weltgrößte Sammlung griechisch-antiker Kunstwerke. Die Ausstellungen im Erdgeschoss sind chronologisch angeordnet. Vom Eingang aus an der Kasse vorbei geradeaus kommt man zunächst in den Mykenischen Saal. Der Blick fällt sogleich auf die Vitrine mit den Goldfunden Heinrich Schliemanns. Die goldene Totenmaske, die er für die des sagenhaften Königs Agamemnon hielt, stammt aus der Zeit um 1580 v.Chr., also aus der Frühzeit Mykenes. Nach rechts gelangt man in den Saal der Kykladenkultur, deren 4000-5000 Jahre alte Kunst sehr modern wirkt. Die eindrucksvollsten der ausgestellten Idole sind wohl der sitzende Harfenspieler und der stehende Doppelflötenspieler. Geht man nun in den Kassenraum zurück, so kann man die Besichtigung im Uhrzeigersinn fortsetzen. Durch einen Raum mit Werken aus der geometrischen Epoche (1100-700 v.Chr.), in der geometrische Motive als Dekor vorherrschen und Menschen und Tiere fast strichartig dargestellt sind, kommt man in den Saal VIII. Hier beeindrucken zwei etwa 3 m hohe Koúroi vom Kap Soúnion aus der archaischen Epoche (700-480 v.Chr.). Sie zeichnet sich durch orientalische Einflüsse, eine Vorliebe für mythologische Themen und starke Formalisierung aus - so wirken die beiden nackten Jünglinge aus der Zeit um 600 v.Chr. noch steif und unbewegt, ein individueller Ausdruck fehlt weitgehend. Im Lauf der Jahrzehnte wurden die archaischen Skulpturen weniger steif wirkend gearbeitet. Die Gesichtszüge wurden lockerer, ein verhaltenes Lächeln, eine Fußbewegung oder eine kleine Anspannung der Glieder führten zu einer individuelleren Ausdruckskraft. Im Saal XVI steht man bereits mitten in der klassischen Kunst (480-330 v.Chr.). Ein schönes Beispiel dafür ist das um 440 v.Chr. entstandene Weiherelief aus Eleusis. Es zeigt die Göttin Demeter, die Triptolemos eine Getreideähre übergibt und damit der Menschheit das Korn schenkt, zusammen mit ihrer Tochter Persephone. Weitere besonders schöne Beispiele für die klassische griechische Kunst sind die überlebensgroße Bronzestatue des seinen Dreizack schleudernden Meeresgottes Poseidon, die um 460 v.Chr. entstand, sowie im Saal XVIII die Grabstele der Hegeso vom Ende des 5.Jhs. v.Chr. Allen klassischen Werken gemeinsam sind die Betonung der Körperlichkeit von Menschen und Göttern, die starke Ausdruckskraft, die individuelle Gestaltung und das Streben nach Schönheit und Würde. Die Natur wird erkannt, aber idealistisch überhöht. Gerade diese Idealisierung fehlt den Werken der hellenistischen Epoche (330-146 v.Chr.) und der römischen Zeit (146 v.Chr.-395 n.Chr.). Deutlich wird das schon am "Reitenden Knaben" aus dem 2.Jh. v.Chr. im Saal XXI, der bereits barock verzerrt wirkt. Noch weiter geht die Marmorgruppe mit der Liebesgöttin Aphrodite, dem Hirtengott Pan und Eros: Das Ensemble wirkt äußerst verspielt und zugleich ganz unpersönlich. Der Bockshörner tragende Pan, von Eros inspiriert, schäkert mit der Göttin, die sich scherzhaft weigert, ihm ihre Sandale zu überlassen.

    • Ethnikó Archeologiko Mousio© MAIRDUMONT

    Der 1860 fertig gestellte Bau birgt die weltgrößte Sammlung griechisch-antiker Kunstwerke. Die Ausstellungen im Erdgeschoss sind chronologisch angeordnet. Vom Eingang aus an der Kasse vorbei geradeaus kommt man zunächst in den Mykenischen Saal. Der Blick fällt sogleich auf die Vitrine mit den Goldfunden Heinrich Schliemanns. Die goldene Totenmaske, die er für die des sagenhaften Königs Agamemnon hielt, stammt aus der Zeit um 1580 v.Chr., also aus der Frühzeit Mykenes. Nach rechts gelangt man in den Saal der Kykladenkultur, deren 4000-5000 Jahre alte Kunst sehr modern wirkt. Die eindrucksvollsten der ausgestellten Idole sind wohl der sitzende Harfenspieler und der stehende Doppelflötenspieler. Geht man nun in den Kassenraum zurück, so kann man die Besichtigung im Uhrzeigersinn fortsetzen. Durch einen Raum mit Werken aus der geometrischen Epoche (1100-700 v.Chr.), in der geometrische Motive als Dekor vorherrschen und Menschen und Tiere fast strichartig dargestellt sind, kommt man in den Saal VIII. Hier beeindrucken zwei etwa 3 m hohe Koúroi vom Kap Soúnion aus der archaischen Epoche (700-480 v.Chr.). Sie zeichnet sich durch orientalische Einflüsse, eine Vorliebe für mythologische Themen und starke Formalisierung aus - so wirken die beiden nackten Jünglinge aus der Zeit um 600 v.Chr. noch steif und unbewegt, ein individueller Ausdruck fehlt weitgehend. Im Lauf der Jahrzehnte wurden die archaischen Skulpturen weniger steif wirkend gearbeitet. Die Gesichtszüge wurden lockerer, ein verhaltenes Lächeln, eine Fußbewegung oder eine kleine Anspannung der Glieder führten zu einer individuelleren Ausdruckskraft. Im Saal XVI steht man bereits mitten in der klassischen Kunst (480-330 v.Chr.). Ein schönes Beispiel dafür ist das um 440 v.Chr. entstandene Weiherelief aus Eleusis. Es zeigt die Göttin Demeter, die Triptolemos eine Getreideähre übergibt und damit der Menschheit das Korn schenkt, zusammen mit ihrer Tochter Persephone. Weitere besonders schöne Beispiele für die klassische griechische Kunst sind die überlebensgroße Bronzestatue des seinen Dreizack schleudernden Meeresgottes Poseidon, die um 460 v.Chr. entstand, sowie im Saal XVIII die Grabstele der Hegeso vom Ende des 5.Jhs. v.Chr. Allen klassischen Werken gemeinsam sind die Betonung der Körperlichkeit von Menschen und Göttern, die starke Ausdruckskraft, die individuelle Gestaltung und das Streben nach Schönheit und Würde. Die Natur wird erkannt, aber idealistisch überhöht. Gerade diese Idealisierung fehlt den Werken der hellenistischen Epoche (330-146 v.Chr.) und der römischen Zeit (146 v.Chr.-395 n.Chr.). Deutlich wird das schon am "Reitenden Knaben" aus dem 2.Jh. v.Chr. im Saal XXI, der bereits barock verzerrt wirkt. Noch weiter geht die Marmorgruppe mit der Liebesgöttin Aphrodite, dem Hirtengott Pan und Eros: Das Ensemble wirkt äußerst verspielt und zugleich ganz unpersönlich. Der Bockshörner tragende Pan, von Eros inspiriert, schäkert mit der Göttin, die sich scherzhaft weigert, ihm ihre Sandale zu überlassen.


  • Archaiologikó Mousío

    Museen
    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.

    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.


  • Ekklisía tis panagías

    Architektonische Highlights
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos

  • Limáni Mandráki

    Touristenattraktionen
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos

  • Néa Agorá

    Architektonische Highlights
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos

  • Koiláda ton petaloúdon

    Botanische Gärten & Parks
    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.

    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.


  • Akrotíri Drástis

    Landschaftliche Highlights
    • © Constantinos Iliopoulos, Shutterstock

    Unter den vielen schönen Küstenlandschaften Korfus ist die an der äußersten Nordwestspitze der Insel vielleicht die schönste. Dorthin kommst du in etwa 30 Gehminuten auf einem befahrbaren Feldweg. Er beginnt an der Grundschule von Peruládes (dort ausgeschildert). Zunächst steigt er leicht an, dann fällt er wieder zum Meer hin ab, und plötzlich hast du das Bilderbuchpanorama der Bucht vor sich: Unterhalb des etwa 100 m hoch aufragenden Kaps bilden Drachenkämmen ähnliche Sandsteinformationen eine kleine Bucht, der eine kleine, an eine Haifischflosse erinnernde Felsinsel vorgelagert ist. Der Weg schlängelt sich nun am Kap vorbei zu dessen Ostseite, wo er vor einer winzigen, von flachen Felsschollen eingefassten Bucht endet. Dort kannst du bei ruhiger See ins Wasser steigen und mit Blick auf die helle Steilküste im glasklaren Wasser schwimmen.

    • 490 80 Peruládes
    • © Constantinos Iliopoulos, Shutterstock

    Unter den vielen schönen Küstenlandschaften Korfus ist die an der äußersten Nordwestspitze der Insel vielleicht die schönste. Dorthin kommst du in etwa 30 Gehminuten auf einem befahrbaren Feldweg. Er beginnt an der Grundschule von Peruládes (dort ausgeschildert). Zunächst steigt er leicht an, dann fällt er wieder zum Meer hin ab, und plötzlich hast du das Bilderbuchpanorama der Bucht vor sich: Unterhalb des etwa 100 m hoch aufragenden Kaps bilden Drachenkämmen ähnliche Sandsteinformationen eine kleine Bucht, der eine kleine, an eine Haifischflosse erinnernde Felsinsel vorgelagert ist. Der Weg schlängelt sich nun am Kap vorbei zu dessen Ostseite, wo er vor einer winzigen, von flachen Felsschollen eingefassten Bucht endet. Dort kannst du bei ruhiger See ins Wasser steigen und mit Blick auf die helle Steilküste im glasklaren Wasser schwimmen.

    • 490 80 Peruládes

  • Kaizer's Throne

    Landschaftliche Highlights
    • Kaizer's Throne© Glow Images
    Insider-Tipp
    Filmreifer Sonnenuntergang

    Der deutsche Kaiser Wilhelm II. bevorzugte während seiner Urlaubsaufenthalte auf Korfu einen kleinen Felsen auf der Kuppe des Hügels (Sunset Point), der Pélekas überragt, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Heute kann man auf einer ausgeschilderten Asphaltstraße vom Dorf aus hinauffahren und der Sonne mit einem Cocktail aus der Hotelbar in der Hand „Gute Reise“ wünschen. Besonders im Juni ist das Naturschauspiel einfach grandios. Da sieht es so aus, als ob die rote Feuerkugel ins Rollen kommt, wenn der Sonnenball auf einer Bergkuppe aufzusetzen scheint und dann im Neigungswinkel des Hangs seinen Himmelslauf fortsetzt.

    • Kaizer's Throne© Glow Images
    Insider-Tipp
    Filmreifer Sonnenuntergang

    Der deutsche Kaiser Wilhelm II. bevorzugte während seiner Urlaubsaufenthalte auf Korfu einen kleinen Felsen auf der Kuppe des Hügels (Sunset Point), der Pélekas überragt, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Heute kann man auf einer ausgeschilderten Asphaltstraße vom Dorf aus hinauffahren und der Sonne mit einem Cocktail aus der Hotelbar in der Hand „Gute Reise“ wünschen. Besonders im Juni ist das Naturschauspiel einfach grandios. Da sieht es so aus, als ob die rote Feuerkugel ins Rollen kommt, wenn der Sonnenball auf einer Bergkuppe aufzusetzen scheint und dann im Neigungswinkel des Hangs seinen Himmelslauf fortsetzt.


  • Achíllion

    Architektonische Highlights
    • Achíllion© Glow Images

    Korfus beliebtestes Ausflugsziel ist ein kleines Schloss hoch über der Ostküste inmitten eines großartigen Parks mit vielen Skulpturen. Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-98), besser bekannt als Sisi, ließ es erbauen und kam ab 1891 bis zu ihrer Ermordung in Genf mehrfach hierher. 1907 kaufte der deutsche Kaiser Wilhelm II. das Anwesen und verbrachte dort alljährlich die Osterzeit. Der Lieblingsheld beider Majestäten war der antike, sagenhafte Achill. Beide setzten ihm im Schlosspark ganz unterschiedliche Denkmäler: Die melancholische Österreicherin liebte den "Sterbenden Achill" mit einem Pfeil in der Ferse, der Preuße schätzte den "Siegreichen Achill" mit Schild und Lanze. Auf der oberen Terrasse des Schlossparks stehen weitere Statuen, die die Musen verkörpern, und viele Büsten antiker Philosophen. Im Innern des Achíllion ist das Erdgeschoss mit einem prächtig ausgemalten Treppenhaus, der Schlosskapelle und mehreren Räumen, in denen Möbel, Gemälde und andere Dinge an die kaiserlichen Hoheiten erinnern, zu besichtigen. Besonders kurios: der Schreibtischstuhl Kaiser Wilhelms in Gestalt eines Pferdesattels, der wie ein Schaukelpferd schwingt.

    • Achíllion© Glow Images

    Korfus beliebtestes Ausflugsziel ist ein kleines Schloss hoch über der Ostküste inmitten eines großartigen Parks mit vielen Skulpturen. Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-98), besser bekannt als Sisi, ließ es erbauen und kam ab 1891 bis zu ihrer Ermordung in Genf mehrfach hierher. 1907 kaufte der deutsche Kaiser Wilhelm II. das Anwesen und verbrachte dort alljährlich die Osterzeit. Der Lieblingsheld beider Majestäten war der antike, sagenhafte Achill. Beide setzten ihm im Schlosspark ganz unterschiedliche Denkmäler: Die melancholische Österreicherin liebte den "Sterbenden Achill" mit einem Pfeil in der Ferse, der Preuße schätzte den "Siegreichen Achill" mit Schild und Lanze. Auf der oberen Terrasse des Schlossparks stehen weitere Statuen, die die Musen verkörpern, und viele Büsten antiker Philosophen. Im Innern des Achíllion ist das Erdgeschoss mit einem prächtig ausgemalten Treppenhaus, der Schlosskapelle und mehreren Räumen, in denen Möbel, Gemälde und andere Dinge an die kaiserlichen Hoheiten erinnern, zu besichtigen. Besonders kurios: der Schreibtischstuhl Kaiser Wilhelms in Gestalt eines Pferdesattels, der wie ein Schaukelpferd schwingt.


  • Spianáda

    Touristenattraktionen
    • © PanosKarapanagiotis, Thinkstock

    Die weitläufige Esplanade ist der Mittelpunkt allen sozialen und geselligen Lebens, Schauplatz der allabendlichen vólta, des traditionellen Flanierens, und gelegentlicher Militärparaden sowie Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische und Urlauber. Die Venezianer schufen sie im 17.Jh. Bis dahin hatten die Häuser der Stadt noch unmittelbar bis an die Alte Festung herangereicht. Das Militär ließ sie abreißen, um im Falle einer Belagerung freies Schussfeld zu haben. Später diente diese Grünfläche als Exerzierplatz. Heute wird auf dem Rasen Kricket gespielt. In den schattigen Parkanlagen steigt eine Fontäne auf. Eines der hier aufgestellten Denkmäler erinnert an die Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem freien Griechenland im Jahr 1864.Es zeigt sieben Bronzereliefs mit Symbolen der sieben Hauptinseln. Für Korfu ist es das Schiff der Phäaken, jenes sagenhaften Volks, das nach Homer einst auf Korfu lebte und Odysseus mit einem Schiff zurück in seine Heimat Ithaka brachte. Die Westseite der Esplanade wird von hohen, noch heute bewohnten Häusern aus dem frühen 19.Jh. gesäumt. Unter deren Liston genannten Arkaden sitzt du gut in den kleinen Sesseln der Cafés - allerdings auch ziemlich teuer.

    • Spianáda, 491 00 Kérkyra
    • © PanosKarapanagiotis, Thinkstock

    Die weitläufige Esplanade ist der Mittelpunkt allen sozialen und geselligen Lebens, Schauplatz der allabendlichen vólta, des traditionellen Flanierens, und gelegentlicher Militärparaden sowie Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische und Urlauber. Die Venezianer schufen sie im 17.Jh. Bis dahin hatten die Häuser der Stadt noch unmittelbar bis an die Alte Festung herangereicht. Das Militär ließ sie abreißen, um im Falle einer Belagerung freies Schussfeld zu haben. Später diente diese Grünfläche als Exerzierplatz. Heute wird auf dem Rasen Kricket gespielt. In den schattigen Parkanlagen steigt eine Fontäne auf. Eines der hier aufgestellten Denkmäler erinnert an die Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem freien Griechenland im Jahr 1864.Es zeigt sieben Bronzereliefs mit Symbolen der sieben Hauptinseln. Für Korfu ist es das Schiff der Phäaken, jenes sagenhaften Volks, das nach Homer einst auf Korfu lebte und Odysseus mit einem Schiff zurück in seine Heimat Ithaka brachte. Die Westseite der Esplanade wird von hohen, noch heute bewohnten Häusern aus dem frühen 19.Jh. gesäumt. Unter deren Liston genannten Arkaden sitzt du gut in den kleinen Sesseln der Cafés - allerdings auch ziemlich teuer.

    • Spianáda, 491 00 Kérkyra

  • Faliráki (Ágios Nikólas Gate)

    Touristenattraktionen
    • © Sp_Tsek, Shutterstock

    Heute ist der schmucke Bau mit der kleinen Nikolaus-Kapelle auf einer Landzunge nördlich der Alten Festung ein idealer Ort, um bei einem Drink oder einem guten Essen direkt am Wasser zu relaxen. Im 19.Jh. diente er als Terminal für die Fahrgäste der Dampf- und Segelschiffe, die auf der Reede zum Ein- und Ausschiffen vor Anker lagen und oft Auswanderer nach Amerika brachten.

    • Odós Arseníu, 491 00 Kérkyra
    • © Sp_Tsek, Shutterstock

    Heute ist der schmucke Bau mit der kleinen Nikolaus-Kapelle auf einer Landzunge nördlich der Alten Festung ein idealer Ort, um bei einem Drink oder einem guten Essen direkt am Wasser zu relaxen. Im 19.Jh. diente er als Terminal für die Fahrgäste der Dampf- und Segelschiffe, die auf der Reede zum Ein- und Ausschiffen vor Anker lagen und oft Auswanderer nach Amerika brachten.

    • Odós Arseníu, 491 00 Kérkyra

  • Ágios Stéfanos

    Architektonische Highlights
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos

  • Asklípion

    Touristenattraktionen
    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.

    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.


  • Embrós Thérme

    Touristenattraktionen
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Mit Baden-Baden oder Norderney ist das Thermalbad von Kos nicht zu vergleichen. Es besteht nur aus einem schlichten Pumpenhäuschen und einem Steinkreis, der im Meer direkt am Strand ein Becken mit ca. 10 m Durchmesser bildet. Dort vermischt sich das aus einer Quelle im Fels entspringende, bis zu 40 °C heiße Thermalwasser mit dem Meerwasser. Eine Analyse der Technischen Universität München hat ihm bescheinigt, dass es Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter sowie bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege besitzt.

    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Mit Baden-Baden oder Norderney ist das Thermalbad von Kos nicht zu vergleichen. Es besteht nur aus einem schlichten Pumpenhäuschen und einem Steinkreis, der im Meer direkt am Strand ein Becken mit ca. 10 m Durchmesser bildet. Dort vermischt sich das aus einer Quelle im Fels entspringende, bis zu 40 °C heiße Thermalwasser mit dem Meerwasser. Eine Analyse der Technischen Universität München hat ihm bescheinigt, dass es Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter sowie bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege besitzt.


  • Paléa Pýli

    Touristenattraktionen
    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.

    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.


  • Casa Romana

    Touristenattraktionen
    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.

    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.


  • Níssiros

    Landschaftliche Highlights
    • © dinosmichail, Shutterstock

    Níssiros ist ein aus der Ägäis aufsteigender Vulkan mit einem 3500 m langen und 1500 m breiten, vollständig erhaltenen Krater, in dem Schlammlöcher blubbern und Schwefeldämpfe aufsteigen. Eine Asphaltstraße führt ins Zentrum des Kraters hinunter. Auf dem Kraterrand liegen die beiden weißen Dörfer Nikiá und Emboriós. Von Nikiá mit einem kleinen, modern gestalteten Vulkan-Museum kann man auf den Kratergrund hinab wandern. Den romantischen Hafen- und Hauptort Mandráki mit kleinem Archäologischem Museum und einem der intimsten Dorfplätze der Ägäis überragt die Ruine einer Kreuzritterburg.

    • © dinosmichail, Shutterstock

    Níssiros ist ein aus der Ägäis aufsteigender Vulkan mit einem 3500 m langen und 1500 m breiten, vollständig erhaltenen Krater, in dem Schlammlöcher blubbern und Schwefeldämpfe aufsteigen. Eine Asphaltstraße führt ins Zentrum des Kraters hinunter. Auf dem Kraterrand liegen die beiden weißen Dörfer Nikiá und Emboriós. Von Nikiá mit einem kleinen, modern gestalteten Vulkan-Museum kann man auf den Kratergrund hinab wandern. Den romantischen Hafen- und Hauptort Mandráki mit kleinem Archäologischem Museum und einem der intimsten Dorfplätze der Ägäis überragt die Ruine einer Kreuzritterburg.


  • Kástro tis Neratziás

    Touristenattraktionen
    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.

    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.


  • Mouseío Akrópolis

    Museen
    • Mouseío Akrópolis© Lefteris_, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ein Archäologe für dich

    Spannender kann ein Museum nicht sein: Der Schweizer Architekt Bernhard Tschumi hat den 2009 eingeweihten Bau über den Ausgrabungen eines seit 2019 begehbaren antiken Stadtviertels auf stählerne Träger gestellt und viel begehbares Glas in den Boden, die Decken und die Rampe eingefügt. Selbst aus der obersten Etage blickt man noch auf die antiken Mauern. Die breite Rampe selbst vermittelt das Gefühl, wieder auf die Akrópolis zu steigen; in den Vitrinen an den Seiten sind deshalb auch nur Funde von den Akrópolis-Hängen eingelassen. Alle hier gezeigten Kunstwerke stammen von der Akrópolis und sind fast ausnahmslos frei aufgestellt. Archäologen stehen bereit, um kostenlos deine Fragen zu beantworten. Sie sprechen zumindest Englisch. Das oberste Geschoss gibt den vollen Blick auf den Parthenon frei, von dem die hier ausgestellten Reliefs alle stammen. Vollen Akrópolis-Blick bietet auch die Terrasse der gut gestylten Museums-Cafeteria, die viele Spezialitäten serviert.

    • Mouseío Akrópolis© Lefteris_, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ein Archäologe für dich

    Spannender kann ein Museum nicht sein: Der Schweizer Architekt Bernhard Tschumi hat den 2009 eingeweihten Bau über den Ausgrabungen eines seit 2019 begehbaren antiken Stadtviertels auf stählerne Träger gestellt und viel begehbares Glas in den Boden, die Decken und die Rampe eingefügt. Selbst aus der obersten Etage blickt man noch auf die antiken Mauern. Die breite Rampe selbst vermittelt das Gefühl, wieder auf die Akrópolis zu steigen; in den Vitrinen an den Seiten sind deshalb auch nur Funde von den Akrópolis-Hängen eingelassen. Alle hier gezeigten Kunstwerke stammen von der Akrópolis und sind fast ausnahmslos frei aufgestellt. Archäologen stehen bereit, um kostenlos deine Fragen zu beantworten. Sie sprechen zumindest Englisch. Das oberste Geschoss gibt den vollen Blick auf den Parthenon frei, von dem die hier ausgestellten Reliefs alle stammen. Vollen Akrópolis-Blick bietet auch die Terrasse der gut gestylten Museums-Cafeteria, die viele Spezialitäten serviert.


  • Mandraki

    Touristenattraktionen

    Früher ankerten hier die Schiffe der Serenissima, heute sind es Yachten und Fischerboote. Die Venezianer bauten die Mole, die Osmanen den Leuchtturm. Aus dieser Zeit stammen auch die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit schönen Balkonen und Portalen. Bei manchen lässt sich an der Fassade noch ein verwittertes Adelswappen erkennen. Vor diesen Häusern stehen die Tische und Stühle von Fischtavernen dicht gedrängt, lassen kaum noch Platz für Passanten.

    Früher ankerten hier die Schiffe der Serenissima, heute sind es Yachten und Fischerboote. Die Venezianer bauten die Mole, die Osmanen den Leuchtturm. Aus dieser Zeit stammen auch die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit schönen Balkonen und Portalen. Bei manchen lässt sich an der Fassade noch ein verwittertes Adelswappen erkennen. Vor diesen Häusern stehen die Tische und Stühle von Fischtavernen dicht gedrängt, lassen kaum noch Platz für Passanten.