Frankreich - Die Mitte Top Sehenswürdigkeiten

Château Royal de Blois
Architektonische Highlights
Blois
Château de Chenonceau
Architektonische Highlights
Chenonceaux
Château de Chenonceau
Château de Chambord
Architektonische Highlights
Chambord
Château de Chambord
Basilique Sainte-Madeleine
Architektonische Highlights
Vézelay
Hôtel-Dieu
Museen
Beaune
Hôtel-Dieu
Château du Clos Lucé
Architektonische Highlights
Amboise
Abbaye de Fontenay
Architektonische Highlights
Montbard
Abbaye de Fontenay
Zoo Parc de Beauval
Zoologische Gärten
Saint-Aignan
Roche de Solutré
Landschaftliche Highlights
Solutré-Pouilly
Château du Clos de Vougeot
Architektonische Highlights
Vougeot
Châteauneuf-en-Auxois
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Châteauneuf
Canal du Nivernais
Landschaftliche Highlights
Bourgogne-Franche-Comté
Mont Beuvray
Landschaftliche Highlights
Saint-Léger-sous-Beuvray
Fachwerkhäuser von Auxerre
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Auxerre
Cathédrale Notre-Dame de Chartres
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Chartres
Cathédrale Notre-Dame de Chartres
Château de Cormatin
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Cormatin
Château de Cormatin
Cathédrale Saint-Lazare d'Autun
Architektonische Highlights
Autun
Château de Villandry
Architektonische Highlights
Villandry
Château de Villandry
Château de Saint-Fargeau
Architektonische Highlights
Saint-Fargeau
Château de Saint-Fargeau
Château de Cheverny
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Cheverny
Château de Cheverny
Château de Guédelon
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Treigny
Château de Guédelon
Saint-Étienne
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Bourges
Château de Bussy-Rabutin
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Bussy-le-Grand
Basilique du Sacré Coeur
Architektonische Highlights
Paray-le Monial
Sacré-Coeur
Place Plumereau
Touristenattraktionen
Tours
Saint-Philibert
Architektonische Highlights
Tournus
Abbaye Saint Philibert
Hôtel Groslot
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Orléans
Château de Sully sur Loire
Architektonische Highlights
Sully-sur-Loire
Azay-le-Rideau
Architektonische Highlights
Azay-le-Rideau
Château de Chaumont-sur-Loire
Architektonische Highlights
Chaumont-sur-Loire

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Zoologische Gärten

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen


  • Château Royal de Blois

    Architektonische Highlights
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Das vierflügelige, stilistisch gemischte Château Royal de Blois diente sieben Königen und zehn Königinnen als Residenz, darunter Katharina von Medici, dreifache Königsmutter. Ihr Sohn Henri III. ließ hier seinen Widersacher Herzog von Guise ermorden, ein beliebtes Filmmotiv des 20.Jh. Der Saal der Generalstände, die salle des états généraux aus dem 13.Jh., gilt als größter gotischer Raum Frankreichs. Im Château ist auch das Musée des Beaux-Arts mit 35.000 Exponaten untergebracht.

    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Das vierflügelige, stilistisch gemischte Château Royal de Blois diente sieben Königen und zehn Königinnen als Residenz, darunter Katharina von Medici, dreifache Königsmutter. Ihr Sohn Henri III. ließ hier seinen Widersacher Herzog von Guise ermorden, ein beliebtes Filmmotiv des 20.Jh. Der Saal der Generalstände, die salle des états généraux aus dem 13.Jh., gilt als größter gotischer Raum Frankreichs. Im Château ist auch das Musée des Beaux-Arts mit 35.000 Exponaten untergebracht.


  • Château de Chenonceau

    Architektonische Highlights
    • Château de Chenonceau© Glow Images
    Insider-Tipp
    Auch schön: Außenansicht

    Chenonceau gilt als das Schloss der Damen, als Liebesnest und als elegante Bühne für Intrigen. Catherine Briçonnet, die Frau des königlichen Schatzmeisters Thomas Bohier, überwacht Anfang des 16.Jhs. die Bauarbeiten. Henri II schenkt das Schloss 1547 seiner Geliebten Diane de Poitiers. Nach seinem Tod verbannt seine Witwe Katharina von Medici die Rivalin aber auf das Schloss Chaumont, baut die zweigeschossige Galerie über dem Cher und betreibt ihre Intrigenpolitik auf dem Lustschloss. Jahr für Jahr lockt Schloss Chenonceau, Teil des Unesco-Welterbes Loire-Tal, knapp 1 Mio. Besucher an. Sehenswert sind v. a. im Erdgeschoss prachtvolle Gemälde, darunter Arbeiten von Rubens im Zimmer von François I, im Obergeschoss das Ehrenzimmer der Königinnen und das Gemach von César de Vendôme mit wertvollen Gobelins. Schön sind auch die beiden Gärten, die Katharina von Medici und ihrer Rivalin Diane de Poitiers gewidmet sind. Wer das Schloss vom linken Cher-Ufer aus nur von außen betrachten und sich den Eintritt sparen will, nimmt folgenden Weg: an der Pforte durch das Dorf Chenonceaux durchfahren, am Ortsausgang sofort rechts abbiegen, die Cher-Brücke überqueren und an einem Forsthaus rechts auf den Uferweg (chemin de halage) einbiegen. Nach 5 Min. Fußweg hast du das elegante Schloss vor Augen. Du kannst dir Chenonceau auch vom Wasser aus ansehen: Geh einfach in Chisseaux 2 km flussaufwärts an Bord eines Ausflugsschiffs von La Bélandre und lass dich 50 Minuten lang herumschippern. Inbegriffen: Anekdoten über das Schloss und die Region. Wenn du schon einmal am Cher bist, mach einen Abstecher zum Landgasthof La Boulaye.

    • Château de Chenonceau© Glow Images
    Insider-Tipp
    Auch schön: Außenansicht

    Chenonceau gilt als das Schloss der Damen, als Liebesnest und als elegante Bühne für Intrigen. Catherine Briçonnet, die Frau des königlichen Schatzmeisters Thomas Bohier, überwacht Anfang des 16.Jhs. die Bauarbeiten. Henri II schenkt das Schloss 1547 seiner Geliebten Diane de Poitiers. Nach seinem Tod verbannt seine Witwe Katharina von Medici die Rivalin aber auf das Schloss Chaumont, baut die zweigeschossige Galerie über dem Cher und betreibt ihre Intrigenpolitik auf dem Lustschloss. Jahr für Jahr lockt Schloss Chenonceau, Teil des Unesco-Welterbes Loire-Tal, knapp 1 Mio. Besucher an. Sehenswert sind v. a. im Erdgeschoss prachtvolle Gemälde, darunter Arbeiten von Rubens im Zimmer von François I, im Obergeschoss das Ehrenzimmer der Königinnen und das Gemach von César de Vendôme mit wertvollen Gobelins. Schön sind auch die beiden Gärten, die Katharina von Medici und ihrer Rivalin Diane de Poitiers gewidmet sind. Wer das Schloss vom linken Cher-Ufer aus nur von außen betrachten und sich den Eintritt sparen will, nimmt folgenden Weg: an der Pforte durch das Dorf Chenonceaux durchfahren, am Ortsausgang sofort rechts abbiegen, die Cher-Brücke überqueren und an einem Forsthaus rechts auf den Uferweg (chemin de halage) einbiegen. Nach 5 Min. Fußweg hast du das elegante Schloss vor Augen. Du kannst dir Chenonceau auch vom Wasser aus ansehen: Geh einfach in Chisseaux 2 km flussaufwärts an Bord eines Ausflugsschiffs von La Bélandre und lass dich 50 Minuten lang herumschippern. Inbegriffen: Anekdoten über das Schloss und die Region. Wenn du schon einmal am Cher bist, mach einen Abstecher zum Landgasthof La Boulaye.


  • Château de Chambord

    Architektonische Highlights
    • Château de Chambord© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Königlicher Ausflug in den Park

    440 Räume, 365 Feuerstellen, 84 Treppen, 3000 Kunstobjekte und 25 Jahre Bauzeit: Chambord ist das größte und schönste aller Loireschlösser. Bauherr König Franz I. zementierte damit seine Macht in Stein und erhob sich über seine Widersacher. Berühmt ist das Prunk- und Jagdschloss für die Doppelwendeltreppe von Leonardo da Vinci, das der Hof für neckische Spielchen nutzte – Verliebte konnten sich sehen, aber nicht berühren. Das Leben von einst lebt virtuell mit dem Histo-Pad auf – buch dieses Tablet mit Augmented Reality und 3-D-Rekonstruktionen zum Eintritt dazu! Abends wird das Schloss samt Wassergraben beleuchtet. Jenseits der formellen Gärten umschließt die mit 32 km längste Mauer Frankreichs einen Park, der genauso groß ist wie Paris innerhalb des Boulevard Périphérique. Wo einst der Adel jagte, kannst du heute herrlich schlendern, picknicken oder radeln.

    • Château de Chambord© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Königlicher Ausflug in den Park

    440 Räume, 365 Feuerstellen, 84 Treppen, 3000 Kunstobjekte und 25 Jahre Bauzeit: Chambord ist das größte und schönste aller Loireschlösser. Bauherr König Franz I. zementierte damit seine Macht in Stein und erhob sich über seine Widersacher. Berühmt ist das Prunk- und Jagdschloss für die Doppelwendeltreppe von Leonardo da Vinci, das der Hof für neckische Spielchen nutzte – Verliebte konnten sich sehen, aber nicht berühren. Das Leben von einst lebt virtuell mit dem Histo-Pad auf – buch dieses Tablet mit Augmented Reality und 3-D-Rekonstruktionen zum Eintritt dazu! Abends wird das Schloss samt Wassergraben beleuchtet. Jenseits der formellen Gärten umschließt die mit 32 km längste Mauer Frankreichs einen Park, der genauso groß ist wie Paris innerhalb des Boulevard Périphérique. Wo einst der Adel jagte, kannst du heute herrlich schlendern, picknicken oder radeln.


  • Basilique Sainte-Madeleine

    Architektonische Highlights
    • © Ivan Varyukhin, Shutterstock

    Das Dorf schlängelt sich die ansteigende Straße entlang, und ganz oben thront die wichtigste Sehenswürdigkeit und das Ziel der Pilger, die Basilique Sainte-Madeleine. Dort, am Grab der heiligen Magdalena, sollen im 11.Jh. Wunder geschehen sein, so überliefert es die Legende. Doch erwiesen sich die als Reliquien verehrten Gebeine der Heiligen später als falsch, deswegen verlor Vézelay nach vielen Jahrhunderten der Blüte seine Bedeutung. Gegen Ende des 19.Jhs. wurden dann „echte“ Reliquien eingesetzt, und seitdem ist alles wieder gut: Die Pilger reisen wieder nach Vézelay, das heute zum Weltkulturerbe zählt.

    • © Ivan Varyukhin, Shutterstock

    Das Dorf schlängelt sich die ansteigende Straße entlang, und ganz oben thront die wichtigste Sehenswürdigkeit und das Ziel der Pilger, die Basilique Sainte-Madeleine. Dort, am Grab der heiligen Magdalena, sollen im 11.Jh. Wunder geschehen sein, so überliefert es die Legende. Doch erwiesen sich die als Reliquien verehrten Gebeine der Heiligen später als falsch, deswegen verlor Vézelay nach vielen Jahrhunderten der Blüte seine Bedeutung. Gegen Ende des 19.Jhs. wurden dann „echte“ Reliquien eingesetzt, und seitdem ist alles wieder gut: Die Pilger reisen wieder nach Vézelay, das heute zum Weltkulturerbe zählt.


  • Hôtel-Dieu

    Museen
    • Hôtel-Dieu© Glow Images

    Das Hôtel-Dieu war einst ein Hospiz. Sein großer Saal ist 72 m lang und beeindruckt durch wunderschönes Gebälk. Die zweite Attraktion im Hôtel-Dieu ist der mehrteilige Flügelaltar "Das jüngste Gericht" von Rogier van der Weyden. Zusätzlich gibt es hier auch noch rund 2500 historische Möbel und ebenso viele Kunstschätze zu entdecken.

    • Hôtel-Dieu© Glow Images

    Das Hôtel-Dieu war einst ein Hospiz. Sein großer Saal ist 72 m lang und beeindruckt durch wunderschönes Gebälk. Die zweite Attraktion im Hôtel-Dieu ist der mehrteilige Flügelaltar "Das jüngste Gericht" von Rogier van der Weyden. Zusätzlich gibt es hier auch noch rund 2500 historische Möbel und ebenso viele Kunstschätze zu entdecken.


  • Château du Clos Lucé

    Architektonische Highlights
    • © andreyspb21, Shutterstock

    Das im 12.Jh. erbaute Schloss aus rotem Ziegelstein, das im Ort Amboise im Loire-Tal liegt, war die letzte Wohnstätte von Leonardo da Vinci. Der Park ist nach ihm benannt, das Kinderprogramm ebenfalls. Die kleinen Leonardos können hier Mal- und Zeichenkurse belegen oder sich in Renaissancetänzen unterrichtet lassen.

    • © andreyspb21, Shutterstock

    Das im 12.Jh. erbaute Schloss aus rotem Ziegelstein, das im Ort Amboise im Loire-Tal liegt, war die letzte Wohnstätte von Leonardo da Vinci. Der Park ist nach ihm benannt, das Kinderprogramm ebenfalls. Die kleinen Leonardos können hier Mal- und Zeichenkurse belegen oder sich in Renaissancetänzen unterrichtet lassen.


  • Abbaye de Fontenay

    Architektonische Highlights
    • Abbaye de Fontenay© MAIRDUMONT

    Das 1118 von Bernard de Clairvaux gegründete Kloster 85 km nordwestlich von Dijon gehört zu den großartigsten Sehenswürdigkeiten Burgunds. Es überstand die Französische Revolution, da es nach der Säkularisierung als Papierfabrik genutzt wurde. Seit 1906 wird das Denkmal, inzwischen Welterbe, restauriert. Kernstücke sind der Kreuzgang und die 1149 geweihte Basilika.

    • Abbaye de Fontenay© MAIRDUMONT

    Das 1118 von Bernard de Clairvaux gegründete Kloster 85 km nordwestlich von Dijon gehört zu den großartigsten Sehenswürdigkeiten Burgunds. Es überstand die Französische Revolution, da es nach der Säkularisierung als Papierfabrik genutzt wurde. Seit 1906 wird das Denkmal, inzwischen Welterbe, restauriert. Kernstücke sind der Kreuzgang und die 1149 geweihte Basilika.


  • Zoo Parc de Beauval

    Zoologische Gärten
    • © duchy, Shutterstock

    Das Riesenpanda-Pärchen Huan Huan und Yuan Zi ist für die Familie Delord die Krönung der jahrzehntelangen Arbeit mit Tieren. Mit dem Neuzugang aus China festigt der Zooparc de Beauval seinen Platz unter den schönsten Tierparks der Welt. Nirgendwo anders in Frankreich gibt es mehr Tiergeburten als in der Anlage, in der weitgehend auf Chemie verzichtet wird. Atemberaubende Vogelschau „Les Maîtres de l’Air“, neues Bassin für Fluss-pferde und tgl. Sondervorführungen im Gelände. Der Zoo hat eigene Hotels und Gästehäuser.

    • © duchy, Shutterstock

    Das Riesenpanda-Pärchen Huan Huan und Yuan Zi ist für die Familie Delord die Krönung der jahrzehntelangen Arbeit mit Tieren. Mit dem Neuzugang aus China festigt der Zooparc de Beauval seinen Platz unter den schönsten Tierparks der Welt. Nirgendwo anders in Frankreich gibt es mehr Tiergeburten als in der Anlage, in der weitgehend auf Chemie verzichtet wird. Atemberaubende Vogelschau „Les Maîtres de l’Air“, neues Bassin für Fluss-pferde und tgl. Sondervorführungen im Gelände. Der Zoo hat eigene Hotels und Gästehäuser.


  • Roche de Solutré

    Landschaftliche Highlights
    • © PHB.cz (Richard Semik), Shutterstock

    Für Geologen ist er eine Verwerfung, für andere einfach nur grandios: der 495 m hohe Felsen von Solutré (7 km westl. von Mâcon). Bei Ausgrabungen wurden gut 100 000 Knochen von Tieren entdeckt, die vorzeitliche Jäger hier erlegten. Nicht, wie man zunächst glaubte, indem sie die Herden auf die Abbruchkante zu und damit in den Tod trieben. Die Jäger erlegten die Beute vielmehr am Fuß des Felsens mit Speerschleudern. Einige Funde zeigt Ihnen das Musée départemental de Préhistoire. Zum Museum gehört ein 10 ha großer Parc archéologique et botanique, in dem Pflanzenraritäten bewahrt werden. Außerdem führt ein Wanderweg durch mannshohen Buchsbaum weiter zum Gipfel, von dem das Panorama grandios ist.

    • 71960 Solutré-Pouilly
    • © PHB.cz (Richard Semik), Shutterstock

    Für Geologen ist er eine Verwerfung, für andere einfach nur grandios: der 495 m hohe Felsen von Solutré (7 km westl. von Mâcon). Bei Ausgrabungen wurden gut 100 000 Knochen von Tieren entdeckt, die vorzeitliche Jäger hier erlegten. Nicht, wie man zunächst glaubte, indem sie die Herden auf die Abbruchkante zu und damit in den Tod trieben. Die Jäger erlegten die Beute vielmehr am Fuß des Felsens mit Speerschleudern. Einige Funde zeigt Ihnen das Musée départemental de Préhistoire. Zum Museum gehört ein 10 ha großer Parc archéologique et botanique, in dem Pflanzenraritäten bewahrt werden. Außerdem führt ein Wanderweg durch mannshohen Buchsbaum weiter zum Gipfel, von dem das Panorama grandios ist.

    • 71960 Solutré-Pouilly

  • Château du Clos de Vougeot

    Architektonische Highlights

    Das Fest der Trois Glorieuses versammelt Prominenz aus ganz Europa im Clos de Vougeot, dem Sitz der Confrérie des Chevaliers du Tastevin. Das Renaissance Château mit Wirtschaftsgebäuden aus dem 12.Jh. gehörte bis zur Französischen Revolution der Abtei von Cîteaux. Unter dem Schloss erstreckt sich ein gewaltiger Felskeller, der bis zu 2000 Fässer aufnimmt. Zu besichtigen sind zudem vier gewaltige Pressen sowie eine Sammlung von Tastevin-Schalen.

    Das Fest der Trois Glorieuses versammelt Prominenz aus ganz Europa im Clos de Vougeot, dem Sitz der Confrérie des Chevaliers du Tastevin. Das Renaissance Château mit Wirtschaftsgebäuden aus dem 12.Jh. gehörte bis zur Französischen Revolution der Abtei von Cîteaux. Unter dem Schloss erstreckt sich ein gewaltiger Felskeller, der bis zu 2000 Fässer aufnimmt. Zu besichtigen sind zudem vier gewaltige Pressen sowie eine Sammlung von Tastevin-Schalen.


  • Châteauneuf-en-Auxois

    Architektonische Highlights
    • © LENS-68, Shutterstock

    Mit dem Canal de Bourgogne zu ihren Füßen und der Kirche in der Hügelflanke vereint sich die kolossale Burg zu einem der meistgeknipsten Fotomotive Burgunds. Der Ort (43 km westl. von Dijon) zählt kaum 80 Einwohner. Das Château aus dem 15.Jh. lässt sich auf Wanderwegen mit schönen Ausblicken umrunden, zu besichtigen sind der spätgotische Wohnbau, in dem Wandteppiche mit Szenen aus dem Leben Moses’ gezeigt werden, sowie die mit Wandmalereien ausgeschmückte Kapelle.

    • © LENS-68, Shutterstock

    Mit dem Canal de Bourgogne zu ihren Füßen und der Kirche in der Hügelflanke vereint sich die kolossale Burg zu einem der meistgeknipsten Fotomotive Burgunds. Der Ort (43 km westl. von Dijon) zählt kaum 80 Einwohner. Das Château aus dem 15.Jh. lässt sich auf Wanderwegen mit schönen Ausblicken umrunden, zu besichtigen sind der spätgotische Wohnbau, in dem Wandteppiche mit Szenen aus dem Leben Moses’ gezeigt werden, sowie die mit Wandmalereien ausgeschmückte Kapelle.


  • Canal du Nivernais

    Landschaftliche Highlights
    • © Gerrit Bunt, Shutterstock

    Der Kanal, der bei der Loire-Stadt Decize beginnt und in Auxerre in die Yonne mündet, ist mit Abstand Burgunds beliebteste Wasserstraße. Den nördlichen Abschnitt von Châtillon-en-Bazois bis Auxerre passieren an die 4000 Hausboote pro Jahr. Besonders im Hochsommer kann es an den Schleusen, die per Hand bedient werden müssen, zu Staus kommen. Nach knapp sechzigjähriger Bauzeit waren die Arbeiten 1843 abgeschlossen. Der Kanal konnte seine Funktion als Verbindungsstück zwischen Loire und Seine aufnehmen. Mit der Konkurrenz der Eisenbahn sank die Bedeutung für den Lastverkehr. In den 1970er-Jahren übernahmen Hobbykapitäne das Ruder. Eine Fortbewegungsalternative sind die Treidelpfade zu beiden Ufern, die zu Wander- und Radwegen umfunktioniert sind.

    • 89460 Bourgogne-Franche-Comté
    • © Gerrit Bunt, Shutterstock

    Der Kanal, der bei der Loire-Stadt Decize beginnt und in Auxerre in die Yonne mündet, ist mit Abstand Burgunds beliebteste Wasserstraße. Den nördlichen Abschnitt von Châtillon-en-Bazois bis Auxerre passieren an die 4000 Hausboote pro Jahr. Besonders im Hochsommer kann es an den Schleusen, die per Hand bedient werden müssen, zu Staus kommen. Nach knapp sechzigjähriger Bauzeit waren die Arbeiten 1843 abgeschlossen. Der Kanal konnte seine Funktion als Verbindungsstück zwischen Loire und Seine aufnehmen. Mit der Konkurrenz der Eisenbahn sank die Bedeutung für den Lastverkehr. In den 1970er-Jahren übernahmen Hobbykapitäne das Ruder. Eine Fortbewegungsalternative sind die Treidelpfade zu beiden Ufern, die zu Wander- und Radwegen umfunktioniert sind.

    • 89460 Bourgogne-Franche-Comté

  • Mont Beuvray

    Landschaftliche Highlights
    • © Svetlana Bondareva, Shutterstock

    Viel Wasser, Wald und Erz – mit solchem Reichtum wurde der 821 m hohe Berg zu einem antiken Zentrum der Schmiedekunst (29 km südwestl. von Autun). Hoch auf dem Gipfel hatten die gallischen Häduer ab 150 v. Chr. ihr Oppidum Bibracte errichtet. Es war Schauplatz einer Versammlung, bei der gallische Volksvertreter Vercingetorix zu ihrem Führer gegen Cäsar wählten. Nach Roms Sieg wuchs Gras über die Siedlung. Erst im späten 19.Jh. erfolgten Ausgrabungen, die ab 1985 fortgesetzt wurden. Ein 6,5 km langer Rundweg führt über das Grabungsfeld, das ein keltischer Ringwall umfasst. Jeden Sommer geht die Grabungskampagne weiter – man kann dem internationalen Archäologenteam quasi über die Schulter schauen.

    • 71990 Saint-Léger-sous-Beuvray
    • © Svetlana Bondareva, Shutterstock

    Viel Wasser, Wald und Erz – mit solchem Reichtum wurde der 821 m hohe Berg zu einem antiken Zentrum der Schmiedekunst (29 km südwestl. von Autun). Hoch auf dem Gipfel hatten die gallischen Häduer ab 150 v. Chr. ihr Oppidum Bibracte errichtet. Es war Schauplatz einer Versammlung, bei der gallische Volksvertreter Vercingetorix zu ihrem Führer gegen Cäsar wählten. Nach Roms Sieg wuchs Gras über die Siedlung. Erst im späten 19.Jh. erfolgten Ausgrabungen, die ab 1985 fortgesetzt wurden. Ein 6,5 km langer Rundweg führt über das Grabungsfeld, das ein keltischer Ringwall umfasst. Jeden Sommer geht die Grabungskampagne weiter – man kann dem internationalen Archäologenteam quasi über die Schulter schauen.

    • 71990 Saint-Léger-sous-Beuvray

  • Fachwerkhäuser von Auxerre

    Architektonische Highlights
    • © Borisb17, Shutterstock

    Hinter der Schokoladenseite der Stadt verbirgt sich ein Gewirr lebhafter Gassen, geprägt durch die vielen Fachwerkhäuser von Auxerre. Die schönsten und meisten Beispiele findest du im Plätzedreieck place des Cordeliers, place de l’Hôtel de Ville und place Charles Surugue.

    • Place des Cordeliers, Auxerre
    • © Borisb17, Shutterstock

    Hinter der Schokoladenseite der Stadt verbirgt sich ein Gewirr lebhafter Gassen, geprägt durch die vielen Fachwerkhäuser von Auxerre. Die schönsten und meisten Beispiele findest du im Plätzedreieck place des Cordeliers, place de l’Hôtel de Ville und place Charles Surugue.

    • Place des Cordeliers, Auxerre

  • Cathédrale Notre-Dame de Chartres

    Architektonische Highlights
    • Cathédrale Notre-Dame de Chartres© Glow Images

    Die UNESCO-geschützte Notre-Dame de Chartres ist eines der schönsten Baudenkmäler der Gotik. Außen beeindruckt die Kathedrale v.a. mit ihrem 1145 entstandenen dreitorigen Königsportal und dessen meisterhaften Skulpturen. In ihrem Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster.

    • Cathédrale Notre-Dame de Chartres© Glow Images

    Die UNESCO-geschützte Notre-Dame de Chartres ist eines der schönsten Baudenkmäler der Gotik. Außen beeindruckt die Kathedrale v.a. mit ihrem 1145 entstandenen dreitorigen Königsportal und dessen meisterhaften Skulpturen. In ihrem Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster.


  • Château de Cormatin

    Architektonische Highlights
    • Château de Cormatin© Glow Images

    Ein Prunkstück unter den Schlössern des Landes ist Cormatin, das malerisch in einem weitläufigen Park auf einer Insel in der Grosne liegt. Die Innenausstattung des Schlosses gehört zu den besterhaltenen aus dem 17.Jh. in Frankreich und vermittelt die Pracht eines barocken Adelspalastes.

    • Château de Cormatin© Glow Images

    Ein Prunkstück unter den Schlössern des Landes ist Cormatin, das malerisch in einem weitläufigen Park auf einer Insel in der Grosne liegt. Die Innenausstattung des Schlosses gehört zu den besterhaltenen aus dem 17.Jh. in Frankreich und vermittelt die Pracht eines barocken Adelspalastes.


  • Cathédrale Saint-Lazare d'Autun

    Architektonische Highlights
    • © canadastock, Shutterstock

    Das Tympanon über dem Westportal zeigt ein in Stein gefasstes Weltgericht, das Meister Gislebertus, der vielleicht begabteste burgundische Steinmetz seiner Epoche, geschaffen hat. Als einer der wenigen namentlich bekannten Künstler seiner Zeit verewigte sich der Bildhauer über dem Türsturz mit einer Inschrift: „Gislebertus hoc fecit“ (dies hat Gislebertus gemacht).

    • © canadastock, Shutterstock

    Das Tympanon über dem Westportal zeigt ein in Stein gefasstes Weltgericht, das Meister Gislebertus, der vielleicht begabteste burgundische Steinmetz seiner Epoche, geschaffen hat. Als einer der wenigen namentlich bekannten Künstler seiner Zeit verewigte sich der Bildhauer über dem Türsturz mit einer Inschrift: „Gislebertus hoc fecit“ (dies hat Gislebertus gemacht).


  • Château de Villandry

    Architektonische Highlights
    • Château de Villandry© Glow Images
    Insider-Tipp
    Rauf aufs Rad!

    Die riesigen Gärten von Villandry sind das Lebenswerk des Wissenschaftlers Joachim Carvallo, der das Schloss 1906 erworben hatte, um sie streng nach Regeln des 16.Jhs. zu rekonstruieren: mit Terrassen und Alleen, Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten, Wassergarten und Labyrinth. Direkt am Schloss verläuft der 900 km lange Loire-Radweg!

    • Château de Villandry© Glow Images
    Insider-Tipp
    Rauf aufs Rad!

    Die riesigen Gärten von Villandry sind das Lebenswerk des Wissenschaftlers Joachim Carvallo, der das Schloss 1906 erworben hatte, um sie streng nach Regeln des 16.Jhs. zu rekonstruieren: mit Terrassen und Alleen, Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten, Wassergarten und Labyrinth. Direkt am Schloss verläuft der 900 km lange Loire-Radweg!


  • Château de Saint-Fargeau

    Architektonische Highlights
    • Château de Saint-Fargeau© MAIRDUMONT

    Ludwig XIV. hatte seine Cousine Anne-Marie-Louise d’Orléans wegen Verrats 1652 nach Burgund verbannt. Während ihres fünfjährigen Exils ließ sie das Château im Ort St-Fargeau (1800 Ew.) zum standesgemäßen Schloss inklusive feudaler Salons umgestalten. Aus aller Welt stammen die Dampfloks, die im Park des Schlosses aufgestellt wurden und Kinder ebenso wie Erwachsene begeistern.

    • Château de Saint-Fargeau© MAIRDUMONT

    Ludwig XIV. hatte seine Cousine Anne-Marie-Louise d’Orléans wegen Verrats 1652 nach Burgund verbannt. Während ihres fünfjährigen Exils ließ sie das Château im Ort St-Fargeau (1800 Ew.) zum standesgemäßen Schloss inklusive feudaler Salons umgestalten. Aus aller Welt stammen die Dampfloks, die im Park des Schlosses aufgestellt wurden und Kinder ebenso wie Erwachsene begeistern.


  • Château de Cheverny

    Architektonische Highlights
    • Château de Cheverny© Glow Images

    Seit Jahrhunderten ist das Château der Cheverny, errichtet in den Jahren 1604-34, im Besitz der gleichen Familie. Verglichen mit anderen Loireschlössern mag es auf den ersten Blick schlicht erscheinen, weil hier im klassizistischen Stil des 17.Jhs. gebaut wurde und nicht im Renaissancestil. Doch die originalgetreue Inneneinrichtung ist beeindruckend. Höhepunkte der Besichtigung sind der Waffensaal, das Königsgemach und der große Salon. Freunde des Comics "Tim und Struppi" werden sich freuen, dass in der Boutique des Schlosses viele Figuren der Serie erhältlich sind - und dass sogar Tims Zimmer in einem Teil des Schlosses nachgebaut wurde: Hervé ließ sich für sein Schloss Moulinsart von Cheverny inspirieren. Wer sich für prächtiges Dekor und antike Möbel begeistert, ist im wohl am besten möblierten Loireschloss, das im Winter sogar beheizt wird, an der richtigen Adresse.

    • Château de Cheverny© Glow Images

    Seit Jahrhunderten ist das Château der Cheverny, errichtet in den Jahren 1604-34, im Besitz der gleichen Familie. Verglichen mit anderen Loireschlössern mag es auf den ersten Blick schlicht erscheinen, weil hier im klassizistischen Stil des 17.Jhs. gebaut wurde und nicht im Renaissancestil. Doch die originalgetreue Inneneinrichtung ist beeindruckend. Höhepunkte der Besichtigung sind der Waffensaal, das Königsgemach und der große Salon. Freunde des Comics "Tim und Struppi" werden sich freuen, dass in der Boutique des Schlosses viele Figuren der Serie erhältlich sind - und dass sogar Tims Zimmer in einem Teil des Schlosses nachgebaut wurde: Hervé ließ sich für sein Schloss Moulinsart von Cheverny inspirieren. Wer sich für prächtiges Dekor und antike Möbel begeistert, ist im wohl am besten möblierten Loireschloss, das im Winter sogar beheizt wird, an der richtigen Adresse.


  • Château de Guédelon

    Architektonische Highlights
    • Château de Guédelon© Glow Images

    Michel Guyot ist ein ungewöhnlicher Mann, denn er schuf dieses vielbeachtete Bauprojekt: 50 Mitarbeiter und viele freiwillige Helfer errichten seit 1997 unter mittelalterlichen Bedingungen ohne Strom, in zeittypischer Arbeitskleidung, eine Trutzburg nach Plänen aus dem 13.Jh. Das Abenteuer kann man besichtigen und unterstützen.

    • Château de Guédelon© Glow Images

    Michel Guyot ist ein ungewöhnlicher Mann, denn er schuf dieses vielbeachtete Bauprojekt: 50 Mitarbeiter und viele freiwillige Helfer errichten seit 1997 unter mittelalterlichen Bedingungen ohne Strom, in zeittypischer Arbeitskleidung, eine Trutzburg nach Plänen aus dem 13.Jh. Das Abenteuer kann man besichtigen und unterstützen.


  • Saint-Étienne

    Architektonische Highlights
    • © Joaquin Ossorio Castillo, Shutterstock

    Eine der besonders schönen gotischen Kathedralen in Frankreich, errichtet im 12./13.Jh. und 1992 von der Unesco zum Welterbe erklärt. Beeindruckend sind unter anderem das Hauptportal mit den Szenen des Jüngsten Gerichts, die herrlichen Glasfenster aus dem 13., 15.und 16.Jh. sowie die Orgel mit ihren 3430 Pfeifen aus dem 17.Jh. Die Besichtigungder Krypta und die Turmbesteigung – nach 396 Stufen bietet sich eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt – kosten Eintritt.

    • © Joaquin Ossorio Castillo, Shutterstock

    Eine der besonders schönen gotischen Kathedralen in Frankreich, errichtet im 12./13.Jh. und 1992 von der Unesco zum Welterbe erklärt. Beeindruckend sind unter anderem das Hauptportal mit den Szenen des Jüngsten Gerichts, die herrlichen Glasfenster aus dem 13., 15.und 16.Jh. sowie die Orgel mit ihren 3430 Pfeifen aus dem 17.Jh. Die Besichtigungder Krypta und die Turmbesteigung – nach 396 Stufen bietet sich eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt – kosten Eintritt.


  • Château de Bussy-Rabutin

    Architektonische Highlights
    • © Tristan333, Shutterstock

    Das prachtvolle Exil-Schloss des Grafen de Rabutin, dessen Schilderung der Sitten am Hof König Ludwigs XIV. ihm Verbannung einbrachte, hat eine sehr eigenwillige Innenausstattung: Man schlendert z.B. durch den "Saal der Sinnsprüche" oder die Galerie der "schönsten Frauen".

    • © Tristan333, Shutterstock

    Das prachtvolle Exil-Schloss des Grafen de Rabutin, dessen Schilderung der Sitten am Hof König Ludwigs XIV. ihm Verbannung einbrachte, hat eine sehr eigenwillige Innenausstattung: Man schlendert z.B. durch den "Saal der Sinnsprüche" oder die Galerie der "schönsten Frauen".


  • Basilique du Sacré Coeur

    Architektonische Highlights
    • Sacré-Coeur© MAIRDUMONT

    Im Wasser der Bourbince spiegelt sich die Fassade der Basilika, die erst spät dem Herz Jesu gewidmet wurde. Ursprünglich war sie eine Abteikirche der Benediktiner, ab 1090 nach dem Vorbild Clunys errichtet. Da das Mutterkloster zerstört ist, kannst du hier zumindest so etwas wie eine Miniaturausgabe des alten Weltwunders betrachten. Figürlicher Schmuck kommt allerdings weit weniger zum Einsatz. Die Kirche besitzt nicht einmal über dem Portal ein Tympanon mit Skulpturen, weist aber ausgewogene und immer wieder auf die Zahl Drei bezogene Proportionen auf.

    • Sacré-Coeur© MAIRDUMONT

    Im Wasser der Bourbince spiegelt sich die Fassade der Basilika, die erst spät dem Herz Jesu gewidmet wurde. Ursprünglich war sie eine Abteikirche der Benediktiner, ab 1090 nach dem Vorbild Clunys errichtet. Da das Mutterkloster zerstört ist, kannst du hier zumindest so etwas wie eine Miniaturausgabe des alten Weltwunders betrachten. Figürlicher Schmuck kommt allerdings weit weniger zum Einsatz. Die Kirche besitzt nicht einmal über dem Portal ein Tympanon mit Skulpturen, weist aber ausgewogene und immer wieder auf die Zahl Drei bezogene Proportionen auf.


  • Place Plumereau

    Touristenattraktionen
    • © Jakub Elcner, Shutterstock

    Einst Marktplatz und heute Fußgängerzone.

    • Place Plumereau, 37000 Tours
    • © Jakub Elcner, Shutterstock

    Einst Marktplatz und heute Fußgängerzone.

    • Place Plumereau, 37000 Tours

  • Saint-Philibert

    Architektonische Highlights
    • Abbaye Saint Philibert© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Turm von St-Philibert prägt das Flusspanorama und die Altstadt. Keimzelle ist das Grab des 179 enthaupteten Valerian, über dem ein frühchristliches Kloster entstand. Zugewanderte Mönche der Atlantikinsel Noirmoutier bauten es aus, errichteten aber nach einem Brand eine neue Kirche für ihren Schutzheiligen Philibert. Die überragende Bedeutung des Bauwerks liegt darin, dass es hier erstmals gelang, eine weite Halle mit einem Steingewölbe zu decken und dennoch Fensteröffnungen in der Dachzone zu belassen. Entsprechend mächtig sind die tragenden Säulen. Schmuck wurde sparsam eingesetzt, doch kannst du an einem Bogen einen Handwerker und die Inschrift „Gerlanus“ entdecken – möglicherweise ein besonders frühes Künstlerporträt. Die erhaltenen Teile des Klosters beherbergen heute das Centre International d’Études Romanes.

    • Abbaye Saint Philibert© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Der Turm von St-Philibert prägt das Flusspanorama und die Altstadt. Keimzelle ist das Grab des 179 enthaupteten Valerian, über dem ein frühchristliches Kloster entstand. Zugewanderte Mönche der Atlantikinsel Noirmoutier bauten es aus, errichteten aber nach einem Brand eine neue Kirche für ihren Schutzheiligen Philibert. Die überragende Bedeutung des Bauwerks liegt darin, dass es hier erstmals gelang, eine weite Halle mit einem Steingewölbe zu decken und dennoch Fensteröffnungen in der Dachzone zu belassen. Entsprechend mächtig sind die tragenden Säulen. Schmuck wurde sparsam eingesetzt, doch kannst du an einem Bogen einen Handwerker und die Inschrift „Gerlanus“ entdecken – möglicherweise ein besonders frühes Künstlerporträt. Die erhaltenen Teile des Klosters beherbergen heute das Centre International d’Études Romanes.


  • Hôtel Groslot

    Architektonische Highlights
    • © HildaWeges Photography, Shutterstock

    Im Renaissancehaus aus Backstein, das Jacques Groslot um 1550 gebaut hat, residieren seit der Französischen Revolution die Bürgermeister von Orléans. Vor dem Portal steht eine Statue der Jeanne d’Arc, die die Prinzessin Marie d’Orléans im 19.Jh. geschaffen hat. Sehenswert ist die kostbare Inneneinrichtung mit einer Holztruhe, die Louis XI. den Mönchen von St-Aignan geschenkt hatte. Im berühmten und beliebten Hochzeitssaal (salle de mariage) starb 1560 François II. im Alter von nur 17 Jahren.

    • © HildaWeges Photography, Shutterstock

    Im Renaissancehaus aus Backstein, das Jacques Groslot um 1550 gebaut hat, residieren seit der Französischen Revolution die Bürgermeister von Orléans. Vor dem Portal steht eine Statue der Jeanne d’Arc, die die Prinzessin Marie d’Orléans im 19.Jh. geschaffen hat. Sehenswert ist die kostbare Inneneinrichtung mit einer Holztruhe, die Louis XI. den Mönchen von St-Aignan geschenkt hatte. Im berühmten und beliebten Hochzeitssaal (salle de mariage) starb 1560 François II. im Alter von nur 17 Jahren.


  • Château de Sully sur Loire

    Architektonische Highlights
    • © leoks, Shutterstock

    Das aufwendig renovierte Wasserschloss Château de Sully mit seinen vier runden Ecktürmen wurde im 18.Jh. Zufluchtsort für Voltaire, dessen Komödien im extra eingerichteten Theatersaal aufgeführt wurden. Ein Schmuckstück der Handwerkerkunst ist das oberste Geschoss im donjon, dem Wohnturm: Aus Eichenholz haben die Zimmerleute des Mittelalters ein beeindruckendes Dachgebälk (14.Jh.) geschaffen.

    • © leoks, Shutterstock

    Das aufwendig renovierte Wasserschloss Château de Sully mit seinen vier runden Ecktürmen wurde im 18.Jh. Zufluchtsort für Voltaire, dessen Komödien im extra eingerichteten Theatersaal aufgeführt wurden. Ein Schmuckstück der Handwerkerkunst ist das oberste Geschoss im donjon, dem Wohnturm: Aus Eichenholz haben die Zimmerleute des Mittelalters ein beeindruckendes Dachgebälk (14.Jh.) geschaffen.


  • Azay-le-Rideau

    Architektonische Highlights
    • © Rolf E. Staerk, Shutterstock

    Honoré de Balzac begeisterte sich für dieses Schloss, das im 16.Jh. vom königlichen Schatzmeister Gilles Berthelot wieder aufgebaut wurde. Für den Schriftsteller war es ein von der „Indre umspülter, geschliffener Diamant“. Der Bau, der die französische Tradition mit hohen Dächern und schlanken Türmchen mit der italienischen Strenge der Symmetrie und der waagerechten Linien verbindet, ist zum Teil in den Fluss hineingestellt.

    • © Rolf E. Staerk, Shutterstock

    Honoré de Balzac begeisterte sich für dieses Schloss, das im 16.Jh. vom königlichen Schatzmeister Gilles Berthelot wieder aufgebaut wurde. Für den Schriftsteller war es ein von der „Indre umspülter, geschliffener Diamant“. Der Bau, der die französische Tradition mit hohen Dächern und schlanken Türmchen mit der italienischen Strenge der Symmetrie und der waagerechten Linien verbindet, ist zum Teil in den Fluss hineingestellt.


  • Château de Chaumont-sur-Loire

    Architektonische Highlights
    • © Michael R Evans, Shutterstock

    Im frühen Mittelalter zuerst eine Festung, dann 1560 Verbannungsort für Diane de Poitiers, die Mätresse von Henri II., im 19.Jh. schließlich Lustschloss für begüterte Aristokraten: Das Schloss mit seinem großen Park hoch über der Loire, 16 km im Südwesten von Blois, ist heute in öffentlicher Hand, schafft den Spagat zwischen Kulturerbe, Natur, zeitgenössischer Kunst und ist seit 1992 Schauplatz des internationalen Festival du Jardin mit Gartenarchitekten aus der ganzen Welt, die Jahr für Jahr ihre Fantasie auf einer der rund 30 Parzellen ausleben.

    • © Michael R Evans, Shutterstock

    Im frühen Mittelalter zuerst eine Festung, dann 1560 Verbannungsort für Diane de Poitiers, die Mätresse von Henri II., im 19.Jh. schließlich Lustschloss für begüterte Aristokraten: Das Schloss mit seinem großen Park hoch über der Loire, 16 km im Südwesten von Blois, ist heute in öffentlicher Hand, schafft den Spagat zwischen Kulturerbe, Natur, zeitgenössischer Kunst und ist seit 1992 Schauplatz des internationalen Festival du Jardin mit Gartenarchitekten aus der ganzen Welt, die Jahr für Jahr ihre Fantasie auf einer der rund 30 Parzellen ausleben.