Frankreich - Die Mitte Must Sees

Château Royal de Blois
Architektonische Highlights
Blois
Château de Chenonceau
Architektonische Highlights
Chenonceaux
Château de Chenonceau
Château de Chambord
Architektonische Highlights
Chambord
Château de Chambord
Basilique Sainte-Madeleine
Architektonische Highlights
Vézelay
Hôtel-Dieu
Museen
Beaune
Hôtel-Dieu
Cluny
Geographical
Cluny
Château du Clos Lucé
Architektonische Highlights
Amboise
Abbaye de Fontenay
Architektonische Highlights
Montbard
Abbaye de Fontenay
Zoo Parc de Beauval
Zoologische Gärten
Saint-Aignan
Roche de Solutré
Landschaftliche Highlights
Solutré-Pouilly
Château du Clos de Vougeot
Architektonische Highlights
Vougeot
Châteauneuf-en-Auxois
Architektonische Highlights
Châteauneuf
Briare
Geographical
Briare
Canal du Nivernais
Landschaftliche Highlights
Bourgogne-Franche-Comté
Mont Beuvray
Landschaftliche Highlights
Saint-Léger-sous-Beuvray
Saint-Benoît-sur-Loire
Geographical
Saint-Benoît-sur-Loire
Max Vauché
Delikatessenladen
Bracieux
Fachwerkhäuser von Auxerre
Architektonische Highlights
Auxerre
Cathédrale Notre-Dame de Chartres
Architektonische Highlights
Chartres
Cathédrale Notre-Dame de Chartres
Château de Cormatin
Architektonische Highlights
Cormatin
Château de Cormatin
Cathédrale Saint-Lazare d'Autun
Architektonische Highlights
Autun
Château de Villandry
Architektonische Highlights
Villandry
Château de Villandry
Château de Saint-Fargeau
Architektonische Highlights
Saint-Fargeau
Château de Saint-Fargeau
Azay-le-Rideau
Geographical
Azay-le-Rideau
Le-Puy-en-Velay
Geographical
Le Puy-en-Velay
Chartres
Geographical
Chartres
Bourges
Geographical
Bourges
Château de Cheverny
Architektonische Highlights
Cheverny
Château de Cheverny
Château de Guédelon
Architektonische Highlights
Treigny
Château de Guédelon
Saint-Étienne
Architektonische Highlights
Bourges

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Geographical

    Zoologische Gärten

    Landschaftliche Highlights

    Delikatessenladen


  • Château Royal de Blois

    Architektonische Highlights
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Das vierflügelige, stilistisch gemischte Château Royal de Blois diente sieben Königen und zehn Königinnen als Residenz, darunter Katharina von Medici, dreifache Königsmutter. Ihr Sohn Henri III. ließ hier seinen Widersacher Herzog von Guise ermorden, ein beliebtes Filmmotiv des 20.Jh. Der Saal der Generalstände, die salle des états généraux aus dem 13.Jh., gilt als größter gotischer Raum Frankreichs. Im Château ist auch das Musée des Beaux-Arts mit 35.000 Exponaten untergebracht.

    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Das vierflügelige, stilistisch gemischte Château Royal de Blois diente sieben Königen und zehn Königinnen als Residenz, darunter Katharina von Medici, dreifache Königsmutter. Ihr Sohn Henri III. ließ hier seinen Widersacher Herzog von Guise ermorden, ein beliebtes Filmmotiv des 20.Jh. Der Saal der Generalstände, die salle des états généraux aus dem 13.Jh., gilt als größter gotischer Raum Frankreichs. Im Château ist auch das Musée des Beaux-Arts mit 35.000 Exponaten untergebracht.


  • Château de Chenonceau

    Architektonische Highlights
    • Château de Chenonceau© Glow Images
    Insider-Tipp
    Auch schön: Außenansicht

    Chenonceau gilt als das Schloss der Damen, als Liebesnest und als elegante Bühne für Intrigen. Catherine Briçonnet, die Frau des königlichen Schatzmeisters Thomas Bohier, überwacht Anfang des 16.Jhs. die Bauarbeiten. Henri II schenkt das Schloss 1547 seiner Geliebten Diane de Poitiers. Nach seinem Tod verbannt seine Witwe Katharina von Medici die Rivalin aber auf das Schloss Chaumont, baut die zweigeschossige Galerie über dem Cher und betreibt ihre Intrigenpolitik auf dem Lustschloss. Jahr für Jahr lockt Schloss Chenonceau, Teil des Unesco-Welterbes Loire-Tal, knapp 1 Mio. Besucher an. Sehenswert sind v. a. im Erdgeschoss prachtvolle Gemälde, darunter Arbeiten von Rubens im Zimmer von François I, im Obergeschoss das Ehrenzimmer der Königinnen und das Gemach von César de Vendôme mit wertvollen Gobelins. Schön sind auch die beiden Gärten, die Katharina von Medici und ihrer Rivalin Diane de Poitiers gewidmet sind. Wer das Schloss vom linken Cher-Ufer aus nur von außen betrachten und sich den Eintritt sparen will, nimmt folgenden Weg: an der Pforte durch das Dorf Chenonceaux durchfahren, am Ortsausgang sofort rechts abbiegen, die Cher-Brücke überqueren und an einem Forsthaus rechts auf den Uferweg (chemin de halage) einbiegen. Nach 5 Min. Fußweg hast du das elegante Schloss vor Augen. Du kannst dir Chenonceau auch vom Wasser aus ansehen: Geh einfach in Chisseaux 2 km flussaufwärts an Bord eines Ausflugsschiffs von La Bélandre und lass dich 50 Minuten lang herumschippern. Inbegriffen: Anekdoten über das Schloss und die Region. Wenn du schon einmal am Cher bist, mach einen Abstecher zum Landgasthof La Boulaye.

    • Château de Chenonceau© Glow Images
    Insider-Tipp
    Auch schön: Außenansicht

    Chenonceau gilt als das Schloss der Damen, als Liebesnest und als elegante Bühne für Intrigen. Catherine Briçonnet, die Frau des königlichen Schatzmeisters Thomas Bohier, überwacht Anfang des 16.Jhs. die Bauarbeiten. Henri II schenkt das Schloss 1547 seiner Geliebten Diane de Poitiers. Nach seinem Tod verbannt seine Witwe Katharina von Medici die Rivalin aber auf das Schloss Chaumont, baut die zweigeschossige Galerie über dem Cher und betreibt ihre Intrigenpolitik auf dem Lustschloss. Jahr für Jahr lockt Schloss Chenonceau, Teil des Unesco-Welterbes Loire-Tal, knapp 1 Mio. Besucher an. Sehenswert sind v. a. im Erdgeschoss prachtvolle Gemälde, darunter Arbeiten von Rubens im Zimmer von François I, im Obergeschoss das Ehrenzimmer der Königinnen und das Gemach von César de Vendôme mit wertvollen Gobelins. Schön sind auch die beiden Gärten, die Katharina von Medici und ihrer Rivalin Diane de Poitiers gewidmet sind. Wer das Schloss vom linken Cher-Ufer aus nur von außen betrachten und sich den Eintritt sparen will, nimmt folgenden Weg: an der Pforte durch das Dorf Chenonceaux durchfahren, am Ortsausgang sofort rechts abbiegen, die Cher-Brücke überqueren und an einem Forsthaus rechts auf den Uferweg (chemin de halage) einbiegen. Nach 5 Min. Fußweg hast du das elegante Schloss vor Augen. Du kannst dir Chenonceau auch vom Wasser aus ansehen: Geh einfach in Chisseaux 2 km flussaufwärts an Bord eines Ausflugsschiffs von La Bélandre und lass dich 50 Minuten lang herumschippern. Inbegriffen: Anekdoten über das Schloss und die Region. Wenn du schon einmal am Cher bist, mach einen Abstecher zum Landgasthof La Boulaye.


  • Château de Chambord

    Architektonische Highlights
    • Château de Chambord© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Königlicher Ausflug in den Park

    440 Räume, 365 Feuerstellen, 84 Treppen, 3000 Kunstobjekte und 25 Jahre Bauzeit: Chambord ist das größte und schönste aller Loireschlösser. Bauherr König Franz I. zementierte damit seine Macht in Stein und erhob sich über seine Widersacher. Berühmt ist das Prunk- und Jagdschloss für die Doppelwendeltreppe von Leonardo da Vinci, das der Hof für neckische Spielchen nutzte – Verliebte konnten sich sehen, aber nicht berühren. Das Leben von einst lebt virtuell mit dem Histo-Pad auf – buch dieses Tablet mit Augmented Reality und 3-D-Rekonstruktionen zum Eintritt dazu! Abends wird das Schloss samt Wassergraben beleuchtet. Jenseits der formellen Gärten umschließt die mit 32 km längste Mauer Frankreichs einen Park, der genauso groß ist wie Paris innerhalb des Boulevard Périphérique. Wo einst der Adel jagte, kannst du heute herrlich schlendern, picknicken oder radeln.

    • Château de Chambord© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Königlicher Ausflug in den Park

    440 Räume, 365 Feuerstellen, 84 Treppen, 3000 Kunstobjekte und 25 Jahre Bauzeit: Chambord ist das größte und schönste aller Loireschlösser. Bauherr König Franz I. zementierte damit seine Macht in Stein und erhob sich über seine Widersacher. Berühmt ist das Prunk- und Jagdschloss für die Doppelwendeltreppe von Leonardo da Vinci, das der Hof für neckische Spielchen nutzte – Verliebte konnten sich sehen, aber nicht berühren. Das Leben von einst lebt virtuell mit dem Histo-Pad auf – buch dieses Tablet mit Augmented Reality und 3-D-Rekonstruktionen zum Eintritt dazu! Abends wird das Schloss samt Wassergraben beleuchtet. Jenseits der formellen Gärten umschließt die mit 32 km längste Mauer Frankreichs einen Park, der genauso groß ist wie Paris innerhalb des Boulevard Périphérique. Wo einst der Adel jagte, kannst du heute herrlich schlendern, picknicken oder radeln.


  • Basilique Sainte-Madeleine

    Architektonische Highlights
    • © Ivan Varyukhin, Shutterstock

    Das Dorf schlängelt sich die ansteigende Straße entlang, und ganz oben thront die wichtigste Sehenswürdigkeit und das Ziel der Pilger, die Basilique Sainte-Madeleine. Dort, am Grab der heiligen Magdalena, sollen im 11.Jh. Wunder geschehen sein, so überliefert es die Legende. Doch erwiesen sich die als Reliquien verehrten Gebeine der Heiligen später als falsch, deswegen verlor Vézelay nach vielen Jahrhunderten der Blüte seine Bedeutung. Gegen Ende des 19.Jhs. wurden dann „echte“ Reliquien eingesetzt, und seitdem ist alles wieder gut: Die Pilger reisen wieder nach Vézelay, das heute zum Weltkulturerbe zählt.

    • © Ivan Varyukhin, Shutterstock

    Das Dorf schlängelt sich die ansteigende Straße entlang, und ganz oben thront die wichtigste Sehenswürdigkeit und das Ziel der Pilger, die Basilique Sainte-Madeleine. Dort, am Grab der heiligen Magdalena, sollen im 11.Jh. Wunder geschehen sein, so überliefert es die Legende. Doch erwiesen sich die als Reliquien verehrten Gebeine der Heiligen später als falsch, deswegen verlor Vézelay nach vielen Jahrhunderten der Blüte seine Bedeutung. Gegen Ende des 19.Jhs. wurden dann „echte“ Reliquien eingesetzt, und seitdem ist alles wieder gut: Die Pilger reisen wieder nach Vézelay, das heute zum Weltkulturerbe zählt.


  • Hôtel-Dieu

    Museen
    • Hôtel-Dieu© Glow Images

    Das Hôtel-Dieu war einst ein Hospiz. Sein großer Saal ist 72 m lang und beeindruckt durch wunderschönes Gebälk. Die zweite Attraktion im Hôtel-Dieu ist der mehrteilige Flügelaltar "Das jüngste Gericht" von Rogier van der Weyden. Zusätzlich gibt es hier auch noch rund 2500 historische Möbel und ebenso viele Kunstschätze zu entdecken.

    • Hôtel-Dieu© Glow Images

    Das Hôtel-Dieu war einst ein Hospiz. Sein großer Saal ist 72 m lang und beeindruckt durch wunderschönes Gebälk. Die zweite Attraktion im Hôtel-Dieu ist der mehrteilige Flügelaltar "Das jüngste Gericht" von Rogier van der Weyden. Zusätzlich gibt es hier auch noch rund 2500 historische Möbel und ebenso viele Kunstschätze zu entdecken.


  • Cluny

    Geographical
    • © natalia_maroz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mehr als Trab und Galopp

    Die Stadt (5000 Ew.) war im Mittelalter ein religiöses Zentrum mit Anhängern und Kirchenfilialen in ganz Europa. Das Benediktinerkloster war bis zum Bau des Petrusdoms im Vatikan der größte Kirchenbau der Christenheit. Heute zeugen von der einstigen Pracht nur die imposanten Ruinen der Klosteranlagen Cluny I bis III. Was die Schergen der Revolution zerstörten, ist heute multimedial wieder auferstanden – und jedes Jahr Kulisse für aktuelle Kunst. Von den einst fünf Glockentürmen des Klosters stehen noch drei – versäum nicht, sie zu besteigen: Die Aussicht ist phantastisch! Auch der Mehlspeicher und die Kirche Notre-Dame sind erhalten. Vollblüter, Kaltblüter und Ponys zeigen von Ostern bis Oktober auf heiligem Grund ihr Können: Napoleon hatte für das Nationalgestüt Haras du Cluny 1806 Teile der Abtei abreißen lassen. Das Wasserschloss Château de Cormatin 13 km nördlich besitzt eine traumhafte Gartenanlage und reiche Louis-XIII-Ausstattung. 16 private Schlösser im Süden des Burgunds verbindet die Route des Châteaux en Bourgogne du Sud.

    • © natalia_maroz, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mehr als Trab und Galopp

    Die Stadt (5000 Ew.) war im Mittelalter ein religiöses Zentrum mit Anhängern und Kirchenfilialen in ganz Europa. Das Benediktinerkloster war bis zum Bau des Petrusdoms im Vatikan der größte Kirchenbau der Christenheit. Heute zeugen von der einstigen Pracht nur die imposanten Ruinen der Klosteranlagen Cluny I bis III. Was die Schergen der Revolution zerstörten, ist heute multimedial wieder auferstanden – und jedes Jahr Kulisse für aktuelle Kunst. Von den einst fünf Glockentürmen des Klosters stehen noch drei – versäum nicht, sie zu besteigen: Die Aussicht ist phantastisch! Auch der Mehlspeicher und die Kirche Notre-Dame sind erhalten. Vollblüter, Kaltblüter und Ponys zeigen von Ostern bis Oktober auf heiligem Grund ihr Können: Napoleon hatte für das Nationalgestüt Haras du Cluny 1806 Teile der Abtei abreißen lassen. Das Wasserschloss Château de Cormatin 13 km nördlich besitzt eine traumhafte Gartenanlage und reiche Louis-XIII-Ausstattung. 16 private Schlösser im Süden des Burgunds verbindet die Route des Châteaux en Bourgogne du Sud.


  • Château du Clos Lucé

    Architektonische Highlights
    • © andreyspb21, Shutterstock

    Das im 12.Jh. erbaute Schloss aus rotem Ziegelstein, das im Ort Amboise im Loire-Tal liegt, war die letzte Wohnstätte von Leonardo da Vinci. Der Park ist nach ihm benannt, das Kinderprogramm ebenfalls. Die kleinen Leonardos können hier Mal- und Zeichenkurse belegen oder sich in Renaissancetänzen unterrichtet lassen.

    • © andreyspb21, Shutterstock

    Das im 12.Jh. erbaute Schloss aus rotem Ziegelstein, das im Ort Amboise im Loire-Tal liegt, war die letzte Wohnstätte von Leonardo da Vinci. Der Park ist nach ihm benannt, das Kinderprogramm ebenfalls. Die kleinen Leonardos können hier Mal- und Zeichenkurse belegen oder sich in Renaissancetänzen unterrichtet lassen.


  • Abbaye de Fontenay

    Architektonische Highlights
    • Abbaye de Fontenay© MAIRDUMONT

    Das 1118 von Bernard de Clairvaux gegründete Kloster 85 km nordwestlich von Dijon gehört zu den großartigsten Sehenswürdigkeiten Burgunds. Es überstand die Französische Revolution, da es nach der Säkularisierung als Papierfabrik genutzt wurde. Seit 1906 wird das Denkmal, inzwischen Welterbe, restauriert. Kernstücke sind der Kreuzgang und die 1149 geweihte Basilika.

    • Abbaye de Fontenay© MAIRDUMONT

    Das 1118 von Bernard de Clairvaux gegründete Kloster 85 km nordwestlich von Dijon gehört zu den großartigsten Sehenswürdigkeiten Burgunds. Es überstand die Französische Revolution, da es nach der Säkularisierung als Papierfabrik genutzt wurde. Seit 1906 wird das Denkmal, inzwischen Welterbe, restauriert. Kernstücke sind der Kreuzgang und die 1149 geweihte Basilika.


  • Zoo Parc de Beauval

    Zoologische Gärten
    • © duchy, Shutterstock

    Das Riesenpanda-Pärchen Huan Huan und Yuan Zi ist für die Familie Delord die Krönung der jahrzehntelangen Arbeit mit Tieren. Mit dem Neuzugang aus China festigt der Zooparc de Beauval seinen Platz unter den schönsten Tierparks der Welt. Nirgendwo anders in Frankreich gibt es mehr Tiergeburten als in der Anlage, in der weitgehend auf Chemie verzichtet wird. Atemberaubende Vogelschau „Les Maîtres de l’Air“, neues Bassin für Fluss-pferde und tgl. Sondervorführungen im Gelände. Der Zoo hat eigene Hotels und Gästehäuser.

    • © duchy, Shutterstock

    Das Riesenpanda-Pärchen Huan Huan und Yuan Zi ist für die Familie Delord die Krönung der jahrzehntelangen Arbeit mit Tieren. Mit dem Neuzugang aus China festigt der Zooparc de Beauval seinen Platz unter den schönsten Tierparks der Welt. Nirgendwo anders in Frankreich gibt es mehr Tiergeburten als in der Anlage, in der weitgehend auf Chemie verzichtet wird. Atemberaubende Vogelschau „Les Maîtres de l’Air“, neues Bassin für Fluss-pferde und tgl. Sondervorführungen im Gelände. Der Zoo hat eigene Hotels und Gästehäuser.


  • Roche de Solutré

    Landschaftliche Highlights
    • © PHB.cz (Richard Semik), Shutterstock

    Für Geologen ist er eine Verwerfung, für andere einfach nur grandios: der 495 m hohe Felsen von Solutré (7 km westl. von Mâcon). Bei Ausgrabungen wurden gut 100 000 Knochen von Tieren entdeckt, die vorzeitliche Jäger hier erlegten. Nicht, wie man zunächst glaubte, indem sie die Herden auf die Abbruchkante zu und damit in den Tod trieben. Die Jäger erlegten die Beute vielmehr am Fuß des Felsens mit Speerschleudern. Einige Funde zeigt Ihnen das Musée départemental de Préhistoire. Zum Museum gehört ein 10 ha großer Parc archéologique et botanique, in dem Pflanzenraritäten bewahrt werden. Außerdem führt ein Wanderweg durch mannshohen Buchsbaum weiter zum Gipfel, von dem das Panorama grandios ist.

    • 71960 Solutré-Pouilly
    • © PHB.cz (Richard Semik), Shutterstock

    Für Geologen ist er eine Verwerfung, für andere einfach nur grandios: der 495 m hohe Felsen von Solutré (7 km westl. von Mâcon). Bei Ausgrabungen wurden gut 100 000 Knochen von Tieren entdeckt, die vorzeitliche Jäger hier erlegten. Nicht, wie man zunächst glaubte, indem sie die Herden auf die Abbruchkante zu und damit in den Tod trieben. Die Jäger erlegten die Beute vielmehr am Fuß des Felsens mit Speerschleudern. Einige Funde zeigt Ihnen das Musée départemental de Préhistoire. Zum Museum gehört ein 10 ha großer Parc archéologique et botanique, in dem Pflanzenraritäten bewahrt werden. Außerdem führt ein Wanderweg durch mannshohen Buchsbaum weiter zum Gipfel, von dem das Panorama grandios ist.

    • 71960 Solutré-Pouilly

  • Château du Clos de Vougeot

    Architektonische Highlights

    Das Fest der Trois Glorieuses versammelt Prominenz aus ganz Europa im Clos de Vougeot, dem Sitz der Confrérie des Chevaliers du Tastevin. Das Renaissance Château mit Wirtschaftsgebäuden aus dem 12.Jh. gehörte bis zur Französischen Revolution der Abtei von Cîteaux. Unter dem Schloss erstreckt sich ein gewaltiger Felskeller, der bis zu 2000 Fässer aufnimmt. Zu besichtigen sind zudem vier gewaltige Pressen sowie eine Sammlung von Tastevin-Schalen.

    Das Fest der Trois Glorieuses versammelt Prominenz aus ganz Europa im Clos de Vougeot, dem Sitz der Confrérie des Chevaliers du Tastevin. Das Renaissance Château mit Wirtschaftsgebäuden aus dem 12.Jh. gehörte bis zur Französischen Revolution der Abtei von Cîteaux. Unter dem Schloss erstreckt sich ein gewaltiger Felskeller, der bis zu 2000 Fässer aufnimmt. Zu besichtigen sind zudem vier gewaltige Pressen sowie eine Sammlung von Tastevin-Schalen.


  • Châteauneuf-en-Auxois

    Architektonische Highlights
    • © LENS-68, Shutterstock

    Mit dem Canal de Bourgogne zu ihren Füßen und der Kirche in der Hügelflanke vereint sich die kolossale Burg zu einem der meistgeknipsten Fotomotive Burgunds. Der Ort (43 km westl. von Dijon) zählt kaum 80 Einwohner. Das Château aus dem 15.Jh. lässt sich auf Wanderwegen mit schönen Ausblicken umrunden, zu besichtigen sind der spätgotische Wohnbau, in dem Wandteppiche mit Szenen aus dem Leben Moses’ gezeigt werden, sowie die mit Wandmalereien ausgeschmückte Kapelle.

    • © LENS-68, Shutterstock

    Mit dem Canal de Bourgogne zu ihren Füßen und der Kirche in der Hügelflanke vereint sich die kolossale Burg zu einem der meistgeknipsten Fotomotive Burgunds. Der Ort (43 km westl. von Dijon) zählt kaum 80 Einwohner. Das Château aus dem 15.Jh. lässt sich auf Wanderwegen mit schönen Ausblicken umrunden, zu besichtigen sind der spätgotische Wohnbau, in dem Wandteppiche mit Szenen aus dem Leben Moses’ gezeigt werden, sowie die mit Wandmalereien ausgeschmückte Kapelle.


  • Briare

    Geographical
    • © andre quinou, Shutterstock

    In dem kleinen Städtchen (6200 Ew.), 10 km südöstlich von Gien, wurde im 19 Jh. unter Mitarbeit des Eiffelturm-Konstrukteurs Gustave Eiffel die mit 662 m längste Wasserbrücke Europas gebaut. Wer möchte, kann in Briare Schiffe entweder tage-, wochen- oder auch monatsweise mieten bei Charmes Nautiques. Ein Ausflug im Boot auf der Kanalbrücke dauert 1 Std.

    • 45250 Briare
    • © andre quinou, Shutterstock

    In dem kleinen Städtchen (6200 Ew.), 10 km südöstlich von Gien, wurde im 19 Jh. unter Mitarbeit des Eiffelturm-Konstrukteurs Gustave Eiffel die mit 662 m längste Wasserbrücke Europas gebaut. Wer möchte, kann in Briare Schiffe entweder tage-, wochen- oder auch monatsweise mieten bei Charmes Nautiques. Ein Ausflug im Boot auf der Kanalbrücke dauert 1 Std.

    • 45250 Briare

  • Canal du Nivernais

    Landschaftliche Highlights
    • © Gerrit Bunt, Shutterstock

    Der Kanal, der bei der Loire-Stadt Decize beginnt und in Auxerre in die Yonne mündet, ist mit Abstand Burgunds beliebteste Wasserstraße. Den nördlichen Abschnitt von Châtillon-en-Bazois bis Auxerre passieren an die 4000 Hausboote pro Jahr. Besonders im Hochsommer kann es an den Schleusen, die per Hand bedient werden müssen, zu Staus kommen. Nach knapp sechzigjähriger Bauzeit waren die Arbeiten 1843 abgeschlossen. Der Kanal konnte seine Funktion als Verbindungsstück zwischen Loire und Seine aufnehmen. Mit der Konkurrenz der Eisenbahn sank die Bedeutung für den Lastverkehr. In den 1970er-Jahren übernahmen Hobbykapitäne das Ruder. Eine Fortbewegungsalternative sind die Treidelpfade zu beiden Ufern, die zu Wander- und Radwegen umfunktioniert sind.

    • 89460 Bourgogne-Franche-Comté
    • © Gerrit Bunt, Shutterstock

    Der Kanal, der bei der Loire-Stadt Decize beginnt und in Auxerre in die Yonne mündet, ist mit Abstand Burgunds beliebteste Wasserstraße. Den nördlichen Abschnitt von Châtillon-en-Bazois bis Auxerre passieren an die 4000 Hausboote pro Jahr. Besonders im Hochsommer kann es an den Schleusen, die per Hand bedient werden müssen, zu Staus kommen. Nach knapp sechzigjähriger Bauzeit waren die Arbeiten 1843 abgeschlossen. Der Kanal konnte seine Funktion als Verbindungsstück zwischen Loire und Seine aufnehmen. Mit der Konkurrenz der Eisenbahn sank die Bedeutung für den Lastverkehr. In den 1970er-Jahren übernahmen Hobbykapitäne das Ruder. Eine Fortbewegungsalternative sind die Treidelpfade zu beiden Ufern, die zu Wander- und Radwegen umfunktioniert sind.

    • 89460 Bourgogne-Franche-Comté

  • Mont Beuvray

    Landschaftliche Highlights
    • © Svetlana Bondareva, Shutterstock

    Viel Wasser, Wald und Erz – mit solchem Reichtum wurde der 821 m hohe Berg zu einem antiken Zentrum der Schmiedekunst (29 km südwestl. von Autun). Hoch auf dem Gipfel hatten die gallischen Häduer ab 150 v. Chr. ihr Oppidum Bibracte errichtet. Es war Schauplatz einer Versammlung, bei der gallische Volksvertreter Vercingetorix zu ihrem Führer gegen Cäsar wählten. Nach Roms Sieg wuchs Gras über die Siedlung. Erst im späten 19.Jh. erfolgten Ausgrabungen, die ab 1985 fortgesetzt wurden. Ein 6,5 km langer Rundweg führt über das Grabungsfeld, das ein keltischer Ringwall umfasst. Jeden Sommer geht die Grabungskampagne weiter – man kann dem internationalen Archäologenteam quasi über die Schulter schauen.

    • 71990 Saint-Léger-sous-Beuvray
    • © Svetlana Bondareva, Shutterstock

    Viel Wasser, Wald und Erz – mit solchem Reichtum wurde der 821 m hohe Berg zu einem antiken Zentrum der Schmiedekunst (29 km südwestl. von Autun). Hoch auf dem Gipfel hatten die gallischen Häduer ab 150 v. Chr. ihr Oppidum Bibracte errichtet. Es war Schauplatz einer Versammlung, bei der gallische Volksvertreter Vercingetorix zu ihrem Führer gegen Cäsar wählten. Nach Roms Sieg wuchs Gras über die Siedlung. Erst im späten 19.Jh. erfolgten Ausgrabungen, die ab 1985 fortgesetzt wurden. Ein 6,5 km langer Rundweg führt über das Grabungsfeld, das ein keltischer Ringwall umfasst. Jeden Sommer geht die Grabungskampagne weiter – man kann dem internationalen Archäologenteam quasi über die Schulter schauen.

    • 71990 Saint-Léger-sous-Beuvray

  • Saint-Benoît-sur-Loire

    Geographical
    • © Pack-Shot, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Seelen-Sound

    Blendend schöne romanische Basilika aus dem 11./13.Jh. in der Benediktinerabtei Fleury, die bereits im 7.Jh. gegründet wurde. Der Portalvorbau des Glockenturms und der Chor von St-Benoîtsur-Loire sind Musterbeispiele romanischer Architektur. Das Kloster in dem kleinen Dorf südöstlich von Orléans war zur Zeit Karls des Großen geistlicher Mittelpunkt des Landes. Von montags bis samstags beginnen jeden Mittag um 12, sonntags um 11 Uhr Gottesdienste mit gregorianischem Gesang in der Abteikirche. Ein paar Kilometer flussabwärts, am rechten Loire-Ufer, steht mit dem karolingischen Oratorium von Germignydes-Prés aus dem frühen 9.Jh. ein weiteres Schmuckstück der Architektur. Für Théodulphe, den Abt von Fleury, errichtete der armenische Architekt Odo, dem die Aachener Pfalzkapelle zugeschrieben wird, den Gebetsort mit einem erst 1840 wiederentdeckten Mosaik aus 130 000 blauen, purpurnen, weißen, grünen, schwarzen und vergoldeten Steinchen.

    • © Pack-Shot, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Seelen-Sound

    Blendend schöne romanische Basilika aus dem 11./13.Jh. in der Benediktinerabtei Fleury, die bereits im 7.Jh. gegründet wurde. Der Portalvorbau des Glockenturms und der Chor von St-Benoîtsur-Loire sind Musterbeispiele romanischer Architektur. Das Kloster in dem kleinen Dorf südöstlich von Orléans war zur Zeit Karls des Großen geistlicher Mittelpunkt des Landes. Von montags bis samstags beginnen jeden Mittag um 12, sonntags um 11 Uhr Gottesdienste mit gregorianischem Gesang in der Abteikirche. Ein paar Kilometer flussabwärts, am rechten Loire-Ufer, steht mit dem karolingischen Oratorium von Germignydes-Prés aus dem frühen 9.Jh. ein weiteres Schmuckstück der Architektur. Für Théodulphe, den Abt von Fleury, errichtete der armenische Architekt Odo, dem die Aachener Pfalzkapelle zugeschrieben wird, den Gebetsort mit einem erst 1840 wiederentdeckten Mosaik aus 130 000 blauen, purpurnen, weißen, grünen, schwarzen und vergoldeten Steinchen.


  • Max Vauché

    Delikatessenladen

    Einer der besten Schokoladenhersteller Frankreichs ist Max Vauché, der seine Werkstatt mit Produkten aus fairem Handel aus São Tomé im Dorf für Besucher öffnet.

    Einer der besten Schokoladenhersteller Frankreichs ist Max Vauché, der seine Werkstatt mit Produkten aus fairem Handel aus São Tomé im Dorf für Besucher öffnet.


  • Fachwerkhäuser von Auxerre

    Architektonische Highlights
    • © Borisb17, Shutterstock

    Hinter der Schokoladenseite der Stadt verbirgt sich ein Gewirr lebhafter Gassen, geprägt durch die vielen Fachwerkhäuser von Auxerre. Die schönsten und meisten Beispiele findest du im Plätzedreieck place des Cordeliers, place de l’Hôtel de Ville und place Charles Surugue.

    • Place des Cordeliers, Auxerre
    • © Borisb17, Shutterstock

    Hinter der Schokoladenseite der Stadt verbirgt sich ein Gewirr lebhafter Gassen, geprägt durch die vielen Fachwerkhäuser von Auxerre. Die schönsten und meisten Beispiele findest du im Plätzedreieck place des Cordeliers, place de l’Hôtel de Ville und place Charles Surugue.

    • Place des Cordeliers, Auxerre

  • Cathédrale Notre-Dame de Chartres

    Architektonische Highlights
    • Cathédrale Notre-Dame de Chartres© Glow Images

    Die UNESCO-geschützte Notre-Dame de Chartres ist eines der schönsten Baudenkmäler der Gotik. Außen beeindruckt die Kathedrale v.a. mit ihrem 1145 entstandenen dreitorigen Königsportal und dessen meisterhaften Skulpturen. In ihrem Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster.

    • Cathédrale Notre-Dame de Chartres© Glow Images

    Die UNESCO-geschützte Notre-Dame de Chartres ist eines der schönsten Baudenkmäler der Gotik. Außen beeindruckt die Kathedrale v.a. mit ihrem 1145 entstandenen dreitorigen Königsportal und dessen meisterhaften Skulpturen. In ihrem Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster.


  • Château de Cormatin

    Architektonische Highlights
    • Château de Cormatin© Glow Images

    Ein Prunkstück unter den Schlössern des Landes ist Cormatin, das malerisch in einem weitläufigen Park auf einer Insel in der Grosne liegt. Die Innenausstattung des Schlosses gehört zu den besterhaltenen aus dem 17.Jh. in Frankreich und vermittelt die Pracht eines barocken Adelspalastes.

    • Château de Cormatin© Glow Images

    Ein Prunkstück unter den Schlössern des Landes ist Cormatin, das malerisch in einem weitläufigen Park auf einer Insel in der Grosne liegt. Die Innenausstattung des Schlosses gehört zu den besterhaltenen aus dem 17.Jh. in Frankreich und vermittelt die Pracht eines barocken Adelspalastes.


  • Cathédrale Saint-Lazare d'Autun

    Architektonische Highlights
    • © canadastock, Shutterstock

    Das Tympanon über dem Westportal zeigt ein in Stein gefasstes Weltgericht, das Meister Gislebertus, der vielleicht begabteste burgundische Steinmetz seiner Epoche, geschaffen hat. Als einer der wenigen namentlich bekannten Künstler seiner Zeit verewigte sich der Bildhauer über dem Türsturz mit einer Inschrift: „Gislebertus hoc fecit“ (dies hat Gislebertus gemacht).

    • © canadastock, Shutterstock

    Das Tympanon über dem Westportal zeigt ein in Stein gefasstes Weltgericht, das Meister Gislebertus, der vielleicht begabteste burgundische Steinmetz seiner Epoche, geschaffen hat. Als einer der wenigen namentlich bekannten Künstler seiner Zeit verewigte sich der Bildhauer über dem Türsturz mit einer Inschrift: „Gislebertus hoc fecit“ (dies hat Gislebertus gemacht).


  • Château de Villandry

    Architektonische Highlights
    • Château de Villandry© Glow Images
    Insider-Tipp
    Rauf aufs Rad!

    Die riesigen Gärten von Villandry sind das Lebenswerk des Wissenschaftlers Joachim Carvallo, der das Schloss 1906 erworben hatte, um sie streng nach Regeln des 16.Jhs. zu rekonstruieren: mit Terrassen und Alleen, Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten, Wassergarten und Labyrinth. Direkt am Schloss verläuft der 900 km lange Loire-Radweg!

    • Château de Villandry© Glow Images
    Insider-Tipp
    Rauf aufs Rad!

    Die riesigen Gärten von Villandry sind das Lebenswerk des Wissenschaftlers Joachim Carvallo, der das Schloss 1906 erworben hatte, um sie streng nach Regeln des 16.Jhs. zu rekonstruieren: mit Terrassen und Alleen, Blumen-, Kräuter- und Gemüsebeeten, Wassergarten und Labyrinth. Direkt am Schloss verläuft der 900 km lange Loire-Radweg!


  • Château de Saint-Fargeau

    Architektonische Highlights
    • Château de Saint-Fargeau© MAIRDUMONT

    Ludwig XIV. hatte seine Cousine Anne-Marie-Louise d’Orléans wegen Verrats 1652 nach Burgund verbannt. Während ihres fünfjährigen Exils ließ sie das Château im Ort St-Fargeau (1800 Ew.) zum standesgemäßen Schloss inklusive feudaler Salons umgestalten. Aus aller Welt stammen die Dampfloks, die im Park des Schlosses aufgestellt wurden und Kinder ebenso wie Erwachsene begeistern.

    • Château de Saint-Fargeau© MAIRDUMONT

    Ludwig XIV. hatte seine Cousine Anne-Marie-Louise d’Orléans wegen Verrats 1652 nach Burgund verbannt. Während ihres fünfjährigen Exils ließ sie das Château im Ort St-Fargeau (1800 Ew.) zum standesgemäßen Schloss inklusive feudaler Salons umgestalten. Aus aller Welt stammen die Dampfloks, die im Park des Schlosses aufgestellt wurden und Kinder ebenso wie Erwachsene begeistern.


  • Azay-le-Rideau

    Geographical
    • © Jean-Pierre Richard, Thinkstock

    Der Ort ist wegen des gleichnamigen Schlosses einen Besuch wert. Im Vergleich mit anderen Loireschlössern mag es klein wirken, aber die Harmonie der Proportionen und die schöne Lage inmitten eines tiefen Walds machen es zu einem Juwel. Erbaut ursprünglich als Vergnügungsschloss im 16.Jh. und drei Jahrhunderte später im Stil der Neorenaissance ausgestattet, bezaubert es von innen und außen.

    • © Jean-Pierre Richard, Thinkstock

    Der Ort ist wegen des gleichnamigen Schlosses einen Besuch wert. Im Vergleich mit anderen Loireschlössern mag es klein wirken, aber die Harmonie der Proportionen und die schöne Lage inmitten eines tiefen Walds machen es zu einem Juwel. Erbaut ursprünglich als Vergnügungsschloss im 16.Jh. und drei Jahrhunderte später im Stil der Neorenaissance ausgestattet, bezaubert es von innen und außen.


  • Le-Puy-en-Velay

    Geographical
    • © siete_vidas, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Zum Leben erweckte Fassade

    Das 20 000-Ew.-Städtchen ist genauso spektakulär wie die Landschaft rundherum. Umgeben von Basaltkuppen (puy), einstigen Vulkanschloten, liegt die Hauptstadt des Departements Haute-Loire am in Trier beginnenden Pilgerweg Via Podiensis. In der romanischen Kathedrale Notre-Dame-du-Puy, die zum Unesco-Welterbe zählt, beten die Pilger zur schwarzen Madonna und erleben im Sommer nachts auf der Fassade eine atemraubende Ton-Licht-Show. Marschier von der Kathedrale auf den Mont Anis, wie der Rocher Corneille auch genannt wird, zur 16 m hohen, monumentalen Madonnenstatue Notre-Dame de France. Von dort aus hast du den besten Blick über die Stadt. Die Statue wurde aus Metall von Kanonen aus dem Krimkrieg gegossen. Nicht weniger exponiert gelegen ist die Kapelle Saint-Michel d’Aiguilhe, die auf einem Basaltfelsen thront. Klassisches Mitbringsel aus Le Puy sind die in ganz Frankreich begehrten grünen Linsen lentilles vertes du Puy.

    • © siete_vidas, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Zum Leben erweckte Fassade

    Das 20 000-Ew.-Städtchen ist genauso spektakulär wie die Landschaft rundherum. Umgeben von Basaltkuppen (puy), einstigen Vulkanschloten, liegt die Hauptstadt des Departements Haute-Loire am in Trier beginnenden Pilgerweg Via Podiensis. In der romanischen Kathedrale Notre-Dame-du-Puy, die zum Unesco-Welterbe zählt, beten die Pilger zur schwarzen Madonna und erleben im Sommer nachts auf der Fassade eine atemraubende Ton-Licht-Show. Marschier von der Kathedrale auf den Mont Anis, wie der Rocher Corneille auch genannt wird, zur 16 m hohen, monumentalen Madonnenstatue Notre-Dame de France. Von dort aus hast du den besten Blick über die Stadt. Die Statue wurde aus Metall von Kanonen aus dem Krimkrieg gegossen. Nicht weniger exponiert gelegen ist die Kapelle Saint-Michel d’Aiguilhe, die auf einem Basaltfelsen thront. Klassisches Mitbringsel aus Le Puy sind die in ganz Frankreich begehrten grünen Linsen lentilles vertes du Puy.


  • Chartres

    Geographical
    • © walencienne, Thinkstock

    Das wichtigste Gebäude der kleinen Stadt kann man nicht verfehlen: Die Kathedrale Notre-Dame liegt weithin sichtbar auf der Spitze eines Hügels und ist im Verhältnis zum Ort fast ein bisschen zu groß geraten. Chartres gilt als Meisterstück der klassischen Gotik. Die Kirche, die auf den Grundmauern eines durch einen Stadtbrand zerstörten Gotteshauses ab 1194 errichtet wurde, ist nie beschädigt worden und besitzt deswegen noch alle 176 Fenster aus dem 12./13 Jh. Weltberühmt ist die Rosette mit ihren in eindringlichen Blautönen gehaltenen Farben. Das dreiteilige Königsportal (Portail Royal), das der romanischen Baukunst zugeordnet wird, erzählt das Leben des Erlösers mit unzähligen Figuren.

    • © walencienne, Thinkstock

    Das wichtigste Gebäude der kleinen Stadt kann man nicht verfehlen: Die Kathedrale Notre-Dame liegt weithin sichtbar auf der Spitze eines Hügels und ist im Verhältnis zum Ort fast ein bisschen zu groß geraten. Chartres gilt als Meisterstück der klassischen Gotik. Die Kirche, die auf den Grundmauern eines durch einen Stadtbrand zerstörten Gotteshauses ab 1194 errichtet wurde, ist nie beschädigt worden und besitzt deswegen noch alle 176 Fenster aus dem 12./13 Jh. Weltberühmt ist die Rosette mit ihren in eindringlichen Blautönen gehaltenen Farben. Das dreiteilige Königsportal (Portail Royal), das der romanischen Baukunst zugeordnet wird, erzählt das Leben des Erlösers mit unzähligen Figuren.


  • Bourges

    Geographical
    • © Daoud BEGHOURA, Thinkstock
    Insider-Tipp
    100 % lokales Design

    Angeblich hat schon Julius Cäsar Bourges (65 000 Ew.) als eine der schönsten Städte von ganz Gallien beschrieben. Die alte Hauptstadt des Berry punktet mit einem weltbekannten Musikfestival im April und einer ebenso berühmten Kathedrale: Saint-Étienne hat außergewöhnliche Kirchenfenster und kühne Strebebögen. Mit dem Palais Jacques-Coeur schuf ein Tuchhändler 1450 den luxuriösesten Profanbau der Spätgotik. Lauf danach von der denkmalgeschützten Altstadt ins Viertel Marais, wo Wasserwege 1500 Schrebergärten durchziehen, oder radle auf den Treidelwegen des Canal de Berry. Abends trifft man sich im Le Guillotin, genießt Gegrilltes und steigt danach ins Obergeschoss ins Cafétheater La Soupe au Choux. Handgemacht sind Taschen und Getöpfertes, Schmuck und Mode bei La Fabrique.

    • © Daoud BEGHOURA, Thinkstock
    Insider-Tipp
    100 % lokales Design

    Angeblich hat schon Julius Cäsar Bourges (65 000 Ew.) als eine der schönsten Städte von ganz Gallien beschrieben. Die alte Hauptstadt des Berry punktet mit einem weltbekannten Musikfestival im April und einer ebenso berühmten Kathedrale: Saint-Étienne hat außergewöhnliche Kirchenfenster und kühne Strebebögen. Mit dem Palais Jacques-Coeur schuf ein Tuchhändler 1450 den luxuriösesten Profanbau der Spätgotik. Lauf danach von der denkmalgeschützten Altstadt ins Viertel Marais, wo Wasserwege 1500 Schrebergärten durchziehen, oder radle auf den Treidelwegen des Canal de Berry. Abends trifft man sich im Le Guillotin, genießt Gegrilltes und steigt danach ins Obergeschoss ins Cafétheater La Soupe au Choux. Handgemacht sind Taschen und Getöpfertes, Schmuck und Mode bei La Fabrique.


  • Château de Cheverny

    Architektonische Highlights
    • Château de Cheverny© Glow Images

    Seit Jahrhunderten ist das Château der Cheverny, errichtet in den Jahren 1604-34, im Besitz der gleichen Familie. Verglichen mit anderen Loireschlössern mag es auf den ersten Blick schlicht erscheinen, weil hier im klassizistischen Stil des 17.Jhs. gebaut wurde und nicht im Renaissancestil. Doch die originalgetreue Inneneinrichtung ist beeindruckend. Höhepunkte der Besichtigung sind der Waffensaal, das Königsgemach und der große Salon. Freunde des Comics "Tim und Struppi" werden sich freuen, dass in der Boutique des Schlosses viele Figuren der Serie erhältlich sind - und dass sogar Tims Zimmer in einem Teil des Schlosses nachgebaut wurde: Hervé ließ sich für sein Schloss Moulinsart von Cheverny inspirieren. Wer sich für prächtiges Dekor und antike Möbel begeistert, ist im wohl am besten möblierten Loireschloss, das im Winter sogar beheizt wird, an der richtigen Adresse.

    • Château de Cheverny© Glow Images

    Seit Jahrhunderten ist das Château der Cheverny, errichtet in den Jahren 1604-34, im Besitz der gleichen Familie. Verglichen mit anderen Loireschlössern mag es auf den ersten Blick schlicht erscheinen, weil hier im klassizistischen Stil des 17.Jhs. gebaut wurde und nicht im Renaissancestil. Doch die originalgetreue Inneneinrichtung ist beeindruckend. Höhepunkte der Besichtigung sind der Waffensaal, das Königsgemach und der große Salon. Freunde des Comics "Tim und Struppi" werden sich freuen, dass in der Boutique des Schlosses viele Figuren der Serie erhältlich sind - und dass sogar Tims Zimmer in einem Teil des Schlosses nachgebaut wurde: Hervé ließ sich für sein Schloss Moulinsart von Cheverny inspirieren. Wer sich für prächtiges Dekor und antike Möbel begeistert, ist im wohl am besten möblierten Loireschloss, das im Winter sogar beheizt wird, an der richtigen Adresse.


  • Château de Guédelon

    Architektonische Highlights
    • Château de Guédelon© Glow Images

    Michel Guyot ist ein ungewöhnlicher Mann, denn er schuf dieses vielbeachtete Bauprojekt: 50 Mitarbeiter und viele freiwillige Helfer errichten seit 1997 unter mittelalterlichen Bedingungen ohne Strom, in zeittypischer Arbeitskleidung, eine Trutzburg nach Plänen aus dem 13.Jh. Das Abenteuer kann man besichtigen und unterstützen.

    • Château de Guédelon© Glow Images

    Michel Guyot ist ein ungewöhnlicher Mann, denn er schuf dieses vielbeachtete Bauprojekt: 50 Mitarbeiter und viele freiwillige Helfer errichten seit 1997 unter mittelalterlichen Bedingungen ohne Strom, in zeittypischer Arbeitskleidung, eine Trutzburg nach Plänen aus dem 13.Jh. Das Abenteuer kann man besichtigen und unterstützen.


  • Saint-Étienne

    Architektonische Highlights
    • © Joaquin Ossorio Castillo, Shutterstock

    Eine der besonders schönen gotischen Kathedralen in Frankreich, errichtet im 12./13.Jh. und 1992 von der Unesco zum Welterbe erklärt. Beeindruckend sind unter anderem das Hauptportal mit den Szenen des Jüngsten Gerichts, die herrlichen Glasfenster aus dem 13., 15.und 16.Jh. sowie die Orgel mit ihren 3430 Pfeifen aus dem 17.Jh. Die Besichtigungder Krypta und die Turmbesteigung – nach 396 Stufen bietet sich eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt – kosten Eintritt.

    • © Joaquin Ossorio Castillo, Shutterstock

    Eine der besonders schönen gotischen Kathedralen in Frankreich, errichtet im 12./13.Jh. und 1992 von der Unesco zum Welterbe erklärt. Beeindruckend sind unter anderem das Hauptportal mit den Szenen des Jüngsten Gerichts, die herrlichen Glasfenster aus dem 13., 15.und 16.Jh. sowie die Orgel mit ihren 3430 Pfeifen aus dem 17.Jh. Die Besichtigungder Krypta und die Turmbesteigung – nach 396 Stufen bietet sich eine wunderschöne Aussicht über die ganze Stadt – kosten Eintritt.