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Frankreich - Der Westen Top Sehenswürdigkeiten

























Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Museen
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Architektonische Highlights
Cap Fréhel
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Tosende Brandung, hohe Klippen aus rotem Sandstein und schwarzem Schiefer, unzählige Kormorane, Austernfischer, Eissturmvögel und Seetaucher, die in den Felswänden nisten: Dieses intensive Erlebnis bietet sich am wunderschönen Cap Fréhel.
- 22240 Plévenon
© MAIRDUMONT
Tosende Brandung, hohe Klippen aus rotem Sandstein und schwarzem Schiefer, unzählige Kormorane, Austernfischer, Eissturmvögel und Seetaucher, die in den Felswänden nisten: Dieses intensive Erlebnis bietet sich am wunderschönen Cap Fréhel.
- 22240 Plévenon
Belle-Île-en-Mer
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Buch, Sofa, Meerblick!
Die größte Atlantikinsel der ganzen Bretagne, 17 km lang, 5–10 km breit, empfängt dich am Fährhafen Le Palais (2500 Ew.) mit einer gewaltigen Zitadelle (ab 1549), die einst die Küste gegen Engländer und Holländer sichern sollte. Doppelte Ringmauer, Gräben, Spitzbastionen: Vaubans Einfluss ist augenfällig. Die Festung birgt ein interessantes Heimatmuseum. In Le Palais liegt auch die schöne Buchhandlung Liber & Co, wo du in tiefen Sesseln schmökern und Kaffee trinken kannst. Regelmäßig Lesungen und Themenabende. Die Insel (5200 Ew.) ist an Landschaftsvielfalt kaum zu überbieten. Man kann sie zu Fuß, per Rad oder mit dem Mietwagen erkunden. Lohnendes Ziel ist das ruhige Sauzon mit seinen bunt getünchten Hafenhäuschen. Der Ort im Norden der Insel bot die Kulisse für den Fernsehmehrteiler „Dolmen”. An der Pointe des Poulains erzählt das Museum Espace Muséographique Sarah Bernhardt im früheren Landsitz der Sarah Bernhardt das bunte Leben der exzentrischen Pariser Theaterdiva (1844–1923). Im Westen trotzt die steile, wild gezackte Côte Sauvage den Winterstürmen. Claude Monet malte sie 39-mal. Daneben hat die Erosion hier einige schöne Badebuchten geformt, z. B. Baluden/ Herlin. Die s Plage du Donnant ist wunderschön, das Meer allerdings wild! 3 km südlich steht das berühmte Castel Clara. Das Luxushotel mit Nobelrestaurant Le 180 bietet tolle Ausblicke auf den Ozean. Noch besser überblickst du Meer und Insel vom Leuchtturm Goulphar von 1836 mit 213 Stufen, den du besichtigen kannst. An der Ostküste liegt der feine, 1,5 km lange Sandstrand Plage des Grands Sables. Die stark jodhaltige Felsenentenmuschel pouce-pied von Belle-Île ist rar und durch begrenzte Ernten extrem teuer: 1 kg kostet weit über 300 Euro! Dagegen sind die mit regionalen Zutaten bereiteten Crêpes der Chaloupe in Le Palais günstig – und sehr lecker.
- 56360 Belle-Île-en-Mer
- http://www.belle-ile.com/
- +33 2 97 31 81 93
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Buch, Sofa, Meerblick!
Die größte Atlantikinsel der ganzen Bretagne, 17 km lang, 5–10 km breit, empfängt dich am Fährhafen Le Palais (2500 Ew.) mit einer gewaltigen Zitadelle (ab 1549), die einst die Küste gegen Engländer und Holländer sichern sollte. Doppelte Ringmauer, Gräben, Spitzbastionen: Vaubans Einfluss ist augenfällig. Die Festung birgt ein interessantes Heimatmuseum. In Le Palais liegt auch die schöne Buchhandlung Liber & Co, wo du in tiefen Sesseln schmökern und Kaffee trinken kannst. Regelmäßig Lesungen und Themenabende. Die Insel (5200 Ew.) ist an Landschaftsvielfalt kaum zu überbieten. Man kann sie zu Fuß, per Rad oder mit dem Mietwagen erkunden. Lohnendes Ziel ist das ruhige Sauzon mit seinen bunt getünchten Hafenhäuschen. Der Ort im Norden der Insel bot die Kulisse für den Fernsehmehrteiler „Dolmen”. An der Pointe des Poulains erzählt das Museum Espace Muséographique Sarah Bernhardt im früheren Landsitz der Sarah Bernhardt das bunte Leben der exzentrischen Pariser Theaterdiva (1844–1923). Im Westen trotzt die steile, wild gezackte Côte Sauvage den Winterstürmen. Claude Monet malte sie 39-mal. Daneben hat die Erosion hier einige schöne Badebuchten geformt, z. B. Baluden/ Herlin. Die s Plage du Donnant ist wunderschön, das Meer allerdings wild! 3 km südlich steht das berühmte Castel Clara. Das Luxushotel mit Nobelrestaurant Le 180 bietet tolle Ausblicke auf den Ozean. Noch besser überblickst du Meer und Insel vom Leuchtturm Goulphar von 1836 mit 213 Stufen, den du besichtigen kannst. An der Ostküste liegt der feine, 1,5 km lange Sandstrand Plage des Grands Sables. Die stark jodhaltige Felsenentenmuschel pouce-pied von Belle-Île ist rar und durch begrenzte Ernten extrem teuer: 1 kg kostet weit über 300 Euro! Dagegen sind die mit regionalen Zutaten bereiteten Crêpes der Chaloupe in Le Palais günstig – und sehr lecker.
- 56360 Belle-Île-en-Mer
- http://www.belle-ile.com/
- +33 2 97 31 81 93
Musée de la Tapisserie de Bayeux
Museen © Photos.com, Thinkstock
Bereits in den Jahrhunderten vor der Operation Overlord von 1944 gab es spektakuläre Landungen dies- und jenseits des Ärmelkanals. Eine der ersten ist in Bildern anschaulich dokumentiert: die Überfahrt des Normannenherzogs Wilhelm nach England im Jahr 1066.58 auf einem 70 m langen, 50 cm breiten Leinenband aufgestickte Bilder aus dem 11.Jh. stellen die Expedition eindrucksvoll dar. Dabei liebte man auch - für damalige Verhältnisse recht gewagt - das frivole Detail (siehe Szene 15). Zu sehen sind auch der Halley’sche Komet (Szene 32) und die noch im Bau befindliche Abtei am Mont-Saint-Michel (Szene 16 und 17). Toll: die Vorbereitungen zum Aufbruch (Szenen 35-39). Die große Attraktion von Bayeux - oder vielmehr das, was davon übrigblieb (es fehlen einige Teile, zu erkennen an der Risskante und den unvollständigen Motiven nach der letzten Szene) - hängt im eigens hierfür umgebauten Jesuitenkolleg. Die Tapisserie zählt zum Unesco-Welterbe. Das Museum ist nach einer Modernisierung auf dem neuesten Stand der Museumstechnik.
- Rue de Nesmond, 14400 Bayeux
- http://www.bayeuxmuseum.com/
- +33 2 31 51 25 50
© Photos.com, Thinkstock
Bereits in den Jahrhunderten vor der Operation Overlord von 1944 gab es spektakuläre Landungen dies- und jenseits des Ärmelkanals. Eine der ersten ist in Bildern anschaulich dokumentiert: die Überfahrt des Normannenherzogs Wilhelm nach England im Jahr 1066.58 auf einem 70 m langen, 50 cm breiten Leinenband aufgestickte Bilder aus dem 11.Jh. stellen die Expedition eindrucksvoll dar. Dabei liebte man auch - für damalige Verhältnisse recht gewagt - das frivole Detail (siehe Szene 15). Zu sehen sind auch der Halley’sche Komet (Szene 32) und die noch im Bau befindliche Abtei am Mont-Saint-Michel (Szene 16 und 17). Toll: die Vorbereitungen zum Aufbruch (Szenen 35-39). Die große Attraktion von Bayeux - oder vielmehr das, was davon übrigblieb (es fehlen einige Teile, zu erkennen an der Risskante und den unvollständigen Motiven nach der letzten Szene) - hängt im eigens hierfür umgebauten Jesuitenkolleg. Die Tapisserie zählt zum Unesco-Welterbe. Das Museum ist nach einer Modernisierung auf dem neuesten Stand der Museumstechnik.
- Rue de Nesmond, 14400 Bayeux
- http://www.bayeuxmuseum.com/
- +33 2 31 51 25 50
Île d'Oléron
Landschaftliche Highlights © Olivier Malard, Shutterstock
Insider-Tipp Vom Weinberg ins Glas
Auch Frankreichs zweitgrößte Insel (22 000 Ew.) ist heute dank einer Brücke nach Marennes mit dem Festland verbunden. Trotz des sommerlichen Urlaubstrubels ist sie landwirtschaftlich geprägt. Ihre Austern sind weltberühmt, ihr Wein ist groß im Kommen – entdeck Rebgärten und Tropfen des Vignoble Vincent. Im Sommer radelt man abseits vom Verkehr zu weißen Stränden wie der s Plage de Gatseau im Inselsüden.
- 17310 Île d'Oléron
- ot-st-trojan-les-bains@wanadoo.fr
© Olivier Malard, Shutterstock
Insider-Tipp Vom Weinberg ins Glas
Auch Frankreichs zweitgrößte Insel (22 000 Ew.) ist heute dank einer Brücke nach Marennes mit dem Festland verbunden. Trotz des sommerlichen Urlaubstrubels ist sie landwirtschaftlich geprägt. Ihre Austern sind weltberühmt, ihr Wein ist groß im Kommen – entdeck Rebgärten und Tropfen des Vignoble Vincent. Im Sommer radelt man abseits vom Verkehr zu weißen Stränden wie der s Plage de Gatseau im Inselsüden.
- 17310 Île d'Oléron
- ot-st-trojan-les-bains@wanadoo.fr
Île de Noirmoutier
Landschaftliche Highlights © sylv1rob1, Shutterstock
Insider-Tipp Sterneküche zu Bistropreisen
Salzgärten, Austernbänke, Fischerhäfen, Segelboote und weiße Häuser hinter blühenden Malven prägen das Bild der gut 20 km langen Insel (9600 Ew.). Außer über die 1971 errichtete, mautfreie Brücke ist Noirmoutier über eine 4 km lange Straße zu erreichen, die bei Ebbe über den Meeresgrund führt und bei Flut nur an den Spitzen der Verkehrsschilder zu erkennen ist, die aus dem Wasser ragen. Urlauber benutzen diese Passage du Gois kaum, auf der bei auflaufender Flut schon einige Autos verlorengingen. Noirmoutier liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist ein ideales Terrain zum Radfahren (Verleih in jedem Ort). Die langen Sandstrände öffnen sich hinter dichten Pinienwäldern. An der Plage de Luzéronde an der Westküste wird auch FKK toleriert. Segelschulen und Wassersportzentren säumen die ganze Insel. Der Hauptort Noirmoutier-en-l’Île ist mit Geschäften, Restaurants, der romanisch-gotischen Kirche Saint-Philbert und der gut erhaltenen Burg aus dem 12.Jh. reizvoller Mittelpunkt des Insellebens. Im Schloss erklärt das Musée du Château die Inselgeschichte. Noirmoutier-en-l’Île liegt 2 km vom Meer entfernt. Südlich davon erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit Salzmarschen und Vogelbrutstätten. In einem schönen, hellen Ambiente werden im L‘Assiette au Jardin kreative, frische Gerichte serviert. Im Café Noir trifft sich hippes Publikum. Alles über Fischerei und Salzgewinnung ist im Musée des Traditions de l’Île 5 km südlich in La Guérinière zu erfahren. Hier befindet sich auch der Schmetterlingsgarten L‘Île aux Papillons, in dem exotische Schmetterlinge aus Guyana, Kenia, Madagaskar und von den Philippinen durch eine exotische Dschungellandschaft flattern. Politiker und Prominenz haben ihre Villen an der schicken Plage des Dames, die sich hinter dem Wald Bois de la Chaize erstreckt. Der Strand fällt sacht ab, liegt geschützt und ist für Kinder ideal. Vom Steg aus hat man einen schönen Blick auf die Bucht. Das Parken kann problematisch sein – am besten mit dem Fahrrad kommen! Ganz im Nordwesten liegt der schöne Fischer- und Ferienort L’Herbaudière. Kreative Fischgerichte zaubert dort Alexandre Couillon im dreifach besternten La Marine. Gleich nebenan hat Couillon das La Table d’Élise eröffnet, ein Bistro, wo er preiswertere Proben seiner Kunst gibt. Hafenblick, Fisch- und Fleischgerichte erwarten dich im Le Jusant. Sehr gut ist z. B. der Meeresburger mit Jakobsmuscheln, Thunfisch und Chorizo. Wunderhübsch sind auch die Dörfer La Bosse, L’Épine und Barbâtre mit ihren Gassen, die flache, weiße Häuser mit blühenden Malven davor säumen.
- 85330 Île de Noirmoutier
- http://www.ile-noirmoutier.com/
- +33 2 51 39 80 71
© sylv1rob1, Shutterstock
Insider-Tipp Sterneküche zu Bistropreisen
Salzgärten, Austernbänke, Fischerhäfen, Segelboote und weiße Häuser hinter blühenden Malven prägen das Bild der gut 20 km langen Insel (9600 Ew.). Außer über die 1971 errichtete, mautfreie Brücke ist Noirmoutier über eine 4 km lange Straße zu erreichen, die bei Ebbe über den Meeresgrund führt und bei Flut nur an den Spitzen der Verkehrsschilder zu erkennen ist, die aus dem Wasser ragen. Urlauber benutzen diese Passage du Gois kaum, auf der bei auflaufender Flut schon einige Autos verlorengingen. Noirmoutier liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist ein ideales Terrain zum Radfahren (Verleih in jedem Ort). Die langen Sandstrände öffnen sich hinter dichten Pinienwäldern. An der Plage de Luzéronde an der Westküste wird auch FKK toleriert. Segelschulen und Wassersportzentren säumen die ganze Insel. Der Hauptort Noirmoutier-en-l’Île ist mit Geschäften, Restaurants, der romanisch-gotischen Kirche Saint-Philbert und der gut erhaltenen Burg aus dem 12.Jh. reizvoller Mittelpunkt des Insellebens. Im Schloss erklärt das Musée du Château die Inselgeschichte. Noirmoutier-en-l’Île liegt 2 km vom Meer entfernt. Südlich davon erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit Salzmarschen und Vogelbrutstätten. In einem schönen, hellen Ambiente werden im L‘Assiette au Jardin kreative, frische Gerichte serviert. Im Café Noir trifft sich hippes Publikum. Alles über Fischerei und Salzgewinnung ist im Musée des Traditions de l’Île 5 km südlich in La Guérinière zu erfahren. Hier befindet sich auch der Schmetterlingsgarten L‘Île aux Papillons, in dem exotische Schmetterlinge aus Guyana, Kenia, Madagaskar und von den Philippinen durch eine exotische Dschungellandschaft flattern. Politiker und Prominenz haben ihre Villen an der schicken Plage des Dames, die sich hinter dem Wald Bois de la Chaize erstreckt. Der Strand fällt sacht ab, liegt geschützt und ist für Kinder ideal. Vom Steg aus hat man einen schönen Blick auf die Bucht. Das Parken kann problematisch sein – am besten mit dem Fahrrad kommen! Ganz im Nordwesten liegt der schöne Fischer- und Ferienort L’Herbaudière. Kreative Fischgerichte zaubert dort Alexandre Couillon im dreifach besternten La Marine. Gleich nebenan hat Couillon das La Table d’Élise eröffnet, ein Bistro, wo er preiswertere Proben seiner Kunst gibt. Hafenblick, Fisch- und Fleischgerichte erwarten dich im Le Jusant. Sehr gut ist z. B. der Meeresburger mit Jakobsmuscheln, Thunfisch und Chorizo. Wunderhübsch sind auch die Dörfer La Bosse, L’Épine und Barbâtre mit ihren Gassen, die flache, weiße Häuser mit blühenden Malven davor säumen.
- 85330 Île de Noirmoutier
- http://www.ile-noirmoutier.com/
- +33 2 51 39 80 71
La Hague
Landschaftliche Highlights © lilly3, Thinkstock
Insider-Tipp Hauchdünner Genuss
Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.
- La Hague
- http://www.lahague-tourisme.com/
© lilly3, Thinkstock
Insider-Tipp Hauchdünner Genuss
Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.
- La Hague
- http://www.lahague-tourisme.com/
Côte Fleurie
Landschaftliche Highlights © FreeProd33, Shutterstock
Die wohl bekannteste und mondänste Baderegion Nordfrankreichs, die Blumenküste zwischen Cabourg und Honfleur, war bereits im 19.Jh. Urlaubsziel von betuchten Parisern. Sie bietet feinsandige Strände, Yachthäfen und ein abwechslungsreiches Nachtleben.
- Villers-sur-Mer
© FreeProd33, Shutterstock
Die wohl bekannteste und mondänste Baderegion Nordfrankreichs, die Blumenküste zwischen Cabourg und Honfleur, war bereits im 19.Jh. Urlaubsziel von betuchten Parisern. Sie bietet feinsandige Strände, Yachthäfen und ein abwechslungsreiches Nachtleben.
- Villers-sur-Mer
Île de Ré
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Die mondäne Insel (11 000 Ew.), die 10 km westlich von La Rochelle liegt, ist über einen Viadukt zu erreichen (Maut für PKW, kostenlos für Fußgänger und Radfahrer). Wie ihre große Schwester Oléron ist das Naturschutzgebiet ein Ferienparadies mit langen Stränden, Dünen und kleinen Dörfern. Die Hauptstadt der Insel ist Saint-Martin-de-Ré.
- 17000 Île de Ré
- http://iledere.com/
- contact@saint-martin-de-re.net
© MAIRDUMONT
Die mondäne Insel (11 000 Ew.), die 10 km westlich von La Rochelle liegt, ist über einen Viadukt zu erreichen (Maut für PKW, kostenlos für Fußgänger und Radfahrer). Wie ihre große Schwester Oléron ist das Naturschutzgebiet ein Ferienparadies mit langen Stränden, Dünen und kleinen Dörfern. Die Hauptstadt der Insel ist Saint-Martin-de-Ré.
- 17000 Île de Ré
- http://iledere.com/
- contact@saint-martin-de-re.net
Pointe de Pen-Hir
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Von dieser 70 m hohen Landzunge erwartet den Besucher ein großartiges Panorama, unter anderem auf einen "Erbsenhaufen", den "Tas de Pois", der das Kap im Meer fortsetzt. Bei klarer Sicht ist die 14 km weit entfernte Landzunge Pointe Saint-Mathieu zu sehen.
- Route Départementale 8, 29570 Camaret-sur-Mer
- http://www.camaret-sur-mer.com/
- +33 2 98 27 93 60
- ot.camaret@wanadoo.fr
© MAIRDUMONT
Von dieser 70 m hohen Landzunge erwartet den Besucher ein großartiges Panorama, unter anderem auf einen "Erbsenhaufen", den "Tas de Pois", der das Kap im Meer fortsetzt. Bei klarer Sicht ist die 14 km weit entfernte Landzunge Pointe Saint-Mathieu zu sehen.
- Route Départementale 8, 29570 Camaret-sur-Mer
- http://www.camaret-sur-mer.com/
- +33 2 98 27 93 60
- ot.camaret@wanadoo.fr
Jersey Zoo
Zoologische Gärten © Denis Kabanov, Shutterstock
Insider-Tipp Aye-Aye!
Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbücher und -filme bekannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teilweise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye-Aye) wird wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die nachtaktive Primatenart mit dem überlangen Mittelfinger, in ihrer Heimat aus optischen Gründen verschrien, im Halbdunkel erspähen – ein magischer Moment. Weitere – tagaktive – Lemurenarten turnen draußen herum. Die Gorillas faszinieren besonders. Der olfaktorisch exotischste Teil ist der Flughund-Tunnel, in dem bedrohte Fledermausarten ordentlich Platz haben – der Besuch dieser Fruchtfresser ist auch für Kinder sehr spannend. Das parkähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, fast entrückten Eindruck, den der ungewöhnliche Zoo auf Besucher macht. An der Zufahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tierischer Ressourcen auf der Welt. Die Aufzucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissenschaftlichen Ruf und pflegt Austausch- und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.
- B31, JE3 5 Jersey
- http://www.durrell.org/
© Denis Kabanov, Shutterstock
Insider-Tipp Aye-Aye!
Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbücher und -filme bekannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teilweise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye-Aye) wird wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die nachtaktive Primatenart mit dem überlangen Mittelfinger, in ihrer Heimat aus optischen Gründen verschrien, im Halbdunkel erspähen – ein magischer Moment. Weitere – tagaktive – Lemurenarten turnen draußen herum. Die Gorillas faszinieren besonders. Der olfaktorisch exotischste Teil ist der Flughund-Tunnel, in dem bedrohte Fledermausarten ordentlich Platz haben – der Besuch dieser Fruchtfresser ist auch für Kinder sehr spannend. Das parkähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, fast entrückten Eindruck, den der ungewöhnliche Zoo auf Besucher macht. An der Zufahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tierischer Ressourcen auf der Welt. Die Aufzucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissenschaftlichen Ruf und pflegt Austausch- und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.
- B31, JE3 5 Jersey
- http://www.durrell.org/
Brocéliande
Landschaftliche Highlights © HUANG Zheng, Shutterstock
Lange wurde der Schauplatz der Gralslegende und Artussage aus Angst vor Gnomen und Geistern gemieden. Der einst riesige Zauberwald rund um das verträumte Dorf Paimpont (1600 Ew.), 41 km westlich von Rennes, umfasst heute noch etwa 70 km2.Auf einer vom Verkehrsamt erarbeiteten Rundstrecke (ca. 70 km) wandelst du romantisch auf Merlins Spuren.
- Forêt de Paimpont, 35380 Paimpont
© HUANG Zheng, Shutterstock
Lange wurde der Schauplatz der Gralslegende und Artussage aus Angst vor Gnomen und Geistern gemieden. Der einst riesige Zauberwald rund um das verträumte Dorf Paimpont (1600 Ew.), 41 km westlich von Rennes, umfasst heute noch etwa 70 km2.Auf einer vom Verkehrsamt erarbeiteten Rundstrecke (ca. 70 km) wandelst du romantisch auf Merlins Spuren.
- Forêt de Paimpont, 35380 Paimpont
Golfe du Morbihan
Landschaftliche Highlights © bensliman hassan, Shutterstock
Auf dem tiefblauen Binnenmeer tummeln sich im Sommer Myriaden bunter Segel. Sie können den Golf mit einem der Ausflugsboote ab Vannes (Parc du Golfe) oder Locmariaquer befahren, Anbieter ist z. B. Navix ; Kosten je nach Route, mit oder ohne Inselaufenthalt.
© bensliman hassan, Shutterstock
Auf dem tiefblauen Binnenmeer tummeln sich im Sommer Myriaden bunter Segel. Sie können den Golf mit einem der Ausflugsboote ab Vannes (Parc du Golfe) oder Locmariaquer befahren, Anbieter ist z. B. Navix ; Kosten je nach Route, mit oder ohne Inselaufenthalt.
Ouessant
Landschaftliche Highlights © chromoprisme, Shutterstock
Insider-Tipp Wo Wind und Wasser toben
Die Schiffe von Penn Ar Bed steuern die Insel ab Le Conquet, ab Camaret und ab Brest an. Auf der Fahrt pflügt die oft von Delphinen begleitete Fähre durch meist ordentliche Dünung. Am Hafen kann man Fahrräder leihen, um die 8 km lange und 4 km breite Insel zu umrunden. Wanderer nehmen den Inselbus ins verträumte Lampaul (800 Ew.) und gehen zur nordwestlichen Pointe de Pern mit superbem Blick auf die Leuchttürme auf See. Nirgends sonst ist die Bretagneküste so wild. Von hier führt der Küstenpfad nach Nordost, wo man zuweilen bei der Île Keller Kegelrobben beobachten kann. Besuch das Heimatmuseum Niou Uhella in einem alten Gehöft. Spannend ist auch das Leuchtturmmuseum im Phare du Créac’h. Im Restaurant La Duchesse Anne in Bourg Lampaul gibt es die Spezialität Ragoût sous la tourbe, einen (mangels Feuerholz auf der Insel) auf der Grasnarbe gekochten Eintopf aus Lammfleisch, Karotten und Kartoffeln (1 Tag vorher bestellen!).
- Ouessant
© chromoprisme, Shutterstock
Insider-Tipp Wo Wind und Wasser toben
Die Schiffe von Penn Ar Bed steuern die Insel ab Le Conquet, ab Camaret und ab Brest an. Auf der Fahrt pflügt die oft von Delphinen begleitete Fähre durch meist ordentliche Dünung. Am Hafen kann man Fahrräder leihen, um die 8 km lange und 4 km breite Insel zu umrunden. Wanderer nehmen den Inselbus ins verträumte Lampaul (800 Ew.) und gehen zur nordwestlichen Pointe de Pern mit superbem Blick auf die Leuchttürme auf See. Nirgends sonst ist die Bretagneküste so wild. Von hier führt der Küstenpfad nach Nordost, wo man zuweilen bei der Île Keller Kegelrobben beobachten kann. Besuch das Heimatmuseum Niou Uhella in einem alten Gehöft. Spannend ist auch das Leuchtturmmuseum im Phare du Créac’h. Im Restaurant La Duchesse Anne in Bourg Lampaul gibt es die Spezialität Ragoût sous la tourbe, einen (mangels Feuerholz auf der Insel) auf der Grasnarbe gekochten Eintopf aus Lammfleisch, Karotten und Kartoffeln (1 Tag vorher bestellen!).
- Ouessant
Victor Hugo House
Museen2012 feierte Frankreich den 210.Geburtstag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dramatiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von NotreDame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napoleon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thronte 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, malte, schrieb, sam melte. In seinem verglasten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.
- Hauteville 38, GY1 1DG Fort George
- http://www.maisonsvictorhugo.paris.fr/
- +44 1481 721911
2012 feierte Frankreich den 210.Geburtstag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dramatiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von NotreDame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napoleon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thronte 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, malte, schrieb, sam melte. In seinem verglasten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.
- Hauteville 38, GY1 1DG Fort George
- http://www.maisonsvictorhugo.paris.fr/
- +44 1481 721911
Alderney Wildlife Trust bunker
TouristenattraktionenInsider-Tipp Schräge Rendezvous
Vor dem Inselbesuch solltest du unbedingt einen der Naturtrips buchen. Der Wildlife Trust zeigt, was in der Natur essbar ist, führt im Kajak entlang der Küsten und im Kutter zu Seevögelkolonien, speziell den Tölpelfelsen auf Burhou. Bei einer Nightlifetour triffst du blonde Igel und Fledermäuse.
- GY9 3TA Saint Anne
- http://www.alderneywildlife.org/
- +44 1481 822935
Insider-Tipp Schräge Rendezvous
Vor dem Inselbesuch solltest du unbedingt einen der Naturtrips buchen. Der Wildlife Trust zeigt, was in der Natur essbar ist, führt im Kajak entlang der Küsten und im Kutter zu Seevögelkolonien, speziell den Tölpelfelsen auf Burhou. Bei einer Nightlifetour triffst du blonde Igel und Fledermäuse.
- GY9 3TA Saint Anne
- http://www.alderneywildlife.org/
- +44 1481 822935
La Coupée
Landschaftliche Highlights © Elke Kohler, Shutterstock
Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel.
- Sark
© Elke Kohler, Shutterstock
Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel.
- Sark
Cathédrale Notre-Dame de Sées
Architektonische HighlightsDie wichtigste Sehenswürdigkeit des Bischofssitzes Sées ist die mächtige Kathedrale Notre-Dame, die als Meisterwerk der normanischen Hochgotik gilt. Wirkt die Kirche von außen durch das Strebewerk noch etwas schwerfällig, so bietet sie Innen einen ganz anderen Eindruck: licht, hoch und elegant.
- 61500 Sées
- http://www.musilumieres.org/
- +33 2 33 27 81 76
Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Bischofssitzes Sées ist die mächtige Kathedrale Notre-Dame, die als Meisterwerk der normanischen Hochgotik gilt. Wirkt die Kirche von außen durch das Strebewerk noch etwas schwerfällig, so bietet sie Innen einen ganz anderen Eindruck: licht, hoch und elegant.
- 61500 Sées
- http://www.musilumieres.org/
- +33 2 33 27 81 76
Les Machines de l'Île
MuseenZu diesem Kunstprojekt gehört die beliebteste Attraktion der Île de Nantes, der 12 m hohe Grand Éléphant, der bis zu 45 Menschen auf einer Aussichtsplattform auf seinem Rücken tragen kann. Erstaunlich ist seine Motorik: Das Schlagen der Ohren, die Bewegungen des Rüssels, der sogar Wasser versprüht, selbst das Blinzeln seiner Augenlider - alles ist den Bewegungen lebendiger Artgenossen perfekt nachempfunden. Mit bis zu 4 km/h trägt der von einem Führer gesteuerte Elefant Besucher und Bewohner vom Loireufer bis zur Galerie des Machines in einer ehemaligen Werfthalle. In dieser Maschinengalerie, dem zweiten Bestandteil des Projekts, sind maschinenbetriebene Seeungeheuer versammelt, wie sie auch 80.000 Meilen unter dem Meer anzutreffen sein mögen: Kraken, Riesenfische, ein von Sturm gepeitschtes Boot, eine Kutsche mit Pferden, Meeresschlangen. Besucher können die Maschinen wie Karussells benutzen und im Atelier bei der Konstruktion zuschauen.
- Boulevard Léon-Bureau, 44000 Nantes
- http://www.lesmachines-nantes.fr/
Zu diesem Kunstprojekt gehört die beliebteste Attraktion der Île de Nantes, der 12 m hohe Grand Éléphant, der bis zu 45 Menschen auf einer Aussichtsplattform auf seinem Rücken tragen kann. Erstaunlich ist seine Motorik: Das Schlagen der Ohren, die Bewegungen des Rüssels, der sogar Wasser versprüht, selbst das Blinzeln seiner Augenlider - alles ist den Bewegungen lebendiger Artgenossen perfekt nachempfunden. Mit bis zu 4 km/h trägt der von einem Führer gesteuerte Elefant Besucher und Bewohner vom Loireufer bis zur Galerie des Machines in einer ehemaligen Werfthalle. In dieser Maschinengalerie, dem zweiten Bestandteil des Projekts, sind maschinenbetriebene Seeungeheuer versammelt, wie sie auch 80.000 Meilen unter dem Meer anzutreffen sein mögen: Kraken, Riesenfische, ein von Sturm gepeitschtes Boot, eine Kutsche mit Pferden, Meeresschlangen. Besucher können die Maschinen wie Karussells benutzen und im Atelier bei der Konstruktion zuschauen.
- Boulevard Léon-Bureau, 44000 Nantes
- http://www.lesmachines-nantes.fr/
Château de Carrouges
Architektonische Highlights © Michael Pasdzior, DuMont Reisebildportal
Rund 30 km nordwestlich steht im Zentrum einer Parkanlage das herausragend schöne, von Wassergräben umgebene Château de Carrouges aus dem 14.-16.Jh. Stilarten und Baumaterialien dreier Jahrhunderte geben der eindrucksvollen Wehrfestung einen eigenen Reiz. Hole dir in der Maison du Parc Informationsmaterial über das 2350 km2 große Gebiet des Parc Naturel Régional Normandie-Maine. Dieser Naturpark deckt 150 Ortschaften und größtenteils wunderschöne Landschaft in der Basse-Normandie und dem Pays de Loire ab. Das Infozentrum liegt direkt neben dem Château und bietet nicht nur nützliche Tipps für Unterkünfte, sondern vor allem eine Fülle an chemins de randonnées: Adressen und Karten zu schönen Wanderwegen, geeigneten Fahrradstrecken und malerischen Reit- und Pferdewagenausflügen.
- 61320 Carrouges
- http://www.chateau-carrouges.fr/
- +33 2 33 27 20 32
© Michael Pasdzior, DuMont Reisebildportal
Rund 30 km nordwestlich steht im Zentrum einer Parkanlage das herausragend schöne, von Wassergräben umgebene Château de Carrouges aus dem 14.-16.Jh. Stilarten und Baumaterialien dreier Jahrhunderte geben der eindrucksvollen Wehrfestung einen eigenen Reiz. Hole dir in der Maison du Parc Informationsmaterial über das 2350 km2 große Gebiet des Parc Naturel Régional Normandie-Maine. Dieser Naturpark deckt 150 Ortschaften und größtenteils wunderschöne Landschaft in der Basse-Normandie und dem Pays de Loire ab. Das Infozentrum liegt direkt neben dem Château und bietet nicht nur nützliche Tipps für Unterkünfte, sondern vor allem eine Fülle an chemins de randonnées: Adressen und Karten zu schönen Wanderwegen, geeigneten Fahrradstrecken und malerischen Reit- und Pferdewagenausflügen.
- 61320 Carrouges
- http://www.chateau-carrouges.fr/
- +33 2 33 27 20 32
Château d'Angers
Architektonische Highlights © jorisvo, Shutterstock
Die Festung mit ihren dicken Mauern aus Schiefer und 17 Türmen spiegelt sich pittoresk im Fluss. Erbaut im 13.Jh., ist sie ein Meisterstück der mittelalterlichen Architektur. Höhepunkt der Besichtigung ist der über 100 m lange Wandteppich Tenture de l'Apocalypse, der zu den ältesten der Welt zählt.
- Promenade du Bout-du-Monde 2, 49100 Angers
- http://www.chateau-angers.fr/
- +33 2 41 86 48 77
© jorisvo, Shutterstock
Die Festung mit ihren dicken Mauern aus Schiefer und 17 Türmen spiegelt sich pittoresk im Fluss. Erbaut im 13.Jh., ist sie ein Meisterstück der mittelalterlichen Architektur. Höhepunkt der Besichtigung ist der über 100 m lange Wandteppich Tenture de l'Apocalypse, der zu den ältesten der Welt zählt.
- Promenade du Bout-du-Monde 2, 49100 Angers
- http://www.chateau-angers.fr/
- +33 2 41 86 48 77
Île de Bréhat
Landschaftliche Highlights © Achim Prill, Thinkstock
Dieses kleine Paradies liegt vor der Côte d'Armor. Fähren auf die Insel starten in Poubazlanec. Wegen ihrer geringen Größe von nur 3,5 km Länge und 1,5 km Breite ist die einstige Pirateninsel für den Autoverkehr gesperrt. Sie profitiert vom milden Golfstromklima und ist besonders schön, wenn im Frühling alles blüht.
- 22870 Île de Bréhat
- http://www.brehat-infos.fr/
- +33 2 96 20 04 15
- syndicatinitiative.brehat@wanadoo.fr
© Achim Prill, Thinkstock
Dieses kleine Paradies liegt vor der Côte d'Armor. Fähren auf die Insel starten in Poubazlanec. Wegen ihrer geringen Größe von nur 3,5 km Länge und 1,5 km Breite ist die einstige Pirateninsel für den Autoverkehr gesperrt. Sie profitiert vom milden Golfstromklima und ist besonders schön, wenn im Frühling alles blüht.
- 22870 Île de Bréhat
- http://www.brehat-infos.fr/
- +33 2 96 20 04 15
- syndicatinitiative.brehat@wanadoo.fr
Presqu'Île de Crozon
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die Halbinsel Crozon gilt als die schönste der bretonischen Küstenvorsprünge, auch wegen ihrer Bergspitze von 70 m Höhe und ihres unvergleichlichen Panoramas vom schroffen Kap Pointe de Penhir. Von Felsformationen umrahmte Sandstrände laden zum Baden ein, die Heidefelder mit Ginster und Geißblatt zum Wandern entlang der Klippen. Die ganze Halbinsel von Crozon steht unter Naturschutz.
- 29570 Camaret-sur-Mer
- http://www.presquile-crozon.com/
© Glow Images
Die Halbinsel Crozon gilt als die schönste der bretonischen Küstenvorsprünge, auch wegen ihrer Bergspitze von 70 m Höhe und ihres unvergleichlichen Panoramas vom schroffen Kap Pointe de Penhir. Von Felsformationen umrahmte Sandstrände laden zum Baden ein, die Heidefelder mit Ginster und Geißblatt zum Wandern entlang der Klippen. Die ganze Halbinsel von Crozon steht unter Naturschutz.
- 29570 Camaret-sur-Mer
- http://www.presquile-crozon.com/
Côte d'Émeraude
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die Smaragdküste ist Teil der Côte d'Armor und bekannt für ihre Austern, historischen Städte, schönen Strände und ruhigen Badeorte. Dinard ist der Star unter ihnen. Das einstige Fischerdörfchen entwickelte sich dank eines in die Küste verliebten Amerikaners zum Luxusort mit prächtigen Villen und Parkanlagen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Cap Fréhel: Auf der Halbinsel steht ein weißer Leuchtturm auf rötlich scheinendem Schieferfelsen über blau-grünem Meer, umschwirrt von seltenen Vögeln.
- 35800 Dinard
- http://www.cote-emeraude.com/
© Glow Images
Die Smaragdküste ist Teil der Côte d'Armor und bekannt für ihre Austern, historischen Städte, schönen Strände und ruhigen Badeorte. Dinard ist der Star unter ihnen. Das einstige Fischerdörfchen entwickelte sich dank eines in die Küste verliebten Amerikaners zum Luxusort mit prächtigen Villen und Parkanlagen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Cap Fréhel: Auf der Halbinsel steht ein weißer Leuchtturm auf rötlich scheinendem Schieferfelsen über blau-grünem Meer, umschwirrt von seltenen Vögeln.
- 35800 Dinard
- http://www.cote-emeraude.com/
Parc interrégional de Marais Poitevin
Landschaftliche Highlights © Elisa Locci, Shutterstock
Nordöstlich von La Rochelle erstreckt sich diese weite Sumpflandschaft, durch die sich Tausende von Kanälen ziehen. Seit jeher bewegen sich die Menschen hier mit flachen, schwarzen Booten vorwärts - ob sie zur Kirche wollen oder zum Bäcker. Touristen können es ihnen heute gleichtun - mit einem Führer, denn das Netz aus Wasserwegen ist für Uneingeweihte ein zwar schon, jedoch riesiger Irrgarten. Pappeln, Weiden, Eschen und hohes Schilf säumen die Ufer, Reiher bewachen sie. Gelegentlich sieht man sogar Biber.
- 85420 Maillezais
- http://www.marais-poitevin.com/
- +33 5 49 35 85 01
- info@marais-poitevin.com
© Elisa Locci, Shutterstock
Nordöstlich von La Rochelle erstreckt sich diese weite Sumpflandschaft, durch die sich Tausende von Kanälen ziehen. Seit jeher bewegen sich die Menschen hier mit flachen, schwarzen Booten vorwärts - ob sie zur Kirche wollen oder zum Bäcker. Touristen können es ihnen heute gleichtun - mit einem Führer, denn das Netz aus Wasserwegen ist für Uneingeweihte ein zwar schon, jedoch riesiger Irrgarten. Pappeln, Weiden, Eschen und hohes Schilf säumen die Ufer, Reiher bewachen sie. Gelegentlich sieht man sogar Biber.
- 85420 Maillezais
- http://www.marais-poitevin.com/
- +33 5 49 35 85 01
- info@marais-poitevin.com
Escal'Atlantic
MuseenDas Erlebnismuseum Escal’Atlantic fasziniert als ein im ehemaligen U-Boot- Hafen nachgebauter Transatlantikdampfer, wie sie in den 1920er- und 1930er-Jahren von Saint-Nazaire aus den Atlantik in Richtung Amerika überquerten.
- Boulevard de la Légion d'Honneur, 44600 Saint-Nazaire
- http://www.saint-nazaire-tourisme.com/
- +33 2 28 54 06 40
- contact@saint-nazaire-tourisme.com
Das Erlebnismuseum Escal’Atlantic fasziniert als ein im ehemaligen U-Boot- Hafen nachgebauter Transatlantikdampfer, wie sie in den 1920er- und 1930er-Jahren von Saint-Nazaire aus den Atlantik in Richtung Amerika überquerten.
- Boulevard de la Légion d'Honneur, 44600 Saint-Nazaire
- http://www.saint-nazaire-tourisme.com/
- +33 2 28 54 06 40
- contact@saint-nazaire-tourisme.com
Phare de Gatteville
Architektonische Highlights © lilly3, Thinkstock
Der 75 m hohe Leuchtturm von 1834 ist der zweithöchste Leuchtturm Europas. Nach 365 Stufen, 52 Fenstern und zwölf Etagen erwartet die Besucher ein imposantes Ärmelkanalpanorama. Hier wurden Szenen des Films "Diva" von Jean-Jacques Beineix gedreht. Der heute von der Marine als Semaphor genutzte Bau neben dem Leuchtturm ist übrigens dessen Vorgänger aus dem 18.Jh.
© lilly3, Thinkstock
Der 75 m hohe Leuchtturm von 1834 ist der zweithöchste Leuchtturm Europas. Nach 365 Stufen, 52 Fenstern und zwölf Etagen erwartet die Besucher ein imposantes Ärmelkanalpanorama. Hier wurden Szenen des Films "Diva" von Jean-Jacques Beineix gedreht. Der heute von der Marine als Semaphor genutzte Bau neben dem Leuchtturm ist übrigens dessen Vorgänger aus dem 18.Jh.
Église de Guimiliau
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Im Wettstreit mit Saint Thégonnec baute Guimiliau einen noch opulenteren Kalvarienberg mit 17 Szenen der Passion Christi im Turm und 15 Szenen im Fries. In der Kirche erwartet uns die berühmte Höllenfahrt der Katharina mit über 200 Figuren, die am Geschehen beteiligt sind.
- Rue d'église, 29400 Guimiliau
© MAIRDUMONT
Im Wettstreit mit Saint Thégonnec baute Guimiliau einen noch opulenteren Kalvarienberg mit 17 Szenen der Passion Christi im Turm und 15 Szenen im Fries. In der Kirche erwartet uns die berühmte Höllenfahrt der Katharina mit über 200 Figuren, die am Geschehen beteiligt sind.
- Rue d'église, 29400 Guimiliau
Église Saint-Thégonnec
Architektonische Highlights © Landscape Nature Photo, Shutterstock
Der wohl berühmteste Pfarrhof der Bretagne zieht nicht nur mit seinem Kalvarienberg, bestehend aus 40 Figuren mit expressiver Mimik, die Blicke auf sich. In einer Nische der Kirchenmauer wird der Triumph des heiligen Thégonnec über den Teufel erzählt, der dann am Kirchenbau mithelfen musste.
- Place de l'Église, 29410 Saint-Thégonnec
- http://www.saint-thegonnec.fr/
- +33 2 98 79 67 80
- st-thegonnec.tourisme@wanadoo.fr
© Landscape Nature Photo, Shutterstock
Der wohl berühmteste Pfarrhof der Bretagne zieht nicht nur mit seinem Kalvarienberg, bestehend aus 40 Figuren mit expressiver Mimik, die Blicke auf sich. In einer Nische der Kirchenmauer wird der Triumph des heiligen Thégonnec über den Teufel erzählt, der dann am Kirchenbau mithelfen musste.
- Place de l'Église, 29410 Saint-Thégonnec
- http://www.saint-thegonnec.fr/
- +33 2 98 79 67 80
- st-thegonnec.tourisme@wanadoo.fr
Château de Fougères
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Auf einer Felseninsel im Fluss steht die Festung Fougères, die nicht zu Unrecht zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Bretagne zählt. 13 Wehrtürme, durch 5 m dicke, 30 m hohe und 320 m lange Ringmauern miteinander verbunden, verleihen dem mittelalterlichen Bollwerk seinen imposanten Anblick.
- Place Pierre Symon, 35300 Fougères
- http://chateau-fougeres.com/
- +33 2 99 99 79 59
- chateau@fougeres.fr
© MAIRDUMONT
Auf einer Felseninsel im Fluss steht die Festung Fougères, die nicht zu Unrecht zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Bretagne zählt. 13 Wehrtürme, durch 5 m dicke, 30 m hohe und 320 m lange Ringmauern miteinander verbunden, verleihen dem mittelalterlichen Bollwerk seinen imposanten Anblick.
- Place Pierre Symon, 35300 Fougères
- http://chateau-fougeres.com/
- +33 2 99 99 79 59
- chateau@fougeres.fr
Île de Sein
Landschaftliche Highlights © RVillalon, Shutterstock
Man glaubt kaum, dass auf dem unwirtlichen Eiland (1 km2) Menschen leben: Atlantikstürme pfeifen durch enge Gassen mit weiß getünchten Häusern, die auf der kaum 10 m hohen Insel oft überflutet sind. Die 220 Bewohner leben von Fischfang und Tourismus. Ebene Pfade umrunden die kleine Insel und bieten interessante Blicke auf Ort, Hafen, Steinstrände und karge Küste.
- Île de Sein
© RVillalon, Shutterstock
Man glaubt kaum, dass auf dem unwirtlichen Eiland (1 km2) Menschen leben: Atlantikstürme pfeifen durch enge Gassen mit weiß getünchten Häusern, die auf der kaum 10 m hohen Insel oft überflutet sind. Die 220 Bewohner leben von Fischfang und Tourismus. Ebene Pfade umrunden die kleine Insel und bieten interessante Blicke auf Ort, Hafen, Steinstrände und karge Küste.
- Île de Sein