Frankreich - Der Westen Must Sees

Dinan
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Dinan
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Cap Fréhel
Landschaftliche Highlights
Plévenon
Cap Fréhel
Saint-Malo
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Le Havre
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Le Havre
Belle-Île-en-Mer
Landschaftliche Highlights
Belle-Île-en-Mer
Belle-Île-en-Mer
Musée de la Tapisserie de Bayeux
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Bayeux
La Rochelle
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La Rochelle
Île d'Oléron
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Nantes
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Carnac
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Île de Noirmoutier
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Vielle ville
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La Rochelle
La Hague
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Granville
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Côte Fleurie
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Villers-sur-Mer
Mont-Saint-Michel
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Île de Ré
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Île de Ré
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Pointe de Pen-Hir
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Camaret-sur-Mer
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la Mare Vineyards And Distillery
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Jersey
Jersey Zoo
Zoologische Gärten
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Brocéliande
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Golfe du Morbihan
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Côte de Granit Rose
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Ploumanac’h
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La Saline
Moulin Huet Bay
Strände
Guernsey
Cobo Bay
Strände
Cobo Bay
Saint Peter Port
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Saint Peter Port
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Fort George

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    Museen

    Weinlokale

    Zoologische Gärten

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    Strände


  • Dinan

    Geographical
    • Dinan© Christian Heeb, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Frisch aus dem Ofen

    Auf einem Fels 75 m hoch über einem Flussbogen der Rance versteckt sich das mittelalterliche Dinan (15 000 Ew.) mit Fachwerkgassen, lauschigen Plätzen wie der Place des Merciers und imposanter Kirche hinter einem 2½ km langen Mauerring mit 16 Wehrtürmen. Folg der Rue du Petit Fort zum Fluss, stärk dich mit mürben sablés bretons oder buttrigem kouign amann in der Pâtisserie Gât & Vous (Nr. 82) und schau dir den kleinen Hafen an – von hier hast du einen Paradeblick auf die ville close!

    • Dinan© Christian Heeb, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Frisch aus dem Ofen

    Auf einem Fels 75 m hoch über einem Flussbogen der Rance versteckt sich das mittelalterliche Dinan (15 000 Ew.) mit Fachwerkgassen, lauschigen Plätzen wie der Place des Merciers und imposanter Kirche hinter einem 2½ km langen Mauerring mit 16 Wehrtürmen. Folg der Rue du Petit Fort zum Fluss, stärk dich mit mürben sablés bretons oder buttrigem kouign amann in der Pâtisserie Gât & Vous (Nr. 82) und schau dir den kleinen Hafen an – von hier hast du einen Paradeblick auf die ville close!


  • Cap Fréhel

    Landschaftliche Highlights
    • Cap Fréhel© MAIRDUMONT

    Tosende Brandung, hohe Klippen aus rotem Sandstein und schwarzem Schiefer, unzählige Kormorane, Austernfischer, Eissturmvögel und Seetaucher, die in den Felswänden nisten: Dieses intensive Erlebnis bietet sich am wunderschönen Cap Fréhel.

    • 22240 Plévenon
    • Cap Fréhel© MAIRDUMONT

    Tosende Brandung, hohe Klippen aus rotem Sandstein und schwarzem Schiefer, unzählige Kormorane, Austernfischer, Eissturmvögel und Seetaucher, die in den Felswänden nisten: Dieses intensive Erlebnis bietet sich am wunderschönen Cap Fréhel.

    • 22240 Plévenon

  • Saint-Malo

    Geographical
    • © Antoine2K, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Küstentour

    Nach den Kriegszerstörungen 1944 wurde die Hafen- und Festungsstadt (48 000 Ew.) nahezu komplett wieder aufgebaut. Einen Überblick über die einstige Korsarenfestung bekommst du beim Spaziergang auf der gut erhaltenen Wehrmauer. Leih dir ein E-Bike oder einen Scooter und entdeck die Sandstrände und Felsklippen ringsum, z. B. bei Cycles Nicole!

    • © Antoine2K, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Küstentour

    Nach den Kriegszerstörungen 1944 wurde die Hafen- und Festungsstadt (48 000 Ew.) nahezu komplett wieder aufgebaut. Einen Überblick über die einstige Korsarenfestung bekommst du beim Spaziergang auf der gut erhaltenen Wehrmauer. Leih dir ein E-Bike oder einen Scooter und entdeck die Sandstrände und Felsklippen ringsum, z. B. bei Cycles Nicole!


  • Le Havre

    Geographical
    • © PictureReflex, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ausflug in die 1950er-Jahre

    Le Havre an der Nordseite der 9 km breiten Seinemündung verdankt seine Gründung und Entwicklung der Verlandung des flussaufwärts liegenden alten Hafens von Harfleur. Heute ist die Hafen- und Industriestadt (166 000 Ew.) der wichtigste Hafen Frankreichs. Die Englandfähre erreicht von hier nach fünfeinhalb Stunden Portsmouth. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig am einstigen Transatlantikterminal an. Und auch auf der Seine ist etwas los. Wer sich im Tal der Seine an beiden Ufern umschauen und bei der Überquerung Geld sparen möchte, nimmt eine der acht Fähren, die auf dem Abschnitt zwischen Rouen und Le Havre linkes und rechtes Ufer verbinden. Das ist billiger als die Brückenmaut – sechs sind sogar ganz kostenlos – und sorgt für die passende Binnenschifferatmosphäre. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört und unter der Regie des Architekten und „Poeten des Beton“ Auguste Perret, zu dessen Schülern Le Corbusier gehörte, in der Folge neu aufgebaut. Er löste diese schwierige Aufgabe mit Bravour: Der mit 150 ha großzügige Innenstadtgrundriss vermittelt ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit – passend zum Meer. Das Ensemble mit seinen 12 000 Wohnungen, Geschäften, Verwaltungs-, Kultur- und religiösen Einrichtungen gehört zum Unesco-Welterbe. Um die Architektur Perrets zu verstehen, empfiehlt sich der geführte Besuch des Musterappartements (appartement témoin). Bei diesem Schnellkurs für modernes Wohnen erfährst du Interessantes über Designkunst, optimale natürliche Ausleuchtung, integrierte Küchen und Bäder, Zentralheizung via Pressluft oder zeitgenössische Komfortausstattung. Eine neue Brücke hat die alten Trockendocks in Reichweite der Innenstadt gerückt. Seither wurde das Quartier de l’Eure zu einem lebendigen Viertel mit Ladenpassagen, Cafés, Kinos, Hotels und Büros. Heute schwer vorstellbar: Le Havre ist auch die Wiege des Impressionismus. Claude Monet malte sein Impression, Soleil levant („Impression, Sonnenaufgang“) hier, nahe der Stelle im Hafen, wo sich heute der Kontrollturm Semaphor erhebt. Von Ende Juni bis Mitte September präsentieren zeitgenössische Künstler aus der ganzen Welt im Rahmen des Festivals Un Été au Havre Open-Air-Kunstwerke, Lichtinstallationen und Kunstexperimente, die sie eigens für die Stadt gestaltet haben.

    • © PictureReflex, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ausflug in die 1950er-Jahre

    Le Havre an der Nordseite der 9 km breiten Seinemündung verdankt seine Gründung und Entwicklung der Verlandung des flussaufwärts liegenden alten Hafens von Harfleur. Heute ist die Hafen- und Industriestadt (166 000 Ew.) der wichtigste Hafen Frankreichs. Die Englandfähre erreicht von hier nach fünfeinhalb Stunden Portsmouth. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig am einstigen Transatlantikterminal an. Und auch auf der Seine ist etwas los. Wer sich im Tal der Seine an beiden Ufern umschauen und bei der Überquerung Geld sparen möchte, nimmt eine der acht Fähren, die auf dem Abschnitt zwischen Rouen und Le Havre linkes und rechtes Ufer verbinden. Das ist billiger als die Brückenmaut – sechs sind sogar ganz kostenlos – und sorgt für die passende Binnenschifferatmosphäre. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört und unter der Regie des Architekten und „Poeten des Beton“ Auguste Perret, zu dessen Schülern Le Corbusier gehörte, in der Folge neu aufgebaut. Er löste diese schwierige Aufgabe mit Bravour: Der mit 150 ha großzügige Innenstadtgrundriss vermittelt ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit – passend zum Meer. Das Ensemble mit seinen 12 000 Wohnungen, Geschäften, Verwaltungs-, Kultur- und religiösen Einrichtungen gehört zum Unesco-Welterbe. Um die Architektur Perrets zu verstehen, empfiehlt sich der geführte Besuch des Musterappartements (appartement témoin). Bei diesem Schnellkurs für modernes Wohnen erfährst du Interessantes über Designkunst, optimale natürliche Ausleuchtung, integrierte Küchen und Bäder, Zentralheizung via Pressluft oder zeitgenössische Komfortausstattung. Eine neue Brücke hat die alten Trockendocks in Reichweite der Innenstadt gerückt. Seither wurde das Quartier de l’Eure zu einem lebendigen Viertel mit Ladenpassagen, Cafés, Kinos, Hotels und Büros. Heute schwer vorstellbar: Le Havre ist auch die Wiege des Impressionismus. Claude Monet malte sein Impression, Soleil levant („Impression, Sonnenaufgang“) hier, nahe der Stelle im Hafen, wo sich heute der Kontrollturm Semaphor erhebt. Von Ende Juni bis Mitte September präsentieren zeitgenössische Künstler aus der ganzen Welt im Rahmen des Festivals Un Été au Havre Open-Air-Kunstwerke, Lichtinstallationen und Kunstexperimente, die sie eigens für die Stadt gestaltet haben.


  • Belle-Île-en-Mer

    Landschaftliche Highlights
    • Belle-Île-en-Mer© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Buch, Sofa, Meerblick!

    Die größte Atlantikinsel der ganzen Bretagne, 17 km lang, 5–10 km breit, empfängt dich am Fährhafen Le Palais (2500 Ew.) mit einer gewaltigen Zitadelle (ab 1549), die einst die Küste gegen Engländer und Holländer sichern sollte. Doppelte Ringmauer, Gräben, Spitzbastionen: Vaubans Einfluss ist augenfällig. Die Festung birgt ein interessantes Heimatmuseum. In Le Palais liegt auch die schöne Buchhandlung Liber & Co, wo du in tiefen Sesseln schmökern und Kaffee trinken kannst. Regelmäßig Lesungen und Themenabende. Die Insel (5200 Ew.) ist an Landschaftsvielfalt kaum zu überbieten. Man kann sie zu Fuß, per Rad oder mit dem Mietwagen erkunden. Lohnendes Ziel ist das ruhige Sauzon mit seinen bunt getünchten Hafenhäuschen. Der Ort im Norden der Insel bot die Kulisse für den Fernsehmehrteiler „Dolmen”. An der Pointe des Poulains erzählt das Museum Espace Muséographique Sarah Bernhardt im früheren Landsitz der Sarah Bernhardt das bunte Leben der exzentrischen Pariser Theaterdiva (1844–1923). Im Westen trotzt die steile, wild gezackte Côte Sauvage den Winterstürmen. Claude Monet malte sie 39-mal. Daneben hat die Erosion hier einige schöne Badebuchten geformt, z. B. Baluden/ Herlin. Die s Plage du Donnant ist wunderschön, das Meer allerdings wild! 3 km südlich steht das berühmte Castel Clara. Das Luxushotel mit Nobelrestaurant Le 180 bietet tolle Ausblicke auf den Ozean. Noch besser überblickst du Meer und Insel vom Leuchtturm Goulphar von 1836 mit 213 Stufen, den du besichtigen kannst. An der Ostküste liegt der feine, 1,5 km lange Sandstrand Plage des Grands Sables. Die stark jodhaltige Felsenentenmuschel pouce-pied von Belle-Île ist rar und durch begrenzte Ernten extrem teuer: 1 kg kostet weit über 300 Euro! Dagegen sind die mit regionalen Zutaten bereiteten Crêpes der Chaloupe in Le Palais günstig – und sehr lecker.

    • Belle-Île-en-Mer© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Buch, Sofa, Meerblick!

    Die größte Atlantikinsel der ganzen Bretagne, 17 km lang, 5–10 km breit, empfängt dich am Fährhafen Le Palais (2500 Ew.) mit einer gewaltigen Zitadelle (ab 1549), die einst die Küste gegen Engländer und Holländer sichern sollte. Doppelte Ringmauer, Gräben, Spitzbastionen: Vaubans Einfluss ist augenfällig. Die Festung birgt ein interessantes Heimatmuseum. In Le Palais liegt auch die schöne Buchhandlung Liber & Co, wo du in tiefen Sesseln schmökern und Kaffee trinken kannst. Regelmäßig Lesungen und Themenabende. Die Insel (5200 Ew.) ist an Landschaftsvielfalt kaum zu überbieten. Man kann sie zu Fuß, per Rad oder mit dem Mietwagen erkunden. Lohnendes Ziel ist das ruhige Sauzon mit seinen bunt getünchten Hafenhäuschen. Der Ort im Norden der Insel bot die Kulisse für den Fernsehmehrteiler „Dolmen”. An der Pointe des Poulains erzählt das Museum Espace Muséographique Sarah Bernhardt im früheren Landsitz der Sarah Bernhardt das bunte Leben der exzentrischen Pariser Theaterdiva (1844–1923). Im Westen trotzt die steile, wild gezackte Côte Sauvage den Winterstürmen. Claude Monet malte sie 39-mal. Daneben hat die Erosion hier einige schöne Badebuchten geformt, z. B. Baluden/ Herlin. Die s Plage du Donnant ist wunderschön, das Meer allerdings wild! 3 km südlich steht das berühmte Castel Clara. Das Luxushotel mit Nobelrestaurant Le 180 bietet tolle Ausblicke auf den Ozean. Noch besser überblickst du Meer und Insel vom Leuchtturm Goulphar von 1836 mit 213 Stufen, den du besichtigen kannst. An der Ostküste liegt der feine, 1,5 km lange Sandstrand Plage des Grands Sables. Die stark jodhaltige Felsenentenmuschel pouce-pied von Belle-Île ist rar und durch begrenzte Ernten extrem teuer: 1 kg kostet weit über 300 Euro! Dagegen sind die mit regionalen Zutaten bereiteten Crêpes der Chaloupe in Le Palais günstig – und sehr lecker.


  • Musée de la Tapisserie de Bayeux

    Museen
    • © Photos.com, Thinkstock

    Bereits in den Jahrhunderten vor der Operation Overlord von 1944 gab es spektakuläre Landungen dies- und jenseits des Ärmelkanals. Eine der ersten ist in Bildern anschaulich dokumentiert: die Überfahrt des Normannenherzogs Wilhelm nach England im Jahr 1066.58 auf einem 70 m langen, 50 cm breiten Leinenband aufgestickte Bilder aus dem 11.Jh. stellen die Expedition eindrucksvoll dar. Dabei liebte man auch - für damalige Verhältnisse recht gewagt - das frivole Detail (siehe Szene 15). Zu sehen sind auch der Halley’sche Komet (Szene 32) und die noch im Bau befindliche Abtei am Mont-Saint-Michel (Szene 16 und 17). Toll: die Vorbereitungen zum Aufbruch (Szenen 35-39). Die große Attraktion von Bayeux - oder vielmehr das, was davon übrigblieb (es fehlen einige Teile, zu erkennen an der Risskante und den unvollständigen Motiven nach der letzten Szene) - hängt im eigens hierfür umgebauten Jesuitenkolleg. Die Tapisserie zählt zum Unesco-Welterbe. Das Museum ist nach einer Modernisierung auf dem neuesten Stand der Museumstechnik.

    • © Photos.com, Thinkstock

    Bereits in den Jahrhunderten vor der Operation Overlord von 1944 gab es spektakuläre Landungen dies- und jenseits des Ärmelkanals. Eine der ersten ist in Bildern anschaulich dokumentiert: die Überfahrt des Normannenherzogs Wilhelm nach England im Jahr 1066.58 auf einem 70 m langen, 50 cm breiten Leinenband aufgestickte Bilder aus dem 11.Jh. stellen die Expedition eindrucksvoll dar. Dabei liebte man auch - für damalige Verhältnisse recht gewagt - das frivole Detail (siehe Szene 15). Zu sehen sind auch der Halley’sche Komet (Szene 32) und die noch im Bau befindliche Abtei am Mont-Saint-Michel (Szene 16 und 17). Toll: die Vorbereitungen zum Aufbruch (Szenen 35-39). Die große Attraktion von Bayeux - oder vielmehr das, was davon übrigblieb (es fehlen einige Teile, zu erkennen an der Risskante und den unvollständigen Motiven nach der letzten Szene) - hängt im eigens hierfür umgebauten Jesuitenkolleg. Die Tapisserie zählt zum Unesco-Welterbe. Das Museum ist nach einer Modernisierung auf dem neuesten Stand der Museumstechnik.


  • La Rochelle

    Geographical
    • © Alistair Rennie, Shutterstock

    Die Hafenstadt mit ihren schönen Arkaden, Museen, Parks und Stränden tut alles, um den Anschluss an die Moderne nicht zu verpassen. Die Universitätsstadt hat sich früh darum bemüht, ein Wissenschaftszentrum zu kreieren und Hightechfirmen anzusiedeln. Das einstige Hugenottenzentrum La Rochelle, ein bedeutender Fischereihafen, verfügt auch über eine riesige Marina.

    • © Alistair Rennie, Shutterstock

    Die Hafenstadt mit ihren schönen Arkaden, Museen, Parks und Stränden tut alles, um den Anschluss an die Moderne nicht zu verpassen. Die Universitätsstadt hat sich früh darum bemüht, ein Wissenschaftszentrum zu kreieren und Hightechfirmen anzusiedeln. Das einstige Hugenottenzentrum La Rochelle, ein bedeutender Fischereihafen, verfügt auch über eine riesige Marina.


  • Île d'Oléron

    Landschaftliche Highlights
    • © Olivier Malard, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Vom Weinberg ins Glas

    Auch Frankreichs zweitgrößte Insel (22 000 Ew.) ist heute dank einer Brücke nach Marennes mit dem Festland verbunden. Trotz des sommerlichen Urlaubstrubels ist sie landwirtschaftlich geprägt. Ihre Austern sind weltberühmt, ihr Wein ist groß im Kommen – entdeck Rebgärten und Tropfen des Vignoble Vincent. Im Sommer radelt man abseits vom Verkehr zu weißen Stränden wie der s Plage de Gatseau im Inselsüden.

    • 17310 Île d'Oléron
    • ot-st-trojan-les-bains@wanadoo.fr
    • © Olivier Malard, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Vom Weinberg ins Glas

    Auch Frankreichs zweitgrößte Insel (22 000 Ew.) ist heute dank einer Brücke nach Marennes mit dem Festland verbunden. Trotz des sommerlichen Urlaubstrubels ist sie landwirtschaftlich geprägt. Ihre Austern sind weltberühmt, ihr Wein ist groß im Kommen – entdeck Rebgärten und Tropfen des Vignoble Vincent. Im Sommer radelt man abseits vom Verkehr zu weißen Stränden wie der s Plage de Gatseau im Inselsüden.

    • 17310 Île d'Oléron
    • ot-st-trojan-les-bains@wanadoo.fr

  • Nantes

    Geographical
    • © SergiyN, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Auf der Loire ins Szeneviertel

    Nantes (328 000 Ew.) ist die Metropole des französischen Westens, einst als Hauptstadt der Herzöge der Bretagne, heute der Region Pays de la Loire. Am Schnittpunkt von Poitou, Vendée und Bretagne erlebte die Hafenstadt Kriege und Krisen, stoppte mit Kultur den Niedergang und punktet heute mit höchster Lebensqualität. Freu dich auf kreative Dynamik, außergewöhnliche Events wie das sommerliche Kulturspektakel Le Voyage à Nantes und grüne Lebenslust! „Autos raus, Radler rein“ ist Verkehrspolitik, Fußgängerzonen und Radwegenetz werden kontinuierlich ausgebaut, an 125 Stationen kannst du ein Leihrad mieten. Auf der Loire, in die hier Erdre und Sèvre münden, kannst du mit dem Navibus zur Île de Nantes und den Musiklokalen im ehemaligen Fischer- und heutigen Trendviertel Trentemoult schippern.

    • © SergiyN, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Auf der Loire ins Szeneviertel

    Nantes (328 000 Ew.) ist die Metropole des französischen Westens, einst als Hauptstadt der Herzöge der Bretagne, heute der Region Pays de la Loire. Am Schnittpunkt von Poitou, Vendée und Bretagne erlebte die Hafenstadt Kriege und Krisen, stoppte mit Kultur den Niedergang und punktet heute mit höchster Lebensqualität. Freu dich auf kreative Dynamik, außergewöhnliche Events wie das sommerliche Kulturspektakel Le Voyage à Nantes und grüne Lebenslust! „Autos raus, Radler rein“ ist Verkehrspolitik, Fußgängerzonen und Radwegenetz werden kontinuierlich ausgebaut, an 125 Stationen kannst du ein Leihrad mieten. Auf der Loire, in die hier Erdre und Sèvre münden, kannst du mit dem Navibus zur Île de Nantes und den Musiklokalen im ehemaligen Fischer- und heutigen Trendviertel Trentemoult schippern.


  • Carnac

    Geographical
    • © ManuKro, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Grauer Morgen? Perfekt!

    Willkommen im Menhirland! Die Steinreihen, alignements, sind die berühmtesten und die größten der Welt: Auf etwa 400 000 m2 wurden zwischen 4000 und 3800 v. Chr. über 3000 Menhire aufgerichtet; zählt man die des nahen Erdeven mit, steigt die Zahl auf über 4000.Meide den Touristentrubel und komm schon frühmorgens oder erst spätabends, am besten bei feuchter Witterung! In geheimnisvolle Nebel gehüllt entfalten die Menhire dann ihre ganze Magie. Allein in Menec stehen auf 950 m 1169 Menhire in elf Reihen. Im Südwesten schließen sich die Reihen von Kermario mit 982 und Kerlescan mit 579 Menhiren an. Die Maison des Mégalithes bietet im Sommer tägliche Führungen an. St-Michel, den größten Grabhügel Carnacs, 125 m lang und 12 m hoch, erkennst du an der Kapelle auf seiner Spitze. Schau dir auch den ältesten Tumulus der Region an, Kercado (4500 v. Chr.). Er besitzt noch die ursprüngliche Erdaufschüttung (Parkplatz an der Crêperie Kercado). Nach dem unbeschwerlichen Waldspaziergang von etwa zehn Minuten erreichst du den Riesen von Manio, mit 6,45 m Höhe der größte noch stehende Menhir von Carnac (Parkplatz am Reitstall von Kerlescan). Den einstigen Chic des noblen Badeorts Carnac-Plage (4200 Ew.) spürst du noch bei den Gründerzeitvillen gleich hinter dem immer gut besuchten Strand.

    • © ManuKro, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Grauer Morgen? Perfekt!

    Willkommen im Menhirland! Die Steinreihen, alignements, sind die berühmtesten und die größten der Welt: Auf etwa 400 000 m2 wurden zwischen 4000 und 3800 v. Chr. über 3000 Menhire aufgerichtet; zählt man die des nahen Erdeven mit, steigt die Zahl auf über 4000.Meide den Touristentrubel und komm schon frühmorgens oder erst spätabends, am besten bei feuchter Witterung! In geheimnisvolle Nebel gehüllt entfalten die Menhire dann ihre ganze Magie. Allein in Menec stehen auf 950 m 1169 Menhire in elf Reihen. Im Südwesten schließen sich die Reihen von Kermario mit 982 und Kerlescan mit 579 Menhiren an. Die Maison des Mégalithes bietet im Sommer tägliche Führungen an. St-Michel, den größten Grabhügel Carnacs, 125 m lang und 12 m hoch, erkennst du an der Kapelle auf seiner Spitze. Schau dir auch den ältesten Tumulus der Region an, Kercado (4500 v. Chr.). Er besitzt noch die ursprüngliche Erdaufschüttung (Parkplatz an der Crêperie Kercado). Nach dem unbeschwerlichen Waldspaziergang von etwa zehn Minuten erreichst du den Riesen von Manio, mit 6,45 m Höhe der größte noch stehende Menhir von Carnac (Parkplatz am Reitstall von Kerlescan). Den einstigen Chic des noblen Badeorts Carnac-Plage (4200 Ew.) spürst du noch bei den Gründerzeitvillen gleich hinter dem immer gut besuchten Strand.


  • Île de Noirmoutier

    Landschaftliche Highlights
    • © sylv1rob1, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sterneküche zu Bistropreisen

    Salzgärten, Austernbänke, Fischerhäfen, Segelboote und weiße Häuser hinter blühenden Malven prägen das Bild der gut 20 km langen Insel (9600 Ew.). Außer über die 1971 errichtete, mautfreie Brücke ist Noirmoutier über eine 4 km lange Straße zu erreichen, die bei Ebbe über den Meeresgrund führt und bei Flut nur an den Spitzen der Verkehrsschilder zu erkennen ist, die aus dem Wasser ragen. Urlauber benutzen diese Passage du Gois kaum, auf der bei auflaufender Flut schon einige Autos verlorengingen. Noirmoutier liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist ein ideales Terrain zum Radfahren (Verleih in jedem Ort). Die langen Sandstrände öffnen sich hinter dichten Pinienwäldern. An der Plage de Luzéronde an der Westküste wird auch FKK toleriert. Segelschulen und Wassersportzentren säumen die ganze Insel. Der Hauptort Noirmoutier-en-l’Île ist mit Geschäften, Restaurants, der romanisch-gotischen Kirche Saint-Philbert und der gut erhaltenen Burg aus dem 12.Jh. reizvoller Mittelpunkt des Insellebens. Im Schloss erklärt das Musée du Château die Inselgeschichte. Noirmoutier-en-l’Île liegt 2 km vom Meer entfernt. Südlich davon erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit Salzmarschen und Vogelbrutstätten. In einem schönen, hellen Ambiente werden im L‘Assiette au Jardin kreative, frische Gerichte serviert. Im Café Noir trifft sich hippes Publikum. Alles über Fischerei und Salzgewinnung ist im Musée des Traditions de l’Île 5 km südlich in La Guérinière zu erfahren. Hier befindet sich auch der Schmetterlingsgarten L‘Île aux Papillons, in dem exotische Schmetterlinge aus Guyana, Kenia, Madagaskar und von den Philippinen durch eine exotische Dschungellandschaft flattern. Politiker und Prominenz haben ihre Villen an der schicken Plage des Dames, die sich hinter dem Wald Bois de la Chaize erstreckt. Der Strand fällt sacht ab, liegt geschützt und ist für Kinder ideal. Vom Steg aus hat man einen schönen Blick auf die Bucht. Das Parken kann problematisch sein – am besten mit dem Fahrrad kommen! Ganz im Nordwesten liegt der schöne Fischer- und Ferienort L’Herbaudière. Kreative Fischgerichte zaubert dort Alexandre Couillon im dreifach besternten La Marine. Gleich nebenan hat Couillon das La Table d’Élise eröffnet, ein Bistro, wo er preiswertere Proben seiner Kunst gibt. Hafenblick, Fisch- und Fleischgerichte erwarten dich im Le Jusant. Sehr gut ist z. B. der Meeresburger mit Jakobsmuscheln, Thunfisch und Chorizo. Wunderhübsch sind auch die Dörfer La Bosse, L’Épine und Barbâtre mit ihren Gassen, die flache, weiße Häuser mit blühenden Malven davor säumen.

    • © sylv1rob1, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sterneküche zu Bistropreisen

    Salzgärten, Austernbänke, Fischerhäfen, Segelboote und weiße Häuser hinter blühenden Malven prägen das Bild der gut 20 km langen Insel (9600 Ew.). Außer über die 1971 errichtete, mautfreie Brücke ist Noirmoutier über eine 4 km lange Straße zu erreichen, die bei Ebbe über den Meeresgrund führt und bei Flut nur an den Spitzen der Verkehrsschilder zu erkennen ist, die aus dem Wasser ragen. Urlauber benutzen diese Passage du Gois kaum, auf der bei auflaufender Flut schon einige Autos verlorengingen. Noirmoutier liegt teilweise unter dem Meeresspiegel und ist ein ideales Terrain zum Radfahren (Verleih in jedem Ort). Die langen Sandstrände öffnen sich hinter dichten Pinienwäldern. An der Plage de Luzéronde an der Westküste wird auch FKK toleriert. Segelschulen und Wassersportzentren säumen die ganze Insel. Der Hauptort Noirmoutier-en-l’Île ist mit Geschäften, Restaurants, der romanisch-gotischen Kirche Saint-Philbert und der gut erhaltenen Burg aus dem 12.Jh. reizvoller Mittelpunkt des Insellebens. Im Schloss erklärt das Musée du Château die Inselgeschichte. Noirmoutier-en-l’Île liegt 2 km vom Meer entfernt. Südlich davon erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit Salzmarschen und Vogelbrutstätten. In einem schönen, hellen Ambiente werden im L‘Assiette au Jardin kreative, frische Gerichte serviert. Im Café Noir trifft sich hippes Publikum. Alles über Fischerei und Salzgewinnung ist im Musée des Traditions de l’Île 5 km südlich in La Guérinière zu erfahren. Hier befindet sich auch der Schmetterlingsgarten L‘Île aux Papillons, in dem exotische Schmetterlinge aus Guyana, Kenia, Madagaskar und von den Philippinen durch eine exotische Dschungellandschaft flattern. Politiker und Prominenz haben ihre Villen an der schicken Plage des Dames, die sich hinter dem Wald Bois de la Chaize erstreckt. Der Strand fällt sacht ab, liegt geschützt und ist für Kinder ideal. Vom Steg aus hat man einen schönen Blick auf die Bucht. Das Parken kann problematisch sein – am besten mit dem Fahrrad kommen! Ganz im Nordwesten liegt der schöne Fischer- und Ferienort L’Herbaudière. Kreative Fischgerichte zaubert dort Alexandre Couillon im dreifach besternten La Marine. Gleich nebenan hat Couillon das La Table d’Élise eröffnet, ein Bistro, wo er preiswertere Proben seiner Kunst gibt. Hafenblick, Fisch- und Fleischgerichte erwarten dich im Le Jusant. Sehr gut ist z. B. der Meeresburger mit Jakobsmuscheln, Thunfisch und Chorizo. Wunderhübsch sind auch die Dörfer La Bosse, L’Épine und Barbâtre mit ihren Gassen, die flache, weiße Häuser mit blühenden Malven davor säumen.


  • Vielle ville

    Geographical
    • © dvoevnore, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlaraffenland

    Fünf Stadttore und der Uhrturm Porte de la Grosse Horloge markieren die Grenzen des alten Stadtkerns, wo sogar das Renaissance-Rathaus an eine Ritterburg erinnert. Ungestört von schlechtem Wetter kannst du in den Arkaden der Rue du Palais, Rue Chaudrier und Rue des Merciers shoppen; auch die Galeries Lafayette sind vertreten. Schlichtweg grandios ist das Angebot der Köstlichkeiten in der Markthalle. Der Marché Central ist der schönste Schlemmertempel der Charente-Maritime.

    • 17000 La Rochelle
    • © dvoevnore, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlaraffenland

    Fünf Stadttore und der Uhrturm Porte de la Grosse Horloge markieren die Grenzen des alten Stadtkerns, wo sogar das Renaissance-Rathaus an eine Ritterburg erinnert. Ungestört von schlechtem Wetter kannst du in den Arkaden der Rue du Palais, Rue Chaudrier und Rue des Merciers shoppen; auch die Galeries Lafayette sind vertreten. Schlichtweg grandios ist das Angebot der Köstlichkeiten in der Markthalle. Der Marché Central ist der schönste Schlemmertempel der Charente-Maritime.

    • 17000 La Rochelle

  • La Hague

    Landschaftliche Highlights
    • © lilly3, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Hauchdünner Genuss

    Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.

    • © lilly3, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Hauchdünner Genuss

    Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.


  • Granville

    Geographical
    • © Musat, Thinkstock

    Granville ist - nicht zuletzt wegen der direkten Bahnlinie nach Paris - ein beliebtes Seebad. Hier wird der höchste Tidenhub Europas gemessen. Mit seinen Nachbarorten verfügt der Großraum über mehr als 20 km bester Badestrände. Die spektakuläre Lage der Altstadt auf einem Felssporn und das Kasino verhalfen der Stadt zum Beinamen "Monte Carlo des Nordens". Der schöne Stadtstrand erstreckt sich zu Füßen des Kasinos vor einer imposanten Steilküste.

    • 50400 Granville
    • © Musat, Thinkstock

    Granville ist - nicht zuletzt wegen der direkten Bahnlinie nach Paris - ein beliebtes Seebad. Hier wird der höchste Tidenhub Europas gemessen. Mit seinen Nachbarorten verfügt der Großraum über mehr als 20 km bester Badestrände. Die spektakuläre Lage der Altstadt auf einem Felssporn und das Kasino verhalfen der Stadt zum Beinamen "Monte Carlo des Nordens". Der schöne Stadtstrand erstreckt sich zu Füßen des Kasinos vor einer imposanten Steilküste.

    • 50400 Granville

  • Côte Fleurie

    Landschaftliche Highlights
    • © FreeProd33, Shutterstock

    Die wohl bekannteste und mondänste Baderegion Nordfrankreichs, die Blumenküste zwischen Cabourg und Honfleur, war bereits im 19.Jh. Urlaubsziel von betuchten Parisern. Sie bietet feinsandige Strände, Yachthäfen und ein abwechslungsreiches Nachtleben.

    • Villers-sur-Mer
    • © FreeProd33, Shutterstock

    Die wohl bekannteste und mondänste Baderegion Nordfrankreichs, die Blumenküste zwischen Cabourg und Honfleur, war bereits im 19.Jh. Urlaubsziel von betuchten Parisern. Sie bietet feinsandige Strände, Yachthäfen und ein abwechslungsreiches Nachtleben.

    • Villers-sur-Mer

  • Mont-Saint-Michel

    Geographical
    • © canadastock, Shutterstock

    Der Klosterfelsen auf der Granitinsel mitten im Wattenmeer am südlichen Ende der Normandie fasziniert seine Besucher seit Jahrhunderten. Die Schönheit der Architektur und der Natur sowie die geheimnisvollen Gründungsgeschichten rund um das Erscheinen des Erzengels Michael machen Dorf und Kloster Mont-Saint-Michel zu einer Kultstätte, mit 3 Mio. Touristen jährlich ist es die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs außerhalb von Paris.

    • © canadastock, Shutterstock

    Der Klosterfelsen auf der Granitinsel mitten im Wattenmeer am südlichen Ende der Normandie fasziniert seine Besucher seit Jahrhunderten. Die Schönheit der Architektur und der Natur sowie die geheimnisvollen Gründungsgeschichten rund um das Erscheinen des Erzengels Michael machen Dorf und Kloster Mont-Saint-Michel zu einer Kultstätte, mit 3 Mio. Touristen jährlich ist es die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs außerhalb von Paris.


  • Île de Ré

    Landschaftliche Highlights
    • Île de Ré© MAIRDUMONT

    Die mondäne Insel (11 000 Ew.), die 10 km westlich von La Rochelle liegt, ist über einen Viadukt zu erreichen (Maut für PKW, kostenlos für Fußgänger und Radfahrer). Wie ihre große Schwester Oléron ist das Naturschutzgebiet ein Ferienparadies mit langen Stränden, Dünen und kleinen Dörfern. Die Hauptstadt der Insel ist Saint-Martin-de-Ré.

    • Île de Ré© MAIRDUMONT

    Die mondäne Insel (11 000 Ew.), die 10 km westlich von La Rochelle liegt, ist über einen Viadukt zu erreichen (Maut für PKW, kostenlos für Fußgänger und Radfahrer). Wie ihre große Schwester Oléron ist das Naturschutzgebiet ein Ferienparadies mit langen Stränden, Dünen und kleinen Dörfern. Die Hauptstadt der Insel ist Saint-Martin-de-Ré.


  • Pointe de Pen-Hir

    Landschaftliche Highlights
    • Pointe de Pen-Hir© MAIRDUMONT

    Von dieser 70 m hohen Landzunge erwartet den Besucher ein großartiges Panorama, unter anderem auf einen "Erbsenhaufen", den "Tas de Pois", der das Kap im Meer fortsetzt. Bei klarer Sicht ist die 14 km weit entfernte Landzunge Pointe Saint-Mathieu zu sehen.

    • Pointe de Pen-Hir© MAIRDUMONT

    Von dieser 70 m hohen Landzunge erwartet den Besucher ein großartiges Panorama, unter anderem auf einen "Erbsenhaufen", den "Tas de Pois", der das Kap im Meer fortsetzt. Bei klarer Sicht ist die 14 km weit entfernte Landzunge Pointe Saint-Mathieu zu sehen.


  • la Mare Vineyards And Distillery

    Weinlokale
    • international

    Das Golfstromklima machts möglich: Vier akzeptable Weine, ein Sekt und ein Cidre verbergen sich hinter den schön gestalteten Eti ketten des kleinen Wein­baubetriebs. Der lässt sich gern hinter die Kulissen schauen. Im Shop solltest du nicht versäumen, ein Glas hausgemachte black butter zu kaufen, einen schwarzen Brotaufstrich aus Cidre, Zimt, Äpfeln und Gewürzen. Vom Schnaps ganz zu schwei­gen. Wer nachmittags kommt, sollte sich den Kuchen nicht entgehen lassen.

    Das Golfstromklima machts möglich: Vier akzeptable Weine, ein Sekt und ein Cidre verbergen sich hinter den schön gestalteten Eti ketten des kleinen Wein­baubetriebs. Der lässt sich gern hinter die Kulissen schauen. Im Shop solltest du nicht versäumen, ein Glas hausgemachte black butter zu kaufen, einen schwarzen Brotaufstrich aus Cidre, Zimt, Äpfeln und Gewürzen. Vom Schnaps ganz zu schwei­gen. Wer nachmittags kommt, sollte sich den Kuchen nicht entgehen lassen.


  • Jersey Zoo

    Zoologische Gärten
    • © Denis Kabanov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aye-Aye!

    Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbücher und -filme bekannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teilweise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye-Aye) wird wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die nachtaktive Primatenart mit dem überlangen Mittelfinger, in ihrer Heimat aus optischen Gründen verschrien, im Halbdunkel erspähen – ein magischer Moment. Weitere – tagaktive – Lemurenarten turnen draußen herum. Die Gorillas faszinieren besonders. Der olfaktorisch exotischste Teil ist der Flughund-Tunnel, in dem bedrohte Fledermausarten ordentlich Platz haben – der Besuch dieser Fruchtfresser ist auch für Kinder sehr spannend. Das parkähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, fast entrückten Eindruck, den der ungewöhnliche Zoo auf Besucher macht. An der Zufahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tierischer Ressourcen auf der Welt. Die Aufzucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissenschaftlichen Ruf und pflegt Austausch- und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.

    • © Denis Kabanov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Aye-Aye!

    Jersey als Arche: Die weltweit aktive Stiftung Durrell Wildlife Conservation Trust zeigt in ihrem Zoo auf Jersey etliche bedrohte Tierarten, deren spektakulärsten Vertretern der für seine Tierbücher und -filme bekannt gewordene Gerald Durrell – Bruder des Romanciers Lawrence Durrell – teilweise selbst nachstellte. Das Fingertier (Aye-Aye) wird wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen, der dessen Heimat Madagaskar aufsucht. Hier kannst du die nachtaktive Primatenart mit dem überlangen Mittelfinger, in ihrer Heimat aus optischen Gründen verschrien, im Halbdunkel erspähen – ein magischer Moment. Weitere – tagaktive – Lemurenarten turnen draußen herum. Die Gorillas faszinieren besonders. Der olfaktorisch exotischste Teil ist der Flughund-Tunnel, in dem bedrohte Fledermausarten ordentlich Platz haben – der Besuch dieser Fruchtfresser ist auch für Kinder sehr spannend. Das parkähnliche Gelände verstärkt den leicht unwirklichen, fast entrückten Eindruck, den der ungewöhnliche Zoo auf Besucher macht. An der Zufahrt erinnern Betonnachbildungen von Dodos, einem im 17.Jh. ausgerotteten Kranichvogel, stellvertretend an ausgestorbene Tierarten. Führungen öffnen die Augen für die Endlichkeit tierischer Ressourcen auf der Welt. Die Aufzucht bedrohter Arten ist ein Hauptziel. Jerseys Zoo hat einen guten wissenschaftlichen Ruf und pflegt Austausch- und Aufzuchtprogramme etwa mit dem Melbourne Zoo.


  • Brocéliande

    Landschaftliche Highlights
    • © HUANG Zheng, Shutterstock

    Lange wurde der Schauplatz der Gralslegende und Artussage aus Angst vor Gnomen und Geistern gemieden. Der einst riesige Zauberwald rund um das verträumte Dorf Paimpont (1600 Ew.), 41 km westlich von Rennes, umfasst heute noch etwa 70 km2.Auf einer vom Verkehrsamt erarbeiteten Rundstrecke (ca. 70 km) wandelst du romantisch auf Merlins Spuren.

    • Forêt de Paimpont, 35380 Paimpont
    • © HUANG Zheng, Shutterstock

    Lange wurde der Schauplatz der Gralslegende und Artussage aus Angst vor Gnomen und Geistern gemieden. Der einst riesige Zauberwald rund um das verträumte Dorf Paimpont (1600 Ew.), 41 km westlich von Rennes, umfasst heute noch etwa 70 km2.Auf einer vom Verkehrsamt erarbeiteten Rundstrecke (ca. 70 km) wandelst du romantisch auf Merlins Spuren.

    • Forêt de Paimpont, 35380 Paimpont

  • Golfe du Morbihan

    Landschaftliche Highlights
    • © bensliman hassan, Shutterstock

    Auf dem tiefblauen Binnenmeer tummeln sich im Sommer Myriaden bunter Segel. Sie können den Golf mit einem der Ausflugsboote ab Vannes (Parc du Golfe) oder Locmariaquer befahren, Anbieter ist z. B. Navix ; Kosten je nach Route, mit oder ohne Inselaufenthalt.

    • © bensliman hassan, Shutterstock

    Auf dem tiefblauen Binnenmeer tummeln sich im Sommer Myriaden bunter Segel. Sie können den Golf mit einem der Ausflugsboote ab Vannes (Parc du Golfe) oder Locmariaquer befahren, Anbieter ist z. B. Navix ; Kosten je nach Route, mit oder ohne Inselaufenthalt.


  • Côte de Granit Rose

    Geographical
    • © Oliver Hoffmann, Shutterstock

    Der Ort 5 km nordwestlich von Perros erstaunt mit sogar in Hausgärten liegenden, riesigen Felsblöcken. Im imposanten rosafarbenen Felsenmeer rund um den Leuchtturm Men Ruz (1947) tragen die bizarren Naturkunstwerke klingende Namen wie Teufelsschloss, Napoleons Hut, Kaninchen oder Champignon. Die Farbe rührt vom Eisenoxid in dem erodierten Lavastein her.

    • Pointe de Ploumanac’h, Ploumanac’h
    • © Oliver Hoffmann, Shutterstock

    Der Ort 5 km nordwestlich von Perros erstaunt mit sogar in Hausgärten liegenden, riesigen Felsblöcken. Im imposanten rosafarbenen Felsenmeer rund um den Leuchtturm Men Ruz (1947) tragen die bizarren Naturkunstwerke klingende Namen wie Teufelsschloss, Napoleons Hut, Kaninchen oder Champignon. Die Farbe rührt vom Eisenoxid in dem erodierten Lavastein her.

    • Pointe de Ploumanac’h, Ploumanac’h

  • Cadre Noir

    Reiten

    Hier residiert das Ausbildungszentrum Cadre Noir mit den besten Dressur-, Spring und Geländereitern der École Nationale d’Équitation.

    Hier residiert das Ausbildungszentrum Cadre Noir mit den besten Dressur-, Spring und Geländereitern der École Nationale d’Équitation.


  • Ouessant

    Landschaftliche Highlights
    • © chromoprisme, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Wind und Wasser toben

    Die Schiffe von Penn Ar Bed steuern die Insel ab Le Conquet, ab Camaret und ab Brest an. Auf der Fahrt pflügt die oft von Delphinen begleitete Fähre durch meist ordentliche Dünung. Am Hafen kann man Fahrräder leihen, um die 8 km lange und 4 km breite Insel zu umrunden. Wanderer nehmen den Inselbus ins verträumte Lampaul (800 Ew.) und gehen zur nordwestlichen Pointe de Pern mit superbem Blick auf die Leuchttürme auf See. Nirgends sonst ist die Bretagneküste so wild. Von hier führt der Küstenpfad nach Nordost, wo man zuweilen bei der Île Keller Kegelrobben beobachten kann. Besuch das Heimatmuseum Niou Uhella in einem alten Gehöft. Spannend ist auch das Leuchtturmmuseum im Phare du Créac’h. Im Restaurant La Duchesse Anne in Bourg Lampaul gibt es die Spezialität Ragoût sous la tourbe, einen (mangels Feuerholz auf der Insel) auf der Grasnarbe gekochten Eintopf aus Lammfleisch, Karotten und Kartoffeln (1 Tag vorher bestellen!).

    • Ouessant
    • © chromoprisme, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Wind und Wasser toben

    Die Schiffe von Penn Ar Bed steuern die Insel ab Le Conquet, ab Camaret und ab Brest an. Auf der Fahrt pflügt die oft von Delphinen begleitete Fähre durch meist ordentliche Dünung. Am Hafen kann man Fahrräder leihen, um die 8 km lange und 4 km breite Insel zu umrunden. Wanderer nehmen den Inselbus ins verträumte Lampaul (800 Ew.) und gehen zur nordwestlichen Pointe de Pern mit superbem Blick auf die Leuchttürme auf See. Nirgends sonst ist die Bretagneküste so wild. Von hier führt der Küstenpfad nach Nordost, wo man zuweilen bei der Île Keller Kegelrobben beobachten kann. Besuch das Heimatmuseum Niou Uhella in einem alten Gehöft. Spannend ist auch das Leuchtturmmuseum im Phare du Créac’h. Im Restaurant La Duchesse Anne in Bourg Lampaul gibt es die Spezialität Ragoût sous la tourbe, einen (mangels Feuerholz auf der Insel) auf der Grasnarbe gekochten Eintopf aus Lammfleisch, Karotten und Kartoffeln (1 Tag vorher bestellen!).

    • Ouessant

  • St. Ouen's Bay

    Strände
    • © Alagz, Shutterstock

    Lang und breit wirft sich Jerseys Westküs­te dem anrollenden Ozean entgegen. Wel lenreiter und Windsurfer können ganztägig in den als sicher gekennzeichneten Bereichen abheben; Schwimmer sollten sich immer innerhalb der ausgeflaggten Bereiche bewegen, die im Sommer von coast guards überwacht werden. Bei Ebbe gibts manchmal Autorennen auf dem ansonsten Mensch und Tier vorbehaltenen Strand. Alle paar Kilometer findet man Burger und Kaffee sowie Parkplätze.

    • La Saline
    • © Alagz, Shutterstock

    Lang und breit wirft sich Jerseys Westküs­te dem anrollenden Ozean entgegen. Wel lenreiter und Windsurfer können ganztägig in den als sicher gekennzeichneten Bereichen abheben; Schwimmer sollten sich immer innerhalb der ausgeflaggten Bereiche bewegen, die im Sommer von coast guards überwacht werden. Bei Ebbe gibts manchmal Autorennen auf dem ansonsten Mensch und Tier vorbehaltenen Strand. Alle paar Kilometer findet man Burger und Kaffee sowie Parkplätze.

    • La Saline

  • Moulin Huet Bay

    Strände
    • © Altrendo Images, Shutterstock

    Die fast mediterrane Bucht malte Auguste Renoir 1883.Gönn dir einen impressionistischen Nachmittag: zunächst Kaffeetafel im luxuriösen Garten des Hotels Bella Luce, dann über ein steiles Waldsträßchen 1,5 km zur Bucht, wo ein simples Café zwischen Hortensien auf dich wartet. Auf dem Marsch zurück steuerst du unweit des Bella Luce diesmal das sehr gute Pubrestaurant The Captains an, um sich von den freundlichen locals Tipps zu holen.

    • Saint Peter Port, Guernsey
    • © Altrendo Images, Shutterstock

    Die fast mediterrane Bucht malte Auguste Renoir 1883.Gönn dir einen impressionistischen Nachmittag: zunächst Kaffeetafel im luxuriösen Garten des Hotels Bella Luce, dann über ein steiles Waldsträßchen 1,5 km zur Bucht, wo ein simples Café zwischen Hortensien auf dich wartet. Auf dem Marsch zurück steuerst du unweit des Bella Luce diesmal das sehr gute Pubrestaurant The Captains an, um sich von den freundlichen locals Tipps zu holen.

    • Saint Peter Port, Guernsey

  • Cobo Bay

    Strände
    • © natasa sears, Shutterstock

    Weiß leuchtet der Sand bei Ebbe, rosa Felsen steigen aus dem Wasser. Ein toller, sehr beliebter Familienstrand mit Pub, Kiosk, fish ’n’ chips, Supermarkt und Parkplatz.

    • Côbo Coast Road, GY5 7HB Cobo Bay
    • © natasa sears, Shutterstock

    Weiß leuchtet der Sand bei Ebbe, rosa Felsen steigen aus dem Wasser. Ein toller, sehr beliebter Familienstrand mit Pub, Kiosk, fish ’n’ chips, Supermarkt und Parkplatz.

    • Côbo Coast Road, GY5 7HB Cobo Bay

  • Saint Peter Port

    Geographical
    • © Allard One, Shutterstock

    dieses Hauptstädtchen empfängt sie mit mehr Old-School-Flair als St. Helier. Kompakt und steil aufgetürmt überm Yachthafen erobert das deutlich frankophilere Metropölchen die Herzen auf Anhieb.

    • Saint Peter Port
    • © Allard One, Shutterstock

    dieses Hauptstädtchen empfängt sie mit mehr Old-School-Flair als St. Helier. Kompakt und steil aufgetürmt überm Yachthafen erobert das deutlich frankophilere Metropölchen die Herzen auf Anhieb.

    • Saint Peter Port

  • Victor Hugo House

    Museen

    2012 feierte Frankreich den 210.Geburts­tag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dra­matiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von Notre­Dame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napo­leon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thron­te 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, mal­te, schrieb, sam melte. In seinem verglas­ten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.

    2012 feierte Frankreich den 210.Geburts­tag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dra­matiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von Notre­Dame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napo­leon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thron­te 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, mal­te, schrieb, sam melte. In seinem verglas­ten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.