Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Dieben eine Chance gebenIn Großstädten sind Touristen eine leichte Beute von Dieben. Trag in der Metro den Rucksack vorn, halte die Handtasche gut fest und pack keine Wertsachen aus. Auch an touristischen Hotspots tummeln sich Taschendiebe gern!
Eine private Einladung ausdehnenWenn Franzosen zum Essen laden, gelten andere Höflichkeitsregeln. Verlässt einer der Gäste die Tafel, verabschieden sich oft auch alle anderen. Wein trinkt man nur zum Essen. Der Abend endet – nicht selten zu später Stunde – mit dem letzten Gang: café, digestif oder auch mal eine tisane, ein Kräutertee!
Leichtsinnig am MeerDie Surfer freuen sich über den starken Wellengang an Frankreichs Atlantikküste; Schwimmer sollten aufpassen: Starke Strömungen und auflaufendes Wasser sorgen immer wieder für tödliche Unfälle.
Vor verschlossenen Türen stehenBanken & Behörden machen um 9, Geschäfte oft erst um 10 Uhr auf. Die Mittagspause ist heilig. Außer in Paris schließen viele Läden und Fremdenverkehrsämter zwischen 12 und 14.30 Uhr.
Im Juli und August mit dem Auto gen SüdenIm Juli tourt die Tour de France durchs Land, beginnen die Sommerferien, schließen viele Betriebe, leeren sich die Großstädte. Die Folge: Staus – besonders am Samstag. Betroffen sind vor allem A 6–9, A 36, A 39 und der Lyoner Stadttunnel.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Fahrradab 20 Euro für die Miete pro Tag, E-Bike 30-40 Euro
Kaffeeab 1,50 Euro für einen petit noir am Tresen
Eisum 3 Euro für eine Kugel
Weinab 4 Euro für ein Glas im Bistro
Benzin1,70–2,20 Euro für 1 l Super
Autobahnum 7 Euro im Schnitt für 100 km auf mautpflichtigen Abschnitten

Feiertage

1. Januar

  • Im Elsass und im Departement Moselle sind auch Karfreitag und der 26. Dezember Feiertage.

März/April

  • Neujahr (Jour de l’An)

1. Mai

  • Ostermontag (Lundi de Pâques)

8. Mai

  • Tag der Arbeit (Fête du Travail)

Mai

  • Kriegsende 1945 (Victoire des Alliés en 1945)

Mai/Juni

  • Festival de Cannes, internationale Filmfestspiele

21. Juni

  • Himmelfahrt (Ascension); Pfingstmontag (Lundi de Pentecôte)

Juli

  • Fête de la Musique, kostenlose Konzerte im ganzen Land

14. Juli

  • Festival d’Avignon, wichtigstes Theaterfestival des Landes mit Off-Festival alternativer Ensembles

15. August

  • Nationalfeiertag (Fête Nationale)

1. November

  • Mariä Himmelfahrt (Assomption)

11. November

  • Allerheiligen (Toussaint)

25. Dezember

  • Kriegsende 1918 (Armistice 1918)

Veranstaltungen

Januar

  • Festival International de la Bande Dessinée (Angoulême), bdangouleme.com: Welttreffen der Comickultur

Februar

  • Carnaval: Hochburgen des Karnevals sind Nizza, Limoges, das Elsass und Hauts-de-France.

  • Fête du Citron (Menton), fete-du-citron.com

Ostern

  • Feria (Arles), arenes-arles.com: Auftakt der Stierkampfsaison

April

  • Festival International du Film Policier (Beaune), Facebook: Krimifestival

Mai

  • Fêtes de Jeanne d’Arc (Orléans), orleansjeannedarc.fr: Mittelalterfest zu Ehren der Nationalheiligen

  • Internationale Filmfestspiele (Cannes), festival-cannes.com

Juni

  • Fête de la Musique: am 21. Juni kostenlose Konzerte im ganzen Land

Juli

  • Festival d’Avignon: wichtigstes Theaterfestival des Landes (festival-avignon.com) mit Off-Festival alternativer Ensembles (avignonleoff.com)

August

  • Paris Plages, de.parisinfo.com: Strandvergnügen an der Seine und am Bassin de la Villette

  • Jazz in Marciac, jazzinmarciac.com: 20 Tage Jazz von Weltrang

November

  • Fassanstich des jungen Rotweins am dritten Do – Le Beaujolais nouveau est arrivé!

Dezember

  • Fête des Lumières (Lyon), fetedeslumieres.lyon.fr: viertägiges Lichterfest

Anreise mit dem Auto

Aus Deutschlands Norden und Westen führen die Autobahnen A 1 und A 2 (Duisburg–Antwerpen–Lille bzw. Aachen– Lüttich–Valenciennes) und A 4 (Saarbrücken–Metz–Reims) nach Paris. Im Südwesten führt die A 36 über Mulhouse nach Dijon. Die meisten Autobahnabschnitte in Frankreich sind mautpflichtig (péage). Die knapp 700 km lange Strecke Mulhouse– Montpellier kostet zum Beispiel knapp 70 Euro, für die gut 330 km von Metz bis Paris fallen knapp 30 Euro an. Auf autoroutes.fr kannst du die Maut berechnen.

Es gibt jedoch auch ein paar längere mautfreie Autobahnabschnitte. Dazu gehören sämtliche Stadtautobahnen und Ringstraßen, alle Autobahnen in der Bretagne, die A 75 Clermont-Ferrand– Béziers/Montpellier mit Ausnahme des Viadukts von Millau sowie die A 20 von Vierzon nach Brive-la-Gaillarde. Mit der elektronischen Mautbox Liber-t von den Anbietern Tollticket (tolltickets.com) und Bip & Go (bipandgo. com) kannst du mit Tempo 30 durch die Mautstationen fahren und zahlst nach Registrierung am Ende des Nutzungsmonats.

Und besorg dir vor der Abfahrt ganz unkompliziert die Crit’Air-Plakette: Immer mehr Städte und sogar ganze Departements fordern diese Umweltplakette (3,11 Euro, mit Versand 4,76 Euro | Onlinebestellung, auch deutschsprachig: certificat-air.gouv.fr). Der Ausbau der E-Mobilität wird auch in Frankreich entschieden vorangetrieben, immer mehr Ladesäulen werden sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum aufgestellt, sodass du problemlos mit dem E-Auto reisen kannst.

Anreise mit der Bahn

Die meisten großen Städte sind an das Bahnnetz angeschlossen, das von Paris sternförmig das Land überzieht. Der TGV (sncf-connect.com/de-de/tgv) verbindet in Frankreich über 200 Städte mit Tempo 320.Für die 750 km von Paris bis Marseille braucht der TGV nur gut drei Stunden, von Paris bis Bordeaux sogar nur zwei Stunden.

Die ICE-Fahrt von Frankfurt nach Paris dauert knapp vier Stunden, von München aus bist du in fünfeinhalb bis sechs Stunden in Paris. Der TGV Frankfurt– Marseille (acht Stunden) mit Halt in Straßburg, Mulhouse, Belfort, Besançon Chalon-sur-Saône, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence bringt dich schnell in den Osten und Südosten. Im Hochsommer fährt zudem ein Direktzug mit Halt in Tours, Poitiers und Angoulême in siebeneinhalb Stunden von Frankfurt nach Bordeaux. Oder du nimmst den Schnellzug Eurostar (ehemals Thalys, eurostar.com) von Köln nach Paris. Seit 2024 wird auch die Achse Berlin–Paris erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs wieder tagsüber bedient.

Derzeit werden außerdem die Nachtzugverbindungen nach Paris reaktiviert: Es fahren bereits wieder Schlafwagen von Wien über München und von Berlin über Halle, Erfurt und Frankfurt. Alle SNCF-Tickets kannst du zentral auf der deutschsprachigen Seite sncf-connect.com/de-de buchen. TGV-Tickets gibt es nur mit Sitzreservierung. Die TER-Regionalzüge (sncf-connect.com/de-de/ter) locken oft mit Specials. Fahrkarte, Specials, Bonuspunkte: Hol dir die Kundenkarte der SNCF (short.travel/frr5)!

 

Anreise mit dem Bus

Wie in Deutschland boomt auch in Frankreich der Fernbusmarkt. Platzhirsch ist Bla Bla Car (blablacar.fr/bus) mit rund 400 Zielen in Frankreich. Ebenfalls nach Frankreich fährt natürlich Flixbus (flixbus.de). Zentral buchen und vergleichen kannst du Bahn und Bus auf thetrainline.com oder de.omio.com.

Anreise per Flug

Neben Paris sind von Deutschland aus Marseille, Bordeaux, Nizza, Nantes, Toulouse und Lyon per Direktflug erreichbar. Je nach Abflugort werden die Strecken von Lufthansa, Air France, Eurowings, Ryanair, Easyjet, Transavia oder Volotea bedient. Da Flüge jedoch immer seltener zu Schnäppchenpreisen erhältlich sind, ist die umweltfreundlichere Anreise per Zug oft interessanter.

Vorbereitung

Strom

Adapter Typ E

nur in Ausnahmen notwendig

Ankommen

Klima & Reisezeit

Frankreich erfreut sich eines gemäßigten Klimas. Während an der Atlantikküste im Westen eher ein mildes, ozeanisches Klima herrscht, nähert sich der Osten dem Kontinentalklima an. Der Norden ist recht feucht, der Süden zeichnet sich durch lange Sonnenperioden aus. Die beste Reisezeit ist von Ostern bis Anfang November, Hochsaison ist im Juli und August. Von Dezember bis April locken Vogesen, Jura, Zentralmassiv, Pyrenäen und Alpen mit vielfältigem Wintersport. An der Côte d’Azur, in der Provence und im Languedoc und Roussillon kannst du auch in den dunklen Monaten auf der Terrasse deinen Kaffee in der Sonne genießen.

Zoll

Innerhalb der EU dürfen Waren für den persönlichen Bedarf frei ein- und ausgeführt werden. Richtmengen hierfür sind u. a. 800 Zigaretten und 10 l Spirituosen. Für Schweizer gelten wesentlich niedrigere Freigrenzen, u. a. 250 Zigaretten, 5 l Wein und 1 l Spirituosen.

Weiterkommen

Auto

Die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften beträgt 50 km/h – wobei jedoch viele Städte, nicht zuletzt Paris, das Tempo großräumig auf 30 km/h herabgesetzt haben –, auf Landstraßen 80 km/h, sofern nicht anders ausgeschildert, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf Autobahnen 130 km/h (bei Regen aber nur 110 km/h). Die Promillegrenze beträgt 0,5.Du musst mindestens eine Warnweste im Wagen mitführen. Von November bis März sind Winterreifen Pflicht in den Alpen, im Zentralmassiv, im Jura, in den Pyrenäen und den Vogesen.

Um Fahrgemeinschaften zu fördern, haben mehrere Städte Fahrspuren eingerichtet, die nur von Autos, in denen mehr als eine Person sitzt, sowie von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis befahren werden dürfen. Eine weiße Raute auf blauem Grund weist auf diese reservierten Fahrspuren hin. Wer alleine im Auto sitzt und auf der Spur erwischt wird, muss mit bis zu135 Euro Bußgeld rechnen. In den Großstädten machen steigende Parkgebühren und Fahrverbote in den Innenstädten Carsharing-Systeme wie citiz.coop zu einer interessanten Option für Fahrten ins Umland.

Mietwagen

Am günstigsten erhältst du Mietwagen online bei Anbietern wie billigermiet wagen.de. Vergleich sorgfältig die Mietbedingungen! Gebühren für Zusatzfahrer, eine ungünstige Tankregelung oder schlechte Versicherungskonditionen können scheinbar günstige Angebote erheblich verteuern. Beachte, dass bis zur Rückgabe des Wagens ein Betrag auf der Kreditkarte als Kaution geblockt wird. Im Winter haben viele Fahrzeuge noch Sommerreifen – wer in die Berge fährt, muss Schneeketten oder chaussettes, Stoffüberzüge für die Sommerreifen, dann auf eigene Kosten kaufen!

Inlandsflüge

Paris besitzt zwei große Flughäfen: Orly gut 10 km südlich der Stadt und Roissy-Charles- de-Gaulle (CDG) knapp 25 km nördlich. Von beiden fahren Busse (Roissybus, Orlybus) und die S-Bahn RER (Linie B für CDG und B plus Zubringerbahn Orlyval für Orly) in die Innenstadt. Nach Orly kommst du seit Neuestem auch mit der Metro. Wichtige Regionalflughäfen sind Basel-Mulhouse, Bordeaux, Lille, Lyon, Marseille, Montpellier, Nantes, Nizza, Rennes, Straßburg und Toulouse.

ÖPNV

Das öffentliche Verkehrsnetz ist in Frankreich sehr gut ausgebaut. Das Schienennetz der Hochgeschwindigkeits- TGVs, der Intercity-Züge und der regionalen TERs ergänzt ein ebenfalls sehr gut ausgebautes regionales und lokales Busnetz.

In den Großstädten Paris, Toulouse, Marseille und Lyon bist du am schnellsten mit der Metro unterwegs. Immer mehr Städte verdrängen die Autos aus den Innenstädten und bauen ihr Straßenbahnnetz aus.

Vor Ort

Auskunft vor Ort

Die Französische Zentrale für Tourismus (france.fr/de) präsentiert Informationen in deutscher Sprache und verweist auf Links zu Regionen, Departements und Gemeinden.

Fotografieren

Im Urlaub Fotos im Museum schießen, Selfies vor berühmten Bauwerken machen und alles gleich in den sozialen Medien posten? Da kann es in Frankreich Ärger geben, wo die Panoramafreiheit eingeschränkt ist, etwa beim Eiffelturm. Tagsüber darfst du ihn fotografieren und das Bild vom Turm auch posten. Nicht aber nachts: Da hat sich die Firma SETE Illuminations, die seit 1985 die Lichtershow von Pierre Bideau zeigt, sämtliche Rechte gesichert.

Öffnungszeiten

Frankreich hat kein Ladenschlussgesetz, die Öffnungszeiten variieren daher stark. Die Geschäfte haben meist montags bis samstags von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Noch sehr verbreitet ist die Mittagspause von 12 bis 14.30 Uhr, im Süden mitunter bis 16 Uhr. Hypermarchés, die Stadtrand-Supermärkte in XXL, sind oft von 10 bis 22 Uhr sowie am Sonntagvormittag geöffnet. In Paris und einigen weiteren Orten dürfen Geschäfte, die in sogenannten ZTIs (internationale touristische Zonen) liegen, den ganzen Sonntag öffnen.

Strände

3400 km Küste an Atlantik, Ärmelkanal und Mittelmeer: Was für eine Vielfalt an Dünen, Klippen, Felsbuchten und Sandbändern säumt die Ufer des Hexagons! Hunderte bekannte Badeorte locken mit Urlaub am Meer. An mehr als 400 Stränden weht die Blaue Flagge und garantiert beste Wasserqualität. Und auch für die nudistes hat die Grande Nation ein Herz und textilfreie Strandabschnitte eingerichtet.

Toiletten

In einem Café schnell mal auf die Toilette huschen: Das wird nicht gern gesehen – und immer mehr mit Code oder Schloss verhindert. Wer im Lokal eine Örtlichkeit nutzen will, bestellt mindestens einen Kaffee – und macht danach den Klogang. Wo du öffentliche Toiletten findest, verrät vitedeswc.fr. Auf Raststätten ist der Toilettenbesuch kostenlos.

Trinkgeld

Trinkgeld zu geben gehört zum guten Ton in Frankreich. Lass dir beim Bezahlen immer erst das Wechselgeld geben und dann das Trinkgeld beim Gehen auf dem Tisch liegen. Im Hotel erwartet das Zimmermädchen ein Trinkgeld, in teureren Häusern auch der Portier.

Internet & WLAN

Das Internet in Frankreich ist deutlich besser ausgebaut und schneller als in Deutschland. In Großstädten hat 5G Einzug gehalten. Kostenlos ins Netz kommt man mit freien wifi-Netzen. Alle staatlichen und städtischen und fast alle privaten Museen, alle Bibliotheken, Bahnhöfe, Autobahnraststätten, Flughäfen, Fast-Food-Ketten und Einkaufszentren locken mit kostenlosem, unbegrenztem Zugang zum Internet. Und sogar in Skigebieten wurden WLAN-Hotspots in die Pylone der Lifte integriert!

Geld & Kreditkarten

Bargeld erhältst du am distributeur. Der Geldautomat akzeptiert Giro- und Kreditkarten. In Frankreich wird viel mehr mit Karte gezahlt als in Deutschland, auch kleine Beträge. Lediglich in privaten Gästehäusern, den chambres d’hôtes, oder bei privaten Vermietern kannst du oft nur bar bezahlen.

Übernachten

In Frankreich gibt es rund 17 000 Hotels, die in vier Kategorien eingeteilt sind. Das französische Äquivalent zu den englischen Bed & Breakfasts sind die chambres d’hôtes, von denen einige recht luxuriös ausgestattet sind und dementsprechend teuer sein können. Da es sich bei diesen Gästehäusern um Privatunterkünfte handelt, gibt es dort keine offizielle Klassifizierung.

Gutbürgerliche Mittelklassehotels vereint die Kette Logis de France (logis hotels.com), einfache Privatunterkünfte das Label Gîtes de France (gites-defrance.com). Während der französischen Sommerferienmonate Juli und August ist eine Reservierung unerlässlich – das gilt auch für die knapp 10 000 Campingplätze (campingfrance.com); diese sind ebenfalls in vier Kategorien eingeteilt.

Telefon & Handy

Für Auslandsgespräche aus Frankreich nach Deutschland wählst du die Länderkennzahl 0049, für Österreich 0043, für die Schweiz 0041 und dann die Ortsvorwahl ohne die erste 0.Für Gespräche nach Frankreich musst du erst die Länderkennzahl 0033, dann die Rufnummer ohne die einleitende 0 wählen, innerhalb von Frankreich immer die zehnstellige Nummer inklusive der 0 am Anfang. Es gibt vier große Mobilfunkanbieter (Orange, SFR, Bouygues, Free). Das Netz ist gut, in Großstädten gibt es 5G.

Eintrittspreise

Generell gilt: Staatliche und städtische Museen sind deutlich günstiger als private Sammlungen und Attraktionen. Ganz und gar kostenlos ist bei Ersteren der Eintritt für EU-Bürger unter 26 Jahren sowie für alle am ersten Sonntag einiger oder zum Teil auch aller Monate. Kinder und Senioren können sich über Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent freuen. Vereinzelt haben Museen und Attraktionen saisonal gestaffelte Preise, Juli und August sind dann die teuersten Monate.

Sparfüchse kaufen ihre Eintrittskarte ohnehin online: Das spart in vielen Fällen nicht nur ordentlich Geld, sondern auch Zeit, da Warteschlangen entfallen oder deutlich kürzer sind. City- und Museumspässe lohnen sich nur, wenn du ein strammes Besichtigungsprogramm planst.

Zur Orientierung einige Eintrittspreise beliebter Attraktionen: Eiffelturm 14,20–35,30 Euro, Louvre 22 Euro, Mont-Saint-Michel 13 Euro, Château de Chenonceau 17 Euro, Parc Astérix ab 49 Euro, Galerie des Machines de l’Île in Nantes 11 Euro, Mémorial de Caen 19,80 Euro, Palais des Papes in Avignon 12 Euro, Musée Unterlinden in Colmar 13 Euro, Maison de Jeanne d’Arc in Orléans 8 Euro.

Hausbooturlaub

Sehr beliebt sind Hausbootfahrten. Zu den schönsten Revieren gehören der Canal du Midi von Toulouse nach Sète, der Canal de Bourgogne im Burgund und naturnahe Flüsse wie Charente, Tarn und Lot.

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Paris: 28, Rue Marbeau | Tel. 01 53 83 45 00 | allema gneenfrance.diplo.de

Österreichische Botschaft

Paris: 6, Rue Fabert | Tel. 01 40 63 30 63 | bmeia. gv.at

Schweizer Botschaft

Paris: 142, Rue de Grenelle | Tel. 01 49 55 67 00 | eda.admin.ch

Gesundheit

Mit der Europäischen Versicherungskarte EHIC auf der Rückseite deiner Versichertenkarte erhältst du in Frankreich ärztliche Hilfe in Notfällen, auch für Zahnbehandlungen im akuten Fall. Dies entbindet jedoch nicht von möglichen Zuzahlungen, die sich nach landesüblichen Tarifen richten – und die Einschränkung „Notfall“ wird ernst genommen.

Bewahr ggf. alle Rechnungen und Quittungen auf und reich sie bei deiner deutschen Kasse zur Erstattung ein. Französische Arztpraxen sind einfacher ausgestattet als deutsche. Praktische Ärzte haben sogar meist keine Sprechstundenhilfe und kassieren bar. Bei einem längeren Aufenthalt in Frankreich solltest du eine Reisekrankenversicherung abschließen.

Notruf

Die EU-Notrufnummer 112 funktioniert vom Festnetz wie vom Handy aus, auch ohne Simkarte oder Vertrag. Hinzu kommen die landesweiten Notrufe für Notarzt (15), Polizei (17), Feuerwehr (18) und Rettung aus Seenot (196).

Sicherheit

Frankreich ist immer wieder Ziel von Terroranschlägen. In Museen dürfen daher nur kleine Taschen und Rucksäcke mitgenommen werden; eine Kofferabgabe an der Garderobe ist oft nicht mehr möglich. Es erfolgen Taschenkontrollen, mitunter auch Scannerkontrollen für Besucher. In den Sommermonaten kommt es in Südfrankreich und auf Korsika immer wieder zu Waldbränden. Aktuelle Reisewarnhinweise findest du auf der Website auswaertiges-amt.de.

  1. Vorbereitung
  2. Ankommen
  3. Weiterkommen
  4. Vor Ort
  5. Notfälle und Sicherheit