Frankfurt Stadtmitte Top Sehenswürdigkeiten

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    Botanische Gärten & Parks

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  • Palmengarten

    Botanische Gärten & Parks

    Der Palmengarten: Zeitlos schön und immer wieder neu

    Inzwischen über 150 Jahre alt und nach wie vor ein Publikumsmagnet: Der Palmengarten im Herzen der Stadt Frankfurt.  Waren es in den Anfangsjahren des Gartens exotische Pflanzen – allen voran natürlich seine Namensgeber, die Palmen – die die Besucher:innen anlockten, ist es heute eine Vielzahl an Motiven: Die einen wollen das üppige Grün genießen, zwischen blühenden Beeten umherspazieren, die Seele baumeln lassen. Andere schätzen den Palmengarten wegen seines vielfältigen Kultur- und Veranstaltungsprogramms. Und wieder andere wollen bei Führungen, Vorträgen, bei speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche und mittels neuer digitaler Angebote mehr erfahren über Pflanzen, ihre Herkunft, ihre Geheimnisse, wollen sie kennenlernen und erforschen. Manche kommen auch in den Palmengarten, wenn sie das Fernweh packt. Denn hier kann man binnen eines Tages einmal um die ganze Welt reisen: Binnen kürzester Zeit gelangt man beim Spaziergang durch das Freiland und die Schauhäuser.

    Der Palmengarten bietet seit Jahrzehnten ein beliebtes und überregional bekanntes Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Konzerte von Jazz über Oper bis zu Pop und Weltmusik, Fotoausstellungen, Kooperationen mit Künstlern, die Winterlichter – all das gehört zum Palmengarten wie Blumen- und Gewächshäuser. Er ist zudem eine Bildungsmarke, seit mehr als 30 Jahren erreichen seine pädagogischen Angebote Menschen jedes Alters und reichen von botanischen Schwerpunkten bis hin zu Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    ÖFFNUNGSZEITEN

    März bis Oktober 9–19 Uhr

    November bis Februar 9–16 Uhr

    Täglich geöffnet, außer am 24.12.und 31.12.

    Facebook: https://www.facebook.com/Palmengarten/

    Instagram:  https://www.instagram.com/palmengarten/

    Twitter: https://twitter.com/Palmengartenffm

    Der Palmengarten: Zeitlos schön und immer wieder neu

    Inzwischen über 150 Jahre alt und nach wie vor ein Publikumsmagnet: Der Palmengarten im Herzen der Stadt Frankfurt.  Waren es in den Anfangsjahren des Gartens exotische Pflanzen – allen voran natürlich seine Namensgeber, die Palmen – die die Besucher:innen anlockten, ist es heute eine Vielzahl an Motiven: Die einen wollen das üppige Grün genießen, zwischen blühenden Beeten umherspazieren, die Seele baumeln lassen. Andere schätzen den Palmengarten wegen seines vielfältigen Kultur- und Veranstaltungsprogramms. Und wieder andere wollen bei Führungen, Vorträgen, bei speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche und mittels neuer digitaler Angebote mehr erfahren über Pflanzen, ihre Herkunft, ihre Geheimnisse, wollen sie kennenlernen und erforschen. Manche kommen auch in den Palmengarten, wenn sie das Fernweh packt. Denn hier kann man binnen eines Tages einmal um die ganze Welt reisen: Binnen kürzester Zeit gelangt man beim Spaziergang durch das Freiland und die Schauhäuser.

    Der Palmengarten bietet seit Jahrzehnten ein beliebtes und überregional bekanntes Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Konzerte von Jazz über Oper bis zu Pop und Weltmusik, Fotoausstellungen, Kooperationen mit Künstlern, die Winterlichter – all das gehört zum Palmengarten wie Blumen- und Gewächshäuser. Er ist zudem eine Bildungsmarke, seit mehr als 30 Jahren erreichen seine pädagogischen Angebote Menschen jedes Alters und reichen von botanischen Schwerpunkten bis hin zu Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

    ÖFFNUNGSZEITEN

    März bis Oktober 9–19 Uhr

    November bis Februar 9–16 Uhr

    Täglich geöffnet, außer am 24.12.und 31.12.

    Facebook: https://www.facebook.com/Palmengarten/

    Instagram:  https://www.instagram.com/palmengarten/

    Twitter: https://twitter.com/Palmengartenffm


  • Römerberg

    Touristenattraktionen
    • Römerberg© MAIRDUMONT

    Zentraler Platz der Frankfurter Altstadt, die bis zu ihrer Zerstörung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihren mehr als 2000 Gebäuden als die größte noch in mittelalterlichen Formen erhaltene in Deutschland galt - obgleich viele Häuser erst im 17.und 18.Jh. erbaut worden waren. Auf dem leicht abschüssigen Areal, früher auch Samstagsberg genannt, wurden seit dem 9.Jh. Märkte und Kundgebungen abgehalten, Turniere ausgefochten und Feste gefeiert. Besonders gestaltete Pflastersteine erinnern z.B. vor der Alten Nikolaikirche an die historische Ochsenküche, in der nach der Kaiserkrönung jeweils zwei Tage ein ganzer Ochse am Spieß gebraten wurde. Im 16.Jh. stand der Römerberg in dem Ruf, der schönste Platz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu sein. Heute wird die "gudd Stubb" Frankfurts neben Römer und Nikolaikirche geprägt durch die 1986 nach historischen Plänen wiederaufgebauten Fachwerkhäuser der Ostzeile und des Schwarzen Sterns. Jedes dieser Gebäude ist ein typischer Vertreter mainischer Fachwerkbauweise. Sie heißen (von links): Großer Engel (hier wurde im 17.Jh. die erste Bank Frankfurts gegründet), Goldener Greif, Wilder Mann, Kleiner Dachsberg, Großer und Kleiner Lauberberg. Restaurants und ein Minicafé logieren in ihren Erdgeschossen. Schon früher florierte an dieser Stelle eine Apfelweinwirtschaft namens Heyland. Sie veranlasste die Einheimischen, auf die Frage nach dem höchsten Berg der Welt schelmisch zu antworten: "Der Römerberg - weil es von dort nur noch eine Stufe zum Heyland ist." In der Mitte des Römerbergs erhebt sich der Gerechtigkeitsbrunnen, der Justitia mit unverbundenen Augen, Waage und Schwert zeigt. Er sprudelt seit der Krönung von Kaiser Matthias im 16.Jh., damals floss aus ihm Wein. Wenige Schritte mainwärts erinnert eine Plakette im Kopfsteinpflaster an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten auf dem Platz. Rechts Richtung Flussufer erhebt sich am Fahrtor das Haus Wertheym, das einzige vom Bombenhagel 1944 verschonte Fachwerkgebäude des Römerbergs. An der Südflanke des Areals für den Neubau des Historischen Museums liegen Turm und Kapelle des restaurierten Saalhofs, eines königlichen Burghofs aus der Stauferzeit, der als Ersatz für die Karolingerpfalz am Main entstand. In der Saalgasse konnten namhafte Architekten auf mittelalterlichen Parzellen die Formensprache der 1980er-Jahre realisieren. Zwischen Ostzeile, Dom und Braubachstraße entsteht die neue Altstadt mit dem Stadthaus am Markt über den römischen Ausgrabungen und der Rekonstruktion von 15 historischen Häusern - darunter der "Esslinger", einst Wohnhaus von Goethes "Tante Melber" - sowie mit rund 20 Neubauten. Im Zuge der baulichen Verdichtung des historischen Areals soll eine steinerne Pergola als architektonische Klammer fungieren als auch auf den Verlauf der mittelalterlichen via regia, des Krönungswegs zum Dom, verweisen.

    • Römerberg© MAIRDUMONT

    Zentraler Platz der Frankfurter Altstadt, die bis zu ihrer Zerstörung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihren mehr als 2000 Gebäuden als die größte noch in mittelalterlichen Formen erhaltene in Deutschland galt - obgleich viele Häuser erst im 17.und 18.Jh. erbaut worden waren. Auf dem leicht abschüssigen Areal, früher auch Samstagsberg genannt, wurden seit dem 9.Jh. Märkte und Kundgebungen abgehalten, Turniere ausgefochten und Feste gefeiert. Besonders gestaltete Pflastersteine erinnern z.B. vor der Alten Nikolaikirche an die historische Ochsenküche, in der nach der Kaiserkrönung jeweils zwei Tage ein ganzer Ochse am Spieß gebraten wurde. Im 16.Jh. stand der Römerberg in dem Ruf, der schönste Platz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zu sein. Heute wird die "gudd Stubb" Frankfurts neben Römer und Nikolaikirche geprägt durch die 1986 nach historischen Plänen wiederaufgebauten Fachwerkhäuser der Ostzeile und des Schwarzen Sterns. Jedes dieser Gebäude ist ein typischer Vertreter mainischer Fachwerkbauweise. Sie heißen (von links): Großer Engel (hier wurde im 17.Jh. die erste Bank Frankfurts gegründet), Goldener Greif, Wilder Mann, Kleiner Dachsberg, Großer und Kleiner Lauberberg. Restaurants und ein Minicafé logieren in ihren Erdgeschossen. Schon früher florierte an dieser Stelle eine Apfelweinwirtschaft namens Heyland. Sie veranlasste die Einheimischen, auf die Frage nach dem höchsten Berg der Welt schelmisch zu antworten: "Der Römerberg - weil es von dort nur noch eine Stufe zum Heyland ist." In der Mitte des Römerbergs erhebt sich der Gerechtigkeitsbrunnen, der Justitia mit unverbundenen Augen, Waage und Schwert zeigt. Er sprudelt seit der Krönung von Kaiser Matthias im 16.Jh., damals floss aus ihm Wein. Wenige Schritte mainwärts erinnert eine Plakette im Kopfsteinpflaster an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten auf dem Platz. Rechts Richtung Flussufer erhebt sich am Fahrtor das Haus Wertheym, das einzige vom Bombenhagel 1944 verschonte Fachwerkgebäude des Römerbergs. An der Südflanke des Areals für den Neubau des Historischen Museums liegen Turm und Kapelle des restaurierten Saalhofs, eines königlichen Burghofs aus der Stauferzeit, der als Ersatz für die Karolingerpfalz am Main entstand. In der Saalgasse konnten namhafte Architekten auf mittelalterlichen Parzellen die Formensprache der 1980er-Jahre realisieren. Zwischen Ostzeile, Dom und Braubachstraße entsteht die neue Altstadt mit dem Stadthaus am Markt über den römischen Ausgrabungen und der Rekonstruktion von 15 historischen Häusern - darunter der "Esslinger", einst Wohnhaus von Goethes "Tante Melber" - sowie mit rund 20 Neubauten. Im Zuge der baulichen Verdichtung des historischen Areals soll eine steinerne Pergola als architektonische Klammer fungieren als auch auf den Verlauf der mittelalterlichen via regia, des Krönungswegs zum Dom, verweisen.


  • Paulskirche

    Architektonische Highlights
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Kein Gotteshaus, sondern ein politisches Denkmal: als Stätte der ersten Deutschen Nationalversammlung 1848.Fast 800 Parlamentarier kamen hier, an der Stelle des einstigen Barfüßerklosters zusammen (wo u. a. der berühmte Maler Adam Elsheimer getauft wurde), um Deutschland eine liberale Verfassung zu geben. Ein Monumentalfries (32 m) des Berliner Malers Johannes Grützke erinnert seit 1991 mit historischen, zeitgenössischen, allegorischen und anekdotischen Szenen an den Einzug der Volksvertreter in die 1833 geweihte Saalkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg nicht originalgetreu rekonstruiert und Ende der 80er-Jahre erneut verändert, wird die Paulskirche heute v. a. für wichtige nationale Ehrungen genutzt: die Verleihung des Goethepreises z. B. oder des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Im nüchternen Plenarsaal hängen die Flaggen aller Bundesländer.

    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Kein Gotteshaus, sondern ein politisches Denkmal: als Stätte der ersten Deutschen Nationalversammlung 1848.Fast 800 Parlamentarier kamen hier, an der Stelle des einstigen Barfüßerklosters zusammen (wo u. a. der berühmte Maler Adam Elsheimer getauft wurde), um Deutschland eine liberale Verfassung zu geben. Ein Monumentalfries (32 m) des Berliner Malers Johannes Grützke erinnert seit 1991 mit historischen, zeitgenössischen, allegorischen und anekdotischen Szenen an den Einzug der Volksvertreter in die 1833 geweihte Saalkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg nicht originalgetreu rekonstruiert und Ende der 80er-Jahre erneut verändert, wird die Paulskirche heute v. a. für wichtige nationale Ehrungen genutzt: die Verleihung des Goethepreises z. B. oder des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Im nüchternen Plenarsaal hängen die Flaggen aller Bundesländer.


  • Goethehaus und -museum

    Museen
    • Goethehaus© MAIRDUMONT

    Eine der wichtigsten Dichtergedenkstätten Deutschlands. Am 28.April 1749 erblickte Johann Wolfgang von Goethe im Großen Hirschgraben 23 das Licht der Welt. Sein Elternhaus brannte allerdings im Zweiten Weltkrieg völlig aus. Das heutige Gebäude ist eine Rekonstruktion. Die Einrichtung spiegelt jedoch die typische bürgerliche Wohnkultur im Spätbarock. Schreibtisch und Arbeitspult im "Dichterzimmer" sind gerettete Originale. Das benachbarte Goethemuseum birgt zahlreiche Handschriften und Gemälde aus der Goethezeit.

    • Goethehaus© MAIRDUMONT

    Eine der wichtigsten Dichtergedenkstätten Deutschlands. Am 28.April 1749 erblickte Johann Wolfgang von Goethe im Großen Hirschgraben 23 das Licht der Welt. Sein Elternhaus brannte allerdings im Zweiten Weltkrieg völlig aus. Das heutige Gebäude ist eine Rekonstruktion. Die Einrichtung spiegelt jedoch die typische bürgerliche Wohnkultur im Spätbarock. Schreibtisch und Arbeitspult im "Dichterzimmer" sind gerettete Originale. Das benachbarte Goethemuseum birgt zahlreiche Handschriften und Gemälde aus der Goethezeit.


  • Kaiserdom

    Architektonische Highlights

    Hervorgegangen aus der karolingischen Salvator-Kapelle (852), war die Sankt-Bartholomäus-Kirche seit dem Mittelalter Wahlort der deutschen Könige. Von 1562 an wurden hier zehn deutsche Kaiser gekrönt. Das brachte ihr die Ehrenbezeichnung "Dom" ein - obwohl sie nie Bischofssitz war. 1867 brannte der gotische Hallenbau nieder, sämtliche Glocken schmolzen. Im Stil der Neugotik baute man ihn 1880 wieder auf. Erst damals wurde auch der 96 m hohe Turm vollendet, zu dessen Spitze 332 Stufen führen. Der Zweite Weltkrieg brachte erneut schwere Schäden am Dom. Erst 1953 war er wieder komplett aufgebaut. Die historischen Ausmalungen wichen dabei schlichtem Weiß. Seit der Restaurierung zur 1200-Jahr-Feier Frankfurts im Jahr 1994 bestimmt nun nach mittelalterlichem Vorbild kräftiges Ziegelrot die Wände und Pfeiler. Im Zuge dieser Restaurierung wurden im Dom auch archäologische Grabungen durchgeführt. Dabei entdeckten die Experten das Grab eines merowingischen Mädchens. Ihre Grabbeigaben sind im Dommuseum ausgestellt. Zu den Schätzen im Inneren der Kirche zählen der Bartholomäus-Fries (15.Jh.), das Chorgestühl (Mitte 14.Jh.), der Maria-Schlaf-Altar (1434) sowie die Kreuzigungsgruppe (1509).

    Hervorgegangen aus der karolingischen Salvator-Kapelle (852), war die Sankt-Bartholomäus-Kirche seit dem Mittelalter Wahlort der deutschen Könige. Von 1562 an wurden hier zehn deutsche Kaiser gekrönt. Das brachte ihr die Ehrenbezeichnung "Dom" ein - obwohl sie nie Bischofssitz war. 1867 brannte der gotische Hallenbau nieder, sämtliche Glocken schmolzen. Im Stil der Neugotik baute man ihn 1880 wieder auf. Erst damals wurde auch der 96 m hohe Turm vollendet, zu dessen Spitze 332 Stufen führen. Der Zweite Weltkrieg brachte erneut schwere Schäden am Dom. Erst 1953 war er wieder komplett aufgebaut. Die historischen Ausmalungen wichen dabei schlichtem Weiß. Seit der Restaurierung zur 1200-Jahr-Feier Frankfurts im Jahr 1994 bestimmt nun nach mittelalterlichem Vorbild kräftiges Ziegelrot die Wände und Pfeiler. Im Zuge dieser Restaurierung wurden im Dom auch archäologische Grabungen durchgeführt. Dabei entdeckten die Experten das Grab eines merowingischen Mädchens. Ihre Grabbeigaben sind im Dommuseum ausgestellt. Zu den Schätzen im Inneren der Kirche zählen der Bartholomäus-Fries (15.Jh.), das Chorgestühl (Mitte 14.Jh.), der Maria-Schlaf-Altar (1434) sowie die Kreuzigungsgruppe (1509).


  • Museum MMK für Moderne Kunst

    Museen
    • Museum für Moderne Kunst© MAIRDUMONT

    „Tortenstück“ nennen die Frankfurter den dreieckigen Bau von Hans Hollein, der zur Heimat wurde für hochkarätige Werkgruppen amerikanischer und europäischer Kunst der 1960er-Jahre aus der Sammlung Ströher. Diese Werke (u. a. Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Joseph Beuys) wurden ergänzt durch eine Kollektion internationaler zeitgenössischer Kunst. Im gegenüberliegenden Alten Zollamt zeigt das MMK wechselnde Arbeiten aus der allerjüngsten Generation. Neueste Dependance ist seit 2014 eine Etage im Taunusturm, in der Ausstellungen zu aktuellen Themen gezeigt werden

    • Museum für Moderne Kunst© MAIRDUMONT

    „Tortenstück“ nennen die Frankfurter den dreieckigen Bau von Hans Hollein, der zur Heimat wurde für hochkarätige Werkgruppen amerikanischer und europäischer Kunst der 1960er-Jahre aus der Sammlung Ströher. Diese Werke (u. a. Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg, Joseph Beuys) wurden ergänzt durch eine Kollektion internationaler zeitgenössischer Kunst. Im gegenüberliegenden Alten Zollamt zeigt das MMK wechselnde Arbeiten aus der allerjüngsten Generation. Neueste Dependance ist seit 2014 eine Etage im Taunusturm, in der Ausstellungen zu aktuellen Themen gezeigt werden


  • Schirn Kunsthalle

    Museen

    „Kegelbahn“ tauften die Einheimischen die lang gestreckte Ausstellungshalle. Ihre eigenen Schauen und die aus renommierten Häusern wie dem Musée d’Orsay, der Eremitage oder dem Guggenheim-Museum übernommenen Ausstellungen widmen sich vorwiegend der bildenden Kunst. Nicht so viel Zeit? In der Rotunde (Eintritt frei) gibt’s Kunst in Form von wechselnden Installationen. Interessant designt ist das Museumsrestaurant Badias, in dem du bei teils arabisch angehauchten Köstlichkeiten die vielen Eindrücke verdaust oder gleich zum Sonntagsbrunch kommen kannst.

    „Kegelbahn“ tauften die Einheimischen die lang gestreckte Ausstellungshalle. Ihre eigenen Schauen und die aus renommierten Häusern wie dem Musée d’Orsay, der Eremitage oder dem Guggenheim-Museum übernommenen Ausstellungen widmen sich vorwiegend der bildenden Kunst. Nicht so viel Zeit? In der Rotunde (Eintritt frei) gibt’s Kunst in Form von wechselnden Installationen. Interessant designt ist das Museumsrestaurant Badias, in dem du bei teils arabisch angehauchten Köstlichkeiten die vielen Eindrücke verdaust oder gleich zum Sonntagsbrunch kommen kannst.


  • Börse

    Architektonische Highlights
    • Börse© MAIRDUMONT

    "Kapitalistendom" heißt der 1879 vollendete Kuppelbau im Volksmund. Das Auf (Hausse) und Ab (Baisse) der Finanzwelt symbolisieren vor seinem Portal zwei Tierskulpturen: der Bulle und der Bär. Frankfurt gilt als weltweit drittgrößter Wertpapierumschlagplatz. Der erste Börsenbau (1585) stand nahe der heutigen Paulskirche.

    • Börse© MAIRDUMONT

    "Kapitalistendom" heißt der 1879 vollendete Kuppelbau im Volksmund. Das Auf (Hausse) und Ab (Baisse) der Finanzwelt symbolisieren vor seinem Portal zwei Tierskulpturen: der Bulle und der Bär. Frankfurt gilt als weltweit drittgrößter Wertpapierumschlagplatz. Der erste Börsenbau (1585) stand nahe der heutigen Paulskirche.


  • Dreikönigskirche

    Architektonische Highlights
    • © Valerian Alecsa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Große Konzerte für kleines Geld

    Der neugotische Hallenbau entstand 1880 auf den Fundamenten der mittelalterlichen Kapelle des Hospitals der Deutschordensritter. Sein 81 m hoher Turm war damals zweithöchstes Gebäude in Frankfurt nach jenem des Doms, dessen Formensprache er zitiert. Fenstermotive, Geläut und Orgel stammen aus den 1950er-Jahren. Für ihre Musiktradition berühmt, finden hier regelmäßig Kantatengottesdienste, Abendmusiken und Orgelkonzerte für meist kleines Eintrittsgeld statt.

    • © Valerian Alecsa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Große Konzerte für kleines Geld

    Der neugotische Hallenbau entstand 1880 auf den Fundamenten der mittelalterlichen Kapelle des Hospitals der Deutschordensritter. Sein 81 m hoher Turm war damals zweithöchstes Gebäude in Frankfurt nach jenem des Doms, dessen Formensprache er zitiert. Fenstermotive, Geläut und Orgel stammen aus den 1950er-Jahren. Für ihre Musiktradition berühmt, finden hier regelmäßig Kantatengottesdienste, Abendmusiken und Orgelkonzerte für meist kleines Eintrittsgeld statt.


  • Fotografie Forum Frankfurt

    Museen
    Insider-Tipp
    The Artist is present

    Das Fotografie Forum Frankfurt schafft den Spagat. Fernab der Dimensionen großer Museen stellt das Team Ausstellungen auf die Beine, die anspruchsvolle Fotokunst zeigen und dabei trotzdem auch Laien Spaß machen. Fotografie-Fans sollten vor ihrem Besuch einen Blick ins spannende Rahmenprogramm werfen: Mal führen die ausstellenden Künstler selbst durch die Räume, ein anderes Mal werden Experten-Vorträge und Workshops zum aktuellen Ausstellungsthema geboten.

    Insider-Tipp
    The Artist is present

    Das Fotografie Forum Frankfurt schafft den Spagat. Fernab der Dimensionen großer Museen stellt das Team Ausstellungen auf die Beine, die anspruchsvolle Fotokunst zeigen und dabei trotzdem auch Laien Spaß machen. Fotografie-Fans sollten vor ihrem Besuch einen Blick ins spannende Rahmenprogramm werfen: Mal führen die ausstellenden Künstler selbst durch die Räume, ein anderes Mal werden Experten-Vorträge und Workshops zum aktuellen Ausstellungsthema geboten.


  • Historisches Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Eine Runde Stadtkunde

    Mehr über Frankfurts Geschichte erfahren? Kannst du hier: Das Historische Museum Frankfurt ist zwar immer noch historisch, aber hinter zeitgenössischer Fassade zu Hause. Die Sammlung des Hauses reicht vom Spätmittelalter bis ins 20.Jh. und umfasst Ratssilber, Münzen, Textilien, Grafiken, Gemälde und Kunsthandwerk sowie regelmäßigen thematische Wechselausstellungen. Besonderes Highlight: Die Frankfurter „Schneekugel“ im Untergeschoss führt dich in acht verschiedenen Dioramen durch die Besonderheiten der Stadt.

    Insider-Tipp
    Eine Runde Stadtkunde

    Mehr über Frankfurts Geschichte erfahren? Kannst du hier: Das Historische Museum Frankfurt ist zwar immer noch historisch, aber hinter zeitgenössischer Fassade zu Hause. Die Sammlung des Hauses reicht vom Spätmittelalter bis ins 20.Jh. und umfasst Ratssilber, Münzen, Textilien, Grafiken, Gemälde und Kunsthandwerk sowie regelmäßigen thematische Wechselausstellungen. Besonderes Highlight: Die Frankfurter „Schneekugel“ im Untergeschoss führt dich in acht verschiedenen Dioramen durch die Besonderheiten der Stadt.


  • KULTUROTHEK Frankfurtladen

    Touristenattraktionen

    Wissenschaftler und Pädagogen aus allen Kulturbereichen haben sich zur Kulturothek zusammengeschlossen, um die spannenden und kuriosen Seiten ihrer Heimatstadt Erwachsenen und Kindern bei Spaziergängen oder gemütlichen Abenden neu zu präsentieren.

    Wissenschaftler und Pädagogen aus allen Kulturbereichen haben sich zur Kulturothek zusammengeschlossen, um die spannenden und kuriosen Seiten ihrer Heimatstadt Erwachsenen und Kindern bei Spaziergängen oder gemütlichen Abenden neu zu präsentieren.


  • Römerhöfchen

    Touristenattraktionen

    An der Rückfront des Rathausensembles liegt das Römerhöfchen, in dem man eine bedachte Treppenspindel entdecken kann - eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der Frankfurter Renaissancebaukunst.

    • Limpurger Gasse, 60311 Frankfurt am Main

    An der Rückfront des Rathausensembles liegt das Römerhöfchen, in dem man eine bedachte Treppenspindel entdecken kann - eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der Frankfurter Renaissancebaukunst.

    • Limpurger Gasse, 60311 Frankfurt am Main

  • Liebfrauenkloster

    Architektonische Highlights

    Der Klosterhof ist eine wohltuende Abwechslung zum Alltag. Das Kloster wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach mit viel Liebe wieder aufgebaut.

    Der Klosterhof ist eine wohltuende Abwechslung zum Alltag. Das Kloster wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach mit viel Liebe wieder aufgebaut.


  • Eschenheimer Turm

    Architektonische Highlights
    • Eschenheimer Turm© MAIRDUMONT

    Der 50 m hohe gotische Turm, 1428 von Dombaumeister Madern Gerthener vollendet, gilt als der prächtigste des einstigen dritten Stadtrings. Als die Stadtmauer Anfang des 19.Jhs. abgerissen und durch die Wallanlagen ersetzt wurde, blieb der Eschenheimer (oder Eschersheimer) Torturm dank der Fürsprache des Gesandten der damaligen französischen Besatzer als einer der wenigen Stadttürme erhalten.

    • Eschenheimer Turm© MAIRDUMONT

    Der 50 m hohe gotische Turm, 1428 von Dombaumeister Madern Gerthener vollendet, gilt als der prächtigste des einstigen dritten Stadtrings. Als die Stadtmauer Anfang des 19.Jhs. abgerissen und durch die Wallanlagen ersetzt wurde, blieb der Eschenheimer (oder Eschersheimer) Torturm dank der Fürsprache des Gesandten der damaligen französischen Besatzer als einer der wenigen Stadttürme erhalten.


  • Karmeliterkloster

    Architektonische Highlights
    • © Henryk Sadura, Shutterstock

    Welches Bauwerk zählt wohl zu den wichtigsten historischen und bis heute erhaltenen in ganz Frankfurt? Tatsächlich, das Karmeliterkloster! Das hattest du wahrscheinlich nicht auf dem Zettel, ist aber unbedingt einen Besuch wert. Die Geschichte des Klosters reicht zurück ins 13.Jh. Nach einem Umbau gestaltete Jörg Ratgeb es ab 1514 mit Fresken aus; jene im Kreuzgang sind weitgehend zerstört, die erhaltenen Abschnitte wurden restauriert. Ursprünglich stellten sie auf 80 x 4 m als größtes Wandbild nördlich der Alpen die Heilsgeschichte dar. Das Gemälde im Refektorium mit der Ordenshistorie ist relativ gut erhalten. Das Kloster ist heute Sitz des Instituts für Stadtgeschichte. Die Klosterkirche wird vom Museum für Vor- und Frühgeschichte genutzt. In den Klosterräumen finden regelmäßig Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt.

    • © Henryk Sadura, Shutterstock

    Welches Bauwerk zählt wohl zu den wichtigsten historischen und bis heute erhaltenen in ganz Frankfurt? Tatsächlich, das Karmeliterkloster! Das hattest du wahrscheinlich nicht auf dem Zettel, ist aber unbedingt einen Besuch wert. Die Geschichte des Klosters reicht zurück ins 13.Jh. Nach einem Umbau gestaltete Jörg Ratgeb es ab 1514 mit Fresken aus; jene im Kreuzgang sind weitgehend zerstört, die erhaltenen Abschnitte wurden restauriert. Ursprünglich stellten sie auf 80 x 4 m als größtes Wandbild nördlich der Alpen die Heilsgeschichte dar. Das Gemälde im Refektorium mit der Ordenshistorie ist relativ gut erhalten. Das Kloster ist heute Sitz des Instituts für Stadtgeschichte. Die Klosterkirche wird vom Museum für Vor- und Frühgeschichte genutzt. In den Klosterräumen finden regelmäßig Ausstellungen, Vorträge und Konzerte statt.


  • Main Tower

    Architektonische Highlights

    In 200 m Höhe bietet die Aussichtsplattform des Main-Tower einen wunderbaren Rundblick über Frankfurt. Nachts lässt sich die beleuchtete Skyline bei einem Drink an der Main-Tower-Bar genießen.

    In 200 m Höhe bietet die Aussichtsplattform des Main-Tower einen wunderbaren Rundblick über Frankfurt. Nachts lässt sich die beleuchtete Skyline bei einem Drink an der Main-Tower-Bar genießen.


  • Leonhardskirche

    Architektonische Highlights
    • © DiegoCityExplorer, Shutterstock

    Frankfurts erste Pfarrkirche wurde 1219 als flach gedeckte Basilika mit schlanken Zwillingstürmen erbaut. Sie sind ebenso erhalten wie das Hauptportal, das nach dem Umbau zur Hallenkirche ab 1425 in den Innenraum versetzt wurde. Bemerkenswert: das kleine Portal der Südseite mit einer Anbetung der Könige im Bogenfeld (um 1415), das Gewölbe des Salvator-Chors, der bayerische Hochaltar, ein flandrischer Marien- sowie ein Kreuzaltar (alle Anfang 16.Jh.).

    • © DiegoCityExplorer, Shutterstock

    Frankfurts erste Pfarrkirche wurde 1219 als flach gedeckte Basilika mit schlanken Zwillingstürmen erbaut. Sie sind ebenso erhalten wie das Hauptportal, das nach dem Umbau zur Hallenkirche ab 1425 in den Innenraum versetzt wurde. Bemerkenswert: das kleine Portal der Südseite mit einer Anbetung der Könige im Bogenfeld (um 1415), das Gewölbe des Salvator-Chors, der bayerische Hochaltar, ein flandrischer Marien- sowie ein Kreuzaltar (alle Anfang 16.Jh.).


  • Alte Nikolaikirche

    Architektonische Highlights
    • Alte Nikolaikirche© MAIRDUMONT

    1264 erstmals urkundlich erwähnt, war die königliche Hofkirche im 15.Jh. Mittelpunkt der städtischen Almosenpflege und wurde als Ratskirche genutzt. Nach ihrer Aufstockung erhielt sie eine gotische Dachgalerie (1476), von der die Ratsherren die Festlichkeiten auf dem Römerberg verfolgten. Vor ihren Mauern entstand in hölzernen Wechselstuben Frankfurts Bankenwesen. Vom Turm ertönt täglich dreimal das 47-stimmige Glockenspiel

    • Alte Nikolaikirche© MAIRDUMONT

    1264 erstmals urkundlich erwähnt, war die königliche Hofkirche im 15.Jh. Mittelpunkt der städtischen Almosenpflege und wurde als Ratskirche genutzt. Nach ihrer Aufstockung erhielt sie eine gotische Dachgalerie (1476), von der die Ratsherren die Festlichkeiten auf dem Römerberg verfolgten. Vor ihren Mauern entstand in hölzernen Wechselstuben Frankfurts Bankenwesen. Vom Turm ertönt täglich dreimal das 47-stimmige Glockenspiel


  • Römer

    Architektonische Highlights
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Frankfurts historisches Rathaus zählt zu den bekanntesten Aushängeschildern der Stadt – auch wenn sein heutiges Gesicht kaum noch etwas mit seinem historischen Ursprung zu tun hat. Doch der Reihe nach: Das Gebäude entstand 1405 aus den beiden mittelalterlichen Häusern Zum Römer (dessen vormaliger Besitzer vorwiegend mit Rom Handel getrieben haben soll) und Goldener Schwan. Im Erdgeschoss entstanden die bis 1846 benutzten Kauf- und Messehallen, darüber richtete man 1612 den Kaisersaal ein, in dem bis 1806 die Krönungsbankette von zehn deutschen Kaisern stattfanden. Bis Ende des 19.Jhs. kaufte die Stadt weitere elf Gebäude hinzu. Bomben zerstörten im Zweiten Weltkrieg das gesamte Ensemble. 1950–1953 wurde das Rathaus komplett wiedererrichtet. In dem modern wiedererbauten Kaisersaal sind Bildnisse von 52 deutschen Kaisern versammelt – von Karl dem Großen bis Franz II. Alle Werke entstanden erst im 19.Jh.

    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Frankfurts historisches Rathaus zählt zu den bekanntesten Aushängeschildern der Stadt – auch wenn sein heutiges Gesicht kaum noch etwas mit seinem historischen Ursprung zu tun hat. Doch der Reihe nach: Das Gebäude entstand 1405 aus den beiden mittelalterlichen Häusern Zum Römer (dessen vormaliger Besitzer vorwiegend mit Rom Handel getrieben haben soll) und Goldener Schwan. Im Erdgeschoss entstanden die bis 1846 benutzten Kauf- und Messehallen, darüber richtete man 1612 den Kaisersaal ein, in dem bis 1806 die Krönungsbankette von zehn deutschen Kaisern stattfanden. Bis Ende des 19.Jhs. kaufte die Stadt weitere elf Gebäude hinzu. Bomben zerstörten im Zweiten Weltkrieg das gesamte Ensemble. 1950–1953 wurde das Rathaus komplett wiedererrichtet. In dem modern wiedererbauten Kaisersaal sind Bildnisse von 52 deutschen Kaisern versammelt – von Karl dem Großen bis Franz II. Alle Werke entstanden erst im 19.Jh.


  • Liebfrauenkirche

    Architektonische Highlights
    • Liebfrauenkirche© MAIRDUMONT

    Kirche und Klosterhof des Kapuzinerklosters sind eine Oase im Citygewimmel. Das im Inneren schlichte Gotteshaus wurde um 1310 als Marienkirche am Rand der Stadt errichtet und in der Folgezeit ständig umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, begann 1954 der Wiederaufbau der Kirche. Das Tympanonre lief mit der Anbetung der Weisen aus dem Morgenland (um 1425) schmückte einst das Portal an der Südseite. Heute ziert ein großflächiges Wandgemälde von Guido Zimmermann eines der Klostergebäude.

    • Liebfrauenkirche© MAIRDUMONT

    Kirche und Klosterhof des Kapuzinerklosters sind eine Oase im Citygewimmel. Das im Inneren schlichte Gotteshaus wurde um 1310 als Marienkirche am Rand der Stadt errichtet und in der Folgezeit ständig umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, begann 1954 der Wiederaufbau der Kirche. Das Tympanonre lief mit der Anbetung der Weisen aus dem Morgenland (um 1425) schmückte einst das Portal an der Südseite. Heute ziert ein großflächiges Wandgemälde von Guido Zimmermann eines der Klostergebäude.


  • Hauptwache

    Architektonische Highlights
    • Hauptwache© Udo Bernhart, DuMont Reisebildportal

    Wo früher mal ein Wachlokal und Gefängnis war, zog bereits 1905 ein Café ein. Außerdem markiert die Hauptwache das Zentrum des städtischen Nahverkehrs: Unter ihr liegt der wichtigste UBahnknoten Frankfurts. Für dessen Bau wurde das Ensemble komplett ab- und nach zwei Jahren, 1968, originalgetreu wieder aufgebaut. Geschichtliche Bedeutung erlangte die Hauptwache durch den Wachensturm 1833, als junge Revolutionäre ein Signal zur Errichtung einer Republik geben wollten.

    • Hauptwache© Udo Bernhart, DuMont Reisebildportal

    Wo früher mal ein Wachlokal und Gefängnis war, zog bereits 1905 ein Café ein. Außerdem markiert die Hauptwache das Zentrum des städtischen Nahverkehrs: Unter ihr liegt der wichtigste UBahnknoten Frankfurts. Für dessen Bau wurde das Ensemble komplett ab- und nach zwei Jahren, 1968, originalgetreu wieder aufgebaut. Geschichtliche Bedeutung erlangte die Hauptwache durch den Wachensturm 1833, als junge Revolutionäre ein Signal zur Errichtung einer Republik geben wollten.


  • Freßgass'

    Touristenattraktionen

    So einfach macht Ihnen Frankfurt die Orientierung – vor allem wenn dein Magen knurrt. Ungestört vom Autoverkehr bummelst du zwischen Alter Oper und Zeil und wählst in Feinkostläden und Cafés aus, nach was dir der Sinn steht. Überseh dabei nicht die begehbare Brunnenanlage aus grauem Granit und die dralle, steinerne Liegende, im Volksmund „Fett Gret“ genannt. Im Sommer findet auf dem edlen, kopfsteingepflasterten Laufsteg der Rheingauer Weinmarkt statt, alljährlich im Mai steigt das Freßgassfest.

    So einfach macht Ihnen Frankfurt die Orientierung – vor allem wenn dein Magen knurrt. Ungestört vom Autoverkehr bummelst du zwischen Alter Oper und Zeil und wählst in Feinkostläden und Cafés aus, nach was dir der Sinn steht. Überseh dabei nicht die begehbare Brunnenanlage aus grauem Granit und die dralle, steinerne Liegende, im Volksmund „Fett Gret“ genannt. Im Sommer findet auf dem edlen, kopfsteingepflasterten Laufsteg der Rheingauer Weinmarkt statt, alljährlich im Mai steigt das Freßgassfest.


  • Nizza

    Botanische Gärten & Parks
    • © phantomlord78, Shutterstock

    Frankfurts wärmste Ecke: Fast das ganze Jahr über blüht und grünt es auf dem bereits 1866–1875 angelegten Areal am Mainufer zwischen Untermain- und Friedensbrücke. Mehr als 150 exotische Gehölze wachsen hier im mediterranen Mikroklima der Sandsteinmauern: Feigen, Bitterorangen, Zitronen- und Erdbeerbäume, Ginkgos, japanische Faserbananen etc. Jogger, Skater, Radfahrer und Spaziergänger genießen das südländische Uferflair und das kulinarische Angebot des Caférestaurants Main-Nizza.

    • © phantomlord78, Shutterstock

    Frankfurts wärmste Ecke: Fast das ganze Jahr über blüht und grünt es auf dem bereits 1866–1875 angelegten Areal am Mainufer zwischen Untermain- und Friedensbrücke. Mehr als 150 exotische Gehölze wachsen hier im mediterranen Mikroklima der Sandsteinmauern: Feigen, Bitterorangen, Zitronen- und Erdbeerbäume, Ginkgos, japanische Faserbananen etc. Jogger, Skater, Radfahrer und Spaziergänger genießen das südländische Uferflair und das kulinarische Angebot des Caférestaurants Main-Nizza.


  • Eiserner Steg

    Touristenattraktionen
    • © LaMiaFotografia, Shutterstock

    Brücken, die für einen Songtitel Pate standen, gibt es nicht viele. Diese kennst du vielleicht aus dem Film „What a Man“, zu dem Philipp Poisel mit seinem Liebeskummer-Song den Soundtrack lieferte. Oder von Max Beckmanns Bild „Eisgang auf dem Main“, das im Städel Museum hängt. Ohne die Initiative von Frankfurts Bürgern hätte es die eiserne Konstruktion mit einer Bar im Sachsenhäuser Brückenkopf übrigens nicht gegeben: Sie finanzierten die Fußgängerbrücke 1868/ 69 kurzentschlossen selbst vor und erhoben dann fast zwei Jahrzehnte lang Brückenzoll

    • © LaMiaFotografia, Shutterstock

    Brücken, die für einen Songtitel Pate standen, gibt es nicht viele. Diese kennst du vielleicht aus dem Film „What a Man“, zu dem Philipp Poisel mit seinem Liebeskummer-Song den Soundtrack lieferte. Oder von Max Beckmanns Bild „Eisgang auf dem Main“, das im Städel Museum hängt. Ohne die Initiative von Frankfurts Bürgern hätte es die eiserne Konstruktion mit einer Bar im Sachsenhäuser Brückenkopf übrigens nicht gegeben: Sie finanzierten die Fußgängerbrücke 1868/ 69 kurzentschlossen selbst vor und erhoben dann fast zwei Jahrzehnte lang Brückenzoll


  • Alte Brücke

    Touristenattraktionen
    • © Oleksiy Mark, Shutterstock

    Herzstück des historischen Handelswegs über den Main, bereits 1222 erstmals urkundlich erwähnt und lange Zeit die einzige feste Verbindung über den Fluss. Immer wieder zerstört und ausgebessert, wurde sie grundsaniert und bekam ein Brückenhaus: die Städelschule-Ausstellungsstätte Portikus. Die Kopie eines Rosenkranzkreuzes am Cityaufgang der Brücke erinnert daran, dass einst zum Tode Verurteilte von der Brücke gestoßen wurden. Die Insel vor den mit rotem Mainsandstein verkleideten Gewölbebögen ist Vogelschutzgebiet, regelmäßig machen hier Hunderte Zugvögel halt.

    • © Oleksiy Mark, Shutterstock

    Herzstück des historischen Handelswegs über den Main, bereits 1222 erstmals urkundlich erwähnt und lange Zeit die einzige feste Verbindung über den Fluss. Immer wieder zerstört und ausgebessert, wurde sie grundsaniert und bekam ein Brückenhaus: die Städelschule-Ausstellungsstätte Portikus. Die Kopie eines Rosenkranzkreuzes am Cityaufgang der Brücke erinnert daran, dass einst zum Tode Verurteilte von der Brücke gestoßen wurden. Die Insel vor den mit rotem Mainsandstein verkleideten Gewölbebögen ist Vogelschutzgebiet, regelmäßig machen hier Hunderte Zugvögel halt.


  • St. Katharinenkirche

    Architektonische Highlights
    • Katharinenkirche© MAIRDUMONT

    Frankfurts protestantische Hauptkirche steht an der Stelle des ehemaligen Jungfrauenklosters und Spitals des Deutschen Ordens. Am 9.März 1522 verkündete hier ein Schüler Luthers die Reformation in Frankfurt. 1678–1681 schuf Melchior Häßler einen neuen, nachgotischen Saalbau mit Flankenturm und barocken Zierportalen. Georg Philipp Telemann amtierte von 1712 bis 1721 als Kirchenmusikdirektor. Goethe wurde in der Katharinenkirche getauft und konfirmiert. 1944 wurde die Kirche zerstört, 1950–1954 wiederaufgebaut: außen detailgetreu, innen vereinfacht, mit Glasgemälden biblischer Szenen von Carl Cordel. Jeweils Mo und Do um 16.30 Uhr erklingt ein kostenloses 30-minütiges Orgelkonzert.

    • Katharinenkirche© MAIRDUMONT

    Frankfurts protestantische Hauptkirche steht an der Stelle des ehemaligen Jungfrauenklosters und Spitals des Deutschen Ordens. Am 9.März 1522 verkündete hier ein Schüler Luthers die Reformation in Frankfurt. 1678–1681 schuf Melchior Häßler einen neuen, nachgotischen Saalbau mit Flankenturm und barocken Zierportalen. Georg Philipp Telemann amtierte von 1712 bis 1721 als Kirchenmusikdirektor. Goethe wurde in der Katharinenkirche getauft und konfirmiert. 1944 wurde die Kirche zerstört, 1950–1954 wiederaufgebaut: außen detailgetreu, innen vereinfacht, mit Glasgemälden biblischer Szenen von Carl Cordel. Jeweils Mo und Do um 16.30 Uhr erklingt ein kostenloses 30-minütiges Orgelkonzert.


  • Museum Judengasse

    Museen
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die Dependance Museum Judengasse am Rand des einstigen Ghettos birgt bereits seit Frühjahr 2016 eine komplett neu gestaltete Dauerausstellung zum jüdischen Alltagsleben in der frühen Neuzeit.

    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die Dependance Museum Judengasse am Rand des einstigen Ghettos birgt bereits seit Frühjahr 2016 eine komplett neu gestaltete Dauerausstellung zum jüdischen Alltagsleben in der frühen Neuzeit.


  • Junges Museum Frankfurt

    Museen
    • © SNEHIT, Shutterstock

    In zehn Kreativwerkstätten, einer historischen Drogerie und einem Forscherlabor gibt’s viel zu entdecken.

    • © SNEHIT, Shutterstock

    In zehn Kreativwerkstätten, einer historischen Drogerie und einem Forscherlabor gibt’s viel zu entdecken.


  • Portikus

    Museen
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Das zur Städelschule gehörige Forum für zeitgenössische Kunst präsentiert neben aktuellen Arbeiten bekannter Künstler auch bedeutsame junge Positionen. Die Lage könnte übrigens kaum spektakulärer sein – der Portikus steht auf einer Mini-Maininsel, die du über eine Brücke erreichst. Und schon von Weitem siehst du Olafur Eliassons Lichtinstallation im Dachgeschoss.

    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Das zur Städelschule gehörige Forum für zeitgenössische Kunst präsentiert neben aktuellen Arbeiten bekannter Künstler auch bedeutsame junge Positionen. Die Lage könnte übrigens kaum spektakulärer sein – der Portikus steht auf einer Mini-Maininsel, die du über eine Brücke erreichst. Und schon von Weitem siehst du Olafur Eliassons Lichtinstallation im Dachgeschoss.