Föderationskreis Nordwestrussland Top Sehenswürdigkeiten

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Sankt-Peterburg
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Newski Prospekt
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Spas na Krowi
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Sankt-Peterburg
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Issakijewski Sobor
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Jantarnaja komnata
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Gosudarstvenny Ermitash
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Medny wsadnik
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Petergof
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Restawrazionno-chranitelski zentr Staraja Derewnja
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Tschischik-Pyschik
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Zerkow Sw. Petra
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Gostiny Dwor
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Mramorny Dworez
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M.W. Lomonosow i rossijskaja nauka XVIII w.
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Kitajskij dworez
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Lomonosow
Awtowo
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Mihailovskij sad
Botanische Gärten & Parks
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    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Birschevaya Ploschtschad

    Touristenattraktionen
    • Birschevaya Ploschtschad© MAIRDUMONT

    Der Name Strelka (russ.: Pfeil) steht nicht unbedingt im Stadtplan. Offiziell heißt das Areal an der Inselspitze der Wassili-Insel Börsenplatz. An dieser Newa-Gabelung befand sich von etwa 1730 bis 1880 der Petersburger Hafen mit Kais, Zoll, Packhäusern u

    • Birschewaja Ploschtschad, 199034 Sankt-Peterburg
    • Birschevaya Ploschtschad© MAIRDUMONT

    Der Name Strelka (russ.: Pfeil) steht nicht unbedingt im Stadtplan. Offiziell heißt das Areal an der Inselspitze der Wassili-Insel Börsenplatz. An dieser Newa-Gabelung befand sich von etwa 1730 bis 1880 der Petersburger Hafen mit Kais, Zoll, Packhäusern u

    • Birschewaja Ploschtschad, 199034 Sankt-Peterburg

  • Newski Prospekt

    Touristenattraktionen
    • Newski Prospekt© MAIRDUMONT

    Der 4,5 km lange Newski Prospekt bildet auf seiner ganzen Länge das pulsierende Zentrum Petersburgs - wobei der breitere Mittelabschnitt zwischen Moika und Fontanka der prächtigste und lebhafteste ist. Hier stehen Kaufhäuser und Ladenpassagen, hier ballen

    • Newskij Prospekt, Sankt-Peterburg
    • Newski Prospekt© MAIRDUMONT

    Der 4,5 km lange Newski Prospekt bildet auf seiner ganzen Länge das pulsierende Zentrum Petersburgs - wobei der breitere Mittelabschnitt zwischen Moika und Fontanka der prächtigste und lebhafteste ist. Hier stehen Kaufhäuser und Ladenpassagen, hier ballen

    • Newskij Prospekt, Sankt-Peterburg

  • Spas na Krowi

    Architektonische Highlights
    • Spas na Krowi© MAIRDUMONT

    Diese bunte Zwiebelturmkirche fällt im Petersburger Stadtbild aus dem Rahmen: Sie wurde erst 1887-1907 im neo-altrussischen Stil errichtet. Anlass für den Bau war das Anarchistenattentat auf Zar Alexander II., der hier 1881 durch eine Bombe getötet wurde.

    • Spas na Krowi© MAIRDUMONT

    Diese bunte Zwiebelturmkirche fällt im Petersburger Stadtbild aus dem Rahmen: Sie wurde erst 1887-1907 im neo-altrussischen Stil errichtet. Anlass für den Bau war das Anarchistenattentat auf Zar Alexander II., der hier 1881 durch eine Bombe getötet wurde.


  • Issakijewski Sobor

    Architektonische Highlights
    • Issakijewski Sobor© MAIRDUMONT

    Diese Kathedrale bei einem Sankt Petersburg-Besuch zu übersehen, ist unmöglich. Mit 101 m Höhe überragt sie das Stadtzentrum – die goldene Kirchenkuppel ist die viertgrößte der Welt. Die Sankt Petersburger nennen gerne weitere Superlative des Sakralbaus: 12.000 Menschen haben darin Platz, sein Gewicht von 300.000 t ruht auf 24.000 in den Boden gerammten Pfählen. Die Wände sind bis zu 5 m dick. Zur Vergoldung wurden 400 kg Gold verbraucht. Zur überaus üppigen Ausgestaltung des Innenraums dienten 43 verschiedene Mineralien. Sie wurden alle auch in einer ausgestellten Büste des Architekten Auguste de Montferrand verwendet, der einen Monat nach der Fertigstellung 1858 gestorben war. Die außen mit ihren 112 Monolithsäulen aus karelischem Granit streng und massiv wirkende Kirche ist im Innern hell und feierlich. Zentrales Element ist der Ikonostas aus weißem Marmor, der von Säulen aus Malachit und Lazurit flankiert wird. 300 Skulpturen und 150 Gemälde machen die Kathedrale in der Tat zu dem, was sie heute auch offiziell ist: ein Museum, in dem nur an hohen Feiertagen Gottesdienste abgehalten werden. Selbst wer Zeit und Kosten für die Innenbesichtigung sparen möchte, sollte den Aufstieg auf die Kolonnade nicht versäumen: Aus 43 m Höhe bietet sich ein wunderbarer Rundumblick.

    • Issakijewski Sobor© MAIRDUMONT

    Diese Kathedrale bei einem Sankt Petersburg-Besuch zu übersehen, ist unmöglich. Mit 101 m Höhe überragt sie das Stadtzentrum – die goldene Kirchenkuppel ist die viertgrößte der Welt. Die Sankt Petersburger nennen gerne weitere Superlative des Sakralbaus: 12.000 Menschen haben darin Platz, sein Gewicht von 300.000 t ruht auf 24.000 in den Boden gerammten Pfählen. Die Wände sind bis zu 5 m dick. Zur Vergoldung wurden 400 kg Gold verbraucht. Zur überaus üppigen Ausgestaltung des Innenraums dienten 43 verschiedene Mineralien. Sie wurden alle auch in einer ausgestellten Büste des Architekten Auguste de Montferrand verwendet, der einen Monat nach der Fertigstellung 1858 gestorben war. Die außen mit ihren 112 Monolithsäulen aus karelischem Granit streng und massiv wirkende Kirche ist im Innern hell und feierlich. Zentrales Element ist der Ikonostas aus weißem Marmor, der von Säulen aus Malachit und Lazurit flankiert wird. 300 Skulpturen und 150 Gemälde machen die Kathedrale in der Tat zu dem, was sie heute auch offiziell ist: ein Museum, in dem nur an hohen Feiertagen Gottesdienste abgehalten werden. Selbst wer Zeit und Kosten für die Innenbesichtigung sparen möchte, sollte den Aufstieg auf die Kolonnade nicht versäumen: Aus 43 m Höhe bietet sich ein wunderbarer Rundumblick.


  • Jantarnaja komnata

    Touristenattraktionen
    • Jantarnaja komnata© MAIRDUMONT

    Drei Wände des 96m2 großen Raumes sind mit 500 000 Bernsteinscheibchen passgenau belegt. Aus Bernstein wurden auch Gravuren, Figuren, Bilderrahmen und Ornamente geschaffen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Handwerklich ist dieses weltweit einmalige Raumdesign zweifellos ein Meisterstück – darüber, ob sein künstlerischer Wert den legendären Ruf rechtfertigt, darf man geteilter Meinung sein. Doch mehr zählt der ideelle Wert: Das in diversen Gelb- und Goldtönen changierende Bernsteinpuzzle war schon immer ein Gradmesser in den deutsch-russischen Beziehungen. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem Zaren Peter I. als Zeichen der guten Beziehungen ein Bernsteinkabinett. Vier Jahrzehnte später wurden die nur für eine Kammer ausreichenden Wandpaneele ergänzt und damit ein Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads verschleppte die Wehrmacht dann das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts: Vermutlich ist es dort verbrannt. 1979 beschloss die Sowjetregierung, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren. Schließlich tauchten in Deutschland noch eine Kommode und eines der vier Steinmosaike mit allegorischen Darstellungen der menschlichen Sinne auf. Diese privaten Beutestücke kehrten im Jahr 2000 zurück – und 2003 wurde das vollendete Bernsteinzimmer wieder feierlich eröffnet.

    • Jantarnaja komnata© MAIRDUMONT

    Drei Wände des 96m2 großen Raumes sind mit 500 000 Bernsteinscheibchen passgenau belegt. Aus Bernstein wurden auch Gravuren, Figuren, Bilderrahmen und Ornamente geschaffen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Handwerklich ist dieses weltweit einmalige Raumdesign zweifellos ein Meisterstück – darüber, ob sein künstlerischer Wert den legendären Ruf rechtfertigt, darf man geteilter Meinung sein. Doch mehr zählt der ideelle Wert: Das in diversen Gelb- und Goldtönen changierende Bernsteinpuzzle war schon immer ein Gradmesser in den deutsch-russischen Beziehungen. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem Zaren Peter I. als Zeichen der guten Beziehungen ein Bernsteinkabinett. Vier Jahrzehnte später wurden die nur für eine Kammer ausreichenden Wandpaneele ergänzt und damit ein Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads verschleppte die Wehrmacht dann das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts: Vermutlich ist es dort verbrannt. 1979 beschloss die Sowjetregierung, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren. Schließlich tauchten in Deutschland noch eine Kommode und eines der vier Steinmosaike mit allegorischen Darstellungen der menschlichen Sinne auf. Diese privaten Beutestücke kehrten im Jahr 2000 zurück – und 2003 wurde das vollendete Bernsteinzimmer wieder feierlich eröffnet.


  • Gosudarstvenny Ermitash

    Museen
    • Gosudarstvenny Ermitash© MAIRDUMONT

    Für Kunstfreunde ist allein die Eremitage schon Grund genug, nach Sankt Petersburg zu kommen, denn dieses überwältigende Museum steht zu Recht auf einer Stufe mit Louvre, Prado oder dem "Met" in New York. Vor allem westeuropäische Gemälde von Weltrang, von Da Vinci bis Picasso, hängen hier dicht an dicht. Doch ist die Eremitage weit mehr als nur ein mit Kulturschätzen üppig bestücktes Museum: Der Winterpalast und seine Anbauten, die einstige Hauptresidenz der Zarendynastie, stellen selbst das prächtigste unter den gezeigten 60.000 Exponaten dar. Den Grundstock für diese gewaltige Sammlung legte Katharina II., die 1764 beim Berliner Kaufmann Johann Gotzkowski 225 Gemälde erwerben ließ. Im gleichen Jahr begann neben dem Winterpalast der Bau der Kleinen Eremitage. Hier genoss die Zarin ihre Kunstschätze allein oder im intimen Kreis - daher der Name Eremitage. Die Kunstsammlung des Zarenhofes wuchs und damit auch ihr Platzbedarf: Zunächst entstand ab 1770 die Alte Eremitage entlang des Newa-Ufers, dann im rechten Winkel dazu die Raffael-Loggien - und schließlich die Neue Eremitage des Münchner Architekten Leo von Klenze. Deren von zehn Atlanten getragener Paradeeingang hatte seinen Sinn: 1852 machte der Hof seine Sammlungen teilweise der Öffentlichkeit zugänglich. Der während der Oktoberrevolution 1917 erstürmte Winterpalast wurde danach in das verstaatlichte Museum integriert. Nun gelangten viele beschlagnahmte Kunstschätze von Adel und Kirche in die Eremitage. Den Zweiten Weltkrieg überstand die teils in den Ural ausgelagerte Kollektion - anders als die Gebäude - relativ unbeschadet. Besucher betreten vom Schlossplatz durch ein prächtiges Tor zunächst den weiten Innenhof des Winterpalastes. Dieses barocke Schloss mit über 1000 Räumen wurde 1754-1762 von Francesco Rastrelli "zum Ruhme Russlands" errichtet. Ein Großbrand 1837 zerstörte allerdings das gesamte Innenleben des Palastes, das später von Baumeistern wiederhergestellt wurde. Nach der Kassenhalle schreiten Sie über die pompöse Jordan-Treppe ins erste Obergeschoss hinauf, wo sich die Wege verzweigen: Geradeaus geht es in die großen Säle auf der Newa-Seite, wo Sonderausstellungen stattfinden. Nach links gelangt man in einige der reichsten Räume des Palastes: in den Peter-Saal, den von vergoldeten Säulen flankierten, festlichen Wappensaal, dann in die imposante Militärgalerie von 1812, schließlich in den Georgssaal mit dem Zarenthron. Wer sich nach der Jordan-Treppe zweimal nach links wendet, findet die spektakuläre Kollektion französischer Impressionisten aus Beutekunst-Beständen, die die Eremitage erstmals 1995 zeigte. Unvergessen bleibt auch der dann folgende, im maurischen Stil errichtete Pavillonsaal in der Kleinen Eremitage. An einer großen grünen Malachitvase angekommen, sollten Sie sich entscheiden, was Sie weiter ansehen möchten: Geradeaus weiter folgt in der Alten Eremitage die italienische Abteilung mit zwei Da-Vinci-Madonnen und den Raffael-Loggien. Nach rechts führt der Weg zur holländischen und flämischen Malerei. Wer an der Vase jedoch treppab geht, gelangt in die weitläufige Antikenabteilung in der Neuen Eremitage. Oder Sie gehen zurück in den Winterpalast: Auf dem gleichen Stockwerk befinden sich prachtvoll ausgestattete Gemächer der Zaren. Das Erdgeschoss birgt die prähistorischen Schätze sowie die Schatzkammer. Besonders beeindruckt hier das 2500 Jahre alte "Gold der Skythen": Das Reitervolk aus dem Süden Russlands hinterließ fantastische Goldarbeiten, v.a. mit kunstvollen Tiermotiven. In den eher schmucklosen Räumen des zweiten Obergeschosses stößt man auf die weitläufige orientalische Sammlung sowie die hauseigenen "Franzosen" des 19.und 20.Jhs.

    • Gosudarstvenny Ermitash© MAIRDUMONT

    Für Kunstfreunde ist allein die Eremitage schon Grund genug, nach Sankt Petersburg zu kommen, denn dieses überwältigende Museum steht zu Recht auf einer Stufe mit Louvre, Prado oder dem "Met" in New York. Vor allem westeuropäische Gemälde von Weltrang, von Da Vinci bis Picasso, hängen hier dicht an dicht. Doch ist die Eremitage weit mehr als nur ein mit Kulturschätzen üppig bestücktes Museum: Der Winterpalast und seine Anbauten, die einstige Hauptresidenz der Zarendynastie, stellen selbst das prächtigste unter den gezeigten 60.000 Exponaten dar. Den Grundstock für diese gewaltige Sammlung legte Katharina II., die 1764 beim Berliner Kaufmann Johann Gotzkowski 225 Gemälde erwerben ließ. Im gleichen Jahr begann neben dem Winterpalast der Bau der Kleinen Eremitage. Hier genoss die Zarin ihre Kunstschätze allein oder im intimen Kreis - daher der Name Eremitage. Die Kunstsammlung des Zarenhofes wuchs und damit auch ihr Platzbedarf: Zunächst entstand ab 1770 die Alte Eremitage entlang des Newa-Ufers, dann im rechten Winkel dazu die Raffael-Loggien - und schließlich die Neue Eremitage des Münchner Architekten Leo von Klenze. Deren von zehn Atlanten getragener Paradeeingang hatte seinen Sinn: 1852 machte der Hof seine Sammlungen teilweise der Öffentlichkeit zugänglich. Der während der Oktoberrevolution 1917 erstürmte Winterpalast wurde danach in das verstaatlichte Museum integriert. Nun gelangten viele beschlagnahmte Kunstschätze von Adel und Kirche in die Eremitage. Den Zweiten Weltkrieg überstand die teils in den Ural ausgelagerte Kollektion - anders als die Gebäude - relativ unbeschadet. Besucher betreten vom Schlossplatz durch ein prächtiges Tor zunächst den weiten Innenhof des Winterpalastes. Dieses barocke Schloss mit über 1000 Räumen wurde 1754-1762 von Francesco Rastrelli "zum Ruhme Russlands" errichtet. Ein Großbrand 1837 zerstörte allerdings das gesamte Innenleben des Palastes, das später von Baumeistern wiederhergestellt wurde. Nach der Kassenhalle schreiten Sie über die pompöse Jordan-Treppe ins erste Obergeschoss hinauf, wo sich die Wege verzweigen: Geradeaus geht es in die großen Säle auf der Newa-Seite, wo Sonderausstellungen stattfinden. Nach links gelangt man in einige der reichsten Räume des Palastes: in den Peter-Saal, den von vergoldeten Säulen flankierten, festlichen Wappensaal, dann in die imposante Militärgalerie von 1812, schließlich in den Georgssaal mit dem Zarenthron. Wer sich nach der Jordan-Treppe zweimal nach links wendet, findet die spektakuläre Kollektion französischer Impressionisten aus Beutekunst-Beständen, die die Eremitage erstmals 1995 zeigte. Unvergessen bleibt auch der dann folgende, im maurischen Stil errichtete Pavillonsaal in der Kleinen Eremitage. An einer großen grünen Malachitvase angekommen, sollten Sie sich entscheiden, was Sie weiter ansehen möchten: Geradeaus weiter folgt in der Alten Eremitage die italienische Abteilung mit zwei Da-Vinci-Madonnen und den Raffael-Loggien. Nach rechts führt der Weg zur holländischen und flämischen Malerei. Wer an der Vase jedoch treppab geht, gelangt in die weitläufige Antikenabteilung in der Neuen Eremitage. Oder Sie gehen zurück in den Winterpalast: Auf dem gleichen Stockwerk befinden sich prachtvoll ausgestattete Gemächer der Zaren. Das Erdgeschoss birgt die prähistorischen Schätze sowie die Schatzkammer. Besonders beeindruckt hier das 2500 Jahre alte "Gold der Skythen": Das Reitervolk aus dem Süden Russlands hinterließ fantastische Goldarbeiten, v.a. mit kunstvollen Tiermotiven. In den eher schmucklosen Räumen des zweiten Obergeschosses stößt man auf die weitläufige orientalische Sammlung sowie die hauseigenen "Franzosen" des 19.und 20.Jhs.


  • Medny wsadnik

    Touristenattraktionen
    • Medny wsadnik© Glow Images

    Dieses imposante Denkmal für Peter den Großen ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre allerdings nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel: Entstanden ist er aus einem 1600 t schweren Felsblock, der in 12 km Entfernung gelegen hatte. Damit er transportiert werden konnte, baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt das Denkmal übrigens "Kupferner Reiter"- dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Senatskaja Ploschtschad, 190000 Sankt-Peterburg
    • Medny wsadnik© Glow Images

    Dieses imposante Denkmal für Peter den Großen ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre allerdings nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel: Entstanden ist er aus einem 1600 t schweren Felsblock, der in 12 km Entfernung gelegen hatte. Damit er transportiert werden konnte, baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt das Denkmal übrigens "Kupferner Reiter"- dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Senatskaja Ploschtschad, 190000 Sankt-Peterburg

  • Petergof

    Architektonische Highlights
    • Petergof© MAIRDUMONT
    • Petergof© MAIRDUMONT

    Das "russische Versailles" ist mit rund 4,5 Mio. Besuchern pro Jahr definitiv ein Touristenmagnet – und an Sommerwochenenden hoffnungslos überfüllt. Mehr noch als der Große Palast – ein 300 m langer Barockbau – ist der edle Park mit seiner Fontänenvielfalt Zeugnis für die verschwenderische Prachtentfaltung der russischen Monarchie. Peterhof wurde in seinen Grundzügen von Peter I. als Lustschloss und Prunkresidenz erdacht. Kanäle und Teiche im Hinterland und 15 m Höhenunterschied zum unteren Park erlaubten die Anlage von Wasserspielen. 1714–23 entstanden alle wesentlichen Elemente des Schlossareals, wenngleich Peters Tochter Elisabeth um 1750 den Palast von Bartolomeo Rastrelli erweitern und umgestalten ließ. Im Obergeschoss können 27 Räume und Säle besichtigt werden, die sich in Reichtum, Originalität und Schönheit gegenseitig zu übertreffen versuchen. Die vorherrschende Farbe ist Gold. Ausreißer aus der barocken Pracht sind zwei chinesisch gestaltete Zimmer sowie das Eichenkabinett von Peter I. Der Besuch der Osobaja Kladowaja (Besondere Schatzkammer) im Westflügel lohnt sich allerdings nur für Russischkundige, die die Sprache so gut verstehen, dass sie an einer Führung teilnehmen können: Die Luxusattribute verschiedener Zaren (von der Pillendose bis zum Thron) sind nicht beschriftet. Die größte – und ebenfalls großzügig vergoldete – Sehenswürdigkeit befindet sich vor dem Palast: die Große Kaskade mit 138 Wasserstrahlern. Das Wasser fließt hier in ein großes Becken, das über einen Stichkanal mit der Ostsee verbunden ist. Der vom Kanal geteilte Untere Park erstreckt sich 2 km entlang der Küste. In jeder Hälfte gibt es eine weitere Kaskade sowie einen kleinen Palast: Im Westteil ist dies das Schlösschen Marli und der eher strenge Kaskade Goldener Berg. Interessanter ist jedoch der Ostteil mit einem Springbrunnen, der von wasserspeienden Drachen gespeisten Kaskade Schachbrettberg und dem Schlösschen Monplesir. Mittelpunkt des streng geometrischen Oberen Parks ist der Neptun-Brunnen. Er sollte eigentlich 1688 auf dem Nürnberger Hauptmarkt aufgestellt werden, was aber an mangelndem Geld und Wasserdruck scheiterte. Ein Jahrhundert später kaufte der spätere Zar Paul I. das eingemottete Kunstwerk. In den Nebengebäuden gibt es einige interessante, sehenswerte Museen: das Benois-Museum über die gleichnamige Künstler- und Architektenfamilie, das Spielkartenmuseum und die Ausstellung Kaiserliche Fahrräder.

    • Petergof© MAIRDUMONT
    • Petergof© MAIRDUMONT

    Das "russische Versailles" ist mit rund 4,5 Mio. Besuchern pro Jahr definitiv ein Touristenmagnet – und an Sommerwochenenden hoffnungslos überfüllt. Mehr noch als der Große Palast – ein 300 m langer Barockbau – ist der edle Park mit seiner Fontänenvielfalt Zeugnis für die verschwenderische Prachtentfaltung der russischen Monarchie. Peterhof wurde in seinen Grundzügen von Peter I. als Lustschloss und Prunkresidenz erdacht. Kanäle und Teiche im Hinterland und 15 m Höhenunterschied zum unteren Park erlaubten die Anlage von Wasserspielen. 1714–23 entstanden alle wesentlichen Elemente des Schlossareals, wenngleich Peters Tochter Elisabeth um 1750 den Palast von Bartolomeo Rastrelli erweitern und umgestalten ließ. Im Obergeschoss können 27 Räume und Säle besichtigt werden, die sich in Reichtum, Originalität und Schönheit gegenseitig zu übertreffen versuchen. Die vorherrschende Farbe ist Gold. Ausreißer aus der barocken Pracht sind zwei chinesisch gestaltete Zimmer sowie das Eichenkabinett von Peter I. Der Besuch der Osobaja Kladowaja (Besondere Schatzkammer) im Westflügel lohnt sich allerdings nur für Russischkundige, die die Sprache so gut verstehen, dass sie an einer Führung teilnehmen können: Die Luxusattribute verschiedener Zaren (von der Pillendose bis zum Thron) sind nicht beschriftet. Die größte – und ebenfalls großzügig vergoldete – Sehenswürdigkeit befindet sich vor dem Palast: die Große Kaskade mit 138 Wasserstrahlern. Das Wasser fließt hier in ein großes Becken, das über einen Stichkanal mit der Ostsee verbunden ist. Der vom Kanal geteilte Untere Park erstreckt sich 2 km entlang der Küste. In jeder Hälfte gibt es eine weitere Kaskade sowie einen kleinen Palast: Im Westteil ist dies das Schlösschen Marli und der eher strenge Kaskade Goldener Berg. Interessanter ist jedoch der Ostteil mit einem Springbrunnen, der von wasserspeienden Drachen gespeisten Kaskade Schachbrettberg und dem Schlösschen Monplesir. Mittelpunkt des streng geometrischen Oberen Parks ist der Neptun-Brunnen. Er sollte eigentlich 1688 auf dem Nürnberger Hauptmarkt aufgestellt werden, was aber an mangelndem Geld und Wasserdruck scheiterte. Ein Jahrhundert später kaufte der spätere Zar Paul I. das eingemottete Kunstwerk. In den Nebengebäuden gibt es einige interessante, sehenswerte Museen: das Benois-Museum über die gleichnamige Künstler- und Architektenfamilie, das Spielkartenmuseum und die Ausstellung Kaiserliche Fahrräder.


  • Zheleznyi vsadnik

    Touristenattraktionen
    • Zheleznyi vsadnik© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen Sankt Petersburgs bildet den Mittelpunkt des grünen Dekabristenplatzes: der Eherne Reiter. Das Denkmal für Peter den Großen zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel. Ursprünglich war dies ein 1600 t schwerer Felsblock, der 12 km entfernt lag. Zu seinem Transport baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt er übrigens "Kupferner Reiter" - dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Ploschtschad Dekabristow, 190000 Sankt-Peterburg
    • Zheleznyi vsadnik© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen Sankt Petersburgs bildet den Mittelpunkt des grünen Dekabristenplatzes: der Eherne Reiter. Das Denkmal für Peter den Großen zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel. Ursprünglich war dies ein 1600 t schwerer Felsblock, der 12 km entfernt lag. Zu seinem Transport baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt er übrigens "Kupferner Reiter" - dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Ploschtschad Dekabristow, 190000 Sankt-Peterburg

  • Glawny schtab

    Museen

    Äußerlich sieht man es dem streng-erhabenen Generalstabsgebäude nicht an: Seine Osthälfte ist seit 2014 das zweite Standbein der Eremitage. Bei der aufwendigen Sanierung wurden fünf Innenhöfe überglast. Eine Art Fußgängerbrücke durch gigantische Tore verbindet sie, dazwischen entstand, was auf der anderen Seite des Schlossplatzes immer fehlte: Großzügige, zeitgemäße Räume für Installationen und kulturelles Sperrgut. Aber bei aller Architektur-Moderne - wie im Winterpalast ist die Orientierung nicht einfach! Als Dauerausstellung sind zunächst eine kleine Jugendstil-Exposition (2.Stock) und eine Etage höher eine Empire-Ausstellung in den würdigen Wohnräumen des einstigen Zaren-Außenministers Karl Nesselrode zu finden. Ebenfalls im 3.Stock: umfangreiche Sammlungen an westeuropäischer Kunst des 19.Jhs. Wer hier bereits angesichts von acht Caspar-David-Friedrich-Gemälden tief beeindruckt ist, wird sich schwer tun, den vierten Stock zu verkraften: Hinter dem sperrigen Namen Gedenkgalerie für Sergej Schtschukin und die Brüder Morosow (russiche Sammler, deren Kollektionen nach 1918 verstaatlicht wurden) verbirgt sich der beeindruckende Bestand der Eremitage an Werken französischer Impressionisten und Postimpressionisten: 29 Bilder von Picasso füllen vier Räum, von Matisse gibt es 24 Werke, Renoirs Signatur sieht man 18 Mal, auch Werke von Cézanne, Gauguin und Monet gibt es jeweils mindestens im Dutzend ... Integriert in diese völlig neu arrangierte Schau von Kunstwerken im Marktwert wohl mehrerer Milliarden Euro sind Bilder aus einst geheimen "Beutekunst"-Beständen, die 1995 erstmals von der Eremitage gezeigt wurden, so Edward Degas schnappschusshaftes Werk "Place de la Concorde".

    Äußerlich sieht man es dem streng-erhabenen Generalstabsgebäude nicht an: Seine Osthälfte ist seit 2014 das zweite Standbein der Eremitage. Bei der aufwendigen Sanierung wurden fünf Innenhöfe überglast. Eine Art Fußgängerbrücke durch gigantische Tore verbindet sie, dazwischen entstand, was auf der anderen Seite des Schlossplatzes immer fehlte: Großzügige, zeitgemäße Räume für Installationen und kulturelles Sperrgut. Aber bei aller Architektur-Moderne - wie im Winterpalast ist die Orientierung nicht einfach! Als Dauerausstellung sind zunächst eine kleine Jugendstil-Exposition (2.Stock) und eine Etage höher eine Empire-Ausstellung in den würdigen Wohnräumen des einstigen Zaren-Außenministers Karl Nesselrode zu finden. Ebenfalls im 3.Stock: umfangreiche Sammlungen an westeuropäischer Kunst des 19.Jhs. Wer hier bereits angesichts von acht Caspar-David-Friedrich-Gemälden tief beeindruckt ist, wird sich schwer tun, den vierten Stock zu verkraften: Hinter dem sperrigen Namen Gedenkgalerie für Sergej Schtschukin und die Brüder Morosow (russiche Sammler, deren Kollektionen nach 1918 verstaatlicht wurden) verbirgt sich der beeindruckende Bestand der Eremitage an Werken französischer Impressionisten und Postimpressionisten: 29 Bilder von Picasso füllen vier Räum, von Matisse gibt es 24 Werke, Renoirs Signatur sieht man 18 Mal, auch Werke von Cézanne, Gauguin und Monet gibt es jeweils mindestens im Dutzend ... Integriert in diese völlig neu arrangierte Schau von Kunstwerken im Marktwert wohl mehrerer Milliarden Euro sind Bilder aus einst geheimen "Beutekunst"-Beständen, die 1995 erstmals von der Eremitage gezeigt wurden, so Edward Degas schnappschusshaftes Werk "Place de la Concorde".


  • Solowezki-Inseln

    Landschaftliche Highlights
    • © Elena Klippert, Shutterstock

    Die größte der sechs Inseln im Weißen Meer wird mehr und mehr zur Touristenattraktion. Man trifft auf eine dicht bewaldete, schöne, teilweise unberührte Landschaft mit mildem Klima und stößt auf Spuren eines 500-jährigen Klosterlebens: Ruinen von Klostergebäuden, Kirchen und Bauernhöfen. Die Insel ist ca. 24 km lang und 16 km breit. Die 1200 Bewohner leben vom Fischfang und vom Tourismus. Das Kloster liegt wehrhaft wie eine Zarenburg zwischen dem Heiligen See und dem Weißen Meer. Seit 1991 gehört die Kremlanlage zum Welterbe der Unesco. Ein Museum dokumentiert die wechselvolle Geschichte. 1429 ließen sich Einsiedler hier nieder, im Laufe der Jahre errichteten sie ein Kloster, das zur Festung ausgebaut wurde. Teilweise lebten bis zu 500 Mönche hier. Solowetzkij war eines der reichsten Klöster Russlands. 1920 schlossen die Bolschewiki das Kloster, Stalin ließ eines seiner berüchtigten Straflager errichten. 1986 wurde es der Kirche zurückgegeben.

    • 164070 Solowezk
    • © Elena Klippert, Shutterstock

    Die größte der sechs Inseln im Weißen Meer wird mehr und mehr zur Touristenattraktion. Man trifft auf eine dicht bewaldete, schöne, teilweise unberührte Landschaft mit mildem Klima und stößt auf Spuren eines 500-jährigen Klosterlebens: Ruinen von Klostergebäuden, Kirchen und Bauernhöfen. Die Insel ist ca. 24 km lang und 16 km breit. Die 1200 Bewohner leben vom Fischfang und vom Tourismus. Das Kloster liegt wehrhaft wie eine Zarenburg zwischen dem Heiligen See und dem Weißen Meer. Seit 1991 gehört die Kremlanlage zum Welterbe der Unesco. Ein Museum dokumentiert die wechselvolle Geschichte. 1429 ließen sich Einsiedler hier nieder, im Laufe der Jahre errichteten sie ein Kloster, das zur Festung ausgebaut wurde. Teilweise lebten bis zu 500 Mönche hier. Solowetzkij war eines der reichsten Klöster Russlands. 1920 schlossen die Bolschewiki das Kloster, Stalin ließ eines seiner berüchtigten Straflager errichten. 1986 wurde es der Kirche zurückgegeben.

    • 164070 Solowezk

  • Kischi

    Landschaftliche Highlights

    In der eisfreien Zeit kann man mit dem Tragflügelboot „Raketa“ über den Onega-See zu einer Tagestour nach Kischi übersetzen.Auf der Insel wurden Meisterwerke der russischen Holzbaukunst des Nordens aus um liegenden Regionen neu aufgebaut. Das „8.Weltwunder“ nennt man die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit 22 Kuppeln. Sie wurde ohne einen einzigen Nagel errichtet. In der Nähe erhebt sich die Mariä-Schutz-Kirche aus dem Jahr 1764.Um eine Mittelkuppel gruppieren sich acht kleine Kuppeln. Zu sehen ist auch der älteste Holzbau Russlands, die Lazarus-Kirche aus Murom.

    • 186318 Republik Karelien

    In der eisfreien Zeit kann man mit dem Tragflügelboot „Raketa“ über den Onega-See zu einer Tagestour nach Kischi übersetzen.Auf der Insel wurden Meisterwerke der russischen Holzbaukunst des Nordens aus um liegenden Regionen neu aufgebaut. Das „8.Weltwunder“ nennt man die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit 22 Kuppeln. Sie wurde ohne einen einzigen Nagel errichtet. In der Nähe erhebt sich die Mariä-Schutz-Kirche aus dem Jahr 1764.Um eine Mittelkuppel gruppieren sich acht kleine Kuppeln. Zu sehen ist auch der älteste Holzbau Russlands, die Lazarus-Kirche aus Murom.

    • 186318 Republik Karelien

  • Sophienkathedrale

    Architektonische Highlights
    • © Pixabay
    • © Pixabay

    Gut erhaltene Festungsanlage aus dem 11.Jh. Hinter den 9 m hohen und 4 m breiten Mauern spüren Sie etwas vom alten, glanzvollen Russland. Kern der Anlage und Wahrzeichen der Stadt ist die 1000 Jahre alte Sophien-Kathedrale, eines der ältesten Bauwerke Russlands überhaupt. Die vergoldete Hauptkuppel mit den vier Nebenkuppeln sitzt strahlend auf dem weiß getünchten Bau. Im Inneren Ikonen des 14.Jhs.

    • © Pixabay
    • © Pixabay

    Gut erhaltene Festungsanlage aus dem 11.Jh. Hinter den 9 m hohen und 4 m breiten Mauern spüren Sie etwas vom alten, glanzvollen Russland. Kern der Anlage und Wahrzeichen der Stadt ist die 1000 Jahre alte Sophien-Kathedrale, eines der ältesten Bauwerke Russlands überhaupt. Die vergoldete Hauptkuppel mit den vier Nebenkuppeln sitzt strahlend auf dem weiß getünchten Bau. Im Inneren Ikonen des 14.Jhs.


  • Petropawlowskaja Krepost

    Architektonische Highlights
    • Petropawlowskaja Krepost© MAIRDUMONT

    Die Festung auf der Haseninsel ist die Keimzelle St. Petersburgs. Zunächst wurden auf dem nur 750 m langen Eiland Erdwälle und Holzpalisaden errichtet. Es entstanden sechs Bastionen, die nach ihren "Bauleitern" benannt wurden - einer davon war der Zar selbst.

    • Petropawlowskaja Krepost© MAIRDUMONT

    Die Festung auf der Haseninsel ist die Keimzelle St. Petersburgs. Zunächst wurden auf dem nur 750 m langen Eiland Erdwälle und Holzpalisaden errichtet. Es entstanden sechs Bastionen, die nach ihren "Bauleitern" benannt wurden - einer davon war der Zar selbst.


  • Jekatjerininskij dworez

    Architektonische Highlights
    • © Vladimir Sazonov, Shutterstock

    Im Katharinenpalast, der sich in Zarskoje Selo im schönsten Zarenschloss von Petersburg befindet, ist ein verlorenes Weltwunder auferstanden: Das Bernsteinzimmer. Wunderschöne Schmuckstücke hieraus gibt es im Museums-Shop des Palastes.

    • Sadowaja Uliza 7, 196601 Sankt-Peterburg
    • © Vladimir Sazonov, Shutterstock

    Im Katharinenpalast, der sich in Zarskoje Selo im schönsten Zarenschloss von Petersburg befindet, ist ein verlorenes Weltwunder auferstanden: Das Bernsteinzimmer. Wunderschöne Schmuckstücke hieraus gibt es im Museums-Shop des Palastes.

    • Sadowaja Uliza 7, 196601 Sankt-Peterburg

  • Puschkin

    Touristenattraktionen
    • Puschkin© MAIRDUMONT

    Im "Zarendorf" befand sich das - inzwischen rekonstruierte - legendäre Bernsteinzimmer. Doch Puschkin (wie der Residenzvorort seit 1937 heißt) wäre auch ohne dieses Weltwunder den Ausflug wert: Herz des Schlossensembles ist der Katharinenpalast.

    • Puschkin© MAIRDUMONT

    Im "Zarendorf" befand sich das - inzwischen rekonstruierte - legendäre Bernsteinzimmer. Doch Puschkin (wie der Residenzvorort seit 1937 heißt) wäre auch ohne dieses Weltwunder den Ausflug wert: Herz des Schlossensembles ist der Katharinenpalast.


  • Erarta

    Museen

    So üppig in Petersburg die Künste vergangener Zeiten präsent sind - bei der Kunst der Gegenwart wird es in den traditionellen Musentempeln schnell dünn. Diese kulturelle Lücke füllt seit 2010 Russlands größtes privates Museum, das in der Hand einer Stiftung ist, die heutige russische Künstler publik machen möchte. Ein famoses Kulturerlebnis auf sechs Etagen inklusive Kaufmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.

    So üppig in Petersburg die Künste vergangener Zeiten präsent sind - bei der Kunst der Gegenwart wird es in den traditionellen Musentempeln schnell dünn. Diese kulturelle Lücke füllt seit 2010 Russlands größtes privates Museum, das in der Hand einer Stiftung ist, die heutige russische Künstler publik machen möchte. Ein famoses Kulturerlebnis auf sechs Etagen inklusive Kaufmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.


  • Podwodnaja lodka D-2

    Touristenattraktionen

    Anders als die meisten Kriegerdenkmäler ist das am Messegelände aufgebockte Museums-U-Boot ein höchst anschauliches Monument: Ein Gang durch die Schotten des erschreckend engen Rumpfes vermittelt einen Eindruck vom Leben der 53 Seeleute an Bord.

    • Uliza Schkiperskij Protok 10, 199406 Sankt-Peterburg

    Anders als die meisten Kriegerdenkmäler ist das am Messegelände aufgebockte Museums-U-Boot ein höchst anschauliches Monument: Ein Gang durch die Schotten des erschreckend engen Rumpfes vermittelt einen Eindruck vom Leben der 53 Seeleute an Bord.

    • Uliza Schkiperskij Protok 10, 199406 Sankt-Peterburg

  • Ploschtschad Pobedy

    Touristenattraktionen

    Seit 1975 markiert das Monument für die heldenhaften Verteidiger Leningrads die südliche Stadtgrenze am Ende des Moskauer Prospekts - unübersehbar für jeden, der vom Flughafen kommt. Ein 46 m hoher Obelisk überragt eine Monumentalskulptur im Stil des sozialistischen Realismus.

    • Ploschtschad Pobedy, 190000 Sankt-Peterburg

    Seit 1975 markiert das Monument für die heldenhaften Verteidiger Leningrads die südliche Stadtgrenze am Ende des Moskauer Prospekts - unübersehbar für jeden, der vom Flughafen kommt. Ein 46 m hoher Obelisk überragt eine Monumentalskulptur im Stil des sozialistischen Realismus.

    • Ploschtschad Pobedy, 190000 Sankt-Peterburg

  • Restawrazionno-chranitelski zentr Staraja Derewnja

    Museen

    Seit 1990 baut die Eremitage an einem High-Tech-Komplex zur Lagerung und Restaurierung ihrer Kunstschätze. Seit 2003 ist er teilweise in Betrieb und das Besondere daran: Dieser Hochsicherheitstrakt für Kunst kann in Führungen besichtigt werden!

    Seit 1990 baut die Eremitage an einem High-Tech-Komplex zur Lagerung und Restaurierung ihrer Kunstschätze. Seit 2003 ist er teilweise in Betrieb und das Besondere daran: Dieser Hochsicherheitstrakt für Kunst kann in Führungen besichtigt werden!


  • Metschet

    Architektonische Highlights
    • Metschet© MAIRDUMONT

    Ein Symbol für die religiöse Toleranz des Zarenreiches ist die von 1910 bis 1914 nahe der Festung errichtete Moschee, die lange Zeit auch die nördlichste der Welt war. Die Architekten kombinierten dabei Elemente des mittelalterlichen Gur-Emir-Mausoleums in Samarkand mit Motiven des Art Nouveau.

    • Kronwerkskiy Prospekt 7, Sankt-Peterburg
    • Metschet© MAIRDUMONT

    Ein Symbol für die religiöse Toleranz des Zarenreiches ist die von 1910 bis 1914 nahe der Festung errichtete Moschee, die lange Zeit auch die nördlichste der Welt war. Die Architekten kombinierten dabei Elemente des mittelalterlichen Gur-Emir-Mausoleums in Samarkand mit Motiven des Art Nouveau.

    • Kronwerkskiy Prospekt 7, Sankt-Peterburg

  • Tschischik-Pyschik

    Touristenattraktionen

    Nur 11 cm hoch und 5 kg schwer ist Petersburgs winzigstes Denkmal - und gerade deshalb ein großer Publikumsmagnet. Der bronzene Zeisig steht auf einem Sockel in der Biegung der Ufermauer von der Fontanka zur Moika und ist am besten bei einer Bootsrundfahr

    • Nabereschnaja Reki Fontanki, Sankt-Peterburg

    Nur 11 cm hoch und 5 kg schwer ist Petersburgs winzigstes Denkmal - und gerade deshalb ein großer Publikumsmagnet. Der bronzene Zeisig steht auf einem Sockel in der Biegung der Ufermauer von der Fontanka zur Moika und ist am besten bei einer Bootsrundfahr

    • Nabereschnaja Reki Fontanki, Sankt-Peterburg

  • Zerkow Sw. Petra

    Architektonische Highlights
    • Zerkow Sw. Petra© MAIRDUMONT

    1833-38 wurde vom Architekten Alexander Brüllow für die evangelisch-lutherische Gemeinde eine Kirche im Stil einer romanischen Basilika errichtet. "Schwimmbadkirche" nennt man sie, weil sie in Sowjetzeiten ein Hallenbad war. Eine Rekonstruktion des Urzust

    • Newskij Prospekt 22-24, 191186 Sankt-Peterburg
    • Zerkow Sw. Petra© MAIRDUMONT

    1833-38 wurde vom Architekten Alexander Brüllow für die evangelisch-lutherische Gemeinde eine Kirche im Stil einer romanischen Basilika errichtet. "Schwimmbadkirche" nennt man sie, weil sie in Sowjetzeiten ein Hallenbad war. Eine Rekonstruktion des Urzust

    • Newskij Prospekt 22-24, 191186 Sankt-Peterburg

  • Gostiny Dwor

    Architektonische Highlights
    • Gostiny Dwor© Glow Images

    Für viele Einheimische ist das Gostiny Dwor, auch Bolschoj Gostiny Dwor (BGD) genannt, ein Synonym für das Zentrum der Stadt: Was wörtlich übersetzt "Gästehof" heißt, waren ursprünglich Marktreihen, in denen reisende Händler Sektionen anmieteten, um ihre

    • Newskij Prospekt 35, 191011 Sankt-Peterburg
    • Gostiny Dwor© Glow Images

    Für viele Einheimische ist das Gostiny Dwor, auch Bolschoj Gostiny Dwor (BGD) genannt, ein Synonym für das Zentrum der Stadt: Was wörtlich übersetzt "Gästehof" heißt, waren ursprünglich Marktreihen, in denen reisende Händler Sektionen anmieteten, um ihre

    • Newskij Prospekt 35, 191011 Sankt-Peterburg

  • Mramorny Dworez

    Architektonische Highlights
    • © Evdoha_spb, Shutterstock

    Katharina II. ließ diesen Palast für ihren Favoriten Graf Orlow bauen, der jedoch zwei Jahre vor der Fertigstellung 1785 in geistiger Umnachtung starb. Für die Ausgestaltung wurden 32 verschiedene Marmorsorten verwendet.

    • © Evdoha_spb, Shutterstock

    Katharina II. ließ diesen Palast für ihren Favoriten Graf Orlow bauen, der jedoch zwei Jahre vor der Fertigstellung 1785 in geistiger Umnachtung starb. Für die Ausgestaltung wurden 32 verschiedene Marmorsorten verwendet.


  • Soologitscheski Musej

    Museen

    Das Museum hat zwei Zielgruppen: Kinder - und Biologieexperten. Erstere werden sich an der enormen Vielfalt der auf 6000 m2 Fläche ausgestellten Tierwelt erfreuen. Fachleute schätzen das Museum wegen seiner einzigartigen Mammutkollektion: Man hat hier in

    Das Museum hat zwei Zielgruppen: Kinder - und Biologieexperten. Erstere werden sich an der enormen Vielfalt der auf 6000 m2 Fläche ausgestellten Tierwelt erfreuen. Fachleute schätzen das Museum wegen seiner einzigartigen Mammutkollektion: Man hat hier in


  • M.W. Lomonosow i rossijskaja nauka XVIII w.

    Museen

    Im dritten Stock des Gebäudes befindet sich das Lomonossow-Museum, das an den hier 1741-1765 tätigen Universalgelehrten und Begründer der russischen Wissenschaft erinnert.

    Im dritten Stock des Gebäudes befindet sich das Lomonossow-Museum, das an den hier 1741-1765 tätigen Universalgelehrten und Begründer der russischen Wissenschaft erinnert.


  • Kitajskij dworez

    Architektonische Highlights
    • © V_E, Shutterstock

    Der wertvolle Chinesische Palast von Zarin Katharina II. (1762-68) heißt so, weil einige Räume im chinesischen Stil gehalten sind. Dieser bis zur Sanierung ohne Heizung und Elektrizität gebliebene Sommerpavillon birgt einzigartig reiche Rokoko-Interieurs, wie z.B. das weltweit einmalige Glasperlenkabinett.

    • © V_E, Shutterstock

    Der wertvolle Chinesische Palast von Zarin Katharina II. (1762-68) heißt so, weil einige Räume im chinesischen Stil gehalten sind. Dieser bis zur Sanierung ohne Heizung und Elektrizität gebliebene Sommerpavillon birgt einzigartig reiche Rokoko-Interieurs, wie z.B. das weltweit einmalige Glasperlenkabinett.


  • Awtowo

    Architektonische Highlights
    • Awtowo© Glow Images

    Die Stuckdecke der einstigen Endstation Awtowo wird von zum Teil mit Glaskacheln verkleideten, mächtigen Säulen getragen. Das Licht kommt aus riesigen Kronleuchtern - und mitten durch diese pompöse Marmorpracht rauschen die Metrozüge.

    • Awtowo© Glow Images

    Die Stuckdecke der einstigen Endstation Awtowo wird von zum Teil mit Glaskacheln verkleideten, mächtigen Säulen getragen. Das Licht kommt aus riesigen Kronleuchtern - und mitten durch diese pompöse Marmorpracht rauschen die Metrozüge.


  • Mihailovskij sad

    Botanische Gärten & Parks
    • Mihailovskij sad© Glow Images

    Zum Michaelspalast gehört dieser famose Landschaftspark, der auf der Rückseite des Gebäudes zu finden ist.

    • Mihailovskij sad© Glow Images

    Zum Michaelspalast gehört dieser famose Landschaftspark, der auf der Rückseite des Gebäudes zu finden ist.