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Florenz und die nördliche Toskana Top Sehenswürdigkeiten
























Architektonische Highlights
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Basilica di San Lorenzo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Begraben auf vornehmste Art
Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.
- Piazza di San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://sanlorenzofirenze.it/
- +39 055 214042
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Begraben auf vornehmste Art
Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.
- Piazza di San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://sanlorenzofirenze.it/
- +39 055 214042
Cupola del Brunelleschi
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.
- Piazza del Duomo, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.
- Piazza del Duomo, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
San Miniato al Monte
Architektonische Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Choräle über der Stadt
Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.
- Via delle Porte Sante 34, 50125 Firenze
- http://www.sanminiatoalmonte.it/
- +39 055 234 2731
- sanminiato@tin.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Choräle über der Stadt
Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.
- Via delle Porte Sante 34, 50125 Firenze
- http://www.sanminiatoalmonte.it/
- +39 055 234 2731
- sanminiato@tin.it
Ponte Vecchio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.
- Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
© MAIRDUMONT
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Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.
- Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
Duomo Santa Maria del Fiore
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.
- Piazza del Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- opera@operaduomo.firenze.it
© MAIRDUMONT
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Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.
- Piazza del Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
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Galleria degli Uffizi
Museen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Koffeinboost fürs Sightseeing
Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.
- Piazzale degli Uffizi 6, 50122 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- infouffizi@beniculturali.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Koffeinboost fürs Sightseeing
Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.
- Piazzale degli Uffizi 6, 50122 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- infouffizi@beniculturali.it
Chianti
Landschaftliche Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Blüten mit Wumms
Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.
- 53011 Greve in Chianti
- http://www.coltibuono.com/
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Blüten mit Wumms
Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.
- 53011 Greve in Chianti
- http://www.coltibuono.com/
Santa Croce
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.
- Piazza di Santa Croce 16, 50122 Firenze
- http://www.santacroceopera.it/
- +39 055 200 8789
- segreteria@operadisantacroce.it
© MAIRDUMONT
Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.
- Piazza di Santa Croce 16, 50122 Firenze
- http://www.santacroceopera.it/
- +39 055 200 8789
- segreteria@operadisantacroce.it
Campanile di Giotto
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Dem Himmel etwas näher
Giotto entwarf den neben dem Dom stehenden Campanile (Glockenturm), der 1334–59 errichtet wurde. In seinen harmonischen Proportionen und seiner Farbigkeit ist er sicherlich einer der schönsten Italiens. Auch er ist im Inkrustationsstil mit weißem, rotem und grünem Marmor verkleidet. Den unteren Teil schmücken 54 Flachreliefs aus der Schule Andrea Pisanos, in den Nischen darüber stehen Heiligen-, Propheten- und Sibyllenstatuen u. a. von Donatello (Originale ebenfalls im Dommuseum). Etwas bequemer als beim Kuppelaufstieg geht es die 414 Stufen des Campanile hinauf. Auch von hier habt ihr einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt. Online-Vorbestellung für die Kuppelbesichtigung erforderlich, in der Hochsaison sogar bis zu zwei Monate im Voraus.
- Piazza Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- info@duomofirenze.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Dem Himmel etwas näher
Giotto entwarf den neben dem Dom stehenden Campanile (Glockenturm), der 1334–59 errichtet wurde. In seinen harmonischen Proportionen und seiner Farbigkeit ist er sicherlich einer der schönsten Italiens. Auch er ist im Inkrustationsstil mit weißem, rotem und grünem Marmor verkleidet. Den unteren Teil schmücken 54 Flachreliefs aus der Schule Andrea Pisanos, in den Nischen darüber stehen Heiligen-, Propheten- und Sibyllenstatuen u. a. von Donatello (Originale ebenfalls im Dommuseum). Etwas bequemer als beim Kuppelaufstieg geht es die 414 Stufen des Campanile hinauf. Auch von hier habt ihr einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt. Online-Vorbestellung für die Kuppelbesichtigung erforderlich, in der Hochsaison sogar bis zu zwei Monate im Voraus.
- Piazza Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- info@duomofirenze.it
Giardino di Boboli
Botanische Gärten & Parks © silverjohn, Thinkstock
Hinter dem Palazzo Pitti zur Porta Romana und hinauf bis zum Forte di Belvedere erstreckt sich die herrliche Gartenanlage mit ihren Laubengängen und Zypressenalleen, Wasserspielen und Teichen, Treppen und künstlichen Grotten, einem Amphitheater und Hunderten von Marmorstatuen. Für einen Gang durch den ganzen, 45.000 m2 großen Park mit schönen Ausblicken auf die Stadt, sollte man sich drei Stunden Zeit nehmen. Im Sommer finden in einem Teil des Gartens abendliche Kammerkonzerte statt.
- Piazza de' Pitti 1, 50125 Firenze
- https://www.uffizi.it/giardino-boboli
- +39 055 229 8732
- giardino.boboli@polomuseale.firenze.it
© silverjohn, Thinkstock
Hinter dem Palazzo Pitti zur Porta Romana und hinauf bis zum Forte di Belvedere erstreckt sich die herrliche Gartenanlage mit ihren Laubengängen und Zypressenalleen, Wasserspielen und Teichen, Treppen und künstlichen Grotten, einem Amphitheater und Hunderten von Marmorstatuen. Für einen Gang durch den ganzen, 45.000 m2 großen Park mit schönen Ausblicken auf die Stadt, sollte man sich drei Stunden Zeit nehmen. Im Sommer finden in einem Teil des Gartens abendliche Kammerkonzerte statt.
- Piazza de' Pitti 1, 50125 Firenze
- https://www.uffizi.it/giardino-boboli
- +39 055 229 8732
- giardino.boboli@polomuseale.firenze.it
Palazzo Vecchio
Architektonische Highlights © bluejayphoto, Thinkstock
Insider-Tipp Ungesehen durch den Palast
Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.
- Piazza della Signoria, 50122 Firenze
- http://cultura.comune.fi.it/
- +39 055 276 8325
- palazzovecchio.biglietteria@comune.fi.it
© bluejayphoto, Thinkstock
Insider-Tipp Ungesehen durch den Palast
Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.
- Piazza della Signoria, 50122 Firenze
- http://cultura.comune.fi.it/
- +39 055 276 8325
- palazzovecchio.biglietteria@comune.fi.it
Palazzo Pitti
Architektonische Highlights © starmaro, Thinkstock
Kaufmann Luca Pitti wollte im 15.Jh. auf der linken Flussseite den größten Palast der Stadt errichten. Er ging pleite und musste ihn seinen ärgsten Feinden, den Medici, überlassen, die den Palazzo Pitti zur heutigen Größe ausbauten.
- Piazza Pitti 1, 50125 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- segreteria@polomuseale.firenze.it
© starmaro, Thinkstock
Kaufmann Luca Pitti wollte im 15.Jh. auf der linken Flussseite den größten Palast der Stadt errichten. Er ging pleite und musste ihn seinen ärgsten Feinden, den Medici, überlassen, die den Palazzo Pitti zur heutigen Größe ausbauten.
- Piazza Pitti 1, 50125 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- segreteria@polomuseale.firenze.it
Galleria dell'Accademia
Museen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Marmorblöcke vom Meister
Wenn Michelangelo Buonarroti (1475–1564) heute in einer Ecke der Accademia di Belle Arti seiner Bildhauerei nachginge, würde er kaum auffallen – in den Hallen und Gängen hat sich nur wenig verändert. Doch er wäre verwundert, dass in der anschließenden Galleria jetzt mehrere seiner Hauptwerke von den Touristen bestaunt werden. Hauptanziehungspunkt ist natürlich die große Marmorstatue seines David. Kein Wunder – 6 t so perfekt behauener weißer Carrara-Marmor, 4,10 m hoch, sind atemberaubend. Doch auf eine andere Art genauso faszinierend wirken die ebenfalls von Michelangelo geschaffenen sogenannten Gefangenen. Diese Marmorfiguren sind nicht fertiggestellt, teils noch im Stein gefangen (daher der Name), und genau das macht ihre Faszination aus: Die Skulpturen scheinen unter einer Art Spannung zu stehen, als wollten sie sich aus dem Stein befreien. Weitere Werke Michelangelos sind der hl. Matthäus sowie die Pietà von Palestrina. Weitaus weniger beachtet wird, dass die Accademia die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei und weitere Kunstwerke italienischer Künstler des 13.–15.Jhs. besitzt.
- Via Ricasoli 60, 50122 Firenze
- http://www.galleriaaccademiafirenze.it/
- +39 055 098 7100
- ga-afi@beniculturali.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Marmorblöcke vom Meister
Wenn Michelangelo Buonarroti (1475–1564) heute in einer Ecke der Accademia di Belle Arti seiner Bildhauerei nachginge, würde er kaum auffallen – in den Hallen und Gängen hat sich nur wenig verändert. Doch er wäre verwundert, dass in der anschließenden Galleria jetzt mehrere seiner Hauptwerke von den Touristen bestaunt werden. Hauptanziehungspunkt ist natürlich die große Marmorstatue seines David. Kein Wunder – 6 t so perfekt behauener weißer Carrara-Marmor, 4,10 m hoch, sind atemberaubend. Doch auf eine andere Art genauso faszinierend wirken die ebenfalls von Michelangelo geschaffenen sogenannten Gefangenen. Diese Marmorfiguren sind nicht fertiggestellt, teils noch im Stein gefangen (daher der Name), und genau das macht ihre Faszination aus: Die Skulpturen scheinen unter einer Art Spannung zu stehen, als wollten sie sich aus dem Stein befreien. Weitere Werke Michelangelos sind der hl. Matthäus sowie die Pietà von Palestrina. Weitaus weniger beachtet wird, dass die Accademia die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei und weitere Kunstwerke italienischer Künstler des 13.–15.Jhs. besitzt.
- Via Ricasoli 60, 50122 Firenze
- http://www.galleriaaccademiafirenze.it/
- +39 055 098 7100
- ga-afi@beniculturali.it
Museo Nazionale del Bargello
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Körperspannung in Bronze
Wehrhaft und abweisend steht er da, der zinnengekrönte Palast (1254–61). Früher wachten der Stadtkommandant und der Bürgermeister im 54 m hohen Turm über ihre Stadt. 1502–1859 waren hier das Stadtgefängnis und die Wohnung des Polizeihauptmanns (bargello) untergebracht, der dem Gebäude seinen heutigen Namen gab, und im Innenhof stand der Galgen – noch bis 1782 in Gebrauch. Heute befindet sich im hohen Gewölbe des Bargello die größte Sammlung italienischer Skulpturen des 14.–16.Jhs., außerdem die Medaillensammlung der Medici, bedeutende Elfenbeinwerke und Majoliken des 15.–18.Jhs. sowie Waffen und Kleinbronzen. Glanzstücke des Museums sind Michelangelos Trunkener Bacchus (1497 begonnen), die Marmorbüste des Brutus (um 1540) und das kreisrunde Tondo Pitti (1504), die zusammen mit Werken Cellinis, Giambolognas und anderen im Erdgeschoss ausgestellt sind. Im großen Saal des Obergeschosses kann man die Skulpturen der Frührenaissance wie die beiden Davidstatuen in Marmor (1408) und Bronze (1423) von Donatello bestaunen.
- Via del Proconsolo 4, 50122 Firenze
- http://bargellomusei.it/
- +39 055 064 9440
- mn-bar@beniculturali.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Körperspannung in Bronze
Wehrhaft und abweisend steht er da, der zinnengekrönte Palast (1254–61). Früher wachten der Stadtkommandant und der Bürgermeister im 54 m hohen Turm über ihre Stadt. 1502–1859 waren hier das Stadtgefängnis und die Wohnung des Polizeihauptmanns (bargello) untergebracht, der dem Gebäude seinen heutigen Namen gab, und im Innenhof stand der Galgen – noch bis 1782 in Gebrauch. Heute befindet sich im hohen Gewölbe des Bargello die größte Sammlung italienischer Skulpturen des 14.–16.Jhs., außerdem die Medaillensammlung der Medici, bedeutende Elfenbeinwerke und Majoliken des 15.–18.Jhs. sowie Waffen und Kleinbronzen. Glanzstücke des Museums sind Michelangelos Trunkener Bacchus (1497 begonnen), die Marmorbüste des Brutus (um 1540) und das kreisrunde Tondo Pitti (1504), die zusammen mit Werken Cellinis, Giambolognas und anderen im Erdgeschoss ausgestellt sind. Im großen Saal des Obergeschosses kann man die Skulpturen der Frührenaissance wie die beiden Davidstatuen in Marmor (1408) und Bronze (1423) von Donatello bestaunen.
- Via del Proconsolo 4, 50122 Firenze
- http://bargellomusei.it/
- +39 055 064 9440
- mn-bar@beniculturali.it
Cattedrale di San Zeno
Architektonische Highlights © Glow Images
Eine der ältesten Kirchen der Toskana im romanisch-pisanischen Stil. Besonders kostbar ist der Silberaltar in der Sankt-Jakobs-Kapelle. An den 628 Relieffiguren haben Generationen von Silberschmieden gearbeitet.
- Piazza del Duomo, 51100 Pistoia
- http://www.diocesipistoia.it/
- +39 0573 25095
© Glow Images
Eine der ältesten Kirchen der Toskana im romanisch-pisanischen Stil. Besonders kostbar ist der Silberaltar in der Sankt-Jakobs-Kapelle. An den 628 Relieffiguren haben Generationen von Silberschmieden gearbeitet.
- Piazza del Duomo, 51100 Pistoia
- http://www.diocesipistoia.it/
- +39 0573 25095
Cattedrale di Santo Stefano
Architektonische Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Seine grün-weiß gestreifte Marmorfassade erhielt der Dom ab 1386, die über Eck angebrachte Außenkanzel schuf Michelozzo. Den prachtvollen Innenraum schmücken Filippo Lippis Freskenzyklen.
- Piazza del Duomo, 59100 Prato
- http://www.diocesiprato.it/
- +39 0574 26234
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Seine grün-weiß gestreifte Marmorfassade erhielt der Dom ab 1386, die über Eck angebrachte Außenkanzel schuf Michelozzo. Den prachtvollen Innenraum schmücken Filippo Lippis Freskenzyklen.
- Piazza del Duomo, 59100 Prato
- http://www.diocesiprato.it/
- +39 0574 26234
Villa La Petraia
Architektonische Highlights © inavanhateren, Shutterstock
Bei dieser Villa kann man den herrlichen Garten im italienischen Stil besichtigen. Das anfangs turmbewehrte, mittelalterliche Kastell wurde 1576 von Bernardo Buontalenti umgestaltet.
- Via della Petraia 40, 50141 Firenze
- http://museitoscana.cultura.gov.it/
- +39 055 452691
© inavanhateren, Shutterstock
Bei dieser Villa kann man den herrlichen Garten im italienischen Stil besichtigen. Das anfangs turmbewehrte, mittelalterliche Kastell wurde 1576 von Bernardo Buontalenti umgestaltet.
- Via della Petraia 40, 50141 Firenze
- http://museitoscana.cultura.gov.it/
- +39 055 452691
Mugello
Landschaftliche Highlights © LorenzoPatoia, Thinkstock
Insider-Tipp Eisiges Prickeln
Reiten, Rad fahren oder rudern? Im Talbecken des Mugello haben Entdecker die volle Auswahl, wie sie sich Wäldern, Einsiedeleien und Dörfern nähern wollen. Bei der Entscheidungsfindung ist das Touristenbüro in Borgo San Lorenzo behilflich, das vorbildlich ausgestattet ist. Wer das Mugello von Prato über die A 1 ansteuert, trifft gleich an der Ausfahrt Barberino di Mugello auf das Barberino Designer Outlet Village. Hier können Mode-Addicts beim Jagen und Sammeln Tage zubringen, alle großen Namen der Branche sind vertreten. Die neuen Styles für Strand und Club testest du am besten gleich am Stausee Lago di Bilancino. Tagsüber kühlt er shoppinggeschundene Füße, nachts ist hier Party. Im Agriturismo Corzano in Barberino dagegen dreht sich alles um Bier und um Safran. Die Familie zeigt dir nach Anmeldung gerne die Herstellung. Große und kleine Energiebündel können im Parco Avventura Il Gigante bei Vaglia klettern, skaten und durch die Bäume schwingen: zweieinhalb Stunden Vergnügen, Helm und Klettergeschirr sind inbegriffen. Fürs Kontrastprogramm sorgt bei Scarperia das Autodromo del Mugello. Mehrmals jährlich lassen Motorradfans und Formel-1-Piloten ihre Maschinen auf der Piste jaulen. In Scarperia (7800 Ew.), der toskanischen Messerstadt, lohnt ein Besuch im Messermuseum Museo dei Ferri Taglienti. Schneidewerkzeuge jeder Art und Preisklasse findest du dann bei Coltellerie Berti. Im Museo Sant’Agata Artigiana e Contadina di Leprino sind Kesselflicker, Korbflechter und Käsemacher nur drei von 65 beweglichen Holzfiguren, die vor einer typisch toskanischen Dorfkulisse veranschaulichen, wie Arbeit und Alltag in der ersten Hälfte des 20.Jhs. im Mugello ausgesehen haben. Ihr Schöpfer ist Faliero Lepri, der sonntags und nach Anmeldung für einen freiwilligen Obolus seine kleinen Kunstwerke vorführt. Die 1000-jährige Badia di Moscheta samt Naturreservat weiter nördlich an der Straße nach Firenzuola ist wirklich „jwd“. Da stört es keinen, wenn du leicht oder gar nicht bekleidet in einen der klaren Bergbäche der Val d’Inferno springst. Das kurbelt den Kreislauf an und macht Hunger, dem ein riesiges TBone- Steak aber beikommen kann: eine bistecca fiorentina im Badia di Moscheta. Ganz im Südosten des Mugello liegt Vicchio (8000 Ew.). In der Geburtsstadt der Künstler Giotto und Beato Angelico darfst du dein Talent rauskramen: In Giottos Geburtshaus am nordwestlichen Ortsrand werden Malkurse für Kinder und für Erwachsene angeboten. Inspiration findest du im Leben und Werk Giottos, das in der Ausstellung multimedial aufbereitet ist. Kulinarische Souvenirs, Kastanienprodukte, Schafskäse und tortelli mit Kartoffelfüllung gibt es im Laden der Genossenschaft Il Forteto 5 km in Richtung Pontassieve.
- 50032 Barberino di Mugello
© LorenzoPatoia, Thinkstock
Insider-Tipp Eisiges Prickeln
Reiten, Rad fahren oder rudern? Im Talbecken des Mugello haben Entdecker die volle Auswahl, wie sie sich Wäldern, Einsiedeleien und Dörfern nähern wollen. Bei der Entscheidungsfindung ist das Touristenbüro in Borgo San Lorenzo behilflich, das vorbildlich ausgestattet ist. Wer das Mugello von Prato über die A 1 ansteuert, trifft gleich an der Ausfahrt Barberino di Mugello auf das Barberino Designer Outlet Village. Hier können Mode-Addicts beim Jagen und Sammeln Tage zubringen, alle großen Namen der Branche sind vertreten. Die neuen Styles für Strand und Club testest du am besten gleich am Stausee Lago di Bilancino. Tagsüber kühlt er shoppinggeschundene Füße, nachts ist hier Party. Im Agriturismo Corzano in Barberino dagegen dreht sich alles um Bier und um Safran. Die Familie zeigt dir nach Anmeldung gerne die Herstellung. Große und kleine Energiebündel können im Parco Avventura Il Gigante bei Vaglia klettern, skaten und durch die Bäume schwingen: zweieinhalb Stunden Vergnügen, Helm und Klettergeschirr sind inbegriffen. Fürs Kontrastprogramm sorgt bei Scarperia das Autodromo del Mugello. Mehrmals jährlich lassen Motorradfans und Formel-1-Piloten ihre Maschinen auf der Piste jaulen. In Scarperia (7800 Ew.), der toskanischen Messerstadt, lohnt ein Besuch im Messermuseum Museo dei Ferri Taglienti. Schneidewerkzeuge jeder Art und Preisklasse findest du dann bei Coltellerie Berti. Im Museo Sant’Agata Artigiana e Contadina di Leprino sind Kesselflicker, Korbflechter und Käsemacher nur drei von 65 beweglichen Holzfiguren, die vor einer typisch toskanischen Dorfkulisse veranschaulichen, wie Arbeit und Alltag in der ersten Hälfte des 20.Jhs. im Mugello ausgesehen haben. Ihr Schöpfer ist Faliero Lepri, der sonntags und nach Anmeldung für einen freiwilligen Obolus seine kleinen Kunstwerke vorführt. Die 1000-jährige Badia di Moscheta samt Naturreservat weiter nördlich an der Straße nach Firenzuola ist wirklich „jwd“. Da stört es keinen, wenn du leicht oder gar nicht bekleidet in einen der klaren Bergbäche der Val d’Inferno springst. Das kurbelt den Kreislauf an und macht Hunger, dem ein riesiges TBone- Steak aber beikommen kann: eine bistecca fiorentina im Badia di Moscheta. Ganz im Südosten des Mugello liegt Vicchio (8000 Ew.). In der Geburtsstadt der Künstler Giotto und Beato Angelico darfst du dein Talent rauskramen: In Giottos Geburtshaus am nordwestlichen Ortsrand werden Malkurse für Kinder und für Erwachsene angeboten. Inspiration findest du im Leben und Werk Giottos, das in der Ausstellung multimedial aufbereitet ist. Kulinarische Souvenirs, Kastanienprodukte, Schafskäse und tortelli mit Kartoffelfüllung gibt es im Laden der Genossenschaft Il Forteto 5 km in Richtung Pontassieve.
- 50032 Barberino di Mugello
Villa Medicea
Architektonische Highlights © Glow Images
Wunderschöne, 1480 von Lorenzo I. in Auftrag gegebene Villa. Andrea del Sarto, Filippo Lippi und Jacopo da Pontormo malten die Säle aus.
- Piazza de' Medici 14, 59016 Poggio a Caiano
- http://museitoscana.cultura.gov.it/
- +39 055 877012
© Glow Images
Wunderschöne, 1480 von Lorenzo I. in Auftrag gegebene Villa. Andrea del Sarto, Filippo Lippi und Jacopo da Pontormo malten die Säle aus.
- Piazza de' Medici 14, 59016 Poggio a Caiano
- http://museitoscana.cultura.gov.it/
- +39 055 877012
Villa Medicea di Careggi
Architektonische Highlights © RiccardoBoccardi, Shutterstock
Lieblingsvilla der Medici war dieser prächtige Landsitz mit Lustgarten. Entworfen vom damaligen Stararchitekten Michelozzo, versammelten Cosimo I. und Lorenzo der Prächtige hier Künstler und Philosophen um sich.
- Viale Gaetano Pieraccini 17, 50139 Firenze
- http://villegiardinimedicei.it/
© RiccardoBoccardi, Shutterstock
Lieblingsvilla der Medici war dieser prächtige Landsitz mit Lustgarten. Entworfen vom damaligen Stararchitekten Michelozzo, versammelten Cosimo I. und Lorenzo der Prächtige hier Künstler und Philosophen um sich.
- Viale Gaetano Pieraccini 17, 50139 Firenze
- http://villegiardinimedicei.it/
Museo Novecento
MuseenÜber 300 nie ausgestellte Meisterwerke italienischer Maler des 20.Jhs. sind der stolze Besitz der Stadt Florenz. Zu bewundern sind auf ca. 800 m2 Ausstellungsfläche Werke u.a. von Giorgio de Chirico, Carlo Carrà, Gorgio Morandi und Marino Marini.
- Piazza Santa Maria Novella 10, 50000 Firenze
- http://www.museonovecento.it/
- +39 055 286132
Über 300 nie ausgestellte Meisterwerke italienischer Maler des 20.Jhs. sind der stolze Besitz der Stadt Florenz. Zu bewundern sind auf ca. 800 m2 Ausstellungsfläche Werke u.a. von Giorgio de Chirico, Carlo Carrà, Gorgio Morandi und Marino Marini.
- Piazza Santa Maria Novella 10, 50000 Firenze
- http://www.museonovecento.it/
- +39 055 286132
Basilica di Santo Spirito
Architektonische Highlights © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock
Insider-Tipp So jung und schon so genial
Diese Kirche umweht wirklich ein heiliger Geist. Alles an ihr ist schlicht, klar und schön. Mitte des 13.Jhs. ließen sich Augustinermönche hier nieder, und schon bald wurde die von ihnen geführte Schule zu einem Zentrum humanistischer Studien. 1438–82 entstand nach Plänen Brunelleschis die Kirche mit ihrer perfekt proportionierten, aber komplett schmucklosen Fassade. Auch der Innenraum besticht durch seine klare Aufteilung, nur der barocke Baldachinaltar durchbricht das Ganze. In einem Extraraum wurde das hölzerne Kruzifix von Michelangelo platziert, sein erstes großes Jugendwerk, das man jetzt von allen Seiten anschauen kann. Die weniger Kulturbeflissenen sitzen gern in den vielen netten, alternativen Cafés, Bars und Restaurants um die Piazza Santo Spirito und reden, essen, trinken oder spielen Gitarre. Hier ist eigentlich immer was los, morgens finden manchmal Märkte statt, und abends treffen sich alle in piazza.
- Piazza Santo Spirito 30, 50125 Firenze
- http://www.basilicasantospirito.it/
- +39 055 210030
- gpagano@agostiniani.it
© Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock
Insider-Tipp So jung und schon so genial
Diese Kirche umweht wirklich ein heiliger Geist. Alles an ihr ist schlicht, klar und schön. Mitte des 13.Jhs. ließen sich Augustinermönche hier nieder, und schon bald wurde die von ihnen geführte Schule zu einem Zentrum humanistischer Studien. 1438–82 entstand nach Plänen Brunelleschis die Kirche mit ihrer perfekt proportionierten, aber komplett schmucklosen Fassade. Auch der Innenraum besticht durch seine klare Aufteilung, nur der barocke Baldachinaltar durchbricht das Ganze. In einem Extraraum wurde das hölzerne Kruzifix von Michelangelo platziert, sein erstes großes Jugendwerk, das man jetzt von allen Seiten anschauen kann. Die weniger Kulturbeflissenen sitzen gern in den vielen netten, alternativen Cafés, Bars und Restaurants um die Piazza Santo Spirito und reden, essen, trinken oder spielen Gitarre. Hier ist eigentlich immer was los, morgens finden manchmal Märkte statt, und abends treffen sich alle in piazza.
- Piazza Santo Spirito 30, 50125 Firenze
- http://www.basilicasantospirito.it/
- +39 055 210030
- gpagano@agostiniani.it
Biblioteca Medicea Laurenziana
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Vor den Zeiten des E-Books
Hier findet ihr die wichtigste und wohl beeindruckendste Sammlung antiker Bücher Italiens, eine der wertvollsten Handschriftensammlungen der Welt, aus dem Erbe der Medici. Der architektonisch höchst eigenwillige Vorraum der Bibliothek mit der grandiosen Treppenanlage sowie die anschließende Sala Grande wurden von Michelangelo entworfen, ebenso die Lesepulte und die hölzerne Decke.
- Piazza San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://www.bmlonline.it/
- +39 055 293 7911
- b-mela@beniculturali.it
© Glow Images
Insider-Tipp Vor den Zeiten des E-Books
Hier findet ihr die wichtigste und wohl beeindruckendste Sammlung antiker Bücher Italiens, eine der wertvollsten Handschriftensammlungen der Welt, aus dem Erbe der Medici. Der architektonisch höchst eigenwillige Vorraum der Bibliothek mit der grandiosen Treppenanlage sowie die anschließende Sala Grande wurden von Michelangelo entworfen, ebenso die Lesepulte und die hölzerne Decke.
- Piazza San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://www.bmlonline.it/
- +39 055 293 7911
- b-mela@beniculturali.it
Museo Marino Marini
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Verborgener Schatz in neuem Glanz
Pferde in der Kirche? Das erste Florentiner Museum für moderne Kunst wurde 1988 in der früheren Kirche San Pancrazio eingerichtet – mit über 200 Pferdedarstellungen des Pistoieser Bildhauers, Malers und Grafikers Marino Marini (1901–80). Dazu kam 2013 noch ein architektonisch-sakrales Highlight: die kleine Cappella Rucellai, die seit den Zeiten Napoleons zugemauert war. Nach einer aufwendigen Restaurierung kann man sie jetzt wieder betreten. Giovanni Rucellai ließ sich dort sein eigenes Grabmal um 1570 von dem angesehenen Renaissancebaumeister Leon Battista Alberti errichten.
- Piazza di San Pancrazio, 50123 Firenze
- http://www.museomarinomarini.it/
- +39 055 219432
- info@museomarinomarini.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Verborgener Schatz in neuem Glanz
Pferde in der Kirche? Das erste Florentiner Museum für moderne Kunst wurde 1988 in der früheren Kirche San Pancrazio eingerichtet – mit über 200 Pferdedarstellungen des Pistoieser Bildhauers, Malers und Grafikers Marino Marini (1901–80). Dazu kam 2013 noch ein architektonisch-sakrales Highlight: die kleine Cappella Rucellai, die seit den Zeiten Napoleons zugemauert war. Nach einer aufwendigen Restaurierung kann man sie jetzt wieder betreten. Giovanni Rucellai ließ sich dort sein eigenes Grabmal um 1570 von dem angesehenen Renaissancebaumeister Leon Battista Alberti errichten.
- Piazza di San Pancrazio, 50123 Firenze
- http://www.museomarinomarini.it/
- +39 055 219432
- info@museomarinomarini.it
Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore
MuseenInsider-Tipp Dombau perfekt erklärt
Kaum jemand überlegt, wenn er voll Bewunderung Brunelleschis Domkuppel betrachtet, wie wohl die Abertausenden Dachziegel da hochgekommen sein mögen. Jahrhunderte hat es gebraucht, bis aus der alten Dombauhütte das jetzige Museo del Duomo wurde. An derselben Stelle, an der im 16.Jh. alles zum Bau des Doms Benötigte lagerte, steht heute das modernste und bestkonzipierte Museum von Florenz. Licht ist ein Hauptfaktor, Raum der andere. Ein ganzer Saal der 6000 m2 großen Ausstellungsfläche ist Brunelleschis Kuppel gewidmet. Nach einem Besuch dort nimmt die Kuppel noch ganz andere Dimensionen an. Jedes auch noch so kleine Detail, das zu ihrer Errichtung beitrug, wird gezeigt oder erklärt. Dasselbe gilt für den Dom selbst. In einem 20 m hohen Ausstellungsraum steht man sprachlos vor der aus blütenweißem Marmor nachgebildeten Fassade des Doms, wie sie damals Arnolfo di Cambio, der Erbauer des Campanile, konzipiert hatte (der Dom erhielt erst Ende des 19.Jhs. eine Fassade im neugotischen Stil). Über 700 der ursprünglich am Glockenturm oder am und im Dom angebrachten Statuen und andere Kunstwerke, die aus Witterungs- oder Sicherheitsgründen von ihrem Originalort entfernt werden mussten, sind jetzt hier zu sehen. Es sind Werke von Michelangelo, Donatello, Ghiberti und anderen. An keiner anderen Stelle kann man sie so aus der Nähe betrachten. Das gilt genauso für die Sängerkanzel von Luca della Robbia wie für die vergoldete Paradiestür des Baptisteriums.
- Piazza del Duomo 9, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
Insider-Tipp Dombau perfekt erklärt
Kaum jemand überlegt, wenn er voll Bewunderung Brunelleschis Domkuppel betrachtet, wie wohl die Abertausenden Dachziegel da hochgekommen sein mögen. Jahrhunderte hat es gebraucht, bis aus der alten Dombauhütte das jetzige Museo del Duomo wurde. An derselben Stelle, an der im 16.Jh. alles zum Bau des Doms Benötigte lagerte, steht heute das modernste und bestkonzipierte Museum von Florenz. Licht ist ein Hauptfaktor, Raum der andere. Ein ganzer Saal der 6000 m2 großen Ausstellungsfläche ist Brunelleschis Kuppel gewidmet. Nach einem Besuch dort nimmt die Kuppel noch ganz andere Dimensionen an. Jedes auch noch so kleine Detail, das zu ihrer Errichtung beitrug, wird gezeigt oder erklärt. Dasselbe gilt für den Dom selbst. In einem 20 m hohen Ausstellungsraum steht man sprachlos vor der aus blütenweißem Marmor nachgebildeten Fassade des Doms, wie sie damals Arnolfo di Cambio, der Erbauer des Campanile, konzipiert hatte (der Dom erhielt erst Ende des 19.Jhs. eine Fassade im neugotischen Stil). Über 700 der ursprünglich am Glockenturm oder am und im Dom angebrachten Statuen und andere Kunstwerke, die aus Witterungs- oder Sicherheitsgründen von ihrem Originalort entfernt werden mussten, sind jetzt hier zu sehen. Es sind Werke von Michelangelo, Donatello, Ghiberti und anderen. An keiner anderen Stelle kann man sie so aus der Nähe betrachten. Das gilt genauso für die Sängerkanzel von Luca della Robbia wie für die vergoldete Paradiestür des Baptisteriums.
- Piazza del Duomo 9, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
Museo del Tessuto
MuseenInsider-Tipp Auf Tuchfühlung
Unter den Gewölben einer ehemaligen Textilfabrik dokumentieren Maschinen, Produktionstechniken und wertvolle Stoffe aus vergangenen Jahrhunderten die Geschichte der Textilindustrie von Prato. Du kannst den Stoffen von der Faser an nachfühlen und in Workshops selbst mit ihnen arbeiten.
- Via Puccetti 3, 59100 Prato
- http://www.museodeltessuto.it/
- +39 0574 611503
Insider-Tipp Auf Tuchfühlung
Unter den Gewölben einer ehemaligen Textilfabrik dokumentieren Maschinen, Produktionstechniken und wertvolle Stoffe aus vergangenen Jahrhunderten die Geschichte der Textilindustrie von Prato. Du kannst den Stoffen von der Faser an nachfühlen und in Workshops selbst mit ihnen arbeiten.
- Via Puccetti 3, 59100 Prato
- http://www.museodeltessuto.it/
- +39 0574 611503
Ecomuseo della Montagna Pistoiese
MuseenInsider-Tipp Adrenalinschub auf der Hängebrücke
Einsame Seen, wilde Sturzbäche und befestigte Steindörfer locken Naturfreunde in die ausgedehnten Buchenund Kastanienwälder der Pistoieser Berge. Auf zahlreiche Standorte verteilt ist das Freilichtmuseum Ecomuseo della Montagna Pistoiese. Eine Abteilung ist dem Eis gewidmet, das in Zeiten vor der Erfindung des Kühlschranks in grob gemauerten „Eishäusern“ gelagert wurde, den ghiacciaie. Der Sentiero della Ghiacciaia führt durch die einsame Wildnis zu den Ursprüngen der Eisproduktion. An seinem Ende in Pracchia lockt das Eismuseum Punto Didattico del Ghiaccio mit handgemachtem gelato. Bei San Marcello Pistoiese überspannt die 227 m lange, 80 cm schmale Hängebrücke Ponte Sospeso delle Ferriere das Flüsschen Lima – ein abenteuerlicher Balanceakt weit oben über dem Nichts! Aber keine Sorge: Sie ist gut gesichert und bewährt sich seit bald 100 Jahren.
- 51028 Gavinana
- http://www.ecomuseopt.it/
- +39 800 974 102
Insider-Tipp Adrenalinschub auf der Hängebrücke
Einsame Seen, wilde Sturzbäche und befestigte Steindörfer locken Naturfreunde in die ausgedehnten Buchenund Kastanienwälder der Pistoieser Berge. Auf zahlreiche Standorte verteilt ist das Freilichtmuseum Ecomuseo della Montagna Pistoiese. Eine Abteilung ist dem Eis gewidmet, das in Zeiten vor der Erfindung des Kühlschranks in grob gemauerten „Eishäusern“ gelagert wurde, den ghiacciaie. Der Sentiero della Ghiacciaia führt durch die einsame Wildnis zu den Ursprüngen der Eisproduktion. An seinem Ende in Pracchia lockt das Eismuseum Punto Didattico del Ghiaccio mit handgemachtem gelato. Bei San Marcello Pistoiese überspannt die 227 m lange, 80 cm schmale Hängebrücke Ponte Sospeso delle Ferriere das Flüsschen Lima – ein abenteuerlicher Balanceakt weit oben über dem Nichts! Aber keine Sorge: Sie ist gut gesichert und bewährt sich seit bald 100 Jahren.
- 51028 Gavinana
- http://www.ecomuseopt.it/
- +39 800 974 102
Giardino delle Rose
Botanische Gärten & Parks © Salparadis, Shutterstock
Insider-Tipp Florenz durch den Reisekoffer
Direkt unterhalb des Piazzale Michelangelo liegt der vielleicht schönste Garten der Stadt. Wie der Piazzale wurde er vom Architekten Giuseppe Poggi entworfen. Im Giardino delle Rose kann man Sonne tanken, abhängen, und ein ganz spezielles Fotomotiv finden: die Stadt, eingerahmt von einem Bronzekoffer. Dieser und andere Statuen sind die Werke des belgischen Künstlers Jean-Michel Folon.
- Viale Giuseppe Poggi 2, 50125 Florenz
- http://www.turismo.intoscana.it/
- +39 055 234 2426
© Salparadis, Shutterstock
Insider-Tipp Florenz durch den Reisekoffer
Direkt unterhalb des Piazzale Michelangelo liegt der vielleicht schönste Garten der Stadt. Wie der Piazzale wurde er vom Architekten Giuseppe Poggi entworfen. Im Giardino delle Rose kann man Sonne tanken, abhängen, und ein ganz spezielles Fotomotiv finden: die Stadt, eingerahmt von einem Bronzekoffer. Dieser und andere Statuen sind die Werke des belgischen Künstlers Jean-Michel Folon.
- Viale Giuseppe Poggi 2, 50125 Florenz
- http://www.turismo.intoscana.it/
- +39 055 234 2426
Pistoia Sotterranea
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Bei den Kanalratten
Spannend: Das unterirdische Kanalsystem von Pistoia mit einigen übriggebliebenen Gerätschaften von früher ist auf vielen Hundert Metern begehbar. Von der Ölpresse bis zum Mühlrad lebt im Pistoia Sotterranea der technische Fortschritt der alten Stadt wieder auf.
- Ripa della Comunità 18, 51100 Pistoia
- http://www.pistoiasotterranea.it/
- +39 0573 368023
Insider-Tipp Bei den Kanalratten
Spannend: Das unterirdische Kanalsystem von Pistoia mit einigen übriggebliebenen Gerätschaften von früher ist auf vielen Hundert Metern begehbar. Von der Ölpresse bis zum Mühlrad lebt im Pistoia Sotterranea der technische Fortschritt der alten Stadt wieder auf.
- Ripa della Comunità 18, 51100 Pistoia
- http://www.pistoiasotterranea.it/
- +39 0573 368023
Museo Bottega Antonio Mattei
MuseenInsider-Tipp Kekse aus Prato - das Original!
Die berühmten cantuccini, die man in Vin Santo tunken kann, kommen ursprünglich aus Prato nahe Florenz. Heute besitzt der Familienbetrieb auch in Florenz ein winziges Museum samt Verkaufsladen. Hier gibt es neben anderen Leckereien die wahren cantuccini. Perfektes Mitbringsel.
- Via Porta Rossa 76/r, 50123 Firenze
- http://www.antoniomattei.it/
- +39 055 013 6203
Insider-Tipp Kekse aus Prato - das Original!
Die berühmten cantuccini, die man in Vin Santo tunken kann, kommen ursprünglich aus Prato nahe Florenz. Heute besitzt der Familienbetrieb auch in Florenz ein winziges Museum samt Verkaufsladen. Hier gibt es neben anderen Leckereien die wahren cantuccini. Perfektes Mitbringsel.
- Via Porta Rossa 76/r, 50123 Firenze
- http://www.antoniomattei.it/
- +39 055 013 6203