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Florenz und die nördliche Toskana Must Sees

















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Basilica di San Lorenzo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Begraben auf vornehmste Art
Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.
- Piazza di San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://sanlorenzofirenze.it/
- +39 055 214042
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Begraben auf vornehmste Art
Kein Stein in dieser Kirche, der nicht irgendwie an eine Persönlichkeit aus dem Hause der Medici erinnert. Giovanni di Bicci de’ Medici, der Stammvater, beauftragte Brunelleschi um 1420 mit der Erweiterung des frühchristlichen Gotteshauses, das schon 393 dem hl. Lorenz geweiht worden war. Brunelleschi beendete 1428 zunächst die Alte Sakristei (Sagrestia Vecchia), den ersten Zentralraum der Renaissance. Cosimo der Ältere, Giovannis Sohn, führte dann den Bau der Kirche bis zu ihrer Vollendung 1446 weiter. Er liegt in der Krypta begraben. Eine vielfarbige, runde Steinplatte vor dem Hauptaltar markiert die Stelle. Neben seinem Freund und Mäzen Cosimo Il Vecchio fand Donatello seine letzte Ruhestätte. Zur endgültigen Umwandlung des Kirchenkomplexes in ein großes Mausoleum, den Cappelle Medicee, trug Papst Leo X., Urenkel Cosimos, entscheidend bei, als er Michelangelo mit dem Bau der Neuen Sakristei (Sagrestia Nuova) beauftragte. In den Medici-Kapellen stehen die bedeutenden Grabmäler für Lorenzo Il Magnifico, seinen Bruder Giuliano und deren Nachkömmlinge Giuliano, Herzog von Nemours, sowie Lorenzo, Herzog von Urbino – alle ebenfalls aus der Hand Michelangelos. Mit dem Bau der angrenzenden und vollständig mit Halbedelsteinen ausgekleideten Fürstenkapelle, der Cappella dei Principi, fand zu Beginn des 17.Jhs. die Verherrlichung der Herrscherfamilie ihren gloriosen Abschluss. Zum Kreuzgang und der Biblioteca Medicea Laurenziana gelangt man durch eine Tür links neben dem Kirchenportal. Es gab Ausschreibungen für die Gestaltung der Rohsteinfassade, auch Pläne von Michelangelo liegen vor, wurden aber nie ausgeführt.
- Piazza di San Lorenzo 9, 50123 Firenze
- http://sanlorenzofirenze.it/
- +39 055 214042
Cupola del Brunelleschi
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.
- Piazza del Duomo, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel, die übrigens von Brunelleschi aufgesetzt wurde, bestimmt seit langem die Silhouette der Stadt. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 m und besitzt 463 Stufen, die bis zur Spitze führen und einen wundervollen Blick über die Stadt garantieren.
- Piazza del Duomo, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
San Miniato al Monte
Architektonische Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Choräle über der Stadt
Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.
- Via delle Porte Sante 34, 50125 Firenze
- http://www.sanminiatoalmonte.it/
- +39 055 234 2731
- sanminiato@tin.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Choräle über der Stadt
Ein paar Minuten zu Fuß vom Piazzale entfernt knirscht der Kies unter den Füßen auf dem Weg zu der Kirche romanischer Baukunst, die still und erhaben über der Stadt liegt. In jedem Fall hat diese Kirche eine Atmosphäre, die die Italiener als suggestivo bezeichnen: magisch, zauberhaft, spirituell. Schon zu Zeiten Karls des Großen stand hier eine Kirche; vermutlich wurde sie über dem Grab des hl. Minias errichtet, der 250 n. Chr. den Märtyrertod starb. Seine Gebeine liegen in einem Schrein in der Krypta. Die Fassade der heutigen Basilika (1018–1207) ist mit weißem Carrara-Marmor und grünem Serpentin belegt. Auch Fußboden, Chorschranken und Kanzel tragen kostbare Marmoreinlegearbeiten. Das Apsismosaik mit dem Thronenden Christus von 1297 wurde mehrfach restauriert. Am Ende des Mittelschiffs ein tonnengewölbtes Marmortabernakel von Michelozzo (1448) mit Kassettenrosetten und farbigen Majolikaschindeln von Luca della Robbia. Die Altartafeln (um 1396) stammen aus der Werkstatt Agnolo Gaddis. Im linken Seitenschiff befindet sich die Cappella del Cardinale del Portogallo: Das Grabmal wurde von Rossellino gestaltet, die Kapellendecke und die Rundbilder aus farbig glasierter Terrakotta von Luca della Robbia (1461–66). Die Kirche und der angrenzende Palazzo dei Vescovi gehörten 1373–1552, wie auch heute wieder, den Olivetanern, einer Benediktinerkongregation, deren Vespergesänge jeden Abend um ca. 18.30 Uhr in der Kirche ertönen.
- Via delle Porte Sante 34, 50125 Firenze
- http://www.sanminiatoalmonte.it/
- +39 055 234 2731
- sanminiato@tin.it
Ponte Vecchio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.
- Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.
- Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
Duomo Santa Maria del Fiore
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.
- Piazza del Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- opera@operaduomo.firenze.it
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet - allerdings fehlte noch die Domkuppel, sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen. Wer es sich zutraut (Achtung: Einbahnstraße - umkehren nicht möglich!), die 463 Stufen bis zur Laterne durch das Kirchenschiff und die Doppelwand der Kuppel hochzusteigen, nimmt denselben Weg, den einst die Bauarbeiter zurücklegten. Hier bieten sich interessante Einblicke in das "Innenleben" der Kuppel - und am Ende ein toller Blick über die Stadt! Der Dom von Florenz ist die viertgrößte Kirche der Christenheit. Viele namhafte Florentiner Künstler haben zu seiner Ausschmückung beigetragen. Sehr schön sind die bunten Rundfenster an der Basis der Kuppel sowie die grandiosen Fresken des Weltgerichts, mit denen Giorgio Vasari und Federico Zuccari die Kuppel ausmalten. Die bunt glasierten Terrakottareliefs über den Eingängen der beiden Sakristeien stammen, wie auch die Bronzetür zur Neuen Sakristei links vom Hauptaltar, von Luca della Robbia. Die berühmten Sängerkanzeln von Donatello und Luca della Robbia sowie die Pietà von Michelangelo sind heute im Museo dell'Opera di Santa Maria del Fiore zu sehen. Eine Treppe rechts vom Haupteingang führt hinab in die 1966 freigelegten Reste der frühchristlichen Vorgängerkirche Santa Reparata, in der sich u. a. das Grab Brunelleschis befindet. Ein dort aufgefundenes Skelett wurde eindeutig als das von Giotto identifiziert, den man daraufhin neben Brunelleschi beisetzte.
- Piazza del Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- opera@operaduomo.firenze.it
Il Santo Bevitore
Restaurants- mediterran
© Il Santo Bevitore, Il Santo Bevitore
Köstlich sind die Vorspeisen wie verschiedene Schinkensorten und eingelegtes oder gegrilltes Gemüse. Spezialitätentipp für danach: "tartara" aus Chianina-Rind oder ein guter Fisch. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Via Santo Spirito 66r, 50125 Firenze
- http://www.ilsantobevitore.com/
- +39 055 211264
- info@ilsantobevitore.com
© Il Santo Bevitore, Il Santo Bevitore
Köstlich sind die Vorspeisen wie verschiedene Schinkensorten und eingelegtes oder gegrilltes Gemüse. Spezialitätentipp für danach: "tartara" aus Chianina-Rind oder ein guter Fisch. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Via Santo Spirito 66r, 50125 Firenze
- http://www.ilsantobevitore.com/
- +39 055 211264
- info@ilsantobevitore.com
Galleria degli Uffizi
Museen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Koffeinboost fürs Sightseeing
Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.
- Piazzale degli Uffizi 6, 50122 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- infouffizi@beniculturali.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Koffeinboost fürs Sightseeing
Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.
- Piazzale degli Uffizi 6, 50122 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- infouffizi@beniculturali.it
Fiesole
Geographical © wjarek, Thinkstock
Fiesole war nicht immer nur Villenvorort für betuchte Florentiner. Lange bevor Florenz Oberwasser bekam, florierte hier bereits die Etruskersiedlung Faesulae. Sehenswert sind z. B. das Kloster San Francesco von 1399, der Dom San Romolo und der archäologische Park, mit römischem Theater, Thermen und Tempel.
- 50014 Fiesole
- http://www.fiesoleforyou.it/
- +39 055 596 1311
- info.turismo@comune.fiesole.fi.it
© wjarek, Thinkstock
Fiesole war nicht immer nur Villenvorort für betuchte Florentiner. Lange bevor Florenz Oberwasser bekam, florierte hier bereits die Etruskersiedlung Faesulae. Sehenswert sind z. B. das Kloster San Francesco von 1399, der Dom San Romolo und der archäologische Park, mit römischem Theater, Thermen und Tempel.
- 50014 Fiesole
- http://www.fiesoleforyou.it/
- +39 055 596 1311
- info.turismo@comune.fiesole.fi.it
Chianti
Landschaftliche Highlights © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Blüten mit Wumms
Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.
- 53011 Greve in Chianti
- http://www.coltibuono.com/
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Blüten mit Wumms
Wer in die Toskana reist, weil er sich in ein Bild verliebt hat, auf dem sich in Pastelltönen ein Weg durch Weinberge, Steineichenwälder oder Zypressenalleen zu einem Gehöft schlängelt – der will hierher, in das toskanische Weinland. Über den Hügeln zwischen Siena und Florenz kräht der schwarze Hahn: Der Gallo Nero ist das Gütezeichen der zahlreichen Weingüter. Genießer sollten unbedingt bei mindestens einem haltmachen – oder sich hinfahren lassen, dann ist die Promillegrenze kein Problem. Landschaftsfans durchrollen Haine und Hügel mit dem Rad, in der Kutsche oder auf einer Vespa. Wer länger bleiben möchte, wählt eins der vielen sorgfältig umgebauten Bauernhäuser als Domizil. Aber wer sagt denn, dass Wein und Olivenöl hier alles ist? Auch an zafferano kommst du kaum vorbei: Safrannudeln, Safranpesto, Safranhonig ... Alles über das „Gold der Gewürze“ erfährst du nach Anmeldung im agriturismo Corte di Valle bei Greve an der SR 222 nördlich des Ortsteils Bolle – kosten kannst du die aromatischen Blütenfäden natürlich auch gleich. Weintrinker werden hier aber auch fündig, genauso wie in der Enoteca Ristorante Gallo Nero an der Piazza Matteotti im zehn Minuten entfernten Hauptort Greve in Chianti (10 000 Ew.). Etwas außerhalb auf dem Nachbarhügel findest du eine Kreativwerkstatt und Genussinsel: Im B & B Ancora del Chianti in einem uralten Bauernhaus kannst du deine Inspiration im Kochtopf verrühren oder auf Leinwand bannen. Radda in Chianti (1500 Ew.) ist ein „Centro Commerciale Naturale“, d. h. Wurstwaren, Wein und selbst die farbenfrohen Pratesi-Schuhe sind „made in Tuscany“. Am Weg zurück nach Siena liegt bei Pievasciata der Parco Sculture del Chianti. Da wächst moderne Kunst aus dem Boden, die angefasst und entdeckt werden will. Zwischen Juli und September trägt sie musikalische Früchte: Klassik- und Jazzkonzerte.
- 53011 Greve in Chianti
- http://www.coltibuono.com/
Santa Croce
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.
- Piazza di Santa Croce 16, 50122 Firenze
- http://www.santacroceopera.it/
- +39 055 200 8789
- segreteria@operadisantacroce.it
© MAIRDUMONT
Die riesige Hallenkirche gaben 1295 Franziskaner in Auftrag. Zudem beauftragten sie Künstler, die Vita des Ordensgründers und das Evangelium für die Gläubigen auf die Wände zu malen. Unter den Malern war der Wegbereiter der Renaissance Giotto. Er verwendete für seine Fresken nicht Gold, sondern Blau und anders als in der byzantinischen Kunst erhielten seine Gestalten körperliche Rundungen, lachten und weinten. Es war ein erster Schritt hin zu einer Kunst, die sich an der Natur orientierte. Santa Croce ist die Hauptkirche der Franziskaner in Florenz. Schon kurz nach dem Tod des heiligen Franziskus 1226 errichteten seine Anhänger hier eine kleine Kapelle, die jedoch bald die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, sodass man bereits 1294 den Grundstein für den mächtigen gotischen Neubau legte, der 1385 fertiggestellt wurde. 1853 erhielt die Kirche eine neugotische Fassade. Mit einer Länge von 115 m, einer Breite des Mittelschiffs von 38 m und einer Balkenkreuzbreite von 73 m übertraf Santa Croce nun an Ausdehnung die kurz zuvor vollendete Kirche Santa Maria Novella des rivalisierenden Dominikanerordens. Der Innenraum mit dem offenen, bemalten Dachstuhl und einem geraden Chorabschluss zeigt die für Bettelordenskirchen typisch schlichte Architektur. Das große Gotteshaus wird auch als das "Pantheon von Florenz" bezeichnet: Rund 280 Grabplatten des 14.-19.Jhs. Sind in den Fußboden eingelassen. Galileo, Michelangelo, Machiavelli, Ghiberti, der Komponist Rossini und viele andere haben prächtig ausgeführte Grabmäler. Auch Dante, der in der Verbannung in Ravenna gestorbene größte Dichter Italiens, wird hier mit einem 500 Jahre nach seinem Tod geschaffenen Denkmal geehrt. Die rechts neben dem Hauptaltar liegenden Grabkapellen der Bardi und Peruzzi malte Giotto in den Jahren 1316-30 mit Fresken aus, die zu den herausragenden dieser Epoche zählen. Auch die anderen Kapellen sind mit kostbaren Wandmalereien geschmückt. Die herrliche Marmorkanzel stammt von Benedetto da Maiano, das Verkündigungstabernakel (hinter dem fünften Pfeiler rechts) ist ein bedeutendes Werk Donatellos (1435), geschaffen aus grauem Sandstein mit Vergoldungen. Rechts neben der Kirche befindet sich der Eingang zu den Klosterhöfen mit der Cappella dei Pazzi und dem Museo dell'Opera di Santa Croce. Die architektonisch bedeutsame Pazzi-Kapelle mit ihren klaren, ganz in Weiß und Grau gehaltenen Formen wurde vermutlich von Brunelleschi 1429-44 erbaut. Die Medaillons aus glasierter Terrakotta schuf Luca della Robbia. Im Kirchenmuseum sind Werke Florentiner Sakralkunst ausgestellt.
- Piazza di Santa Croce 16, 50122 Firenze
- http://www.santacroceopera.it/
- +39 055 200 8789
- segreteria@operadisantacroce.it
Maggio Musicale Fiorentino
EventsDie mehrwöchigen Festspiele unterhalten mit Opern, Konzerten und Ballett, außerdem gibt es ein kostenloses Abschlusskonzert auf der Piazza della Signoria.
- Firenze
- http://www.maggiofiorentino.com/
- +39 055 277 9309
- info@maggioformazione.it
Die mehrwöchigen Festspiele unterhalten mit Opern, Konzerten und Ballett, außerdem gibt es ein kostenloses Abschlusskonzert auf der Piazza della Signoria.
- Firenze
- http://www.maggiofiorentino.com/
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La Ménagère
CafésDer derzeit wohl angesagteste Concept Store in Florenz. La Ménagère ist Bistro, Restaurant, Cocktailbar, Blumenladen und Interior-Shop zugleich und von früh bis spätabends gut besucht. Seinen Ursprung hat der Laden bereits Ende des 19.Jahrhunderts, als erstes Geschäft für Haushaltswaren in Florenz.
- Via de' Ginori 8/R, 50123 Florenz
- http://www.lamenagere.it/
- +39 055 075 0600
- info@lamenagere.it
Der derzeit wohl angesagteste Concept Store in Florenz. La Ménagère ist Bistro, Restaurant, Cocktailbar, Blumenladen und Interior-Shop zugleich und von früh bis spätabends gut besucht. Seinen Ursprung hat der Laden bereits Ende des 19.Jahrhunderts, als erstes Geschäft für Haushaltswaren in Florenz.
- Via de' Ginori 8/R, 50123 Florenz
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Vivoli
EisdieleDas ganze Jahr über eine beliebte Gelateria mit 40 verschiedenen Eissorten, die sogar bis nach Australien verschickt werden!
- Via Isola delle Stinche 7, 50122 Firenze
- http://www.vivoli.it/
- +39 055 292334
- info@vivoli.it
Das ganze Jahr über eine beliebte Gelateria mit 40 verschiedenen Eissorten, die sogar bis nach Australien verschickt werden!
- Via Isola delle Stinche 7, 50122 Firenze
- http://www.vivoli.it/
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Campanile di Giotto
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Dem Himmel etwas näher
Giotto entwarf den neben dem Dom stehenden Campanile (Glockenturm), der 1334–59 errichtet wurde. In seinen harmonischen Proportionen und seiner Farbigkeit ist er sicherlich einer der schönsten Italiens. Auch er ist im Inkrustationsstil mit weißem, rotem und grünem Marmor verkleidet. Den unteren Teil schmücken 54 Flachreliefs aus der Schule Andrea Pisanos, in den Nischen darüber stehen Heiligen-, Propheten- und Sibyllenstatuen u. a. von Donatello (Originale ebenfalls im Dommuseum). Etwas bequemer als beim Kuppelaufstieg geht es die 414 Stufen des Campanile hinauf. Auch von hier habt ihr einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt. Online-Vorbestellung für die Kuppelbesichtigung erforderlich, in der Hochsaison sogar bis zu zwei Monate im Voraus.
- Piazza Duomo 17, 50122 Firenze
- http://duomo.firenze.it/
- +39 055 230 2885
- info@duomofirenze.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Dem Himmel etwas näher
Giotto entwarf den neben dem Dom stehenden Campanile (Glockenturm), der 1334–59 errichtet wurde. In seinen harmonischen Proportionen und seiner Farbigkeit ist er sicherlich einer der schönsten Italiens. Auch er ist im Inkrustationsstil mit weißem, rotem und grünem Marmor verkleidet. Den unteren Teil schmücken 54 Flachreliefs aus der Schule Andrea Pisanos, in den Nischen darüber stehen Heiligen-, Propheten- und Sibyllenstatuen u. a. von Donatello (Originale ebenfalls im Dommuseum). Etwas bequemer als beim Kuppelaufstieg geht es die 414 Stufen des Campanile hinauf. Auch von hier habt ihr einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt. Online-Vorbestellung für die Kuppelbesichtigung erforderlich, in der Hochsaison sogar bis zu zwei Monate im Voraus.
- Piazza Duomo 17, 50122 Firenze
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Vallombrosa
Geographical © Glow Images
Giovanni Gualberto gründete im Pratomagnogebirge 1020 in einem schattigen Tal östlich von Florenz auf 1000 m Höhe eine Einsiedelei. Elf Jahre später rief er den Orden der Vallombrosaner ins Leben und begann mit dem Bau der Abtei, heute eine festungsartige Klosteranlage. Besonders schön hier oben ist der große alte Wald.
- 50066 Vallombrosa
- http://www.vallombrosa.it/
- +39 055 862251
- info@monaci.org
© Glow Images
Giovanni Gualberto gründete im Pratomagnogebirge 1020 in einem schattigen Tal östlich von Florenz auf 1000 m Höhe eine Einsiedelei. Elf Jahre später rief er den Orden der Vallombrosaner ins Leben und begann mit dem Bau der Abtei, heute eine festungsartige Klosteranlage. Besonders schön hier oben ist der große alte Wald.
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Giardino di Boboli
Botanische Gärten & Parks © silverjohn, Thinkstock
Hinter dem Palazzo Pitti zur Porta Romana und hinauf bis zum Forte di Belvedere erstreckt sich die herrliche Gartenanlage mit ihren Laubengängen und Zypressenalleen, Wasserspielen und Teichen, Treppen und künstlichen Grotten, einem Amphitheater und Hunderten von Marmorstatuen. Für einen Gang durch den ganzen, 45.000 m2 großen Park mit schönen Ausblicken auf die Stadt, sollte man sich drei Stunden Zeit nehmen. Im Sommer finden in einem Teil des Gartens abendliche Kammerkonzerte statt.
- Piazza de' Pitti 1, 50125 Firenze
- https://www.uffizi.it/giardino-boboli
- +39 055 229 8732
- giardino.boboli@polomuseale.firenze.it
© silverjohn, Thinkstock
Hinter dem Palazzo Pitti zur Porta Romana und hinauf bis zum Forte di Belvedere erstreckt sich die herrliche Gartenanlage mit ihren Laubengängen und Zypressenalleen, Wasserspielen und Teichen, Treppen und künstlichen Grotten, einem Amphitheater und Hunderten von Marmorstatuen. Für einen Gang durch den ganzen, 45.000 m2 großen Park mit schönen Ausblicken auf die Stadt, sollte man sich drei Stunden Zeit nehmen. Im Sommer finden in einem Teil des Gartens abendliche Kammerkonzerte statt.
- Piazza de' Pitti 1, 50125 Firenze
- https://www.uffizi.it/giardino-boboli
- +39 055 229 8732
- giardino.boboli@polomuseale.firenze.it
Palazzo Vecchio
Architektonische Highlights © bluejayphoto, Thinkstock
Insider-Tipp Ungesehen durch den Palast
Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.
- Piazza della Signoria, 50122 Firenze
- http://cultura.comune.fi.it/
- +39 055 276 8325
- palazzovecchio.biglietteria@comune.fi.it
© bluejayphoto, Thinkstock
Insider-Tipp Ungesehen durch den Palast
Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.
- Piazza della Signoria, 50122 Firenze
- http://cultura.comune.fi.it/
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- palazzovecchio.biglietteria@comune.fi.it
Palazzo Pitti
Architektonische Highlights © starmaro, Thinkstock
Kaufmann Luca Pitti wollte im 15.Jh. auf der linken Flussseite den größten Palast der Stadt errichten. Er ging pleite und musste ihn seinen ärgsten Feinden, den Medici, überlassen, die den Palazzo Pitti zur heutigen Größe ausbauten.
- Piazza Pitti 1, 50125 Firenze
- http://www.uffizi.it/
- +39 055 294883
- segreteria@polomuseale.firenze.it
© starmaro, Thinkstock
Kaufmann Luca Pitti wollte im 15.Jh. auf der linken Flussseite den größten Palast der Stadt errichten. Er ging pleite und musste ihn seinen ärgsten Feinden, den Medici, überlassen, die den Palazzo Pitti zur heutigen Größe ausbauten.
- Piazza Pitti 1, 50125 Firenze
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Fiaschetteria Trattoria Mario
Restaurants- regional
Winzige Trattoria beim Mercato Centrale, immer rappelvoll. Kleine Auswahl, aber typisch florentinische Gerichte.
- Via Rosina 2r, 50123 Firenze
- http://www.trattoriamario.com/
- +39 055 218550
- trattoriamario@libero.it
Winzige Trattoria beim Mercato Centrale, immer rappelvoll. Kleine Auswahl, aber typisch florentinische Gerichte.
- Via Rosina 2r, 50123 Firenze
- http://www.trattoriamario.com/
- +39 055 218550
- trattoriamario@libero.it
Enoteca Pinchiorri
Restaurants- regional
Eines der besten Restaurants Italiens! Ausgezeichnete Küche und hervorragende Weine in traumschönen Räumen. Der Gast bekommt hier Qualität der Spitzenklasse serviert.
- Via Ghibellina 87, 50122 Firenze
- http://www.enotecapinchiorri.it/
- +39 055 242777
- ristorante@enotecapinchiorri.com
Eines der besten Restaurants Italiens! Ausgezeichnete Küche und hervorragende Weine in traumschönen Räumen. Der Gast bekommt hier Qualität der Spitzenklasse serviert.
- Via Ghibellina 87, 50122 Firenze
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- +39 055 242777
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Omero
Restaurants- regional
Eines der bei den Florentinern beliebtesten Restaurants mit guter toskanischer Küche. Man betritt den Speiseraum durch die Bottega, wo Schinken und Salami von der Decke hängen. Im gegenüberliegenden Palazzo lebte Galileo Galilei.
- Via Pian dei Giullari 47, 50125 Firenze
- http://www.ristoranteomero.it/
- +39 055 220053
- omero@ristoranteomero.it
Eines der bei den Florentinern beliebtesten Restaurants mit guter toskanischer Küche. Man betritt den Speiseraum durch die Bottega, wo Schinken und Salami von der Decke hängen. Im gegenüberliegenden Palazzo lebte Galileo Galilei.
- Via Pian dei Giullari 47, 50125 Firenze
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- +39 055 220053
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Cibrèo Ristorante
Restaurants- regional
Fabio Picchi hat für jeden die Möglichkeit geschaffen, toskanische Küche vom Besten - mal ganz ohne Nudeln - kennenzulernen. In seinem eleganten Ristorante Il Cibreo erklärt er dem Gast persönlich die täglich wechselnden Gerichte und empfiehlt den dazu passenden Wein. In dem um die Ecke liegenden Cibreino wird an Holztischen serviert, die Gerichte sind einfacher, und daher zahlt man hier auch etwas weniger.
- Via Andrea del Verrochio 8r, 50122 Firenze
- http://www.cibreo.com/
- +39 055 234 1100
- cibreo.fi@tin.it
Fabio Picchi hat für jeden die Möglichkeit geschaffen, toskanische Küche vom Besten - mal ganz ohne Nudeln - kennenzulernen. In seinem eleganten Ristorante Il Cibreo erklärt er dem Gast persönlich die täglich wechselnden Gerichte und empfiehlt den dazu passenden Wein. In dem um die Ecke liegenden Cibreino wird an Holztischen serviert, die Gerichte sind einfacher, und daher zahlt man hier auch etwas weniger.
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Moyo
BarsIn diesem Kultlokal wird zum Frühstück gechattet, zum Light Lunch diskutiert und nach dem Aperitif bis tief in die Nacht geflirtet.
- Via dei Benci 23r, 50129 Firenze
- http://www.moyo.it/
- +39 055 247 9738
- info@moyo.it
In diesem Kultlokal wird zum Frühstück gechattet, zum Light Lunch diskutiert und nach dem Aperitif bis tief in die Nacht geflirtet.
- Via dei Benci 23r, 50129 Firenze
- http://www.moyo.it/
- +39 055 247 9738
- info@moyo.it
Dolce Vita
BarsSpitzencocktails ab dem Nachmittag bis spät in die Nacht - ein Szenetreff für Jung und Alt. Neben guter Musik gibt es hier auch ab und an Ausstellungen und nette Minikonzerte.
- Piazza del Carmine 6r, 50125 Firenze
- http://www.dolcevitafirenze.it/
- +39 055 284595
- info@dolcevitaflorence.com
Spitzencocktails ab dem Nachmittag bis spät in die Nacht - ein Szenetreff für Jung und Alt. Neben guter Musik gibt es hier auch ab und an Ausstellungen und nette Minikonzerte.
- Piazza del Carmine 6r, 50125 Firenze
- http://www.dolcevitafirenze.it/
- +39 055 284595
- info@dolcevitaflorence.com
Tenax
ClubsIn ganz Italien bekannte Disko. Internationale DJs, täglich wechselndes Programm.
- Via Pratese 46, 50145 Firenze
- http://www.tenax.org/
In ganz Italien bekannte Disko. Internationale DJs, täglich wechselndes Programm.
- Via Pratese 46, 50145 Firenze
- http://www.tenax.org/
Galleria dell'Accademia
Museen © Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Marmorblöcke vom Meister
Wenn Michelangelo Buonarroti (1475–1564) heute in einer Ecke der Accademia di Belle Arti seiner Bildhauerei nachginge, würde er kaum auffallen – in den Hallen und Gängen hat sich nur wenig verändert. Doch er wäre verwundert, dass in der anschließenden Galleria jetzt mehrere seiner Hauptwerke von den Touristen bestaunt werden. Hauptanziehungspunkt ist natürlich die große Marmorstatue seines David. Kein Wunder – 6 t so perfekt behauener weißer Carrara-Marmor, 4,10 m hoch, sind atemberaubend. Doch auf eine andere Art genauso faszinierend wirken die ebenfalls von Michelangelo geschaffenen sogenannten Gefangenen. Diese Marmorfiguren sind nicht fertiggestellt, teils noch im Stein gefangen (daher der Name), und genau das macht ihre Faszination aus: Die Skulpturen scheinen unter einer Art Spannung zu stehen, als wollten sie sich aus dem Stein befreien. Weitere Werke Michelangelos sind der hl. Matthäus sowie die Pietà von Palestrina. Weitaus weniger beachtet wird, dass die Accademia die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei und weitere Kunstwerke italienischer Künstler des 13.–15.Jhs. besitzt.
- Via Ricasoli 60, 50122 Firenze
- http://www.galleriaaccademiafirenze.it/
- +39 055 098 7100
- ga-afi@beniculturali.it
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Marmorblöcke vom Meister
Wenn Michelangelo Buonarroti (1475–1564) heute in einer Ecke der Accademia di Belle Arti seiner Bildhauerei nachginge, würde er kaum auffallen – in den Hallen und Gängen hat sich nur wenig verändert. Doch er wäre verwundert, dass in der anschließenden Galleria jetzt mehrere seiner Hauptwerke von den Touristen bestaunt werden. Hauptanziehungspunkt ist natürlich die große Marmorstatue seines David. Kein Wunder – 6 t so perfekt behauener weißer Carrara-Marmor, 4,10 m hoch, sind atemberaubend. Doch auf eine andere Art genauso faszinierend wirken die ebenfalls von Michelangelo geschaffenen sogenannten Gefangenen. Diese Marmorfiguren sind nicht fertiggestellt, teils noch im Stein gefangen (daher der Name), und genau das macht ihre Faszination aus: Die Skulpturen scheinen unter einer Art Spannung zu stehen, als wollten sie sich aus dem Stein befreien. Weitere Werke Michelangelos sind der hl. Matthäus sowie die Pietà von Palestrina. Weitaus weniger beachtet wird, dass die Accademia die größte europäische Sammlung spätgotischer Malerei und weitere Kunstwerke italienischer Künstler des 13.–15.Jhs. besitzt.
- Via Ricasoli 60, 50122 Firenze
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- +39 055 098 7100
- ga-afi@beniculturali.it
Museo Nazionale del Bargello
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Körperspannung in Bronze
Wehrhaft und abweisend steht er da, der zinnengekrönte Palast (1254–61). Früher wachten der Stadtkommandant und der Bürgermeister im 54 m hohen Turm über ihre Stadt. 1502–1859 waren hier das Stadtgefängnis und die Wohnung des Polizeihauptmanns (bargello) untergebracht, der dem Gebäude seinen heutigen Namen gab, und im Innenhof stand der Galgen – noch bis 1782 in Gebrauch. Heute befindet sich im hohen Gewölbe des Bargello die größte Sammlung italienischer Skulpturen des 14.–16.Jhs., außerdem die Medaillensammlung der Medici, bedeutende Elfenbeinwerke und Majoliken des 15.–18.Jhs. sowie Waffen und Kleinbronzen. Glanzstücke des Museums sind Michelangelos Trunkener Bacchus (1497 begonnen), die Marmorbüste des Brutus (um 1540) und das kreisrunde Tondo Pitti (1504), die zusammen mit Werken Cellinis, Giambolognas und anderen im Erdgeschoss ausgestellt sind. Im großen Saal des Obergeschosses kann man die Skulpturen der Frührenaissance wie die beiden Davidstatuen in Marmor (1408) und Bronze (1423) von Donatello bestaunen.
- Via del Proconsolo 4, 50122 Firenze
- http://bargellomusei.it/
- +39 055 064 9440
- mn-bar@beniculturali.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Körperspannung in Bronze
Wehrhaft und abweisend steht er da, der zinnengekrönte Palast (1254–61). Früher wachten der Stadtkommandant und der Bürgermeister im 54 m hohen Turm über ihre Stadt. 1502–1859 waren hier das Stadtgefängnis und die Wohnung des Polizeihauptmanns (bargello) untergebracht, der dem Gebäude seinen heutigen Namen gab, und im Innenhof stand der Galgen – noch bis 1782 in Gebrauch. Heute befindet sich im hohen Gewölbe des Bargello die größte Sammlung italienischer Skulpturen des 14.–16.Jhs., außerdem die Medaillensammlung der Medici, bedeutende Elfenbeinwerke und Majoliken des 15.–18.Jhs. sowie Waffen und Kleinbronzen. Glanzstücke des Museums sind Michelangelos Trunkener Bacchus (1497 begonnen), die Marmorbüste des Brutus (um 1540) und das kreisrunde Tondo Pitti (1504), die zusammen mit Werken Cellinis, Giambolognas und anderen im Erdgeschoss ausgestellt sind. Im großen Saal des Obergeschosses kann man die Skulpturen der Frührenaissance wie die beiden Davidstatuen in Marmor (1408) und Bronze (1423) von Donatello bestaunen.
- Via del Proconsolo 4, 50122 Firenze
- http://bargellomusei.it/
- +39 055 064 9440
- mn-bar@beniculturali.it
Teatro del Maggio Musicale Fiorentino
OpernIn Florenz hat die Musik schon immer eine wesentliche Rolle gespielt. Hier findet das sehr bekannte und prestigereiche europäische Musikfestival statt. Das ganze Jahr über werden Konzerte, Opern und Ballettaufführungen angeboten.
- Piazza Vittorio Gui 1, 50144 Firenze
- http://www.maggiofiorentino.com/
- +39 055 277 9309
- tickets@maggiofiorentino.com
In Florenz hat die Musik schon immer eine wesentliche Rolle gespielt. Hier findet das sehr bekannte und prestigereiche europäische Musikfestival statt. Das ganze Jahr über werden Konzerte, Opern und Ballettaufführungen angeboten.
- Piazza Vittorio Gui 1, 50144 Firenze
- http://www.maggiofiorentino.com/
- +39 055 277 9309
- tickets@maggiofiorentino.com
Teatro Verdi
TheaterDas Teatro Verdi wurde 1854 auf einem ehemaligen Verlies des 14.Jhs. erbaut. Es ist ein wunderschönes klassisches Logentheater. Heute dient es als Veranstaltungsort für verschiedene Konzerte, Theater- und Kinoaufführungen.
- Via Ghibellina 99, 50122 Firenze
- http://www.teatroverdifirenze.it/
- +39 055 212320
Das Teatro Verdi wurde 1854 auf einem ehemaligen Verlies des 14.Jhs. erbaut. Es ist ein wunderschönes klassisches Logentheater. Heute dient es als Veranstaltungsort für verschiedene Konzerte, Theater- und Kinoaufführungen.
- Via Ghibellina 99, 50122 Firenze
- http://www.teatroverdifirenze.it/
- +39 055 212320
Teatro della Pergola
TheaterEin sehr schönes klassisches Theater mit mehreren Galerien. Es werden traditionelle Theaterstücke dargeboten, die auch in Fremdsprachen aufgeführt werden. An den Wochenenden finden hier häufig klassische Konzerte statt.
- Via della Pergola 18, 50121 Firenze
- http://www.teatrodellatoscana.it/
- +39 055 076 3333
Ein sehr schönes klassisches Theater mit mehreren Galerien. Es werden traditionelle Theaterstücke dargeboten, die auch in Fremdsprachen aufgeführt werden. An den Wochenenden finden hier häufig klassische Konzerte statt.
- Via della Pergola 18, 50121 Firenze
- http://www.teatrodellatoscana.it/
- +39 055 076 3333