Florenz - Südliches San Giovanni Top Sehenswürdigkeiten

Ponte Vecchio
Touristenattraktionen
Firenze
Galleria degli Uffizi
Museen
Firenze
Galleria degli Uffizi
Palazzo Vecchio
Architektonische Highlights
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Museo Bottega Antonio Mattei
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Santa Trìnita
Architektonische Highlights
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Tribunale della Mercanzia
Architektonische Highlights
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Piazza della Repubblica
Touristenattraktionen
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Piazza della Repubblica
Loggia del Mercato Nuovo
Architektonische Highlights
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Ponte Santa Trìnita
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Piazza della Signoria
Touristenattraktionen
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Piazza della Signoria
Loggia dei Lanzi
Architektonische Highlights
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Corridoio Vasariano
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Santissimi Apostoli
Architektonische Highlights
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Statua equestre di Cosimo I de' Medici
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Orsanmichele
Architektonische Highlights
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Museo Salvatore Ferragamo
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Casa di Dante
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Museo Galileo
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Palazzo Uguccioni
Architektonische Highlights
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Santa Maria de'Ricci
Architektonische Highlights
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Loggia del Bigallo
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Palazzo Davanzati
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Palazzo Davanzati
Palazzo Strozzi
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Piazza dei Cimatori
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Salone dei Cinquecento
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Giuditta e Oloferne
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Ercole e Caco
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Fontana del Porcellino
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Museo Dei Ragazzi
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Via dei Tornabuoni
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    Touristenattraktionen

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    Architektonische Highlights


  • Ponte Vecchio

    Touristenattraktionen
    • © MAIRDUMONT
    • Ponte Vecchio© MAIRDUMONT

    Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.

    • Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze
    • © MAIRDUMONT
    • Ponte Vecchio© MAIRDUMONT

    Die "Alte Brücke" ist eines der Wahrzeichen von Florenz. Schon zu Zeiten der Etrusker bestand ein Flussübergang, in römischer Zeit verlief hier die Via Cassia, einer der wichtigsten Handelswege Roms gen Norden. Die jetzige Brücke, die den Fluss an seiner schmalsten Stelle überquert, wurde 1345 von Neri di Fioravanti oder Taddeo Gaddi errichtet. Charakteristisch sind die überhängenden Brückenläden. Von 1422 bis 1593 betrieben hier hauptsächlich Schlachter ihr Geschäft. Als die großherzogliche Familie in den Palazzo Pitti gezogen war, störte sie der Geruch, und Ferdinand I. verfügte, dass fortan nur noch Gold- und Silberschmiede auf der Brücke ihr Handwerk ausüben durften. Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte 1565 Cosimo I. seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft. Der Ponte Vecchio blieb als einzige Brücke beim Rückzug der Deutschen von der Sprengung 1944 verschont. Stattdessen wurde sie mit den Trümmern umliegender zerstörter Gebäude versperrt. Heute ist die Brücke mit ihren Juwelierläden einer der Anziehungspunkte der Stadt.

    • Ponte Vecchio 1, 50125 Firenze

  • Galleria degli Uffizi

    Museen
    • Galleria degli Uffizi© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Koffeinboost fürs Sightseeing

    Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.

    • Galleria degli Uffizi© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Koffeinboost fürs Sightseeing

    Sie beherbergen eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und sind eine der Hauptattraktionen der Stadt: Das Wort „Uffizien“ (auf Italienisch uffici) bedeutet „Büros“, und die Bezeichnung kommt daher, dass das Gebäude, das im Auftrag Cosimo I. de’ Medici 1559–81 nach Plänen Giorgio Vasaris erbaut wurde, dazu diente, die Ministerien und Ämter von Florenz aufzunehmen. Die Uffizien wurden jedoch nie als Büros genutzt, weil schon der Sohn Cosimos I., Francesco de’ Medici, begann, seine Kunstsammlung dort unterzubringen. Er ließ von Bernardo Buontalenti dafür extra die Tribuna errichten. Dieser achteckige Raum war im Prinzip schon Jahre vor der offiziellen Umwandlung der Uffizien ein Museum, und so kann man die Uffizien zu den ältesten Museen der Welt zählen. Seit 2013 darf man auch die sogenannten Nuovi Uffizi im ersten Stock besichtigen, und jüngst wurden weitere 14 Säle auf 1100 m2 neuer Ausstellungsfläche eröffnet. Die Besichtigung beginnt in der zweiten Etage. Hier sind die Werke in chronologischer Reihenfolge vom 13.bis zum 15.Jh. und nach Schulen geordnet ausgestellt. Schwerpunkt bildet die italienische Renaissance. Auf den breiten Korridoren sind griechische und römische Statuen sowie flämische Gobelins zu sehen. Die kostbarsten Statuen stehen auf eigens für sie angefertigten Sockeln in der Tribuna. Wenn man dem Wegweiser folgt, kommt man zuerst zu den großen gotischen Altartafeln von Cimabue und Giotto, dann zu Werken der Sieneser Schule des 14.Jhs. und den großen Malern der Frührenaissance: Masaccio, Piero della Francesca und natürlich auch Sandro Botticelli. Der Botticelli-Saal ist sicherlich bei Touristen der bekannteste. Manch einer mag denken, dass er die berühmten Gemälde wie „Die Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ schon nicht mehr sehen kann, da sie in Form von Souvenirartikeln in der ganzen Stadt erworben werden können, aber spätestens wenn man den Saal betritt und die echten Werke bewundern kann, wird man ihre Faszination verstehen. Es folgen Werke von Leonardo da Vinci wie „Die Anbetung der Könige”. Auf der Westseite des Gebäudes hängen Gemälde von Tizian („Venus von Urbino“), von den aus Venedig stammenden Künstlern Veronese, Tintoretto und Caravaggio. Im Saal 35, der Sala Rossa, befindet sich ein weiteres der vielen Highlights der Uffizien: das „Tondo Doni“, eines der bekanntesten Gemälde Michelangelos. Nicht verpassen: eine Kaffeepause auf der Dachterrasse inklusive bester Aussicht über die Piazza della Signoria! Schließlich gelangt man im ersten Stockwerk zum neuen Teil der Uffizien. Die Sale Blu, die blauen Säle, sind spanischen, französischen, flämischen und niederländischen Künstlern aus dem 16.und 17.Jh. gewidmet (Rubens, Rembrandt und van Dyck). Die anschließenden Sale Rosse beherbergen größtenteils Werke des Florentiner Manierismus, in denen besonders Schöpfungen von Andrea del Sarto und Raphael herausragen. Besonders hervorzuheben sind weiterhin Werke von Rosso Fiorentino und Pontormo sowie die famosen Medici-Porträts von Bronzino. Der Rundgang führt weiter vorbei an Gemälden von Correggio und Parmigianino bis zur venezianischen Malerei und endet in den Sale Gialle, den gelben Sälen, die Werke aus dem 17.Jh. präsentieren. Um die oft sehr lange Warteschlange (bis zu vier Stunden!) zu vermeiden, sollte man die Tickets unbedingt im Internet im Voraus reservieren. Es werden auch Führungen angeboten.


  • Palazzo Vecchio

    Architektonische Highlights
    • © bluejayphoto, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ungesehen durch den Palast

    Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.

    • © bluejayphoto, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ungesehen durch den Palast

    Steht man auf der Piazza della Signoria, legt den Kopf in den Nacken und betrachtet ihn von unten, fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt: Der Palazzo Vecchio ist einfach imposant, majestätisch und prägt mit seinem 94 m hohen Turm entscheidend das Stadtbild von Florenz. Repräsentativ sollte er auch sein, da der 1299–1314 von Arnolfo di Cambio errichtete Palast Amtssitz und Wohnung der höchsten Beamten der Republik war. 1540 machte Cosimo I. den mittelalterlichen Palast zur herzoglichen Residenz und verhalf ihm durch prunkvolle Um- und Ausbauten zu neuem Glanz; das mittelalterliche Äußere blieb weitgehend unangetastet. Verantwortlich für alle Baumaßnahmen in dieser Zeit war Giorgio Vasari, der im Eifer jedoch auch unwiederbringliche Kunstwerke wie Leonardo da Vincis Schlacht von Anghiari im Salone dei Cinquecento zum Ruhm der Medici übermalte. Seinen heutigen Namen, Palazzo Vecchio (Alter Palast), bekam der Bau, als der Hofstaat in den „neuen“, den Palazzo Pitti, zog. Innen ist der Palast mindestens so prachtvoll wie außen. Entschließt ihr euch, den Palazzo Vecchio zu besuchen, gelangt ihr zunächst in den unglaublich schönen, durch Michelozzo 1470 umgestalteten Innenhof, der 1565 anlässlich der Hochzeit Ferdinands I. mit Johanna von Österreich mit österreichischen Stadtansichten ausgemalt wurde. Die Quartieri Monumentali, die Prunkräume, liegen im ersten Obergeschoss. Einer der berühmtesten Säle ist der Salone dei Cinquecento, der Saal der Fünfhundert. Er ist genau 53,7 m lang, 22,4 m breit und 17,8 m hoch und damit der größte Saal der Stadt. Hier versammelte sich einst der städtische Rat. Er ist mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano versehen und wird heute noch bei besonderen Festlichkeiten genutzt. Vor den riesigen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna. Im zweiten Geschoss liegen die Quartieri degli Elementi und die Räume der Eleonora di Toledo. Die anschließende Cappella della Signoria malte 1514 Benedetto Ghirlandaio mit Fresken aus. Besonders prächtig sind die Sala dell‘Udienza mit ihrer reich geschnitzten Decke und dem Marmorportal von Benedetto da Maiano sowie die Sala dei Gigli, der ganz mit der Wappenlilie Frankreichs ausgemalte Liliensaal. Hier steht Donatellos Bronzegruppe Judith und Holofernes. In der Segreteria arbeitete Machiavelli als Sekretär der Republik. Im Palazzo Vecchio befinden sich sogar Geheimgänge. Sie wurden von den Medici erbaut, um fliehen oder wertvolle Objekte verstecken zu können. Solch ein Geheimgang befindet sich z. B. hinter der Landkarte von Armenien in der Sala delle Carte Geografiche, die mit 53 Landkarten aus den Jahren 1563–75 bemalt ist. An zwölf Multimediastationen erhält man Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur des Palazzo. Neu eingerichtet wurden im zweiten Innenhof, dem Cortile della Dogana, ein Bookshop und das Ticketoffice. Führungen mit geschichtlichen Hintergrundinfos und Führungen durch die Geheimgänge veranstaltet die Associazione MUS.E.


  • Museo Bottega Antonio Mattei

    Museen
    Insider-Tipp
    Kekse aus Prato - das Original!

    Die berühmten cantuccini, die man in Vin Santo tunken kann, kommen ursprünglich aus Prato nahe Florenz. Heute besitzt der Familienbetrieb auch in Florenz ein winziges Museum samt Verkaufsladen. Hier gibt es neben anderen Leckereien die wahren cantuccini. Perfektes Mitbringsel.

    Insider-Tipp
    Kekse aus Prato - das Original!

    Die berühmten cantuccini, die man in Vin Santo tunken kann, kommen ursprünglich aus Prato nahe Florenz. Heute besitzt der Familienbetrieb auch in Florenz ein winziges Museum samt Verkaufsladen. Hier gibt es neben anderen Leckereien die wahren cantuccini. Perfektes Mitbringsel.


  • Santa Trìnita

    Architektonische Highlights
    • © Stepniak, Shutterstock

    Die Santa Trìnita war einst eine bedeutende Kirche der Stadt, deren Ursprung auf die 2.Hälfte des 11.Jhs. zurückgeht. Neben vielen anderen Kunstschätzen birgt sie zwei Hauptwerke Domenico Ghirlandaios: die Fresken der Cappella Sassetti und die Anbetung der Könige.

    • © Stepniak, Shutterstock

    Die Santa Trìnita war einst eine bedeutende Kirche der Stadt, deren Ursprung auf die 2.Hälfte des 11.Jhs. zurückgeht. Neben vielen anderen Kunstschätzen birgt sie zwei Hauptwerke Domenico Ghirlandaios: die Fresken der Cappella Sassetti und die Anbetung der Könige.


  • Tribunale della Mercanzia

    Architektonische Highlights

    An der östlichen Ausbuchtung des Piazza della Signoria befindet sich der Palast des Handelsgerichts, an dessen Fassade die Wappen der 21 Zünfte angebracht sind.

    • Piazza della Signoria, 50000 Firenze

    An der östlichen Ausbuchtung des Piazza della Signoria befindet sich der Palast des Handelsgerichts, an dessen Fassade die Wappen der 21 Zünfte angebracht sind.

    • Piazza della Signoria, 50000 Firenze

  • Piazza della Repubblica

    Touristenattraktionen
    • Piazza della Repubblica© MAIRDUMONT

    Immer schon war er ein Zentrum der Stadt: Erst römisches Forum, dann Marktviertel und Ghetto wurde der Platz nach der Erhebung von Florenz zur Hauptstadt Italiens 1890 neu gestaltet und ist heute der von Cafés umgebene, belebte Mittelpunkt des Geschäftsviertels.

    • Piazza della Repubblica, 50123 Firenze
    • Piazza della Repubblica© MAIRDUMONT

    Immer schon war er ein Zentrum der Stadt: Erst römisches Forum, dann Marktviertel und Ghetto wurde der Platz nach der Erhebung von Florenz zur Hauptstadt Italiens 1890 neu gestaltet und ist heute der von Cafés umgebene, belebte Mittelpunkt des Geschäftsviertels.

    • Piazza della Repubblica, 50123 Firenze

  • Loggia del Mercato Nuovo

    Architektonische Highlights

    Die offenen, gewölbten Säulenhallen waren im Florenz des 14.-16.Jhs. beliebt als privater Empfangsraum und öffentliche Markthallen. Früher wurden hier Gold und Silber verkauft, heute sind es Strohwaren, Tischdecken und Souvenirs. Am besten ist die Architektur der 1547 erbauten Loggia im Winter sonntags und montagvormittags sichtbar, wenn die Stände abgebaut sind. Anziehungspunkt für alle Touristen ist der Bronze-Eber auf der Südseite der Loggia, das porcellino (Original im Museo Bardini, Vorbild aus Marmor in den Uffizien). Eine in den Brunnen geworfene Münze und das Streicheln seiner Schnauze versprechen die sichere Rückkehr nach Florenz.

    Die offenen, gewölbten Säulenhallen waren im Florenz des 14.-16.Jhs. beliebt als privater Empfangsraum und öffentliche Markthallen. Früher wurden hier Gold und Silber verkauft, heute sind es Strohwaren, Tischdecken und Souvenirs. Am besten ist die Architektur der 1547 erbauten Loggia im Winter sonntags und montagvormittags sichtbar, wenn die Stände abgebaut sind. Anziehungspunkt für alle Touristen ist der Bronze-Eber auf der Südseite der Loggia, das porcellino (Original im Museo Bardini, Vorbild aus Marmor in den Uffizien). Eine in den Brunnen geworfene Münze und das Streicheln seiner Schnauze versprechen die sichere Rückkehr nach Florenz.


  • Ponte Santa Trìnita

    Touristenattraktionen
    • © TTphoto, Shutterstock

    In drei leichten, eleganten Bögen überspannt diese Brücke scheinbar schwerelos den Fluss. Ihr Entwurf geht auf Michelangelo zurück, ausgeführt wurde er jedoch erst 1567-70 von Ammanati. Als man nach Ende des Zweiten Weltkriegs an den Aufbau der zerstörten Brücke ging, fischte man die Reste aus dem Fluss und öffnete zur Gewinnung der fehlenden Teile noch einmal die Steinbrüche im Boboli-Garten, aus denen ursprünglich die Steine zum Bau der Brücke stammten. Von der Brücke hast du besonders bei Sonnenuntergang einen herrlichen Blick flussaufwärts und auf den Ponte Vecchio.

    • Ponte Santa Trìnita, 50100 Firenze
    • © TTphoto, Shutterstock

    In drei leichten, eleganten Bögen überspannt diese Brücke scheinbar schwerelos den Fluss. Ihr Entwurf geht auf Michelangelo zurück, ausgeführt wurde er jedoch erst 1567-70 von Ammanati. Als man nach Ende des Zweiten Weltkriegs an den Aufbau der zerstörten Brücke ging, fischte man die Reste aus dem Fluss und öffnete zur Gewinnung der fehlenden Teile noch einmal die Steinbrüche im Boboli-Garten, aus denen ursprünglich die Steine zum Bau der Brücke stammten. Von der Brücke hast du besonders bei Sonnenuntergang einen herrlichen Blick flussaufwärts und auf den Ponte Vecchio.

    • Ponte Santa Trìnita, 50100 Firenze

  • Piazza della Signoria

    Touristenattraktionen
    • Piazza della Signoria© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Dieser vom wehrhaften Palazzo Vecchio dominierte Platz ist schlichtweg beeindruckend. Die statuengeschmückte Loggia dei Lanzi und die Galleria degli Uffizi schließen die Südseite der Piazza, an der Nordseite befindet sich der Palazzo Uguccioni (1559) und an der östlichen Ausbuchtung des Platzes der Palast des Handelsgerichts (1359), an dessen Fassade die Wappen der 21 Zünfte angebracht sind. Die der Palastfront gegenüberliegenden Gebäude mit Cafés und Geschäften wurden Ende des 19.Jhs. Dem historischen Stil angepasst. Durch die vielen Skulpturen und Denkmäler erhält der große Platz eine aufgelockerte Atmosphäre. So stehen vor dem Palazzo Vecchio der überlebensgroße David aus Marmor von Michelangelo (1504, Kopie, Original in der Galleria dell'Accademia), die Doppelplastik Herkules und Cacus von Baccio Bandinelli (1533) und Donatellos um 1460 geschaffene Bronzegruppe Judith und Holofernes (Kopie, Original im Palazzo Vecchio). Zwischen dem kolossalen Neptunbrunnen von Bartolomeo Ammanati (1565) und dem Reiterstandbild Cosimos I. de'Medici von Giambologna (1594) ist eine Granitplatte mit der Jahreszahl 1498 in den Boden eingelassen. Hier kamen der Dominikanermönch Girolamo Savonarola und zwei seiner Anhänger auf Verlangen des Papsts Alexander VI. auf dem Scheiterhaufen ums Leben. Alljährlich am 23.Mai, dem Todestag, legen Kirche und Stadt hier Blumen nieder.

    • Piazza della Signoria, 50122 Firenze
    • Piazza della Signoria© Thomas P. Widmann, DuMont Reisebildportal

    Dieser vom wehrhaften Palazzo Vecchio dominierte Platz ist schlichtweg beeindruckend. Die statuengeschmückte Loggia dei Lanzi und die Galleria degli Uffizi schließen die Südseite der Piazza, an der Nordseite befindet sich der Palazzo Uguccioni (1559) und an der östlichen Ausbuchtung des Platzes der Palast des Handelsgerichts (1359), an dessen Fassade die Wappen der 21 Zünfte angebracht sind. Die der Palastfront gegenüberliegenden Gebäude mit Cafés und Geschäften wurden Ende des 19.Jhs. Dem historischen Stil angepasst. Durch die vielen Skulpturen und Denkmäler erhält der große Platz eine aufgelockerte Atmosphäre. So stehen vor dem Palazzo Vecchio der überlebensgroße David aus Marmor von Michelangelo (1504, Kopie, Original in der Galleria dell'Accademia), die Doppelplastik Herkules und Cacus von Baccio Bandinelli (1533) und Donatellos um 1460 geschaffene Bronzegruppe Judith und Holofernes (Kopie, Original im Palazzo Vecchio). Zwischen dem kolossalen Neptunbrunnen von Bartolomeo Ammanati (1565) und dem Reiterstandbild Cosimos I. de'Medici von Giambologna (1594) ist eine Granitplatte mit der Jahreszahl 1498 in den Boden eingelassen. Hier kamen der Dominikanermönch Girolamo Savonarola und zwei seiner Anhänger auf Verlangen des Papsts Alexander VI. auf dem Scheiterhaufen ums Leben. Alljährlich am 23.Mai, dem Todestag, legen Kirche und Stadt hier Blumen nieder.

    • Piazza della Signoria, 50122 Firenze

  • Loggia dei Lanzi

    Architektonische Highlights
    • © BlackMac, Shutterstock

    Mit ihren drei herrlichen Rundbögen ist sie ein herausragendes Beispiel der Florentiner Gotik. Zwei Skulpturengruppen ließ Cosimo I. in der Loggia aufstellen, die dem Triumph der Machtherrschaft über die Demokratie Ausdruck verleihen sollten: Das bronzene Meisterwerk des Perseus (1545-54) von Benvenuto Cellini steht in neuem Glanz am alten Platz. Der Marmorsockel ist eine Kopie, das Original befindet sich im Museo Nazionale del Bargello. Die manieristisch gedrehten Figuren des Raub der Sabinerinnen rechts davon stammt von Giambologna (1583). Weitere Skulpturen, darunter sechs römische Frauenstatuen an der Rückwand, vervollständigen die Freiluftgalerie. Errichtet wurde die Loggia schon 1376-82 für Empfänge und zeremonielle Anlässe der Stadtverwaltung, vermutlich von Orcagna. Der Name Loggia dei Lanzi bürgerte sich ein, als Cosimo I. hier seine Söldnertruppe, die lanzichenecchi (Landsknechte), unterbrachte. Auf ihrem Dach wurde 1583 ein damals berühmter hängender Garten angelegt, heute befindet sich dort ein von den Uffizien zugängliches Café mit bester Aussicht über den Platz.

    • © BlackMac, Shutterstock

    Mit ihren drei herrlichen Rundbögen ist sie ein herausragendes Beispiel der Florentiner Gotik. Zwei Skulpturengruppen ließ Cosimo I. in der Loggia aufstellen, die dem Triumph der Machtherrschaft über die Demokratie Ausdruck verleihen sollten: Das bronzene Meisterwerk des Perseus (1545-54) von Benvenuto Cellini steht in neuem Glanz am alten Platz. Der Marmorsockel ist eine Kopie, das Original befindet sich im Museo Nazionale del Bargello. Die manieristisch gedrehten Figuren des Raub der Sabinerinnen rechts davon stammt von Giambologna (1583). Weitere Skulpturen, darunter sechs römische Frauenstatuen an der Rückwand, vervollständigen die Freiluftgalerie. Errichtet wurde die Loggia schon 1376-82 für Empfänge und zeremonielle Anlässe der Stadtverwaltung, vermutlich von Orcagna. Der Name Loggia dei Lanzi bürgerte sich ein, als Cosimo I. hier seine Söldnertruppe, die lanzichenecchi (Landsknechte), unterbrachte. Auf ihrem Dach wurde 1583 ein damals berühmter hängender Garten angelegt, heute befindet sich dort ein von den Uffizien zugängliches Café mit bester Aussicht über den Platz.


  • Corridoio Vasariano

    Touristenattraktionen
    • © Nataliya Nazarova, Shutterstock

    Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte Cosimo I. 1565 seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft.

    • © Nataliya Nazarova, Shutterstock

    Damit er trockenen Fußes vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti gelangen konnte, beauftragte Cosimo I. 1565 seinen Architekten Giorgio Vasari mit dem Bau des Corridoio Vasariano, der über den Läden der Ostseite entlangläuft.


  • Santissimi Apostoli

    Architektonische Highlights

    Die schöne kleine Apostelkirche (11.Jh.) etwas abseits der üblichen Touristenpfade wurde in Form einer altchristlichen Basilika mit halbkreisförmiger Apsis erbaut - laut Fassadentafel eine Stiftung von Karl dem Großen, was sich aber als Legende herausstellte. Die dunkelgrünen Marmorsäulen des Innenraums stammen teils aus nahe gelegenen römischen Thermen. Der bemalte Dachstuhl (14.Jh.) ist der am besten erhaltene in der Stadt. Vom Kirchenvorplatz führt ein schmaler Gang durch die Häuserzeile des Lungarno Corsini zum Fluss.

    Die schöne kleine Apostelkirche (11.Jh.) etwas abseits der üblichen Touristenpfade wurde in Form einer altchristlichen Basilika mit halbkreisförmiger Apsis erbaut - laut Fassadentafel eine Stiftung von Karl dem Großen, was sich aber als Legende herausstellte. Die dunkelgrünen Marmorsäulen des Innenraums stammen teils aus nahe gelegenen römischen Thermen. Der bemalte Dachstuhl (14.Jh.) ist der am besten erhaltene in der Stadt. Vom Kirchenvorplatz führt ein schmaler Gang durch die Häuserzeile des Lungarno Corsini zum Fluss.


  • Statua equestre di Cosimo I de' Medici

    Touristenattraktionen
    • © S-F, Shutterstock

    Ein aus Bronze gegossenes Reiterstandbild des berühmten Cosimos I. de'Medici, das vom Künstler Giambologna 1594 enthüllt wurde und noch heute die Piazza della Signorina in Florenz schmückt.

    • © S-F, Shutterstock

    Ein aus Bronze gegossenes Reiterstandbild des berühmten Cosimos I. de'Medici, das vom Künstler Giambologna 1594 enthüllt wurde und noch heute die Piazza della Signorina in Florenz schmückt.


  • Orsanmichele

    Architektonische Highlights
    • © Anibal Trejo, Shutterstock

    Ein Stopp in der Kirche Orsanmichele ist ein Muss für Florenzbesucher. Die Geschichte des Gotteshauses, das eher einem mittelalterlichen Palast als einer Kirche gleicht, ist typisch für den praktisch orientierten Sinn der Florentiner. Die ursprünglich offene, 1336 durch die Zünfte errichtete Pfeilerhalle diente - neben ihrer Funktion als Andachtsraum - als Markthalle, die darüber liegenden Stockwerke waren Getreidespeicher. Um die Mitte des 14.Jhs. schloss man die Arkaden im Erdgeschoss mit Drillingsfenstern, und um das 1347 von Bernardo Daddi gemalte Bildnis der Gnadenmadonna errichtete Andrea Orcagna ein monumentales gotisches Tabernakel. Der Markt wurde 1361 aus dem Erdgeschoss ausgelagert, die beiden oberen Stockwerke bis weit ins 16.Jh. als Getreidelager genutzt. Scharten in den Nordpfeilern lassen noch erkennen, wo in Notzeiten das Getreide herabgelassen wurde - man verteilte es kostenlos an Bedürftige, um die Stadt vor Aufständen zu bewahren. Heute werden in den oberen Stockwerken Ausstellungen veranstaltet - eine gute Gelegenheit, auch die schönen gotischen Räume zu betrachten. In über ein Dutzend Außennischen der Kirche stehen Statuen der Schutzheiligen der Zünfte von bedeutenden Renaissancekünstlern. Die meisten, so auch Donatellos berühmte Marmorstatue des hl. Georg, Patron der Waffenschmiede, wurden durch Bronzekopien ersetzt. Die Originale befinden sich im Museo Nazionale del Bargello.

    • © Anibal Trejo, Shutterstock

    Ein Stopp in der Kirche Orsanmichele ist ein Muss für Florenzbesucher. Die Geschichte des Gotteshauses, das eher einem mittelalterlichen Palast als einer Kirche gleicht, ist typisch für den praktisch orientierten Sinn der Florentiner. Die ursprünglich offene, 1336 durch die Zünfte errichtete Pfeilerhalle diente - neben ihrer Funktion als Andachtsraum - als Markthalle, die darüber liegenden Stockwerke waren Getreidespeicher. Um die Mitte des 14.Jhs. schloss man die Arkaden im Erdgeschoss mit Drillingsfenstern, und um das 1347 von Bernardo Daddi gemalte Bildnis der Gnadenmadonna errichtete Andrea Orcagna ein monumentales gotisches Tabernakel. Der Markt wurde 1361 aus dem Erdgeschoss ausgelagert, die beiden oberen Stockwerke bis weit ins 16.Jh. als Getreidelager genutzt. Scharten in den Nordpfeilern lassen noch erkennen, wo in Notzeiten das Getreide herabgelassen wurde - man verteilte es kostenlos an Bedürftige, um die Stadt vor Aufständen zu bewahren. Heute werden in den oberen Stockwerken Ausstellungen veranstaltet - eine gute Gelegenheit, auch die schönen gotischen Räume zu betrachten. In über ein Dutzend Außennischen der Kirche stehen Statuen der Schutzheiligen der Zünfte von bedeutenden Renaissancekünstlern. Die meisten, so auch Donatellos berühmte Marmorstatue des hl. Georg, Patron der Waffenschmiede, wurden durch Bronzekopien ersetzt. Die Originale befinden sich im Museo Nazionale del Bargello.


  • Museo Salvatore Ferragamo

    Museen

    In den unteren Räumen des Palazzo Spini Feroni erzählen unzählige Schuhpaare die Geschichte des Schuhkönigs Salvatore Ferragamo (1927-60) und seiner Marke. Ausgestellt sind u.a. die Modelle von Marilyn Monroe, Greta Garbo, Audrey Hepburn oder Judy Garland.

    In den unteren Räumen des Palazzo Spini Feroni erzählen unzählige Schuhpaare die Geschichte des Schuhkönigs Salvatore Ferragamo (1927-60) und seiner Marke. Ausgestellt sind u.a. die Modelle von Marilyn Monroe, Greta Garbo, Audrey Hepburn oder Judy Garland.


  • Casa di Dante

    Museen
    • © BestPhotoStudio, Shutterstock

    Benannt ist dieses mittelalterliche Haus nach Dante Alighieri. In den Sälen werden Ausgaben seiner "Divina Commedia" und Dokumente über sein politisches und literarisches Leben sowie sein Exil in Ravenna gezeigt.

    • © BestPhotoStudio, Shutterstock

    Benannt ist dieses mittelalterliche Haus nach Dante Alighieri. In den Sälen werden Ausgaben seiner "Divina Commedia" und Dokumente über sein politisches und literarisches Leben sowie sein Exil in Ravenna gezeigt.


  • Museo Galileo

    Museen
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Das Museum gehört zu den weltweit bedeutendsten seiner Art. Eine große Sektion ist Galileo Galilei gewidmet. In neun großen Sälen werden mathematische, optische, hydraulische, astronomische und chirurgische Geräte ausgestellt, darunter Planetenmodelle, das erste Teleskop, die Fernrohre und die Linsen, mit denen der große Astronom und Physiker seine Beobachtungen machte und u.a. die Jupitertrabanten entdeckte, das erste Quecksilberbarometer (1634), eine bedeutende Sammung von Mineralien und vieles mehr.

    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Das Museum gehört zu den weltweit bedeutendsten seiner Art. Eine große Sektion ist Galileo Galilei gewidmet. In neun großen Sälen werden mathematische, optische, hydraulische, astronomische und chirurgische Geräte ausgestellt, darunter Planetenmodelle, das erste Teleskop, die Fernrohre und die Linsen, mit denen der große Astronom und Physiker seine Beobachtungen machte und u.a. die Jupitertrabanten entdeckte, das erste Quecksilberbarometer (1634), eine bedeutende Sammung von Mineralien und vieles mehr.


  • Palazzo Uguccioni

    Architektonische Highlights
    • © Fabianodp, Shutterstock

    Der Palazzo Uguccioni (1559) befindet sich an der Nordseite der Piazza della Signoria.

    • © Fabianodp, Shutterstock

    Der Palazzo Uguccioni (1559) befindet sich an der Nordseite der Piazza della Signoria.


  • Santa Maria de'Ricci

    Architektonische Highlights

    Wenn man das Stadtzentrum an der Piazza della Repubblica in Richtung Osten verlässt und stadtauswärts durch die quirlige Via del Corso schlendert, gelangt man zur kleinen Kirche Santa Maria de'Ricci aus dem frühen 16.Jh.

    Wenn man das Stadtzentrum an der Piazza della Repubblica in Richtung Osten verlässt und stadtauswärts durch die quirlige Via del Corso schlendert, gelangt man zur kleinen Kirche Santa Maria de'Ricci aus dem frühen 16.Jh.


  • Loggia del Bigallo

    Museen

    An der Ecke der Piazza San Giovanni beim Dom ließen Laienbrüder ausgesetzte Kinder in ihrer Loggia spielen, um Pflegeeltern für sie zu finden. Die 1244 gegründete Bruderschaft der Misericordia hatte den spätgotischen Bau 1352 in Auftrag gegeben, 1425 vereinigte sie sich mit der Bruderschaft Santa Maria del Bigallo, deren Namen die Loggia trägt. Während unten in der Unfallstation der Misericordia Ärzte unentgeltlich praktizieren, befindet sich im oberen Stockwerk eine kleine, für die Tätigkeit des Ordens aufschlussreiche Kunstsammlung.

    An der Ecke der Piazza San Giovanni beim Dom ließen Laienbrüder ausgesetzte Kinder in ihrer Loggia spielen, um Pflegeeltern für sie zu finden. Die 1244 gegründete Bruderschaft der Misericordia hatte den spätgotischen Bau 1352 in Auftrag gegeben, 1425 vereinigte sie sich mit der Bruderschaft Santa Maria del Bigallo, deren Namen die Loggia trägt. Während unten in der Unfallstation der Misericordia Ärzte unentgeltlich praktizieren, befindet sich im oberen Stockwerk eine kleine, für die Tätigkeit des Ordens aufschlussreiche Kunstsammlung.


  • Palazzo Davanzati

    Museen
    • Palazzo Davanzati© Glow Images

    Der Palazzo Davanzati ist einer der schönsten Paläste der Stadt: Komplett eingerichtet mit Möbeln, Gemälden und Gegenständen spiegelt er originalgetreu ein Florentiner Haus zwischen Mittelalter und Renaissance wider. Nach aufwendiger Restaurierung erstrahlen erneut die herrschaftlichen Wandmalereien im Papageiensalon sowie im Herren- und Damengemach. In der Küche im 3.Stock sind auch Haushaltsgegenstände des täglichen Gebrauchs ausgestellt.

    • Palazzo Davanzati© Glow Images

    Der Palazzo Davanzati ist einer der schönsten Paläste der Stadt: Komplett eingerichtet mit Möbeln, Gemälden und Gegenständen spiegelt er originalgetreu ein Florentiner Haus zwischen Mittelalter und Renaissance wider. Nach aufwendiger Restaurierung erstrahlen erneut die herrschaftlichen Wandmalereien im Papageiensalon sowie im Herren- und Damengemach. In der Küche im 3.Stock sind auch Haushaltsgegenstände des täglichen Gebrauchs ausgestellt.


  • Palazzo Strozzi

    Museen
    • © KKulikov, Shutterstock

    Der Florentiner Renaissancepalast schlechthin. Nicht weniger als fünfzehn Häuser mussten weichen, damit dieser Palast aus grob behauenen Steinen in seiner dominierenden Lage gebaut werden konnte. Baubeginn war 1489 unter Benedetto da Maiano, beendet wurde er 1536 durch Simone del Pollaiuolo, genannt Cronaca. Er führte auch den weitläufigen, arkadengeschmückten Innenhof aus. Beeindruckend ist aber auch das Innere des Palasts: Heute werden hier hochkarätige Kunstausstellungen gezeigt. 2016 gab es beispielsweise u. a. Ausstellungen der Guggenheim-Sammlung und des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei.

    • © KKulikov, Shutterstock

    Der Florentiner Renaissancepalast schlechthin. Nicht weniger als fünfzehn Häuser mussten weichen, damit dieser Palast aus grob behauenen Steinen in seiner dominierenden Lage gebaut werden konnte. Baubeginn war 1489 unter Benedetto da Maiano, beendet wurde er 1536 durch Simone del Pollaiuolo, genannt Cronaca. Er führte auch den weitläufigen, arkadengeschmückten Innenhof aus. Beeindruckend ist aber auch das Innere des Palasts: Heute werden hier hochkarätige Kunstausstellungen gezeigt. 2016 gab es beispielsweise u. a. Ausstellungen der Guggenheim-Sammlung und des chinesischen Konzeptkünstlers Ai Weiwei.


  • Piazza dei Cimatori

    Touristenattraktionen

    Auf der Piazza dei Cimatori kann man an vielen preisgünstigen Kiosken die kulinarische Besonderheit gekochte Innereien probieren.

    • Via Calimaruzza, 50122 Firenze

    Auf der Piazza dei Cimatori kann man an vielen preisgünstigen Kiosken die kulinarische Besonderheit gekochte Innereien probieren.

    • Via Calimaruzza, 50122 Firenze

  • Salone dei Cinquecento

    Touristenattraktionen
    • © Hadrian, Shutterstock

    Im gewaltigen Salone dei Cinquecento, dem Saal der Fünfhundert, versammelte sich einst der städtische Rat, später ließ ihn Cosimo I. zur Audienzhalle umgestalten. Der 53,7 m lange, 22,4 m breite und 17,8 m hohe Saal ist der größte Raum der Stadt und wird - wie auch die Sala dei Dugento mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano - immer noch bei besonderen Festlichkeiten benutzt. Vor den monumentalen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna.

    • © Hadrian, Shutterstock

    Im gewaltigen Salone dei Cinquecento, dem Saal der Fünfhundert, versammelte sich einst der städtische Rat, später ließ ihn Cosimo I. zur Audienzhalle umgestalten. Der 53,7 m lange, 22,4 m breite und 17,8 m hohe Saal ist der größte Raum der Stadt und wird - wie auch die Sala dei Dugento mit einer prachtvollen Holzdecke von Benedetto und Giuliano da Maiano - immer noch bei besonderen Festlichkeiten benutzt. Vor den monumentalen Schlachtenbildern von Vasari sind Marmorstatuen aufgestellt, unter ihnen der Genius des Sieges von Michelangelo und Florenz besiegt Pisa von Giambologna.


  • Giuditta e Oloferne

    Touristenattraktionen
    • © Anibal Trejo, Shutterstock

    Donatellos um 1460 erschaffenes Gemälde Judith und Holofernes ist inzwischen als Bronzegruppe vor dem Palazzo Vecchio zu bestaunen.

    • Piazza della Signoria, Firenze
    • © Anibal Trejo, Shutterstock

    Donatellos um 1460 erschaffenes Gemälde Judith und Holofernes ist inzwischen als Bronzegruppe vor dem Palazzo Vecchio zu bestaunen.

    • Piazza della Signoria, Firenze

  • Ercole e Caco

    Touristenattraktionen
    • © Andrei Molchan, Shutterstock

    Die Doppelplastik Herkules und Cacus von Baccio Bandinelli wurde 1533 enthüllt. Sie steht auf der Piazza della Signoria und stellt den Kampf zwischen Herkules und Cacus um die Rinder des Geryon dar. Cacus muss für den Diebstahl der Rinder mit dem Leben bezahlen.

    • © Andrei Molchan, Shutterstock

    Die Doppelplastik Herkules und Cacus von Baccio Bandinelli wurde 1533 enthüllt. Sie steht auf der Piazza della Signoria und stellt den Kampf zwischen Herkules und Cacus um die Rinder des Geryon dar. Cacus muss für den Diebstahl der Rinder mit dem Leben bezahlen.


  • Fontana del Porcellino

    Touristenattraktionen

    Um den Bronze-Eber (porcellino) auf der Südseite der Loggia rankt sich eine kleine Legende: Eine in den Brunnen geworfene Münze und ein Streicheln über die Schnauze des Ebers verspricht eine sichere Rückkehr nach Florenz.

    Um den Bronze-Eber (porcellino) auf der Südseite der Loggia rankt sich eine kleine Legende: Eine in den Brunnen geworfene Münze und ein Streicheln über die Schnauze des Ebers verspricht eine sichere Rückkehr nach Florenz.


  • Museo Dei Ragazzi

    Museen

    Dieses Ateliermuseum für Eltern und Kinder befindet sich im Palazzo Vecchio. Bisher nicht zugängliche Räume sind in sogenannten geheimen Rundgängen (percorsi segreti) mit Führung zu besichtigen.

    Dieses Ateliermuseum für Eltern und Kinder befindet sich im Palazzo Vecchio. Bisher nicht zugängliche Räume sind in sogenannten geheimen Rundgängen (percorsi segreti) mit Führung zu besichtigen.


  • Via dei Tornabuoni

    Touristenattraktionen

    Die Luxus-Shoppingmeile Via dei Tornabuoni liegt im Stadtteil Santa Maria Novella. Hier finden sich Luxuslabels von Bulgari bis Versace.

    • Via dei Tornabuoni, 50000 Firenze

    Die Luxus-Shoppingmeile Via dei Tornabuoni liegt im Stadtteil Santa Maria Novella. Hier finden sich Luxuslabels von Bulgari bis Versace.

    • Via dei Tornabuoni, 50000 Firenze