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Kõpu Tuletorn
TouristenattraktionenEtwa 60 km von Heltermaa, in der Mitte der westlichen Halbinsel Kõpu das Symbol Hiiumaas: der Leuchtturm Kõpu. Schon 1531 errichtet, ist er heute das älteste noch tätige Leuchtfeuer im Ostseeraum. Den Turm kannst du besteigen. Aus 37m Höhe schaut man auf die ferne See – und auf ein Meer von Bäumen. Nahe beim Leuchtturm gibt es einen Campingplatz mit Infocenter.
- & Street 12139, Kõrgessaare
- http://koputuletorn.ee/
Etwa 60 km von Heltermaa, in der Mitte der westlichen Halbinsel Kõpu das Symbol Hiiumaas: der Leuchtturm Kõpu. Schon 1531 errichtet, ist er heute das älteste noch tätige Leuchtfeuer im Ostseeraum. Den Turm kannst du besteigen. Aus 37m Höhe schaut man auf die ferne See – und auf ein Meer von Bäumen. Nahe beim Leuchtturm gibt es einen Campingplatz mit Infocenter.
- & Street 12139, Kõrgessaare
- http://koputuletorn.ee/
Kadrioru Loss
Architektonische Highlights © Igor Sokolov, Thinkstock
Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.
- A. Weizenbergi 37, Tallinn
- http://kadriorumuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
© Igor Sokolov, Thinkstock
Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.
- A. Weizenbergi 37, Tallinn
- http://kadriorumuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
Toomkirik
Architektonische Highlights © Ivan Varyukhin, Thinkstock
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13.Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die Messe gelesen. Die gotische Fassade stammt aus dem 14.Jh., der Turm aus dem Barock. Einige der Kapellen wurden noch später hinzugefügt. Sehenswert sind die ebenfalls barocke Kanzel und die Grabmäler mit lebensgroßen Figuren der Toten - darunter viele Angehörige des deutschbaltischen Adels - und ihren Wappenschilden. Unter anderem liegen hier eine Tochter des schwedischen Monarchen Johann III. sowie Admiral Samuel Greigh, ein Liebhaber von Katharina der Großen, begraben.
- Toom-Kooli 6, 10130 Tallinn
- http://toomkirik.ee/
- +372 644 4140
- tallinna.toom@eelk.ee
© Ivan Varyukhin, Thinkstock
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13.Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die Messe gelesen. Die gotische Fassade stammt aus dem 14.Jh., der Turm aus dem Barock. Einige der Kapellen wurden noch später hinzugefügt. Sehenswert sind die ebenfalls barocke Kanzel und die Grabmäler mit lebensgroßen Figuren der Toten - darunter viele Angehörige des deutschbaltischen Adels - und ihren Wappenschilden. Unter anderem liegen hier eine Tochter des schwedischen Monarchen Johann III. sowie Admiral Samuel Greigh, ein Liebhaber von Katharina der Großen, begraben.
- Toom-Kooli 6, 10130 Tallinn
- http://toomkirik.ee/
- +372 644 4140
- tallinna.toom@eelk.ee
Altstadt Tallinn mit Domberg
Geographical © Borisb17, Shutterstock
Tallinns Altstadt (Vanalinn) ist zweigeteilt. Der Domberg (Toompea) im Südwesten gilt als ursprünglicher Stadtkern. Hier, um die alte Ordensburg und die Domkirche herum, richteten sich Adel und Klerus häuslich ein, schauten sozusagen herab auf die hansischen Kaufleute und Handwerker in der Unterstadt. Oben saß die Macht, unten das Geschäft. Und beide Teile von Vanalinn haben bis heute ihren ganz eigenen Charakter bewahrt, gehen aber über steile Gässchen nahtlos ineinander über.
- Tallinn
© Borisb17, Shutterstock
Tallinns Altstadt (Vanalinn) ist zweigeteilt. Der Domberg (Toompea) im Südwesten gilt als ursprünglicher Stadtkern. Hier, um die alte Ordensburg und die Domkirche herum, richteten sich Adel und Klerus häuslich ein, schauten sozusagen herab auf die hansischen Kaufleute und Handwerker in der Unterstadt. Oben saß die Macht, unten das Geschäft. Und beide Teile von Vanalinn haben bis heute ihren ganz eigenen Charakter bewahrt, gehen aber über steile Gässchen nahtlos ineinander über.
- Tallinn
Haapsalu Piiskopilinnus
Architektonische Highlights © Andrei Nekrassov, Shutterstock
Die Attraktion der Stadt bilden die Ruinen der 1265 errichteten Bischofsburg mit ihren gewaltigen Mauern und die Domkirche. Die größte einschiffige Kathedrale im Baltikumistkompletterhalten. Im August sind bei Vollmondlicht im Fenster der Taufkapelle angeblich die Umrisse einer Frau zusehen. Die Legende von der „Weißen Dame“ beflügelt die Fantasie der Betrachter und den Tourismus. Der Aufstieg in den Turm der Stadtmauer wird mit einem tollen Blick über Stadt und Meerbelohnt.
- Lossiplats 3, 90502 Lääne maakond
- http://linnus.salm.ee/
© Andrei Nekrassov, Shutterstock
Die Attraktion der Stadt bilden die Ruinen der 1265 errichteten Bischofsburg mit ihren gewaltigen Mauern und die Domkirche. Die größte einschiffige Kathedrale im Baltikumistkompletterhalten. Im August sind bei Vollmondlicht im Fenster der Taufkapelle angeblich die Umrisse einer Frau zusehen. Die Legende von der „Weißen Dame“ beflügelt die Fantasie der Betrachter und den Tourismus. Der Aufstieg in den Turm der Stadtmauer wird mit einem tollen Blick über Stadt und Meerbelohnt.
- Lossiplats 3, 90502 Lääne maakond
- http://linnus.salm.ee/
Hermannsfeste in Narva
Architektonische Highlights © Sergei Afanasev, Shutterstock
Die Festung wurde von den Dänen auf-, vom Deutschen Orden und später den Schweden umgebaut. Die Ordensritter tauften sie Hermannsfeste. 1492 bauten die Russen die Feste Ivangorod am anderen Flussufer. Peter dem Großen gelang es 1704, Narva zu erobern, die eine der am besten gesicherten Festungen Nordeuropas war. Heute birgt das Bauwerk Narvas Stadtmuseum. Im Burghof hat das letzte „offizielle“ Lenindenkmal des Baltikums Asyl gefunden. Noch immer weist der Sowjetführer mit gestrecktem Arm in Richtung Russland – in eine Zukunft, die längst Geschichte ist. Vom Festungsturm aus, Pikk Hermann (Langer Hermann) genannt, hat man einen schönen Blick ins Grenzland. Nach dem Burgrundgang kannst du ins mittelalterlich getrimmte Café-Restaurant Castell einkehren, im Sommer sitzt es sich schön draußen auf der Terrasse mit Fluss- und Russblick.
- Peterburi maantee 2, 20308 Narva
- http://narvamuuseum.ee/
- +372 359 9230
© Sergei Afanasev, Shutterstock
Die Festung wurde von den Dänen auf-, vom Deutschen Orden und später den Schweden umgebaut. Die Ordensritter tauften sie Hermannsfeste. 1492 bauten die Russen die Feste Ivangorod am anderen Flussufer. Peter dem Großen gelang es 1704, Narva zu erobern, die eine der am besten gesicherten Festungen Nordeuropas war. Heute birgt das Bauwerk Narvas Stadtmuseum. Im Burghof hat das letzte „offizielle“ Lenindenkmal des Baltikums Asyl gefunden. Noch immer weist der Sowjetführer mit gestrecktem Arm in Richtung Russland – in eine Zukunft, die längst Geschichte ist. Vom Festungsturm aus, Pikk Hermann (Langer Hermann) genannt, hat man einen schönen Blick ins Grenzland. Nach dem Burgrundgang kannst du ins mittelalterlich getrimmte Café-Restaurant Castell einkehren, im Sommer sitzt es sich schön draußen auf der Terrasse mit Fluss- und Russblick.
- Peterburi maantee 2, 20308 Narva
- http://narvamuuseum.ee/
- +372 359 9230
Windmühlen von Angla
Touristenattraktionen © Nordic Moonlight, Shutterstock
Noch fünf von einst 800 Getreidemühlen haben überlebt. Vier sind aktiv und zu einem Museum zusammengefasst beim Dorf Angla. Natürlich wird auch Brot gebacken.
- Upa-Leisi, 94244 Kreis Saare
- http://angla.saaremaa-top.ee/
© Nordic Moonlight, Shutterstock
Noch fünf von einst 800 Getreidemühlen haben überlebt. Vier sind aktiv und zu einem Museum zusammengefasst beim Dorf Angla. Natürlich wird auch Brot gebacken.
- Upa-Leisi, 94244 Kreis Saare
- http://angla.saaremaa-top.ee/
Niguliste kirik
Architektonische Highlights © Ryhor Bruyeu, Thinkstock
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.
- Niguliste 3, Tallinn
- http://nigulistemuuseum.ekm.ee/
- +372 631 4330
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.
- Niguliste 3, Tallinn
- http://nigulistemuuseum.ekm.ee/
- +372 631 4330
Raekoja
Architektonische Highlights © anshar73, Thinkstock
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.
- Raekoja plats 1, Tallinn
- http://raekoda.tallinn.ee/
- +372 645 7900
© anshar73, Thinkstock
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.
- Raekoja plats 1, Tallinn
- http://raekoda.tallinn.ee/
- +372 645 7900
Linnamüür
Architektonische Highlights © vasanty, Shutterstock
Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.
- Suur-Kloostri, Tallinn
- +372 644 9867
© vasanty, Shutterstock
Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.
- Suur-Kloostri, Tallinn
- +372 644 9867
Raekoja plats
Touristenattraktionen © Tero Vesalainen, Shutterstock
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.
- Raekoja plats, Tallinn
- +372 645 7777
© Tero Vesalainen, Shutterstock
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.
- Raekoja plats, Tallinn
- +372 645 7777
Kadriorg
Geographical © Terry Sze, Shutterstock
Kadriorg, das Viertel Katharinental, entstand in der Zeit, als Tallinn Teil des russischen Zarenreichs war. Während dieser Epoche folgte die russische Aristokratie den Mitgliedern der Zarenfamilie im Sommer nach Estland, wo sie für die standesgemäße Unterkunft Palästchen und Datschen benötigte. In reizvoller Umgebung am Meer ließ die Hautevolee ihre Sommerhäuser errichten. Viele dieser Bauten sind noch erhalten und liebevoll restauriert worden.
- Tallinn
© Terry Sze, Shutterstock
Kadriorg, das Viertel Katharinental, entstand in der Zeit, als Tallinn Teil des russischen Zarenreichs war. Während dieser Epoche folgte die russische Aristokratie den Mitgliedern der Zarenfamilie im Sommer nach Estland, wo sie für die standesgemäße Unterkunft Palästchen und Datschen benötigte. In reizvoller Umgebung am Meer ließ die Hautevolee ihre Sommerhäuser errichten. Viele dieser Bauten sind noch erhalten und liebevoll restauriert worden.
- Tallinn
KUMU
Museen © Rtsubin, Thinkstock
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.
- Valge tn 1, 10127 Tallinn
- http://kumu.ekm.ee/
- +372 602 6000
© Rtsubin, Thinkstock
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.
- Valge tn 1, 10127 Tallinn
- http://kumu.ekm.ee/
- +372 602 6000
Rahvusooper Estonia
Opern © Leonid Andronov, Shutterstock
Die 1913 eingeweihte Nationaloper glänzt mit eigenen Inszenierungen und internationalen Gastspielen. Opern werden in der Originalsprache gesungen, Musicals und Operetten auf Estnisch (meist mit Einblendung der englischen Übersetzung).
- Estoniapuiestee 4, Tallinn
- http://www.opera.ee/
- +372 683 1215
© Leonid Andronov, Shutterstock
Die 1913 eingeweihte Nationaloper glänzt mit eigenen Inszenierungen und internationalen Gastspielen. Opern werden in der Originalsprache gesungen, Musicals und Operetten auf Estnisch (meist mit Einblendung der englischen Übersetzung).
- Estoniapuiestee 4, Tallinn
- http://www.opera.ee/
- +372 683 1215
Seaplane Harbour Lennusadam
Museen © Shyshko Oleksandr, Shutterstock
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16.Jh. und das 1937 gebaute kolossale U-Boot „Lembit“ – weltältestes Kriegsschiff, noch voll funktionstüchtig. Für Kinder gibt es schöne Mitmachaktionen. Mit Café und Sommerterrasse.
- Vesilennuki 6, Tallinn (Rewal)
- http://meremuuseum.ee/
- +372 620 0545
© Shyshko Oleksandr, Shutterstock
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16.Jh. und das 1937 gebaute kolossale U-Boot „Lembit“ – weltältestes Kriegsschiff, noch voll funktionstüchtig. Für Kinder gibt es schöne Mitmachaktionen. Mit Café und Sommerterrasse.
- Vesilennuki 6, Tallinn (Rewal)
- http://meremuuseum.ee/
- +372 620 0545
Telliskivi Creative City
KulturzentrenSchöne inhabergeführte Läden für nachhaltige estnische Produkte – verstreut übers alte Industriegelände: z. B. hochwertige Mode von Ellen Richard und Nordhale, beide in Estland genäht. Schuhe von Toku, Vintage-Fahrräder von Jooks, baltisches Design bei Les Petites, Designerlampen von Juheko. Dazu Bistros und Cafés im Industrialschick für die Shoppingpause.
- Telliskivi 60a, 10412 Tallinn
- http://telliskivi.cc/
Schöne inhabergeführte Läden für nachhaltige estnische Produkte – verstreut übers alte Industriegelände: z. B. hochwertige Mode von Ellen Richard und Nordhale, beide in Estland genäht. Schuhe von Toku, Vintage-Fahrräder von Jooks, baltisches Design bei Les Petites, Designerlampen von Juheko. Dazu Bistros und Cafés im Industrialschick für die Shoppingpause.
- Telliskivi 60a, 10412 Tallinn
- http://telliskivi.cc/
Lahemaa National Park
Landschaftliche Highlights © swuerfel, Shutterstock
© swuerfel, Shutterstock
Im größten und bekanntesten Nationalpark Estlands, der 70 km östlich von Tallinn beginnt, locken dichte Nadelwälder, wunderschöne Wiesen, Hochmoore und Buchten zum Wandern und Baden. Neben vielen Wasservogelarten sind hier auch Kraniche und Störche, Braunbären, Luchse und Elche heimisch. Nicht umsonst heißt der 725 km² große Nationalpark auf Estnisch Lahemaa Rahvuspark, was „Land der Buchten“ bedeutet. Besonders schön ist die Bucht in Käsmu. Dieses auf einer Halbinsel gelegene Dorf zählt mit seinen Fischerkaten, Kapitänshäusern, einem Seemannsfriedhof und alten sowjetischen Wachturm zu den Hauptattraktionen. Hier kannst du das größte Findlingsfeld des Landes mit riesigen, aus der Eiszeit stammenden Steinen bewundern. In einem Haus am Waldrand verbrachte der Komponist Arvo Pärt die Sommer seiner Kindheit und Jugend. Wen die Geschichte Käsmus interessiert, kann dem Meeresmuseum einen Besuch abstatten. Ein schöner Spaziergang ist der 15 km lange Käsmu-Rundweg, der vom Parkplatz neben der Kapelle um die Halbinsel führt. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Küste voller Findlinge. Der Gutshof Sagadi, ca. 13 km von Käsmu entfernt, ein im Barockstil erbauter Hof mit 20 Gebäuden aus dem 18.Jh., zählt zu den schönsten deutschbaltischen Herrenhäusern (mit Restaurant und Gästehaus). Das Haupthaus der Adelsfamilie ist ebenso zu besichtigen wie eine Ausstellung zum Thema Wald im Nebengebäude. Im Kutschenhaus des einstigen Gutshofs in Palmse und heutigen Hotels Palmse Manor ist das Besucherzentrum des Parks. Im umliegenden Park locken ein See, seltene Baumarten und sieben markierte Wanderwege zwischen 1,7 und 4,7 km Länge. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mühsam, da nur selten Busse in den Nationalpark fahren.
© swuerfel, Shutterstock
© swuerfel, Shutterstock
Im größten und bekanntesten Nationalpark Estlands, der 70 km östlich von Tallinn beginnt, locken dichte Nadelwälder, wunderschöne Wiesen, Hochmoore und Buchten zum Wandern und Baden. Neben vielen Wasservogelarten sind hier auch Kraniche und Störche, Braunbären, Luchse und Elche heimisch. Nicht umsonst heißt der 725 km² große Nationalpark auf Estnisch Lahemaa Rahvuspark, was „Land der Buchten“ bedeutet. Besonders schön ist die Bucht in Käsmu. Dieses auf einer Halbinsel gelegene Dorf zählt mit seinen Fischerkaten, Kapitänshäusern, einem Seemannsfriedhof und alten sowjetischen Wachturm zu den Hauptattraktionen. Hier kannst du das größte Findlingsfeld des Landes mit riesigen, aus der Eiszeit stammenden Steinen bewundern. In einem Haus am Waldrand verbrachte der Komponist Arvo Pärt die Sommer seiner Kindheit und Jugend. Wen die Geschichte Käsmus interessiert, kann dem Meeresmuseum einen Besuch abstatten. Ein schöner Spaziergang ist der 15 km lange Käsmu-Rundweg, der vom Parkplatz neben der Kapelle um die Halbinsel führt. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Küste voller Findlinge. Der Gutshof Sagadi, ca. 13 km von Käsmu entfernt, ein im Barockstil erbauter Hof mit 20 Gebäuden aus dem 18.Jh., zählt zu den schönsten deutschbaltischen Herrenhäusern (mit Restaurant und Gästehaus). Das Haupthaus der Adelsfamilie ist ebenso zu besichtigen wie eine Ausstellung zum Thema Wald im Nebengebäude. Im Kutschenhaus des einstigen Gutshofs in Palmse und heutigen Hotels Palmse Manor ist das Besucherzentrum des Parks. Im umliegenden Park locken ein See, seltene Baumarten und sieben markierte Wanderwege zwischen 1,7 und 4,7 km Länge. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mühsam, da nur selten Busse in den Nationalpark fahren.
Balti Jaama Turg
Märkte und Flohmärkte © phichak, Shutterstock
In der riesigen neuen Markthalle direkt hinter dem Bahnhof findest du einfach alles, was man so brauchen kann: von Socken über Südfrüchte bis zu Sesseln. Zum Ausruhen und Auftanken gibt es außerdem Cafés und Bänke, einen Streetfood-Bereich und einen Supermarkt.
- Kopli 1, 10412 Tallinn
- http://astri.ee/
© phichak, Shutterstock
In der riesigen neuen Markthalle direkt hinter dem Bahnhof findest du einfach alles, was man so brauchen kann: von Socken über Südfrüchte bis zu Sesseln. Zum Ausruhen und Auftanken gibt es außerdem Cafés und Bänke, einen Streetfood-Bereich und einen Supermarkt.
- Kopli 1, 10412 Tallinn
- http://astri.ee/
Tartu Ülikool
Architektonische HighlightsDas Hauptgebäude der Universität ist eins der schönsten klassizistischen Gebäude Estlands (1809). Die Zaren ließen deutsche Professoren in ihrer Muttersprache unterrichten. Zwar waren ihnen Aufklärung und revolutionäres Gedankengut nicht geheuer – doch ganz ohne die Freiheit des Geistes kam die Modernisierung des Landes auch nicht voran.
- Ülikooli 18, 50090 Tartu
- http://www.ut.ee/
- +372 737 5100
Das Hauptgebäude der Universität ist eins der schönsten klassizistischen Gebäude Estlands (1809). Die Zaren ließen deutsche Professoren in ihrer Muttersprache unterrichten. Zwar waren ihnen Aufklärung und revolutionäres Gedankengut nicht geheuer – doch ganz ohne die Freiheit des Geistes kam die Modernisierung des Landes auch nicht voran.
- Ülikooli 18, 50090 Tartu
- http://www.ut.ee/
- +372 737 5100
Muhu
Geographical © Katiekk, Shutterstock
Das malerische Dörfchen Koguva (Koguvaküla) auf der westlichen Seite der Insel Muhu, seit 1968 unter Denkmalschutz stehend, ist ein bewohntes Museum. Bemooste Steinmauern, alte Höfe, Mühlen, eine Schmiede, alte Boote – Estlands Kulturgeschichte ist hier zum Anfassen erlebbar. Etwa 30 Bewohner folgen in einigen der über 100 Bauten ihrem gewohnten Tagesablauf. In der Inselmitte in Liiva steht die Katharinenkirche mit farbigen Wandmalereien. Direkt daneben kannst du dich im Bauerngasthof Aki Kõrts bei estnischer Küche stärken. Traumhaft ist der renovierte Gutshof Pädaste unweit der Fähre zum Festland, ein Nobelhotel mit herrlichem Blick auf die Ostsee, 65km von Kuressaare.
- Muhu
© Katiekk, Shutterstock
Das malerische Dörfchen Koguva (Koguvaküla) auf der westlichen Seite der Insel Muhu, seit 1968 unter Denkmalschutz stehend, ist ein bewohntes Museum. Bemooste Steinmauern, alte Höfe, Mühlen, eine Schmiede, alte Boote – Estlands Kulturgeschichte ist hier zum Anfassen erlebbar. Etwa 30 Bewohner folgen in einigen der über 100 Bauten ihrem gewohnten Tagesablauf. In der Inselmitte in Liiva steht die Katharinenkirche mit farbigen Wandmalereien. Direkt daneben kannst du dich im Bauerngasthof Aki Kõrts bei estnischer Küche stärken. Traumhaft ist der renovierte Gutshof Pädaste unweit der Fähre zum Festland, ein Nobelhotel mit herrlichem Blick auf die Ostsee, 65km von Kuressaare.
- Muhu
Soomaa rahvuspark
Botanische Gärten & Parks © Eriks Z, Shutterstock
Der 370 km2 große Nationalpark wurde im Jahr 1993 gegründet, um die Tier- und Pflanzenwelt der Hochmoore, die artenreichen Überschwemmungsgebiete und die unterschiedlichen Waldformen zu schützen. Die verschiedenartige Natur und die fünf Jahreszeiten – die fünfte ist das Frühjahrshochwasser – machen die Region zu einem beliebten Ausflugsziel. Im Soomaa-Gebiet leben 100 Menschen – auch Adler, Schwarzstorch, Elch, Wolf, Bär, Luchs und Biber haben hier ihr Zuhause. Das Infozentrum des Parks liegt in Kõrtsi-Tõramaa, 41 km nordöstlich von Pärnu. Dort kannst du dich über Lehrpfade, Angelscheine, Reitangebote und Wanderhütten informieren. Wenn du magst, kannst du dich hier auch am Bau eines Einbaums (haabjas) beteiligen. Boote oder sogar eine schwimmende Sauna kann man in der Nähe des Ortes Jõesuuim Saariso - Kanuzentrum des Veranstalters Karuskose mieten.
- Riisa
- http://loodusegakoos.ee/
© Eriks Z, Shutterstock
Der 370 km2 große Nationalpark wurde im Jahr 1993 gegründet, um die Tier- und Pflanzenwelt der Hochmoore, die artenreichen Überschwemmungsgebiete und die unterschiedlichen Waldformen zu schützen. Die verschiedenartige Natur und die fünf Jahreszeiten – die fünfte ist das Frühjahrshochwasser – machen die Region zu einem beliebten Ausflugsziel. Im Soomaa-Gebiet leben 100 Menschen – auch Adler, Schwarzstorch, Elch, Wolf, Bär, Luchs und Biber haben hier ihr Zuhause. Das Infozentrum des Parks liegt in Kõrtsi-Tõramaa, 41 km nordöstlich von Pärnu. Dort kannst du dich über Lehrpfade, Angelscheine, Reitangebote und Wanderhütten informieren. Wenn du magst, kannst du dich hier auch am Bau eines Einbaums (haabjas) beteiligen. Boote oder sogar eine schwimmende Sauna kann man in der Nähe des Ortes Jõesuuim Saariso - Kanuzentrum des Veranstalters Karuskose mieten.
- Riisa
- http://loodusegakoos.ee/
Tartu Jaani kirik
Architektonische Highlights © Walencienne, Shutterstock
Das Wahrzeichen Tartus ist wegen seiner zahlreichen Terrakottaskulpturen und -köpfe (etwa 200 sind erhalten), die zum Teil angesehenen Bürgern des mittelalterlichen Tartu nachempfunden sind, ein europaweit einzigartiges Kleinod der Gotik. 1944 schwer beschädigt, wurde die Restaurierung der Johanneskirche im Juni 2005 feierlich abgeschlossen.
- Jaani 5, 51007 Tartu
- http://jaanikirik.ee/
- +372 744 2229
© Walencienne, Shutterstock
Das Wahrzeichen Tartus ist wegen seiner zahlreichen Terrakottaskulpturen und -köpfe (etwa 200 sind erhalten), die zum Teil angesehenen Bürgern des mittelalterlichen Tartu nachempfunden sind, ein europaweit einzigartiges Kleinod der Gotik. 1944 schwer beschädigt, wurde die Restaurierung der Johanneskirche im Juni 2005 feierlich abgeschlossen.
- Jaani 5, 51007 Tartu
- http://jaanikirik.ee/
- +372 744 2229
Taevaskoja
Geographical © Nordic Moonlight, Shutterstock
Die berühmteste Attraktion des Kreises Põlvamaa hat der Ahja-Fluss malerisch in die Landschaft eingekerbt und dabei über 20m hohe Sandsteinbänke und Höhlen ausgespült: Der 13m hohe und 190m lange Felsen Väike-Taevaskoja (Kleine Himmelshalle) liegt etwa 40km südlich von Tartu, knapp 5km vor Põlva. In den aufragenden Sandstein öffnet sich die Neitsikoobas (Mädchenhöhle), eine Felsgrotte mit einer Wasserquelle. Mit 24m Höhe ist die nahe Suur-Taevaskoja (Große Himmelshalle) der höchste Sandsteinfelsen. Wenige Kilometer nördlich liegt das „Ameisenreich Akste“. Etwa 3 Mia. Ameisen leben im Akste-Naturpark – verteilt auf 20km2 gibt es ca. 1500 Ameisenhaufen, die zum Teil mannshoch sind. Übernachtungsmöglichkeiten in der Gegend gibt es u.a. im Relvo Sport Motell, in Saverna. Der an Naturschönheiten reiche Landkreis Polva hat eine schöne deutschsprachige Website.
- Taevaskoja
© Nordic Moonlight, Shutterstock
Die berühmteste Attraktion des Kreises Põlvamaa hat der Ahja-Fluss malerisch in die Landschaft eingekerbt und dabei über 20m hohe Sandsteinbänke und Höhlen ausgespült: Der 13m hohe und 190m lange Felsen Väike-Taevaskoja (Kleine Himmelshalle) liegt etwa 40km südlich von Tartu, knapp 5km vor Põlva. In den aufragenden Sandstein öffnet sich die Neitsikoobas (Mädchenhöhle), eine Felsgrotte mit einer Wasserquelle. Mit 24m Höhe ist die nahe Suur-Taevaskoja (Große Himmelshalle) der höchste Sandsteinfelsen. Wenige Kilometer nördlich liegt das „Ameisenreich Akste“. Etwa 3 Mia. Ameisen leben im Akste-Naturpark – verteilt auf 20km2 gibt es ca. 1500 Ameisenhaufen, die zum Teil mannshoch sind. Übernachtungsmöglichkeiten in der Gegend gibt es u.a. im Relvo Sport Motell, in Saverna. Der an Naturschönheiten reiche Landkreis Polva hat eine schöne deutschsprachige Website.
- Taevaskoja
Suur Munamägi
Landschaftliche Highlights © Gatis Grinbergs, Shutterstock
Der Berg ist mit 318m der höchste Punkt des Baltikums. Er liegt 18km südlich von Võru beim Dorf Haanja. Vom Aussichtsturm, der einen Lift besitzt, bietet sich ein bis zu 80km weitreichender Blick tief nach Russland oder Lettland hinein. Zu Füßen des Großen Eierbergs erstreckt sich der Vasknajärv, ein schöner Badesee. Beide liegen im 170km2 großen Haanja-Naturpark (Haanjalooduspark) mit seinen tiefen Tälern und vielen malerischen Seen). Willst du diese traumhafte Natur länger genießen, solltest du einen Stopp auf dem Hof Vaskna direkt am See machen.
- 65101 Haanja
© Gatis Grinbergs, Shutterstock
Der Berg ist mit 318m der höchste Punkt des Baltikums. Er liegt 18km südlich von Võru beim Dorf Haanja. Vom Aussichtsturm, der einen Lift besitzt, bietet sich ein bis zu 80km weitreichender Blick tief nach Russland oder Lettland hinein. Zu Füßen des Großen Eierbergs erstreckt sich der Vasknajärv, ein schöner Badesee. Beide liegen im 170km2 großen Haanja-Naturpark (Haanjalooduspark) mit seinen tiefen Tälern und vielen malerischen Seen). Willst du diese traumhafte Natur länger genießen, solltest du einen Stopp auf dem Hof Vaskna direkt am See machen.
- 65101 Haanja
Saaremaa
Landschaftliche Highlights © yegorovnick, Shutterstock
Zerklüftete Buchten, von Kiefernwald gesäumt, Sandstrände und wildromantische Kliffe, Wacholderheiden,Schotterwege statt Asphalt.Auf Saaremaa (früher Ösel), der größten der rund 1500 estnischen Inseln, ist alles noch ein bisschen urwüchsiger, noch einsamer als auf dem Festland. Zu sowjetischer Zeit war Saaremaa Militärsperrgebiet.Seit dem Abzug der Besatzer hat sich die „Inselhauptstadt“ Kuressaare in ein kleines Zentrum des Wellnesstourismus verwandelt.
- Saaremaa
© yegorovnick, Shutterstock
Zerklüftete Buchten, von Kiefernwald gesäumt, Sandstrände und wildromantische Kliffe, Wacholderheiden,Schotterwege statt Asphalt.Auf Saaremaa (früher Ösel), der größten der rund 1500 estnischen Inseln, ist alles noch ein bisschen urwüchsiger, noch einsamer als auf dem Festland. Zu sowjetischer Zeit war Saaremaa Militärsperrgebiet.Seit dem Abzug der Besatzer hat sich die „Inselhauptstadt“ Kuressaare in ein kleines Zentrum des Wellnesstourismus verwandelt.
- Saaremaa
Tartu
Geographical © Alex Polo, Shutterstock
Die älteste Stadt des Baltikums (1030 erstmals erwähnt) tritt studentisch-jung, unkonventionell und kreativ auf. Tartu (93 000 Ew.) ist das akademische und historisch-kulturelle Herz Estlands.Klar, dass man hier in gesunder Rivalität zur Handels- und Hauptstadt Tallinn steht.
- Tartu
© Alex Polo, Shutterstock
Die älteste Stadt des Baltikums (1030 erstmals erwähnt) tritt studentisch-jung, unkonventionell und kreativ auf. Tartu (93 000 Ew.) ist das akademische und historisch-kulturelle Herz Estlands.Klar, dass man hier in gesunder Rivalität zur Handels- und Hauptstadt Tallinn steht.
- Tartu
Soomaa rahvuspargi keskus
Botanische Gärten & Parks © Peter Grudina, Shutterstock
Insider-Tipp Gratis campen am Wald
Land unter in Soomaa – und alle sind glücklich. Während der Schneeschmelze steht alles unter Wasser und macht aus den 370 km² Nationalpark mit Seen, Flüssen, Mooren, Wäldern eine Zauberwelt. Und man fragt sich, was die felligen Anwohner, Marderhund, Luchs, Braunbär, Elch, Wolf, wohl dann tun. Im Rest des Jahres kann man im Reservat wandern, durchs Moor stapfen mit Bogs shoes, paddeln oder einfach die Natur genießen. Wer lieber trockene Schuhe mag: Einige schöne Wege auf Holzstegen durchs Moor wurden auch eingerichtet. Das Infozentrum liegt mitten im Wald hinter dem Dorf Tipu. Dies ist der perfekte Ausgangspunkt für jede Tour. Auf der Wiese beim Infozentrum darfst du übrigens kostenlos über Nacht campieren, ob mit Zelt, Anhänger oder Wohnmobil. Frisches Wasser, Feuerstellen und Trockentoilette sind vorhanden. Durchgangsverkehr gibt’s hier keinen, dafür aber einen schönen Spazierrundweg auf Waldwegen und Holzstegen. Das Ökotourismus-Zentrum Soomaa. com mitten im kleinen Nationalpark hält jeden, der sportlich und willig ist, das ganze Jahr über mit einem großen Aktivprogramm auf Trab – von Kanutrails bis zu Workshops zum Einbaum- Bau. Du kannst aber auch einfach nur ein Kajak, Fahrrad oder sonstiges Gefährt leihen und selbst auf Tour gehen. Darüber hinaus sind ordentliche Gästezimmer und sogar Holzhäuser zur Übernachtung mitten in der Wildnis im Programm.
© Peter Grudina, Shutterstock
Insider-Tipp Gratis campen am Wald
Land unter in Soomaa – und alle sind glücklich. Während der Schneeschmelze steht alles unter Wasser und macht aus den 370 km² Nationalpark mit Seen, Flüssen, Mooren, Wäldern eine Zauberwelt. Und man fragt sich, was die felligen Anwohner, Marderhund, Luchs, Braunbär, Elch, Wolf, wohl dann tun. Im Rest des Jahres kann man im Reservat wandern, durchs Moor stapfen mit Bogs shoes, paddeln oder einfach die Natur genießen. Wer lieber trockene Schuhe mag: Einige schöne Wege auf Holzstegen durchs Moor wurden auch eingerichtet. Das Infozentrum liegt mitten im Wald hinter dem Dorf Tipu. Dies ist der perfekte Ausgangspunkt für jede Tour. Auf der Wiese beim Infozentrum darfst du übrigens kostenlos über Nacht campieren, ob mit Zelt, Anhänger oder Wohnmobil. Frisches Wasser, Feuerstellen und Trockentoilette sind vorhanden. Durchgangsverkehr gibt’s hier keinen, dafür aber einen schönen Spazierrundweg auf Waldwegen und Holzstegen. Das Ökotourismus-Zentrum Soomaa. com mitten im kleinen Nationalpark hält jeden, der sportlich und willig ist, das ganze Jahr über mit einem großen Aktivprogramm auf Trab – von Kanutrails bis zu Workshops zum Einbaum- Bau. Du kannst aber auch einfach nur ein Kajak, Fahrrad oder sonstiges Gefährt leihen und selbst auf Tour gehen. Darüber hinaus sind ordentliche Gästezimmer und sogar Holzhäuser zur Übernachtung mitten in der Wildnis im Programm.
Stockmann
KaufhäuserDas außerhalb der Stadtmauer gelegene finnische Kaufhaus ist seit 1993 als gehobener Konsumpalast ein Symbol westlichen Lebensstils. Außer Mode, Kosmetik, Möbeln, Haushaltswaren, Porzellan, Glas und Elektronikartikeln führt das größte Kaufhaus im Baltikum auch estnische und internationale Delikatessen.
- Liivalaia 53, Tallinn
- http://www.stockmann.ee/
- +372 633 9539
Das außerhalb der Stadtmauer gelegene finnische Kaufhaus ist seit 1993 als gehobener Konsumpalast ein Symbol westlichen Lebensstils. Außer Mode, Kosmetik, Möbeln, Haushaltswaren, Porzellan, Glas und Elektronikartikeln führt das größte Kaufhaus im Baltikum auch estnische und internationale Delikatessen.
- Liivalaia 53, Tallinn
- http://www.stockmann.ee/
- +372 633 9539
Olde Hansa
Restaurants- regional
In diesem theaterartigen Restaurant, das dem Heim eines wohlsituierten Kaufmanns nachempfunden ist, landet man direkt in der Ära der Hanse. Gewürzbier, Flötenklänge, kostümiertes Personal und mittelalterliche Speisen (deftige Eintöpfe, Steaks, Wildschwein) erinnern an Tallinns ruhmreiche hanseatische Vergangenheit. Dazu gibt es Stark- und Honigbiere, gewürzte Weine und diverse Sorten Schnaps.
- Vanaturg 1, 10140 Tallinn
- http://www.oldehansa.com/
- +372 627 9020
In diesem theaterartigen Restaurant, das dem Heim eines wohlsituierten Kaufmanns nachempfunden ist, landet man direkt in der Ära der Hanse. Gewürzbier, Flötenklänge, kostümiertes Personal und mittelalterliche Speisen (deftige Eintöpfe, Steaks, Wildschwein) erinnern an Tallinns ruhmreiche hanseatische Vergangenheit. Dazu gibt es Stark- und Honigbiere, gewürzte Weine und diverse Sorten Schnaps.
- Vanaturg 1, 10140 Tallinn
- http://www.oldehansa.com/
- +372 627 9020
Pirita klooster
Architektonische Highlights © Igor Dymov, Shutterstock
Das Kloster zählt zu den romantischsten Zielen am Rand der Stadt. Es liegt im Stadtteil Pirita, nordöstlich der Altstadt. Im 15.Jh. wurde das Kloster des schwedischen Ordens der Heiligen Brigitta gegründet. Es war bis zu seiner Zerstörung durch die Armee Iwans des Schrecklichen während des Livländischen Kriegs im Jahr 1575 in Benutzung. Heute sind nur noch die Fundamente, ein Friedhof, Überreste der Kreuzgänge und die eindrucksvolle gotische Fassade der Klosterkirche zu sehen. Im Sommer bilden die Ruinen die stimmungsvolle Kulisse zu einem Festival klassischer Musik. Die Schwestern des Brigittenordens sind hier seit 2001 wieder heimisch und besitzen gleich neben den Ruinen eine moderne Klosteranlage.
- Kloostri tee 9, Tallinn
- http://www.piritaklooster.ee/
- +372 605 5000
© Igor Dymov, Shutterstock
Das Kloster zählt zu den romantischsten Zielen am Rand der Stadt. Es liegt im Stadtteil Pirita, nordöstlich der Altstadt. Im 15.Jh. wurde das Kloster des schwedischen Ordens der Heiligen Brigitta gegründet. Es war bis zu seiner Zerstörung durch die Armee Iwans des Schrecklichen während des Livländischen Kriegs im Jahr 1575 in Benutzung. Heute sind nur noch die Fundamente, ein Friedhof, Überreste der Kreuzgänge und die eindrucksvolle gotische Fassade der Klosterkirche zu sehen. Im Sommer bilden die Ruinen die stimmungsvolle Kulisse zu einem Festival klassischer Musik. Die Schwestern des Brigittenordens sind hier seit 2001 wieder heimisch und besitzen gleich neben den Ruinen eine moderne Klosteranlage.
- Kloostri tee 9, Tallinn
- http://www.piritaklooster.ee/
- +372 605 5000