Ermland-Masuren Top Sehenswürdigkeiten

Wilczy Szaniec
Touristenattraktionen
Ketrzyn (Gmina)
Masurische Seenplatte
Landschaftliche Highlights
Orzechowo
Święta Lipka Bazylika
Architektonische Highlights
Heiligelinde
Jezioro Nidzkie (Niedersee)
Landschaftliche Highlights
Oko
Feste Boyen
Architektonische Highlights
Giżycko
Ełcka Kolej Wąskotorowa
Touristenattraktionen
Ełk
Mosty w Stańczykach -Akwedukty Puszczy Romnickiej
Touristenattraktionen
Stańczyki
Pałac rodu Lenhdorffów
Architektonische Highlights
Sztynort
Kanał Elbląsko-Ostródzki
Touristenattraktionen
Winiec
Zamek Reszel
Architektonische Highlights
Reszel
Puszcza Piska
Landschaftliche Highlights
Ermland-Masuren
Fuledzki Róg (Faulhöder Spitze)
Landschaftliche Highlights
Fuleda
Puszcza Borecka (Borkener Heide)
Landschaftliche Highlights
Kruklanki
St. Nikolaus
Architektonische Highlights
Elbląg
Krutynia
Landschaftliche Highlights
Krutyń
Parafia Rzymskokatolicka pw. Matki Bożej Królowej Polski
Architektonische Highlights
Elbląg
Muzeum Warmii i Mazur w Olsztynie
Museen
Olsztyn
Brama Targowa
Architektonische Highlights
Elbląg
Śniardwy
Landschaftliche Highlights
Mikolajki
Galindia
Touristenattraktionen
Iznota
Kadzidłowo
Zoologische Gärten
Kadzidłowo
Zamek Kapituły Warmińskiej
Architektonische Highlights
Olsztyn
Brama Lidzbarska
Touristenattraktionen
Bartoszyce
Parafia św. Jana Ewangelisty i Matki Bożej Częstochowskiej
Architektonische Highlights
Bartoszyce
Mazury Landscape Park
Museen
Krutyń
Muckersee
Landschaftliche Highlights
Krutyń
Polish Museum of the Reformation
Museen
Mikołajki
Rynek (Marktplatz)
Touristenattraktionen
Arys
Kościół Rzymskokatolicki Pw. św. Jana Chrzciciela
Architektonische Highlights
Pisz
Ratusz
Architektonische Highlights
Pisz

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Zoologische Gärten


  • Wilczy Szaniec

    Touristenattraktionen
    • © Robert Szymanski, Shutterstock

    Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.

    • © Robert Szymanski, Shutterstock

    Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.


  • Masurische Seenplatte

    Landschaftliche Highlights
    • © ArtMediaFactory, Shutterstock

    Die Masurische Seenplatte ist eine einzigartige Landschaft mit 3000 größeren und ungezählten kleineren Seen. Große Teile sind Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen, Wasservögeln und anderen Tieren. Sicher vor Schlechtwetter bist du im Megahotel Gołębiewski, wo u. a. Golf, Kutschfahrten, ein Erlebnisbad, eine Eislaufbahn, Spielsalons und Kegelbahnen geboten werden.

    • Orzechowo
    • © ArtMediaFactory, Shutterstock

    Die Masurische Seenplatte ist eine einzigartige Landschaft mit 3000 größeren und ungezählten kleineren Seen. Große Teile sind Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen, Wasservögeln und anderen Tieren. Sicher vor Schlechtwetter bist du im Megahotel Gołębiewski, wo u. a. Golf, Kutschfahrten, ein Erlebnisbad, eine Eislaufbahn, Spielsalons und Kegelbahnen geboten werden.

    • Orzechowo

  • Święta Lipka Bazylika

    Architektonische Highlights
    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Das kleine Dorf Święta lipka (Heilige Linde) an der grenze zwischen Ermland und Masuren ist berühmt für seine Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die als Perle des Barocks in Nordpolen gilt.

    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Das kleine Dorf Święta lipka (Heilige Linde) an der grenze zwischen Ermland und Masuren ist berühmt für seine Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die als Perle des Barocks in Nordpolen gilt.


  • Jezioro Nidzkie (Niedersee)

    Landschaftliche Highlights
    • © German Globetrotter, Shutterstock

    Der Niedersee ist eigentlich eher ein Hochsee – immerhin schwimmen Schwäne und Boote hier gut 151 m über dem Meeresspiegel! Und einer der schönsten Seen Masurens, nicht zuletzt seines malerischen Insel-Archipels wegen und der Stille, die hier selbst im Sommer wohnt: Je weiter du nach Süden kommst, desto leerer wird es auf und an dem See, an dessen Ufer mit Ruciane-Nida nur ein größerer Ort liegt. Bootsfahrten von Ruciane aus führen entlang der bewaldeten Inseln über den 18 km² großen, bis zu 24 m tiefen See, der je nach Lichteinfall mal blau, mal tiefgrün erscheint.

    • Oko
    • © German Globetrotter, Shutterstock

    Der Niedersee ist eigentlich eher ein Hochsee – immerhin schwimmen Schwäne und Boote hier gut 151 m über dem Meeresspiegel! Und einer der schönsten Seen Masurens, nicht zuletzt seines malerischen Insel-Archipels wegen und der Stille, die hier selbst im Sommer wohnt: Je weiter du nach Süden kommst, desto leerer wird es auf und an dem See, an dessen Ufer mit Ruciane-Nida nur ein größerer Ort liegt. Bootsfahrten von Ruciane aus führen entlang der bewaldeten Inseln über den 18 km² großen, bis zu 24 m tiefen See, der je nach Lichteinfall mal blau, mal tiefgrün erscheint.

    • Oko

  • Feste Boyen

    Architektonische Highlights
    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Die gewaltige Festung aus der ersten Hälfte des 19.Jhs. sollte die Ostgrenze des Deutschen Reichs schützen. Ende Januar 1945 fielen der Roten Armee die Festung wie auch die Stadt Lötzen selbst kampflos zu. Nach dem Krieg diente die Festung höchst zivilen Zwecken – als Hühnerfarm, Käsereife und Getreidemagazin. Seit Mitte der 90er-Jahre wird sie in Regie der „Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen“ restauriert und Touristen zugänglich gemacht: Heute kann man auf dem verwinkelten Areal frei zwischen den Wällen, Kasematten und Bastionen herumspazieren. Ein Teil der der über 100 ha großen Anlage wurde in ein Amphitheater umgestaltet, im Sommer Kulisse und Bühne für viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft betreibt in der Festung ein sehenswertes Museum, das die Geschichte der Anlage dokumentiert, Sonderaus- stellungen zeigt und über weitere Ausbaupläne informiert. Entstehen sollen unter anderem „grüne Klassenzimmer“, ein Sonderpostamt und ein großer Restaurantkomplex. Es gibt sogar ein Hostel mit dem wohl günstigsten, ganz gewiss aber ungewöhnlichsten Übernachtungsangebot in Masurens Sommerhauptstadt.

    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Die gewaltige Festung aus der ersten Hälfte des 19.Jhs. sollte die Ostgrenze des Deutschen Reichs schützen. Ende Januar 1945 fielen der Roten Armee die Festung wie auch die Stadt Lötzen selbst kampflos zu. Nach dem Krieg diente die Festung höchst zivilen Zwecken – als Hühnerfarm, Käsereife und Getreidemagazin. Seit Mitte der 90er-Jahre wird sie in Regie der „Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen“ restauriert und Touristen zugänglich gemacht: Heute kann man auf dem verwinkelten Areal frei zwischen den Wällen, Kasematten und Bastionen herumspazieren. Ein Teil der der über 100 ha großen Anlage wurde in ein Amphitheater umgestaltet, im Sommer Kulisse und Bühne für viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft betreibt in der Festung ein sehenswertes Museum, das die Geschichte der Anlage dokumentiert, Sonderaus- stellungen zeigt und über weitere Ausbaupläne informiert. Entstehen sollen unter anderem „grüne Klassenzimmer“, ein Sonderpostamt und ein großer Restaurantkomplex. Es gibt sogar ein Hostel mit dem wohl günstigsten, ganz gewiss aber ungewöhnlichsten Übernachtungsangebot in Masurens Sommerhauptstadt.


  • Ełcka Kolej Wąskotorowa

    Touristenattraktionen

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.


  • Mosty w Stańczykach -Akwedukty Puszczy Romnickiej

    Touristenattraktionen
    • © donvictorio, Shutterstock

    Die Pläne für die beiden römisch anmutenden Viadukte über das Flüsschen Błędzianka (Blinde) gehen auf das Jahr 1905 zurück. Baubeginn war aber erst 1910.Ungewöhnlich sind für jene Zeit nicht nur die Höhe (42 m) und die Länge (182 m), sondern auch die Bautechnik. Die acht Pfeiler der nebeneinander stehenden Brücken wurden aus sogenanntem Holzbeton gegossen: In den Pfeilern stecken zur Stärkung und Stabilisierung des Bauwerks massive Baumstämme. Dennoch wurde 1927 nur eine der beiden Brücken in Betrieb genommen.

    • © donvictorio, Shutterstock

    Die Pläne für die beiden römisch anmutenden Viadukte über das Flüsschen Błędzianka (Blinde) gehen auf das Jahr 1905 zurück. Baubeginn war aber erst 1910.Ungewöhnlich sind für jene Zeit nicht nur die Höhe (42 m) und die Länge (182 m), sondern auch die Bautechnik. Die acht Pfeiler der nebeneinander stehenden Brücken wurden aus sogenanntem Holzbeton gegossen: In den Pfeilern stecken zur Stärkung und Stabilisierung des Bauwerks massive Baumstämme. Dennoch wurde 1927 nur eine der beiden Brücken in Betrieb genommen.


  • Pałac rodu Lenhdorffów

    Architektonische Highlights
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock

    Wer mit dem Segelboot oder dem Schiff vom Jezioro Sztynorckie, dem Steinorter See, aus Sztynort ansteuert, dem bietet sich ein wunderschöner Blick vom See hinauf zum Schloss Steinort, dem ehemaligen Wohnsitz der grafen Lehndorff.

    • © Mariusz Switulski, Shutterstock

    Wer mit dem Segelboot oder dem Schiff vom Jezioro Sztynorckie, dem Steinorter See, aus Sztynort ansteuert, dem bietet sich ein wunderschöner Blick vom See hinauf zum Schloss Steinort, dem ehemaligen Wohnsitz der grafen Lehndorff.


  • Kanał Elbląsko-Ostródzki

    Touristenattraktionen
    • © Bogdan Wankowicz, Shutterstock

    Bist du schon mal mit einem Schiff über Land gefahren? Hier geht das. Der Kanal aus dem 19.Jh. verbindet mehrere Seen und überwindet 99 m Höhenunterschied mit Schleusen und Rampen. Dort werden die Schiffe auf einen Schienenwagen verladen und mit einem Aufzug zum nächsten Gewässer befördert. Schön ist die fast fünfstündige Fahrt von Elblag (Elbing) nach Buczyniec bzw. von Ostróda (Osterode) nach Miłomłyn, von wo es mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückgeht.

    • © Bogdan Wankowicz, Shutterstock

    Bist du schon mal mit einem Schiff über Land gefahren? Hier geht das. Der Kanal aus dem 19.Jh. verbindet mehrere Seen und überwindet 99 m Höhenunterschied mit Schleusen und Rampen. Dort werden die Schiffe auf einen Schienenwagen verladen und mit einem Aufzug zum nächsten Gewässer befördert. Schön ist die fast fünfstündige Fahrt von Elblag (Elbing) nach Buczyniec bzw. von Ostróda (Osterode) nach Miłomłyn, von wo es mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückgeht.


  • Zamek Reszel

    Architektonische Highlights
    • © Andrzej Puchta, Shutterstock

    Zwischen 1350 und 1401 ließ sich der ermländische Bischof in Rössel eine wehrhafte Burg mauern, der massive zweiflügelige Bau mit seinen Rundtürmen überstand alle Stürme der Zeit und blieb bis heute Wahrzeichen der Stadt, deren Dächer überragend, wie für die Ewigkeit gebaut. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen hier des Bischofs Vögte residierten, auch als Gefängnis (eine Idee aus dem 17.Jh.) wird die Burg nicht mehr genutzt. Heute kommen die „Insassen“ freiwillig, die Burg ist Hotel. In den Zimmern wohnen gern Künstler, die hier auch schon etliche Skulpturen und Bilder hinterlassen haben. In einer Galerie sind regelmäßige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Auch Joseph Beuys und Günter Grass haben hier ausgestellt. Vom massiven Turm aus schöner Blick auf das Städtchen: sollte er geschlossen sein, ist der Schlüssel im Burgcafé erhältlich.

    • © Andrzej Puchta, Shutterstock

    Zwischen 1350 und 1401 ließ sich der ermländische Bischof in Rössel eine wehrhafte Burg mauern, der massive zweiflügelige Bau mit seinen Rundtürmen überstand alle Stürme der Zeit und blieb bis heute Wahrzeichen der Stadt, deren Dächer überragend, wie für die Ewigkeit gebaut. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen hier des Bischofs Vögte residierten, auch als Gefängnis (eine Idee aus dem 17.Jh.) wird die Burg nicht mehr genutzt. Heute kommen die „Insassen“ freiwillig, die Burg ist Hotel. In den Zimmern wohnen gern Künstler, die hier auch schon etliche Skulpturen und Bilder hinterlassen haben. In einer Galerie sind regelmäßige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Auch Joseph Beuys und Günter Grass haben hier ausgestellt. Vom massiven Turm aus schöner Blick auf das Städtchen: sollte er geschlossen sein, ist der Schlüssel im Burgcafé erhältlich.


  • Puszcza Piska

    Landschaftliche Highlights
    • © canon_shooter, Shutterstock

    Der größte zusammenhängende Waldkomplex Masurens erstreckt sich von Pisz über rund 1000 km² bis nach Krutyń und Lipowo. Abseits der großen Seen und Landstraßen sind Wanderer auch in der Hochsaison meist allein in diesem Revier aus tiefen Wäldern, Wiesen, Flüsschen, Mooren und geheimnisvollen Sumpfseen. Es gibt viele gut unterhaltene Wege, die schon zu preußischer Zeit zur Holzabfuhr angelegt wurden. Autofahren ist auf ihnen nur für Forstfahrzeuge erlaubt. Die Forstverwaltung hat Waldlehrpfade angelegt und gekennzeichnet. Karten und Wegbeschreibungen bekommst du im Forstamt Strzalowo (Pfeilswalde) bei Lipowo und in der Touristinfo in Pisz.

    • Ermland-Masuren
    • © canon_shooter, Shutterstock

    Der größte zusammenhängende Waldkomplex Masurens erstreckt sich von Pisz über rund 1000 km² bis nach Krutyń und Lipowo. Abseits der großen Seen und Landstraßen sind Wanderer auch in der Hochsaison meist allein in diesem Revier aus tiefen Wäldern, Wiesen, Flüsschen, Mooren und geheimnisvollen Sumpfseen. Es gibt viele gut unterhaltene Wege, die schon zu preußischer Zeit zur Holzabfuhr angelegt wurden. Autofahren ist auf ihnen nur für Forstfahrzeuge erlaubt. Die Forstverwaltung hat Waldlehrpfade angelegt und gekennzeichnet. Karten und Wegbeschreibungen bekommst du im Forstamt Strzalowo (Pfeilswalde) bei Lipowo und in der Touristinfo in Pisz.

    • Ermland-Masuren

  • Fuledzki Róg (Faulhöder Spitze)

    Landschaftliche Highlights

    Im Naturreservat Fuledzki Róg, ca. 17 km nordwestlich von Giżycko auf der Halbinsel im Kisajno-See, gibt es vor allem Steine zu sehen. Auf rund 40 ha erstreckt sich ein riesiges Findlingsfeld: graue und rosafarbene Granitsteine, Gneise, Quarzite, Porphyrfelsblöcke. Wer ein bisschen durch dieses Natur- oder besser „Steinreservat“ klettert und noch den höchsten „Berg“ erklimmt (immerhin 157 m!), wird mit einem wunderschönen Blick über den Kissain- und den Doben-See belohnt.

    • Fuleda

    Im Naturreservat Fuledzki Róg, ca. 17 km nordwestlich von Giżycko auf der Halbinsel im Kisajno-See, gibt es vor allem Steine zu sehen. Auf rund 40 ha erstreckt sich ein riesiges Findlingsfeld: graue und rosafarbene Granitsteine, Gneise, Quarzite, Porphyrfelsblöcke. Wer ein bisschen durch dieses Natur- oder besser „Steinreservat“ klettert und noch den höchsten „Berg“ erklimmt (immerhin 157 m!), wird mit einem wunderschönen Blick über den Kissain- und den Doben-See belohnt.

    • Fuleda

  • Puszcza Borecka (Borkener Heide)

    Landschaftliche Highlights

    Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.

    • Kruklanki

    Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.

    • Kruklanki

  • St. Nikolaus

    Architektonische Highlights
    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Über 366 Stufen musst du gehen

    Elblągs Wahrzeichen: Von überall sichtbar ragt der schlanke, 96 m hohe Turm über den Giebelhäusern der Altstadt auf. Die gotische Kathedrale, erbaut 1237, ist dem Schutzheiligen der Seefahrer geweiht. Die originale Innenausstattung wurde während des Kriegs fast völlig zerstört, erhalten blieben die schöne Renaissancekanzel, ein Triptychon von 1510 und ein bronzenes Taufbecken. Schön sind die gewaltigen, das Hauptschiff überspannenden Gewölbe. Doch das Highlight befindet sich in luftiger Höhe: Auf schwindelnden 68 m wurde eine Aussichtsterrasse errichtet, die einen tollen Blick auf die Stadt eröffnet. Unglaublich, wie hier mittelalterliche Bauarbeiter Stein auf Stein legten – ohne Kran und Sicherheitsnetz!

    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Über 366 Stufen musst du gehen

    Elblągs Wahrzeichen: Von überall sichtbar ragt der schlanke, 96 m hohe Turm über den Giebelhäusern der Altstadt auf. Die gotische Kathedrale, erbaut 1237, ist dem Schutzheiligen der Seefahrer geweiht. Die originale Innenausstattung wurde während des Kriegs fast völlig zerstört, erhalten blieben die schöne Renaissancekanzel, ein Triptychon von 1510 und ein bronzenes Taufbecken. Schön sind die gewaltigen, das Hauptschiff überspannenden Gewölbe. Doch das Highlight befindet sich in luftiger Höhe: Auf schwindelnden 68 m wurde eine Aussichtsterrasse errichtet, die einen tollen Blick auf die Stadt eröffnet. Unglaublich, wie hier mittelalterliche Bauarbeiter Stein auf Stein legten – ohne Kran und Sicherheitsnetz!


  • Krutynia

    Landschaftliche Highlights
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erinnerungskultur zum Essen

    Die 91 km lange Kajakroute auf der Krutynia gehört zu den schönsten in Polen. Kajaks und Kanus werden in Ukta und Krutyń verliehen. 2 km von Krutyń entfernt liegt in Gałkowo ein historischer Gasthof mit Gästezimmern, Wellness und Radverleih. Im 1.Stock wird im „Salon Marion Dönhoff“ anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten der großen Publizistin gedacht, die als Kind hier in der Nähe zur Schule ging.

    • Krutynia 4, Krutyń
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erinnerungskultur zum Essen

    Die 91 km lange Kajakroute auf der Krutynia gehört zu den schönsten in Polen. Kajaks und Kanus werden in Ukta und Krutyń verliehen. 2 km von Krutyń entfernt liegt in Gałkowo ein historischer Gasthof mit Gästezimmern, Wellness und Radverleih. Im 1.Stock wird im „Salon Marion Dönhoff“ anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten der großen Publizistin gedacht, die als Kind hier in der Nähe zur Schule ging.

    • Krutynia 4, Krutyń

  • Parafia Rzymskokatolicka pw. Matki Bożej Królowej Polski

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Kirche goes Kunst

    Einen Besuch wert ist auch die ehemalige, von Dominikanermönchen erbaute Kirche (geweiht 1246) wegen der zeitgenössischen Malerei, die in der Kunstgalerie gezeigt wird. Die Galerie EL macht regelmäßig mit aufsehenerregenden Ausstellungen und Theaterstücken von sich reden, im Sommer gibt’s hier manchmal auch Jazzkonzerte. Bis heute trägt die Marienkirche tiefe Narben der Geschichte. Auf die Restaurierung ist bewusst verzichtet worden, es ist – wie der Kontrast von Gotik und Moderne – Teil des Konzepts. Die konservative katholische Kirche wetterte schon oft gegen das „ketzerische Treiben im Haus Gottes“, doch die Betreiber der Galerie können sich auf legale, seit den 1960er-Jahren bestehende Besitzrechte berufen – und haben viele Unterstützer in der Stadt.

    Insider-Tipp
    Kirche goes Kunst

    Einen Besuch wert ist auch die ehemalige, von Dominikanermönchen erbaute Kirche (geweiht 1246) wegen der zeitgenössischen Malerei, die in der Kunstgalerie gezeigt wird. Die Galerie EL macht regelmäßig mit aufsehenerregenden Ausstellungen und Theaterstücken von sich reden, im Sommer gibt’s hier manchmal auch Jazzkonzerte. Bis heute trägt die Marienkirche tiefe Narben der Geschichte. Auf die Restaurierung ist bewusst verzichtet worden, es ist – wie der Kontrast von Gotik und Moderne – Teil des Konzepts. Die konservative katholische Kirche wetterte schon oft gegen das „ketzerische Treiben im Haus Gottes“, doch die Betreiber der Galerie können sich auf legale, seit den 1960er-Jahren bestehende Besitzrechte berufen – und haben viele Unterstützer in der Stadt.


  • Muzeum Warmii i Mazur w Olsztynie

    Museen

    Preise: Erwachsene PLN 10.00, sonstige Ermäßigte PLN 8.00.

    Preise: Erwachsene PLN 10.00, sonstige Ermäßigte PLN 8.00.


  • Brama Targowa

    Architektonische Highlights
    • © Stepniak, Shutterstock

    Das letzte erhaltene von einst sieben mittelalterlichen Stadttoren stammt aus der Zeit, als die Rechtstadt noch von einer hohen Wehrmauer umgeben war. Reste sind rechts und links des 1319 erbauten Tores zu sehen.

    • Ulica Stary Rynek 3, Elbląg
    • © Stepniak, Shutterstock

    Das letzte erhaltene von einst sieben mittelalterlichen Stadttoren stammt aus der Zeit, als die Rechtstadt noch von einer hohen Wehrmauer umgeben war. Reste sind rechts und links des 1319 erbauten Tores zu sehen.

    • Ulica Stary Rynek 3, Elbląg

  • Śniardwy

    Landschaftliche Highlights
    • © Zbigniew Guzowski, Shutterstock

    Er misst 17 km an seiner längsten Stelle und hat eine maximale Breite von 13 km: Mit einer Fläche von 114 km² ist der Jezioro Śniardwy Polens größter See – das „masurische Meer“ eben. Landschaftlich besonders schön ist der südliche Seeabschnitt zwischen Karwik und Wierzba (Spirding), der an die urwaldarti- ge Landschaft der Johannisburger Heide reicht. Von Legenden umrankt: die „Teu- felsinsel“ Czarny Ostrów. Die alten Pruzzen sollen ihrem Obergott Perkunos dort einst Menschenopfer dargebracht haben. Tatsächlich haben Archäologen vor einigen Jahren Reste einer heidnischen Kultstätte ausgegraben. Die gut sichtbare Ruine war allerdings eine Festung, die die Preußen im 18.Jh. bauten. Der Spirdingsee gilt als trügerisch. Auch wenn er ruhig und glatt erscheint, können sich bei aufkommendem Wind in wenigen Minuten steile Wellen bilden. Wer mit Kajak oder Paddelboot hinausfährt, sollte daher viel Erfahrung haben.

    • Mikolajki
    • © Zbigniew Guzowski, Shutterstock

    Er misst 17 km an seiner längsten Stelle und hat eine maximale Breite von 13 km: Mit einer Fläche von 114 km² ist der Jezioro Śniardwy Polens größter See – das „masurische Meer“ eben. Landschaftlich besonders schön ist der südliche Seeabschnitt zwischen Karwik und Wierzba (Spirding), der an die urwaldarti- ge Landschaft der Johannisburger Heide reicht. Von Legenden umrankt: die „Teu- felsinsel“ Czarny Ostrów. Die alten Pruzzen sollen ihrem Obergott Perkunos dort einst Menschenopfer dargebracht haben. Tatsächlich haben Archäologen vor einigen Jahren Reste einer heidnischen Kultstätte ausgegraben. Die gut sichtbare Ruine war allerdings eine Festung, die die Preußen im 18.Jh. bauten. Der Spirdingsee gilt als trügerisch. Auch wenn er ruhig und glatt erscheint, können sich bei aufkommendem Wind in wenigen Minuten steile Wellen bilden. Wer mit Kajak oder Paddelboot hinausfährt, sollte daher viel Erfahrung haben.

    • Mikolajki

  • Galindia

    Touristenattraktionen
    • © fotomika, Shutterstock

    Ein uriges Erlebnis ist ein Abstecher nach Galindia, 9 km südlich von Mikołajki. Malerisch auf einer Halbinsel des Beldahnsees gelegen, steht im Hotel Galindia alles im Zeichen der wilden Vergangenheit der Galinder, jenes pruzzischen Stamms, der in Masuren einst beheimatet war. Überall im Galindischen Garten stoßen Sie auf urige Holzskulpturen, grimmige Gesichter, die in Baumstämme geschnitzt sind und seit Jahrhunderten auf die wildromantische Landschaft zu schauen scheinen. Auch ein ritueller Steinkreis, das „galindische Labyrinth“ und ein Freiluftmuseum gehören zu den Attraktionen. Das Anwesen ist eine Schöpfung des Arztes Cezary Kubacky, der hier vor mehr als 30 Jahren begann, sich seinen Traum von einem naturverbundenen Leben zu erfüllen. Die Kultur der Galinder faszinierte ihn so, dass es sie zu seinem Thema machte – und dafür auch zum Holzbildhauer wurde. Kubacky, längst eine Kultfigur in Masuren, schlüpft für seine Gäste oft in eine Tracht der wilden Heiden. Sie erreichen Galindia von der Wierzba-Fähre oder der Straße 610 Mikołajki–Ukta/Ruciane aus, am Abzweig Iznota abbiegen.

    • © fotomika, Shutterstock

    Ein uriges Erlebnis ist ein Abstecher nach Galindia, 9 km südlich von Mikołajki. Malerisch auf einer Halbinsel des Beldahnsees gelegen, steht im Hotel Galindia alles im Zeichen der wilden Vergangenheit der Galinder, jenes pruzzischen Stamms, der in Masuren einst beheimatet war. Überall im Galindischen Garten stoßen Sie auf urige Holzskulpturen, grimmige Gesichter, die in Baumstämme geschnitzt sind und seit Jahrhunderten auf die wildromantische Landschaft zu schauen scheinen. Auch ein ritueller Steinkreis, das „galindische Labyrinth“ und ein Freiluftmuseum gehören zu den Attraktionen. Das Anwesen ist eine Schöpfung des Arztes Cezary Kubacky, der hier vor mehr als 30 Jahren begann, sich seinen Traum von einem naturverbundenen Leben zu erfüllen. Die Kultur der Galinder faszinierte ihn so, dass es sie zu seinem Thema machte – und dafür auch zum Holzbildhauer wurde. Kubacky, längst eine Kultfigur in Masuren, schlüpft für seine Gäste oft in eine Tracht der wilden Heiden. Sie erreichen Galindia von der Wierzba-Fähre oder der Straße 610 Mikołajki–Ukta/Ruciane aus, am Abzweig Iznota abbiegen.


  • Kadzidłowo

    Zoologische Gärten
    • © Aleksander Bolbot, Shutterstock

    In den Wäldern Masurens befindet sich ein ca. 40 ha großes Reservat, in dem du eine Vorstellung vom Wildvorkommen in der Region bekommst. Ein Teil der Tiere kann gestreichelt und gefüttert werden. Essen kannst du im originellen Gasthaus Oberża Pod Psem am Tierpark. Lecker schmecken die deftigen Suppen, Knödel mit Parmesan oder der gebratene Ziegenkäse.

    • © Aleksander Bolbot, Shutterstock

    In den Wäldern Masurens befindet sich ein ca. 40 ha großes Reservat, in dem du eine Vorstellung vom Wildvorkommen in der Region bekommst. Ein Teil der Tiere kann gestreichelt und gefüttert werden. Essen kannst du im originellen Gasthaus Oberża Pod Psem am Tierpark. Lecker schmecken die deftigen Suppen, Knödel mit Parmesan oder der gebratene Ziegenkäse.


  • Zamek Kapituły Warmińskiej

    Architektonische Highlights
    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Noch immer thront der Backsteinbau am Rand der Altstadt, wie er zwischen dem 14.und frühen 16.Jh. als machtvoller Sitz des ermländischen Domkapitels entstand: zwei schlosshafte Flügel, von einer 12 m hohen Wehrmauer umschlossen, darüber ragt ein wuchtiger Rundturm auf. Heute residiert in den fast unbeschadeten Mauern das Museum von Ermland und Masuren, eines der besten Museen im Norden Polens: Kunst aus ostpreußischen Schlössern und Kirchen, eine Ausstellung zur versunkenen Kultur der Prussen, den geheimnisvollen heidnischen Ureinwohnern des Landes zwischen Weichsel und Memel. Und natürlich Kopernikus: Allensteins berühmtester Bewohner lebte 1516–22 als Verwalter auf der Schlossburg. Seine prächtigen Wohnräume sind heute Teil des Museums. In einer Skizze, eingeritzt in eine Wand im Kreuzgang, hat sich Kopernikus verewigt, mit einem Diagramm zur Messung der Tag-und-Nacht-Gleiche. Nicht versäumen solltest du den etwas schweißtreibenden Aufstieg auf den 40 m hohen Burgturm.

    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Noch immer thront der Backsteinbau am Rand der Altstadt, wie er zwischen dem 14.und frühen 16.Jh. als machtvoller Sitz des ermländischen Domkapitels entstand: zwei schlosshafte Flügel, von einer 12 m hohen Wehrmauer umschlossen, darüber ragt ein wuchtiger Rundturm auf. Heute residiert in den fast unbeschadeten Mauern das Museum von Ermland und Masuren, eines der besten Museen im Norden Polens: Kunst aus ostpreußischen Schlössern und Kirchen, eine Ausstellung zur versunkenen Kultur der Prussen, den geheimnisvollen heidnischen Ureinwohnern des Landes zwischen Weichsel und Memel. Und natürlich Kopernikus: Allensteins berühmtester Bewohner lebte 1516–22 als Verwalter auf der Schlossburg. Seine prächtigen Wohnräume sind heute Teil des Museums. In einer Skizze, eingeritzt in eine Wand im Kreuzgang, hat sich Kopernikus verewigt, mit einem Diagramm zur Messung der Tag-und-Nacht-Gleiche. Nicht versäumen solltest du den etwas schweißtreibenden Aufstieg auf den 40 m hohen Burgturm.


  • Brama Lidzbarska

    Touristenattraktionen
    • © Henryk Sadura, Shutterstock

    Durch das einzige erhaltene Tor der Stadtmauer, das mit seinem Zinnengiebel im Stil der norddeutschen Backsteingotik an der Kreuzung der Umgehungsstraßen ul. Piłsudskiego und ul. Ogrodowa aufragt, gelangen Sie auf den Marktplatz von Bartoszyce, den plac Konstytucji 3 Maja. Am Heilsberger Tor und der ul. Wybrzeże am Ende der Altstadt sind noch Fragmente der Wehrmauern vorhanden, die die Stadt im 14.Jh. umgaben. Der mittelalterliche Charakter der Altstadt ist um den Marktplatz herum ausgezeichnet erhalten, alle Straßen mit ihren Häuserblocks sind schachbrettartig angelegt. Am Rand der Altstadt stehen an der Kreuzung der Straßen ul. Marii Curie/Bohaterow Warszawskich zwei seltsame Steinfiguren. Es sind mehr als tausend Jahre alte kultische Skulpturen der pruzzischen Ureinwohner, von deren Kultur nur ganz wenige Zeugnisse erhalten sind. „Gustabalda“ und „Barten“ nennen die Bartoszycer ihre ältesten Einwohner(innen).

    • © Henryk Sadura, Shutterstock

    Durch das einzige erhaltene Tor der Stadtmauer, das mit seinem Zinnengiebel im Stil der norddeutschen Backsteingotik an der Kreuzung der Umgehungsstraßen ul. Piłsudskiego und ul. Ogrodowa aufragt, gelangen Sie auf den Marktplatz von Bartoszyce, den plac Konstytucji 3 Maja. Am Heilsberger Tor und der ul. Wybrzeże am Ende der Altstadt sind noch Fragmente der Wehrmauern vorhanden, die die Stadt im 14.Jh. umgaben. Der mittelalterliche Charakter der Altstadt ist um den Marktplatz herum ausgezeichnet erhalten, alle Straßen mit ihren Häuserblocks sind schachbrettartig angelegt. Am Rand der Altstadt stehen an der Kreuzung der Straßen ul. Marii Curie/Bohaterow Warszawskich zwei seltsame Steinfiguren. Es sind mehr als tausend Jahre alte kultische Skulpturen der pruzzischen Ureinwohner, von deren Kultur nur ganz wenige Zeugnisse erhalten sind. „Gustabalda“ und „Barten“ nennen die Bartoszycer ihre ältesten Einwohner(innen).


  • Parafia św. Jana Ewangelisty i Matki Bożej Częstochowskiej

    Architektonische Highlights

    Die in der zweiten Hälfte des 14.Jhs. erbaute, 1678 umgestaltete und nach 1945 komplett restaurierte Pfarrkirche St. Johannes hat die Form einer dreiteiligen Basilika mit Presbyterium, eingefasst von Strebepfeilern. Sehenswert sind vor allem die Terrakotta-Figuren des Nordportals, das spätgotische Kruzifix im Mittelschiff und der dreiteilige Hauptaltar, der hier eigentlich nicht so ganz hingehört: Große Teile stammen aus der Stadt Tilsit.

    Die in der zweiten Hälfte des 14.Jhs. erbaute, 1678 umgestaltete und nach 1945 komplett restaurierte Pfarrkirche St. Johannes hat die Form einer dreiteiligen Basilika mit Presbyterium, eingefasst von Strebepfeilern. Sehenswert sind vor allem die Terrakotta-Figuren des Nordportals, das spätgotische Kruzifix im Mittelschiff und der dreiteilige Hauptaltar, der hier eigentlich nicht so ganz hingehört: Große Teile stammen aus der Stadt Tilsit.


  • Mazury Landscape Park

    Museen
    • © Eryk Stawinski, Shutterstock

    Das Naturkundemuseum in einer ehemaligen Scheune am Verwaltungssitz des Masurischen Landschaftsparks zeigt das 540 km² große Schutzgebiet von seiner grünsten Seite. Es gibt hier auch Landkarten, gutes Infomaterial und Pläne für die Naturlehrpfade des Reservats, die zu den schönsten Masurens gehören.

    • © Eryk Stawinski, Shutterstock

    Das Naturkundemuseum in einer ehemaligen Scheune am Verwaltungssitz des Masurischen Landschaftsparks zeigt das 540 km² große Schutzgebiet von seiner grünsten Seite. Es gibt hier auch Landkarten, gutes Infomaterial und Pläne für die Naturlehrpfade des Reservats, die zu den schönsten Masurens gehören.


  • Muckersee

    Landschaftliche Highlights

    Außer dem Fluss Krutynia und dem 55 ha großen Krutyńskie-See liegt etwa 8 km westlich von Krutyń der Mokre-See. Vom Ortszentrum führt ein mit gelber Markierung ausgezeichneter Wander- und Radweg durch Torfmoor und Wald zu diesem See. Besonders romantisch ist die Strecke am späten Nachmittag und in den Abendstunden, wenn die Sonne über dem See untergeht.

    • 11-710 Krutyń

    Außer dem Fluss Krutynia und dem 55 ha großen Krutyńskie-See liegt etwa 8 km westlich von Krutyń der Mokre-See. Vom Ortszentrum führt ein mit gelber Markierung ausgezeichneter Wander- und Radweg durch Torfmoor und Wald zu diesem See. Besonders romantisch ist die Strecke am späten Nachmittag und in den Abendstunden, wenn die Sonne über dem See untergeht.

    • 11-710 Krutyń

  • Polish Museum of the Reformation

    Museen

    Das kleine Museum zur Geschichte der Reformation in Polen ist untergebracht im evangelischen Gemeindehaus neben der Trinitatiskirche. Gegründet wurde es vom pensionierten Pastor von Mikołajki, einem der letzten echten Masuren des Orts. Auch die 1837 geweihte Kirche selbst lohnt sich anzuschauen. Vor allem innen: Mit seinen Säulen und der Kassettendecke erinnert der Raum eher an einen Tempel als ein evangelisches Gotteshaus.

    Das kleine Museum zur Geschichte der Reformation in Polen ist untergebracht im evangelischen Gemeindehaus neben der Trinitatiskirche. Gegründet wurde es vom pensionierten Pastor von Mikołajki, einem der letzten echten Masuren des Orts. Auch die 1837 geweihte Kirche selbst lohnt sich anzuschauen. Vor allem innen: Mit seinen Säulen und der Kassettendecke erinnert der Raum eher an einen Tempel als ein evangelisches Gotteshaus.


  • Rynek (Marktplatz)

    Touristenattraktionen

    An der zum Marktplatz führenden Hauptstraße, der ul. Wojska Polskiego, sowie an der sie am Markt kreuzenden ul. Ełcka mit der innen bunt bemalten Herz-Jesu-Kirche ist eine Reihe von Bauten aus der Zeit der Jahrhundertwende erhalten, die noch den ursprünglichen Kleinstadtcharakter des Orts repräsentieren.

    An der zum Marktplatz führenden Hauptstraße, der ul. Wojska Polskiego, sowie an der sie am Markt kreuzenden ul. Ełcka mit der innen bunt bemalten Herz-Jesu-Kirche ist eine Reihe von Bauten aus der Zeit der Jahrhundertwende erhalten, die noch den ursprünglichen Kleinstadtcharakter des Orts repräsentieren.


  • Kościół Rzymskokatolicki Pw. św. Jana Chrzciciela

    Architektonische Highlights
    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Als historisches Denkmal erhalten ist die wiederaufgebaute Fachwerkkirche Kościół św. Jana Chrzciciela aus dem 19.Jh. schräg gegenüber dem Marktplatz. Johannes der Täufer ist der Schutzpatron der Stadt.

    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Als historisches Denkmal erhalten ist die wiederaufgebaute Fachwerkkirche Kościół św. Jana Chrzciciela aus dem 19.Jh. schräg gegenüber dem Marktplatz. Johannes der Täufer ist der Schutzpatron der Stadt.


  • Ratusz

    Architektonische Highlights

    Auf dem ehemaligen Markt (pl. Daszyńskiego) stehen aus der Vorkriegszeit nur noch das Rathaus und einige Bürgerhäuser. Im Rathaus ist ein Heimatmuseum untergebracht, Schwerpunkt der etwas zusammengewürfelt wirkenden Ausstellung ist die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Johannisburger Heide.

    • Pisz

    Auf dem ehemaligen Markt (pl. Daszyńskiego) stehen aus der Vorkriegszeit nur noch das Rathaus und einige Bürgerhäuser. Im Rathaus ist ein Heimatmuseum untergebracht, Schwerpunkt der etwas zusammengewürfelt wirkenden Ausstellung ist die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Johannisburger Heide.

    • Pisz