Djerba & Der Südosten Must Sees

Plage de Sidi Mahrès
Strände
Mīdūn
La Ghriba
Architektonische Highlights
Erriadh
Ḥūmat as-Sūq
Geographical
Ḥūmat as-Sūq
Guellala
Geographical
Guellala
Mīdūn
Geographical
Mīdūn
Chenini
Geographical
Chenini
Maṭmāṭah
Geographical
Maṭmāṭah
Ras R'mel
Landschaftliche Highlights
Ḥūmat as-Sūq
Ghazi Mustapha Tower
Architektonische Highlights
Houmt Souk
Tamezret
Geographical
Tamezret
Qasr Awlad Sultan
Geographical
Qasr Awlad Sultan
Qasr Awlad Sultan
Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba
Museen
Ḥūmat as-Sūq
Plage de la Seguia
Strände
Aghīr

    Strände

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Strände

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Museen


  • Plage de Sidi Mahrès

    Strände

    Djerbas Hauptstrand ist der 17 km lange Plage de Sidi Mahrès im Nordosten der Insel. Er ist bis zu 50 m breit und fällt flach ins Meer ab. Liegestuhl- und Sonnenschirmverleihe, diverse Sportangebote sowie zahlreiche Imbissbuden und Cafés sind dort vertreten.

    • Avenue de l'Environnement, 4116 Mīdūn

    Djerbas Hauptstrand ist der 17 km lange Plage de Sidi Mahrès im Nordosten der Insel. Er ist bis zu 50 m breit und fällt flach ins Meer ab. Liegestuhl- und Sonnenschirmverleihe, diverse Sportangebote sowie zahlreiche Imbissbuden und Cafés sind dort vertreten.

    • Avenue de l'Environnement, 4116 Mīdūn

  • La Ghriba

    Architektonische Highlights
    • © Ann-Mary, Shutterstock

    Die Synagoge ist das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v.Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern kann man schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern.

    • © Ann-Mary, Shutterstock

    Die Synagoge ist das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v.Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern kann man schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern.


  • Ḥūmat as-Sūq

    Geographical
    • © BTWImages, Shutterstock

    Die lebhafte Inselhauptstadt an der Nordküste empfängt ihre Besucher mit einer strahlend weißen Medina. Zentrum sind die teils überwölbten Souks zwischen Square Mongi Bali und Place Hedi Chaker. Das Warenangebot besteht zwar fast ausschließlich aus Souvenirs, doch Besucher können immer noch Entdeckungen machen, so etwa im Souk des Orvèvres, wo sich zierlicher Filigranschmuck findet. Beim Bummel durch die Altstadt passieren sie zahlreiche foundouks. Diese dienten den Händlern einst als Warenlager und Unterkunft, einige sind heute zu einfachen Hotels umgebaut. Das im 15.Jh. errichtete Bordj el-Kebir, die große Festung, lässt die kriegerischen Auseinandersetzungen um Djerba in Gedanken wieder aufleben. Es beherbergte berüchtigte Piraten wie Dragut oder die Brüder Barberousse. In einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh., residiert das Volkskundemuseum Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba. Im ehemaligen Gebetssaal kann man Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.

    • © BTWImages, Shutterstock

    Die lebhafte Inselhauptstadt an der Nordküste empfängt ihre Besucher mit einer strahlend weißen Medina. Zentrum sind die teils überwölbten Souks zwischen Square Mongi Bali und Place Hedi Chaker. Das Warenangebot besteht zwar fast ausschließlich aus Souvenirs, doch Besucher können immer noch Entdeckungen machen, so etwa im Souk des Orvèvres, wo sich zierlicher Filigranschmuck findet. Beim Bummel durch die Altstadt passieren sie zahlreiche foundouks. Diese dienten den Händlern einst als Warenlager und Unterkunft, einige sind heute zu einfachen Hotels umgebaut. Das im 15.Jh. errichtete Bordj el-Kebir, die große Festung, lässt die kriegerischen Auseinandersetzungen um Djerba in Gedanken wieder aufleben. Es beherbergte berüchtigte Piraten wie Dragut oder die Brüder Barberousse. In einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh., residiert das Volkskundemuseum Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba. Im ehemaligen Gebetssaal kann man Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.


  • Guellala

    Geographical
    • © BTWImages, Shutterstock

    Berühmt ist der Ort im Süden Djerbas für die Fertigkeit seiner Töpfer. Allerdings wird hier keine dekorative, bunte Keramik gebrannt, die Tonwaren wirken vielmehr recht archaisch und bleiben unlasiert. Ein Hügel, übrigens die einzige Erhebung Djerbas, liefert den Lehm, aus dem die Töpfer die schweren Tonkrüge zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und die kleinen Gefäße für den Krakenfang formen. Auf diesem höchsten Punkt der Insel, über dem Dorf, kannst du im modernen, hübsch gestalteten Musée de Guellala Alltagstrachten, aufwendige Brautkleider, islamische Kalligrafie und Töpferkunst bewundern - das Haus zeigt einen sehenswerten Querschnitt der inseleigenen Kultur, Bräuche und Traditionen.

    • © BTWImages, Shutterstock

    Berühmt ist der Ort im Süden Djerbas für die Fertigkeit seiner Töpfer. Allerdings wird hier keine dekorative, bunte Keramik gebrannt, die Tonwaren wirken vielmehr recht archaisch und bleiben unlasiert. Ein Hügel, übrigens die einzige Erhebung Djerbas, liefert den Lehm, aus dem die Töpfer die schweren Tonkrüge zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und die kleinen Gefäße für den Krakenfang formen. Auf diesem höchsten Punkt der Insel, über dem Dorf, kannst du im modernen, hübsch gestalteten Musée de Guellala Alltagstrachten, aufwendige Brautkleider, islamische Kalligrafie und Töpferkunst bewundern - das Haus zeigt einen sehenswerten Querschnitt der inseleigenen Kultur, Bräuche und Traditionen.


  • Mīdūn

    Geographical
    Insider-Tipp
    Wenn Drahtesel auf Esel trifft

    Djerbas mit rund 9000 Einwohnern zweitgrößtes Städtchen liegt im Osten der Insel und ist kaum mehr als ein großer Markt. Keramik, Kaftane und Stoffkamele füllen die Regale. Weil Midoun bis ins 19.Jh. hinein Umschlagplatz für den Sklavenhandel war, leben hier bis heute viele schwarze Menschen. In der Umgebung des Orts stehen, über die gesamte Region verstreut, viele kleine Gutshöfe. Am besten lässt sich diese archaische Kulturlandschaft bei einer gemütlichen Fahrradtour erkunden. Gefördert u. a. von der deutschen Entwicklungshilfe entsteht auf Djerba ein 120 km langes Radwegenetz. Fahrräder kannst du einfach ausleihen, z. B. bei SoliBikes. Nur 4 km nördlich findest du auch die Moschee Djamel-Fadhium, sie ist erst nach der Revolution 2011 wieder in Betrieb genommen worden. Nicht-​Muslimen ist der Zutritt nicht gestattet, aber sie lohnt sich für Fotomotive von außen.

    • 4116 Mīdūn
    Insider-Tipp
    Wenn Drahtesel auf Esel trifft

    Djerbas mit rund 9000 Einwohnern zweitgrößtes Städtchen liegt im Osten der Insel und ist kaum mehr als ein großer Markt. Keramik, Kaftane und Stoffkamele füllen die Regale. Weil Midoun bis ins 19.Jh. hinein Umschlagplatz für den Sklavenhandel war, leben hier bis heute viele schwarze Menschen. In der Umgebung des Orts stehen, über die gesamte Region verstreut, viele kleine Gutshöfe. Am besten lässt sich diese archaische Kulturlandschaft bei einer gemütlichen Fahrradtour erkunden. Gefördert u. a. von der deutschen Entwicklungshilfe entsteht auf Djerba ein 120 km langes Radwegenetz. Fahrräder kannst du einfach ausleihen, z. B. bei SoliBikes. Nur 4 km nördlich findest du auch die Moschee Djamel-Fadhium, sie ist erst nach der Revolution 2011 wieder in Betrieb genommen worden. Nicht-​Muslimen ist der Zutritt nicht gestattet, aber sie lohnt sich für Fotomotive von außen.

    • 4116 Mīdūn

  • Chenini

    Geographical
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Rund 20 km westlich von Tataouine staffeln sich die Mauern des alten Berberorts Chenini, bei einer Ksarruine und einer Moschee beginnend, an einem steilen Hang ins Tal hinunter. Cheninis "Häuser" bestehen aus nebeneinander in den Berg gegrabenen Höhlenräumen. Das Restaurant Mabrouk unterhalb des Dorfs serviert schmackhafte einfache Gerichte der südtunesischen Küche. Zahlreiche Führer warten auf Besucher. Es ist schwer, sich ihrer Zudringlichkeit zu erwehren, und deshalb einfacher, einen für ein paar Dinar zu engagieren.

    • 3222 Chenini
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Rund 20 km westlich von Tataouine staffeln sich die Mauern des alten Berberorts Chenini, bei einer Ksarruine und einer Moschee beginnend, an einem steilen Hang ins Tal hinunter. Cheninis "Häuser" bestehen aus nebeneinander in den Berg gegrabenen Höhlenräumen. Das Restaurant Mabrouk unterhalb des Dorfs serviert schmackhafte einfache Gerichte der südtunesischen Küche. Zahlreiche Führer warten auf Besucher. Es ist schwer, sich ihrer Zudringlichkeit zu erwehren, und deshalb einfacher, einen für ein paar Dinar zu engagieren.

    • 3222 Chenini

  • Maṭmāṭah

    Geographical
    • © bayazed, Shutterstock

    Eine gut ausgebaute, sich die Hänge des Dahargebirges hinaufwindende Straße führt von Gabès ins rund 36 km entfernte Matmata in etwa 500 m Höhe. Die Strecke ist sehr reizvoll, an mehreren Aussichtspunkten eröffnet sich ein faszinierender Blick auf die karge Bergwelt sowie auf die wie Maulwurfshügel aussehenden Trichterhäuser und winzigen Felder, auf denen oft nur ein, zwei Palmen und ein Olivenbaum stehen. Die um Matmata lebenden Berber bauen ihre Gebäude nämlich seit Jahrhunderten in die Erde. Von einem zentralen Innenhof aus werden die Räume in den Lehmboden gegraben. Den Zugang bildet ein langer unterirdischer Gang. Mittlerweile leben die meisten Familien jedoch im Tal, im sogenannten neuen Matmata, in ganz normalen Häusern. Das alte Matmata zählt nur noch ganze 2000 Bewohner. Da die Region eine große Touristenattraktion ist, kehren viele Einheimische tagsüber in ihre Trichterbauten zurück und lassen diese gegen einen Obolus besichtigen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Höhlenhotel Sidi Driss, in dem George Lucas Szenen für "Star Wars" drehen ließ. Im privaten Museum Dar Khadija können Besucher ein Trichterhaus mit traditioneller Einrichtung besichtigen. Den knurrenden Magen besänftigt die bodenständige Küche des Restaurants Chez Abdoul im Zentrum von Alt-Matmata. Von Matmata aus führt eine ebenfalls gut ausgebaute Straße zum sehenswerten Berberdorf Tamezret. Eine reizvolle Übernachtungsmöglichkeit bietet hier das Dar Ayed, das zugleich als Restaurant und privates Berbermuseum fungiert und einen weiten Blick über die vorsaharische Landschaft erlaubt. Von dort aus geht's nach Westen hinunter in die Ebene der Sahara. Nach 100 km ist die Oase Douz erreicht.

    • 6070 Maṭmāṭah
    • © bayazed, Shutterstock

    Eine gut ausgebaute, sich die Hänge des Dahargebirges hinaufwindende Straße führt von Gabès ins rund 36 km entfernte Matmata in etwa 500 m Höhe. Die Strecke ist sehr reizvoll, an mehreren Aussichtspunkten eröffnet sich ein faszinierender Blick auf die karge Bergwelt sowie auf die wie Maulwurfshügel aussehenden Trichterhäuser und winzigen Felder, auf denen oft nur ein, zwei Palmen und ein Olivenbaum stehen. Die um Matmata lebenden Berber bauen ihre Gebäude nämlich seit Jahrhunderten in die Erde. Von einem zentralen Innenhof aus werden die Räume in den Lehmboden gegraben. Den Zugang bildet ein langer unterirdischer Gang. Mittlerweile leben die meisten Familien jedoch im Tal, im sogenannten neuen Matmata, in ganz normalen Häusern. Das alte Matmata zählt nur noch ganze 2000 Bewohner. Da die Region eine große Touristenattraktion ist, kehren viele Einheimische tagsüber in ihre Trichterbauten zurück und lassen diese gegen einen Obolus besichtigen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Höhlenhotel Sidi Driss, in dem George Lucas Szenen für "Star Wars" drehen ließ. Im privaten Museum Dar Khadija können Besucher ein Trichterhaus mit traditioneller Einrichtung besichtigen. Den knurrenden Magen besänftigt die bodenständige Küche des Restaurants Chez Abdoul im Zentrum von Alt-Matmata. Von Matmata aus führt eine ebenfalls gut ausgebaute Straße zum sehenswerten Berberdorf Tamezret. Eine reizvolle Übernachtungsmöglichkeit bietet hier das Dar Ayed, das zugleich als Restaurant und privates Berbermuseum fungiert und einen weiten Blick über die vorsaharische Landschaft erlaubt. Von dort aus geht's nach Westen hinunter in die Ebene der Sahara. Nach 100 km ist die Oase Douz erreicht.

    • 6070 Maṭmāṭah

  • Ras R'mel

    Landschaftliche Highlights

    Per Ausflugsboot geht's vom Hafen in Houmt Souk zu einer Landzunge, auf der sich meist Schwärme von Flamingos aufhalten. Es ist ratsam, möglichst früh zu fahren - je später die Tageszeit, desto mehr Menschen landen an der Flamingoinsel an.

    • Ḥūmat as-Sūq

    Per Ausflugsboot geht's vom Hafen in Houmt Souk zu einer Landzunge, auf der sich meist Schwärme von Flamingos aufhalten. Es ist ratsam, möglichst früh zu fahren - je später die Tageszeit, desto mehr Menschen landen an der Flamingoinsel an.

    • Ḥūmat as-Sūq

  • Ghazi Mustapha Tower

    Architektonische Highlights
    • © Cezary Piwowarski, Shutterstock

    Nahe dem Hafen liegt die alte Verteidigungsanlage Bordj el Kebir. Sie wurde im 12.Jh. von Roger de Loria errichtet, der Djerba im Auftrag des Königs von Aragón erobert hatte. 1560 bezog der Korsar Dragut die Festung und ließ sie weiter ausbauen. Später befand sie sich in den Händen der Beys von Tunis, dann in denen der Franzosen. Lange war die Anlage militärisch unbedeutend und zerfiel immer mehr. Erst mit Aufkommen des Tourismus begannen die Renovierungsarbeiten. Im Inneren gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Festung. Dort hängt auch ein Bild vom Schädelobelisken, Bordj el Ras, der bis 1848 hier im Hafen die Feinde abschrecken sollte. Im Innenhof des Militärbaus stößt man auf ein Marabout, das Grab des Heiligen Ghazi Mustapha.

    • © Cezary Piwowarski, Shutterstock

    Nahe dem Hafen liegt die alte Verteidigungsanlage Bordj el Kebir. Sie wurde im 12.Jh. von Roger de Loria errichtet, der Djerba im Auftrag des Königs von Aragón erobert hatte. 1560 bezog der Korsar Dragut die Festung und ließ sie weiter ausbauen. Später befand sie sich in den Händen der Beys von Tunis, dann in denen der Franzosen. Lange war die Anlage militärisch unbedeutend und zerfiel immer mehr. Erst mit Aufkommen des Tourismus begannen die Renovierungsarbeiten. Im Inneren gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Festung. Dort hängt auch ein Bild vom Schädelobelisken, Bordj el Ras, der bis 1848 hier im Hafen die Feinde abschrecken sollte. Im Innenhof des Militärbaus stößt man auf ein Marabout, das Grab des Heiligen Ghazi Mustapha.


  • Tamezret

    Geographical
    • © Liya_Blumesser, Shutterstock

    Etwa 12 km hinter Matmata, auf der Straße nach Douz, liegt das Berberdorf Tamezret (800 Ew.) wie eine weiße Festung im Berg. Die engen Gassen sind nur zu Fuß begehbar. Die Regierung versucht, den Ort am Leben zu erhalten. Viele Männer von hier zogen in die Städte des Nordens, was Tamezret zu einer Stadt der Frauen und Kinder gemacht hat. Bevor du die Stufen zum Café Berbère oben im Dorf hinaufsteigst, besuch doch das kleine Berbermuseum. Es zeigt ausgewählte Tücher und Teppiche der Berber. Zudem kann man dort die besondere Ar-chitektur des Orts studieren: die Verbindungen der in Stein gehauenen Häuser untereinander, die im Fall eines Angriffs auch als Fluchtwege dienten. Der Initiator des Museums, Mongi Bouras, führt dich gern durch das liebevoll gestaltete Haus. Er kennt die Geschichte der Berber und der Region. Oberhalb des Museums betreibt er ein kleines Restaurant – ein lohnender Stopp.

    • Tamezret
    • © Liya_Blumesser, Shutterstock

    Etwa 12 km hinter Matmata, auf der Straße nach Douz, liegt das Berberdorf Tamezret (800 Ew.) wie eine weiße Festung im Berg. Die engen Gassen sind nur zu Fuß begehbar. Die Regierung versucht, den Ort am Leben zu erhalten. Viele Männer von hier zogen in die Städte des Nordens, was Tamezret zu einer Stadt der Frauen und Kinder gemacht hat. Bevor du die Stufen zum Café Berbère oben im Dorf hinaufsteigst, besuch doch das kleine Berbermuseum. Es zeigt ausgewählte Tücher und Teppiche der Berber. Zudem kann man dort die besondere Ar-chitektur des Orts studieren: die Verbindungen der in Stein gehauenen Häuser untereinander, die im Fall eines Angriffs auch als Fluchtwege dienten. Der Initiator des Museums, Mongi Bouras, führt dich gern durch das liebevoll gestaltete Haus. Er kennt die Geschichte der Berber und der Region. Oberhalb des Museums betreibt er ein kleines Restaurant – ein lohnender Stopp.

    • Tamezret

  • Qasr Awlad Sultan

    Geographical
    • Qasr Awlad Sultan© Glow Images

    Auch diese Speicherburg 23 km südlich von Tataouine, die zu Teilen wohl noch aus dem 15.Jh. stammt, ist gut erhalten. Sie wurde Ende der 1990er-Jahre restauriert. Die ghorfas türmen sich um die beiden miteinander verbundenen Innenhöfe bis zu vier Etagen hoch und sind über Treppen erreichbar. Der örtliche Kulturverein Association Ksar Ouled Soltane bemüht sich um eine nachhaltige touristische Nutzung des Ksar. Er stellt Führer zur Verfügung und finanziert sich durch den Verkauf hübscher Aquarelle mit Ksar- und Wüstenmotiven.

    • P19, Qasr Awlad Sultan
    • Qasr Awlad Sultan© Glow Images

    Auch diese Speicherburg 23 km südlich von Tataouine, die zu Teilen wohl noch aus dem 15.Jh. stammt, ist gut erhalten. Sie wurde Ende der 1990er-Jahre restauriert. Die ghorfas türmen sich um die beiden miteinander verbundenen Innenhöfe bis zu vier Etagen hoch und sind über Treppen erreichbar. Der örtliche Kulturverein Association Ksar Ouled Soltane bemüht sich um eine nachhaltige touristische Nutzung des Ksar. Er stellt Führer zur Verfügung und finanziert sich durch den Verkauf hübscher Aquarelle mit Ksar- und Wüstenmotiven.

    • P19, Qasr Awlad Sultan

  • Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba

    Museen

    Das Volkskundemuseum von Houmt Souk residiert in einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh. Im ehemaligen Gebetssaal kannst du Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.

    Das Volkskundemuseum von Houmt Souk residiert in einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh. Im ehemaligen Gebetssaal kannst du Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.


  • Plage de la Seguia

    Strände

    Der kleinere und beschaulichere Strandabschnitt ist die Plage de la Séguia. Dieser erstreckt sich 4 km hinter dem militärisch genutzten, nicht öffentlich zugänglichen Leuchtturm Ras Taguermess (Ras Tourgueness) nach Süden und ist am Ende, bei Bordj Kastil, oft menschenleer. Einige Abschnitte der teils felsigen Küste sind von Schatten spendenden Palmen bewachsen.

    • Aghīr

    Der kleinere und beschaulichere Strandabschnitt ist die Plage de la Séguia. Dieser erstreckt sich 4 km hinter dem militärisch genutzten, nicht öffentlich zugänglichen Leuchtturm Ras Taguermess (Ras Tourgueness) nach Süden und ist am Ende, bei Bordj Kastil, oft menschenleer. Einige Abschnitte der teils felsigen Küste sind von Schatten spendenden Palmen bewachsen.

    • Aghīr