Die Leipziger City Top Sehenswürdigkeiten

Mädler-Passage
Architektonische Highlights
Leipzig
Mädler-Passage
Museum in der "Runden Ecke"
Museen
Leipzig
Museum in der "Runden Ecke"
Markt
Touristenattraktionen
Leipzig
Messehofpassage
Architektonische Highlights
Leipzig
Thomaskirche
Architektonische Highlights
Leipzig
Thomaskirche
Nikolaikirche
Architektonische Highlights
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Nikolaikirche
Bachmuseum im Bosehaus
Museen
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Museum der bildenden Künste
Museen
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Antiken Museum
Museen
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City-Hochhaus
Architektonische Highlights
Leipzig
City-Hochhaus
Hauptbahnhof
Architektonische Highlights
Leipzig
Hauptbahnhof
Romanushaus
Architektonische Highlights
Leipzig
Romanushaus
Hansahaus
Architektonische Highlights
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Petersbogen
Architektonische Highlights
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Katharinenstraße
Touristenattraktionen
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Synagogengedenkstätte Gottschedstraße
Touristenattraktionen
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Städtisches Kaufhaus
Architektonische Highlights
Leipzig
Städtisches Kaufhaus
Specks Hof
Architektonische Highlights
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Specks Hof
Riquethaus
Architektonische Highlights
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Neues Rathaus
Architektonische Highlights
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Barthels Hof
Architektonische Highlights
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Barthels Hof
Altes Rathaus
Architektonische Highlights
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Altes Rathaus
Zum arabischen Coffe Baum
Museen
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Zum Arabischen Coffe Baum
Ägyptisches Museum
Museen
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Stadtgeschichtliches Museum
Museen
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Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Museen
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Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Marktgalerie
Architektonische Highlights
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Webers Hof
Architektonische Highlights
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Waageamt
Architektonische Highlights
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Katharinum
Architektonische Highlights
Leipzig

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Touristenattraktionen


  • Mädler-Passage

    Architektonische Highlights
    • Mädler-Passage© MAIRDUMONT

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.

    • Mädler-Passage© MAIRDUMONT

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.


  • Museum in der "Runden Ecke"

    Museen
    • Museum in der "Runden Ecke"© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Wendegeschichte in Reinkultur. In der Nacht zum 5.Dezember 1989 besetzten engagierte Bürger nach einer Montagsdemonstration das Stasigebäude am Dittrichring und machten der Angstherrschaft des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ein Ende.

    • Museum in der "Runden Ecke"© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Wendegeschichte in Reinkultur. In der Nacht zum 5.Dezember 1989 besetzten engagierte Bürger nach einer Montagsdemonstration das Stasigebäude am Dittrichring und machten der Angstherrschaft des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ein Ende.


  • Markt

    Touristenattraktionen
    • © LaMiaFotografia, Shutterstock

    Das Herzstück der Innenstadt: zentraler Treffpunkt und Ort für Feste vor der malerischen Kulisse des Renaissance-Rathauses. Ab dem 15.Jh. bauten Kaufleute hier ihre Häuser. Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam an dem Haus vorbei, und die Zollabgaben füllten zuverlässig das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage". Sehenswert ist die historische Fassade mit dem Staffelgiebel. Der Markt war bis 1824 auch Schauplatz von Hinrichtungen. Als letzter wurde der Perückenmacher Woyzeck enthauptet, weil er seine Geliebte erstochen hatte. Georg Büchners gleichnamiges Drama machte Woyzeck weltbekannt. Im Zweiten Weltkrieg verlor der Markt z.T. sein Gesicht: Vier historische Bauten auf der Westseite wurden zerstört. Die neue Marktgalerie, 2001-03 erbaut, zitiert mir ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs., die mit Geschäften, Bar und Restaurant eine Verbindung zur Klostergasse herstellt. Daneben schließt sich die ruhigere Handwerkerpassage von 1845/46 an.

    • © LaMiaFotografia, Shutterstock

    Das Herzstück der Innenstadt: zentraler Treffpunkt und Ort für Feste vor der malerischen Kulisse des Renaissance-Rathauses. Ab dem 15.Jh. bauten Kaufleute hier ihre Häuser. Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden. Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam an dem Haus vorbei, und die Zollabgaben füllten zuverlässig das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage". Sehenswert ist die historische Fassade mit dem Staffelgiebel. Der Markt war bis 1824 auch Schauplatz von Hinrichtungen. Als letzter wurde der Perückenmacher Woyzeck enthauptet, weil er seine Geliebte erstochen hatte. Georg Büchners gleichnamiges Drama machte Woyzeck weltbekannt. Im Zweiten Weltkrieg verlor der Markt z.T. sein Gesicht: Vier historische Bauten auf der Westseite wurden zerstört. Die neue Marktgalerie, 2001-03 erbaut, zitiert mir ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs., die mit Geschäften, Bar und Restaurant eine Verbindung zur Klostergasse herstellt. Daneben schließt sich die ruhigere Handwerkerpassage von 1845/46 an.


  • Messehofpassage

    Architektonische Highlights

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage (Neumarkt 14) aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße able-sen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass derBau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassage (Neumarkt 16): moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage (Neumarkt 14) aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße able-sen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass derBau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassage (Neumarkt 16): moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.


  • Thomaskirche

    Architektonische Highlights
    • Thomaskirche© Glow Images
    Insider-Tipp
    Himmlische Sphärenmusik

    Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit den Thomanern, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum, und ihrem berühmtesten Kantor: Johann Sebastian Bach. Vor dem Südportal erinnert Carl Seffners Bach-Denkmal von 1908 an den Komponisten. Seine sterblichen Überreste wurden 1950 aus der zerstörten Johanniskirche hierher überführt. Die Wurzeln des Thomanerchores liegen im 13.Jh. Damals gab es bereits einen Kirchenbau an der Stelle der heutigen Thomaskirche. Er wurde Ausgangspunkt des von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner Chorherrenstifts; die Schüler dieser Institution erhielten u. a. eine Ausbildung in liturgischen Gesängen. Motetten und Kantaten kannst du freitags und samstags lauschen, wenn die Thomaner nicht gerade auf Reisen sind und keine Schulferien haben. Am Pfingstsonntag 1539 predigte hier Martin Luther – dieser Tag gilt als Einführung der Reformation in Sachsen. Luther und Bach sind zwei der farbigen Fenster im Chorraum gewidmet. Das jüngste Fenster auf der Südseite wurde 2009 vom Leipziger Maler David Schnell entworfen. Es trägt den Titel „Frieden“. Der Kirchenbau selbst wurde mehrfach umgestaltet. 1496 ersetzte man das romanische Kirchenschiff durch eine spätgotische Halle. Sie wird überspannt von einem Dach, das mit 63 Grad Neigung das steilste Leipzigs ist. Der 68 m hohe Turm bekam 1702 seine barocke Haube. Die Grünfläche vor der Kirche ist zu einem beliebten Treffpunkt für junge Leute geworden.

    • Thomaskirche© Glow Images
    Insider-Tipp
    Himmlische Sphärenmusik

    Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit den Thomanern, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum, und ihrem berühmtesten Kantor: Johann Sebastian Bach. Vor dem Südportal erinnert Carl Seffners Bach-Denkmal von 1908 an den Komponisten. Seine sterblichen Überreste wurden 1950 aus der zerstörten Johanniskirche hierher überführt. Die Wurzeln des Thomanerchores liegen im 13.Jh. Damals gab es bereits einen Kirchenbau an der Stelle der heutigen Thomaskirche. Er wurde Ausgangspunkt des von Markgraf Dietrich gestifteten Augustiner Chorherrenstifts; die Schüler dieser Institution erhielten u. a. eine Ausbildung in liturgischen Gesängen. Motetten und Kantaten kannst du freitags und samstags lauschen, wenn die Thomaner nicht gerade auf Reisen sind und keine Schulferien haben. Am Pfingstsonntag 1539 predigte hier Martin Luther – dieser Tag gilt als Einführung der Reformation in Sachsen. Luther und Bach sind zwei der farbigen Fenster im Chorraum gewidmet. Das jüngste Fenster auf der Südseite wurde 2009 vom Leipziger Maler David Schnell entworfen. Es trägt den Titel „Frieden“. Der Kirchenbau selbst wurde mehrfach umgestaltet. 1496 ersetzte man das romanische Kirchenschiff durch eine spätgotische Halle. Sie wird überspannt von einem Dach, das mit 63 Grad Neigung das steilste Leipzigs ist. Der 68 m hohe Turm bekam 1702 seine barocke Haube. Die Grünfläche vor der Kirche ist zu einem beliebten Treffpunkt für junge Leute geworden.


  • Nikolaikirche

    Architektonische Highlights
    • Nikolaikirche© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Eine Orgel wie ein Sportwagen

    Friedensgebete, Lichterketten, Demonstrationen – seit dem Wendeherbst 1989 ist St. Nikolai als Keimzelle der friedlichen Revolution bekannt. Schon immer spielte die älteste erhaltene Kirche Leipzigs eine wichtige Rolle im politischen Leben. In der Nähe der Kirche siedelten sich im 12.Jh. verstärkt Kaufleute an – ihrem Schutzpatron Nikolaus ist sie geweiht. In der Nikolaikirche bestand J. S. Bach seine Probe fürs Kantorenamt. Den romanischen Ursprung erkennt man noch an der Westfassade. 1555 entstand der Mittelturm, der Anfang des 18.Jhs. seine barocke Haube bekam und auf 75 m erhöht wurde. Im Inneren ist die größte Kirche der Stadt schicht gestaltet. Aus korinthischen Säulen sprießen Palmwedel. So verlieh Stadtbaudirektor Dauthe der gotischen Hallenkirche 1784–97 eine klassizistische Anmutung. Auch heute noch versammeln sich Gläubige montags um 17 Uhr zu Friedensgebeten. Die farbigen Lichtsteine von Tilo Schulz auf dem Platz vor der Kirche erinnern wie die Nachbildung der Dautheschen Säule und der bis zum Überlaufen gefüllte Granitbrunnen an den friedlichen Widerstand. Die erneuerte Ladegast-Orgel mit Spieltisch im Porsche- Design ist ebenso sehens- wie hörenswert!

    • Nikolaikirche© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Eine Orgel wie ein Sportwagen

    Friedensgebete, Lichterketten, Demonstrationen – seit dem Wendeherbst 1989 ist St. Nikolai als Keimzelle der friedlichen Revolution bekannt. Schon immer spielte die älteste erhaltene Kirche Leipzigs eine wichtige Rolle im politischen Leben. In der Nähe der Kirche siedelten sich im 12.Jh. verstärkt Kaufleute an – ihrem Schutzpatron Nikolaus ist sie geweiht. In der Nikolaikirche bestand J. S. Bach seine Probe fürs Kantorenamt. Den romanischen Ursprung erkennt man noch an der Westfassade. 1555 entstand der Mittelturm, der Anfang des 18.Jhs. seine barocke Haube bekam und auf 75 m erhöht wurde. Im Inneren ist die größte Kirche der Stadt schicht gestaltet. Aus korinthischen Säulen sprießen Palmwedel. So verlieh Stadtbaudirektor Dauthe der gotischen Hallenkirche 1784–97 eine klassizistische Anmutung. Auch heute noch versammeln sich Gläubige montags um 17 Uhr zu Friedensgebeten. Die farbigen Lichtsteine von Tilo Schulz auf dem Platz vor der Kirche erinnern wie die Nachbildung der Dautheschen Säule und der bis zum Überlaufen gefüllte Granitbrunnen an den friedlichen Widerstand. Die erneuerte Ladegast-Orgel mit Spieltisch im Porsche- Design ist ebenso sehens- wie hörenswert!


  • Bachmuseum im Bosehaus

    Museen
    Insider-Tipp
    Wo Bach entspannte

    Verkannt, vergessen, ausgebeutet. Im Leben des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, heute gern Musikgenie genannt, ging beileibe nicht alles glatt. In Leipzig wollten sie ihn erst gar nicht. Den Posten des Thomaskantors bekam er erst, nachdem zwei andere abgesagt hatten. Der kreative Druck war ungemein hoch: Jede Woche lieferte der Komponist eine neue Kantate ab – und zu Hause quengelten viele Kinder. Kein Wunder, dass Bach und seine Frau Anna Magdalena in den 27 Jahren ihrer Leipziger Zeit (1723–50) gerne mal bei Boses nebenan vorbeischauten. Bei den reichen Kaufleuten ging es ruhiger und eleganter zu. Heute gewährt das Bosehaus dem Bachmuseum Asyl, und einige persönliche Gegenstände aus dem Leben des großen Barock-Komponisten sind dort zu finden. Viele Ausstellungsteile sind interaktiv, und das Motto „selbst probieren“ ist Leitfaden der Präsentation. Im Sommersaal finden wie zu Bachs Zeiten intime Hauskonzerte statt, und der charmante Garten ist ein Ruhepol mitten in der Stadt.

    Insider-Tipp
    Wo Bach entspannte

    Verkannt, vergessen, ausgebeutet. Im Leben des Thomaskantors Johann Sebastian Bach, heute gern Musikgenie genannt, ging beileibe nicht alles glatt. In Leipzig wollten sie ihn erst gar nicht. Den Posten des Thomaskantors bekam er erst, nachdem zwei andere abgesagt hatten. Der kreative Druck war ungemein hoch: Jede Woche lieferte der Komponist eine neue Kantate ab – und zu Hause quengelten viele Kinder. Kein Wunder, dass Bach und seine Frau Anna Magdalena in den 27 Jahren ihrer Leipziger Zeit (1723–50) gerne mal bei Boses nebenan vorbeischauten. Bei den reichen Kaufleuten ging es ruhiger und eleganter zu. Heute gewährt das Bosehaus dem Bachmuseum Asyl, und einige persönliche Gegenstände aus dem Leben des großen Barock-Komponisten sind dort zu finden. Viele Ausstellungsteile sind interaktiv, und das Motto „selbst probieren“ ist Leitfaden der Präsentation. Im Sommersaal finden wie zu Bachs Zeiten intime Hauskonzerte statt, und der charmante Garten ist ein Ruhepol mitten in der Stadt.


  • Museum der bildenden Künste

    Museen

    Das Bildermuseum gehört zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Gebäudes auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und gewaltige Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs des Älteren.

    Das Bildermuseum gehört zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt. Das unterstreicht die zentrale Lage des kubusförmigen Gebäudes auf dem Sachsenplatz. Von den weiten Kunstsälen im Unter- und Obergeschoss über Lichthöfe und gewaltige Treppenhäuser bis in die Winkel kleiner Ausstellungsräume ermöglicht das Bildermuseum einen Streifzug durch die Kunstgeschichte. Einen Schwerpunkt bilden die Werke Lucas Cranachs des Älteren.


  • Antiken Museum

    Museen

    Ein kleines Juwel ist das Antikenmuseum in den lichten Räumen der Alten Nikolaischule. Der Rundgang führt zu den Schätzen verschiedener Kunstgattungen aus der Antike.

    Ein kleines Juwel ist das Antikenmuseum in den lichten Räumen der Alten Nikolaischule. Der Rundgang führt zu den Schätzen verschiedener Kunstgattungen aus der Antike.


  • City-Hochhaus

    Architektonische Highlights
    • City-Hochhaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal tief durchatmen

    Mit 142 m ist er das höchste Gebäude der Stadt und das zweithöchste der neuen Bundesländer: Der früher auch „Weisheitszahn“ genannte Turm entstand in den 1970er-Jahren als Teil des Universitätskomplexes und erinnert formal an ein aufgeschlagenes Buch. Die Uni ist ausgezogen, der Turm heute ein Bürogebäude mit beliebtem Panoramarestaurant in der 27.und 28.Etage. Die Aussichtsplattform auf 120 m Höhe bietet einen prachtvollen Blick über die Stadt und dient als erste Anlaufstelle hervorragend zur Orientierung.

    • City-Hochhaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal tief durchatmen

    Mit 142 m ist er das höchste Gebäude der Stadt und das zweithöchste der neuen Bundesländer: Der früher auch „Weisheitszahn“ genannte Turm entstand in den 1970er-Jahren als Teil des Universitätskomplexes und erinnert formal an ein aufgeschlagenes Buch. Die Uni ist ausgezogen, der Turm heute ein Bürogebäude mit beliebtem Panoramarestaurant in der 27.und 28.Etage. Die Aussichtsplattform auf 120 m Höhe bietet einen prachtvollen Blick über die Stadt und dient als erste Anlaufstelle hervorragend zur Orientierung.


  • Hauptbahnhof

    Architektonische Highlights
    • Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    • Leipzig Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Aussichtspunkt Parkdeck

    Die historischen Mauern (1909–13) bergen 24 Bahnsteige und ein modernes Einkaufszentrum. 1997 eröffnete unter dem Namen „Promenaden Hauptbahnhof“ eine Shoppingmall, eingelassen in den 270 m langen Querbahnsteig. Freitreppen, Wartesäle und die imposanten Eingangshallen präsentieren sich historisch saniert. Das monumentale Bauwerk steht auf 3125 Stahlbetonpfählen, die in den sumpfigen Grund der Parthe-Niederung gerammt wurden. Einen schönen Blick über die gesamte Anlage genießt du vom obersten Deck des Parkhauses Ost.

    • Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    • Leipzig Hauptbahnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Aussichtspunkt Parkdeck

    Die historischen Mauern (1909–13) bergen 24 Bahnsteige und ein modernes Einkaufszentrum. 1997 eröffnete unter dem Namen „Promenaden Hauptbahnhof“ eine Shoppingmall, eingelassen in den 270 m langen Querbahnsteig. Freitreppen, Wartesäle und die imposanten Eingangshallen präsentieren sich historisch saniert. Das monumentale Bauwerk steht auf 3125 Stahlbetonpfählen, die in den sumpfigen Grund der Parthe-Niederung gerammt wurden. Einen schönen Blick über die gesamte Anlage genießt du vom obersten Deck des Parkhauses Ost.


  • Romanushaus

    Architektonische Highlights
    • Romanushaus© MAIRDUMONT

    Opulent gestaltetes, barockes Palais von 1703.Viele Leipziger verbinden das Romanushaus mit dem legendären Richterschen Kaffeehaus, das 1784 hier seine Pforten öffnete.

    • Romanushaus© MAIRDUMONT

    Opulent gestaltetes, barockes Palais von 1703.Viele Leipziger verbinden das Romanushaus mit dem legendären Richterschen Kaffeehaus, das 1784 hier seine Pforten öffnete.


  • Hansahaus

    Architektonische Highlights

    Im Zentrum des 600 m2 großen Lichthofs steht eine Kunstuhr samt Klangschale. Durch Reiben der Griffe kann man das Wasser darin zum Sprudeln bringen.

    • Reichsstraße 4-6, 04103 Leipzig

    Im Zentrum des 600 m2 großen Lichthofs steht eine Kunstuhr samt Klangschale. Durch Reiben der Griffe kann man das Wasser darin zum Sprudeln bringen.

    • Reichsstraße 4-6, 04103 Leipzig

  • Petersbogen

    Architektonische Highlights

    Im kühnen Schwung verbindet die Passage die Petersstraße mit dem Burgplatz. Mit dem Neubau (1999-2001) gelang es nicht nur, eine der größten Kriegsbaulücken in Leipzig zu schließen. Hier wurde ein Bogen der besonderen Art geschlagen: Die juristische Fakultät kehrte an ihren historischen Platz in die Stadtmitte zurück - und passt gut unter ein Glasdach mit Kino, Casino, Fitnessstudio und Läden. Unter den City-Passagen ist sie seit Jahren "die Unvollendete": Die Glasrotunde am Burgplatz wartet noch immer auf den Bau ihrer zweiten Hälfte.

    • Petersstraße 36, 04109 Leipzig

    Im kühnen Schwung verbindet die Passage die Petersstraße mit dem Burgplatz. Mit dem Neubau (1999-2001) gelang es nicht nur, eine der größten Kriegsbaulücken in Leipzig zu schließen. Hier wurde ein Bogen der besonderen Art geschlagen: Die juristische Fakultät kehrte an ihren historischen Platz in die Stadtmitte zurück - und passt gut unter ein Glasdach mit Kino, Casino, Fitnessstudio und Läden. Unter den City-Passagen ist sie seit Jahren "die Unvollendete": Die Glasrotunde am Burgplatz wartet noch immer auf den Bau ihrer zweiten Hälfte.

    • Petersstraße 36, 04109 Leipzig

  • Katharinenstraße

    Touristenattraktionen

    Vom Markt führt die Katharinenstraße Richtung Brühl. Perspektivwechsel ist hier interessant: Zuerst betrachtet man das hochmoderne Bildermuseum. Von dort schweift der Blick an einem Ensemble barocker Bürgerhäuer entlang. Herausragend: das Fregehaus. An der Ecke zum Brühl entdeckt man das Romanushaus, ein opulent gestaltetes Palais, das 1703 städtebauliche Maßstäbe setzte. Im Katharinum, Leipzigs erstem "green building", an der südwestlichen Ecke des Museums der bildenden Künste, logiert der Leipzig Tourist Service.

    • Katharinenstraße, 04109 Leipzig

    Vom Markt führt die Katharinenstraße Richtung Brühl. Perspektivwechsel ist hier interessant: Zuerst betrachtet man das hochmoderne Bildermuseum. Von dort schweift der Blick an einem Ensemble barocker Bürgerhäuer entlang. Herausragend: das Fregehaus. An der Ecke zum Brühl entdeckt man das Romanushaus, ein opulent gestaltetes Palais, das 1703 städtebauliche Maßstäbe setzte. Im Katharinum, Leipzigs erstem "green building", an der südwestlichen Ecke des Museums der bildenden Künste, logiert der Leipzig Tourist Service.

    • Katharinenstraße, 04109 Leipzig

  • Synagogengedenkstätte Gottschedstraße

    Touristenattraktionen

    „Der Tempel“ wurde die Synagoge im islamisch-maurischen Stil genannt (1855). In der Pogromnacht vom 9.November 1938 brannten die Nazis das Bauwerk nieder. Heute findet sich hier eine schlichte, aber beeindruckende Gedenkstätte für die von den Nazis ermordeten Juden: 140 Bronzestühle stehen im Bereich des früheren Mittelschiffs.

    • Gottschedstraße 1, 04109 Leipzig

    „Der Tempel“ wurde die Synagoge im islamisch-maurischen Stil genannt (1855). In der Pogromnacht vom 9.November 1938 brannten die Nazis das Bauwerk nieder. Heute findet sich hier eine schlichte, aber beeindruckende Gedenkstätte für die von den Nazis ermordeten Juden: 140 Bronzestühle stehen im Bereich des früheren Mittelschiffs.

    • Gottschedstraße 1, 04109 Leipzig

  • Städtisches Kaufhaus

    Architektonische Highlights
    • Städtisches Kaufhaus© MAIRDUMONT

    Die Passage mit vielen Läden ist sozusagen Leipzigs begehbares Gästebuch: Dreidimensionale Handabdrücke und ein persönlicher Gegenstand von Promis wie Jon Bon Jovi, Claudia Schiffer oder Herbert Grönemeyer sind in den Boden eingelassen und bilden die „Straße der Stars“. Das neobarock gestaltete Städtische Kaufhaus entstand 1893–1901: Die Stadtbibliothek und das Messehaus der Tuchmacher wurden zu einem Komplex umgestaltet, der klassizistische Saal des Gewandhausorchesters dafür abgerissen.

    • Städtisches Kaufhaus© MAIRDUMONT

    Die Passage mit vielen Läden ist sozusagen Leipzigs begehbares Gästebuch: Dreidimensionale Handabdrücke und ein persönlicher Gegenstand von Promis wie Jon Bon Jovi, Claudia Schiffer oder Herbert Grönemeyer sind in den Boden eingelassen und bilden die „Straße der Stars“. Das neobarock gestaltete Städtische Kaufhaus entstand 1893–1901: Die Stadtbibliothek und das Messehaus der Tuchmacher wurden zu einem Komplex umgestaltet, der klassizistische Saal des Gewandhausorchesters dafür abgerissen.


  • Specks Hof

    Architektonische Highlights
    • Specks Hof© MAIRDUMONT

    Einkaufspassage mit kosmopolitischem Flair. Tradition und Moderne greifen harmonisch ineinander. Ein Blick in die Höhe der drei Lichthöfe lohnt sich! Sie wurden zur Neueröffnung 1995 mit Malereien, poppigen Keramikmedaillons und Wandfriesen ausgestaltet, die z.T. auf die Geschichte der Leipziger Messe anspielen. Von der Gediegenheit des 1908 eröffneten Messepalasts zeugen die dunklen Kupferdecken in den Passagen sowie die Bleiglasfenster an den Treppenaufgängen. Das Gebäude übernahm seinen Namen vom Vorgängerbau, der der Familie des Freiherrn Speck von Sternburg gehörte. Durchgang ins Hansahaus (1904-06). Im Zentrum des 600 m2 großen Lichthofs steht eine Kunstuhr samt Klangschale. Durch Reiben der Griffe kann man das Wasser darin zum Sprudeln bringen.

    • Specks Hof© MAIRDUMONT

    Einkaufspassage mit kosmopolitischem Flair. Tradition und Moderne greifen harmonisch ineinander. Ein Blick in die Höhe der drei Lichthöfe lohnt sich! Sie wurden zur Neueröffnung 1995 mit Malereien, poppigen Keramikmedaillons und Wandfriesen ausgestaltet, die z.T. auf die Geschichte der Leipziger Messe anspielen. Von der Gediegenheit des 1908 eröffneten Messepalasts zeugen die dunklen Kupferdecken in den Passagen sowie die Bleiglasfenster an den Treppenaufgängen. Das Gebäude übernahm seinen Namen vom Vorgängerbau, der der Familie des Freiherrn Speck von Sternburg gehörte. Durchgang ins Hansahaus (1904-06). Im Zentrum des 600 m2 großen Lichthofs steht eine Kunstuhr samt Klangschale. Durch Reiben der Griffe kann man das Wasser darin zum Sprudeln bringen.


  • Riquethaus

    Architektonische Highlights

    Einen Hauch Orient verbreitet das Riquethaus mit seinem chinesisch geschwungenen Türmchen und den Elefantenköpfen über dem Eingang. Die Architektur von 1909 steht für die Handelsbeziehungen der Riquet Familie mit China- und dem Orient.

    Einen Hauch Orient verbreitet das Riquethaus mit seinem chinesisch geschwungenen Türmchen und den Elefantenköpfen über dem Eingang. Die Architektur von 1909 steht für die Handelsbeziehungen der Riquet Familie mit China- und dem Orient.


  • Neues Rathaus

    Architektonische Highlights
    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock

    Mit seinem trutzigen Turm und der verspielten Fassade bietet das Neue Rathaus am südlichen Innenstadtring einen imposanten Anblick und wird häufig sogar für älter als das kleine Renaissancerathaus am Markt gehalten. Der Bau entstand jedoch erst 1897 unter Stadtbaudirektor Hugo Licht. Das Neue Rathaus steht auf dem Gelände der alten Pleißenburg, die als Zwingburg und Kaserne diente. Deren Turm wurde auf 115 m erhöht, damit ist er das zweithöchste Gebäude (nach dem City-Hochhaus) der Innenstadt. Sehenswert sind die hohen Wandelhallen. Den großen Ratsplenarsaal ziert eine prunkvolle vergoldete Kassettendecke.

    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock

    Mit seinem trutzigen Turm und der verspielten Fassade bietet das Neue Rathaus am südlichen Innenstadtring einen imposanten Anblick und wird häufig sogar für älter als das kleine Renaissancerathaus am Markt gehalten. Der Bau entstand jedoch erst 1897 unter Stadtbaudirektor Hugo Licht. Das Neue Rathaus steht auf dem Gelände der alten Pleißenburg, die als Zwingburg und Kaserne diente. Deren Turm wurde auf 115 m erhöht, damit ist er das zweithöchste Gebäude (nach dem City-Hochhaus) der Innenstadt. Sehenswert sind die hohen Wandelhallen. Den großen Ratsplenarsaal ziert eine prunkvolle vergoldete Kassettendecke.


  • Barthels Hof

    Architektonische Highlights
    • Barthels Hof© MAIRDUMONT

    Der letzte typische Handelshof Leipzigs gehört zu den schönsten Häusern der Innenstadt. Das historische Gasthaus sowie Mode-, Schmuckläden und Kunsthandwerk machen den Hof attraktiv. Viel bewundert ist der prunkvolle Erker des Hauses "Zur goldenen Schlange". Seit 1523 windet sich das glänzende Reptil am Erker empor, der ursprünglich an der Renaissancefassade zur Marktseite angebracht war. Kaufmann und Bauherr Gottfried Barthel gab dem Komplex im 18.Jh. die heutige Struktur. Lebhaft ging es damals während der Messen zu. Pferdefuhrwerke ratterten durch das "Durchhaus", die Kaufleute hatten ihre Gewölbe im Erdgeschoss, die Wohnungen lagen in den Obergeschossen.

    • Barthels Hof© MAIRDUMONT

    Der letzte typische Handelshof Leipzigs gehört zu den schönsten Häusern der Innenstadt. Das historische Gasthaus sowie Mode-, Schmuckläden und Kunsthandwerk machen den Hof attraktiv. Viel bewundert ist der prunkvolle Erker des Hauses "Zur goldenen Schlange". Seit 1523 windet sich das glänzende Reptil am Erker empor, der ursprünglich an der Renaissancefassade zur Marktseite angebracht war. Kaufmann und Bauherr Gottfried Barthel gab dem Komplex im 18.Jh. die heutige Struktur. Lebhaft ging es damals während der Messen zu. Pferdefuhrwerke ratterten durch das "Durchhaus", die Kaufleute hatten ihre Gewölbe im Erdgeschoss, die Wohnungen lagen in den Obergeschossen.


  • Altes Rathaus

    Architektonische Highlights
    • Altes Rathaus© MAIRDUMONT

    Der Turm des Alten Rathauses steht nicht in der Mitte der 90 m langen Fassade. Baumeister Hieronymus Lotter errichtete das Gebäude 1556 auf den Grundmauern des gotischen Rathauses. Und da lag dort das Treppenhaus, wo sich heute das Türmchen erhebt. Das Alte Rathaus zählt zu Deutschlands schönsten Renaissancebauten und ist für das Stadtgeschichtlich Museum der edle Rahmen.

    • Altes Rathaus© MAIRDUMONT

    Der Turm des Alten Rathauses steht nicht in der Mitte der 90 m langen Fassade. Baumeister Hieronymus Lotter errichtete das Gebäude 1556 auf den Grundmauern des gotischen Rathauses. Und da lag dort das Treppenhaus, wo sich heute das Türmchen erhebt. Das Alte Rathaus zählt zu Deutschlands schönsten Renaissancebauten und ist für das Stadtgeschichtlich Museum der edle Rahmen.


  • Zum arabischen Coffe Baum

    Museen
    • Zum Arabischen Coffe Baum© Cafe Zum Arabischen Coffe Baum

    Das entzückende Fachmuseum ist ein Denkmal für die heiße Vorliebe der "Kaffeesachsen". Über enge Stiegen gelangen die Besucher in den 3.Stock, wo in heimeligen Räumen die Geschichte des Kaffees erzählt wird. Einmalig ist die originalgetreu nachgebildete orientalische Küche, liebenswert die Kaffeemühlenschau. Sogar eine Tasse, aus der Napoleon 1813 getrunken haben soll, wird gezeigt. Seit 1711 gibt es den Kaffeeausschank im Coffe Baum. Heute wählst du zwischen Wiener, Pariser oder arabischem Caféambiente.

    • Zum Arabischen Coffe Baum© Cafe Zum Arabischen Coffe Baum

    Das entzückende Fachmuseum ist ein Denkmal für die heiße Vorliebe der "Kaffeesachsen". Über enge Stiegen gelangen die Besucher in den 3.Stock, wo in heimeligen Räumen die Geschichte des Kaffees erzählt wird. Einmalig ist die originalgetreu nachgebildete orientalische Küche, liebenswert die Kaffeemühlenschau. Sogar eine Tasse, aus der Napoleon 1813 getrunken haben soll, wird gezeigt. Seit 1711 gibt es den Kaffeeausschank im Coffe Baum. Heute wählst du zwischen Wiener, Pariser oder arabischem Caféambiente.


  • Ägyptisches Museum

    Museen

    Knapp über 6000 Exponate - seinen gesamten Bestand - zeigt das Ägyptische Museum in der ehemaligen Schalterhalle und den angeschlossenen Räumen des sogenannten Kroch-Hochhauses, erbaut 1927/28 vom Bankier Hans Kroch. Zu sehen sind u.a. zwei Mumien, das gesamte Grabinventar des Priesters Herischef-hotep, sowie Privatplastiken hoher Beamter aus dem Alten Reich, die sich gemeinsam mit ihren Gemahlinnen darstellen ließen. Das Besondere an dieser kleinen, aber feinen Sammlung ist der sensationell gute Zustand vieler Exponate. Das Grabinventar des Herischef-hotep schlummerte seit 1904 in den Transportkisten, bis ein beherzter Restaurator 1996 Särge, Schmuck, Sandalen und Leintücher beinahe unversehrt auspackte. Die Funde aus dem Alten Reich wurden, so wie sie geborgen wurden, bis auf den letzten Brösel konserviert. Fast alle Exponate haben Leipziger Archäologen selbst ausgebuddelt, sodass Wissenschaftler heute die damaligen Expeditionen vom Reisetagebuch bis zu Bildern und ersten Publikationen nachvollziehen können. Leider ist die Lehrsammlung der Universität nur eingeschränkt geöffnet.

    Knapp über 6000 Exponate - seinen gesamten Bestand - zeigt das Ägyptische Museum in der ehemaligen Schalterhalle und den angeschlossenen Räumen des sogenannten Kroch-Hochhauses, erbaut 1927/28 vom Bankier Hans Kroch. Zu sehen sind u.a. zwei Mumien, das gesamte Grabinventar des Priesters Herischef-hotep, sowie Privatplastiken hoher Beamter aus dem Alten Reich, die sich gemeinsam mit ihren Gemahlinnen darstellen ließen. Das Besondere an dieser kleinen, aber feinen Sammlung ist der sensationell gute Zustand vieler Exponate. Das Grabinventar des Herischef-hotep schlummerte seit 1904 in den Transportkisten, bis ein beherzter Restaurator 1996 Särge, Schmuck, Sandalen und Leintücher beinahe unversehrt auspackte. Die Funde aus dem Alten Reich wurden, so wie sie geborgen wurden, bis auf den letzten Brösel konserviert. Fast alle Exponate haben Leipziger Archäologen selbst ausgebuddelt, sodass Wissenschaftler heute die damaligen Expeditionen vom Reisetagebuch bis zu Bildern und ersten Publikationen nachvollziehen können. Leider ist die Lehrsammlung der Universität nur eingeschränkt geöffnet.


  • Stadtgeschichtliches Museum

    Museen

    Leipzigs Bürgerstolz spiegelt der etwa 50 m lange Festsaal. Am seinem Nordende ist die Renaissance-Musikempore erhalten, von der Stadtpfeifer zum Tanz aufspielten. Das Gesamtbild dominieren die Fürstenbilder und Porträts der Leipziger Stadtrichter. In der Ratsstube spielte sich die Arbeit zwischen Akten und Tintenfass ab. Der intarsienverzierte Aktenschrank stammt von 1592.Hier hängt auch das bekannte Bach-Porträt des sächsischen Hof- und Ratsmalers Elias Gottlob Haussmann. Weitere Höhepunkte sind das dreidimensionale Stadtbild von 1823, die Modelle des alten Gewandhaussaals und der Alten Oper sowie der Ehering von Martin Luthers Frau Katharina von Bora. Von der Stadtwerdung bis zur Völkerschlacht bekommt man Einblicke ins Alltagsleben der Messestädter. Gesellschaftsnah sind die Sonderausstellungen im "Labor" des Museums.

    Leipzigs Bürgerstolz spiegelt der etwa 50 m lange Festsaal. Am seinem Nordende ist die Renaissance-Musikempore erhalten, von der Stadtpfeifer zum Tanz aufspielten. Das Gesamtbild dominieren die Fürstenbilder und Porträts der Leipziger Stadtrichter. In der Ratsstube spielte sich die Arbeit zwischen Akten und Tintenfass ab. Der intarsienverzierte Aktenschrank stammt von 1592.Hier hängt auch das bekannte Bach-Porträt des sächsischen Hof- und Ratsmalers Elias Gottlob Haussmann. Weitere Höhepunkte sind das dreidimensionale Stadtbild von 1823, die Modelle des alten Gewandhaussaals und der Alten Oper sowie der Ehering von Martin Luthers Frau Katharina von Bora. Von der Stadtwerdung bis zur Völkerschlacht bekommt man Einblicke ins Alltagsleben der Messestädter. Gesellschaftsnah sind die Sonderausstellungen im "Labor" des Museums.


  • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

    Museen
    • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig© MAIRDUMONT

    Zum 10.Jahrestag der friedlichen Revolution von 1989 öffnete das Forum seine Pforten. Das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum, das zur Stiftung "Haus der Geschichte" gehört, regt zur Auseinandersetzung mit der deutschen Nachkriegsgeschichte an. Diktatur und Widerstand sind die Pole, zwischen denen multimedial der Alltag der Menschen und die politische Historie in Szene gesetzt sind. Zu den Exponaten gehören Teile eines Fluchtautos, der alte Barkas (Lieferwagen), zum Gefangenentransport missbraucht, und Stücke der Berliner Mauer.

    • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig© MAIRDUMONT

    Zum 10.Jahrestag der friedlichen Revolution von 1989 öffnete das Forum seine Pforten. Das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum, das zur Stiftung "Haus der Geschichte" gehört, regt zur Auseinandersetzung mit der deutschen Nachkriegsgeschichte an. Diktatur und Widerstand sind die Pole, zwischen denen multimedial der Alltag der Menschen und die politische Historie in Szene gesetzt sind. Zu den Exponaten gehören Teile eines Fluchtautos, der alte Barkas (Lieferwagen), zum Gefangenentransport missbraucht, und Stücke der Berliner Mauer.


  • Marktgalerie

    Architektonische Highlights

    Die neue Marktgalerie (2001-03) zitiert mit ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs: Verbindung zur Klostergasse mit Geschäften, Bar und Sushi-Restaurant.

    Die neue Marktgalerie (2001-03) zitiert mit ihrer gegliederten Fassade, mit Eck-Erkern und Dachgauben die Geschichte. Gleichzeitig schuf Architekt Christoph Mäckler eine leipzigtypische Passage mit dem Großstadtflair des 21.Jhs: Verbindung zur Klostergasse mit Geschäften, Bar und Sushi-Restaurant.


  • Webers Hof

    Architektonische Highlights

    Der attraktive Innenhof ist zwar kleiner als der Barthels Hof aber dennoch sehr sehenswert. Wer durch das Sandsteinportal aus dem 19.Jh. auf die Hainstraße hinaustritt, sollte sich umdrehen und unbedingt einen Blick auf den frühbarocken Kastenerker werfen. Der kunstvolle Holzerker ist reich geschmückt, z.B. mit Girlanden und Füllhörnern.

    • Hainstraße 1-3, 04109 Leipzig

    Der attraktive Innenhof ist zwar kleiner als der Barthels Hof aber dennoch sehr sehenswert. Wer durch das Sandsteinportal aus dem 19.Jh. auf die Hainstraße hinaustritt, sollte sich umdrehen und unbedingt einen Blick auf den frühbarocken Kastenerker werfen. Der kunstvolle Holzerker ist reich geschmückt, z.B. mit Girlanden und Füllhörnern.

    • Hainstraße 1-3, 04109 Leipzig

  • Waageamt

    Architektonische Highlights

    Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden: Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam ohne Zollabgaben an dem Haus vorbei und füllte damit das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage".

    • Markt 4, 04109 Leipzig

    Das Waageamt gehörte zu den wichtigsten öffentlichen Gebäuden: Kein Kaufmann, der Waren nach Leipzig brachte, kam ohne Zollabgaben an dem Haus vorbei und füllte damit das Stadtsäckel. Im 17.Jh. zog das erste Leipziger Postamt, im 20.Jh. das Messeamt in die "Alte Waage".

    • Markt 4, 04109 Leipzig

  • Katharinum

    Architektonische Highlights

    Im Katharinum, Leipzigs erstem "green building" an der südwestlichen Ecke des Museums der bildenden Künste, haben sich der Leipzig Tourist Service, das Bio-Bistro Laib und Leben und der Spezialist für klassische Musik opus 61 einquartiert.

    Im Katharinum, Leipzigs erstem "green building" an der südwestlichen Ecke des Museums der bildenden Künste, haben sich der Leipzig Tourist Service, das Bio-Bistro Laib und Leben und der Spezialist für klassische Musik opus 61 einquartiert.