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Der Nordwesten Teneriffas Must Sees







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Casas de los Balcones
Touristenattraktionen © Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft. 1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Teppichmuseum (Museo de las Alfombras) beherbergt: Allerdings handelt es sich hier nicht um gewebte Werke, sondern um aus Lavasand gelegte Bodenbeläge, wie sie an Fronleichnam zum Einsatz kommen. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der größten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist.
- Calle San Francisco, 38300 La Orotava
- http://www.casa-balcones.com/
- +34 922 33 06 29
- fernando@casa-balcones.com
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft. 1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Teppichmuseum (Museo de las Alfombras) beherbergt: Allerdings handelt es sich hier nicht um gewebte Werke, sondern um aus Lavasand gelegte Bodenbeläge, wie sie an Fronleichnam zum Einsatz kommen. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der größten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist.
- Calle San Francisco, 38300 La Orotava
- http://www.casa-balcones.com/
- +34 922 33 06 29
- fernando@casa-balcones.com
Masca
Geographical © MAIRDUMONT
Beim Näherkommen fällt es kaum auf, das wunderschöne Dorf, das südlich von Garachico liegt. Aus dem graubraunen Fels der Umgebung schlug man Quader und errichtete daraus die Häuser der verschiedenen Ortsteile, die sich auf mehrere Hänge verteilen. Diese Architektur ist typisch für die Teno-Region, und Masca ist das beste Beispiel. Das älteste Gebäude, die Casa de los Avinculados, steht im Viertel La Piedra. Bis weit ins 20.Jh. waren alte Hirtenwege der Guanchen die einzige Verbindung Mascas mit der Außenwelt. Sie wanden sich die Berghänge entlang von Dorf zu Dorf bis nach Santiago del Teide. Für ein geruhsames Kennenlernen Mascas nimmt man sich am besten in den Morgen- oder Abendstunden Zeit, wenn die Bustouristen nicht den Ort überschwemmen. Unterhalb der Durchgangsstraße findet man mehrere Ausflugslokale, von deren Terrasse sich tolle Berg- und Talblicke eröffnen. Ein spektakulärer Wanderweg windet sich den Barranco hinab zum Meer, er ist aber nur trittsicheren, konditionsstarken Wanderern zu empfehlen.
- 38690 Masca
- http://www.lossilos.es/
© MAIRDUMONT
Beim Näherkommen fällt es kaum auf, das wunderschöne Dorf, das südlich von Garachico liegt. Aus dem graubraunen Fels der Umgebung schlug man Quader und errichtete daraus die Häuser der verschiedenen Ortsteile, die sich auf mehrere Hänge verteilen. Diese Architektur ist typisch für die Teno-Region, und Masca ist das beste Beispiel. Das älteste Gebäude, die Casa de los Avinculados, steht im Viertel La Piedra. Bis weit ins 20.Jh. waren alte Hirtenwege der Guanchen die einzige Verbindung Mascas mit der Außenwelt. Sie wanden sich die Berghänge entlang von Dorf zu Dorf bis nach Santiago del Teide. Für ein geruhsames Kennenlernen Mascas nimmt man sich am besten in den Morgen- oder Abendstunden Zeit, wenn die Bustouristen nicht den Ort überschwemmen. Unterhalb der Durchgangsstraße findet man mehrere Ausflugslokale, von deren Terrasse sich tolle Berg- und Talblicke eröffnen. Ein spektakulärer Wanderweg windet sich den Barranco hinab zum Meer, er ist aber nur trittsicheren, konditionsstarken Wanderern zu empfehlen.
- 38690 Masca
- http://www.lossilos.es/
Garachico
Geographical © Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
Einer der schönsten Orte der Insel: Garachico hat einen gemütlichen, ja dörflichen Charakter. Bis zu seiner Zerstörung durch den Vulkanausbruch der Montaña Negra von 1706 - dessen Spuren heute noch an den Berghängen hinter Garachico zu sehen sind - war es Teneriffas führender Hafen. Doch dann wälzten sich Lavaströme auf breiter Front Richtung Nordwesten herab und formten die Isla Baja, die "niedrige Insel", auf der neben Garachico heute auch die Orte Los Silos und Buenavista del Norte liegen. Die Einwohner bauten das neue Städtchen trotzig auf der eben erst erkalteten Lava wieder auf. V.a. in der Altstadt mit einigen schönen, von den Eruptionen wie durch ein Wunder verschont gebliebenen Gebäuden spazieren die Besucher wie in einem lebendigen Museum.
- Garachico
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
Einer der schönsten Orte der Insel: Garachico hat einen gemütlichen, ja dörflichen Charakter. Bis zu seiner Zerstörung durch den Vulkanausbruch der Montaña Negra von 1706 - dessen Spuren heute noch an den Berghängen hinter Garachico zu sehen sind - war es Teneriffas führender Hafen. Doch dann wälzten sich Lavaströme auf breiter Front Richtung Nordwesten herab und formten die Isla Baja, die "niedrige Insel", auf der neben Garachico heute auch die Orte Los Silos und Buenavista del Norte liegen. Die Einwohner bauten das neue Städtchen trotzig auf der eben erst erkalteten Lava wieder auf. V.a. in der Altstadt mit einigen schönen, von den Eruptionen wie durch ein Wunder verschont gebliebenen Gebäuden spazieren die Besucher wie in einem lebendigen Museum.
- Garachico
Loro Parque
Botanische Gärten & Parks © Martin Sasse, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Wer es ganz genau wissen will ...
Der größte Zoo der Kanaren: Von Gorillas über Bengaltiger bis hin zu Löwen werdet ihr hier viele Tiere sehen. In der riesigen Freiluftvoliere „Katandra“ klettert ihr über Leitern und Hängebrücken bis in die Wipfel der Bäume, um Vögel aus nächster Nähe zu betrachten. Königs- und Felsenpinguine leben unter einer gewaltigen Kuppel, aus der Schnee rieselt. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich 20 000 Fische. Haien und Mantas kann man sich in einem Unterwassertunnel bis auf wenige Zentimeter Abstand nähern. Dazu Delfinund Seelöwenshows; und auch Schwertwale vollführen Kunststücke in ihrem riesigen Becken. Was die (kleinen) Zuschauer begeistert, ist Tierschützern ein Dorn im Auge: So groß das Becken auch sein mag, so argumentieren sie, wird es für Tiere, die im Meer Tausende Kilometer zurücklegen, immer zu klein sein. Im Grunde gilt diese Kritik für alle Tiere in Gefangenschaft und zielt auf die Abschaffung von Zoos. Immerhin engagieren sich die Betreiber des Loro Parque im Umwelt- und Tierschutz und sponsern entsprechende Forschungsstipendien.Wer mehr darüber und auch über das technische Knowhow hinter den Zookulissen erfahren will, bucht eine Loro Explore Tour.
- Avenida Loro Parque, 38400 Puerto de la Cruz
- http://www.loroparque.com/
- +34 922 37 38 41
- loroparque@loroparque.com
© Martin Sasse, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Wer es ganz genau wissen will ...
Der größte Zoo der Kanaren: Von Gorillas über Bengaltiger bis hin zu Löwen werdet ihr hier viele Tiere sehen. In der riesigen Freiluftvoliere „Katandra“ klettert ihr über Leitern und Hängebrücken bis in die Wipfel der Bäume, um Vögel aus nächster Nähe zu betrachten. Königs- und Felsenpinguine leben unter einer gewaltigen Kuppel, aus der Schnee rieselt. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich 20 000 Fische. Haien und Mantas kann man sich in einem Unterwassertunnel bis auf wenige Zentimeter Abstand nähern. Dazu Delfinund Seelöwenshows; und auch Schwertwale vollführen Kunststücke in ihrem riesigen Becken. Was die (kleinen) Zuschauer begeistert, ist Tierschützern ein Dorn im Auge: So groß das Becken auch sein mag, so argumentieren sie, wird es für Tiere, die im Meer Tausende Kilometer zurücklegen, immer zu klein sein. Im Grunde gilt diese Kritik für alle Tiere in Gefangenschaft und zielt auf die Abschaffung von Zoos. Immerhin engagieren sich die Betreiber des Loro Parque im Umwelt- und Tierschutz und sponsern entsprechende Forschungsstipendien.Wer mehr darüber und auch über das technische Knowhow hinter den Zookulissen erfahren will, bucht eine Loro Explore Tour.
- Avenida Loro Parque, 38400 Puerto de la Cruz
- http://www.loroparque.com/
- +34 922 37 38 41
- loroparque@loroparque.com
Jardín Botánico
Botanische Gärten & Parks © Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
1790 ließ der spanische König Carlos III. den Botanischen Garten anlegen, um exotische Pflanzen aus den Tropen an das gemäßigte Klima Europas zu gewöhnen. Auf beinahe 25.000 m2 Fläche gedeihen Zimt- und sogenannte Leberwurstbäume, Würgefeigen, Pfeffer- und Tulpenbäume, Korallen- und Brotfruchtbäume, Kaffee- und Kakaostauden, Araukarien, die verschiedensten Früchte und vieles mehr. Der zweite Schritt des ehrgeizigen Plans, die Exoten auch auf dem spanischen Festland heimisch zu machen, schlug allerdings fehl. Die kühlen Winter in Madrid sagten den Wärmeliebenden nicht zu. Der Botanische Garten hat seine Bedeutung dennoch behalten und ist heute ein Zauberwald fremdartiger Gewächse. Das beeindruckendste Exemplar ist ein gewaltiger Großblättriger Feigenbaum.
- Calle Retama 2, 38400 Puerto de la Cruz
- http://www.icia.es/
- +34 922 38 92 87
- info@rinconesdelatlantico.com
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
1790 ließ der spanische König Carlos III. den Botanischen Garten anlegen, um exotische Pflanzen aus den Tropen an das gemäßigte Klima Europas zu gewöhnen. Auf beinahe 25.000 m2 Fläche gedeihen Zimt- und sogenannte Leberwurstbäume, Würgefeigen, Pfeffer- und Tulpenbäume, Korallen- und Brotfruchtbäume, Kaffee- und Kakaostauden, Araukarien, die verschiedensten Früchte und vieles mehr. Der zweite Schritt des ehrgeizigen Plans, die Exoten auch auf dem spanischen Festland heimisch zu machen, schlug allerdings fehl. Die kühlen Winter in Madrid sagten den Wärmeliebenden nicht zu. Der Botanische Garten hat seine Bedeutung dennoch behalten und ist heute ein Zauberwald fremdartiger Gewächse. Das beeindruckendste Exemplar ist ein gewaltiger Großblättriger Feigenbaum.
- Calle Retama 2, 38400 Puerto de la Cruz
- http://www.icia.es/
- +34 922 38 92 87
- info@rinconesdelatlantico.com
Drago Milenario
Touristenattraktionen © Glow Images
Der Drago Milenario hat zwar keine 1000 Lenze auf dem Buckel, wie der Name vermuten lässt, ist aber mit einem geschätzten Alter von 500-600 Jahren der älteste Drachenbaum der Erde. Mit einem mittleren Stammumfang von 6 m und einer Höhe von 17 m ist er auch an Größe unübertroffen. Er steht erhöht mitten im Ort in einer eingefassten Anlage, dem Parque del Drago.
- Plaza de la Constitución 1, Icod de los Vinos
- +34 922 81 56 85
© Glow Images
Der Drago Milenario hat zwar keine 1000 Lenze auf dem Buckel, wie der Name vermuten lässt, ist aber mit einem geschätzten Alter von 500-600 Jahren der älteste Drachenbaum der Erde. Mit einem mittleren Stammumfang von 6 m und einer Höhe von 17 m ist er auch an Größe unübertroffen. Er steht erhöht mitten im Ort in einer eingefassten Anlage, dem Parque del Drago.
- Plaza de la Constitución 1, Icod de los Vinos
- +34 922 81 56 85
Corpus Christi Fest
Events © Ana Iacob Photography, Shutterstock
Zu dieser besonders schönen Fronleichnams-Prozessionen werden herrliche Teppiche aus Blumen und gefärbtem Vulkansand auf Straßen und Plätze gezaubert.
- 38000 San Cristóbal de La Laguna
© Ana Iacob Photography, Shutterstock
Zu dieser besonders schönen Fronleichnams-Prozessionen werden herrliche Teppiche aus Blumen und gefärbtem Vulkansand auf Straßen und Plätze gezaubert.
- 38000 San Cristóbal de La Laguna