Der Nordosten Siziliens Must Sees

Teatro Greco-Romano
Architektonische Highlights
Taormina
Teatro Greco-Romano
Etna
Landschaftliche Highlights
Nicolosi
Etna
La Pescheria
Märkte und Flohmärkte
Catania
La Pescheria
Tindari
Geographical
Tindari
Tindari
Gole dell'Alcantara
Landschaftliche Highlights
Motta Camastra (ME)
Gole dell'Alcantara
Ferrovia Circumetnea
Touristenattraktionen
Belpasso

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Märkte und Flohmärkte

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Märkte und Flohmärkte

    Geographical

    Touristenattraktionen


  • Teatro Greco-Romano

    Architektonische Highlights
    • Teatro Greco-Romano© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Den wohl beeindruckendsten Blick auf Küste und Vulkanriesen kann man vom Halbrund des antiken Theaters aus genießen. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und im Sommer Kulisse für klassische Theater- und Musikdarbietungen.

    • Teatro Greco-Romano© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Den wohl beeindruckendsten Blick auf Küste und Vulkanriesen kann man vom Halbrund des antiken Theaters aus genießen. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und im Sommer Kulisse für klassische Theater- und Musikdarbietungen.


  • Etna

    Landschaftliche Highlights
    • Etna© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Auf dem Rücken der Esel

    Nördlich von Catania thront Europas größter Vulkan. Der Ätna (3357 m) ist bei klarer Sicht auch von Westsizilien und Kalabrien aus zu sehen. Von seiner innersizilischen Seite zeigt er sich gelb verbrannt, nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras. Seine Schneekappe taut auch im Sommer nicht immer ab. Ausgangsorte für den Besuch der Ätna-Südseite sind Nicolosi, Trecastagni und Zafferana Etnea. Von dort sind es noch ca. 20 km bis Rifugio Sapienza (1881 m), wo die Asphaltstraßen sowie die Buslinie AST 607 von Catania und Nicolosi enden. Am einfachen Hotel Rifugio Sapienza beginnt die Seilbahn, deren Bergstation auf 2500 m liegt. Auf den Pisten verkehren geländegängige Kleinbusse Richtung Torre del Filosofo (2919 m). Nur bis zur Bergstation zu fahren, ist landschaftlich eher enttäuschend. Du solltest mindestens 3 Std. für den gesamten Aufenthalt einplanen. Im Sommer gibt es Spätfahrten zum Sonnenuntergang mit Jeeps von der Talstation aus. Führer in die Gipfelregion warten an der Talstation der Seilbahn, Wegmarkierungen gibt es auf der Strecke nicht. Touren auf eigene Faust sind ausschließlich bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufziehendem Nebel. Die flüssige Lava hat Temperaturen von 800 bis 1500 Grad Celsius! Vulkanbomben fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und wiegen bis zu über 1000 kg. Deine Nahaufnahmen machst du besser mit Teleobjektiv. Die Absperrungen sollen dich vor lebensgefährlichen Situationen bewahren! Die Ausbrüche im Dezember 2015 waren die schwersten seit Jahrzehnten. Weihnachten 2018 und im August 2023 musste zeitweilig der Flugverkehr wegen Aschepartikeln in der Luft unterbrochen werden. 2017 wurde eine Wandergruppe auf 2700 m Höhe durch in die Luft geschleuderte Gesteinsbrocken verletzt. Im Februar 2022 spie der Ätna eine 12 000 m hohe (ungefährliche) Aschesäule aus. Piano Provenzana ist ein weiterer Hauptausgangspunkt für Gipfeltouren und für Eseltrekking, das auch Kindern Spaß macht. Salvo und Santino bieten ein breites Programm, das vom Streicheltrip bis zum winterlichen Ausritt im Schnee reicht: Etna Donkey Trekking. Infos beim Büro der Bergführer in Nicolosi oder Linguaglossa. Maßgeschneiderte Bergführungen auf Englisch organisieren die Geologen Marco und Fabrizio: Etna Moving. Unbedingt Winterkleidung und Bergschuhe anziehen! Und früh aufstehen – später am Tag liegt der Gipfel oft in Wolken. Wandersaison ist von Mitte Mai bis Ende Oktober. Auf dem Weg Richtung Gipfelkrater siehst du breite, frische Lavafelder, die sich über Wald, Felder, Gärten ergossen haben. Nach wenigen Jahren verändert sich die Oberfläche der Lava von Tiefschwarz zu Mattgrau, erste Pionierpflanzen wurzeln. Nach 20 Jahren breitet sich Ginster aus, dessen gelbes Blütenmeer im Frühsommer mit der schwarzen Erde die Hauptfarben des Vulkanbereichs bildet. Wälder, meist aus Bergkiefern und Edelkastanien, herrschen ab 1000 m Höhe vor. Oberhalb von 1800 m können sich in der Vulkanwüste nur noch flache Sträucher und Kräuter behaupten. Nicolosi ist im Süden Basisort für Exkursionen. 1 km oberhalb des Orts gibt es in der Pineta dei Monti Rossi (Krater von 1669) gekennzeichnete Wanderwege. Auskunft über Straßenverhältnisse, Seilbahn, Schutzhütten, geführte Wanderungen: Servizio Turistico Regionale.

    • Etna© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Auf dem Rücken der Esel

    Nördlich von Catania thront Europas größter Vulkan. Der Ätna (3357 m) ist bei klarer Sicht auch von Westsizilien und Kalabrien aus zu sehen. Von seiner innersizilischen Seite zeigt er sich gelb verbrannt, nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras. Seine Schneekappe taut auch im Sommer nicht immer ab. Ausgangsorte für den Besuch der Ätna-Südseite sind Nicolosi, Trecastagni und Zafferana Etnea. Von dort sind es noch ca. 20 km bis Rifugio Sapienza (1881 m), wo die Asphaltstraßen sowie die Buslinie AST 607 von Catania und Nicolosi enden. Am einfachen Hotel Rifugio Sapienza beginnt die Seilbahn, deren Bergstation auf 2500 m liegt. Auf den Pisten verkehren geländegängige Kleinbusse Richtung Torre del Filosofo (2919 m). Nur bis zur Bergstation zu fahren, ist landschaftlich eher enttäuschend. Du solltest mindestens 3 Std. für den gesamten Aufenthalt einplanen. Im Sommer gibt es Spätfahrten zum Sonnenuntergang mit Jeeps von der Talstation aus. Führer in die Gipfelregion warten an der Talstation der Seilbahn, Wegmarkierungen gibt es auf der Strecke nicht. Touren auf eigene Faust sind ausschließlich bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufziehendem Nebel. Die flüssige Lava hat Temperaturen von 800 bis 1500 Grad Celsius! Vulkanbomben fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und wiegen bis zu über 1000 kg. Deine Nahaufnahmen machst du besser mit Teleobjektiv. Die Absperrungen sollen dich vor lebensgefährlichen Situationen bewahren! Die Ausbrüche im Dezember 2015 waren die schwersten seit Jahrzehnten. Weihnachten 2018 und im August 2023 musste zeitweilig der Flugverkehr wegen Aschepartikeln in der Luft unterbrochen werden. 2017 wurde eine Wandergruppe auf 2700 m Höhe durch in die Luft geschleuderte Gesteinsbrocken verletzt. Im Februar 2022 spie der Ätna eine 12 000 m hohe (ungefährliche) Aschesäule aus. Piano Provenzana ist ein weiterer Hauptausgangspunkt für Gipfeltouren und für Eseltrekking, das auch Kindern Spaß macht. Salvo und Santino bieten ein breites Programm, das vom Streicheltrip bis zum winterlichen Ausritt im Schnee reicht: Etna Donkey Trekking. Infos beim Büro der Bergführer in Nicolosi oder Linguaglossa. Maßgeschneiderte Bergführungen auf Englisch organisieren die Geologen Marco und Fabrizio: Etna Moving. Unbedingt Winterkleidung und Bergschuhe anziehen! Und früh aufstehen – später am Tag liegt der Gipfel oft in Wolken. Wandersaison ist von Mitte Mai bis Ende Oktober. Auf dem Weg Richtung Gipfelkrater siehst du breite, frische Lavafelder, die sich über Wald, Felder, Gärten ergossen haben. Nach wenigen Jahren verändert sich die Oberfläche der Lava von Tiefschwarz zu Mattgrau, erste Pionierpflanzen wurzeln. Nach 20 Jahren breitet sich Ginster aus, dessen gelbes Blütenmeer im Frühsommer mit der schwarzen Erde die Hauptfarben des Vulkanbereichs bildet. Wälder, meist aus Bergkiefern und Edelkastanien, herrschen ab 1000 m Höhe vor. Oberhalb von 1800 m können sich in der Vulkanwüste nur noch flache Sträucher und Kräuter behaupten. Nicolosi ist im Süden Basisort für Exkursionen. 1 km oberhalb des Orts gibt es in der Pineta dei Monti Rossi (Krater von 1669) gekennzeichnete Wanderwege. Auskunft über Straßenverhältnisse, Seilbahn, Schutzhütten, geführte Wanderungen: Servizio Turistico Regionale.


  • La Pescheria

    Märkte und Flohmärkte
    • La Pescheria© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Für einen Spaziergang über Catanias Fischmarkt im Pescheria-Viertel sollte man sich unbedingt Zeit nehmen: Er ist Siziliens schönster und vitalster Markt, auf dem es nicht nur Fisch, sondern sämtliche Lebensmittel gibt.

    • La Pescheria© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Für einen Spaziergang über Catanias Fischmarkt im Pescheria-Viertel sollte man sich unbedingt Zeit nehmen: Er ist Siziliens schönster und vitalster Markt, auf dem es nicht nur Fisch, sondern sämtliche Lebensmittel gibt.


  • Tindari

    Geographical
    • Tindari© MAIRDUMONT

    Der Felsen von Tindari, westlich von Milazzo, ist ein unübersehbares Kennzeichen der Nordküste. Unter dem 260 m hohen Steilabfall des Kaps breiten sich die Sandbänke mit ihren Meerwasserseen aus. Das schwarze Madonnenbild in der Wallfahrtskirche zieht Gläubige aus ganz Sizilien an. Vom Platz vor dem Heiligtum schaut man hinab zu den Sandbänken und zu den Äolischen Inseln. Auf dem Plateau liegt das antike Tyndaris mit Theater, Basilika und Stadtmauerresten.

    • Tindari© MAIRDUMONT

    Der Felsen von Tindari, westlich von Milazzo, ist ein unübersehbares Kennzeichen der Nordküste. Unter dem 260 m hohen Steilabfall des Kaps breiten sich die Sandbänke mit ihren Meerwasserseen aus. Das schwarze Madonnenbild in der Wallfahrtskirche zieht Gläubige aus ganz Sizilien an. Vom Platz vor dem Heiligtum schaut man hinab zu den Sandbänken und zu den Äolischen Inseln. Auf dem Plateau liegt das antike Tyndaris mit Theater, Basilika und Stadtmauerresten.


  • Gole dell'Alcantara

    Landschaftliche Highlights
    • Gole dell'Alcantara© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    • Gole dell'Alcantara© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Westlich von Taormina bricht der Fluss Alcantara mit seinen Katarakten durch eine enge, bis zu 50 m tiefe Basaltschlucht, in die von der Straße nach Francavilla eine Treppe sowie ein Aufzug hineinführen. Man kann entweder barfuß oder mit Gummistiefeln, die man sich am Eingang leihen kann, durch das kühle Wasser wandern.

    • Gole dell'Alcantara© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    • Gole dell'Alcantara© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Westlich von Taormina bricht der Fluss Alcantara mit seinen Katarakten durch eine enge, bis zu 50 m tiefe Basaltschlucht, in die von der Straße nach Francavilla eine Treppe sowie ein Aufzug hineinführen. Man kann entweder barfuß oder mit Gummistiefeln, die man sich am Eingang leihen kann, durch das kühle Wasser wandern.


  • Ferrovia Circumetnea

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Schweinebacke und Pecorino

    Per Zug um Siziliens Herrscher herum: Schaukelnd und ruckelnd nimmt die Kleinbahn viele Kurven auf ihrer Fahrt durch die karge Landschaft der Westflanke. Bei Maletto erreicht sie den höchsten Punkt, zuckelt hinter Randazzo durch die Lavawüsten vergangener Ausbrüche und führt schließlich hinunter zur Küste durch Weinberge und üppiges Gartenland. Die Fahrt (sonntags nie!) von Catania Borgo nach Randazzo dauert 2 Std., von dort weitere 75 Min., nach Giarre (Anschluss nach Catania und Messina). In Randazzo lohnt ein Gang durch die aus schwarzem Lavastein gebaute Altstadt und ein Besuch des normannischen Doms. Gourmets sollten sich den Besuch der Macelleria Spartà nicht entgehen lassen: Hier verkauft Nunzio mit Feigensaft angesetzten Hirtenkäse, Bronte-Pistazien und Salami vom schwarzen Nebrodi-Schwein.

    Insider-Tipp
    Schweinebacke und Pecorino

    Per Zug um Siziliens Herrscher herum: Schaukelnd und ruckelnd nimmt die Kleinbahn viele Kurven auf ihrer Fahrt durch die karge Landschaft der Westflanke. Bei Maletto erreicht sie den höchsten Punkt, zuckelt hinter Randazzo durch die Lavawüsten vergangener Ausbrüche und führt schließlich hinunter zur Küste durch Weinberge und üppiges Gartenland. Die Fahrt (sonntags nie!) von Catania Borgo nach Randazzo dauert 2 Std., von dort weitere 75 Min., nach Giarre (Anschluss nach Catania und Messina). In Randazzo lohnt ein Gang durch die aus schwarzem Lavastein gebaute Altstadt und ein Besuch des normannischen Doms. Gourmets sollten sich den Besuch der Macelleria Spartà nicht entgehen lassen: Hier verkauft Nunzio mit Feigensaft angesetzten Hirtenkäse, Bronte-Pistazien und Salami vom schwarzen Nebrodi-Schwein.