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Danzig Must Sees















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Architektonische Highlights
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Märkte und Flohmärkte
Westerplatte
Landschaftliche Highlights © Jurand38, Shutterstock
Insider-Tipp Wassertram zur Westerplatte
Du kommst zwar auch mit dem Auto hin, aber der beste Weg zur Westerplatte ist eine Tour mit den Schiffen der Weißen Flotte. Vom Anleger am Grünen Tor in Danzig legen im Sommer von 8 bis 18 Uhr etwa stündlich Ausflugsschiffe zur Halbinsel an der Mottlau-Mündung ab, wo am 1.September 1939 mit dem Angriff der „Schleswig Holstein“ auf ein polnisches Militärdepot der Zweite Weltkrieg begann. An den Widerstand der 183-köpfigen Wachgarnison, die sich der deutschen Übermacht erst nach sieben Tagen ergab, erinnert seit 1966 ein Denkmal auf dem höchsten Punkt der Westerplatte. Hier entsteht ein kontrovers diskutiertes Open-Air-Museum (Infos auf mu zeum1939.pl unter „Westerplatte“).
© Jurand38, Shutterstock
Insider-Tipp Wassertram zur Westerplatte
Du kommst zwar auch mit dem Auto hin, aber der beste Weg zur Westerplatte ist eine Tour mit den Schiffen der Weißen Flotte. Vom Anleger am Grünen Tor in Danzig legen im Sommer von 8 bis 18 Uhr etwa stündlich Ausflugsschiffe zur Halbinsel an der Mottlau-Mündung ab, wo am 1.September 1939 mit dem Angriff der „Schleswig Holstein“ auf ein polnisches Militärdepot der Zweite Weltkrieg begann. An den Widerstand der 183-köpfigen Wachgarnison, die sich der deutschen Übermacht erst nach sieben Tagen ergab, erinnert seit 1966 ein Denkmal auf dem höchsten Punkt der Westerplatte. Hier entsteht ein kontrovers diskutiertes Open-Air-Museum (Infos auf mu zeum1939.pl unter „Westerplatte“).
Bazylika Mariacka
Architektonische Highlights © kavalenkava, Shutterstock
Insider-Tipp Was für ein Theater
Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.
- Ulica Podkramarska 5, 80-834 Gdańsk
- http://bazylikamariacka.gdansk.pl/
- +48 58 301 39 82
© kavalenkava, Shutterstock
Insider-Tipp Was für ein Theater
Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.
- Ulica Podkramarska 5, 80-834 Gdańsk
- http://bazylikamariacka.gdansk.pl/
- +48 58 301 39 82
Oliwski-Park
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Der Schlossgarten rund um das barocke Palais ist bezaubernd. Auf über 10 ha Fläche kann man am Bach entlang bummeln und durch romantisch grüne Alleen zwischen Teichen wandern. Und wenn das Wetter schön ist, kann man sich gemütlich auf einer der zahlreichen Bänke niederlassen und die schöne Umgebung genießen. Der Park wurde von Zisterziensermönchen als Schlossgarten angelegt. Inspiriert vom Architekten der Versailler Gärten, André Le Nôtre, entstand der barocke, französische Teil des Oliwski-Parks. Großen Einfluss auf die Gestaltung hatte auch Jan Jerzy Saltzmann, dessen Vater den Schlossgarten in Potsdam entworfen hat. Während eines Spaziergangs begegnet man im nördlichen Teil des Parks auch chinesischen Einflüssen: kleine Tempel und Lauben, krumme, lauschige Pfade und künstlich angelegte wilde Flüsse. Eine Attraktion des Parks ist das Palmenhaus, eine weitere das gelbe Rokokopalais Pałac Opatów. Am Wochenende begegnet man hier immer wieder Brautpaaren: Im Palais wird im Stundentakt geheiratet. Regelmäßig finden im Oliwski-Park Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt, darunter die sehr beliebte "Mozartiana" im August.
- 80-328 Gdańsk
- http://www.parkoliwski.gdansk.pl/
- +48 58 341 20 41
© Glow Images
Der Schlossgarten rund um das barocke Palais ist bezaubernd. Auf über 10 ha Fläche kann man am Bach entlang bummeln und durch romantisch grüne Alleen zwischen Teichen wandern. Und wenn das Wetter schön ist, kann man sich gemütlich auf einer der zahlreichen Bänke niederlassen und die schöne Umgebung genießen. Der Park wurde von Zisterziensermönchen als Schlossgarten angelegt. Inspiriert vom Architekten der Versailler Gärten, André Le Nôtre, entstand der barocke, französische Teil des Oliwski-Parks. Großen Einfluss auf die Gestaltung hatte auch Jan Jerzy Saltzmann, dessen Vater den Schlossgarten in Potsdam entworfen hat. Während eines Spaziergangs begegnet man im nördlichen Teil des Parks auch chinesischen Einflüssen: kleine Tempel und Lauben, krumme, lauschige Pfade und künstlich angelegte wilde Flüsse. Eine Attraktion des Parks ist das Palmenhaus, eine weitere das gelbe Rokokopalais Pałac Opatów. Am Wochenende begegnet man hier immer wieder Brautpaaren: Im Palais wird im Stundentakt geheiratet. Regelmäßig finden im Oliwski-Park Open-Air-Konzerte mit klassischer Musik statt, darunter die sehr beliebte "Mozartiana" im August.
- 80-328 Gdańsk
- http://www.parkoliwski.gdansk.pl/
- +48 58 341 20 41
Ratusz Głównego Miasta
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Grandioses Gebimmel
Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.
- Ulica Długa 46/47, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Grandioses Gebimmel
Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.
- Ulica Długa 46/47, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
Ulica Mariacka
Touristenattraktionen © Glow Images
Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.
- Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk
© Glow Images
Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.
- Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk
Muzeum Narodowe w Gdańsku
MuseenInsider-Tipp Himmel oder Hölle
Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.
- Ulica Toruńska 1, Gdańsk
- http://mng.gda.pl/
- +48 58 301 68 04
- info@mng.gda.pl
Insider-Tipp Himmel oder Hölle
Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.
- Ulica Toruńska 1, Gdańsk
- http://mng.gda.pl/
- +48 58 301 68 04
- info@mng.gda.pl
Długi Targ
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kopf in’n Nacken!
Das Herz der Rechtstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der im Stil des holländischen Manierismus gestaltete, mit Samt ausgekleidete Saal wird gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Und vom Turm öffnet sich dir ein großartiges Stadtpanorama! Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof. In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack. Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Markts das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann. Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren – Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles –, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.
- Długi Targ, Gdańsk
- http://podroztrwa.pl/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kopf in’n Nacken!
Das Herz der Rechtstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der im Stil des holländischen Manierismus gestaltete, mit Samt ausgekleidete Saal wird gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Und vom Turm öffnet sich dir ein großartiges Stadtpanorama! Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof. In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack. Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Markts das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann. Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren – Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles –, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.
- Długi Targ, Gdańsk
- http://podroztrwa.pl/
Ulica Długa
Touristenattraktionen © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Kaffeepause bei Ferbers
Hinter dem Goldenen Tor beginnt die Langgasse. Sie ist die älteste und berühmteste Straße Danzigs, seit jeher Magistrale der Rechtstadt, „Königsweg“ und Boulevard kaufmännischer Macht. Einen halben Kilometer verläuft sie fast schnurgerade in ost-westlicher Richtung, geht schließlich in den Langen Markt über, wo hinter dem Grünen Tor einst die Handelsschiffe anlegten. Giebel an Giebel säumen die Häuser der reichen Patrizierfamilien die Straße, fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit für sich, mit eigenem Schicksal. Die Geschichte der Langgasse reicht bis ins Mittelalter zurück, doch die meisten der Schaufassaden entstanden in der Epoche der Renaissance, dem Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Danzig. Und sie entstanden noch einmal neu, originalgetreu und meisterhaft rekonstruiert nach dem Zweiten Weltkrieg. Eines der schönsten Patrizierhäuser der Langgasse ist das Ferberhaus (Nr. 28). Die Familie Ferber zählte fast 300 Jahre lang zu den einflussreichsten Dynastien der Rechtstadt, stellte allein sechs Bürgermeister. Heute lädt im Ferberhaus ein gemütliches Café mit Straßenterrasse zum Verweilen ein. Sehenswert ist auch das Zierenberghaus (Nr. 29) mit seiner barocken Fassade. Zwei steinerne Löwen, die das pilastergegliederte Portal bewachen, verhalfen dem Löwenschloss (Lwi Zamek) (Nr. 35) zu seinem Namen. Ein Stück weiter fällt rechts ein mit antiken Statuen verzierter Renaissancebau auf. Hier lebte die Kaufmanns- und Politikerfamilie Schumann. Heute ist im Schumannhaus (Nr. 45) der Tourismusverband PTTK untergebracht. Das wohl berühmteste Patrizierpalais in der Langgasse ist das Uphagenhaus (Nr. 12). Die Fassade des 1776 erbauten Hauses vereint Stilelemente von Rokoko und Frühklassizismus. Es gehörte einst dem flämischen Ratsherrn Johann Uphagen und beherbergt heute das Museum der bürgerlichen Wohnkultur, in dem sich anhand von viel Originalinterieur (es war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) in authentisch eingerichteten Räumen – vom asiatisch inspirierten Teezimmer bis zum Musiksalon – nachempfinden lässt, wie eine reiche Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko lebte.
- Ulica Długa, Gdańsk
© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Kaffeepause bei Ferbers
Hinter dem Goldenen Tor beginnt die Langgasse. Sie ist die älteste und berühmteste Straße Danzigs, seit jeher Magistrale der Rechtstadt, „Königsweg“ und Boulevard kaufmännischer Macht. Einen halben Kilometer verläuft sie fast schnurgerade in ost-westlicher Richtung, geht schließlich in den Langen Markt über, wo hinter dem Grünen Tor einst die Handelsschiffe anlegten. Giebel an Giebel säumen die Häuser der reichen Patrizierfamilien die Straße, fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit für sich, mit eigenem Schicksal. Die Geschichte der Langgasse reicht bis ins Mittelalter zurück, doch die meisten der Schaufassaden entstanden in der Epoche der Renaissance, dem Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Danzig. Und sie entstanden noch einmal neu, originalgetreu und meisterhaft rekonstruiert nach dem Zweiten Weltkrieg. Eines der schönsten Patrizierhäuser der Langgasse ist das Ferberhaus (Nr. 28). Die Familie Ferber zählte fast 300 Jahre lang zu den einflussreichsten Dynastien der Rechtstadt, stellte allein sechs Bürgermeister. Heute lädt im Ferberhaus ein gemütliches Café mit Straßenterrasse zum Verweilen ein. Sehenswert ist auch das Zierenberghaus (Nr. 29) mit seiner barocken Fassade. Zwei steinerne Löwen, die das pilastergegliederte Portal bewachen, verhalfen dem Löwenschloss (Lwi Zamek) (Nr. 35) zu seinem Namen. Ein Stück weiter fällt rechts ein mit antiken Statuen verzierter Renaissancebau auf. Hier lebte die Kaufmanns- und Politikerfamilie Schumann. Heute ist im Schumannhaus (Nr. 45) der Tourismusverband PTTK untergebracht. Das wohl berühmteste Patrizierpalais in der Langgasse ist das Uphagenhaus (Nr. 12). Die Fassade des 1776 erbauten Hauses vereint Stilelemente von Rokoko und Frühklassizismus. Es gehörte einst dem flämischen Ratsherrn Johann Uphagen und beherbergt heute das Museum der bürgerlichen Wohnkultur, in dem sich anhand von viel Originalinterieur (es war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) in authentisch eingerichteten Räumen – vom asiatisch inspirierten Teezimmer bis zum Musiksalon – nachempfinden lässt, wie eine reiche Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko lebte.
- Ulica Długa, Gdańsk
Główne Miasto
Geographical © HAL-9000, Shutterstock
Die Rechtstadt ist Danzigs historischer Kern. Schon im 12.Jh. gab es hier eine Handelssiedlung, 1255 kamen die ersten Lübecker Kaufleute - und blieben. Der Name weist auf die "rechte", also die richtige Stadt hin, in Abgrenzung zur nördlichen - älteren - Altstadt, in der damals v.a. slawische Handwerker und Fischer lebten. Die Rechtstadt hingegen war von Beginn an den mächtigen deutschen Patrizierfamilien vorbehalten, den Bürgermeistern und reichen Ratsherren, den Zünften. Als Handelszentrum wuchs sie planmäßig um die Speicherviertel an der Mottlau, im für das Mittelalter typischen schachbrettartigen Muster, alle Hauptstraßen auf den Hafen ausgerichtet. 1343 verlieh der Deutsche Orden ihr das Stadtrecht. Keine 20 Jahre später trat die Danziger Rechtstadt der Hanse bei - und sollte in diesem europäischen Städtebündnis bald zur mächtigen Löwin aufsteigen. Ihre eigentliche Blüte erfuhr die Rechtstadt aber erst nach 1450, als Danzig sich als "Freie Stadt" dem polnischen König unterstellte und dafür mit Zoll- und Handelsprivilegien belohnt wurde. In der Folge entstand, architektonisch beseelt von der Renaissance und ihrer Spielart, dem aus Holland importierten Manierismus, jenes Gesamtkunstwerk, das heute zu den schönsten Stadtensembles Europas zählt. Auch wenn es "nur" noch eine Rekonstruktion ist.
- 80-831 Gdańsk
© HAL-9000, Shutterstock
Die Rechtstadt ist Danzigs historischer Kern. Schon im 12.Jh. gab es hier eine Handelssiedlung, 1255 kamen die ersten Lübecker Kaufleute - und blieben. Der Name weist auf die "rechte", also die richtige Stadt hin, in Abgrenzung zur nördlichen - älteren - Altstadt, in der damals v.a. slawische Handwerker und Fischer lebten. Die Rechtstadt hingegen war von Beginn an den mächtigen deutschen Patrizierfamilien vorbehalten, den Bürgermeistern und reichen Ratsherren, den Zünften. Als Handelszentrum wuchs sie planmäßig um die Speicherviertel an der Mottlau, im für das Mittelalter typischen schachbrettartigen Muster, alle Hauptstraßen auf den Hafen ausgerichtet. 1343 verlieh der Deutsche Orden ihr das Stadtrecht. Keine 20 Jahre später trat die Danziger Rechtstadt der Hanse bei - und sollte in diesem europäischen Städtebündnis bald zur mächtigen Löwin aufsteigen. Ihre eigentliche Blüte erfuhr die Rechtstadt aber erst nach 1450, als Danzig sich als "Freie Stadt" dem polnischen König unterstellte und dafür mit Zoll- und Handelsprivilegien belohnt wurde. In der Folge entstand, architektonisch beseelt von der Renaissance und ihrer Spielart, dem aus Holland importierten Manierismus, jenes Gesamtkunstwerk, das heute zu den schönsten Stadtensembles Europas zählt. Auch wenn es "nur" noch eine Rekonstruktion ist.
- 80-831 Gdańsk
Europejskie Centrum Solidarności
MuseenInsider-Tipp Straßenkampf im Museum?
Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte sie in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als Werftarbeiter die Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarność“ erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des polnischen Sozialismus. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut: Die Werft, wo einst über 20 000 Menschen arbeiteten, ging 1997 pleite. Nun entsteht auf dem Gelände die Junge Stadt (Młode Miasto), ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühnen. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.Es besteht aus drei miteinander verbundenen, 42 m hohen Metallkreuzen. Komplett eintauchen in die 1970er- bis 1980er-Jahre kannst du im Europäischen Zentrum der Solidarität: Der kupferfarbene, an einen Schiffsrumpf erinnernde Großbau beherbergt Dutzende Installationen, in die collagenhaft historische Fotos und Videos, Geräusche und Original-Objekte hineinmontiert sind: Ein gepanzertes Milicja-Fahrzeug überfährt eine Straßenblockade, in einem Laden herrscht gähnende Leere an Waren, in einer konspirativen Druckerei entstehen freche Flugblätter ...
- Plac Solidarności 1, 80-863 Gdańsk
- http://www.ecs.gda.pl/
- +48 58 772 41 11
Insider-Tipp Straßenkampf im Museum?
Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte sie in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als Werftarbeiter die Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarność“ erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des polnischen Sozialismus. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut: Die Werft, wo einst über 20 000 Menschen arbeiteten, ging 1997 pleite. Nun entsteht auf dem Gelände die Junge Stadt (Młode Miasto), ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühnen. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.Es besteht aus drei miteinander verbundenen, 42 m hohen Metallkreuzen. Komplett eintauchen in die 1970er- bis 1980er-Jahre kannst du im Europäischen Zentrum der Solidarität: Der kupferfarbene, an einen Schiffsrumpf erinnernde Großbau beherbergt Dutzende Installationen, in die collagenhaft historische Fotos und Videos, Geräusche und Original-Objekte hineinmontiert sind: Ein gepanzertes Milicja-Fahrzeug überfährt eine Straßenblockade, in einem Laden herrscht gähnende Leere an Waren, in einer konspirativen Druckerei entstehen freche Flugblätter ...
- Plac Solidarności 1, 80-863 Gdańsk
- http://www.ecs.gda.pl/
- +48 58 772 41 11
Muzeum II Wojny Światowej
Museen © ArturHenryk, Shutterstock
In einem Avantgardebau, der die Hafen- und Hanse-Architektur zitiert, werden auf etwa 7000 m2 die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dargestellt: "Die Vorkriegszeit" (Droga do Wojny), "Die Grauen des Krieges" (Groza Wojny) und "Die langen Schatten des Krieges" (Długi Cień Wojny).
- pl. Bartoszewskiego 1, 80-862 Gdańsk
- http://muzeum1939.pl/
- +48 58 760 09 60
- info@muzeum1939.pl
© ArturHenryk, Shutterstock
In einem Avantgardebau, der die Hafen- und Hanse-Architektur zitiert, werden auf etwa 7000 m2 die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dargestellt: "Die Vorkriegszeit" (Droga do Wojny), "Die Grauen des Krieges" (Groza Wojny) und "Die langen Schatten des Krieges" (Długi Cień Wojny).
- pl. Bartoszewskiego 1, 80-862 Gdańsk
- http://muzeum1939.pl/
- +48 58 760 09 60
- info@muzeum1939.pl
Goldwasser
Restaurants- international
Insider-Tipp Menü mit Mottlau-Blick
Setz dich im romantischen Terrassenrestaurant ans Fenster, in eine der gemütlichen Nischen oder noch besser auf die mit Heizstrahlern ausgerüstete Terrasse, und genieß den Blick auf die Mottlau und die vorbeifahrenden Schiffe. Hier wird Küche aus aller Welt, Fisch und Fleisch mit viel Pfiff serviert. Ob Hummersuppe, eines der großzügigen Fischgerichte oder eines der riesigen Steaks – alles schmeckt so gut, dass man das Restaurant gern ein zweites Mal besucht.
- Długie Pobrzeże 22, Gdańsk
- http://goldwasser.pl/
- +48 58 301 88 78
Insider-Tipp Menü mit Mottlau-Blick
Setz dich im romantischen Terrassenrestaurant ans Fenster, in eine der gemütlichen Nischen oder noch besser auf die mit Heizstrahlern ausgerüstete Terrasse, und genieß den Blick auf die Mottlau und die vorbeifahrenden Schiffe. Hier wird Küche aus aller Welt, Fisch und Fleisch mit viel Pfiff serviert. Ob Hummersuppe, eines der großzügigen Fischgerichte oder eines der riesigen Steaks – alles schmeckt so gut, dass man das Restaurant gern ein zweites Mal besucht.
- Długie Pobrzeże 22, Gdańsk
- http://goldwasser.pl/
- +48 58 301 88 78
Stocznia Gdańska
Architektonische Highlights © Glow Images
Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte der Betrieb in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die Werftarbeiter um den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa die Gründung der freien Gewerkschaft "Solidarność" erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des sowjetisch diktierten Staatssozialismus in Europa. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut. Die Lenin-Werft, wo in Glanzzeiten über 20.000 Menschen beschäftigt waren, ging 1997 pleite. Die Reste wurden privatisiert. Inzwischen gibt es Pläne, auf dem Gelände unter dem Namen Młode Miasto (Junge Stadt) ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel zu erbauen. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühne. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.
- Ulica Na Ostrowiu 15/20, 80-873 Gdańsk
- http://gdanskshipyard.pl/
- +48 58 769 16 00
© Glow Images
Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte der Betrieb in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die Werftarbeiter um den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa die Gründung der freien Gewerkschaft "Solidarność" erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des sowjetisch diktierten Staatssozialismus in Europa. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut. Die Lenin-Werft, wo in Glanzzeiten über 20.000 Menschen beschäftigt waren, ging 1997 pleite. Die Reste wurden privatisiert. Inzwischen gibt es Pläne, auf dem Gelände unter dem Namen Młode Miasto (Junge Stadt) ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel zu erbauen. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühne. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.
- Ulica Na Ostrowiu 15/20, 80-873 Gdańsk
- http://gdanskshipyard.pl/
- +48 58 769 16 00
Długie Pobrzeże
Touristenattraktionen © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Der Name führt etwas in die Irre, denn eigentlich ist die "Brücke" ein langer Hafenkai. Sie reicht vom Grünen Tor an der Mottlau bis zum alten Fischmarkt - eine beliebte, an schönen Sommernachmittagen manchmal fast zu bevölkerte Amüsiermeile. Längs des Kais liegen wie an einer Perlenschnur die imposanten Danziger Hafentore: das Heiliggeisttor und das berühmte Krantor, das Brotbänkentor, wo in der gleichnamigen Gasse im Mittelalter die Bäckerzunft ihre Waren feilbot, und das Frauentor aus dem 14.Jh., ältestes Tor der Rechtstadt. In seinem Schatten zeigt etwas versteckt das in zwei Kaufmannshäusern eingerichtete Archäologische Museum interessante Funde aus Danzigs Frühgeschichte. Jahrhundertelang war die Lange Brücke das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier legten im Mittelalter die großen Karavellen und Handelsschiffe der Hansekaufleute an, schlugen Waren aus ganz Europa um. Die Fracht wurde gegenüber auf der Speicherinsel gelagert. Doch das ist alles längst Geschichte. Heute prägen die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte das Bild, legen vom Mottlau-Kai aus zu Rundfahrten durch den Hafen zur Westerplatte und hinüber auf die Halbinsel Hel ab.
- Ulica Długie Pobrzeże, Gdańsk
© Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Der Name führt etwas in die Irre, denn eigentlich ist die "Brücke" ein langer Hafenkai. Sie reicht vom Grünen Tor an der Mottlau bis zum alten Fischmarkt - eine beliebte, an schönen Sommernachmittagen manchmal fast zu bevölkerte Amüsiermeile. Längs des Kais liegen wie an einer Perlenschnur die imposanten Danziger Hafentore: das Heiliggeisttor und das berühmte Krantor, das Brotbänkentor, wo in der gleichnamigen Gasse im Mittelalter die Bäckerzunft ihre Waren feilbot, und das Frauentor aus dem 14.Jh., ältestes Tor der Rechtstadt. In seinem Schatten zeigt etwas versteckt das in zwei Kaufmannshäusern eingerichtete Archäologische Museum interessante Funde aus Danzigs Frühgeschichte. Jahrhundertelang war die Lange Brücke das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier legten im Mittelalter die großen Karavellen und Handelsschiffe der Hansekaufleute an, schlugen Waren aus ganz Europa um. Die Fracht wurde gegenüber auf der Speicherinsel gelagert. Doch das ist alles längst Geschichte. Heute prägen die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte das Bild, legen vom Mottlau-Kai aus zu Rundfahrten durch den Hafen zur Westerplatte und hinüber auf die Halbinsel Hel ab.
- Ulica Długie Pobrzeże, Gdańsk
Muzeum Bursztynu
Museen © Larygraphy, Shutterstock
Das Bernsteinmuseum, eines der besten in Europa, zeigt im Stockturm seine Schätze. Auf fünf Stockwerken ist das Gold der Ostsee in über 5000 Exponaten zu bewundern, von riesigen Rohbernsteinbrocken bis zu extravaganten Schmuckideen junger Danziger Bernsteindesigner.
- Wielkie Młyny 16, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
© Larygraphy, Shutterstock
Das Bernsteinmuseum, eines der besten in Europa, zeigt im Stockturm seine Schätze. Auf fünf Stockwerken ist das Gold der Ostsee in über 5000 Exponaten zu bewundern, von riesigen Rohbernsteinbrocken bis zu extravaganten Schmuckideen junger Danziger Bernsteindesigner.
- Wielkie Młyny 16, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
Baltic Stone
SchmuckDieser Laden bietet einzigartiges Bernsteindesign, ob klassisch, modern oder exklusiv mit (unpoliertem) Naturbernstein. Hier findet man Ketten und Ringe in den verschiedensten Ausführungen und wird außerdem gut beraten.
- Ulica Mariacka 29, 80-833 Gdańsk
- http://www.balticstone.pl/
Dieser Laden bietet einzigartiges Bernsteindesign, ob klassisch, modern oder exklusiv mit (unpoliertem) Naturbernstein. Hier findet man Ketten und Ringe in den verschiedensten Ausführungen und wird außerdem gut beraten.
- Ulica Mariacka 29, 80-833 Gdańsk
- http://www.balticstone.pl/
Żuraw
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.
- Ulica Szeroka 67/68, 80-835 Gdańsk
- http://podroztrwa.pl/
© MAIRDUMONT
Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.
- Ulica Szeroka 67/68, 80-835 Gdańsk
- http://podroztrwa.pl/
Opera Bałtycka
TheaterHier werden die bekanntesten Opern aufgeführt: Romeo und Julia, Don Giovanni, Eugen Onegin. Das Haus hat eine lange Geschichte: Bereits 1645 ging hier die erste Aufführung eines Opernspektakels in Danzig über die Bühne.
- Aleja Zwycięstwa 15, 80-219 Gdańsk
- http://www.operabaltycka.pl/
- +48 58 763 49 12
Hier werden die bekanntesten Opern aufgeführt: Romeo und Julia, Don Giovanni, Eugen Onegin. Das Haus hat eine lange Geschichte: Bereits 1645 ging hier die erste Aufführung eines Opernspektakels in Danzig über die Bühne.
- Aleja Zwycięstwa 15, 80-219 Gdańsk
- http://www.operabaltycka.pl/
- +48 58 763 49 12
Muzeum Poczty Polskiej
Museen © SylwiaMoz, Shutterstock
In Danzig brach der Zweite Weltkrieg aus und die Polnische Post wurde damals zum Symbol - für das deutsche Verbrechen und den heroischen, wenngleich chancenlosen Abwehrkampf der Polen. Als die Wehrmacht am 1.September 1939 die Westerplatte zu beschießen begann, griffen deutsche Soldaten kurz darauf auch die Polnische Post an. Die 56 Postmitarbeiter verteidigten sich fast 14 Stunden lang gegen die deutschen Angreifer, dann mussten sie aufgeben. Die ersten Angestellten, die das Gebäude mit weißer Fahne verließen, wurden sofort erschossen, die anderen 39 Überlebenden einige Tage darauf wegen Freischärlerei zum Tod verurteilt. Im historischen Postgebäude erinnert ein Museum an die Geschichte der Polnischen Post. Günter Grass hat den Kämpfen in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal gesetzt.
- Ulica Obrońców Poczty Polskiej 1/2, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
© SylwiaMoz, Shutterstock
In Danzig brach der Zweite Weltkrieg aus und die Polnische Post wurde damals zum Symbol - für das deutsche Verbrechen und den heroischen, wenngleich chancenlosen Abwehrkampf der Polen. Als die Wehrmacht am 1.September 1939 die Westerplatte zu beschießen begann, griffen deutsche Soldaten kurz darauf auch die Polnische Post an. Die 56 Postmitarbeiter verteidigten sich fast 14 Stunden lang gegen die deutschen Angreifer, dann mussten sie aufgeben. Die ersten Angestellten, die das Gebäude mit weißer Fahne verließen, wurden sofort erschossen, die anderen 39 Überlebenden einige Tage darauf wegen Freischärlerei zum Tod verurteilt. Im historischen Postgebäude erinnert ein Museum an die Geschichte der Polnischen Post. Günter Grass hat den Kämpfen in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal gesetzt.
- Ulica Obrońców Poczty Polskiej 1/2, Gdańsk
- http://muzeumgdansk.pl/
- +48 58 573 31 28
Restauracja W Pałacu Opatów
Restaurants- international
Das elegante Restaurant im Erdgeschoss einer prächtigen Barockresidenz, mitten im Park des alten Stadtteils Oliwa, macht Eindruck. Sofas schaffen romantische Ecken, im Hintergrund läuft klassische Musik, und auf die Teller kommen internationale Gerichte: Flunder in Zimtsauce oder Kürbispuffer etwa. Frischer Spargel im Frühling oder Baguette mit Räucherlachs werden auch im Gartenrestaurant vor der Schlosskulisse serviert.
- Ulica Cystersów 18, Gdańsk
- http://www.restaurantpalace.gd.pl/
- +48 58 524 56 89
Das elegante Restaurant im Erdgeschoss einer prächtigen Barockresidenz, mitten im Park des alten Stadtteils Oliwa, macht Eindruck. Sofas schaffen romantische Ecken, im Hintergrund läuft klassische Musik, und auf die Teller kommen internationale Gerichte: Flunder in Zimtsauce oder Kürbispuffer etwa. Frischer Spargel im Frühling oder Baguette mit Räucherlachs werden auch im Gartenrestaurant vor der Schlosskulisse serviert.
- Ulica Cystersów 18, Gdańsk
- http://www.restaurantpalace.gd.pl/
- +48 58 524 56 89
Baltic Sail
EventsTausende Matrosen, Seefahrer und Segelschiffe aus vielen Ostseestädten besuchen im Juli vier Tage die Hansestadt Gdańsk. Bei einem bunten maritimen Programm kommen nicht nur Seebären auf ihre Kosten: zahlreiche Regatten, Schiffsparaden, Umzüge und Shanty-Konzerte.
- Gdańsk
- http://balticsail.pl/
Tausende Matrosen, Seefahrer und Segelschiffe aus vielen Ostseestädten besuchen im Juli vier Tage die Hansestadt Gdańsk. Bei einem bunten maritimen Programm kommen nicht nur Seebären auf ihre Kosten: zahlreiche Regatten, Schiffsparaden, Umzüge und Shanty-Konzerte.
- Gdańsk
- http://balticsail.pl/
Jarmark św Dominika
Märkte und FlohmärkteDer Dominikaner-Jahrmarkt ist die bekannteste Danziger Kulturveranstaltung und seit 1260 ein Fest der Kaufleute aus ganz Polen. Während des Jahrmarkts werden überall im Zentrum der Stadt riesige Zelte, Verkaufs- und Krämerstände aufgestellt. Die angereisten Händler bieten über zwei Wochen lang zwischen Ende Juli und Mitte August ihre Waren an. Drum herum gibt es zahlreiche Kulturveranstaltungen und jede Menge Livemusik.
Der Dominikaner-Jahrmarkt ist die bekannteste Danziger Kulturveranstaltung und seit 1260 ein Fest der Kaufleute aus ganz Polen. Während des Jahrmarkts werden überall im Zentrum der Stadt riesige Zelte, Verkaufs- und Krämerstände aufgestellt. Die angereisten Händler bieten über zwei Wochen lang zwischen Ende Juli und Mitte August ihre Waren an. Drum herum gibt es zahlreiche Kulturveranstaltungen und jede Menge Livemusik.
Oliwa
Geographical © Jarek Fethke, Shutterstock
Insider-Tipp Orgelkonzert für lau
Der Danziger Vorort birgt einen Schatz der Kirchenmusik: Der Dom zu Oliva – die frühgotische Kathedrale einer im 12.Jh. gegründeten Zisterzienserabtei – beherbergt eine berühmte Rokokoorgel von 1763.Ihre heute 7880 Pfeifen und 100 Register erzeugen einen grandiosen Klang. Während die Orgelpfeifen erklingen, bewegen sich dazu geschnitzte Engelsfiguren mit Posaunen und Glocken. Jeden Tag gibt es 20-minütige Gratis- Vorführungen. Gleich hinter der Kathedrale schließt sich ein großer, malerischer Park aus dem 18.Jh. an. Sehenswert ist der ebenfalls vom Rokoko geprägte Bischofspalast (Pałac Opatów), heute eine Galerie zeitgenössischer polnischer Kunst. Nebenan ist im alten Kornspeicher der Klosterabtei das Kaschubische Volkskundemuseum untergebracht. Eine große Auswahl Piroggen (gefüllte Teigtaschen), Polens Nationalgericht Nummer eins, bekommt ihr im stylishen Mandu. Und nicht nur Kids gefällt der Zoo, in dem Pinguine, Flusspferde, Mähnenwölfe und rund 140 weitere Arten leben.
- Danzig
© Jarek Fethke, Shutterstock
Insider-Tipp Orgelkonzert für lau
Der Danziger Vorort birgt einen Schatz der Kirchenmusik: Der Dom zu Oliva – die frühgotische Kathedrale einer im 12.Jh. gegründeten Zisterzienserabtei – beherbergt eine berühmte Rokokoorgel von 1763.Ihre heute 7880 Pfeifen und 100 Register erzeugen einen grandiosen Klang. Während die Orgelpfeifen erklingen, bewegen sich dazu geschnitzte Engelsfiguren mit Posaunen und Glocken. Jeden Tag gibt es 20-minütige Gratis- Vorführungen. Gleich hinter der Kathedrale schließt sich ein großer, malerischer Park aus dem 18.Jh. an. Sehenswert ist der ebenfalls vom Rokoko geprägte Bischofspalast (Pałac Opatów), heute eine Galerie zeitgenössischer polnischer Kunst. Nebenan ist im alten Kornspeicher der Klosterabtei das Kaschubische Volkskundemuseum untergebracht. Eine große Auswahl Piroggen (gefüllte Teigtaschen), Polens Nationalgericht Nummer eins, bekommt ihr im stylishen Mandu. Und nicht nur Kids gefällt der Zoo, in dem Pinguine, Flusspferde, Mähnenwölfe und rund 140 weitere Arten leben.
- Danzig
Montownia Food Hall
Restaurants- international
Möchtest du essen, wo einst deutsche U-Boote produziert wurden? Wo Werftarbeiter malochten, entstand Danzigs größte Food Hall. Das Industrial Design ist geblieben: In der riesigen, vierstöckigen Stahlbetonskelett- Halle entdeckst du Kranhäuschen, Stahlbrücken und Gleisspuren – ungewöhnlich!
- Lisia Grobla 7, 80-860 Gdańsk
- http://www.montowniafoodhall.pl/
Möchtest du essen, wo einst deutsche U-Boote produziert wurden? Wo Werftarbeiter malochten, entstand Danzigs größte Food Hall. Das Industrial Design ist geblieben: In der riesigen, vierstöckigen Stahlbetonskelett- Halle entdeckst du Kranhäuschen, Stahlbrücken und Gleisspuren – ungewöhnlich!
- Lisia Grobla 7, 80-860 Gdańsk
- http://www.montowniafoodhall.pl/
Restauracja TYGLE
Restaurants- regional
Auf der Speicherinsel – mit Blick auf die Rechtstadt – serviert Michał Stężalski feine polnische Küche, modern und fantasievoll interpretiert. Treu seiner Devise, nur saisonale und regionale Zutaten zu verwenden, findest du auf der Karte Regenbogenforelle aus kaschubischen Seen und Fleisch von pommerschen Biohöfen, dekoriert mit essbaren Blumen.
- Chmielna 10, 80-748 Gdańsk
- https://www.tyglegdanskie.pl/
Auf der Speicherinsel – mit Blick auf die Rechtstadt – serviert Michał Stężalski feine polnische Küche, modern und fantasievoll interpretiert. Treu seiner Devise, nur saisonale und regionale Zutaten zu verwenden, findest du auf der Karte Regenbogenforelle aus kaschubischen Seen und Fleisch von pommerschen Biohöfen, dekoriert mit essbaren Blumen.
- Chmielna 10, 80-748 Gdańsk
- https://www.tyglegdanskie.pl/