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Cofete Sehenswertes & Restaurants





Landschaftliche Highlights
Geographical
Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
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Architektonische Highlights
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Strände
Wandern
Pico de la Zarza
Landschaftliche Highlights © Willy Groten, Shutterstock
Der auch als Pico de Jandía bekannte Gipfel ist mit 807 m der höchste der ganzen Insel. Erreichbar ist er nur zu Fuß, wobei es etwa 3 Std. ständig bergauf geht, am Anfang und gegen Ende recht steil, dazwischen liegen aber auch weniger anstrengende Passagen. Sofern der Gipfel nicht gerade in einer Passatwolke hängt, ist die Aussicht von oben überwältigend. Die Chancen dafür sind morgens meist besser als nachmittags. In dieser Höhe spenden die Passatwolken vergleichsweise viel Feuchtigkeit, sodass zwischen den Felsbrocken allerlei schutzwürdige Pflanzen gedeihen.
- Morro Jable
© Willy Groten, Shutterstock
Der auch als Pico de Jandía bekannte Gipfel ist mit 807 m der höchste der ganzen Insel. Erreichbar ist er nur zu Fuß, wobei es etwa 3 Std. ständig bergauf geht, am Anfang und gegen Ende recht steil, dazwischen liegen aber auch weniger anstrengende Passagen. Sofern der Gipfel nicht gerade in einer Passatwolke hängt, ist die Aussicht von oben überwältigend. Die Chancen dafür sind morgens meist besser als nachmittags. In dieser Höhe spenden die Passatwolken vergleichsweise viel Feuchtigkeit, sodass zwischen den Felsbrocken allerlei schutzwürdige Pflanzen gedeihen.
- Morro Jable
Cofete
Geographical © Oliver Hoffmann, Thinkstock
Insider-Tipp Auf Königs Rappen nach Cofete
Cofete selbst, die abgelegenste Ortschaft der Insel, ist eine Ansammlung einfacher Häuser und Bretterbuden mit eigenen Generatoren und ohne fließend Wasser. Die wenigen verbliebenen Einwohner leben von der Ziegenhaltung und von den Besuchern, die sich in der Bar Cofete an einem Teller Fischsuppe stärken. Vor allem aber kommt man, um die geheimnisumwitterte Villa Winter zu sehen. Niemand auf der Insel bot je solchen Anlass zur Legendenbildung wie der Eigentümer der Villa. Gustav Winter (1893–1971) kam 1926 als Ingenieur nach Gran Canaria. 1937 pachtete er die gesamte Halbinsel Jandía. Es gibt Indizien, dass dies mit dem Wunsch des Deutschen Reichs zusammenhing, im Rahmen des sogenannten Etappendienstes auf den Kanaren einen Marinestützpunkt mit einem Flughafen einzurichten. Dazu kam es jedoch nicht mehr, vor allem weil General Franco Spanien im Zweiten Weltkrieg Neutralität verordnete. Winter hielt sich damals auch nicht mehr auf den Kanaren auf. Die eigentliche Ära Winter begann erst nach 1946, als er die Halbinsel in einen landwirtschaftlichen Betrieb (vor allem Tomatenanbau und Viehzucht) verwandelte und die Einwohner fast wie Leibeigene behandelte. Die nach ihm benannte Villa entstand 1947, wurde nie ganz fertig und nie von ihm bewohnt. Ob du die Villa von innen sehen kannst, entscheiden die jetzigen Bewohner. Fragen kostet ja nichts! Nach Cofete kannst du übrigens auch wandern, und zwar über einen alten Königsweg (Camino Real). Hier gibt’s das Fuerte-Einsamkeitsfeeling noch mal hautnah. Fahr dazu 3,2 km vom Hafen bis zum Gran Valle, wo du an einem Parkplatz (Schild: „Red de Caminos de Pájara“) auf Schusters Rappen umsteigst. Geh immer geradeaus das Tal aufwärts. Der Weg wurde gut hergerichtet, und du kannst dich nicht verlaufen. Hin und zurück braucht man allerdings gut vier Stunden, weshalb du ein wenig Verpflegung und unbedingt genügend Trinkwasser mitnehmen solltest. Vom Bergsattel aus hast du einen herrlichen Blick.
- Cofete
© Oliver Hoffmann, Thinkstock
Insider-Tipp Auf Königs Rappen nach Cofete
Cofete selbst, die abgelegenste Ortschaft der Insel, ist eine Ansammlung einfacher Häuser und Bretterbuden mit eigenen Generatoren und ohne fließend Wasser. Die wenigen verbliebenen Einwohner leben von der Ziegenhaltung und von den Besuchern, die sich in der Bar Cofete an einem Teller Fischsuppe stärken. Vor allem aber kommt man, um die geheimnisumwitterte Villa Winter zu sehen. Niemand auf der Insel bot je solchen Anlass zur Legendenbildung wie der Eigentümer der Villa. Gustav Winter (1893–1971) kam 1926 als Ingenieur nach Gran Canaria. 1937 pachtete er die gesamte Halbinsel Jandía. Es gibt Indizien, dass dies mit dem Wunsch des Deutschen Reichs zusammenhing, im Rahmen des sogenannten Etappendienstes auf den Kanaren einen Marinestützpunkt mit einem Flughafen einzurichten. Dazu kam es jedoch nicht mehr, vor allem weil General Franco Spanien im Zweiten Weltkrieg Neutralität verordnete. Winter hielt sich damals auch nicht mehr auf den Kanaren auf. Die eigentliche Ära Winter begann erst nach 1946, als er die Halbinsel in einen landwirtschaftlichen Betrieb (vor allem Tomatenanbau und Viehzucht) verwandelte und die Einwohner fast wie Leibeigene behandelte. Die nach ihm benannte Villa entstand 1947, wurde nie ganz fertig und nie von ihm bewohnt. Ob du die Villa von innen sehen kannst, entscheiden die jetzigen Bewohner. Fragen kostet ja nichts! Nach Cofete kannst du übrigens auch wandern, und zwar über einen alten Königsweg (Camino Real). Hier gibt’s das Fuerte-Einsamkeitsfeeling noch mal hautnah. Fahr dazu 3,2 km vom Hafen bis zum Gran Valle, wo du an einem Parkplatz (Schild: „Red de Caminos de Pájara“) auf Schusters Rappen umsteigst. Geh immer geradeaus das Tal aufwärts. Der Weg wurde gut hergerichtet, und du kannst dich nicht verlaufen. Hin und zurück braucht man allerdings gut vier Stunden, weshalb du ein wenig Verpflegung und unbedingt genügend Trinkwasser mitnehmen solltest. Vom Bergsattel aus hast du einen herrlichen Blick.
- Cofete
Villa Winter
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Schon bevor man Cofete erreicht, erkennt man am Hang voraus ein einsam liegendes, zweigeschossiges Gebäude mit rundem Turm: Das ist die legendenumwobene Villa Winter. Sie ist nur per Jeep oder zu Fuß zu erreichen. Wie es heißt, sollte der deutsche Ingenieur Gustav Winter (1893-1971), der die Halbinsel 1937 gepachtet hatte, hier für die deutsche Marine einen U-Boot-Stützpunkt anlegen. Zwei Inseldeutsche haben unterdessen durch Archivstudien und Befragung von Zeitzeugen gezeigt, dass diese Geschichte ebenso wenig stimmt wie andere Märchen, die sich um das alte Gemäuer ranken. Das Gebäude wurde übrigens nie ganz fertiggestellt und war nie regulär bewohnt. Unter Franco ging jedoch die ganze Halbinsel in "Don Gustavos" Eigentum über und Winter herrschte über seine riesige Hacienda wie ein Feudalherr. In vier Parzellen aufgeteilt, wurde sie bis 1964 verkauft. Die Villa wird heute von Ziegenhirten bewohnt. Eine reguläre Besichtigung ist nicht möglich, ein Handgeld hilft jedoch die Türen zu öffnen.
- Jandía Natural Park, 35626 Cofete
- http://casawinter.com/
© MAIRDUMONT
Schon bevor man Cofete erreicht, erkennt man am Hang voraus ein einsam liegendes, zweigeschossiges Gebäude mit rundem Turm: Das ist die legendenumwobene Villa Winter. Sie ist nur per Jeep oder zu Fuß zu erreichen. Wie es heißt, sollte der deutsche Ingenieur Gustav Winter (1893-1971), der die Halbinsel 1937 gepachtet hatte, hier für die deutsche Marine einen U-Boot-Stützpunkt anlegen. Zwei Inseldeutsche haben unterdessen durch Archivstudien und Befragung von Zeitzeugen gezeigt, dass diese Geschichte ebenso wenig stimmt wie andere Märchen, die sich um das alte Gemäuer ranken. Das Gebäude wurde übrigens nie ganz fertiggestellt und war nie regulär bewohnt. Unter Franco ging jedoch die ganze Halbinsel in "Don Gustavos" Eigentum über und Winter herrschte über seine riesige Hacienda wie ein Feudalherr. In vier Parzellen aufgeteilt, wurde sie bis 1964 verkauft. Die Villa wird heute von Ziegenhirten bewohnt. Eine reguläre Besichtigung ist nicht möglich, ein Handgeld hilft jedoch die Türen zu öffnen.
- Jandía Natural Park, 35626 Cofete
- http://casawinter.com/
Mirador Roque del Moro
TouristenattraktionenAm Roque del Moro findet man das schönste Aussichtsplateau des Inselsüdens (man sollte gut aufpassen, dass der heftige Wind einem nichts aus dem offenen Wagen oder die Mütze vom Kopf reißt.). Bei guter Sicht schweift der Blick weit nach Nordosten bis zu den Bergen bei Pájara.
Am Roque del Moro findet man das schönste Aussichtsplateau des Inselsüdens (man sollte gut aufpassen, dass der heftige Wind einem nichts aus dem offenen Wagen oder die Mütze vom Kopf reißt.). Bei guter Sicht schweift der Blick weit nach Nordosten bis zu den Bergen bei Pájara.
Gran Valle
Landschaftliche Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
Das Gran Valle ist ein schönes Tal, durch das ein alter Königsweg (Camino Real) nach Cofete führt.
- Cofete
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Das Gran Valle ist ein schönes Tal, durch das ein alter Königsweg (Camino Real) nach Cofete führt.
- Cofete
Camino Real
TouristenattraktionenNach Cofete kann man auch wandern und zwar über einen alten Königsweg, den "Camino Real". Startpunkt hierfür ist Gran Valle. Der Weg wurde neu hergerichtet, und man kann sich nicht verlaufen. Hin und zurück braucht man jeweils gut 2 Std., sodass man ein wenig Verpflegung und genügend Wasser mitnehmen sollte. Auf dem Bergsattel bietet sich ein herrliches Panorama.
- Cofete
Nach Cofete kann man auch wandern und zwar über einen alten Königsweg, den "Camino Real". Startpunkt hierfür ist Gran Valle. Der Weg wurde neu hergerichtet, und man kann sich nicht verlaufen. Hin und zurück braucht man jeweils gut 2 Std., sodass man ein wenig Verpflegung und genügend Wasser mitnehmen sollte. Auf dem Bergsattel bietet sich ein herrliches Panorama.
- Cofete
Bar Cofete
Bars- Fischgerichte
In der Bar kann man sich prima an einem Teller Fischsuppe stärken.
- Cofete
- +34 928 17 42 43
Playa de Cofete
Strände © imageBROKER.com, Shutterstock
Es gibt wohl kaum einen abgelegeneren Ort auf Fuerteventura: der Strand von Cofete im Südwesten der Insel ist nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Bereits die Anfahrt auf der schmalen Bergstraße ist ein Abenteuer mit beeindruckendem Ausblick auf die Westküste und ihre Bergkette, die sich hinter Cofete vorbei imposant Richtung Horizont schlängelt. Der weitläufige Strand bietet Einsamkeit pur. Es gibt nur eine handvoll Häuser in Cofete, dazu die geheimnisvolle Villa Winter. Ansonsten: Strand, soweit das Auge reicht. Unberührt, einsam, wild. Perfekt für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Das Baden ist hier zu gefährlich.
- 35626 Cofete
© imageBROKER.com, Shutterstock
Es gibt wohl kaum einen abgelegeneren Ort auf Fuerteventura: der Strand von Cofete im Südwesten der Insel ist nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Bereits die Anfahrt auf der schmalen Bergstraße ist ein Abenteuer mit beeindruckendem Ausblick auf die Westküste und ihre Bergkette, die sich hinter Cofete vorbei imposant Richtung Horizont schlängelt. Der weitläufige Strand bietet Einsamkeit pur. Es gibt nur eine handvoll Häuser in Cofete, dazu die geheimnisvolle Villa Winter. Ansonsten: Strand, soweit das Auge reicht. Unberührt, einsam, wild. Perfekt für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Das Baden ist hier zu gefährlich.
- 35626 Cofete
Sendero-Camino Natural PR FV-55 "Gran Valle – Cofete"
WandernDer Wanderweg PR FV 55, einer der historischen “Königswege“ (Camino Real), führt dich mitten durch den Naturpark Jandía: Es geht durch das “Gran Valle“ (Großes Tal) und über einen alten Passweg hinauf auf die Passhöhe Degollada de Cofete mit spektakulärem Weitblick und anschließend hinunter nach Cofete. Die Wanderung dauert insgesamt rund sechs Stunden (Hin- und Rückweg). Startpunkt ist der Parkplatz am ehemaligen Wasserreservoir (an der Schotterpiste zwischen Morro Jable und Punta Jandía), du erkennst ihn an der dortigen Wandertafel.
- Carretera Punta de Jandía, 35625 Morro Jable
Der Wanderweg PR FV 55, einer der historischen “Königswege“ (Camino Real), führt dich mitten durch den Naturpark Jandía: Es geht durch das “Gran Valle“ (Großes Tal) und über einen alten Passweg hinauf auf die Passhöhe Degollada de Cofete mit spektakulärem Weitblick und anschließend hinunter nach Cofete. Die Wanderung dauert insgesamt rund sechs Stunden (Hin- und Rückweg). Startpunkt ist der Parkplatz am ehemaligen Wasserreservoir (an der Schotterpiste zwischen Morro Jable und Punta Jandía), du erkennst ihn an der dortigen Wandertafel.
- Carretera Punta de Jandía, 35625 Morro Jable