中央区 (Chuo) Top Sehenswürdigkeiten

Roppongi Hiruzu
Architektonische Highlights
Tokyo
Hamarikyu Onshi Teien
Botanische Gärten & Parks
Tokyo
Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless
Museen
Tokio
Tokyo-eki
Architektonische Highlights
Tokyo
Kanda-myojin
Architektonische Highlights
Tokyo
Mori Bijutsukan
Museen
Tokyo
Zojoji
Architektonische Highlights
Tokyo
Kokyo
Architektonische Highlights
Tokyo
Tokyo International Forum
Architektonische Highlights
Tokyo
Tokyo Kokusai Foramu
Hie-jinja
Architektonische Highlights
Tokyo
Tokyo Midtown
Architektonische Highlights
Tokyo
Ueno Koen
Botanische Gärten & Parks
Tokyo
Kokyo Higashi Gyoen
Botanische Gärten & Parks
Tokyo
Koishikawa Korakuen
Botanische Gärten & Parks
Tokyo
Shitamachi Fūzoku Shiryokan
Museen
Tokyo
Idemitsu Bijutsukan
Museen
Tokyo
Tokyo Kokuritsu Kindai Bijutsukan
Museen
Tokyo
Kokuritsu Shin-Bijutsukan
Museen
Tokyo
Edo-Tokyo-Museum
Museen
Tokyo
Tokyo gendai bijutsukan
Museen
Tokyo
Sengakuji
Architektonische Highlights
Tokyo
Tōkyō tawā
Museen
Tōkyō
Yasukuni-jinja
Architektonische Highlights
Tokyo
Yushima-tenjin
Architektonische Highlights
Tokyo
Kokkai gijido
Architektonische Highlights
Tokyo
Nogi-jinja
Architektonische Highlights
Tokyo
Tosho-gu
Architektonische Highlights
Tokyo
Tokyo Domu
Architektonische Highlights
Tokyo
Kiyomizu dera
Architektonische Highlights
Tokyo
Sonibiru
Architektonische Highlights
Tokyo

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Museen


  • Roppongi Hiruzu

    Architektonische Highlights
    • © yoshi0511, Shutterstock

    "Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.

    • © yoshi0511, Shutterstock

    "Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.


  • Hamarikyu Onshi Teien

    Botanische Gärten & Parks
    • © Scirocco340, Shutterstock

    Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.

    • © Scirocco340, Shutterstock

    Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.


  • Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless

    Museen

    Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.

    Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.


  • Tokyo-eki

    Architektonische Highlights
    • © Phattana Stock, Shutterstock
    • © Phattana Stock, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Maskottchenwahn im Untergrund

    Der Zentralbahnhof von Amsterdam diente Kingo Tatsuno als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Bei den amerikanischen Luftangriffen 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, doch nach einer umfassenden Renovierung auf der Marunouchi-Seite hat es viel von seinem ursprünglichen Charme zurückgewonnen. Hinein geht’s ins Getümmel. Denn alle Großbahnhöfe der Hauptstadt sind ein absolutes Erlebnis, allen voran der Tokyo-eki: Die Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit, die kilometerlangen unterirdischen Einkaufsstraßen und Schlemmermeilen – es gibt sogar eine Ramen Street! – hier kann man eine Art Crashkurs in Sachen Hauptstadtleben absolvieren. Im Bauch des Bahnhofs findet der Maskottchen- und Figurenjäger in der Character Street fette Beute. Hier kann der moderne Sammler eine Menge Geld lassen.

    • © Phattana Stock, Shutterstock
    • © Phattana Stock, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Maskottchenwahn im Untergrund

    Der Zentralbahnhof von Amsterdam diente Kingo Tatsuno als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Bei den amerikanischen Luftangriffen 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, doch nach einer umfassenden Renovierung auf der Marunouchi-Seite hat es viel von seinem ursprünglichen Charme zurückgewonnen. Hinein geht’s ins Getümmel. Denn alle Großbahnhöfe der Hauptstadt sind ein absolutes Erlebnis, allen voran der Tokyo-eki: Die Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit, die kilometerlangen unterirdischen Einkaufsstraßen und Schlemmermeilen – es gibt sogar eine Ramen Street! – hier kann man eine Art Crashkurs in Sachen Hauptstadtleben absolvieren. Im Bauch des Bahnhofs findet der Maskottchen- und Figurenjäger in der Character Street fette Beute. Hier kann der moderne Sammler eine Menge Geld lassen.


  • Kanda-myojin

    Architektonische Highlights
    • © zepkatana, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Und gesegnet seien die Kühlschränke

    Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die vielen buddhistischen Motive erinnern an einen chinesischen Tempel. In ungeraden Jahren an einem Wochenende Mitte Mai ist der Schrein Schauplatz des Kanda-Matsuri, des zweitgrößten Schreinfestes in Tokio, mit Trageschrein-Prozessionen und klassischen Tanzvorführungen. Aufgrund der Nähe zum Technikmekka Akihabara verkauft der Kanda-Myôjin-Schrein Talismane für Elektrogeräte, ITSicherheit und mehr.

    • © zepkatana, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Und gesegnet seien die Kühlschränke

    Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die vielen buddhistischen Motive erinnern an einen chinesischen Tempel. In ungeraden Jahren an einem Wochenende Mitte Mai ist der Schrein Schauplatz des Kanda-Matsuri, des zweitgrößten Schreinfestes in Tokio, mit Trageschrein-Prozessionen und klassischen Tanzvorführungen. Aufgrund der Nähe zum Technikmekka Akihabara verkauft der Kanda-Myôjin-Schrein Talismane für Elektrogeräte, ITSicherheit und mehr.


  • Mori Bijutsukan

    Museen
    Insider-Tipp
    Lichter bis zum Horizont

    Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!

    Insider-Tipp
    Lichter bis zum Horizont

    Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!


  • Zojoji

    Architektonische Highlights
    • © Richie Chan, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte

    Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.

    • © Richie Chan, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte

    Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.


  • Kokyo

    Architektonische Highlights
    • © CO Leong, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kirschen beim Kaiser

    Am besten siehst du den Kaiserpalast im Laufschritt, auf einer 5 km langen Route rund um die gut 2 km² große, von Wassergräben umgebene Residenz. Vom Palastgelände ist nur der Ostgarten für Touristen zugänglich, wo einst die mächtige Burg von Edo stand. Lediglich am 2.Januar und am 23.Februar, dem Geburtstag des Kaisers, öffnen sich alljährlich die Tore an der Brücke Nijubashi, und die kaiserliche Familie winkt vom verglasten Balkon. Ende März, Anfang April ist die Gegend um Chidorigafuchi entlang des Burggrabens in rosa Kirschblüten getaucht und wird abends angestrahlt.

    • © CO Leong, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kirschen beim Kaiser

    Am besten siehst du den Kaiserpalast im Laufschritt, auf einer 5 km langen Route rund um die gut 2 km² große, von Wassergräben umgebene Residenz. Vom Palastgelände ist nur der Ostgarten für Touristen zugänglich, wo einst die mächtige Burg von Edo stand. Lediglich am 2.Januar und am 23.Februar, dem Geburtstag des Kaisers, öffnen sich alljährlich die Tore an der Brücke Nijubashi, und die kaiserliche Familie winkt vom verglasten Balkon. Ende März, Anfang April ist die Gegend um Chidorigafuchi entlang des Burggrabens in rosa Kirschblüten getaucht und wird abends angestrahlt.


  • Tokyo International Forum

    Architektonische Highlights
    • Tokyo Kokusai Foramu© MAIRDUMONT

    "Atemberaubend schön!" - "kalt und abstoßend" - die Urteile über den Mehrzweckbau mit Konzertsälen, Konferenzräumen, Restaurants, Läden und Touristeninformation divergierten von Anfang an. Die 60 m hohe gläserne Atriumhalle besticht trotz der erdbebensicheren Stahlkonstruktion durch filigrane Leichtigkeit. 1 Mrd. Euro hat der 1997 vollendete Bau insgesamt verschlungen.

    • Tokyo Kokusai Foramu© MAIRDUMONT

    "Atemberaubend schön!" - "kalt und abstoßend" - die Urteile über den Mehrzweckbau mit Konzertsälen, Konferenzräumen, Restaurants, Läden und Touristeninformation divergierten von Anfang an. Die 60 m hohe gläserne Atriumhalle besticht trotz der erdbebensicheren Stahlkonstruktion durch filigrane Leichtigkeit. 1 Mrd. Euro hat der 1997 vollendete Bau insgesamt verschlungen.


  • Hie-jinja

    Architektonische Highlights
    • © cross2vision, Shutterstock

    Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15.Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine in Edo, das Schreinfest Sannō Matsuri galt als "Fest ohnegleichen". Noch heute wird es Mitte Juni gefeiert. Höhepunkt ist die Shinto-Parade, eine Prozession von kaiserlichen Sänften, an der rund 400 Personen in Kostümen im Stil der Heian-Zeit (9.-12.Jh.) teilnehmen - allerdings nur in geraden Jahren. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen - eine eigenwillige Kombination. Beim Schutz der eigenen vier Wände war die Gottheit weniger erfolgreich: Sie fielen im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. 1959 wurden sie durch einen Neubau ersetzt.

    • © cross2vision, Shutterstock

    Fürst Ōta Dōkan ließ hier im 15.Jh. einen Schrein für Oyamakuni no kami, die Schutzgottheit von Edo, errichten. Unter dem Patronat der Tokugawa-Shōgune wurde er der populärste aller Schreine in Edo, das Schreinfest Sannō Matsuri galt als "Fest ohnegleichen". Noch heute wird es Mitte Juni gefeiert. Höhepunkt ist die Shinto-Parade, eine Prozession von kaiserlichen Sänften, an der rund 400 Personen in Kostümen im Stil der Heian-Zeit (9.-12.Jh.) teilnehmen - allerdings nur in geraden Jahren. Ein Gebet am Hie-Schrein soll vor Frühgeburten und Verkehrsunfällen schützen - eine eigenwillige Kombination. Beim Schutz der eigenen vier Wände war die Gottheit weniger erfolgreich: Sie fielen im Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. 1959 wurden sie durch einen Neubau ersetzt.


  • Tokyo Midtown

    Architektonische Highlights
    • © KPG Payless2, Shutterstock

    Höhenmäßig hat der 2007 eröffnete Tokyo Midtown den Wolkenkratzerkrieg mit Roppongi Hills für sich entschieden: knapp 250 m. Der hauptsächlich vom US-amerikanischen Architekturbüro Som entworfene Megakomplex besteht aus insgesamt sechs Teilen. Die beherbergen auf 53 Stockwerken Geschäfte und Restaurants, Büros und Luxusapartments sowie eine Filiale der Edel-Hotelkette Ritz-Carlton. Einen Besuch wert ist das von Kengo Kuma entworfene Suntory-Museum. Es zeigt eine der interessantesten privaten Sammlungen japanischer Kunst. Architektonisch eindrucksvoll ist der von Tadao Ando und Issey Miyake konzipierte 21_21 Design Sight, in dem Designausstellungen präsentiert werden.

    • © KPG Payless2, Shutterstock

    Höhenmäßig hat der 2007 eröffnete Tokyo Midtown den Wolkenkratzerkrieg mit Roppongi Hills für sich entschieden: knapp 250 m. Der hauptsächlich vom US-amerikanischen Architekturbüro Som entworfene Megakomplex besteht aus insgesamt sechs Teilen. Die beherbergen auf 53 Stockwerken Geschäfte und Restaurants, Büros und Luxusapartments sowie eine Filiale der Edel-Hotelkette Ritz-Carlton. Einen Besuch wert ist das von Kengo Kuma entworfene Suntory-Museum. Es zeigt eine der interessantesten privaten Sammlungen japanischer Kunst. Architektonisch eindrucksvoll ist der von Tadao Ando und Issey Miyake konzipierte 21_21 Design Sight, in dem Designausstellungen präsentiert werden.


  • Ueno Koen

    Botanische Gärten & Parks
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Das Standbild von Takamori Saigō am Haupteingang erinnert an die blutige Schlacht, die hier im Mai 1868 tobte. Unter Führung von Saigō wurde das letzte Aufgebot des Tokugawa-Shogunats vernichtend geschlagen, der Weg für Japans Aufstieg zu einer modernen Nation war geebnet. Eines der ersten Resultate ist der Ueno-Park selbst. Die neue Meiji-Regierung ließ auf dem ehemaligen Schlachtfeld eine öffentliche Parkanlage entstehen, die einiges zu bieten hat: neben etlichen Museen, darunter das von Le Corbusier entworfene Museum für westliche Kunst, und Konzerthallen auch das Restaurant Seiydken, in dem man schon seit 1873 westlich speisen kann, sowie den Tōshōgū-Schrein, dessen Zufahrt zahlreiche Bronze- und Steinlaternen säumen. Hübsch anzusehen ist das Puppen-Ensemble zu Füßen der Barmherzigkeitsgottheit Kannon am Kiyomizu-Tempel: Spenden dankbarer Eltern, denen ihr Kinderwunsch erfüllt wurde. Jedes Jahr am 25.September wird die Puppenschar in einer feierlichen Zeremonie verbrannt, um Neuzugängen Platz zu machen. Abstand ist geboten von einer anderen Gottheit, der Benten-sama, die in einem Tempel auf einem Halbinselchen im Shinobazu-See residiert: Getrieben von notorischer Eifersucht, soll sie schon manche zarten Bande jäh zerrissen haben!

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Das Standbild von Takamori Saigō am Haupteingang erinnert an die blutige Schlacht, die hier im Mai 1868 tobte. Unter Führung von Saigō wurde das letzte Aufgebot des Tokugawa-Shogunats vernichtend geschlagen, der Weg für Japans Aufstieg zu einer modernen Nation war geebnet. Eines der ersten Resultate ist der Ueno-Park selbst. Die neue Meiji-Regierung ließ auf dem ehemaligen Schlachtfeld eine öffentliche Parkanlage entstehen, die einiges zu bieten hat: neben etlichen Museen, darunter das von Le Corbusier entworfene Museum für westliche Kunst, und Konzerthallen auch das Restaurant Seiydken, in dem man schon seit 1873 westlich speisen kann, sowie den Tōshōgū-Schrein, dessen Zufahrt zahlreiche Bronze- und Steinlaternen säumen. Hübsch anzusehen ist das Puppen-Ensemble zu Füßen der Barmherzigkeitsgottheit Kannon am Kiyomizu-Tempel: Spenden dankbarer Eltern, denen ihr Kinderwunsch erfüllt wurde. Jedes Jahr am 25.September wird die Puppenschar in einer feierlichen Zeremonie verbrannt, um Neuzugängen Platz zu machen. Abstand ist geboten von einer anderen Gottheit, der Benten-sama, die in einem Tempel auf einem Halbinselchen im Shinobazu-See residiert: Getrieben von notorischer Eifersucht, soll sie schon manche zarten Bande jäh zerrissen haben!


  • Kokyo Higashi Gyoen

    Botanische Gärten & Parks

    Zugänglich ist auf der Anlage im Prinzip nur der Ostgarten, ehemals Standort der mächtigen Burg von Edo, in der von 1603 bis 1868 die Shōgune residierten. Nur zu Kaisers Geburtstag und an Neujahr werden die Tore zum Palastareal - wiederum nur zu einem bestimmten - Teil geöffnet. Das Palastgelände umfasst 110.000 m2 und war im Preisboom Anfang der 1990er-Jahre schon einmal ebenso viel wert wie der gesamte US-Staat Kalifornien. Im Anschluss bietet sich ein Spaziergang entlang den Palastmauern an: Am Sakuradamon, dem "Kirschblütenfeld-Tor", ereignete sich am 24.März 1860 der Mordanschlag auf den starken Mann der Shogunatsregierung, Ii Naosuke, der den Aufstand gegen die Militärregierung in ganz Japan einleitete und 1868 den Kaiser wieder an die Macht brachte. Den Haupteingang zum Kaiserpalast erkennt man leicht: nicht nur an den beiden Brücken oder am Fushimi-Turm, einem der drei erhaltenen Originalgebäude der alten Edo-Burganlage, sondern an den Horden von uniformierten Schulkindern, die sich brav in Reih und Glied dem Fotografen fürs Klassenfoto stellen. Mit dem Rücken zum Kaiserpalast schauen die Schüler direkt auf die Skyline von Marunouchi, dem Banken- und Geschäftsviertel, dem modernen Machtzentrum der Hauptstadt. Nur wenige von ihnen werden wissen, dass das gesamte Viertel dem Mitsubishi-Konzern gehört. Für rund 7000 Euro, damals eine recht stattliche Summe, hatte einer der Gründer des Konzerns der Meiji-Regierung das ehemalige Exerziergelände abgekauft und sich damit dem Spott der Geschäftswelt ausgesetzt, die das offensichtlich nutzlose Grundstück "Mitsubishi-Brachland" taufte. Heute lacht niemand mehr. Der Spaziergang endet im Ostgarten: Durch das Ōte-Mon, das vollständig erhaltene Haupttor der Edo-Burg, führt der Weg an einem alten Wachhaus vorbei hinauf zum Hon-no-maru, dem Hauptteil der Burg. Hinter dem Bergfried, doch nicht mehr im Ostgarten, liegt der Kitanomaru-Park mit der Budōkan, wo 1964 die olympischen Judowettkämpfe stattfanden.

    Zugänglich ist auf der Anlage im Prinzip nur der Ostgarten, ehemals Standort der mächtigen Burg von Edo, in der von 1603 bis 1868 die Shōgune residierten. Nur zu Kaisers Geburtstag und an Neujahr werden die Tore zum Palastareal - wiederum nur zu einem bestimmten - Teil geöffnet. Das Palastgelände umfasst 110.000 m2 und war im Preisboom Anfang der 1990er-Jahre schon einmal ebenso viel wert wie der gesamte US-Staat Kalifornien. Im Anschluss bietet sich ein Spaziergang entlang den Palastmauern an: Am Sakuradamon, dem "Kirschblütenfeld-Tor", ereignete sich am 24.März 1860 der Mordanschlag auf den starken Mann der Shogunatsregierung, Ii Naosuke, der den Aufstand gegen die Militärregierung in ganz Japan einleitete und 1868 den Kaiser wieder an die Macht brachte. Den Haupteingang zum Kaiserpalast erkennt man leicht: nicht nur an den beiden Brücken oder am Fushimi-Turm, einem der drei erhaltenen Originalgebäude der alten Edo-Burganlage, sondern an den Horden von uniformierten Schulkindern, die sich brav in Reih und Glied dem Fotografen fürs Klassenfoto stellen. Mit dem Rücken zum Kaiserpalast schauen die Schüler direkt auf die Skyline von Marunouchi, dem Banken- und Geschäftsviertel, dem modernen Machtzentrum der Hauptstadt. Nur wenige von ihnen werden wissen, dass das gesamte Viertel dem Mitsubishi-Konzern gehört. Für rund 7000 Euro, damals eine recht stattliche Summe, hatte einer der Gründer des Konzerns der Meiji-Regierung das ehemalige Exerziergelände abgekauft und sich damit dem Spott der Geschäftswelt ausgesetzt, die das offensichtlich nutzlose Grundstück "Mitsubishi-Brachland" taufte. Heute lacht niemand mehr. Der Spaziergang endet im Ostgarten: Durch das Ōte-Mon, das vollständig erhaltene Haupttor der Edo-Burg, führt der Weg an einem alten Wachhaus vorbei hinauf zum Hon-no-maru, dem Hauptteil der Burg. Hinter dem Bergfried, doch nicht mehr im Ostgarten, liegt der Kitanomaru-Park mit der Budōkan, wo 1964 die olympischen Judowettkämpfe stattfanden.


  • Koishikawa Korakuen

    Botanische Gärten & Parks
    • © Krishna.Wu, Shutterstock

    Chinesische und japanische Gartenkunst und Landschaftsmotive fließen hier ineinander. Kein Wunder: Der Kōrakuen ist ein Gemeinschaftswerk des dritten Tokugawa-Shōguns Mitsukuni und des chinesischen Gelehrten Zhu Shunshui. 1629 hatte Tokugawa Yorifusa, Neffe und Stellvertreter des zweiten Shōguns, das Projekt begonnen, 30 Jahre später wurde es vollendet. Der Weg durch den Garten ist eine Phantasiereise zu den landschaftlichen Schönheiten Chinas und Japans. Den Berg Lushan, den Damm im Westsee bei Hangzhou, die Hügel von Arashiyama und Hōraijima, die legendäre Insel der Unsterblichen - all das und mehr symbolisieren die Brücken, Teiche, Flüsschen, Steine und Laternen. Weitere Attraktionen sind die Kirschblüte im April, die Glyzinenblüte im Mai, die Azaleenblüte im April und Mai, die Irisblüte im Juni und die Laubfärbung im Herbst - der 7000 m2 große Garten ist eine wahre Augenweide. Zusätzlich entstanden auf einer Fläche von 18.000 m2 ein Vergnügungspark, ein Schwimmbad, eine Eisbahn, ein Kino und eine Bowlinghalle, vor allem aber das Big Egg, wie die Großhalle Tokyo Dome liebevoll genannt wird.

    • © Krishna.Wu, Shutterstock

    Chinesische und japanische Gartenkunst und Landschaftsmotive fließen hier ineinander. Kein Wunder: Der Kōrakuen ist ein Gemeinschaftswerk des dritten Tokugawa-Shōguns Mitsukuni und des chinesischen Gelehrten Zhu Shunshui. 1629 hatte Tokugawa Yorifusa, Neffe und Stellvertreter des zweiten Shōguns, das Projekt begonnen, 30 Jahre später wurde es vollendet. Der Weg durch den Garten ist eine Phantasiereise zu den landschaftlichen Schönheiten Chinas und Japans. Den Berg Lushan, den Damm im Westsee bei Hangzhou, die Hügel von Arashiyama und Hōraijima, die legendäre Insel der Unsterblichen - all das und mehr symbolisieren die Brücken, Teiche, Flüsschen, Steine und Laternen. Weitere Attraktionen sind die Kirschblüte im April, die Glyzinenblüte im Mai, die Azaleenblüte im April und Mai, die Irisblüte im Juni und die Laubfärbung im Herbst - der 7000 m2 große Garten ist eine wahre Augenweide. Zusätzlich entstanden auf einer Fläche von 18.000 m2 ein Vergnügungspark, ein Schwimmbad, eine Eisbahn, ein Kino und eine Bowlinghalle, vor allem aber das Big Egg, wie die Großhalle Tokyo Dome liebevoll genannt wird.


  • Shitamachi Fūzoku Shiryokan

    Museen

    Um einen Hauch des alten Edo zu verspüren, lohnt sich der Spaziergang zu diesem kleinen schwarzweißen Bau am südlichen Rand des Ueno-Parks. Straßenszenen, Einblicke in Werkstätten, Läden und Wohnräume, Alltagsutensilien und Fotos aus der Zeit vor dem großen Erdbeben von 1923 helfen der Phantasie auf die Sprünge.

    Um einen Hauch des alten Edo zu verspüren, lohnt sich der Spaziergang zu diesem kleinen schwarzweißen Bau am südlichen Rand des Ueno-Parks. Straßenszenen, Einblicke in Werkstätten, Läden und Wohnräume, Alltagsutensilien und Fotos aus der Zeit vor dem großen Erdbeben von 1923 helfen der Phantasie auf die Sprünge.


  • Idemitsu Bijutsukan

    Museen

    Eines der größten privaten Museen in Tokio mit der weltweit größten Sammlung von Tuschbildern und Kalligrafien des Zenmönches Sengai (1750-1837). Holzschnitte und Genremalereien von bedeutenden Künstlern geben Einblick in die längst vergangene Welt der Vergnügungsviertel von Edo und Kyoto. In der Haupthalle sind wertvolle chinesische und japanische Keramiken versammelt.

    Eines der größten privaten Museen in Tokio mit der weltweit größten Sammlung von Tuschbildern und Kalligrafien des Zenmönches Sengai (1750-1837). Holzschnitte und Genremalereien von bedeutenden Künstlern geben Einblick in die längst vergangene Welt der Vergnügungsviertel von Edo und Kyoto. In der Haupthalle sind wertvolle chinesische und japanische Keramiken versammelt.


  • Tokyo Kokuritsu Kindai Bijutsukan

    Museen

    Higashiyama Kaii, Yokoyama Taikan, Umehara Ryūzaburō, Takamura Kōtarō - Künstlernamen, die Kennern moderner japanischer Kunst das Herz höher schlagen lassen. Der interessierte Laie kann sich einen guten Überblick über die hiesige Kunstszene des 20.Jhs. verschaffen. Separat untergebracht ist die Abteilung für Kunsthandwerk, deren neugotischer Backsteinbau zu den wenigen noch erhaltenen Beispielen seiner Art gehört. Im 1910 errichteten einstigen Hauptquartier der kaiserlichen Wache werden japanische Keramik, Lack- und Metallarbeiten, Textilien und Korbwaren präsentiert.

    Higashiyama Kaii, Yokoyama Taikan, Umehara Ryūzaburō, Takamura Kōtarō - Künstlernamen, die Kennern moderner japanischer Kunst das Herz höher schlagen lassen. Der interessierte Laie kann sich einen guten Überblick über die hiesige Kunstszene des 20.Jhs. verschaffen. Separat untergebracht ist die Abteilung für Kunsthandwerk, deren neugotischer Backsteinbau zu den wenigen noch erhaltenen Beispielen seiner Art gehört. Im 1910 errichteten einstigen Hauptquartier der kaiserlichen Wache werden japanische Keramik, Lack- und Metallarbeiten, Textilien und Korbwaren präsentiert.


  • Kokuritsu Shin-Bijutsukan

    Museen

    Für Erholungsbedürftige bietet die 15.000 m2 große Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen im Erdgeschoss mit Sesseln und Stühlen ein angenehmes Plätzchen zum Entspannen.

    Für Erholungsbedürftige bietet die 15.000 m2 große Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen im Erdgeschoss mit Sesseln und Stühlen ein angenehmes Plätzchen zum Entspannen.


  • Edo-Tokyo-Museum

    Museen
    • © jumoobo, Shutterstock

    Geschichtsmuseum klingt langweilig? Von wegen. 2018 frisch renoviert, kannst du in dem raumschiffartigen Gebäude durch die Nachbauten der Gassen von Edo, wie Tokio zur Zeit der Samurai hieß, schlendern. Mehrsprachige Museumsführer zeigen dir kostenlos die Highlights (ca. 90 Min.), auch auf Deutsch.

    • © jumoobo, Shutterstock

    Geschichtsmuseum klingt langweilig? Von wegen. 2018 frisch renoviert, kannst du in dem raumschiffartigen Gebäude durch die Nachbauten der Gassen von Edo, wie Tokio zur Zeit der Samurai hieß, schlendern. Mehrsprachige Museumsführer zeigen dir kostenlos die Highlights (ca. 90 Min.), auch auf Deutsch.


  • Tokyo gendai bijutsukan

    Museen

    Das städtische Museum ist als Zentrum der Gegenwartskunst konzipiert. Rund 3500 Arbeiten werden alternierend gezeigt, dazu kommen Wanderausstellungen. Vom Bahnhof ist ein 15-minütiger Fußmarsch nötig. Doch die Mühe lohnt sich.

    Das städtische Museum ist als Zentrum der Gegenwartskunst konzipiert. Rund 3500 Arbeiten werden alternierend gezeigt, dazu kommen Wanderausstellungen. Vom Bahnhof ist ein 15-minütiger Fußmarsch nötig. Doch die Mühe lohnt sich.


  • Sengakuji

    Architektonische Highlights
    • © eakkarat rangram, Shutterstock

    Kaum eine Geschichte ist in Japan so bekannt wie die der 47 Ronin. Sie ist immer wiederkehrendes Thema von Puppenspielen, Kabukitheaterstücken, Fernsehspielen und Filmen. Im Jahr 1701 zieht Fürst Asano, provoziert vom Höfling Kira, in der Burg von Edo sein Schwert. Ein Vergehen, das er mit dem Leben bezahlen muss. Seine Gefolgsleute werden zu herrenlosen Samurai, zu Ronin. 47 dieser Getreuen beschließen, ihren Herrn zu rächen. Fast zwei Jahre später stürmen sie Kiras Wohnsitz, töten ihn und tragen sein abgeschlagenes Haupt im Triumph zu Asanos Grabstätte. Seine Ehre ist wiederhergestellt. Aber die 47 Ronin werden natürlich auch zum Tode verurteilt. Im buddhistischen Sengakuji sind Herr und Gefolge Seite an Seite bestattet. Auf dem Tempelgelände steht noch der Brunnen, an dem die Ronin Kiras Haupt wuschen, bevor sie es ihrem Herrn präsentierten. Architektonisch reizvoll ist v.a. das zweistöckige Haupteingangstor aus dem Jahr 1836.

    • © eakkarat rangram, Shutterstock

    Kaum eine Geschichte ist in Japan so bekannt wie die der 47 Ronin. Sie ist immer wiederkehrendes Thema von Puppenspielen, Kabukitheaterstücken, Fernsehspielen und Filmen. Im Jahr 1701 zieht Fürst Asano, provoziert vom Höfling Kira, in der Burg von Edo sein Schwert. Ein Vergehen, das er mit dem Leben bezahlen muss. Seine Gefolgsleute werden zu herrenlosen Samurai, zu Ronin. 47 dieser Getreuen beschließen, ihren Herrn zu rächen. Fast zwei Jahre später stürmen sie Kiras Wohnsitz, töten ihn und tragen sein abgeschlagenes Haupt im Triumph zu Asanos Grabstätte. Seine Ehre ist wiederhergestellt. Aber die 47 Ronin werden natürlich auch zum Tode verurteilt. Im buddhistischen Sengakuji sind Herr und Gefolge Seite an Seite bestattet. Auf dem Tempelgelände steht noch der Brunnen, an dem die Ronin Kiras Haupt wuschen, bevor sie es ihrem Herrn präsentierten. Architektonisch reizvoll ist v.a. das zweistöckige Haupteingangstor aus dem Jahr 1836.


  • Tōkyō tawā

    Museen
    • © Blue Planet Studio, Shutterstock

    Der 1958 fertig gestellte Eiffelturm-Nachbau ist wohl das offensichtlichste Beispiel für die Imitierfreude der Japaner. Das Stahlgerüst ist freilich mit 333 m nicht nur höher als sein Pariser Vorbild, sondern auch um einiges leichter. 2002 wurde der Tokyo Tower zum ersten Mal renoviert. Die Aussichtsplattform in 250 m Höhe ist nun vollständig verglast, und als Besucher scheint man dort über der Stadt zu schweben. Komm am besten nach Sonnenuntergang: Besonders beeindruckend ist das Lichtermeer.

    • © Blue Planet Studio, Shutterstock

    Der 1958 fertig gestellte Eiffelturm-Nachbau ist wohl das offensichtlichste Beispiel für die Imitierfreude der Japaner. Das Stahlgerüst ist freilich mit 333 m nicht nur höher als sein Pariser Vorbild, sondern auch um einiges leichter. 2002 wurde der Tokyo Tower zum ersten Mal renoviert. Die Aussichtsplattform in 250 m Höhe ist nun vollständig verglast, und als Besucher scheint man dort über der Stadt zu schweben. Komm am besten nach Sonnenuntergang: Besonders beeindruckend ist das Lichtermeer.


  • Yasukuni-jinja

    Architektonische Highlights
    • © nna2221, Shutterstock

    Als der Meiji-Kaiser 1879 dem "Schrein des friedlichen Landes" seinen Namen gab, ahnte er sicherlich nicht, welch unrühmliche Rolle das "friedliche Land" später einmal spielen würde. Friede und soziale Sicherheit verdanke das Kaiserreich all jenen, die im Dienste des Kaisers ihr Leben lassen. Ihre Seelen sollten im Yasukuni-jinja verehrt werden. Nur wenige Jahre vorher war der Shintoismus im Zuge einer politischen wie ideologischen Aufwertung des Kaiserhauses zur Staatsreligion erklärt worden. Der Staatskult, der den Tennō als direkten Nachkommen der Sonnengöttin Amaterasu zum Gott erhob, wurde nach dem Ersten Weltkrieg von den Expansionspolitikern und Militärs für ihre Zwecke verwendet: Die Japaner seien von den Göttern auserwählt, die Welt zu beherrschen. Der Staats-Shintoismus konzentrierte sich damals auf den südlich von Nagoya gelegenen Großen Schrein von Ise - Wohnsitz der Sonnengöttin -, auf den Meiji-Schrein und eben auf den Yasukuni-Schrein für die im Krieg Gefallenen. Alljährlich am 15.August, dem Kapitulationstag, bietet sich ein skurriles Schauspiel: Japanische Ultranationalisten, viele in alter Uniform, pilgern zum Schrein, um für die Kriegstoten zu beten. Auch Regierungsmitglieder sind darunter, obwohl die japanische Nachkriegsverfassung eine Trennung von Staat und Religion vorsieht. Der Schreinbesuch der Minister und Parlamentsabgeordneten wird durch eine Entscheidung vom Jahr 1978 immer wieder zur Weltnachricht, denn seither stehen auch die Namen der von den Alliierten als Hauptkriegsverbrecher Hingerichteten im Totenverzeichnis des Schreins, darunter Kriegspremier General Tōjō. Bei den ostasiatischen Nachbarländern Japans, die unter der Besatzungsmacht Nippon schrecklich zu leiden hatten, steigerte diese Entscheidung nicht nur die Angst vor einem Wiedererstarken des japanischen Militarismus. Vielmehr gelten die Schreinbesuche der Politiker weltweit als Indiz für die Unwilligkeit der Japaner, ihre Vergangenheit zu bewältigen.

    • © nna2221, Shutterstock

    Als der Meiji-Kaiser 1879 dem "Schrein des friedlichen Landes" seinen Namen gab, ahnte er sicherlich nicht, welch unrühmliche Rolle das "friedliche Land" später einmal spielen würde. Friede und soziale Sicherheit verdanke das Kaiserreich all jenen, die im Dienste des Kaisers ihr Leben lassen. Ihre Seelen sollten im Yasukuni-jinja verehrt werden. Nur wenige Jahre vorher war der Shintoismus im Zuge einer politischen wie ideologischen Aufwertung des Kaiserhauses zur Staatsreligion erklärt worden. Der Staatskult, der den Tennō als direkten Nachkommen der Sonnengöttin Amaterasu zum Gott erhob, wurde nach dem Ersten Weltkrieg von den Expansionspolitikern und Militärs für ihre Zwecke verwendet: Die Japaner seien von den Göttern auserwählt, die Welt zu beherrschen. Der Staats-Shintoismus konzentrierte sich damals auf den südlich von Nagoya gelegenen Großen Schrein von Ise - Wohnsitz der Sonnengöttin -, auf den Meiji-Schrein und eben auf den Yasukuni-Schrein für die im Krieg Gefallenen. Alljährlich am 15.August, dem Kapitulationstag, bietet sich ein skurriles Schauspiel: Japanische Ultranationalisten, viele in alter Uniform, pilgern zum Schrein, um für die Kriegstoten zu beten. Auch Regierungsmitglieder sind darunter, obwohl die japanische Nachkriegsverfassung eine Trennung von Staat und Religion vorsieht. Der Schreinbesuch der Minister und Parlamentsabgeordneten wird durch eine Entscheidung vom Jahr 1978 immer wieder zur Weltnachricht, denn seither stehen auch die Namen der von den Alliierten als Hauptkriegsverbrecher Hingerichteten im Totenverzeichnis des Schreins, darunter Kriegspremier General Tōjō. Bei den ostasiatischen Nachbarländern Japans, die unter der Besatzungsmacht Nippon schrecklich zu leiden hatten, steigerte diese Entscheidung nicht nur die Angst vor einem Wiedererstarken des japanischen Militarismus. Vielmehr gelten die Schreinbesuche der Politiker weltweit als Indiz für die Unwilligkeit der Japaner, ihre Vergangenheit zu bewältigen.


  • Yushima-tenjin

    Architektonische Highlights

    Keinen Schrein kennen Tokios verzweifelte Eltern besser als diesen: In der Edo-Zeit eilte man hierher, um Suchmeldungen nach verloren gegangenen Sprösslingen aufzugeben. Heute betet man hier nach Kräften, der Nachwuchs möge doch die Aufnahmeprüfung an einer der karriereverheißenden Erziehungsinstitutionen bestehen, sei es ein prestigeträchtiger Kindergarten oder die Nobeluniversität Tōdai. Die Gestelle, an denen die Votivtafeln hängen, drohen unter der Last der Wünsche zusammenzubrechen, denn im Yushima-tenjin wird der Gott des Lernens verehrt. Der Schrein liegt auf einer Anhöhe. Früher einmal konnte man von hier aufs Meer blicken, heute umzingeln Betonklötze die heilige Stätte. Sie haben die Wahl zwischen einem steilen Anstieg - eigentlich dem männlichen Geschlecht vorbehalten - und einer sanften Treppenversion. Achtung: Zur Pflaumenblütenzeit im Februar herrscht auf beiden Routen Gedränge.

    Keinen Schrein kennen Tokios verzweifelte Eltern besser als diesen: In der Edo-Zeit eilte man hierher, um Suchmeldungen nach verloren gegangenen Sprösslingen aufzugeben. Heute betet man hier nach Kräften, der Nachwuchs möge doch die Aufnahmeprüfung an einer der karriereverheißenden Erziehungsinstitutionen bestehen, sei es ein prestigeträchtiger Kindergarten oder die Nobeluniversität Tōdai. Die Gestelle, an denen die Votivtafeln hängen, drohen unter der Last der Wünsche zusammenzubrechen, denn im Yushima-tenjin wird der Gott des Lernens verehrt. Der Schrein liegt auf einer Anhöhe. Früher einmal konnte man von hier aufs Meer blicken, heute umzingeln Betonklötze die heilige Stätte. Sie haben die Wahl zwischen einem steilen Anstieg - eigentlich dem männlichen Geschlecht vorbehalten - und einer sanften Treppenversion. Achtung: Zur Pflaumenblütenzeit im Februar herrscht auf beiden Routen Gedränge.


  • Kokkai gijido

    Architektonische Highlights
    • © faula, Shutterstock

    Inmitten des recht öde wirkenden Regierungsviertels Kasumigaseki erscheint dieses 1936 fertiggestellte, gut 200 m lange Gebäude fast wie ein Wunderwerk an Einfallsreichtum. Anklänge an deutsche Monumentalarchitektur jener Ära mögen zufällig sein. Der Turm über dem Haupteingang ist 65,5 m hoch.

    • © faula, Shutterstock

    Inmitten des recht öde wirkenden Regierungsviertels Kasumigaseki erscheint dieses 1936 fertiggestellte, gut 200 m lange Gebäude fast wie ein Wunderwerk an Einfallsreichtum. Anklänge an deutsche Monumentalarchitektur jener Ära mögen zufällig sein. Der Turm über dem Haupteingang ist 65,5 m hoch.


  • Nogi-jinja

    Architektonische Highlights

    Japanische Besucher fühlen sich von dieser Stätte magisch angezogen: Der Schrein wurde zu Ehren des Generals Nogi und seiner Frau gebaut und ist sehr populär. Er besticht durch seine klare Architektur. Die beiden begingen 1912 aus Kaisertreue im benachbarten Haus - einem schlichten Bau von 1889 - "seppuku", rituellen Selbstmord, als der Sarg des Meiji-Kaisers nach dessen Tod das Palastgebäude verließ.

    Japanische Besucher fühlen sich von dieser Stätte magisch angezogen: Der Schrein wurde zu Ehren des Generals Nogi und seiner Frau gebaut und ist sehr populär. Er besticht durch seine klare Architektur. Die beiden begingen 1912 aus Kaisertreue im benachbarten Haus - einem schlichten Bau von 1889 - "seppuku", rituellen Selbstmord, als der Sarg des Meiji-Kaisers nach dessen Tod das Palastgebäude verließ.


  • Tosho-gu

    Architektonische Highlights

    Die Zufahrt zu diesem Schrein ist von zahlreichen Bronze- und Steinlaternen gesäumt.

    Die Zufahrt zu diesem Schrein ist von zahlreichen Bronze- und Steinlaternen gesäumt.


  • Tokyo Domu

    Architektonische Highlights

    Das Big Egg, wie die Großhalle auch liebevoll genannt wird, ist nicht nur Heimat der beliebtesten Baseballmannschaft Japans, der Yomiuri Giants, sondern auch Schauplatz unterschiedlichster Veranstaltungen vom Popkonzert bis zu Aufnahmeprüfungen großer Universitäten.

    Das Big Egg, wie die Großhalle auch liebevoll genannt wird, ist nicht nur Heimat der beliebtesten Baseballmannschaft Japans, der Yomiuri Giants, sondern auch Schauplatz unterschiedlichster Veranstaltungen vom Popkonzert bis zu Aufnahmeprüfungen großer Universitäten.


  • Kiyomizu dera

    Architektonische Highlights

    Immer hübsch anzusehen ist das Puppen-Ensemble zu Füßen der Barmherzigkeitsgottheit Kannon an diesem Tempel: Sie sind die Spenden dankbarer Eltern, denen ihr Kinderwunsch erfüllt wurde. Jedes Jahr am 25.September wird die Puppenschar in einer feierlichen Zeremonie verbrannt, um Neuzugängen Platz zu machen.

    Immer hübsch anzusehen ist das Puppen-Ensemble zu Füßen der Barmherzigkeitsgottheit Kannon an diesem Tempel: Sie sind die Spenden dankbarer Eltern, denen ihr Kinderwunsch erfüllt wurde. Jedes Jahr am 25.September wird die Puppenschar in einer feierlichen Zeremonie verbrannt, um Neuzugängen Platz zu machen.


  • Sonibiru

    Architektonische Highlights

    Modernstes Elektronikdesign präsentiert der japanische Elektronikkonzern hier auf mehreren Stockwerken - von Kameras über PCs bis Playstation. Neben den Ausstellungsräumen findet man hier außerdem ein HD-Kino und ein Geschäft, wo auch ausländische Besucher Kunden werden können - und zwar zollfrei.

    Modernstes Elektronikdesign präsentiert der japanische Elektronikkonzern hier auf mehreren Stockwerken - von Kameras über PCs bis Playstation. Neben den Ausstellungsräumen findet man hier außerdem ein HD-Kino und ein Geschäft, wo auch ausländische Besucher Kunden werden können - und zwar zollfrei.