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Kõpu Tuletorn
TouristenattraktionenEtwa 60 km von Heltermaa, in der Mitte der westlichen Halbinsel Kõpu das Symbol Hiiumaas: der Leuchtturm Kõpu. Schon 1531 errichtet, ist er heute das älteste noch tätige Leuchtfeuer im Ostseeraum. Den Turm kannst du besteigen. Aus 37m Höhe schaut man auf die ferne See – und auf ein Meer von Bäumen. Nahe beim Leuchtturm gibt es einen Campingplatz mit Infocenter.
- & Street 12139, Kõrgessaare
- http://koputuletorn.ee/
Etwa 60 km von Heltermaa, in der Mitte der westlichen Halbinsel Kõpu das Symbol Hiiumaas: der Leuchtturm Kõpu. Schon 1531 errichtet, ist er heute das älteste noch tätige Leuchtfeuer im Ostseeraum. Den Turm kannst du besteigen. Aus 37m Höhe schaut man auf die ferne See – und auf ein Meer von Bäumen. Nahe beim Leuchtturm gibt es einen Campingplatz mit Infocenter.
- & Street 12139, Kõrgessaare
- http://koputuletorn.ee/
Melngalvju nams
Architektonische Highlights © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Im Zweiten Weltkrieg abgebrannt, in den späten 1990er-Jahren mit Millionenaufwand wieder aufgebaut. Neben dem gotischen Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft stehen Roland und Rathaus – auch diese Bauten sind Relikte der deutschen Herrschaft.
- Ratslaukums 7, LV-1050 Riga
- http://melngalvjunams.lv/
- eventvenues@riga.lv
© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Im Zweiten Weltkrieg abgebrannt, in den späten 1990er-Jahren mit Millionenaufwand wieder aufgebaut. Neben dem gotischen Prachtbau der mittelalterlichen Junggesellenbruderschaft stehen Roland und Rathaus – auch diese Bauten sind Relikte der deutschen Herrschaft.
- Ratslaukums 7, LV-1050 Riga
- http://melngalvjunams.lv/
- eventvenues@riga.lv
Gediminas-Turm
Museen © Grisha Bruev, Shutterstock
Der wuchtige Gediminas-Turm auf dem 142m hohen Burgberg ist das Wahrzeichen von Vilnius. Den Aufstieg lohnt allein schon der Blick, der sich vom Burgberg und noch schöner von der Plattform des achteckigen Backsteinturms auf die Dächer der Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum, das Aukštutinės pilies muziejus an die Obere Burg, die hier einst stand – gegründet 1323 von Großfürst Gediminas, der Litauen mächtig und Vilnius zur Hauptstadt machte.
- Arsenalo Gatvė 5, 01143 Vilnius
- http://lnm.lt/
- +370 5 261 7453
© Grisha Bruev, Shutterstock
Der wuchtige Gediminas-Turm auf dem 142m hohen Burgberg ist das Wahrzeichen von Vilnius. Den Aufstieg lohnt allein schon der Blick, der sich vom Burgberg und noch schöner von der Plattform des achteckigen Backsteinturms auf die Dächer der Altstadt bietet. Drinnen erinnert ein Museum, das Aukštutinės pilies muziejus an die Obere Burg, die hier einst stand – gegründet 1323 von Großfürst Gediminas, der Litauen mächtig und Vilnius zur Hauptstadt machte.
- Arsenalo Gatvė 5, 01143 Vilnius
- http://lnm.lt/
- +370 5 261 7453
Kadrioru Loss
Architektonische Highlights © Igor Sokolov, Thinkstock
Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.
- A. Weizenbergi 37, Tallinn
- http://kadriorumuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
© Igor Sokolov, Thinkstock
Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.
- A. Weizenbergi 37, Tallinn
- http://kadriorumuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
Kryziu Kalnas
Touristenattraktionen © krivinis, Shutterstock
Ein Hügel übersät mit Kreuzen erhebt sich mitten in unbewohnter Umgebung. Seit der Zarenzeit stecken Pilger hier Kreuze in den Boden, hinterlassen kleine Jesusfiguren oder auch papierene Botschaften – niemand kann zählen, wie viele christliche Symbole hier angebracht wurden. Wenn du auch ein Kreuz hinterlassen willst: Am Parkplatz werden welche verkauft. Ca. 170 km von Klaipėda. Fahr auf der A 11 nach Šiauliai. Dann auf der A 12 in Richtung Rīga, dem Wegweiser Kryžių kalnas folgen.
- Šiauliai
- http://kryziukalnas.lt/
- +370 41 370860
© krivinis, Shutterstock
Ein Hügel übersät mit Kreuzen erhebt sich mitten in unbewohnter Umgebung. Seit der Zarenzeit stecken Pilger hier Kreuze in den Boden, hinterlassen kleine Jesusfiguren oder auch papierene Botschaften – niemand kann zählen, wie viele christliche Symbole hier angebracht wurden. Wenn du auch ein Kreuz hinterlassen willst: Am Parkplatz werden welche verkauft. Ca. 170 km von Klaipėda. Fahr auf der A 11 nach Šiauliai. Dann auf der A 12 in Richtung Rīga, dem Wegweiser Kryžių kalnas folgen.
- Šiauliai
- http://kryziukalnas.lt/
- +370 41 370860
Toomkirik
Architektonische Highlights © Ivan Varyukhin, Thinkstock
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13.Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die Messe gelesen. Die gotische Fassade stammt aus dem 14.Jh., der Turm aus dem Barock. Einige der Kapellen wurden noch später hinzugefügt. Sehenswert sind die ebenfalls barocke Kanzel und die Grabmäler mit lebensgroßen Figuren der Toten - darunter viele Angehörige des deutschbaltischen Adels - und ihren Wappenschilden. Unter anderem liegen hier eine Tochter des schwedischen Monarchen Johann III. sowie Admiral Samuel Greigh, ein Liebhaber von Katharina der Großen, begraben.
- Toom-Kooli 6, 10130 Tallinn
- http://toomkirik.ee/
- +372 644 4140
- tallinna.toom@eelk.ee
© Ivan Varyukhin, Thinkstock
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13.Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die Messe gelesen. Die gotische Fassade stammt aus dem 14.Jh., der Turm aus dem Barock. Einige der Kapellen wurden noch später hinzugefügt. Sehenswert sind die ebenfalls barocke Kanzel und die Grabmäler mit lebensgroßen Figuren der Toten - darunter viele Angehörige des deutschbaltischen Adels - und ihren Wappenschilden. Unter anderem liegen hier eine Tochter des schwedischen Monarchen Johann III. sowie Admiral Samuel Greigh, ein Liebhaber von Katharina der Großen, begraben.
- Toom-Kooli 6, 10130 Tallinn
- http://toomkirik.ee/
- +372 644 4140
- tallinna.toom@eelk.ee
Kurische Nehrung
Landschaftliche Highlights © Majonit, Shutterstock
Bis zu 70 m hoch aufragende Wanderdünen, malerische Fischerdörfer, Kiefernwälder und nicht enden wollender strand: Die Kurische Nehrung zählt zweifellos zu den eigenartigsten und schönsten Küstenlandschaften Europas. Das fand schon Wilhelm von Humboldt: Man müsse sie gesehen haben, solle einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen, schwärmte er 1809.Thomas Mann ließ sich hier ein Sommerhaus bauen, Impressionisten wie Lovis Corinth malten gegen ihre Zivilisationsmüdigkeit an. Fast 100 km lang und an der schmalsten Stelle nur 350 m breit, trennt die säbelförmig geschwungene Landzunge die Ostsee vom Kurischen Haff, einer Süßwasserlagune dreimal so groß wie der Bodensee. Die Kurische Nehrung ist heute geteiltes Land. Ihr Norden gehört zu Litauen, die südliche Hälfte zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg). Beide Seiten haben die Nehrung zum Nationalpark erklärt, die Unesco nahm sie 2001 in das Weltnaturerbe auf. Beachte die strengen Schutzgebote! Am Nationalparkeingang bei Alksnynė müssen Autofahrer eine Umweltgebühr (20 Euro/ Hauptsaison, 5/Nebensaison) entrichten. Von Klaipėda setzen Fähren zur Nehrung über. In den Kosten für die Passage (Auto 12,30 Euro) ist die Rückfahrt jeweils inbegriffen.
- Kurische Nehrung
- http://www.keltas.lt/
© Majonit, Shutterstock
Bis zu 70 m hoch aufragende Wanderdünen, malerische Fischerdörfer, Kiefernwälder und nicht enden wollender strand: Die Kurische Nehrung zählt zweifellos zu den eigenartigsten und schönsten Küstenlandschaften Europas. Das fand schon Wilhelm von Humboldt: Man müsse sie gesehen haben, solle einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen, schwärmte er 1809.Thomas Mann ließ sich hier ein Sommerhaus bauen, Impressionisten wie Lovis Corinth malten gegen ihre Zivilisationsmüdigkeit an. Fast 100 km lang und an der schmalsten Stelle nur 350 m breit, trennt die säbelförmig geschwungene Landzunge die Ostsee vom Kurischen Haff, einer Süßwasserlagune dreimal so groß wie der Bodensee. Die Kurische Nehrung ist heute geteiltes Land. Ihr Norden gehört zu Litauen, die südliche Hälfte zur russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg). Beide Seiten haben die Nehrung zum Nationalpark erklärt, die Unesco nahm sie 2001 in das Weltnaturerbe auf. Beachte die strengen Schutzgebote! Am Nationalparkeingang bei Alksnynė müssen Autofahrer eine Umweltgebühr (20 Euro/ Hauptsaison, 5/Nebensaison) entrichten. Von Klaipėda setzen Fähren zur Nehrung über. In den Kosten für die Passage (Auto 12,30 Euro) ist die Rückfahrt jeweils inbegriffen.
- Kurische Nehrung
- http://www.keltas.lt/
Haapsalu Piiskopilinnus
Architektonische Highlights © Andrei Nekrassov, Shutterstock
Die Attraktion der Stadt bilden die Ruinen der 1265 errichteten Bischofsburg mit ihren gewaltigen Mauern und die Domkirche. Die größte einschiffige Kathedrale im Baltikumistkompletterhalten. Im August sind bei Vollmondlicht im Fenster der Taufkapelle angeblich die Umrisse einer Frau zusehen. Die Legende von der „Weißen Dame“ beflügelt die Fantasie der Betrachter und den Tourismus. Der Aufstieg in den Turm der Stadtmauer wird mit einem tollen Blick über Stadt und Meerbelohnt.
- Lossiplats 3, 90502 Lääne maakond
- http://linnus.salm.ee/
© Andrei Nekrassov, Shutterstock
Die Attraktion der Stadt bilden die Ruinen der 1265 errichteten Bischofsburg mit ihren gewaltigen Mauern und die Domkirche. Die größte einschiffige Kathedrale im Baltikumistkompletterhalten. Im August sind bei Vollmondlicht im Fenster der Taufkapelle angeblich die Umrisse einer Frau zusehen. Die Legende von der „Weißen Dame“ beflügelt die Fantasie der Betrachter und den Tourismus. Der Aufstieg in den Turm der Stadtmauer wird mit einem tollen Blick über Stadt und Meerbelohnt.
- Lossiplats 3, 90502 Lääne maakond
- http://linnus.salm.ee/
Windmühlen von Angla
Touristenattraktionen © Nordic Moonlight, Shutterstock
Noch fünf von einst 800 Getreidemühlen haben überlebt. Vier sind aktiv und zu einem Museum zusammengefasst beim Dorf Angla. Natürlich wird auch Brot gebacken.
- Upa-Leisi, 94244 Kreis Saare
- http://angla.saaremaa-top.ee/
© Nordic Moonlight, Shutterstock
Noch fünf von einst 800 Getreidemühlen haben überlebt. Vier sind aktiv und zu einem Museum zusammengefasst beim Dorf Angla. Natürlich wird auch Brot gebacken.
- Upa-Leisi, 94244 Kreis Saare
- http://angla.saaremaa-top.ee/
Doma baznīca
Architektonische Highlights © dimbar76, Shutterstock
Die größte Kirche des Baltikums entstand als Auftragswerk des Rīgaer Stadtgründers Bischof Albert (sein Denkmal steht im Domhof). Schon den Grundstein ließ Albert 1211, der geplanten gewaltigen Ausmaße von St. Marien wegen, vorsorglich außerhalb der Stadtmauer legen. Allein der Rohbau mit 2 m dicken Mauern kostete 50 Jahre, und auch danach wurde so viel an der Kathedrale herumgebaut, dass ihre Architektur drei Epochen vereint: Romanik, Gotik und schließlich Barock, aus dem ein Teil der prachtvollen Ausstattung stammt. Ein grandioses Meisterwerk ist die Walcker-Orgel von 1884, mit 6718 Pfeifen eine der größten und klangschönsten der Welt.
- Herdera laukums 6, LV-1050 Riga
- http://www.doms.lv/
© dimbar76, Shutterstock
Die größte Kirche des Baltikums entstand als Auftragswerk des Rīgaer Stadtgründers Bischof Albert (sein Denkmal steht im Domhof). Schon den Grundstein ließ Albert 1211, der geplanten gewaltigen Ausmaße von St. Marien wegen, vorsorglich außerhalb der Stadtmauer legen. Allein der Rohbau mit 2 m dicken Mauern kostete 50 Jahre, und auch danach wurde so viel an der Kathedrale herumgebaut, dass ihre Architektur drei Epochen vereint: Romanik, Gotik und schließlich Barock, aus dem ein Teil der prachtvollen Ausstattung stammt. Ein grandioses Meisterwerk ist die Walcker-Orgel von 1884, mit 6718 Pfeifen eine der größten und klangschönsten der Welt.
- Herdera laukums 6, LV-1050 Riga
- http://www.doms.lv/
Brīvības piemineklis (Freiheitsdenkmal)
Touristenattraktionen © joyfull, Shutterstock
Nationales Wahrzeichen. Drei goldene Sterne reckt „Milda“, die anmutige Mädchengestalt, auf ihrer 42 m hohen Säule dem Himmel entgegen. Sie symbolisieren die Provinzen Latgale, Kurzeme und Vidzeme – Lettlands nationale Einheit. Den Sowjets war das 1935 errichtete Monument mit der Aufschrift Tevzemei un Brīvībai („Für Vaterland und Freiheit“) ein Dorn im Auge, doch es anzurühren, wagten sie nicht. Eine stündlich wechselnde Ehrenwache schützt heute die Würde des Orts.
- Raiņa bulvāris 11, LV-1050 Riga
- http://www.latvia.travel/
© joyfull, Shutterstock
Nationales Wahrzeichen. Drei goldene Sterne reckt „Milda“, die anmutige Mädchengestalt, auf ihrer 42 m hohen Säule dem Himmel entgegen. Sie symbolisieren die Provinzen Latgale, Kurzeme und Vidzeme – Lettlands nationale Einheit. Den Sowjets war das 1935 errichtete Monument mit der Aufschrift Tevzemei un Brīvībai („Für Vaterland und Freiheit“) ein Dorn im Auge, doch es anzurühren, wagten sie nicht. Eine stündlich wechselnde Ehrenwache schützt heute die Würde des Orts.
- Raiņa bulvāris 11, LV-1050 Riga
- http://www.latvia.travel/
Niguliste kirik
Architektonische Highlights © Ryhor Bruyeu, Thinkstock
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.
- Niguliste 3, Tallinn
- http://nigulistemuuseum.ekm.ee/
- +372 631 4330
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.
- Niguliste 3, Tallinn
- http://nigulistemuuseum.ekm.ee/
- +372 631 4330
Raekoja
Architektonische Highlights © anshar73, Thinkstock
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.
- Raekoja plats 1, Tallinn
- http://raekoda.tallinn.ee/
- +372 645 7900
© anshar73, Thinkstock
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.
- Raekoja plats 1, Tallinn
- http://raekoda.tallinn.ee/
- +372 645 7900
Linnamüür
Architektonische Highlights © vasanty, Shutterstock
Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.
- Suur-Kloostri, Tallinn
- +372 644 9867
© vasanty, Shutterstock
Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.
- Suur-Kloostri, Tallinn
- +372 644 9867
Raekoja plats
Touristenattraktionen © Tero Vesalainen, Shutterstock
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.
- Raekoja plats, Tallinn
- +372 645 7777
© Tero Vesalainen, Shutterstock
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.
- Raekoja plats, Tallinn
- +372 645 7777
Gotisches Ensemble
Architektonische Highlights © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Mitten aus dem rauschenden Barock, der Vilnius prägt, leuchtet ziegelrot eine Perle der Backsteingotik: Die anmutige, aus 33 Ziegelarten erschaffene Annakirche. Gegen die filigran verspielte Symmetrie ihres Westgiebels wirkt die 1519 erbaute Bernhardinerkirche nebenan schlicht und schwer. Zusammen bilden die ungleichen Geschwister das berühmte Gotische Ensemble. Annakirche. Ein drittes Gotteshaus steht gegenüber: die Renaissancekirche St. Michael. Wen litauische Baustile interessieren: Sie beherbergt das Architekturmuseum. Gleich hinter dem Gotischen Ensemble schmiegt sich der Sereikiškės-Park in die Flussschleife der Vilnia. Die ehemaligen Klostergärten, älteste Parkanlage der Stadt, sind herrlich für eine Pause von der vielen Baukunst.
- Maironio gatve 8-1, 01124 Vilnius
- http://www.onosbaznycia.lt/
© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
Mitten aus dem rauschenden Barock, der Vilnius prägt, leuchtet ziegelrot eine Perle der Backsteingotik: Die anmutige, aus 33 Ziegelarten erschaffene Annakirche. Gegen die filigran verspielte Symmetrie ihres Westgiebels wirkt die 1519 erbaute Bernhardinerkirche nebenan schlicht und schwer. Zusammen bilden die ungleichen Geschwister das berühmte Gotische Ensemble. Annakirche. Ein drittes Gotteshaus steht gegenüber: die Renaissancekirche St. Michael. Wen litauische Baustile interessieren: Sie beherbergt das Architekturmuseum. Gleich hinter dem Gotischen Ensemble schmiegt sich der Sereikiškės-Park in die Flussschleife der Vilnia. Die ehemaligen Klostergärten, älteste Parkanlage der Stadt, sind herrlich für eine Pause von der vielen Baukunst.
- Maironio gatve 8-1, 01124 Vilnius
- http://www.onosbaznycia.lt/
Rundāles pils
Architektonische Highlights © Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
„Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert
- Rundales novads, LV-3921 Latvija
- http://rundale.net/
- rundale@rundale.net
© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
„Klein Versailles“ nennen die Letten das schönste Barockschloss ihres Landes stolz. 138 Kabinette und Säle zählt der nach französischem Vorbild dreiflügelig angelegte Palast, mit prachtvollen Treppenhäusern und Galerien verbunden. Deinen Rundgang beginnst du am besten im Thronsaal, wegen seines filigranen Goldstucks auch Goldener Saal genannt. Ein 200 m² großes Deckengemälde preist allegorisch die Tugenden des Herzogs, der hier seine Audienzen abhielt. Nicht minder üppig der von Spiegelfenstern künstlich lichtdurchflutete Weiße Saal. Als Krone des Prunks gilt das mit rotem Marmor und Tapeten aus kostbarem Seidenbrokat ausgekleidete Rosenzimmer. Leisten konnte sich all diesen Luxus Herzog Ernst Johann Biron, der Rundāle 1735 bis 1768 bauen ließ – als Sommerresidenz. Wie in Jelgava beauftragte er auch hier den genialen Bartolomeo Francesco Rastrelli. Der konnte aus dem Vollen schöpfen: In dem riesigen Schlosspark ließ Rastrelli 328000 Linden pflanzen. Fertig wurde dieses Kunstwerk französischer Gartenbaukunst allerdings nicht mehr. Der Park wird derzeit anhand der Originalpläne vollendet. Fast abgeschlossen sind mittlerweile die seit 1972 laufenden Restaurierungsarbeiten an dem Ensemble, das in beiden Weltkriegen schweren Schaden nahm. Eine Ausstellung im Schloss informiert darüber. Als ein Juwel baltisch-barocker Baukunst zieht das 38 km südöstlich von Jelgava gelegene Schloss jährlich nicht nur Zehntausende Besucher an. Die lettische Regierung bringt hier auch ihre Staatsgäste unter. Und wer es sich leisten kann, feiert auf Rundāle fürstlich Hochzeit. Im angeschlossenen Schlossrestaurant Pils A&S wird internationale Küche in herrschaftlichem Ambiente serviert
- Rundales novads, LV-3921 Latvija
- http://rundale.net/
- rundale@rundale.net
KUMU
Museen © Rtsubin, Thinkstock
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.
- Valge tn 1, 10127 Tallinn
- http://kumu.ekm.ee/
- +372 602 6000
© Rtsubin, Thinkstock
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.
- Valge tn 1, 10127 Tallinn
- http://kumu.ekm.ee/
- +372 602 6000
Seaplane Harbour Lennusadam
Museen © Shyshko Oleksandr, Shutterstock
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16.Jh. und das 1937 gebaute kolossale U-Boot „Lembit“ – weltältestes Kriegsschiff, noch voll funktionstüchtig. Für Kinder gibt es schöne Mitmachaktionen. Mit Café und Sommerterrasse.
- Vesilennuki 6, Tallinn (Rewal)
- http://meremuuseum.ee/
- +372 620 0545
© Shyshko Oleksandr, Shutterstock
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16.Jh. und das 1937 gebaute kolossale U-Boot „Lembit“ – weltältestes Kriegsschiff, noch voll funktionstüchtig. Für Kinder gibt es schöne Mitmachaktionen. Mit Café und Sommerterrasse.
- Vesilennuki 6, Tallinn (Rewal)
- http://meremuuseum.ee/
- +372 620 0545
Lahemaa National Park
Landschaftliche Highlights © swuerfel, Shutterstock
© swuerfel, Shutterstock
Im größten und bekanntesten Nationalpark Estlands, der 70 km östlich von Tallinn beginnt, locken dichte Nadelwälder, wunderschöne Wiesen, Hochmoore und Buchten zum Wandern und Baden. Neben vielen Wasservogelarten sind hier auch Kraniche und Störche, Braunbären, Luchse und Elche heimisch. Nicht umsonst heißt der 725 km² große Nationalpark auf Estnisch Lahemaa Rahvuspark, was „Land der Buchten“ bedeutet. Besonders schön ist die Bucht in Käsmu. Dieses auf einer Halbinsel gelegene Dorf zählt mit seinen Fischerkaten, Kapitänshäusern, einem Seemannsfriedhof und alten sowjetischen Wachturm zu den Hauptattraktionen. Hier kannst du das größte Findlingsfeld des Landes mit riesigen, aus der Eiszeit stammenden Steinen bewundern. In einem Haus am Waldrand verbrachte der Komponist Arvo Pärt die Sommer seiner Kindheit und Jugend. Wen die Geschichte Käsmus interessiert, kann dem Meeresmuseum einen Besuch abstatten. Ein schöner Spaziergang ist der 15 km lange Käsmu-Rundweg, der vom Parkplatz neben der Kapelle um die Halbinsel führt. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Küste voller Findlinge. Der Gutshof Sagadi, ca. 13 km von Käsmu entfernt, ein im Barockstil erbauter Hof mit 20 Gebäuden aus dem 18.Jh., zählt zu den schönsten deutschbaltischen Herrenhäusern (mit Restaurant und Gästehaus). Das Haupthaus der Adelsfamilie ist ebenso zu besichtigen wie eine Ausstellung zum Thema Wald im Nebengebäude. Im Kutschenhaus des einstigen Gutshofs in Palmse und heutigen Hotels Palmse Manor ist das Besucherzentrum des Parks. Im umliegenden Park locken ein See, seltene Baumarten und sieben markierte Wanderwege zwischen 1,7 und 4,7 km Länge. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mühsam, da nur selten Busse in den Nationalpark fahren.
© swuerfel, Shutterstock
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Im größten und bekanntesten Nationalpark Estlands, der 70 km östlich von Tallinn beginnt, locken dichte Nadelwälder, wunderschöne Wiesen, Hochmoore und Buchten zum Wandern und Baden. Neben vielen Wasservogelarten sind hier auch Kraniche und Störche, Braunbären, Luchse und Elche heimisch. Nicht umsonst heißt der 725 km² große Nationalpark auf Estnisch Lahemaa Rahvuspark, was „Land der Buchten“ bedeutet. Besonders schön ist die Bucht in Käsmu. Dieses auf einer Halbinsel gelegene Dorf zählt mit seinen Fischerkaten, Kapitänshäusern, einem Seemannsfriedhof und alten sowjetischen Wachturm zu den Hauptattraktionen. Hier kannst du das größte Findlingsfeld des Landes mit riesigen, aus der Eiszeit stammenden Steinen bewundern. In einem Haus am Waldrand verbrachte der Komponist Arvo Pärt die Sommer seiner Kindheit und Jugend. Wen die Geschichte Käsmus interessiert, kann dem Meeresmuseum einen Besuch abstatten. Ein schöner Spaziergang ist der 15 km lange Käsmu-Rundweg, der vom Parkplatz neben der Kapelle um die Halbinsel führt. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Küste voller Findlinge. Der Gutshof Sagadi, ca. 13 km von Käsmu entfernt, ein im Barockstil erbauter Hof mit 20 Gebäuden aus dem 18.Jh., zählt zu den schönsten deutschbaltischen Herrenhäusern (mit Restaurant und Gästehaus). Das Haupthaus der Adelsfamilie ist ebenso zu besichtigen wie eine Ausstellung zum Thema Wald im Nebengebäude. Im Kutschenhaus des einstigen Gutshofs in Palmse und heutigen Hotels Palmse Manor ist das Besucherzentrum des Parks. Im umliegenden Park locken ein See, seltene Baumarten und sieben markierte Wanderwege zwischen 1,7 und 4,7 km Länge. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mühsam, da nur selten Busse in den Nationalpark fahren.
Tartu Ülikool
Architektonische HighlightsDas Hauptgebäude der Universität ist eins der schönsten klassizistischen Gebäude Estlands (1809). Die Zaren ließen deutsche Professoren in ihrer Muttersprache unterrichten. Zwar waren ihnen Aufklärung und revolutionäres Gedankengut nicht geheuer – doch ganz ohne die Freiheit des Geistes kam die Modernisierung des Landes auch nicht voran.
- Ülikooli 18, 50090 Tartu
- http://www.ut.ee/
- +372 737 5100
Das Hauptgebäude der Universität ist eins der schönsten klassizistischen Gebäude Estlands (1809). Die Zaren ließen deutsche Professoren in ihrer Muttersprache unterrichten. Zwar waren ihnen Aufklärung und revolutionäres Gedankengut nicht geheuer – doch ganz ohne die Freiheit des Geistes kam die Modernisierung des Landes auch nicht voran.
- Ülikooli 18, 50090 Tartu
- http://www.ut.ee/
- +372 737 5100
Gauja National Park
Landschaftliche Highlights © Aleksey Stemmer, Shutterstock
Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.
- Sigulda
- http://entergauja.com/
© Aleksey Stemmer, Shutterstock
Die Waldlandschaft des Gauja-Urstromtals steht in Lettland im Rang eines nationalen Naturheiligtums. Im Gaujas Nacionālais Parks lassen sich viele markierte Wanderwege und Lehrpfade zu großen und kleinen Touren kombinieren, entlang der Gauja gibt es außerdem 18 Campingplätze, etwa Kempings Apalkalns. Reizvolle Ausflugsziele sind z. B. die roten Sandsteinfelsen, das steile Massiv der sogenannten Teufelsferse (Sietiņ iezis) nordwestlich von Cēsis. Auf ihrem Weg durch die bis zu 85 m tiefe Schlucht sammelt die Gauja das Wasser von 13 Nebenflüssen. Detaillierte Infos und Karten gibt’s im Besucherzentrum des Nationalparks.
- Sigulda
- http://entergauja.com/
Aglona Basilica
Architektonische Highlights © Lev Levin, Shutterstock
Aglona ist so etwas wie das lettische Rom. Zu seiner strahlend weißen Basilika, die zum örtlichen Domikanerkloster gehört, pilgern jährlich Zehntausende am 15.August zu Mariä Himmelfahrt. Nicht wegen der idyllischen Lage zwischen zwei Seen rund 55 km südwestlich von Rēzekne entfernt, sondern der heilenden und spirituellen Wirkung der Agloner Muttergottes (17.Jh.) wegen. Das Gemälde soll schon einige Wunder vollbracht haben und seinetwegen ist das Gotteshaus eins von acht internationalen Heiligtümern der Katholiken. 2018 hielt Papst Franziskus hier eine Messe, genau 25 Jahre nach Johannes Paul II.
- 5304 Aglona
- http://www.aglonasbazilika.lv/
- +371 65 381 109
© Lev Levin, Shutterstock
Aglona ist so etwas wie das lettische Rom. Zu seiner strahlend weißen Basilika, die zum örtlichen Domikanerkloster gehört, pilgern jährlich Zehntausende am 15.August zu Mariä Himmelfahrt. Nicht wegen der idyllischen Lage zwischen zwei Seen rund 55 km südwestlich von Rēzekne entfernt, sondern der heilenden und spirituellen Wirkung der Agloner Muttergottes (17.Jh.) wegen. Das Gemälde soll schon einige Wunder vollbracht haben und seinetwegen ist das Gotteshaus eins von acht internationalen Heiligtümern der Katholiken. 2018 hielt Papst Franziskus hier eine Messe, genau 25 Jahre nach Johannes Paul II.
- 5304 Aglona
- http://www.aglonasbazilika.lv/
- +371 65 381 109
Latvijas Etnogrāfiskais brīvdabas muzejs
Museen © Nadezhda Kharitonova, Shutterstock
Alt-Lettland auf 100 ha: Über 100 Gebäude aus allen Provinzen des Landes wurden hier auf einem Areal am JuglasSee (etwa 10 km östlich der Innenstadt) zusammengetragen: Bauernhöfe, hölzerne Bockwindmühlen, ein ganzes Fischerdörfchen, eine Kirche sogar. Im Museumsladen gibt’s traditionelles Kunstgewerbe.
- Brīvdabas iela 21, 1024 Rīga
- http://brivdabasmuzejs.lv/
- +371 67 994 106
© Nadezhda Kharitonova, Shutterstock
Alt-Lettland auf 100 ha: Über 100 Gebäude aus allen Provinzen des Landes wurden hier auf einem Areal am JuglasSee (etwa 10 km östlich der Innenstadt) zusammengetragen: Bauernhöfe, hölzerne Bockwindmühlen, ein ganzes Fischerdörfchen, eine Kirche sogar. Im Museumsladen gibt’s traditionelles Kunstgewerbe.
- Brīvdabas iela 21, 1024 Rīga
- http://brivdabasmuzejs.lv/
- +371 67 994 106
Nationalpark Slītere
Landschaftliche Highlights © Dace Kundrate, Shutterstock
In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (160 km nordwestlich) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Am Kap stehen Trümmer eines Leuchtturms am „Strand der zwei Meere“, wie die Einheimischen die einsame sturmumtoste Spitze zwischen Ostsee und Rīgaer Bucht nennen. Ein weiteres Seezeichen steht 5 km im Landesinneren (!): der rote Leuchtturm Slīteres bāka beim Dorf Slītere. Den Aufstieg zur Galerie belohnt aus 60 m Höhe ein grandioser Ostseeweitblick bis zur estnischen Insel Saaremaa. Der Weg vom Kolkas rags nach Ventspils führt an sechs ethnografisch geschützten Fischerdörfern vorbei, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. Nationalparkzentrum: Dundaga.
- Kurland
- http://slitere.lv/
- +371 63 286 000
© Dace Kundrate, Shutterstock
In der Isolation als sowjetisches Militärsperrgebiet entwickelte sich um das raue Kolkas rags (160 km nordwestlich) ein wilder Küstenurwald, der den Kern des 160 km² großen Slītere-Nationalparks bildet. Am Kap stehen Trümmer eines Leuchtturms am „Strand der zwei Meere“, wie die Einheimischen die einsame sturmumtoste Spitze zwischen Ostsee und Rīgaer Bucht nennen. Ein weiteres Seezeichen steht 5 km im Landesinneren (!): der rote Leuchtturm Slīteres bāka beim Dorf Slītere. Den Aufstieg zur Galerie belohnt aus 60 m Höhe ein grandioser Ostseeweitblick bis zur estnischen Insel Saaremaa. Der Weg vom Kolkas rags nach Ventspils führt an sechs ethnografisch geschützten Fischerdörfern vorbei, in denen die letzten Liven leben, Lettlands kleinste Minderheit. Nationalparkzentrum: Dundaga.
- Kurland
- http://slitere.lv/
- +371 63 286 000
Nationales Mikalojus-Konstantinas-Čiurlionis-Kunstmuseum
MuseenDer Maler und Komponist Mikolajus Konstantinus Čiurlionis (1875–1911) ist der litauische Nationalkünstler. Hier hängen etwa 360 seiner Gemälde und Zeichnungen. Im Musiksaal lässt sich nacherleben, wie das empfindsame Universalgenie aus der Waldstadt Druskininkai seine symbolistische Malerei in Klänge umsetzte.
- V. Putvinskio gatvė 55, 44211 Kaunas
- http://www.ciurlionis.lt/
Der Maler und Komponist Mikolajus Konstantinus Čiurlionis (1875–1911) ist der litauische Nationalkünstler. Hier hängen etwa 360 seiner Gemälde und Zeichnungen. Im Musiksaal lässt sich nacherleben, wie das empfindsame Universalgenie aus der Waldstadt Druskininkai seine symbolistische Malerei in Klänge umsetzte.
- V. Putvinskio gatvė 55, 44211 Kaunas
- http://www.ciurlionis.lt/
Rašytojo Thomo Manno memorialinis muziejus
Museen © Michele Ursi, Shutterstock
An der Küste bei Nida gönnte sich der Literaturnobelpreisträger ein Sommerhaus. Die kleine Ausstellung zeigt einige Fotos und Schriftstücke des Literaten, außerdem werden hier Tagungen und im Juli das Thomas-Mann-Festival veranstaltet.
- Tomo Mano g 8, 93121 Nida
- http://www.neringosmuziejai.lt/
- +370 469 52260
© Michele Ursi, Shutterstock
An der Küste bei Nida gönnte sich der Literaturnobelpreisträger ein Sommerhaus. Die kleine Ausstellung zeigt einige Fotos und Schriftstücke des Literaten, außerdem werden hier Tagungen und im Juli das Thomas-Mann-Festival veranstaltet.
- Tomo Mano g 8, 93121 Nida
- http://www.neringosmuziejai.lt/
- +370 469 52260
Vilniaus universitetas
Touristenattraktionen © JuliusKielaitis, Shutterstock
Eine Stadt in der Stadt. Der palastartige Gebäudekomplex der „Alma Mater Vilnensis“, 1579 aus einem Jesuitenkolleg hervorgegangen und älteste Hochschule des Baltikums, ist so oft erweitert worden, dass er zwölf (!) Innenhöfe umschließt. Besonders schön ist der Große Hof mit seinen Arkadengängen, gerahmt von der spätbarocken Johanniskirche. Ihr freistehender Glockenturm ist der höchste der Altstadt (68 m). Die einstige Universitätskirche ist heute Wissenschaftsmuseum.Sehenswert sind die beiden prachtvoll ausgestalteten Lesesäle der Unibibliothek, deren Bestand aus 5 Mio. Bänden, 180 000 mittelalterlichen Handschriften und über tausend historischen Atlanten zu den wertvollsten Europas gehört. Um die Bibliothek zu besichtigen, melde dich im Littera-Buchladen gleich vorn im Bibliothekshof. Dort gibt es auch ein kostenloses Faltblatt über die Uni.
- Universiteto gatvė 3, 01513 Vilnius
- http://www.vu.lt/
- +370 5 268 7000
© JuliusKielaitis, Shutterstock
Eine Stadt in der Stadt. Der palastartige Gebäudekomplex der „Alma Mater Vilnensis“, 1579 aus einem Jesuitenkolleg hervorgegangen und älteste Hochschule des Baltikums, ist so oft erweitert worden, dass er zwölf (!) Innenhöfe umschließt. Besonders schön ist der Große Hof mit seinen Arkadengängen, gerahmt von der spätbarocken Johanniskirche. Ihr freistehender Glockenturm ist der höchste der Altstadt (68 m). Die einstige Universitätskirche ist heute Wissenschaftsmuseum.Sehenswert sind die beiden prachtvoll ausgestalteten Lesesäle der Unibibliothek, deren Bestand aus 5 Mio. Bänden, 180 000 mittelalterlichen Handschriften und über tausend historischen Atlanten zu den wertvollsten Europas gehört. Um die Bibliothek zu besichtigen, melde dich im Littera-Buchladen gleich vorn im Bibliothekshof. Dort gibt es auch ein kostenloses Faltblatt über die Uni.
- Universiteto gatvė 3, 01513 Vilnius
- http://www.vu.lt/
- +370 5 268 7000
Aukštaitija National Park
Botanische Gärten & Parks © Photographer Lili, Shutterstock
Der Nationalpark in Oberlitauen (100 km nordöstlich von Vilnius) ist einer der einsamsten, schönsten und romantischsten. Litauer schätzen die Abgeschiedenheit des seen- und waldreichen Gebiets ganz am Rand der EU. Auf 300 km2 ist der Park von Wander- und Radwegen durchzogen. Mit Booten erkundest du Wasserläufe und Seen, vielerorts gibt es Badestellen. Das Infozentrum des Nationalparks liegt im Dörfchen Palūše. Hier gibt’s eine gute Karte des Reservats, seiner Wanderrouten und Campingplätze, das Center vermietet auch Sommerhäuser und Zimmer, organisiert Touren und hält Infos rund um das Thema Wassersport bereit. Tgl. fahren sieben Züge ab Vilnius, Fahrzeit 2 Std. bis Ignalina, dann Taxi zum Örtchen Palūšė.
- 30202 Palūšė
- http://www.paluse.lt/
© Photographer Lili, Shutterstock
Der Nationalpark in Oberlitauen (100 km nordöstlich von Vilnius) ist einer der einsamsten, schönsten und romantischsten. Litauer schätzen die Abgeschiedenheit des seen- und waldreichen Gebiets ganz am Rand der EU. Auf 300 km2 ist der Park von Wander- und Radwegen durchzogen. Mit Booten erkundest du Wasserläufe und Seen, vielerorts gibt es Badestellen. Das Infozentrum des Nationalparks liegt im Dörfchen Palūše. Hier gibt’s eine gute Karte des Reservats, seiner Wanderrouten und Campingplätze, das Center vermietet auch Sommerhäuser und Zimmer, organisiert Touren und hält Infos rund um das Thema Wassersport bereit. Tgl. fahren sieben Züge ab Vilnius, Fahrzeit 2 Std. bis Ignalina, dann Taxi zum Örtchen Palūšė.
- 30202 Palūšė
- http://www.paluse.lt/
Raganų kalnas
TouristenattraktionenDer Hexenberg liegt bei Juodkrantė auf halber Strecke von Nida nach Klaipėda. Entlang eines Rundwanderwegs (3/4 Std.) um einen bewaldeten Hügel haben litauische Künstler liebevoll geschnitzte Holzgeister, Hexen und Kobolde aufgestellt. Start an der Durchgangsstraße, die hier L. Rėzos gatvė heißt, bei Nr. 48, am Straßenrand weist die Holzhexe mit Axt den Weg.
- L. Rėzos gatvė, 93101 Juodkrantė
- http://www.raganukalnas.lt/
Der Hexenberg liegt bei Juodkrantė auf halber Strecke von Nida nach Klaipėda. Entlang eines Rundwanderwegs (3/4 Std.) um einen bewaldeten Hügel haben litauische Künstler liebevoll geschnitzte Holzgeister, Hexen und Kobolde aufgestellt. Start an der Durchgangsstraße, die hier L. Rėzos gatvė heißt, bei Nr. 48, am Straßenrand weist die Holzhexe mit Axt den Weg.
- L. Rėzos gatvė, 93101 Juodkrantė
- http://www.raganukalnas.lt/