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Balearische Inseln Must Sees




























Landschaftliche Highlights
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Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
Geographical
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Strände
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Schiffe und Fähren
Cala d'Hort
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Das perfekte Dinner
Ein kurzes, starkes Gefälle lässt dich auf dem letzten Stück der Straße regelrecht an die Cala d’Hort hinabstürzen. Wenn du in der Hauptsaison nach 11 Uhr kommst, lass das Auto an dem Parkplatz links der Straße, bevor es richtig steil wird – am Strand sind Parkplätze Mangelware. Dafür erwartet dich ein kaum zu überbietender Ausblick auf die legendären „Dracheninseln“ Es Vedranell und Es Vedrà. Von Es Vedrà soll eine magische Kraft ausgehen. Eine Legende besagt, dass dort einst ein Riese hauste. Einmal brachte er zwei Brüder in seine Gewalt, die auf Rat einer Heilerin auf die Insel gekommen waren, um für ihren kranken Vater Meerfenchel zu holen. Einen der Männer hielt der Riese gefangen, den anderen zwang er, täglich riesige Mengen an Tintenfisch herbeizuschaffen, um seinen Appetit zu stillen. Falls nicht, würde er den Bruder verspeisen. Da ersann der Fischfänger eine List: Er versteckte Seeigel in den Tintenfischen. Als sich der Riese nach dem Mahl in Bauchkrämpfen wand, gelang den Brüdern die Flucht, und ihrem Vater brachten sie den rettenden Meerfenchel mit. Was letztlich aus dem Riesen wurde, ist nicht überliefert. Am rechten Rand der Bucht leicht erhöht in den Felsen gelegen, zählt das Fischrestaurant Es Boldado zu den romantischsten Lokalen, wenn es darum geht, den Sonnenuntergang mit Blick auf Es Vedrà mit der/ dem/ den Liebsten zu genießen. Zum Es Boldado führt auch eine Schotterstraße, die ausgeschildert links abgeht, wenn du zurück Richtung Sant Josep fährst.
- 07830 Cala d'Hort
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Das perfekte Dinner
Ein kurzes, starkes Gefälle lässt dich auf dem letzten Stück der Straße regelrecht an die Cala d’Hort hinabstürzen. Wenn du in der Hauptsaison nach 11 Uhr kommst, lass das Auto an dem Parkplatz links der Straße, bevor es richtig steil wird – am Strand sind Parkplätze Mangelware. Dafür erwartet dich ein kaum zu überbietender Ausblick auf die legendären „Dracheninseln“ Es Vedranell und Es Vedrà. Von Es Vedrà soll eine magische Kraft ausgehen. Eine Legende besagt, dass dort einst ein Riese hauste. Einmal brachte er zwei Brüder in seine Gewalt, die auf Rat einer Heilerin auf die Insel gekommen waren, um für ihren kranken Vater Meerfenchel zu holen. Einen der Männer hielt der Riese gefangen, den anderen zwang er, täglich riesige Mengen an Tintenfisch herbeizuschaffen, um seinen Appetit zu stillen. Falls nicht, würde er den Bruder verspeisen. Da ersann der Fischfänger eine List: Er versteckte Seeigel in den Tintenfischen. Als sich der Riese nach dem Mahl in Bauchkrämpfen wand, gelang den Brüdern die Flucht, und ihrem Vater brachten sie den rettenden Meerfenchel mit. Was letztlich aus dem Riesen wurde, ist nicht überliefert. Am rechten Rand der Bucht leicht erhöht in den Felsen gelegen, zählt das Fischrestaurant Es Boldado zu den romantischsten Lokalen, wenn es darum geht, den Sonnenuntergang mit Blick auf Es Vedrà mit der/ dem/ den Liebsten zu genießen. Zum Es Boldado führt auch eine Schotterstraße, die ausgeschildert links abgeht, wenn du zurück Richtung Sant Josep fährst.
- 07830 Cala d'Hort
Catedral La Seu
Architektonische Highlights © Holger Leue, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Auf 215 Stufen hoch hinaus
Das berühmteste Inselgebäude thront geradezu über dem Meer. Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken, knapp 22 m hohen Säulen und die große, aus rund 1200 Glasteilen bestehende Fensterrose in der Hauptapsis (11,5 m Durchmesser, ca. 100 m2), die bei Sonneneinfall bunte Lichtspiele zaubert. Besonders magisch wird es stets am 2.Februar und 11.November, wenn sich die Rosette der Ostfassade genau unter der Rosette der Westfassade spiegelt und eine Acht aus Licht entsteht. Verzaubern lassen kann man sich auch vom Gaudí-Leuchter über dem Altar – und von der „Speisung der 5000“ in der Petruskapelle, einer Riesenkeramik des Mallorquiners Miquel Barceló. Von Mai bis Oktober kannst du der Kathedrale aufs Dach steigen und von dort den atemberaubenden Blick über Stadt und Meer genießen.
- Plaça Almoina, 07001 Palma de Mallorca
- http://www.catedraldemallorca.org/
- +34 971 71 31 33
- info@catedraldemallorca.org
© Holger Leue, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Auf 215 Stufen hoch hinaus
Das berühmteste Inselgebäude thront geradezu über dem Meer. Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken, knapp 22 m hohen Säulen und die große, aus rund 1200 Glasteilen bestehende Fensterrose in der Hauptapsis (11,5 m Durchmesser, ca. 100 m2), die bei Sonneneinfall bunte Lichtspiele zaubert. Besonders magisch wird es stets am 2.Februar und 11.November, wenn sich die Rosette der Ostfassade genau unter der Rosette der Westfassade spiegelt und eine Acht aus Licht entsteht. Verzaubern lassen kann man sich auch vom Gaudí-Leuchter über dem Altar – und von der „Speisung der 5000“ in der Petruskapelle, einer Riesenkeramik des Mallorquiners Miquel Barceló. Von Mai bis Oktober kannst du der Kathedrale aufs Dach steigen und von dort den atemberaubenden Blick über Stadt und Meer genießen.
- Plaça Almoina, 07001 Palma de Mallorca
- http://www.catedraldemallorca.org/
- +34 971 71 31 33
- info@catedraldemallorca.org
Port de Portals
Touristenattraktionen © Glow Images
Port de Portals nennt sich der mondäne Yachthafen unterhalb der Siedlung Portals Nous. Er zieht alle an, die sehen und gesehen werden möchten, auch Spaniens Königsfamilie ist regelmäßiger Besucher. Die Liegeplätze sind mit die teuersten der Insel. Dazu passt der Hafenboulevard mit seinen Edelboutiquen und feinen Restaurants.
- Portals Nous
- http://www.portalsnauticalschool.com/
© Glow Images
Port de Portals nennt sich der mondäne Yachthafen unterhalb der Siedlung Portals Nous. Er zieht alle an, die sehen und gesehen werden möchten, auch Spaniens Königsfamilie ist regelmäßiger Besucher. Die Liegeplätze sind mit die teuersten der Insel. Dazu passt der Hafenboulevard mit seinen Edelboutiquen und feinen Restaurants.
- Portals Nous
- http://www.portalsnauticalschool.com/
CaixaForum Palma (Gran Hotel)
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die katalanische Version des Jugendstils, der modernisme, präsentiert sich in Palma mit schön restaurierten Fassaden. Die wohl schönste Jugendstilfassade der Stadt besitzt das Gran Hotel, 1901-03 von Lluís Domenec i Montaner erbaut. Eine Sparkasse hat das Gebäude aufwändig restauriert und in eine Kunstgalerie umgewandelt.
- Plaça Weyler 3, 07001 Palma de Mallorca
- http://caixaforum.es/
- +34 971 17 85 12
- ccpalma.fundacio@lacaixa.es
© MAIRDUMONT
Die katalanische Version des Jugendstils, der modernisme, präsentiert sich in Palma mit schön restaurierten Fassaden. Die wohl schönste Jugendstilfassade der Stadt besitzt das Gran Hotel, 1901-03 von Lluís Domenec i Montaner erbaut. Eine Sparkasse hat das Gebäude aufwändig restauriert und in eine Kunstgalerie umgewandelt.
- Plaça Weyler 3, 07001 Palma de Mallorca
- http://caixaforum.es/
- +34 971 17 85 12
- ccpalma.fundacio@lacaixa.es
Els Calderers
Architektonische Highlights © Glow Images
Wie ein Schloss kommt es daher, das Herrenhaus mit Hauskapelle, Stallungen, Weinkeller, Gesindekammern und noblen Salons. Du bekommst eine Vorstellung davon, wie das Feudalleben früher war, wenn du in den mehr als 300 Jahre alten Mauern umherspazierst, der Hausmusik einer fein gewandeten Dame am Klavier lauschst und die Mallorca- typischen schwarzen Schweine anschaust. Im Winter kannst du bei einer Falkenshow die Greifvögel aus unmittelbarer Nähe erleben.
- Camino de Calderers, 07240 Sant Joan
- http://elscalderers.com/
- +34 971 52 60 69
- comercial@elscalderers.com
© Glow Images
Wie ein Schloss kommt es daher, das Herrenhaus mit Hauskapelle, Stallungen, Weinkeller, Gesindekammern und noblen Salons. Du bekommst eine Vorstellung davon, wie das Feudalleben früher war, wenn du in den mehr als 300 Jahre alten Mauern umherspazierst, der Hausmusik einer fein gewandeten Dame am Klavier lauschst und die Mallorca- typischen schwarzen Schweine anschaust. Im Winter kannst du bei einer Falkenshow die Greifvögel aus unmittelbarer Nähe erleben.
- Camino de Calderers, 07240 Sant Joan
- http://elscalderers.com/
- +34 971 52 60 69
- comercial@elscalderers.com
Estellencs
Geographical © MAIRDUMONT
Das felsenfeste Dorf klammert sich hoch über dem Meer an den Berg. Es liegt an einer kurvigen Küstenstraße auf romantischen Terrassen aus maurischer Zeit und ist am besten zu Fuß zu erkunden.
- 07192 Estellencs
- http://www.ajestellencs.net/
© MAIRDUMONT
Das felsenfeste Dorf klammert sich hoch über dem Meer an den Berg. Es liegt an einer kurvigen Küstenstraße auf romantischen Terrassen aus maurischer Zeit und ist am besten zu Fuß zu erkunden.
- 07192 Estellencs
- http://www.ajestellencs.net/
Puig de Randa
Landschaftliche Highlights © Sonja de Jong, Shutterstock
Insider-Tipp Kräuter zum Trinken
Mallorcas einziger Tafelberg ist mit 542 m die höchste Erhebung des Pla. Im am Fuß des Bergs gelegenen Dorf Randa lohnt einen Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen. Oberhalb von Randa führt die Bergstraße zunächst zum Santuari de Nostra Senyora de Gràcia, dem untersten von drei Klöstern. Die verlassene Einsiedelei aus dem 15.Jh. mit weitem Blick über die Ebene von Llucmajor bis zum Archipel von Cabrera wurde restauriert, der Sandsteinfelsen befestigt, Parkplätze angelegt. Gut 1 km bergauf liegt das Santuari de Sant Honorat, Ende des 14.Jhs. gegründet und noch heute von Mönchen bewohnt. Zugänglich ist hier aber nur die Kapelle aus dem 17.Jh. Auf der Bergkuppe trüben Radarmasten zunächst das große Aha-Erlebnis der Gipfelstürmer. Dafür entschädigt jedoch der tolle Weitblick von der Terrasse des Santuari de Nostra Senyora de Cura auf der Bergspitze. Es ist das kulturgeschichtlich bedeutendste der drei Klöster, zog sich doch 1263 Ramón Llull hierher zurück, nachdem er sein genusssüchtiges Leben am mallorquinischen Königshof aufgegeben hatte. Im Grammatiksaal der alten Schule von Cura auf dem Berg ist denn auch ein Ramón-Llull-Museum untergebracht. Probier in der Cafeteria den Licor Randa, einen Kräuterlikör, den es nur hier oben gibt! Übernachten kannst du in ehemaligen Klosterzellen, speisen im Restaurant mit spektakulärem Ausblick.
- 07629 Randa
© Sonja de Jong, Shutterstock
Insider-Tipp Kräuter zum Trinken
Mallorcas einziger Tafelberg ist mit 542 m die höchste Erhebung des Pla. Im am Fuß des Bergs gelegenen Dorf Randa lohnt einen Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Gassen. Oberhalb von Randa führt die Bergstraße zunächst zum Santuari de Nostra Senyora de Gràcia, dem untersten von drei Klöstern. Die verlassene Einsiedelei aus dem 15.Jh. mit weitem Blick über die Ebene von Llucmajor bis zum Archipel von Cabrera wurde restauriert, der Sandsteinfelsen befestigt, Parkplätze angelegt. Gut 1 km bergauf liegt das Santuari de Sant Honorat, Ende des 14.Jhs. gegründet und noch heute von Mönchen bewohnt. Zugänglich ist hier aber nur die Kapelle aus dem 17.Jh. Auf der Bergkuppe trüben Radarmasten zunächst das große Aha-Erlebnis der Gipfelstürmer. Dafür entschädigt jedoch der tolle Weitblick von der Terrasse des Santuari de Nostra Senyora de Cura auf der Bergspitze. Es ist das kulturgeschichtlich bedeutendste der drei Klöster, zog sich doch 1263 Ramón Llull hierher zurück, nachdem er sein genusssüchtiges Leben am mallorquinischen Königshof aufgegeben hatte. Im Grammatiksaal der alten Schule von Cura auf dem Berg ist denn auch ein Ramón-Llull-Museum untergebracht. Probier in der Cafeteria den Licor Randa, einen Kräuterlikör, den es nur hier oben gibt! Übernachten kannst du in ehemaligen Klosterzellen, speisen im Restaurant mit spektakulärem Ausblick.
- 07629 Randa
Banyalbufar
Geographical © MAIRDUMONT
Das felsenfeste Dorf klammert sich hoch über dem Meer an den Berg. Es liegt an der kurvigen Küstenstraße auf romantischen Terrassen aus maurischer Zeit. Banyalbufar liegt etwa 25 km nordwestlich von Palma.
- 07191 Banyalbufar
© MAIRDUMONT
Das felsenfeste Dorf klammert sich hoch über dem Meer an den Berg. Es liegt an der kurvigen Küstenstraße auf romantischen Terrassen aus maurischer Zeit. Banyalbufar liegt etwa 25 km nordwestlich von Palma.
- 07191 Banyalbufar
Café del Mar
LoungesEnde der 1990er Jahre begannen die Stamm-DJs des "Café del Mar" ihre Sets auf CD herauszubringen. Ihr Chill-Out-Mix wurde ein Erfolg - in den Kuschelecken der internationalen Clubs wie in den Wohnzimmern. An ihrem Geburtsort geht die Musik unter die Haut, besonders wenn die Sonne im Meer versinkt.
- Calle Vara de Rey 27, 07820 Sant Antoni de Portmany
- http://www.ibiza.cafedelmar.com/
Ende der 1990er Jahre begannen die Stamm-DJs des "Café del Mar" ihre Sets auf CD herauszubringen. Ihr Chill-Out-Mix wurde ein Erfolg - in den Kuschelecken der internationalen Clubs wie in den Wohnzimmern. An ihrem Geburtsort geht die Musik unter die Haut, besonders wenn die Sonne im Meer versinkt.
- Calle Vara de Rey 27, 07820 Sant Antoni de Portmany
- http://www.ibiza.cafedelmar.com/
Cap de Barbaria
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Inselküche modern interpretiert
Der südlichste Zipfel Formenteras präsentiert sich mit einer spektakulären Felsküste und einem strahlendweißen Leuchtturm darauf. Der vielleicht schönste Platz für einen romantischen Sonnenuntergang in alter Hippiemanier ist eine Höhle unmittelbar beim Leuchtturm, mit Zugang über eine Leiter und atemberaubendem Ausblick. Allein die Anfahrt zum schroffen Barbaria-Kap lohnt den Weg. Südlich von Sant Francesc zieht sich die Straße an Feldern und Kiefernhainen vorbei. Allmählich ebbt die Besiedlung ab, ehe sich die Asphaltader durch die Hochebene Pla del Rei zieht, wo sich am Weg Megalithreste aus dem 2.Jahrtausend v. Chr. befinden. Am Ende ragt der Leuchtturm, der Far des Cap de Barbaria, wie ein einsamer Wächter aus der kargen Landschaft. Ein Schild weist hier den Weg zur nordöstlich gelegenen Torre d‘es Cap de Barbaria (auch: Torre des Garroveret) aus dem 18.Jh. (10 Gehmin. vom Parkplatz). Von Mai bis Oktober endet die Straße 1,7 km vor dem Leuchtturm, und das letzte Stück muss zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden.
- 07860 Sant Francesc
© Glow Images
Insider-Tipp Inselküche modern interpretiert
Der südlichste Zipfel Formenteras präsentiert sich mit einer spektakulären Felsküste und einem strahlendweißen Leuchtturm darauf. Der vielleicht schönste Platz für einen romantischen Sonnenuntergang in alter Hippiemanier ist eine Höhle unmittelbar beim Leuchtturm, mit Zugang über eine Leiter und atemberaubendem Ausblick. Allein die Anfahrt zum schroffen Barbaria-Kap lohnt den Weg. Südlich von Sant Francesc zieht sich die Straße an Feldern und Kiefernhainen vorbei. Allmählich ebbt die Besiedlung ab, ehe sich die Asphaltader durch die Hochebene Pla del Rei zieht, wo sich am Weg Megalithreste aus dem 2.Jahrtausend v. Chr. befinden. Am Ende ragt der Leuchtturm, der Far des Cap de Barbaria, wie ein einsamer Wächter aus der kargen Landschaft. Ein Schild weist hier den Weg zur nordöstlich gelegenen Torre d‘es Cap de Barbaria (auch: Torre des Garroveret) aus dem 18.Jh. (10 Gehmin. vom Parkplatz). Von Mai bis Oktober endet die Straße 1,7 km vor dem Leuchtturm, und das letzte Stück muss zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden.
- 07860 Sant Francesc
Dalt Vila
Geographical © EmmanuelVivier, Thinkstock
Insider-Tipp Chill-out auf der Trepp
Eivissas historische Oberstadt Dalt Vila wirkt wie ein riesiges Freilichtmuseum und zählt zum Unesco-Welterbe. Hier stimmen die Zutaten über teure Restaurants und Bars hinaus: Kanonenplateaus und Plätze, begehbare Tunnel, Aussichtspromenaden und verwinkelte Gassen, wuchtige Türme und Stadtmauern aus mehreren Epochen. Holpriges Pflaster, kalkweiße Fassaden mit blühenden Blumen und wehender Wäsche, wildes Kabelgewirr, manch abgewrackter Bau. All das gehört zu Dalt Vila wie eine Vielzahl wichtiger Gebäude, darunter das alte Rathaus und die Kathedrale. Die ringförmig um den Hügel angelegten Mauerverbünde gehen im Wesentlichen auf die zweite Hälfte des 16.Jhs. zurück, begonnen vom Baumeister Giovanni Batista Calvi und fortgesetzt von Jacobo Paleazzo alias Fratín. Im Mittelalter stach das maurische Kastell hervor, unter dem sich ein Mauergürtel mit einem Dutzend Türmen ausbreitete. Am besten startest du deine Entdeckungstour von der Plaça de la Constitució aus über die breite Rampe durch das Haupttor Portal de ses Taules. Unter dem Wappenschild Philipps II. betrittst du das Herz Ibizas und schon bald den ersten stimmungsvollen Platz, auf dem es im Sommer so richtig brodelt: die Plaça de Vila. Dahinter liegt der Zugang zum Museum für Zeitgenössische Kunst (Museu d‘Art Contemporani). Richtung Kathedrale kommst du zur Bar S‘Escalinata Ibiza – mit einer in die breiten Treppen integrierten Terrasse, bunten Sitzsäcken und winzigen Tischchen der beste Platz, um das bunte Treiben bei einem Cocktail auf sich wirken zu lassen. Die davorliegenden Plattformen geben fantastische Blicke über Stadt und Hafen frei. Halte dich schließlich links und folge der Beschilderung Richtung (Plaça de la) Catedral. Hier, am höchsten Punkt, thronen die Kathedrale und das Kastell. Angenehm leer ist die historische Altstadt übrigens – selbst in der Hauptsaison – am frühen Nachmittag. Der südliche Mauerumlauf von Kathedrale und Kastell führt an den Bollwerken Sant Jordi und Sant Jaume vorbei wieder nach unten Richtung Plaça del Sol und eröffnet geniale Ausblicke auf die Küste und vorgelagerte Felseninseln. Die an der Ronda Calvi gelegenen Bollwerke Sant Jaume und Sant Pere sind als Minimuseen hergerichtet worden. Der Baluard de Sant Jaume ist interaktiv aufbereitet: Kinder können hier spielerisch der Vergangenheit auf die Spur kommen, u.a. Repliken historischer Waffen anfassen und Rüstungen anlegen. Der Baluard de Sant Pere fungiert gelegentlich als stimmungsvolle Location für Konzerte, Freiluftkino und Theater. Zurück an der Plaça del Sol kannst du nun wieder auf dem gleichen Weg in die Unterstadt gehen, auf dem du gekommen bist, oder du verlässt Dalt Vila durch das Westtor Portal Nou (Neues Tor) und gelangst so über einen 50 m langen und 3 m hohen Tunnel in den Parque Reina Sofía. Im Sommer ist Dalt Vila ein brodelnder Kessel, in der Nebensaison, insbesondere im Winter, liegt hingegen eine ganz besondere Ruhe über der Stadt. Ganzjährig leben etwa 750 Menschen in Dalt Vila: Junge und Alte, Ibicencos und Zugereiste, die letzten verbliebenen Nonnen. Während der kühleren Jahreszeit schließen die meisten Läden, Restaurants und Bars. Dalt Vila nimmt vorübergehend Dorfcharakter an – bis zum Beginn der nächsten Saison ...
- 07800 Eivissa
© EmmanuelVivier, Thinkstock
Insider-Tipp Chill-out auf der Trepp
Eivissas historische Oberstadt Dalt Vila wirkt wie ein riesiges Freilichtmuseum und zählt zum Unesco-Welterbe. Hier stimmen die Zutaten über teure Restaurants und Bars hinaus: Kanonenplateaus und Plätze, begehbare Tunnel, Aussichtspromenaden und verwinkelte Gassen, wuchtige Türme und Stadtmauern aus mehreren Epochen. Holpriges Pflaster, kalkweiße Fassaden mit blühenden Blumen und wehender Wäsche, wildes Kabelgewirr, manch abgewrackter Bau. All das gehört zu Dalt Vila wie eine Vielzahl wichtiger Gebäude, darunter das alte Rathaus und die Kathedrale. Die ringförmig um den Hügel angelegten Mauerverbünde gehen im Wesentlichen auf die zweite Hälfte des 16.Jhs. zurück, begonnen vom Baumeister Giovanni Batista Calvi und fortgesetzt von Jacobo Paleazzo alias Fratín. Im Mittelalter stach das maurische Kastell hervor, unter dem sich ein Mauergürtel mit einem Dutzend Türmen ausbreitete. Am besten startest du deine Entdeckungstour von der Plaça de la Constitució aus über die breite Rampe durch das Haupttor Portal de ses Taules. Unter dem Wappenschild Philipps II. betrittst du das Herz Ibizas und schon bald den ersten stimmungsvollen Platz, auf dem es im Sommer so richtig brodelt: die Plaça de Vila. Dahinter liegt der Zugang zum Museum für Zeitgenössische Kunst (Museu d‘Art Contemporani). Richtung Kathedrale kommst du zur Bar S‘Escalinata Ibiza – mit einer in die breiten Treppen integrierten Terrasse, bunten Sitzsäcken und winzigen Tischchen der beste Platz, um das bunte Treiben bei einem Cocktail auf sich wirken zu lassen. Die davorliegenden Plattformen geben fantastische Blicke über Stadt und Hafen frei. Halte dich schließlich links und folge der Beschilderung Richtung (Plaça de la) Catedral. Hier, am höchsten Punkt, thronen die Kathedrale und das Kastell. Angenehm leer ist die historische Altstadt übrigens – selbst in der Hauptsaison – am frühen Nachmittag. Der südliche Mauerumlauf von Kathedrale und Kastell führt an den Bollwerken Sant Jordi und Sant Jaume vorbei wieder nach unten Richtung Plaça del Sol und eröffnet geniale Ausblicke auf die Küste und vorgelagerte Felseninseln. Die an der Ronda Calvi gelegenen Bollwerke Sant Jaume und Sant Pere sind als Minimuseen hergerichtet worden. Der Baluard de Sant Jaume ist interaktiv aufbereitet: Kinder können hier spielerisch der Vergangenheit auf die Spur kommen, u.a. Repliken historischer Waffen anfassen und Rüstungen anlegen. Der Baluard de Sant Pere fungiert gelegentlich als stimmungsvolle Location für Konzerte, Freiluftkino und Theater. Zurück an der Plaça del Sol kannst du nun wieder auf dem gleichen Weg in die Unterstadt gehen, auf dem du gekommen bist, oder du verlässt Dalt Vila durch das Westtor Portal Nou (Neues Tor) und gelangst so über einen 50 m langen und 3 m hohen Tunnel in den Parque Reina Sofía. Im Sommer ist Dalt Vila ein brodelnder Kessel, in der Nebensaison, insbesondere im Winter, liegt hingegen eine ganz besondere Ruhe über der Stadt. Ganzjährig leben etwa 750 Menschen in Dalt Vila: Junge und Alte, Ibicencos und Zugereiste, die letzten verbliebenen Nonnen. Während der kühleren Jahreszeit schließen die meisten Läden, Restaurants und Bars. Dalt Vila nimmt vorübergehend Dorfcharakter an – bis zum Beginn der nächsten Saison ...
- 07800 Eivissa
Es Trenc
Strände © MAIRDUMONT
Es Trenc ist etwa 5 km lang und gilt als Mallorcas schönster Dünenstrand. Im Winter ist er wunderbar leer – besonders seitdem die Strandbars in den kühlen Monaten auf Anordnung der Gemeindeverwaltung abgebaut werden müssen. Dann sind ausgedehnte Strandspaziergänge in der Natur angesagt, frische Brise um die Nase inklusive. Im Hochsommer allerdings kann es hier rappelvoll sein. Die kostenpflichtigen Parkplätze werden dann knapp.
- 07630 Es Trenc
© MAIRDUMONT
Es Trenc ist etwa 5 km lang und gilt als Mallorcas schönster Dünenstrand. Im Winter ist er wunderbar leer – besonders seitdem die Strandbars in den kühlen Monaten auf Anordnung der Gemeindeverwaltung abgebaut werden müssen. Dann sind ausgedehnte Strandspaziergänge in der Natur angesagt, frische Brise um die Nase inklusive. Im Hochsommer allerdings kann es hier rappelvoll sein. Die kostenpflichtigen Parkplätze werden dann knapp.
- 07630 Es Trenc
Formentor
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die lang gestreckte, schmale und schroffe Halbinsel ist ein absolutes Muss und stark besucht. In den frühen Morgen- und den späten Nachmittagsstunden besteht eine Chance für weniger Verkehr auf der 18 km langen Traumstraße, die an ihrem Ende, vor dem Kap, zum Albtraum werden kann, wenn Busse und Leihwagen nicht mehr vorwärts noch zurück können. Lohnender als das Kap ist der Mirador am Pass mit dem fotogenen Felseninselchen Es Colomer, den jäh abstürzenden, 200 m hohen Felswänden und dem Piratenturm Talaia d'Albercutx gegenüber. Den halbstündigen Aufstieg belohnen ein atemberaubendes Panorama über die halbe Insel und der schönste Sonnenuntergang weit und breit. Der berühmte Sandstrand Cala Pi ist schmal, aber hübsch, jedoch meist überlaufen. Einsamer, wenn auch nur zu Fuß erreichbar sind die beiden Naturbuchten Cala Figuera und Cala Murta.
- 07460 Pollença
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Die lang gestreckte, schmale und schroffe Halbinsel ist ein absolutes Muss und stark besucht. In den frühen Morgen- und den späten Nachmittagsstunden besteht eine Chance für weniger Verkehr auf der 18 km langen Traumstraße, die an ihrem Ende, vor dem Kap, zum Albtraum werden kann, wenn Busse und Leihwagen nicht mehr vorwärts noch zurück können. Lohnender als das Kap ist der Mirador am Pass mit dem fotogenen Felseninselchen Es Colomer, den jäh abstürzenden, 200 m hohen Felswänden und dem Piratenturm Talaia d'Albercutx gegenüber. Den halbstündigen Aufstieg belohnen ein atemberaubendes Panorama über die halbe Insel und der schönste Sonnenuntergang weit und breit. Der berühmte Sandstrand Cala Pi ist schmal, aber hübsch, jedoch meist überlaufen. Einsamer, wenn auch nur zu Fuß erreichbar sind die beiden Naturbuchten Cala Figuera und Cala Murta.
- 07460 Pollença
Anita
Bars- regional
Legendäre Bar, die noch heute als jene verehrt wird, in der zu Urhippiezeiten alles anfing. Hier trifft man sich zum Plausch, auf ein Omelett, belegte Brote (montaditos) oder Salat.
- PM-810, 07850 Sant Carles de Peralta
- http://baranitaibiza.com/
- +34 971 33 50 90
Legendäre Bar, die noch heute als jene verehrt wird, in der zu Urhippiezeiten alles anfing. Hier trifft man sich zum Plausch, auf ein Omelett, belegte Brote (montaditos) oder Salat.
- PM-810, 07850 Sant Carles de Peralta
- http://baranitaibiza.com/
- +34 971 33 50 90
Puerto de Eivissa
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Lebensader, Existenzberechtigung, Auffangbecken für Gott und die Welt - in Evissas weitläufigem Hafen läuft die ganze Palette vom Stapel, herrscht ein ständiges Ein und Aus von Container- und Kreuzfahrtschiffen, Segel- und Fischerbooten, Fähren und flotten Motorflitzern. Im Süden legt der Port seine volle Breitseite an die historischen Fischer- und Seemannsviertel La Marina und Sa Penya, heute Tummelplätze der sommerlichen Fungemeinde. An der Hauptfährstation Estació Maritima laufen die dicken Pötte vom spanischen Festland ein, gleich dahinter erhebt sich das Monument a los Corsarios. Das zu Beginn des 20.Jhs. errichtete Korsarenmonument in Form eines Obelisken ruft die "Ruhmestaten" der einheimischen Seebären ins Gedächtnis, die es - wie der berüchtigte Kapitän Antoni Riquer zu Beginn des 19.Jhs. - mit weitaus größeren Schiffen aufnahmen. Ein weiteres Monument im Kreuzungsbereich der Avinguda de Santa Eulària d'es Riu erinnert an die friedlicheren Gent de la mar, die "Leute des Meeres". Der Westen der Hafens bleibt dem Terminal der Formentera-Schiffe, dem Nautikclub, der Fischermole und der Containerverladestation vorbehalten. An der Nordseite reihen sich die Sporthäfen Eivissa Nova und Marina Botafoc auf, die es zusammen auf rund tausend Liegeplätze bringen und herrliche Blicke hinüber nach Dalt Vila erlauben. Die Marina Botafoc gilt als Inbegriff der Exklusivität. In gepflegt-gekünsteltem Ambiente bündeln sich Edelboutiquen, Immobilienmakler und Bootsvermieter, Bars und Gourmetrestaurants. Hier zeigen sich gerne Stars und Sternchen, hier pflegt man das Sehen-und-Gesehen-Werden - nicht verpassen! Bootszubringer ab der Altstadtseite. Die Platja de Talamanca und die legendäre Disko Pacha sind nicht weit. Ein lohnender Spaziergang führt von der Marina am Botafoc-Leuchtturm vorbei zur Molenspitze an der Hafeneinfahrt.
- Avenida Santa Eulària des Riu, 07800 Eivissa
- +34 971 31 06 11
© MAIRDUMONT
Lebensader, Existenzberechtigung, Auffangbecken für Gott und die Welt - in Evissas weitläufigem Hafen läuft die ganze Palette vom Stapel, herrscht ein ständiges Ein und Aus von Container- und Kreuzfahrtschiffen, Segel- und Fischerbooten, Fähren und flotten Motorflitzern. Im Süden legt der Port seine volle Breitseite an die historischen Fischer- und Seemannsviertel La Marina und Sa Penya, heute Tummelplätze der sommerlichen Fungemeinde. An der Hauptfährstation Estació Maritima laufen die dicken Pötte vom spanischen Festland ein, gleich dahinter erhebt sich das Monument a los Corsarios. Das zu Beginn des 20.Jhs. errichtete Korsarenmonument in Form eines Obelisken ruft die "Ruhmestaten" der einheimischen Seebären ins Gedächtnis, die es - wie der berüchtigte Kapitän Antoni Riquer zu Beginn des 19.Jhs. - mit weitaus größeren Schiffen aufnahmen. Ein weiteres Monument im Kreuzungsbereich der Avinguda de Santa Eulària d'es Riu erinnert an die friedlicheren Gent de la mar, die "Leute des Meeres". Der Westen der Hafens bleibt dem Terminal der Formentera-Schiffe, dem Nautikclub, der Fischermole und der Containerverladestation vorbehalten. An der Nordseite reihen sich die Sporthäfen Eivissa Nova und Marina Botafoc auf, die es zusammen auf rund tausend Liegeplätze bringen und herrliche Blicke hinüber nach Dalt Vila erlauben. Die Marina Botafoc gilt als Inbegriff der Exklusivität. In gepflegt-gekünsteltem Ambiente bündeln sich Edelboutiquen, Immobilienmakler und Bootsvermieter, Bars und Gourmetrestaurants. Hier zeigen sich gerne Stars und Sternchen, hier pflegt man das Sehen-und-Gesehen-Werden - nicht verpassen! Bootszubringer ab der Altstadtseite. Die Platja de Talamanca und die legendäre Disko Pacha sind nicht weit. Ein lohnender Spaziergang führt von der Marina am Botafoc-Leuchtturm vorbei zur Molenspitze an der Hafeneinfahrt.
- Avenida Santa Eulària des Riu, 07800 Eivissa
- +34 971 31 06 11
Platja de ses Illetes
Strände © Glow Images
Insider-Tipp Fisch mit Traumblick
Der bekannteste Formentera-Strand, der wegen seines feinen Sandes und des klaren, türkisen Wassers in Listen der schönsten Strände Europas und der Welt regelmäßig Top-Platzierungen erhält. Die meisten Tagesausflügler von Ibiza zieht es an diesen gerne mit karibischen Stränden verglichenen Sandstrand. Hier liegt in der Hauptsaison eine Armada von Luxusyachten vor Anker. Mit einem Beiboot geht es dann zum Lunch in das bekannteste und auch bei Promis beliebte Beachrestaurant Juan y Andrea. Das Restaurant mit den vier Palmen ist das teuerste der Insel. Ab La Savina erreichst du die Platja de ses Illetes entweder motorisiert, mit dem Rad oder zu Fuß. Auf dem Camí de Sa Guía kommst du an den alten Salzbecken vorbei, die ebenso wie die Platja de ses Illetes, die Platja Es Cavall d‘en Borrás und die Platja de Llevant zum Salinen-Naturschutzgebiet gehören. Hier lernst du einen besonders schönen Teil kennen, zu dem auch Kiefern- und Dünenzonen gehören. Bis zum nördlichen Endpunkt der Piste passierst du einige Restaurants am Weg. Eine alte Salzmühle ist heute das Spitzenrestaurant Es Molí de Sal. Ein angesagter Treffpunkt (reservieren!) zum ausgelassenen Feiern oder Relaxen bis in den späten Abend ist das Restaurant Beso Beach zwischen La Savina und der Platja de ses Illetes an der Platja Es Cavall d’en Borrás. Weniger Party dafür mehr Ausblick gibt es nebenan in dem direkt am Wasser gelegenen El Tiburon, das auch mit Kindern eine gute Idee ist!.
- 07870 Sa Savina
© Glow Images
Insider-Tipp Fisch mit Traumblick
Der bekannteste Formentera-Strand, der wegen seines feinen Sandes und des klaren, türkisen Wassers in Listen der schönsten Strände Europas und der Welt regelmäßig Top-Platzierungen erhält. Die meisten Tagesausflügler von Ibiza zieht es an diesen gerne mit karibischen Stränden verglichenen Sandstrand. Hier liegt in der Hauptsaison eine Armada von Luxusyachten vor Anker. Mit einem Beiboot geht es dann zum Lunch in das bekannteste und auch bei Promis beliebte Beachrestaurant Juan y Andrea. Das Restaurant mit den vier Palmen ist das teuerste der Insel. Ab La Savina erreichst du die Platja de ses Illetes entweder motorisiert, mit dem Rad oder zu Fuß. Auf dem Camí de Sa Guía kommst du an den alten Salzbecken vorbei, die ebenso wie die Platja de ses Illetes, die Platja Es Cavall d‘en Borrás und die Platja de Llevant zum Salinen-Naturschutzgebiet gehören. Hier lernst du einen besonders schönen Teil kennen, zu dem auch Kiefern- und Dünenzonen gehören. Bis zum nördlichen Endpunkt der Piste passierst du einige Restaurants am Weg. Eine alte Salzmühle ist heute das Spitzenrestaurant Es Molí de Sal. Ein angesagter Treffpunkt (reservieren!) zum ausgelassenen Feiern oder Relaxen bis in den späten Abend ist das Restaurant Beso Beach zwischen La Savina und der Platja de ses Illetes an der Platja Es Cavall d’en Borrás. Weniger Party dafür mehr Ausblick gibt es nebenan in dem direkt am Wasser gelegenen El Tiburon, das auch mit Kindern eine gute Idee ist!.
- 07870 Sa Savina
Sa Talaia
Landschaftliche Highlights © LUNAMARINA, Thinkstock
Hoch über Sant Josep de sa Talaia bäumt sich der 475-m-Riese Sa Talaia auf. Ibizas höchster Buckel trägt eine Haut aus Kiefern und wilden Kräutern und überdies mehrere Antennen. Entdeckernaturen starten in Sant Josep zu einer Bergwanderung (siehe Kapitel "Erlebnistouren"). Der Gipfel gibt phantastische Ausblicke auf die Ost- und Westküste frei. Alternative zum steilen Aufstieg: die Pistenauffahrt mit dem Mountainbike oder einem geeigneten Fahrzeug über den 5 km langen Camí de Sa Talaia. Der ausgeschilderte Abzweig liegt westlich von Sant Josep an der Straße nach Cala d'Hort. Wer motorisiert auffährt: Im Gipfelbereich verlangt das letzte Fahrstück durch den Forst zwischen den ersten und zweiten Antennen besondere Vorsicht (schmale Straße, steile Abstürze).
- Camí de Sa Talaia, 07830 Sant Josep de sa Talaia
© LUNAMARINA, Thinkstock
Hoch über Sant Josep de sa Talaia bäumt sich der 475-m-Riese Sa Talaia auf. Ibizas höchster Buckel trägt eine Haut aus Kiefern und wilden Kräutern und überdies mehrere Antennen. Entdeckernaturen starten in Sant Josep zu einer Bergwanderung (siehe Kapitel "Erlebnistouren"). Der Gipfel gibt phantastische Ausblicke auf die Ost- und Westküste frei. Alternative zum steilen Aufstieg: die Pistenauffahrt mit dem Mountainbike oder einem geeigneten Fahrzeug über den 5 km langen Camí de Sa Talaia. Der ausgeschilderte Abzweig liegt westlich von Sant Josep an der Straße nach Cala d'Hort. Wer motorisiert auffährt: Im Gipfelbereich verlangt das letzte Fahrstück durch den Forst zwischen den ersten und zweiten Antennen besondere Vorsicht (schmale Straße, steile Abstürze).
- Camí de Sa Talaia, 07830 Sant Josep de sa Talaia
Cala de Benirràs
Landschaftliche Highlights © Pawel Kazmierczak, Shutterstock
Kieseliger Strand und glasklares Wasser an der kleinen Bucht bilden den Rahmen für Neuhippie-Traditionen, v.a. sonntags. Dann kommen Trommler zusammen, bis die Sonne versinkt und die Handflächen glühen. Schön ist auch die Anfahrt an die Cala Benirràs: eine kleine Gebirgsroute mit Kiefernwäldern und Küstenblicken.
- 07815 Port de Sant Miquel
© Pawel Kazmierczak, Shutterstock
Kieseliger Strand und glasklares Wasser an der kleinen Bucht bilden den Rahmen für Neuhippie-Traditionen, v.a. sonntags. Dann kommen Trommler zusammen, bis die Sonne versinkt und die Handflächen glühen. Schön ist auch die Anfahrt an die Cala Benirràs: eine kleine Gebirgsroute mit Kiefernwäldern und Küstenblicken.
- 07815 Port de Sant Miquel
Torrent de Pareis
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Da geht dir das Herz auf
Der Weg zur Mündung des Torrent de Pareis ist schon fast das Ziel. Eine 14 km lange, abenteuerliche Serpentinenstraße führt durch enge Felstore und bietet tolle Meerblicke; die einstündige Bootsfahrt von Port de Sóller aus geht vorbei an gigantischen Felskulissen. Die schwere Kletterpartie von Escorca durch den 4 km langen Canyon des Torrent de Pareis ist waghalsig und nur etwas für trainierte Wanderer! Sie endet nach 4–6 Std. in der Geröllmündung des Wildbachs, die von Sa Calobra aus durch zwei Fußgängertunnel erreichbar ist. Ein geradezu himmelhohes Felsentor öffnet den Blick über einen Kiesstrand zum Meer mit dem Felsenmeer des Canyons im Rücken. Viel Rummel herrscht auf dem Parkplatz und in den Restaurants. Nimm einen Picknickkorb mit an den Strand Cala de sa Calobra. Ganz früh am Morgen und nach 17 Uhr (im Sommer) ist Landschaftgucken und Baden zwischen schroffen Felsen ein Genuss.
- 07315 Escorca
- http://www.torrentdepareis.info/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Da geht dir das Herz auf
Der Weg zur Mündung des Torrent de Pareis ist schon fast das Ziel. Eine 14 km lange, abenteuerliche Serpentinenstraße führt durch enge Felstore und bietet tolle Meerblicke; die einstündige Bootsfahrt von Port de Sóller aus geht vorbei an gigantischen Felskulissen. Die schwere Kletterpartie von Escorca durch den 4 km langen Canyon des Torrent de Pareis ist waghalsig und nur etwas für trainierte Wanderer! Sie endet nach 4–6 Std. in der Geröllmündung des Wildbachs, die von Sa Calobra aus durch zwei Fußgängertunnel erreichbar ist. Ein geradezu himmelhohes Felsentor öffnet den Blick über einen Kiesstrand zum Meer mit dem Felsenmeer des Canyons im Rücken. Viel Rummel herrscht auf dem Parkplatz und in den Restaurants. Nimm einen Picknickkorb mit an den Strand Cala de sa Calobra. Ganz früh am Morgen und nach 17 Uhr (im Sommer) ist Landschaftgucken und Baden zwischen schroffen Felsen ein Genuss.
- 07315 Escorca
- http://www.torrentdepareis.info/
Cap de Cavalleria
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Der Blick in der Umgebung des Leuchtturms, der sich auf dem Nordkap erhebt, ist traumhaft. Über gewaltige Abstürze hinweg schauen Besucher links auf das Felseiland Illa des Porros, rechts aufs Cap de Fornells, im Norden übers Meer bis zum Horizont und im Süden über die tief eingeschnittene Bucht Cala Tirant landeinwärts bis zum Monte Toro, Menorcas höchstem Berg. Schon die Zufahrt zum Kap über windgepeitschtes, verstepptes Land macht Spaß - unterwegs trifft man auf wilde Ziegen und wunderschöne Strände.
- 07740 Es Mercadal
© Glow Images
Der Blick in der Umgebung des Leuchtturms, der sich auf dem Nordkap erhebt, ist traumhaft. Über gewaltige Abstürze hinweg schauen Besucher links auf das Felseiland Illa des Porros, rechts aufs Cap de Fornells, im Norden übers Meer bis zum Horizont und im Süden über die tief eingeschnittene Bucht Cala Tirant landeinwärts bis zum Monte Toro, Menorcas höchstem Berg. Schon die Zufahrt zum Kap über windgepeitschtes, verstepptes Land macht Spaß - unterwegs trifft man auf wilde Ziegen und wunderschöne Strände.
- 07740 Es Mercadal
Cap de Favàritx
Landschaftliche Highlights © LUNAMARINA, Thinkstock
Ein markanter, schwarz-weiß geringelter Leuchtturm, bizarre Steinformationen in schwarzem Schiefer und seine große Abgeschiedenheit charakterisieren dieses Kap, das großartige Ausblicke über die Nordostküste und das Meer gestattet.
- PM-715, 07701 Morela Vell
© LUNAMARINA, Thinkstock
Ein markanter, schwarz-weiß geringelter Leuchtturm, bizarre Steinformationen in schwarzem Schiefer und seine große Abgeschiedenheit charakterisieren dieses Kap, das großartige Ausblicke über die Nordostküste und das Meer gestattet.
- PM-715, 07701 Morela Vell
Monte Toro
Landschaftliche Highlights © tuulijumala, Shutterstock
Wie ein Igel mit Antennen und Spitzen besetzt, buckelt der Monte Toro (El Toro) seine 357 m aus der sonst nur leicht hügeligen Landschaft. Die höchste Erhebung der Insel bietet nicht nur einen phantastischen Panoramablick über die Tramuntana im Norden und den Migjorn im Süden sowie den Fischern auf See einen Orientierungspunkt, sondern beschert auch weiten Teilen Menorcas einen guten Rundfunk- und Fernsehempfang. Zum "Berg" (Monte), wie ihn die Menorquiner kurz und familiär bezeichnen, pilgern heute v.a. Urlauber. Auf dem Berg befindet sich eine Kapelle aus dem 17.Jh. sowie ein Kloster mit Restaurant.
- Carretera 721-1, 07740 Es Mercadal
© tuulijumala, Shutterstock
Wie ein Igel mit Antennen und Spitzen besetzt, buckelt der Monte Toro (El Toro) seine 357 m aus der sonst nur leicht hügeligen Landschaft. Die höchste Erhebung der Insel bietet nicht nur einen phantastischen Panoramablick über die Tramuntana im Norden und den Migjorn im Süden sowie den Fischern auf See einen Orientierungspunkt, sondern beschert auch weiten Teilen Menorcas einen guten Rundfunk- und Fernsehempfang. Zum "Berg" (Monte), wie ihn die Menorquiner kurz und familiär bezeichnen, pilgern heute v.a. Urlauber. Auf dem Berg befindet sich eine Kapelle aus dem 17.Jh. sowie ein Kloster mit Restaurant.
- Carretera 721-1, 07740 Es Mercadal
Parc natural de s'Albufera des Grau
Landschaftliche Highlights © witkeon, Shutterstock
Insider-Tipp Lagunentrip auf eigene Faust
Eine Salzwasserlagune, durch einen schmalen Damm vom Meer getrennt, Blumenwiesen und drum herum viel Wald: Die S’Albufera des Grau ist mit knapp 35 km2 das zweitgrößte Feuchtgebiet der Balearen und zugleich Herzstück des Unesco-Biosphärenreservats. Geschützt sind auch die vorgelagerte Küste und der Strand. Am Rand des seichten Gewässers brüten zahlreiche Vögel, darunter Fischadler und -reiher. In der Salzwasserlagune schlängeln sich Aale und paddeln Wasserschildkröten. Kommst du von Maó, zweigt von der Me-5 bei km 3,5 links eine Straße ab, die nach 1 km zum Besucherzentrum Centre de Recepció Rodríguez Femenías führt. Hier erfährst du nicht nur alles Wichtige über Flora und Fauna, sondern auch über die Wanderwege. Die Ranger des Zentrums bieten ab und zu zweieinhalbstündige, geführte Gratistouren an (in der Regel auf Spanisch); vorherige Anmeldung ist obligatorisch. Folgst du der Me-5 noch gut 1½ km weiter, siehst du linker Hand kurz vor dem Ortseingang von Es Grau (dort Parkplatz) – eine Wandertafel. Hier startet eine attraktive kurze Rundtour (1,7 km) zum Mirador, einem Aussichtspunkt hoch über der Lagune.
- PM-710, 07700 Es Grau
- http://www.balearsnatura.com/
- +34 971 17 77 05
© witkeon, Shutterstock
Insider-Tipp Lagunentrip auf eigene Faust
Eine Salzwasserlagune, durch einen schmalen Damm vom Meer getrennt, Blumenwiesen und drum herum viel Wald: Die S’Albufera des Grau ist mit knapp 35 km2 das zweitgrößte Feuchtgebiet der Balearen und zugleich Herzstück des Unesco-Biosphärenreservats. Geschützt sind auch die vorgelagerte Küste und der Strand. Am Rand des seichten Gewässers brüten zahlreiche Vögel, darunter Fischadler und -reiher. In der Salzwasserlagune schlängeln sich Aale und paddeln Wasserschildkröten. Kommst du von Maó, zweigt von der Me-5 bei km 3,5 links eine Straße ab, die nach 1 km zum Besucherzentrum Centre de Recepció Rodríguez Femenías führt. Hier erfährst du nicht nur alles Wichtige über Flora und Fauna, sondern auch über die Wanderwege. Die Ranger des Zentrums bieten ab und zu zweieinhalbstündige, geführte Gratistouren an (in der Regel auf Spanisch); vorherige Anmeldung ist obligatorisch. Folgst du der Me-5 noch gut 1½ km weiter, siehst du linker Hand kurz vor dem Ortseingang von Es Grau (dort Parkplatz) – eine Wandertafel. Hier startet eine attraktive kurze Rundtour (1,7 km) zum Mirador, einem Aussichtspunkt hoch über der Lagune.
- PM-710, 07700 Es Grau
- http://www.balearsnatura.com/
- +34 971 17 77 05
Cala Mitjana
Landschaftliche Highlights © lunamarina, Shutterstock
© lunamarina, Shutterstock
In dieser Bucht findet man ein 100 m langes Strandhalbrund mit feinem weißem Sand und anschließendem Pinienhain.
- Plaça na Gran, 07760 Cala Galdana
© lunamarina, Shutterstock
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In dieser Bucht findet man ein 100 m langes Strandhalbrund mit feinem weißem Sand und anschließendem Pinienhain.
- Plaça na Gran, 07760 Cala Galdana
Cala Macarella
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Klares, türkisfarbenes Wasser, eingefasst in einen Ring aus grauem Kalkstein, im Hintergrund der Sandstreifen und ein kleines Feuchtbiotop, in dem früher Schildkröten lebten: Menorcas Vision vom Paradies. Zurzeit versorgt nur eine in den Pinien versteckte Bar mit schlichten (und überteuerten) Gerichten die Strandgäste. In den Uferfelsen findet man einige prähistorische Grotten. Nach Westen zweigt ein Fußpfad ab zur Cala Macarelleta, wohin sich Nudisten zurückziehen. Die Traumbucht erlebst du am besten vom Wasser aus, z. B. im Rahmen einer Bootstour ab Ciutadella. Oder du nimmst ab Ciutadella den Bus, der helfen soll, die Autokolonnen abzubauen. Für 8,40 Euro kommst du entspannt hin und zurück und hast einen tollen Tag am Strand.
- 07750 Cala Galdana
© Glow Images
Klares, türkisfarbenes Wasser, eingefasst in einen Ring aus grauem Kalkstein, im Hintergrund der Sandstreifen und ein kleines Feuchtbiotop, in dem früher Schildkröten lebten: Menorcas Vision vom Paradies. Zurzeit versorgt nur eine in den Pinien versteckte Bar mit schlichten (und überteuerten) Gerichten die Strandgäste. In den Uferfelsen findet man einige prähistorische Grotten. Nach Westen zweigt ein Fußpfad ab zur Cala Macarelleta, wohin sich Nudisten zurückziehen. Die Traumbucht erlebst du am besten vom Wasser aus, z. B. im Rahmen einer Bootstour ab Ciutadella. Oder du nimmst ab Ciutadella den Bus, der helfen soll, die Autokolonnen abzubauen. Für 8,40 Euro kommst du entspannt hin und zurück und hast einen tollen Tag am Strand.
- 07750 Cala Galdana
Ciutadella de Menorca
Geographical © LUNAMARINA, Thinkstock
Obwohl etwas größer als Maó, legt Ciutadella einen gemächlicheren Lebensrhythmus an den Tag als die quirlige Konkurrenzmetropole. Die Menschen scheinen hier mehr Zeit zu haben als im geschäftigen Maó. Der Alltag verläuft gleichmäßiger, vielleicht auch etwas menschlicher. Hier wagt es der Barbier noch, sich mit Klappstuhl und Strandsandalen ein bisschen in der sinkenden Sonne vor dem eigenen Laden zu wärmen, wenn ihm nachmittags die Bärte ausgehen, hier grüßt man oft auch noch den Fremden mit einem kurzen Kopfnicken und hier haben sich auch die Älteren noch eine Menge zu sagen, meist bei dichtem Zigarrenqualm und in einer angeregten "tertulia" (Gesprächskreis), z.B. im Schatten des Obelisken, der wie ein mahnender Finger über der Plaça d'es Born an die Zerstörung der Stadt durch einen türkische Flottenverband erinnert. Weit über 500 Jahre sind seit jenem blutigen Überfall inzwischen vergangen. Über 3000 Menschen wurden damals versklavt, die Stadt geplündert und geschleift, sodass man gezwungen war, wieder bei Null anzufangen. Im 16./17.Jh. blühte die Stadt erneut auf. Kirchen und Klöster wurden errichtet, der mittlerweile durch ein trutzige Stadtmauer umfriedete Stadtkern beherbergte erst das Bistum der Insel und wurde schließlich auch zur menorquinischen Hauptstadt - bis zur Besetzung der Insel durch die Briten im Jahr 1722.Erst nach Beendigung der Franco-Diktatur ließ der Inselrat die Bevölkerung in einem Referendum abstimmen, welche der beiden Metropolen für die Neuzeit das administrative Zentrum Menorcas stellen sollte. Ciutadella unterlag nur mit wenigen Stimmen.
- 07760 Ciutadella de Menorca
- http://www.ajciutadella.org/
- bustiaciutada@ajciutadella.org
© LUNAMARINA, Thinkstock
Obwohl etwas größer als Maó, legt Ciutadella einen gemächlicheren Lebensrhythmus an den Tag als die quirlige Konkurrenzmetropole. Die Menschen scheinen hier mehr Zeit zu haben als im geschäftigen Maó. Der Alltag verläuft gleichmäßiger, vielleicht auch etwas menschlicher. Hier wagt es der Barbier noch, sich mit Klappstuhl und Strandsandalen ein bisschen in der sinkenden Sonne vor dem eigenen Laden zu wärmen, wenn ihm nachmittags die Bärte ausgehen, hier grüßt man oft auch noch den Fremden mit einem kurzen Kopfnicken und hier haben sich auch die Älteren noch eine Menge zu sagen, meist bei dichtem Zigarrenqualm und in einer angeregten "tertulia" (Gesprächskreis), z.B. im Schatten des Obelisken, der wie ein mahnender Finger über der Plaça d'es Born an die Zerstörung der Stadt durch einen türkische Flottenverband erinnert. Weit über 500 Jahre sind seit jenem blutigen Überfall inzwischen vergangen. Über 3000 Menschen wurden damals versklavt, die Stadt geplündert und geschleift, sodass man gezwungen war, wieder bei Null anzufangen. Im 16./17.Jh. blühte die Stadt erneut auf. Kirchen und Klöster wurden errichtet, der mittlerweile durch ein trutzige Stadtmauer umfriedete Stadtkern beherbergte erst das Bistum der Insel und wurde schließlich auch zur menorquinischen Hauptstadt - bis zur Besetzung der Insel durch die Briten im Jahr 1722.Erst nach Beendigung der Franco-Diktatur ließ der Inselrat die Bevölkerung in einem Referendum abstimmen, welche der beiden Metropolen für die Neuzeit das administrative Zentrum Menorcas stellen sollte. Ciutadella unterlag nur mit wenigen Stimmen.
- 07760 Ciutadella de Menorca
- http://www.ajciutadella.org/
- bustiaciutada@ajciutadella.org
La Mola
Landschaftliche Highlights © Eduardo Jarnac de Freitas, Shutterstock
Für viele Insulaner markieren die knapp 200 Höhenmeter einen gewaltigen Schnitt zur Hochebene La Mola. Zu dieser gehören winzige Weinbauflächen, die am Ortsrand von El Pilar 1778 erbaute Windmühle sowie der "Far de la Mola", ein Leuchtturm, den man bereits an der Ortsausfahrt aus El Pilar de la Mola erkennt und der das Ende des Inselostens markiert. Hier fallen die Klippen über 100 m tief ab, hier kann man traumhafte Blicke über die See in sich aufnehmen. Am Parkplatz vor dem Leuchtturm erinnert ein Monument an den berühmten Science-Fiction-Autor Jules Verne (1828-1905), der die schroffe Gegend in seinem Roman "Reise durch das Sonnensystem" als Schauplatz verarbeitet hat. Am Leuchtturm ist damals wie heute Endstation in Formenteras weitem Osten.
- PM-820, 07872 Pilar de la Mola
© Eduardo Jarnac de Freitas, Shutterstock
Für viele Insulaner markieren die knapp 200 Höhenmeter einen gewaltigen Schnitt zur Hochebene La Mola. Zu dieser gehören winzige Weinbauflächen, die am Ortsrand von El Pilar 1778 erbaute Windmühle sowie der "Far de la Mola", ein Leuchtturm, den man bereits an der Ortsausfahrt aus El Pilar de la Mola erkennt und der das Ende des Inselostens markiert. Hier fallen die Klippen über 100 m tief ab, hier kann man traumhafte Blicke über die See in sich aufnehmen. Am Parkplatz vor dem Leuchtturm erinnert ein Monument an den berühmten Science-Fiction-Autor Jules Verne (1828-1905), der die schroffe Gegend in seinem Roman "Reise durch das Sonnensystem" als Schauplatz verarbeitet hat. Am Leuchtturm ist damals wie heute Endstation in Formenteras weitem Osten.
- PM-820, 07872 Pilar de la Mola
Valle de Sóller
Landschaftliche Highlights © Jeanne Emmel, Shutterstock
Das Tal der Sóller ist zur Zeit der Zitrusfruchtreife besonders reizvoll. Mächtige Tausendergipfel geben den unzähligen Orangen- und Zitronenbäumen im Talkessel Schutz und eröffnen Wanderern viele reizvolle Bergpfade mit atemberaubenden Blicken in die Orangerie Sóllers.
- 07100 Sóller
© Jeanne Emmel, Shutterstock
Das Tal der Sóller ist zur Zeit der Zitrusfruchtreife besonders reizvoll. Mächtige Tausendergipfel geben den unzähligen Orangen- und Zitronenbäumen im Talkessel Schutz und eröffnen Wanderern viele reizvolle Bergpfade mit atemberaubenden Blicken in die Orangerie Sóllers.
- 07100 Sóller
Playa Sa Rápita
Strände © MC MEDIASTUDIO, Shutterstock
Karibikfeeling auf Mallorca. Die beiden fast unbebauten Naturstrände Es Trenc und Platja de sa Ràpita gehen nahtlos ineinander über. Es Trenc ist etwa 5 km lang und gilt als Mallorcas schönster Dünenstrand. Im Winter ist er wunderbar leer – besonders seitdem die Strandbars in den kühlen Monaten auf Anordnung der Gemeindeverwaltung abgebaut werden müssen. Dann sind ausgedehnte Strandspaziergänge in der Natur angesagt, frische Brise um die Nase inklusive. Im Hochsommer allerdings kann es hier rappelvoll sein.
- Es Trenc, 07639 Campos
© MC MEDIASTUDIO, Shutterstock
Karibikfeeling auf Mallorca. Die beiden fast unbebauten Naturstrände Es Trenc und Platja de sa Ràpita gehen nahtlos ineinander über. Es Trenc ist etwa 5 km lang und gilt als Mallorcas schönster Dünenstrand. Im Winter ist er wunderbar leer – besonders seitdem die Strandbars in den kühlen Monaten auf Anordnung der Gemeindeverwaltung abgebaut werden müssen. Dann sind ausgedehnte Strandspaziergänge in der Natur angesagt, frische Brise um die Nase inklusive. Im Hochsommer allerdings kann es hier rappelvoll sein.
- Es Trenc, 07639 Campos
Hafenrundfahrt in Maó
Schiffe und Fähren © Carla Felderer, Shutterstock
Schön ist es, sich durch Maós Flanierstraßen treiben zu lassen, noch schöner ist es, die Stadt vom Wasser aus zu erleben. Lass dir die einstündige Hafenrundfahrt in Maó nicht entgehen. Morgenstund hat Gold im Mund Komm möglichst früh zur Anlegestelle an der Hafentreppe (unweit des Fahrterminals), um den Besucherandrang zu umgehen.
- Mao
- +34 902 45 46 45
© Carla Felderer, Shutterstock
Schön ist es, sich durch Maós Flanierstraßen treiben zu lassen, noch schöner ist es, die Stadt vom Wasser aus zu erleben. Lass dir die einstündige Hafenrundfahrt in Maó nicht entgehen. Morgenstund hat Gold im Mund Komm möglichst früh zur Anlegestelle an der Hafentreppe (unweit des Fahrterminals), um den Besucherandrang zu umgehen.
- Mao
- +34 902 45 46 45