
Reiseführer Bagamoyo

Ist erwähnt in Reiseführer:
Die Ruinen und Gedenkstätten in Bagamoyos Altstadt erinnern an den Sklavenhandel, mit dem die Stadt im 18.Jh. einst reich geworden und gewachsen ist.
„Lege dein Herz nieder“, so wird der Name der Stadt übersetzt, und damit sind vermutlich die Sklaven gemeint, die nach Hunderten Kilometern Gewaltmarsch in Bagamoyo ihr vorläufiges Ziel erreichten: den Sklavenmarkt und von dort den Abtransport in eine ungewisse Zukunft.
Mitte des 19.Jhs. war Bagamoyo die wichtigste Hafenstadt des Landes: Jährlich wurden 50 000 Männer und Frauen aus dem Binnenland nach Sansibar und in die arabische Welt verschifft. Europäische Entdecker wie Henry Morton Stanley und David Livingstone passierten die Stadt auf ihrem Weg ins unbekannte Binnenland. 1888 erklärte Deutschland Bagamoyo zur Kolonialhauptstadt, doch schon nach drei Jahren zog die Verwaltung erst nach Tanga und dann nach Daressalaam.
Lange Zeit schien es, als gerate die verfallende Stadt trotz ihrer 35 000 Einwohner in die Bedeutungslosigkeit, doch neue Resorts entlang der leuchtend weißen Sandstrände zeugen vom Aufschwung. Vor einem Spaziergang empfiehlt es sich, nach einem lokalen Führer zu fragen – in den verwinkelten Altstadtgassen kommt es manchmal zu Überfällen.
Bagamoyo Sehenswertes & Restaurants



Geographical
Architektonische Highlights
Museen
Strände
Geographical
Architektonische Highlights
Museen
Strände
Bagamoyo
Geographical © Christian Nieke, Shutterstock
Wer durch Bagamoyos Altstadt mit ihren verwunschenen Ruinen läuft, fühlt sich um mehrere Jahrhunderte zurückversetzt in die Zeit des Sklavenhandels, mit dem die Stadt groß geworden ist.
- Bagamoyo
© Christian Nieke, Shutterstock
Wer durch Bagamoyos Altstadt mit ihren verwunschenen Ruinen läuft, fühlt sich um mehrere Jahrhunderte zurückversetzt in die Zeit des Sklavenhandels, mit dem die Stadt groß geworden ist.
- Bagamoyo
Old German Boma
Architektonische Highlights © Christian Nieke, Shutterstock
Das von einem arabischen Händler 1860 als Sklavengefängnis gebaute Fort am südlichen Ende der Altstadt ist das älteste noch stehende Gebäude Bagamoyos. Es kann nur von außen besichtigt werden.
- Bagamoyo
- http://www.instagram.com/
© Christian Nieke, Shutterstock
Das von einem arabischen Händler 1860 als Sklavengefängnis gebaute Fort am südlichen Ende der Altstadt ist das älteste noch stehende Gebäude Bagamoyos. Es kann nur von außen besichtigt werden.
- Bagamoyo
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Catholic Historic Museum
MuseenAm Ende einer Allee aus Mangobäumen steht die älteste Kirche Ostafrikas. Hier gründeten Missionare 1868 eine Kolonie befreiter Sklaven und läuteten damit das Ende des Sklavenhandels in Bagamoyo ein. Im Gebäude gegenüber ist ein Museum eingerichtet.
- Bagamoyo
Am Ende einer Allee aus Mangobäumen steht die älteste Kirche Ostafrikas. Hier gründeten Missionare 1868 eine Kolonie befreiter Sklaven und läuteten damit das Ende des Sklavenhandels in Bagamoyo ein. Im Gebäude gegenüber ist ein Museum eingerichtet.
- Bagamoyo
Bagamoyo Beach
Strände © Natividad10, Shutterstock
Besonders schön ist der Strandabschnitt vor der Travellers Lodge. In den 1990er-Jahren hat hier ein deutsch-südafrikanisches Paar eine kleine Oase geschaffen; das Essen schmeckt hervorragend.
- Travellors Lodge, Bagamoyo
© Natividad10, Shutterstock
Besonders schön ist der Strandabschnitt vor der Travellers Lodge. In den 1990er-Jahren hat hier ein deutsch-südafrikanisches Paar eine kleine Oase geschaffen; das Essen schmeckt hervorragend.
- Travellors Lodge, Bagamoyo
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