Baden-Württemberg Must Sees

Bärenseen
Landschaftliche Highlights
Stuttgart
StadtPalais – Museum für Stuttgart
Architektonische Highlights
Stuttgart
Bad Wildbad
Geographical
Bad Wildbad
Bad Wildbad
Triberger Wasserfälle
Landschaftliche Highlights
Triberg im Schwarzwald
Triberger Wasserfälle
Untere Straße
Touristenattraktionen
Heidelberg
Mainau
Landschaftliche Highlights
Konstanz
Mainau
Marktplatz
Touristenattraktionen
Heidelberg
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Hauptstraße
Touristenattraktionen
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Europapark Rust
Erlebnis- und Themenparks
Rust
Europapark Rust
Zum Ritter Sankt Georg
Architektonische Highlights
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Wilhelma
Zoologische Gärten
Stuttgart
Heidelberger Bergbahn
Touristenattraktionen
Heidelberg
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Schloss Heidelberg
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Heidelberg
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Weißenhofsiedlung
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Münster
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Freiburg im Breisgau
Münster
Alte Brücke
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Kunstmuseum Stuttgart
Museen
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Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
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Gutach im Breisgau
Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
Mercedes-Benz Museum
Museen
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Markthalle
Märkte und Flohmärkte
Stuttgart
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Schloss Solitude
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Stuttgart
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Wurzacher Ried
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Bad Wurzach
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Touristenattraktionen
Stuttgart
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Kurpfälzisches Museum
Museen
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Landschaftliche Highlights
Konstanz
Stadtbibliothek Stuttgart
Touristenattraktionen
Stuttgart

    Landschaftliche Highlights

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    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Erlebnis- und Themenparks

    Zoologische Gärten

    Casinos

    Museen

    Märkte und Flohmärkte


  • Bärenseen

    Landschaftliche Highlights
    • © ThePhotoFab, Shutterstock

    Einen gemütlichen Spaziergang vom Schloss Solitude entfernt, liegen die malerischen Bärenseen mit dem Bärenschlössle.

    • © ThePhotoFab, Shutterstock

    Einen gemütlichen Spaziergang vom Schloss Solitude entfernt, liegen die malerischen Bärenseen mit dem Bärenschlössle.


  • StadtPalais – Museum für Stuttgart

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Coole Drinks im Abendrot

    Das riesige Modell vom Kessel und seinen Vororten mit Hügeln und Tälern im ersten Stock ist absolut fesselnd. Multimedial wächst die Stadt, zeigt bunte Verkehrsströme, Mietpreise, Feinstaubbelastungen ... Du siehst schon, dies ist kein herkömmliches Stadtmuseum. Es ist eins, dessen Exponate erzählen, mal buchstäblich, mal im übertragenen Sinn, aber immer jung und rasant und – ja! – schwäbisch. Im Sommer gibt es regelmäßig rund ums klassizistische Wilhelmspalais, in dem bis 1918 der letzte württembergische König Wilhelm II. residierte, nicht nur ausgefallene Aktionen, sondern auf der Freitreppe auch den schönsten Sommersonnenuntergang der Stadt – der perfekte Ort für gechilltes Afterwork, wie es die Museumsgastro Café im Palais schon angeboten hat.

    Insider-Tipp
    Coole Drinks im Abendrot

    Das riesige Modell vom Kessel und seinen Vororten mit Hügeln und Tälern im ersten Stock ist absolut fesselnd. Multimedial wächst die Stadt, zeigt bunte Verkehrsströme, Mietpreise, Feinstaubbelastungen ... Du siehst schon, dies ist kein herkömmliches Stadtmuseum. Es ist eins, dessen Exponate erzählen, mal buchstäblich, mal im übertragenen Sinn, aber immer jung und rasant und – ja! – schwäbisch. Im Sommer gibt es regelmäßig rund ums klassizistische Wilhelmspalais, in dem bis 1918 der letzte württembergische König Wilhelm II. residierte, nicht nur ausgefallene Aktionen, sondern auf der Freitreppe auch den schönsten Sommersonnenuntergang der Stadt – der perfekte Ort für gechilltes Afterwork, wie es die Museumsgastro Café im Palais schon angeboten hat.


  • Bad Wildbad

    Geographical
    • Bad Wildbad© Eva Z. Genthe, Thinkstock

    Tief versteckt im Enztal ruht, zufrieden mit sich selbst und scheinbar unberührt vom Trubel der Welt, das vielleicht berühmteste Kurbad des Schwarzwalds. Besonders empfehlenswert ist das orientalisch angehauchte, architektonisch eindrucksvolle Palais Thermal. Bad Wildbad strahlt Flair und kulturelle Weltläufigkeit aus (Rossini Konzerte), hat aber mit dem Mountainbike-Park auch ein Auge auf eher jüngeres Publikum geworfen. Das traditionsreiche Badhotel Bären, in dem 1856 auch Gioacchino Rossini sein Quartier aufschlug, heißt heute Mokni’s. An der palastartigen Architektur und dem Grandhotel Komfort hat sich freilich nichts geändert. Ein neues, regional in dieser Form bislang einzigartiges „Highlight“ (es führt wirklich hoch hinaus) ist der Baumwipfelpfad Schwarzwald. Dessen eindrucksvolle Holzkonstruktion windet sich auf dem Sommerberg zunächst über 1,2 km durch die Baumkronen, bevor er sich in Form eines 40 m hohen Bechers, der als Aussichtsturm dient, über sie erhebt. Der Abstieg führt optional durch eine 55 m lange Röhrenrutsche. 20 km von Calw

    • Bad Wildbad© Eva Z. Genthe, Thinkstock

    Tief versteckt im Enztal ruht, zufrieden mit sich selbst und scheinbar unberührt vom Trubel der Welt, das vielleicht berühmteste Kurbad des Schwarzwalds. Besonders empfehlenswert ist das orientalisch angehauchte, architektonisch eindrucksvolle Palais Thermal. Bad Wildbad strahlt Flair und kulturelle Weltläufigkeit aus (Rossini Konzerte), hat aber mit dem Mountainbike-Park auch ein Auge auf eher jüngeres Publikum geworfen. Das traditionsreiche Badhotel Bären, in dem 1856 auch Gioacchino Rossini sein Quartier aufschlug, heißt heute Mokni’s. An der palastartigen Architektur und dem Grandhotel Komfort hat sich freilich nichts geändert. Ein neues, regional in dieser Form bislang einzigartiges „Highlight“ (es führt wirklich hoch hinaus) ist der Baumwipfelpfad Schwarzwald. Dessen eindrucksvolle Holzkonstruktion windet sich auf dem Sommerberg zunächst über 1,2 km durch die Baumkronen, bevor er sich in Form eines 40 m hohen Bechers, der als Aussichtsturm dient, über sie erhebt. Der Abstieg führt optional durch eine 55 m lange Röhrenrutsche. 20 km von Calw


  • Triberger Wasserfälle

    Landschaftliche Highlights
    • Triberger Wasserfälle© MAIRDUMONT

    Die Triberger Wasserfälle sind mit 163 m die höchsten Deutschlands. Über sieben Kaskaden stürzt hier die Gutach hinab ins Tal. Ein Höhepunkt ist das Wasserfallfeuerwerk im Juli. Im Winter zaubert der Frost aus den Kaskaden einen märchenhaften, glitzernden Eispalast.

    • Triberger Wasserfälle© MAIRDUMONT

    Die Triberger Wasserfälle sind mit 163 m die höchsten Deutschlands. Über sieben Kaskaden stürzt hier die Gutach hinab ins Tal. Ein Höhepunkt ist das Wasserfallfeuerwerk im Juli. Im Winter zaubert der Frost aus den Kaskaden einen märchenhaften, glitzernden Eispalast.


  • Untere Straße

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.

    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.


  • Mainau

    Landschaftliche Highlights
    • Mainau© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einsam auf der Insel

    Wer in Richtung der Insel Mainau übers Wasser angeschippert kommt, erblickt schon von Weitem das Schloss, eingebettet in dichtes Grün. Vom Festland (Parkplatz und Bus Linie 4 vom Konstanzer Bahnhof aus) ist die Insel über eine Brücke erreichbar, zusätzlich fährt der Inselbus ab Festlandparkplatz. Mit rund 1,2 Mio. Besuchern im Jahr ist die „Blumeninsel“ die bekannteste Touristenattraktion am Bodensee. Die aber nicht nur Blüte, sondern auch Baum kann, imposant recken sich die zum Teil exotischen Riesen gen Himmel. Ihre üppige, weltberühmte Vegetation verdankt die Insel einerseits ihren einstigen und heutigen Besitzern, in deren DNA ein grüner Daumen fröhlich weitervererbt wird. Andererseits einer klimatisch begünstigten Lage. Seit jeher herrschen auf der Mainau annähernd tropische Bedingungen. Die 45 ha große Insel gehörte im 8.Jh. zum Kloster Reichenau, anschließend über 500 Jahre dem Deutschen Orden. 1853 erwarb sie der badische Großherzog Friedrich I. als Sommerresidenz. Er begründete den Rosengarten, in dem heute bis zu 20 000 Rosen in 1200 Arten mitunter betörend duftend blühen. Als die Tochter des Großherzogs durch Heirat zur Königin Victoria von Schweden wurde, ging die Insel in schwedischen Besitz über. Der schwedische Prinz und spätere Graf von Wisborg, Lennart Bernadotte, übernahm sie 1932 und verwandelte das überwucherte Eiland in ein Paradies für Naturliebhaber. Seit dem Tod von Graf Lennart (1909–2004) und seiner Frau Gräfin Sonja (1944–2008) leiten ihre beiden ältesten Kinder, Gräfin Bettina und Graf Björn, die Mainau. Wer früh am Morgen oder gegen Abend kommt, erlebt eine andere, ruhige Mainau. Ebenso hat ein Besuch im Herbstnebel oder im Schnee seinen Reiz. Das „Blumenjahr“ dauert von März bis Oktober. Und wenn so gegen halb sieben die Touribusse weg sind, könnte man fast meinen, die idyllische Mainau gehöre einem ganz allein. Außerhalb der Saison sind die Eintrittspreise reduziert, ebenso allerdings die Attraktionen und das gastronomische Angebot.

    • Mainau© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einsam auf der Insel

    Wer in Richtung der Insel Mainau übers Wasser angeschippert kommt, erblickt schon von Weitem das Schloss, eingebettet in dichtes Grün. Vom Festland (Parkplatz und Bus Linie 4 vom Konstanzer Bahnhof aus) ist die Insel über eine Brücke erreichbar, zusätzlich fährt der Inselbus ab Festlandparkplatz. Mit rund 1,2 Mio. Besuchern im Jahr ist die „Blumeninsel“ die bekannteste Touristenattraktion am Bodensee. Die aber nicht nur Blüte, sondern auch Baum kann, imposant recken sich die zum Teil exotischen Riesen gen Himmel. Ihre üppige, weltberühmte Vegetation verdankt die Insel einerseits ihren einstigen und heutigen Besitzern, in deren DNA ein grüner Daumen fröhlich weitervererbt wird. Andererseits einer klimatisch begünstigten Lage. Seit jeher herrschen auf der Mainau annähernd tropische Bedingungen. Die 45 ha große Insel gehörte im 8.Jh. zum Kloster Reichenau, anschließend über 500 Jahre dem Deutschen Orden. 1853 erwarb sie der badische Großherzog Friedrich I. als Sommerresidenz. Er begründete den Rosengarten, in dem heute bis zu 20 000 Rosen in 1200 Arten mitunter betörend duftend blühen. Als die Tochter des Großherzogs durch Heirat zur Königin Victoria von Schweden wurde, ging die Insel in schwedischen Besitz über. Der schwedische Prinz und spätere Graf von Wisborg, Lennart Bernadotte, übernahm sie 1932 und verwandelte das überwucherte Eiland in ein Paradies für Naturliebhaber. Seit dem Tod von Graf Lennart (1909–2004) und seiner Frau Gräfin Sonja (1944–2008) leiten ihre beiden ältesten Kinder, Gräfin Bettina und Graf Björn, die Mainau. Wer früh am Morgen oder gegen Abend kommt, erlebt eine andere, ruhige Mainau. Ebenso hat ein Besuch im Herbstnebel oder im Schnee seinen Reiz. Das „Blumenjahr“ dauert von März bis Oktober. Und wenn so gegen halb sieben die Touribusse weg sind, könnte man fast meinen, die idyllische Mainau gehöre einem ganz allein. Außerhalb der Saison sind die Eintrittspreise reduziert, ebenso allerdings die Attraktionen und das gastronomische Angebot.


  • Marktplatz

    Touristenattraktionen
    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.

    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.


  • Hauptstraße

    Touristenattraktionen
    • Hauptstraße© MAIRDUMONT

    Heidelberg kann sich rühmen, eine der längsten Fußgängerzonen Europas zu besitzen. Sie ist 1,6 km lang und erstreckt sich vom Bismarckplatz bis zum Rathaus, heißt schlicht Hauptstraße und ist es auch. Historisch muss die Hauptstraße dieses Prädikat allerdings mit der Unteren Straße teilen. Die Shopping meile wartet auf mit Kaufhäusern, Barockbauten und Renaissancefassaden, Boutiquen und schönen Cafés. Die Alte Universität und der Universitätsplatz teilen diesen Straßenzug für Einheimische in die „untere Hauptstraße“ (vom Bismarckplatz bis zum Universitätsplatz) und die „obere Hauptstraße“ (vom Universitätsplatz bis zum Karlstor). Im oberen Teil liegen unter anderem der Marktplatz mit der Heiliggeistkirche und dem Haus Zum Ritter St. Georg sowie der benachbarte Kornmarkt. Zu den Glanzlichtern im unteren Teil gehören das Kurpfälzische Museum und der Heidelberger Kunstverein (beide Nr. 97), das Café Schafheutle (Nr. 94) und das Theater der Stadt Heidelberg (Ecke Hauptstraße/Theaterstraße).

    • Hauptstraße© MAIRDUMONT

    Heidelberg kann sich rühmen, eine der längsten Fußgängerzonen Europas zu besitzen. Sie ist 1,6 km lang und erstreckt sich vom Bismarckplatz bis zum Rathaus, heißt schlicht Hauptstraße und ist es auch. Historisch muss die Hauptstraße dieses Prädikat allerdings mit der Unteren Straße teilen. Die Shopping meile wartet auf mit Kaufhäusern, Barockbauten und Renaissancefassaden, Boutiquen und schönen Cafés. Die Alte Universität und der Universitätsplatz teilen diesen Straßenzug für Einheimische in die „untere Hauptstraße“ (vom Bismarckplatz bis zum Universitätsplatz) und die „obere Hauptstraße“ (vom Universitätsplatz bis zum Karlstor). Im oberen Teil liegen unter anderem der Marktplatz mit der Heiliggeistkirche und dem Haus Zum Ritter St. Georg sowie der benachbarte Kornmarkt. Zu den Glanzlichtern im unteren Teil gehören das Kurpfälzische Museum und der Heidelberger Kunstverein (beide Nr. 97), das Café Schafheutle (Nr. 94) und das Theater der Stadt Heidelberg (Ecke Hauptstraße/Theaterstraße).


  • Europapark Rust

    Erlebnis- und Themenparks
    • Europapark Rust© MAIRDUMONT

    Obwohl der Ort selbst nicht mehr im Schwarzwald liegt, ist Rust doch ein Muss für viele Schwarzwaldurlauber. Das Dorf lockt jährlich über drei Mio. Besucher an. Schuld daran ist der größte Freizeitpark Deutschlands, der Europapark Rust. Erst einmal durchatmen! Eine von Europas größten Achterbahnen, 73 m hoch, 130 km/h schnell, vier Min. Fahrzeit, das ist der Silver Star, ein Thriller auf Stelzen. Wildwasserbahnen, Fjordrafting, die Achterbahnen Matterhorn-Blitz und Euro-Mir, Bühnen- und Eisshows, ein mittelalterliches Ritterspektakel, Piratenhöhlen, Märchenwelten - ein Tag reicht kaum aus, um alles zu erleben, was in dieser Zauber- und Abenteuerwelt geboten wird.

    • Europapark Rust© MAIRDUMONT

    Obwohl der Ort selbst nicht mehr im Schwarzwald liegt, ist Rust doch ein Muss für viele Schwarzwaldurlauber. Das Dorf lockt jährlich über drei Mio. Besucher an. Schuld daran ist der größte Freizeitpark Deutschlands, der Europapark Rust. Erst einmal durchatmen! Eine von Europas größten Achterbahnen, 73 m hoch, 130 km/h schnell, vier Min. Fahrzeit, das ist der Silver Star, ein Thriller auf Stelzen. Wildwasserbahnen, Fjordrafting, die Achterbahnen Matterhorn-Blitz und Euro-Mir, Bühnen- und Eisshows, ein mittelalterliches Ritterspektakel, Piratenhöhlen, Märchenwelten - ein Tag reicht kaum aus, um alles zu erleben, was in dieser Zauber- und Abenteuerwelt geboten wird.


  • Zum Ritter Sankt Georg

    Architektonische Highlights
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.


  • Wilhelma

    Zoologische Gärten

  • Heidelberger Bergbahn

    Touristenattraktionen
    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.

    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.


  • Schloss Heidelberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.

    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.


  • Weißenhofsiedlung

    Touristenattraktionen
    • Weißenhofsiedlung© Reinhard Schmid, DuMont Reisebildportal

    Als Musterhäuser für die Werkbundausstellung "Die Wohnung" 1927 gebaut, gehört die Siedlung heute zu den Aushängeschildern moderner Architektur. 16 Künstler aus fünf europäischen Ländern entwarfen damals die Bauhausarchitektur auf dem Killesberg. Wichtigste Prinzipien: Neue Materialien sollten benutzt werden, kostensparend sollte es sein, und der Nutzen der Häuser und Objekte war wichtiger als die Form. Klare Linien und Formen sollten Gebäude, aber auch Möbel- und Kücheneinrichtung auszeichnen. Zunächst wurde die Siedlung als "Vorstadt Jerusalems" und "Schwäbisch Marokko" verspottet. Die Nationalsozialisten diffamierten das Pionierprojekt modernen Bauens als "entartete Kunst" und "undeutsch". Im Bombenhagel des Krieges wurden Teile der Siedlung zerstört, von den 21 Gebäuden sind noch elf erhalten. Sie stehen unter Denkmalschutz und sind zum Teil bewohnt, darunter der Wohnblock, der von Mies van der Rohe (Am Weißenhof 14-20) entworfen wurde und die Häuser von Le Corbusier (Rathenaustraße 1-3 und Bruckmannweg 2) und Scharoun (Hölzelweg 1). Die Weissenhofhäuser sind mit Tafeln und den Namen der Architekten gekennzeichnet.

    • Weißenhofsiedlung© Reinhard Schmid, DuMont Reisebildportal

    Als Musterhäuser für die Werkbundausstellung "Die Wohnung" 1927 gebaut, gehört die Siedlung heute zu den Aushängeschildern moderner Architektur. 16 Künstler aus fünf europäischen Ländern entwarfen damals die Bauhausarchitektur auf dem Killesberg. Wichtigste Prinzipien: Neue Materialien sollten benutzt werden, kostensparend sollte es sein, und der Nutzen der Häuser und Objekte war wichtiger als die Form. Klare Linien und Formen sollten Gebäude, aber auch Möbel- und Kücheneinrichtung auszeichnen. Zunächst wurde die Siedlung als "Vorstadt Jerusalems" und "Schwäbisch Marokko" verspottet. Die Nationalsozialisten diffamierten das Pionierprojekt modernen Bauens als "entartete Kunst" und "undeutsch". Im Bombenhagel des Krieges wurden Teile der Siedlung zerstört, von den 21 Gebäuden sind noch elf erhalten. Sie stehen unter Denkmalschutz und sind zum Teil bewohnt, darunter der Wohnblock, der von Mies van der Rohe (Am Weißenhof 14-20) entworfen wurde und die Häuser von Le Corbusier (Rathenaustraße 1-3 und Bruckmannweg 2) und Scharoun (Hölzelweg 1). Die Weissenhofhäuser sind mit Tafeln und den Namen der Architekten gekennzeichnet.


  • Münster

    Architektonische Highlights
    • Münster© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Pflichtimbiss für Nicht-Vegetarier

    116 m hoch ragt das Wahrzeichen Freiburgs, der Münsterturm, in den Himmel. Das Münster selbst, eine vollendete Komposition aus gotischer und romanischer Architektur, ist über 700 Jahre alt, der Turm mit dem luftigen achteckigen Oberbau gilt als Höhepunkt gotischer Baukunst in Deutschland. Der gesamte Bau ist überaus reich mit Skulpturen besetzt, etwa skurrile Wasserspeier mit vielfältig-dämonischen Fratzen. An der prachtvollen Glaskunst in den Fenstern zeigt sich Freiburgs einstiger Silberreichtum. Jeden Samstag zwischen Ostern und Weihnachten erklingt von 11.30–11.55 Uhr die Orgelmusik zur Marktzeit – eine Hörprobe vom imposanten Instrument. Der Münsterturm ist erklimmbar und bietet eine fantastische Aussicht über Stadt, Kaiserstuhl und Rheinebene. Den malerischen Münsterplatz säumen sehenswerte Bauten, etwa das historische Kaufhaus, das Kornhaus, die Alte Wache. Links vom Haupteingang zum Münster reihen sich vormittags (außer So) die Bratwurstbuden aneinander. Iss unbedingt die kultige Lange Rote im Weckle, die Grillmeisterfrage „mit oder ohne?“ bezieht sich auf die optionalen Zwiebeln.

    • Münster© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Pflichtimbiss für Nicht-Vegetarier

    116 m hoch ragt das Wahrzeichen Freiburgs, der Münsterturm, in den Himmel. Das Münster selbst, eine vollendete Komposition aus gotischer und romanischer Architektur, ist über 700 Jahre alt, der Turm mit dem luftigen achteckigen Oberbau gilt als Höhepunkt gotischer Baukunst in Deutschland. Der gesamte Bau ist überaus reich mit Skulpturen besetzt, etwa skurrile Wasserspeier mit vielfältig-dämonischen Fratzen. An der prachtvollen Glaskunst in den Fenstern zeigt sich Freiburgs einstiger Silberreichtum. Jeden Samstag zwischen Ostern und Weihnachten erklingt von 11.30–11.55 Uhr die Orgelmusik zur Marktzeit – eine Hörprobe vom imposanten Instrument. Der Münsterturm ist erklimmbar und bietet eine fantastische Aussicht über Stadt, Kaiserstuhl und Rheinebene. Den malerischen Münsterplatz säumen sehenswerte Bauten, etwa das historische Kaufhaus, das Kornhaus, die Alte Wache. Links vom Haupteingang zum Münster reihen sich vormittags (außer So) die Bratwurstbuden aneinander. Iss unbedingt die kultige Lange Rote im Weckle, die Grillmeisterfrage „mit oder ohne?“ bezieht sich auf die optionalen Zwiebeln.


  • Alte Brücke

    Touristenattraktionen
    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.

    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.


  • Casino

    Casinos
    • Casino© Casino Baden-Baden

    Dies ist die älteste Spielbank (seit 1838) Deutschlands, mit barocken, prunkvollen Sälen in Marmor, Gold und Seide und der Atmosphäre der Belle Époque. Roulette, Black Jack, Bakkarat und Poker heißen die Glücksspiele. Herren brauchen ein Jackett, alle einen gültigen Ausweis, um eingelassen zu werden.

    • Casino© Casino Baden-Baden

    Dies ist die älteste Spielbank (seit 1838) Deutschlands, mit barocken, prunkvollen Sälen in Marmor, Gold und Seide und der Atmosphäre der Belle Époque. Roulette, Black Jack, Bakkarat und Poker heißen die Glücksspiele. Herren brauchen ein Jackett, alle einen gültigen Ausweis, um eingelassen zu werden.


  • Universitätsbibliothek

    Museen
    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.

    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.


  • Kunstmuseum Stuttgart

    Museen
    • Kunstmuseum Stuttgart© Reinhard Schmid, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Große Kunst für alle

    Das sieht schon ziemlich außerweltlich aus, wenn der Glaswürfel tagsüber die Wolken spiegelt und nachts hell leuchtend überm Schlossplatz zu schweben scheint. Toll, dass in dem Kubus dann auch noch klasse Kunst wartet: Die Sammlung der Galerie der Stadt Stuttgart, insgesamt rund 15 000 Werke, reicht vom frühen 19.Jh. bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf Otto Dix: Mit rund 250 Werken ist die Sammlung eine der größten weltweit. Es erwarten dich nicht nur spannende Sonderausstellungen, oft von jungen, noch unbekannten Kunstschaffenden, sondern auch ein großes Mitmachprogramm, bei dem du selbst zum Pinsel greifst, hinter die Kulissen schaust oder mit der ganzen Familie das Museum erkundest. Im gut sortierten Museumsshop kann man übrigens auch sonntags einkaufen. Im obersten Stockwerk des Glaswürfels residiert das Restaurant Cube. Vor dessen Tür hast du eine tolle Gratisaussicht auf das prachtvolle Schlossplatzensemble. Oder gönn dir vor dem Museum fürs urbane Feeling im o. T. eine Pause mit Blick aufs lebhafte Königstraßentreiben.

    • Kunstmuseum Stuttgart© Reinhard Schmid, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Große Kunst für alle

    Das sieht schon ziemlich außerweltlich aus, wenn der Glaswürfel tagsüber die Wolken spiegelt und nachts hell leuchtend überm Schlossplatz zu schweben scheint. Toll, dass in dem Kubus dann auch noch klasse Kunst wartet: Die Sammlung der Galerie der Stadt Stuttgart, insgesamt rund 15 000 Werke, reicht vom frühen 19.Jh. bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf Otto Dix: Mit rund 250 Werken ist die Sammlung eine der größten weltweit. Es erwarten dich nicht nur spannende Sonderausstellungen, oft von jungen, noch unbekannten Kunstschaffenden, sondern auch ein großes Mitmachprogramm, bei dem du selbst zum Pinsel greifst, hinter die Kulissen schaust oder mit der ganzen Familie das Museum erkundest. Im gut sortierten Museumsshop kann man übrigens auch sonntags einkaufen. Im obersten Stockwerk des Glaswürfels residiert das Restaurant Cube. Vor dessen Tür hast du eine tolle Gratisaussicht auf das prachtvolle Schlossplatzensemble. Oder gönn dir vor dem Museum fürs urbane Feeling im o. T. eine Pause mit Blick aufs lebhafte Königstraßentreiben.


  • Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

    Museen
    • Freilichtmuseum Vogtsbauernhof© MAIRDUMONT

    Das Freilichtmuseum geht zurück auf den Schwarzwaldhausforscher Schilli, der 1963 den 300 Jahre alten Vogtsbauernhof vor dem Abbruch rettete, indem er darin ein Freilichtmuseum errichtete. In den letzten 40 Jahren sind zahlreiche weitere Original-Schwarzwaldhöfe aus anderen Regionen dazugekommen, entweder nachgebaut oder wieder aufgebaut. Sie tragen so malerische Namen wie Hippenseppenhof (aus Furtwangen), Lorenzenhof (aus Oberwolfach), Klausenhof (Herrischwand), Falkenhof (Buchenbach) oder Reesehanselhof (Hofsgrund). Jetzt stehen sie, jeweils mit allen Nebengebäuden, von der Hofkapelle über die Scheune, die Backstube, den Hühnerstall bis hin zum Leibgeding, dem Altersruhesitz des Altbauern, auf engstem Raum zusammen. Im Freilichtmuseum wagt man den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In den Ställen steht Vieh, in den Höfen wird gearbeitet, ringsum werden alte Schwarzwälder Heil- und Nutzpflanzen angebaut. Einmal im Monat bereiten die Landfrauen traditionelle Speisen zu, jeden zweiten Samstag im Monat ist Handwerkertag mit Töpfern, Drechslern, Seilern, Strohflechtern, Schindelmachern, Spinnerinnen, Schäppelmacherinnen und einer Bollenhutmacherin.

    • Freilichtmuseum Vogtsbauernhof© MAIRDUMONT

    Das Freilichtmuseum geht zurück auf den Schwarzwaldhausforscher Schilli, der 1963 den 300 Jahre alten Vogtsbauernhof vor dem Abbruch rettete, indem er darin ein Freilichtmuseum errichtete. In den letzten 40 Jahren sind zahlreiche weitere Original-Schwarzwaldhöfe aus anderen Regionen dazugekommen, entweder nachgebaut oder wieder aufgebaut. Sie tragen so malerische Namen wie Hippenseppenhof (aus Furtwangen), Lorenzenhof (aus Oberwolfach), Klausenhof (Herrischwand), Falkenhof (Buchenbach) oder Reesehanselhof (Hofsgrund). Jetzt stehen sie, jeweils mit allen Nebengebäuden, von der Hofkapelle über die Scheune, die Backstube, den Hühnerstall bis hin zum Leibgeding, dem Altersruhesitz des Altbauern, auf engstem Raum zusammen. Im Freilichtmuseum wagt man den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In den Ställen steht Vieh, in den Höfen wird gearbeitet, ringsum werden alte Schwarzwälder Heil- und Nutzpflanzen angebaut. Einmal im Monat bereiten die Landfrauen traditionelle Speisen zu, jeden zweiten Samstag im Monat ist Handwerkertag mit Töpfern, Drechslern, Seilern, Strohflechtern, Schindelmachern, Spinnerinnen, Schäppelmacherinnen und einer Bollenhutmacherin.


  • Mercedes-Benz Museum

    Museen
    • Mercedes-Benz Museum© MAIRDUMONT

    "Rennen und Rekorde" heißt eine der Ebenen im Mercedes-Benz-Museum: Mehr als 40 Rennwagen sind im futuristischen Doppelhelix-Gebäude, das 2006 eingeweiht wurde, ausgestellt. Unter den Exponaten auf den 16.000 m2 Ausstellungsfläche befinden sich auch all die anderen Schätze aus über 100 Jahren Automobilgeschichte, wie die berühmten Silberpfeile, der Benz-Patent-Motorwagen und die Daimler-Motorkutsche sowie das legendäre 300 SL Coupé von 1954 mit seinen avantgardistischen Flügeltüren. Der markante Neubau ist direkt mit dem Mercedes-Benz-Center verbunden, wo die aktuellen Modelle stehen.

    • Mercedes-Benz Museum© MAIRDUMONT

    "Rennen und Rekorde" heißt eine der Ebenen im Mercedes-Benz-Museum: Mehr als 40 Rennwagen sind im futuristischen Doppelhelix-Gebäude, das 2006 eingeweiht wurde, ausgestellt. Unter den Exponaten auf den 16.000 m2 Ausstellungsfläche befinden sich auch all die anderen Schätze aus über 100 Jahren Automobilgeschichte, wie die berühmten Silberpfeile, der Benz-Patent-Motorwagen und die Daimler-Motorkutsche sowie das legendäre 300 SL Coupé von 1954 mit seinen avantgardistischen Flügeltüren. Der markante Neubau ist direkt mit dem Mercedes-Benz-Center verbunden, wo die aktuellen Modelle stehen.


  • Markthalle

    Märkte und Flohmärkte
    • Markthalle© MAIRDUMONT

    Öl aus Italien, Oliven aus Griechenland, Tee aus Indien oder Honig aus der Türkei - im Jugendstilbau neben Altem Schloss und der Stiftskirche bieten mehr als 40 Stände Obst, Gemüse und andere Genüsse aus aller Welt an. Vor allem an Wochenenden drängt man sich im Duft von Früchten und Blumen in den engen Verkaufsgassen. Auf der Galerie im Innern haben das exklusive Warenhaus Merz & Benzing und kleine Geschäfte ihren Platz gefunden. Bereits 1864 ließ König Karl eine Markthalle bauen, damit "die Frauen und Töchter unserer Weingärtner, geschützt von den Unbilden der Witterung, ihre Produkte feilbieten können". Nach einem Brand erfolgte kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges der Neubau. In den 1970er Jahren als "soziale Romantik" abgetan, entging die Markthalle mit ihren volkstümlichen Fresken an den Außenwänden nur knapp der Abrissbirne.

    • Markthalle© MAIRDUMONT

    Öl aus Italien, Oliven aus Griechenland, Tee aus Indien oder Honig aus der Türkei - im Jugendstilbau neben Altem Schloss und der Stiftskirche bieten mehr als 40 Stände Obst, Gemüse und andere Genüsse aus aller Welt an. Vor allem an Wochenenden drängt man sich im Duft von Früchten und Blumen in den engen Verkaufsgassen. Auf der Galerie im Innern haben das exklusive Warenhaus Merz & Benzing und kleine Geschäfte ihren Platz gefunden. Bereits 1864 ließ König Karl eine Markthalle bauen, damit "die Frauen und Töchter unserer Weingärtner, geschützt von den Unbilden der Witterung, ihre Produkte feilbieten können". Nach einem Brand erfolgte kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges der Neubau. In den 1970er Jahren als "soziale Romantik" abgetan, entging die Markthalle mit ihren volkstümlichen Fresken an den Außenwänden nur knapp der Abrissbirne.


  • Schloss Solitude

    Architektonische Highlights
    • Schloss Solitude© MAIRDUMONT

    Angeblich entdeckte Herzog Carl Eugen auf einem seiner Jagdausflüge den Standort für das Jagd- und Lustschloss. 1764-69 entstand der Rokoko-Prunkbau, dessen exotische Gärten einst der Vater Friedrich Schillers pflegte. Grundlegend saniert wurde die Solitude zwischen 1972 und 1983.Ballsaal-Kuppel, Wand- und Deckengemälde, Marmorsaal, Palmenzimmer, Rotes Kabinett und Weißer Saal lassen die Pracht vergangener Tage erahnen. Auf dem Solitude-Friedhof ruhen Mitglieder der Familie von Weizsäcker und Choreograf John Cranko. Im Offizien- und dem Kavaliersbau ist seit 1990 die Akademie Schloss Solitude untergebracht, eine Art Villa Massimo für Kunststipendiaten aus aller Welt, von denen einige in den Wohnateliers leben.

    • Schloss Solitude© MAIRDUMONT

    Angeblich entdeckte Herzog Carl Eugen auf einem seiner Jagdausflüge den Standort für das Jagd- und Lustschloss. 1764-69 entstand der Rokoko-Prunkbau, dessen exotische Gärten einst der Vater Friedrich Schillers pflegte. Grundlegend saniert wurde die Solitude zwischen 1972 und 1983.Ballsaal-Kuppel, Wand- und Deckengemälde, Marmorsaal, Palmenzimmer, Rotes Kabinett und Weißer Saal lassen die Pracht vergangener Tage erahnen. Auf dem Solitude-Friedhof ruhen Mitglieder der Familie von Weizsäcker und Choreograf John Cranko. Im Offizien- und dem Kavaliersbau ist seit 1990 die Akademie Schloss Solitude untergebracht, eine Art Villa Massimo für Kunststipendiaten aus aller Welt, von denen einige in den Wohnateliers leben.


  • Wurzacher Ried

    Landschaftliche Highlights
    • Wurzacher Ried© MAIRDUMONT

    Die "Basis" für das Heilbad Wurzach liefert das Wurzacher Ried, das mit seiner Ausdehnung von 8 km Länge und 3,5 km Breite zu den größten und wertvollsten Mooren Europas gehört. Auf Wanderwegen kann man das Ried gut erkunden. Am Torfwerk beispielsweise beginnt ein 1,5 km langer Lehrpfad.

    • Wurzacher Ried© MAIRDUMONT

    Die "Basis" für das Heilbad Wurzach liefert das Wurzacher Ried, das mit seiner Ausdehnung von 8 km Länge und 3,5 km Breite zu den größten und wertvollsten Mooren Europas gehört. Auf Wanderwegen kann man das Ried gut erkunden. Am Torfwerk beispielsweise beginnt ein 1,5 km langer Lehrpfad.


  • Schlossplatz

    Touristenattraktionen
    • Schlossplatz© MAIRDUMONT

    Unbestritten ist der Platz mit seinen Baumreihen, Brunnen und Blumenfeldern einer der schönsten Orte Stuttgarts. Hier hat sich die Stadtgeschichte versammelt - vom Alten und dem Neuen Schloss, dem Kunstgebäude und dem früheren Hotel Marquardt bis zum Königsbau und dem neuen Kunstmuseum am Kleinen Schlossplatz. Die Jubiläumssäule wurde 1841 zum 25jährigen Herrscherjubiläum von Wilhelm I. gesetzt. Oben thront 100 Zentner schwer die Göttin Concordia. Der frühere staubige Exerzier- und Paradeplatz wurde in den 60er Jahren des 19.Jhs. in einen Blumengarten verwandelt. Bei Sonne kommt mediterrane Atmosphäre auf: Einheimische und Besucher entspannen auf dem Rasen und bevölkern die Cafés, vor denen Kleinkünstler ihre Kunststücke zeigen.

    • Schlossplatz© MAIRDUMONT

    Unbestritten ist der Platz mit seinen Baumreihen, Brunnen und Blumenfeldern einer der schönsten Orte Stuttgarts. Hier hat sich die Stadtgeschichte versammelt - vom Alten und dem Neuen Schloss, dem Kunstgebäude und dem früheren Hotel Marquardt bis zum Königsbau und dem neuen Kunstmuseum am Kleinen Schlossplatz. Die Jubiläumssäule wurde 1841 zum 25jährigen Herrscherjubiläum von Wilhelm I. gesetzt. Oben thront 100 Zentner schwer die Göttin Concordia. Der frühere staubige Exerzier- und Paradeplatz wurde in den 60er Jahren des 19.Jhs. in einen Blumengarten verwandelt. Bei Sonne kommt mediterrane Atmosphäre auf: Einheimische und Besucher entspannen auf dem Rasen und bevölkern die Cafés, vor denen Kleinkünstler ihre Kunststücke zeigen.


  • Dornier-Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Über den Wolken ...

    Direkt neben dem Flughafen Friedrichshafen vermittelt das – alles andere als unspektakuläre – Museum in Form eines Hangars Einblick in 100 Jahre Luft- und Raumfahrtgeschichte. Claude Dornier, der zu Beginn des 20.Jhs. in Friedrichshafen lebte und arbeitete, gilt als einer der Pioniere unter den Flugzeugbauern. Auf 5000 m2 Fläche können zahlreiche historische Flugzeuge, darunter legendäre Klassiker wie die Do 27 oder der Senkrechtstarter Do 31, und eindrucksvolle Modelle bestaunt werden, Im Foyer kannst du im Simulator-Cockpit einer Do 27 über den Bodensee fliegen. Wie die Forschungsabteilung Dorniers vor gut hundert Jahren aussah, veranschaulicht die vor dem Museum aufgestellte Original-Baracke von 1914.Der neueste Museumscoup: Demnächst soll hier die 1977 nach Mogadischu entführte Lufthansamaschine „Landshut“ zu sehen sein.

    Insider-Tipp
    Über den Wolken ...

    Direkt neben dem Flughafen Friedrichshafen vermittelt das – alles andere als unspektakuläre – Museum in Form eines Hangars Einblick in 100 Jahre Luft- und Raumfahrtgeschichte. Claude Dornier, der zu Beginn des 20.Jhs. in Friedrichshafen lebte und arbeitete, gilt als einer der Pioniere unter den Flugzeugbauern. Auf 5000 m2 Fläche können zahlreiche historische Flugzeuge, darunter legendäre Klassiker wie die Do 27 oder der Senkrechtstarter Do 31, und eindrucksvolle Modelle bestaunt werden, Im Foyer kannst du im Simulator-Cockpit einer Do 27 über den Bodensee fliegen. Wie die Forschungsabteilung Dorniers vor gut hundert Jahren aussah, veranschaulicht die vor dem Museum aufgestellte Original-Baracke von 1914.Der neueste Museumscoup: Demnächst soll hier die 1977 nach Mogadischu entführte Lufthansamaschine „Landshut“ zu sehen sein.


  • Kurpfälzisches Museum

    Museen
    • Kurpfälzisches Museum© MAIRDUMONT

    Das Palais Morass, heute Sitz des Kurpfälzischen Museums, zählt zu den herausragenden Barockbauten der Stadt. Die Dokumente zur Geschichte und Kultur der Kurpfalz vermitteln ein anschauliches Bild vom bürgerlichen und höfischen Leben in der Kurpfalz im 16.bis 19.Jh. Historische Wohnräume, Porträts pfälzischer Kurfürsten, eine bedeutende Münzkollektion sowie die berühmte Sammlung des Frankenthaler Porzellans bilden die Schwerpunkte. Die umfangreiche Gemälde- und Skulpturensammlung enthält als ein Hauptwerk des späten Mittelalters den Windsheimer Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider. Eine weitere Besonderheit sind die Werke der Heidelberger Romantiker, sehenswert v.a. die Bilder von Carl Philipp Fohr, Ernst Fries und Carl Rottmann. Überdies ist eine Ansicht des Heidelberger Schlosses ausgestellt, die dem Umkreis von William Turner zugeschrieben wird. In der Kostümpassage ist die Kleidung von Heidelberger Familien aus dem 18.und 19.Jh. ausgestellt. Nicht versäumen sollte man außerdem den Besuch des Kupferstichkabinetts (Voranmeldung!) und der Abteilung zur Stadtgeschichte. Die archäologische Abteilung enthält neben vor- und frühgeschichtlichen Funden aus dem Rhein-Neckar-Raum eine Kopie des berühmten Unterkiefers des "Homo heidelbergensis". Viel Sehenswertes ist obendrein aus der Kelten- und der Römerzeit vorhanden.

    • Kurpfälzisches Museum© MAIRDUMONT

    Das Palais Morass, heute Sitz des Kurpfälzischen Museums, zählt zu den herausragenden Barockbauten der Stadt. Die Dokumente zur Geschichte und Kultur der Kurpfalz vermitteln ein anschauliches Bild vom bürgerlichen und höfischen Leben in der Kurpfalz im 16.bis 19.Jh. Historische Wohnräume, Porträts pfälzischer Kurfürsten, eine bedeutende Münzkollektion sowie die berühmte Sammlung des Frankenthaler Porzellans bilden die Schwerpunkte. Die umfangreiche Gemälde- und Skulpturensammlung enthält als ein Hauptwerk des späten Mittelalters den Windsheimer Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider. Eine weitere Besonderheit sind die Werke der Heidelberger Romantiker, sehenswert v.a. die Bilder von Carl Philipp Fohr, Ernst Fries und Carl Rottmann. Überdies ist eine Ansicht des Heidelberger Schlosses ausgestellt, die dem Umkreis von William Turner zugeschrieben wird. In der Kostümpassage ist die Kleidung von Heidelberger Familien aus dem 18.und 19.Jh. ausgestellt. Nicht versäumen sollte man außerdem den Besuch des Kupferstichkabinetts (Voranmeldung!) und der Abteilung zur Stadtgeschichte. Die archäologische Abteilung enthält neben vor- und frühgeschichtlichen Funden aus dem Rhein-Neckar-Raum eine Kopie des berühmten Unterkiefers des "Homo heidelbergensis". Viel Sehenswertes ist obendrein aus der Kelten- und der Römerzeit vorhanden.


  • Pfahlbaumuseum

    Museen

    Die Pfahlbauten sind die Hauptattraktion in Unteruhldingen. Im ältesten Freilichtmuseum Europas wurden zwanzig Häuser in Pfahlbauweise aus der Zeit zwischen etwa 4000 und 850 v. Chr. nachgebaut.

    Die Pfahlbauten sind die Hauptattraktion in Unteruhldingen. Im ältesten Freilichtmuseum Europas wurden zwanzig Häuser in Pfahlbauweise aus der Zeit zwischen etwa 4000 und 850 v. Chr. nachgebaut.


  • Seeufer

    Landschaftliche Highlights
    • © folewu, Thinkstock

    In Konstanz ist im Unterschied zu vielen anderen Orten nahezu das gesamte Seeufer öffentlich zugänglich. Von der Innenstadt führt der Weg über die alte Rheinbrücke immer am Ufer entlang vorbei am Freibad Horn ("Hörnle") bis zum Fährhafen Staad.

    • 78464 Konstanz
    • © folewu, Thinkstock

    In Konstanz ist im Unterschied zu vielen anderen Orten nahezu das gesamte Seeufer öffentlich zugänglich. Von der Innenstadt führt der Weg über die alte Rheinbrücke immer am Ufer entlang vorbei am Freibad Horn ("Hörnle") bis zum Fährhafen Staad.

    • 78464 Konstanz

  • Stadtbibliothek Stuttgart

    Touristenattraktionen
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Lange bevor die neue Stadtbibliothek im Europaviertel im Herbst 2011 eröffnet wurde, sorgte sie schon für Diskussionen: Für viele Stuttgarter war der abweisend wirkende Glas- und Betonwürfel ein "Bücherknast". So umstritten das Äußere, so überzeugend ihr Inneres: Die Bibliothek des 21.Jhs. bietet auf ihren unterschiedlichen Themenebenen jede Menge multimediale Angebote, Datenbanken, Internetrechercheplätze, mobile Laptopstationen - und natürlich Bücher über Bücher.

    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Lange bevor die neue Stadtbibliothek im Europaviertel im Herbst 2011 eröffnet wurde, sorgte sie schon für Diskussionen: Für viele Stuttgarter war der abweisend wirkende Glas- und Betonwürfel ein "Bücherknast". So umstritten das Äußere, so überzeugend ihr Inneres: Die Bibliothek des 21.Jhs. bietet auf ihren unterschiedlichen Themenebenen jede Menge multimediale Angebote, Datenbanken, Internetrechercheplätze, mobile Laptopstationen - und natürlich Bücher über Bücher.