Athen - Rund um die Akrópolis Top Sehenswürdigkeiten

Naos tis Olympíou Diós
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Naos tis Olympíou Diós
Archaía Agorá
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Akrópolis
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Mouseío Akrópolis
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Mouseío Akrópolis
Museío Archaías Agorás
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Romaikí Agorá
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Parthenónas
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Parthenónas
Agía Dínami
Architektonische Highlights
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Agía Dínami
Ágios Elefthérios
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Thiseion
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Théatro tou Dionísou
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Théatro tou Dionísou
Vivliothíki Adrianoú
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Pýli Adrianoú
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Mnimeío tou Lisikráti
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Platía Monastiráki
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Beulé-Pyle
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Naós tis Athinás Níkis
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Záppion
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Náos Aiólou
Architektonische Highlights
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Ebraϊkó Mouseío tis Elládos
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Mousío Ellinikís Laϊkís Téchnis
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Areopag
Landschaftliche Highlights
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Areopag
Stoá tos Attálos
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Stoá tos Attálos
Propylaia
Architektonische Highlights
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Erechtheion
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Kathedrikós Naós Evangelismoú tis Theotókou
Architektonische Highlights
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Mitrópolis
Áreios Págos
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Mouseío Ellinikón Laikón Orgánon
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Ágii Apóstoli
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Stathmos Isap Monastiraki
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    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights


  • Naos tis Olympíou Diós

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    • Naos tis Olympíou Diós© MAIRDUMONT

    Die mächtigsten Säulen Athens gehören zum Olympieion, dem Tempel des Olympischen Zeus. 15 stehen noch aufrecht, eine 16.Säule ist liegend intakt geblieben. Einst besaß der Tempel 104 fast 17 m hohe Marmorsäulen mit einem Gesamtgewicht von 15.500 t. Die Baugeschichte des Tempels erstreckt sich über mehr als 700 Jahre. Erste Arbeiten für einen - allerdings kleineren - Zeus-Tempel an dieser Stelle begannen unter dem Tyrannen Peisistratos vor 550 v.Chr. Seine Söhne Hippias und Hipparch nahmen dann als Erste diesen Riesentempel in Angriff. Erst unter dem römischen Kaiser Hadrian wurde der Tempel um 130 n.Chr. vollendet. In seinem Innern wurden eine Zeus-Statue aus Elfenbein und Gold verehrt und ein Reiterstandbild des Kaisers. Erdbeben zerstörten den Tempel dann im Lauf der Jahrhunderte.

    • Naos tis Olympíou Diós© MAIRDUMONT

    Die mächtigsten Säulen Athens gehören zum Olympieion, dem Tempel des Olympischen Zeus. 15 stehen noch aufrecht, eine 16.Säule ist liegend intakt geblieben. Einst besaß der Tempel 104 fast 17 m hohe Marmorsäulen mit einem Gesamtgewicht von 15.500 t. Die Baugeschichte des Tempels erstreckt sich über mehr als 700 Jahre. Erste Arbeiten für einen - allerdings kleineren - Zeus-Tempel an dieser Stelle begannen unter dem Tyrannen Peisistratos vor 550 v.Chr. Seine Söhne Hippias und Hipparch nahmen dann als Erste diesen Riesentempel in Angriff. Erst unter dem römischen Kaiser Hadrian wurde der Tempel um 130 n.Chr. vollendet. In seinem Innern wurden eine Zeus-Statue aus Elfenbein und Gold verehrt und ein Reiterstandbild des Kaisers. Erdbeben zerstörten den Tempel dann im Lauf der Jahrhunderte.


  • Archaía Agorá

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    • Archaía Agorá© MAIRDUMONT

    Das Herz der antiken Stadt Athen schlug auf ihrem Markt- und Versammlungsplatz, der Agorá. Auf einer annähernd quadratischen Fläche von etwa 120 mal 120 m hatten viele politische Institutionen ihren Sitz, Götter ihre Tempel, Helden ihre Statuen. Hier provozierte der Philosoph Sokrates die Athener, hier verbrachten Dichter wie Aischylos und Euripides, Politiker wie Perikles und Themistokles, Denker wie Platon und Aristoteles viele Stunden. Die Agorá bildete über 1000 Jahre lang, vom 5.Jh. v.Chr. bis 580 n.Chr., den Mittelpunkt des kommerziellen und gesellschaftlichen Lebens. Was davon übrig blieb, stammt freilich aus ganz unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch in der Antike veränderte sich das Stadtbild ja ständig. Das Bild, das die Agorá heute vermittelt, gehört am ehesten noch in die römische Zeit um Christi Geburt. Zwei Bauten bestimmen den Eindruck: im Osten die Stoá des Attalos, im Westen der Hephaistos-Tempel. Die Stoá des Attalos ist eine 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle, in der wahrscheinlich Läden untergebracht waren. Stoen wie diese umgaben die Agorá auf allen vier Seiten. Die heutige Stoá ist freilich kein antiker Bau, sondern die Rekonstruktion eines im 2.Jh. v.Chr. von Herodes Atticus gestifteten Baus. Das wirtschaftliche und soziale Herz des antiken Athen inmitten eines schönen Gartengeländes.

    • Archaía Agorá© MAIRDUMONT

    Das Herz der antiken Stadt Athen schlug auf ihrem Markt- und Versammlungsplatz, der Agorá. Auf einer annähernd quadratischen Fläche von etwa 120 mal 120 m hatten viele politische Institutionen ihren Sitz, Götter ihre Tempel, Helden ihre Statuen. Hier provozierte der Philosoph Sokrates die Athener, hier verbrachten Dichter wie Aischylos und Euripides, Politiker wie Perikles und Themistokles, Denker wie Platon und Aristoteles viele Stunden. Die Agorá bildete über 1000 Jahre lang, vom 5.Jh. v.Chr. bis 580 n.Chr., den Mittelpunkt des kommerziellen und gesellschaftlichen Lebens. Was davon übrig blieb, stammt freilich aus ganz unterschiedlichen Jahrhunderten. Auch in der Antike veränderte sich das Stadtbild ja ständig. Das Bild, das die Agorá heute vermittelt, gehört am ehesten noch in die römische Zeit um Christi Geburt. Zwei Bauten bestimmen den Eindruck: im Osten die Stoá des Attalos, im Westen der Hephaistos-Tempel. Die Stoá des Attalos ist eine 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle, in der wahrscheinlich Läden untergebracht waren. Stoen wie diese umgaben die Agorá auf allen vier Seiten. Die heutige Stoá ist freilich kein antiker Bau, sondern die Rekonstruktion eines im 2.Jh. v.Chr. von Herodes Atticus gestifteten Baus. Das wirtschaftliche und soziale Herz des antiken Athen inmitten eines schönen Gartengeländes.


  • Akrópolis

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    • Akrópolis© MAIRDUMONT

    Athens Akrópolis ist das bekannteste Monument der griechischen Antike. Den Griechen gilt sie als Nationaldenkmal, auf dessen heiligem Boden die Aufseher nicht einmal den Verzehr eines Sandwiches gestatten. Die Akrópolis (griech. Hochstadt) erhebt sich auf einem 156 m hohen Felssockel über der Ebene von Athen. Nach drei Seiten hin fällt der Fels uneinnehmbar steil ab, nur von Westen her ist er zugänglich. Der Blick reicht bei klarer Sicht bis zu den Inseln im Saronischen Golf, Sálamis und Ägina. In der Antike war der Akrópolis-Fels ein idealer Burgberg, der optimalen Schutz vor Feinden bot. Was Besucher heute sehen, vermittelt in Wahrheit einen durchaus schiefen Eindruck. Geblieben sind von den Bauten aus vier Jahrtausenden nämlich nur das Beulé-Tor, die Propyläen, der Nike-Tempel, das Erechtheion und der Parthenon. Diese Bauten prägten v.a. das Bild, das sich die Menschen in den beiden letzten Jh. von der klassischen Antike machten. Die Griechen restaurieren die Bauten heute einem Idealbild gemäß, auf das sich der Stolz ihrer Nation mitbegründet. Manche Kritiker nennen die Akrópolis auch "eine künstliche Ruine". Sie bemängeln, dass in den letzten 160 Jahren alles abgerissen wurde, was nicht ins Bild der Archäologen und Altertumswissenschaftler passte. In der Tat: Im Parthenon erhob sich eine Moschee mit Minarett, in den antiken Gemäuern befanden sich ein Palast und ein Harem. Überall, wo Besucher heute über nacktes Gestein schreiten, standen Ställe und Häuser mit Gärten, drängten sich in den Gassen Menschen und Tiere. Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung auf dem Akrópolis-Felsen stammen aus der zweiten Hälfte des 2.Jts. v.Chr., also aus mykenischer Zeit. Damals stand auf seinem höchsten Punkt der Palast eines Königs. Mit der Einwanderung der dorischen Griechen um 1050 v.Chr. ging das mykenische Königtum unter, der Palast zerfiel. Im 8.Jh. v.Chr. diente die Akrópolis nicht mehr als Sitz eines herausgehobenen Herrschers, denn Athen wurde von gleichberechtigten Adelssippen gemeinsam regiert. Die Akrópolis war jetzt Heiligtum für eine Vielzahl von Gottheiten. Diese wurden nicht nur in Gestalt von Statuen, sondern auch als Naturerscheinungen verehrt. Im Freien und in kleinen Holzbauten waren zahllose Weihegaben aufgestellt, auf Altären wurden Tieropfer dargebracht. Der erste monumentale Tempel der Akrópolis entstand erst im frühen 6.Jh. v.Chr. Er war der Göttin Athena geweiht, die dadurch eindeutig aus der Vielzahl der Gottheiten herausgehoben wurde. Erst um 530 v.Chr. entstanden auf dem Akrópolis-Felsen die ersten reinen Steinbauten. Der mit breiter Unterstützung des einfachen, unter der Adelsherrschaft leidenden Volkes 546 v.Chr. an die Macht gekommene Tyrann Peisistratos und seine Söhne Hipparch und Hippias wollten sich wohl auch selbst ein Denkmal setzen, als sie den alten Athena-Tempel weitgehend niederreißen und durch einen ganz aus Stein gestalteten ersetzen ließen. Außerdem entstand während dieser Tyrannis ein erstes Eingangstor zur Akrópolis und zudem noch ein Heiligtum für die bis dahin v.a. in Brauron verehrte Artemis. All diese Bauten wurden von den Persern vernichtet, vor denen sich die Athener im Jahre 480 v.Chr. völlig auf die Insel Sálamis zurückzogen. Als sie nach der Seeschlacht von Sálamis und der sich 479 v.Chr. anschließenden Landschlacht von Platää zurückkehrten, fanden sie auf der Akrópolis nur noch ein Ruinenfeld vor. 30 Jahre lang blieb es so. Die Ruinen sollten Mahnung und Erinnerung zugleich an die gefährdete Freiheit sein. Athen wandelte sich in den nächsten Jahren zu einem radikaldemokratischen Staat, in dem die Volksversammlung der männlichen freien Vollbürger alle Entscheidungen zu treffen hatte. Das Volk von Athen beschloss um 450 v.Chr., auf dem Akrópolis-Felsen die vier Bauten zu errichten, die Besucher heute bewundern: Parthenon, Nike-Tempel, Propyläen und Erechtheion.

    • Akrópolis© MAIRDUMONT

    Athens Akrópolis ist das bekannteste Monument der griechischen Antike. Den Griechen gilt sie als Nationaldenkmal, auf dessen heiligem Boden die Aufseher nicht einmal den Verzehr eines Sandwiches gestatten. Die Akrópolis (griech. Hochstadt) erhebt sich auf einem 156 m hohen Felssockel über der Ebene von Athen. Nach drei Seiten hin fällt der Fels uneinnehmbar steil ab, nur von Westen her ist er zugänglich. Der Blick reicht bei klarer Sicht bis zu den Inseln im Saronischen Golf, Sálamis und Ägina. In der Antike war der Akrópolis-Fels ein idealer Burgberg, der optimalen Schutz vor Feinden bot. Was Besucher heute sehen, vermittelt in Wahrheit einen durchaus schiefen Eindruck. Geblieben sind von den Bauten aus vier Jahrtausenden nämlich nur das Beulé-Tor, die Propyläen, der Nike-Tempel, das Erechtheion und der Parthenon. Diese Bauten prägten v.a. das Bild, das sich die Menschen in den beiden letzten Jh. von der klassischen Antike machten. Die Griechen restaurieren die Bauten heute einem Idealbild gemäß, auf das sich der Stolz ihrer Nation mitbegründet. Manche Kritiker nennen die Akrópolis auch "eine künstliche Ruine". Sie bemängeln, dass in den letzten 160 Jahren alles abgerissen wurde, was nicht ins Bild der Archäologen und Altertumswissenschaftler passte. In der Tat: Im Parthenon erhob sich eine Moschee mit Minarett, in den antiken Gemäuern befanden sich ein Palast und ein Harem. Überall, wo Besucher heute über nacktes Gestein schreiten, standen Ställe und Häuser mit Gärten, drängten sich in den Gassen Menschen und Tiere. Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung auf dem Akrópolis-Felsen stammen aus der zweiten Hälfte des 2.Jts. v.Chr., also aus mykenischer Zeit. Damals stand auf seinem höchsten Punkt der Palast eines Königs. Mit der Einwanderung der dorischen Griechen um 1050 v.Chr. ging das mykenische Königtum unter, der Palast zerfiel. Im 8.Jh. v.Chr. diente die Akrópolis nicht mehr als Sitz eines herausgehobenen Herrschers, denn Athen wurde von gleichberechtigten Adelssippen gemeinsam regiert. Die Akrópolis war jetzt Heiligtum für eine Vielzahl von Gottheiten. Diese wurden nicht nur in Gestalt von Statuen, sondern auch als Naturerscheinungen verehrt. Im Freien und in kleinen Holzbauten waren zahllose Weihegaben aufgestellt, auf Altären wurden Tieropfer dargebracht. Der erste monumentale Tempel der Akrópolis entstand erst im frühen 6.Jh. v.Chr. Er war der Göttin Athena geweiht, die dadurch eindeutig aus der Vielzahl der Gottheiten herausgehoben wurde. Erst um 530 v.Chr. entstanden auf dem Akrópolis-Felsen die ersten reinen Steinbauten. Der mit breiter Unterstützung des einfachen, unter der Adelsherrschaft leidenden Volkes 546 v.Chr. an die Macht gekommene Tyrann Peisistratos und seine Söhne Hipparch und Hippias wollten sich wohl auch selbst ein Denkmal setzen, als sie den alten Athena-Tempel weitgehend niederreißen und durch einen ganz aus Stein gestalteten ersetzen ließen. Außerdem entstand während dieser Tyrannis ein erstes Eingangstor zur Akrópolis und zudem noch ein Heiligtum für die bis dahin v.a. in Brauron verehrte Artemis. All diese Bauten wurden von den Persern vernichtet, vor denen sich die Athener im Jahre 480 v.Chr. völlig auf die Insel Sálamis zurückzogen. Als sie nach der Seeschlacht von Sálamis und der sich 479 v.Chr. anschließenden Landschlacht von Platää zurückkehrten, fanden sie auf der Akrópolis nur noch ein Ruinenfeld vor. 30 Jahre lang blieb es so. Die Ruinen sollten Mahnung und Erinnerung zugleich an die gefährdete Freiheit sein. Athen wandelte sich in den nächsten Jahren zu einem radikaldemokratischen Staat, in dem die Volksversammlung der männlichen freien Vollbürger alle Entscheidungen zu treffen hatte. Das Volk von Athen beschloss um 450 v.Chr., auf dem Akrópolis-Felsen die vier Bauten zu errichten, die Besucher heute bewundern: Parthenon, Nike-Tempel, Propyläen und Erechtheion.


  • Mouseío Akrópolis

    Museen
    • Mouseío Akrópolis© Lefteris_, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ein Archäologe für dich

    Spannender kann ein Museum nicht sein: Der Schweizer Architekt Bernhard Tschumi hat den 2009 eingeweihten Bau über den Ausgrabungen eines seit 2019 begehbaren antiken Stadtviertels auf stählerne Träger gestellt und viel begehbares Glas in den Boden, die Decken und die Rampe eingefügt. Selbst aus der obersten Etage blickt man noch auf die antiken Mauern. Die breite Rampe selbst vermittelt das Gefühl, wieder auf die Akrópolis zu steigen; in den Vitrinen an den Seiten sind deshalb auch nur Funde von den Akrópolis-Hängen eingelassen. Alle hier gezeigten Kunstwerke stammen von der Akrópolis und sind fast ausnahmslos frei aufgestellt. Archäologen stehen bereit, um kostenlos deine Fragen zu beantworten. Sie sprechen zumindest Englisch. Das oberste Geschoss gibt den vollen Blick auf den Parthenon frei, von dem die hier ausgestellten Reliefs alle stammen. Vollen Akrópolis-Blick bietet auch die Terrasse der gut gestylten Museums-Cafeteria, die viele Spezialitäten serviert.

    • Mouseío Akrópolis© Lefteris_, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Ein Archäologe für dich

    Spannender kann ein Museum nicht sein: Der Schweizer Architekt Bernhard Tschumi hat den 2009 eingeweihten Bau über den Ausgrabungen eines seit 2019 begehbaren antiken Stadtviertels auf stählerne Träger gestellt und viel begehbares Glas in den Boden, die Decken und die Rampe eingefügt. Selbst aus der obersten Etage blickt man noch auf die antiken Mauern. Die breite Rampe selbst vermittelt das Gefühl, wieder auf die Akrópolis zu steigen; in den Vitrinen an den Seiten sind deshalb auch nur Funde von den Akrópolis-Hängen eingelassen. Alle hier gezeigten Kunstwerke stammen von der Akrópolis und sind fast ausnahmslos frei aufgestellt. Archäologen stehen bereit, um kostenlos deine Fragen zu beantworten. Sie sprechen zumindest Englisch. Das oberste Geschoss gibt den vollen Blick auf den Parthenon frei, von dem die hier ausgestellten Reliefs alle stammen. Vollen Akrópolis-Blick bietet auch die Terrasse der gut gestylten Museums-Cafeteria, die viele Spezialitäten serviert.


  • Museío Archaías Agorás

    Museen
    • © airphoto.gr, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Saß hier einst Sokrates?

    Der besondere Reiz dieses kleinen Museums liegt darin, dass viele der auf zwei Etagen ausgestellten Objekte vom politischen und privaten Alltag der Menschen vor über 2000 Jahren erzählen. So sieht man zwei Tonmodelle von Schuhen aus der Zeit um 900 v. Chr., bronzene Gewichte von 500 v. Chr. und Bleigewichte aus den beiden ersten vorchristlichen Jahrhunderten. In einer anderen Vitrine wirkt ein Babysitz inklusive Nachttopf aus dem 6.Jh. v. Chr. ganz modern; an anderer Stelle dokumentieren Töpfe, Pfannen, Stövchen, Grillgeräte und ein tragbarer Ofen das Küchenleben vor 2500 Jahren. Scherbengerichte gehörten im Athen des 5.Jhs. v. Chr. zum politischen Alltag. Höchstens einmal jährlich fand eine Volksversammlung mit mindestens 6000 Bürgern statt, die den Namen des Mannes in eine Tonscherbe einritzen durften, den sie am liebsten für zehn Jahre aus der Stadt verbannt haben wollten. Der Unglückliche, auf den die meisten Stimmen entfielen, musste dann ins Exil ziehen. Solche Scherben, óstraka genannt, sind im Museum in großer Zahl zu sehen. Auch eine Wasseruhr ist ausgestellt, die bei Gerichtsverfahren die Redezeit pro Person auf sechs Minuten begrenzte, und eine Art Lottomaschine, mit der öffentliche Ämter nach dem Zufallsprinzip verteilt wurden.

    • © airphoto.gr, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Saß hier einst Sokrates?

    Der besondere Reiz dieses kleinen Museums liegt darin, dass viele der auf zwei Etagen ausgestellten Objekte vom politischen und privaten Alltag der Menschen vor über 2000 Jahren erzählen. So sieht man zwei Tonmodelle von Schuhen aus der Zeit um 900 v. Chr., bronzene Gewichte von 500 v. Chr. und Bleigewichte aus den beiden ersten vorchristlichen Jahrhunderten. In einer anderen Vitrine wirkt ein Babysitz inklusive Nachttopf aus dem 6.Jh. v. Chr. ganz modern; an anderer Stelle dokumentieren Töpfe, Pfannen, Stövchen, Grillgeräte und ein tragbarer Ofen das Küchenleben vor 2500 Jahren. Scherbengerichte gehörten im Athen des 5.Jhs. v. Chr. zum politischen Alltag. Höchstens einmal jährlich fand eine Volksversammlung mit mindestens 6000 Bürgern statt, die den Namen des Mannes in eine Tonscherbe einritzen durften, den sie am liebsten für zehn Jahre aus der Stadt verbannt haben wollten. Der Unglückliche, auf den die meisten Stimmen entfielen, musste dann ins Exil ziehen. Solche Scherben, óstraka genannt, sind im Museum in großer Zahl zu sehen. Auch eine Wasseruhr ist ausgestellt, die bei Gerichtsverfahren die Redezeit pro Person auf sechs Minuten begrenzte, und eine Art Lottomaschine, mit der öffentliche Ämter nach dem Zufallsprinzip verteilt wurden.


  • Romaikí Agorá

    Touristenattraktionen
    • © Alla Khananashvili, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gesellschaftssitzung

    Die alten Römer gingen noch lieber shoppen als die alten Griechen. Darum erweiterten sie das alte griechische Marktgelände im 1.Jh. v. Chr. um eine neue Agorá, von der etwa die Hälfte freigelegt werden konnte. Ihr Kernbau war eine rechteckige Säulenhalle voller Läden und Schänken mit über 100 m langen Seiten und einem großen Innenhof. An ihrer Ostseite erhebt sich als ein markantes Wahrzeichen der Stadt noch immer der 12 m hohe Turm der Winde, dessen Inneres du betreten darfst. Außen ist er mit acht Reliefs geschmückt, die personifizierte Winde zeigen. Außerdem war außen eine große Sonnenuhr angebracht. Damit man auch nachts und bei Bewölkung wusste, was die Stunde schlägt, gab es innen eine mächtige Wasseruhr, die die Zeit ebenso exakt maß. Unmittelbar nordwestlich des Turms sind noch die Reste einer antiken Gemeinschaftslatrine zu erkennen, die 66 Männern gleichzeitig Platz bot. Einer der Toilettensitze ist anschaulich restauriert. Einen schönen Überblick über die Bautätigkeit in Athen zu Zeiten des römischen Kaisers Hadrian gibt eine kleine Ausstellung in der kürzlich restaurierten, sehr gut erhaltenen Fetiye-Moschee auf dem Gelände der Agorá.

    • © Alla Khananashvili, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gesellschaftssitzung

    Die alten Römer gingen noch lieber shoppen als die alten Griechen. Darum erweiterten sie das alte griechische Marktgelände im 1.Jh. v. Chr. um eine neue Agorá, von der etwa die Hälfte freigelegt werden konnte. Ihr Kernbau war eine rechteckige Säulenhalle voller Läden und Schänken mit über 100 m langen Seiten und einem großen Innenhof. An ihrer Ostseite erhebt sich als ein markantes Wahrzeichen der Stadt noch immer der 12 m hohe Turm der Winde, dessen Inneres du betreten darfst. Außen ist er mit acht Reliefs geschmückt, die personifizierte Winde zeigen. Außerdem war außen eine große Sonnenuhr angebracht. Damit man auch nachts und bei Bewölkung wusste, was die Stunde schlägt, gab es innen eine mächtige Wasseruhr, die die Zeit ebenso exakt maß. Unmittelbar nordwestlich des Turms sind noch die Reste einer antiken Gemeinschaftslatrine zu erkennen, die 66 Männern gleichzeitig Platz bot. Einer der Toilettensitze ist anschaulich restauriert. Einen schönen Überblick über die Bautätigkeit in Athen zu Zeiten des römischen Kaisers Hadrian gibt eine kleine Ausstellung in der kürzlich restaurierten, sehr gut erhaltenen Fetiye-Moschee auf dem Gelände der Agorá.


  • Parthenónas

    Touristenattraktionen
    • Parthenónas© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Entdecke die Raffinesse

    Der größte und immer noch glanzvollste Bau auf der Akrópolis entstand in nur 15 Jahren Bauzeit von 447 bis 432 v. Chr. Zwar fehlen ihm heute das Dach, die Wände des Innenraums und die farbige Bemalung von Dachgebälk und Giebeln, sodass der jetzige Eindruck nicht der gleiche wie in der Antike ist, doch seine Leichtigkeit, Eleganz und Harmonie sind nach wie vor zu spüren. Ein eigentlicher Tempel war der Párthenon nicht; einen Altar für Opferhandlungen hat es vor dem Párthenon nie gegeben. Die 12 m hohe Athena-Statue aus Gold und Elfenbein, um die herum der Párthenon gebaut wurde, war vielmehr Repräsentationskunst und Geldanlage zugleich. Überhaupt hatte der Párthenon die Funktion eines Schatzhauses: In einem separaten Raum, dem Opisthódom, wurde die Bundeskasse des Attisch-Delischen Seebundes verwahrt. Die Tributzahlungen aus dem übrigen Griechenland brachten Athen jährlich etwa 11 t Silber ein – für die Errichtung des Párthenons und der Athena-Statue brauchte man insgesamt nur 20 t Silber aufzuwenden. Wäre der Ehrgeiz der Athener mit der Errichtung eines Tempels, bei dem selbst das Dach mit reinem Marmor bedeckt war, und der Aufstellung der wertvollsten Statue Griechenlands schon befriedigt gewesen, wäre der Párthenon freilich nicht das Meisterwerk, das er ist. Die Athener wollten mit seinem Bau nicht nur ihre Macht, sondern auch ihre technische und intellektuelle Überlegenheit in Hellas zum Ausdruck bringen – und das vor allem hat sie zu dieser großartigen geistigen, handwerklichen und architektonischen Leistung angestachelt. Die Wirkung des Párthenon beruht unter anderem auf der Harmonie der Proportionen. Sie waren von den Architekten, Iktinos und Phidias, genau berechnet worden. Um den für damalige Verhältnisse sehr großen Bau feingliedrig wirken zu lassen, erhielten die ohnehin dichter als üblich gestellten 42 dorischen Säulen nicht nur 16, sondern jeweils 20 Kanneluren (Längsrillen). Um den Eindruck gespannter Kraft zu vermitteln, verjüngen sich die Säulen von unten nach oben nicht gleichmäßig, sondern sind ein wenig bauchig, wobei der Schwerpunkt dicht unterhalb der Mitte liegt. Diese leichte Schwellung bezeichnet man als Entasis. Außerdem sind alle Säulen kaum merklich nach innen geneigt. Ohne diesen Trick würden sie wegen einer weiteren Raffinesse des Baus aussehen, als kippten sie nach außen. Diese weitere Raffinesse ist die sogenannte Kurvatur des gesamten Tempels: Alle waagerechten Linien beim Párthenon sind in Wirklichkeit nicht exakt waagerecht, sondern ganz leicht gekrümmt! So steigen alle Stufen des Unterbaus, der gesamte Tempelboden und alle waagerechten Steine des Dachgebälks in Längsrichtung zur Mitte hin um gut 10 cm an – man kann das heute noch leicht mit bloßem Auge erkennen. Das heißt aber auch, dass jeder Stein individuell bearbeitet werden musste und dass auch die Unter- und Oberseite jeder Säule dieser Kurvatur angepasst sein musste. Wie die architektonische Leistung der Athener von der Größe ihrer Demokratie zeugt, so berichten die Skulpturen des Párthenon nicht nur von Göttern und mythologischen Ereignissen, sondern auch von der Pracht des athenischen Festes zu Ehren der Göttin Athena. Kein anderer Tempel Griechenlands hatte zuvor so reichen Skulpturenschmuck besessen. Während unterhalb des Dachs der dorische Fries in 92 Bildfeldern von verschiedenen Kämpfen erzählte, schilderte der 160 m lange ionische Fries, der die Cella-Wand umlief, Aussehen und Verlauf einer Prozession hinauf zur Akrópolis anlässlich der Großen Panathenäen. Dieses jährliche Fest zu Ehren der Athena wurde alle vier Jahre besonders aufwendig begangen. Einige Teile der Friese sind im Akrópolis-Museum zu sehen, andere in Paris und in London.

    • Parthenónas© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Entdecke die Raffinesse

    Der größte und immer noch glanzvollste Bau auf der Akrópolis entstand in nur 15 Jahren Bauzeit von 447 bis 432 v. Chr. Zwar fehlen ihm heute das Dach, die Wände des Innenraums und die farbige Bemalung von Dachgebälk und Giebeln, sodass der jetzige Eindruck nicht der gleiche wie in der Antike ist, doch seine Leichtigkeit, Eleganz und Harmonie sind nach wie vor zu spüren. Ein eigentlicher Tempel war der Párthenon nicht; einen Altar für Opferhandlungen hat es vor dem Párthenon nie gegeben. Die 12 m hohe Athena-Statue aus Gold und Elfenbein, um die herum der Párthenon gebaut wurde, war vielmehr Repräsentationskunst und Geldanlage zugleich. Überhaupt hatte der Párthenon die Funktion eines Schatzhauses: In einem separaten Raum, dem Opisthódom, wurde die Bundeskasse des Attisch-Delischen Seebundes verwahrt. Die Tributzahlungen aus dem übrigen Griechenland brachten Athen jährlich etwa 11 t Silber ein – für die Errichtung des Párthenons und der Athena-Statue brauchte man insgesamt nur 20 t Silber aufzuwenden. Wäre der Ehrgeiz der Athener mit der Errichtung eines Tempels, bei dem selbst das Dach mit reinem Marmor bedeckt war, und der Aufstellung der wertvollsten Statue Griechenlands schon befriedigt gewesen, wäre der Párthenon freilich nicht das Meisterwerk, das er ist. Die Athener wollten mit seinem Bau nicht nur ihre Macht, sondern auch ihre technische und intellektuelle Überlegenheit in Hellas zum Ausdruck bringen – und das vor allem hat sie zu dieser großartigen geistigen, handwerklichen und architektonischen Leistung angestachelt. Die Wirkung des Párthenon beruht unter anderem auf der Harmonie der Proportionen. Sie waren von den Architekten, Iktinos und Phidias, genau berechnet worden. Um den für damalige Verhältnisse sehr großen Bau feingliedrig wirken zu lassen, erhielten die ohnehin dichter als üblich gestellten 42 dorischen Säulen nicht nur 16, sondern jeweils 20 Kanneluren (Längsrillen). Um den Eindruck gespannter Kraft zu vermitteln, verjüngen sich die Säulen von unten nach oben nicht gleichmäßig, sondern sind ein wenig bauchig, wobei der Schwerpunkt dicht unterhalb der Mitte liegt. Diese leichte Schwellung bezeichnet man als Entasis. Außerdem sind alle Säulen kaum merklich nach innen geneigt. Ohne diesen Trick würden sie wegen einer weiteren Raffinesse des Baus aussehen, als kippten sie nach außen. Diese weitere Raffinesse ist die sogenannte Kurvatur des gesamten Tempels: Alle waagerechten Linien beim Párthenon sind in Wirklichkeit nicht exakt waagerecht, sondern ganz leicht gekrümmt! So steigen alle Stufen des Unterbaus, der gesamte Tempelboden und alle waagerechten Steine des Dachgebälks in Längsrichtung zur Mitte hin um gut 10 cm an – man kann das heute noch leicht mit bloßem Auge erkennen. Das heißt aber auch, dass jeder Stein individuell bearbeitet werden musste und dass auch die Unter- und Oberseite jeder Säule dieser Kurvatur angepasst sein musste. Wie die architektonische Leistung der Athener von der Größe ihrer Demokratie zeugt, so berichten die Skulpturen des Párthenon nicht nur von Göttern und mythologischen Ereignissen, sondern auch von der Pracht des athenischen Festes zu Ehren der Göttin Athena. Kein anderer Tempel Griechenlands hatte zuvor so reichen Skulpturenschmuck besessen. Während unterhalb des Dachs der dorische Fries in 92 Bildfeldern von verschiedenen Kämpfen erzählte, schilderte der 160 m lange ionische Fries, der die Cella-Wand umlief, Aussehen und Verlauf einer Prozession hinauf zur Akrópolis anlässlich der Großen Panathenäen. Dieses jährliche Fest zu Ehren der Athena wurde alle vier Jahre besonders aufwendig begangen. Einige Teile der Friese sind im Akrópolis-Museum zu sehen, andere in Paris und in London.


  • Agía Dínami

    Architektonische Highlights
    • Agía Dínami© Deniz Tokatli, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kapelle als Kraftquelle

    Wohin mit der 400 Jahre alten Kapelle einer Heiligen, wenn sie einem neuen Hochhaus im Weg ist? Abreißen ging nicht, denn die „Heilige Kraft“ hat zu viele Follower, die hier kurz Kraft tanken, bevor sie zur Arbeit gehen. Drum hat man den Neubau, der heute das Hotel Eléctra Metrópolis ist, in diesem Bereich auf Pfeiler gestellt. So gehört die hl. Dínami jetzt quasi zu den Dauergästen der Nobelherberge.

    • Agía Dínami© Deniz Tokatli, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kapelle als Kraftquelle

    Wohin mit der 400 Jahre alten Kapelle einer Heiligen, wenn sie einem neuen Hochhaus im Weg ist? Abreißen ging nicht, denn die „Heilige Kraft“ hat zu viele Follower, die hier kurz Kraft tanken, bevor sie zur Arbeit gehen. Drum hat man den Neubau, der heute das Hotel Eléctra Metrópolis ist, in diesem Bereich auf Pfeiler gestellt. So gehört die hl. Dínami jetzt quasi zu den Dauergästen der Nobelherberge.


  • Ágios Elefthérios

    Architektonische Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Um die Ecke geblickt

    Unmittelbar neben Athens Hauptkirche, der orthodoxen Kathedrale Mitrópolis aus dem 19.Jh. steht ganz bescheiden diese winzige mittelalterliche Bischofskirche. Gehst du um den Bau herum, erkennst du heidnische Tänzerinnen, einen Löwen, der gerade ein Reh erbeutet hat, und über dem Eingang einen Fries aus dem 4.Jh. v. Chr., der eine ganze Reihe heidnischer Feste darstellt. Als man die Kirche nämlich im 12.Jh. erbaute, lagen überall in Athen noch zahllose Bauteile antiker und frühchristlicher Gebäude herum. Die bereits Jahrhunderte zuvor sorgfältig behauenen Marmorquader konnten als schönes und noch dazu kostengünstiges Baumaterial dienen; uralte Friese und Reliefs bildeten einen willkommenen Schmuck des neuen Kirchleins.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Um die Ecke geblickt

    Unmittelbar neben Athens Hauptkirche, der orthodoxen Kathedrale Mitrópolis aus dem 19.Jh. steht ganz bescheiden diese winzige mittelalterliche Bischofskirche. Gehst du um den Bau herum, erkennst du heidnische Tänzerinnen, einen Löwen, der gerade ein Reh erbeutet hat, und über dem Eingang einen Fries aus dem 4.Jh. v. Chr., der eine ganze Reihe heidnischer Feste darstellt. Als man die Kirche nämlich im 12.Jh. erbaute, lagen überall in Athen noch zahllose Bauteile antiker und frühchristlicher Gebäude herum. Die bereits Jahrhunderte zuvor sorgfältig behauenen Marmorquader konnten als schönes und noch dazu kostengünstiges Baumaterial dienen; uralte Friese und Reliefs bildeten einen willkommenen Schmuck des neuen Kirchleins.


  • Thiseion

    Touristenattraktionen
    • © Anastasios71, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antike Kassettendecke

    Weitgehend original ist der Hephaistos-Tempel (Thiseion), Griechenlands besterhaltener Tempel überhaupt. Der Tempel für den griechischen Gott des Feuers, der Schmiedekunst und generell des Handwerks stammt aus der zweiten Hälfte des 5.Jhs. v. Chr. und wurde bis 1834 als Kirche weiter genutzt – dadurch entging er dem Schicksal so vieler anderer antiker Bauten, die in christlichen Zeiten nur noch als Steinbruch geschätzt wurden. 34 dorische Säulen bilden eine Ringhalle um den Tempelkern, in dem die Kultbilder des Hephaistos und der Athena aufgestellt waren. Außen umläuft den Tempel ein Fries, bei dem drei senkrechte Balken, Triglyphen genannt, als Metopen bezeichnete Felder voneinander trennen, die zum Teil mit Skulpturen geschmückt sind. Sie zeigen Taten der mythischen Heroen Herakles und Theseus (daher auch die andere Bezeichnung „Thiseion“). Interessant ist ein Blick unter die Decke der Ringhalle: Sie wird gebildet von reich verzierten Kassetten, wie sie einst fast alle Tempel besaßen. Nur hier sind sie so gut und vollständig erhalten. Das Originaldach des Tempels ist verschwunden, es war einst mit roten Ziegeln gedeckt. Will man sich den Bau im Originalzustand vorstellen, muss man sich schließlich noch viel Farbe hinzudenken. Friese und einzelne Bauteile waren nämlich bunt bemalt.

    • © Anastasios71, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antike Kassettendecke

    Weitgehend original ist der Hephaistos-Tempel (Thiseion), Griechenlands besterhaltener Tempel überhaupt. Der Tempel für den griechischen Gott des Feuers, der Schmiedekunst und generell des Handwerks stammt aus der zweiten Hälfte des 5.Jhs. v. Chr. und wurde bis 1834 als Kirche weiter genutzt – dadurch entging er dem Schicksal so vieler anderer antiker Bauten, die in christlichen Zeiten nur noch als Steinbruch geschätzt wurden. 34 dorische Säulen bilden eine Ringhalle um den Tempelkern, in dem die Kultbilder des Hephaistos und der Athena aufgestellt waren. Außen umläuft den Tempel ein Fries, bei dem drei senkrechte Balken, Triglyphen genannt, als Metopen bezeichnete Felder voneinander trennen, die zum Teil mit Skulpturen geschmückt sind. Sie zeigen Taten der mythischen Heroen Herakles und Theseus (daher auch die andere Bezeichnung „Thiseion“). Interessant ist ein Blick unter die Decke der Ringhalle: Sie wird gebildet von reich verzierten Kassetten, wie sie einst fast alle Tempel besaßen. Nur hier sind sie so gut und vollständig erhalten. Das Originaldach des Tempels ist verschwunden, es war einst mit roten Ziegeln gedeckt. Will man sich den Bau im Originalzustand vorstellen, muss man sich schließlich noch viel Farbe hinzudenken. Friese und einzelne Bauteile waren nämlich bunt bemalt.


  • Théatro tou Dionísou

    Touristenattraktionen
    • Théatro tou Dionísou© MAIRDUMONT

    Das Theater am Südhang der Akrópolis ist die Geburtsstätte des europäischen Theaters. Hier verehrten die alten Griechen seit dem 6.Jh. v.Chr. ihren Gott Dionysos alljährlich mit ausgelassenen Tänzen und Chorgesängen. Im Jahr 534 v.Chr. kam ein gewisser Thespis zu diesen Feiern. Er stellte dem Chor einen Gegenspieler zur Seite, der Dialog war geboren und damit das Theater. Es dauerte nicht lange, bis es seinen ersten Höhepunkt erreichte mit Aischylos (525-456), Sophokles (496-406) und Euripides (480-406). Zur Zeit des Thespis lagerten sich die Zuschauer noch einfach am Berghang. Um 490 v.Chr. begann man, Zuschauerränge auszuheben und Holzbänke aufzustellen. Von hier aus wohnten die Athener den städtischen Dionysien bei. Sie dauerten jeweils sieben Tage. Theater wurde an drei Tagen gespielt, und zwar in Form eines Wettbewerbs. Je drei Dichter konkurrierten miteinander. Jeder hatte an einem Tag drei Tragödien und ein Satyrspiel (Vorläufer der Komödie) zur Aufführung zu bringen. Die Zuschauer zahlten keinen Eintritt, sondern erhielten ebenso wie für den Besuch der Volksversammlung sogar noch einen Obolus. Im Jahr 330 v.Chr. wurden die Holzbänke durch Steinbänke ersetzt, das Theater erhielt in etwa seine heutige Form. In der ersten Reihe stellte man marmorne Sitze mit Lehne auf, die den Priestern und anderen Würdenträgern vorbehalten waren. Der mittlere, mit Reliefs verzierte und heute noch sichtbare Sitz stand dem Diónysos-Priester zu. Der römische Kaiser Hadrian ließ sich einen marmornen Ehrenplatz hinter der ersten Sitzreihe errichten, auch dieser ist erhalten. Unter Kaiser Nero wurde die Bühne so umgestaltet, dass Gladiatorenkämpfe und sogar Wasserspiele veranstaltet werden konnten. Unter Nero entstanden auch die Reliefs an der Vorderbühne, die mythische Szenen darstellen: links die Geburt des Diónysos, daneben ein Opfer für den Gott, rechts die Verehrung des Gottes.

    • Théatro tou Dionísou© MAIRDUMONT

    Das Theater am Südhang der Akrópolis ist die Geburtsstätte des europäischen Theaters. Hier verehrten die alten Griechen seit dem 6.Jh. v.Chr. ihren Gott Dionysos alljährlich mit ausgelassenen Tänzen und Chorgesängen. Im Jahr 534 v.Chr. kam ein gewisser Thespis zu diesen Feiern. Er stellte dem Chor einen Gegenspieler zur Seite, der Dialog war geboren und damit das Theater. Es dauerte nicht lange, bis es seinen ersten Höhepunkt erreichte mit Aischylos (525-456), Sophokles (496-406) und Euripides (480-406). Zur Zeit des Thespis lagerten sich die Zuschauer noch einfach am Berghang. Um 490 v.Chr. begann man, Zuschauerränge auszuheben und Holzbänke aufzustellen. Von hier aus wohnten die Athener den städtischen Dionysien bei. Sie dauerten jeweils sieben Tage. Theater wurde an drei Tagen gespielt, und zwar in Form eines Wettbewerbs. Je drei Dichter konkurrierten miteinander. Jeder hatte an einem Tag drei Tragödien und ein Satyrspiel (Vorläufer der Komödie) zur Aufführung zu bringen. Die Zuschauer zahlten keinen Eintritt, sondern erhielten ebenso wie für den Besuch der Volksversammlung sogar noch einen Obolus. Im Jahr 330 v.Chr. wurden die Holzbänke durch Steinbänke ersetzt, das Theater erhielt in etwa seine heutige Form. In der ersten Reihe stellte man marmorne Sitze mit Lehne auf, die den Priestern und anderen Würdenträgern vorbehalten waren. Der mittlere, mit Reliefs verzierte und heute noch sichtbare Sitz stand dem Diónysos-Priester zu. Der römische Kaiser Hadrian ließ sich einen marmornen Ehrenplatz hinter der ersten Sitzreihe errichten, auch dieser ist erhalten. Unter Kaiser Nero wurde die Bühne so umgestaltet, dass Gladiatorenkämpfe und sogar Wasserspiele veranstaltet werden konnten. Unter Nero entstanden auch die Reliefs an der Vorderbühne, die mythische Szenen darstellen: links die Geburt des Diónysos, daneben ein Opfer für den Gott, rechts die Verehrung des Gottes.


  • Vivliothíki Adrianoú

    Touristenattraktionen
    • © Milan Gonda, Shutterstock

    Am Rand des immer belebten Monastiráki-Platzes erhebt sich die Fassade eines um 132 n.Chr. vom römischen Kaiser Hadrian in Auftrag gegebenen Bibliotheksgebäudes. Zum Komplex gehörte ein großer Hof, der mit einer christlichen Basilika überbaut wurde.

    • © Milan Gonda, Shutterstock

    Am Rand des immer belebten Monastiráki-Platzes erhebt sich die Fassade eines um 132 n.Chr. vom römischen Kaiser Hadrian in Auftrag gegebenen Bibliotheksgebäudes. Zum Komplex gehörte ein großer Hof, der mit einer christlichen Basilika überbaut wurde.


  • Pýli Adrianoú

    Touristenattraktionen
    • © Brigida Soriano, Shutterstock

    An der verkehrsreichen Straße Leofóros Amalías steht ein fast 1900 Jahre altes, 18 m hohes Tor: der Hadrian-Bogen. Der römische Kaiser Hadrian ließ Athen um ein ganzes Stadtviertel erweitern und dabei diesen Bau als Denkmal für sich selbst errichten. Zur Akrópolis hin trägt das Tor die Inschrift: "Das ist die Stadt des Theseus, die alte Stadt", auf der anderen Seite wird verkündet: "Dies ist die Stadt des Hadrian, nicht die des Theseus".

    • © Brigida Soriano, Shutterstock

    An der verkehrsreichen Straße Leofóros Amalías steht ein fast 1900 Jahre altes, 18 m hohes Tor: der Hadrian-Bogen. Der römische Kaiser Hadrian ließ Athen um ein ganzes Stadtviertel erweitern und dabei diesen Bau als Denkmal für sich selbst errichten. Zur Akrópolis hin trägt das Tor die Inschrift: "Das ist die Stadt des Theseus, die alte Stadt", auf der anderen Seite wird verkündet: "Dies ist die Stadt des Hadrian, nicht die des Theseus".


  • Mnimeío tou Lisikráti

    Touristenattraktionen
    • © Zyankarlo, Shutterstock

    Im Rahmen der alljährlichen Dionysien fanden im Diónysos-Theater jeweils dreitägige Theaterwettbewerbe statt. Die Finanzierung des Chors übernahm jeweils ein wohlhabender Bürger, Chorege genannt. Nicht der Autor, sondern der Chorege erhielt dann auch den Siegespreis - einen bronzenen Dreifuß. Ein solcher erfolgreicher Chorege war im Jahr 334 v.Chr. ein Mann namens Lysíkrates. Wie die meisten seiner Vorgänger und Nachfolger stellte er seinen Preis öffentlich aus und errichtete sich damit zugleich selbst ein Denkmal. An der alten Straße von der Agorá zum Diónysos-Theater säumten zahlreiche solche Denkmäler den Weg. Erhalten blieb als einziges das des Lysíkrates, weil es im Mittelalter als Bibliothek eines Kapuzinerklosters genutzt wurde. Ein nur 25 cm hoher Fries umläuft den Marmorbau. Dargestellt ist der Gott Diónysos, wie er mit einem Panther spielt, während Satyrn - Naturdämonen aus seinem Gefolge - etruskische Seeräuber für den Versuch bestrafen, Diónysos gefangen zu nehmen.

    • © Zyankarlo, Shutterstock

    Im Rahmen der alljährlichen Dionysien fanden im Diónysos-Theater jeweils dreitägige Theaterwettbewerbe statt. Die Finanzierung des Chors übernahm jeweils ein wohlhabender Bürger, Chorege genannt. Nicht der Autor, sondern der Chorege erhielt dann auch den Siegespreis - einen bronzenen Dreifuß. Ein solcher erfolgreicher Chorege war im Jahr 334 v.Chr. ein Mann namens Lysíkrates. Wie die meisten seiner Vorgänger und Nachfolger stellte er seinen Preis öffentlich aus und errichtete sich damit zugleich selbst ein Denkmal. An der alten Straße von der Agorá zum Diónysos-Theater säumten zahlreiche solche Denkmäler den Weg. Erhalten blieb als einziges das des Lysíkrates, weil es im Mittelalter als Bibliothek eines Kapuzinerklosters genutzt wurde. Ein nur 25 cm hoher Fries umläuft den Marmorbau. Dargestellt ist der Gott Diónysos, wie er mit einem Panther spielt, während Satyrn - Naturdämonen aus seinem Gefolge - etruskische Seeräuber für den Versuch bestrafen, Diónysos gefangen zu nehmen.


  • Platía Monastiráki

    Touristenattraktionen
    • © cge2010, Shutterstock

    Der geschäftige Platz über der gleichnamigen Metrostation ist genau das Gegenteil des szenig-schicken Kolonáki-Platzes. Auch wenn nicht gerade Sonntagvormittag und damit Flohmarkt ist, bestimmt hier der Straßenhandel das Bild. In der Metrostation blieb ein Stück antikes Athen mit gemauertem Flussbett, Wasserleitungen und Hausruinen erhalten, dass beim U-Bahn-Bau zufällig freigelegt wurde.

    • Platía Monastiráki, 105 55 Athína
    • © cge2010, Shutterstock

    Der geschäftige Platz über der gleichnamigen Metrostation ist genau das Gegenteil des szenig-schicken Kolonáki-Platzes. Auch wenn nicht gerade Sonntagvormittag und damit Flohmarkt ist, bestimmt hier der Straßenhandel das Bild. In der Metrostation blieb ein Stück antikes Athen mit gemauertem Flussbett, Wasserleitungen und Hausruinen erhalten, dass beim U-Bahn-Bau zufällig freigelegt wurde.

    • Platía Monastiráki, 105 55 Athína

  • Beulé-Pyle

    Touristenattraktionen
    • © Raquel Pedrosa, Shutterstock

    Unterhalb der Propyläen sieht man die Überreste eines festungsartigen Tores, das nach Ernest Beulé, seinem Ausgräber im vorletzten Jahrhundert, benannt ist. Es entstand erst mehr als 700 Jahre nach den klassischen Bauten des perikleischen Zeitalte. Hinter ihm ragt ein sehr hoher, steinerner Sockel auf, der in römischer Zeit ein Denkmal des Agrippa in einem Viergespann trug. Agrippa war ein Feldherr und Schwiegersohn von Kaiser Augustus. Südlich des Tors liegt der heutige Zugang zur Akrópolis.

    • © Raquel Pedrosa, Shutterstock

    Unterhalb der Propyläen sieht man die Überreste eines festungsartigen Tores, das nach Ernest Beulé, seinem Ausgräber im vorletzten Jahrhundert, benannt ist. Es entstand erst mehr als 700 Jahre nach den klassischen Bauten des perikleischen Zeitalte. Hinter ihm ragt ein sehr hoher, steinerner Sockel auf, der in römischer Zeit ein Denkmal des Agrippa in einem Viergespann trug. Agrippa war ein Feldherr und Schwiegersohn von Kaiser Augustus. Südlich des Tors liegt der heutige Zugang zur Akrópolis.


  • Naós tis Athinás Níkis

    Touristenattraktionen
    • © Bill Perry, Shutterstock

    Schon äußerlich hebt sich der winzige Nike-Tempel in seiner Zierlichkeit deutlich von den Großbauten der Propyläen und des Parthenons ab. Anders als jene beiden hatte er eine wirkliche Tempelfunktion: Im Tempel wurde ein Kultbild verehrt, davor an einem Altar der Göttin Athena Nike geopfert. Die vier ionischen Säulen an der Vorder- und Rückfront des Tempels waren bewusst "altmodisch" gestaltet, der Tempel absichtlich auf seine kultische Funktion beschränkt worden. Er sollte einen Gegensatz zu den revolutionären Bauten des Perikles bilden.

    • © Bill Perry, Shutterstock

    Schon äußerlich hebt sich der winzige Nike-Tempel in seiner Zierlichkeit deutlich von den Großbauten der Propyläen und des Parthenons ab. Anders als jene beiden hatte er eine wirkliche Tempelfunktion: Im Tempel wurde ein Kultbild verehrt, davor an einem Altar der Göttin Athena Nike geopfert. Die vier ionischen Säulen an der Vorder- und Rückfront des Tempels waren bewusst "altmodisch" gestaltet, der Tempel absichtlich auf seine kultische Funktion beschränkt worden. Er sollte einen Gegensatz zu den revolutionären Bauten des Perikles bilden.


  • Záppion

    Architektonische Highlights
    • © Framalicious, Shutterstock

    Südlich an den Nationalgarten schließt sich eine weitere Grünanlage an, in der das als Ausstellungsgebäude geplante, 1888 vollendete Záppion steht, heute Behördensitz. Sein repräsentativer Innenhof wird von zweigeschossigen Arkaden gesäumt.

    • © Framalicious, Shutterstock

    Südlich an den Nationalgarten schließt sich eine weitere Grünanlage an, in der das als Ausstellungsgebäude geplante, 1888 vollendete Záppion steht, heute Behördensitz. Sein repräsentativer Innenhof wird von zweigeschossigen Arkaden gesäumt.


  • Náos Aiólou

    Architektonische Highlights
    • © Lefteris Papaulakis, Shutterstock

    Am Ende des Platzes erhebt sich der sehr gut erhaltene Turm der Winde. Er stammt aus dem 1.Jh. v.Chr., als Griechenland bereits unter römischer Herrschaft stand, und beherbergte eine Uhr. An den Außenseiten des Turms waren Sonnenuhren angebracht.

    • © Lefteris Papaulakis, Shutterstock

    Am Ende des Platzes erhebt sich der sehr gut erhaltene Turm der Winde. Er stammt aus dem 1.Jh. v.Chr., als Griechenland bereits unter römischer Herrschaft stand, und beherbergte eine Uhr. An den Außenseiten des Turms waren Sonnenuhren angebracht.


  • Ebraϊkó Mouseío tis Elládos

    Museen

    Zeugnisse aus 2300 Jahren griechischen Judentums. Auf neun Ebenen werden Geschichte und die Feste, die Kulthandlungen und der Alltag, aber auch das Verhältnis zwischen griechischen Christen und Juden während der deutschen Besetzung dargestellt.

    Zeugnisse aus 2300 Jahren griechischen Judentums. Auf neun Ebenen werden Geschichte und die Feste, die Kulthandlungen und der Alltag, aber auch das Verhältnis zwischen griechischen Christen und Juden während der deutschen Besetzung dargestellt.


  • Mousío Ellinikís Laϊkís Téchnis

    Museen

    Das kleine, sehr übersichtlich und modern gestaltete Museum in der Pláka präsentiert anhand ausgewählter Objekte die verschiedenen Arten griechischer Volkskunst und griechischen Volkslebens: Stickerei, Holzschnitzerei, Schmuck, Waffen und Trachten.

    Das kleine, sehr übersichtlich und modern gestaltete Museum in der Pláka präsentiert anhand ausgewählter Objekte die verschiedenen Arten griechischer Volkskunst und griechischen Volkslebens: Stickerei, Holzschnitzerei, Schmuck, Waffen und Trachten.


  • Areopag

    Landschaftliche Highlights
    • Areopag© MAIRDUMONT

    Nahe dem Eingang zur Akrópolis führen einige wenige, aber sehr glatte Stufen auf einen kahlen Felsen hinauf, der die ganze Antike über Versammlungsort des obersten Athener Gerichtshofs war, eben des Areopags. Seine Befugnisse wandelten sich im Lauf der Jh.e, immer jedoch wurden ihm Verhandlungen in Mordsachen zugewiesen. Vom Areopag aus kann man einen schönen Blick auf die Agorá und eine eindrucksvolle Ansicht von den Propyläen der Akrópolis genießen.

    • Athína
    • Areopag© MAIRDUMONT

    Nahe dem Eingang zur Akrópolis führen einige wenige, aber sehr glatte Stufen auf einen kahlen Felsen hinauf, der die ganze Antike über Versammlungsort des obersten Athener Gerichtshofs war, eben des Areopags. Seine Befugnisse wandelten sich im Lauf der Jh.e, immer jedoch wurden ihm Verhandlungen in Mordsachen zugewiesen. Vom Areopag aus kann man einen schönen Blick auf die Agorá und eine eindrucksvolle Ansicht von den Propyläen der Akrópolis genießen.

    • Athína

  • Stoá tos Attálos

    Museen
    • Stoá tos Attálos© Nick Dale, Thinkstock

    Die Stoá des Áttalos ist eine 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle, in der wahrscheinlich Läden untergebracht waren. Stoen wie diese umgaben die Agorá auf allen vier Seiten. Die heutige Stoá ist freilich kein antiker Bau, sondern die Rekonstruktion eines im 2.Jh. v.Chr. von Herodes Atticus gestifteten Baus. Sie beherbergt das sehenswerte Agorá-Museum. Der besondere Reiz dieses kleinen Museums liegt darin, dass viele der ausgestellten Objekte vom politischen und privaten Alltag der Menschen vor über 2000 Jahren erzählen. So sieht man zwei Tonmodelle von Schuhen aus der Zeit um 900 v.Chr., bronzene Gewichte von 500 v.Chr. und Bleigewichte aus den beiden ersten vorchristlichen Jahrhunderten. In einer anderen Vitrine wirkt ein Babysitz mit Nachttopf aus dem 6.Jh. v.Chr. ganz modern, an anderer Stelle dokumentieren Töpfe, Pfannen, Stövchen, Grillgeräte und ein tragbarer Ofen das Küchenleben vor 2500 Jahren. Auch eine Wasseruhr ist ausgestellt, die bei Gerichtsverfahren die Redezeit pro Person auf 6 Min. begrenzte, und eine Art Lottomaschine, mit der öffentliche Ämter nach dem Zufallsprinzip verteilt wurden.

    • Stoá tos Attálos© Nick Dale, Thinkstock

    Die Stoá des Áttalos ist eine 116 m lange, zweigeschossige Säulenhalle, in der wahrscheinlich Läden untergebracht waren. Stoen wie diese umgaben die Agorá auf allen vier Seiten. Die heutige Stoá ist freilich kein antiker Bau, sondern die Rekonstruktion eines im 2.Jh. v.Chr. von Herodes Atticus gestifteten Baus. Sie beherbergt das sehenswerte Agorá-Museum. Der besondere Reiz dieses kleinen Museums liegt darin, dass viele der ausgestellten Objekte vom politischen und privaten Alltag der Menschen vor über 2000 Jahren erzählen. So sieht man zwei Tonmodelle von Schuhen aus der Zeit um 900 v.Chr., bronzene Gewichte von 500 v.Chr. und Bleigewichte aus den beiden ersten vorchristlichen Jahrhunderten. In einer anderen Vitrine wirkt ein Babysitz mit Nachttopf aus dem 6.Jh. v.Chr. ganz modern, an anderer Stelle dokumentieren Töpfe, Pfannen, Stövchen, Grillgeräte und ein tragbarer Ofen das Küchenleben vor 2500 Jahren. Auch eine Wasseruhr ist ausgestellt, die bei Gerichtsverfahren die Redezeit pro Person auf 6 Min. begrenzte, und eine Art Lottomaschine, mit der öffentliche Ämter nach dem Zufallsprinzip verteilt wurden.


  • Propylaia

    Architektonische Highlights
    • © leonov.o, Shutterstock

    Mit den Propyläen schufen die Athener unter Leitung des Architekten Mnesikles zwischen 437 und 432 v.Chr. einen so monumentalen Eingangsbereich zu einem Heiligtum, wie es ihn noch nie zuvor in Hellas gegeben hatte. Er empfing die Eintretenden mit einer Reihe von sechs dorischen Säulen. Im rechten Winkel dazu stand eine Doppelreihe von je drei ionischen Säulen. Durch sie führte der Weg in eine Halle mit einer fein bemalten Kassettendecke. Wiederum sechs dorische Säulen, parallel zu den sechs vorderen stehend, entließen die Akrópolis-Besucher dann in das Heiligtum. Die Front der Propyläen war genau auf die Stätte der Volksversammlungen, den Pnyx-Hügel, ausgerichtet. Der linke und größere der beiden Seitenflügel diente als Gemäldesammlung und als Raststätte für Pilger. Der rechte Seitenflügel ist viel kleiner - erstaunlich bei dem sonst überall an den Propyläen sichtbaren Bestreben nach Symmetrie. Er zeugt von einem Kompromiss, den Neuerer und Konservative miteinander schlossen. Wäre der rechte Seitenflügel ebenso groß wie der linke, hätte er nämlich in die sehr viel älteren Heiligtümer der Artemis von Brauron und der Nike übergegriffen. Als ein sichtbares Zeichen für diesen Prozess der Verständigung hat man die Südwand des rechten Seitenflügels der Propyläen unfertig gelassen. Die Bossen, die zum Heben der Steine durch Kräne dienten, wurden, anders als sonst, nicht vollständig abgeschlagen.

    • © leonov.o, Shutterstock

    Mit den Propyläen schufen die Athener unter Leitung des Architekten Mnesikles zwischen 437 und 432 v.Chr. einen so monumentalen Eingangsbereich zu einem Heiligtum, wie es ihn noch nie zuvor in Hellas gegeben hatte. Er empfing die Eintretenden mit einer Reihe von sechs dorischen Säulen. Im rechten Winkel dazu stand eine Doppelreihe von je drei ionischen Säulen. Durch sie führte der Weg in eine Halle mit einer fein bemalten Kassettendecke. Wiederum sechs dorische Säulen, parallel zu den sechs vorderen stehend, entließen die Akrópolis-Besucher dann in das Heiligtum. Die Front der Propyläen war genau auf die Stätte der Volksversammlungen, den Pnyx-Hügel, ausgerichtet. Der linke und größere der beiden Seitenflügel diente als Gemäldesammlung und als Raststätte für Pilger. Der rechte Seitenflügel ist viel kleiner - erstaunlich bei dem sonst überall an den Propyläen sichtbaren Bestreben nach Symmetrie. Er zeugt von einem Kompromiss, den Neuerer und Konservative miteinander schlossen. Wäre der rechte Seitenflügel ebenso groß wie der linke, hätte er nämlich in die sehr viel älteren Heiligtümer der Artemis von Brauron und der Nike übergegriffen. Als ein sichtbares Zeichen für diesen Prozess der Verständigung hat man die Südwand des rechten Seitenflügels der Propyläen unfertig gelassen. Die Bossen, die zum Heben der Steine durch Kräne dienten, wurden, anders als sonst, nicht vollständig abgeschlagen.


  • Erechtheion

    Touristenattraktionen
    • © DDCoral, Shutterstock

    Während einer Unterbrechung des Peloponnesischen Krieges um 421 v.Chr. wurde mit dem Bau eines weiteren konservativen Kultbaus begonnen, dem des Erechtheions. Im Jahr 406 v.Chr. war es fertiggestellt. Zwei Jahre später kapitulierte Athen. Sein goldenes Zeitalter war vorüber. Das Erechtheion ist ein gänzlich unsymmetrischer, verwinkelter Bau. In ihm fanden noch einmal die Kulte für all jene Gottheiten einen Platz, die seit alters her auf der Akrópolis verehrt wurden: Poseidon und Hephaistos etwa, die mythischen Stadtkönige Kekrops und Erechtheus, insgesamt mindestens ein Dutzend. Auch das alte hölzerne Kultbild der Athena, das bislang noch in der Ruine des früheren, aus der Zeit vor den Perserkriegen stammenden Athena-Tempels verwahrt wurde, wurde im Erechtheion aufgestellt. Der auffälligste und bekannteste Teil des Erechtheion ist die Korenhalle. Ihr Dach wird von sechs Karyatiden, anmutigen Mädchenstatuen (Koren), getragen. Heute sieht man moderne Kopien, die Originale stehen im British Museum in London und im Akrópolis-Museum. Koren waren v.a. im 6.Jh. v.Chr. beliebte Weihegaben, wie man im Akrópolis-Museum feststellen kann. Sie statt Säulen zu verwenden, zeugt also wieder von einem bewussten Rückgriff auf vergangene Zeiten.

    • © DDCoral, Shutterstock

    Während einer Unterbrechung des Peloponnesischen Krieges um 421 v.Chr. wurde mit dem Bau eines weiteren konservativen Kultbaus begonnen, dem des Erechtheions. Im Jahr 406 v.Chr. war es fertiggestellt. Zwei Jahre später kapitulierte Athen. Sein goldenes Zeitalter war vorüber. Das Erechtheion ist ein gänzlich unsymmetrischer, verwinkelter Bau. In ihm fanden noch einmal die Kulte für all jene Gottheiten einen Platz, die seit alters her auf der Akrópolis verehrt wurden: Poseidon und Hephaistos etwa, die mythischen Stadtkönige Kekrops und Erechtheus, insgesamt mindestens ein Dutzend. Auch das alte hölzerne Kultbild der Athena, das bislang noch in der Ruine des früheren, aus der Zeit vor den Perserkriegen stammenden Athena-Tempels verwahrt wurde, wurde im Erechtheion aufgestellt. Der auffälligste und bekannteste Teil des Erechtheion ist die Korenhalle. Ihr Dach wird von sechs Karyatiden, anmutigen Mädchenstatuen (Koren), getragen. Heute sieht man moderne Kopien, die Originale stehen im British Museum in London und im Akrópolis-Museum. Koren waren v.a. im 6.Jh. v.Chr. beliebte Weihegaben, wie man im Akrópolis-Museum feststellen kann. Sie statt Säulen zu verwenden, zeugt also wieder von einem bewussten Rückgriff auf vergangene Zeiten.


  • Kathedrikós Naós Evangelismoú tis Theotókou

    Architektonische Highlights
    • Mitrópolis© MAIRDUMONT

    Die orthodoxe Kathedrale ist ein Werk des 19.Jhs. - zwar groß, aber keineswegs schön. Von hier werden die von der politischen Prominenz Griechenlands besuchten großen Gottesdienste des Jahres per Fernsehen übertragen. Unmittelbar neben dieser Hauptkirche Athens steht ganz bescheiden die winzige mittelalterliche Bischofskirche.

    • Mitrópolis© MAIRDUMONT

    Die orthodoxe Kathedrale ist ein Werk des 19.Jhs. - zwar groß, aber keineswegs schön. Von hier werden die von der politischen Prominenz Griechenlands besuchten großen Gottesdienste des Jahres per Fernsehen übertragen. Unmittelbar neben dieser Hauptkirche Athens steht ganz bescheiden die winzige mittelalterliche Bischofskirche.


  • Áreios Págos

    Touristenattraktionen
    • © Valery Rokhin, Shutterstock

    Nahe dem Eingang zur Akrópolis führen einige wenige, aber sehr glatte Stufen auf einen kahlen Felsen hinauf, der die ganze Antike über Versammlungsort des obersten Athener Gerichtshofs war, eben des Areopags.

    • © Valery Rokhin, Shutterstock

    Nahe dem Eingang zur Akrópolis führen einige wenige, aber sehr glatte Stufen auf einen kahlen Felsen hinauf, der die ganze Antike über Versammlungsort des obersten Athener Gerichtshofs war, eben des Areopags.


  • Mouseío Ellinikón Laikón Orgánon

    Museen

    Das Museum liegt mitten in der Altstadt.

    Der Eintritt in das Museum ist frei.

    Das Museum liegt mitten in der Altstadt.

    Der Eintritt in das Museum ist frei.


  • Ágii Apóstoli

    Architektonische Highlights
    • © Lefteris Papaulakis, Shutterstock

    Die byzantinische Kirche Ágii Apóstoli mit ihren mittelalterlichen Fresken ist einen Besuch wert.

    • © Lefteris Papaulakis, Shutterstock

    Die byzantinische Kirche Ágii Apóstoli mit ihren mittelalterlichen Fresken ist einen Besuch wert.


  • Stathmos Isap Monastiraki

    Architektonische Highlights

    In der Metrostation unter dem gleichnamigen Platz blieb ein Stück antikes Athen mit gemauertem Flussbett, Wasserleitungen und Hausruinen erhalten, dass beim U-Bahn-Bau zufällig freigelegt wurde.

    In der Metrostation unter dem gleichnamigen Platz blieb ein Stück antikes Athen mit gemauertem Flussbett, Wasserleitungen und Hausruinen erhalten, dass beim U-Bahn-Bau zufällig freigelegt wurde.