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Apennin und Adria Must Sees




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Museen
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Landschaftliche Highlights
Tempio Malatestiano
Architektonische Highlights © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.
- Via IV Novembre, 47900 Rimini
- http://app.tempiomalatestiano.it/
- +39 0541 51130
© Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.
- Via IV Novembre, 47900 Rimini
- http://app.tempiomalatestiano.it/
- +39 0541 51130
Brisighella
Geographical © Vivida Photo PC, Shutterstock
Von Faenza geht es 13 km hinauf in den Apennin ins mittelalterliche Brisighella, zauberhaft zur Pfirsichblüte im März und April. Über die Dächer ragen der Uhrturm und die Burg aus dem 15.Jh. Im Ort führt die pittoreske Bogengasse Via degli Asini durch die alten Häuser. Brisighella ist ein Schlemmerziel wegen seines Olivenöls, seiner zahlreichen Schlemmerfeste das ganze Jahr über, allen voran die Feste Medioevali Anfang Juni, und wegen einer Reihe guter Restaurants. 8 km weiter nordwestlich gelangt man zum Thermalkurort Riolo Terme, dessen 140 Jahre alte Thermaltradition mit dem gut ausgestatteten, modernen Wellnesszentrum Spa Thermarium in schönem Park in der Gegenwart angekommen ist. Und zum Aperitif mit würzigem Craftbier, den guten lokalen Weinen, Schinken- und Käseplatten geht es auf den Turm ins Torrino zwischen die Zinnen der mittelalterlichen Wehrburg.
- 48013 Brisighella
- http://www.comune.brisighella.ra.it/
© Vivida Photo PC, Shutterstock
Von Faenza geht es 13 km hinauf in den Apennin ins mittelalterliche Brisighella, zauberhaft zur Pfirsichblüte im März und April. Über die Dächer ragen der Uhrturm und die Burg aus dem 15.Jh. Im Ort führt die pittoreske Bogengasse Via degli Asini durch die alten Häuser. Brisighella ist ein Schlemmerziel wegen seines Olivenöls, seiner zahlreichen Schlemmerfeste das ganze Jahr über, allen voran die Feste Medioevali Anfang Juni, und wegen einer Reihe guter Restaurants. 8 km weiter nordwestlich gelangt man zum Thermalkurort Riolo Terme, dessen 140 Jahre alte Thermaltradition mit dem gut ausgestatteten, modernen Wellnesszentrum Spa Thermarium in schönem Park in der Gegenwart angekommen ist. Und zum Aperitif mit würzigem Craftbier, den guten lokalen Weinen, Schinken- und Käseplatten geht es auf den Turm ins Torrino zwischen die Zinnen der mittelalterlichen Wehrburg.
- 48013 Brisighella
- http://www.comune.brisighella.ra.it/
Porto Canale Leonardesco
Touristenattraktionen © Ppictures, Shutterstock
Die Anlage des Hafenkanals, der ca. 1 km in die Stadt hineinreicht, geht auf das 14.Jh. zurück und bezeugt die lange Tradition Cesenaticos als Fischerort. Seine heutige Gestalt erhielt er von Leonardo da Vinci um 1500.Über 100 pescherecci, die Schiffe der Fischereiflotte, laufen hier jeden Tag aus und ein. Rechts und links des Kanals beleben Bars und Restaurants die alten Fischer- und Händlerhäuser, tags über wie abends eine beliebte Flaniermeile. Schließlich der Höhepunkt, das Museo Galleggiante della Marineria: Im letzten Kanalteil mitten in der Stadt erheben sich die bunten Segel der historischen Schiffe, ein schwimmendes Museum und einzigartiges Schauspiel. Bragozze heißen sie oder traboccoli und man kann sich kaum vorstellen, dass manche Fischer noch bis in die Fünfzigerjahre mit ihnen ausfuhren. Zur Historie des Hafens gehören auch die conserve, große, kegelförmige, halb eingegrabene Eiskeller, in denen unter Schnee der Fisch konserviert wurde. Ihre Reste siehst du an der nahen Piazza delle Conserve.
- Corso Giuseppe Garibaldi, 47042 Cesenatico
- http://www.cesenatico.it/
© Ppictures, Shutterstock
Die Anlage des Hafenkanals, der ca. 1 km in die Stadt hineinreicht, geht auf das 14.Jh. zurück und bezeugt die lange Tradition Cesenaticos als Fischerort. Seine heutige Gestalt erhielt er von Leonardo da Vinci um 1500.Über 100 pescherecci, die Schiffe der Fischereiflotte, laufen hier jeden Tag aus und ein. Rechts und links des Kanals beleben Bars und Restaurants die alten Fischer- und Händlerhäuser, tags über wie abends eine beliebte Flaniermeile. Schließlich der Höhepunkt, das Museo Galleggiante della Marineria: Im letzten Kanalteil mitten in der Stadt erheben sich die bunten Segel der historischen Schiffe, ein schwimmendes Museum und einzigartiges Schauspiel. Bragozze heißen sie oder traboccoli und man kann sich kaum vorstellen, dass manche Fischer noch bis in die Fünfzigerjahre mit ihnen ausfuhren. Zur Historie des Hafens gehören auch die conserve, große, kegelförmige, halb eingegrabene Eiskeller, in denen unter Schnee der Fisch konserviert wurde. Ihre Reste siehst du an der nahen Piazza delle Conserve.
- Corso Giuseppe Garibaldi, 47042 Cesenatico
- http://www.cesenatico.it/
Biblioteca Malatestiana Moderna
Bücher, Zeitschriften & MusikDer Ausflug 17 km landeinwärts in die nahe Stadt Cesena (90 000 Ew.) lohnt vor allem wegen der historischen h Bib- lioteca Malatestiana mit ihrer phantastischen Sammlung alter Inkunabeln (Drucke aus der Frühzeit der Buchdruckkunst) und Handschriften, die man sich auf den original erhaltenen Lese- und Schreibpulten des 15.Jhs. anschauen kann – alles wunderbar intakt.
- Piazza Maurizio Bufalini 1, 47521 Cesena
- http://www.comune.cesena.fc.it/
- +39 0547 610892
Der Ausflug 17 km landeinwärts in die nahe Stadt Cesena (90 000 Ew.) lohnt vor allem wegen der historischen h Bib- lioteca Malatestiana mit ihrer phantastischen Sammlung alter Inkunabeln (Drucke aus der Frühzeit der Buchdruckkunst) und Handschriften, die man sich auf den original erhaltenen Lese- und Schreibpulten des 15.Jhs. anschauen kann – alles wunderbar intakt.
- Piazza Maurizio Bufalini 1, 47521 Cesena
- http://www.comune.cesena.fc.it/
- +39 0547 610892
International Museum of Ceramics
MuseenDer Höhepunkt ist das Museo Internazionale della Ceramica mit seinem einmaligen Überblick über traditionelle und moderne Keramikkunst.
- Viale Alfredo Baccarini 19, 48018 Faenza
- http://www.micfaenza.org/
- +39 0546 697311
Der Höhepunkt ist das Museo Internazionale della Ceramica mit seinem einmaligen Überblick über traditionelle und moderne Keramikkunst.
- Viale Alfredo Baccarini 19, 48018 Faenza
- http://www.micfaenza.org/
- +39 0546 697311
Valmarecchia
Landschaftliche Highlights © Luca Lorenzelli, Shutterstock
Insider-Tipp Gong mit Om
Der Marecchia entspringt hoch oben im toskanischen Apennin; auf seinem gewundenen Weg zur Mündung in die Adria bei Rimini modelliert er ein aufregend bewegtes Tal mit steilen Felswänden und sanft geschwungenen Hügeln, kulturell sehr aktiven Städtchen und Künstlerrefugien. Schöne Naturszenarien wie die Eichenwälder und Bergplateaus des Naturparks Sasso Simone e Simoncello laden zum Klettern und Wandern oder zum Biken ein, etwa auf dem Radweg entlang des Flusses. Im Rücken Riminis geht es über Santarcangelo di Romagna und die Republik San Marino hinein in das Tal. In sanften Hügeln liegt das malerische Poggio Berni. Die eindrucksvollen Burgen des Tals beginnen mit Torriana und Montebello. Spektakulär auf einem Felssporn erhebt sich die Burg von Verucchio. Highlight auch im wörtlichen Sinn ist die Burg des mit seinen beiden mittelalterlichen Kirchen besonders malerischen Dorfs San Leo. Die phantastische Wehranlage hoch über der Felswand, vom großen Renaissancearchitekten Francesco di Giorgio Martini im Auftrag des Montefeltro-Fürsten Federico gestaltet, diente ab 1631 dem Kirchenstaat als Kerker, in dem Graf Alessandro Cagliostro, ein in ganz Europa berühmter Freimaurer und Abenteurer, von 1791 bis zu seinem Tod 1795 gefangen saß. Hier labt man sich bei tollem Panorama im rustikalen Restaurant Belvedere nahe beim Dom. Ein weiteres Highlight mit philosophisch-spiritueller Aura ist Pennabilli: Auf zwei Hügeln liegen die beiden beschaulichen Ortsteile Penna und Billi, die die luoghi dell’anima beherbergen, die „Seelenorte“ des Dichters und Universalkünstlers Tonino Guerra (1920–2012). In Italien ist Guerra, eine Art italienischer Hundertwasser, eine Legende, auch weil er an den Drehbüchern der großen italienischen Filmemacher wie Federico Fellini und Michelangelo Antonioni mitschrieb. Seine poetisch-philosophische Kraft spürt man im Orto dei Frutti Dimenticati, dem „Garten der Vergessenen Früchte“ mit der Sammlung „Verlassener Madonnen“, und im Santuario dei Pensieri, dem „Heiligtum der Gedanken“. Dazu passt der Meditationsort mit Weitblick aufs Tal oberhalb des Dorfs mit der einzigen Kopie der tibetischen Glocke des Dalai Lama, die dieser hier geweiht hat. Jeder Besucher kann sie läuten, dann trägt ihr Klang weit in die Bergwelt. Und nicht nur das: Kunstanalytiker wollen herausgefunden haben, dass Leonardo da Vinci genau hier seinen Hintergrund für die Mona Lisa gefunden hat. Kulinarische Highlights serviert das Restaurant Il Piastrino am Ortsausgang mit Michelinstern und Nachhaltigkeitsauszeichnung.
- 47863 Novafeltria
© Luca Lorenzelli, Shutterstock
Insider-Tipp Gong mit Om
Der Marecchia entspringt hoch oben im toskanischen Apennin; auf seinem gewundenen Weg zur Mündung in die Adria bei Rimini modelliert er ein aufregend bewegtes Tal mit steilen Felswänden und sanft geschwungenen Hügeln, kulturell sehr aktiven Städtchen und Künstlerrefugien. Schöne Naturszenarien wie die Eichenwälder und Bergplateaus des Naturparks Sasso Simone e Simoncello laden zum Klettern und Wandern oder zum Biken ein, etwa auf dem Radweg entlang des Flusses. Im Rücken Riminis geht es über Santarcangelo di Romagna und die Republik San Marino hinein in das Tal. In sanften Hügeln liegt das malerische Poggio Berni. Die eindrucksvollen Burgen des Tals beginnen mit Torriana und Montebello. Spektakulär auf einem Felssporn erhebt sich die Burg von Verucchio. Highlight auch im wörtlichen Sinn ist die Burg des mit seinen beiden mittelalterlichen Kirchen besonders malerischen Dorfs San Leo. Die phantastische Wehranlage hoch über der Felswand, vom großen Renaissancearchitekten Francesco di Giorgio Martini im Auftrag des Montefeltro-Fürsten Federico gestaltet, diente ab 1631 dem Kirchenstaat als Kerker, in dem Graf Alessandro Cagliostro, ein in ganz Europa berühmter Freimaurer und Abenteurer, von 1791 bis zu seinem Tod 1795 gefangen saß. Hier labt man sich bei tollem Panorama im rustikalen Restaurant Belvedere nahe beim Dom. Ein weiteres Highlight mit philosophisch-spiritueller Aura ist Pennabilli: Auf zwei Hügeln liegen die beiden beschaulichen Ortsteile Penna und Billi, die die luoghi dell’anima beherbergen, die „Seelenorte“ des Dichters und Universalkünstlers Tonino Guerra (1920–2012). In Italien ist Guerra, eine Art italienischer Hundertwasser, eine Legende, auch weil er an den Drehbüchern der großen italienischen Filmemacher wie Federico Fellini und Michelangelo Antonioni mitschrieb. Seine poetisch-philosophische Kraft spürt man im Orto dei Frutti Dimenticati, dem „Garten der Vergessenen Früchte“ mit der Sammlung „Verlassener Madonnen“, und im Santuario dei Pensieri, dem „Heiligtum der Gedanken“. Dazu passt der Meditationsort mit Weitblick aufs Tal oberhalb des Dorfs mit der einzigen Kopie der tibetischen Glocke des Dalai Lama, die dieser hier geweiht hat. Jeder Besucher kann sie läuten, dann trägt ihr Klang weit in die Bergwelt. Und nicht nur das: Kunstanalytiker wollen herausgefunden haben, dass Leonardo da Vinci genau hier seinen Hintergrund für die Mona Lisa gefunden hat. Kulinarische Highlights serviert das Restaurant Il Piastrino am Ortsausgang mit Michelinstern und Nachhaltigkeitsauszeichnung.
- 47863 Novafeltria